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Dossier

Niedriglohnarbeitsmarkt

Der Ausbau des Niedriglohnsektors sollte Ende der 1990er Jahre die hohe Arbeitslosigkeit reduzieren. Als Niedriglohn gilt ein Arbeitsentgelt, das trotz Vollzeitbeschäftigung keine angemessene Existenzsicherung gewährleistet – die OECD definiert den ihn als einen Bruttolohn, der unterhalb von zwei Dritteln des nationalen Medianbruttolohns aller Vollzeitbeschäftigten liegt. Betroffen von Niedriglöhnen sind überdurchschnittlich häufig Personen ohne beruflichen Abschluss, jüngere Erwerbstätige und Frauen.
Bietet der Niedriglohnsektor eine Chance zum Einstieg in den Arbeitsmarkt oder ist er eine Sackgasse? Das IAB-Themendossier erschließt Informationen zum Forschungsstand.
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im Aspekt "geografischer Bezug"
  • Literaturhinweis

    Être sans diplôme aujourd'hui en France: quelles caractéristiques, quel parcours et quel destin? (2011)

    Bouhia, Rachid; Lebrère, Alexandre; Garrouste, Manon; Ricroch, Layla; Saint Pol, Thibaut de;

    Zitatform

    Bouhia, Rachid, Manon Garrouste, Alexandre Lebrère, Layla Ricroch & Thibaut de Saint Pol (2011): Être sans diplôme aujourd'hui en France. Quelles caractéristiques, quel parcours et quel destin? In: Economie et Statistique H. 443, S. 29-50.

    Abstract

    "In diesem Artikel wird die Population der Menschen untersucht, die das französische Bildungssystem ohne Abschluss verlassen haben. Beschrieben werden insbesondere ihr schulischer Werdegang und ihre Eingliederung in den Arbeitsmarkt anhand von Daten aus der Insee-Erhebung 'Ausbildung und berufliche Qualifikation' des Jahrs 2003. Mit der Anwendung einer Methode der optimalen Paarbildung im Hinblick auf den Schulkalender, die bei der Erhebung festgestellt wurde, wird eine Typologie der verschiedenen Laufbahnen erstellt, die zu einem Schulende ohne Abschluss führen. Ein besonders entscheidender Faktor für das Verlassen des Schulsystems ohne Abschluss sind die frühzeitigen schulischen Schwierigkeiten, die sich durch Sitzenbleiben in der Primarstufe äußern. Eine wichtige Rolle spielen aber auch die Orientierungen in der Oberstufe, in der die Schüler der ersten und der zweiten Sekundarstufe mit denjenigen konfrontiert sind, die eine rasche Berufsausbildung mit einem Facharbeiter- oder einem Berufsschulabschluss beenden. Die unterschiedlichen Werdegänge unterscheiden sich allerdings nicht nur entsprechend den schulischen Merkmalen der Schüler, sondern auch durch ihre sozioökonomischen Profile. So weisen die Personen mit schulischem Erfolg, die über die günstigsten sozialen Merkmale verfügen, klassischere Werdegänge auf und wiederholen eine Klasse viel später. Die Effekte der Heterogenität der sozialen Herkunft scheinen somit trotz des Fehlens eines Ausbildungsabschlusses fortzubestehen. Diese Heterogenität wirkt sich auf die Eingliederung in den Arbeitsmarkt aus. Der Umstand, über eine Qualifikation zu verfügen, fördert die Eingliederung, auch wenn diese Ausbildung nicht durch ein Diplom validiert wird. Selbst wenn die Berufsausbildungen wie der Facharbeiterabschluss eine Art von Schutzfunktion ausüben, weisen die Personen mit dem klassischsten schulischen Werdegang die geringste Arbeitslosenquote sowie die stabilsten beruflichen Laufbahnen zum Zeitpunkt der Erhebung auf." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Solo-Selbständige in Deutschland: Strukturen und Erwerbsverläufe. Untersuchung für das Bundesministerium für Arbeit und Soziales. Endbericht (2011)

    Brenke, Karl;

    Zitatform

    Brenke, Karl (2011): Solo-Selbständige in Deutschland. Strukturen und Erwerbsverläufe. Untersuchung für das Bundesministerium für Arbeit und Soziales. Endbericht. (Bundesministerium für Arbeit und Soziales. Forschungsbericht Sozialforschung 423), Berlin, 39 S.

    Abstract

    "Das Bundesministerium für Arbeit und Soziales hatte das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung beauftragt, eine Kurzexpertise über die Solo-Selbständigen, also die Selbständigen ohne Arbeitnehmer, zu erstellen. Neben der Struktur und Entwicklung dieser Gruppe von Erwerbstätigen sollte besonderes Augenmerk auf deren Erwerbsverläufe sowie auf deren Einkommen und soziale Absicherung gelegt werden. Als Quellen wurden vor allem die Daten des Mikrozensus sowie die des Sozio-ökonomischen Panels verwendet; es wurden sowohl Querschnitts- als auch Längsschnittanalysen vorgenommen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Comparing the effectiveness of employment subsidies (2011)

    Brown, Alessio J. G. ; Snower, Dennis J.; Merkl, Christian ;

    Zitatform

    Brown, Alessio J. G., Christian Merkl & Dennis J. Snower (2011): Comparing the effectiveness of employment subsidies. In: Labour economics, Jg. 18, H. 2, S. 168-179. DOI:10.1016/j.labeco.2010.11.001

    Abstract

    "This paper examines the implications of different types of employment subsidies for employment, welfare, and inequality. It investigates how these effects depend on what target groups the subsidies address. Our analysis focuses on policies that are 'approximately welfare efficient' (AWE), i.e. policies that (a) improve employment and welfare, (b) do not raise earnings inequality and (c) are self-financing. We construct a microfounded, dynamic model of hiring and separations and calibrate it with German data. The calibration shows that hiring vouchers can be AWE, while low-wage subsidies are not AWE. Furthermore, hiring vouchers targeted at the long-term unemployed are more effective than those targeted at low-ability workers." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Progressive Sozialversicherungsbeiträge: Entlastung der Beschäftigten oder Verfestigung des Niedriglohnsektors?: Gutachten (2011)

    Bäcker, Gerhard; Jansen, Andreas;

    Zitatform

    Bäcker, Gerhard & Andreas Jansen (2011): Progressive Sozialversicherungsbeiträge: Entlastung der Beschäftigten oder Verfestigung des Niedriglohnsektors? Gutachten. (WISO Diskurs), Bonn, 68 S.

    Abstract

    "Die Debatte um die Entlastung der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer durch geringere Steuern und Abgaben hält an. Im Mittelpunkt der aktuellen Diskussion stehen vor allem die Bezieher geringerer und mittlerer Einkommen. Besonders vor dem Hintergrund des großen Niedriglohnsektors, der mit 20 Prozent der Erwerbstätigen nicht mehr ein atypischer, sondern ein prägender Beschäftigungsbereich ist, wird intensiv nach Möglichkeiten zur Verbesserung der Nettoeinkommen dieser Gruppe gesucht. Da dieser Einkommensbereich weniger durch Steuern, als vielmehr durch Sozialversicherungsbeiträge belastet wird, sollen letztere gesenkt werden. Neben diesen verteilungspolitischen Argumenten werden für die Entlastungen auch beschäftigungspolitische Argumente angeführt. Dem liegt die Annahme zugrunde, dass die Absenkung der Einkommen von Personen mit geringer Produktivität dazu führt, dass in diesem Segment mehr Arbeit nachgefragt wird. Die vorliegende Expertise geht der Frage nach, ob eine Entlastung bei den Steuern und Abgaben erforderlich ist, welche Modelle vorhanden sind, welche Kosten sie verursachen und welche Effekte von ihnen zu erwarten sind. Deutlich wird, dass eine weitere Absenkung der Arbeitskosten - durch Senkung der steuerlichen Belastungen oder der Sozialabgaben - nicht zu mehr Beschäftigung führt. Zu erwarten ist vielmehr eine Substitution sozialversicherungspflichtiger Beschäftigung durch atypische Beschäftigungsformen und damit eine generelle Absenkung des Lohnniveaus. Die Art und Weise, wie die Einnahmeausfälle ausgeglichen werden, entscheidet, wer von den Entlastungen profitiert. Im Fall von Leistungskürzungen werden besonders die Bezieher geringer Einkommen belastet." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    The effects of marginal employment on subsequent labour market outcomes (2011)

    Böheim, René ; Weber, Andrea ;

    Zitatform

    Böheim, René & Andrea Weber (2011): The effects of marginal employment on subsequent labour market outcomes. In: German economic review, Jg. 12, H. 2, S. 165-181. DOI:10.1111/j.1468-0475.2010.00514.x

    Abstract

    "Unemployed workers in Austria do not lose their unemployment benefits (UI) if they work in a job where their earnings are below a certain threshold ('marginal employment (ME)'). ME might improve their labour market status by signalling effort, or worsen it through reduced job-search effort. Those who work in ME while claiming UI have less employment and lower earnings afterwards than those who do not. The penalty lessens over time but is still present after three years." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Working for peanuts: Nonstandard work and food insecurity across household structure (2011)

    Coleman-Jensen, Alisha J.;

    Zitatform

    Coleman-Jensen, Alisha J. (2011): Working for peanuts: Nonstandard work and food insecurity across household structure. In: Journal of Family and Economic Issues, Jg. 32, H. 1, S. 84-97. DOI:10.1007/s10834-010-9190-7

    Abstract

    "This study investigates the relationship between household head's work form (by considering number of hours worked and multiple job holding) and household food insecurity utilizing the Food Security Supplement to the Current Population Survey. Households where the head is employed in multiple jobs, in work with varied hours, or part-time work are more likely to be food insecure than households with a head in a regular full-time job, even when controlling for income and other social demographic characteristics. Models are estimated separately for married couple, cohabiting, male-headed, female-headed and single-person households to show the interaction between work form and household structure. The relationship between food insecurity and nonstandard work arrangements may be due to unstable incomes and complex schedules." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Subsidies on low-skilled workers' social security contributions: the case of Belgium (2011)

    Dagsvik, John K.; Orsini, Kristian; Camp, Guy van ; Jia, Zhiyang ;

    Zitatform

    Dagsvik, John K., Zhiyang Jia, Kristian Orsini & Guy van Camp (2011): Subsidies on low-skilled workers' social security contributions. The case of Belgium. In: Empirical economics, Jg. 40, H. 3, S. 779-806. DOI:10.1007/s00181-010-0367-6

    Abstract

    "In recent decades, many 'Making Work Pay' policies have been implemented in OECD countries. These policies aim at improving the financial incentives for work, while maintaining high levels of social protection. Examples include the Earned Income Tax Credit in the USA and the Working Families' Tax Credit in the UK. While these policies are proven to be quite effective with respect to poverty alleviation, many worry that they may discourage labor supply on the intensive margin. We consider an alternative measure implemented in Belgium: the Workbonus, which subsidizes social security contributions for low-skilled workers. This program differs from other measures in that the eligibility and the level of the subsidy are based on full-time equivalent earnings. The instrument therefore distinguishes between low skill and low effort and avoids the above-mentioned disincentive effect. We assess the effects of the Workbonus on labor supply using a particular discrete-choice labor supply model, in which individuals are assumed to choose among jobs belonging to individual-specific latent choice sets. In particular, we compare the Workbonus with a tax credit system temporarily implemented in Belgium in 2001-2004. Results show that both measures have a positive impact on labor supply. However, the Workbonus is more efficient in terms of cost per additional full-time equivalent position created and avoids the 'part-time trap' implicit in the tax credit system." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    The UK minimum wage at age 22: a regression discontinuity approach (2011)

    Dickens, Richard ; Wilkinson, David ; Riley, Rebecca;

    Zitatform

    Dickens, Richard, Rebecca Riley & David Wilkinson (2011): The UK minimum wage at age 22. A regression discontinuity approach. (NIESR discussion paper 378), London, 37 S.

