Berufsrückkehr – Wiedereinstieg in den Arbeitsmarkt
Die meisten Mütter und Väter wollen Erwerbs- und Familienarbeit vereinbaren. Stellt sich Nachwuchs ein, wird insbesondere von Frauen die Erwerbsarbeit zugunsten der Familie unterbrochen. Immer häufiger nehmen auch Männer Elternzeit in Anspruch. Wie gelingt der Wiedereinstieg von Eltern in den Beruf? Welche familienbewussten Maßnahmen greifen?
Die Infoplattform bietet Literatur zu arbeitsmarkt- und sozialpolitischen Erfolgsfaktoren und Handlungsbedarfen der beruflichen Reintegration.
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Literaturhinweis
Wiedereingliederung nach Berufsunterbrechung (2002)
Nawroth, Kerstin;Zitatform
Nawroth, Kerstin (2002): Wiedereingliederung nach Berufsunterbrechung. In: Personal : Zeitschrift für Human Resource Management, Jg. 54, H. 2, S. 22-25.
Abstract
"Angesichts des beklagten Nachwuchsmangels in Maschinenbau, Elektrotechnik und Informatik wird gegenwärtig versucht, zur Erhöhung des Frauenanteils in diesen Fächern beizutragen. Eine Berufsunterbrechung halten jedoch gerade in diesen Bereichen sowohl Unternehmen als auch Berufsrückkehrerinnen selbst für eine anschließende qualifizierte Beschäftigung für problematisch, v.a. wenn die Unterbrechungszeiten über ein Jahr hinausgehen und die Arbeitsaufgaben hochveränderlich sind. Die Übertragung kleiner Projekte, Qualifizierungsangebote, soziale Kontakte und das Angebot der Nutzung von Ressourcen des Unternehmens könnten jedoch Maßnahmen sein, einem unbefriedigenden Wiedereinstieg vorzubeugen, wenn diese an den Anforderungen der jeweiligen Tätigkeit und Branche ausgerichtet sind." Die hier dargestellten Ergebnisse basieren auf Fallstudien in drei jüngeren und drei älteren innovativen Unternehmen. Im Rahmen der Erhebungen wurden Interviews mit 36 Naturwissenschaftler(inne)n und Ingenieur(inn)en (davon 12 Berufsrückkehrerinnen), mit Betriebsräten und Führungskräften durchgeführt. (IAB2)
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Literaturhinweis
Babies and bosses: reconciling work and family life. Volume 1: Australia, Denmark and the Netherlands (2002)
Abstract
"Reconciling work and family life involves two key goals for both individuals and society: being able to work, to earn an income while participating in the most important social activity of modern life, and providing the best care and nurturing for one's own children. This first OECD review of the reconciliation of work and family life looks at the challenges parents of young children confront when trying to square their work and care commitments, and the implications for social and labour market trends. It considers the current mix of family-friendly policies in Australia, Denmark, and the Netherlands and explores how this policy balance contributes to different labour market and other societal outcomes in these three countries." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Die schwierige Balance: Frauen zwischen Beruf und Familie: neue Zahlen zur Rückkehr von Frauen in ihren Beruf nach dem Erziehungsurlaub (2001)
Beckmann, Petra; Engelbrech, Gerhard;Zitatform
Beckmann, Petra & Gerhard Engelbrech (2001): Die schwierige Balance: Frauen zwischen Beruf und Familie. Neue Zahlen zur Rückkehr von Frauen in ihren Beruf nach dem Erziehungsurlaub. In: Personalführung, Jg. 34, H. 6, S. 118-129.
