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Dossier

Gender und Arbeitsmarkt

Das Themendossier "Gender und Arbeitsmarkt" bietet wissenschaftliche und politiknahe Veröffentlichungen zu den Themen Erwerbsbeteiligung von Frauen und Männern, Müttern und Vätern, Berufsrückkehrenden, Betreuung/Pflege und Arbeitsteilung in der Familie, Work-Life-Management, Determinanten der Erwerbsbeteiligung, geschlechtsspezifische Lohnunterschiede, familien- und steuerpolitische Regelungen sowie Arbeitsmarktpolitik für Frauen und Männer.
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im Aspekt "Deutschland"
  • Literaturhinweis

    Eltern sein in Deutschland - Neunter Familienbericht: Zusammenfassung des Gutachtens der Sachverständigenkommission (2021)

    Walper, Sabine ; Kleinschrot, Leonie ; Schüle-Tschersich, Meike; Müller, Dagmar;

    Zitatform

    Walper, Sabine, Leonie Kleinschrot, Dagmar Müller & Meike Schüle-Tschersich (2021): Eltern sein in Deutschland - Neunter Familienbericht: Zusammenfassung des Gutachtens der Sachverständigenkommission. (Familienbericht 9), Berlin, 53 S.

    Abstract

    "Eltern sein in Deutschland“ fasst das Gutachten der Sachverständigenkommission für den Neunten Familienbericht zusammen und bietet einen Überblick über die wichtigsten gesellschaftlichen Trends, die das Familienleben und die Situation von Eltern in Deutschland bestimmen. Im Mittelpunkt stehen Eltern als Weichensteller für das Leben ihrer Kinder. Ansprüche, Anforderungen und Angebote, denen sich Eltern bei wachsender Vielfalt gegenüber sehen, werden Wünschen und Zielen gegenübergestellt, um daraus Empfehlungen für eine wirksame Politik für Familien abzuleiten." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Positive and negative work reflection, engagement and exhaustion in dual-earner couples: Exploring living with children and work-linkage as moderators (2021)

    Walter, Johanna ; Haun, Verena C. ;

    Zitatform

    Walter, Johanna & Verena C. Haun (2021): Positive and negative work reflection, engagement and exhaustion in dual-earner couples: Exploring living with children and work-linkage as moderators. In: German Journal of Human Resource Management, Jg. 35, H. 2, S. 249-273. DOI:10.1177/2397002220964930

    Abstract

    "Many employees think about their work during off-job time. Scholars have suggested that whether work-related thoughts during off-job time have detrimental or beneficial effects on employees’ well-being and performance depends on the nature of these thoughts. In this study with dual-earner couples we examined whether employees’ positive and negative work reflection during off-job time are associated with their own and with their partners’ work engagement and exhaustion. Furthermore, we investigated whether (a) living with children and (b) being work-linked (i.e. working in the same organisation and/or working in the same profession) moderated these relations. Both partners of 130 German heterosexual dual-earner couples responded to online questionnaires. We estimated multilevel analyses using the actor–partner interdependence model to analyse our dyadic data. We found positive associations between employees’ positive work reflection and both their own and their partners’ work engagement. Employees’ positive work reflection was also associated with their decreased exhaustion. Employees’ negative work reflection was negatively associated with their own work engagement and positively associated with their own exhaustion but unrelated to their partners’ outcomes. Moderator analyses revealed that living with children weakened the link between employees’ positive work reflection and their own work engagement and strengthened the link between their negative work reflection and exhaustion. The presence of couples’ work-linkage did not moderate any of these relations. This study builds on previous research by showing that employees’ positive work-related thinking is not only beneficial to themselves but also to their partners. Furthermore, the results suggest that living with children constitutes an additional demand that reduces the motivational effects of positive work reflection and amplifies the detrimental effects of employees’ negative work reflection." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Karriere - Sport - Geschlecht: Empirische Analysen der hauptberuflichen Führung im organisierten Sport (2021)

    Werkmann, Michaela;

    Zitatform

    Werkmann, Michaela (2021): Karriere - Sport - Geschlecht. Empirische Analysen der hauptberuflichen Führung im organisierten Sport. (Sport – Gesellschaft – Kultur), Wiesbaden: Springer VS, 264 S. DOI:10.1007/978-3-658-33588-5

    Abstract

    "In den – traditionell ehrenamtlich geprägten – deutschen Sportverbänden lässt sich seit einigen Jahren eine zunehmende Einflussnahme und Entscheidungskompetenz des hauptberuflichen Führungspersonals beobachten. Eine wissenschaftliche Auseinandersetzung mit diesen „neuen“ Personalstrukturen und AkteurInnen in den Sportorganisationen fehlt bisher jedoch weitestgehend. Ebenso bleibt die Frage der geschlechtergerechten Teilhabe an diesem bedeutsamen Personalbereich empirisch unbeantwortet. An diese Forschungsdesiderate anknüpfend wird auf Basis eines mehrperspektivischen Theoriezugangs aus Ansätzen der Professionalisierungs-, Karriere- und Geschlechterforschung sowie eines multimethodischen Forschungsdesigns aus einer Fragebogen- und einer Interviewstudie folgenden Fragestellungen nachgegangen: 1. Wodurch zeichnen sich hauptberufliche Personalstrukturen und Karrieren von Führungskräften im organisierten Sport aus? 2. Wird bei den hauptberuflichen Personalstrukturen und Karrieren von Führungskräften im organisierten Sport Geschlecht zu einer bedeutsamen Ordnungskategorie? Wie lassen sich Prozesse und Strukturen der Relevanzwerdung von Geschlecht beschreiben und erklären?" (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Who cares when care closes? Care-arrangements and parental working conditions during the COVID-19 pandemic in Germany (2021)

    Zoch, Gundula ; Bächmann, Ann-Christin ; Vicari, Basha ;

    Zitatform

    Zoch, Gundula, Ann-Christin Bächmann & Basha Vicari (2021): Who cares when care closes? Care-arrangements and parental working conditions during the COVID-19 pandemic in Germany. In: European Societies, Jg. 23, H. sup1, S. S576-S588., 2020-10-01. DOI:10.1080/14616696.2020.1832700

    Abstract

    "This study examines the short-term consequences for care-arrangements among working parents, who were affected by the closure of schools and institutional childcare as a result of the COVID-19 pandemic in Germany. By applying multinomial logistic regression models to novel data from two panel surveys of the National Educational Panel Study and its supplementary COVID-19 web survey, the study finds that mothers continue to play a key role in the care-arrangements during the first months of the pandemic. Moreover, the results illustrate the importance of working conditions, especially the possibility of remote work for the altered care-arrangements. Overall, the findings point towards systematic gender differences in the relationship between parental working conditions and the care-arrangements." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

    Beteiligte aus dem IAB

    Bächmann, Ann-Christin ; Vicari, Basha ;
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  • Literaturhinweis

    Gender Differences in Reduced Well-being during the COVID-19 Pandemic – the Role of Working Conditions (2021)

    Zoch, Gundula ; Vicari, Basha ; Bächmann, Ann-Christin ;

    Zitatform

    Zoch, Gundula, Ann-Christin Bächmann & Basha Vicari (2021): Gender Differences in Reduced Well-being during the COVID-19 Pandemic – the Role of Working Conditions. (IAB-Discussion Paper 04/2021), Nürnberg, 45 S.

    Abstract

    "Die Covid-19-Pandemie hat sich sehr unterschiedlich auf die Bedingungen der Beschäftigung und der Familienarbeit von Männern und Frauen ausgewirkt. Damit könnte sie den in den letzten Jahrzehnten langsam und mühsam erreichten Abbau der geschlechtsspezifischen Ungleichheiten in der familiären Arbeitsteilung gefährden. Mit Daten des Nationalen Bildungspanels (NEPS) und der Online durchgeführten Covid-19-Zusatzbefragung für Deutschland untersuchen wir den Zusammenhang zwischen Arbeitsbedingungen und Geschlechterunterschieden im subjektiven Wohlbefinden während der ersten Monate der Pandemie. Dabei berücksichtigen wir systematisch den Haushaltskontext, indem wir zwischen Erwachsenen mit und ohne kleine Kinder unterscheiden. Die Ergebnisse aus multivariaten Regressionsmodellen, die die Zufriedenheit vor der Pandemie berücksichtigen, zeigen einen Rückgang der Lebenszufriedenheit bei allen Befragten, insbesondere bei Frauen und Müttern mit kleinen Kindern. Der stärkere Rückgang des Wohlbefindens von Frauen kann jedoch nicht mit systematischen Unterschieden in den Arbeitsbedingungen während der Pandemie in Verbindung gebracht werden. Kitagawa-Oaxaca-Blinder kontrafaktische Dekompositionen bestätigen diesen Befund. Weitere Robustness-Checks deuten darauf hin, dass die verbleibenden geschlechtsspezifischen Unterschiede in den ersten Monaten der Krise zum Teil durch gesellschaftliche Sorgen und größere Einsamkeit der Frauen erklärt werden. Allgemein betrachtet deuten unsere Ergebnisse auf wichtige geschlechtsspezifische Unterschiede im sozialen Leben und in der psychischen Belastung im Frühjahr 2020 hin, die sich im weiteren Verlauf der Krise wahrscheinlich noch verstärken werden." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Vicari, Basha ; Bächmann, Ann-Christin ;
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  • Literaturhinweis

    Stand der Gleichstellung: Ein Jahr mit Corona (2021)

    Zucco, Aline; Lott, Yvonne ;

    Zitatform

    Zucco, Aline & Yvonne Lott (2021): Stand der Gleichstellung: Ein Jahr mit Corona. (WSI-Report 64), Düsseldorf, 27 S.

    Abstract

    "Die Corona-Krise schränkt das soziale und wirtschaftliche Leben in Deutschland stark ein. Neben dem Anstieg von Kurzarbeit waren und sind viele Beschäftigte aufgrund der eingeschränkten institutionellen Kinderbetreuung gezwungen, ihre Arbeitszeit zu verkürzen oder Kinderbetreuung im Homeoffice zu leisten. Da vor allem Frauen bereits vor der Krise den Löwenanteil an Sorgearbeit übernahmen, geht der vorliegende Report der folgenden Frage nach: Wie hat sich die Krise auf die Geschlechterungleichheit ausgewirkt? Dabei wird die Entwicklung des Gender Pay Gap, Gender Time Gap und Gender Care Gap in den Blick genommen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Eltern sein in Deutschland - Neunter Familienbericht: Ansprüche, Anforderungen und Angebote bei wachsender Vielfalt : mit Stellungnahme der Bundesregierung (2021)

    Zitatform

    (2021): Eltern sein in Deutschland - Neunter Familienbericht. Ansprüche, Anforderungen und Angebote bei wachsender Vielfalt : mit Stellungnahme der Bundesregierung. (Familienbericht 9), Berlin, LXV, 654 S. DOI:10.36189/DJI232021

    Abstract

    "Der Neunte Familienbericht mit dem Titel "Eltern sein in Deutschland" stellt die Eltern in den Mittelpunkt und die Frage, wie es ihnen geht. Der Bericht bestätigt: Familien brauchen Flexibilität und Sicherheit, Investitionen in neue Chancen für die Kinder und gute Perspektiven für das Familienleben. Drei wichtige Handlungsfelder werden in dem Bericht benannt: ∙eine neue Qualität der Vereinbarkeit von Beruf und Familie für mehr Partnerschaftlichkeit, ∙mehr Bildungsgerechtigkeit für Kinder und ∙stabile wirtschaftliche Sicherheit für alle Familien. Eltern sein in Deutschland ist anspruchsvoller geworden. Eltern verlangen sich viel ab: Sie wollen mehr Zeit mit ihren Kindern verbringen, sie so gut wie möglich fördern, Familie und Beruf in Einklang bringen und auch eigene Ziele verfolgen. Dafür suchen und brauchen sie Orientierung und Unterstützung, gerade angesichts sich wandelnder Rollenbilder, komplexerer Familienstrukturen, der Herausforderungen der Digitalisierung und der nach wie vor bestehenden ungleichen sozialen Bedingungen für das Aufwachsen und die Chancen von Kindern. Mit der Erstellung des Neunten Familienberichts wurde im Juli 2018 eine aus sieben Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern bestehende unabhängige Sachverständigenkommission beauftragt. Der 600-seitige Bericht umfasst den Zeitraum Juli 2018 bis 18. August 2020 und enthält insgesamt 31 Empfehlungen zu sieben Zielen, die sich an der nachhaltigen Familienpolitik und einer investiven Sozialpolitik orientieren." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Neunter Familienbericht "Eltern sein in Deutschland": Ansprüche, Anforderungen und Angebote bei wachsender Vielfalt mit Stellungnahme der Bundesregierung (2021)

    Abstract

    "Der hier vorliegende Neunte Familienbericht ist in einer Zeit intensiver familien- und gesellschaftspolitischer Diskurse und Initiativen entstanden, die unter dem Eindruck vielfältiger Aspekte sozialen Wandels, nach wie vor ungelöster gesellschaftlicher Herausforderungen und markanter Ereignisse stehen. Die Endphase seiner Fertigstellung fiel zusammen mit der Covid-19-Pandemie, die ab März 2020 eine der größten Krisen seit der Wirtschaftskrise vor mehr als zehn Jahren auslöste. Der teilweise lange anhaltende Lockdown zur Abwehr einer übergroßen Ausbreitung des Virus und damit einer Überforderung des Gesundheitssystems hat auch in Deutschland weite Bereiche der Wirtschaft zum Stillstand gebracht, und viele Familien sahen sich in der Betreuung und Beschulung der Kinder auf sich selbst gestellt. Dies hat einzelne Themen noch stärker in den Vordergrund gerückt, als es bei der Konzeption dieses Berichts und der Hauptphase seiner Erarbeitung absehbar war. Fragen der wirtschaftlichen Stabilität, die gelebten Erwerbsmodelle und die damit verbundenen Risiken haben an zentraler Bedeutung gewonnen, ebenso wie Fragen ungleicher Bildungschancen, die durch den zeitweisen Ausfall institutioneller Bildung und Betreuung entscheidend akzentuiert wurden. Bereits vor der Corona-Pandemie mussten viele Familien mit einem kleinen Einkommen wirtschaften und sahen ihre Teilhabechancen, vor allem aber auch die Bildungschancen ihrer Kinder beschränkt. Trotz massiver Bemühungen, das Bildungssystem zu reformieren und der in Deutschland starken „sozialen Vererbung“ von Bildungsressourcen entgegenzuwirken und trotz starker Initiativen zur Entwicklung eines inklusiven Bildungssystems, fallen die Bildungserfolge von Kindern und Jugendlichen je nach sozialer Herkunft und je nach individuellen Beeinträchtigungen noch immer sehr unterschiedlich aus. Darüber hinaus wird im Bereich der Bildungspolitik auf die nach wie vor schwächeren Bildungschancen von Kindern und Jugendlichen mit Migrationshintergrund hingewiesen. Schon seit der Anwerbung von Arbeitsmigrantinnen und -migranten in den 1950er-Jahren steht die Diskussion über eine geeignete Integrationspolitik im Raum, die in den vergangenen Jahrzehnten und insbesondere durch die intensive Zuwanderung von Geflüchteten seit 2015 deutlich an Intensität gewonnen hat. Dabei wird zunehmend deutlich, dass sich Integrationsbemühungen auch an Eltern richten müssen und von einer stärkeren Familienorientierung diesbezüglicher Regelungen und Maßnahmen profitieren können. Parallel hierzu hat sich durch die Digitalisierung aller Lebensbereiche das Zusammenleben merklich verändert. Neue Kommunikationstechnologien erleichtern den Austausch im privaten Kreis und in erweiterten sozialen Netzen, helfen bei der raschen Informationssuche, und prägen auch zunehmend die Lern- und Arbeitsbedingungen in Schule, Ausbildung, Studium und Beruf. Gleichzeitig sind neue Anforderungen an Medienkompetenzen entstanden, mit denen alle Nutzenden und vor allem Eltern in ihrer Verantwortung für Kinder und Jugendliche konfrontiert sind. Nicht nur an dieser Stelle wachsen Kita und Schule neue Aufgaben zu, um Kinder und Jugendliche zum kompetenten Umgang mit Informations- und Kommunikationstechnologien in der digitalisierten Gesellschaft zu befähigen, sondern auch Eltern Information und Orientierung zu bieten." (Textauszug, IAB-Doku)

    Weiterführende Informationen

    Eltern sein in Deutschland - Kurzfassung
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  • Literaturhinweis

    Gender-specific patterns and determinants of spillover between work and family: The role of partner support in dual-earner couples (2020)

    Adams, Ayhan ; Golsch, Katrin ;

    Zitatform

    Adams, Ayhan & Katrin Golsch (2020): Gender-specific patterns and determinants of spillover between work and family: The role of partner support in dual-earner couples. In: Journal of Family Research, Jg. 33, H. 1, S. 72-98. DOI:10.20377/jfr-373

    Abstract

    "Objective: The study investigates how partner support affects different types of work-to-family and family-to-work conflicts in dual-earner couples divided by gender and parenthood. Background: In Germany, as in other Western Countries, interrole conflicts between work and family increase, especially within dual-earner couples. Only few studies focused on the effects of partner support on different types of these conflicts. Method: We use longitudinal data deriving from waves 6 to 10 of the German Family Panel (pairfam) to uncover the extent to which the perception of having a supportive partner reduces time- and strain-based work-to-family and family-to-work conflicts. We conduct longitudinal structural equation models based on information of 1,252 persons, which are full-time employed and live in a dual-earner relationship. Results: Whereas for men partner support helps reduce stress-based work-to-family conflicts, for women perceived partner support is not beneficial. Within a subsample of parents, the experience of work-to-family conflicts is likely irrespective of partner support. Overall, women's family-to-work conflicts appear to be reduced by their partners' support whereas for men this detrimental effect only applies in the case of stress-based family-to-work conflicts. Conclusion: To sum up the findings, the differences for men and women in the effect of partner support on different types of interrole conflicts indicate a still existing impact of traditional gender norms that connect femininity to house work and masculinity to employed work." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    It's a woman's world? Occupational structure and the rise of female employment in Germany (2020)

    Bachmann, Ronald ; Stepanyan, Gayane;

    Zitatform

    Bachmann, Ronald & Gayane Stepanyan (2020): It's a woman's world? Occupational structure and the rise of female employment in Germany. (Ruhr economic papers 889), Essen, 25 S.

    Abstract

    "We analyse whether the rise in female labour force participation in Germany over the last decades can be explained by technological progress increasing the demand for non-routine social and cognitive skills, traditionally attributed to women. We do so by examining which task groups and occupations drive the increase in the female share and how this is related to women's wages. Our findings show that the share of women indeed rises most strongly in non-routine occupations requiring strong social and cognitive skills. While the female share in high-paid occupations increases over time, the share of women in the upper parts of the overall wage distribution rises much less which implies significant within-occupation gender wage gaps." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    It's a Woman's World? Occupational Structure and the Rise of Female Employment in Germany (2020)

    Bachmann, Ronald ; Stepanyan, Gayane;

    Zitatform

    Bachmann, Ronald & Gayane Stepanyan (2020): It's a Woman's World? Occupational Structure and the Rise of Female Employment in Germany. In: Verein für Socialpolitik (Hrsg.) (2020): Gender Economics. Beiträge zur Jahrestagung des Vereins für Socialpolitik 2020.