    Abstract

    "A regression discontinuity approach is used to analyse the effect of the legislated increase in the UK National Minimum Wage (NMW) that occurs at age 22 on various labour market outcomes. Using data from the Labour Force Survey we find a 2-4% point increase in the employment rate of low skilled individuals. Unemployment declines among men and inactivity among women. We find no such effect before the NMW was introduced and no robust impacts at age 21 or 23 years. Our results are robust to a range of specification tests." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Die Entgeltsicherung für Ältere: Ein Auslaufmodell? (2011)

    Dietz, Martin ; Stephan, Gesine ; Koch, Susanne ; Krug, Gerhard ;

    Zitatform

    Dietz, Martin, Susanne Koch, Gerhard Krug & Gesine Stephan (2011): Die Entgeltsicherung für Ältere: Ein Auslaufmodell? In: WSI-Mitteilungen, Jg. 64, H. 5, S. 226-233., 2011-03-09. DOI:10.5771/0342-300X-2011-5-226

    Abstract

    "Obwohl sich die Beschäftigungssituation Älterer in den letzten Jahren weiter verbessert hat, gelten ältere Arbeitslose noch immer als schwer vermittelbar. Verschiedene arbeitsmarktpolitische Instrumente sollen die Wiedereingliederungschancen dieses Personenkreises verbessern. Die Förderung mit der Entgeltsicherung für Arbeitslose über 50 Jahre ist daran geknüpft, dass diese eine Tätigkeit aufnehmen, die geringer als ihr letzter Job entlohnt ist. Die Entgeltsicherung gleicht dann einen Teil des entstehenden Lohnverlustes aus. Das Kombilohn-Instrument zielt damit auf Personen, die prinzipiell vermittelbar wären, deren Anspruchslohn aufgrund eines relativ hohen Verdienstes in ihrer letzten Beschäftigung aber über dem am Markt zu erzielenden Lohn liegt. Die Entgeltsicherung ist derzeit befristet in den Kanon der arbeitsmarktpolitischen Instrumente aufgenommen. Sie befindet sich gewissermaßen noch in der 'Probezeit' und steht im Kontext der anstehenden Instrumentenreform auf dem Prüfstand. Dieser Beitrag ordnet die Entgeltsicherung in den arbeitsmarktpolitischen Instrumentenkasten ein, diskutiert Gründe für ihre derzeit geringe Nutzung und zeigt mögliche Weiterentwicklungen auf." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Dietz, Martin ; Stephan, Gesine ; Krug, Gerhard ;
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  • Literaturhinweis

    Reform der Hinzuverdienstregeln im SGB II: fiskalische Effekte und Arbeitsmarktwirkungen (2011)

    Dietz, Martin ; Koch, Susanne ; Rudolph, Helmut; Walwei, Ulrich ; Wiemers, Jürgen ;

    Zitatform

    Dietz, Martin, Susanne Koch, Helmut Rudolph, Ulrich Walwei & Jürgen Wiemers (2011): Reform der Hinzuverdienstregeln im SGB II. Fiskalische Effekte und Arbeitsmarktwirkungen. In: Sozialer Fortschritt, Jg. 60, H. 1/2, S. 4-15. DOI:10.3790/sfo.60.1-2.4

    Abstract

    "Im September 2009 gab es in Deutschland knapp 1,4 Millionen erwerbstätige Hilfebedürftige, die gleichzeitig ein Erwerbseinkommen und Leistungen der Grundsicherung nach dem Sozialgesetzbuch II (SGB II) beziehen. Aktuell wird im politischen Raum diskutiert, ob man durch eine Veränderung der Hinzuverdienstregeln im SGB II Anreize für eine Arbeitsaufnahme erhöhen und damit eine stärkere Arbeitsmarktintegration erreichen kann. Der Beitrag beschäftigt sich ausgehend vom Status Quo mit verschiedenen politisch machbaren Variationen der Hinzuverdienstregeln. Die Analysen basieren auf dem IAB-Mikrosimulationsmodell und umfassen Arbeitsmarktwirkungen sowie fiskalische Effekte. Die Berechnungen zeigen, dass die Arbeitsangebotseffekte der Regeländerungen eher gering sind. Den heterogenen Problemlagen in der Grundsicherung kann man nicht allein mit einer Reform der Hinzuverdienstregeln begegnen. Sie erfordern vor allem integrierte Ansätze, die an den spezifischen Hemmnissen der Menschen ansetzen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Evaluation bestehender gesetzlicher Mindestlohnregelungen - Branche: Abfallwirtschaft: Endbericht (2011)

    Egeln, Jürgen; Schütz, Holger ; Sprietsma, Maresa; Niefert, Michaela; Schröder, Helmut ; Rammer, Christian ; Gürtzgen, Nicole ; Gottschalk, Sandra;

    Zitatform

    Egeln, Jürgen, Sandra Gottschalk, Nicole Gürtzgen, Michaela Niefert, Christian Rammer, Maresa Sprietsma, Helmut Schröder & Holger Schütz (2011): Evaluation bestehender gesetzlicher Mindestlohnregelungen - Branche: Abfallwirtschaft. Endbericht. Mannheim, 345 S.

    Abstract

    "Das Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) gab Ende 2010 für jede Branche mit einem allgemeinverbindlichen Mindestlohn Studien zu dessen Wirkungen auf Beschäftigung, Arbeitnehmerschutz und Wettbewerb in Auftrag. Die Studie zu den Wirkungen eines Mindestlohns in der Abfallwirtschaft entstand am ZEW. Der Endbericht beinhaltet die folgenden Berichtsteile. In Abschnitt 2 werden zunächst die theoretisch erwarteten Effekte auf die Zielgrößen sowie die verwendete Methodik dargestellt. Abschnitt 3 geht detaillierter auf die Umsetzung des Evaluationsauftrages im Hinblick auf die Datenlage, die Operationalisierung der Zielgrößen sowie die Auswahl potenzieller Kontrollbranchen ein. In Abschnitt 4 werden die institutionellen Rahmenbedingungen des Arbeits- und Gütermarktes der Abfallwirtschaft sowie der potenziellen Kontrollbranchen nachvollzogen. Im Anschluss daran erfolgt in Abschnitt 5 die Erläuterung der der Evaluation zugrundeliegenden Datenbasis. Hier wird neben der amtlichen Statistik, dem Mannheimer Unternehmenspanel vor allem das Befragungsinstrument und die Stichprobenauswahl der telefonischen Unternehmensbefragung vorgestellt. 25 Abschnitt 6 schließlich erstellt das Branchenbild, das zur Bildung der zentralen Hypothesen sowie als Entscheidungsgrundlage für die Auswahl der Kontrollbranche dient. In diesem Abschnitt geben quantitative Analysen auf Basis der amtlichen Statistik, dem Mannheimer Unternehmenspanel sowie der eigens erhobenen Befragungsdaten Aufschluss über Strukturmerkmale und die Entwicklung der Branche, vor allem auch im Vergleich zu den möglichen Kontrollbranchen. Der zweite Berichtsteil widmet sich in Abschnitt 7den kausalen Wirkungsanalysen auf Basis der erhobenen Unternehmensdaten. Hierzu wird zunächst das Ausmaß der Betroffenheit der Abfallwirtschaft von der Mindestlohneinführung analysiert sowie mögliche Strategien der Umgehung der Mindestlohnvorschriften nachvollzogen. Danach erfolgt die Analyse der kausalen Effekte der Mindestlohneinführung auf die Zielgrößen Beschäftigung, Arbeitnehmerschutz und Wettbewerb. Im Rahmen dieser Analyse soll vor allem auch die Bedeutung des Messfehlers der retrospektiv erhobenen Informationen für die Ergebnisse untersucht werden. Abschnitt 8 liefert eine Zusammenfassung und Schlussfolgerungen zu den Wirkungsanalysen. Abschnitt 9 schließt den Bericht mit einem Ausblick auf potenzielle zukünftige Evaluationsvorhaben ab." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Gürtzgen, Nicole ;
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  • Literaturhinweis

    Fiskalische Effekte eines gesetzlichen Mindestlohns: Bericht im Auftrag der Friedrich-Ebert-Stiftung, Bonn (2011)

    Ehrentraut, Oliver; Schüssler, Reinhard; Matuschke, Markus; Schmutz, Sabrina;

    Zitatform

    Ehrentraut, Oliver, Markus Matuschke, Sabrina Schmutz & Reinhard Schüssler (2011): Fiskalische Effekte eines gesetzlichen Mindestlohns. Bericht im Auftrag der Friedrich-Ebert-Stiftung, Bonn. Basel, 30 S.

    Abstract

    "Ziel des Berichts ist die Quantifizierung der fiskalischen Effekte eines gesetzlichen Mindestlohns für den Staatshaushalt, einschließlich der Auswirkungen auf die sozialen Transfer- und Sicherungssysteme. Potenzielle Beschäftigungseffekte sind nicht Gegenstand der Studie. Die Studie kommt zu dem Ergebnis, dass z.B. ein Mindestlohn in Höhe von 8,50 Euro zu erheblichen Mehreinnahmen bei den Steuern und Sozialversicherungsbeiträgen führt. Gleichzeitig kommt es zu einer deutlichen Verringerung von Staatsausgaben, u.a. durch Einsparungen bei sogenannten Aufstockern. Grundlage der Berechnungen sind knapp 32 Mio. Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer, die bezüglich ihrer soziodemografischen Charakteristika aus dem SOEP hochgerechnet wurden." (Textauszug, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Evaluierung der Eingliederungsbeihilfe: im Auftrag des Bundesministeriums für Arbeit, Soziales und Konsumentenschutz (2011)

    Eppel, Rainer ; Weber, Andrea ; Zulehner, Christine ; Mahringer, Helmut;

    Zitatform

    Eppel, Rainer, Helmut Mahringer, Andrea Weber & Christine Zulehner (2011): Evaluierung der Eingliederungsbeihilfe. Im Auftrag des Bundesministeriums für Arbeit, Soziales und Konsumentenschutz. Wien, 173 S.

    Abstract

    "Gegenstand der Studie ist eine Evaluierung der Eingliederungsbeihilfe - eines zeitlich befristeten, staatlichen Zuschusses zu den Lohn- und Lohnnebenkosten für die Einstellung von älteren Arbeitslosen, Langzeitarbeitslosen und Langzeitbeschäftigungslosen bzw. von Langzeitarbeitslosigkeit bedrohten Personen. Analysiert wird die Wirkung dieses arbeitsmarktpolitischen Instruments auf die Beschäftigungsintegration der geförderten Personen, gemessen anhand der Zeiten in ungeförderter unselbständiger Beschäftigung, in unselbständiger Beschäftigung insgesamt und in Arbeitslosigkeit sowie anhand des erzielten Erwerbseinkommens. Grundlage für diese Evaluierung bilden deskriptive Auswertungen zur Struktur der Förderepisoden, der geförderten Personen und der geförderten Betriebe." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Nachqualifizierung An- und Ungelernter in Hessen (2011)

    Frings, Kerstin; Kuse, Stefan;

    Zitatform

    Frings, Kerstin & Stefan Kuse (2011): Nachqualifizierung An- und Ungelernter in Hessen. (HA Hessen-Agentur. Report 804), Wiesbaden, 142 S.

    Abstract

    "Eine Nachqualifizierung ermöglicht es, einen in Deutschland anerkannten Berufsabschluss nachträglich - das heißt nicht im Rahmen einer 'normalen' Erstausbildung - zu erlangen. Interesse an einer Nachqualifizierung haben vor allem Personen ohne Berufsabschluss sowie Personen, die einen vorhandenen Berufsabschluss auf dem Arbeitsmarkt nicht entsprechend verwerten können. Diese 'An- und Ungelernten' erhoffen sich vom nachträglichen Erwerb des Berufsabschlusses eine Verbesserung der Arbeitsmarktposition sowie der beruflichen und sozialen Entwicklungsmöglichkeiten. Aus gesamtwirtschaftlicher Perspektive können Nachqualifizierungen, die die qualifikationsbedingten Unterschiede zwischen Arbeitsangebot und -nachfrage verringern, zur Fachkräftesicherung beitragen. Daher steht das Thema Nachqualifizierung aktuell stark im Fokus von Wissenschaft und Politik. Ziel der vorliegenden Studie war es, quantitative und qualitative Informationen zur Nachqualifizierungssituation in Hessen bereitzustellen, etwaige Hindernisse für Nachqualifizierungen zu identifizieren und diesbezüglich Handlungsansätze aufzuzeigen." (Textauszug, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Wenig Lohn trotz Vollzeitbeschäftigung: Niedriglohnbeschäftigung in Deutschland und Hessen. Eine Bestandsaufnahme (2011)

    Garloff, Alfred ; Machnig, Jan;

    Zitatform

    Garloff, Alfred & Jan Machnig (2011): Wenig Lohn trotz Vollzeitbeschäftigung. Niedriglohnbeschäftigung in Deutschland und Hessen. Eine Bestandsaufnahme. (IAB-Regional. Berichte und Analysen aus dem Regionalen Forschungsnetz. IAB Hessen 03/2011), Nürnberg, 47 S.

    Abstract

    "In dieser Studie beschäftigen wir uns mit dem Niedriglohnsektor in Deutschland und Hessen. Untersucht wird die Struktur und Entwicklung von niedrigentlohnten sozialversicherungspflichtig Vollzeitbeschäftigten zwischen 1999 und 2010. Wie auch in Deutschland hat der Anteil des Niedriglohnsektors an allen Beschäftigten in Hessen deutlich zugenommen: In nur elf Jahren verzeichnet man hierzulande einen Anstieg um über vier Prozentpunkte oder um rund ein Viertel auf knapp 19 Prozent. Der Anstieg findet sich in fast allen Berufsbereichen und in vielen Wirtschaftszweigen. Individuelle Merkmale, die besonders häufig im Niedriglohnsektor zu finden sind, sind weiblich, jung und geringqualifiziert. Auffällig ist jedoch, dass auch viele Personen mit berufsqualifizierendem Abschluss in diesem Bereich zu finden sind. Hohe Niedriglohnanteile finden sich darüber hinaus eher in Dienstleistungsbereichen als in Fertigungsbereichen. So gesehen geht der Strukturwandel zur Dienstleistungsgesellschaft mit einer zunehmenden Niedriglohnproblematik einher." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Niedriglohn und Geschlecht im europäischen Vergleich (2011)

    George, Roman;

    Zitatform

    George, Roman (2011): Niedriglohn und Geschlecht im europäischen Vergleich. In: WSI-Mitteilungen, Jg. 64, H. 10, S. 548-555. DOI:10.5771/0342-300X-2011-10-548

    Abstract

    "Der Beitrag untersucht auf der Grundlage der EU-Gemeinschaftsstatistik über Einkommen und Lebensbedingungen (EU-SILC) Geschlechterungleichheiten in den Niedriglohnsektoren der europäischen Länder. Dabei zeigt sich, dass Frauen zumeist deutlich stärker von Niedriglohnarbeit betroffen sind als Männer. Die Ausmaße der Geschlechterungleichheiten variieren zwischen den Ländern allerdings erheblich. Die tiefer gehende Analyse der Strukturen der Geschlechterunterschiede zeigt weitere Länderunterschiede auf. Die Spannbreite der Unterschiede in der Betroffenheit von extrem niedrigen Armutslöhnen ist noch größer. Der Anteil von Teilzeit beschäftigten Frauen am gesamten Niedriglohnsektor ist in den osteuropäischen Ländern gering, während diese in mehreren westeuropäischen Ländern die größte Gruppe stellen. Mindestlöhne leisten einen Beitrag zur Erklärung dieser Differenzen, denn in Ländern mit relativ hohen gesetzlichen Mindestlöhnen fallen die Geschlechterunterschiede tendenziell geringer aus. Aber auch die Regulierung des Arbeitsmarktes durch Tarifverträge und die Beeinflussung der Frauenerwerbstätigkeit durch die sozialstaatlichen und steuerrechtlichen Rahmenbedingungen haben einen Einfluss." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Context matters: economic marginalization of low-educated workers in cross-national perspective (2011)

    Gesthuizen, Maurice ; Solga, Heike ; Künster, Ralf;

    Zitatform

    Gesthuizen, Maurice, Heike Solga & Ralf Künster (2011): Context matters: economic marginalization of low-educated workers in cross-national perspective. In: European Sociological Review, Jg. 27, H. 2, S. 264-280. DOI:10.1093/esr/jcq006

    Abstract

    "This article explains the different extent of economic marginalization of low-educated persons in different countries. Research on economic marginalization mainly studies the so-called displacement mechanism: the higher the high-skill supply is in relation to the high-skill demand, the higher is the risk of being unemployed for low-educated workers. In this article, we examine their economic marginalization in terms of status position. This research expands the explanation of economic marginalization of low-educated workers by scrutinizing additional causes, such as negative social selection, negative cognitive competence selection, and the increasing negative signal of being low educated (discredit). The results of the country comparison, using multilevel estimation techniques with inclusion of cross-level interactions, depict that, indeed, educational differences in socio-economic status attainment are larger in countries where the average competence of the group is low, the social composition is unfavourable, and the size of the low-educated group is relatively small. By considering these additional explanations, we are now better able to understand the economic vulnerability of low-educated people in educationally expanded countries." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Helping more parents move into work: an evaluation of the extension of New Deal Plus for Lone Parents and In Work Credit. Final report (2011)

    Griffiths, Rita ;

    Zitatform

    Griffiths, Rita (2011): Helping more parents move into work. An evaluation of the extension of New Deal Plus for Lone Parents and In Work Credit. Final report. (Department for Work and Pensions. Research report 732), London, 136 S.

