Ältere im Betrieb
Die zunehmende Alterung und die abnehmende Zahl der Erwerbspersonen sowie die Anhebung des Rentenalters bleiben nicht ohne Auswirkungen auf die Betriebe. Es ist eine alter(n)ssensible Personalpolitik gefordert, die sich der verändernden Altersstruktur im Betrieb stellt. Die Infoplattform bietet zum Thema Ältere im Betrieb Literaturhinweise, Volltexte und Informationen über Forschungsprojekte. Es werden die Positionen der Politik, der Verbände und Betriebe sowie die wissenschaftliche Auseinandersetzung mit dem Thema deutlich.
In dieser Infoplattform sind erstmals alle Literaturhinweise - neben der Themeneinordnung - dem Punkt "wissenschaftliche Literatur" oder "politik-/praxisbezogene Literatur" zugeordnet. "Wissenschaftliche Literatur" beinhaltet Veröffentlichungen in SSCI-Journals, referierten Zeitschriften, wissenschaftlichen Veröffentlichungsreihen und Discussion Papers. "Politik/Praxis" bezieht sich auf die aktuelle politische Diskussion bzw. auf betriebs-praktische Hinweise zum Thema Ältere im Betrieb.
- Wissenschaft / Politik und Praxis
- Ergebnisse aus dem IAB
- Arbeitsmarktsituation Älterer
- Auswirkungen des demografischen Wandels
- betriebliche Personalpraxis vs. alter(n)ssensible Personalpolitik
- Berufsausstieg und Übergang in Rente
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Literaturhinweis
Betriebe lernen Ältere schätzen (2011)
Zitatform
Wagner, Birgit (2011): Betriebe lernen Ältere schätzen. In: Wirtschaftsdienst, Jg. 91, H. 12, S. 855-857. DOI:10.1007/s10273-011-1312-9
Abstract
"Durch die demographische Entwicklung nimmt der Anteil der älteren Arbeitskräfte stetig zu, während das Erwerbspersonenpotenzial insgesamt langfristig sinkt. Die Unternehmer müssen daher immer mehr ältere Arbeitnehmer neu einstellen. Hier könnte es aufgrund verschiedener Anforderungen zu Problemen kommen. Die Autorin untersucht die Beschäftigungschancen Älterer beispielhaft in sechs hessischen Regionen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Der Wandel der Alterssicherung in Deutschland: die Rolle der Sozialpartner (2011)
Zitatform
Wiß, Tobias (2011): Der Wandel der Alterssicherung in Deutschland. Die Rolle der Sozialpartner. Wiesbaden: VS, Verl. für Sozialwissenschaften, 298 S. DOI:10.1007/978-3-531-92899-9
Abstract
"Trotz eines starren Alterssicherungssystems Bismarck'schen Zuschnitts unterlag das deutsche Rentensystem einem graduellen Wandel. Tobias Wiß analysiert die bisher unzureichend erfasste Rolle der Sozialpartner (Gewerkschaften und Arbeitgeber) im Rentenreformprozess und innerhalb der betrieblichen Altersvorsorge. Während die Sozialpartner einen Einflussverlust im Gesetzgebungsprozess zu verzeichnen haben, eröffnen sich in der tarifpolitischen Arena neue Gestaltungsspielräume durch Tarifverträge und kollektive Versorgungswerke. Insgesamt stehen die neuen Formen der Alterssicherung trotz der Rentenprivatisierung einer hohen Regulierungsdichte gegenüber." (Textauszug, IAB-Doku)
Weiterführende Informationen
Inhaltsverzeichnis bei der Deutschen Nationalbibliothek -
Literaturhinweis
Old-age provisions in Germany: changes in the retirement system since the 1980s (2011)
Wörz, Markus;Zitatform
Wörz, Markus (2011): Old-age provisions in Germany. Changes in the retirement system since the 1980s. (Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung. Discussion papers SP 1 2011-208), Berlin, 40 S.
Abstract
"Pensions absorb the largest share of the welfare state in financial terms. This is true not only in the aggregate but also for individuals. Financial security in old age is of key importance.
The provision of financial security, however, is contingent upon the institutional arrangement of social security systems. This paper describes key features of Statutory Pension Insurance (SPI), the most important provision for financial security in old age from which most senior citizens derive the largest part of their retirement income. It focuses next on core SPI features: How benefits are calculated; important changes since the 1980s; and, how these changes affect average pensions. With various routes into retirement - particularly in Germany - the following chapter then discusses these different paths and how they were reformed over time. Following that, occupational and private pensions are examined as alternative means to old-age financial security other than SPI. Here we do so with empirical data showing the evolution of different, old-age income sources since the 1990s. This institutional description shows that SPI became less generous between 1980 and 2007: First, the pension formula has been modified several times resulting in shrinking benefits. The introduction of actuarial reductions, in 1997, for early enrolment of benefits amplified this, since a considerable number of people retire before the statutory retirement age and, therefore, receive lower pensions. Moreover, in several steps, university education has been completely disregarded in the valuation of pensions. At the same time, credits were given for child-raising and child-care services. Whereas the former is already in force, the latter will only benefit future generations of pensioners. Thus, those most affected by welfare state changes in relation to old-age pensions are pensioners who retire early and have higher education." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en)) -
Literaturhinweis
Seniority wages and establishment characteristics (2011)
Zitatform
Zwick, Thomas (2011): Seniority wages and establishment characteristics. In: Labour economics, Jg. 18, H. 6, S. 853-861. DOI:10.1016/j.labeco.2011.06.003
Abstract
"A representative linked employer-employee panel and an innovative two-step estimation strategy are used to show that large and profitable establishments as well as establishments with a highly qualified workforce pay high seniority wages. Also collective bargaining coverage, works councils and reduced working time for older employees are positively correlated with seniority wages, the share of foreigners, females as well as initial wage levels for job entrants are negatively correlated. These results support an agency based motivation for seniority wages with older employees' wages set higher than their productivity." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Why training older employees is less effective (2011)
Zitatform
Zwick, Thomas (2011): Why training older employees is less effective. (ZEW discussion paper 2011-046), Mannheim, 29 S.
Abstract
"Die Alterung der Belegschaften erhöht den Stellenwert lebenslangen Lernens für die Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen. Die meisten Beiträge zur Weiterbildung Älterer beziehen sich bisher auf deren relativ niedrige Teilnahme. Dieses Papier konzentriert sich hingegen auf die Effektivität von Weiterbildung im Laufe des Berufslebens. Es zeigt sich, dass die Weiterbildung älterer Beschäftigter in deren Selbstwahrnehmung weniger effektiv ist. Die Effektivität wird in Bezug auf Schlüsseldimensionen wie Karriereentwicklung, Einkommenssteigerungen, Erwerb neuen Wissens, Flexibilität oder Arbeitsplatzsicherheit gemessen. Ältere Beschäftigte verbinden zudem weniger ambitionierte Ziele mit der Weiterbildungsteilnahme. Ein wichtiger Grund für diese Unterschiede ist, dass die Unternehmen nicht die 'richtigen' Weiterbildungsformen und Weiterbildungsinhalte anbieten. Gemäß theoretischen Überlegungen bevorzugen ältere Beschäftigte informelle Weiterbildung mit einem klaren Bezug zu praktischen und zeitnahen Problemen am Arbeitsplatz. Sie profitieren zudem eher von Weiterbildungsinhalten, die leichter mit kristallisierten Fähigkeiten bewältigt werden können, wie beispielsweise Kommunikations- und Managementtraining. Die Teilnahme älterer Beschäftigter an diesen effektiveren Weiterbildungsformen ist jedoch nicht höher. Andere Weiterbildungscharakteristiken wie beispielsweise Dauer, Finanzierung und die Marktseite von der die Initiative für die Weiterbildung ausgeht, sind überraschend ähnlich für alle Altersgruppen. Deshalb ist die falsche Allokation von Weiterbildungsinhalten und -formen ein wichtiger Grund für die geringere Effektivität bei älteren Beschäftigten." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Index Ältere am Arbeitsmarkt vor dem Übergang in die Rente - Stand Juni 2011: Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten und der Fraktion DIE LINKE (Drucksache 17/6014) (2011)
Zitatform
(2011): Index Ältere am Arbeitsmarkt vor dem Übergang in die Rente - Stand Juni 2011. Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten und der Fraktion DIE LINKE (Drucksache 17/6014). (Verhandlungen des Deutschen Bundestages. Drucksachen 17/6282 (28.06.2011)), 123 S.
Abstract
Das Bundesministerium für Arbeit und Soziales antwortet auf die Fragen der Fraktion Die Linke zur Beschäftigungssituation Älterer angesichts der Anhebung der Regelaltersgrenze auf 67 Jahre. Die Linke fragt für die Altersgruppen ab 55 nach der Zahl der sozialversicherungspflichtigen Vollzeitbeschäftigten, der Zahl der abhängig Beschäftigten bzw. selbstständig Erwerbstätigen und ihrem jeweiligen Anteil an allen abhängig Beschäftigten mit einem Bruttomonatslohn von unter 400 Euro, unter 800 Euro, unter 1 700 Euro, unter 2 500 Euro und über 2 500 Euro, der Zahl und der Quote der Langzeitarbeitslosen, der Zahl jener Personen, die seit wenigstens zwölf Monaten ununterbrochen Leistungen nach dem Zweiten Buch Sozialgesetzbuch (SGB II), SGB III und SGB XII bezogen, der Zahl und der Quote der Rentenbeziehenden und der Sanktionierung von Personen im Alter von 63 bis unter 65 Jahre im Leistungsbezug des SGB II. (IAB)
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Literaturhinweis
Life-course health and labour market exit in thirteen European countries: results from SHARELIFE (2010)
Zitatform
Avendano, Mauricio & Johan Mackenbach (2010): Life-course health and labour market exit in thirteen European countries. Results from SHARELIFE. (Mannheim Research Institute for the Economics of Aging. Discussion paper 227), Mannheim, 12 S.
Abstract
In dem Beitrag wird der Frage nachgegangen, wie sich Krankheit im Laufe des Lebens auf den Zeitpunkt des Berufsausstiegs auswirkt, und ob dieser Zusammenhang durch wohlfahrtsstaatliche Interventionen, insbesondere durch gesundheitspolitische und arbeitsmarktpolitische Maßnahmen, beeinflusst werden kann. Hierzu werden Daten des Forschungsprojekts SHARELIFE ausgewertet. Die Ergebnisse zeigen, dass längere Krankheitsphasen im Laufe des Lebens mit einem früheren Berufsausstieg verbunden sind. Offen bleibt die Frage, ob gesundheitspolitische Interventionen diesen Zusammenhang abschwächen können; die Ergebnisse zum Zusammenhang zwischen öffentlichen Investitionen in das Gesundheitswesen, Krankheit und Erwerbsbeteiligung liefern ein uneinheitliches Bild. Eindeutiger hingegen sind die Befunde zur Auswirkung arbeitsmarktpolitischer Maßnahmen: Höhere Leistungen für Arbeitslose und Erwerbsunfähige verstärken den Zusammenhang zwischen Krankheit und Erwerbsbeteiligung und fördern Frühverrentung, indem sie Anreize zum vorgezogenen Ruhestand setzen. (IAB)
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Literaturhinweis
Einkommen und Einnahmen in der Nacherwerbsphase: Informationsbedarf und Datenangebot aus allgemeinen Haushaltsbefragungen, insbesondere der EVS (2010)
Becker, Irene;Zitatform
Becker, Irene (2010): Einkommen und Einnahmen in der Nacherwerbsphase. Informationsbedarf und Datenangebot aus allgemeinen Haushaltsbefragungen, insbesondere der EVS. In: Deutsche Rentenversicherung, Jg. 65, H. 2, S. 264-275.
Abstract
"Unter Gesichtspunkten einer angemessenen Lastenverteilung sind Fragen nach dem materiellen Sicherungsniveau in der Nacherwerbsphase nicht allein mit dem Blick auf die jeweils alte Generation zu beantworten. Vielmehr bedarf es einer Betrachtungsweise der Gesamtbevölkerung, für die die Einkommens- und Verbrauchsstichproben (EVS) - trotz einiger Repräsentativitätsprobleme - geeignete Grundlagen sind. Mit der EVS ist die Umsetzung eines integrierten Ressourcenkonzepts, das Einkommen und Vermögen einbezieht, möglich. Auf dieser Basis könnten nicht nur Analysen des aktuellen Alterssicherungsniveaus, sondern auch eine Abschätzung der künftigen materiellen Situationen im Alter unter Berücksichtigung der jüngsten Rentenreformen erfolgen, und zwar nicht nur im Durchschnitt einzelner Kohorten, sondern insbesondere differenziert nach Einkommensschichten." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Betriebe und Frühverrentung: Angebote, die man nicht ablehnt (2010)
Zitatform
Bellmann, Lutz & Florian Janik (2010): Betriebe und Frühverrentung: Angebote, die man nicht ablehnt. In: Zeitschrift für ArbeitsmarktForschung, Jg. 42, H. 4, S. 311-324., 2009-07-01. DOI:10.1007/s12651-009-0023-9
Abstract
"In einer Reihe von Ländern sind Frühverrentungen zu einem personalpolitischen Instrument avanciert. Die Betriebe haben ein Interesse daran, jüngere Mitarbeiter einzustellen und vermeiden 'aufgeschobene Entlohnungsbestandteile', die sich ergeben, wenn ältere Beschäftigte einen höheren Lohn als es ihrer Produktivität entspricht erhalten. Betriebe schließen mit Arbeitnehmern Verträge ab, die sie in die Lage versetzen, im Falle von technologischen oder nachfrageinduzierten Schocks ein Angebot zur Frühverrentung zu machen, das von rational handelnden Akteuren nicht abgelehnt wird. Der daraus folgende Zusammenhang zwischen Indikatoren für technologische und nachfrageinduzierte Schocks sowie dem Auftreten und Ausmaß von Frühverrentungen wird mit Daten des IAB-Betriebspanels 2003-2006 überprüft. Unsere Ergebnisse legen einen Einfluss der betrieblichen Personalpolitik auf die individuellen Entscheidungen der Beschäftigten über einen vorzeitigen Renteneintritt nahe." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Perspektiven der Erwerbsarbeit - Facharbeit in Deutschland (2010)
Zitatform
Bellmann, Lutz & Jens Stegmaier (2010): Perspektiven der Erwerbsarbeit - Facharbeit in Deutschland. In: Friedrich-Ebert-Stiftung (Hrsg.) (2010): Perspektiven der Erwerbsarbeit : Facharbeit in Deutschland. Dokumentation der Expertengespräche Arbeitskreis Arbeit und Qualifizierung der Friedrich-Ebert-Stiftung, S. 7-19.
Abstract
"Die aktuelle Krise am Arbeitsmarkt und die Betroffenheit zahlreicher Betriebe und ihrer Beschäftigten dürfen nicht davon abhalten, die längerfristig wirkenden Trends in der Entwicklung der Erwerbsarbeit in Deutschland zu analysieren. Vor fast 3 Jahren war die 'Einfacharbeit' das Thema einer Konferenz, die ebenfalls vom Gesprächskreis 'Arbeit und Qualifizierung' der Friedrich-Ebert-Stiftung veranstaltet wurde und deren Ergebnisse im Juni 2007 in einer Veröffentlichung präsentiert wurden. Die Autoren der vorliegenden Studie haben dabei die Entwicklung der betrieblichen Qualifikationsstruktur und das Schicksal der 'abgebauten' Einfacharbeitsplätze untersucht (Bellmann/Stegmaier, 2007). Mit diesem Beitrag soll nicht nur die Zeitreihe 2001 bis 2005 bis zum Jahre 2008 verlängert werden, sondern auch sektorale, betriebsgrößen- und geschlechtsspezifische Trends im Bereich der Facharbeit, der Einfacharbeit und ihres Verhältnisses zueinander diskutiert werden. Sowohl die Veröffentlichung aus dem Jahre 2007 als auch die vorliegende Untersuchung erfolgen auf der Basis des IAB-Betriebspanels, einer seit 1993 jährlich durchgeführten Erhebung bei fast 16.000 Betrieben in Deutschland. Der zweite Teil dieses Beitrags ist der Frage der Entwicklung des Fachkräftebedarfs und den verschiedenen Möglichkeiten seiner Deckung vor dem Hintergrund des demographischen Wandels und des Übergangs von der Industrie- zur Wissensgesellschaft gewidmet. Dabei werden als mögliche Handlungsfelder die Verstärkung der Bildungsanstrengungen, v.a. die Erhöhung des Anteils der Hochschulabsolventen sowie die betriebliche Aus- und Weiterbildung, die bessere Ausschöpfung der Personalreserven bei Älteren und Frauen sowie eine verstärkte Zuwanderung betrachtet. Im letzten Abschnitt werden die erhaltenen Ergebnisse zusammengefasst und Forschungsperspektiven aufgezeigt." (Autorenreferat, IAB-Doku)
Weiterführende Informationen
Hier finden Sie den Volltext des Sammelwerks. -
Literaturhinweis
Betriebliche Weiterbildung und Beschäftigungsstabilität Älterer: Bleiben Geförderte länger? (2010)
Zitatform
Bellmann, Lutz, André Pahnke & Jens Stegmaier (2010): Betriebliche Weiterbildung und Beschäftigungsstabilität Älterer: Bleiben Geförderte länger? In: IAB-Forum H. 1, S. 30-35. DOI:10.3278/IFO1001W030
Abstract
"Berufliche Weiterbildung ist eine wichtige Voraussetzung, um die Beschäftigungsquote Älterer zu erhöhen. Allerdings muss es sich für den einzelnen Betrieb auch lohnen, in die Weiterbildung seiner älteren Beschäftigten zu investieren. Betriebe, die dies tun, dürften daher ein hohes Interesse haben, diese Beschäftigten zu halten. Tatsächlich zeigen Daten aus dem IAB-Betriebspanel zumindest für Ostdeutschland, dass mit der Weiterbildungsaktivität auch die Beschäftigungsstabilität der Älteren steigt. In Westdeutschland allerdings wird dieser Effekt durch andere Faktoren überlagert." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Personalmanagement in Zeiten des Demograpischen Wandels: zukünftige Herausforderungen für groß- und mittelständische Unternehmen mit Fokus auf die Zielgruppe der älteren Arbeitnehmer (2010)
Benz, Maike;Zitatform
Benz, Maike (2010): Personalmanagement in Zeiten des Demograpischen Wandels. Zukünftige Herausforderungen für groß- und mittelständische Unternehmen mit Fokus auf die Zielgruppe der älteren Arbeitnehmer. 466 S.
