Beschäftigungseffekte von Unternehmensgründungen
Unternehmensgründungen gelten als Triebfeder für die Entwicklung von Wirtschaft und Arbeitsmarkt. Das Themendossier bietet einen Überblick über das Gründungsgeschehen in der Bundesrepublik Deutschland und im europäischen Ausland sowie die daraus resultierenden Beschäftigungseffekte.
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Literaturhinweis
The determinants of regional differences in new firm formation in West-Germany: paper prepared for presentation on the 43rd Congress of the European Regional Science Association (ERSA) 27-31 August 2003 at the University of Jyväskylä (Finland) (2003)
Zitatform
Brixy, Udo & Michael Niese (2003): The determinants of regional differences in new firm formation in West-Germany. Paper prepared for presentation on the 43rd Congress of the European Regional Science Association (ERSA) 27-31 August 2003 at the University of Jyväskylä (Finland). Nürnberg, 14 S.
Abstract
Zur Erklärung regionaler Unterschiede bei der Ansiedlung neu gegründeter Firmen werden die Daten aus 74 Planungsregionen im Zeitraum 1987 bis 1997 ausgewertet. Dabei werden insbesondere die beeinflussenden Faktoren "regionale Industriestruktur" sowie "Größe der Region" berücksichtigt. Es werden u.a. folgende Ergebnisse ermittelt und diskutiert: (1) Regionen hoher Bevölkerungsdichte bieten für Unternehmensgründungen ein besseres Klima. Kleine und mittlere Unternehmen sind typisch für ländliche und periphere Gebiete. (2) Günstige Bedingungen für den Unternehmensstart bedeuten nicht unbedingt eine gute Voraussetzung für den Unternehmenserfolg. (3) Bei steigender Arbeitslosigkeit wächst auch die Anzahl neu gegründeter Unternehmen, da die fehlenden Beschäftigungsmöglichkeiten eine derartige Alternative begünstigen. (IAB)
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Literaturhinweis
Advances in interdisciplinary European entrepreneurship research (2003)
Zitatform
Dowling, Michael, Jürgen Schmude & Dodo zu Knyphausen-Aufsess (Hrsg.) (2003): Advances in interdisciplinary European entrepreneurship research. (Gründungsforschung 03), Münster u.a.: LIT, 263 S.
Abstract
Der Band präsentiert foglende ausgewählte Aufsätze von der Konferenz IECER (Interdisciplinary European Conference on Entrepreneurship Research: Linking the Entrepreneurship Discourse to its Context - The Development of Entrepreneurship in Germany in the Years 1997-2001 (Leona Achtenhagen and Friederike Welter); Some Advances in the Explanation of Entrepreneurial Intentions (Marco van Gelderen, Maryse Brand, Mirjam van Praag, Mikael Ombach and Wynand Bodewes); Determinants of Regional High-Tech Growth by University-Based Start-Ups (Gabriele Beibst and Arndt Lautenschläger), Helping Hands and Entrepreneurship - Supporting Newly-Founded Firms (Dorothea Jansen and Mike Weber); The Entrepreneurial Group - Why Does It Exist? - A Case Study (Christian Lechner and Christophe Leyronas); Cloning Silicon Valley. A Path-Dependence Analysis (T. Vinig and R. van der Voort); Exploring the Personal and Business Dimensions of a New Venture's Performance and their Impact on its Growth Propensity (Mateja Dmovsek and Miroslav Glas), Entry-Rates, the Share of Surviving Businesses and Employment Growth: Differences between Western and Eastern Germany since Reunification (Udo Brixy and Reinhold Grotz); Spin-Offs in Germany - Conceptual Considerations and Empirical Evidence (Alfred Spielkamp, Jiirgen EgeLn, Sandra Gottschalk and Christian Rammer); Investigating Growth Factors in Polish Firms: Empirical Evidence from 1996 and 2002 (Julita Wasilczuk); For Richer or Poorer: Towards a Model of the Business Angel Investment Process (Stuart Paul, Geoff Whittam and Jim B. Johnston); Determinants of Success of Venture Capital Investments: A Comparison of Empirical Evidence for 1995 and 2002 in Germany (Michael Schefczyk); Initial Public Offerings of Young High-Growth Firms: Impact on and Key Drivers of Corporate Investment Strategies (Tobias Schmidt and Michael Dowling). (IAB)
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Literaturhinweis
Existenzgründungen im Kontext der Arbeits- und Lebensverhältnisse in Deutschland: eine Strukturanalyse von Mikrozensusergebnissen. Projektbericht (2003)
Duschek, Klaus-Jürgen; Hansch, Esther; Fleißig, Sabine; Piorkowsky, Michael-Burkhard;Zitatform
Duschek, Klaus-Jürgen, Esther Hansch, Michael-Burkhard Piorkowsky & Sabine Fleißig (2003): Existenzgründungen im Kontext der Arbeits- und Lebensverhältnisse in Deutschland. Eine Strukturanalyse von Mikrozensusergebnissen. Projektbericht. Wiesbaden, 160 S.
