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Dossier

Regionale Arbeitsmärkte in Deutschland

Unter den einheitlichen Rahmenbedingungen der Bundesrepublik Deutschland finden sich Regionen, die von einer tiefen Arbeitsmarktkrise betroffen sind, und andere, in denen nahezu Vollbeschäftigung herrscht. Welches sind die Ursachen dieser regionalen Disparitäten? Wie werden sich der Arbeitskräftebedarf und das Erwerbspersonenpotenzial in den Regionen zukünftig entwickeln? Welche regionalen Beschäftigungsaussichten bestehen, für Jüngere und Ältere, in Wirtschaftszweigen, in Ballungsräumen und ländlichen Gebieten? Dieser IABInfoPool erschließt Informationen zum Forschungsstand.

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  • Literaturhinweis

    Map intersection based merging schemes for administrative data sources and an application to Germany (2005)

    Arntz, Melanie ; Wilke, Ralf A. ;

    Zitatform

    Arntz, Melanie & Ralf A. Wilke (2005): Map intersection based merging schemes for administrative data sources and an application to Germany. (ZEW discussion paper 2005-20), Mannheim, 30 S.

    Abstract

    "In many situations the applied researcher wants to combine different data sources without knowing the exact link and merging rule. This paper introduces a theoretical framework how two different regional administrative data sources can be merged. It presents different merging schemes based on the area size of intersections between both regional entities. Estimates of intersection areas are derived from a digital map intersection. The theoretical framework derives conditions for the unbiasedness of estimated intersections and merging rules. The paper also presents conditions under which the choice of merging rule does not matter and illustrates the theoretical results with a simulation study. An application to German counties and federal employment office districts illustrates the applicability of the approach. It delivers merging schemes for regional data sources of the federal German statistical office and of the federal German employment office." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

    Beteiligte aus dem IAB

    Arntz, Melanie ;
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  • Literaturhinweis

    Zentrale Indikatoren des deutschen Arbeitsmarktes (2005)

    Bach, Hans-Uwe; Hummel, Markus; Kaufmann, Klara; Reinberg, Alexander;

    Zitatform

    Bach, Hans-Uwe, Markus Hummel, Klara Kaufmann & Alexander Reinberg (2005): Zentrale Indikatoren des deutschen Arbeitsmarktes. In: J. Allmendinger, W. Eichhorst & U. Walwei (Hrsg.) (2005): IAB Handbuch Arbeitsmarkt : Analysen, Daten, Fakten (IAB-Bibliothek, 01), S. 193-253.

    Abstract

    Kapitel E des IAB Handbuchs Arbeitsmarkt enthält Daten zu folgenden Bereichen:
    1. Wachstum / Beschäftigung / Produktivität
    2. Arbeitszeitrechnung (Jahres- und Wochenarbeitszeit, Arbeitsvolumen)
    3. Arbeitsmarktbilanz (Erwerbstätige, Arbeitslose und Stille Reserve ab 1960)
    4. Regionaldaten ( Arbeitslosenquoten und Beschäftigungsentwicklung nach Kreisen)
    5. Bildung und Ausbildung (qualifikationsspezifische Arbeitslosigkeit und Erwerbstätigkeit von Männern und Frauen 1975-2004). (IAB)

    Beteiligte aus dem IAB

    Hummel, Markus;
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  • Literaturhinweis

    Brandenburger Fachkräftestudie: Entwicklung der Fachkräftesituation und zusätzlicher Fachkräftebedarf. Ergebnisse einer Untersuchung im Verarbeitenden Gewerbe, in der Gesundheits- und Sozialwirtschaft sowie im Tourismus (2005)

    Behr, Michael; Walter, Anja; Hinz, Andreas; Ketzmerick, Thomas; Riedel, Jürgen;

    Zitatform

    Walter, Anja, Andreas Hinz, Jürgen Riedel & Thomas Ketzmerick (2005): Brandenburger Fachkräftestudie. Entwicklung der Fachkräftesituation und zusätzlicher Fachkräftebedarf. Ergebnisse einer Untersuchung im Verarbeitenden Gewerbe, in der Gesundheits- und Sozialwirtschaft sowie im Tourismus. (Brandenburg, Ministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit und Familie. Reihe Forschungsberichte 26), Potsdam, 134 S.

    Abstract

    Die Studie legt Analysen zur Fachkräftesituation in ausgewählten Regionen und Branchen des Landes Brandenburg vor. Ziel ist die Schaffung einer Informationsbasis, die es den wirtschafts- und arbeitsmarktpolitischen Akteuren ermöglicht, einen handlungsorientierten Dialog zur Entwicklung von Humanressourcen zu initiieren und Wege aus demographisch bedingten Fachkräfteengpässen zu finden. Speziell ging es darum, auf Basis wirtschaftlicher Entwicklungsdynamiken und der Altersstrukturen von Belegschaften den Personalbedarf für den Zeitraum der nächsten zehn Jahre abzuschätzen. In telefonischen Interviews wurden Industrieunternehmen aus Maschinenbau, Fahrzeugbau, Nahrungsmittelindustrie, Chemie und Biotechnologie erfasst. Im Dienstleistungssektor bildeten die Gesundheits- und Sozialwirtschaft sowie der Tourismus die Untersuchungsfelder. Unter regionalen Gesichtspunkten konzentrierten sich die Untersuchungen auf die drei Planungsregionen Havelland-Fläming, Lausitz-Spreewald und Uckermark-Barnim. Anknüpfend an die Untersuchungsergebnisse zu den Branchen ist für Brandenburg ein beschäftigungspolitisches Entwicklungsszenario wahrscheinlich, welches für das nächste Jahrzehnt von in etwa konstanten Beschäftigungszahlen ausgeht. Um zu verhindern, dass Fachkräfteengpässe zu einem Entwicklungshemmnis für die Brandenburger Wirtschaft werden, sind verstärkte Anstrengungen zur Integration junger Menschen in die Arbeitswelt erforderlich. Aufgaben der Politik sind Unterstützungsleistungen für die kleinen und mittleren Unternehmen in den Feldern Ausbildung, Analyse von Fachkräftebedarf, bei Maßnahmen zur Verbesserung des Images der Regionen und bei der Verbesserung des Zugangs zu Wissenschaft und Forschung. (IAB)

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  • Literaturhinweis

    Local economic structure and industry development in Germany, 1993-2001 (2005)

    Blien, Uwe ; Suedekum, Jens;

    Zitatform

    Blien, Uwe & Jens Suedekum (2005): Local economic structure and industry development in Germany, 1993-2001. (IAB-Discussion Paper 01/2005), Nürnberg, 14 S.

    Abstract

    Die Autoren untersuchen den Einfluss dynamischer MAR- und Jacobs-Externalitäten auf das lokale Wachstum der Beschäftigung in Deutschland zwischen 1993 und 2001. Die Studie von Combes (2000) über lokales Beschäftigungswachstum in Frankreich wird auf Deutschland angewandt. Es zeigt sich, dass die Ergebnisse sehr ähnlich sind. Ein alternatives Wirtschaftsmodell wird vorgestellt, das auf gewichteter Regression basiert. Eine Anwendung dieses Modells führt zu dem Ergebnis, dass Jacobs-Externalitäten im produzierenden Gewerbe eine Rolle spielen, MAR-Externalitäten hingegen im Dienstleistungssektor. (IAB)

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  • Literaturhinweis

    Service industries and regional development: an analysis for Eastern Germany (2005)

    Blien, Uwe ; Haas, Anette;

    Zitatform

    Blien, Uwe & Anette Haas (2005): Service industries and regional development. An analysis for Eastern Germany. In: The Service Industries Journal, Jg. 25, H. 8, S. 979-997.

    Abstract

    Mit Hilfe des Shift-Share-Regressionsansatzes wird der Beitrag, den Dienstleistungen zur Beschäftigungsentwicklung in Ostdeutschland leisten, analysiert. Die Ergebnisse, die auf Grund äußerst differenzierter Daten der Beschäftigungsstatistik gewonnen wurden, zeigen, dass Dienstleistungen mehr als andere Industriezweige dazu beitrugen, die Beschäftigung auf einen positiven Entwicklungspfad zu bringen. Dies beruht einerseits auf dem allgemein zu beobachtenden weltweiten Strukturwandlungsprozess und andererseits auf der speziellen Situation Ostdeutschlands. Fördermittel wurden in großem Umfang in der Osten transferiert, was besonders das Segment der Volkswirtschaft stabilisiert, das mit der lokalen Nachfrage korreliert. Dieses Segment besteht in Ostdeutschland in erster Linie aus Dienstleistungen. Industrielle Wandlungsprozesse können mit Hilfe von theoretischen Ansätzen zum Strukturwandel erklärt werden. Es wird gezeigt, dass Prozesse der Dekonzentration für die Erklärung regionaler Disparitäten eine Rolle spielen, da inversive Lokalisierungs- und positive Urbanisierungseffekte sichtbar werden. Für die empirische Analyse wird ein erweiterter Ansatz gewählt, der sich der Verallgemeinerung eines ökonometrischen Analogs der üblichen Shift-Share-Methode bedient. Dieser Ansatz kombiniert die Stärken des traditionellen Ansatzes mit den Vorteilen theorieorientierter Modellbildung und denen der Regressionsanalyse. (IAB)

    Beteiligte aus dem IAB

    Haas, Anette;
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  • Literaturhinweis

    Zur Erklärung von regionaler Entwicklung, Arbeitslosigkeit und Entlohnung (2005)

    Blien, Uwe ;

    Zitatform

    Blien, Uwe (2005): Zur Erklärung von regionaler Entwicklung, Arbeitslosigkeit und Entlohnung. In: S. Seiter (Hrsg.) (2005): Neuere Entwicklungen in der Wachstumstheorie und der Wachstumspolitik, S. 279-298.

    Abstract

    Die Implementation technischer Neuerungen und damit das Erreichen von Produktivitätsfortschritten ist zwischen Unternehmen, Sektoren und Regionen unterschiedlich verteilt. Dies impliziert regionale Unterschiede im Hinblick auf die Beschäftigungs- und Lohnentwicklung. Der Beitrag geht von der These aus, dass Regionen Produktivitätsgewinne realisieren können, wenn sie sich auf einzelne Wirtschaftszweige spezialisieren und entwickelt einen Ansatz zur Erklärung des Zusammenhangs zwischen regionaler Entwicklung, Arbeitslosigkeit und Entlohnung, mit dessen Hilfe die Konsequenzen der Spezialisierung verdeutlicht werden. Die Konzentration einzelner Regionen auf bestimmte Produktbereiche hat zur Folge, dass das Wirtschaftswachstum dieser Regionen vom Lebenszyklus der jeweiligen Güter abhängt. Schnellen Zuwächsen bei Produktivität, Löhnen und Beschäftigung, die in der ersten Phase des Lebenszyklus möglich sind (Kompensationsthese), können an dessen Ende drastische Zunahmen der Arbeitslosigkeit und Lohnrückgänge gegenüberstehen (Freisetzungsthese). Ausschlaggebend ist die Elastizität der Güternachfrage. Solange die Nachfrage elastisch auf Preisänderungen reagiert, sind mit zunehmender Produktivität Beschäftigungsgewinne möglich. Stagniert die Nachfrage, d.h. ist sie unelastisch, was am Ende des Lebenszyklus eines Produkts mit großer Wahrscheinlichkeit eintreten wird, überwiegen die Freisetzungswirkungen des technischen Fortschritts (Freisetzungsthese). (IAB)

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  • Literaturhinweis

    Regionale Arbeitsmärkte: Welche Arbeitsagenturen sind vergleichbar? (2005)

    Blien, Uwe ; Hirschenauer, Franziska ;

    Zitatform

    Blien, Uwe & Franziska Hirschenauer (2005): Regionale Arbeitsmärkte: Welche Arbeitsagenturen sind vergleichbar? (IAB-Kurzbericht 18/2005), Nürnberg, 6 S.

    Abstract

    "In Deutschland bestehen große regionale Arbeitsmarktdisparitäten, die für den regionalen Erfolg arbeitsmarktpolitischer Maßnahmen mitbestimmend sind. Um dies bei Leistungsvergleichen zwischen den Agenturen berücksichtigen zu können, wurde eine Typisierung der Agenturbezirke eingeführt. Sie wurde jetzt aktualisiert. Die Typisierung der Agenturbezirke baut auf Analysen zu den exogenen Determinanten arbeitsmarktpolitischer Zielgrößen auf. Zentrale Einflussgröße ist die Unterbeschäftigungsquote einer Region; daneben werden aber auch zahlreiche andere Faktoren in der Analyse berücksichtigt. Die Determinanten des Erfolgs von Arbeitsmarktpolitik wurden in der Klassifikation der Regionen zur Typisierung verwendet. Es wurden 12 Vergleichstypen gebildet, die in der Bundesagentur für Arbeit für vielfältige Steuerungszwecke verwendet werden. Die Vergleichstypen 2005 weichen nur wenig von den Vergleichstypen 2003 ab. Dies bestätigt einmal mehr die Stabilität räumlicher Strukturen. Zwar wechseln 45 der 176 Agenturbezirke in einen anderen Vergleichstyp. Dabei handelt es sich aber zumeist um Wechsel zwischen benachbarten Typen, so dass sich an der eigentlichen Struktur der Klassifikation nur wenig ändert." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Hirschenauer, Franziska ;

    Weiterführende Informationen

    Vergleichstypen der Arbeitsagenturen 2005
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  • Literaturhinweis

    Local employment growth in West Germany: a dynamic panel approach (2005)

    Blien, Uwe ; Wolf, Katja ; Suedekum, Jens;

    Zitatform

    Blien, Uwe, Jens Suedekum & Katja Wolf (2005): Local employment growth in West Germany. A dynamic panel approach. (IZA discussion paper 1723), Bonn, 20 S.

    Abstract

    Die Arbeit untersucht die Dynamik des lokalen Beschäftigungswachstums in Westdeutschland von 1980 bis 2001. Mit Hilfe der dynamischen Panel-Methode wird der zeitliche Verlauf der Auswirkungen von Vielfalt und Spezialisierung und der Humankapitalstruktur lokaler Industrien analysiert. Vielfalt hat für den Beschäftigungszuwachs einen positiven Kurzzeiteffekt, der sich im Produktionssektor stärker auswirkt als im Dienstleistungsbereich. Was die Spezialisierung angeht, so finden sich Hinweise auf Mean-Reversion-Effekte, was der Vorstellung, Wachstum reproduziere sich immer wieder selbst, zuwiderläuft. In diesem Prozess gibt es jedoch ein erhebliches Trägheitsmoment. Bildung hat nur im Produktionssektor einen positiven Beschäftigungseffekt. Darüber hinaus wird auch die Bedeutung von Unternehmensgröße und regionaler Lohnentwicklung für das lokale Beschäftigungswachstum untersucht. (IAB)

    Beteiligte aus dem IAB

    Wolf, Katja ;
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  • Literaturhinweis

    Vergleichende Analyse von Länderarbeitsmärkten: Länderstudie Brandenburg (2005)

    Bogai, Dieter; Wiethölter, Doris;

    Zitatform

    Bogai, Dieter & Doris Wiethölter (2005): Vergleichende Analyse von Länderarbeitsmärkten. Länderstudie Brandenburg. (IAB regional. Berichte und Analysen. IAB Berlin-Brandenburg 01/2005), Nürnberg, 71 S.