Abstract
"Der Demographische Wandel stellt für das Personalmanagement von mittelständischen und großen Unternehmen in Deutschland eine zentrale Herausforderung dar. Den Personalverantwortlichen ist bewusst, dass sie zukünftig stärker auf ältere Arbeitnehmer angewiesen und entsprechende Maßnahmen zum Management dieser Humanressource zu ergreifen sind. Das Ziel dieser Arbeit besteht darin, zu untersuchen, unter welchen Bedingungen in Unternehmen derzeit bereits Maßnahmen zur Sicherstellung und Förderung der Beschäftigungsfähigkeit älterer Arbeitnehmer eingesetzt bzw. geplant werden. Da in Veröffentlichungen oftmals postuliert wird, dass das in der Gesellschaft vorherrschende negative Bild vom Altern ein wesentlicher Grund für Benachteiligungen älterer Arbeitnehmer ist, wird die Leistungsfähigkeit älterer Arbeitnehmer aus Sicht von Personalverantwortlichen als mögliche Bedingungsvariable auf das Personalmanagement analysiert. Zusätzlich wird untersucht, ob allgemeine Merkmale des Unternehmens und Personalverantwortlichen, wie die Größe oder Branche des Unternehmens oder der Altersdurchschnitt der Mitarbeiter, zu systematischen Unterschieden in den Aktivitäten des Personalmanagements führen. Die erwarteten Zusammenhänge dieser Variablen wurden in ein heuristisches Modell überführt und mit Hilfe von multivariaten Methoden untersucht. Die Basis für die empirische Untersuchung bildet eine Stichprobe von 291 Personalverantwortlichen aus groß- und mittelständischen Unternehmen unterschiedlicher Branchen in Deutschland." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
IT is never too late for changes?: analysing the relationship between process innovation, ITand older workers (2010)
Zitatform
Bertschek, Irene & Jenny Meyer (2010): IT is never too late for changes? Analysing the relationship between process innovation, ITand older workers. (ZEW discussion paper 2010-053), Mannheim, 25 S.
Abstract
"Die Schlüsselrolle von Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT) für Produktivität und Wachstum ist mittlerweile unumstritten. Als Basistechnologien sind IKT in allen Branchen einsetzbar und ermöglichen Produkt- und Prozessinnovationen, welche wiederum zu positiven Produktivitätseffekten führen und die langfristige Wettbewerbsfähigkeit von Firmen sicherstellen können. Während einerseits der Einsatz von IT Firmen die Möglichkeit bietet Geschäftsprozesse umzugestalten und sie bei ihrer Innovationsaktivität zu unterstützen, so sehen sich Firmen andererseits einer alternden Belegschaft gegenüber. Die Wahrscheinlichkeit und Häufigkeit der Nutzung von IT und Software ist indes nicht für alle Altersgruppen gleich. Im Jahr 2008 nutzten 28 Prozent der 55- bis 64-Jährigen einen Computer am Arbeitsplatz, während dies bei jeweils mehr als 50 Prozent der Beschäftigten im Alter von 25 bis 54 Jahren der Fall war. Dies mag zum Teil daran liegen, dass ältere Beschäftigte in Positionen mit keinem oder einem geringeren IT-Einsatz tätig sind. Verschiedene empirische Studien zeigen jedoch, dass ältere Beschäftigte, im Vergleich zu Jüngeren, geringere IT-Fähigkeiten und ein niedrigeres Niveau im Umgang mit IT erreichen. In dem Papier gehen wir der Fragestellung nach, ob die Altersstruktur der Belegschaft einen Einfluss auf die durch IT geförderten Innovationsaktivitäten hat. Die Ergebnisse zeigen, dass die Wahrscheinlichkeit Prozessinnovationen zu realisieren positiv und signifikant mit der IT-Intensität einer Firma zusammenhängt. Der Anteil der Beschäftigten, die älter als 49 Jahre sind, hängt hingegen negativ mit der Innovationswahrscheinlichkeit zusammen. Diese negative Beziehung wird dadurch verstärkt, dass die Interaktion zwischen dieser Altersgruppe und der IT-Intensität negativ mit der Prozessinnovationswahrscheinlichkeit korreliert ist. IT-Weiterbildung für ältere Beschäftigte ist der Innovationswahrscheinlichkeit zuträglich. Das bedeutet, dass nicht grundsätzlich ältere Beschäftigte die Innovationsfähigkeit von Firmen hemmen, sondern ältere Beschäftigte, denen die geeigneten IT-Fähigkeiten fehlen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Early and later life experiences of unemployment under different welfare regimes (2010)
Zitatform
Brandt, Martina & Karsten Hank (2010): Early and later life experiences of unemployment under different welfare regimes. (Mannheim Research Institute for the Economics of Aging. Discussion paper 219), Mannheim, 10 S.
Abstract
"Involuntary job loss has been shown to be associated with a variety of adverse outcomes, such as lower wages, poorer health, or greater divorce risks. It is thus considered as a serious life-disrupting event which may affect - in different ways - labour market entrants as well as older workers. A much discussed issue of high policy relevance is the degree to which the experience of unemployment inflicts longer term 'scars', such as an increased likelihood of future unemployment. Due to scarring effects, the total costs of unemployment might be higher than the immediate loss of earnings, thereby increasing lifetime inequality. To address this, one obviously needs to take a life course perspective - which is also important to account for the potential rote of childhood conditions (such as parental socio-economic status) in predicting involuntary job loss in adulthood. Moreover, institutional factors which are often specific to particular welfare state regimes - matter greatly for our understanding of unemployment at various stages of the life course. An issue of particular concern here is the extent to which welfare state interventions, such as active labour market policies, can mitigate longer term scars of previous unemployment experiences. Exploiting retrospective information collected in the SHARELIFE project, we track the unemployment experiences of today's elders in 13 Continental European countries from their labour market entry to retirement, addressing the following questions: How did levels of unemployment in the current SHARELIFE simple vary across different stages of individuals' life course? What does the cross-national pattern of unemployment levels in early-, mid- and later-life look like? How are childhood conditions associated with unemployment experiences across the adult life course'? Are potential associations stronger in the beginning of individuals' employment career, fading-out later on? To what extent do we observe scarring effects of unemployment - and variations therein across different welfare regimes - in continental Europe's contemporaneous older population?" (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Zu alt?: "Ageism" und Altersdiskriminierung auf Arbeitsmärkten (2010)
Brauer, Kai; Stamov Roßnagel, Christian ; Burkert, Carola ; Tenckhoff, Jürgen; Frerichs, Frerich; Amrhein, Ludwig; Bender, Saskia-Fee; Schimkat, Heike; Rust, Ursula; Sproß, Cornelia; Kramer, Undine; Clemens, Wolfgang; Kolland, Franz;Zitatform
Brauer, Kai & Wolfgang Clemens (Hrsg.) Stamov Roßnagel, Christian, Carola Burkert, Jürgen Tenckhoff, Frerich Frerichs, Ludwig Amrhein, Saskia-Fee Bender, Heike Schimkat, Ursula Rust, Cornelia Sproß, Undine Kramer & Franz Kolland (sonst. bet. Pers.) (2010): Zu alt? "Ageism" und Altersdiskriminierung auf Arbeitsmärkten. (Alter(n) und Gesellschaft 20), Wiesbaden: VS, Verl. für Sozialwissenschaften, 252 S.
Abstract
"In den letzten Jahren hat sich die Aufmerksamkeit für alternde Arbeitsmärkte erhöht. Dabei spielen jedoch bislang legitimatorische Fragen der Gleichbehandlung aller Altersgruppen im deutschen Kontext eine untergeordnete Rolle. Dieses Thema gewinnt aber - durch das mediale Interesse am demographischen Wandel und die jüngeren europäischen Antidiskriminierungsanforderungen - zunehmend an Bedeutung. Dieser Entwicklung soll der transdisziplinäre Band Rechnung tragen. Erstmals wird sich explizit mit dem Problem der Altersdiskriminierung und dem Konzept des Ageism befasst. Altersdiskriminierung und Ageism werden theoretisch und empirisch ausgelotet." (Autorenreferat, IAB-Doku)
Ähnliche Treffer
auch online verfügbar als: Alter(n) und Gesellschaft, 20 -
Literaturhinweis
Working in retirement: a 21st century phenomenon (2010)
Zitatform
Brown, Melissa, Kerstin Aumann, Marcie Pitt-Catsouphes, Ellen Galinsky & James T. Bond (2010): Working in retirement. A 21st century phenomenon. New York, NY, 19 S.
Abstract
"Working in retirement has become an increasingly common practice among Americans over 50. This study, using data from the 2008 National Study of the Changing Workforce, answers questions about what it means to be 'working in retirement,' who is doing so, and why. It identifies differences between workers who are working in retirement and their age-peers who have not yet retired. The study identifies which criteria are indicators of job satisfaction for each of these groups and makes recommendations about how to retain individuals who are working in retirement." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Labour mobility and retirement (2010)
Zitatform
Brugiavini, Agar, Mario Padula, Giacomo Pasini & Franco Peracchi (2010): Labour mobility and retirement. (Mannheim Research Institute for the Economics of Aging. Discussion paper 220), Mannheim, 14 S.
Abstract
"In this paper we relate incidence and duration of unemployment, as well as tenure in a job, to the replacement rate at retirement. The international comparability of the data provides insights on the effect of labour market institutions and regulation on workers' mobility, and on the insurance properties of social security against earnings risks. The rest of the paper is organized as follows. Section 11.2 documents the patterns of jobs turnover across European countries. The data Show marked differences between Northern and Southern Europe: in Denmark, at one end of the spectrum, the average worker changes six jobs in his working life, in Greece, at the other end of the spectrum, only once. The same number of transitions between jobs during a working life may result in very different contribution histories, depending on the tenure at each job and the duration of unemployment spells between jobs. Therefore, Section 11.3 reviews duration data and, again, provides evidence of a North-South gradient. Job tenure and mobility feed back into replacement rates, which are investigated in Section 11.4. The data reveal smaller cross-country differences in replacement rates, suggesting that the design of social security systems may in fact contribute to attenuate the effect of different career patterns on retirement benefits. Section 11.5 concludes." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Fast die Hälfte aller neuen Altersrenten mit Abschlägen - Quote weiterhin steigend: Probleme mit dem Anstieg der Altersgrenzen vor allem bei Arbeitslosen, aber auch bei Erwerbstätigen (2010)
Zitatform
Brussig, Martin (2010): Fast die Hälfte aller neuen Altersrenten mit Abschlägen - Quote weiterhin steigend. Probleme mit dem Anstieg der Altersgrenzen vor allem bei Arbeitslosen, aber auch bei Erwerbstätigen. (Altersübergangs-Report / Institut Arbeit und Qualifikation (IAQ), Universität Duisburg-Essen 2010-01), Duisburg, 18 S.
Abstract
"Die Anhebung der abschlagsfreien Altersgrenzen in der Gesetzlichen Rentenversicherung geht für viele mit einem Aufschieben des Rentenzugangs auf ein späteres Lebensalter einher. Dies gelingt am häufigsten jenen Personen, die aus stabiler Beschäftigung (3 Jahre vor Rentenbeginn versicherungspflichtig beschäftigt) direkt in eine Altersrente wechseln.
Der Anteil von Personen, die eine Altersrente aus stabiler Beschäftigung heraus erreichen, hat zwar in Ostdeutschland seit 2003 deutlich zugenommen. In Westdeutschland ist er jedoch im Wesentlichen stabil geblieben. In beiden Landesteilen kommen nur knapp ein Drittel aller Neurentner/innen eines Kalenderjahres direkt aus einer stabilen Beschäftigung in Altersrente und nur 10 Prozent aller Neurentner/innen gehen aus stabiler Beschäftigung im Alter von 65 Jahren in Rente.
Etwa die Hälfte der Personen, die eine Altersrente direkt nach einer stabilen Beschäftigung beziehen, nahm 2007 Abschläge in Kauf. Die Altersgrenzen für den abschlagsfreien Rentenbeginn sind schneller gestiegen als der Erwerbsaustritt aufgeschoben wurde.
Noch weiter verbreitet sind Abschläge bei Neurentner/innen, die vor dem Rentenbeginn langzeitarbeitslos waren. Drei Viertel der Langzeitarbeitslosen gehen vorzeitig in Rente - und zwar im Durchschnitt dreieinhalb Jahre vorzeitig. Dies schlägt sich in erheblichen Minderungen beim Rentenzahlbetrag nieder.
Die derzeit bestehenden flexiblen Altersgrenzen im Rentenrecht werden nicht zuletzt von jenen genutzt, die ihrer prekären Arbeitsmarktposition am Ende des Erwerbslebens entfliehen und dafür auch dauerhafte Einbußen in der Rente hinnehmen." (Autorenreferat, IAB-Doku)Weiterführende Informationen
Infographik Altersgrenzen -
Literaturhinweis
Erwerbstätigkeit im Alter hängt vom Beruf ab: Ausdifferenzierung der Erwerbschancen vor allem nach dem 60. Lebensjahr, in einigen Berufen aber schon früher (2010)
Zitatform
Brussig, Martin (2010): Erwerbstätigkeit im Alter hängt vom Beruf ab. Ausdifferenzierung der Erwerbschancen vor allem nach dem 60. Lebensjahr, in einigen Berufen aber schon früher. (Altersübergangs-Report / Institut Arbeit und Qualifikation (IAQ), Universität Duisburg-Essen 2010-05), Düsseldorf u.a., 13 S.
Abstract
"In den letzten Jahren haben sich die Erwerbsphasen deutlich verlängert. Aber noch immer sind das durchschnittliche Rentenzugangsalter und mehr noch das durchschnittliche Erwerbsaustrittsalter weit von der Regelaltersgrenze von 65 Jahren entfernt. Als wesentlicher Grund für vorzeitige Erwerbsaustritte gelten körperliche und psychische Arbeitsbelastungen, die gesunde Arbeit bis ins Rentenalter verhindern.
Gegenwärtig ist vor allem um das 60. Lebensjahr herum eine Ausdifferenzierung der Erwerbstätigenquoten nach Berufen zu beobachten. Während Personen sowohl in einfachen als auch in qualifizierten manuellen Berufen (z.B. Bauarbeiter oder Industriemechaniker) überdurchschnittlich häufig ihren Beruf nicht mehr ausüben, ist in Managerberufen (z.B. Geschäftsführer, Bereichsleiter), aber auch in einfachen Dienstleistungstätigkeiten (z.B. Raum- und Gebäudereiniger/innen) die Wahrscheinlichkeit relativ hoch, erwerbstätig zu sein.
Demgegenüber sind die Veränderungen der Erwerbstätigenquoten um das 55. Lebensjahr herum über alle Berufsklassen hinweg ähnlich. Verglichen mit früheren Geburtskohorten fällt der Rückgang der Erwerbstätigenquote in diesem Alter insgesamt relativ moderat aus. Allerdings ist für Angehörige von qualifizierten manuellen Berufen und von qualifizierten Dienstleistungsberufen, z.B. Polizisten und Feuerwehrleute, schon zu diesem frühen Zeitpunkt ein erhöhtes Austrittsrisiko zu erkennen.
Bei Erwerbstätigkeiten im gesetzlichen Rentenalter (ab 65 Jahre) dominieren einfache Dienstleistungsberufe. Auch wenn individuelle Erwerbsverläufe mit den Daten des Mikrozensus nicht rekonstruiert werden können, gibt es doch Hinweise, dass die Erwerbsphasen im Rentenalter häufig kurz und kaum beruflich strukturiert sind." (Autorenreferat, IAB-Doku) -
Literaturhinweis
Künftig mehr Zugänge in Altersrenten absehbar: gegenwärtig kein Ausweichen in die Erwerbsminderungsrente zu beobachten (2010)
Zitatform
Brussig, Martin (2010): Künftig mehr Zugänge in Altersrenten absehbar. Gegenwärtig kein Ausweichen in die Erwerbsminderungsrente zu beobachten. (Altersübergangs-Report / Institut Arbeit und Qualifikation (IAQ), Universität Duisburg-Essen 2010-02), Duisburg, 16 S. DOI:10.17185/duepublico/45411
Abstract
"Die Zahl der Neurentner/innen ging in den letzten Jahren zurück, weil geburtenschwache Jahrgänge das Renteneintrittsalter von 60 bis 65 Jahren erreichten. Doch gegenwärtig beginnt diese besondere demographische Konstellation beim Rentenzugang zu kippen: Zuletzt ist die Zahl der ostdeutschen Neurentner/innen wieder leicht gestiegen.
Das durchschnittliche Zugangsalter in Altersrenten ist nach 2000 von ca. 62 Jahren (2000) in kurzer Zeit auf ca. 63 Jahre (2003) gestiegen. Seitdem stagnierte der weitere Anstieg, weil - als Folge steigender Geburtenzahlen nach 1945 - die Kohorten der heutigen 'Frührentner/innen' stärker besetzt sind als die Kohorten der heutigen 'Spätrentner/innen'. Dies bremst den Anstieg des durchschnittlichen Rentenzugangsalters aller Neurentner/innen, obwohl nach wie vor zunehmende Anteile der Versicherten ihren individuellen Rentenbeginn aufschieben.
Unter Kontrolle demographischer Veränderungen erfolgt der Rentenzugang aktuell öfter als früher mit 65 bzw. 63 Jahren. Der Rentenzugang mit 60 Jahren, obwohl quantitativ immer noch bedeutsam, geht allmählich zurück.
Eine zentrale Ursache für frühe Berentungen vor dem 60. Lebensjahr ist der gesundheitsbedingte Verlust der Erwerbsfähigkeit, der in die Erwerbsminderungsrente führt. Aber nur etwa jeder zweite Antrag auf Erwerbsminderungsrente wird auch bewilligt.
Seit Mitte der 1990er Jahre gehen die Zugänge in Erwerbsminderungsrenten deutlich zurück. Ein Ausweichen in die Erwerbsminderungsrente angesichts sich schließender Frühverrentungspfade bei den Altersrenten ist nicht zu beobachten." (Autorenreferat, IAB-Doku) -
Literaturhinweis
Anhaltende Ungleichheiten in der Erwerbsbeteiligung Älterer: Zunahme an Teilzeitbeschäftigung (2010)
Zitatform
Brussig, Martin (2010): Anhaltende Ungleichheiten in der Erwerbsbeteiligung Älterer. Zunahme an Teilzeitbeschäftigung. (Altersübergangs-Report / Institut Arbeit und Qualifikation (IAQ), Universität Duisburg-Essen 2010-03), Duisburg u.a., 15 S.
Abstract
"Trotz der rasanten Zunahme der Alterserwerbsbeteiligung sind die wesentlichen Strukturmerkmale der Alterserwerbstätigkeit weitgehend unverändert: Die Erwerbstätigenquote ist unter älteren Geringqualifizierten nur etwa halb so hoch wie unter Hochqualifizierten. Sie ist nach wie vor unter Männern deutlich höher als unter Frauen und in Westdeutschland höher als in Ostdeutschland.
Die steigende Alterserwerbsbeteiligung ging mit einer zunehmenden Verbreitung von Teilzeitarbeit und geringfügiger Beschäftigung für Ältere einher, die bereits in den 1990er Jahren einsetzte. In einigen Gruppen des Arbeitsmarktes (westdeutsche Frauen, aber auch Niedrigqualifizierte) arbeitet inzwischen nur etwa die Hälfte der erwerbstätigen Älteren zwischen 55 und 64 Jahren in Vollzeit.
Eine Zunahme der Erwerbstätigkeit in Verbindung mit Transferleistungsbezug (Arbeitslosengeld, Arbeitslosen- und Sozialhilfe sowie Rente) bei den 55- bis 64-Jährigen ist vor allem für das Ende der 1990er Jahre festzustellen; die Zunahme der Alterserwerbsbeteiligung nach 2001 lässt sich damit nicht erklären.
Erwerbstätigkeit im Rentenalter beginnt sich zu verbreiten. In einzelnen Gruppen, wie bei den Hochqualifizierten, aber auch unter Männern in Westdeutschland, waren bereits im Jahr 2007 zwischen 10 und 15 Prozent der Betreffenden erwerbstätig.