Abstract
Die Mikrozensus-Auswertung zu Existenzgründungen in Deutschland für die Jahre 1985 bis 2001 zielt auf die Beschreibung der Arbeits- und Lebensverhältnisse von Selbstständigen, werdenden Selbstständigen und Gründerpersonen, die ihre Selbstständigkeit beendet haben. Zu diesem Zweck werden erwerbsstatistische Merkmale mit Merkmalen des Lebenskontextes verknüpft. Der Bericht enthält nach einführenden und methodischen Ausführungen in den Kapiteln 4 bis 8 die Entwicklungslinien der Selbstständigen und mithelfenden Familienangehörigen in der ersten und zweiten Erwerbstätigkeit sowie Merkmale der Arbeits- und Lebensverhältnisse nach Gruppen (Gründer im Haupt- und Zweiterwerb, werdende Selbstständige, ehemalige Selbstständige und Selbstständige im Nebenerwerb). (IAB)
Weiterführende Informationen
Link enthält Projektbericht, 5 Materialbände und Anhang -
Literaturhinweis
Höheres Beschäftigungswachstum durch Venture Capital? (2003)
Zitatform
Engel, Dirk (2003): Höheres Beschäftigungswachstum durch Venture Capital? In: Jahrbücher für Nationalökonomie und Statistik, Jg. 223, H. 1, S. 1-22. DOI:10.1515/jbnst-2003-0102
Abstract
"Fragestellung des Papieres ist, ob junge Unternehmen durch die Inanspruchnahme einer Beteiligungsfinanzierung (Untersuchungsgruppe) eine bessere unternehmerische Performance erzielen können im Vergleich zu einer 'repräsentativen' Menge von nicht mir Beteiligungskapital finanzierten Unternehmen (Kontrollgruppe). Da sich Beteiligungskapitalgeber bei ihren Investments an den zu erwartenden Wachstumsaussichten der Unternehmen orientieren, kann mit der zufälligen Auswahl von Unternehmen ohne Beteiligungsfinanzierung keine geeignete Kontrollgruppe gebildet werden. In der Mehrzahl der Studien wurden bisher nur wenige oder keine Determinanten berücksichtigt, um eine adäquate Kontrollgruppe auszuwählen. Eine Verzerrung des ausgewiesenen Beitrages der Beteiligungsfinanzierung zum unternehmerischen Wachstum ist daher nicht auszuschließen. In der Studie wird ein statistisches Evaluationsverfahren eingesetzt, um eine Kontrollgruppe zu bestimmen, welche in deutlich mehr beobachtbaren Charakteristika eine hinreichende Ähnlichkeit mit der Untersuchungsgruppe aufweist. Der anschließende Vergleich der Beschäftigungswachstumsraten zwischen der Untersuchungs- und Kontrollgruppe nach dem Matching zeigt, dass eine offene Beteiligung eines Beteiligungskapitalgebers zu einem höheren Wachstum junger Unternehmen in Deutschland führt. Die Beschäftigungswirkung fällt jedoch, verglichen mit den bisherigen Studien, deutlich geringer aus. Zudem sind einige branchen- und regionsspezifische Unterschiede offensichtlich." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Zum Zusammenhang zwischen Gründungen und regionaler Entwicklung (2003)
Zitatform
Fritsch, Michael (2003): Zum Zusammenhang zwischen Gründungen und regionaler Entwicklung. (Freiberger Arbeitspapiere 2003/04), Freiberg, 19 S.