    Abstract

    Ziel der Untersuchung ist, die Bestimmungsgründe der Beschäftigungsentwicklung im Land Brandenburg und in ausgewählten Landkreisen zu identifizieren, und zu analysieren, ob maßgebliche regionale Standorteinflüsse vorliegen. Hierbei werden allgemeine regionale Beschäftigungsfaktoren wie die Branchenstruktur, die Qualifikationsstruktur der Beschäftigten und die Betriebsgröße von standortspezifischen Einflüssen unterschieden. Im Land Brandenburg ist die wirtschaftliche Transformation vor dem Hintergrund ausgeprägter ländlicher Räume und einer Spezialisierung auf Altindustrien mit erheblichen Arbeitsplatzverlusten verbunden. Die Beschäftigung ist zwischen 1995 und 2001 um durchschnittlich 2,69 Prozent jährlich gesunken. Die einzige Ausnahme ist der Kreis Teltow-Fläming, in dem ein Beschäftigungszuwachs zu verzeichnen ist. Während die an Berlin angrenzenden Landkreise Standortvorteile erzielen, weisen die von Berlin weit entfernten Landkreise ebenso wie die kreisfreien Städte Brandenburgs negative Standorteffekte auf. Für die ermittelten günstigen Standortbedingungen dürften die Nähe zum großen Absatz- und Beschaffungsmarkt Berlin sowie die mit der Suburbanisierung der Metropole verbundenen wirtschaftlichen Ausstrahleffekte auf Brandenburg ausschlaggebend sein. Die Branchenstruktur zeigt eine Schwerpunktbildung im Bereich des Fahrzeugbaus, der Logistik und der Luftfahrtindustrie. Der Lohneffekt ist wegen der Nähe zum Wirtschaftszentrum Berlin negativ. Ein leicht negativer Betriebsgrößeneffekt deutet auf ein Defizit bei kleinen und mittleren Unternehmen hin. Zudem signalisiert ein negativer Qualifikationseffekt einen Mangel an Hochschulabsolventen. Der Bericht enthält die Beschäftigungsanalyse von drei ausgewählten Landkreisen: Landkreis Teltow-Fläming, Landkreis Oberspreewald-Lausitz und Brandenburg an der Havel. (IAB)

    Beteiligte aus dem IAB

    Wiethölter, Doris;
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  • Literaturhinweis

    Vergleichende Analyse von Länderarbeitsmärkten: Länderstudie Niedersachsen (2005)

    Brück-Klingberg, Andrea; Harten, Uwe; Wrobel, Martin ;

    Zitatform

    Brück-Klingberg, Andrea, Uwe Harten & Martin Wrobel (2005): Vergleichende Analyse von Länderarbeitsmärkten. Länderstudie Niedersachsen. (IAB regional. Berichte und Analysen. IAB Niedersachsen-Bremen 02/2005), Nürnberg, 80 S.

    Abstract

    Im IAB-Projekt "Vergleichende Analyse von Länderarbeitsmärkten" (VALA) wird der Frage nach dem "Warum" regionaler Unterschiede in Deutschland am Beispiel der Beschäftigungsentwicklung nachgegangen. Im Untersuchungszeitraum 1993 bis 2001 verlief die Beschäftigungsentwicklung in Niedersachsen ungünstiger als in Westdeutschland. In diesem Zeitraum gingen im Land 20.200 sozialversicherungspflichtige Arbeitplätze (in Vollzeitäquivalenten) verloren, durchschnittlich 0,13 Prozent pro Jahr. Nach den Ergebnissen des Analysemodells waren für diese Entwicklung weder die Firmengrößenstruktur noch das regionale Lohnniveau maßgeblich. Die Branchenstruktur im Land ist nahezu neutral in ihrer Auswirkung auf die Beschäftigungsentwicklung einzustufen. Für eine günstigere Beschäftigungsentwicklung fehlt in Niedersachsen eine stärkere Spezialisierung im Dienstleistungsbereich, insbesondere in den wachstumsstarken vorwiegend wirtschaftsbezogenen Dienstleistungen. Das Flächenland Niedersachsen hat erwartungsgemäß ein vergleichsweise geringes Reservoir an hochqualifizierten Arbeitskräften, die aufgrund ihrer Qualifikation schnell in den Arbeitsmarkt einmünden. Am stärksten prägt ein negativer Standorteffekt die Beschäftigungsentwicklung im Land, bedingt durch ein geringes Innovationspotenzial und die Nachwirkungen der Randlage mit dem längsten Teilabschnitt der früheren innerdeutschen Grenze. Die Ergebnisse zeigen somit insgesamt, dass die Beschäftigungsschwäche des Landes vor allem auf vorhandene Standortnachteile und Qualifikationsdefizite zurückzuführen ist. (IAB2)

    Beteiligte aus dem IAB

    Harten, Uwe; Wrobel, Martin ;
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  • Literaturhinweis

    Vergleichende Analyse von Länderarbeitsmärkten: Länderstudie Hessen (2005)

    Burkert, Carola ; Kirchhof, Kai; Schaade, Peter;

    Zitatform

    Burkert, Carola, Kai Kirchhof & Peter Schaade (2005): Vergleichende Analyse von Länderarbeitsmärkten. Länderstudie Hessen. (IAB regional. Berichte und Analysen. IAB Hessen 01/2005), Nürnberg, 87 S.

    Abstract

    Mit dem Projekt 'Vergleichende Analyse von Länderarbeitsmärkten' (VALA) untersucht das IAB die regionalen Unterschiede in der Beschäftigungsentwicklung in den deutschen Bundesländern für den Zeitraum zwischen 1993 und 2001. Die Ergebnisse für Hessen zeigen, dass das Bundesland im Beobachtungszeitraum mit einem Beschäftigungsverlust von durchschnittlilch 0,19 % pro Jahr konfrontiert war. Hessen liegt damit im westdeutschen Durchschnitt. Nur in Bayern und im Saarland hat sich die Beschäftigung positiv entwickelt. Die Entwicklung in Hessen ist vor allem durch den Dienstleistungssektor geprägt, der besonders im Rhein-Main-Gebiet positive Impulse setzt. Außerdem hat dieses Gebiet ein großes Potenzial an Arbeitskräften und eine gute Infrastruktur. In den ländlich geprägten Regionen Nord-Ost-Hessens gibt es zwar ein relativ geringes Lohnniveau und eine für die Beschäftigung förderliche Betriebsgrößenstruktur, für ein Beschäftigungswachstum sind diese Faktoren allein aber nicht ausreichend. (IAB)

    Beteiligte aus dem IAB

    Burkert, Carola ;
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  • Literaturhinweis

    Demografischer Wandel und Erwerbstätigkeit von Älteren: zukünftiges Arbeitsangebot und gegenwärtige Beschäftigungssituation (2005)

    Busch, Uwe van den; Rohde, Andreas;

    Zitatform

    Busch, Uwe van den & Andreas Rohde (2005): Demografischer Wandel und Erwerbstätigkeit von Älteren. Zukünftiges Arbeitsangebot und gegenwärtige Beschäftigungssituation. (Hessen-Agentur. Report 692), Wiesbaden, 136 S.

    Abstract

    "Die vom Hessischen Ministerium für Wirtschaft, Verkehr und Landesentwicklung beauftragte Untersuchung zeigt die Dimensionen des sich abzeichnenden Wandels in der Erwerbslandschaft auf und betrachtet unterschiedliche Aspekte zur Erwerbstätigkeit Älterer. Dabei liegt das Hauptaugenmerk auf der Ableitung von Handlungsempfehlungen in mittel- bis langfristiger Sicht, da die Auswirkungen des demografischen Wandels die Situation auf dem Arbeitsmarkt wesentlich erst dann beeinflussen. Die Beschreibung der gegenwärtigen Situation älterer Erwerbstätiger und Arbeitsloser und des aktuell maßgeblichen Rechtsrahmens stützt dabei die Argumentation. Die Studie ist wie folgt gegliedert: Kapitel 2 betrachtet den demografischen Wandel sowie die Struktur und die Entwicklung der Erwerbspersonen in Hessen. Die Entwicklung des Arbeitsangebots wird im Rahmen von Modellrechnungen für die hessischen Regionen aufgezeigt. Kapitel 3 untersucht die Beschäftigung älterer Erwerbstätiger. Hierbei wird zunächst nach allgemeinen empirischen Befunden die derzeitige Beschäftigung von Älteren in Hessen, unterschieden nach verschiedenen Berufsordnungen, dargestellt. Die gegenwärtige Struktur der Arbeitslosen der untersuchten Altersgruppe wird kurz beschrieben. Danach werden Determinanten der Beschäftigung Älterer - hierzu zählen die Aspekte Leistungsfähigkeit sowie gesetzliche Regelungen - aufgezeigt sowie ein Überblick über bereits bestehende Maßnahmen für ältere Erwerbstätige gegeben. Dazu gehören auch Weiterbildungsmaßnahmen. Ergebnisse einer Kurzbefragung bei Weiterbildungsanbietern gehen an dieser Stelle in die Untersuchung ein. Das abschließende Kapitel 4 fasst die Ergebnisse zusammen und gibt Handlungsempfehlungen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Vergleichende Analyse von Länderarbeitsmärkten: Länderstudie Bayern (2005)

    Böhme, Stefan; Eigenhüller, Lutz;

    Zitatform

    Böhme, Stefan & Lutz Eigenhüller (2005): Vergleichende Analyse von Länderarbeitsmärkten. Länderstudie Bayern. (IAB regional. Berichte und Analysen. IAB Bayern 01/2005), Nürnberg, 61 S.

    Abstract

    "Die Betrachtung wirtschaftlicher Indikatoren wie der Beschäftigungsentwicklung, dem Einkommen oder der Arbeitslosigkeit zeigt erhebliche regionale Unterschiede, die auch über längere Zeit bestehen bleiben. Das Projekt 'Vergleichende Analyse von Länderarbeitsmärkten' (VALA) des regionalen Forschungsnetzes des IAB stellt die Frage nach dem 'Warum' der regional unterschiedlichen Entwicklung am Beispiel des Beschäftigungswachstums. Die Studie stellt die Resultate für das Bundesland Bayern und die bayerischen Kreise vor. Für die Analyse wurden als wichtige ökonomische Einflussfaktoren die Branchenstruktur, die Betriebsgrößenstruktur, die Qualifikationsstruktur und das Lohnniveau berücksichtigt. Außerdem wurde ein Standorteffekt ermittelt, der spezifische regionale Einflüsse auf das Beschäftigungswachstum abbildet. Die Analysemethode ermöglicht es, die Effekte der einzelnen Determinanten auf die Beschäftigungsentwicklung zu identifizieren, zu quantifizieren und getrennt voneinander auszuweisen. So lassen sich die Gründe für das unterschiedliche Wachstum differenziert darstellen. Bayern weist im Beobachtungszeitraum 1993 bis 2001 im Gegensatz zu Westdeutschland und den meisten anderen westdeutschen Bundesländern ein Beschäftigungswachstum auf. Das durchschnittliche jährliche Wachstum der sozialversicherungspflichtigen Beschäftigung betrug in Bayern plus 0,15 Prozent, während im westdeutschen Durchschnitt die Beschäftigung um 0,19 Prozent zurückging. Von den erklärenden Variablen weist der Standorteffekt des Bundeslandes den stärksten positiven Wert aus." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Böhme, Stefan; Eigenhüller, Lutz;
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  • Literaturhinweis

    Regional convergence in Germany: a geographically weighted regression approach (2005)

    Eckey, Hans-Friedrich; Kosfeld, Reinhold ; Türck, Matthias;

    Zitatform

    Eckey, Hans-Friedrich, Reinhold Kosfeld & Matthias Türck (2005): Regional convergence in Germany. A geographically weighted regression approach. (Universität Kassel, Fachbereich Wirtschaftswissenschaften. Volkswirtschaftliche Diskussionsbeiträge 76/05), Kassel, 31 S.

    Abstract

    "Die Konvergenz von deutschen Regionen stellt eine politisch brisante Fragestellung dar. Verschiedene Studien haben Konvergenzprozesse in Deutschland untersucht. Auf Basis eines um Humankapital erweiterten Solow-Modells werden die empirisch zu untersuchenden Gleichungen entwickelt. Die räumlich-gewichtete Regression erlaubt eine differenzierte Analyse von Konvergenzprozessen, wie sie für Deutschland bisher noch nicht vorgenommen wurde. Wir schätzen für jede Region eine separate Konvergenzgeschwindigkeit, die sich aus den lokalen Koeffizienten der Regressionsgleichungen ergibt. Die Anwendung dieses Verfahrens auf deutsche Arbeitsmarktregionen zeigt, dass sich Regionen mit vollkommen unterschiedlicher Geschwindigkeit auf ihren Steady-State zubewegen. Die Halbwertszeiten sind dabei im produzierenden Gewerbe wesentlich länger als im Dienstleitungssektor. In einem Modell bestehen sogar divergente Tendenzen für einige periphere Regionen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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    Regional dependencies in job creation: an efficiency analysis for Western Germany (2005)

    Fahr, Rene; Sunde, Uwe ;

    Zitatform

    Fahr, Rene & Uwe Sunde (2005): Regional dependencies in job creation. An efficiency analysis for Western Germany. (IZA discussion paper 1660), Bonn, 34 S.

    Abstract

    "This paper investigates the efficiency of the matching process between job seekers and vacancy posting firms in West-Germany, using variation across labor market regions and across time. The results of a stochastic frontier analysis shed new light on extent and regional differences of search frictions, on potential determinants of frictional inefficiencies and on the consequences of German reunification for the matching process. The paper also presents novel evidence on the complex interactions between spatial contingencies among regional labor markets: matching efficiency decreases with spatial autocorrelation in hiring, implying indirect evidence for crowding externalities." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Vergleichende Analyse von Länderarbeitsmärkten: Länderstudie Thüringen (2005)

    Farhauer, Oliver; Granato, Nadia; Dietrich, Ingrid;

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    Farhauer, Oliver, Nadia Granato & Ingrid Dietrich (2005): Vergleichende Analyse von Länderarbeitsmärkten. Länderstudie Thüringen. (IAB regional. Berichte und Analysen. IAB Sachsen-Anhalt-Thüringen 02/2005), Nürnberg, 61 S.

    Abstract

    "Die Studie untersucht die Beschäftigungsentwicklung in Thüringen und ist ein Teilprojekt der vergleichenden Analyse von Länderarbeitsmärkten (VALA). VALA analysiert die Prozesse auf den regionalen Arbeitsmärkten mit dem Ziel, die Determinanten der stark divergierenden Entwicklungen zu identifizieren. Als theoretische Grundlagen der Untersuchung werden hauptsächlich die Ansätze zum regionalen Strukturwandel und zur neuen Regionalökonomie herangezogen. Dabei werden unterschiedliche regionale Einheiten wie Kreise, siedlungsstrukturelle Typen und Bundesländer gleichzeitig über einen längeren Zeitraum betrachtet. Die verwendeten Daten stammen aus der Beschäftigtenstatistik der Bundesagentur für Arbeit und decken für die östlichen Bundesländer den Zeitraum zwischen 1995 und 2001 ab. Die deskriptiven Ergebnisse zeigen, dass die Beschäftigung in Thüringen zwischen 1995 und 2001 jährlich um durchschnittlich 1,9 Prozent gesunken ist. Obwohl die Beschäftigungsentwicklung in Thüringen rückläufig ist, hat sie sich trotzdem deutlich besser entwickelt als in Ostdeutschland insgesamt (-2,5 Prozent). Im Vergleich zwischen den neuen Bundesländern weist Thüringen die günstigste Entwicklung auf. Wählt man als Referenzraum aber die alten Länder, so liegt Thüringen hinter dem schlechtesten westdeutschen Bundesland (Bremen: -1,0 Prozent). Auf Kreisebene zeigt sich, dass in 20 der 23 Kreise Thüringens ein Rückgang der Beschäftigung festzustellen ist, wobei gravierende regionale Niveauunterschiede existieren. Die höchste Abnahme verzeichnete Gera (-4,4 Prozent), während der Wartburgkreis (0,5 Prozent) den größten Zuwachs erzielen konnte. Aus theoretischer Sicht sind als wichtigste Determinanten der Beschäftigungsentwicklung das Qualifikationsniveau der Beschäftigten, die Lohnstruktur, die Verteilung der Branchen und Betriebsgrößen zu nennen. Im ostdeutschen Vergleich ist Thüringen durch einen überdurchschnittlichen Anteil Hochqualifizierter, ein unterdurchschnittliches Lohnniveau und einen überdurchschnittlichen Anteil an kleineren und mittleren Betrieben geprägt. Die drei Branchen mit den höchsten Beschäftigtenanteilen sind das Baugewerbe, der Handel und die Gebietskörperschaften und Sozialversicherungen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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    Vergleichende Analyse von Länderarbeitsmärkten: Länderstudie Sachsen-Anhalt (2005)

    Granato, Nadia; Farhauer, Oliver; Dietrich, Ingrid;

    Zitatform

    Granato, Nadia, Oliver Farhauer & Ingrid Dietrich (2005): Vergleichende Analyse von Länderarbeitsmärkten. Länderstudie Sachsen-Anhalt. (IAB regional. Berichte und Analysen. IAB Sachsen-Anhalt-Thüringen 01/2005), Nürnberg, 54 S.