    Abstract

    "This report presents findings from the second and final phase of a two part qualitative evaluation of a series of Department for Work and Pensions (DWP) policy measures targeted at lone and couple parents, which aimed to increase parental employment as well as reduce child poverty.
    The aim of the evaluation overall was to explore whether the measures offered an adequate package of support to parents, in London and non-London New Deal Plus for Lone Parents (ND+fLP) pilot areas, and if the measures, either collectively or singly, encouraged them to enter and sustain work.
    This final phase of the research aimed to follow up issues raised in the first phase of the research (and published in a separate accompanying report). It examined the effects of In Work Credit (IWC) and other policy measures on parents' work-related decision making and behaviours, looking in particular at whether the measures encouraged and supported work entry, work retention and work progression. A related area of investigation explored how parents were able to balance work and childcare.
    The research consisted of 66 face-to-face interviews with parents in two case study areas in the spring and summer of 2010 - 43 couple parents and 23 lone parents. Sixteen of the couple parents had been interviewed in the first phase of the research. Face-to-face and telephone interviews were also held with Jobcentre Plus staff in the two case study areas." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Low-wage jobs: a means for employment integration of the unemployed?: evidence from administrative data in Germany and Austria (2011)

    Grün, Carola; Mahringer, Helmut; Rhein, Thomas;

    Zitatform

    Grün, Carola, Helmut Mahringer & Thomas Rhein (2011): Low-wage jobs: a means for employment integration of the unemployed? Evidence from administrative data in Germany and Austria. (IAB-Discussion Paper 01/2011), Nürnberg, 44 S.

    Abstract

    "Können Niedriglohnjobs für Arbeitslose als Sprungbrett in besser bezahlte Tätigkeiten oder zumindest als Brücke in eine dauerhafte Beschäftigungsintegration fungieren? Zwar deuten empirische Befunde auf die Existenz einer 'Niedriglohnfalle' und auf ein hohes Risiko von Geringverdienern hin, arbeitslos zu werden, aber das kann auch an Sortiereffekten liegen und nicht an Niedriglohnbeschäftigung per se. Wir möchten einen Beitrag zu dieser Thematik leisten und analysieren Beschäftigungsepisoden von männlichen Niedriglohnbeziehern, die zuvor arbeitslos gewesen waren, mit Methoden der Ereignisanalyse. Unsere Daten stammen aus zwei großen administrativen Mikro-Datensätzen: der IAB-Beschäftigtenstichprobe (IABS) und kombinierten Daten der Sozialversicherungsträger und der Arbeitsverwaltung in Österreich. Wir untersuchen zwei mögliche alternative Beendigungen von Niedriglohn-Beschäftigungsepisoden: zum einen Übergänge in besser bezahlte Beschäftigung und zum anderen Rückkehr in Arbeitslosigkeit. Die Ergebnisse zeigen, dass die Niedriglohnepisoden in Österreich kürzer als in Deutschland sind, was auf eine höhere Arbeitskräftefluktuation in Österreich hindeutet. Wir untersuchen den Einfluss von individuellen und firmenbezogenen Merkmalen und der vorhergehenden individuellen Arbeitsmarktbiographie auf die Übergangswahrscheinlichkeiten sowie den Einfluss der Dauerabhängigkeit in beiden Ländern. Im Hinblick auf die Aufstiegschancen in besser bezahlte Jobs finden wir keine überzeugende Evidenz für 'echte' negative Dauerabhängigkeit, zumindest in Deutschland. Ferner deuten unsere Befunde darauf hin, dass auch Niedriglohnbeschäftigte Humankapital akkumulieren können und somit ihr Rückkehrrisiko in Arbeitslosigkeit im Zeitverlauf vermindern können." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Gleiche Chancen für Frauen und Männer mit Berufsausbildung?: Berufswechsel, unterwertige Erwerbstätigkeit und Niedriglohn in Deutschland (2011)

    Hall, Anja ;

    Zitatform

    Hall, Anja (2011): Gleiche Chancen für Frauen und Männer mit Berufsausbildung? Berufswechsel, unterwertige Erwerbstätigkeit und Niedriglohn in Deutschland. (Berichte zur beruflichen Bildung), Bielefeld: Bertelsmann, 252 S.

    Abstract

    "Trotz abgeschlossener Berufsausbildung arbeiten viele deutsche Frauen und Männer unter ihrem Ausbildungsniveau und außerhalb ihres Ausbildungsberufs. Welchen Zusammenhang gibt es zwischen der Schulbildung, dem erlernten Beruf und ausbildungsunangemessener Erwerbstätigkeit? Und welche Rolle spielt dabei das Geschlecht? Anja Hall untersucht auf Basis einer Repräsentativbefragung von 20.000 Erwerbstätigen das Ausmaß von unterwertiger Erwerbstätigkeit trotz abgeschlossener Berufsausbildung und die damit verbundenen Probleme der Niedriglöhne. Dem erlernten Beruf kommt hierbei eine Schlüsselstellung zu. Besonderes Augenmerk legt sie dabei auf den Vergleich zwischen den Geschlechtern: Sind Frauen häufiger von unterwertiger Erwerbstätigkeit und Niedriglohn betroffen als Männer? Wechseln sie häufiger als Männer den erlernten Beruf und wann kann man überhaupt von einem Berufswechsel sprechen? Fachkundig und präzise gibt sie Einblick in das schwierige Forschungsfeld der Ausbildungsinadäquanz und bietet einen umfassenden Überblick über den aktuellen Wissensstand in diesem Bereich." (Textauszug, IAB-Doku)

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    Offshoring jobs?: multinationals and U.S. manufacturing employment (2011)

    Harrison, Ann ; McMillan, Margaret;

    Zitatform

    Harrison, Ann & Margaret McMillan (2011): Offshoring jobs? Multinationals and U.S. manufacturing employment. In: The Review of Economics and Statistics, Jg. 93, H. 3, S. 857-875. DOI:10.1162/REST_a_00085

    Abstract

    "Using firm-level data collected by the U.S. Bureau of Economic Analysis, we estimate the impact on U.S. manufacturing employment of changes in foreign affiliate wages. We show that the motive for offshoring and, consequently, the location of offshore activity, significantly affects the impact of offshoring on parent employment. In general, offshoring to low-wage countries substitutes for domestic employment. However, for firms that do significantly different tasks at home and abroad, foreign and domestic employment are complements. These offsetting effects may be combined to show that offshoring by U.S.-based multinationals is associated with a quantitatively small decline in manufacturing employment." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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    The quest for fairness in Australian minimum wages (2011)

    Healy, Joshua ;

    Zitatform

    Healy, Joshua (2011): The quest for fairness in Australian minimum wages. In: The Journal of Industrial Relations, Jg. 53, H. 5, S. 662-680. DOI:10.1177/0022185611419618

    Abstract

    "The attainment of 'fairness' is widely regarded as a worthy goal of setting minimum wages, but opinions differ sharply over how to achieve it. This article examines how interpretations of fairness shaped the minimum wage decisions of the Australian Industrial Relations Commission between 1997 and 2005. It explores the Commission's approaches to three aspects of fairness in minimum wages: first, eligibility for increases; second, the form of increase; and third, the rate of increase over time. The Australian Industrial Relations Commission consistently gave minimum wage increases that were expressed in dollar values and applied to all federal awards. Its decisions delivered real wage increases for the lowest paid, but led to falls in real and relative wages for the majority of award-reliant workers. Fair Work Australia, the authority now responsible for setting minimum wages in the national system, appears apprehensive about parts of the Australian Industrial Relations Commission's legacy and has foreshadowed a different approach, particularly with respect to the form of adjustment." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Zunehmende Arbeitsmarktrisiken für Geringqualifizierte: Herausforderungen und Handlungsoptionen (2011)

    Heisig, Jan Paul ; Giesecke, Johannes ;

    Zitatform

    Heisig, Jan Paul & Johannes Giesecke (2011): Zunehmende Arbeitsmarktrisiken für Geringqualifizierte. Herausforderungen und Handlungsoptionen. In: WSI-Mitteilungen, Jg. 64, H. 1, S. 44-46. DOI:10.5771/0342-300X-2011-1-44

    Abstract

    "Die Arbeitsmarktchancen von geringqualifizierten Personen haben sich in den letzten Jahrzehnten dramatisch verschlechtert. Schlaglichtartig betrachtet der Beitrag einige der bildungs- und sozialpolitischen Herausforderungen, die sich aus dieser Entwicklung ergeben. Er plädiert unter anderem für weit reichende Reformen der vorschulischen und schulischen Bildung, um die Bildungschancen von Kindern aus niedrig gebildeten Elternhäusern zu verbessern. Zudem befürwortet der Beitrag Verbesserungen im Bereich der nachholenden Berufsausbildung und im Zugang zu (betrieblicher) Fort- und Weiterbildung. Abschließend regt er eine stärkere Auseinandersetzung mit der drohenden Zunahme der Altersarmut unter den Geringqualifizierten an." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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    Minimum wage channels of adjustment (2011)

    Hirsch, Barry T. ; Kaufman, Bruce E. ; Zelenska, Tetyana;

    Zitatform

    Hirsch, Barry T., Bruce E. Kaufman & Tetyana Zelenska (2011): Minimum wage channels of adjustment. (IZA discussion paper 6132), Bonn, 45 S.

    Abstract

    "The economic impact of the 2007-2009 increases in the federal minimum wage (MW) is analyzed using a sample of quick-service restaurants in Georgia and Alabama. Store-level biweekly payroll records for individual employees are used, allowing us to precisely measure the MW compliance cost for each restaurant. We examine a broad range of adjustment channels in addition to employment, including hours, prices, turnover, training, performance standards, and non-labor costs. Exploiting variation in the cost impact of the MW across restaurants, we find no significant effect of the MW increases on employment or hours over the three years. Cost increases were instead absorbed through other channels of adjustment, including higher prices, lower profit margins, wage compression, reduced turnover, and higher performance standards. These findings are compared with MW predictions from competitive, monopsony, and institutional/behavioral models; the latter appears to fit best in the short run." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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    Fiskalische Kosten eines gesetzlichen Mindestlohns (2011)

    Horschel, Nicole; Lesch, Hagen;

    Zitatform

    Horschel, Nicole & Hagen Lesch (2011): Fiskalische Kosten eines gesetzlichen Mindestlohns. In: IW-Trends, Jg. 38, H. 4, S. 3-19.