Abstract
"Der Beitrag behandelt den Einfluss des Gründungsgeschehens auf die regionale Entwicklung. Viele dieser Wirkungen sind indirekter Natur und müssen sich nicht notwendig in der Region niederschlagen, in der die Gründung stattfand. Empirische Analysen für westdeutsche Regionen zeigen, dass nur für die Entwicklung in den 1990er Jahren ein positiver Zusammenhang mit dem Gründungsgeschehen ermittelt werden kann. Für die 1980er Jahre zeigt sich ein solcher Zusammenhang nicht. Dabei ergeben sich Hinweise darauf, dass die wesentlichen Wirkungen des Gründungsgeschehens langfristiger Natur sind. Ein Vergleich mit Ostdeutschland zeigt einen deutlich stärkeren Einfluss der Gründungen auf die Regionalentwicklung als in Westdeutschland." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Die statistische Erfassung von Gründungen in Deutschland: ein Vergleich von Beschäftigungsstatistik, Gewerbeanzeigenstatistik und den Mannheimer Gründungspanels (2003)
Zitatform
Fritsch, Michael, Reinhold Grotz, Udo Brixy, Michael Niese & Anne Otto (2003): Die statistische Erfassung von Gründungen in Deutschland. Ein Vergleich von Beschäftigungsstatistik, Gewerbeanzeigenstatistik und den Mannheimer Gründungspanels. In: Allgemeines statistisches Archiv, Jg. 87, H. 1, S. 87-96.
Abstract
"Das Papier fasst die Hauptergebnisse eines Vergleichs von drei Datensätzen zusammen, die Informationen über Existenzgründungsativitäten in Deutschland bieten. Basierend auf unseren Analysen kommen wir zu dem Schluss, dass der Beschäftigtendatensatz der Sozialversicherungsstatistik und die Mannheimer Gründungspanels relativ reliable Indikatoren für Firmengründungen bieten. Verglichen mit diesen Quellen erscheint die Aussagekraft der offiziellen Gewerbeanzeigenstatistik weitaus geringer, insbesondere im Hinblick auf die Zahl von Neugründungen. Die bei Erhebung und Aufbereitung der Datensätze angewendeten Methoden und Definitionen haben Auswirkungen für die sektorale und regionale Struktur der Informationen über Firmengründungen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Regional patterns and determinants of the success of new firms in Western Germany: paper prepared for presentation on the 43rd Congress of the European Regional Science Association (ERSA) 27-31 August 2003 at the University of Jyväskylä (Finland) (2003)
Zitatform
Grotz, Reinhold & Udo Brixy (2003): Regional patterns and determinants of the success of new firms in Western Germany. Paper prepared for presentation on the 43rd Congress of the European Regional Science Association (ERSA) 27-31 August 2003 at the University of Jyväskylä (Finland). Nürnberg, 26 S.
Abstract
Analysiert werden 74 deutsche Regionen über einen Zeitraum von 10 Jahren im Hinblick auf die Chancen neu gegründeter Unternehmen, erfolgreich zu überleben. Die These, dass Regionen mit hoher Gründungsquote auch den Unternehmenserfolg begünstigen, lässt sich nicht bestätigen. Allerdings zeigen sich Unterschiede von Firmen im Dienstleistungssektor gegenüber denen im produzierenden Gewerbe. Daraus wird geschlossen, dass die beiden Firmenarten unterschiedliche Anforderungen an die Bedingungen ihrer Gründung besitzen, aber nicht bezüglich ihres Unternehmenserfolges. Ferner wird die These aufgestellt, dass Raumstrukturen, die günstig für Unternehmensgründungen im Dienstleistungsbereich sind, nicht zwangsläufig eine bessere Überlebensquote bewirken. (IAB)
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Literaturhinweis
Unternehmerinnen in Deutschland: Gutachten. Langfassung (2003)
Zitatform
Kay, Rosemarie, Brigitte Günterberg, Michael Holz & Hans-Jürgen Wolter (2003): Unternehmerinnen in Deutschland. Gutachten. Langfassung. (BMWA-Dokumentation 522), Berlin, 305 S.