    Abstract

    "We analyse whether the rise in female labour force participation in Germany over the last decades can be explained by technological progress increasing the demand for non-routine social and cognitive skills, traditionally attributed to women. We do so by examining which task groups and occupations drive the increase in the female share and how this is related to wages at the individual level. Our findings show that the share of women indeed rises most strongly in non-routine occupations requiring strong social and cognitive skills. While the female share in high-paid occupations increases over time, the share of women in the upper parts of the overall wage distribution rises significantly less." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Mütter in Ost und West: Angleichung bei Erwerbstätigenquoten und Einstellungen, nicht bei Vollzeiterwerbstätigkeit (2020)

    Barth, Denise; Jessen, Jonas ; Spieß, C. Katharina ; Wrohlich, Katharina ;

    Zitatform

    Barth, Denise, Jonas Jessen, C. Katharina Spieß & Katharina Wrohlich (2020): Mütter in Ost und West. Angleichung bei Erwerbstätigenquoten und Einstellungen, nicht bei Vollzeiterwerbstätigkeit. In: DIW-Wochenbericht, Jg. 87, H. 38, S. 699-706. DOI:10.18723/diw_wb:2020-38-2

    Abstract

    "Bei der Organisation von Familien- und Erwerbsarbeit gab es vor der Wiedervereinigung große Unterschiede zwischen Ost- und Westdeutschland. Seit der Wiedervereinigung haben sich die Erwerbstätigenquoten von Müttern mit betreuungs- bedürftigen Kindern allerdings angeglichen. Dies ging einher mit einer steigenden Zustimmung zur Erwerbstätigkeit von Müttern, insbesondere in Westdeutschland. Nach wie vor gibt es allerdings Unterschiede bei der Arbeitszeit. Mütter in Ostdeutschland arbeiten deutlich häufiger in Vollzeit als Mütter in Westdeutschland. Bei Frauen jüngerer Kohorten ist die Zustimmung zur Vollzeiterwerbstätigkeit von Müttern mit Kleinkindern jedoch vor allem im Osten geringer als bei Frauen älterer Kohorten. Es bleibt abzuwarten, ob der weitere Ausbau der Tagesbetreuung in Kitas und Grundschulen hier zu einer Veränderung in den Einstellungen und damit auch in der Vollzeiterwerbstätigkeit von Müttern mit Kleinkindern führt." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Jessen, Jonas ;
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  • Literaturhinweis

    Maternal employment effects of paid parental leave (2020)

    Bergemann, Annette; Riphahn, Regina T. ;

    Zitatform

    Bergemann, Annette & Regina T. Riphahn (2020): Maternal employment effects of paid parental leave. (Working papers / Institute for Evaluation of Labour Market and Education Policy 2020,06), Bonn, 92 S.

    Abstract

    "We study the short, medium, and long run employment effects of a substantial change in the parental leave benefit program in Germany. In 2007, a means-tested parental leave transfer program, which had paid benefits for up to two years, was replaced by an earnings related transfer, which paid benefits for up to one year. The reform generated winners and losers with heterogeneous response incentives. We find that the reform sped up the labor market return of all mothers after benefit expiration. Likely pathways for this substantial reform effect are changes in social norms and mothers' preferences for economic independence" (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Counterfactual quantile decompositions with selection correction taking into account Huber/Melly (2015): An application to the German gender wage gap (2020)

    Biewen, Martin ; Fitzenberger, Bernd ; Seckler, Matthias;

    Zitatform

    Biewen, Martin, Bernd Fitzenberger & Matthias Seckler (2020): Counterfactual quantile decompositions with selection correction taking into account Huber/Melly (2015). An application to the German gender wage gap. In: Labour Economics, Jg. 67, 2020-09-22. DOI:10.1016/j.labeco.2020.101927

    Abstract

    "Albrecht et al. (2009) use the approach of Buchinsky (1998; 2001) to estimate selection corrected quantile regressions for the estimation of counterfactual wage distributions. (Huber and Melly (2015)) point to the fact that the Buchinsky approach requires a conditional independence assumption that may be violated in applications and suggest a test for this. This paper proposes to transform the original quantile regression model in order to ensure the conditional independence assumption to hold when it is rejected for the original model. Our empirical results on the gender wage gap for Germany suggest that unobserved selection may be underestimated if no transformation is applied." (Author's abstract, © Elsevier) ((en))

    Beteiligte aus dem IAB

    Fitzenberger, Bernd ;
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  • Literaturhinweis

    Für wen lohnt sich Arbeit?: Partizipationsbelastungen im deutschen Steuer-, Abgaben- und Transfersystem (2020)

    Blömer, Maximilian ; Peichl, Andreas ;

    Zitatform

    Blömer, Maximilian & Andreas Peichl (2020): Für wen lohnt sich Arbeit? Partizipationsbelastungen im deutschen Steuer-, Abgaben- und Transfersystem. Gütersloh, 34 S. DOI:10.11586/2020074

    Abstract

    "Die gegenwärtige Corona-Pandemie hat die Schwächen des deutschen Arbeitsmarkts deutlich vor Augen geführt. Gerade geringfügig Beschäftigte sind besonders hart von Arbeitsplatzverlusten betroffen, da sie keinen Anspruch auf Arbeitslosengeld haben und auch kein Kurzarbeitergeld erhalten. Vor allem für viele Haushalte mit niedrigem Einkommen ist damit in der aktuellen Krise ein erheblicher Teil des verfügbaren Einkommens weggebrochen. Dabei erweisen sich die besonderen Regelungen für Minijobs nicht erst jetzt als Hemmschuh für substanzielle, nachhaltige Beschäftigung. Neben fehlender sozialer Absicherung leiden Minijobber:innen unter mangelnden Weiterbildungs- und Entwicklungschancen und arbeiten häufig in niedrig entlohnten Tätigkeiten. Auf der Haben-Seite steht aus Sicht der Beschäftigten einzig die Steuer- und Abgabenfreiheit, das bekannte „brutto gleich netto“. Doch dieser kurzfristige Vorteil erweist sich allzu oft als Bumerang. Denn das Zusammenwirken im deutschen Steuer-, Abgaben- und Transfersystem trägt dazu bei, dass viele Frauen und Mütter sowie zahlreiche Beschäftigte insbesondere im Niedriglohnsektor in Kleinstjobs, geringfügiger Beschäftigung oder Teilzeit mit niedriger Stundenzahl gefangen sind – ein Mehr an Arbeit lohnt sich finanziell häufig nicht. Doch wie sehen die Anreizwirkungen auf das Arbeitsangebot für verschiedene Haushaltskonstellationen konkret aus, die sich durch das Zusammenspiel aus Steuern, Abgaben und Transferentzug ergeben? Diese Frage steht im Mittelpunkt der vorliegenden Studie. Die Analyse nimmt dabei die sogenannte Partizipationsbelastung in den Blick, die aufzeigt, wie viel Prozent des gesamten individuellen Bruttoeinkommens bei der Aufnahme einer Erwerbstätigkeit als Steuern und Abgaben sowie durch Transferentzug vom Staat einbehalten werden. Damit beantwortet die Studie die Frage, für wen sich Arbeit lohnt." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Wind of Change? Cultural Determinants of Maternal Labor Supply (2020)

    Boelmann, Barbara; Schönberg, Uta; Raute, Anna;

    Zitatform

    Boelmann, Barbara, Anna Raute & Uta Schönberg (2020): Wind of Change? Cultural Determinants of Maternal Labor Supply. (IAB-Discussion Paper 30/2020), Nürnberg, 51 S.

    Abstract

    "Werden die Arbeitsmarktentscheidungen von Müttern von der Kultur beeinflusst, in der die Frauen aufgewachsen sind? Und wie wirkt sich das aktuelle soziale Umfeld auf das Arbeitsangebot von Müttern aus? Um diese Fragen zu beantworten, vergleichen wir ost- und westdeutsche Frauen im Kontext der deutschen Wiedervereinigung. Im sozialistischen Osten wurde die Vollzeiterwerbstätigkeit von Müttern forciert, während in Westdeutschland das traditionelle Modell des männlichen Hauptverdieners verbreitet war. Nach der Wiedervereinigung wurden beide Kulturen plötzlich miteinander konfrontiert und dieser Austausch wurde durch die darauffolgenden Migrations- und Pendlerströme weiter verstärkt. Vergleicht man ost- und westdeutsche Mütter entlang der ehemaligen innerdeutschen Grenze innerhalb desselben grenzüberschreitenden lokalen Arbeitsmarktes, zeigt sich, dass Kultur für deren Arbeitsmarktentscheidungen eine entscheidende Rolle spielt. Selbst 20 Jahre nach der Wiedervereinigung kehren ostdeutsche Mütter früher in ihren Beruf zurück und arbeiten mehr Stunden als westdeutsche Mütter. In einem zweiten Schritt betrachten wir ost- und westdeutsche Migrantinnen im jeweils anderen Landesteil und zeigen, dass die ost- und westdeutsche Kindheitskultur unterschiedlich persistent ist. Während ostdeutsche Migrantinnen früher nach der Geburt ihres Kindes in den Beruf zurückkehren und auch mehr Stunden arbeiten als ihre westdeutschen Kolleginnen selbst wenn sie schon lange in der traditionelleren westdeutschen Kultur gelebt haben, passen sich westdeutsche Migrantinnen in ihrem Arbeitsangebot nach der Geburt fast komplett ihren ostdeutschen Kolleginnen an. In einem letzten Schritt nutzen wir aus, dass westdeutsche Firmen unterschiedlich stark von Migrationsströmen von Ost nach West betroffen waren und finden, dass westdeutsche Frauen selbst in ihrem eigenen kulturellen Umfeld durch den Kontakt zu ostdeutschen Frauen ihr Verhalten ändern und früher nach der Geburt ihres Kindes in den Beruf zurückkehren. Dies deutet darauf hin, dass Migration ein Katalysator für kulturellen Wandel sein kann." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Schönberg, Uta;

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    Zusammenfassung
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  • Literaturhinweis

    The gender pay gap revisited: Does machine learning offer new insights? (2020)

    Briel, Stephanie; Töpfer, Marina ;

    Zitatform

    Briel, Stephanie & Marina Töpfer (2020): The gender pay gap revisited: Does machine learning offer new insights? (Friedrich-Alexander-Universität, Lehrstuhl für Arbeitsmarkt- und Regionalpolitik. Diskussionspapiere 111), Nürnberg, 73 S.

    Abstract

    "Dieser Beitrag untersucht die geschlechtsspezifische Lohnlücke am Mittelwert und entlang der Lohnverteilung. Für unsere Analyse nutzen wir Daten des Sozio-ökonomischen Panels. Wir schätzen die bereinigte Lohnlücke zwischen Männern und Frauen unter Verwendung einer Methode des Maschinellem Lernens (post-double-LASSO Ansatz). Die mit dieser Methode geschätzten bereinigten Lohnlücken unterscheiden sich substantiell von den Ergebnissen konventioneller Ansätze. Hauptgrund für diese Unterschiede ist, dass der Ansatz des Maschinellen Lernens eine Vielzahl von Interaktionen und Polynomen zweiter Ordnung sowie unterschiedliche Kontrollvariablen entlang der Lohnverteilung wählt. Dieses Ergebnis deutet daraufhin, dass flexiblere Modelspezifikationen benötigt werden, um die Geschlechterlohnlücke adäquat zu schätzen. Wir zeigen auch, dass die Schätzergebnisse robust gegenüber Selektion aufgrund unbeobachtbarer Merkmale sind." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Women’s employment, income and divorce in West Germany: a causal approach (2020)

    Brüggmann, Daniel ;

    Zitatform

    Brüggmann, Daniel (2020): Women’s employment, income and divorce in West Germany: a causal approach. In: Journal for labour market research, Jg. 54, S. 1-22. DOI:10.1186/s12651-020-00270-0

    Abstract

    "In this paper, I assess the employment and income effect of divorce for women in West Germany between 2000 and 2005. With newly available administrative data that allows me to adopt a causal approach, I find strong negative employment effects with respect to marginal employment and strong positive effects with respect to regular employment. However, in sum, the overall employment rate (marginal and regular employment combined) is not affected. Furthermore, the lower the labor market attachment before separation is, the more pronounced employment effects are. In addition, I also estimate the impact of divorce on daily gross incomes. I find no convincing evidence for an income effect. I conclude that a divorce might have a pure labor supply effect only." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Family-friendly organizational arrangements - anything but "a fuss" (over nothing)! (2020)

    Bächmann, Ann-Christin ; Hagen, Marina; Grunow, Daniela ; Müller, Dana ; Frodermann, Corinna ;

    Zitatform

    Bächmann, Ann-Christin, Corinna Frodermann, Daniela Grunow, Marina Hagen & Dana Müller (2020): Family-friendly organizational arrangements - anything but "a fuss" (over nothing)! In: IAB-Forum H. 20.02.2020, o. Sz., 2020-02-17.

    Abstract

    "In Germany, more and more companies are offering measures to improve the reconciliation of family and work. This carries benefits for companies and employees alike, because family-friendly measures help women to return to their previous employer faster and more frequently." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Does the firm make the difference?: The influence of organizational family-friendly arrangements on the duration of employment interruptions after childbirth (2020)

    Bächmann, Ann-Christin ; Müller, Dana ; Frodermann, Corinna ;

    Zitatform

    Bächmann, Ann-Christin, Corinna Frodermann & Dana Müller (2020): Does the firm make the difference? The influence of organizational family-friendly arrangements on the duration of employment interruptions after childbirth. In: European Sociological Review, Jg. 36, H. 5, S. 798-813., 2020-03-06. DOI:10.1093/esr/jcaa016

    Abstract

    "Despite the increase in dual-earner couples in Germany over recent decades, starting a family still often leads to a (re-)traditionalization of the division of labour in partnerships, with considerable gender differences in working hours and family obligations remaining. Consequently, after a child is born especially women face the challenge of reconciling career and family. Against this backdrop, a growing proportion of firms has started to create family-friendly working conditions to relieve the burden on their (female) employees. In the course of doing so, firms have also increasingly invested in organizational family-friendly arrangements in recent years. In this paper, we analyse the effects of these arrangements on employees' behaviour by using German linked employer-employee data. We ask how specific organizational family-friendly measures affect a crucial point in women's careers: the employment interruption after childbirth. Based on time-specific piecewise constant models, our results reveal that organizational family-friendly measures positively influence women's return to the labour market after childbirth and thus result in benefits for both firms and employees. Furthermore, we find that the effects of the measures are determined by the structural context and are not time constant but vary according to the age of the child." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Warum Mütter wechseln, wenn sie bleiben könnten?: Der Einfluss betrieblicher Merkmale auf Arbeitgeberwechsel von Müttern nach der Geburt des ersten Kindes (2020)

    Bächmann, Ann-Christin ; Frodermann, Corinna ;

    Zitatform

    Bächmann, Ann-Christin & Corinna Frodermann (2020): Warum Mütter wechseln, wenn sie bleiben könnten? Der Einfluss betrieblicher Merkmale auf Arbeitgeberwechsel von Müttern nach der Geburt des ersten Kindes. In: Zeitschrift für Soziologie, Jg. 49, H. 2/3, S. 200-215., 2020-04-28. DOI:10.1515/zfsoz-2020-0018

    Abstract

    "Die Geburt eines Kindes stellt nach wie vor gerade für den Erwerbsverlauf von Frauen einen kritischen Punkt dar, da sie zumeist mit einer Erwerbsunterbrechung und damit verbunden negativen Karrierekonsequenzen einhergeht. Letztere können jedoch durch eine Fortsetzung des Erwerbsverhältnisses beim bisherigen Arbeitgeber abgemildert werden. Vor diesem Hintergrund untersuchen wir, welche betrieblichen Merkmale die Wahrscheinlichkeit für Betriebswechsel von Müttern nach familienbedingten Erwerbsunterbrechungen reduzieren. Basierend auf Rational Choice Überlegungen und sozialepidemiologischen Argumenten zur Vermeidung von Stress aufgrund antizipierter Rollenkonflikte leiten wir Hypothesen ab, die wir anhand verknüpfter Betriebs- und Beschäftigtendaten testen. Unsere Ergebnisse zeigen, dass insbesondere konkrete betriebliche familienfreundliche Maßnahmen, wie Unterstützung bei der Kinderbetreuung, die Wechselwahrscheinlichkeit von Müttern beeinflussen. Betriebliche Strukturmerkmale, wie die Betriebsgröße oder Beschäftigtenstruktur, spielen hingegen eine untergeordnete Rolle." (Autorenreferat, IAB-Doku, © De Gruyter)

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  • Literaturhinweis

    Meist höhere Hürden bei der Jobsuche für Frauen: Zur Arbeitsaufnahme von Grundsicherungsbeziehern (2020)

    Bähr, Holger; Fuchs, Michaela ; Lietzmann, Torsten ; Frodermann, Corinna ; Rossen, Anja ; Zabel, Cordula ;

    Zitatform

    Bähr, Holger, Corinna Frodermann, Michaela Fuchs, Torsten Lietzmann, Anja Rossen & Cordula Zabel (2020): Meist höhere Hürden bei der Jobsuche für Frauen. Zur Arbeitsaufnahme von Grundsicherungsbeziehern. In: Sozialrecht + Praxis, Jg. 30, H. 5, S. 290-296.

    Abstract

    "Angesichts des relativ hohen Anteils geringqualifizierter Frauen in der Grundsicherung und eines begrenzten Angebots an Helfertätigkeiten erscheint es zudem ratsam, verstärkt Weiterbildungen für qualifiziertere Tätigkeiten anzubieten - idealerweise auch in Teilzeit, um die Erwerbschancen arbeitsuchender Frauen zu verbessern." (Textauszug, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Wie Betriebe Eltern unterstützen und Gleichstellung fördern können: Arbeits- und Elternzeit zwischen Wunsch und Wirklichkeit (2020)

    Bünning, Mareike ; Fulda, Barbara; Hipp, Lena ;

    Zitatform

    Bünning, Mareike, Barbara Fulda & Lena Hipp (2020): Wie Betriebe Eltern unterstützen und Gleichstellung fördern können. Arbeits- und Elternzeit zwischen Wunsch und Wirklichkeit. (Hans-Böckler-Stiftung. Forschungsförderung policy brief 006), Düsseldorf, 13 S.