Die Befunde deuten auf einen beträchtlichen Umfang von Teilzeitbeschäftigung am Ende des Erwerbslebens. Die Möglichkeiten zur Teilzeitarbeit im Alter sollten weiter entwickelt werden, um Lücken in der Alterssicherung aufgrund der reduzierten Arbeitszeit zu vermeiden." (Autorenreferat, IAB-Doku) -
Literaturhinweis
Erwerbsverläufe vor dem Rentenbeginn: eine Analyse mit der VVL 2004 (2010)
Zitatform
Brussig, Martin (2010): Erwerbsverläufe vor dem Rentenbeginn. Eine Analyse mit der VVL 2004. In: Deutsche Rentenversicherung Bund (Hrsg.) (2010): FDZ-RV-Daten zur Rehabilitation, über Versicherte und Rentner : Bericht vom sechsten Workshop des Forschungsdatenzentrums der Rentenversicherung (FDZ-RV) vom 1. bis 3. Juli 2009 in Bensheim (DRV-Schriften, 55/2009), S. 231-249.
Abstract
"Für Deutschland wurde als charakteristisch herausgearbeitet, dass die Erwerbsverläufe im letzten Drittel des Erwerbslebens ausgesprochen stabil sind. Die Stabilität der Erwerbsverläufe korrespondiert mit den Institutionen eines Beschäftigungssystems in Deutschland, das als 'early exit regime' bezeichnet wird, weil es einen frühzeitigen Erwerbsaustritt und Rentenbeginn für Ältere begünstigt. Ein ausgebauter Kündigungsschutz, vergleichsweise großzügige Regelungen bei Arbeitslosigkeit und vorzeitigem Rentenbeginn und die Konzentration der Arbeitsmarktpolitik auf 'passive Leistungen' (Lohnersatzleistungen) gegenüber einer aktiven Arbeitsmarktpolitik schaffen Anreize für Betriebe und Beschäftigte, sich an stabilen Beschäftigungsverhältnissen zu orientieren und personelle Flexibilität möglichst durch Frühverrentung zu schaffen.
Vor diesem Hintergrund wird in dem vorliegenden Beitrag die Beschäftigungsstabilität Älterer vor dem Eintritt in Altersrente untersucht und dabei insbesondere der Binnendifferenzierung innerhalb der Gruppe der Älteren nachgegangen. Besonderes Interesse gilt den Einflussfaktoren auf die Beschäftigungsstabilität am Ende des Erwerbslebens. Empirische Grundlage ist ein Datensatz, der für die Rentenzugangskohorte des Jahres 2004 die vollständigen Erwerbsverläufe abbildet." (Autorenreferat, IAB-Doku)Weiterführende Informationen
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Working and ageing: emerging theories and empirical perspectives (2010)
Bulgarelli, Aviana;Zitatform
Bulgarelli, Aviana (2010): Working and ageing. Emerging theories and empirical perspectives. Luxembourg, 366 S. DOI:10.2801/2277
Abstract
"Reviewing current research literature and presenting new empirical findings, the contributions in this book reflect the ways in which retirement and an ageing workforce are at the intersection of key social changes over recent decades. It addresses the question of what factors enable, or hamper, people to continue working at advanced age; it aims to provide sound and accessible evidence and suggest innovative ways of thinking to support active ageing policies. The book is divided into four parts. By examining emerging career development concepts and learning frameworks for ageing workers, the first part gives a broad view of the subject matter. The second part provides perspectives from comparative cross-national research on ageing, learning and working in Europe. The third part identifies ways of breaking traditional patterns to extend working lives and to assist working beyond retirement age. In the final part, active ageing is approached by considering the role of guidance and employer-supported initiatives. This publication conveys two crucial messages. First, successful active ageing requires commitment and involvement from ageing workers themselves and employers, in a context that supports learning and recognises the specific needs of ageing workers. Second, sustainable labour-market participation at advanced age cannot be achieved without sound understanding of ageing, working and learning and the interconnections between these processes." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Determinanten der Arbeitsmotivation und Leistungsfähigkeit älterer Arbeitnehmer und Auswirkungen auf den Weiterbeschäftigungswunsch (2010)
Büsch, Victoria; Dittrich, Dennis; Lieberum, Uta;Zitatform
Büsch, Victoria, Dennis Dittrich & Uta Lieberum (2010): Determinanten der Arbeitsmotivation und Leistungsfähigkeit älterer Arbeitnehmer und Auswirkungen auf den Weiterbeschäftigungswunsch. In: Comparative Population Studies, Jg. 35, H. 4, S. 903-930. DOI:10.4232/10.CPoS-2010-20de
Abstract
"In Zeiten des demografischen Wandels, den damit verbundenen Herausforderungen für die sozialen Sicherungssysteme und einem drohenden Mangel an Fachkräften gewinnt eine Verlängerung der Lebensarbeitszeit zunehmend an Bedeutung. In Anlehnung an die Kontinuitätstheorie (Atchley 1989) wird davon ausgegangen, dass Individuen, die mit ihren Strukturen und Leistungen zufrieden sind, länger im Beruf verweilen. Daher wird untersucht, ob Motivation und wahrgenommene Leistungsfähigkeit einen Einfluss auf den Weiterbeschäftigungswunsch haben. Darüber hinaus soll die Frage beantwortet werden, ob Faktoren, die einen positiven Einfluss auf Motivation und Leistungsfähigkeit haben, auch einen direkten Einfluss auf die Weiterbeschäftigung zeigen. Neben objektiven Faktoren wie Unternehmensgröße und Stellung im Beruf werden subjektive Faktoren, wie z.B. Einschätzung der Anerkennung, der Anforderungen und der Sinnhaftigkeit der Tätigkeit, auf ihren Erklärungsbeitrag, überprüft. Die folgende Analyse basiert auf einer Befragung, die im Mai 2008 zusammen mit dem Bundesinstitut für Bevölkerungsforschung (BiB) durchgeführt wurde. Sie ermöglicht, die Weiterbeschäftigungswünsche im Alter, die vorhandene Arbeitsmotivation und den Gesundheitszustand zu identifizieren. Die zentralen Ergebnisse der statistischen Analyse zeigen, dass bei Männern eine hohe Motivation mit dem Wunsch nach einer Weiterbeschäftigung im Rentenalter verknüpft ist. Auf Frauen trifft dies nicht zu, für sie ist die Leistungsfähigkeit das entscheidende Kriterium. Generell zeigt sich, dass eine positive Einschätzung der subjektiven Einflussfaktoren die Arbeitsmotivation stärkt. Darüber hinaus wurde bezüglich der objektiven Faktoren ermittelt, dass bei den Männern das Arbeitszeitregime (Vollbeschäftigung) und die berufliche Stellung (Angestellte) positiv mit dem Weiterbeschäftigungswunsch korrelieren. Insbesondere eine sinnvolle Tätigkeit bei den Männern und die Leistungsfähigkeit bei Frauen erhöhen die Motivation. Für Unternehmen erscheint es wichtig, Mitarbeiter von der Sinnhaftigkeit der Tätigkeit zu überzeugen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
Weiterführende Informationen
Englischsprachige Fassung -
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Weiterbeschäftigung im Rentenalter: Wünsche, Bedingungen, Möglichkeiten (2010)
Zitatform
Büsch, Victoria, Jürgen Dorbritz, Thorsten Heien & Frank Micheel (2010): Weiterbeschäftigung im Rentenalter. Wünsche, Bedingungen, Möglichkeiten. (Materialien zur Bevölkerungswissenschaft 129), Wiesbaden, 105 S.
Abstract
Im Rahmen der Untersuchung wurden im Jahr 2008 insgesamt 1500 ältere Arbeitnehmer zu ihrer Bereitschaft, im Rentenalter weiterzuarbeiten, befragt. Fazit: Die schrittweise Anhebung des gesetzlichen Rentenalters auf 67 Jahre im Zeitraum von 2012 bis 2029 wird durch die Mehrheit der Befragten kritisch beurteilt. 39,7 Prozent bewerteten dies als sehr schlecht und 28,5 Prozent als eher schlecht. Als sehr gut bzw. gut wird die Anhebung nur von 17,6 Prozent bewertet. Auf die Frage 'Wollen Sie auch nach Ihrem Renten- bzw. Ruhestandseintritt noch erwerbstätig sein?' antworteten 24,3 Prozent mit 'ja' und 23,0 Prozent mit 'eher ja'. Allerdings hat die größte Gruppe der Befragten (33,6 Prozent) mit 'nein' geantwortet. 19,2 Prozent gaben 'eher nein' an. Ist eine Weiterbeschäftigung erwünscht, beträgt die durchschnittliche Dauer der Weiterbeschäftigung ab dem erwarteten Renteneintrittsalter 4,1 Jahre. 29,8 Prozent wollen noch 3 Jahre arbeiten, 32,5 Prozent gaben 5 Jahre als Zeitdauer an. Die Bereitschaft zur Weiterbeschäftigung geht mit dem Wunsch einher, die wöchentliche Arbeitszeit deutlich zu reduzieren. Nur 3,3 Prozent wollen auch weiterhin 35 Stunden und mehr arbeiten. Die Mehrheit von 71,6 Prozent bevorzugt eine Arbeitszeit zwischen 10 und 24 Stunden pro Woche. Diejenigen, die ihre Arbeitstätigkeit als gleichförmig und monoton, gesundheitsgefährdend und als körperlich schwer einstufen, sind deutlich seltener zu einer Weiterbeschäftigung bereit. Dies gilt auch für diejenigen, denen es nach der Arbeit schwer fällt, abzuschalten. Der Methodenbericht der Untersuchung schließt an die Veröffentlichung der Ergebnisse an. (IAB)
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Literaturhinweis
Are older workers worthy of their pay?: an empirical investigation of age-productivity and age-wage nexuses (2010)
Zitatform
Cardoso, Ana Rute, Paulo Guimarães & Jose Varejao (2010): Are older workers worthy of their pay? An empirical investigation of age-productivity and age-wage nexuses. (IZA discussion paper 5121), Bonn, 23 S.
Abstract
"Using longitudinal employer-employee data spanning over a 22-year period, we compare age-wage and age-productivity profiles and find that productivity increases until the age range of 50-54, whereas wages peak around the age 40-44. At younger ages, wages increase in line with productivity gains but as prime-age approaches, wage increases lag behind productivity gains. As a result, older workers are, in fact, worthy of their pay, in the sense that their contribution to firm-level productivity exceeds their contribution to the wage bill. On the methodological side, we note that failure to account for the endogenous nature of the regressors in the estimation of the wage and productivity equations biases the results towards a pattern consistent with underpayment followed by overpayment type of policies." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Lernbedingungen in beruflichen Grundausbildungen und Höherqualifizierungen für ältere Fachkräfte am Beispiel der Metallindustrie (2010)
Da Rocha, Karin;Zitatform
Da Rocha, Karin (2010): Lernbedingungen in beruflichen Grundausbildungen und Höherqualifizierungen für ältere Fachkräfte am Beispiel der Metallindustrie. (AMS report 72/73), Wien: Communicatio - Kommunikations- und PublikationsgmbH, 187 S.
Abstract
"Aufgrund der gegenwärtigen demographischen Entwicklungen werden Begriffe wie 'Lebenslanges Lernen' und 'Permanente Weiterbildung' vermehrt auch mit älteren ArbeitnehmerInnen in Verbindung gebracht. Politische und gesellschaftliche Forderungen sind in der Realität jedoch oft nicht so leicht umsetzbar wie gewünscht. Individuelle Unterschiede im und Schwierigkeiten beim Lernen sowie jahrelange monotone Berufstätigkeit hindern ältere Lernende daran, die Notwendigkeit von ständigem Training zu akzeptieren, und erschweren den Wiedereinstieg. Die vorliegende Arbeit beleuchtet die Lernbedingungen, die ältere Fachkräfte in der Metallindustrie in beruflichen Grundausbildungen und Höherqualifizierungen benötigen, um erfolgreich in ihren Weiterbildungsbestrebungen zu sein. Ein breiter theoretischer Ansatz untersucht verschiedene wissenschaftliche Standpunkte bezüglich Alter(n), Lernen, Definitionen von Begriffen wie 'Kompetenz' oder 'Alter' ebenso wie professionelle Anforderungen an TrainerInnen. Darüber hinaus wird das Feld der Methodik mit älteren KursteilnehmerInnen ausgeleuchtet. Der empirische Teil der Arbeit beinhaltet die Ergebnisse aus ExpertInnen-Interviews und einer schriftlichen Befragung von TrainerInnen sowie Beobachtungen von Trainingssituationen." (Textauszug, IAB-Doku)
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Do European employers support later retirement? (2010)
Zitatform
Dalen, Hendrik P. van, Kène Henkens, Wilma Henderikse & Joop Schippers (2010): Do European employers support later retirement? In: International journal of manpower, Jg. 31, H. 3, S. 360-373. DOI:10.1108/01437721011050620
Abstract
"This paper aims to examine whether employers' opinions and expectations regarding workers' retirement age are in line with the ideas of the EU-Member States' governments to increase the participation of older workers and to postpone the transition from paid work into retirement at the end of the labour market career.
A comparative survey was used among employers from five European countries: Greece, Hungary, Spain, The Netherlands and the United Kingdom.
The authors found that most employers are reluctant in supporting later retirement. Part of this reluctance is the result of the perception that an ageing work force is a burden rather than a boom to organizations.
This study shows that there still is a discrepancy between the aims formulated at the level of the European Union and member state countries with respect to stimulating the labour force participation of older workers and the attitudes of individual employers. In particular, the fact that employers perceive alternative solutions to the challenges of an ageing and shrinking workforce, other than delaying retirement, suggests that most employers will not be a major driving force for extending the working life." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en)) -
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How do employers cope with an ageing workforce?: views from employers and employees (2010)
Zitatform
Dalen, Hendrik P. van, Kène Henkens & Joop Schippers (2010): How do employers cope with an ageing workforce? Views from employers and employees. In: Demographic Research, Jg. 22, S. 1015-1036. DOI:10.4054/DemRes.2010.22.32
Abstract
"How age-conscious are human resource policies? Using a survey of Dutch employers, we examine how employers deal with the prospect of an ageing work force. We supplement our analysis with an additional survey of Dutch employees to compare human resource policies to practices. Results show that a small minority of employers are taking measures to enhance productivity (training programmes) or bring productivity in line with pay (demotion). Personnel policies tend to 'spare' older workers: giving them extra leave, early retirement, or generous employment protection: older workers who perform poorly are allowed to stay, whereas younger workers under similar conditions are dismissed." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Perceptions and expectations of pension savings adequacy: a comparative study of Dutch and American workers (2010)
Zitatform
Dalen, Hendrik P. van, Kène Henkens & Douglas A. Hershey (2010): Perceptions and expectations of pension savings adequacy. A comparative study of Dutch and American workers. In: Ageing and Society, Jg. 30, H. 5, S. 731-754. DOI:10.1017/S0144686X09990651
Abstract
"What drives the perceptions of pension savings adequacy and what do workers expect to receive when they retire? These questions are assessed among married workers using an identical survey distributed to Dutch and American workers in 2007. Despite marked differences in expected pension replacement rates - where the Dutch replacement rates are systematically higher than the American rates - the perceived savings adequacy is more or less the same across Dutch and American workers. In both countries, about half of the respondents were confident they had amassed sufficient retirement savings. Individuals' perceived savings adequacy was found to be influenced by three groups of factors: trust in pension institutions (pension funds, banks, insurance companies and governments), social forces and psychological dispositions. This study shows that differences in the dispositions of workers (with respect to future orientation and financial planning) played a far larger role in explaining differences in perceptions of savings adequacy in the United States than in The Netherlands. Dutch workers rely and trust their pension fund and seem to leave thinking about and planning for retirement to its managers." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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The aging workforce in Germany and the United States: a comparison (2010)
Dawid, Oliver;Zitatform
Dawid, Oliver (2010): The aging workforce in Germany and the United States. A comparison. (Wissenschaftliche Beiträge aus dem Tectum Verlag. Reihe Wirtschaftswissenschaften 41), Marburg: Tectum, 101 S.
Abstract
"While many developed countries are confronted with the phenomenon of an aging labor force, various approaches towards this topic can be found. There are debates on the effect an aging workforce will have on the future labor supply and how this might influence general wealth and prosperity. Possible measures for adjustment and reform options are matters of numerous analyses and studies. Much research has been done on a national basis, identifying the existing patterns and problems and examining the sustainability of the respective social security systems. Cross-national studies that put individual findings into perspective are scarce. Oliver Dawid compares the situation of the aging workforce in Germany and the United States of America. He expounds how workforce aging affects Germany and the U.S. differently and which country seems to be better prepared to deal with this phenomenon. The author also presents a variety of potential opportunities for improvement to help both nations on the brink of substantial demographic transitions." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Silver Work: zum Stand beruflicher Aktivitäten im Ruhestand in Deutschland (2010)
Deller, Jürgen; Maxin, Leena;Zitatform
Deller, Jürgen & Leena Maxin (2010): Silver Work. Zum Stand beruflicher Aktivitäten im Ruhestand in Deutschland. In: Informationsdienst Altersfragen, Jg. 37, H. 2, S. 3-9.
Abstract
"Viele Menschen sind auch jenseits des gesetzlichen Rentenalters leistungsfähig und leistungswillig. Bei Eintritt in den Ruhestand beträgt die durchschnittliche verbleibende Lebenszeit mittlerweile 15 bis 20 Jahre (Deutsche Rentenversicherung Bund 2008). In den kommenden Jahren wird sich laut einer aktuellen Studie der Prognos AG der in Deutschland bestehende Fachkräftemangel weiter verstärken: Schon 2015 fehlen bei den gegebenen Rahmenbedingungen fast drei Millionen Mitarbeiter (Gramke u.a. 2009).
Dieser Beitrag will das Potenzial und notwendige Rahmenbedingungen von Arbeitstätigkeiten im Ruhestand als eine Möglichkeit, diesem Mangel entgegenzuwirken, identifizieren. Hierzu werden im Folgenden zwei grundlegende Studien zu relevanten Aspekten vorgestellt (vgl. Deller und Maxin 2009): Aus dem Mikrozensus 2007 wird das Ausmaß von Arbeit im Ruhestand in Deutschland bestimmt; die Silver Workers-Studie gibt erste Auskunft über Beweggründe und Rahmenbedingungen für Tätigkeiten im Ruhestand." (Autorenreferat, IAB-Doku)Weiterführende Informationen
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Zukunft der Arbeit (2010)
Deller, Jürgen; Maxin, Maren Leena;Zitatform
Deller, Jürgen & Maren Leena Maxin (2010): Zukunft der Arbeit. In: Personal : Zeitschrift für Human Resource Management, Jg. 62, H. 6, S. 9-11.
Abstract
"Ein dynamisch wachsender Fachkräftemangel prägt den Arbeitsmarkt der Zukunft. Mit Silver Work - der Beschäftigung im Rentenalter - können Firmen dem wachsenden Fachkräftemangel begegnen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Weiterbeschäftigung im Rentenalter: Potenziale, Einstellungen und Bedingungen (2010)
Zitatform
Dorbritz, Jürgen & Frank Micheel (2010): Weiterbeschäftigung im Rentenalter. Potenziale, Einstellungen und Bedingungen. In: Bevölkerungsforschung aktuell, Jg. 31, H. 3, S. 2-7.