    Abstract

    "Berechnungen auf der Basis des IW-Mikrosimulationsmodells zeigen für die kurze Frist, dass ein Mindestlohn in Deutschland in Höhe von 8,50 Euro je Stunde nur dann zu einer fiskalischen Entlastung beim Staat in Höhe von 5 Milliarden Euro führen kann, wenn keine negativen Beschäftigungswirkungen unterstellt werden. Gehen allerdings infolge eines gesetzlichen Mindestlohns vor allem Arbeitsplätze für geringfügig Beschäftigte verloren, dann entsteht eine fiskalische Belastung von 0,8 Milliarden Euro. Sind auch Vollzeitbeschäftigte in einem größeren Umfang von mindestlohninduzierter Arbeitslosigkeit betroffen, dann erhöht sich die fiskalische Belastung auf 6,6 Milliarden Euro. Langfristig dürfte die negative Bilanz größer ausfallen, weil die Unternehmen weniger investieren und die Arbeitslosen an Humankapital einbüßen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Do German welfare-to-work programmes reduce welfare and increase work? (2011)

    Huber, Martin ; Lechner, Michael ; Walter, Thomas ; Wunsch, Conny ;

    Zitatform

    Huber, Martin, Michael Lechner, Conny Wunsch & Thomas Walter (2011): Do German welfare-to-work programmes reduce welfare and increase work? In: German economic review, Jg. 12, H. 2, S. 182-204. DOI:10.1111/j.1468-0475.2010.00515.x

    Abstract

    "During the last decade, many Western economies reformed their welfare systems with the aim of activating welfare recipients by increasing welfare-to-work programmes (WTWP) and job-search enforcement. We evaluate the short-term effects of three important German WTWP implemented after a major reform in January 2005 ('Hartz IV'), namely short training, further training with a planned duration of up to three months and public workfare programmes ('One-Euro-Jobs'). Our analysis is based on a combination of a large-scale survey and administrative data that is rich with respect to individual, household, agency level and regional information. We use this richness of the data to base the econometric evaluation on a selection-on-observables approach. We find that short-term training programmes, on average, increase their participants' employment perspectives. There is also considerable effect heterogeneity across different subgroups of participants that could be exploited to improve the allocation of welfare recipients to the specific programmes and thus increase overall programme effectiveness." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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    The effectiveness of targeted wage subsidies for hard-to-place workers (2011)

    Jaenichen, Ursula; Stephan, Gesine ;

    Zitatform

    Jaenichen, Ursula & Gesine Stephan (2011): The effectiveness of targeted wage subsidies for hard-to-place workers. In: Applied Economics, Jg. 43, H. 10, S. 1209-1225. DOI:10.1080/00036840802600426

    Abstract

    "Targeted wage subsidies paid to employers are an important element of active labour market policies in Germany. This article uses propensity score matching to investigate their effect on the employment and unemployment rates of subsidized hard-to-place workers. In a first scenario, we estimate the average treatment effect of a subsidy on previously unemployed individuals. A second scenario analyses the effects of a subsidy on employment probabilities conditional on taking-up employment. The third scenario investigates the additional effect of a subsidy on individuals, who have participated in a short-term training measure beforehand. Summing up and in line with the literature, the results show that subsidies have a favourable effect on the employment prospects of participants." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

    Beteiligte aus dem IAB

    Jaenichen, Ursula; Stephan, Gesine ;
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    Good jobs, bad jobs: the rise of polarized and precarious employment systems in the United States, 1970s to 2000s (2011)

    Kalleberg, Arne L.;

    Zitatform

    Kalleberg, Arne L. (2011): Good jobs, bad jobs. The rise of polarized and precarious employment systems in the United States, 1970s to 2000s. (American Sociological Association's Rose Series in Sociology), New York: Russell Sage Foundation, 292 S.

    Abstract

    "The economic boom of the 1990s veiled a grim reality: in addition to the growing gap between rich and poor, the gap between good and bad quality jobs was also expanding. The postwar prosperity of the mid-twentieth century had enabled millions of American workers to join the middle class, but as the author shows, by the 1970s this upward movement had slowed, in part due to the steady disappearance of secure, well-paying industrial jobs. Ever since, precarious employment has been on the rise - paying low wages, offering few benefits, and with virtually no long-term security. Today, the polarization between workers with higher skill levels and those with low skills and low wages is more entrenched than ever. The book traces this trend to large-scale transformations in the American labor market and the changing demographics of low-wage workers. The author draws on nearly four decades of survey data, as well as his own research, to evaluate trends in U.S. job quality and suggest ways to improve American labor market practices and social policies. The book provides an insightful analysis of how and why precarious employment is gaining ground in the labor market and the role these developments have played in the decline of the middle class. The author shows that by the 1970s, government deregulation, global competition, and the rise of the service sector gained traction, while institutional protections for workers - such as unions and minimum-wage legislation - weakened. Together, these forces marked the end of postwar security for American workers. The composition of the labor force also changed significantly; the number of dual-earner families increased, as did the share of the workforce comprised of women, non-white, and immigrant workers. Of these groups, blacks, Latinos, and immigrants remain concentrated in the most precarious and low-quality jobs, with educational attainment being the leading indicator of who will earn the highest wages and experience the most job security and highest levels of autonomy and control over their jobs and schedules." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Bildungsferne Menschen - menschenferne Bildung?: Grundlagen und Praxis arbeitsbezogener Grundbildung (2011)

    Klein, Rosemarie; Kronika, Helmut; Klein, Rosemarie; Zisenis, Dieter; Reutter, Gerhard; Alke, Matthias ; Neumann, Ulf; Behlke, Karin; Pomsel, Marco; Drubig, Roland; Res, Spela; Goulet, Gail; Reutter, Gerhard; Zisenis, Dieter; Rives, Gilles; Dorschky, Lilo; Roßmann, Esther; Hansson, Tord; Rouquie, Denis; Funk, Sarah; St. Clair, Ralf ; Arajärvi, Outi; Stanik, Tim ;

    Zitatform

    Klein, Rosemarie, Gerhard Reutter & Dieter Zisenis (Hrsg.) (2011): Bildungsferne Menschen - menschenferne Bildung? Grundlagen und Praxis arbeitsbezogener Grundbildung. (GiWA-Schriftenreihe zu Grundbildung in Wirtschaft und Arbeit - mehrperspektivisch 04), Göttingen: Institut für angewandte Kulturforschung e.V., 286 S.

    Abstract

    "Arbeitsinhaltliche und -organisatorische Veränderungen betreffen zunehmend auch die sogenannten Einfacharbeitsplätze. Damit gewinnt Grundbildung in arbeitsbezogenen Kontexten an Bedeutung. In diesem Zusammenhang bedeutet Grundbildung - sei es für Personen in oder außerhalb von Erwerbsarbeit - mehr als die Vermittlung elementarer Lern-, Schreib- und Rechenkenntnisse; sie verlangt neue Orte des Lernens, sie braucht Inhalte, die auf die jeweiligen Arbeitsanforderungen abgestimmt sind, und didaktisch-methodische Orientierungen, die den spezifischen Lern- und Leistungsvorraussetzungen der sogenannten Geringqualifizierten gerecht werden; sie erfordert zudem eine enge Abstimmung zwischen individuellen und Unternehmerinteresse. Wie arbeitsbezogene Grundbildung in unterschiedlichen Arbeitskontexten und mit unterschiedlichen Zielgruppen gestaltet werden kann, wie sich die Ziele der Verbesserung von Empowerment erreichen lassen und die Erhöhung von Employability verfolgen lässt, welche Herausforderung dies an Berater(innen) stellt, wird in diesem Sammelband aus deutschen und europäischen Perspektiven vorgestellt." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Soloselbstständige in Deutschland: Strukturen, Entwicklungen und soziale Sicherung bei Arbeitslosigkeit. Studie im Auftrag der Abteilung Wirtschafts- und Sozialpolitik der Friedrich-Ebert-Stiftung (2011)

    Koch, Andreas ; Rosemann, Martin; Potjagailo, Galina; Beurer, Anne-Katrin; Späth, Jochen ;

    Zitatform

    Koch, Andreas, Martin Rosemann & Jochen Späth (2011): Soloselbstständige in Deutschland. Strukturen, Entwicklungen und soziale Sicherung bei Arbeitslosigkeit. Studie im Auftrag der Abteilung Wirtschafts- und Sozialpolitik der Friedrich-Ebert-Stiftung. (WISO Diskurs), Bonn, 60 S.

    Abstract

    "Ziel der Expertise ist es, den Handlungsbedarf im Hinblick auf die soziale Absicherung von Soloselbstständigen im Fall der Arbeitslosigkeit zu untersuchen. Handlungsbedarf ergibt sich einerseits aus einem wachsenden quantitativen Umfang einer Erwerbsform, andererseits aus ihrem Schutzbedürfnis. Letzteres steht in einem engen Zusammenhang mit der sozioökonomischen Situation der betroffenen Personen. Zudem spielen auch die Übergänge zwischen unterschiedlichen Erwerbsformen eine zentrale Rolle." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Hartz IV und der Niedriglohnsektor: Bei vielen bleibt das Stück vom Kuchen gleich (2011)

    Koller, Lena ;

    Zitatform

    Koller, Lena (2011): Hartz IV und der Niedriglohnsektor: Bei vielen bleibt das Stück vom Kuchen gleich. In: IAB-Forum H. 1, S. 34-39. DOI:10.3278/IFO1101W034

    Abstract

    "Hartz IV hat wesentlich weniger zum Wachstum des Niedriglohnsektors beigetragen als vielfach angenommen. Dies gilt jedenfalls für die Gruppe der Vollzeitbeschäftigten, die vorübergehend im Leistungsbezug waren. In Westdeutschland ist der Niedriglohnanteil bei der ersten Beschäftigung nach Leistungsbeginn im Vergleich zu vorher nur leicht gestiegen, in Ostdeutschland ist er praktisch unverändert. Zudem mussten zwar viele Leistungsempfänger Lohneinbußen hinnehmen, nachdem sie wieder eine Beschäftigung aufgenommen hatten, eine größere Anzahl jedoch konnte ihren realen Verdienst um mindestens fünf Prozent steigern." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Koller, Lena ;
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  • Literaturhinweis

    Von der Vorherrschaft interner Arbeitsmärkte zur dynamischen Koexistenz von Arbeitsmarktsegmenten (2011)

    Krause, Alexandra; Köhler, Christoph ;

    Zitatform

    Krause, Alexandra & Christoph Köhler (2011): Von der Vorherrschaft interner Arbeitsmärkte zur dynamischen Koexistenz von Arbeitsmarktsegmenten. In: WSI-Mitteilungen, Jg. 64, H. 11, S. 588-596. DOI:10.5771/0342-300X-2011-11-588

    Abstract

    "Der Beitrag stellt die Frage nach der Re-Kommodifizierung des deutschen Beschäftigungssystems. Er greift dabei auf die segmentationstheoretische Unterscheidung von internen und externen sowie von primären und sekundären Teilarbeitsmärkten zurück. Als Ergebnis der empirischen Analysen zeigt sich, dass der deutsche Arbeitsmarkt in den letzten zwei Jahrzehnten einen Externalisierungs- und Sekundarisierungsschub durchlaufen hat. Interne Arbeitsmärkte und das Normalarbeitsverhältnis haben ihre praktische und diskursive Vorherrschaft verloren, und es hat sich eine spannungsgeladene und instabile Koexistenz von internen und externen, primären und sekundären Arbeitsmärkten entwickelt, wobei Ostdeutschland eine Vorreiterposition übernommen hat. Ab 2006 zeichnet sich dann in beiden Landesteilen anhand statistischer Indikatoren eine Ausbremsung des Externalisierungs- und Sekundarisierungsschubs ab, die auch während und nach der Krise von 2008/09 Bestand hat. Für die Zukunft erwarten wir u. a. aufgrund der demografischen Entwicklung eine Verbesserung der Arbeitsmarktchancen für einschlägig qualifizierte Arbeit, woraus sich Chancen für abhängig Beschäftigte und Gewerkschaften ergeben können." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Union responses to the rise of precarious youth employment in Greece (2011)

    Kretsos, Lefteris ;

    Zitatform

    Kretsos, Lefteris (2011): Union responses to the rise of precarious youth employment in Greece. In: Industrial Relations Journal, Jg. 42, H. 5, S. 453-472. DOI:10.1111/j.1468-2338.2011.00634.x

    Abstract

    "The ways unions have responded so far to the emergence of precarious employment among young people in Greece are critically analysed in this article. The analysis considers that traditional forms of regulation and union representation are not effective in protecting young workers from the risk of vulnerability at work. It further makes the case for a radical strategic reorientation of the Greek trade unions placing greater emphasis on organising and attracting young precarious workers through more appropriate representation structures and engagement strategies at the workplace level." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Job search via social networks: An analysis of monetary and non-monetary returns for low-skilled unemployed (2011)

    Krug, Gerhard ; Rebien, Martina;

    Zitatform

    Krug, Gerhard & Martina Rebien (2011): Job search via social networks. An analysis of monetary and non-monetary returns for low-skilled unemployed. (IAB-Discussion Paper 23/2011), Nürnberg, 26 S.

    Abstract

    "Ausgehend von einem suchtheoretischen Modell analysieren wir die Effekte des Informationsflusses über soziale Netzwerke auf dem Arbeitsmarkt indem wir monetäre und nicht-monetäre Erträge aus Beschäftigung vergleichen, die über soziale Netzwerke und formale Wege gefunden wurden. Um kausale Effekte zu identifizieren wenden wir Propensity-Score-Matching auf Erhebungsdaten für geringqualifizierte Arbeitslose an. Mit Hilfe von Rosenbaum-Bounds können wir unbeobachtete Heterogenität in der Analyse berücksichtigen. Da der Vergleich nach Methode der Job-Findung irreführend sein kann, untersuchen wir auch den Effekt der reinen Jobsuche über soziale Netzwerke, unabhängig von der Methode der Job-Findung. Die Analyse zeigt keine Effekte sozialer Netzwerke für monetäre Erträge aus Beschäftigung und im besten Fall sehr schwache Hinweise auf kausale Effekte für nichtmonetäre Erträge." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Krug, Gerhard ;
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    Wirksame Wege für Familien mit geringem Einkommen im Braunschweiger Land gestalten (2011)

    Kämper, Andreas;

    Zitatform

    (2011): Wirksame Wege für Familien mit geringem Einkommen im Braunschweiger Land gestalten. Braunschweig, 88 S.

    Abstract

    "Der Versuch, die soziale Lage im Braunschweiger Land zu erheben und dann aus dieser Sozialberichterstattung noch Handlungsperspektiven formulieren zu wollen, kommt der Quadratur des Kreises nahe. Die Sicht von Betroffenen und die Sicht der Akteure, die Welt der Zahlen und die konkrete Lebenswirklichkeit von Menschen mit geringem Einkommen werden aufeinander bezogen. Die Systematik der Sozialgesetzbücher und die daraus abgeleiteten Hilfesysteme und die konkrete Lebenssituation von Menschen berühren sich im Originalton von Betroffenen und Akteuren: Familien mit Kindern und geringem Einkommen wurden befragt, Akteure in den Städten und Landkreisen gehört. In einem Beirat haben Wohlfahrtsverbände und Gebietskörperschaften das Projekt begleitet. Durch wissenschaftliche Methoden wurden die Ergebnisse validiert und systematisiert. Die Stiftung Braunschweigischer Kulturbesitz und das Diakonische Werk Braunschweig haben diese Studie beauftragt und den Prozess koordiniert." (Textauszug, IAB-Doku)

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    Assessing the impact of a wage subsidy for single parents on social assistance (2011)

    Lacroix, Guy ; Brouillette, Dany ;

    Zitatform

    Lacroix, Guy & Dany Brouillette (2011): Assessing the impact of a wage subsidy for single parents on social assistance. In: Canadian Journal of Economics, Jg. 44, H. 4, S. 1195-1221. DOI:10.1111/j.1540-5982.2011.01672.x

    Abstract

    "This paper studies the impact of a wage subsidy program aimed at long-term social assistance recipients in Quebec. The program closely mimics the Self-Sufficiency Project and was implemented for a trial period of one year in 2002. We focus on the labour market transitions of the targeted population starting one year before the implementation of the program and until the end of 2005. Our results show that the duration of spells off social assistance increased, while the duration of social assistance spells decreased slightly. The response to the program varies considerably with both observed and unobserved characteristics." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Public employment services, employers and the failure of placement of low-skill workers in six European countries (2011)

    Larsen, Christian Albrekt ; Vesan, Patrik ;

    Zitatform

    Larsen, Christian Albrekt & Patrik Vesan (2011): Public employment services, employers and the failure of placement of low-skill workers in six European countries. (Working Papers on the Reconciliation of Work and Welfare in Europe. REC-WP 02/2011), Edinburgh, 29 S.