    Abstract

    "Auf die Betriebskultur kommt es an: Je stärker Betriebe von ihren Angestellten erwarten, allzeit verfügbar zu sein, desto schwerer ist es für Väter, ihre Wünsche nach längeren Elternzeiten und kürzeren Arbeitszeiten umzusetzen - und desto häufiger erleben Mütter wie Väter aufgrund einer Elternzeit berufliche Nachteile. Und: Eine gute Vertretungsregelung ist entscheidend dafür, wie gut Müttern und Vätern die Vereinbarkeit von Familie und Beruf gelingt." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Geschlechterverhältnisse im Kontext von Unternehmen und Gesellschaft (2020)

    Carl, Andrea-Hilla; Yollu-Tok, Aysel ; Kunze, Stefanie; Olteanu, Yasmin; Yildiz, Özlem;

    Zitatform

    Carl, Andrea-Hilla, Stefanie Kunze, Yasmin Olteanu, Özlem Yildiz & Aysel Yollu-Tok (Hrsg.) (2020): Geschlechterverhältnisse im Kontext von Unternehmen und Gesellschaft. (HWR Berlin Forschung 70), Baden-Baden: Nomos, 291 S. DOI:10.5771/9783748907077

    Abstract

    Claudia Gather: Feministin, Forscherin, Netzwerkerin und Mentorin sowie unermüdliche Hochschulgestalterin und Hochschullehrerin; sie hat durch ihr Schaffen, Denken und Handeln in den letzten Jahrzehnten bleibende Eindrücke hinterlassen, nicht nur in den Gender Studies in Forschung, Lehre und Praxis, sondern auch bei Menschen, die sie im Laufe der Jahre umsichtig und selbstverständlich unterstützt hat. Ein Grund, sie mit dieser Festschrift für ihr wissenschaftliches Lebenswerk zu würdigen. Die Festschrift versammelt Aufsätze von Wegbegleiter*innen zu den Themenkomplexen Arbeit, Gründung, Macht und Nachhaltigkeit, die in ihren Kontexten jeweils kritisch die Frage nach Wegen zu mehr Geschlechtergleichheit und Pluralismus in Wissenschaft und Gesellschaft diskutieren.

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  • Literaturhinweis

    Structural legacies and the motherhood penalty: How past societal contexts shape mothers’ employment outcomes in reunified Germany (2020)

    Collischon, Matthias ; Eberl, Andreas ; Reichelt, Malte ;

    Zitatform

    Collischon, Matthias, Andreas Eberl & Malte Reichelt (2020): Structural legacies and the motherhood penalty: How past societal contexts shape mothers’ employment outcomes in reunified Germany. (SocArXiv papers), 44 S. DOI:10.31235/osf.io/xym2u

    Abstract

    "Motherhood penalties vary strongly across societal contexts. While most studies that aim to explain such differences focus on institutions, a smaller literature refers to the influence of cultural norms or a complex interaction between the two. Empirically, however, it is yet unclear if such norms play a role and how they - jointly with institutions - contribute to motherhood penalties. We make use of a unique historical setting that allows us to assess how societal contexts affect maternal work preferences and labor market outcomes in the short- and long-run. Germany’s division into socialist East and parliamentary democratic West led to considerably different gender norms. But German reunification in 1990 mostly realigned gendered institutions. Using data from the German Socio-Economic Panel (SOEP), we show that East and West German mothers’ preferred and realized labor force participation and working hours nevertheless remain divergent. We then focus on East German women who moved to the West during and after the country’s transitionary period. Despite moving to a context with more conservative gender norms, East German mothers in the West retain and fulfill their work preferences. Our findings imply that it is the structural legacy of past norms and institutions, not current ones, that shapes maternal work preferences and thus pave the way for motherhood penalties. Moreover, societal norms at the time of childbirth do not directly affect mothers’ labor force participation, working hours, or wages. Gendered outcomes in the labor market are thus highly dependent on institutional and normative changes across cohorts." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

    Beteiligte aus dem IAB

    Collischon, Matthias ;
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  • Literaturhinweis

    The motherhood wage penalty: A meta-analysis (2020)

    Cukrowska-Torzewska, Ewa ; Matysiak, Anna ;

    Zitatform

    Cukrowska-Torzewska, Ewa & Anna Matysiak (2020): The motherhood wage penalty: A meta-analysis. In: Social science research, Jg. 88/89. DOI:10.1016/j.ssresearch.2020.102416

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  • Literaturhinweis

    Die Kombination von Pflege- und Erwerbstätigkeit im Lebensverlauf: Strukturen, Muster und Pfadabhängigkeiten (2020)

    Czaplicki, Christin;

    Zitatform

    Czaplicki, Christin (2020): Die Kombination von Pflege- und Erwerbstätigkeit im Lebensverlauf. Strukturen, Muster und Pfadabhängigkeiten. (Research), Wiesbaden: Springer VS, 446 S. DOI:10.1007/978-3-658-30089-0

    Abstract

    "Christin Czaplicki untersucht die Kombination von Pflege- und Erwerbsarbeit aus einer lebensverlaufstheoretischen Perspektive. Die Autorin verknüpft die soziologische Pflegeforschung mit der Lebensverlaufsforschung, wodurch eine Theoretisierung der Bedeutung von zeitlichen Aspekten einerseits und individuellen Entscheidungsprozessen andererseits erfolgt. Unter Rückgriff auf Verfahren der Sequenz- und Clusteranalyse werden typische Strukturen und Muster in den Pflege- und Erwerbssequenzen von pflegenden Männern und Frauen herausgearbeitet und miteinander verglichen. Im Ergebnis wird durch diese methodische Vorgehensweise nachgewiesen, dass die Kombination von Pflege- und Erwerbsarbeit maßgeblich von biografischen Selektionseffekten und Pfadabhängigkeiten beeinflusst wird." (Verlagsangaben, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Mutterschaft und Wissenschaft: Die (Un-)Vereinbarkeit von Mutterbild und wissenschaftlicher Tätigkeit (2020)

    Czerney, Sarah; Eckert, Lena; Martin, Silke;

    Zitatform

    Czerney, Sarah, Lena Eckert & Silke Martin (Hrsg.) (2020): Mutterschaft und Wissenschaft. Die (Un-)Vereinbarkeit von Mutterbild und wissenschaftlicher Tätigkeit. Wiesbaden: Springer VS, 351 S. DOI:10.1007/978-3-658-30932-9

    Abstract

    "Dieses Buch versammelt Stimmen von Wissenschaftlerin*innen, die sich in sehr persönlichen Texten mit dem Thema „Kinder haben oder nicht haben (wollen)“ auseinandersetzen. Dabei kreuzen sich Identitätspositionen verschiedener Herrschaftsverhältnisse und führen zu Kollisionen im Privaten und Öffentlichen: Die Autor*innen schreiben über ihre Erfahrungen als Selbstoptimierer*innen, Professor*innen, Aktivist*innen, Haushälter*innen, Partner*innen, Pendler*innen, Töchter, Lebenskünstler*innen, Jongleur*innen und Feminist*innen und über die (Un)Möglichkeiten, all das auf einmal zu sein. Darüber hinaus thematisieren und hinterfragen sie auf vielfältige Art das noch immer vorherrschende Mutterbild in Deutschland. Die Texte kommen aus verschiedenen wissenschaftlichen Disziplinen – aus MINT-Fächern ebenso wie aus Geistes- und Sozialwissenschaften sowie aus der Kunst. Die drei Herausgeberinnen sind in der Wissenschaft tätige Mütter." (Autorenreferat, IAB-Doku, © Springer)

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  • Literaturhinweis

    Frauen und Armut - Feministische Perspektiven (2020)

    Dackweiler, Regina-Maria; Schäfer, Reinhild; Rau, Alexandra;

    Zitatform

    Dackweiler, Regina-Maria, Alexandra Rau & Reinhild Schäfer (Hrsg.) (2020): Frauen und Armut - Feministische Perspektiven. (Geschlechterforschung für die Praxis 5), Opladen: Verlag Barbara Budrich, 474 S.

    Abstract

    "Warum kann davon gesprochen werden, dass Frauen von Armut überdurchschnittlich betroffen sind? Welche gesellschaftlichen Tiefenstrukturen tragen hierzu bei, obwohl feststeht, dass Frauen aus einer historischen Perspektive betrachtet noch nie über so viele Handlungsspielräume verfügten wie heute, insbesondere hinsichtlich Bildung und Ausbildung und den damit verbundenen Chancen auf dem Arbeitsmarkt, um ein eigenständiges Erwerbseinkommen zu generieren? Wie konstituieren spezifische Herrschaftsverhältnisse und Differenz(ierungs)achsen unterschiedliche Risiken der Armutsbetroffenheit für Frauen? Und welche theoretischen Zugänge und Perspektiven sind geeignet, um die komplexen Zusammenhänge von Armut und der Subjektposition Frau analytisch fassen zu können? Aus geschlechtertheoretischen Perspektiven analysieren die Autorinnen in den Beiträgen des Sammelbands diese Fragen entlang zentraler, einander ergänzender und sich überschneidender Drehpunkten der Diskussion. In den Blick genommen werden gesellschafts- und armutstheoretische Zugänge, Armutsdiskurse und -politiken, Prozesse des Verwundbarmachens sowie Wege in eine neue Gesellschaftlichkeit." (Verlagsangaben, IAB-Doku)

    Weiterführende Informationen

    Inhaltsverzeichnis und Leseprobe vom Verlag
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  • Literaturhinweis

    Partnered women's contribution to household labor income: Persistent inequalities among couples and their determinants (2020)

    Dieckhoff, Martina ; Gash, Vanessa ; Mertens, Antje ; Gordo, Laura Romeu ;

    Zitatform

    Dieckhoff, Martina, Vanessa Gash, Antje Mertens & Laura Romeu Gordo (2020): Partnered women's contribution to household labor income: Persistent inequalities among couples and their determinants. In: Social science research, Jg. 85. DOI:10.1016/j.ssresearch.2019.102348

    Abstract

    "This paper explores earnings inequalities within dual-earner couples in East and West Germany drawing on household-level panel data from 1992 to 2016. It has three aims: (1) to analyze how the partner pay gap (the pay gap between partners within one household) has developed over time, given institutional change, and whether the extent of inequality and temporal development vary between East and West Germany; (2) to explore variation in the partner pay gap by male partners' absolute earnings; and (3) to investigate the micro-level determinants of earnings inequalities within couples and determine whether their relevance varies between East and West Germany as well as by male partners’ absolute earnings. We find women earn substantially less than their partners, and our regression results find no indication of a declining partner pay gap. Besides substantial variation between East and West Germany, our results also reveal important group-specific variation in the extent of the partner pay gap as well as in its determinants."(Author's Abstract, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Die Arbeitsmarktsituation von Frauen (2020)

    Drasch, Katrin ; Diener, Katharina; Götz, Susanne;

    Zitatform

    Drasch, Katrin, Susanne Götz & Katharina Diener (2020): Die Arbeitsmarktsituation von Frauen. In: A. Rauch (Hrsg.) & S. Tophoven (Hrsg.) (2020): Integration in den Arbeitsmarkt, Stuttgart, Kohlhammer S. 110-129.

    Abstract

    "Der vorliegende Beitrag beschäftigt sich mit der Frage, inwieweit die im Grundgesetz verankerte Gleichberechtigung der Geschlechter auf dem Arbeitsmarkt faktisch tatsächlich verwirklicht wurde. Die Zahlen zur Frauen- und Müttererwerbstätigkeit legen dar, dass mittlerweile mehr Frauen als noch vor zwei Jahrzehnten in den Arbeitsmarkt integriert sind. Im Vergleich zu den Männern ist ihre Teilhabe am Arbeitsleben aber immer noch geringer, da Frauen und insbesondere Mütter häufiger in Teilzeit beschäftigt sind und ihre Erwerbstätigkeit aufgrund von Familienphasen unterbrechen. Warum Frauen ihre Erwerbstätigkeit stärker an Familienaufgaben anpassen, dafür gibt es verschiedene Erklärungsansätze: Es zeigt sich u.a., dass die unterschiedliche Teilhabe am Arbeitsmarkt mit der ungleichen Arbeitsteilung im Privaten zusammenhängt, was wiederum mit den zugeschriebenen Geschlechtermodellen und mit der Ausgestaltung des Wohlfahrtsstaates verbunden ist. Bezogen auf familienbedingte Erwerbsunterbrechungen von Müttern konnte gezeigt werden, dass diese von Faktoren auf verschiedenen Ebenen gesteuert werden. Neben institutionell-rechtlichen und kulturellen Faktoren spielen individuell-soziodemografische und firmenspezifisch-berufliche Faktoren eine Rolle, wie lange eine Erwerbsunterbrechung ausfällt. Die Dauer ist von zentraler Relevanz, da sie wiederum auch längerfristige negative Auswirkungen für Frauen bzw. Mütter haben kann, z.B. in Form von schlechteren Karrierechancen und einer niedrigeren Rente im Alter." (Textauszug, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Diener, Katharina;
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  • Literaturhinweis

    How Elastic is the Labour Supply of Female Migrants Relative to the Labour Supply of Female Native? (2020)

    Fendel, Tanja ;

    Zitatform

    Fendel, Tanja (2020): How Elastic is the Labour Supply of Female Migrants Relative to the Labour Supply of Female Native? In: De Economist, Jg. 168, H. 4, S. 475-517., 2020-06-15. DOI:10.1007/s10645-020-09368-9

    Abstract

    "This study estimates the wage elasticities of migrants and natives by using data from the German Socio-Economic Panel from 1984 to 2015 and a grouping instrumental variable estimator. Female migrants who live with a partner have lower own- and cross-wage elasticities than respective female natives, and the elasticities of non-Western female migrants are insignificant. The relationship between participation and elasticity is not in all cases positive, but parallel to labour market integration, the time since migration increases the elasticities of women. Elasticities indicate the potential to increase participation; therefore, it is especially important for non-Western female migrants to remove barriers to flexible wage responses." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

    Beteiligte aus dem IAB

    Fendel, Tanja ;
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  • Literaturhinweis

    Gender norms, fairness and relative working hours within households (2020)

    Fleche, Sarah ; Lepinteur, Anthony ; Powdthavee, Nattavudh ;

    Zitatform

    Fleche, Sarah, Anthony Lepinteur & Nattavudh Powdthavee (2020): Gender norms, fairness and relative working hours within households. In: Labour Economics, Jg. 65. DOI:10.1016/j.labeco.2020.101866

    Abstract

    "Using data in the United States, UK and Germany, we show that women whose working hours exceed those of their male partners report lower life satisfaction on average. By contrast, men do not report lower life satisfaction from working more hours than their female partners. An analysis of possible mechanisms shows that in couples where the woman works more hours than the man, women do not spend significantly less time doing household chores. Women with egalitarian ideologies are likely to perceive this unequal division of labour as unfair, ultimately reducing their life satisfaction." (Author's abstract, IAB-Doku, © 2020 Elsevier) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Personality Traits, Job Search and the Gender Wage Gap (2020)

    Flinn, Christopher; Todd, Petra; Zhang, Weilong ;

    Zitatform

    Flinn, Christopher, Petra Todd & Weilong Zhang (2020): Personality Traits, Job Search and the Gender Wage Gap. (HCEO working paper / Human capital and economic opportunity global working group 2020,010), Chicago, 67 S.

    Abstract

    "This paper introduces the Big Five personality traits along with other covariates in a job search, matching and bargaining model and investigates how education and personality traits affect job search behavior and labor market outcomes. It develops and estimates a partial equilibrium search model in which personality traits can influence worker productivity, job offer arrival rates, job dissolution rates and the division of surplus from an employer-employee match. The estimation is based on the IZA Evaluation Dataset, a panel dataset on newly-unemployed individuals in Germany between 2007 and 2008. Model specification tests provide support for a model that allows job search parameters to be heterogeneous across individuals, varying with levels of education, birth cohort, personality traits and gender. We use the estimated model to decompose the sources of the gender wage gap. The results show that the gap arises largely because women's personality traits are valued differently than men's. Of the Big Five traits, conscientiousness and agreeableness emerge as the most important in explaining the gender wage gap." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    His and her working hours and well-Being in Germany: A longitudinal crossover-spillover analysis (2020)

    Florean, Daniele ; Engelhardt, Henriette ;

    Zitatform

    Florean, Daniele & Henriette Engelhardt (2020): His and her working hours and well-Being in Germany: A longitudinal crossover-spillover analysis. In: Journal of Family Research, Jg. 32, H. 2, S. 249-273. DOI:10.20377/jfr-372

    Abstract

    "Diese Arbeit untersucht den Zusammenhang zwischen Arbeitsstunden und Wohlbefinden bei verheirateten und unverheirateten Personen auf Paarebene. Auf Grundlage von Daten aus dem German Socio-Economic Panel Survey (SOEP) untersuchen wir, wie das individuelle Wohlbefinden der Befragten und ihrer Partner von der geleisteten Anzahl an Arbeitsstunden beeinflusst wird. Wir untersuchen auch mögliche Übertragungsmechanismen zwischen den beiden Variablen, nämlich das Einkommen, die Stunden, die mit Hausarbeit und Betreuungsarbeit verbracht werden, und eine mögliche Diskrepanz zwischen gewünschten und tatsächlichen Stunden. Mit Hilfe eines hybriden Panelmodells finden wir Ansatzpunkte für geschlechtsabhängige Zusammenhänge: Frauen berichten keine andere oder eine geringere Zufriedenheit, wenn sich die Arbeitszeit ihres Partners erhöht, und dasselbe gilt für Männer. Die eigene Arbeitszeit hat jedoch einen kleinen, nicht signifikanten positiven Effekt auf die Lebenszufriedenheit von Männern, wohingegen sie für Frauen den gegenteiligen Effekt hat. Das Vorhandensein von kleinen Kindern im Haushalt unter Kontrolle des Einkommens untermauern diese Ergebnisse. Wir schließen daraus, dass die Befragten zufriedener sind, wenn ihr Verhalten und das Verhalten ihres Partners den traditionellen Rollen, wo die Frau den Haushalt führt und der Mann der Haupternährer der Familie ist, entspricht. Das Fehlen eines starken Zusammenhangs bzgl. aktueller und gewünschter Zeit weist zusätzlich daraufhin, dass die Ergebnisse mit traditionellen Einstellungen hinsichtlich der Geschlechterrollen und der Erwerbsbeteiligung von Frauen zusammenhängen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Parental leave reform and long-run earnings of mothers (2020)

    Frodermann, Corinna ; Wrohlich, Katharina ; Zucco, Aline;

    Zitatform

    Frodermann, Corinna, Katharina Wrohlich & Aline Zucco (2020): Parental leave reform and long-run earnings of mothers. (IAB-Discussion Paper 09/2020), Nürnberg, 51 S.