Abstract
Im Rahmen des Projektes "Der Einfluss des Erziehungsurlaubs auf den Berufsverlauf von Frauen in West- und Ostdeutschland" hat das IAB im Sommer 2000 eine telefonische Erhebung bei ca. 3000 Müttern durchgeführt, deren Kinder nach 1991 geboren waren. Der Beitrag unterrichtet über die Inanspruchnahme des Erziehungsurlaubs, den Erwerbsstatus vor der Geburt und nach dem Erziehungsurlaub, die Gründe für eine Wiederaufnahme der Erwerbstätigkeit oder ein Ausscheiden aus dem Arbeitsmarkt, die Qualifizierung während des Erziehungsurlaubs und die Situation der Kinderbetreuung von Frauen mit Kleinkindern, Kindergartenkindern und Kindern im Grundschulalter. (IAB)
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Literaturhinweis
Erziehungsurlaub: Hilfe zur Wiedereingliederung oder Karrierehemmnis? (2001)
Engelbrech, Gerhard; Jungkunst, Maria;Zitatform
Engelbrech, Gerhard & Maria Jungkunst (2001): Erziehungsurlaub: Hilfe zur Wiedereingliederung oder Karrierehemmnis? (IAB-Kurzbericht 11/2001), Nürnberg, 5 S.
Abstract
Das IAB untersucht den Einfluss des Erziehungsurlaubs auf den Berufsverlauf von Frauen. Hierzu wurde im Jahre 2000 eine telefonische Erhebung bei 3000 west- und ostdeutschen Frauen durchgeführt, deren Kinder nach 1991 geboren waren. Der Beitrag analysiert die Dauer des Erziehungsurlaubs, den Qualifikationserhalt der Mütter während der Unterbrechung und ihren Erwerbsstatus danach. Es zeigt sich, dass ostdeutsche Frauen die Unterbrechung im Durchschnitt früher beenden und danach häufiger erwerbstätig, allerdings auch häufiger arbeitslos gemeldet sind als westdeutsche Frauen. Die wiederbeschäftigten Frauen können ihre berufliche Position überwiegend halten, auch wenn sie den Betrieb wechseln. Die Betriebe ihrerseits bemühen sich zunehmend, den Kontakt zu ihren Mitarbeiterinnen während des Erziehungsurlaubs zu intensivieren und betriebsspezifische Weiterbildungen anzubieten. (IAB)
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Literaturhinweis
Does part-time and intermittent work during early motherhood lead to regular work later?: a comparison of labor market behavior of mothers with young children in Germany, Britain, The Netherlands, and Sweden (2001)
Gustafsson, Siv; Wetzels, Cecile; Kenjoh, Eiko;Zitatform
Gustafsson, Siv, Eiko Kenjoh & Cecile Wetzels (2001): Does part-time and intermittent work during early motherhood lead to regular work later? A comparison of labor market behavior of mothers with young children in Germany, Britain, The Netherlands, and Sweden. In: Vierteljahrshefte zur Wirtschaftsforschung, Jg. 70, H. 1, S. 15-23.
Abstract
Unter Verwendung vorliegender britischer, deutscher, schwedischer und niederländischer Daten wird untersucht, ob Teilzeitarbeit oder eine Erwerbsunterbrechung während der frühen Mutterschaft später zu Vollzeitarbeit führt. Es wird festgestellt, dass in Schweden zu dem Zeitpunkt, an dem das erste Kind vier Jahre alt ist, 80 Prozent der Mütter Vollzeit arbeiten, wenn eine Arbeitszeit von mindestens 25 Stunden als Vollzeitarbeit definiert wird, aber nur 30 Prozent 35 Stunden und mehr arbeiten. Diese Ergebnisse stehen im Widerspruch zum Erwerbsverhalten der Mütter in den anderen drei Ländern und wird als Effekt einer frauenfreundlichen Politik gedeutet. Weiter zeigt sich, dass in Schweden nicht so viele der Mütter im öffentlichen Dienst beschäftigt sind wie in den anderen Ländern. (IAB)
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Literaturhinweis
Mütter zwischen Kinderbetreuung und Erwerbstätigkeit: institutionelle Hilfen und Hürden bei einem beruflichen Wiedereinstieg nach einer Kinderpause (2000)
Zitatform
Wendt, Claus & Mathias Maucher (2000): Mütter zwischen Kinderbetreuung und Erwerbstätigkeit. Institutionelle Hilfen und Hürden bei einem beruflichen Wiedereinstieg nach einer Kinderpause. (Mannheimer Zentrum für Europäische Sozialforschung. Arbeitspapiere 18), Mannheim, 99 S.