    Abstract

    "Das regionale Forschungsnetz des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) untersucht im Rahmen des Projekts 'Vergleichende Analyse von Länderarbeitsmärkten' (VALA) die Ursachen der divergierenden Entwicklungen auf den Arbeitsmärkten. Der Bericht untersucht die Beschäftigungsentwicklung in Sachsen-Anhalt und ist somit ein Teilprojekt von VALA. Die deskriptiven Ergebnisse zeigen, dass die Beschäftigung in Sachsen-Anhalt zwischen 1995 und 2001 jährlich um durchschnittlich 3,1 Prozent gesunken ist. Damit weist Sachsen-Anhalt die schlechteste Beschäftigungsentwicklung aller ostdeutschen Bundesländer auf. In Ostdeutschland zeigte sich in diesem Zeitraum ein Beschäftigungsrückgang von 2,5 Prozent, die Beschäftigung in Westdeutschland ist hingegen nur um 0,2 Prozent geschrumpft. Auf Kreisebene ergibt sich in 21 der 24 Kreise Sachsen- Anhalts ein Rückgang, wobei beträchtliche Niveauunterschiede festzustellen sind. Die höchsten Abnahmen verzeichneten Bitterfeld (-8,1 Prozent), der Burgenlandkreis (-5,1 Prozent) und Halle (-5,0 Prozent). Die drei Kreise mit einem, wenngleich auch sehr moderaten Zuwachs sind Weißenfels (0,3 Prozent), der Ohrekreis (0,2 Prozent) und der Altmarkkreis Salzwedel (0,1 Prozent). Im ostdeutschen Vergleich ist Sachsen-Anhalt durch einen unterdurchschnittlichen Anteil Hochqualifizierter, ein leicht überdurchschnittliches Lohnniveau und einen unterdurchschnittlichen Anteil an kleinen und mittleren Betrieben geprägt. Die drei Branchen mit den höchsten Beschäftigtenanteilen sind das Baugewerbe, die Gebietskörperschaften und Sozialversicherungen sowie der Handel." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Tabellenband VALA: Datenmaterial für Sachsen-Anhalt und Thüringen der Studie "Vergleichende Analyse von Länderarbeitsmärkten" (2005)

    Granato, Nadia; Farhauer, Oliver; Dietrich, Ingrid;

    Zitatform

    Granato, Nadia, Oliver Farhauer & Ingrid Dietrich (2005): Tabellenband VALA. Datenmaterial für Sachsen-Anhalt und Thüringen der Studie "Vergleichende Analyse von Länderarbeitsmärkten". (IAB regional. Berichte und Analysen. IAB Sachsen-Anhalt-Thüringen 03/2005), Nürnberg, 43 S.

    Abstract

    "Der Tabellenband ist eine Ergänzung der ausführlichen Länderberichte zu Sachsen-Anhalt und Thüringen, die im Rahmen des Projektes 'Vergleichende Analyse von Länderarbeitsmärkten' (VALA) entstanden sind. Neben den in den Berichten dargestellten Zahlen enthält der Tabellenband zusätzliche Informationen, die im Rahmen der empirischen Untersuchungen zu VALA erstellt wurden und keinen Eingang in die Interpretation der beiden Länderberichte fanden. Dargestellt werden die Beschäftigungsentwicklung, die Qualifikations-, Betriebsgrößen- und Branchenstruktur sowie das Lohnniveau im Zeitraum zwischen 1995 und 2001. Diese Informationen werden sowohl für Ostdeutschland insgesamt, die fünf neuen Bundesländer und die Kreise Sachsen-Anhalts und Thüringens ausgegeben. Diese Berichtsstruktur ermöglicht Vergleiche zwischen regionalen Einheiten der gleichen Ebene (z. B. zwischen den ostdeutschen Bundesländern) und zwischen regionalen Einheiten unterschiedlicher Ebenen (z. B. Ostdeutschland - Bundesländer, Kreise - Bundesland). Neben den Informationen zu den genannten Merkmalen fließen ebenfalls die multivariaten Analyseergebnisse ein. Aus welcher Datenquelle die dargestellten Merkmale und Ergebnisse stammen und wie sie abgegrenzt bzw. generiert wurden, wird jeweils in kompakter Form an den entsprechenden Stellen erläutert." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Dynamik am Arbeitsmarkt aus der regionalen Perspektive: das Mehrkontenmodell als Instrument für Strategie und Steuerung (2005)

    Haas, Anette; Rothe, Thomas ;

    Zitatform

    Haas, Anette & Thomas Rothe (2005): Dynamik am Arbeitsmarkt aus der regionalen Perspektive. Das Mehrkontenmodell als Instrument für Strategie und Steuerung. In: Zeitschrift für ArbeitsmarktForschung, Jg. 38, H. 1, S. 49-67.

    Abstract

    "In den letzten Jahren haben Analysen auf Basis von Stromgrößen sowohl in der Forschung als auch in der Politikberatung an Bedeutung gewonnen. In dem Beitrag stellen wir das selbst konzipierte Mehrkontensystem (MKM) vor, welches regionale Übergangsprozesse in allen Arbeitsagenturen in Matrixdarstellung abbildet und somit auch als regionalisierte Bevölkerungs- und Arbeitskräftegesamtrechnung interpretiert werden kann. Für die Datengrundlage kombinieren wir amtliche Individualdaten über Beschäftigte, Arbeitslose und Teilnehmer an Arbeitsmarktmaßnahmen mit Aggregatdaten, die Informationen über Schüler, Selbstständige und Rentner enthalten. Um fehlende Übergangsinformationen zu schätzen, greifen wir auf den neuen Algorithmus ADETON zurück, der im Vergleich zu anderen Entropieoptimierungsmethoden den Vorteil hat, dass auch mit ungenauen Randbedingungen gearbeitet werden kann. Anhand von drei Beispielen zeigen wir die Vorteile und Anwendungsmöglichkeiten des MKM auf. Allgemeines Ziel des Mehrkontenmodells ist es, die Dynamik des lokalen Arbeitsmarktes zu erfassen, Vergleiche zwischen den Regionen zu ermöglichen und eine Basis für die künftige strategische Ausrichtung der aktiven Arbeitsmarktpolitik zu erstellen. Es ist ein flexibel einsetzbares Instrument einerseits für wissenschaftliche Analysen regionaler Arbeitsmärkte in Deutschland, andererseits kann es von den jeweiligen Arbeitsagenturen für diverse Fragestellungen genutzt werden." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Haas, Anette;
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  • Literaturhinweis

    Vergleichende Analyse von Länderarbeitsmärkten: Länderstudie Rheinland-Pfalz (2005)

    Hamann, Silke ; Wapler, Rüdiger; Rau, Matthias; Jahn, Daniel;

    Zitatform

    Hamann, Silke, Daniel Jahn, Matthias Rau & Rüdiger Wapler (2005): Vergleichende Analyse von Länderarbeitsmärkten. Länderstudie Rheinland-Pfalz. (IAB regional. Berichte und Analysen. IAB Rheinland-Pfalz-Saarland 01/2005), Nürnberg, 95 S.

    Abstract

    "Die im Vergleich zu Westdeutschland unterdurchschnittliche Beschäftigungsentwicklung in Rheinland-Pfalz ist bedingt durch einen ungünstigen Branchenmix und einen vergleichsweise geringen Anteil von hoch qualifizierten Arbeitskräften. Die regionalen Schwerpunkte der Wirtschaftsstruktur, die Chemische Industrie in Ludwigshafen, der Fahrzeugbau in Kaiserslautern sowie die Schuhindustrie in und um Pirmasens sind in der Vergangenheit durch einen starken Beschäftigungsabbau gekennzeichnet, während es im Land an Wachstumsbranchen mangelt. Problematisch ist zudem in vielen Orten die durch die Auflösung von US-amerikanischen, französischen und deutschen Militärstandorten eingeleitete Beschäftigungskonversion. Positiv auf die Beschäftigungsentwicklung haben sich hingegen ein vergleichsweise niedriges Lohnniveau, eine Betriebsgrößenstruktur mit vielen Beschäftigten in Betrieben mittlerer Größe und die Attraktivität einzelner Regionen für den Tourismus ausgewirkt. Rheinland-Pfalz ist bekannt durch die größte Weinanbaufläche Deutschlands. Für die zukünftige Beschäftigungspolitik in Rheinland-Pfalz dürfte eine Strategie Erfolg versprechend sein, die neben der Stärkung des freizeitbezogenen Dienstleistungssektors auch Unternehmen aus anderen Wachstumsbranchen anzieht und darüber hinaus auf eine Verbesserung der Infrastruktur sowie auf eine Anhebung des Ausbildungsniveaus setzt." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Die demografische Situation in Bayern (Deutschland) (2005)

    Huber, Andreas ; Conrads, Ralph ; Staudinger, Thomas;

    Zitatform

    Huber, Andreas, Thomas Staudinger & Ralph Conrads (2005): Die demografische Situation in Bayern (Deutschland). In: Verband Deutscher Rentenversicherungsträger (Hrsg.) (2005): Smart Region : eine innovative Maßnahme zur Bewältigung des demografischen Wandels in europäischen Regionen (DRV-Schriften, 62), S. 159-179.

    Abstract

    Auf der Basis von Daten des Statistischen Bundesamtes und des Bayerischen Landesamtes für Statistik und Datenverarbeitung, welche vom Internationalen Institut für empirische Sozialökonomie (INIFES) in Form von Schaubildern und kartografischen Darstellungen aufbereitetet wurden, liefert der Beitrag eine Bestandsaufnahme und Prognose der demografischen Situation in Bayern. Behandelt werden folgende Themenbereiche: Bevölkerungsentwicklung in Deutschland und seinen Bundesländern 1961 bis 2003, Bevölkerungsentwicklung in den westlichen Bundesländern, Bevölkerungsentwicklung in Bayern von 2002 bis 2050, Entwicklung der Bevölkerungsstruktur in Bayern bis 2050, Entwicklung der Altersgruppen in Bayern bis 2050, Bevölkerungsentwicklung in den bayerischen Regierungsbezirken von 2002 bis 2020, Entwicklung der Zahl der 55- bis unter 65jährigen Bevölkerung in den bayerischen Regierungsbezirken, Regionalisierte Bevölkerungsvorausberechnung für Bayern 2002 bis 2020, Veränderung der Zahl der 20- bis unter 65Jährigen in den Landkreisen und kreisfreien Städten 2020 gegenüber 2002, Veränderung der Zahl der 55- bis unter 65Jährigen in den Landkreisen und kreisfreien Städten 2020 gegenüber 2002, Entwicklung des Durchschnittsalters der 15- bis unter 65Jährigen in den bayerischen Agenturbezirken von 2002 bis 2020, Anteil der 55- bis unter 65Jährigen an der Gesamtbevölkerung in den bayerischen Kreisen und kreisfreien Städten, Prozentuale Veränderung der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten in den Agenturbezirken 2003 gegenüber 1998, Vorausschätzung des Erwerbspersonenpotenzials im Freistaat Bayern bis 2050, Dauer der Arbeitslosigkeit in den Altersgruppen in Bayern (September 2003), Anteil der Arbeitslosen mit gesundheitlicher Einschränkung an den Arbeitslosen ihrer Altersgruppe in Bayern (Juni 2003) und Anteil der 50Jährigen und Älteren an den Arbeitslosen und der Anteil der gesundheitlichen Einschränkungen dieser Altersgruppe in ausgewählten Agenturbezirken (Juni 2003). (IAB)

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  • Literaturhinweis

    Vergleichende Analyse von Länderarbeitsmärkten: Länderstudie Sachsen (2005)

    Kunz, Marcus; Weyh, Antje ; Lenecke, Philip;

    Zitatform

    Kunz, Marcus, Antje Weyh & Philip Lenecke (2005): Vergleichende Analyse von Länderarbeitsmärkten. Länderstudie Sachsen. (IAB regional. Berichte und Analysen. IAB Sachsen 01/2005), Nürnberg, 51 S.

    Abstract

    "Der Bericht für Sachsen ist Teil des Gesamtprojekts VALA (Vergleichende Analyse von Länderarbeitsmärkten) und existiert in ähnlicher Form für alle 16 Bundesländer. Das Projekt verfolgt das Ziel, den Einfluss der wesentlichen Determinanten der Beschäftigungsentwicklung auf Bundesland- bzw. Kreisebene zu bestimmen, um dadurch systematische regionale Stärken und Schwächen ausfindig zu machen. Die Untersuchung zeigt, dass bekannte Variablen wie Branchenstruktur, Qualifikation, Lohnhöhe oder Betriebsgröße wesentlichen Einfluss auf die regionale Beschäftigungsentwicklung haben. Allerdings wird diese Entwicklung auch entscheidend durch regionale Besonderheiten des Standorts geprägt, die nicht von den genannten Variablen erklärt werden können. Dabei kann es sich beispielsweise um eine besondere geografische oder verkehrstechnisch günstige Lage, das Vorhandensein von Hochschulen oder Clusterstrukturen, die Wirkung wirtschaftsbzw. arbeitsmarktpolitischer Maßnahmen usw. handeln. Die Bestimmung dieser Faktoren erfolgt dabei mittels einer Erweiterung der regressionsbasierten Shift-Share-Methode, die es ermöglicht, den kausalen Einfluss der genannten Variablen auf die Beschäftigungsentwicklung mit deren regionaler Verteilung zu kombinieren. Daraus lassen sich Effekte ableiten, die das zusätzliche Beschäftigungswachstum aufgrund der regional unterschiedlichen Struktur der jeweiligen Variablen wiedergeben. Da die Schätzung auf Kreisebene durchgeführt wurde, ergibt sich für jeden Kreis ein separater Effekt für die vorhandene Branchen-, Qualifikations-, Lohn- und Betriebsgrößenstruktur sowie für den regionalen Standortfaktor. Insgesamt ermöglicht diese Vielzahl von Effekten eine konkrete Darstellung der Situation jedes einzelnen Kreises, die wiederum eine Abschätzung möglicher Verbesserungspotenziale erlaubt. Der Bericht für Sachsen lässt sich dabei grob in zwei Teile untergliedern. Im ersten Teil erfolgt ein kurzer Abriss der sächsischen Wirtschaftsgeschichte und eine deskriptive Analyse über Sachsens Wirtschafts- und Arbeitsmarkt im Beobachtungszeitraum 1995-2001. Den Hauptteil bildet die Analyse der Beschäftigungsentwicklung mittels der erwähnten Shift-Share-Methode. Darin werden Ergebnisse für das Bundesland Sachsen interpretiert und mit der Entwicklung der anderen ostdeutschen Länder verglichen. Eine detaillierte Analyse auf Kreisebene erfolgt anschließend lediglich für einige ausgewählte Kreise des Freistaates Sachsen - die Ergebnisse aller Kreise sind im Anhang abgebildet." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Weyh, Antje ;
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  • Literaturhinweis

    Die Regierungsbezirke Sachsens im Vergleich: Eine Analyse der Arbeitslosenquoten und ihrer Bestandteile (2005)

    Kunz, Marcus; Sujata, Uwe;

    Zitatform

    Kunz, Marcus & Uwe Sujata (2005): Die Regierungsbezirke Sachsens im Vergleich: Eine Analyse der Arbeitslosenquoten und ihrer Bestandteile. (IAB regional. Berichte und Analysen. IAB Sachsen 02/2005), Nürnberg, 18 S.

    Abstract

    In dem Papier wird versucht, unterschiedliche Entwicklungen der Arbeitslosenquote in den sächsischen Regierungsbezirken zu erklären. Hintergrund für diese Untersuchung ist die seit einigen Jahren auffällig negative Entwicklung der Arbeitslosenquote im Regierungsbezirk Leipzig, die sich deutlich von der der anderen beiden Bezirke Chemnitz und Dresden abhebt und im Zeitraum von 1998-2004 um 1,9 Prozentpunkte (an abhängigen zivilen Erwerbspersonen) gestiegen ist. Dazu wird zunächst die wirtschaftliche Entwicklung (gemessen am BIP) dargestellt. Danach werden die einzelnen Komponenten der Arbeitslosenquote (sozialversicherungspflichtig Beschäftigte, Arbeitslose) für die Regierungsbezirke im Zeitverlauf nach verschiedenen Merkmalen betrachtet und Unterschiede herausgearbeitet. Abschließend werden weitere Einflussgrößen, von denen Auswirkungen auf die Entwicklung der Arbeitslosenquote angenommen werden kann, untersucht. Die Ergebnisse zeigen, dass die Unterschiede zwischen den Regierungsbezirken Sachsens eher gering sind und keine eindeutigen Anhalts- bzw. Ansatzpunkte liefern, um der negativen Entwicklung der Arbeitslosenquote im Regierungsbezirk Leipzig entgegenzuwirken. (IAB2)

    Beteiligte aus dem IAB

    Sujata, Uwe;
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  • Literaturhinweis

    Land Brandenburg - Aktuelle Situation und Trends der demografischen Entwicklung (Deutschland) (2005)

    Kühl, Alexander; Putzing, Monika;

    Zitatform

    Kühl, Alexander & Monika Putzing (2005): Land Brandenburg - Aktuelle Situation und Trends der demografischen Entwicklung (Deutschland). In: Verband Deutscher Rentenversicherungsträger (Hrsg.) (2005): Smart Region : eine innovative Maßnahme zur Bewältigung des demografischen Wandels in europäischen Regionen (DRV-Schriften, 62), S. 181-205.