    Abstract

    "The paper explains why across Europe very few job matches are facilitated by public employment services (PES), looking at the existence of a double-sided asymmetric information problem on the labour market. It is argued that although a PES potentially reduces search costs, both employers and employees have strong incentives not to use the PES. The reason is that employers try to avoid the 'worst' employees, and employees try to avoid the 'worst' employers. Therefore PES get caught in a low-end equilibrium that is almost impossible to escape. The mechanisms leading to this low-end equilibrium are illustrated by means of qualitative interviews with 40 private employers in six European countries." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Travail et précarité: les "working poor" en Europe (2011)

    Lestrade, Brigitte; Kizaba, Godefroy; Gouaze, Serge; Losson, Maiwenn; Heritier, Monique; Rousseau, Sandrine; Mäkelä, Marjaana; Biseux, Christophe; Boutillier, Sophie; Whitton, Timothy; Devetter, Francois; Tisseau des Escotais, Josette; Naumann, Michel; Schumacher, Alois; Burgos-Vigna, Diana; Sanchez-Munoz, Marion; Bouchet, Hubert; Salles, Anne; Escande-Varniol, Marie-Cecile; Rudolph, Helmut;

    Zitatform

    Lestrade, Brigitte (Hrsg.) (2011): Travail et précarité. Les "working poor" en Europe. (Logiques sociales), Paris: Harmattan, 267 S.

    Abstract

    "Depuis la fin des trente glorieuses, la pauvreté s'accroît, la pauvreté des enfants, des familles monoparentales, des personnes âgées. Plus récemment la pauvreté a pris un nouveau visage, celui des 'working poor', ces salariés qui ont un emploi, mais qui ne parviennent pas à vivre du fruit de leur travail. Comment expliquer ce phénomène? Quelles aides proposer aux salariés pauvres? Le SMIG est-il efficace? L'emploi est-il la meilleure protection contre la pauvreté?" (Extrait de texte, IAB-Doku) ((fr)) Table de matieres: Les travailleurs pauvres - faillite du systme ou da pour l'avenir? Brigitte Lestrade: Le devcloppement du phenomene des travailleurs pauvres - un defi pour les societes europeennes (15-32); Alois Schumacher: Les travailleurs pauvres, un defi pour les institutions europeennes (33-46); Diana Burgos-Vigna: Travail et pauvrcte au Perou : requation de l'informalite (47-59); La croissance de la precarit : un regard sur les speificites des contextes nationaux Marie-Cecilc Escande-Varniol: Les contrats de travail precaires en France et en Allemagne (63-75); Marjaana Mäkelä: Le travail interimaire en Finlande (77-86); Christophe Biseux: Typologie des travailleurs pauvrcs : l'exemple du Royaumc-Uni (89-94); Monique Heritier: Crise en Espagne : la multiplication des travailleurs pauvres, une fatalité? (95-106); Josette Tisseau des Escotais: L'economie informelle aux Canaries (107-122); Vers une approche sociologique des travailleurs pauvres Anne Salles: L'impact du cadre institutionnel sur la pauvretö des familles mono-parentales - le cas de l'Allemagne (125-147); Francois Devetter, Sandrine Rousseau: Les services ä la personne et les working poor, des liens ambigus (149-164); Sophie Boutillier, Godefroy Kizaba: Les nouvcaux entrepreneurs : une nouvelle poche dc pauvretö, essai d'analysc ä partir d'une enquöte sur le terrain (165-184); Marion Sanchez-Munoz: Les intellectuels pröcaires en France et en Allemagne - choix personnel ou contrainte économique? (185-190); Les pouvoirs publics face à l'accroissement du nombre de travailleurs pauvres Michel Naumann: Défaillance de l'Etat et émergence de nouveaux pauvres - les analyses d'Eric Hobsbawm au 21eme siecle (193-198); Helmut Rudolph: Le rôle des allocations sociales dans le combat contre la pauvreté en Allemagne (199-214); Serge Gouaze: Entre le salaire minimum et l'allocation universelle, quel paradigme de la justice sociale pour les travaillcurs pauvres? (215-225); Maiwenn Losson: Le Rcvenu de Solidarite Active (RSA), une solution miracle? (227-240); Timothy Whitton: La protection des working poor en Grande-Bretagne. Des Wages Councils au salaire minimum interprofessionnel (241-257).

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  • Literaturhinweis

    Low-skilled immigrant entrepreneurship (2011)

    Lofstrom, Magnus;

    Zitatform

    Lofstrom, Magnus (2011): Low-skilled immigrant entrepreneurship. In: Review of Economics of the Household, Jg. 9, H. 1, S. 25-44. DOI:10.1007/s11150-010-9106-1

    Abstract

    "More than 1/2 of the foreign born workforce in the US have no schooling beyond high school and about 20% of the low-skilled workforce are immigrants. More than 10% of these low-skilled immigrants are self-employed. Utilizing longitudinal data from the 1996, 2001 and 2004 Survey of Income and Program Participation panels, this paper analyzes the returns to self-employment among low-skilled immigrants. We find that the returns to low-skilled self-employment among immigrants is higher than it is among natives but also that wage/salary employment is a more financially rewarding option for most low-skilled immigrants. In analyses of earnings differences, we find that most of the 20% male native-immigrant earnings gap among low-skilled business owners can be explained primarily by differences in the ethnic composition. Low-skilled female foreign born entrepreneurs are found to have earnings roughly equal to otherwise observationally similar self-employed native born women." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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    Autonomie oder Armut? Zur Sicherung gleicher Chancen materieller Wohlfahrt durch Erwerbsarbeit (2011)

    Lohmann, Henning; Andreß, Hans-Jürgen ;

    Zitatform

    Lohmann, Henning & Hans-Jürgen Andreß (2011): Autonomie oder Armut? Zur Sicherung gleicher Chancen materieller Wohlfahrt durch Erwerbsarbeit. In: WSI-Mitteilungen, Jg. 64, H. 4, S. 178-187. DOI:10.5771/0342-300X-2011-4-178

    Abstract

    "Der Beitrag untersucht die Frage, inwieweit Erwerbsarbeit in den Ländern Europas ein ausreichendes Einkommen sichert, das die Erwerbsperson und die von ihr abhängigen Familienmitglieder vor Armut schützt. Es wird argumentiert, dass Ausmaß und Struktur der Armut Erwerbstätiger durch das Zusammenspiel von Marktbedingungen, Formen familiären Zusammenlebens und wohlfahrtsstaatlichen Interventionen erklärt werden müssen. Unter Verwendung der EU-Gemeinschaftsstatistik über Einkommen und Lebensbedingungen (EU-SILC) und des Europäischen Haushaltspanels (ECHP) werden Armutsquoten Erwerbstätiger differenziert nach Ländern, Zeitpunkten (1994-2008) und ausgewählten Gruppen Erwerbstätiger." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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    The similar faces of Swiss working poor: an empirical analysis across Swiss regions using logistic regression and classification trees (2011)

    Losa, Fabio; Soldini, Emiliano;

    Zitatform

    Losa, Fabio & Emiliano Soldini (2011): The similar faces of Swiss working poor. An empirical analysis across Swiss regions using logistic regression and classification trees. In: Schweizerische Zeitschrift für Volkswirtschaft und Statistik, Jg. 147, H. 1, S. 17-44.

    Abstract

    "This paper is an empirical investigation into working poverty across the seven statistical regions in Switzerland. By analysing, in a comparative setting, the determinants of the probability of falling below the poverty line and the resulting social groups at risk, the paper aims at shedding light on the existence of regional patterns and peculiarities which could call for regional policies rather than nationwide ones. By using data from the Swiss Labour Force Survey of 2006, and adopting a definition of working poor as 'people aged between 20 and 59 years who are working and who live in a working and poor household' and an absolute poverty line, data are analysed by two complementary methods - logistic regression and classification trees -A in order to better assist policymakers in understanding the issues at stake and in the subsequent decision-making process." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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    Migranten im Niedriglohnsektor unter besonderer Berücksichtigung der Geduldeten und Bleibeberechtigten (2011)

    Lukas, Waldemar;

    Zitatform

    Lukas, Waldemar (2011): Migranten im Niedriglohnsektor unter besonderer Berücksichtigung der Geduldeten und Bleibeberechtigten. (Forschungsgruppe des Bundesamtes. Working paper 39), Nürnberg, 106 S.

    Abstract

    "Ziel der Arbeit ist die Darstellung der Situation der Migranten im Niedriglohnsektor des Arbeitsmarktes, wobei sich der Blick sowohl auf Ausländer als auch auf weitere Personen mit Migrationshintergrund, wie (Spät-)Aussiedler und Kinder von Zuwanderern, richtet. Zudem werden die Beschäftigungsmöglichkeiten für Geduldete und Bleibeberechtigte im Niedriglohnsektor untersucht. Die verwendeten Daten sind dem Panel 'Arbeitsmarkt und soziale Sicherung' (PASS) entnommen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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    Occupational downgrading and bumping down: The combined effects of education and experience (2011)

    Léné, Alexandre ;

    Zitatform

    Léné, Alexandre (2011): Occupational downgrading and bumping down: The combined effects of education and experience. In: Labour economics, Jg. 18, H. 2, S. 257-269. DOI:10.1016/j.labeco.2010.11.007

    Abstract

    "Job competition between workers has important implications for 'downgrading' and 'bumping down'. To account for these phenomena, a matching model is considered in which highly educated and poorly educated workers compete for skilled jobs. An exogenous increase in the proportion of highly skilled workers increases the proportion of these workers in low-level jobs (downgrading). Another of the paper's findings is that changes in the composition of the workforce affect workers' opportunities to accumulate experience. An increase in the relative supply of highly educated workers reduces the opportunities for poorly educated workers to learn on the job. Both education and experience are required in order to access skilled jobs." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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    Folgen eines gesetzlichen Mindestlohns für die Sozialversicherung (2011)

    Löwisch, Manfred;

    Zitatform

    Löwisch, Manfred (2011): Folgen eines gesetzlichen Mindestlohns für die Sozialversicherung. In: Der Betrieb, Jg. 64, H. 23, S. 1336-1338.

    Abstract

    "Der Autor nimmt aus dem Blickwinkel des Sozialversicherungsrechts kritisch zu dem der Friedrich-Ebert-Stiftung erstatteten Bericht der Prognos AG zu den fiskalischen Effekten eines gesetzlichen Mindestlohns Stellung. Er kommt zu dem Ergebnis, dass in der Rentenversicherung jährlich ein negativer Effekt von rund 2 Mrd. Euro entsteht." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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    The unequal incidence of non-standard employment across occupational groups: an empirical analysis of post-industrial labour markets in Germany and Europe (2011)

    Marx, Paul ;

    Zitatform

    Marx, Paul (2011): The unequal incidence of non-standard employment across occupational groups. An empirical analysis of post-industrial labour markets in Germany and Europe. (IZA discussion paper 5521), Bonn, 23 S.

    Abstract

    "The paper addresses an often neglected question in labour market research: to which extent do outcomes aggregated on the national level disguise occupational diversity in employment conditions? In particular, how and why do occupational groups differ with regard to the incidence of non-standard employment? To explore these questions, the paper derives a detailed occupational scheme from the literature, capturing the variety of labour market outcomes within countries. In a second step, the scheme is theoretically linked to the topic of non-standard work. It is argued that different degrees of skill specificity across occupational groups produce diverging incentives for flexible and long-term employment, respectively. This leads to the expectation of (some) service-sector occupations showing stronger tendencies towards non-standard employment than those in the industrial sector. Based on European and German micro data, the categorisation is used to decompose various labour market indicators. The results clearly demonstrate the unequal incidence of non-standard employment along the lines of the suggested categorisation. Moreover, the longitudinal perspective suggests that traditionally functioning occupational groups will be crowded out by more destandardised ones." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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    Öffentlich geförderte sozialversicherungspflichtige Beschäftigung in Deutschland: aktuelle Instrumente, Programme und Konzepte (2011)

    Matysik, Alexander; Rosenthal, Peer; Sommer, Jörg;

    Zitatform

    Matysik, Alexander, Peer Rosenthal & Jörg Sommer (2011): Öffentlich geförderte sozialversicherungspflichtige Beschäftigung in Deutschland. Aktuelle Instrumente, Programme und Konzepte. (WISO Diskurs), Bonn, 59 S.