Abstract
"Die schrittweise Anhebung des Renteneintrittalters ist unpopulär, die Bereitschaft zur Weiterarbeit im Rentenalter ist relativ hoch. Was zunächst widersprüchlich aussieht, lässt sich jedoch relativ leicht erklären. Einerseits finden gesetzliche Vorgaben kaum Akzeptanz, andererseits ist die Bereitschaft zur Suche nach individuellen Lösungen für eine Weiterbeschäftigung ausgeprägt. Das betrifft vor allem flexible Regelungen hinsichtlich der wöchentlichen Arbeitszeit, der Anzahl der Arbeitstage und der Regelmäßigkeit. Hier sind erhebliche Reduzierungen im Vergleich zur normalen Situation gewünscht. Einen großen Einfluss auf die Bereitschaft zur Weiterarbeit haben die Unternehmensgröße (je kleiner das Unternehmen, desto höher die Bereitschaft), die körperliche Belastung durch die Arbeit (körperliche Schwere reduziert Bereitschaft und die Einkommenssituation (Zwang zur Weiterbeschäftigung bei sehr niedrigen Einkommen). Auf unterschiedliche Weise wirkt der Gesundheitszustand. Ein schlechter Gesundheitszustand verringert die Weiterbeschäftigungsbereitschaft, ein guter erhöht sie jedoch nicht zwangsläufig. Die gute Gesundheitssituation wird als Chance gesehen, sich um die Familie zu kümmern und den Ruhestand zu genießen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Zur künftigen Altersgrenzenstrategie mit Blick auf den Arbeitsmarkt (2010)
Döring, Diether; Trabert, Lioba;Zitatform
Döring, Diether & Lioba Trabert (2010): Zur künftigen Altersgrenzenstrategie mit Blick auf den Arbeitsmarkt. In: Deutsche Rentenversicherung, Jg. 65, H. 3, S. 370-379.
Abstract
Nach einem kurzen Abriss der historischen Entwicklung der Altersgrenzenpolitik in der deutschen Rentenpolitik wird in dem Beitrag der These des 'Generationenaustauschs' nachgegangen, wonach es einen Zusammenhang zwischen dem Berufsaustieg Älterer und der Anzahl der verfügbaren Arbeitsplätze für junge Berufseinsteiger gibt. Diese These wird anhand eines internationalen Vergleichs überprüft. Die Gegenüberstellung der Erwerbstätigenquoten und Arbeitslosenquoten junger und älterer Arbeitnehmer in OECD-Ländern zeigt, 'dass man auf das Generationenaustauschkonzept nicht vertrauen kann'. Der Ländervergleich weist darauf hin, 'dass in den Unternehmen der Frühausstieg den Beschäftigungsabbau eher beschleunigt hat und überwiegend dem Einstieg der Jüngeren nicht zugutekam'. (IAB)
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Pension reform and labor market incentives (2010)
Zitatform
Fisher, Walter H. & Christian Keuschnigg (2010): Pension reform and labor market incentives. In: Journal of population economics, Jg. 23, H. 2, S. 769-809. DOI:10.1007/s00148-008-0227-2
Abstract
"This paper investigates how parametric reform in a pay-as-you-go pension system with a tax-benefit link affects retirement and work incentives of prime-age workers. We find that postponed retirement tends to harm incentives of prime-age workers in the presence of a tax-benefit link, thereby creating a policy trade-off in stimulating aggregate labor supply. We show how several popular reform scenarios are geared either towards young or old workers or, indeed, both groups under appropriate conditions. We characterize the excess burden of pension insurance and show how it depends on the supply elasticities of both decision margins and the effective tax rates." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Public pensions, changing employment patterns, and the impact of pension reforms across birth cohorts: a microsimulation analysis for Germany (2010)
Zitatform
Geyer, Johannes & Viktor Steiner (2010): Public pensions, changing employment patterns, and the impact of pension reforms across birth cohorts. A microsimulation analysis for Germany. (IZA discussion paper 4815), Bonn, 46 S.
Abstract
"We analyze the impact of changing employment patterns and pension reforms on the future level of public pensions across birth cohorts in Germany. The analysis is based on a rich dataset that combines household survey data from the German Socio-Economic Panel Study (SOEP) and process-produced microdata from the German pension insurance. A microsimulation model is developed which accounts for cohort effects in individual employment and unemployment and earnings over the lifecycle as well as the differential impact of recent pension reforms. Cohort effects for individuals born between 1937 and 1971 vary greatly by region, gender and education and strongly affect lifecycle wage profiles. The largest effects can be observed for younger cohorts in East Germany and for the low educated. Using simulated life cycle employment and income profiles, we project gross future pensions across cohorts taking into account changing demographics and recent pension reforms. Simulations show that pension levels for East German men and women will fall dramatically among younger birth cohorts, not only because of policy reforms but due to higher cumulated unemployment. For West German men, the small reduction of average pension levels among younger birth cohorts is mainly driven by the impact of pension reforms, while future pension levels of West German women are increasing or stable due to rising labor market participation of younger birth cohorts." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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The role of re-entry in the retirement process (2010)
Zitatform
Giandrea, Michael D., Kevin E. Cahill & Joseph F. Quinn (2010): The role of re-entry in the retirement process. (BLS working paper 439), Washington, 24 S.
Abstract
"To what extent do older Americans re-enter the labor force after an initial exit and what drives these 'unretirement' decisions? Retirement for most older Americans with full-time career jobs is not a one-time, permanent event. Labor force exit is more likely to be a process. Prior studies have found that between one half and two thirds of career workers take at least one other job before exiting from the labor force completely. The transitional nature of retirement may be even more pronounced when considering the impact of re-entry. This paper examines the extent to which older Americans with career jobs re-entered the labor force. The analysis is based on data from the Health and Retirement Study (HRS), an ongoing, longitudinal survey of older Americans that began in 1992. We examined the retirement patterns of a subset of 5,617 HRS respondents who were on a full-time career job at the time of the first interview. Logistic regression was used to explore determinants of re-entry among those who initially exited the labor force. We found that approximately 15 percent of older Americans with career jobs returned to the labor force after initially exiting. Respondents were more likely to re-enter if they were younger, were in better health, or had a defined-contribution pension plan. This research provides empirical evidence of how older Americans are utilizing bridge jobs as they transition from career employment, and that re-entry may be an important part of the work experience of older Americans." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Do older workers earn more than they deserve? (2010)
Zitatform
Gordo, Laura Romeu & Antje Mertens (2010): Do older workers earn more than they deserve? (Deutsches Zentrum für Altersfragen. Diskussionspapier 51), Berlin, 30 S.
Abstract
"This paper uses cognitive abilities as an indicator of productivity potential in order to see whether productivity decreases with age and how wages adapt to this profile. Moreover, we will decompose wage differentials between older and younger workers in explained and unexplained components in order to test whether older workers earn more or less than younger workers, control-ling for a standard set of covariates known to influence wages and our cognitive ability variables. Section 2 below gives a brief overview of the literature to date and discusses evidence on age-productivity and age-earnings profiles. In section 3 our data, the German Socio-economic Panel Study and our methodology is described. Section 4 presents our results and the final section 5 concludes." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Zusammenhänge zwischen subjektiver Gesundheit und der Bereitschaft zur Weiterbeschäftigung (2010)
Gärtner, Karla;Zitatform
Gärtner, Karla (2010): Zusammenhänge zwischen subjektiver Gesundheit und der Bereitschaft zur Weiterbeschäftigung. In: Bevölkerungsforschung aktuell, Jg. 31, H. 3, S. 7-10.
Abstract
"Der Gesundheitszustand spielt eine wesentliche Rolle bei der Entscheidung, eine Weiterarbeit nach dem Eintritt in das Rentenalter in Erwägung zu ziehen. Es wurde allgemein gezeigt, dass ein schlechter Gesundheitszustand zwar überwiegend zur Ablehnung, ein guter Gesundheitszustand aber nicht unbedingt zu einer generellen Bereitschaft einer Weiterbeschäftigung führt. Im Folgenden sollen die Gründe hierfür etwas detaillierter aufgezeigt und auch Unterschiede in den Einstellungen von Männern und Frauen hingewiesen werden." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Which personnel measures are effective in increasing productivity of old workers? (2010)
Zitatform
Göbel, Christian & Thomas Zwick (2010): Which personnel measures are effective in increasing productivity of old workers? (ZEW discussion paper 2010-069), Mannheim, 48 S.
Abstract
"In this study, we investigate the effect of five specific human resource measures for old employees (SMOE) on their relative productivity. Despite the fact that SMOE are applied in the majority of establishments, this is the first representative study on the effectiveness of these measures. We find that the relative productivity contributions of old workers are significantly higher in establishments that provide either specific equipment of work places or age-specific jobs for old workers. In establishments that apply mixed-age working teams the productivity contributions of old and of young employees are significantly higher than in establishments without this measure. Working time reductions and specific training for old employees are not associated with higher relative productivity of these employees. Our paper provides a joint explanation for two recent findings, the only modest decline of the productivity contributions of old workers and the high variance for estimates of age-productivity profiles." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Financial incentives to postpone retirement and further effects on employment: evidence from a natural experiment (2010)
Hanel, Barbara;Zitatform
Hanel, Barbara (2010): Financial incentives to postpone retirement and further effects on employment. Evidence from a natural experiment. In: Labour economics, Jg. 17, H. 3, S. 474-486. DOI:10.1016/j.labeco.2009.10.001
Abstract
"This paper examines the effect of the introduction of permanent benefit reductions for early retirees (i) on the duration until benefit claiming and (ii) on the duration until exit from gainful employment. I estimate discrete time duration models using different error term specifications. Administrative data containing the full earnings history of the individuals are used. Since the reform implementing the benefit reductions was a natural experiment, under some assumptions a causal effect can be identified. The permanent reduction of retirement benefit amounts causes a postponement of claiming benefits by about 14 months and a delay of employment exit by about 10 months on average." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Are older workers overpaid?: a literature review (2010)
Zitatform
Hek, Paul de & Daniël J. van Vuuren (2010): Are older workers overpaid? A literature review. (CPB discussion paper / CPB Netherlands Bureau for Economic Policy Analysis 165), The Hague, 58 S.
Abstract
"It is widely believed that wage and productivity profiles of individual workers do not coincide at all ages. We give an overview of the theories which provide a rationale for this, and discuss the empirical literature. Human capital theories typically imply that wages rise with tenure, so that job reallocation at old age would imply a wage cut. Incentive theories typically imply that wages exceed productivity at the end of a worker's career. Bargaining power of unions may also lead to 'overpayment' of older workers. Some general conclusions regarding the wages of older workers are formulated on basis of the authors' reading of the empirical literature." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Aging and financial planning for retirement: interdisciplinary influences viewed through a cross-cultural lens (2010)
Zitatform
Hershey, Douglas A., Kegne Henkens & Hendrik P. van Dalen (2010): Aging and financial planning for retirement. Interdisciplinary influences viewed through a cross-cultural lens. In: The international journal of aging and human development, Jg. 70, H. 1, S. 1-38. DOI:10.2190/AG.70.1.a
Abstract
"Current theoretical models support the existence of interactions between the individual and socio-environmental forces when it comes to the formation and enactment of life plans (Friedman & Scholnick, 1997; Shanahan & Elder, 2002). In this investigation, we examine the social, economic, and psychological forces that impact financial planning for retirement. The collective force of these three broad sets of influences was examined from developmental and cross-cultural perspectives, among respondents from two countries with very different retirement financing systems. Participants were 419 American and 556 Dutch working adults, 25-64 years of age. Path analysis models were created to examine differences in planning associated with age and national origin. Compared to younger individuals, older respondents in both countries were more involved in nearly all aspects of the financial planning process. Differences across cultures were also observed in the social support mechanisms that underlie planning and the impact economic forces have on perceptions of saving adequacy. The discussion focuses on the value of developing interdisciplinary theoretical models of planning, and how such models can inform the development of savings-oriented intervention and public policy initiatives." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Möglichkeiten eines flexiblen Übergangs in den Ruhestand (2010)
Kreikebohm, Ralf;Zitatform
Kreikebohm, Ralf (2010): Möglichkeiten eines flexiblen Übergangs in den Ruhestand. In: Deutsche Rentenversicherung, Jg. 65, H. 3, S. 353-369.
Abstract
In dem Vortrag wird ein Überblick über verschiedene Optionen des vorgezogenen Berufsausstiegs gegeben. Der Autor konzentriert sich auf Modelle eines gleitenden bzw. schrittweise Übergangs aus dem Erwerbsleben in den Ruhestand. Er ist 'davon überzeugt, dass mit einer Kombination aus flexibilisierter Teilrente, Altersteilzeit bzw. Teilzeiterwerbstätigkeit und/oder Arbeitszeitkonten mit und ohne tarifvertragliche Regelungen flexiblere Übergänge vom Erwerbsleben in die Altersphase organisiert werden können, die sowohl den Interessen der Beschäftigten und der Betriebe gerecht werden'. Er diskutiert die Vor- und Nachteile einiger Reformvorschläge: der Einführung der Teilrente als eigene Rentenart (frühestens) nach Vollendung des 60. Lebensjahres, der Änderung der Berechnungsgrundlage für den Hinzuverdienst, der Ausdehnung des Hinzuverdienstgrenzenrechts auf die Regelaltersrente, des Anspruchs auf Teilzeitarbeit, der Einführung weiterer Teilrentenstufen sowie der Zusatzbeiträge in der GRV zu Abwendung von Abschlägen. Außerdem wird der Vorschlag der FDP zur Abschaffung der Hinzuverdienstgrenzen diskutiert. (IAB)
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Literaturhinweis
Präventive Arbeitsmarktpolitik: Impulse für die berufliche Weiterbildung im Betrieb (2010)
Lott, Margit; Spitznagel, Eugen;Zitatform
Lott, Margit & Eugen Spitznagel (2010): Präventive Arbeitsmarktpolitik: Impulse für die berufliche Weiterbildung im Betrieb. (IAB-Kurzbericht 11/2010), Nürnberg, 12 S.
Abstract
"Investitionen in die Bildung können die Arbeitsmarktchancen der Arbeitsuchenden wie der Beschäftigten verbessern. Sie stärken Produktivität und Wettbewerbsfähigkeit der Betriebe, erleichtern den Strukturwandel und sind damit eine wichtige Voraussetzung für nachhaltiges Wirtschaftswachstum. Seit dem Jahr 2006 wird die berufliche Weiterbildung im Betrieb von der Bundesagentur für Arbeit mit dem 'WeGebAU'-Programm gefördert. Das IAB hat untersucht, von welchen Betrieben es genutzt wird und wie es diese bewerten." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Back to Work: expectations and realizations of work after retirement (2010)
Zitatform
Maestas, Nicole (2010): Back to Work. Expectations and realizations of work after retirement. In: The Journal of Human Resources, Jg. 45, H. 3, S. 718-748.
Abstract
"This paper analyzes a puzzling aspect of retirement behavior known as 'unretirement.' Nearly 50 percent of retirees follow a nontraditional retirement path that involves partial retirement or unretirement, and at least 26 percent of retirees later unretire. I explore two possible explanations: (1) unretirement transitions result from failures in planning or financial shocks; and (2) unretirement transitions are anticipated prior to retirement, reflecting a more complex retirement process. I show that unretirement was anticipated for the vast majority of those returning to work, and is not a result of financial shocks, poor planning or low wealth accumulation." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Intertemporal substitution in labor force participation: evidence from policy discontinuities (2010)
Zitatform
Manoli, Dayanand & Andrea Weber (2010): Intertemporal substitution in labor force participation. Evidence from policy discontinuities. (IZA discussion paper 5248), Bonn, 52 S.
Abstract
"This paper presents new empirical evidence on intertemporal labor supply elasticities. We use administrative data on the census of private sector employees in Austria and variation from mandated discontinuous changes in retirement benefits from the Austrian pension system. We first present graphical evidence documenting delays in retirement in response to the policy discontinuities. Next, based on the empirical evidence, we develop a model of career length decisions. Using an estimator that exploits the graphical evidence, we estimate an intertemporal labor supply elasticity of 0.30; this relatively low estimate reflects that the disutility of labor supply rises relatively quickly with additional years of work." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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The Influence of Retiree Health Benefits on Retirement Patterns (2010)
Zitatform
Marton, James & Stephen A. Woodbury (2010): The Influence of Retiree Health Benefits on Retirement Patterns. (Upjohn Institute working paper 163), Kalamazoo, 39 S. DOI:10.17848/wp10-163
Abstract
"We estimate the effect of employer offers of retiree health benefits (RHBs) on the timing of retirement using a sample of Health and Retirement Study (HRS) men observed over a period of up to 12 years. We hypothesize that the effect of RHBs differs for workers of different ages -- a hypothesis we can test now that the main HRS cohort has aged sufficiently. We apply three well known panel data estimators and find that, for men in their 50s, RHBs have little or no effect on retirement decisions; however, a substantial effect emerges for men in their early 60s. We use simulations to illustrate how RHBs alter retirement patterns." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Altern im Wandel: Befunde des Deutschen Alterssurveys (DEAS) (2010)
Motel-Klingebiel, Andreas ; Huxhold, Oliver ; Mahne, Katharina; Wurm, Susanne; Naumann, Dörte; Block, Jenny; Schöllgen, Ina; Gordo, Laura Romeu ; Simonson, Julia ; Tesch-Römer, Clemens; Wiest, Maja; Engstler, Heribert ;Zitatform
(2010): Altern im Wandel. Befunde des Deutschen Alterssurveys (DEAS). Stuttgart: Kohlhammer, 306 S., CD-ROM.
Abstract
"Wie Menschen älter werden, wie lange sie leben und wie sich ihr Leben im Alter gestaltet, wird durch soziale und gesellschaftliche Bedingungen beeinflusst. Diese Bedingungen ändern sich über die Zeit und bilden den Hintergrund für einen Wandel der späteren Lebensphasen. Zu den Entwicklungen der letzten Jahrzehnte zählen eine gestiegene Lebenserwartung, Veränderungen in der Erwerbswelt, neue Lebenslaufmuster und Familienformen sowie ein Wandel in den gesellschaftlichen Werten und Normen und den Versorgungs- und Sicherungssystemen. Dieses Buch beschäftigt sich mit der Lebensphase Alter und zeigt auf der Grundlage des Deutschen Alterssurveys (DEAS), welcher Wandel sich vollzieht. Dadurch werden Chancen, Risiken und Gestaltungsoptionen für eine Gesellschaft des langen Lebens deutlich." (Textauszug, IAB-Doku)
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Older male labour force participation in OECD countries: pension reform and "the reserve army of labour" (2010)
O'Brien, Martin;Zitatform
O'Brien, Martin (2010): Older male labour force participation in OECD countries. Pension reform and "the reserve army of labour". In: International Labour Review, Jg. 149, H. 3, S. 239-259. DOI:10.1111/j.1564-913X.2010.00086.x
Abstract
"Many governments have treated older workers as a 'reserve army of labour', allowing early exit from the labour force by various means, so the OECD recommends that the fiscal strain associated with population ageing be addressed through pension reform to increase older workers' labour force participation. Modelling the labour force participation of males aged 55-59 and 60-64 in 12 OECD countries over the period 1967-2007, the author finds that labour market variables dominate pension reform variables - and country-specific causal factors also - in explaining older males' participation rates. Without consideration of labour market conditions, the OECD's standard prescription of pension reform would thus seem doomed to fail." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Age, wage and productivity (2010)
Ours, Jan C. van; Stoeldraijer, Lenny;Zitatform
Ours, Jan C. van & Lenny Stoeldraijer (2010): Age, wage and productivity. (CESifo working paper 2965), München, 48 S.