    Abstract

    Der Beitrag liefert eine Bestandsaufnahme und Prognose der demografischen Entwicklung des Landes Brandenburg und bewertet diese unter dem Aspekt des regional orientierten Handlungsansatzes des EU-Projekts 'Smart Region'. Die demografische Entwicklung Brandenburgs ist durch ausgeprägte regionale Disparitäten gekennzeichnet. Während sich die Teilregion um Berlin herum (engerer Verflechtungsraum) 'relativ positiv' entwickelt, stehen die Landkreise in den Berlinfernen Regionen (äußerer Entwicklungsraum) vor existenziellen Problemen. Folgende Themenbereiche werden behandelt und durch grafische Darstellungen erläutert: Natürliche Bevölkerungsentwicklung, Wanderungsbewegungen, Qualitative und quantitative Konsequenzen, Demografische Entwicklung im regionalen Kontext, Arbeitsmarkteffekte der demografischen Entwicklung, Beteiligung Älterer am Erwerbsleben, Wahrnehmung der demografischen Entwicklungsprobleme durch die Politikakteure im Land Brandenburg. Die prognostizierte weitere Ausprägung der regionalen Disparitäten stellt gerade die praktische Politik der Landesregierung Brandenburg vor 'beträchtliche' Herausforderungen. Nach Ansicht der Autoren ergeben sich angesichts der demografisch gegenläufigen Entwicklung in Brandenburg für die Landespolitik zwei grundlegende Strategien: 1. die Konzentration von Fördermitteln auf so genannte Wachstumskerne und 2. Sicherung des Bestands von Betrieben in den peripher gelegenen Regionen. Die öffentlichen Anstrengungen zur Stärkung der Humankapitalbasis sollten auf die regionalen Bedarfe ausgerichtet werden. Im Sinne des auf das regional koordinierte Handeln bezogenen innovativen Ansatzes von 'Smart Region' kann nach Ansicht der Autoren die Entwicklung der Humanressourcen im Land Brandenburg als wesentlicher Beitrag zur Bewältigung des Strukturwandels verstanden werden. (IAB)

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  • Literaturhinweis

    Wirkungen der Bevölkerungsentwicklung Thüringens auf den regionalen Arbeitsmarkt (Deutschland) (2005)

    Kühl, Alexander;

    Zitatform

    Kühl, Alexander (2005): Wirkungen der Bevölkerungsentwicklung Thüringens auf den regionalen Arbeitsmarkt (Deutschland). In: Verband Deutscher Rentenversicherungsträger (Hrsg.) (2005): Smart Region : eine innovative Maßnahme zur Bewältigung des demografischen Wandels in europäischen Regionen (DRV-Schriften, 62), S. 207-228.

    Abstract

    Der Beitrag liefert eine Bestandsaufnahme und Prognose der Bevölkerungsentwicklung Thüringens unter dem Aspekt des Zusammenhangs von demografischer Entwicklung und den damit einhergehenden Reaktionen des Arbeitsmarktes. Folgende Themenbereich werden behandelt: Die bisherige Bevölkerungsentwicklung, Wanderungsverhalten, die Geburtenentwicklung von 1990 bis 2002, die nachhaltige Wirkung der Geburtenentwicklung auf die Bevölkerungsentwicklung, die prognostizierte Bevölkerungsentwicklung in Thüringen, aufgeteilt nach Gesamtentwicklung und Entwicklung der Teilräume, Beschäftigungsentwicklung bis 2004, Betriebliche Altersstruktur der Beschäftigten, ' Entwicklung der Altersgruppen der Erwerbsfähigen in Thüringen, Entlastung des Arbeitsmarktes durch demografische Prozesse sowie abschließend der politische Handlungsbedarf. Als Fazit der Bevölkerungsentwicklung zeigt sich eine 'schleichende Überalterung' Thüringens einschließlich der Alterung des Arbeitskräftepotenzials. Hinzu kommt, dass eine anhaltend schlechte Arbeitsmarktlage Abwanderung induziert und so die Alterung der verbleibenden Wohnbevölkerung beschleunigt. Der Humankapitalverlust durch Schrumpfung und Alterung des Erwerbspersonenpotenzials macht intensivierte altersgerechte Weiterbildungsmaßnahmen erforderlich. Der Autor unterbreitet einen Vorschlag zur Entwicklung regionalspezifischer Modelle auf der Basis eines umsetzungsorientierten Methodeneinsatzes als Ausgangspunkt für anzustrebende regionale Weiterbildungsverbünde mit der Zielgruppe alternder Belegschaften. Gerade vor dem Hintergrund einer notwendigen Verlängerung der Erwerbsphase gewinnt die qualifikatorische Anpassungsfähigkeit der Beschäftigten an Bedeutung mit den entsprechenden Konsequenzen für die Aktivitäten regionaler Akteurskonstellationen. (IAB)

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  • Literaturhinweis

    Erfolgsfaktoren von M+E-Clustern in Deutschland (2005)

    Lichtblau, Karl; Neligan, Adriana; Richter, Iris;

    Zitatform

    Lichtblau, Karl, Adriana Neligan & Iris Richter (2005): Erfolgsfaktoren von M+E-Clustern in Deutschland. In: IW-Trends, Jg. 32, H. 2, S. 31-43.

    Abstract

    "Cluster können ein günstiges Umfeld für Innovationen schaffen und damit die Wettbewerbsfähigkeit von Regionen erhöhen. Der Beitrag liefert eine Einordnung der Cluster-Thematik in die neue Wachstumstheorie und identifiziert clusterverdächtige Agglomerationen von Branchen der Metall- und Elektroindustrie in Deutschland auf Kreisebene. Demnach war im Zeitraum 1998 bis 2004 die Beschäftigungsentwicklung in den Clusterbranchen deutlich besser als in den Branchen, die nicht durch ein Cluster charakterisiert sind. Die Gesamtbeschäftigung und die Beschäftigung bei den Zulieferern der Metall- und Elektroindustrie verlaufen in Kreisen mit Clustern zudem besser als in Kreisen ohne Cluster. Solche Cluster können einerseits von sich aus im Marktprozess entstehen. Andererseits sind die Marktkräfte oftmals auch beschränkt, so dass das Entstehen und Wachsen eines Clusters einen Anstoß durch die Wirtschaftspolitik vor Ort erfordert." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Vergleichende Analyse von Länderarbeitsmärkten: Länderstudie Mecklenburg-Vorpommern (2005)

    Niebuhr, Annekatrin ; Kalpen, Oliver;

    Zitatform

    Niebuhr, Annekatrin (2005): Vergleichende Analyse von Länderarbeitsmärkten. Länderstudie Mecklenburg-Vorpommern. (IAB regional. Berichte und Analysen. IAB Nord 01/2005), Nürnberg, 66 S.

    Abstract

    Mecklenburg-Vorpommern ist eine Region mit schwerwiegenden strukturellen Problemen. Die unterdurchschnittliche Wirtschaftskraft und eine geringe Wachstumsdynamik spiegelt sich auch in der Beschäftigungsentwicklung. Seit Mitte der 90er Jahre nahm die sozialversicherungspflichtige Beschäftigung im Mittel um 2,11 Prozent pro Jahr ab. Dies wird unter anderem auf ein relativ hohes Lohnniveau zurückgeführt, das sich ungünstig auf die Beschäftigungsentwicklung in Mecklenburg-Vorpommern auswirkt, sowie auf eine Wirtschaftsstruktur, die in starkem Maße durch Branchen geprägt wird, in denen sich hohe Löhne signifikant negativ auf die Beschäftigungsentwicklung auswirken. Die Branchenstruktur wirkt sich hingege positiv auf das Beschäftigungswachstum aus. Von Bedeutung sind in diesem Zusammenhang insbesondere expandierende Dienstleistungsbereiche wie das Gastgewerbe, das Gesundheits- und Sozialwesen, der Bildungsbereich und freizeitbezogene Dienstleistungsunternehmen. Für das Land wird überraschenderweise ein positiver Standorteffekt, ermittelt. Die periphere Lage stellt einen Standortvorteil für Tourismus dar, es ist jedoch fraglich, ob diese Standortbedingungen auch das Beschäftigungswachstum im Segment qualitativ hochwertiger und langfristig wettbewerbsfähiger Arbeitsplätze unterstützen. Gravierende Beschäftigungsverluste in Mecklenburg-Vorpommern am aktuellen Rand seit 2001 sind zu verzeichnen, und es muss mit der anhaltenden Abwanderung junger qualifizierter Arbeitskräfte gerechnet werden. Aus arbeitsmarktpolitischer Perspektive führt dies zu einer erwünschten Entlastung der angespannten Arbeitsmarktlage, aus Sicht der Standortpolitik ist die Abwanderung, insbesondere die selektive Abwanderung hochqualifizierter Arbeitskräfte, dagegen negativ zu beurteilen. Auf die Situation in Bad Doberan, Rostock, Wismar und im Landkreis Uecker-Randow wird detailliert eingegangen. (IAB)

    Beteiligte aus dem IAB

    Niebuhr, Annekatrin ;
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  • Literaturhinweis

    Vergleichende Analyse von Länderarbeitsmärkten: Länderstudie Schleswig-Holstein (2005)

    Niebuhr, Annekatrin ; Kotte, Volker;

    Zitatform

    Niebuhr, Annekatrin & Volker Kotte (2005): Vergleichende Analyse von Länderarbeitsmärkten. Länderstudie Schleswig-Holstein. (IAB regional. Berichte und Analysen. IAB Nord 02/2005), Nürnberg, 71 S.

    Abstract

    Im Rahmen des Projekts "Vergleichende Analyse von Länderarbeitsmärkten" (VALA) analysiert das regionale Forschungsnetz des IAB die Ursachen regionaler Disparitäten, indem Einflussfaktoren des Beschäftigungswachstums auf der Ebene von Bundesländern, Kreisen und siedlungsstrukturellen Gebietstypen identifiziert werden. Als Determinanten des regionalen Beschäftigungswachstums werden allgemeine ökonomische Faktoren wie das Lohnniveau, die Branchenstruktur, die Qualifikation der Beschäftigten und die Betriebsgrößenstruktur der Region ebenso berücksichtigt wie standortspezifische Einflüsse. Die Resultate für Schleswig-Holstein zeigen, dass das Land in den vergangenen Jahrzehnten tief greifende strukturelle Veränderungen durchlaufen hat. Der Strukturwandel war mit einer umfassenden Modernisierung der Wirtschaftsstruktur des Landes verbunden. Dennoch ist die Region nach wie vor durch einen Mangel an exportorientierten, forschungs- und wissensintensiven Unternehmen gekennzeichnet. Im Untersuchungszeitraum der Regressionsanalyse nahm Schleswig-Holstein in der Wachstumshierarchie der westdeutschen Regionen eine Position im unteren Mittelfeld ein. In den letzten Jahren ist das Land weiter zurückgefallen. Zwischen 2001 und 2004 ist die Zahl der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten um 4,8% gesunken. Damit hatte Schleswig-Holstein einen deutlich stärkeren Rückgang zu verkraften als die westdeutschen Länder im Mittel (-3,8%). Die Ergebnisse der Untersuchung weisen darauf hin, dass die Entwicklungshemmnisse des Landes weniger in der Branchen- und Betriebsgrößenstruktur liegen als vielmehr in den geringen FuE-Aktivitäten und der schwachen Exportorientierung der Wirtschaft. Kritisch ist darüber hinaus vor allem der für Schleswig-Holstein ermittelte negative Qualifikationseffekt zu beurteilen, der auf ein schwerwiegendes Defizit in der Humankapitalausstattung hinweist. Positiv für das Beschäftigungswachstum in Schleswig-Holstein könnte das relativ niedrigen Lohnniveau sein. (IAB2)

    Beteiligte aus dem IAB

    Niebuhr, Annekatrin ; Kotte, Volker;
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  • Literaturhinweis

    Vergleichende Analyse von Länderarbeitsmärkten: Länderstudie Saarland (2005)

    Otto, Anne ; Schanne, Norbert ;

    Zitatform

    Otto, Anne & Norbert Schanne (2005): Vergleichende Analyse von Länderarbeitsmärkten. Länderstudie Saarland. (IAB regional. Berichte und Analysen. IAB Rheinland-Pfalz-Saarland 02/2005), Nürnberg, 60 S.

    Abstract

    "Das Saarland hat während der letzten Jahrzehnte einen tief greifenden Strukturwandel erlebt. In den 1990er Jahren war es neben Bayern das einzige Bundesland, in dem die sozialversicherungspflichtige Beschäftigung gewachsen ist. Die wichtigste Ursache für dieses Wachstum ist das geringe Lohnniveau des Landes. Die niedrigen Arbeitskosten verleihen den saarländischen Firmen eine bessere Position im Wettbewerb, zumal sie durch die lohnbedingten Kosten- und Preisvorteile höhere Absatzmengen und Gewinnspannen realisieren können. Auf diesem Wege trägt das niedrige Lohnniveau zur Sicherung und Förderung der Beschäftigung bei. Die nach wie vor wirtschaftlich bedeutsame Montan- und Stahlindustrie verzeichnet weitere Beschäftigungsverluste. Trotz der stärkeren Diversifikation im Verarbeitenden Gewerbe sind die 'neuen' Saar-Industrien, der Maschinen- und Fahrzeugbau sowie die Metallverarbeitung, der Stahlindustrie nachgelagert und daher eng mit dem traditionellen Montanbereich verbunden. Die Beschäftigungsquote des Verarbeitenden Gewerbes liegt immer noch über dem westdeutschen Durchschnitt und die Saar-Industrien werden durch Großunternehmen dominiert. Die Beschäftigungszuwächse im Dienstleistungswesen (z.B. unternehmensnahe Dienste, Finanzwesen, Gastgewerbe) fallen nur unterdurchschnittlich aus. Da diese Wachstumsbranchen im Saarland unterrepräsentiert sind, tragen sie auch nur in geringerem Maße zum regionalen Wachstum bei als dies in der westdeutschen Gesamtwirtschaft der Fall ist. Die Folge ist, dass sich die regionale Branchen- und die Betriebsgrößenstruktur negativ auf die Beschäftigung auswirken. Diese beiden Effekte sind im Saarland innerhalb von Westdeutschland mit am stärksten ausgeprägt. Die Qualifikationsstruktur wirkt sich ebenfalls negativ auf das regionale Wachstum aus, da der Anteil der Hochqualifizierten im Vergleich zu anderen städtischen Verdichtungsräumen nur unterdurchschnittlich hoch ausfällt. Ursachen für den Akademikermangel sind die unzureichenden Ausbildungskapazitäten der Hochschulen und die Abwanderung von Hochschulabsolventen wegen fehlender attraktiver Erwerbsalternativen. Hierdurch entsteht für das Saarland ein strukturelles Defizit, da die Verfügbarkeit von qualifizierten Humanressourcen zu einem strategischer Faktor im Wettbewerb der Regionen geworden ist." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Otto, Anne ;
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  • Literaturhinweis

    Regionale Gründungsaktivitäten, Entwicklungsstrukturen der Beschäftigung und Branchenspezialisierungen in Sachsen: Endbericht (2005)

    Otto, Anne ;

    Zitatform

    Otto, Anne (2005): Regionale Gründungsaktivitäten, Entwicklungsstrukturen der Beschäftigung und Branchenspezialisierungen in Sachsen. Endbericht. 67 S.