    Abstract

    "In der bisherigen Forschung konnte gezeigt werden, dass bezahlte Elternzeiten zwar die Beschäftigungsquote von Frauen erhöht, im Fall von längeren Erwerbsunterbrechungen allerdings auch zu geringeren Löhnen führen. Angesichts dieses Zielkonflikts diskutieren momentan viele Ländern die optimale Gestaltung von Elternzeiten. In der vorliegenden Studie analysieren wir den Einfluss einer bedeutenden Elternzeitreform auf die langfristigen Löhne von Müttern. Mit dieser Reform wurde 2007 das Elterngeld eingeführt, wodurch das bedarfsorientierte Erziehungsgeld durch eine großzügigere einkommensabhängige Leistung ersetzt wurde, die allerdings nur für einen kürzeren Zeitraum gewährt wird. Zusätzlich wurden mit der Reform zwei Partnerschaftsmonate eingeführt. Um den kausalen Effekt dieser Reform zu identifizieren, nutzen wir einen Differenz-in-Differenz-Ansatz, in dem wir die Löhne von Müttern vergleichen, die kurz vor und unmittelbar nach der Reform ihr erstes Kind bekommen haben. Durch das zusätzliche Einbeziehen des Vorjahres können die saisonalen Effekte herausgerechnet werden. Anhand von administrativen Daten der Sozialversicherung können wir frühere Ergebnisse bestätigen und zeigen, dass die durchschnittliche Dauer der Erwerbsunterbrechung bei Müttern mit hohem Einkommen zwar zugenommen hat, dies jedoch zu positiven langfristigen Lohneffekten führt. Diese Effekte lassen sich nicht durch Veränderungen der Arbeitszeit, der beobachtbaren Charakteristika, der Arbeitgeberstabilität oder durch unterschiedliches Fertilitätsverhalten erklären. Deskriptive Evidenz deutet darauf hin, dass die stärkere Beteiligung von Vätern, die durch die Partnerschaftsmonate gefördert wurde, den Wiedereintritt der Mütter erleichtert und dadurch ihre Tageslöhne erhöht hat. Für Mütter mit einem geringen Lohn vor der Geburt finden wir jedoch keinerlei positive Effekte durch diese Reform." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Frodermann, Corinna ;
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  • Literaturhinweis

    Parental leave reform and long-run earnings of mothers (2020)

    Frodermann, Corinna ; Wrohlich, Katharina ; Zucco, Aline;

    Zitatform

    Frodermann, Corinna, Katharina Wrohlich & Aline Zucco (2020): Parental leave reform and long-run earnings of mothers. (CEPA discussion papers 16), Potsdam, 44 S.

    Abstract

    "In der bisherigen Forschung konnte gezeigt werden, dass bezahlte Elternzeiten zwar die Beschäftigungsquote von Frauen erhöht, im Fall von längeren Erwerbsunterbrechungen allerdings auch zu geringeren Löhnen führen. Angesichts dieses Zielkonflikts diskutieren momentan viele Ländern die optimale Gestaltung von Elternzeiten. In der vorliegenden Studie analysieren wir den Einfluss einer bedeutenden Elternzeitreform auf die langfristigen Löhne von Müttern. Mit dieser Reform wurde 2007 das Elterngeld eingeführt, wodurch das bedarfsorientierte Erziehungsgeld durch eine großzügigere einkommensabhängige Leistung ersetzt wurde, die allerdings nur für einen kürzeren Zeitraum gewährt wird. Zusätzlich wurden mit der Reform zwei Partnerschaftsmonate eingeführt. Um den kausalen Effekt dieser Reform zu identifizieren, nutzen wir einen Differenz-in-Differenz-Ansatz, in dem wir die Löhne von Müttern vergleichen, die kurz vor und unmittelbar nach der Reform ihr erstes Kind bekommen haben. Durch das zusätzliche Einbeziehen des Vorjahres können die saisonalen Effekte herausgerechnet werden. Anhand von administrativen Daten der Sozialversicherung können wir frühere Ergebnisse bestätigen und zeigen, dass die durchschnittliche Dauer der Erwerbsunterbrechung bei Müttern mit hohem Einkommen zwar zugenommen hat, dies jedoch zu positiven langfristigen Lohneffekten führt. Diese Effekte lassen sich nicht durch Veränderungen der Arbeitszeit, der beobachtbaren Charakteristika, der Arbeitgeberstabilität oder durch unterschiedliches Fertilitätsverhalten erklären. Deskriptive Evidenz deutet darauf hin, dass die stärkere Beteiligung von Vätern, die durch die Partnerschaftsmonate gefördert wurde, den Wiedereintritt der Mütter erleichtert und dadurch ihre Tageslöhne erhöht hat. Für Mütter mit einem geringen Lohn vor der Geburt finden wir jedoch keinerlei positive Effekte durch diese Reform." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Frodermann, Corinna ;
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    Parental leave reform and long-run earnings of mothers (2020)

    Frodermann, Corinna ; Wrohlich, Katharina ; Zucco, Aline;

    Zitatform

    Frodermann, Corinna, Katharina Wrohlich & Aline Zucco (2020): Parental leave reform and long-run earnings of mothers. (DIW-Diskussionspapiere 1847), Berlin, 44 S.

    Abstract

    "Paid parental leave schemes have been shown to increase women's employment rates but decrease their wages in case of extended leave durations. In view of these potential trade-offs, many countries are discussing the optimal design of parental leave policies. We analyze the impact of a major parental leave reform on mothers' long-term earnings. The 2007 German parental leave reform replaced a means-tested benefit with a more generous earnings-related benefit that is granted for a shorter period of time. Additionally, a 'daddy quota' of two months was introduced. To identify the causal effect of this policy on long-run earnings of mothers, we use a difference-in-difference approach that compares labor market outcomes of mothers who gave birth just before and right after the reform and nets out seasonal effects by including the year before. Using administrative social security data, we confirm previous findings and show that the average duration of employment interruptions increased for high-income mothers. Nevertheless, we find a positive long-run effect on earnings for mothers in this group. This effect cannot be explained by changes in working hours, observed characteristics, changes in employer stability or fertility patterns. Descriptive evidence suggests that the stronger involvement of fathers, incentivized by the 'daddy months', could have facilitated mothers' re-entry into the labor market and thereby increased earnings. For mothers with low prior-to-birth earnings, however, we do not find any beneficial labor market effects of this parental leave reform." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

    Beteiligte aus dem IAB

    Frodermann, Corinna ;
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    Gender Differences in Professional Career Dynamics: New Evidence from a Global Law Firm (2020)

    Ganguli, Ina ; Hausmann, Ricardo ; Viarengo, Martina ;

    Zitatform

    Ganguli, Ina, Ricardo Hausmann & Martina Viarengo (2020): Gender Differences in Professional Career Dynamics: New Evidence from a Global Law Firm. (IZA discussion paper 13174), Bonn, 44 S.

    Abstract

    "We examine gender gaps in career dynamics in the legal sector using rich panel data from one of the largest global law firms in the world. The law firm studied is representative of multinational law firms and operates in 23 countries. The sample includes countries at different stages of development. We document the cross-country variation in gender gaps and how these gaps have changed over time. We show that while there is gender parity at the entry level in most countries by the end of the period examined, there are persistent raw gender gaps at the top of the organization across all countries. We observe significant heterogeneity among countries in terms of gender gaps in promotions and wages, but the gaps that exist appear to be declining over the period studied. We also observe that women are more likely to report exiting the firm for family and work-life balance reasons, while men report leaving for career advancement. Finally, we show that various measures of national institutions and culture appear to play a role in the differential labor-market outcomes of men and women." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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    Gender-Specific Duration of Parental Leave and Current Earnings (2020)

    Gerst, Benedikt; Grund, Christian ;

    Zitatform

    Gerst, Benedikt & Christian Grund (2020): Gender-Specific Duration of Parental Leave and Current Earnings. (IZA discussion paper 13216), 27 S.

    Abstract

    "Although male employees are increasingly making use of parental leave, gender differences in both usage and duration of parental leave are still prevalent. In this contribution, we explore the role of gender for the relation between the incidence/duration of parental leave and earnings after returning to a job. We use data on middle managers in the German chemical industry and show that parental leave pay gaps are much more severe for males than they are for females." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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    Sind Frauen die Verliererinnen der Covid-19-Pandemie? (Serie "Corona-Krise: Folgen für den Arbeitsmarkt") (2020)

    Globisch, Claudia ; Osiander, Christopher ;

    Zitatform

    Globisch, Claudia & Christopher Osiander (2020): Sind Frauen die Verliererinnen der Covid-19-Pandemie? (Serie "Corona-Krise: Folgen für den Arbeitsmarkt"). In: IAB-Forum H. 12.11.2020 Nürnberg, o. Sz., 2020-11-10.

    Abstract

    "Verschärft die Covid-19-Pandemie die Ungleichheit zwischen den Geschlechtern oder nivelliert sie diese sogar? Eine aktuelle IAB-Befragung zeigt: Frauen schultern auch während der Pandemie den größeren Teil der Kinderbetreuung und der Hausarbeit. Allerdings ist der Anteil der Männer, die sich stärker an der Kinderbetreuung beteiligen, in dieser Zeit deutlich gestiegen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Globisch, Claudia ; Osiander, Christopher ;
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    How rankings disguise gender inequality: a comparative analysis of cross-country gender equality rankings based on adjusted wage gaps (2020)

    Goraus, Karolina ; Tyrowicz, Joanna ; Velde, Lucas van der ;

    Zitatform

    Goraus, Karolina, Joanna Tyrowicz & Lucas van der Velde (2020): How rankings disguise gender inequality: a comparative analysis of cross-country gender equality rankings based on adjusted wage gaps. (GRAPE working paper 46), Warszawa, 23 S.

    Abstract

    "In the case of gender wage gaps, adjusting adequately for individual characteristics requires prior assessment of several important deficiencies, primarily whether a given labor market is characterized by gendered selection into employment, gendered segmentation and whether these mechanisms differ along the distribution of wages. Whether a country is perceived as more equal than others depends on the interaction between the method of adjusting gender wage gap for individual characteristics and the prevalence of these deficiencies. We make the case that this interaction is empirically relevant by comparing the country rankings for the adjusted gender wage gap among 23 EU countries. In this relatively homogeneous group of countries, the interaction between method and underlying deficiencies leads to substantial variation in the extent of unjustified inequality. A country may change its place in the ranking by as much as ten positions - both towards greater equality and towards greater inequality." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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    Gender Norms and Labor-Supply Expectations: Experimental Evidence from Adolescents (2020)

    Grewenig, Elisabeth; Lergetporer, Philipp ; Werner, Katharina ;

    Zitatform

    Grewenig, Elisabeth, Philipp Lergetporer & Katharina Werner (2020): Gender Norms and Labor-Supply Expectations: Experimental Evidence from Adolescents. (CESifo working paper 8611), München, 76 S.

    Abstract

    "Gender gaps in labor-market outcomes often emerge with arrival of the first child. We investigate a causal link between gender norms and labor-supply expectations within a survey experiment among 2,000 German adolescents. Using a hypothetical scenario, we document that most girls expect to work 20 hours or less per week when having a young child, and expect from their partners to work 30 hours or more. Randomized treatments that highlight the existing traditional norm towards mothers, significantly reduce girls' self-expected labor supply and thereby increase the expected gender difference in labor supply between their partners and themselves (i.e., the expected within-family gender gap). Treatment effects persist in a follow-up survey two weeks later, and extend to incentivized outcomes. In a second experiment conducted in the follow-up survey, we highlight another, more gender-egalitarian, norm towards shared household responsibilities and show that this attenuates the expected within-family gender gap. Together our results suggest that social norms play an important role in shaping gender gaps in labor-market outcomes around child birth." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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    Gender Norms and Labor-Supply Expectations: Experimental Evidence from Adolescents (2020)

    Grewenig, Elisabeth; Lergetporer, Philipp ; Werner, Katharina ;

    Zitatform

    Grewenig, Elisabeth, Philipp Lergetporer & Katharina Werner (2020): Gender Norms and Labor-Supply Expectations: Experimental Evidence from Adolescents. (Discussion paper / Rationality & Competition, CCR TRR 190 259), München ; Berlin, 75 S.

    Abstract

    "Gender gaps in labor-market outcomes often emerge with the arrival of the first child. We investigate a causal link between gender norms and labor-supply expectations within a survey experiment among 2,000 German adolescents. Using a hypothetical scenario, we document that the majority of girls expects to work 20 hours or less per week when having a young child, and expects from their partner to work 30 hours or more. Randomized treatments that highlight the existing traditional norm towards mothers significantly reduce girls' self-expected labor supply and thereby increase the expected gender difference in labor supply between their partners and themselves (the expected within-family gender gap). Treatment effects persist in a follow-up survey two weeks later, and extend to incentivized outcomes. In a second experiment, we highlight another, more gender-egalitarian, norm towards shared household responsibilities and show that this attenuates the expected within-family gender gap. Our results suggest that social norms play an important role in shaping gender gaps in labor-market outcomes around child birth." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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    Parental work schedules and Hours in 29 European countries, 2005-2015: A welfare state comparison (2020)

    Han, Wen-Jui ; Gracia, Pablo ; Li, Jianghong ;

    Zitatform

    Han, Wen-Jui, Pablo Gracia & Jianghong Li (2020): Parental work schedules and Hours in 29 European countries, 2005-2015. A welfare state comparison. (SocArXiv papers), 32 S. DOI:10.31235/osf.io/d8mqv

    Abstract

    "Using three waves of the European Working Conditions Survey (2005-2015), we examined parental work schedules and hours across welfare regimes covering 29 European countries with attention to gender and socioeconomic gaps (N = 20,648). Multivariate logistic regression results revealed that: (1) nonstandard work schedules and overworking were more prevalent in the Liberal, Southern European, and Central-Eastern European regimes than were in the Corporatist and Social Democratic welfare regimes, whereas underworking was the highest in the Liberal and Corporatist regimes; (2) fathers were more likely to work nonstandard schedules and overwork but less likely to underwork than were mothers, with the strongest gender gaps observed for the Liberal regime; (3) highly-educated parents were less likely to work nonstandard schedules and overwork but more likely to underwork, and this was more pronounced in the Southern European and Central-Eastern European welfare regimes; (4) compared to 2005, nonstandard work schedules were more prevalent in 2015, and both overworking and underworking were less prevalent in 2010; these trends varied across welfare regimes." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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    Locus of Control and Female Labor Force Participation (2020)

    Hennecke, Juliane ;

    Zitatform

    Hennecke, Juliane (2020): Locus of Control and Female Labor Force Participation. (Economics working paper series / Auckland University of Technology 2020,03), Auckland, 37 S.

    Abstract

    "Research on female labor force participation has a long tradition in economic research. While many open questions have been answered on the gender gap in labor participation, the prevalent heterogeneity between women still keeps economists busy. While traditional economic theory attributed unexplained differences in decison-making to idiosyncratic shocks, modern empirical approaches are more and more intersted in investigating this psychological black box behind participation decisions. This paper contributes to the research by discussing the role of the presonality trait locus of control (LOC), a measure of an individual's belief about the causal relationship between behavior and live outcomes, for for differences in participation probabilities between women. In line with the existing literature, an important role of LOC for independence preferences as well as subjective beliefs about returns to investments are proposed. The connection between LOC and participation decisions is tested using German survey data, finding that internal women are on average more likely to be available for market production and this higher availability aso translates into higher employment probabilities. Addisitonal analyses identify a strong heterogeneity of the relationship with respect to underlying monetary constraints and social working norms." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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    Lebensführung im Spannungsfeld von Islam und Beruf: Berufsbiografien von Musliminnen in Frankreich und Deutschland (2020)

    Hennig, Linda E.;

    Zitatform

    Hennig, Linda E. (2020): Lebensführung im Spannungsfeld von Islam und Beruf. Berufsbiografien von Musliminnen in Frankreich und Deutschland. (Veröffentlichungen der Sektion Religionssoziologie der Deutschen Gesellschaft für Soziologie), Wiesbaden: Imprint: Springer VS, XIII, 448 S. DOI:10.1007/978-3-658-31973-1

    Abstract

    "Ist die Zugehörigkeit zum Islam ein Konfliktfaktor im beruflichen Miteinander? Beeinträchtigt sie die Arbeitsmarktintegration muslimischer Frauen? Die Studie untersucht Vereinbarkeitskonflikte zwischen muslimischer Religiosität und der Berufstätigkeit von Frauen. Diskutiert wird die Wirkung religiöser Überzeugungen auf die Erwerbsmotivation, die Rolle von Diskriminierungen, der Kontext einer islamkritischen Gesellschaft sowie Auswirkungen rechtlicher Regelungen bezüglich der Religionspraxis am Arbeitsplatz in Deutschland und Frankreich. Auf der Grundlage einer ländervergleichenden Analyse der Berufsbiografien von Musliminnen, die im sozialen und medizinischen Sektor tätig sind, präsentiert die Studie eine Typologie von Lebensführung im Kontext von Religion und Berufstätigkeit. Rekonstruiert wird an Einzelfällen, wie im biografischen Verlauf Krisen mit Bezug zu Religion und Erwerbsarbeit entstehen und wie Vereinbarkeit durch eine Fusion, Separation oder flexible Grenzziehung zwischen den Lebenssphären Religion und Arbeit hergestellt wird. Die Autorin Linda E. Hennig forscht zur Weitergabe von Religion in Familien in einem Projekt der John Templeton Foundation am Centrum für Religion und Moderne der Universität Münster." (Verlagsangaben)

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    Culture Matters - Normen, Erwerbstätigkeit und informelle Pflege von älteren Frauen in Europa (2020)

    Hess, Moritz ; De Tavernier, Wouter ; Naegele, Laura ;

    Zitatform

    Hess, Moritz, Wouter De Tavernier & Laura Naegele (2020): Culture Matters - Normen, Erwerbstätigkeit und informelle Pflege von älteren Frauen in Europa. In: Sozialer Fortschritt, Jg. 69, H. 10, S. 667-685. DOI:10.3790/sfo.69.10.667

    Abstract

    "Vor dem Hintergrund der demographischen Alterung sehen sich Frauen im Alter zwischen 50 und 65 zwei Forderungen durch die Gesellschaft ausgesetzt. Auf der einen Seite sollen sie länger arbeiten und auf der anderen Seite informelle Pflege übernehmen, was sie vor einen neuen, „zweiten“ Vereinbarungskonflikt stellen kann. Der vorliegende Beitrag untersucht mit Daten des SHARE, welche kontextuellen wohlfahrtsstaatlichen und kulturellen Rahmenbedingungen mit der Entscheidung von älteren Frauen, informelle Pflege zu übernehmen, zusammenhängen. Es zeigt sich, dass vor allem die familiaristisch-konservativen Werte einer Gesellschaft mit der Wahrscheinlichkeit, dass ältere Frauen pflegen, korrelieren. Schlussfolgern lässt sich, dass bei der Ausgestaltung von Pflegepolitik „Culture Matters“." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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    Do Hiring Practices Penalize Women and Benefit Men for Having Children?: Experimental Evidence from Germany (2020)

    Hipp, Lena ;

    Zitatform

    Hipp, Lena (2020): Do Hiring Practices Penalize Women and Benefit Men for Having Children? Experimental Evidence from Germany. In: European Sociological Review, Jg. 36, H. 2, S. 250-264. DOI:10.1093/esr/jcz056

    Abstract

    "Although observational studies from many countries have consistently shown that motherhood negatively affects women’s wages, experimental findings on its effect on the likelihood of being hired are less conclusive. Motherhood penalties in hiring have been reported in the United States, the prototypical liberal market economy, but not in Sweden, the prototypical social-democratic welfare state. Based on a field experiment in Germany, this study examines the effects of parenthood on hiring processes in the prototypical conservative welfare state. My findings indicate that job recruitment processes indeed penalize women but not men for having children. In addition to providing theoretical explanations for why motherhood penalties in hiring are particularly likely to occur in the German context, this study also highlights several methodological and practical issues that should be considered when conducting correspondence studies to examine labour market discrimination." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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    30 Jahre Deutsche Einheit: Gleichstellung von Frauen und Männern auf den Arbeitsmärkten in West- und Ostdeutschland? (2020)

    Hobler, Dietmar; Zucco, Aline; Pfahl, Svenja;

    Zitatform

    Hobler, Dietmar, Svenja Pfahl & Aline Zucco (2020): 30 Jahre Deutsche Einheit. Gleichstellung von Frauen und Männern auf den Arbeitsmärkten in West- und Ostdeutschland? (WSI-Report 60), Düsseldorf, 49 S.