Abstract
"Previous empirical studies on the effect of age on productivity and wages find contradicting results. Some studies find that if workers grow older there is an increasing gap between productivity and wages, i.e. wages increase with age while productivity does not or does not increase at the same pace. However, other studies find no evidence of such an age related payproductivity gap. We perform an analysis of the relationship between age, wage and productivity using a matched worker-firm panel dataset from Dutch manufacturing covering the period 2000-2005. We find little evidence of an age related pay-productivity gap." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
Ähnliche Treffer
auch erschienen als: IZA discussion paper , 4765 -
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Age, wage and productivity (2010)
Ours, Jan C. van; Stoeldraijer, Lenny;Zitatform
Ours, Jan C. van & Lenny Stoeldraijer (2010): Age, wage and productivity. (IZA discussion paper 4765), Bonn, 50 S.
Abstract
"Previous empirical studies on the effect of age on productivity and wages find contradicting results. Some studies find that if workers grow older there is an increasing gap between productivity and wages, i.e. wages increase with age while productivity does not or does not increase at the same pace. However, other studies find no evidence of such an age related pay-productivity gap. We perform an analysis of the relationship between age, wage and productivity using a matched worker-firm panel dataset from Dutch manufacturing covering the period 2000-2005. We find little evidence of an age related pay-productivity gap." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
Ähnliche Treffer
auch erschienen als: CESifo working paper , 2965 -
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Training participation of an aging workforce in an internal labor market (2010)
Zitatform
Pfeifer, Christian, Simon Janssen, Philip Yang & Uschi Backes-Gellner (2010): Training participation of an aging workforce in an internal labor market. (Diskussionspapiere / Universität Hannover, Fachbereich Wirtschaftswissenschaften 447), Hannover, 38 S.
Abstract
"We use a long panel data set for four entry cohorts into an internal labor market to analyze the effect of age on the probability to participate in different training measures. We find that training participation probabilities are inverted u-shaped with age and that longer training measures are undertaken earlier in life and working career, respectively. These findings are consistent with predictions from a human capital model which incorporates amortization period and screening effects. Our results point to a market failure in the context of human capital investments to increase employability of older workers." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
Beteiligte aus dem IAB
Janssen, Simon; -
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Gender differences in postretirement employment (2010)
Pleau, Robin L.;Zitatform
Pleau, Robin L. (2010): Gender differences in postretirement employment. In: Research on Aging, Jg. 32, H. 3, S. 267-303. DOI:10.1177/0164027509357706
Abstract
"This study examines gender differences in postretirement employment, using the first eight waves of Health and Retirement Study data. Gender is shown to be an important factor in understanding transitions into postretirement employment. Forty-seven percent of retirees (n = 3,590) experienced postretirement employment, with 43% of retired women making the transition, compared with 50% of retired men. Marital status, earnings, and household wealth were significant only when gender interaction terms were introduced due to countervailing effects by gender. For women, being married and having high household wealth were negatively associated, and higher earnings positively associated, with labor force reentry; for men, wealth and earnings had the opposite effect. Hazard models show that divorced and separated women have a greater likelihood of labor force reentry than married women and that this difference increases with time out of the labor force, suggesting push factors that derive from economic vulnerability." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Giving older workers a voice: constraints on the employment of older people in the North West of England (2010)
Zitatform
Porcellato, Lorna, Fiona Carmichael, Claire Hulme, Barbara Ingham & Arvin Prashar (2010): Giving older workers a voice. Constraints on the employment of older people in the North West of England. In: Work, employment and society, Jg. 24, H. 1, S. 85-103. DOI:10.1177/0950017009353659
Abstract
"This article contributes to the literature on older workers and employment, providing a regional perspective on the relationship between age and work. The study is based on interviews in conjunction with occupational-event calendars with 56 individuals in North West England. The primary aim was to gain in-depth understanding of perceived constraints that older people feel hinder their employment prospects within the context of their daily lives. Significant constraints on employment and re-employment were identified and attributed to health, negative perceptions of self, lack of formal human capital and undervaluation of experience, financial disincentives for employers to employ older workers and prevailing ageist attitudes." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Für und Wider der Weiterbeschäftigung im Rentenalter aus individueller Sicht - ein Vergleich ausgewählter Berufe (2010)
Roloff, Juliane;Zitatform
Roloff, Juliane (2010): Für und Wider der Weiterbeschäftigung im Rentenalter aus individueller Sicht - ein Vergleich ausgewählter Berufe. In: Bevölkerungsforschung aktuell, Jg. 31, H. 3, S. 10-17.
Abstract
"Im Jahr 2007 wurde von der Bundesregierung beschlossen, ab 2012 die Regelaltersgrenze schrittweise von derzeit 65 auf 67 Jahre anzuheben. Interessant ist es zu wissen, wie hoch die Bereitschaft der Menschen selbst ist, länger, d.h. über die Altersgrenze hinaus zu arbeiten. Welches sind ihre Gründe dafür oder dagegen? Im vorliegenden Beitrag wird diese Fragestellung in Bezug zur aktuellen beruflichen Tätigkeit untersucht." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Beschäftigung älterer Arbeitskräfte aus betrieblicher Perspektive (2010)
Zitatform
Sieglen, Georg & Frank Bauer (2010): Beschäftigung älterer Arbeitskräfte aus betrieblicher Perspektive. In: M. f. G. F. F. u. I. Nordrhein-Westfalen (Hrsg.) (2010): Erwerbsbeteiligung Älterer in Nordrhein-Westfalen 1997-2008, S. 73-77.
Abstract
"Die Arbeitsmarktsituation von Erwerbspersonen wird nicht allein vom Arbeitsangebot, sondern auch von der Arbeitsnachfrage bestimmt. Das gilt auch für die Arbeitsmarktsituation Älterer. Daher ist neben den Fragen, in welchen Wirtschaftszweigen, Berufen und Regionen Ältere in welchem Umfang beschäftigt sind, auch von Interesse, welche Rolle das Alter auf der betrieblichen Nachfrageseite spielt und ob sich dies jeweils in der betrieblichen Beschäftigungssituation und der Einstellungspraxis niederschlägt. Im Folgenden wird auf Informationen des IAB-Betriebspanels der Befragungswellen von 2002, 2006 und 2008 zurückgegriffen, da hier die Betriebe nach dem Anteil von älteren (50 Jahre und älter) Beschäftigten (Kapitel 11.2) und nach den personalpolitischen Maßnahmen für Ältere (Kapitel 11.3) gefragt wurden.
Zusammenfassung der wichtigsten Ergebnisse:
- 2008 beschäftigen rund 39 % der nordrhein-westfälischen Betriebe keine Personen im Alter von 50 und mehr Jahren. Ein ebenso großer Anteil von Betrieben hatte aber auch einen Anteil von Älteren an der Belegschaft von mindestens einem Fünftel.
- Die betriebliche Altersstruktur variierte erheblich zwischen den einzelnen Wirtschaftszweigen: So reichte der Anteil von Betrieben ohne ältere Beschäftigte von 29,7 % im Bereich Handel, Verkehr und Nachrichtenübermittlung bis zu 52,9 % in der Baubranche.
- Rund die Hälfte der Kleinstbetriebe (1 bis 9 Beschäftigte) hatte keine älteren Beschäftigten und nur rund 37 % der Kleinstbetriebe hatten einen Anteil älterer Beschäftigter von mindestens einem Fünftel. Demgegenüber gab es keine Großbetriebe (250 und mehr Beschäftigte) ohne ältere Beschäftigte. Bei rund 68 % der Großbetriebe lag der Anteil Älterer an der Belegschaft bei einem Fünftel oder höher.
- Im Vergleich mit den 2002 und 2006 erhobenen Daten ist ein leichter Rückgang des Anteils von Betrieben ohne oder nur einem geringen Anteil Älterer festzustellen. Zudem zeigt sich zeitgleich eine leichte Zunahme des Anteils von Betrieben mit relativ vielen älteren Beschäftigten.
- Die wichtigste personalpolitische Maßnahme für Ältere ist mit der Altersteilzeit eine Maßnahme, die nicht auf eine altersgerechte Integration ins Erwerbsleben, sondern auf den gleitenden Ausstieg daraus zielt: Rund 10 % der Betriebe, die Ältere beschäftigen, bieten Altersteilzeitregelungen an. In jeweils rund 5 % der Betriebe mit älteren Beschäftigten wurde darüber hinaus auch deren Einbeziehung in Weiterbildungsaktivitäten sowie eine altersgemischte Besetzung von Arbeitsgruppen praktiziert." (Autorenreferat, IAB-Doku) -
Literaturhinweis
Regionale Unterschiede in der Altersstruktur (2010)
Zitatform
Sieglen, Georg & Frank Bauer (2010): Regionale Unterschiede in der Altersstruktur. In: M. f. G. F. F. u. I. Nordrhein-Westfalen (Hrsg.) (2010): Erwerbsbeteiligung Älterer in Nordrhein-Westfalen 1997-2008, S. 78-85.
Abstract
"Der Anteil der 55- bis unter 65-Jährigen an der Bevölkerung im erwerbsfähigen Alter (15 bis unter 65 Jahre) belief sich 2008 auf 17,5 %, ihr Anteil an den sozialversicherungspflichtig Beschäftigten aber nur auf 12 %. Der Anteil Älterer an den Arbeitslosen lag bei 12,4 %.
Hinter diesen Landesdurchschnittswerten verbergen sich beachtliche regionale Unterschiede: Dies gilt vor allem für die Beschäftigungsquoten Älterer und die Anteile Älterer an den Arbeitslosen: Während die Anteile Älterer an der Bevölkerung zwischen den Kreisen um bis zu 6 Prozentpunkte und die Anteile Älterer an den sozialversicherungspflichtig Beschäftigten um bis zu 4 Prozentpunkten variierten, fanden sich bei den Beschäftigungsquoten Älterer Unterschiede von bis zu 13,8 Prozentpunkten und bei den Anteilen Älterer an den Arbeitslosen von bis zu 7,8 Prozentpunkten.
Seit 2006 hat sich die Beschäftigungsquote Älterer um knapp 4 Prozentpunkte auf 33,1 % erhöht, während sich die Beschäftigungsquote der 15- bis unter 55-Jährigen im gleichen Zeitraum nur um rund zwei Prozentpunkte auf 51,4 % erhöhte." (Autorenreferat, IAB-Doku) -
Literaturhinweis
Betriebliche Demografie-Beratung: Erkenntnisse aus dem Projekt Generationenmanagement im Arbeitsleben (GeniAL)) der Deutschen Rentenversicherung (2010)
Zitatform
Stecker, Christine, Alexander Kühl & Ralph Conrads; Christine Stecker & Ralph Conrads (sonst. bet. Pers.) (2010): Betriebliche Demografie-Beratung. Erkenntnisse aus dem Projekt Generationenmanagement im Arbeitsleben (GeniAL)) der Deutschen Rentenversicherung. In: Deutsche Rentenversicherung, Jg. 65, H. 1, S. 48-66.
Abstract
"In den nächsten rund zehn Jahren kann noch mit einer positiven Entwicklung am Arbeitsmarkt durch ein sogar leicht zunehmendes Arbeitskräfteangebot gerechnet werden. Erst ab etwa dem Jahr 2020 kann es vielerorts zu einem demografiebedingten Rückgang des Arbeitskräfteangebots kommen. Bis dahin bildet allerdings die deutliche Alterung der Belegschaftsstruktur den Mittelpunkt der demografischen Entwicklung. Das Thema alternde Belegschaften sollte folglich im Zentrum betrieblicher Gestaltungsmaßnahmen stehen. Den genannten betrieblichen Gestaltungsnotwendigkeiten zum Trotz, haben bislang die wenigsten Unternehmen problemadäquate strukturelle Veränderungen eingeleitet. So geben über 60 Prozent der Betriebe in Deutschland im Rahmen der Befragungen des aktuellen IAB-Betriebspanels an, keine Personalprobleme zu haben; auch benennen lediglich drei Prozent der befragten Betriebe die Problematik einer drohenden oder erlebten Überalterung der Belegschaft. Allerdings variiert diese Sichtweise mit der Betriebsgröße: Während Betriebe mit weniger als zehn Beschäftigten nur zu einem Prozent Überalterung der Belegschaft als Personalproblem benennen, steigt der Anteil mit zunehmender Betriebsgröße kontinuierlich auf rund 30 Prozent in Betrieben mit mehr als 250 Beschäftigten an; ähnlich verhält es sich mit der Schwierigkeit, benötigte Fachkräfte auf dem Arbeitsmarkt zu bekommen (knapp 60 Prozent gegenüber acht Prozent der Kleinstbetriebe). Der altersbedingte Verlust langjährig betriebszugehöriger Fachkräfte bei gleichzeitig sich - regional - erschwerenden Rekrutierungsbedingungen und partiellem Fachkräftemangel führt derzeit jedoch noch nicht zu einer entsprechenden Weiterbildungsquote älterer Beschäftigter als eine problemadäquate Gestaltungsmaßnahme. Neben Beharrungstendenzen aufgrund von Pfadabhängigkeiten kann daher insbesondere für kleine und mittelständische Betriebe angenommen werden, dass entweder die Notwendigkeit für betriebliches Handeln wenig bekannt ist oder aber die entsprechenden Bewältigungsstrategien kaum durchschaubar sind. Gerade hier gilt es, die Potenziale der eigenen, kollektiv älter werdenden Belegschaft noch besser zu erfassen. Um den Wendepunkt in der betrieblichen Wahrnehmung hinsichtlich der Gestaltungsnotwenigkeiten und -möglichkeiten des demografischen Wandels zu bewirken, sind beharrliche Sensibilisierungsangebote ebenso notwendig, wie die Unterstützung der Betriebe durch Vermittlung von methodischen Bewältigungsinstrumenten. Beides wird im Rahmen des Modellprojektes GeniAL der Deutschen Rentenversicherung angeboten. Die betriebliche Sensibilisierung zur Thematik alternder Belegschaften und zugleich auch die Kompetenzentwicklung auf Betriebsebene zur Analyse und Umsetzung im Alters-, Gesundheits- und Wissensmanagement (= Generationenmanagement) wird dabei im Praxisprojekt GeniAL einer fortwährenden Qualitätssicherung unterzogen. Schließlich wird ausgehend von den Erfahrungen des Projekts die Weiterentwicklung der Beratungsleistungen angeregt, um einen gewissen Standard in der betrieblichen Demografie-Beratung zu gewährleisten." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Gebrochene Erwerbsbiografien, atypische Beschäftigung und drohende Altersarmut: Perspektiven solidarischer Sicherungskonzepte (2010)
Zitatform
Steffen, Johannes (2010): Gebrochene Erwerbsbiografien, atypische Beschäftigung und drohende Altersarmut. Perspektiven solidarischer Sicherungskonzepte. Bremen, 11 S.
Abstract
Der Autor setzt sich kritisch mit der geplanten Absenkung des Sicherungsniveaus der gesetzlichen Rentensicherung auf etwa 43 Prozent im Jahre 2030 auseinander, welche zu einer Erhöhung der Anzahl der erforderlichen Beitragsjahre führt. 'Diese politischen Weichenstellungen sind für die Abschätzung der Folgen von gebrochenen Erwerbsbiografien oder atypischer Beschäftigung auf die Rentenanwartschaften, vor allem aber für die Einschätzung der Wirksamkeit solidarischer Sicherungsinstrumente mit Lücken schließender Ausrichtung von erheblicher Bedeutung.' Er fordert den Stopp des Niveausenkungsprozesses und die Rückkehr zur lebensstandardsichernden gesetzlichen Rentenversicherung als zentrale Voraussetzungen, um zum einen die Legitimität der solidarischen Pflichtversicherung zu stärken und zum anderen, damit Lücken schließende Instrumente auch nachhaltig wirksam werden und dem Pflichtversicherungssystem zu struktureller Armutsfestigkeit verhelfen können. (IAB)
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Effiziente Personalpolitik bei alternden Belegschaften (2010)
Stettes, Oliver;Zitatform
Stettes, Oliver (2010): Effiziente Personalpolitik bei alternden Belegschaften. (IW-Positionen 44), Köln, 60 S.
Abstract
"Der demografische Wandel der Arbeitswelt schreitet unaufhörlich voran. Das Hauptproblem: Es mangelt an Nachwuchs. Folglich sind die Unternehmen zu einer Kurskorrektur in ihrer Personalpolitik gezwungen. Bisher ist diese überwiegend auf die jüngeren Kräfte ausgerichtet. In Zukunft müssen die Betriebe jedoch verstärkt darauf achten, ältere Mitarbeiter so zu fördern, dass deren Leistungsfähigkeit erhalten bleibt. Das ist für die Unternehmen keine leichte Aufgabe, denn Weiterbildung gibt es nicht zum Nulltarif. Diese IW-Position lotet das Spannungsfeld zwischen Kosten und Nutzen einer Personalpolitik für ältere Arbeitnehmer aus. Der Autor beschreibt zunächst die Beschäftigungssituation der Generation 50Plus in Deutschland. Danach nimmt er mögliche Einstellungshemmnisse, etwa die vermeintlich geringere Produktivität, sowie die gesetzlichen und politischen Rahmenbedingungen, zum Beispiel den Kündigungsschutz, unter die Lupe. Im letzten Schritt umreißt er die personalpolitischen Handlungsfelder." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Job displacement and the transitions to re-employment and early retirement for non-employed older workers (2010)
Zitatform
Tatsiramos, Konstantinos (2010): Job displacement and the transitions to re-employment and early retirement for non-employed older workers. In: European Economic Review, Jg. 54, H. 4, S. 517-535. DOI:10.1016/j.euroecorev.2009.10.001
Abstract
"Despite the relatively higher frequency of job displacement among older workers in Europe, little is known about its effect on the work-retirement decision. Employing individual data from the European Community Household Panel for a number of countries with differences in their institutional environments, the effect of job displacement for non-employed workers is identified separately for the transitions into re-employment and retirement. The findings suggest that in countries with relatively more generous unemployment insurance provisions for the older unemployed, which offer a pathway to early retirement, older displaced workers exhibit lower re-employment and higher retirement rates compared to the non-displaced. These results are robust to dynamic selection due to unobserved heterogeneity and to the endogeneity of displacement." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Der Anteil älterer Mitarbeiter in Betrieben: eine empirische Analyse mit 'Linked Employer-Employee-Daten' (2010)
Zitatform
Tisch, Anita, Christopher Schmidt & Henriette Engelhardt (2010): Der Anteil älterer Mitarbeiter in Betrieben. Eine empirische Analyse mit 'Linked Employer-Employee-Daten'. (Universität Bamberg, Professur für Bevölkerungswissenschaft. Discussion papers 02/2010), Bamberg, 27 S.