    Abstract

    Die Ermittlung der regionalen Struktur der wirtschaftlichen Entwicklungsdynamik in den ländlichen Regionen von Sachsen war Ziel der Studie. Der Endbericht stellt zum einen die regional-sektoralen Entwicklungsstrukturen der Gründungsaktivitäten sowie die Erfolgsaussichten von neuen und jungen Betrieben in Sachsen während der 1990er Jahre dar, zum anderen wurden die gesamtwirtschaftlichen, sektoralen und branchen-spezifischen Beschäftigungsstrukturen in Sachsen während der Jahre 1998 bis 2003 analysiert und die Wachstums- und Schrumpfungsbranchen in den sächsischen Kreisen identifiziert. Darauf aufbauend werden die branchenspezifischen Arbeitsplatzentwicklungen und die Branchenspezialisierungen in den ländlichen Regionen in Form von Kreisprofilen aus den Regierungsbezirken Chemnitz, Dresden und Leipzig vorgestellt. Vogtland und Annaberg erweisen sich als gründungsstarke Kreise, Ostsachsen gehört zu den gründungsschwachen Regionen. Kleinräumige Disparitäten zeigen sich nicht nur in Hinblick auf Gründungsaktivitäten, sondern auch bei den Erfolgsaussichten der neuen Betriebe. Da 40 Prozent aller Betriebsgründungen in Sachsen im Laufe ihrer ersten drei Lebensjahre wieder aus dem Markt ausscheiden, ist es für eine erfolgreiche regionale Wirtschafts- und Strukturpolitik wichtig, sich nicht nur auf Gründungsraten zu konzentrieren, sondern stärker auf das Umfeld für das Überleben und den wirtschaftlichen Erfolg von Neugründungen Einfluss zu nehmen. Auch die sektoralen und branchenspezifischen Entwicklungsstrukturen der Beschäftigung weisen in den ländlichen Regionen von Sachsen eine ausgeprägte regionale Differenzierung auf. Als Wachstumspfeiler der sächsischen Wirtschaft werden die Investitionsgüter produzierenden Industrien sowie die wissensintensiven unternehmensnahen Dienstleistungen herausgearbeitet. In diesen beiden Wirtschaftsbereichen sind Beschäftigtengewinne zu verzeichnen. (IAB)

    Beteiligte aus dem IAB

    Otto, Anne ;
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  • Literaturhinweis

    Vergleichende Analyse von Länderarbeitsmärkten: Länderstudie Baden-Württemberg (2005)

    Rau, Matthias; Werner, Daniel;

    Zitatform

    Rau, Matthias & Daniel Werner (2005): Vergleichende Analyse von Länderarbeitsmärkten. Länderstudie Baden-Württemberg. (IAB regional. Berichte und Analysen. IAB Baden-Württemberg 01/2005), Nürnberg, 89 S.

    Abstract

    "Wie der Großteil der westdeutschen Bundesländer sieht sich Baden-Württemberg mit einem Beschäftigungsverlust konfrontiert. Während des Beobachtungszeitraums von 1993 bis 2001 geht die Beschäftigung jährlich um durchschnittlich 0,21 % zurück, was in etwa dem westdeutschen Wert von -0,19 % entspricht. Auf Kreisebene variiert die Beschäftigungsentwicklung jedoch erheblich. Ein deutlich negativer Impuls auf die Beschäftigung wird vom relativ hohen Lohnniveau in Baden-Württemberg hervorgerufen. In über drei Viertel der Kreise werden überdurchschnittlich hohe Löhne bezahlt. Unter den Schlüsselbranchen der baden-württembergischen Industrie gehen allein vom Fahrzeugbau positive Beschäftigungswirkungen aus. Die Branchen Maschinenbau und Elektrotechnik haben hingegen während des Beobachtungszeitraums einen negativen Einfluss auf die Beschäftigung. Ebenfalls ungünstig wirkt sich die unterdurchschnittliche Repräsentanz der wirtschaftsbezogenen Dienstleistungen im Land aus, welche im Beobachtungszeitraum die höchste Beschäftigungsdynamik aufweisen. Allerdings sind auch Branchen mit negativen Beschäftigungswirkungen unterdurchschnittlich vertreten, wie z.B. Chemische Industrie, Handel oder Bauwirtschaft, so dass die landesweite Branchenstruktur insgesamt nur schwach negativ wirkt. Die Betriebsgrößenstruktur, die sich in Baden-Württemberg kaum von der in Westdeutschland unterscheidet, kann nur geringen Erklärungsgehalt zur Entwicklung der Beschäftigungsentwicklung liefern. Positiv wirkt sich für das Land der überdurchschnittlich hohe Anteil der Hochqualifizierten unter den Beschäftigten aus. Im Vergleich der Flächenländer erreicht Baden-Württemberg nach Hessen den zweithöchsten Akademikeranteil. Dennoch sollte diese Ressource weiter ausgebaut werden, da für die Zukunft eine zunehmende Nachfrage nach hoch qualifizierten Arbeitskräften erwartet wird. Am stärksten wird die Beschäftigungsentwicklung in Baden-Württemberg von positiven Standortbedingungen beeinflusst. Die wichtige Rolle regionaler Gunst- und Ungunstfaktoren für die Entwicklung einer Region wird insbesondere auf Kreis-ebene bestätigt. In Baden-Württemberg geht in 31 von 44 Kreisen von den Standortbedin-gungen der größte Einzeleffekt aus." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Local economic structure and industry development in Germany, 1993-2001 (2005)

    Suedekum, Jens; Blien, Uwe ;

    Zitatform

    Suedekum, Jens & Uwe Blien (2005): Local economic structure and industry development in Germany, 1993-2001. In: Economics Bulletin, Jg. 15, H. 17, S. 1-8.

    Abstract

    Die Autoren untersuchen den Einfluss dynamischer MAR- und Jacobs-Externalitäten auf das lokale Wachstum der Beschäftigung in Deutschland zwischen 1993 und 2001. Die Studie von Combes (2000) über lokales Beschäftigungswachstum in Frankreich wird auf Deutschland angewandt. Es zeigt sich, dass die Ergebnisse sehr ähnlich sind. Ein alternatives Wirtschaftsmodell wird vorgestellt, das auf gewichteter Regression basiert. Eine Anwendung dieses Modells führt zu dem Ergebnis, dass Jacobs-Externalitäten im produzierenden Gewerbe eine Rolle spielen, MAR-Externalitäten hingegen im Dienstleistungssektor. (IAB)

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  • Literaturhinweis

    Vergleichende Analyse von Länderarbeitsmärkten: Länderstudie Bremen (2005)

    Wrobel, Martin ; Harten, Uwe; Brück-Klingberg, Andrea;

    Zitatform

    Wrobel, Martin, Andrea Brück-Klingberg & Uwe Harten (2005): Vergleichende Analyse von Länderarbeitsmärkten. Länderstudie Bremen. (IAB regional. Berichte und Analysen. IAB Niedersachsen-Bremen 01/2005), Nürnberg, 76 S.

    Abstract

    Die Beschäftigungsentwicklung in Deutschland weist für Regionen und/oder Kreise räumlich starke Unterschiede auf. Innerhalb des Forschungsprojekts 'Vergleichende Analyse von Länderarbeitsmärkten' (VALA) des 'IAB regional' werden die Ursachen für die unterschiedlichen Entwicklungslinien der Beschäftigung auf Landkreisebene untersucht und auf Länderebene zu Länderberichten zusammengefasst. Bremen, das nach Einwohnern und Fläche kleinste Bundesland, leidet unter einer erheblichen Arbeitsmarktschwäche. Im Zeitraum von 1993 bis 2001 gingen dem Land jährlich etwa ein Prozent der Arbeitsplätze verloren. Diese Schwäche ist einerseits durch wirtschaftliche Strukturmerkmale und andererseits durch Standorteffekte bedingt. Die wirtschaftsstrukturelle Entwicklung ist dadurch gekennzeichnet, dass einem starken Beschäftigungsabbau in traditionellen, am Standort konzentrierten und zugleich gesamtwirtschaftlich schrumpfenden Wirtschaftszweigen nur in unzureichendem Maße Stellenschaffungen in neuen Wachstumsbranchen gegenüberstehen. Auch der ermittelte Standorteffekt fällt für Bremen negativ aus. Ein zentraler Aspekt muss dabei in dem starken, auf Suburbanisierungsprozessen (Bevölkerungs- und Arbeitsplatzsuburbanisierung) sowie interregionaler Wanderung (Abwanderung) aufgrund fehlender beruflicher Perspektiven beruhenden Einwohnerschwund gesehen werden. Die Höhe des negativen Standorteffektes lässt erwarten, dass es in Bremen zukünftig vermehrter gemeinsamer Anstrengungen bedarf, um den Negativtrend zu stoppen und langfristig umzudrehen. (IAB)

    Beteiligte aus dem IAB

    Wrobel, Martin ; Harten, Uwe;
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  • Literaturhinweis

    Arbeitsstatistik 2004: Jahreszahlen (2005)

    Zitatform

    (2005): Arbeitsstatistik 2004. Jahreszahlen. In: Amtliche Nachrichten der Bundesanstalt für Arbeit, Jg. 53, H. Sonderheft Arbeitsstatistik, S. 1-158.

    Abstract

    Das Heft enthält zahlreiche Übersichten zu zentralen Kennwertindikatoren des Arbeitsmarktes in West- und Ostdeutschland, zur Beschäftigung, zu Arbeitsuchenden, Arbeitslosen und gemeldeten Stellen, zum Ausbildungsstellenmarkt sowie zu den arbeitsmarktpolitischen Maßnahmen der Bundesagentur für Arbeit. Die Zahlen betreffen meist das Jahr 2004, reichen zum Teil aber auch bis 1994 zurück. (IAB)

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  • Literaturhinweis

    Statistik lokal: Daten für die Gemeinden und Kreise Deutschlands, Ausgabe 2005 (2005)

    Abstract

    Die CD-ROM bietet einen Querschnitt aus folgenden Bereichen der amtlichen Statistik: Gebiet (Gebietsfläche und Bodenfläche nach Art der tatsächlichen Nutzung); Bevölkerung (nach Altersgruppen und Geschlecht, Wanderungen über die Gemeindegrenzen); Arbeitslosigkeit (nach ausgewählten Personengruppen); Landwirtschaft; Verarbeitendes Gewerbe sowie Bergbau und Gewinnung von Steinen und Erden; Gebäude und Wohnungen; Bautätigkeit; Tourismus; Öffentliche Finanzen; Wahlen. Insgesamt umfasst sie derzeit rd. 200 Merkmalsausprägungen. Der regionale Nachweis erfolgt für das Bundesgebiet sowie für alle Bundesländer, ggf. deren Regierungsbezirke, die Kreise, kreisfreien Städte und kreisangehörigen Gemeinden. Bei Niedersachsen und Rheinland-Pfalz erfolgt der Nachweis auch für Samt- bzw. Verbandsgemeinden und deren Mitgliedsgemeinden. (IAB)

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  • Literaturhinweis

    Statistik regional: Daten für die Kreise und kreisfreien Städte Deutschlands, Ausgabe 2005 (2005)

    Abstract

    Die CD-ROM bietet einen Querschnitt aus folgenden Bereichen der amtlichen Statistik: Gebiet (Gebietsfläche und Bodenfläche nach Nutzungsart sowie Zahl der Gemeinden); Bevölkerung; Gesundheitswesen; Bildung, Beschäftigung und Arbeitslosigkeit; Landwirtschaft, Produzierendes Gewerbe; Wohnungen und Bautätigkeit; Tourismus; Verkehr; Sozialwesen; Öffentliche Finanzen; Volkswirtschaftliche Gesamtrechnungen; Umwelt; Wahlen. Insgesamt umfasst sie derzeit rd. 1100 Merkmalsausprägungen. Der regionale Nachweis erfolgt für das Bundesgebiet sowie für alle Bundesländer, ggf. deren Regierungsbezirke, die kreisfreien Städte und Kreise. (IAB)

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  • Literaturhinweis

    Die regionale Entwicklung der Erwerbstätigkeit bis 2010 (2004)

    Bade, Franz-Josef;

    Zitatform

    Bade, Franz-Josef (2004): Die regionale Entwicklung der Erwerbstätigkeit bis 2010. In: Informationen zur Raumentwicklung H. 3/4, S. 169-186.

    Abstract

    "Der Beitrag berichtet über die Prognose der Erwerbstätigkeit in den Regionen der Bundesrepublik bis zum Jahr 2010. Im ersten Teil werden einige ausgewählte Ergebnisse der Vorausschätzung vorgestellt. So muss für die neuen Bundesländer mit einer Verschlechterung der ohnehin ungünstigen Entwicklung gerechnet werden. Im Westen wird sich die Tendenz zur räumlichen Dekonzentration etwas abschwächen, dennoch wird sich die Zahl der Arbeitsplätze in den Zentren der großen Verdichtungsräume weiterhin unter- und in ihrem Umland dagegen überdurchschnittlich verändern. In den peripher gelegenen Regionen wird das Wachstum etwas nachlassen, trotzdem können die meisten immer noch mit einer überdurchschnittlichen Veränderung rechnen. Im zweiten Teil wird das Verfahren der Prognose skizziert. Es besteht aus zwei Schritten, die für jede Region einzeln durchgeführt werden. Zuerst wird der zeitliche Verlauf des Anteils einer Region analysiert und mit formalen Schätzverfahren zum Prognosezeitpunkt fortgeschrieben. Ergebnis ist ein Korridor plausibler Entwicklungstendenzen, der im zweiten Schritt durch eine differenzierte Betrachtung der regionalen Wachstumskräfte auf eine Punkt-Vorausschätzung kondensiert wird. Die Prognose geht bottom-up vor, d.h. die Vorausschätzung wird für jede Region einzeln gemacht. Zur Absicherung der Einzel-Schätzungen werden Konsistenzprüfungen vorgenommen, bei denen die Prognosen verschiedener Regionsabgrenzungen miteinander verglichen werden. Im dritten Teil wird die Treffsicherheit der letzten Prognose 1997-2004 untersucht und mit den früheren Prognosefehlern verglichen. Abgesehen von den neuen Bundesländern, deren Entwicklung als zu optimistisch eingeschätzt worden war, konnte die Treffsicherheit - gemessen an den früheren Prognosen - weiter erhöht werden. Zum Abschluss des Beitrags wird eine Erfolgskontrolle der regionalen Wirtschaftspolitik versucht, bei der die frühere Vorausschätzung 1994-2001 als Maßstab zur Bewertung der tatsächlichen Veränderung genommen wird. Besonders ungünstig - gemessen an den damaligen Erwartungen - hat danach das ehemalige Zonenrandgebiet abgeschnitten. Umgekehrt besser als damals erwartet haben sich das Saarland, die Westpfalz und das östliche Ruhrgebiet entwickelt." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Regionalbarometer neue Länder: fünfter zusammenfassender Bericht (2004)

    Böltken, Ferdinand; Maretzke, Steffen; Eltges, Markus; Meyer, Katrin;

    Zitatform

    (2004): Regionalbarometer neue Länder. Fünfter zusammenfassender Bericht. (Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung. Berichte 20), Bonn, 110 S.

    Abstract

    "Ziel des von dem BBR geführten 'Regionalbarometers neue Länder' ist die kontinuierliche und verlässliche Beobachtung und Analyse der räumlichen Entwicklung und Veränderungen in den ostdeutschen Regionen und Ländern. Es geht um analytische Realistik und nüchterne Perspektiven. So stehen auch in dieser fünften Ausgabe die Bestandsaufnahme, Analyse und Bewertung zentraler Aspekte der Lebenswirklichkeit in Ostdeutschland und der Vergleich mit Westdeutschland im Mittelpunkt:
    - Binnenwanderungen im Kontext regionaler Disparitäten;
    - Regionale Lebensqualität und Wanderungsentscheidungen;
    - Regionale Strukturen der Arbeitsmarktentwicklung;
    - Regionale Einkommensunterschiede der privaten und öffentlichen Haushalte." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Direct and indirect effects of new business formation on regional employment (2004)

    Fritsch, Michael ; Müller, Pamela; Weyh, Antje ;

    Zitatform

    Fritsch, Michael, Pamela Müller & Antje Weyh (2004): Direct and indirect effects of new business formation on regional employment. (Freiberger Arbeitspapiere 2004/10), Freiberg, 18 S.