Abstract
"Im Mittelpunkt der Untersuchung stehen folgende Fragenkomplexe:
1. Obwohl die Befunde der GEM-Studie mit deutlichen Fragezeichen zu versehen sind, werfen sie dennoch die Frage nach der volkswirtschaftlichen Bedeutung der von Frauen gegründeten und geführten Unternehmen auf. Es wurde ein Verfahren entwickelt, das eine erste Beantwortung dieser Frage erlaubt. So ist es möglich, die Zahl der Frauenunternehmen sowie ihres Anteils am Umsatz und an der Bereitstellung von Arbeits- und Ausbildungsplätzen zu ermitteln. Auf dieser Grundlage können dann erste Aussagen über die volkswirtschaftliche Bedeutung von Frauenunternehmen getroffen werden, speziell welchen Beitrag sie zum Strukturwandel und volkswirtschaftlichen Wachstum leisten.
2. Diese Aussagen stützen sich zugleich auf die Beantwortung der Frage, welche Unterschiede zwischen den Charakteristika der von Frauen und der von Männern gegründeten und geführten Unternehmen bestehen. Falls solche Unterschiede nachgewiesen werden können, gilt es die Gründe hierfür zu ermitteln.
3. Der Einfluss auf die volkswirtschaftliche Bedeutung von Frauenunternehmen hängt zudem von der Beantwortung der Frage ab, wie sich die von Frauen gegründeten und geführten Unternehmen im Vergleich zu den übrigen Unternehmen entwickeln. Falls Entwicklungsunterschiede ermittelt werden, stellt sich die Frage nach ihren Gründen.
4. Frauen machen sich bis dato seltener beruflich selbständig als Männer. Dieser Befund wirft unmittelbar die Frage nach frauenspezifischen Gründungshemmnissen und -barrieren auf, wobei der Begriff Gründungshemmnisse auf Phänomene abstellt, die auf die Entscheidung, sich selbständig machen zu wollen, einwirken, wohingegen der Begriff Gründungsbarrieren gründungswillige Personen in den Blick nimmt, die in der Vorbereitung und Umsetzung ihres Gründungsvorhabens behindert werden. Antworten auf diese Frage kann u.a. ein Vergleich von selbständig tätigen Frauen und Männern hinsichtlich gründungsrelevanter Merkmale liefern.
5. Da ein höherer Frauenanteil an den Gründungen erstrebenswert ist, ist zu prüfen, was die im Gründungsgeschehen involvierten Akteure tun können, um Frauen den Schritt in die Selbständigkeit zu erleichtern, aber auch, um die von ihnen gegründeten Unternehmen auf eine wirtschaftlich tragfähige Basis zu stellen." (Autorenreferat, IAB-Doku) -
Literaturhinweis
Unternehmerinnen in Deutschland: Gutachten. Kurzfassung (2003)
Zitatform
Kay, Rosemarie, Brigitte Günterberg, Michael Holz & Hans-Jürgen Wolter (2003): Unternehmerinnen in Deutschland. Gutachten. Kurzfassung. Bonn, 12 S.
Abstract
"Der Kenntnisstand über Unternehmerinnen in Deutschland und die von ihnen geführten Unternehmen weist große Lücken auf. Ziel der vorliegenden Untersuchung ist es, die auf ökonomische Sachverhalte bezogenen Kenntnislücken zu verkleinern. Im Einzelnen gilt es,
- die volkswirtschaftliche Bedeutung von Frauen gegründeter und geführter Unternehmen zu ermitteln,
- zu klären, ob zwischen den Charakteristika der von Frauen und von Männern gegründeten und geführten Unternehmen identifizierbare Unterschiede bestehen, wie sie zu begründen sind und welche wirtschaftliche Entwicklung die jeweiligen Unternehmen aufweisen,
- zu analysieren, warum sich Frauen bisher seltener beruflich selbständig machen als Männer und
- Ansatzpunkte zur Erhöhung des Frauenanteils an den Unternehmensgründungen zu identifizieren." (Autorenreferat, IAB-Doku) -
Literaturhinweis
Global Entrepreneurship Monitor: Unternehmensgründungen im weltweiten Vergleich. Länderbericht Deutschland 2002. Sonderthema: Vergleich deutscher Regionen (2003)
Zitatform
Sternberg, Rolf & Heiko Bergmann (2003): Global Entrepreneurship Monitor. Unternehmensgründungen im weltweiten Vergleich. Länderbericht Deutschland 2002. Sonderthema: Vergleich deutscher Regionen. (Global Entrepreneurship Monitor. Länderbericht Deutschland 04), Köln, 52 S.