    Abstract

    "Wie ist der Stand der Gleichstellung von Frauen und Männern auf den Arbeitsmärkten in West- und Ostdeutschland 30 Jahre nach der Wiedervereinigung? Zwar liegt mittlerweile eine nennenswerte Anzahl von Studien vor, die die Geschlechterungleichheit auf dem Arbeitsmarkt für Deutschland in vielen Aspekten beleuchten (z. B. Klenner u. a. 2010, Achatz u. a. 2010, Hausmann/Kleinert 2014, Busch 2013, Kirsch/Wrohlich 2020, Fuchs u. a. 2019). Dennoch fehlt eine differenzierte Betrachtung über die Entwicklung der Geschlechterungleichheiten in Ost- und Westdeutschland. Auf Basis der im WSI GenderDatenPortal (www.wsi.de/genderdatenportal) vorliegenden Analysen und Zeitreihen untersucht dieser Report anhand von 27 Indikatoren aus den Bereichen Bildung, Erwerbsarbeit, Einkommen, Zeit, Kinderbetreuung und Partizipation, ob und in welchem Umfang sich die beiden Landesteile in den letzten drei Jahrzehnten angenähert haben." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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    Wandel und Persistenz beruflicher Exklusionsprozesse in der chemischen Industrie: Zur sozialen Schließung von Tätigkeitsfeldern über das Ungleichheitsmerkmal Geschlecht in historischer Perspektive (2020)

    Horstmann, Anna;

    Zitatform

    Horstmann, Anna (2020): Wandel und Persistenz beruflicher Exklusionsprozesse in der chemischen Industrie. Zur sozialen Schließung von Tätigkeitsfeldern über das Ungleichheitsmerkmal Geschlecht in historischer Perspektive. In: Arbeits- und industriesoziologische Studien, Jg. 13, H. 2, S. 28-42.

    Abstract

    "Der Beitrag untersucht den Wandel von In- und Exklusionsmechanismen von Frauen aus der Chemieindustrie von 1900 bis 1990 in einem interdisziplinären unternehmens- und epochenübergreifenden Vergleich anhand des Konzepts der sozialen Schließung nach Max Weber. Um die soziologische Theorie der sozialen Schließung von Berufsfeldern jedoch für die Sozialgeschichte nutzbar zu machen, bedarf es einer Operationalisierung dieses Konzepts. Mithilfe der Dimensionen der sozialen Ungleichheit zwischen den Geschlechtern nach Nancy Fraser können Schließungs- und Wandlungsprozesse über einen langen Zeitraum miteinander in Bezug gesetzt und nachvollzogen werden. Anhand einer Fallstudie zu Chemikerinnen und Laborantinnen in der deutschen Chemieindustrie zwischen 1900 und 1990 wird exemplarisch skizziert, wie sich Webers Theorie für eine interdisziplinär angelegte Sozialgeschichte praktisch umsetzen lässt." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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    Digitales Leben: Rollenbilder und Geschlechterunterschiede im Privaten, Professionellen und im Zwischenmenschlichen (2020)

    Jahn, Sandy; Boberach, Michael; Till, Verena;

    Zitatform

    (2020): Digitales Leben. Rollenbilder und Geschlechterunterschiede im Privaten, Professionellen und im Zwischenmenschlichen. Berlin, 54 S.

    Abstract

    "Die Corona-Krise hat uns gezeigt, wie wichtig die Möglichkeit zur Teilhabe am digitalen Leben ist. Bereits in der gemeinsam mit dem Kompetenzzentrum für Technik-Diversity-Chancengleichheit veröffentlichen Studie „Digital Gender Gap“ haben wir gesehen, dass diese Teilhabe in den betrachteten Bereichen Digitale Kompetenzen, Offenheit für Digitalisierung und Digitales Arbeiten immer noch ungleich zwischen Männern und Frauen gestaltet ist. Die Studie „Digitales Leben – Geschlechterunterschiede und Rollenbilder im Privaten, Beruflichen und im Zwischenmenschlichen“ im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft beleuchtet, wie die digitale Teilhabe von Männern und Frauen in verschiedenen Lebensbereichen ausgestaltet ist. Sie fragt ExpertInnen aus verschiedensten Bereichen nach möglichen Gründen für Geschlechterunterschiede und erklärt anhand von Sekundärstudien, warum gerade stereotype Geschlechterrollenbilder einer gerechten Teilhabe im Weg stehen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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    (Un-)Sichtbare Erfolge: Bildungswege von Romnja und Sintize in Deutschland (2020)

    Jonuz, Elizabeta; Weiß, Jane;

    Zitatform

    Jonuz, Elizabeta & Jane Weiß (2020): (Un-)Sichtbare Erfolge. Bildungswege von Romnja und Sintize in Deutschland. (Interkulturelle Studien), Wiesbaden: Imprint: Springer VS, VI, 329 S. DOI:10.1007/978-3-658-27967-7

    Abstract

    "Mit diesem Buch laden Jonuz und Weiß zu einem radikalen Perspektivenwechsel ein. Sie befragten erfolgreiche Frauen aus den heterogenen Sinti-und-Roma-Communities in Deutschland zu ihren Bildungs- und Berufswegen. Die biographisch-narrativen Selbstzeugnisse der Sintizza und Romnja bieten in der analytischen Aufbereitung beeindruckende Einblicke in die gesellschaftliche Wirkmacht, Beharrungskraft und Mechanismen tradierter Diskriminierungen. Doch die Befragten verweigern sich einer Verortung in Klischees und tradierten Strukturen der Dominanzgesellschaft, entwickeln Widerstand und erfolgreiche Strategien der Bewältigung. Ein wirksamer (Schutz-)Raum sind dabei die Familien hinsichtlich der Bestärkung des Bildungs- und Aufstiegsbegehrens ihrer Töchter. Hingegen sind die Räume der zertifizierten Bildung und beruflichen Etablierung für alle Befragten Risiko-Orte, in denen diskriminierende, rassifizierende und sexistische Strukturen vorherrschen. Ein weiterer Schutzraum wird der Erfolg selbst, denn erworbene Bildung, berufliche Etablierung und die damit verbundene sozialstrukturelle Anerkennung ermöglichen den Biographinnen eine selbst-bestimmte Positionierung mit ihren Mehrfachzugehörigkeiten als Romni, Sintizza, Wissenschaftlerin, politische Aktivistin, Berufstätige, Mutter, Künstlerin und Mensch. Der Inhalt Einleitung zu einem Perspektivwechsel · Bildungskulturen in einer Gesellschaft mit Rassismushintergrund · Die Problemgeschichte dreier Begriffe: „Ethnizität“, „Rasse“ und „Ethnie“ · Das (europäische) Romnja/Sintize-Stereotyp · Forschungen zu Sinti und Roma · Forschungsdesigne der Studie · Präsentation der biographischen Daten und Analysen · Gelingensbedingungen und Barrieren des Erfolgs · Deutungsmuster, Strategien und Risiken des Erfolgs · Empfehlungen zu Rassismuskritik in Politik, Bildungsinstitutionen und Wissenschaft Die Autorinnen Dr. Elizabeta Jonuz ist Professorin für Migration und Internationales an der Hochschule Hannover. Dr. Jane Weiß ist Wissenschaftliche Mitarbeiterin und Projektleiterin an der Humboldt Universität zu Berlin." (Verlagsangaben)

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    Neue Chancen für Vereinbarkeit! Wie Unternehmen und Familien der Corona-Krise erfolgreich begegnen: Erstellt im Rahmen des Unternehmensprogramms „Erfolgsfaktor Familie“ des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (2020)

    Juncke, David; Braukmann, Jan; Stoll, Evelyn;

    Zitatform

    Juncke, David, Jan Braukmann & Evelyn Stoll (2020): Neue Chancen für Vereinbarkeit! Wie Unternehmen und Familien der Corona-Krise erfolgreich begegnen. Erstellt im Rahmen des Unternehmensprogramms „Erfolgsfaktor Familie“ des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend. Düsseldorf, 50 S.

    Abstract

    "Die Corona-Krise hat weitreichende Implikationen für die Vereinbarkeit von Familie und Beruf und die betriebliche Personalpolitik. In der vorliegenden Studie werden diese Implikationen aus Sicht von Unternehmen untersucht. Studiengrundlage sind repräsentative Daten aus einer telefonischen Befragung von Personalverantwortlichen und Geschäftsführungen. Diese Befragungsergebnisse werden mit den Perspektiven von Familien in Relation gesetzt." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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    Die Entwicklung der Rentenanwartschaften von Frauen im Kohortenvergleich: Die Rolle von Niedrigeinkommen (2020)

    Keck, Wolfgang; Romeu Gordo, Laura ;

    Zitatform

    Keck, Wolfgang & Laura Romeu Gordo (2020): Die Entwicklung der Rentenanwartschaften von Frauen im Kohortenvergleich. Die Rolle von Niedrigeinkommen. In: Sozialer Fortschritt, Jg. 69, H. 5, S. 325-347. DOI:10.3790/sfo.69.5.325

    Abstract

    "Mithilfe der Versicherungskontenstichprobe (VSKT) der Deutschen Rentenversicherung werden Veränderungen der Rentenanwartschaften von Frauen verschiedener Geburtskohorten bis zum Alter von 41 Jahren untersucht. In Westdeutschland steigen trotz Beschäftigungszuwachs die Entgeltpunkte aus Beschäftigung nur unwesentlich und die Ungleichheit zwischen den Kohorten in den Rentenanwartschaften stagniert. In Ostdeutschland führen vor allem sinkende Anwartschaften aus Beschäftigung zu einer wachsenden Ungleichheit innerhalb der 1970 bis 1974 geborenen Frauen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Zurück zur Norm? Kompromissbildung zwischen geschlechtstypischen und -untypischen Berufsaspirationen, Bewerbungs- und Ausbildungsberufen (2020)

    Kleinert, Corinna ; Schels, Brigitte ;

    Zitatform

    Kleinert, Corinna & Brigitte Schels (2020): Zurück zur Norm? Kompromissbildung zwischen geschlechtstypischen und -untypischen Berufsaspirationen, Bewerbungs- und Ausbildungsberufen. In: C. Ebner, A. Haupt & B. Matthes (Hrsg.) (2020): Berufe und Soziale Ungleichheit (Kölner Zeitschrift für Soziologie und Sozialpsychologie. Sonderheft 60), S. 229-260, 2019-10-31. DOI:10.1007/s11577-020-00668-1

    Abstract

    "Die Studie untersucht, inwieweit Schülerinnen und Schüler in Haupt- und Realschulzweigen zum Ende der Schulzeit geschlechts(un)typische Aspirationen haben, sich in ihren Bewerbungen und mit dem ersten Ausbildungsberuf jedoch für davon abweichende Berufe entscheiden. Die Untersuchung zieht dafür Daten aus einer lokalen Längsschnittbefragung Jugendlicher im Schulentlassjahr aus dem Jahr 2011/2012 heran, die sich für betriebliche und schulische Ausbildungsplätze beworben haben. Mit Mehrebenenmodellen werden Differenzen in der Geschlechtstypik zwischen realistischen Berufsaspirationen, Zielberufen im Bewerbungsverlauf sowie dem ersten Ausbildungsberuf geschätzt. In den Ergebnissen stellt sich die Bewerbungsphase als Prozess der Kompromissbildung hin zur geschlechterkonformen Norm dar. Dabei weichen die Bewerbungsberufe und Ausbildungsberufe der jungen Frauen unabhängig vom Schultyp und Schulleistungen stärker von ihren Aspirationen ab als bei den jungen Männern. Insbesondere junge Frauen aus den höheren Statusgruppen geben untypischere Aspirationen im Bewerbungsprozess auf. Bei den jungen Männern sind vor allem die Bewerbungs- und Ausbildungsberufe von Hauptschülern sowie Schülern mit geschlechtsuntypischen Notenrelationen geschlechterkonformer als ihre Aspirationen. In Summe tragen diese Anpassungsprozesse im Bewerbungsverhalten und der Platzierung im Ausbildungssystem – zusätzlich zu geschlechtstypischen Aspirationen - zur Persistenz beruflicher Segregation in Deutschland bei." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Identifying Latent Structures in Maternal Employment: Evidence on the German Parental Benefit Reform (2020)

    Klose, Sophie-Charlotte;

    Zitatform

    Klose, Sophie-Charlotte (2020): Identifying Latent Structures in Maternal Employment. Evidence on the German Parental Benefit Reform. (arXiv papers), 55 S.

    Abstract

    "This paper identifies latent group structures in the effect of motherhood on employment by employing the C-Lasso, a recently developed, purely data-driven classification method. Moreover, I assess how the introduction of the generous German parental benefit reform in 2007 affects the different cluster groups by taking advantage of an identification strategy that combines the sharp regression discontinuity design and hypothesis testing of predicted employment probabilities. The C-Lasso approach enables heterogeneous employment effects across mothers, which are classified into an a priori unknown number of cluster groups, each with its own group-specific effect. Using novel German administrative data, the C-Lasso identifies three different cluster groups pre- and post-reform. My findings reveal marked unobserved heterogeneity in maternal employment and that the reform affects the identified cluster groups' employment patterns differently." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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    Systemrelevant und dennoch kaum anerkannt: Das Lohn- und Prestigeniveau unverzichtbarer Berufe in Zeiten von Corona (2020)

    Koebe, Josefine; Samtleben, Claire ; Zucco, Aline; Schrenker, Annekatrin ;

    Zitatform

    Koebe, Josefine, Claire Samtleben, Annekatrin Schrenker & Aline Zucco (2020): Systemrelevant und dennoch kaum anerkannt: Das Lohn- und Prestigeniveau unverzichtbarer Berufe in Zeiten von Corona. (DIW aktuell 28), Berlin, 7 S.

    Abstract

    "In Zeiten der Corona-Krise zeigt sich: Bestimmte Berufsgruppen und Bereiche des öffentlichen und sozialen Lebens sind systemrelevant. Dazu zählen beispielsweise das Gesundheitswesen, die innere Sicherheit, die Grund- und Lebensmittelversorgung, Kindernotbetreuung oder der Erhalt der Verkehrs- und IT-Infrastruktur. Die große Mehrheit der als systemrelevant definierten Berufe weist jedoch außerhalb von Krisenzeiten ein geringes gesellschaftliches Ansehen sowie eine unterdurchschnittliche Bezahlung auf. Darüber hinaus zeigt sich, dass systemrelevante Berufe mehrheitlich von Frauen ausgeübt werden. Die Diskrepanz zwischen gesellschaftlicher Unverzichtbarkeit und tatsächlicher Entlohnung – gemessen am Stundenlohn und beruflichem Prestige – ist in Krisenzeiten besonders offensichtlich. Deshalb sollten auf kollektive Dankbarkeit konkrete Maßnahmen folgen, beispielsweise eine höhere Entlohnung sowie breitere tarifvertragliche Absicherung. Das würde dazu beitragen, die Arbeitsbedingungen und Attraktivität der systemrelevanten Berufe erheblich zu verbessern. Gleichzeitig könnte damit auch der Gender Pay Gap, also die Verdienstlücke zwischen Frauen und Männern, reduziert werden." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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    Coronavirus & Care: How the Coronavirus Crisis Affected Fathers' Involvement in Germany (2020)

    Kreyenfeld, Michaela ; Zinn, Sabine ; Grabka, Markus M. ; Liebig, Stefan ; Kröger, Hannes ; Entringer, Theresa; Goebel, Jan ; Kroh, Martin ; Schröder, Carsten ; Graeber, Daniel ; Kühne, Simon ; Schupp, Jürgen ;

    Zitatform

    Kreyenfeld, Michaela, Sabine Zinn, Theresa Entringer, Jan Goebel, Markus M. Grabka, Daniel Graeber, Martin Kroh, Hannes Kröger, Simon Kühne, Stefan Liebig, Carsten Schröder & Jürgen Schupp (2020): Coronavirus & Care: How the Coronavirus Crisis Affected Fathers' Involvement in Germany. (SOEPpapers on multidisciplinary panel data research at DIW Berlin 1096), Berlin, 23 S.

    Abstract

    "Background: As a response to the spread of the coronavirus in Germany, day care centres and schools closed nationwide, leaving families to grapple with additional child care tasks. In Germany, as in many other societies, women shoulder the lion's share of housework and child care responsibilities. While the gendered division of household labour has shifted in recent years as men have become more engaged in the upbringing of their children, it was hypothesised that the coronavirus crisis may have resulted in a re-traditionalisation of behaviour. This paper examines this hypothesis by analysing how the time fathers spent with their children changed over the course of the coronavirus crisis in the case of Germany. Methods: Data for this investigation come from the German Socio-Economic Panel (GSOEP). The outcome variable is the time spent on child care tasks. We investigate how the time parents spent with their children changed between 2019 and spring 2020, and how these patterns differed by gender, education, and employment situation. As a method, we employ linear panel regressions where the dependent variable is the change in childcare time between the two survey years.Results: We find that fathers and mothers expanded the time they spent on child care to similar degrees between 2019 and spring 2020, which marks the climax of the coronavirus crisis. However, we also observe large differences by level of education. In particular, we find that men with low and medium levels of education spent more time with their children than they did before the onset of the crisis. This finding is at odds with the results of prior studies on fathers' involvement, which showed that highly educated men tend to be the vanguards of paternal involvement. Contribution: Our study provides novel evidence on the effect of the coronavirus crisis on fathers' involvement in child care. Contrary to expectations based on previous research, we find that fathers significantly expanded the time they" (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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    Do parents' flexible working hours affect fathers' contribution to domestic work?: evidence from a factorial survey (2020)

    Krug, Gerhard ; Diener, Katharina; Abraham, Martin ; Bähr, Sebastian ;

    Zitatform

    Krug, Gerhard, Sebastian Bähr, Katharina Diener & Martin Abraham (2020): Do parents' flexible working hours affect fathers' contribution to domestic work? Evidence from a factorial survey. (IAB-Discussion Paper 12/2020), Nürnberg, 32 S.