    Abstract

    "Wir analysieren den Einfluss von Gründungen auf die regionale Beschäftigung. Die wesentlichen Effekte treten erst mit erheblicher zeitlicher Verzögerung auf. Offensichtlich ist ein großer Teil der Wirkungen nicht auf die Beschäftigungsentwicklung der Newcomer zurück zu führen, sondern mehr indirekter Natur. Dies impliziert, dass ein wesentlicher Teil der bisherigen Debatte über die Beschäftigungswirkungen von Neugründungen von falschen Voraussetzungen ausgeht." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Weyh, Antje ;
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  • Literaturhinweis

    Arbeit und Qualifizierung in Mittelfranken 2003 (2004)

    Gaspar, Claudia; Bürkl, Rolf;

    Zitatform

    Gaspar, Claudia & Rolf Bürkl (2004): Arbeit und Qualifizierung in Mittelfranken 2003. (Industrie- und Handelskammer Nürnberg für Mittelfranken. Schriften und Arbeitspapiere 611/04(10)), Nürnberg, 39 S.

    Abstract

    Zum viertem Mal seit 1996 wurden Betriebe in Mittelfranken zu ihren Einschätzungen hinsichtlich der Beschäftigungsperspektiven sowie der Qualifizierung ihrer Mitarbeiter befragt. Die Ergebnisse der Umfrage zeigen, dass die Betriebe davon ausgehen, dass die wirtschaftliche Schwächephase in Kürze überwunden sein wird. Mit Sicht auf die nächsten zwei Jahre werden Umsatz und Beschäftigung sowie der Fachkräftebedarf und die Ausbildungsmöglichkeiten wieder günstiger bewertet. Gut ein Drittel der Betriebe geht in den Jahren 2004 und 2005 jeweils von einem realen Umsatzzuwachs aus, während nur etwa jeder fünfte Betrieb Rückgänge befürchtet. Entsprechend fallen die Prognosen der Beschäftigungsentwicklung aus. Bei leicht steigendem Arbeitskräftebedarf besteht die Absicht, in den nächsten beiden Jahren zunehmend auf Teilzeit- bzw. befristet Beschäftigte sowie freie Mitarbeiter und weniger auf Vollzeitkräfte zurückzugreifen. Die Betriebe sehen mittelfristig wieder günstigere Voraussetzungen für die Ausbildung junger Menschen. Die Bedeutung der Qualifikation wird weiter zunehmen. Die Nachfrage nach qualifizierten Mitarbeitern wird auch in Zukunft hoch bleiben, wohingegen sich die Aussichten für niedrig Qualifizierte weiter verschlechtern. Qualifizierungsbedarf sehen die Betriebe in steigendem Umfang vor allem in den Bereichen Organisation/Revision/Verwaltung, betriebliches Rechnungswesen sowie Controlling. Marketing und Qualitätssicherung sind weitere wichtige Schwerpunkte der Aus- und Weiterbildung. Die derzeit schwierige Beschäftigungslage mit der hohen Arbeitslosigkeit haben die Zufriedenheit mit dem Arbeitskräfteangebot ansteigen lassen. Leiharbeit spielt nur eine geringe Rolle in Mittelfranken und wird vor allem im verarbeitenden Gewerbe und im Baugewerbe in Anspruch genommen. Dabei wird nur jeder Vierte Leiharbeiter von einer Personal-Service-Agentur vermittelt. Die Beschäftigungschancen älterer Mitarbeiter sind nach den Angaben der Betriebe besser als allgemein angenommen. Gut ein Viertel der Mitarbeiter in den Betrieben in Mittelfranken sind 50 Jahre und älter, allerdings beschäftigt fast ein Drittel der Betriebe überhaupt keine älteren Mitarbeiter. Für den künftigen Personal- und Qualifikationsbedarf wird die Telekommunikations- und Informationstechnik auch in den kommenden Jahren eine zentrale Rolle spielen. Vor allem das Internet wird über alle Branchen hinweg am kräftigsten ausgebaut vor allem in Hinblick auf Firmen-Präsentationen mittels Websites. (IAB)

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  • Literaturhinweis

    Females' willingness to work and the discouragement effect of a poor local childcare provision (2004)

    Ham, Maarten van ; Büchel, Felix;

    Zitatform

    Ham, Maarten van & Felix Büchel (2004): Females' willingness to work and the discouragement effect of a poor local childcare provision. (IZA discussion paper 1220), Bonn, 24 S.

    Abstract

    "We analyze the effects of regional structures on females' willingness to work as well as on the probability that non-employed women who are willing to work actually will engage in job search. Special permission was granted to link regional data to individual respondents in the German Socio-Economic Panel (SOEP). Results of a bivariate probit model correcting for sample selection show that high regional unemployment discourages women from entering the labor market. Further, findings indicate that women with young children are willing to work, but that women with young children and mothers who are unhappy with the regional childcare provision are the least likely to look for a job. These findings indicate that high institutional and spatial barriers discourage mothers from entering employment." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Females' willingness to work and the discouragement effect of poor local childcare provision (2004)

    Ham, Maarten van ; Büchel, Felix;

    Zitatform

    Ham, Maarten van & Felix Büchel (2004): Females' willingness to work and the discouragement effect of poor local childcare provision. In: Applied economics quarterly, Jg. 50, H. 4, S. 363-377.

    Abstract

    Untersucht werden die Auswirkungen regionaler Strukturen sowohl auf die Bereitschaft von Frauen, eine Erwerbstätigkeit aufzunehmen als auch auf die Wahrscheinlichkeit, dass nichterwerbstätige aber arbeitsbereite Frauen tatsächlich Arbeit suchen. Hierzu wurden regionale Daten mit personenbezogenen Daten aus dem Sozioökonomischen Panel verknüpft. Die Ergebnisse eines bivariaten Probitmodells zeigen, dass hohe Arbeitslosigkeit auf dem regionalen Arbeitsmarkt Frauen entmutigt, sich eine Stelle zu suchen. Weiterhin wird gezeigt, dass Mütter mit kleinen Kindern zwar bereit sind zu arbeiten, gleichzeitig ist aber die Wahrscheinlichkeit, dass sie eine Stelle suchen, gering, wenn sie gleichzeitig mit den lokalen Kinderbetreuungsmöglichkeiten unzufrieden sind. Diese Ergebnisse belegen, dass es die hohen institutionellen und räumlichen Barrieren sind, die Mütter von einer Erwerbstätigkeit abhalten. (IAB)

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    Diversifikation und regionale Wirtschafts- und Beschäftigungsentwicklung: eine empirische Analyse für ausgewählte deutsche Gebiete (2004)

    Haug, Peter;

    Zitatform

    Haug, Peter (2004): Diversifikation und regionale Wirtschafts- und Beschäftigungsentwicklung. Eine empirische Analyse für ausgewählte deutsche Gebiete. In: Review of regional research, Jg. 24, H. 2, S. 177-195.

    Abstract

    "Der Beitrag untersucht die Auswirkungen einer heterogenen Wirtschaftsstruktur auf die Beschäftigungssituation einer Kommune. Es wird anhand eines einfachen mikroökonomischen Modells unter Unsicherheit illustriert, dass sowohl für private Haushalte als auch für Unternehmen die Ansiedlung in wirtschaftlich diversifizierten Gemeinden aufgrund der damit verbundenen Versicherungsfunktion (Verringerung des Einkommensrisikos sowie der Einstellungskosten im weitesten Sinne) für Arbeitgeber und Arbeitnehmer vorteilhaft sein kann. Die ökonometrischen Schätzergebnisse für niedersächsische Kommunen deuten auf einen positiven Zusammenhang zwischen Diversifikation der lokalen Wirtschaft und der Beschäftigungssituation hin, und zwar sowohl auf der Ebene der aggregierten Arbeitskräftenachfrage einer Gemeinde als auch für die Beschäftigung der meisten Wirtschaftszweige." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Thresholds for employment and unemployment: a spatial analysis of German regional labour markets 1992-2000 (2004)

    Kosfeld, Reinhold ; Dreger, Christian ;

    Zitatform

    Kosfeld, Reinhold & Christian Dreger (2004): Thresholds for employment and unemployment. A spatial analysis of German regional labour markets 1992-2000. (Universität Kassel, Fachbereich Wirtschaftswissenschaften. Volkswirtschaftliche Diskussionsbeiträge 52/04), Kassel, 18 S.

    Abstract

    "Changes in production, employment and unemployment are closely related over the course of the business cycle. However, as exemplified by the laws of Verdoorn (1949, 1993) and Okun (1962, 1970), thresholds seem to be present in the relationship. Due to capacity reserves of the firms, output growth must exceed certain levels for the creation of new jobs or a fall in the unemployment rate. In order to get efficient estimates of these bounds, we take a wide range of information into account. In particular, thresholds for employment and unemployment are determined on the grounds of 180 German regional labour markets. To capture cross section dependencies, a spatial SUR model is built up utilizing the eigenfunction decomposition approach suggested by Griffith (1996, 2000). The results indicate, that minimum output growth sufficient for a rise in employment is below the level which is needed for a simultaneous drop in the unemployment rate. Especially, the thresholds turn out to be about 1.2 and 2.2 percent, respectively. The ordering is related both to demographic changes and institutional settings on the labour market, such as the working of the unemployment benefit system. If spatial effects are not controlled for, the thresholds seem to be overrated." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Abwanderung aus Ostdeutschland: Strukturen und Milieus der Altersselektivität und ihre regionalpolitische Bedeutung (2004)

    Mai, Ralf;

    Zitatform

    Mai, Ralf (2004): Abwanderung aus Ostdeutschland. Strukturen und Milieus der Altersselektivität und ihre regionalpolitische Bedeutung. (Europäische Hochschulschriften. Reihe 22, Soziologie 394), Frankfurt am Main u.a.: Lang, 257 S.

    Abstract

    "In der Arbeit werden die altersselektiven Wanderungen in den ostdeutschen Kreisen mit Schwerpunkt auf den Ost-West-Wanderungen untersucht. Die zentralen Fragen lauten: Wie lassen sich die Kreise nach den altersselektiven Wanderungen typisieren und unterscheiden, welche sozioökonomischen Milieus und Determinanten lassen sich differenzieren und erklären? Wie stellen sich schließlich die Probleme und Perspektiven der Regionalentwicklung unter Schrumpfungsbedingungen dar? Die Arbeit ist dabei als eine problemorientierte, angewandte demographische Analyse angelegt, und will angesichts der Schrumpfungsprozesse in Ostdeutschland Erkenntnisse vermitteln, die für Politik und Regionalplanung gleichermaßen bedeutsam sind." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Wirtschaftswachstum und "neuer Arbeitsmarkt" in Deutschland (2004)

    Osmanovic, Armin;

    Zitatform

    Osmanovic, Armin (2004): Wirtschaftswachstum und "neuer Arbeitsmarkt" in Deutschland. In: Zeitschrift für Wirtschaftsgeographie, Jg. 48, H. 1, S. 49-62.

    Abstract

    Für das hohe Niveau der Arbeitslosigkeit in Deutschland wird oft die Unflexibilität des deutschen Arbeitsmarktes verantwortlich gemacht. Der Artikel zeigt, dass die Beschäftigung in Deutschland - ebenso wie in vergleichbaren Ländern - vor allem durch das Wirtschaftswachstum bestimmt wird. Das Wirtschaftswachstum in Deutschland bleibt seit einiger Zeit deutlich hinter dem europäischen Durchschnitt zurück; im Artikel werden die Gründe dafür diskutiert. Die Untersuchung widerspricht der weit verbreiteten Auffassung, dass der deutsche Arbeitsmarkt das Wirtschaftswachstum behindert. Stattdessen wird die Auffassung vertreten, dass sich der deutsche Arbeitsmarkt in den letzten Jahren in einem solchen Ausmaß verändert hat, so dass die Bezeichnung "neuer Arbeitsmarkt" berechtigt ist. Dieser neue Arbeitsmarkt ist regional differenziert - vor allem in Hinblick auf Unterschiede zwischen Ostdeutschland und Westdeutschland und zwischen wirtschaftlich erfolgreichen Regionen wie Baden-Württemberg und strukturell schwachen Regionen wie Niedersachsen. (IAB)

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  • Literaturhinweis

    Wages and employment growth: disaggregated evidence for West Germany (2004)

    Suedekum, Jens; Blien, Uwe ;

    Zitatform

    Suedekum, Jens & Uwe Blien (2004): Wages and employment growth. Disaggregated evidence for West Germany. (IZA discussion paper 1128), Bonn, 33 S.

    Abstract

    Der Beitrag behandelt den Effekt von Löhnen auf das Beschäftigungswachstum auf der Basis eines theoretischen Modells, aus dem Kosten und Auswirkungen abgeleitet werden können. In der empirischen Analyse wird eine höchst disaggregierte Perspektive herangezogen und eine neu entwickelte shift-share Regressionstechnik auf ein flächendeckendes und sehr genaues Datenset für Westdeutschland angewendet. Die Regression zeigt, dass der Einfluss von regionalen Löhnen auf das Beschäftigungswachstum signifikant negativ ist. Dieser Effekt variiert zwar über Sektoren, aber in keinem Fall wird die Behauptung unterstützt, dass ein exogener Lohnzuwachs zu einem höheren Beschäftigungswachstum führt. (IAB)

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  • Literaturhinweis

    Machbarkeitsstudie Fachkräftebedarf (2004)

    Werner, Bernd; Rohde, Andreas;

    Zitatform

    Werner, Bernd & Andreas Rohde (2004): Machbarkeitsstudie Fachkräftebedarf. (Hessen Agentur. Report 676), Wiesbaden, 72 S.

    Abstract

    Vor dem Hintergrund des qualifikatorischen Strukturwandels und der prognostizierten Veränderung der Tätigkeitsstrukturen hin zu hoch qualifizierten Tätigkeiten sind Informationen über die zukünftige Entwicklung des Arbeitskräfteangebots und der Arbeitskräftenachfrage in einzelnen Berufssegmenten wünschenswert. In der Untersuchung wird am Beispiel von zwei Berufsgruppen analysiert, inwieweit sich der Fachkräftebedarf bis zum Jahr 2010 abschätzen lässt. Die Studie konzentriert sich somit auf die Nachfrageseite des Arbeitsmarktes. Im ersten Abschnitt werden zunächst die Zielsetzung, der Aufbau und die Methodik näher erläutert. Anschließend werden die wichtigsten Rahmenbedingungen, welche den Fachkräftebedarf a priori bestimmen, näher dargelegt. Die Abschätzung des Fachkräftebedarfs erfolgt im vierten Teil der Studie. Um einen möglicherweise unterschiedlichen regionalen Bedarf an ausgebildeten Fachkräften zu identifizieren, wird die Untersuchung regional differenziert nach Nord-, Mittel- und Südhessen bzw. auf der Ebene der Arbeitsagenturbezirke durchgeführt. Darüber hinaus wird geklärt, ob der gewählte Untersuchungsansatz geeignet ist, zu einer wesentlichen Verbesserung der handlungsrelevanten Informationen für die Akteure der regionalen Arbeitsmarktpolitik beizutragen. Ein kurzes Resümee über die Ergebnisse und deren Belastbarkeit schließt die Machbarkeitsstudie ab. (IAB2)

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  • Literaturhinweis

    Ein Messwiederholungsmodell mit zufälligen Koeffizienten in der Regionalforschung: Anwendung am Beispiel räumlicher Determinanten der Fluktuation zwischen regionalen Arbeitsmärkten in Westdeutschland 1984-1997 (2004)

    Windzio, Michael ;

    Zitatform

    Windzio, Michael (2004): Ein Messwiederholungsmodell mit zufälligen Koeffizienten in der Regionalforschung. Anwendung am Beispiel räumlicher Determinanten der Fluktuation zwischen regionalen Arbeitsmärkten in Westdeutschland 1984-1997. In: ZA-Information H. 55, S. 6-33.

    Abstract

    "In dem Aufsatz wird das Potential eines Modells der Längsschnittanalyse dargestellt und dessen Anwendung am Beispiel einer Aggregatdatenanalyse der Mobilität von Beschäftigten zwischen regionalen Arbeitsmärkten demonstriert. Es handelt sich um ein auf kurzen Zeitreihen von interregionalen Mobilitätsquoten basierendes Messwiederholungsmodell, bei dem die Mobilität sowohl von direkt gemessenen erklärenden Variablen - wie beispielsweise der regionalen Arbeitslosenquote - als auch von latenten zeitlichen Trends abhängig sein kann. Dies ermöglichen zufällige Koeffizienten, mit deren Hilfe für jede Region unter Kontrolle der manifesten Einflussfaktoren spezifische Entwicklungen erfasst werden können. Schließlich wird auf die Umsetzung des Modells in der SAS mixed Prozedur hingewiesen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Regionale Beschäftigungsentwicklung und regionaler Lohn in Ostdeutschland (2003)

    Blien, Uwe ; Haas, Anette; Wolf, Katja ;

    Zitatform

    Blien, Uwe, Anette Haas & Katja Wolf (2003): Regionale Beschäftigungsentwicklung und regionaler Lohn in Ostdeutschland. In: Mitteilungen aus der Arbeitsmarkt- und Berufsforschung, Jg. 36, H. 4, S. 476-492.