Abstract
Der Länderbericht Deutschland 2002 zum Global Entrepreneurship Monitor (GEM) beschreibt und erklärt die Gründungsaktivitäten in Deutschland im internationalen, regionalen und zeitlichen Vergleich. Es werden zwei Faktorengruppen untersucht: Die Einstellung der Bevölkerung zu Unternehmensgründungen, einschließlich der Motivation der Gründer, und die gründungsbezogenen Rahmenbedingungen. Neben dem Umfang der Gründungsaktivitäten nach Alter, Geschlecht etc. und Einstellungen/Motiven der Gründer werden das Gründerpotenzial ('Nascent Entrepreneurs'), die Förderstruktur, die Vermittlung gründungsbezogener Kenntnisse, der Zugang zu Eigen-/Fremdkapital sowie die Abhängigkeit der Gründungsaktivitäten von der konjunkturellen Lage der Wirtschaft näher beleuchtet. (IAB2)
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Literaturhinweis
Die Auswirkungen öffentlicher Gründungsförderung auf das Überleben und Wachstum junger Unternehmen (2002)
Almus, Matthias; Prantl, Susanne;Zitatform
Almus, Matthias & Susanne Prantl (2002): Die Auswirkungen öffentlicher Gründungsförderung auf das Überleben und Wachstum junger Unternehmen. In: Jahrbücher für Nationalökonomie und Statistik, Jg. 222, H. 2, S. 161-185. DOI:10.1515/jbnst-2002-0202
Abstract
"In dem Papier wurden kausale Effekte öffentlicher Förderprogramme für Unternehmensgründungen untersucht, welche die Deutsche Ausgleichsbank (DtA) verwaltet. Die Analysen basieren auf einem Datensatz, der durch die Verkündigung des Datenbestands der DtA zu allen Förderzusagen zwischen 1990 und 1999 und der am Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) durchgeführten ZEW-Gründerstudie entstand. Im Mittelpunkt der Untersuchung stehen mittelfristige Fördereffekte auf die Überlebenschancen und das Beschäftigungswachstum der geförderten Unternehmen. Um diese Effekte schätzen zu können, wird mit Hilfe eines nicht-parametrischen Matching-Verfahrens aus der Gesamtheit nicht-geförderter Unternehmen eine adäquate Kontrollgruppe zum Vergleich mit der Untersuchungsgruppe geförderter Unternehmen ausgewählt. Die empirischen Analysen zeigen, dass Gründungsförderung der DtA signifikante positive Effekte auf die Überlebenswahrscheinlichkeit und das Beschäftigungswachstum junger deutscher Unternehmen ausübt." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Insolvenzen: Reinigende Kraft in der Krise oder Gefahr am Arbeitsmarkt? (2002)
Zitatform
Bellmann, Lutz & Arnd Kölling (2002): Insolvenzen: Reinigende Kraft in der Krise oder Gefahr am Arbeitsmarkt? (IAB-Kurzbericht 17/2002), Nürnberg, 5 S.
Abstract
Der Kurzbericht gibt zunächst einen Überblick über die Zahl der Insolvenzen seit 1999 und der davon betroffenen Beschäftigten. Anschließend werden die Ergebnisse in einen Zusammenhang mit den Gründungen und Schließungen sowie der Beschäftigungsdynamik gestellt. Es zeigt sich, dass die Insolvenzen nur einen Bruchteil der Betriebsschließungen ausmachen. Ebenso lag in den meisten Jahren (außer 1997) die Zahl der Gründungen über der der Schließungen. Außerdem beträgt die Zahl der von Insolvenzen akut Betroffenen nur einen Bruchteil der Personen, die der üblichen Dynamik des Arbeitsmarktes unterliegen. Gesamtwirtschaftlich ist der Einfluss von Insolvenzen nur schwach nachweisbar. Diese Ergebnisse legen nahe, dass Insolvenzen für die Analyse des gesamten Arbeitsmarktes nicht verwendet werden sollten. (IAB2)
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Räumliche Differenzierungen von Betriebsgründungsintensität und Überlebenschancen in Westdeutschland 1983 bis 1997 (2002)
Zitatform
Brixy, Udo & Reinhold Grotz (2002): Räumliche Differenzierungen von Betriebsgründungsintensität und Überlebenschancen in Westdeutschland 1983 bis 1997. In: Raumforschung und Raumordnung, Jg. 60, H. 2, S. 100-122.