Abstract
"Auf Basis der Linked Employer-Employee (LIAB) Daten des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung analysiert der vorliegende Artikel den Anteil älterer Mitarbeiter (50+) in deutschen Betrieben über einen Zeitraum von zehn Jahren (1996 - 2006). Im Fokus stehen hierbei allgemeine betriebliche Strukturen sowie betriebliche Anforderungen an Mitarbeiter, welche die Altersstruktur maßgeblich beeinflussen. Dabei kommen wir mithilfe von Fixed-Effects Modellen zu dem Schluss, dass vor allem altersselektive Weiterbildungsbeteiligungen in Kombination mit dem Prinzip der Senioritätsentlohnung einen strukturellen Nachteil für ältere Mitarbeiter darstellen. Ferner muss zwischen der Situation älterer männlicher und weiblicher Arbeitnehmer unterschieden werden. Insbesondere letztere bilden eine Subgruppe, deren Erwerbsbeteiligung generell relativ niedrig, jedoch in spezifischen Betrieben sowie Tätigkeitsfeldern aus unterschiedlichen Gründen relativ hoch ist." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Gute Erwerbsbiographien: Arbeitsbedingungen und Erwerbsverlauf (2010)
Trischler, Falko; Kistler, Ernst;Zitatform
Trischler, Falko & Ernst Kistler (2010): Gute Erwerbsbiographien. Arbeitsbedingungen und Erwerbsverlauf. (Gute Erwerbsbiographien. Arbeitspapier 02), Stadtbergen, 72 S.
Abstract
"Das Projekt untersucht die Zusammenhänge zwischen Arbeitsbedingungen und Erwerbsbiographien und deren Auswirkungen auf die Absicherung durch die GRV. Dabei geht es auch um die Frage, inwieweit und für wen die Voraussetzungen einer höheren Beschäftigungsquote/Rente mit 67 (nicht) gegeben sind und welche Gruppen dadurch einem erhöhten Risiko (bis hin zur Altersarmut) ausgesetzt sind.
Durch den Wandel der Erwerbsarbeit werden Beschäftigte zunehmend mit wachsender Unsicherheit konfrontiert. Arbeitslosigkeitsphasen und prekäre Beschäftigungsformen perforieren Erwerbsbiographien. Hinzu kommen Veränderungen bei den Arbeitsbedingungen, die es vielen ArbeitnehmerInnen verunmöglichen, gesund bis zur Rente zu arbeiten. Über die Kumulation der Risiken liegen zu wenige Informationen vor. Geringe Einkommen, unstetige Erwerbsbiographien, höhere Arbeitslosigkeit bzw. prekäre Beschäftigung, geringere Chancen des Tätigkeitswechsels, höhere und wenig alternsgerechte Arbeitsbelastungen korrelieren nicht nur, sondern kumulieren in ihrem Effekt - und das nicht nur mit Blick auf die Möglichkeiten länger arbeiten zu können, sondern ganz konkret auch bei den Rentenansprüchen bzw. entstehenden Zahlbeträgen der gesetzlichen Rente. Die Gefahr einer Altersarmut steigt und ist hochgradig gruppenspezifisch. Die Rente mit 67 könnte diese Probleme verschärfen." (Autorenreferat, IAB-Doku) -
Literaturhinweis
Working conditions in mid-life and participation in voluntary work after labour market exit (2010)
Zitatform
Wahrendorf, Morten & Johannes Siegrist (2010): Working conditions in mid-life and participation in voluntary work after labour market exit. (Mannheim Research Institute for the Economics of Aging. Discussion paper 225), Mannheim, 13 S.
Abstract
"- Are working conditions in mid-life associated with participation in productive activities after labour market exit?
- If so, to what degree can this association be explained by better health after labour market exit?
- Which macro factors are related to higher participation rate and might help to increase participation in productive activities in older ages?
To study these questions, we focus an volunteering as an important type of productive activity, and we analyse working conditions, in terms of different aspects of respondents' work history (see Measurement section), including the exposure to psychosocial stress at work during the working career - all information taken from the retrospective data collection in SHARELIFE." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en)) -
Literaturhinweis
Arbeitsmarktchancen Älterer: empirische Befunde und Perspektiven (2010)
Zitatform
Walwei, Ulrich (2010): Arbeitsmarktchancen Älterer. Empirische Befunde und Perspektiven. In: Deutsche Rentenversicherung, Jg. 65, H. 3, S. 421-433.
Abstract
In dem Beitrag wird die alterspezifische Entwicklung von Arbeitslosigkeit und Beschäftigung dargestellt und längerfristige Beschäftigungsperspektiven älterer Arbeitnehmer werden prognostiziert. Ein Schwerpunkt liegt auf der Diskussion der Determinanten der Beschäftigung Älterer und der Frage nach Handlungsoptionen zur Verbesserung ihrer Arbeitsmarktchancen. Im Vordergrund stehen dabei die Möglichkeiten und Grenzen arbeitsrechtlicher, sozialrechtlicher und sozialpolitischer Reformen. Als Fazit wird festgehalten, dass die Situation von Älteren auf dem Arbeitsmarkt 'immer noch alles andere als rosig' ist, sich jedoch in den letzten Jahren verbessert hat. Dies wird einerseits auf eine konjunkturell bedingte Belebung des Arbeitsmarktes zurückgeführt, andererseits auf Verhaltensänderungen infolge renten- und sozialpolitischer Reformen. 'Altersspezifische Maßnahmen helfen den Betroffenen nur in den seltensten Fällen. Oft kommt es zur 'Rache der Gutgemeinten', denn der besondere Schutz oder die besondere Förderung können sich als Stigma erweisen.' (IAB)
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Literaturhinweis
Später in den Ruhestand? (2010)
Wingerter, Christian;Zitatform
Wingerter, Christian (2010): Später in den Ruhestand? (STATmagazin), Wiesbaden, 4 S.
Abstract
"Die Erwerbsbeteiligung älterer Menschen in Deutschland wächst. 2009 waren 38,7% der Personen zwischen 60 und 64 Jahren erwerbstätig und damit fast doppelt so viele wie zehn Jahre zuvor. Doch was sagt diese Zahl aus? Ist Deutschland auf einem guten Weg für eine Rente mit 67? Wie viele Menschen stehen heute bis zum regulären Renteneintrittsalter von 65 Jahren im Erwerbsleben und wie viele bis zum Alter von 67? Welche Rolle spielt Erwerbslosigkeit im Alter? Wie ist es um die Gesundheit älterer Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer bestellt? Kann überhaupt in allen Berufen länger gearbeitet werden? Der Mikrozensus ermöglicht es, diese Diskussionspunkte genauer zu beleuchten." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Erwerbsbeteiligung Älterer in Nordrhein-Westfalen 1997-2008 (2010)
Abstract
Die vorliegende Analyse "Erwerbsbeteiligung Älterer in Nordrhein-Westfalen 1997 - 2008" zeigt, dass im untersuchten Zeitraum die Erwerbstätigenquote der Älteren deutlich angestiegen ist. Besonders markant ist diese Entwicklung ab dem Jahr 2000. Das gilt gleichermaßen für Frauen und Männer. Mit einer Erwerbstätigenquote von 50,4 % hat Nordrhein-Westfalen bereits im Jahr 2008 die Zielvorgabe der Europäischen Union erreicht, nach der im Jahr 2010 jede und jeder Zweite der 55- bis unter 65-Jährigen einer Erwerbstätigkeit nachgehen soll. Das ist ein positives Signal für unser Land. Und positiv ist auch, dass wir bereits jetzt eine hervorragend ausgebildete Generation Älterer haben. Die Qualifikation der 55- bis unter 65-Jährigen ist nämlich in den vergangenen Jahren deutlich gestiegen. Das gilt sowohl im Hinblick auf allgemeinbildende als auch auf berufliche Abschlüsse.
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Literaturhinweis
Höhere Alterserwerbsbeteiligung durch längere Erwerbsphasen: in jüngeren Kohorten sind mehr Menschen länger erwerbstätig als in älteren Kohorten (2010)
Zitatform
(2010): Höhere Alterserwerbsbeteiligung durch längere Erwerbsphasen. In jüngeren Kohorten sind mehr Menschen länger erwerbstätig als in älteren Kohorten. (Altersübergangs-Report / Institut Arbeit und Qualifikation (IAQ), Universität Duisburg-Essen 2010-04), Düsseldorf u.a., 16 S.
Abstract
"Seit dem Jahr 2000 ist die Alterserwerbstätigenquote - der Anteil der 55- bis 64-jährigen Erwerbstätigen an der Bevölkerung in diesem Alter - beständig gestiegen. Bereits seit 2007 sind über die Hälfte der Älteren zwischen 55 und 64 Jahren erwerbstätig; 10 Jahre zuvor waren es weniger als 40 Prozent.
Im gleichen Zeitraum sind das Erwerbsaustritts- und das Renteneintrittsalter in der Tendenz zwar auch gestiegen, aber nach wie vor deutlich von der aktuellen Regelaltersgrenze von 65 Jahren entfernt. Zudem ist das durchschnittliche Erwerbsaustrittsalter nicht stetig gestiegen, sondern entwickelte sich zuletzt sogar rückläufig.
Ursache für die divergierende Entwicklung der Alterserwerbstätigenquote und des Erwerbsaustrittsalters ist u.a. eine besondere demographische Konstellation, die bei den üblichen Berechnungsmethoden den Anstieg der Alterserwerbstätigenquote überzeichnet und die Entwicklung des Erwerbsaustrittsalters unterschätzt.
Auf der Grundlage der Analyse von kohortenspezifischen Erwerbsbeteiligungen lässt sich zeigen, dass der Anstieg der Alterserwerbstätigenquote in erster Linie auf eine Verlängerung des Erwerbslebens zurückgeht und in zweiter Linie auf eine höhere Erwerbsbeteiligung insbesondere von Frauen. Im Kohortenvergleich wird aber auch deutlich, dass die Erwerbsbeteiligung bei den über 62-Jährigen nur minimal angestiegen ist." (Autorenreferat, IAB-Doku) -
Literaturhinweis
Beschäftigungssituation Älterer, ihre wirtschaftliche und soziale Lage und die Rente ab 67: Antwort der Bundesregierung auf die Große Anfrage der Abgeordneten und der Fraktion DIE LINKE (Drucksache 17/169) (2010)
Zitatform
(2010): Beschäftigungssituation Älterer, ihre wirtschaftliche und soziale Lage und die Rente ab 67. Antwort der Bundesregierung auf die Große Anfrage der Abgeordneten und der Fraktion DIE LINKE (Drucksache 17/169). (Verhandlungen des Deutschen Bundestages. Drucksachen 17/2271 (23.06.2010)), 256 S.
Abstract
Die Bundesregierung antwortet ausführlich auf die Große Anfrage der Fraktion Die Linke zur Beschäftigungssituation Älterer, ihrer wirtschaftlichen und sozialen Lage und zur Rente mit 67. Sie verweist darauf, dass mit dem RV-Altersgrenzenanpassungsgesetz neben der Neuregelung der Altersgrenzen zugleich eine neue Berichtspflicht für die Bundesregierung festgeschrieben wurde. Der Bericht wird Ende des Jahres 2010 vorgelegt. (IAB)
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Literaturhinweis
Altern, Arbeit und Betrieb (2009)
Backes-Gellner, Uschi ; Zwick, Thomas ; Veen, Stephan; Conrad, Harald ; Schmid, Günther; Hartlapp, Miriam ; Staudinger, Ursula M. ; Kocka, Jürgen;Zitatform
Backes-Gellner, Uschi & Stephan Veen (Hrsg.) (2009): Altern, Arbeit und Betrieb. (Nova Acta Leopoldina. N.F. 101/365), Stuttgart: Wissenschaftliche Verlagsges., 157 S.
Abstract
"Der Band fasst den Erkenntnisstand zum demographischen Wandel aus betriebswirtschaftlicher Perspektive zum Thema 'Arbeit, Altern und Betrieb' zusammen. Dabei werden insbesondere die Beschäftigungs-, Lohn- und Produktivitätseffekte in Betrieben untersucht und im internationalen Vergleich die Wirkungen institutioneller Rahmungen betrachtet. Die Befunde liefern erste Antworten auf die Frage, mit welchen Regelungen und Maßnahmen sowohl Beschäftigung älterer Arbeitnehmer als auch betriebliche Produktivität in Deutschland im demographischen Wandel gewährleistet und verbessert werden können." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Betriebliche und berufliche Weiterbildung für Bildungsferne in Hessen: Projektbericht (2009)
Beckmann, Nils; Schmid, Alfons;Zitatform
Beckmann, Nils & Alfons Schmid (2009): Betriebliche und berufliche Weiterbildung für Bildungsferne in Hessen. Projektbericht. Frankfurt am Main, 90 S.
Abstract
Auf der Grundlage einer quantitativen Betriebsbefragung und basierend auf Interviews mit Experten und mit 'bildungsfernen' Beschäftigten wird der Frage nach den hemmenden und förderlichen Faktoren für die betriebliche Weiterbildung Niedrigqualifizieter in Hessen nachgegangen. Die Ergebnisse der repräsentativen Befragung verdeutlicht, dass hessischer Betriebe verschiedener Branchen und Betriebsgrößen unterschiedliche Hemmnisse sehen, ältere oder geringqualifizierte Beschäftigte in einem größeren Umfang als bisher in die betrieblichen Weiterbildungsaktivitäten einzubeziehen. Um 'bildungsferne' Beschäftigte für Qualifizierungsangebote zu motivieren, ist es neben dem unmittelbaren betrieblichen Kontext der Weiterbildungsinhalte für die Beschäftigten wichtig, Transparenz in Bezug auf die innerbetrieblichen Abläufe zu erhalten und ihren Beitrag für das Unternehmen zu erkennen. Zur Schaffung günstigerer Rahmenbedingungen für die Erhöhung der Weiterbildungsbeteiligung von Angelernten, Ungelernten und älteren Arbeitnehmern wird die Bedeutung der betriebsseitig zu setzenden Anreize betont. (IAB)
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Literaturhinweis
Betriebliche Weiterbildung und die Beschäftigung älterer Arbeitnehmer (2009)
Zitatform
Bellmann, Lutz, André Pahnke & Jens Stegmaier (2009): Betriebliche Weiterbildung und die Beschäftigung älterer Arbeitnehmer. In: Die Auswirkungen von Bildung auf das Erwerbsleben, Jg. 23, H. 4, S. 431-459.
Abstract
"Der Beitrag betrachtet den Zusammenhang zwischen betrieblicher Weiterbildung für ältere Beschäftigte und der Beschäftigung älterer Arbeitnehmer, der anhand eines eigens aufbereiteten Linked-Employer-Employee-Datensatzes des Nürnberger Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung untersucht wird. Dabei wird auf betrieblicher Ebene mittels OLS-Regressionen der Einfluss der Weiterbildung auf die betriebliche Wachstumsrate älterer Beschäftigter analysiert. Auf Personenebene untersuchen wir den Zusammenhang der Weiterbildung auf die Beschäftigungsdauer der älteren Beschäftigten anhand von Piecewise-Constant-Exponential-Hazard-Modellen. Die Analyse bestätigt die vermuteten Zusammenhänge für Ostdeutschland, wobei die Ergebnisse auf Personenebene unerwartete, aber erklärbare Effekte für Westdeutschland ergeben." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
The importance of financial incentives on retirement choices: new evidence for Italy (2009)
Zitatform
Belloni, Michele & Rob Alessie (2009): The importance of financial incentives on retirement choices. New evidence for Italy. In: Labour economics, Jg. 16, H. 5, S. 578-588. DOI:10.1016/j.labeco.2009.01.008
Abstract
"This study exploits a new dataset to quantify the effect of financial incentives on retirement choices. This dataset contains - for the first time for Italy - information on seniority. The effects of marginal incentives and social security wealth (SSW) on retirement go in the expected direction; when employees become eligible for pension benefits, the change in financial incentives they experience is so great that their retirement probability increases by 30 percentage points. We also find that the procedure used in previous Italian studies to impute seniority leads to a considerable overestimation of that variable and of SSW. We show that, due to these measurement errors, the estimate of the SSW coefficient takes the wrong sign. A comparison of retirement studies across countries (see Gruber and Wise [Gruber, J., and Wise, D., (2004). Social Security Programs and Retirement Around the World: Micro-Estimation, NBER. The University of Chicago Press, Chicago and London.]) provides prima facie evidence that a lack of good quality data often leads to wrongly signed estimates of the SSW coefficient." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Die Arbeitsmarktsituation der Älteren in Berlin und Brandenburg (2009)
Zitatform
Bogai, Dieter, Franziska Hirschenauer & Mirko Wesling (2009): Die Arbeitsmarktsituation der Älteren in Berlin und Brandenburg. (IAB-Regional. Berichte und Analysen aus dem Regionalen Forschungsnetz. IAB Berlin-Brandenburg 06/2009), Nürnberg, 75 S.
Abstract
"In dem Bericht wird die Arbeitsmarktentwicklung der Älteren in Berlin und Brandenburg analysiert. Nach der Darstellung der demografischen Situation in den beiden Bundesländern und deren Auswirkung auf das künftige Arbeitskräfteangebot wird die Beschäftigungsentwicklung der älteren Berliner und Brandenburger zwischen 2000 und 2007 untersucht. Berücksichtigt werden dabei auch demografische Einflüsse, d. h. Veränderungen der Bevölkerungsanzahl Älterer und Strukturverschiebungen innerhalb der Altersgruppe der 55 bis 64 Jährigen. Die Entwicklung der Altersbeschäftigung wird nach Strukturmerkmalen wie Wirtschaftszweig, Berufs, Qualifikation und Geschlecht differenziert. Ein wesentlicher Aspekt ist dabei die Expansion der Altersteilzeit, die sich sowohl zwischen Berlin und Brandenburg als auch zwischen Männern und Frauen unterschiedlich entwickelt hat.
Ergänzt werden diese Befunde durch Befragungsergebnisse des IAB-Betriebspanels zur betrieblichen Personalpolitik gegenüber älteren Mitarbeitern. Zudem wird die Entwicklung der Arbeitslosigkeit Älterer und insbesondere deren Dauer betrachtet. Deren Entwicklung ist u. a. von rechtlichen Änderungen beeinflusst. Zusätzlich werden jene Arbeitsuchenden im Alter von 58 Jahren und älter berücksichtigt, die wegen ihres erleichterten Leistungsbezugs nicht als arbeitslos registriert werden.
Die insgesamt nur leicht verbesserte Arbeitsmarktintegration Älterer in Berlin und Brandenburg lässt sich nicht ohne weiteres auf die Zukunft übertragen, wenn die Gruppe der Älteren wesentlich größer sein wird. Zukünftig wird sich vor allem die Beschäftigung jenseits der Altersgrenze von 60 Jahren erheblich erhöhen müssen. Höherqualifizierung, Tertiarisierung und Informatisierung kennzeichnen den künftigen Arbeitsmarkt. Der künftige Strukturwandel erfordert deutlich mehr Mobilität Älterer zwischen Betrieben und Wirtschaftszweigen. Zentral ist die stärkere Verbreitung einer Weiterbildungskultur, welche bereits deutlich vor Erreichen der hier betrachteten Altersgrenzen greift." (Autorenreferat, IAB-Doku) -
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Lebenslanges Lernen bei älteren Arbeitskräften: zwischen dem Erhalt der Beschäftigungsfähigkeit und der Förderung der Persönlichkeitsentwicklung (2009)
Zitatform
Bohlinger, Sandra (2009): Lebenslanges Lernen bei älteren Arbeitskräften. Zwischen dem Erhalt der Beschäftigungsfähigkeit und der Förderung der Persönlichkeitsentwicklung. In: Zeitschrift für Berufs- und Wirtschaftspädagogik, Jg. 105, H. 1, S. 92-116.