    Abstract

    "In dem Aufsatz werden die Wirkungen regionaler Lohnunterschiede auf die Beschäftigungsentwicklung in Ostdeutschland untersucht. Dazu wird eine Modellvorstellung kurz entwickelt, die vor allem auf unterschiedliche Marktkonstellationen einzelner Wirtschaftszweige abzielt. Als empirischer Ansatz wird eine Shift-Share Regression verwendet, die erlaubt, regionale Lohnunterschiede auf die Entwicklung einzelner Wirtschaftszweige zu beziehen. Tatsächlich zeigen sich mit Daten der Beschäftigtenstatistik gegensätzliche Effekte des regionalen Lohnniveaus. Ebenfalls getestet werden die Einflüsse der regionalen Lohnentwicklung, die jedoch einheitlicher ausfallen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Haas, Anette; Wolf, Katja ;
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  • Literaturhinweis

    Prägende Einflüsse der Regionalentwicklung in Ostdeutschland (2003)

    Blien, Uwe ;

    Zitatform

    Blien, Uwe (2003): Prägende Einflüsse der Regionalentwicklung in Ostdeutschland. In: vhw-Forum Wohneigentum. Zeitschrift für Wohneigentum in der Stadtentwicklung und Immobilienwirtschaft, Jg. 4, H. 5, S. 247-251.

    Abstract

    In dem Beitrag wird über unterschiedliche Entwicklungspfade von Regionen an Hand von Ergebnissen des ENDOR-Projekts (Entwicklung der ostdeutschen Regionen) berichtet. Im Rahmen dieses Forschungsprojekts wurden die Determinanten der Regionalentwicklung in den neuen Bundesländern mit qualitativen und quantitativen Methoden untersucht. Es wird festgestellt, dass sich die regionalen Disparitäten innerhalb des Ostens vertiefen. Sie weisen eine relativ kleinräumige Struktur auf. Benachteiligt sind vor allem die ländlichen Gebiete weitab der Zentren. Auf der Ebene von Bundesländern findet hingegen eher eine Angleichung statt. Die regionale Entwicklung der Beschäftigung wird auch in Ostdeutschland durch Branchenstrukturen beeinflusst. Daneben spielen aber auch die regionalen Löhne und die Qualifikationsstruktur der Arbeitskräfte eine Rolle. Das Erbe der von Kombinaten geprägten Monostrukturen der späten DDR hat die regionale Beschäftigungsentwicklung negativ beeinflusst. (IAB)

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  • Literaturhinweis

    Die Entwicklung der ostdeutschen Regionen (2003)

    Blien, Uwe ; Eickelpasch, Alexander; Blume, Lorenz; Geppert, Kurt; Maierhofer, Erich; Wolf, Katja ; Blien, Uwe ; Vollkommer, Dieter;

    Zitatform

    (2003): Die Entwicklung der ostdeutschen Regionen. (Beiträge zur Arbeitsmarkt- und Berufsforschung 267), Nürnberg, 493 S.

    Abstract

    "Die ostdeutschen Regionen haben seit der Vereinigung mit Westdeutschland bereits eine wechselvolle Geschichte hinter sich. Auch mehr als ein Jahrzehnt nach dem Fall der Mauer gehen die Bewertungen des wirtschaftlichen Aufholprozesses der neuen Bundesländer noch weit auseinander. Die Entwicklung der Regionen Ostdeutschlands von 1993 bis 1999 ist Gegenstand der Analysen. Ziel ist es, Ursachen für unterschiedliche Entwicklungspfade herauszuarbeiten. Ansatz, Theorie, Daten, Methoden und vor allem die Ergebnisse der Untersuchungen werden umfassend dargestellt. Die Ergebnisse beruhen auf einer selten angewandten Kombination von flächendeckenden quantitativen und von qualitativen Methoden in Fallstudien. Eingeschlossen sind Aussagen zu verschiedenen arbeitsmarkt- und wirtschaftspolitischen Maßnahmen, die ebenfalls einem Test unterzogen werden konnten. Wichtige Fragen zur Regionalentwicklung konnten sehr differenziert bearbeitet werden: Wie wirkt sich die sektorale Spezialisierung auf die regionale Entwicklung aus? Welchen Einfluss hat die Lage einer Region auf die Beschäftigungsentwicklung? Welche Effekte haben verschiedene wirtschaftspolitische Instrumente und welchen Einfluss hat die regionale Lohnentwicklung? Wie wirkt sich die Rolle lokaler 'Leitpersönlichkeiten' aus? Die Ergebnisse sind nicht nur relevant für die Erklärung von Vorgängen in den Regionen Ostdeutschlands. Sie dienen generell dazu, Einsicht über ökonomische Prozesse zu gewinnen und wichtige Fragen von allgemeiner Bedeutung zu klären.

    Beteiligte aus dem IAB

    Wolf, Katja ;
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  • Literaturhinweis

    Hessenreport 2003: Prognose zu Wirtschaft und Arbeitsmarkt in Hessen und seinen Regierungsbezirken bis 2020 (2003)

    Busch, Uwe van den; Dimitrova, Gergana; Kokot, Stefan;

    Zitatform

    Busch, Uwe van den, Gergana Dimitrova & Stefan Kokot (2003): Hessenreport 2003. Prognose zu Wirtschaft und Arbeitsmarkt in Hessen und seinen Regierungsbezirken bis 2020. (FEH-Report 657), Wiesbaden, 96 S.

    Abstract

    "Gegenstand des nun vorliegenden 'Hessenreports 2003' sind die Prognosen der Wirtschafts- und Arbeitsmarktentwicklung. Anhand der Indikatoren Bruttowertschöpfung bzw. Bruttoinlandsprodukt, Erwerbstätigkeit und Arbeitsproduktivität wird die wirtschaftliche Entwicklung bis zum Jahr 2020 dargestellt. Anschließend werden das gemäß der Bevölkerungsvorausschätzung zu erwartende Arbeitsangebot und die aus der Wirtschaftsprognose zu erwartende Arbeitsnachfrage in Form von Arbeitsmarktbilanzen zusammengeführt. Aus den nun vom Statistischen Bundesamt vorgelegten Ergebnissen der 10. koordinierten Bevölkerungsvorausberechnung für Deutschland wurden die für Hessen zu erwartenden Effekte abgeschätzt und in der Erwerbspersonenprojektion berücksichtigt. In Teil 1 werden die Rahmenbedingungen und Prognoseannahmen für die wirtschaftliche Entwicklung diskutiert, die langfristige Entwicklung für Hessen und Deutschland differenziert nach Wirtschaftsbereichen dargestellt und die zu erwartende wirtschaftliche Entwicklung in den hessischen Regierungsbezirken aufgezeigt. In Teil 2 erfolgt eine Abschätzung der Bevölkerungsentwicklung in Hessen und den hessischen Regierungsbezirken auf Grundlage der 10. koordinierten Bevölkerungsvorausberechnung für Deutschland. Anschließend wird eine Arbeitsmarktbilanz mit den zu erwartenden Erwerbspersonen bzw. Erwerbstätigen und Erwerbslosen in Hessen und den hessischen Regierungsbezirken erstellt." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Hysteresis in German labor market participation?: an East-West comparison using regional data (2003)

    Möller, Joachim; Aldashev, Alisher ;

    Zitatform

    Möller, Joachim & Alisher Aldashev (2003): Hysteresis in German labor market participation? An East-West comparison using regional data. Regensburg, 24 S.

    Abstract

    Die Studie analysiert die geschlechtsspezifische Erwerbsbeteiligung auf regionaler Ebene und nutzt die deutsche Vereinigung als ein natürliches Experiment. Ausgehend von theoretischen Überlegungen werden zunächst deskriptive Belege für die Beziehung zwischen Erwerbsverhalten, der regionalen Arbeitslosenquote und der Lohnhöhe präsentiert. Mit Hilfe eines räumlichen ökonometrischen Ansatzes werden dann die Determinanten der Erwerbsbeteiligung in einem umfassenden Modell, in dem die Unterschiede zwischen den alten und neuen Bundesländern explizit berücksichtigt werden, untersucht. Es zeigt sich, dass im allgemeinen die regionalen Erwerbsquoten eine konkave Funktion der Bevölkerungsdichte sind. In Bezug auf die ökonomischen Bedingungen ergibt sich ein gemischtes Bild. Ein statistisch signifikanter Einfluss der Lohnhöhe kann nur für männliche Arbeitnehmer im Westen festgestellt werden. Arbeitslosigkeit vermindert die Erwerbsbeteiligung männlicher Arbeitnehmer in beiden Teilen des Landes und die weiblicher Arbeitnehmer im Westen. Im Gegensatz dazu scheinen die Erwerbsquoten weiblicher Arbeitnehmer, die die entsprechenden Durchschnittszahlen für westdeutsche Regionen um mehr als 10 Prozentpunkte übertreffen, in den neuen Ländern durch regionale ökonomische Variablen nicht beeinflusst zu werden. Dies führt zu dem Schluss, dass Hysteresephänomene, die aus der Hartnäckigkeit von Gewohnheiten resultieren, wichtig für ein völliges Verständnis des Erwerbsverhaltens sind. (IAB)

    Beteiligte aus dem IAB

    Möller, Joachim;
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  • Literaturhinweis

    Modelling and simulation of migration, regional employment development and regional gross wage payment in Germany: the Bottom-up approach (2002)

    Binder, J.; Haag, G.; Koller, Martin;

    Zitatform

    Binder, J., G. Haag & Martin Koller (2002): Modelling and simulation of migration, regional employment development and regional gross wage payment in Germany. The Bottom-up approach. In: I. Johansson & R. Dahlberg (Hrsg.) (2002): Uddevalla Symposium 2001 : regional economies in transition. Papers presented at the Uddevalla Symposium 2001, 14-16 June, Vänersborg, Sweden (University of Trollhättan/Uddevalla. Research report, 02, 01), S. 119-141.

    Abstract

    "This article aims to bring together insights from regional economics, population dynamics and migration. In a bottom-up approach the economic development of the regional gross wage payment and the volume of employment are linked with the spatial redistribution processes due to migration and demographic changes. Explicit attention is given to the model based analysis and the simulation of the regional gross wage payment on the level of the 441 districts of Germany for the period 1994 to 1998. Simulations for different scenarios with the time horizon 2003 are also discussed." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Ostdeutschland: Determinanten der regionalen Beschäftigungsentwicklung (2002)

    Blien, Uwe ; Vollkommer, Dieter; Wolf, Katja ; Maierhofer, Erich;

    Zitatform

    Blien, Uwe, Erich Maierhofer, Dieter Vollkommer & Katja Wolf (2002): Ostdeutschland: Determinanten der regionalen Beschäftigungsentwicklung. (IAB-Kurzbericht 12/2002), Nürnberg, 6 S.

    Abstract

    Der Kurzbericht fasst Ergebnisse des ENDOR-Projekts (Entwicklung der ostdeutschen Regionen) des IAB zusammen. Darin wurden die Determinanten der Regionalentwicklung in den neuen Bundesländern mit Hilfe regional stark differenzierter Daten der Beschäftigten-, Arbeitsmarkt- und Maßnahmestatistik untersucht. Es zeigte sich, dass sich die regionalen Disparitäten innerhalb Ostdeutschlands - trotz ausgleichender Maßnahmen der Arbeitsmarktpolitik und der Investitionsförderung - in den letzten Jahren vertieft haben. Wesentlich für die regionale Entwicklung der Beschäftigung sind die Branchenstrukturen, die Stärke des "überregionalen" Sektors, der nicht für den lokalen Markt produziert, und die Qualifikation der Arbeitskräfte in einer Region. Besonders benachteiligt sind ländliche Gebiete. (IAB)

    Beteiligte aus dem IAB

    Wolf, Katja ;
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  • Literaturhinweis

    Ostdeutschland: Effekte der Arbeitsmarktpolitik auf die regionale Beschäftigung (2002)

    Blien, Uwe ; Wolf, Katja ; Maierhofer, Erich; Vollkommer, Dieter;

    Zitatform

    Blien, Uwe, Erich Maierhofer, Dieter Vollkommer & Katja Wolf (2002): Ostdeutschland: Effekte der Arbeitsmarktpolitik auf die regionale Beschäftigung. (IAB-Kurzbericht 13/2002), Nürnberg, 5 S.

    Abstract

    Der Kurzbericht basiert auf Ergebnissen des ENDOR-Projekts (Entwicklung der ostdeutschen Regionen) des IAB. Darin wurden die Determinanten der Regionalentwicklung in den neuen Bundesländern mit Hilfe eines regionalen Entwicklungsmodells und stark differenzierter Daten der Beschäftigten- und Arbeitsmarktstatistik sowie weiterer Quellen untersucht. Es wird festgestellt, dass die Arbeitsmarktpolitik der Bundesanstalt für Arbeit von 1993 bis 1999 einen positiven Einfluss auf die regionale Beschäftigungsentwicklung in Ostdeutschland hatte. Dies gilt sowohl für Fortbildungsmaßnahmen als auch für Arbeitsbeschaffungs- und Strukturanpassungsmaßnahmen. Für verschiedene Instrumente der Investitionsförderung wurden ebenfalls positive Effekte auf die Beschäftigung Ostdeutschlands gefunden. (IAB)

    Beteiligte aus dem IAB

    Wolf, Katja ;
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  • Literaturhinweis

    Regional development of employment and deconcentration processes in Eastern Germany: an analysis with econometric analogue to shift-share techniques (2002)

    Blien, Uwe ; Wolf, Katja ;

    Zitatform

    Blien, Uwe & Katja Wolf (2002): Regional development of employment and deconcentration processes in Eastern Germany. An analysis with econometric analogue to shift-share techniques. In: I. Johansson & R. Dahlberg (Hrsg.) (2002): Uddevalla Symposium 2001 : regional economies in transition. Papers presented at the Uddevalla Symposium 2001, 14-16 June, Vänersborg, Sweden (University of Trollhättan/Uddevalla. Research report, 02, 01), S. 179-192.

    Abstract

    "The paper examines the development of regional employment in eastern Germany. An approach by Möller & Tassinopoulos is taken up for the analyses using very differentiated data from the employment statistics. This approach uses a generalisation o an econometric analogue of the common shift-share method, which is suggested here as a new 'workhorse' for regional analyses. The results show that deconcentration processes play a key role in explaining regional disparities. Inverse localisation and positive urbanisation effects are visible. On the one hand the development can be interpreted as a long-term consequence of the transformation,. since the regions of the GDR were virtually characterised by monostructures. On the other hand similar but weaker deconcentration processes are currently occurring in general in European and North American regions and have also been shown for western Germany by Möller & Tassinopoulos. Such processes can be understood with approaches of 'New Economic Geography' (based on Krugman et al.), whereas the general significance of industry specific effects, which is also becoming clear, can be explained using approaches of structural change, following amongst others Appelbaum & Schettkat. In addition, positive impulses of the qualification structure on regional development are detectable, which can be understood by endogenous growth theory." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

    Beteiligte aus dem IAB

    Wolf, Katja ;
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  • Literaturhinweis

    Regional development of employment in eastern Germany: an analysis with an econometric analogue to shift-share techniques (2002)

    Blien, Uwe ; Wolf, Katja ;

    Zitatform

    Blien, Uwe & Katja Wolf (2002): Regional development of employment in eastern Germany. An analysis with an econometric analogue to shift-share techniques. In: Papers in regional science, Jg. 81, H. 3, S. 391-414.