Abstract
"Unternehmensgründungen gelten als wichtiges Mittel, regionale Wirtschaftsstrukturen zu erneuern. Es gibt aber erst wenig Erkenntnisse über den zeitlichen Ablauf, die sektorale und räumliche Differenzierung sowie das Überleben von Neugründungen. Der erste Teil des Beitrags befasst sich mit der Analyse des Gründungsgeschehens in Westdeutschland in den Jahren 1983-1997 und zeigt dabei eine relativ hohe Konstanz von Strukturen und Vorgängen. Ein weiteres wichtiges Ergebnis ist, dass die beobachteten Gründungsraten einzelner Kohorten und ihre fünfjährigen Überlebensquoten in der Summe in einem reziproken Verhältnis zueinander stehen, was vor allem durch den Dienstleistungssektor verursacht wird. Im zweiten Teil der Untersuchung wird der Versuch unternommen, mithilfe von Regressionsrechnungen die räumlichen Unterschiede bei den Gründungs- und Überlebensraten zu schätzen. Die Modelle für die Gründungen liefern recht gute Bestimmtheitsmaße (60-84 %); nicht ganz so aussagekräftig fallen die Ergebnisse für die Überlebensquoten aus. Insgesamt zeigt sich, dass die Branchenzugehörigkeit sowie das regionale Umfeld (Betriebsgrößenstruktur, Qualifikationen, Arbeitslosigkeit usw.) großen Einfluss sowohl auf die Gründungs- als auch Überlebensraten nehmen. Abschließend fließen die gewonnenen Erkenntnisse in einige Überlegungen zur regionalen Strukturpolitik ein." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Self-employment wealth and job creation: the roles of gender, non-pecuniary motivation and entrepreneurial ability (2002)
Zitatform
Burke, Andrew E., Felix R. FritzRoy & Michael A. Nolan (2002): Self-employment wealth and job creation. The roles of gender, non-pecuniary motivation and entrepreneurial ability. In: Small business economics, Jg. 19, H. 3, S. 255-270.
Abstract
"This paper uses National Child Development Study data for a large cohort of British individuals, to explore the influence of education, inheritance and other background characteristics on the propensity to become self-employed; and also on subsequent success, as measured by job and wealth creation. For the first time, we study the effects of our regressor variables on our success measures via disaggregation of our sample by gender ┐ and, in this way, reveal striking differences between the determinants of male and female entrepreneurial performance." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Das Gründungsgeschehen in Deutschland: Darstellung und Vergleich der Datenquellen (2002)
Fritsch, Michael ; Brixy, Udo ; Grotz, Reinhold; Leiner, Robert; Almus, Matthias; Niese, Michael; Engel, Dirk ; Otto, Anne ; Gräb, Christopher; Prantl, Susanne; Grotz, Reinhold; Fritsch, Michael ; Zwick, Markus;Zitatform
Fritsch, Michael & Reinhold Grotz (Hrsg.) (2002): Das Gründungsgeschehen in Deutschland. Darstellung und Vergleich der Datenquellen. Heidelberg: Physica-Verl., 234 S.
Abstract
"In diesem Buch wird für fünf Datenquellen gezeigt, auf welche Weise sich aus ihnen Informationen über das Gründungsgeschehen ableiten lassen. Dabei geht es neben der Vorgehensweise bei der Identifikation der Gründung und Stilllegung von Betrieben bzw. Unternehmen insbesondere um mögliche Ungenauigkeiten und Fehler, mit denen man Abweichungen der Angaben aus den verschiedenen Quellen erklären könnte. Bei diesen Datenquellen, denen jeweils ein Kapitel gewidmet ist, handelt es sich um_-die Erhebungen der amtlichen Statistik, insbesondere der Statistik des Bergbaus und Verarbeitenden Gewerbes (Kapitel 3),_-die Statistik der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten der Bundesanstalt für Arbeit (im Folgenden "Beschäftigtenstatistik") (Kapitel 4),_-die "Mannheimer Gründungspanels" des Zentrums für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) (Kapitel 5),_-die Statistik der Gewerbeanzeigen (Kapitel 6) sowie_-die Umsatzsteuerstatistik (Kapitel 7). Vor den Darstellungen der verschiedenen Quellen wird in Kapitel 2 ein Überblick über mögliche Probleme bei der Erfassung von Gründungen und Stilllegungen gegeben. Aufbauend auf den Einzeldarstellungen werden in Kapitel 8 dann die Angaben zu Gründungen und Stillegungen aus vier dieser Quellen einander gegenüber gestellt, um daraus Rückschlüsse auf das Ausmaß möglicher Fehler und somit auf die Validität dieser Datenquellen abzuleiten. Diesem Vergleich liegen Anageben für die Jahre 1996-1998 zu Grunde. Dabei werden zunächst die Angaben auf gesamtwirtschaftlicher und sektoraler Ebene gegenübergestellt (Kapitel 8.1); daran anschließend erfolgt eine räumlich differenzierte Betrachtung (Kapitel 8.2). In Kapitel 9 erfolgt die zusammenfassende Bewertung der vier Datenquellen aus der Sicht der empirischen Gründungsforschung." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Gründungen in Deutschland: Datenquellen, Niveau und räumlich-sektorale Struktur (2002)
Zitatform
Fritsch, Michael, Reinhold Grotz, Udo Brixy, Michael Niese & Anne Otto (2002): Gründungen in Deutschland. Datenquellen, Niveau und räumlich-sektorale Struktur. In: J. Schmude & R. Leiner (Hrsg.) (2002): Unternehmensgründungen : interdisziplinäre Beiträge zum Entrepreneurship Research, S. 1-32.