Abstract
"In dem Arbeitspapier wird untersucht, in welcher Form Mütter bei ihrem Wiedereinstieg in den Beruf vom wohlfahrtsstaatlichen Institutionengeflecht sowie familär-nachbarschaftlichen Solidaritätsmustern unterstützt werden bzw. welche Barrieren bei einer Rückkehr in den Arbeitsmarkt weiterhin bestehen. Die Untersuchung basiert erstens auf einer Beschreibung der nationalen familienpolitischen und arbeitsrechtlichen Regelungen sowie auf einer Überprüfung, wie diese Vorgaben auf lokaler Ebene umgesetzt werden. Zweitens wird der Frage nachgegangen, welche Wirkungen diese institutionellen Regelungen auf die Vereinbarkeit von Familie und Beruf haben. Dieser Schritt erfolgt über Interviews mit Familien, in denen mindestens ein Kind unter sechs Jahren lebt." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Full time or part time?: German parental leave policy and the return to work after childbirth in Germany (1999)
Ondrich, J.; Spiess, C. K.; Wagner, G. G.; Yang, Q.;Zitatform
Ondrich, J., C. K. Spiess, Q. Yang & G. G. Wagner (1999): Full time or part time? German parental leave policy and the return to work after childbirth in Germany. In: (1999): Research in labor economics, 18, S. 41-74. DOI:10.1016/S0147-9121(99)18019-1
Abstract
Elternurlaub mit entsprechenden Sozialleistungen sind ein politisches Instrument, um vor allem Frauen die dauerhafte Einbindung in die Erwerbsbevölkerung zu ermöglichen. Ohne derartige Leistungen besteht die Gefahr, dass sich Mütter gänzlich vom Arbeitsmarkt zurückziehen. Auf der anderen Seite geht der Kündigungsschutz während des Elternurlaubs zu Lasten der Arbeitsmarktflexibilität und die Arbeitgeberanteile an den Sozialleistungen erhöhen die Arbeitskosten. Der Beitrag gibt einen Überblick über die einschlägigen politischen Maßnahmen in der Bundesrepublik Deutschland der letzten zehn Jahre und untersucht auf der Grundlage eines theoretischen Modells und mit ökonometrischen Methoden wie sich die Dauer der Inanspruchnahme von Elternurlaub und auch die zwischenzeitliche Wiederbesetzung des Arbeitsplatzes auf die Rückkehr in das Erwerbsleben auswirken. Die Untersuchung zeigt, dass die Auswirkungen für ehemalige Teilzeitangestellte bei der Rückkehr ins Arbeitsleben gering sind. Für vor dem Elternurlaub vollzeiterwerbstätige Mütter hingegen ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass sie für eine Teilzeittätigkeit in den Beruf zurückkehren. Damit ist sowohl den Eltern gedient, für die es einfacher ist, eine Halbtags- als eine Ganztagsbetreuung für Kinder zu organisieren, als dem Arbeitgeber, der die Stelle zwischenzeitlich besetzt hat und bei einer Rückkehr in eine Teilzeitbeschäftigung eine übermäßige Personlausweitung vermeidet. (IAB)
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Literaturhinweis
Returning to work after childbirth: opportunities and inequalities (1993)
MacRae, Susan;Zitatform
MacRae, Susan (1993): Returning to work after childbirth. Opportunities and inequalities. In: European Sociological Review, Jg. 9, H. 2, S. 125-138.
Abstract
Der Beitrag untersucht die Unterschiede in den beruflichen Reintegrationsverläufen von Frauen die innerhalb von acht bis neun Monaten nach der Geburt ihres Kindes wieder auf dem Arbeitsmarkt auftreten. Die Untersuchung basiert auf einer schriftlichen Befragung von 7 600 Frauen (Rücklaufquote: 66%) in Großbritannien, die zwischen Dezember 1987 und Januar 1988 im Mutterschaftsurlaub waren. Die Ergebnisse zeigen, daß der Integrationserfolg nachhaltig von den Faktoren Erwerbsstatus, Schichtzugehörigkeit und Erwerbsmotivation geprägt wird. (IAB)