    Abstract

    "Öffentlich geförderte Beschäftigung ist ein klassisches Instrument der aktiven Arbeitsmarktpolitik. Darunter werden sowohl beschäftigungsbegleitende Maßnahmen wie z. B. Lohnkostenzuschüsse als auch beschäftigungsschaffende Maßnahmen wie z. B. Ein-Euro-Jobs (Arbeitsgelegenheiten mit Mehraufwandsentschädigung) zusammengefasst. Die Maßnahmen sollen dazu beitragen, (Langzeit-)Arbeitslosen mit Vermittlungshemmnissen Zugang zu einer Beschäftigung zu ermöglichen. Die hier vorliegende Studie legt das Hauptaugenmerk auf die Analyse, Darstellung und Einordnung unterschiedlicher Ansätze und Konzepte.
    Im Folgenden geht es darum, die vorliegenden Erkenntnisse zu öffentlich geförderter Beschäftigung kurz zu resümieren (Kapitel 2). Hierbei wird zum einen der Einsatz öffentlich geförderter Beschäftigung in der Vergangenheit sowie die potenziell mit geförderter Beschäftigung zu erreichenden Ziele und ihrem Wandel im Zeitverlauf thematisiert. Darüber hinaus werden die Wirkungen geförderter Beschäftigung umrissen. Anschließend werden in Kapitel 3 insgesamt zehn unterschiedliche Instrumente, Programme und Konzepte für öffentlich geförderte sozialversicherungspflichtige Beschäftigung präsentiert und systematisch aufbereitet, von denen die Hälfte bereits umgesetzt wird. In einem zusammenfassenden Fazit werden die vorgestellten Programme und Konzepte gewürdigt sowie Anknüpfungspunkte für öffentlich geförderte sozialversicherungspflichtige Beschäftigungen zur Diskussion gestellt (Kapitel 4)." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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    Selbständige in der Grundsicherung (2011)

    May-Strobl, Eva; Pahnke, Andre; Wolter, Hans-Jürgen; Schneck, Stefan ;

    Zitatform

    May-Strobl, Eva, Andre Pahnke, Stefan Schneck & Hans-Jürgen Wolter (2011): Selbständige in der Grundsicherung. (Institut für Mittelstandsforschung. Working paper 2011,02), Bonn, 72 S.

    Abstract

    "Mit Blick auf das Einkommen Selbstständiger zeigt die vorliegende deskriptive Auswertung, dass immer mehr Selbstständige zusätzlich zum Einkommen aus selbstständiger Erwerbstätigkeit aufstockende staatliche Leistungen in Anspruch nehmen. Knapp 1 Mio. Selbstständige hatten 2010 ein monatliches Nettoeinkommen unter 1.100 ┐, rd. 270.000 verfügten noch nicht einmal über 500 ┐ monatlich. Unter den Selbstständigen lassen sich bestimmte Gruppen mit ungünstiger Einkommenssituation (z. B. Frauen, Solo-Selbstständige, Selbstständige in der Kultur- und Kreativwirtschaft) identifizieren. Eine solche unzureichende Ertragslage wird sich längerfristig auch nachteilig für den Fortbestand des Unternehmens auswirken.
    Die vorliegende Arbeit soll die bestehenden Erkenntnislücken über die Situation von Selbstständigen, die zusätzlich zum Einkommen aus ihrer Erwerbstätigkeit noch Mittel aus der Grundsicherung für Arbeitsuchende des SGB II beziehen, aufarbeiten. Zunächst werden in Kapitel 2 die Charakteristika und die wirtschaftliche Lage der Selbstständigen thematisiert. Im dritten Kapitel werden die gesetzlichen Rahmenbedingungen und Änderungen der rechtlichen Grundlagen dargestellt. In Kapitel 4 wird die bisherige Entwicklung von Selbstständigen in der Grundsicherung auf Grundlage allgemein zugänglicher Statistiken und mit Hilfe von Sonderauswertungen aufgezeigt. Eine Zusammenfassung und Erläuterung schließen den Beitrag ab." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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    Zeit- und Einkommensarmut von Freien Berufen und Unternehmern (2011)

    Merz, Joachim; Rathjen, Tim;

    Zitatform

    Merz, Joachim & Tim Rathjen (2011): Zeit- und Einkommensarmut von Freien Berufen und Unternehmern. (FFB-Diskussionspapier 89), Lüneburg, 21 S.

    Abstract

    "Freiberuflern und Unternehmern (Gewerbetreibende) wird nachgesagt, sie seien als Selbständige nicht nur einkommensreich sondern auch zeitreich, da sie aufgrund ihrer Unabhängigkeit und Zeitsouveränität auch verhältnismäßig viel disponible Zeit zur Verfügung haben. Unsere Studie untersucht diese These und damit erstmals die Wohlfahrtssituation von Freien Berufen und Unternehmern indem nicht nur nach der Einkommensarmut gefragt wird, sondern auch Zeitarmut im Rahmen eines neuen interdependenten multidimensionalen Armutskonzepts Berücksichtigung findet. Datenbasis ist einerseits das Sozioökonomische Panel für die bevölkerungsrepräsentative Bewertung der Kompensierung/Substitutionalität zwischen genuiner, persönlicher Freizeit und Einkommen als auch die aktuellste Zeitbudgeterhebung 2001/02 des Statistischen Bundesamtes. Insgesamt ist eine besondere Betroffenheit multipler Zeit- und Einkommensarmut der Freiberufler und verstärkt der Unternehmer im Vergleich zu allen Erwerbstätigen festzuhalten, ein Ergebnis, das landläufigen Einschätzungen bemerkenswert widerspricht. Ein erheblicher Anteil von nicht-einkommensarmen aber zeitarmen Erwerbstätigen generell, und Unternehmer wie auch Freiberufler im Besondern, ist nicht in der Lage, ihr Zeitdefizit durch ihr Einkommen zu kompensieren. Dieser Personenkreis wird sowohl in der Armuts- und Wohlfahrtsdiskussion, in der Diskussion um die 'working poor' als auch in den Diskussionen um Zeitstress und Zeitdruck bisher generell, und insbesondere für die Selbständigen als Freiberufler und Unternehmer, vernachlässigt." (Textauszug, IAB-Doku)

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    Zeit- und Einkommensarmut von Selbständigen als Freiberufler und Unternehmer: ein Beitrag zu interdependenter multidimensionaler Armut und zu den "working poor" (2011)

    Merz, Joachim; Rathjen, Tim;

    Zitatform

    Merz, Joachim & Tim Rathjen (2011): Zeit- und Einkommensarmut von Selbständigen als Freiberufler und Unternehmer. Ein Beitrag zu interdependenter multidimensionaler Armut und zu den "working poor". In: Vierteljahrshefte zur Wirtschaftsforschung, Jg. 80, H. 4, S. 51-76. DOI:10.3790/vjh.80.4.51

    Abstract

    "Fundierte Informationen über den Lebensstandard, die Einkommens- und Zeitsituation von Selbständigen - als Freiberufler und Unternehmer (Gewerbetreibende) - sind äußerst rar, obwohl diese Gruppe der Erwerbstätigen eine besondere Bedeutung als 'Motor der Wirtschaft' zugesprochen wird. Unsere Studie ist dazu ein Beitrag und untersucht die Wohlfahrtssituation von Selbständigen, indem nicht nur nach der Einkommensarmut gefragt wird, sondern auch Zeitarmut im Rahmen eines neuen interdependenten multidimensionalen Armutskonzepts Berücksichtigung findet. Datenbasis ist einerseits das Sozio-oekonomische Panel für die bevölkerungsrepräsentative Bewertung der Kompensierung/Substitutionalität zwischen genuiner, persönlicher Freizeit und Einkommen als auch die beiden Zeitbudgeterhebungen 1992/92 und 2001/02 des Statistischen Bundesamtes. Zentrales Ergebnis: Selbständige sind hinsichtlich alleiniger Einkommensarmut, alleiniger Zeitarmut und interdependenter multidimensionaler Zeit- und Einkommensarmut in beiden Jahren weit stärker betroffen als alle anderen Erwerbstätigen. Ein erheblicher Anteil von nichteinkommensarmen, aber zeitarmen Erwerbstätigen generell und Selbständige im Besonderen ist nicht in der Lage, ihr Zeitdefizit durch ihr Einkommen zu kompensieren. In der multivariaten Erklärung des interdependenten multidimensionalen (IMD) Zeit- und Einkommensarmutsrisikos (Probit-Analyse) hat sich die familiäre Situation mit zunehmender Kinderzahl als signifikantes Erklärungsmuster, und zwar sowohl für Alleinerziehende als auch für Paare, herausgestellt. Zeit- und einkommensarme Personen werden damit sowohl in der Armuts- und Wohlfahrtsdiskussion, in der Diskussion um die 'woorking poor' als auch in den Diskussionen um Zeitstress und Zeitdruck bisher generell, und für die Selbständigen insbesondere, unzulässigerweise vernachlässigt." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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    Income support policies for low-income men and noncustodial fathers: tax and transfer programs (2011)

    Mincy, Ronald B.; Klempin, Serena; Schmidt, Heather;

    Zitatform

    Mincy, Ronald B., Serena Klempin & Heather Schmidt (2011): Income support policies for low-income men and noncustodial fathers. Tax and transfer programs. In: The ANNALS of the American Academy of Political and Social Science, Jg. 635, H. 1, S. 240-261. DOI:10.1177/0002716210393869

    Abstract

    "Both wages and labor force participation have been declining for young, less-educated men since the mid-1970s. The purpose of this article is to examine how key income-security policy areas - including unemployment insurance, payroll taxes and the Earned Income Tax Credit, and child support enforcement - affect these men. The article concludes with policy recommendations to improve the impact of work-based subsidies on poverty among low-income men. Subsidized jobs in transitional job programs could play a critical role in helping these men to access these subsidies." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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    Low-wage careers: Are there dead-end firms and dead-end jobs? (2011)

    Mosthaf, Alexander; Stephani, Jens; Schnabel, Claus ;

    Zitatform

    Mosthaf, Alexander, Claus Schnabel & Jens Stephani (2011): Low-wage careers: Are there dead-end firms and dead-end jobs? In: Zeitschrift für ArbeitsmarktForschung, Jg. 43, H. 3, S. 231-249., 2010-07-01. DOI:10.1007/s12651-010-0036-4

    Abstract

    "Mit repräsentativen, verbundenen Arbeitgeber-Arbeitnehmer-Daten der Bundesagentur für Arbeit verdeutlicht diese Studie, dass nur jeder siebte Vollzeitbeschäftigte, der 1998/99 einen Niedriglohn (von weniger als zwei Dritteln des Medianlohns) bezog, bis 2003 den Niedriglohnsektor verlassen konnte. Bivariate Probit-Schätzungen mit endogener Selektion deuten darauf hin, dass die Aufwärtsmobilität für jüngere und besser qualifizierte Geringverdiener höher ausfällt, wohingegen Frauen deutlich weniger erfolgreich sind. Wir zeigen, dass auch die Merkmale des Beschäftigungsbetriebes die Aufstiegswahrscheinlichkeit beeinflussen. Insbesondere kleinere Betriebe und solche mit einem hohen Anteil von Niedriglohnbeschäftigten scheinen häufig Sackgassen für Geringverdiener darzustellen. Die Wahrscheinlichkeit, den Niedriglohnsektor zu verlassen, ist ferner relativ gering, wenn man in bestimmten (meist weniger qualifizierten) Jobs verharrt. Die Abwanderung aus solchen Betrieben und Beschäftigungen, die Sackgassen darstellen, dürfte deshalb ein wichtiges Mittel sein, um höhere Löhne zu erzielen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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    Low-wage jobs - stepping stones or just bad signals? (2011)

    Mosthaf, Alexander;

    Zitatform

    Mosthaf, Alexander (2011): Low-wage jobs - stepping stones or just bad signals? (IAB-Discussion Paper 11/2011), Nürnberg, 29 S.

    Abstract

    "Dieses Papier untersucht, inwiefern sich Effekte von Niedriglohnbeschäftigung und Nichtbeschäftigung auf zukünftige Lohnaussichten hinsichtlich der Qualifikation von Individuen unterscheiden. Es verwendet dynamische multinomiale Logit Modelle mit zufälligen Effekten und berücksichtigt Interaktionsterme der vorhergehenden Erwerbszustände mit Qualifikation, um Heterogenität von Pfadabhängigkeit zu messen. Den Ergebnissen nach sind Niedriglohnbeschäftigungen für Geringqualifizierte Sprungbretter in Hochlohnbeschäftigungen. Im Gegensatz hierzu sind die Chancen von Arbeitnehmern mit Universitätsabschluss, eine Hochlohnbeschäftigung zu finden, gleich gross wenn sie niedriglohnbeschäftigt bzw. nicht beschäftigt sind (wobei das Risiko, in Zukunft nicht beschäftigt zu sein, bei Niedriglohnbeschäftigungen geringer ist). Außerdem deuten die Ergebnisse dieses Papiers darauf hin, dass Niedriglohnbeschäftigungen mit negativen Signaleffekten für Arbeitnehmer mit Universitätsabschluss einhergehen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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    Standpunkt zur Mindestlohndebatte: Ein probates Rezept (2011)

    Möller, Joachim;

    Zitatform

    Möller, Joachim (2011): Standpunkt zur Mindestlohndebatte: Ein probates Rezept. In: IAB-Forum H. 1, S. 22-25. DOI:10.3278/IFO1101W022

    Abstract

    "Die Beschäftigungswirkung von Mindestlöhnen wird unter Ökonomen seit langem sehr kontrovers diskutiert. Kaum eine Debatte ist ideologisch so aufgeladen. Eine kürzlich erschienene umfassende Studie aus den USA stärkt die Position der Mindestlohnbefürworter. Die Einführung von Mindestlöhnen wäre demnach ohne Beschäftigungsverluste möglich. Allerdings muss die Höhe des Mindestlohns mit Augenmaß festgesetzt werden." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Möller, Joachim;
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    Beschäftigungswirkungen von Lohnsubventionen und Mindestlöhnen: zur Reform des Niedriglohnsektors in Deutschland (2011)

    Müller, Kai-Uwe; Steiner, Viktor;