Abstract
"In diesem Aufsatz sind die wesentlichen Ergebnisse eines empirischen Vergleiches von vier Datenquellen zum Gründungsgeschehen in Deutschland zusammengefasst. Der Vergleich dieser vier Datenquellen bezieht sich sowohl auf das Niveau als auch auf die sektorale und räumliche Struktur der Gründungsaktivitäten. Auf der Grundlage unserer Analysen schließen wir, dass sich insbesondere aus der Beschäftigtenstatistik der Bundesanstalt für Arbeit und den Mannheimer Gründungspanels des ZEW valide Indikatoren des Gründungsgeschehens ableiten lassen. Demgegenüber sind die Informationen der Gewerbeanzeigenstatistik - vor allem hinsichtlich des ausgewiesenen Niveaus der Gründungsaktivitäten - offenbar mit einem vergleichsweise hohen Maß an Ungenauigkeit behaftet. Die amtliche Statistik des Bergbaus und Verarbeitenden Gewerbes hat den wesentlichen Nachteil, dass sie in dem von ihr abgedeckten Wirtschaftsbereich nur einen Teil der Gründungen erfasst. Bei allen vier Quellen schlagen sich die Verfahren zur Erhebung und Aufbereitung der Daten in Unterschieden in der Branchen- und Regionalstruktur der Gründungsdaten nieder." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Zusammenfassender Vergleich der Datenquellen zum Gründungsgeschehen in Deutschland (2002)
Zitatform
Fritsch, Michael, Reinhold Grotz, Udo Brixy, Michael Niese & Anne Otto (2002): Zusammenfassender Vergleich der Datenquellen zum Gründungsgeschehen in Deutschland. In: M. Fritsch & R. Grotz (Hrsg.) (2002): Das Gründungsgeschehen in Deutschland : Darstellung und Vergleich der Datenquellen, S. 199-214.
Abstract
Es wird eine Gegenüberstellung der verschiedenen Datenquellen zum Gründungsgeschehen in Deutschland vorgenommen. Dabei wird auf die wesentlichen Charakteristika der untersuchten statistischen Berichtssysteme, auf deren Informationen und deren Eignung für eine Analyse des Gründungsgeschehens eingegangen. (IAB)
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Literaturhinweis
Räumlicher Vergleich der Datengrundlagen zum Gründungs- und Stillegungsgeschehen in Deutschland (2002)
Zitatform
Grotz, Reinhold, Udo Brixy & Anne Otto (2002): Räumlicher Vergleich der Datengrundlagen zum Gründungs- und Stillegungsgeschehen in Deutschland. In: M. Fritsch & R. Grotz (Hrsg.) (2002): Das Gründungsgeschehen in Deutschland : Darstellung und Vergleich der Datenquellen, S. 165-198.