    Abstract

    "Dieses Papier untersucht die Auswirkungen der flexiblen Arbeitszeiten von Vätern auf ihre Bereitschaft, sich an Aufgaben im Haushalt zu beteiligen. Wir stellen zunächst die Hypothese auf, dass Väter sich stärker engagieren, wenn sie die Möglichkeit haben, ihre Arbeitszeit flexibel zu erbringen. Zweitens wird angenommen, dass Väter weniger beitragen, wenn ihre Partnerinnen die Möglichkeit haben, ihre Arbeitszeit flexibel zu erbringen. Wir testen unsere Hypothesen anhand von Daten aus einer Vignettenstudie, in der Väter hypothetische Arbeitsangebote an ihre nicht erwerbstätige Partnerin dahingehend bewerten, in welchem Umfang sie ihre Beteiligung an Aufgaben im Haushalt verändern, wenn ihre Partnerin die Arbeit annimmt. Wir stellen fest, dass flexible Arbeitszeiten bei Vätern statistisch signifikant die Bereitschaft erhöht, zur Kinderbetreuung beizutragen, nicht aber zur Hausarbeit. Damit stützen die Ergebnisse Hypothese eins teilweise. In Bezug auf Hypothese zwei finden wir keine Auswirkungen der flexiblen Arbeitszeiten der Partnerin auf den Beitrag der Väter, weder bei der Kinderbetreuung noch der Hausarbeit. Wir schließen unser Papier mit einigen politischen Implikationen ab." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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    The Impact of Having Children on Domain-Specific Life Satisfaction:: A Quasi-Experimental Longitudinal Investigation Using the Socio-Economic Panel (SOEP) Data (2020)

    Krämer, Michael D.; Rodgers, Joseph L.;

    Zitatform

    Krämer, Michael D. & Joseph L. Rodgers (2020): The Impact of Having Children on Domain-Specific Life Satisfaction:. A Quasi-Experimental Longitudinal Investigation Using the Socio-Economic Panel (SOEP) Data. (SOEPpapers on multidisciplinary panel data research at DIW Berlin 1068), Berlin, 64 S.

    Abstract

    "Longitudinal studies have documented improvements in parents' life satisfaction due to childbearing, followed by postpartum adaptation back to baseline. However, the details underlying this process remain largely unexplored. Based on past literature, set-point theory, and results from an exploratory sample, we investigated empirically how first childbirth affected satisfaction with specific domains of life. In a preregistered study, we compared parents with matched childless respondents in their trajectories of life satisfaction, and also satisfaction with family life, health, sleep, work, housework, leisure, dwelling, household income, and personal income. First-time parents and childless respondents were matched in a procedure combining exact and propensity score matching. Using the population-representative German SOEP data (N = 3,370), longitudinal multilevel models revealed heterogeneous effects of childbirth on different domains of satisfaction: Both mothers' and fathers' satisfaction with family life increased temporarily in a similar fashion to life satisfaction before going back to baseline within five years after childbirth. However, only mothers experienced drastic losses to satisfaction with sleep and satisfaction with personal income. For the remaining domains, parents' satisfaction largely resembled that of the matched childless respondents. These divergent domain trajectories underscore the need for multivariate analyses in life satisfaction research." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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    Pathways to gender equality: A configurational analysis of childcare instruments and outcomes in 21 European countries (2020)

    Lauri, Triin ; Ciccia, Rossella ; Põder, Kaire ;

    Zitatform

    Lauri, Triin, Kaire Põder & Rossella Ciccia (2020): Pathways to gender equality. A configurational analysis of childcare instruments and outcomes in 21 European countries. In: Social Policy and Administration, Jg. 54, H. 5, S. 646-665. DOI:10.1111/spol.12562

    Abstract

    "The ability to produce desired outcomes represents an important basis of the legitimacy of social policies. Nonetheless, policy outcomes have not systematically figured in the analysis of childcare regimes despite growing political interest in issues such as female employment, gender wage gap, and men's involvement in childcare. In this article, we use fuzzy set qualitative comparative analysis to investigate the relationship between the configuration of policy instruments, attitudes toward childcare and outcomes in 21 European countries. Our results show that there is only one mix of policy instruments consistently linked with positive gen- der equality outcomes and this route has the quality of the universal caregiver model. It also demonstrates that both a combination of policy instruments and favorable attitudinal factors are necessary to produce desirable outcomes in the gender division of paid work and unpaid childcare." (Author's abstract, IAB-Doku, Published by arrangement with John Wiley & Sons) ((en))

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    Artists' Labour Market and Gender: Evidence from German visual artists (2020)

    Marchenko, Maria; Sonnabend, Hendrik ;

    Zitatform

    Marchenko, Maria & Hendrik Sonnabend (2020): Artists' Labour Market and Gender: Evidence from German visual artists. (Department of Economics working paper / Vienna University of Economics and Business 307), 31 S.

    Abstract

    "Using comprehensive data from German visual artists, we provide strong empirical evidence of a gender gap in revenues. We find that female artists have significantly lower revenues from the art market and are about ten percentage points less likely to remain in the top category over three years. This gap persists in the most prominent art forms and is more pronounced for younger artists. Only 30 to 40 percent of these gaps can be explained by differences in observable characteristics. We also find differences in the networking behaviour of the artists of different genders: females are connecting more, whereas males tend to create tighter links, suggesting the importance of the latter for the art market." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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    Gleichstellungsindex 2019: Gleichstellung von Frauen und Männern in den obersten Bundesbehörden (2020)

    Meißmer, Christian;

    Zitatform

    Meißmer, Christian (2020): Gleichstellungsindex 2019. Gleichstellung von Frauen und Männern in den obersten Bundesbehörden. (Gleichstellungsindex 5), Wiesbaden, 17 S.

    Abstract

    "In dem vorliegenden Bericht richtet sich die Darstellung zunächst auf die Ergebnisse der obersten Bundesbehörden zum Stichtag 30. Juni 2019 und Vergleiche zwischen ihnen. Darüber hinaus erfolgt eine vergleichende Darstellung der Erhebungsergebnisse zu denen des vorherigen Berichtszeitraums. Ergebnisse der obersten Bundesbehörden im Einzelnen lassen sich den im Anhang befindlichen Tabellen 1 bis 4 entnehmen." (Textauszug, IAB-Doku)

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    Die Frauenzielgrößen des GgTFMF: Von der legislativen Regelungstechnik, arbeits- und gesellschaftsrechtlichen Problemen der Rechtsanwendung und ihrer Umsetzung in der Praxis (2020)

    Minderjahn, Niclas;

    Zitatform

    Minderjahn, Niclas (2020): Die Frauenzielgrößen des GgTFMF. Von der legislativen Regelungstechnik, arbeits- und gesellschaftsrechtlichen Problemen der Rechtsanwendung und ihrer Umsetzung in der Praxis. (Studien zum Arbeitsrecht 33), Baden-Baden: Nomos, 393 S. DOI:10.5771/9783748904236

    Abstract

    "„Die Frauenquote ist der größte Beitrag zur Gleichberechtigung seit Einführung des Frauenwahlrechts“. So kommentierte Minister Maas die Einführung des GgTFMF, das neben der Fixquote von 30% die Verpflichtung enthält, Zielgrößen zur Erhöhung des Frauenanteils insbesondere für Aufsichtsrat und Vorstand festzulegen („Flexiquote“). Werden die selbst gesetzten Ziele nicht erreicht, haben die Unternehmen das zu begründen. Die Umsetzung der Flexiquote wurde weitgehend ungeregelt gelassen, woraus Probleme resultieren, die es zu lösen gilt. Auch betritt der Gesetzgeber mit ihr legislativ Neuland: Indem er auf Sanktionen für den Fall der Zielverfehlung verzichtet, verwendet er eine Soft Law vergleichbar auf Freiwilligkeit beruhende Regelungstechnik. Ziel ist es, zu untersuchen, ob es sich bei ihr um einen effektiven wie verfassungsrechtlich zulässigen Durchsetzungsmechanismus handelt. Überzeugt ihr Grundgedanke in der Theorie und hat sie sich in der Praxis bewährt? Hierauf gibt die Arbeit Antwort." (Autorenreferat, © Nomos)

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    The Long-Term Costs of Family Trajectories: Women's Later-Life Employment and Earnings Across Europe (2020)

    Muller, Joanne S. ; Liefbroer, Aart C. ; Hiekel, Nicole ;

    Zitatform

    Muller, Joanne S., Nicole Hiekel & Aart C. Liefbroer (2020): The Long-Term Costs of Family Trajectories: Women's Later-Life Employment and Earnings Across Europe. In: Demography, Jg. 57, H. 3, S. 1007-1034. DOI:10.1007/s13524-020-00874-8

    Abstract

    "The “motherhood earnings penalty” is a well-established finding in many Western countries. However, a divide between mothers and nonmothers might oversimplify reality given that the family life course has diversified over the last decades. In addition, whether family choices have consequences for women's employment and earnings in later life is not well known, particularly in a comparative perspective. Using data on 50- to 59-year-old women from the Generations and Gender Programme, the British Household Panel Survey, and SHARELIFE for 22 European countries, we derive a typology of women's family trajectories and estimate its association with women's later-life employment and earnings. Whereas family trajectory–related differences with regard to employment were relatively small, our findings reveal a clear, long-lasting family trajectory gradient in earnings. Childless women (with or without a partner) as well as single mothers had higher personal earnings than women whose family trajectories combined parenthood and partnership. Moreover, in societies in which reconciliation of work and family during midlife is less burdensome, labor market outcomes of women following different family trajectories converge. Our findings show that women's fertility and partnership behavior are inevitably interrelated and jointly influence employment and earning patterns until later in life. The results imply that promoting equal employment opportunities could have long-lasting effects on women's economic independence." (Author's abstract, IAB-Doku, © Springer-Verlag) ((en))

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    His and Her Earnings Following Parenthood in the United States, Germany, and the United Kingdom (2020)

    Musick, Kelly ; Gonalons-Pons, Pilar ; Bea, Megan Doherty ;

    Zitatform

    Musick, Kelly, Megan Doherty Bea & Pilar Gonalons-Pons (2020): His and Her Earnings Following Parenthood in the United States, Germany, and the United Kingdom. In: American sociological review, Jg. 85, H. 4, S. 639-674. DOI:10.1177/0003122420934430

    Abstract

    "This article advances a couple-level framework to examine how parenthood shapes within-family gender inequality by education in three countries that vary in their normative and policy context: the United States, Germany, and the United Kingdom. We trace mothers? share of couple earnings and variation by her education in the 10-year window around first birth, using long-running harmonized panel surveys from the 1990s and 2000s (N = 4,117 couples and 28,488 couple-years) and an event study methodology that leverages within-couple variation in earnings pre- and post-birth. Our results show steep declines in her share of couple earnings following first birth across the three countries that persist over several years of follow-up. Declines are smallest in the United States, due to U.S. mothers? higher employment and longer work hours. Declines are also smaller among female partners without a college degree in the United States, where mothers have less work-family support and fewer options to manage work and family on one income. Results shed light on how parenthood plays into gender inequality within couples, and how country context shapes couple dynamics and inequality across households." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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    Geschlechtsspezifische Ost-West-Unterschiede im Erwerbsverlauf (2020)

    Müller, Dana ; Fuchs, Michaela ;

    Zitatform

    Müller, Dana & Michaela Fuchs (2020): Geschlechtsspezifische Ost-West-Unterschiede im Erwerbsverlauf. In: Sozialer Fortschritt, Jg. 69, H. 06/07, S. 445-466., 2020-02-05. DOI:10.3790/sfo.69.6-7.445

    Abstract

    "Dieser Beitrag beschreibt die Entwicklung geschlechtsspezifischer Ungleichheiten über die letzten drei Jahrzehnte in Ost- und Westdeutschland. Unterschiede zwischen beiden Regionen bestehen nach wie vor. Sie haben ihren Ursprung in den verschiedenen gesellschaftlichen Ansätzen der Gleichstellung der Geschlechter vor der Wiedervereinigung und den unterschiedlichen strukturellen Gegebenheiten am Arbeitsmarkt. Dennoch besitzen nach wie vor weder die Frauen in Westdeutschland noch in Ostdeutschland die gleichen Einkommens- und Karrierechancen wie Männer. Die Bemühungen des Staates, den Abbau geschlechtsspezifischer Ungleichheiten voranzutreiben, werden anhand der zahlreichen Maßnahmen der letzten Jahre sichtbar. Sie reichen aber noch nicht aus, wie die Zahlen im Beitrag zeigen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Müller, Dana ; Fuchs, Michaela ;
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    Corona-Krise erschwert Vereinbarkeit von Beruf und Familie vor allem für Mütter – Erwerbstätige Eltern sollten entlastet werden (2020)

    Müller, Kai-Uwe; Samtleben, Claire ; Schmieder, Julia; Wrohlich, Katharina ;

    Zitatform

    Müller, Kai-Uwe, Claire Samtleben, Julia Schmieder & Katharina Wrohlich (2020): Corona-Krise erschwert Vereinbarkeit von Beruf und Familie vor allem für Mütter – Erwerbstätige Eltern sollten entlastet werden. In: DIW-Wochenbericht, Jg. 87, H. 19, S. 331-340. DOI:10.18723/diw_wb:2020-19-1

    Abstract

    "Die starken Einschränkungen des Kita- und Schulbetriebs infolge der Corona-Pandemie stellen in Deutschland mehr als vier Millionen Familien mit erwerbstätigen Eltern vor große Probleme, was die Vereinbarkeit von Beruf und Familie angeht. Daten des Sozio-oekonomischen Panels (SOEP) aus Vorkrisenzeiten zeigen, dass nur in etwas mehr als der Hälfte aller Haushalte mit zwei erwerbstätigen Elternteilen zumindest eine Person theoretisch die Möglichkeit hat, im Home-Office zu arbeiten. Unter den besonders betroffenen Alleinerziehenden gilt das sogar nur für rund 35 Prozent. Arbeiten im Home-Office kann die Vereinbarkeitsprobleme also nicht lösen, ganz abgesehen davon, dass wirklich produktives Arbeiten parallel zur Kinderbetreuung oftmals nicht möglich ist. Die Hauptlast der zusätzlich anfallenden Kinderbetreuung und Hausarbeit tragen vermutlich die Mütter – das Ausmaß der schon zuvor ungleich verteilten Sorgearbeit könnte also noch zunehmen. Die Politik sollte diese Probleme adressieren und eine Corona-Elternzeit zusammen mit einem Corona-Elterngeld einführen. Eltern könnten dann für die Kinderbetreuung ihre Arbeitszeit reduzieren und eine Lohnersatzleistung vom Staat erhalten. Bei Paaren sollte diese Leistung an die Bedingung geknüpft sein, dass beide Elternteile weniger Stunden pro Woche berufstätig sind." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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    Diskriminierungsfreier Mutterschutz – größtmöglicher Gesundheitsschutz bei gleichzeitiger ­Ausbildungs- und Beschäftigungssicherung (2020)

    Nebe, Katja;

    Zitatform

    Nebe, Katja (2020): Diskriminierungsfreier Mutterschutz – größtmöglicher Gesundheitsschutz bei gleichzeitiger ­Ausbildungs- und Beschäftigungssicherung. In: Sozialer Fortschritt, Jg. 69, H. 8/9, S. 529-544. DOI:10.3790/sfo.69.8-9.529

    Abstract

    "2018 trat das reformierte Mutterschutzgesetz in Kraft. Es postuliert in §1, dass der Gesundheitsschutz von Frau und (ungeborenem) Kind ohne Benachteiligungen für Ausbildung und Beruf gewährleistet werden muss. Das reformierte Gesetz verpflichtet Arbeitgeber und Ausbildungsstellen, schwangeren und stillenden Frauen mutterschutzgerechte Ausbildungs- und Arbeitsbedingungen zu ermöglichen. Im Beitrag wird die Historie des Mutterschutzes vom deutschen Kaiserreich bis zur Gegenwart nachgezeichnet. Während in der Bundesrepublik über Jahrzehnte Beschäftigungsverbote dominierten, zeigt der Blick auf das DDR-Recht, dass dort deutlich früher beschäftigungserhaltende Schutzmaßnahmen den Vorrang hatten. Letztlich waren es jedoch nicht die Impulse aus dem Einigungsvertrag, sondern diejenigen aus dem gleichstellungsorientierten europäischen Arbeitsumweltrecht, die nun den überfälligen Leitbildwechsel vom fürsorglich aussperrenden hin zum diskriminierungsfreien Mutterschutz bewirkt haben." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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    The Palgrave Handbook of Family Policy (2020)

    Nieuwenhuis, Rense ; Lancker, Wim Van ;

    Zitatform

    Nieuwenhuis, Rense & Wim Van Lancker (Hrsg.) (2020): The Palgrave Handbook of Family Policy. Cham: Springer Palgrave Macmillan, 721 S. DOI:10.1007/978-3-030-54618-2

    Abstract

    "This open access handbook provides a multilevel view on family policies, combining insights on family policy outcomes at different levels of policymaking: supra-national organizations, national states, sub-national or regional levels, and finally smaller organizations and employers. At each of these levels, a multidisciplinary group of expert scholars assess policies and their implementation, such as child income support, childcare services, parental leave, and leave to provide care to frail and elderly family members. The chapters evaluate their impact in improving children’s development and equal opportunities, promoting gender equality, regulating fertility, productivity and economic inequality, and take an intersectional perspective related to gender, class, and family diversity. The editors conclude by presenting a new research agenda based on five major challenges pertaining to the levels of policy implementation (in particular globalization and decentralization), austerity and marketization, inequality, changing family relations, and welfare states adapting to women’s empowered roles." (Author's abstract, © 2020 Springer) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Do Unions and Works Councils Really Dampen the Gender Pay Gap?: Discordant Evidence from Germany (2020)

    Oberfichtner, Michael ; Töpfer, Marina ; Schnabel, Claus ;

    Zitatform

    Oberfichtner, Michael, Claus Schnabel & Marina Töpfer (2020): Do Unions and Works Councils Really Dampen the Gender Pay Gap? Discordant Evidence from Germany. In: Economics Letters, Jg. 196, 2020-08-28. DOI:10.1016/j.econlet.2020.109509

    Abstract

    "Using a large employer-employee dataset, we provide new evidence on the relationship between the gender pay gap and industrial relations from within German workplaces. Controlling for unobserved workplace heterogeneity, we find no evidence that introducing or abandoning collective agreements or works councils affects the gender pay gap. This result holds at the mean and along the distribution, challenging the stylized fact that unions and works councils dampen the gender pay gap." (Author's abstract, © 2020 Elsevier) ((en))

    Beteiligte aus dem IAB

    Oberfichtner, Michael ;
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  • Literaturhinweis

    Do Unions and Works Councils Really Dampen the Gender Pay Gap?: Discordant Evidence from Germany (2020)

    Oberfichtner, Michael ; Töpfer, Marina ; Schnabel, Claus ;

    Zitatform

    Oberfichtner, Michael, Claus Schnabel & Marina Töpfer (2020): Do Unions and Works Councils Really Dampen the Gender Pay Gap? Discordant Evidence from Germany. (IZA discussion paper 13576), 16 S.