Abstract
"Seit einigen Jahren ist aufgrund des demographischen Wandels eine Trendwende in der Haltung gegenüber älteren Beschäftigen zu erkennen: Statt sie als defizitäre Überbelegung zu betrachten, die es frühzeitig aus dem Arbeitsmarkt zu verdrängen gilt, werden sie zunehmend von Politik, Unternehmen und Öffentlichkeit als Ressource erkannt, die durch lebenslanges Lernen möglichst lange beschäftigungs- und lernfähig erhalten werden soll. Gleichwohl die Thematik aus wissenschaftlicher Perspektive nicht unbekannt ist, so haben sich doch die Rahmenbedingungen und die Erkenntnisse der Bezugswissenschaften verändert. Der Beitrag fokussiert vor diesem Hintergrund auf die berufs- und wirtschaftspädagogisch relevanten Aspekte des lebenslangen Lernens und der Beschäftigungsfähigkeit Älterer, i.e. auf die berufliche Lern- und Leistungsfähigkeit sowie auf die Schaffung lernhaltiger beruflicher Tätigkeiten. Ziel ist es, die mehrheitlich aus benachbarten Disziplinen vorliegenden Ergebnisse und Ansätze für die Berufs- und Wirtschaftspädagogik aufzuarbeiten sowie relevante Themenfelder und Fragestellungen zu identifizieren." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Perspektive 50plus?: Theorie und Evaluation der Arbeitsmarktintegration Älterer (2009)
Brauer, Kai; Freitag, Matthias ; Stößel, Dieter; Staudinger, Thomas; Conrads, Ralph ; Stamov Roßnagel, Christian ; Höhre, Carsten; Huber, Andreas ; Kastl, Reinhard; Bauer, Agnes; Koch, Frank Thomas; Bruck, Heike von der; Simon, Silke; Busch, Klaus Henning; Schiemann, Frank; Christ, Friedemann; Rosenstiel, Lutz von; Toepffer, Marlies; Reiners, Dorothee; Dill, Helga; Putzing, Monika; Junker, Serena; Mussel, Patrick; Korge, Gabriele ; Löwenbein, Oded; Clemens, Wolfgang; Lange, Karsten; Buggenhagen, Hans Joachim; Krone, Sirikit;Zitatform
Brauer, Kai & Gabriele Korge (Hrsg.); Freitag, Matthias, Dieter Stößel, Thomas Staudinger, Ralph Conrads, Christian Stamov Roßnagel, Carsten Höhre, Andreas Huber, Reinhard Kastl, Agnes Bauer, Frank Thomas Koch, Heike von der Bruck, Silke Simon, Klaus Henning Busch, Frank Schiemann, Friedemann Christ, Lutz von Rosenstiel, Marlies Toepffer, Dorothee Reiners, Helga Dill, Monika Putzing, Serena Junker, Patrick Mussel, Oded Löwenbein, Wolfgang Clemens, Karsten Lange, Hans Joachim Buggenhagen & Sirikit Krone (2009): Perspektive 50plus? Theorie und Evaluation der Arbeitsmarktintegration Älterer. (Alter(n) und Gesellschaft 18), Wiesbaden: VS, Verl. für Sozialwissenschaften, 355 S.
Abstract
"Trotz jüngster Erfolge bei der Arbeitsmarktintegration Älterer sind die Erwerbschancen älterer Arbeitssuchender in Deutschland immer noch gering. Vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales wurden daher Mittel bereitgestellt, um in einigen Regionen unterschiedliche Wege der Reintegration und nachhaltigen Verbesserung der Marktchancen Älterer zu fördern. Die in diesem Modellprogramm erprobten Projekte waren an Begleitforschungen gebunden. Innerhalb der Laufzeit der zweiten Programmphase stehen somit wissenschaftliche Einschätzungen zu den unterschiedlichen Arten der Förderung bereit. In quantitativen und qualitativen Studien werden Instrumente der Arbeitsförderung, regionale Netzwerke und Organisationsstrukturen evaluiert. Eingebettet werden die aktuellen Ergebnisse praktischer Vermittlungstätigkeit in neuere Befunde aus der Psychologie zur Motivation älterer Beschäftigter, aus der Soziologie zu Auswahlprozessen bei Einstellungen und der Stellung älterer Erwerbstätiger im Betrieb sowie aus der Neurophysiologie mit neuesten Erkenntnissen zur Lernfähigkeit Älterer." (Autorenreferat, IAB-Doku)
Ähnliche Treffer
auch online verfügbar als: Alter(n) und Gesellschaft, 18 -
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Aléas de carrières des seniors et impact sur les retraites (2009)
Zitatform
Briard, Karine, Cindy Duc, Najat El Mekkaoui de Freitas, Bérangère Legendre & Sabine Mage (2009): Aléas de carrières des seniors et impact sur les retraites. (Centre d'Etudes de l'Emploi. Document de travail 112), Noisy-le-Grand, 31 S.
Abstract
"The diversity of working life has an impact on retirement age and the pension benefits. Employment breaks like unemployment or parental leave will reduce earnings and pension benefits in the future. This paper provides empirical evidence on the trajectories between men and women for generations 1938-1944 and anlyses how the timing of employment breaks affects pension benefits in France. By using a data set from French survey (Patrimoine 2003-2004), the paper examines, firstly, the employment histories of generations 1938-1948. Secondly, it focuses on the impact of these interruptions on the pension rights by considering the methodology of type's cases." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Prolonging the careers of older information technology workers: continuity, exit or retirement transitions? (2009)
Brooke, Libby;Zitatform
Brooke, Libby (2009): Prolonging the careers of older information technology workers. Continuity, exit or retirement transitions? In: Ageing and Society, Jg. 29, H. 2, S. 237-256. DOI:10.1017/S0144686X0800768X
Abstract
"The article explores the ways in which older workers' career trajectories influenced their exit from or continuity of employment in the Australian information technology (IT) industry. The data were collected through qualitative interviews with 71 employees of 10 small and medium-sized IT firms as part of the cross-country Workforce Ageing in the New Economy project (WANE), which was conducted in Canada, the United States, Australia and several European Union countries (the United Kingdom, Germany and The Netherlands). The analysis revealed that older IT workers' capacity to envisage careers beyond their fifties was constrained by age-based 'normative' capability assumptions that resulted in truncated careers, dissuaded the ambition to continue in work, and induced early retirement. The workers' constricted, age-bound perspectives on their careers were reinforced by the rapid pace of technological and company transformations. A structural incompatibility was found between the exceptional dynamism and competitiveness of the IT industry and the conventional age-staged and extended career. The analysis showed that several drivers of occupational career trajectories besides the well-researched health and financial factors predisposed 'default transitions' to exit and retirement. The paper concludes with policy and practice recommendations for the prolongation of IT workers' careers and their improved alignment with the contemporary lifecourse." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Die Erwerbsbeteiligung älterer Arbeitnehmer/-innen in Deutschland im Wandel: Perspektiven der Arbeitsmarktforschung (2009)
Brussig, M.;Zitatform
Brussig, M. (2009): Die Erwerbsbeteiligung älterer Arbeitnehmer/-innen in Deutschland im Wandel. Perspektiven der Arbeitsmarktforschung. In: Zeitschrift für Gerontologie und Geriatrie, Jg. 42, H. 4, S. 281-286. DOI:10.1007/s00391-009-0046-4
Abstract
"Lange galt Deutschland im internationalen Vergleich als ein typisches Beispiel einer großzügigen Vorruhestandskultur, die in einer geringen Erwerbsbeteiligung Älterer resultierte. In den letzten Jahren hat jedoch die Alterserwerbsbeteiligung deutlich zugenommen. Gründe dafür liegen in der demografischen Struktur der 55- bis 64-Jährigen, in der seit langem steigenden Frauenerwerbstätigkeit sowie in Arbeitsmarkt- und Rentenreformen, die in den letzten 10 Jahren wirksam wurden. Mit dem Anstieg der Alterserwerbsbeteiligung sind traditionelle Arbeitsmarktrisiken Älterer teilweise erhalten geblieben, teilweise sind neue hinzugekommen. In der Summe haben sich Ungleichheiten auf dem Arbeitsmarkt für Ältere eher verstärkt. Die detaillierten Querschnittsbeschreibungen zur Erwerbsbeteiligung Älterer dürfen nicht darüber hinwegtäuschen, dass Ursachen und Wirkungszusammenhänge für die Veränderung des Arbeitsmarktes für Ältere nur unzureichend erkannt werden. Wesentliche Impulse sind aus einer Längsschnittbetrachtung individueller Erwerbsverläufe im Alter und der Übergänge von Erwerbstätigkeit in Rente zu erwarten." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Neueinstellungen von Älteren: Keine Ausnahme, aber auch noch keine Normalität: anhaltende Altersungleichheit bei Neueinstellungen trotz zunehmender Beschäftigungsquoten Älterer (2009)
Zitatform
Brussig, Martin (2009): Neueinstellungen von Älteren: Keine Ausnahme, aber auch noch keine Normalität. Anhaltende Altersungleichheit bei Neueinstellungen trotz zunehmender Beschäftigungsquoten Älterer. (Altersübergangs-Report / Institut Arbeit und Qualifikation (IAQ), Universität Duisburg-Essen 2009-01), Duisburg u.a., 21 S.
Abstract
"Angesichts anhaltend dynamischer Arbeitsmärkte wird es in einer alternden Erwerbsbevölkerung wichtiger, dass auch ältere Arbeitnehmer/innen neu eingestellt werden. In den Jahren 2002 bis 2006 wurden jeweils zwischen 600.000 und 700.000 Personen ab 50 Jahren in sozialversicherungspflichtige Beschäftigung eingestellt. Die Zahl schwankt mit dem Konjunkturverlauf, doch der Anteil der Älteren an allen neu Eingestellten blieb mit ca. 10 Prozent nahezu konstant. Er lag damit deutlich unter ihrem Beschäftigungsanteil von ca. 22 Prozent. Die altersspezifische Eintrittsrate (Verhältnis der Eingestellten eines Alters an den Beschäftigten derselben Altersgruppe) ist mit zunehmendem Alter rückläufig. Bei den Älteren ist sie für Männer höher als für Frauen und in Ostdeutschland höher als in Westdeutschland. Die Eintrittsraten der Älteren sind vor allem in jenen Branchen hoch, die generell eine hohe Fluktuation bei sozialversicherungspflichtigen Beschäftigungsverhältnissen aufweisen. Dazu zählen insbesondere die Bauwirtschaft, Dienstleistungen für Unternehmen und das Gastgewerbe. Die Eintrittsrate der Älteren beträgt nur knapp 60 Prozent der Eintrittsrate der 30- bis 49-Jährigen. Trotz stark steigender Anteile von Älteren an den Beschäftigten hat sich die Altersungleichheit bei Neueinstellungen bundesweit nicht verringert; in Ostdeutschland hat sie sogar stark zugenommen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Beschäftigungsfähigkeit für den demografischen Wandel: Voraussetzungen, Handlungsansätze und Ergebnisse betrieblicher Maßnahmen zur Gestaltung des demografischen Wandels in Unternehmen. Abschlussbericht (2009)
Buch, Eva von; Ruf, Urs Peter;Zitatform
Buch, Eva von & Urs Peter Ruf (2009): Beschäftigungsfähigkeit für den demografischen Wandel. Voraussetzungen, Handlungsansätze und Ergebnisse betrieblicher Maßnahmen zur Gestaltung des demografischen Wandels in Unternehmen. Abschlussbericht. Düsseldorf u.a., 46 S.
Abstract
"Gestaltungsansätze müssen auf Prozesse zur Aufdeckung und Anpassung an neue Rahmenbedingungen und nicht auf normative Zielsetzungen orientieren.
Altersstrukturen und Alterungsprozesse der Belegschaft erlauben keine direkten Rückschlüsse auf die betriebliche Wettbewerbsfähigkeit. Junge Menschen können schnell altern, Ältere lange jung bleiben.
Das Konzept Beschäftigungsfähigkeit bewährt sich bei der Orientierung betrieblicher Akteure und schließt die Lücken von Gestaltungskonzepten, die nur auf das biologische Alter fokussieren.
Eine erfolgreiche betriebliche Gestaltung des demografischen Wandels erfordert:
- die Beteiligung aller Beschäftigtengruppen,
- die Integration des Themas in Kernprozesse der Unternehmens- und Organisationsentwicklung,
- die Übernahme von Verantwortung für das Thema durch Schlüsselakteure.
Grenzen der guten Gestaltung von Arbeit liegen in Bereichen mit geringer Entlohnung, prekärer Beschäftigung und fortgesetzten Verschleißstrategien." (Textauszug, IAB-Doku) -
Literaturhinweis
Zur Anhebung der Altersgrenzen (2009)
Zitatform
Bucher-Koenen, Tabea & Christina Benita Wilke (2009): Zur Anhebung der Altersgrenzen. In: Sozialer Fortschritt, Jg. 58, H. 4, S. 69-79. DOI:10.3790/sfo.58.4.69
Abstract
"Die Bundesregierung hat im Frühjahr 2007 die Anhebung des gesetzlichen Rentenalters von 65 auf 67 Jahre beschlossen. In diesem Beitrag simulieren wir die langfristigen Auswirkungen dieser Maßnahme auf die finanzielle Lage der Gesetzlichen Rentenversicherung. Im Gegensatz zu bisherigen Simulationen basieren die Ergebnisse auf einem in sich konsistenten Modell, das Rückkopplungen zwischen der Entwicklung der Erwerbsbevölkerung, dem Übergang in die Rente und der Entwicklung des Rentnerbestandes explizit berücksichtigt. Insgesamt führt die Anhebung der Altergrenzen zu einem geringeren Anstieg des Beitragssatzes ab 2013 und einem geringeren Rückgang des Bruttorentenniveaus ab 2014. Es stellt sich heraus, dass der Effekt unterschiedlicher Verhaltensreaktionen auf die Entwicklung der gesetzlichen Rentenversicherung aufgrund der stabilisierenden Wirkung von Abschlägen relativ gering ist. Auf der individuellen Eben kann durch einen späteren Renteneintritt die Höhe des Einkommens aus der gesetzlichen Rentenversicherung deutlich verbessert werden." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Beschäftigungsmöglichkeiten für ältere Arbeitnehmer/innen und Risiken im Altersübergang: aktuelle Trends und Entwicklungsperspektiven (2009)
Zitatform
Bäcker, Gerhard, Martin Brussig, Andreas Jansen, Matthias Knuth & Jürgen Nordhause-Janz (2009): Beschäftigungsmöglichkeiten für ältere Arbeitnehmer/innen und Risiken im Altersübergang. Aktuelle Trends und Entwicklungsperspektiven. In: Deutsche Rentenversicherung, Jg. 64, H. 2, S. 93-114.
Abstract
"Der spätere Ausstieg aus dem Erwerbsleben und ein hinausgeschobener Rentenbeginn sind zentrale Stellgrößen in dem Bemühen, die Rentenversicherungen finanzierungs- und leistungsfähig zu halten. Dies gilt besonders stark für eine Rentenversicherung im Umlageverfahren - einkommende Beiträge werden zur Befriedigung bestehender Ansprüche verwendet -, wie es die gesetzliche Rentenversicherung darstellt, aber auch Rentenversicherungen mit Kapitaldeckung können demografischen Problemen nicht grundsätzlich entkommen. Die Bedingungen und vor allem die Wechselwirkungen zwischen unterschiedlichen Einflussfaktoren, die einen verlängerten Verbleib im Erwerbsleben und einen späteren Rentenbeginn möglich und wahrscheinlich machen, sind jedoch zu wenig bekannt. Dieser Aufsatz berichtet aktuelle Entwicklungen beim Altersübergang und diskutiert die Wirkung wesentlicher Einflussfaktoren auf die Erwerbstätigkeit im Alter, die sowohl im institutionellen Rahmen als auch in den Möglichkeiten und Interessen der (potenziell) Erwerbstätigen und in den Anforderungen von Betrieben zu suchen sind. Der Beitrag stellt ausgewählte Ergebnisse des Forschungsprojektes 'Beschäftigungsmöglichkeiten für ältere Arbeitnehmer/innen' vor, das vom Forschungsnetzwerk Alterssicherung (FNA) der Deutschen Rentenversicherung Bund gefördert wurde. Als zwei besondere Risikolagen im Altersübergang schälen sich Arbeitslosigkeit und gesundheitliche Beeinträchtigungen heraus. Hierfür skizzieren wir den Vorschlag einer 'Grundsicherung für teilweise erwerbsgeminderte und bedingt beschäftigungsfähige Personen', um einen mittleren Weg zwischen einem für diesen Personenkreis oftmals unrealistischen Aktivierungsanspruch einerseits und einem vorschnellen Verweis in die Erwerbsunfähigkeitsrente zu finden." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Ältere Arbeitnehmer - Erwerbstätigkeit und soziale Sicherheit im Alter (2009)
Zitatform
Bäcker, Gerhard, Martin Brussig, Andreas Jansen, Matthias Knuth & Jürgen Nordhause-Janz (2009): Ältere Arbeitnehmer - Erwerbstätigkeit und soziale Sicherheit im Alter. Wiesbaden: VS, Verl. für Sozialwissenschaften, 416 S.
Abstract
"In der Renten- und Arbeitsmarktpolitik hat ein Paradigmenwechsel eingesetzt, der auf eine längere Erwerbstätigkeit zielt. Dieser Band beschreibt die Entwicklung der Alterserwerbstätigkeit in den letzten 10 Jahren und analysiert die Bedingungen für den Zeitpunkt des Erwerbsaustritts von älteren Erwerbstätigen. In die Untersuchung wird ein breites Spektrum von Einflussfaktoren einbezogen, das von den institutionellen Rahmenbedingungen über individuelle Entscheidungen im Hauhaltskontext, den Arbeitsbedingungen und betrieblicher Personalstrategien bis hin zur Arbeitsmarktpolitik reicht. Die Ergebnisse zeigen, dass die soziale Sicherung im Ruhestand stärker als bisher auf einer langen Erwerbsphase beruhen wird." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Produktivität in alternden Gesellschaften (2009)
Börsch-Supan, Axel; Weiss, Matthias ; Wagner, Gerd G.; Caro, Francis G.; Staudinger, Ursula M. ; Düzgün, Ismail; Hank, Karsten ; Kaufmann, Franz-Xaver; Walser, Christina; Kessler, Eva-Marie; Jürges, Hendrik; Kocka, Jürgen; Erlinghagen, Marcel ; Ross, Friso;Zitatform
(2009): Produktivität in alternden Gesellschaften. (Nova Acta Leopoldina. N.F. 102/366), Stuttgart: Wissenschaftliche Verlagsges., 157 S.