Abstract
Es werden vier Datengrundlagen über Betriebs- bzw. Unternehmensgründungen hinsichtlich der Abbildung räumlicher Strukturen des Gründungsgeschehens miteinander verglichen. Insbesondere geht es darum, inwieweit sich die Unterschiede in der Erhebungskonzeption der einzelnen Datengrundlagen auch in der räumlichen Verteilung von Gründungen und Stilllegungen niederschlagen. (IAB2)
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Literaturhinweis
Das internationale Gründungsklima: neun Länder im Vergleich ihrer Rahmenbedingungen für Existenz- und Unternehmensgründungen (2002)
Klandt, Heinz; Gosch, Thorsten; Kessing, Heiner; Gerlach, Katy; Brüning, Erdme; Browne, Annette; Haronski, Kacek; Schneider, Stefan; Hücker, Gerhard; Berke, Christiane;Zitatform
Klandt, Heinz & Erdme Brüning (2002): Das internationale Gründungsklima. Neun Länder im Vergleich ihrer Rahmenbedingungen für Existenz- und Unternehmensgründungen. (Schriften zu internationalen Wirtschaftsfragen 32), Berlin: Duncker & Humblot, 402 S.
Abstract
"Potentielle Unternehmensgründer treffen auf ein komplexes System von wirtschaftlichen und sozialen Rahmenbedingungen, die das jeweilige Gründungsvorhaben unterstützen oder auch behindern können. Diese Rahmenbedingungen wurden in einer Reihe von Einzelstudien - in Frankreich, den Niederlanden, Schweden, UK, Polen, den USA, Malaysia und Signapur - untersucht und im vorliegenden Werk mit Bezug auf die Situation in Deutschland zusammengefaßt. Zunächst werden Gründungsgeschehen und Gründungserfolg als Ergebnis des Zusammenspiels von Rahmenbedingungen und Akteuren in den einbezogenen Ländern insbesondere auf der Basis amtlicher u.a. Statistiken dargestellt. Mit Hilfe von unterschiedlichen Primärerhebungen (z.B. Analysen von Fernsehserien und Lesebüchern, Expertengesprächen, schriftlichen Studierendenbefragungen) und weiteren Sekundäruntersuchungen werden Gründungsinfrastruktur (Gründungshelfer, Gründungsförderprogramme, Gründungsausbildung) und Gründungskontext (politisches Umfeld, Unternehmerimage, Motive und Vorbehalte der Grünbdung, konjunkturelle Lage, Kostenaspekte, Zutritthemmnisse, Innovationsaktivität) beleuchtet. Insgesamt treffen die Existenzgründer in allen Ländern mit Ausnahme von Polen auf eher unterstützende Bedingungen mit erheblichen nationalen Abweichungen in den Förderansätzen und -instrumenten. So finden Gründer zum Beispiel in Deutschland seit langem Unterstützung seitens der Kammern und Kreditinstitute; Venture Capital hingegen (formelles, informelles, Corporate VC, Inkubatoren) wird hier erst seit wenigen Jahren verstärkt angeboten. Einigkeit besteht in allen Ländern hinsichtlich des Trends beim Unternehmerimage: Das Unternehmerbild entwickelt sich vom kapitalistischen Ausbeuter hin zum Arbeitsplatzbeschaffer." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Arbeitsplatzdynamik in der baden-württembergischen Industrie: eine Analyse mit amtlichen Betriebspaneldaten (2002)
Zitatform
Strotmann, Harald (2002): Arbeitsplatzdynamik in der baden-württembergischen Industrie. Eine Analyse mit amtlichen Betriebspaneldaten. (Hohenheimer volkswirtschaftliche Schriften 39), Frankfurt am Main u.a.: Lang, 343 S. DOI:10.3726/b13917
Abstract
"Die Betrachtung aggregierter Beschäftigungsentwicklungen greift zu kurz, wenn man sich für die Dynamik und die Unterschiedlichkeit betriebsindividueller Beschäftigungsveränderungen interessiert. Für diese Arbeit wurden daher erstmals für die baden-württembergische Industrie und die Jahre 1980 bis 1999 amtliche Betriebsdaten zu einem Betriebspaneldatensatz verknüpft. Ausgehend von einer fundierten Analyse der betrieblichen Arbeitsplatzdynamik werden mögliche betriebsindividuelle, branchenspezifische, aber auch regionale Einflussfaktoren des betrieblichen Beschäftigungswachstums einer empirischen Überprüfung unterzogen. Eine ökonometrische Analyse möglicher Determinanten des Auftretens und insbesondere des Überlebens von neu gegründeten Industriebetrieben rundet die Arbeit ab." (Autorenreferat, IAB-Doku)