    Abstract

    "Using a large employer-employee dataset, we provide new evidence on the relationship between the gender pay gap and industrial relations from within German workplaces. Controlling for unobserved workplace heterogeneity, we find no evidence that introducing or abandoning collective agreements or works councils affects the gender pay gap. This result holds at the mean and along the distribution, challenging the stylized fact that unions and works councils dampen the gender pay gap." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

    Beteiligte aus dem IAB

    Oberfichtner, Michael ;
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  • Literaturhinweis

    Gender-Specific Personality Traits and Their Effects on the Gender Wage Gap: A Correlated Random Effects Approach using SOEP Data (2020)

    Otten, Sina;

    Zitatform

    Otten, Sina (2020): Gender-Specific Personality Traits and Their Effects on the Gender Wage Gap: A Correlated Random Effects Approach using SOEP Data. (SOEPpapers on multidisciplinary panel data research at DIW Berlin 1078), Berlin, 37 S.

    Abstract

    "Using longitudinal data from the German Socio-Economic Panel (SOEP), this article examines whether gender wage differentials occur due to differences in prototypical personality traits of women and men and provides the first application of a gender wage gap decomposition on the basis of a correlated random effects model. Main results show that agreeableness and openness are the most important personality traits in explaining wages and wage differentials. Openness has a positive effect and agreeableness has a negative effect on earnings for men, while the opposite effects are found for women. Concerning the gender wage gap, analyses show that although gender differences in openness and agreeableness explain small parts of the gap, gender differences in the returns of agreeableness and openness are larger." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    A Survey of Gender Gaps through the Lens of the Industry Structure and Local Labor Markets (2020)

    Petrongolo, Barbara; Ronchi, Maddalena;

    Zitatform

    Petrongolo, Barbara & Maddalena Ronchi (2020): A Survey of Gender Gaps through the Lens of the Industry Structure and Local Labor Markets. (CEP discussion paper 1688), London, 39 S.

    Abstract

    "In this paper we discuss some strands of the recent literature on the evolution of gender gaps and their driving forces. We will revisit key stylized facts about gender gaps in employment and wages in a few high-income countries. We then discuss and build on one gender-neutral force behind the rise in female employment, namely the rise of the service economy. This is also related to the polarization of female employment and to the geographic distribution of jobs, which is expected to be especially relevant for female employment prospects. We finally turn to currently debated causes of remaining gender gaps and discuss existing evidence on labor market consequences of women's heavier caring responsibilities in the household. In particular, we highlight how women's stronger distaste for commuting time may feed into gender pay gaps by making women more willing to trade off steeper wage gains for shorter commutes." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Zuzug aus der ehemaligen DDR hatte positive Effekte auf den Beschäftigungsumfang westdeutscher Frauen (2020)

    Schmitz, Sophia ; Weinhardt, Felix ;

    Zitatform

    Schmitz, Sophia & Felix Weinhardt (2020): Zuzug aus der ehemaligen DDR hatte positive Effekte auf den Beschäftigungsumfang westdeutscher Frauen. In: DIW-Wochenbericht, Jg. 87, H. 38, S. 707-711. DOI:10.18723/diw_wb:2020-38-3

    Abstract

    "Die Wiedervereinigung brachte einschneidende wirtschaftliche, politische und gesellschaftliche Veränderungen für die Bevölkerung in der ehemaligen DDR mit sich. Weniger beachtet wurden bisher mögliche Einflüsse auf das Leben der Menschen in Westdeutschland. Dieser Bericht dokumentiert Veränderungen im Beschäftigungsumfang von Frauen im Westen der Bundesrepublik, die durch die Migration aus der ehemaligen DDR nach Westdeutschland Anfang der 1990er Jahre ausgelöst wurden. Erwerbstätige westdeutsche Frauen haben in Regionen mit hohem Zuzug im Durchschnitt wöchentlich eine Stunde mehr gearbeitet zwischen den Jahren 1990 und 2015 als in Regionen, in denen sich weniger Ostdeutsche niedergelassen haben. Der Zuzug von Menschen, die in der DDR sozialisiert wurden und daher eine höhere Vereinbarkeit zwischen Mutterrolle und Erwerbstätigkeit sahen, könnte die Veränderung kultureller Normen in Westdeutschland beschleunigt haben." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Do Women Expect Wage Cuts for Part-Time Work? (2020)

    Schrenker, Annekatrin ;

    Zitatform

    Schrenker, Annekatrin (2020): Do Women Expect Wage Cuts for Part-Time Work? (Discussion paper / Rationality & Competition, CCR TRR 190 257), München ; Berlin, 48 S.

    Abstract

    "Wage expectations for full- and part-time employment are key for understanding the labor supply decisions of women. However, whether women expect different wages between part-time and full-time work is not fully understood. Using German survey data, I quantify the expected full-time/part-time wage differential for a representative sample of female workers. I document that women, on average, expect only minor part-time wage penalties (1-3 percent). Comparing beliefs to selectivity-adjusted estimates of the part-time wage gap indicates that women’s mean expectations are realistic. I also show that women with children and those in managerial positions expect sizeable part-time wage cuts, with mothers overestimating the part-time wage penalty." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    (Digital) arbeiten 2020: Chancengerecht für alle?: Teil 1: Wissen und Qualifzierung: Analyse einer Erwerbstätigenbefragung unter Genderaspekten (2020)

    Schwarze, Barbara; Struwe, Ulrike; Funk, Lore; Mellies, Sabine; Marsden, Nicola;

    Zitatform

    Schwarze, Barbara & Lore Funk (2020): (Digital) arbeiten 2020: Chancengerecht für alle?: Teil 1: Wissen und Qualifzierung. Analyse einer Erwerbstätigenbefragung unter Genderaspekten. Bielefeld, 31 S.

    Abstract

    "Wie können Arbeitsprozesse gestaltet werden, um die Chancen, die in der Digitalisierung und – in unserem Fokus – im Homeoffice als Arbeitsort liegen, zu optimieren? Welche Folgen der Digitalisierung werden heute bereits positiv erfahren und wo sind weitere Aushandlungsprozesse und Nachbesserungen in der Umsetzung nötig? Wie könnte die Arbeitsteilung zwischen Frauen und Männern bei Erwerbs- und Reproduktionstätigkeiten so gestaltet werden, dass alle an Lebensqualität dazu gewinnen? Um ein möglichst differenziertes Bild über Rahmenbedingungen, Einstellungen und Praktiken rund um Arbeit im Jahr 2020 zu erhalten, wurden alle Personen, die aktuell in Deutschland erwerbstätig sind, aufgerufen, ihre Erfahrungen zu Homeoffice, digitaler Ausstattung, Weiterbildung und Arbeitsteilung in der Partner*innenschaft zu teilen. Mehr als 1.000 Männer und Frauen haben vom 8. bis 30 Juni 2020 an der Befragung teilgenommen. Die erste Veröffentlichung beleuchtet ausgewählte Aspekte der Studie, die sich auf das Wissen, die Qualifizierung und Weiterbildung bei der Arbeit von Zuhause aus beziehen. Unsere Ergebnisse zeigen: Die Zufriedenheit mit Angeboten an Fortbildungen im Bereich digitale Technologien und Anwendungen unter Beschäftigten im Homeoffice ist gering. Doch die Studienergebnisse liefern auch wertvolle Hinweise darauf, welche Wege eingeschlagen werden können, um diesen Missstand zu beheben." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Commuting and the Motherhood Wage Gap: Evidence from Germany (2020)

    Skora, Thomas ; Stawarz, Nico ; Rüger, Heiko ;

    Zitatform

    Skora, Thomas, Heiko Rüger & Nico Stawarz (2020): Commuting and the Motherhood Wage Gap: Evidence from Germany. In: Sustainability, Jg. 12, H. 14. DOI:10.3390/su12145692

    Abstract

    "In the present study, we analyze how childbirth-related changes in commuting contribute to the motherhood wage gap, which in turn accounts for a large part of the gender pay gap. Derived from human capital theory and job search theory, we examine various mechanisms that might explain why reduced commuting distances after childbirth come along with wage reductions for mothers. The empirical analyses are based on data from the German Socio-Economic Panel (GSOEP) 2001–2017, which are analyzed within a fixed effects (FE) panel framework (n = 41,111 observations from 7183 persons). Firstly, the results show that the transition to first parenthood is associated with a 33% decrease in the commuting distance of women, while the transition to fatherhood has no effect. Secondly, mothers who substantially reduce their commuting distance after the transition to parenthood (who amount to 30% of all mothers in our sample) show an increased wage penalty (−18.4%), compared to mothers who do not reduce their commuting distance (−8.7%). Accordingly, 23% of the motherhood wage penalty can be attributed to wage losses related to the reduction in commuting distance. Thirdly, wage penalties for mothers who change to a job closer to their place of residence can be partly explained by the loss of firm-specific human capital. In addition, the wage penalty for commuting is a consequence of women taking jobs that are less suited to their skills profile and moving to smaller companies." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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    Unemployment and separation: Evidence from five European countries (2020)

    Solaz, Anne ; Pasteels, Inge ; Jalovaara, Marika ; Kreyenfeld, Michaela ; Mortelmans, Dimitri ; Meggiolaro, Silvia ;

    Zitatform

    Solaz, Anne, Marika Jalovaara, Michaela Kreyenfeld, Silvia Meggiolaro, Dimitri Mortelmans & Inge Pasteels (2020): Unemployment and separation: Evidence from five European countries. In: Journal of Family Research, Jg. 32, H. 1, S. 145-176. DOI:10.20377/jfr-368

    Abstract

    "Seit der 1970er Jahren zeichnen sich viele europäische Länder durch hohe Trennungsraten wie auch hohe Arbeitslosenquoten aus. Bislang ist jedoch unklar, in welchem Zusammenhang ökonomische Entwicklungen und die Stabilität von Partnerschaften stehen. Dieser Beitrag befasst sich damit, wie Arbeitslosigkeit, gemessen auf der Mikro- und Makroebene, das Trennungsrisiko in fünf europäischen Ländern in der Zeit vor der Finanz- und Wirtschaftskrise beeinflusst hat. Auf Basis umfassender Längsschnittdaten aus Belgien, Finnland, Frankreich, Deutschland und Italien zeigen die empirischen Analysen, in der diskrete Zeitmodelle verwendet werden, dass Arbeitslosigkeit in allen Ländern das Trennungsrisiko prinzipiell erhöht. Während sich vor allem auf der Mikroebene zeigt, dass die individuelle Arbeitslosigkeitserfahrung des Mannes einen positiven Einfluss auf das Trennungsrisiko ausübt, ergeben sich jedoch keine statistisch signifikanten Zusammenhänge auf der Makroebene. Der Einfluss der Arbeitslosigkeit der Frau ist weniger stark ausgeprägt als jene des Mannes und variiert deutlich zwischen den Ländern. In Deutschland und Italien, wo bis vor kurzem Familie und Erwerbstätigkeit wenig vereinbar waren, gibt es keinen statistisch signifikanten Zusammenhang von weiblicher Arbeitslosigkeit und Trennungsraten." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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    Short-run fertility effects of parental leave benefits: evidence from a structural model (2020)

    Stichnoth, Holger;

    Zitatform

    Stichnoth, Holger (2020): Short-run fertility effects of parental leave benefits. Evidence from a structural model. In: Empirical economics, Jg. 59, H. 1, S. 143-168. DOI:10.1007/s00181-019-01673-w

    Abstract

    "Based on a structural model of fertility and female labour force supply with unobserved heterogeneity and state dependence, we evaluate the 2007 reform of parental leave benefits in Germany, which replaced a flat, means-tested benefit by a generous earnings-related transfer. The model predicts a short-term fertility effect of about 4%, which is consistent with recent quasi-experimental evidence. The fertility effect is strongest for first births and increases with income. We use the model for a number of counterfactual policy experiments in which we vary the generosity of parental leave benefits." (Author's abstract, IAB-Doku, © Springer-Verlag) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Entwicklung von Erwerbstätigkeit, Arbeitszeit und Arbeitsvolumen nach Geschlecht: Ergebnisse der IAB-Arbeitszeitrechnung nach Alter und Geschlecht (AZR AG) für die Jahre 1991 - 2019 (2020)

    Wanger, Susanne ;

    Zitatform

    Wanger, Susanne (2020): Entwicklung von Erwerbstätigkeit, Arbeitszeit und Arbeitsvolumen nach Geschlecht. Ergebnisse der IAB-Arbeitszeitrechnung nach Alter und Geschlecht (AZR AG) für die Jahre 1991 - 2019. (IAB-Forschungsbericht 16/2020), Nürnberg, 112 S.

    Abstract

    "Dieser Forschungsbericht stellt Grundlagen, methodische Weiterentwicklungen sowie ausgewählte Ergebnisse der IAB-Arbeitszeitrechnung nach Alter und Geschlecht (AZR AG) für den Zeitraum 1991 bis 2019 vor. Seit nunmehr fast 20 Jahren berichtet das IAB regelmäßig über die Entwicklung der Erwerbstätigkeit sowie der geleisteten Stunden von Frauen und Männern in Deutschland auf Basis der AZR AG. Diese Datenbasis gibt anhand der Indikatoren “Frauenanteile an der Beschäftigung und am Arbeitsvolumen“ sowie der daraus resultierenden „Arbeitszeitlücke“ Aufschluss über die Verteilung der Ressource Arbeit zwischen den Geschlechtern. Darüber hinaus trägt die AZR AG dazu bei, Fragen zur unterschiedlichen Entwicklung der Erwerbsbeteiligung sowie der Arbeitszeitstrukturen von Frauen und Männern - auch altersspezifisch - zu beantworten. Die Erwerbstätigkeit von Frauen hat kontinuierlich zugenommen und sich auf den ersten Blick jener der Männer angenähert. So lagen die Anteile der Frauen an der Erwerbstätigkeit im Jahr 2019 bei 47,5 Prozent. Allerdings zeigen Personenzahlen alleine nur ein unvollkommenes Bild der Teilhabe von Frauen und Männern an der Erwerbsarbeit, da sie keine Informationen über die unterschiedlichen Arbeitszeiten von Frauen und Männern geben. Denn betrachtet man die Arbeitsstunden als Bezugsgröße, werden deutliche Unterschiede sichtbar. Der hohe Anteil von Frauen, die Teilzeit arbeiten - im Jahr 2019 waren 58,2 Prozent der beschäftigten Frauen in Teilzeit tätig -, führt zu einer ausgeprägten Arbeitszeitlücke zwischen Frauen und Männern. Erst der Blick auf das geleistete Arbeitsvolumen - also dem Produkt aus Erwerbstätigenzahl und Arbeitszeit - ergibt ein differenzierteres Bild. So trugen Frauen aufgrund ihrer geringen Arbeitszeit nur unterproportional zum gesamtwirtschaftlichen Arbeitsvolumen bei: Der Frauenanteil am Arbeitsvolumen erreichte 2019 einen Wert von 40,3 Prozent. Die Arbeitszeitlücke - also die Differenz zwischen dem Anteil der Frauen an der Gesamtbeschäftigung und am Arbeitsvolumen - lag 2019 damit bei 7,3 Prozentpunkten. Diese bestehende Arbeitszeitlücke zwischen Frauen und Männern ist eine der entscheidenden Ursachen für weitere Geschlechterunterschiede am Arbeitsmarkt, so ist der Erwerbsumfang mitentscheidend für das Einkommen, die Absicherung im Alter und auch häufig Voraussetzung für den beruflichen Aufstieg." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Wanger, Susanne ;
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  • Literaturhinweis

    Prekäre Arbeit, prekäre Liebe: über Anerkennung und unsichere Lebensverhältnisse (2020)

    Wimbauer, Christine ; Motakef, Mona ;

    Zitatform

    Wimbauer, Christine & Mona Motakef (2020): Prekäre Arbeit, prekäre Liebe. Über Anerkennung und unsichere Lebensverhältnisse. Frankfurt am Main ; New York: Campus Verlag, 420 S.

    Abstract

    "Erwerbsarbeit und Paarbeziehungen sind wichtige Quellen für Anerkennung. Doch was geschieht, wenn Arbeit prekär wird? Wie wirken sich unsichere Arbeitsverhältnisse und Anerkennungsdefizite auf die Liebe aus, auf Beziehungen und auf die Lebenszusammenhänge der Menschen überhaupt? Welche Ungleichheiten zwischen den Geschlechtern werden sichtbar? Das Buch zeichnet anhand von Interviews eindrücklich nach, welch destruktives Potenzial prekäre Erwerbsarbeit entfalten kann und was das für die Einzelnen, für Paare und für die Gesellschaft bedeutet. Außerdem entwickeln die Autorinnen Vorschläge, wie sich auf prekäre Beschäftigung, Geschlechterungleichheiten sowie auf Anerkennungsbedürftigkeit und Verletzbarkeit reagieren lässt." (Textauszug, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Paid parental leave and maternal reemployment: do part-time subsidies help or harm? (2020)

    Zimmert, Franziska ; Zimmert, Michael;

    Zitatform

    Zimmert, Franziska & Michael Zimmert (2020): Paid parental leave and maternal reemployment. Do part-time subsidies help or harm? (Discussion paper / Universität Sankt Gallen, School of Economics and Political Science, Department of Economics 2020-02), St. Gallen, 59 S.

    Abstract

    "Employment subsidies can incentivize mothers to shorten employment interruptions after childbirth. We examine a German parental leave reform promoting an early return to work in part-time. Exploiting the exogenous variation in the benefit entitlement length defined by the child's birthday, we apply machine-learning augmented semi-parametric difference-indifference estimation using administrative data. The reform yields positive average employment effects mainly driven by part-time employment as our dynamic optimization model for mothers on parental leave suggests. Conditional effects show that the policy creates heterogenous incentives depending on the opportunity costs of working part-time." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Care-Arrangements and Parental Well-Being during the COVID-19 Pandemic in Germany (2020)

    Zoch, Gundula ; Vicari, Basha ; Bächmann, Ann-Christin ;

    Zitatform

    Zoch, Gundula, Ann-Christin Bächmann & Basha Vicari (2020): Care-Arrangements and Parental Well-Being during the COVID-19 Pandemic in Germany. (IAB-Discussion Paper 35/2020), Nürnberg, 44 S.