    Abstract

    "We extend in this analysis an approach introduced by Patterson and suggested by Möller and Tassinopoulos. Our approach uses a generalization of an econometric analogue of the common shift-share method, suggested here as a new 'workhorse' for regional analyses. The results obtained with this shift-share-regression, and with very differentiated data from the employment statistics of eastern Germany, show that processes of deconcentration play a role in explaining regional disparities, since inverse localization and positive urbanization effects are visible. The relevant processes can be understood by implementing approaches of 'new economic geographys', structural change and endogenous growth theory." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

    Beteiligte aus dem IAB

    Wolf, Katja ;
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  • Literaturhinweis

    Overeducation, regional labour markets and spatial flexibility (2002)

    Büchel, Felix; Ham, Maarten van ;

    Zitatform

    Büchel, Felix & Maarten van Ham (2002): Overeducation, regional labour markets and spatial flexibility. (IZA discussion paper 424), Bonn, 13 S.

    Abstract

    "For most workers, access to suitable employment is severely restricted by the fact that they look for jobs in the regional labour market rather than the global one. In this paper we analyse how macro-level opportunities (regional labour market characteristics) and microlevel restrictions (the extent to which - job searchers are restricted to the regional labour market) can help to explain the phenomenon of overeducation. For the purposes of this project we obtained special permission to link regional data supplied by the German Federal Office for Building and Regional Planning to data provided by the respondents in the German Socio-Economic Panel (GSOEP), based on their region of residence. The use of multilevel models made it possible to combine both individual and regional characteristics in the same models. In addition, we used the Heckman two-step procedure to control for selective access to employment. The results show that the size of the labour market is an important factor in avoiding overeducation: looking for a job on a large labour market increases the probability of finding a suitable job. Access to a car for personal use and a longer commuting time reduce the risk of working in a job for which one is overeducated." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Estimations of occupational and regional matching efficiencies using stochastic production frontier models (2002)

    Fahr, Rene; Sunde, Uwe ;

    Zitatform

    Fahr, Rene & Uwe Sunde (2002): Estimations of occupational and regional matching efficiencies using stochastic production frontier models. (IZA discussion paper 552), Bonn, 23 S.

    Abstract

    Unter Verwendung stochastischer Methoden werden die Zusammenhänge zwischen freien und unbesetzten Stellen analysiert, wobei sich neue Details der Mechanismen zur Schaffung von Stellen zeigen. Für unterschiedliche Arbeitsmärkte in Bezug auf regionale Verteilung sowie Beschäftigung werden am Beispiel Deutschland als wichtige Determinanten Nachfrage- und Angebotsfaktoren isoliert. Aus den ermittelten Daten lassen sich differenzierte Maßnahmen für die Arbeitsmarktpolitik ableiten. (IAB)

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  • Literaturhinweis

    Regionale Arbeitslosigkeit, Risikoausgleich und staatliche Transfersysteme: theoretische Überlegungen und empirische Evidenz (2002)

    Kurz, Claudia;

    Zitatform

    Kurz, Claudia (2002): Regionale Arbeitslosigkeit, Risikoausgleich und staatliche Transfersysteme. Theoretische Überlegungen und empirische Evidenz. (Berichte aus der Volkswirtschaft), Aachen: Shaker, 167 S.

    Abstract

    Die Arbeit beschäftigt sich mit den Transferleistungen an Arbeitslose aus regionaler Sicht, wobei der Vergleich zentraler und dezentraler Systeme im Mittelpunkt steht. Am Beispiel der Bundesrepublik Deutschland werden die Arbeitslosenversicherung und die Sozialhilfe in den westdeutschen Ländern untersucht. Zunächst werden wirtschaftliche Schocks und ihre Bedeutung für die Entwicklung der regionalen Arbeitslosigkeit analysiert. Es folgt eine Beschreibung der regionalen Zahlungen durch die Arbeitslosenversicherung und ihren Potenzialen zur Stabilisierung regionaler Schocks. Anhand theoretischer Überlegungen wird die Struktur eines nationalen und eines regionalen Versicherungsbudgets miteinander verglichen. Am Beispiel eines alternativen Transfersystem wird die Belastung der Sozialhilfe durch Arbeitslosigkeit untersucht. Die theoretischen Überlegungen lassen vermuten, dass die stabile langfristige Verteilung der Arbeitslosenquoten in Westdeutschland zu dauerhaften regionalen Transfers zwischen den Landesarbeitsamtsbezirken führt. Die Schätzungen für die Hilfe zum Lebensunterhalt bestätigen, dass Arbeitslosigkeit vor allem langfristig einen signifikanten positiven Einfluss auf die Ausgaben für Sozialhilfe hat. Es zeigt sich, das Arbeitslosigkeit langfristig nicht das Versicherungssystem, sondern dezentral finanzierte Systeme wie die Sozialhilfe belastet. Das bestehende System der Sozialhilfe hat Auswirkungen auf das regionale Wachstum, und eine starke Belastung wirtschaftlich schwacher Gemeinden mit hohen Sozialausgaben wirkt sich ungünstig auf die weiter Entwicklung der Region aus. Die Arbeitslosenversicherung impliziert signifikante Stabilisierungseffekte, aber keine Umverteilung. (IAB)

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  • Literaturhinweis

    Residential location and youth unemployment: the economic geography of school-to-work transitions (2002)

    Riphahn, Regina T. ;

    Zitatform

    Riphahn, Regina T. (2002): Residential location and youth unemployment. The economic geography of school-to-work transitions. In: Journal of population economics, Jg. 15, H. 1, S. 115-135.

    Abstract

    In dem Beitrag wird mit Hilfe von Daten der ersten 14 Wellen des Sozio-ökonomischen Panels der Berufseinmündungsprozess von Schulabgängern des Sekundarbereichs untersucht. Als mögliche Einflussfaktoren werden Charakteristiken der Jugendlichen, ihres Haushaltes, der Eltern, des Wohnorts und des lokalen Arbeitsmarkts betrachtet. (IAB)

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  • Literaturhinweis

    Beschäftigung, Dienstleistungen und Industriebasis: zwei nordrhein-westfälische Regionen im Vergleich (2002)

    Siebe, Thomas;

    Zitatform

    Siebe, Thomas (2002): Beschäftigung, Dienstleistungen und Industriebasis. Zwei nordrhein-westfälische Regionen im Vergleich. In: RWI-Mitteilungen, Jg. 53, H. 1-4, S. 223-234.

    Abstract

    "Die vereinfachende Vorstellung, dass Arbeitsplätze nur im Dienstleistungsgewerbe entstehen, während sie in der Industrie wegfallen, erscheint auf den ersten Blick plausibel. Für eher industriell geprägte Regionen gilt sie allerdings nur bedingt: Die Emscher-Lippe-Region als altindustrieller Standort ist durch unterdurchschnittliche Beschäftigungserfolge im Dienstleistungsgewerbe gekennzeichnet. Das Münsterland weist Beschäftigungszuwächse in der Industrie und noch stärker im Dienstleistungsgewerbe auf. Beides deutet eher auf komplementäre Beziehungen. Vor diesem Hintergrund analysiert die Arbeit langfristige Strukturänderungen beider Regionen. Die Substitutionsthese vernachlässigt die sich ändernde Arbeitsteilung zwischen den Wirtschaftszweigen. Um ihre Rolle zu untersuchen, muss die Vorleistungsverflechtung zwischen den Wirtschaftszweigen einbezogen werden. Die Ergebnisse deuten darauf hin, dass eine wettbewerbsfähige Industriebasis in beiden Regionen nach wie vor eine Voraussetzung für Beschäftigungserfolge im Dienstleistungsgewerbe ist." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Arbeitsplatzdynamik in der baden-württembergischen Industrie: eine Analyse mit amtlichen Betriebspaneldaten (2002)

    Strotmann, Harald ;

    Zitatform

    Strotmann, Harald (2002): Arbeitsplatzdynamik in der baden-württembergischen Industrie. Eine Analyse mit amtlichen Betriebspaneldaten. (Hohenheimer volkswirtschaftliche Schriften 39), Frankfurt am Main u.a.: Lang, 343 S. DOI:10.3726/b13917

    Abstract

    "Die Betrachtung aggregierter Beschäftigungsentwicklungen greift zu kurz, wenn man sich für die Dynamik und die Unterschiedlichkeit betriebsindividueller Beschäftigungsveränderungen interessiert. Für diese Arbeit wurden daher erstmals für die baden-württembergische Industrie und die Jahre 1980 bis 1999 amtliche Betriebsdaten zu einem Betriebspaneldatensatz verknüpft. Ausgehend von einer fundierten Analyse der betrieblichen Arbeitsplatzdynamik werden mögliche betriebsindividuelle, branchenspezifische, aber auch regionale Einflussfaktoren des betrieblichen Beschäftigungswachstums einer empirischen Überprüfung unterzogen. Eine ökonometrische Analyse möglicher Determinanten des Auftretens und insbesondere des Überlebens von neu gegründeten Industriebetrieben rundet die Arbeit ab." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Pendlerbewegungen für Ost-Bundesländer und Arbeitsamtsbezirke Sachsens (2002)

    Winkelvoss, Ekkehard;

    Zitatform

    Winkelvoss, Ekkehard (2002): Pendlerbewegungen für Ost-Bundesländer und Arbeitsamtsbezirke Sachsens. In: Informationen aus der Arbeitsmarkt- und Berufsforschung H. 4, S. 1-21.

    Abstract

    Das Material gibt einen Überblick über die Pendlerbewegungen in Sachsen und über die Landesgrenze hinaus. (IAB)

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  • Literaturhinweis

    Regionale Disparitäten auf ostdeutschen Arbeitsmärkten (2001)

    Blien, Uwe ; Wolf, Katja ;

    Zitatform

    Blien, Uwe & Katja Wolf (2001): Regionale Disparitäten auf ostdeutschen Arbeitsmärkten. In: Informationen zur Raumentwicklung H. 1, S. 49-57.

    Abstract

    "Die Autoren beschäftigen sich mit der internen Differenzierung der Arbeitsmärkte in Ostdeutschland und versuchen, diese anhand kausaler Faktoren empirisch zu erklären. Vor dem Hintergrund neuerer Ansätze der regionalen Entwicklungstheorie berücksichtigen sie als relevante Faktoren die Verteilung der Beschäftigten nach Wirtschaftszweigen, die Höhe des regionalen Lohns sowie das Qualifikationsniveau der Beschäftigten. Ihre Ergebnisse legen die wirtschaftspolitische Konsequenz nahe, dass eine Verbesserung der Situation Ostdeutschlands die Ansiedlung innovativer Industrien erfordert, für die einerseits ein schneller technischer Fortschritt und andererseits ein aufnahmefähiger Markt maßgeblich sind." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Wolf, Katja ;
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  • Literaturhinweis

    Qualifizierungstrends und regionale Disparitäten: eine Untersuchung auf Grundlage der IAB-Regionalstichprobe aus der Beschäftigtenstatistik (2001)

    Haas, Anette; Möller, Joachim;

    Zitatform

    Haas, Anette & Joachim Möller (2001): Qualifizierungstrends und regionale Disparitäten. Eine Untersuchung auf Grundlage der IAB-Regionalstichprobe aus der Beschäftigtenstatistik. In: Mitteilungen aus der Arbeitsmarkt- und Berufsforschung, Jg. 34, H. 2, S. 139-151.

    Abstract

    "Vor dem Hintergrund des generellen Trends zur Höherqualifizierung stellt sich die Frage, wie sich die regionalen Unterschiede im durchschnittlichen Qualifikationsniveau der Beschäftigten im Zeitablauf entwickeln. Im Hinblick auf räumliche Disparitäten ist von großer Bedeutung, ob der Qualifizierungstrend zu einem interregionalen Ausgleich oder einer zunehmenden Divergenz des Qualifikationsniveaus der Beschäftigten führt. Neue Industrien und Dienstleistungszweige in meist auffälligen regionalen Clustern sprechen für eine dynamische Entwicklung. Dennoch ist davon auszugehen, dass sowohl die Ausbildungsmöglichkeiten als auch die Anforderungen an das Ausbildungssystem start von regionalen Gegebenheiten geprägt sind und sich nur träge verändern. Ausgangspunkt bildet eine deskriptive Analyse mit der IAB-Regionalstichprobe für den Zeitraum 1980-1997 nach Qualifikationsgruppen, Bundesland und Regionstyp. Des Weiteren wird ein Panelmodell mit verzögerten Endogenen geschätzt, um den Anpassungsprozess der Veränderungen im Qualifikationsniveau der Beschäftigten zu modellieren. Die Ergebnisse zeigen ein scheinbares Paradox: Einerseits steigt die Qualifikationsintensität in der Produktion in den Kernstädten im Verhältnis zum Durchschnitt aller Regionen an, obwohl andererseits die räumliche Konzentration der Hochqualifizierten abnimmt." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Haas, Anette; Möller, Joachim;
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  • Literaturhinweis

    Mobilitätszuwachs ohne Ende? Pendlerbewegungen und regionale Arbeitsmärkte in Brandenburg (2000)

    Schuldt, Karsten;

    Zitatform

    Schuldt, Karsten (2000): Mobilitätszuwachs ohne Ende? Pendlerbewegungen und regionale Arbeitsmärkte in Brandenburg. (LASA-Studie 35), Potsdam, 82 S.

    Abstract

    "Im Jahr 1993 wurde für das Land Brandenburg erstmals für eines der neuen Bundesländer eine repräsentative Situationsanalyse zur Arbeitspendelwanderung durchgeführt. Diese Analyse wurde in den Jahren 1995 und 1996 aktualisiert sowie inhaltlich - insbesondere um Fragen der Pendelverflechtungen im engeren Verflechtungsraum von Berlin mit dem brandenburgischen Umland sowie um Angaben zu kleinräumigen Verflechtungen innerhalb Brandenburgs - erweitert. Anknüpfend an diese Untersuchungen verfolgte das hier dokumentierte Forschungsvorhaben zur Pendlerproblematik im Land Brandenburg das Ziel, das Pendlerverhalten und die räumlichen sowie arbeitsmarktlichen Effekte dieses Verhaltens zu analysieren, kleinräumige Pendelverflechtungen - insbesondere für die Ebene der Landkreise - auszuweisen sowie die künftige Entwicklung der Pendlerströme im engeren Verflechtungsraum - auf der Basis von Trendentwicklungen und unter Berücksichtigung eines interregionalen Vergleichs - abzuschätzen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Eine regionale Beschäftigungsprognose: Ergebnisse für Arbeitsmarktregionen auf dem Gebiet der alten Bundesländer (1996)

    Tassinopoulos, Alexandros;

    Zitatform

    Tassinopoulos, Alexandros (1996): Eine regionale Beschäftigungsprognose. Ergebnisse für Arbeitsmarktregionen auf dem Gebiet der alten Bundesländer. In: Mitteilungen aus der Arbeitsmarkt- und Berufsforschung, Jg. 29, H. 3, S. 363-377.

    Abstract

    "Der vorliegende Entwurf des Arbeitsförderungs-Reformgesetzes (AFRG) sieht die Dezentralisierung von Entscheidungskompetenzen auf die Ebene der Landesarbeitsämter und Arbeitsämter vor. Nicht nur deshalb entsteht bei der Gestaltung der Mittelallokation im Rahmen der aktiven Arbeitsmarktpolitik ein weiter erhöhter Bedarf an regionalisierter Information. Ein wichtiges Element der Entscheidungsbasis ist die Prognose von Entwicklungen auf kleinräumiger Ebene. Der Aufsatz beschreibt die Ergebnisse, Vorgehensweise und Probleme der regionalen Beschäftigungsprognose, die für die Arbeitsmarktregionen der Alten Bundesländer erstellt wurde. Die Prognose ist Bestandteil des IAB-Projekts 'Regionales Arbeitsmarkt-Informationssystem' REGARIS, das aus verschiedenen weiteren Informations- und Analysemodulen besteht. Als Grundlage für die Vorgehensweise diente der Ansatz der Shift-share-Methode. Sie wurde mit den amtlichen Beschäftigtenzahlen (30.06.) für 328 West-Kreise auf jährlicher Basis dynamisch von 1987 bis 1995 mit einer Differenzierung nach 11 Wirtschaftsabteilungen durchgeführt. Die Analyse-Ergebnisse wurden in den weiteren Prognoseschritten mit Szenarien über das zukünftige Sektorwachstum ergänzt. Nach umfangreichen Plausibilitätskontrollen - die verschiedene Sonderlösungen zur Folge hatten - wurden die Kreiswerte zu ihren jeweiligen Arbeitsmarktregionen zusammengefaßt. Es entstanden damit 166 Zeitreihen für ein jeweils optimistisches und pessimistisches Szenario." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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