    Zitatform

    Müller, Kai-Uwe & Viktor Steiner (2011): Beschäftigungswirkungen von Lohnsubventionen und Mindestlöhnen. Zur Reform des Niedriglohnsektors in Deutschland. In: Zeitschrift für ArbeitsmarktForschung, Jg. 44, H. 1/2, S. 181-195. DOI:10.1007/s12651-011-0073-7

    Abstract

    "In diesem Beitrag werden die Beschäftigungswirkungen von Lohnsubventionen und eines Mindestlohnes für Deutschland analysiert. Studien zum Mindestlohn im Baugewerbe und Simulationen zu einem allgemeinen Mindestlohn weisen einhellig auf Beschäftigungsverluste durch einen gesetzlichen Mindestlohn für die Bundesrepublik hin. Die Größenordnung hängt vom Mindestlohnniveau, Gütermarktreaktionen und der Reichweite des Mindestlohnes (Einschluss Auszubildender, geringfügig Beschäftigter) ab. Bei einem Mindestlohn von 7,5 EURO pro Stunde und elastischer Güternachfrage schätzen wir einen Gesamtverlust von ca. 220.000, insbesondere geringfügig Beschäftigten. Evaluationen bestehender Lohnsubventionen finden nur geringe Arbeitsanreizeffekte. Im Beitrag wird alternativ der aufkommensneutral gestaltete 'Beschäftigungsbonus', der geringe Stundenlöhne und nicht niedrige Erwerbseinkommen subventioniert, betrachtet. Dieser würde ein zusätzliches Arbeitsangebot von ca. 80.000 Personen bzw. ein zusätzliches Stundenangebot von etwa 420.000 Vollzeitäquivalenten induzieren. In Kombination mit einem allgemeinen Mindestlohn wären arbeitnehmerseitige Lohnsubventionen ineffektiv. Die Simulationsergebnisse zeigen, dass in diesem Fall arbeitgeberseitige Lohnsubventionen die infolge des Mindestlohnes gestiegenen Arbeitskosten kompensieren und Beschäftigungsverluste im Niedriglohnbereich teilweise verringern können." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Qualitätsmerkmale und Konstruktionsprinzipien zertifizierter Teilqualifikationen der Bundesagentur für Arbeit (2011)

    Neumann, Florian;

    Zitatform

    Neumann, Florian (2011): Qualitätsmerkmale und Konstruktionsprinzipien zertifizierter Teilqualifikationen der Bundesagentur für Arbeit. In: Berufs- und Wirtschaftspädagogik - online H. Spezial 5, S. 1-13.

    Abstract

    "Mit standardisierten Teilqualifikationen möchte die Bundesagentur für Arbeit ein bundeseinheitliches und qualitätsgesichertes Qualifizierungsmodell für gering qualifizierte Arbeitslose und für Personen, die ohne abgeschlossene Berufsausbildung beschäftigt sind, etablieren. Ziel ist es, die Beschäftigungs-fähigkeit der Zielgruppe zu stärken, indem es Teilnehmern an beruflichen Qualifizierungsmaßnahmen in höherem Umfang als bisher ermöglicht wird, individuell zertifizierte Qualifikationen zu erwerben, die besser und über einen möglichst langen Zeitraum hinweg am Arbeitsmarkt einsetzbar sind. Gleichzeitig soll mit dem Konzept ein systematischer Weg hin zu anerkannten Berufsabschlüssen geebnet werden. Im Rahmen des Entwicklungs- und Erprobungsprojektes 'Optimierung der Qualifizierungsangebote für gering qualifizierte Arbeitslose' wurden hierzu in fünf Berufen und einem nicht beruflich geordneten Tätigkeitsfeld Qualifizierungskonzepte entwickelt, die erstmalig Rahmenbedingungen für Maß-nahmen der beruflichen Weiterbildung zentral definieren. Durch festgelegte Curricula sowie zentralen Vorgaben für eine individuelle Kompetenzfeststellung wird die Qualität der Weiterbildung einerseits gesichert - Teilnehmer an Maßnahmen erwerben praxisrelevante Qualifikationen, die für den potenziellen Einsatzbereich von Nutzen sind. Andererseits werden die vorhandenen beruflichen Kompetenzen transparent dokumentiert. Unternehmen werden dadurch in die Lage versetzt, sich bereits vor Einstellung des Bewerbers oder der Bewerberin ein Bild über die vorhandenen Kompetenzen zu verschaffen. Die Teilqualifikationen wurden unter Berücksichtigung mehrerer Qualitätskriterien konzipiert. Ein leitendes Prinzip bei der Entwicklung stellte das Berufskonzept mit dem Ziel beruflicher Handlungs-kompetenz dar. So gelten für jede Teilqualifikation die Bezugspunkte betriebliche Praxis und berufliche Ordnungsarbeit in gleicher Weise. Ziel war ihre Verknüpfung zu arbeitsmarktverwertbaren Einheiten. Um diesen Anspruch zu unterstreichen, wurden die Entwicklungsergebnisse kontinuierlich mit betrieblichen Fachleuten und Experten der Berufsbildung abgestimmt. Es sollte sichergestellt werden, dass die angestrebten Kompetenzen tatsächlich der Nachfrage am Arbeitsmarkt entsprechen. Zusätzlich zur Entwicklung der Teilqualifikationen wurde ein eigenes, bundeseinheitliches Zertifizierungs-system für den individuellen Kompetenznachweis der Maßnahmeteilnehmer aufgebaut. Darüber sollen die erzielten Lernleistungen nach einheitlichen Qualitätskriterien geprüft und dokumentiert werden." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Policies to encourage job creation: hiring credits vs. worker subsidies (2011)

    Neumark, David ;

    Zitatform

    Neumark, David (2011): Policies to encourage job creation. Hiring credits vs. worker subsidies. (NBER working paper 16866), Cambridge, Mass., 60 S. DOI:10.3386/w16866

    Abstract

    "The Great Recession has spurred interest in policy efforts to spur job creation. This article surveys existing research on two 'direct' job creation policies: subsidies to employers to hire workers ('hiring credits'); and subsidies to individuals to enter the labor market ('worker subsidies'). The research suggests that in the short-term, when recovery from the recession is a priority, hiring credits are likely a more effective policy response. First, hiring credits are likely more cost effective, as long as they focus on the recently unemployed and create incentives for new job creation. Second, in general, worker subsidies better target benefits to low-income families and especially single mothers. At this juncture, however, because the recession fell so heavily on men, a hiring credit focused on the unemployed may target low-income families well, and the usual distributional concern with low-income female-headed households may be less paramount. And third, employment subsidies may not be as effective when there is high cyclical unemployment. In the longer-term, however, when the labor market has recovered more from the recession and the focus can shift to longer-standing employment problems and distributional concerns, greater reliance on worker subsidies may do more to increase employment while shifting the distribution of benefits more toward lower-income households." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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    Does a higher minimum wage enhance the effectiveness of the Earned Income Tax Credit? (2011)

    Neumark, David ; Wascher, William ;

    Zitatform

    Neumark, David & William Wascher (2011): Does a higher minimum wage enhance the effectiveness of the Earned Income Tax Credit? In: Industrial and Labor Relations Review, Jg. 64, H. 4, S. 712-746.

    Abstract

    "The authors estimate the effects of the interactions between the Earned Income Tax Credit (EITC) and minimum wages on labor market outcomes. They use information on policy variation from the Department of Labor's Monthly Labor Review, reports published by the Center on Budget and Policy Priorities, and data on individuals and families from the Current Population Survey to assess the economic impact of minimum wages and the EITC on families. Their results indicate that for single women with children, the EITC boosts employment and earnings, and coupling the EITC with a higher minimum wage enhances this positive effect. Conversely, for less-skilled minority men and for women without children, employment and earnings are more adversely affected by the EITC when the minimum wage is higher. Turning from individuals to families, for very poor families with children a higher minimum wage increases the positive impact of the EITC on incomes, so that a higher minimum wage appears to enhance the effects of the EITC. Whether the policy combination of a high EITC and a high minimum wage is viewed as favorable or unfavorable depends in Part on whom policymakers are trying to help." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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    The minimum wage system in Japan: in light of circumstances in the United States and Europe (2011)

    Ohashi, Isao;

    Zitatform

    Ohashi, Isao (2011): The minimum wage system in Japan. In light of circumstances in the United States and Europe. In: Japan labor review, Jg. 8, H. 2, S. 4-23.

    Abstract

    "This paper aims to provide an overview of the history of the minimum wage system in Japan and to explore why it is in its current state and how it should change in the future, in light of the state of minimum wages in the United States and Europe and the relevant debates that are ongoing in those areas. Specifically, I will make a cross-country comparison of the mechanisms whereby the minimum wage is set, explain how the differences in these mechanisms affect the level and trends of minimum wages, and shed light on the weaknesses of the foundations of theoretical modeln designed to verify the positive effects of a minimum wage increase on employment. This research is intended to help achieve a better understanding of the significance to Japan's labor market of the government initiative to considerably raise the minimum wage following the amendment of the Minimum Wages Act, and to examine how the minimum wage system in Japan should develop in the future, while taking account of the state of minimum wage systems in the United States and Europe." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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    Gender gaps across countries and skills: supply, demand and the industry structure (2011)

    Olivetti, Claudia; Petrongolo, Barbara;

    Zitatform

    Olivetti, Claudia & Barbara Petrongolo (2011): Gender gaps across countries and skills. Supply, demand and the industry structure. (CEP discussion paper 1093), London, 42 S.

    Abstract

    "The gender wage gap varies widely across countries and across skill groups within countries. Interestingly, there is a positive cross-country correlation between the unskilled-to-skilled gender wage gap and the corresponding gap in hours worked. Based on a canonical supply and demand framework, this positive correlation would reveal the presence of net demand forces shaping gender differences in labor market outcomes across skills and countries. We use a simple multi-sector framework to illustrate how differences in labor demand for different inputs can be driven by both within-industry and between-industry factors. The main idea is that, if the service sector is more developed in the US than in continental Europe, and unskilled women tend to be over-represented in this sector, we expect unskilled women to suffer a relatively large wage and/or employment penalty in the latter than in the former. We find that, overall, the between-industry component of labor demand explains more than half of the total variation in labor demand between the US and the majority of countries in our sample, as well as one-third of the correlation between wage and hours gaps. The between-industry component is relatively more important in countries where the relative demand for unskilled females is lowest." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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    The impact of minimum wages on unemployment duration: estimating the effects using the Displaced Worker Survey (2011)

    Pedace, Roberto; Rohn, Stephanie;

    Zitatform

    Pedace, Roberto & Stephanie Rohn (2011): The impact of minimum wages on unemployment duration. Estimating the effects using the Displaced Worker Survey. In: Industrial relations, Jg. 50, H. 1, S. 57-75. DOI:10.1111/j.1468-232X.2010.00625.x

    Abstract

    "This paper examines the impact of minimum wages on unemployment duration. Our estimates suggest that higher minimum wages are associated with shorter unemployment duration for older males and those with at least a high school diploma, but longer unemployment spells for male high school dropouts and females who are older and in lower-skilled occupations. The results are consistent with other studies in generating concerns about the distributional impact of minimum wages." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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    Employers' search and the efficiency of matching (2011)

    Pellizzari, Michele ;

    Zitatform

    Pellizzari, Michele (2011): Employers' search and the efficiency of matching. In: British Journal of Industrial Relations, Jg. 49, H. 1, S. 25-53. DOI:10.1111/j.1467-8543.2009.00770.x

    Abstract

    "Unskilled workers in low productivity jobs typically experience higher labour turnover. This article shows how this finding is related to variation in the efficiency of the matching process across occupations. If employers find it less profitable to invest in search and screening activities when recruiting for low-productivity jobs, matches at the lower end of the occupation distribution will be more prone to separation. The analysis of a unique sample of British hirings, containing detailed information about employers' recruitment practices, shows that more intensive recruitment leads to matches of better quality that pay higher wages, last longer and make employers more satisfied with the person taken on." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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    Gender wage gap: a semi-parametric approach with sample selection correction (2011)

    Picchio, Matteo ; Mussida, Chiara ;

    Zitatform

    Picchio, Matteo & Chiara Mussida (2011): Gender wage gap. A semi-parametric approach with sample selection correction. In: Labour economics, Jg. 18, H. 5, S. 564-578. DOI:10.1016/j.labeco.2011.05.003

    Abstract

    "Sizeable gender differences in employment rates are observed in many countries. Sample selection into the workforce might therefore be a relevant issue when estimating gender wage gaps. We propose a semi-parametric estimator of densities in the presence of covariates which incorporates sample selection. We describe a simulation algorithm to implement counterfactual comparisons of densities. The proposed methodology is used to investigate the gender wage gap in Italy. We find that, when sample selection is taken into account, the gender wage gap widens, especially at the bottom of the wage distribution." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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    Duration of low wage employment: a study based on a survival model (2011)

    Pimenta, Antonio M. S.; Silva, Francisco J. F.; Vieira, Jose A. C.;

    Zitatform

    Pimenta, Antonio M. S., Francisco J. F. Silva & Jose A. C. Vieira (2011): Duration of low wage employment. A study based on a survival model. (IZA discussion paper 5972), Bonn, 21 S.

    Abstract

    "This paper includes a survival analysis which attempts to explain the duration, as in the number of years a worker remains in a low wage situation. Explanatory variables take into account the characteristics of the employee, such as education, age, tenure with the company, gender and nationality, and the characteristics of the job and the company such as industry affiliation, number of employees, age of the company and location." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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    Building the minimum wage: Germany's first sectoral minimum wage and its impact on wages in the construction industry (2011)

    Rattenhuber, Pia;

    Zitatform

    Rattenhuber, Pia (2011): Building the minimum wage. Germany's first sectoral minimum wage and its impact on wages in the construction industry. (DIW-Diskussionspapiere 1111), Berlin, 40 S.