    Abstract

    "Diese Studie untersucht die kurzfristigen Folgen für die Betreuungsarrangements von Eltern, die während der COVID-19-Pandemie in Deutschland von der Schul- und Kita-Schließung betroffen waren und die daraus resultierenden Veränderungen im ihrem Wohlbefinden. Mit multinomialen logistischen Regressionen, angewendet auf neue Paneldaten des Nationalen Bildungspanels (NEPS-Corona_CAWI_C2) findet die Studie, dass Mütter eine Schlüsselrolle in den Ad-hoc-Betreuungsarrangements während der COVID-19-Pandemie spielen, was die traditionelle Aufteilung der Familienarbeit bei deutschen Paaren bestätigt. Darüber hinaus veranschaulichen die Ergebnisse die Bedeutung der Arbeitsbedingungen, insbesondere die Möglichkeit des Homeoffice, für den Verhandlungsprozess der Eltern. Entgegen unseren Annahmen wurde das Wohlergehen der Eltern in den ersten Krisenmonaten jedoch nicht durch das gewählte Betreuungsarrangement beeinflusst." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Vicari, Basha ; Bächmann, Ann-Christin ;
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  • Literaturhinweis

    Public childcare provision and employment participation of East and West German mothers with different educational backgrounds (2020)

    Zoch, Gundula ;

    Zitatform

    Zoch, Gundula (2020): Public childcare provision and employment participation of East and West German mothers with different educational backgrounds. In: Journal of European Social Policy, Jg. 30, H. 3, S. 370-385. DOI:10.1177/0958928719892843

    Abstract

    "By focusing on a period of a major public childcare expansion in Germany, this study investigates whether higher levels of childcare coverage for under-threes have been positively associated with employment among mothers with different educational backgrounds. Both standard economic labour theories and sociological theories presume that the effect of public childcare provision varies with mothers? educational attainment. The analysis links county-level data on annual childcare ratios with individual-level data from the Socio-Economic Panel Study (2007-2016). To match mothers with similar characteristics in counties with childcare ratios above and below the annual median within East and West Germany, entropy balancing is applied. Findings indicate a positive relationship between childcare provision and maternal employment, with more pronounced associations for mothers with at least a vocational degree, those with a second birth and those who receive full-time access to childcare." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Care-Arrangements and Parental Well-Being during the COVID-19 Pandemic in Germany (2020)

    Zoch, Gundula ; Bächmann, Ann-Christin ; Vicari, Basha ;

    Zitatform

    Zoch, Gundula, Ann-Christin Bächmann & Basha Vicari (2020): Care-Arrangements and Parental Well-Being during the COVID-19 Pandemic in Germany. (LIfBi working paper 91), Bamberg, 39 S. DOI:10.5157/LIfBi:WP91:2.0

    Abstract

    "This study examines the short-term consequences for care-arrangements and resulting changes in well-being among parents, who were affected by the closure of schools and institutional childcare during the COVID-19 pandemic in Germany. By applying multinomial logistic regression models to novel panel data from the National Educational Panel Study (NEPS-Corona_CAWI_C2), the study finds that mothers play a key role in the ad-hoc care-arrangements during the COVID-19 pandemic confirming the traditional division of family work in German couples. Moreover, the results illustrate the importance of working conditions, especially the possibility of remote work, in the bargaining processes of parents. However, contrary to our assumptions, parents’ well-being was not influenced by the chosen care-arrangement during the first months of the crisis." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

    Beteiligte aus dem IAB

    Bächmann, Ann-Christin ; Vicari, Basha ;
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  • Literaturhinweis

    Public childcare provision and employment participation of East and West German mothers with different educational backgrounds (2020)

    Zoch, Gundula ;

    Zitatform

    Zoch, Gundula (2020): Public childcare provision and employment participation of East and West German mothers with different educational backgrounds. (SocArXiv papers), 31 S. DOI:10.31235/osf.io/pt5yk

    Abstract

    "By focusing on a period of a major public childcare expansion in Germany, this study investigates whether higher levels of childcare coverage for under-threes have been positively associated with employment among mothers with different educational backgrounds. Both standard economic labour theories and sociological theories presume that the effect of public childcare provision varies with mothers’ educational attainment. The analysis links county-level data on annual childcare ratios with individual-level data from the Socio-Economic Panel Study (2007-2016). To match mothers with similar characteristics in counties with childcare ratios above and below the annual median within East and West Germany, entropy balancing is applied. Findings indicate a positive relationship between childcare provision and maternal employment, with more pronounced associations for mothers with at least a vocational degree, those with a second birth, and those who receive full-time access to childcare." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Der Gender Pay Gap in IT-Berufen: Expertise für den Dritten Gleichstellungsbericht der Bundesregierung (2020)

    Zucco, Aline;

    Zitatform

    Zucco, Aline (2020): Der Gender Pay Gap in IT-Berufen. Expertise für den Dritten Gleichstellungsbericht der Bundesregierung. (Dritter Gleichstellungsbericht der Bundesregierung), Berlin, 42 S.

    Abstract

    "Angesichts der fortschreitenden Digitalisierung gewinnen IT-Berufe zusehends an Bedeutung. Wie ist die Lage der Gleichstellung in diesem Tätigkeitsfeld? Erleichtern die flexiblen Arbeitszeiten der IT-Berufe die Vereinbarkeit von Familie und Beruf, oder ist es im Gegenteil schwieriger, in der männlich dominierten IT-Branche ein familienfreundlicheres Arbeitszeitmodell zu realisieren? Wie verhält es sich mit dem Gender Pay Gap in der IT-Branche in Anbetracht dieser widersprüchlichen Aspekte? Auf diese Fragen geht Dr. Aline Zucco in ihrer Expertise „Der Gender Pay Gap in IT-Berufen“ ein, die sie im Auftrag der Sachverständigenkommission zum Dritten Gleichstellungsbericht der Bundesregierung verfasst hat. Anhand der Daten der Verdienststrukturerhebung (VSE) des Statistischen Bundesamtes schafft die Expertise einen detaillierten Überblick des Gender Pay Gaps innerhalb der IT-Berufe. Dabei untersucht sie u. a. die Verdienstunterschiede innerhalb von vier IT-Berufen – Informatikberufe, IT-Vertriebsberufe, IT-Organisationsberufe, Programmierungsberufe - in Bezug auf den Erwerbsumfang, auf Alter, Leistungsgruppe, Betriebsgröße, Bildung und regionale Herkunft." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Kinder, Haushalt, Pflege - wer kümmert sich?: ein Dossier zur gesellschaftlichen Dimension einer privaten Frage (2020)

    Abstract

    "Das Dossier zur Verteilung unbezahlter Sorgearbeit zwischen Frauen und Männern geht der Frage nach, warum Frauen mehr Zeit für Haushaltsführung, Pflege und Betreuung von Kindern und Erwachsenen sowie ehrenamtliches Engagement und informelle Hilfen aufbringen als Männer. Die Broschüre bildet die Grundlage für eine breite gesellschaftliche Diskussion darüber, wie Sorge- und Erwerbsarbeit gerechter zwischen den Geschlechtern aufgeteilt werden kann." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Frauen in Führungspositionen deutscher Aktiengesellschaften: Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten und der Fraktion der FDP (Drucksache 19/21945) (2020)

    Zitatform

    (2020): Frauen in Führungspositionen deutscher Aktiengesellschaften. Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten und der Fraktion der FDP (Drucksache 19/21945). (Verhandlungen des Deutschen Bundestages. Drucksachen 19/22359), 4 S.

    Abstract

    Die Bundesregierung antwortet auf die Anfrage der FDP-Fraktion zu vorhandenen und geplanten Maßnahmen zur Stärkung der Gleichberechtigung von Frauen in Führungspositionen deutscher Aktiengesellschaften. (IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Quality Early Childhood Education and Care for Children Under Age 3: Results from the Starting Strong Survey 2018 (2020)

    Zitatform

    (2020): Quality Early Childhood Education and Care for Children Under Age 3. Results from the Starting Strong Survey 2018. (TALIS), Paris, 120 S. DOI:10.1787/99f8bc95-en

    Abstract

    "The experience of children under age 3 with early childhood education and care (ECEC) is crucial for their learning, development and well-being and for parents’ return to work. Despite increasing recognition of the importance of ECEC for the youngest children, little is known about this sector. The OECD Starting Strong Teaching and Learning International Survey (TALIS Starting Strong) is the first international survey that focuses on the ECEC workforce. It asks staff and leaders about themselves and their settings, including the practices they use with children and their views on the sector. This thematic report focusses on ECEC for children under age 3, an option of the Survey in which four countries (Denmark, Germany, Israel and Norway) participated. The report answers many questions that are important for parents, actors in the field, and policy makers." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    4. Atlas zur Gleichstellung von Frauen und Männern in Deutschland (2020)

    Zitatform

    (2020): 4. Atlas zur Gleichstellung von Frauen und Männern in Deutschland. (Atlas zur Gleichstellung von Frauen und Männern in Deutschland 04), Berlin, 98 S.

    Abstract

    "Der nun vorliegende 4. Atlas ist eine aktualisierte Version des erstmals 2009 herausgegebenen Atlas. Ziel des Atlas ist es, die Entwicklung im Zeitverlauf zu verfolgen.1 Mit jeder Aktualisierung waren auch eine Weiterentwicklung des Atlas verbunden sowie die Aufnahme neuer Indikatoren. Im 4. Atlas hat sich dadurch die Struktur des Atlas noch einmal verändert. Indikatoren mit Bezug zum Spannungsfeld „Erwerbsarbeit und Sorgearbeit“ sind jetzt zu einem eigenständigen Kapitel zusammengefasst." (Textauszug, IAB-Doku)

    Weiterführende Informationen

    Hier finden Sie ergänzende Informationen.
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  • Literaturhinweis

    Auswirkungen von Teleheimarbeit auf geschlechtsspezifische Einkommensungleichheiten in Arbeitsorganisationen: Die Bedeutung unterschiedlicher Umsetzungsformen (2019)

    Abendroth, Anja-Kristin ; Diewald, Martin ;

    Zitatform

    Abendroth, Anja-Kristin & Martin Diewald (2019): Auswirkungen von Teleheimarbeit auf geschlechtsspezifische Einkommensungleichheiten in Arbeitsorganisationen. Die Bedeutung unterschiedlicher Umsetzungsformen. In: Kölner Zeitschrift für Soziologie und Sozialpsychologie, Jg. 71, H. 1, S. 81-109. DOI:10.1007/s11577-019-00614-w

    Abstract

    "Teleheimarbeit wird vielfach als eine Lösung für Vereinbarkeitsprobleme zwischen Beruf und Privatem diskutiert. Inwiefern Teleheimarbeit auch dazu beiträgt, geschlechtsspezifische Einkommensungleichheiten abzubauen, ist jedoch bisher unklar. Im Rahmen dieses Beitrages argumentieren wir, dass Teleheimarbeit in Betrieben sowohl dazu beitragen kann, diese abzubauen, als auch, sie zu verstärken. Entscheidend dafür ist die konkrete Umsetzung von Teleheimarbeit in den jeweiligen Betrieben, die unterschiedlichen Normen folgt. Wir differenzieren die Umsetzung von Teleheimarbeit (a) als Implementationslücke, (b) als Stigmatisierung, (c) als Entgrenzung und (d) als Unterstützung. Die Ergebnisse auf Basis von organisationalen Fixed-effects-Modellen für eine repräsentative Stichprobe von Beschäftigten in deutschen Großbetrieben zeigen eine beträchtliche betriebliche Heterogenität hinsichtlich sowohl dieser Umsetzungsformen als auch im Ausmaß des 'gender wage gap'. Nur eine Umsetzung von Teleheimarbeit, die mit einer Unterstützung der Vereinbarkeit von Beruf und Familie durch Vorgesetzte einhergeht, kann Einkommensunterschiede zwischen den Geschlechtern verringern. Geht Teleheimarbeit als Entgrenzung mit Erwartungen an Mehrarbeit einher, werden dagegen Einkommensunterschiede zwischen den Geschlechtern sogar akzentuiert." (Autorenreferat, © Springer-Verlag)

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  • Literaturhinweis

    Ehegattensplitting sinnvoll reformieren (2019)

    Allinger, Hanjo;

    Zitatform

    Allinger, Hanjo (2019): Ehegattensplitting sinnvoll reformieren. In: Wirtschaftsdienst, Jg. 99, H. 7, S. 494-496. DOI:10.1007/s10273-019-2480-2

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  • Literaturhinweis

    Working from home: Heterogeneous effects on hours worked and wages (2019)

    Arntz, Melanie ; Berlingieri, Francesco ; Ben Yahmed, Sarra ;

    Zitatform

    Arntz, Melanie, Sarra Ben Yahmed & Francesco Berlingieri (2019): Working from home: Heterogeneous effects on hours worked and wages. (ZEW discussion paper 2019-015), Mannheim, 45 S.

    Abstract

    "Working from home (WfH) has become much more common since the early 2000s. We exploit the German Socio-Economic Panel between 1997 and 2014 to investigate how such a work arrangement affects labour market outcomes and life satisfaction. We find that childless employees work an extra hour per week of unpaid overtime and report higher satisfaction after taking up WfH. Among parents, WfH reduces the gender gap in working hours and monthly earnings, as contractual hours increase more among mothers. Hourly wages, however, increase with WfH take-up among fathers, but not among mothers unless they change employer. This points to poorer bargaining outcomes for women compared to men when staying with the same employer. Controlling for selection into paid employment due to changes in unobserved characteristics or preferences does not affect the magnitude of the effects." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

    Beteiligte aus dem IAB

    Arntz, Melanie ;
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  • Literaturhinweis

    Väter in Elternzeit. Deutungen, Aushandlungen und Bewertungen von Familien- und Erwerbsarbeit im Paar (2019)

    Aunkofer, Stefanie; Wimbauer, Christine ; Meuser, Michael; Neumann, Benjamin ; Sabisch, Katja;

    Zitatform

    Aunkofer, Stefanie, Christine Wimbauer, Benjamin Neumann, Michael Meuser & Katja Sabisch (2019): Väter in Elternzeit. Deutungen, Aushandlungen und Bewertungen von Familien- und Erwerbsarbeit im Paar. In: Berliner Journal für Soziologie, Jg. 29, H. 1/2, S. 93-125. DOI:10.1007/s11609-019-00391-5

    Abstract

    "Der Anteil von Vätern, die Elternzeit beanspruchen, ist mittlerweile auf über ein Drittel angestiegen. Der Beitrag analysiert Deutungen väterlicher Elternzeitnahme anhand narrativer Interviews mit Paaren, in denen der Vater Elternzeit beansprucht(e). Um Aufschluss über die - zwischen den Partner*innen konsensuellen oder nicht konsensuellen - Deutungen der Elternzeit, Bewertungen von Familien- und Erwerbsarbeit und der paarinternen Arbeitsteilung zu erlangen, fokussiert der Artikel aus einer wissenssoziologisch-sozialkonstruktivistischen Perspektive die (inter-)subjektiven Deutungen und Aushandlungen (im Sinne des 'negotiated order approach') der Elternzeitnahme zwischen den Partner*innen. Es lassen sich folgende Deutungen identifizieren: ökonomisch rationale Begründungsmuster; zeitliche Orientierungsrahmen: die Schaffung persönlicher oder gemeinsamer Freiräume für sich, für das Paar, für die Familie oder für soziale Beziehungen; die Ermöglichung beruflicher Neuorientierungen; die legitime Wahrnehmung eines (mittlerweile) existierenden rechtlichen Anspruches; kurze Elternzeitnahme als Anpassung an wahrgenommene betriebliche Erfordernisse; sowie Elternzeit als (versuchte) Sichtbarmachung von Fürsorgearbeit. Deutlich wird zudem, dass trotz der steigenden Elternzeitnahme von Vätern vielfältige geschlechtliche Ungleichheiten in den Paararrangements bestehen bleiben." (Autorenreferat, © Springer-Verlag)

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  • Literaturhinweis

    Part-time employment as a way to increase women's employment: (Where) does it work? (2019)

    Barbieri, Paolo ; Cutuli, Giorgio ; Scherer, Stefani ; Guetto, Raffaele ;

    Zitatform

    Barbieri, Paolo, Giorgio Cutuli, Raffaele Guetto & Stefani Scherer (2019): Part-time employment as a way to increase women's employment: (Where) does it work? In: International Journal of Comparative Sociology, Jg. 60, H. 4, S. 249-268. DOI:10.1177/0020715219849463

    Abstract

    "Part-time employment has repeatedly been proposed as a solution for integrating women into the labor market; however, empirical evidence supporting a causal link is mixed. In this text, we investigate the extent to which increasing part-time employment is a valid means of augmenting women's labor market participation. We pay particular attention to the institutional context and the related characteristics of part-time employment in European countries to test the conditions under which this solution is a viable option. The results reveal that part-time employment may strengthen female employment in Continental Europe and especially in Southern Europe, where an increase in part-time employment - even if it is demand-side driven - leads to greater employment participation among women. We also discuss some policy implications and trade-offs: Although part-time work can lead to higher numbers of employed women, it does so at the cost of increasing gendered labor market segregation. We analyze data from the European Labor Force Survey (EU-LFS) 1992 - 2011 for 19 countries and 188 regions and exploit regional variation over time while controlling for time-constant regional characteristics, time-varying regional labor market features, and (time-varying) confounding factors at the national level." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Diskriminierung auf dem Arbeitsmarkt: Sind Teilzeitjobs offen für (potenzielle) Mütter? (2019)

    Becker, Sascha O. ; Weichselbaumer, Doris ; Fernandes, Ana ;

    Zitatform

    Becker, Sascha O., Ana Fernandes & Doris Weichselbaumer (2019): Diskriminierung auf dem Arbeitsmarkt. Sind Teilzeitjobs offen für (potenzielle) Mütter? In: Ökonomenstimme H. 14.06.2019, o. Sz.

    Abstract

    "Mit einem landesweiten Streik wollen die Schweizerinnen heute gegen die anhaltende Diskriminierung der Frauen protestieren. Eine neue Studie zeigt nun: Kinderlose Frauen im gebärfähigen Alter sind im Bewerbungsprozess noch immer geschlechterspezifischer Benachteiligung ausgesetzt." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Variations of the same? A sectoral analysis of the gender pay gap in Germany and Austria (2019)

    Bergmann, Nadja; Sorger, Claudia ; Scheele, Alexandra ;

    Zitatform

    Bergmann, Nadja, Alexandra Scheele & Claudia Sorger (2019): Variations of the same? A sectoral analysis of the gender pay gap in Germany and Austria. In: Gender, work & organization, Jg. 26, H. 5, S. 668-687. DOI:10.1111/gwao.12299

    Abstract

    "Germany and Austria are two countries with a comparably and persistently high gender pay gap. Further, both countries are classified as conservative welfare states where the male breadwinner model has been only partly modernized and strong corporatist structures shape working conditions. At the same time, welfare policy and provision are not only based on but also shape gender-related norms, beliefs and assumptions that are virulent for job valuation and collective bargaining. Against this background the article analyses similarities and differences regarding the gender pay gap in Germany and Austria. While both countries show significant similarities regarding the causes for the gender pay gap, there are some differences regarding legislation and further policies with which the gender pay gap could be reduced. Arguing that the institutional framework strongly influences income opportunities for women and men, the article provides a sectoral analysis of the financial and insurance sector and the human health sector in both countries. Using qualitative data from a recent research project, it is argued that in the classification of a sector as 'female', the sectoral income level combined with different wage-setting mechanisms have a crucial impact on wage inequalities between women and men." (Author's abstract, Published by arrangement with John Wiley & Sons) ((en))

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