Abstract
Der Band dokumentiert die Tagung, die zum Thema 'Produktivität, Wettbewerbsfähigkeit und Humankapital in alternden Gesellschaften' im September 2006 stattfand. Er enthält sowohl Beiträge aus makroökonomischer Perspektive, als auch solche zu nicht-monetären Aspekten von Produktivität. Ferner werden die Auswirkungen des demographischen Wandels auf die Leistungsfähigkeit der Wirtschaft mit Blick auf die Globalisierung behandelt. Um die Produktivität und damit auch den Lebensstandard unter den Bedingungen des demographischen Wandels zu erhalten und weiter zu steigern, werden notwendige Maßnahmen entwickelt. Diese beziehen sich auf den pfleglichen Umgang und die systematische Weiterentwicklung des vorhandenen Humanvermögens, also des Erfahrungsschatzes älterer Arbeitnehmer. Im Mittelpunkt des Interesses steht die Situation in Deutschland, aber auch Erfahrungen aus anderen Ländern werden einbezogen. (IAB)
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Literaturhinweis
Valuing jobs via retirement: European evidence (2009)
Zitatform
Clark, Andrew E. & Yarine Fawaz (2009): Valuing jobs via retirement. European evidence. In: National Institute Economic Review, Jg. 209, H. 1, S. 88-103. DOI:10.1177/0027950109345236
Abstract
"While much has been made of the value of employment relative to unemployment, much less is known about the value of work relative to retirement. Here we use two European panel datasets to show first that psychological well-being (measured on the EURO-D and GHQ scales) barely changes on average when individuals retire. However, there is a great deal of heterogeneity in the size of this change between job type and between individuals. Some gain on leaving work, while others experience substantial falls in well-being on retiring, suggesting that they may have preferred to carry on working. We suggest that the results of these analyses can help to inform policy aiming to encourage labour supply by older workers." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Abschied vom Jugendwahn?: unternehmerische Strategien für den demografischen Wandel. Eckdaten der Erhebung (2009)
Commerzbank, Frankfurt am Main;Zitatform
(2009): Abschied vom Jugendwahn? Unternehmerische Strategien für den demografischen Wandel. Eckdaten der Erhebung. (UnternehmerPerspektiven), Frankfurt am Main, 56 S.
Abstract
"Die demografische Entwicklung ist schon heute ein Marktthema, die absehbaren personalpolitischen Konsequenzen werden aber unterschätzt. Der Mittelstand reagiert: 90 Prozent der Unternehmen stellen sich auf den Wachstumsmarkt seniorer Konsumenten ein. 50 plus ist nicht eine, sondern viele Zielgruppen mit sehr unterschiedlichen Ansprüchen. Der Mittelstand strebt die Verjüngung der Belegschaften an - am demografischen Trend vorbei. Die Unternehmen setzen einseitig auf die Qualifikation der Jungen, selten auf Perspektiven für Ältere. Großunternehmen umwerben im 'War for Talents' die jungen Köpfe. Die Integration Älterer bleibt dem kleineren Mittelstand überlassen. Die Rente mit 67 - die längere Lebensarbeitszeit trifft Wirtschaft unvorbereitet. Die Betriebe tun zu wenig für die Erwerbsfähigkeit Älterer und nehmen dabei Mitarbeiter und Sozialpartner kaum in die Pflicht." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Beschäftigungstrends im Freistaat Bayern 2008: repräsentative Analysen auf Basis des IAB-Betriebspanels 2008 (2009)
Conrads, Ralph ; Trischler, Falko; Kundinger, Jochen; Kistler, Ernst; Böhme, Stefan; Eigenhüller, Lutz;Zitatform
Conrads, Ralph, Ernst Kistler, Jochen Kundinger & Falko Trischler (2009): Beschäftigungstrends im Freistaat Bayern 2008. Repräsentative Analysen auf Basis des IAB-Betriebspanels 2008. (Beschäftigungstrends im Freistaat Bayern 2008), Stadtbergen, 118 S.
Abstract
Seit der Befragung des Jahres 2001 beteiligt sich der Freistaat Bayern mit einer Aufstockungsstichprobe am Betriebspanel des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung der Bundesagentur für Arbeit. Der Bericht basiert auf Angaben aus Interviews mit Inhabern bzw. Personalverantwortlichen von 1.202 bayerischen Betrieben. Im einzelnen werden folgende Themenbereiche behandelt: 1. Struktur und Entwicklung von Betrieben und Beschäftigung in Bayern 2008 (Beschäftigungsentwicklung, Beschäftigungserwartung), 2. Wirtschaftliche Lage (2008) und Erwartungen der Betriebe für 2009 (Geschäftsvolumen, empfundener Wettbewerbsdruck und Einschätzung der Ertragslage für das Vorjahr, Regionale Umsatzverteilung, Auslastung und technischer Stand der Anlagen, Investitionen, Innovationen und ihre Finanzierung, Effekte der Finanzkrise), 3. Personalstruktur (Personalstruktur nach Tätigkeitsgruppen, Besondere Beschäftigungsformen, Teilzeit, Geringfügige Beschäftigung, Midi-Jobs, Befristet Beschäftigte, Sonstige Sondergruppen), 4. Personalbewegungen und Personalpolitik (Personaleinstellungen und -abgänge, Aktuelle Personalsuche, Personalbedarf und Personalprobleme, Tarifbindung/-geltung sowie Entlohnung, Weiterbildung), 5. Ältere Beschäftigte (Beschäftigtenanteile, Maßnahmen für Ältere), 6. Frauenförderung und Chancengleichheit (Geschlechterdifferenzierung bei einigen wichtigen Variablen, Frauen in Führungspositionen, Vereinbarungen und Maßnahmen zur Förderung der Chancengleichheit von Männern und Frauen), 7. Ausbildung in bayerischen Betrieben (Situation am Ausbildungsmarkt im Befragungsjahr 2008, Ausbildung nach Eigenangaben der Betriebe und Dienststellen, Ausbildungsplatzangebot und -besetzung, Auszubildende mit erfolgreichem Abschluss und Übernahmen an der zweiten Schwelle), 8. Arbeitszeit (Wochenarbeitszeiten, Überstunden und andere Instrumente der Arbeitszeitsteuerung, Arbeitszeit-/Langzeitkonten). Die Ergebnisse der Befragung zeigen, dass sich auch in der bayerischen Wirtschaft das Ende des Aufschwungs bemerkbar macht, aber dennoch gedämpfter Optimismus vorherrscht. Es gibt weiterhin einen abgeschwächten Beschäftigungszuwachs bei den besonderen Beschäftigungsformen, und bis zum Herbst 2008 ist ein gestiegener Personalbedarf zu verzeichnen. Die Ausbildungszahlen haben sich verbessert und die Arbeitszeiten verlängert. Wenig Fortschritte sind bei der Frauenförderung und bei Maßnahmen zur Förderung der Chancengleichheit von Männern und Frauen zu verzeichnen. Auch für die wachsende Beschäftigtengruppe älterer Arbeitnehmer gibt es kaum Maßnahmen. (IAB)
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Literaturhinweis
Dealing with older workers in Europe: a comparative survey of employers' attitudes and actions (2009)
Zitatform
Dalen, Hendrik P. van, Kène Henkens & Joop Schippers (2009): Dealing with older workers in Europe. A comparative survey of employers' attitudes and actions. In: Journal of European social policy, Jg. 19, H. 1, S. 47-60. DOI:10.1177/0958928708098523
Abstract
"This article addresses employers' attitudes and actions regarding the position of older workers. A comparative survey among employers from four European countries - Greece, Spain, the Netherlands and the United Kingdom - is used to examine their expectations with respect to the ageing of the workforce, the productivity of older workers and their recruitment and retention behaviour regarding this cohort. The results show that in spite of the perceived challenges ahead (including the ageing workforce), employers take no substantial measures to retain and recruit older workers or improve their productivity. Only employers in the United Kingdom seem to recognize older workers as a valuable source of labour supply and act accordingly." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Berufliche Aktivität von Ruheständlern (2009)
Deller, J.; Maxin, L.M.;Zitatform
Deller, J. & L.M. Maxin (2009): Berufliche Aktivität von Ruheständlern. In: Zeitschrift für Gerontologie und Geriatrie, Jg. 42, H. 4, S. 305-310. DOI:10.1007/s00391-009-0047-3
Abstract
"In den letzen Jahren hat die Diskussion über berufliche Aktivität von Ruheständlern auch in Deutschland eingesetzt. Der vorliegende Beitrag gibt zunächst einen Überblick über das nordamerikanische Phänomen 'bridge employment' und stellt erste empirische Befunde zu individuellen Beweggründen und gewünschten Rahmenbedingungen in Deutschland dar. Individuelle und strukturelle Voraussetzungen für berufliche Aktivität im Ruhestand werden aufgezeigt und mögliche Formen der nachberuflichen Weiterbeschäftigung beschrieben. Das Ausmaß beruflicher Aktivität von Ruheständlern in Deutschland wird bis weit in das 8. Lebensjahrzehnt hinein quantifiziert. Hieraus ergeben sich Handlungsempfehlungen für die drei handlungsrelevanten Ebenen Individuen, Organisationen sowie Politik und Gesellschaft." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Altern in Europa: empirische Analysen mit dem Survey of Health, Ageing and Retirement in Europe (2009)
Zitatform
(2009): Altern in Europa. Empirische Analysen mit dem Survey of Health, Ageing and Retirement in Europe. (Bamberger Beiträge zur Soziologie 01), Bamberg: University of Bamberg Press, 153 S.
Abstract
"Dieser Band versammelt Beiträge zu ausgewählten Konsequenzen der Bevölkerungsalterung, die auf ein Forschungspraktikum im Fach Bevölkerungswissenschaft an der Universität Bamberg zurückgehen. Die behandelten Untersuchungsgegenstände umfassen die Determinanten intergenerationaler instrumenteller Transfers im europäischen Vergleich, die Effekte von Arbeitsmarktstrukturen auf freiwillige und unfreiwillige Frühverrentung in Deutschland sowie den Zusammenhang von Versicherungsart und der Inanspruchnahme allgemeinmedizinischer Leistungen im Alter. Diese aktuellen sozialwissenschaftlichen Fragestellungen werden anhand der Daten der ersten Welle des Survey of Health, Ageing and Retirement in Europe (SHARE) empirisch untersucht.
Die Beiträge im Einzelnen:
Marcel Raab, Michael Ruland und Christopher Schmidt: Intergenerationale Austauschbeziehungen und ihre Determinanten. Ein europäischer Vergleich,
Felix Koenen, Timo Reichert und Ines Zapf: Freiwillige und unfreiwillige Frühverrentung in Deutschland. Effekte von Arbeitsmarktstrukturen und Geschlecht,
Stefan Gruber und Markus Kiesel: Wer konsultiert den Allgemeinarzt in Deutschland? Eine Analyse zum Einfluss von Versicherung und anderen sozialen Merkmalen auf die Inanspruchnahme allgemeinmedizinischer Leistungen im Alter." (Autorenreferat, IAB-Doku) -
Literaturhinweis
Beschäftigungsperspektiven älterer Ingenieure in deutschen Industrieunternehmen (2009)
Erdmann, Vera; Koppel, Oliver;Zitatform
Erdmann, Vera & Oliver Koppel (2009): Beschäftigungsperspektiven älterer Ingenieure in deutschen Industrieunternehmen. In: IW-Trends, Jg. 36, H. 2, S. 107-121.
Abstract
"Nach einer Befragung im Rahmen des IW-Zukunftspanels scheiden in mehr als der Hälfte der Unternehmen in der Industrie und ihrer Verbundbranchen in den nächsten fünfzehn Jahren Ingenieure altersbedingt aus dem Erwerbsleben aus. Bei gleichbleibender Studierneigung wird die Anzahl junger aus den Hochschulen in das Erwerbsleben wechselnder Nachwuchskräfte nicht ausreichen, den Ersatzbedarf für die ausscheidenden Fachkräfte und die steigende Nachfrage nach Ingenieuren im Zuge des Strukturwandels gleichermaßen zu decken. Daher müssen sich die Unternehmen nicht nur der Nachwuchsgewinnung widmen, sondern verstärkt auch die Beschäftigung älterer Ingenieure fördern. Bereits heute stellen knapp ein Fünftel der Unternehmen ältere Ingenieure ein. Jede fünfte Unternehmung beschäftigt auf Projektbasis solche Fachkräfte weiter, die bereits aus dem Erwerbsleben ausgeschieden sind. Zudem versuchen die Betriebe mit einer Reihe von Maßnahmen, den Verbleib von älteren Ingenieuren im Berufsleben zu verlängern und das durchschnittliche Austrittsalter aus dem Erwerbsleben zu erhöhen. Dennoch ist hierzulande bisher erst eine Minderheit der Unternehmen ausreichend dafür sensibilisiert, dass sich der demografische Wandel auf ihre Personalsituation in der Berufsgruppe der Ingenieure auswirken wird." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
The effect of early retirement incentives on the training participation of older workers (2009)
Zitatform
Fouarge, Didier & Trudie Schils (2009): The effect of early retirement incentives on the training participation of older workers. In: Labour, Jg. 23, H. s1, S. 85-109. DOI:10.1111/j.1467-9914.2008.00441.x
Abstract
"Human capital theory predicts that older workers are less likely to participate in on-the-job training than younger workers, due to lower net returns on such investments. Early retirement institutions are likely to affect these returns. Using the European Community Household Panel we show that older workers participate less in training, and that early retirement institutions do indeed matter. Generous early retirement schemes discourage older workers from taking part in training, whereas flexible early retirement schemes encourage this. Finally, the results suggest that in most European countries training can keep older workers longer in the labour market." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Do only new brooms sweep clean? A review on workforce age and innovation (2009)
Frosch, Katharina H.;Zitatform
Frosch, Katharina H. (2009): Do only new brooms sweep clean? A review on workforce age and innovation. (MPIDR working paper / Max Planck Institute for Demographic Research 2009-005), Rostock, 30 S.
Abstract
"The relationship between age and creative performance has been found to follow a hump-shaped profile in the arts and sciences, and in great technological achievement. Accordingly, accelerating workforce aging raises concern about whether future capacity to innovate is endangered. This paper provides a review of existing studies exploring age effects on innovative performance, both at the individual and the macro levels. Empirical evidence confirms the hump-shaped relationship between workers' ages and innovative performance, with the highest levels of performance seen between ages 30 and 50, depending on the domain. Industrial invention in knowledge-intensive fields, and great invention in general, seem to be a young man's game. Yet in more experience-based fields, innovative performance peaks later, and remains stable until late in the career. Moreover, the quality of invention remains rather stable at older ages. However, individual-level evidence has to be interpreted with caution due to the presence of selectivity biases and unobserved heterogeneity. Studies at the levels of firms, regions, and countries address some of these issues. Results of these studies have indicated that young professionals drive knowledge absorption, innovation, and technological progress, whereas more experienced workers are more relevant in mature technological regimes. Apart from integrating the existing empirical evidence on different levels of aggregation, a strong focus is on methodological issues and conceptual challenges. This review therefore provides a sound basis for further studies on the impact of workforce aging on innovative performance. In addition, promising directions for future research are proposed." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Working hours flexibility and older workers' labor supply (2009)
Zitatform
Gielen, Anne C. (2009): Working hours flexibility and older workers' labor supply. In: Oxford economic papers, Jg. 61, H. 2, S. 240-274. DOI:10.1093/oep/gpn035
Abstract
"This paper studies the presence of hours constraints on the UK labor market and its effect on older workers labor supply. Using panel data for the period 1991-2004, the results from a competing risks model show that over-employed male workers can freely reduce working hours with their current employer before retiring completely. However, some over-employed women are observed to leave the labor market early due to hours constraints. This suggests that more flexibility in working hours can increase the labor market participation for some older workers as has often been suggested." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Age and productivity: evidence from Linked Employer Employee Data (2009)
Zitatform
Göbel, Christian & Thomas Zwick (2009): Age and productivity. Evidence from Linked Employer Employee Data. (ZEW discussion paper 2009-020), Mannheim, 41 S.
Abstract
"Das Durchschnittsalter der Arbeitnehmer stieg in einem Großteil der westlichen Industrienationen über die letzten Jahre stetig an. Medizinische Forschung über die Beziehung zwischen individueller Leistungsfähigkeit und Alter deutet darauf hin, dass eine alternde Bevölkerung weitreichende negative Konsequenzen für die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit der betroffenen Länder haben könnte. Um die Auswirkungen alternder Werktätiger abschätzen zu können, untersucht diese Studie die Auswirkungen von Veränderungen in der Altersstruktur von Betrieben auf deren Produktivität. Die Studie stützt sich dabei auf repräsentative Paneldaten, bei denen Informationen von Betrieben mit denen ihrer Arbeitnehmer verknüpft sind. Wir berücksichtigen hierbei, dass sowohl das Niveau als auch die Veränderungen in der Altersstruktur von Betrieben vermutlich gleichzeitig mit der Produktion bestimmt werden. Wir verwenden geeignete statistische Methoden und testen ihre Validität. Zudem fügen wir unseren Schätzungen wichtige Betriebs- und Beschäftigtencharakteristiken hinzu, die sowohl mit der Produktivität als auch den Altersanteilen korreliert sind. Die meisten Studien zu diesem Thema finden eine Abnahme der Produktivität ab einem Alter von 35 bis 40 Jahren. Unsere Untersuchung zeigt jedoch, dass die Unternehmensproduktivität mit dem Anteil an Arbeitern in der Altersgruppe bis 50 - 55 kontinuierlich ansteigt und danach nur leicht abfällt. Unsere Schätzungen weisen auf mögliche Verzerrungen der Ergebnisse früherer Studien zu diesem Thema hin, da diese entweder Endogenität, Zeitabhängigkeit oder Informationen wie Dauer der Betriebszugehörigkeit und Qualifikation sowie den Zustand des Kapitals nicht berücksichtigen. Unsere Ergebnisse deuten außerdem auf erhebliche Unterschiede bei den Alters- Produktivitätsprofilen zwischen den Betrieben hin. Dies bedeutet, dass sich die Alterszusammensetzung sehr unterschiedlich auf die jeweilige Produktivität der Betriebe auswirkt." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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A structural approach to estimating the effect of taxation on the labor market dynamics of older workers (2009)
Haan, Peter; Prowse, Victoria L.;Zitatform
Haan, Peter & Victoria L. Prowse (2009): A structural approach to estimating the effect of taxation on the labor market dynamics of older workers. (IZA discussion paper 4102), Bonn, 27 S.
Abstract
"We estimate a dynamic structural life-cycle model of employment, non-employment and retirement that includes endogenous accumulation of human capital and intertemporal non-separabilities in preferences. Additionally, the model accounts for the effect of the tax and transfer system on work incentives. The structural parameter estimates are used to evaluate the effects of a tax reform targeted at low income individuals on employment behavior and retirement decisions." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
Ähnliche Treffer
auch erschienen als: DIW-Diskussionspapiere , 877 -
Literaturhinweis
Perceptions of job security in europe's ageing workforce (2009)
Zitatform
Hank, Karsten & Marcel Erlinghagen (2009): Perceptions of job security in europe's ageing workforce. (Mannheim Research Institute for the Economics of Aging. Discussion paper 176), Mannheim, 22 S.
Abstract
"Using data from the 2004 Survey of Health, Ageing and Retirement in Europe, this paper investigates older workers' perceptions of job security in eleven countries. We describe cross-national patterns and estimate multilevel models to analyse individual and societal determinants of self-perceived job security in the older labour force. While there are considerable cross-country variations around a median value of 23% of workers aged 50 or older ranking their job security as poor, none of our suggested macro-level variables -labour force participation rate, employment protection legislation, mean level of general social trust, and proportion disapproving of working beyond age 70 - bears statistically significant associations with individuals' job security. Future research should aim at identifying statistically more powerful indicators of the supposed multilevel relationship between social context and older workers' perceptions of job security. Moreover, supplementary findings indicate that further attention should be paid to the gender dimension of job insecurity." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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