    Abstract

    "The very first minimum wage in Germany was introduced in 1997 for blue-collar workers in sub-sectors of the construction industry. In the setting of a natural experiment blue-collar workers in neighboring 4-digit-industries and white-collar workers are used as control groups for differences-in-differences-in-differences estimation based on linked employer-employee data. Estimation results reveal a sizable positive average impact on wages in East Germany and no effect in West Germany. Size and significance of effects are not homogeneous across wage regimes (individual vs. collective contracts) and across the distribution suggesting spillover effects to wages where the minimum is not binding." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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    Niedriglohnbeschäftigung in den sozialen Berufen (2011)

    Rhein, Thomas;

    Zitatform

    Rhein, Thomas (2011): Niedriglohnbeschäftigung in den sozialen Berufen. In: B. Stolz-Willig & J. Christoforidis (Hrsg.) (2011): Hauptsache billig? : Prekarisierung der Arbeit in den Sozialen Berufen, S. 12-23.

    Abstract

    "In den letzten eineinhalb Jahren ist der Niedriglohnsektor in Deutschland deutlich expandiert. Der Beitrag befasst sich mit der Frage, inwieweit die Angehörigen der sozialen Berufe davon betroffen sind. Es geht dabei um eine empirische Bestandsaufnahme und das Aufzeigen von Entwicklungstrends seit Ende der 1990er Jahre, genauer zwischen den Jahren 1998 und 2008. Zunächst wird die allgemeine Entwicklung des Niedriglohnsektors in Deutschland skizziert. Die folgenden Abschnitte stellen dann die verwendeten Daten und die Abgrenzung des Niedriglohnsektors und der sozialen Berufe dar. Danach werden die Ergebnisse für den Personenkreis der Vollzeitbeschäftigten präsentiert. Da natürlich auch das Ausmaß der finanziellen Bedürftigkeit von Erwerbstätigen interessiert, befasst sich das folgende Kapitel mit sogenannten 'Aufstockern' unter den Berufsangehörigen (einschließlich Teilzeitbeschäftigte und 'Mini-Jobber'). Abschließend werden die wichtigsten Befunde kurz resümiert." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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    Geringfügige Beschäftigung in Österreich (2011)

    Riesenfelder, Andreas; Schelepa, Susi; Wetzel, Petra;

    Zitatform

    Riesenfelder, Andreas, Susi Schelepa & Petra Wetzel (2011): Geringfügige Beschäftigung in Österreich. Wien, 199 S.

    Abstract

    "L&R Sozialforschung führte im Jahr 2002 in Kooperation mit dem Institut für Staatswissenschaften der Universität Wien eine erste umfassende Grundlagenstudie zur Beschäftigungssituation und sozialen und materiellen Absicherung von geringfügig Beschäftigten in Österreich durch. Seither wurde keine vergleichbar umfassende Studie mehr zur Situation geringfügig Beschäftigter in Österreich publiziert. Die vorliegende Studie schließt diese Lücke und liefert umfassende aktuelle Informationen über die derzeitige Situation von geringfügig Beschäftigten. Die Erkenntnisse aus der Studie sollen u.a. dazu beitragen, das Informationsangebot für geringfügig Beschäftigte, wie im aktuellen Regierungsprogramm festgehalten, bedarfsorientierter zu gestalten. Gegenüber der ersten Grundlagenstudie sind in dieser Forschungsarbeit einige Themen neu hinzugekommen. So wurden jetzt etwa Verläufe und Strukturen nun im Rahmen der Längsschnittdatenanalysen zusätzlich auf Basis des Migrationshintergrunds anstelle des einfachen Staatsbürgerschaftsbegriffes abgebildet. Dementsprechend wurde auch im Rahmen der Interviews anstelle der Staatsbürgerschaft der Migrationshintergrund erhoben und dargestellt. Weiters wurden detaillierte Erhebungen zur Frage der Arbeitszufriedenheit und zur Arbeitsbelastung getätigt. Zusätzlich wurde auch auf eine Darstellung der Branchen und Wirtschaftsbereiche der Arbeitsplätze geringfügig Beschäftigter im Jahresvergleich geachtet. Neu hinzugekommen ist auch eine Erhebung zu arbeitsrechtlichen Problemen im Zusammenhang mit geringfügigen Beschäftigungsverhältnissen und zum Stand der Information der geringfügig Beschäftigten über ihre rechtlichen Ansprüche. Auf methodischer Ebene wurde in dieser Studie ein Instrumentarium bestehend aus Sekundäranalysen, Längsschnittdatenanalysen des Hauptverbandes der Sozialversicherungsträger, Repräsentativinterviews mit geringfügig Beschäftigten und qualitativen Interviews mit ExpertInnen eingesetzt." (Textauszug, IAB-Doku)

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    Le rôle des allocations sociales dans le combat contre la pauvreté en Allemagne (2011)

    Rudolph, Helmut;

    Zitatform

    Rudolph, Helmut (2011): Le rôle des allocations sociales dans le combat contre la pauvreté en Allemagne. In: B. Lestrade (Hrsg.) (2011): Travail et précarité : les "working poor" en Europe, S. 199-214, 2011-04-11.

    Abstract

    Der Beitrag untersucht die Entwicklung der Armut unter der arbeitenden Bevölkerung in Deutschland und im europäischen Kontext. Ein besonderer Augenmerk liegt auf der Wirkung der Reformen, die das Phänomen der Armut bei Arbeitnehmern sichtbar gemacht haben. (IAB)

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    Sustaining the work ability and work motivation of lower-educated older workers: directions for work redesign (2011)

    Sanders, Jos; Dorenbosch, Luc; Blonk, Roland; Gründemann, Rob;

    Zitatform

    Sanders, Jos, Luc Dorenbosch, Rob Gründemann & Roland Blonk (2011): Sustaining the work ability and work motivation of lower-educated older workers. Directions for work redesign. In: Management revue, Jg. 22, H. 2, S. 132-150.

    Abstract

    "This study examines directions for work redesign which might lead to the creation of sustainable jobs for lower-educated older workers (45 years or over, ISCED 0-2) and thus motivate and enable them to extend their working lives. We use longitudinal data on 1,264 older Dutch workers collected by the Netherlands Working Conditions Cohort Study to analyse the characteristics of the work of lower-educated older workers and how these differ from those of higher-educated older workers. The aim is to determine whether work redesign initiatives directed to these characteristics might have the desired effect of enhancing work ability and/or work motivation. This study is unique in its focus on lower-educated older workers as a target group for active ageing policies at the EU, national and company HR levels, and also in its focus on work redesign rather than the training or improvement of the health of workers. Our findings suggest that redesigning social work characteristics can be a first step in developing sustainable jobs for lower-educated older workers. Moreover, a redesign of contextual work characteristics also seems promising." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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    Offshoring and outsourcing business services to Central and Eastern Europe: some empirical and conceptual considerations (2011)

    Sass, Magdolna ; Fifekova, Martina;

    Zitatform

    Sass, Magdolna & Martina Fifekova (2011): Offshoring and outsourcing business services to Central and Eastern Europe. Some empirical and conceptual considerations. In: European Planning Studies, Jg. 19, H. 9, S. 1593-1609. DOI:10.1080/09654313.2011.586196

    Abstract

    "The global structural shift towards service-based foreign direct investment (FDI) across the world is a relatively recent phenomenon resulting from the increased tradability of services. Although India and Ireland have traditionally been viewed as the main receiver countries, the Central and Eastern European (CEE) region is becoming an increasingly popular destination for business service offshoring and outsourcing. The article focuses first on the empirical and conceptual challenges to understanding the offshoring and outsourcing of business services in the context of significant difficulties with their definition, categorization and classification. It discusses the shortcomings of quantitative data and provides a theoretical framework needed to understand the specific patterns of service sector FDI in the context of CEE. Second, the article outlines the current position of CEE countries as destinations for service sector FDI: it analyses the patterns of service sector investment and discusses the reasons for its emergence as a receiver region. The empirical material is drawn from 30 interviews conducted with senior managers in business service foreign investment in the Czech Republic, Hungary, Poland and Slovakia. The article concludes that the composition of services FDI flows is changing, reflecting the growth of resource seeking vertical investment in the region. The share of CEE countries in the global flows of this type of investments is still low, but the region shows a growing potential. Its attractiveness is based on a number of factors, like availability of skilled labour with strong language skills, low costs, favourable business and stable political environment, well-developed infrastructure and geographical and cultural proximity to Western Europe." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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    Von Verhärtungen und neuen Trends: Bericht zur regionalen Armutsentwicklung in Deutschland 2011 (2011)

    Schneider, Ulrich; Woltering, Christian; Stilling, Gwendolyn;

    Zitatform

    Schneider, Ulrich, Gwendolyn Stilling & Christian Woltering (2011): Von Verhärtungen und neuen Trends: Bericht zur regionalen Armutsentwicklung in Deutschland 2011. Berlin, 23 S.

    Abstract

    "Im Mai 2009 legte der Paritätische Wohlfahrtsverband zum ersten Mal einen Armutsatlas für Regionen in Deutschland vor. In der nun vorliegenden Veröffentlichung werden die Erkenntnisse des ersten Armutsatlas mit den seitdem regelmäßig veröffentlichten regionalen Armutsquoten der statistischen Landesämter und des Statistischen Bundesamtes zusammengeführt und mit den Trends im Hartz IV-Bezug seit 2005 verglichen. Die hier zur Verfügung gestellten Karten, Tabellen und Grafiken zeigen, dass die Armutsgefährdungsquote in der gesamtdeutschen Betrachtung seit nunmehr sechs Jahren auf einem Rekordniveau von über 14 Prozent verharrt. Bemerkenswert ist, dass selbst starke wirtschaftskonjunkturelle Ausschläge so gut wie keinerlei Einfluss mehr auf die Armutsentwicklung zu haben scheinen. Dieses Phänomen 'verhärteter Armut' findet sich auch bei der bundesweiten Hartz IV-Quote." (Textauszug, IAB-Doku)

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    Lohnmobilität von jüngeren Geringverdienern in Deutschland (2011)

    Schnitzlein, Daniel; Stephani, Jens;

    Zitatform

    Schnitzlein, Daniel & Jens Stephani (2011): Lohnmobilität von jüngeren Geringverdienern in Deutschland. In: Vierteljahrshefte zur Wirtschaftsforschung, Jg. 80, H. 4, S. 13-30. DOI:10.3790/vjh.80.4.13

    Abstract

    "Anhand von Befragungsdaten sowie administrativen, verbundenen Arbeitgeber-Arbeitnehmer-Daten untersucht dieser Beitrag die Lohnmobilität von jüngeren, unter 35 Jahre alten Geringverdienern in Deutschland im Zeitraum 1995 bis 2010. Deskriptiv zeigt sich, dass der Anteil der Geringverdiener in dieser Altersgruppe seit Mitte der 90er Jahre signifikant gestiegen ist und deutlich höher liegt als der Anteil an allen Beschäftigten. Die Aufstiegschancen der jüngeren Geringverdiener lagen dabei stets über denen aller Geringverdiener. Im Zeitverlauf sind ein Abfall der Aufstiegsmobilität in den späten 90er Jahren sowie ein erneuter Anstieg im Verlauf des neuen Jahrtausends zu beobachten. Multivariate Analysen unter Verwendung bivariater Probitmodelle mit endogener Selektion weisen darauf hin, dass Frauen schlechtere Aufstiegschancen haben als Männer. Das individuelle Bildungsniveau der jüngeren Geringverdiener ist ein wichtiger Erklärungsfaktor des individuellen Aufstiegs. Des Weiteren spielen Merkmale des Arbeitgebers, wie zum Beispiel die Betriebsgröße und die Zusammensetzung der Belegschaft, eine wichtige Rolle." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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    WSI-Mindestlohnbericht 2011: Mindestlöhne unter Krisendruck (2011)

    Schulten, Thorsten;

    Zitatform

    Schulten, Thorsten (2011): WSI-Mindestlohnbericht 2011. Mindestlöhne unter Krisendruck. In: WSI-Mitteilungen, Jg. 64, H. 3, S. 131-137. DOI:10.5771/0342-300X-2011-3-131

    Abstract

    "Der WSI-Mindestlohnbericht 2011 gibt einen Überblick über die derzeitige Mindestlohnpolitik in Europa sowie in ausgewählten außereuropäischen Staaten. Unter Auswertung der WSI-Mindestlohndatenbank werden aktuelle Daten zur Höhe und Entwicklung gesetzlicher Mindestlöhne präsentiert. Die Mindestlohnpolitik des Jahres 2010 stand nach wie vor unter dem Vorzeichen der Krise. Zwar kam es in der Mehrzahl der Länder zu einer nominalen Erhöhung der Mindestlohnsätze, diese fiel jedoch zumeist eher moderat aus und blieb in einigen Fällen sogar hinter der Preisentwicklung zurück. Die eher bescheidene Mindestlohnbilanz des Jahres 2010 ist Ausdruck eines wachsenden politischen Drucks von Arbeitgebern und Regierungen, die darauf abzielen, das bestehende Mindestlohnniveau möglichst gering zu halten." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Der Niedriglohnsektor in Deutschland: Entwicklung, Struktur und individuelle Erwerbsverläufe. Gutachten im Auftrag der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (2011)

    Schäfer, Holger; Schmidt, Jörg;

    Zitatform

    Schäfer, Holger & Jörg Schmidt (2011): Der Niedriglohnsektor in Deutschland. Entwicklung, Struktur und individuelle Erwerbsverläufe. Gutachten im Auftrag der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft. Köln, 51 S.

    Abstract

    "Der Arbeitsmarkt muss auch Geringqualifizierten eine Chance bieten. Für Arbeitnehmer mit niedriger Qualifikation bieten sich überwiegend nur einfache Tätigkeiten an. Da diese wenig zur Wertschöpfung der Betriebe beitragen und sich die Beschäftigten darüber hinaus der Konkurrenz durch Automation und internationale Arbeitsteilung stellen müssen, sind die Verdienstmöglichkeiten in der Regel begrenzt. Das hat zur Folge, dass ein arbeitsmarktpolitischer Erfolg, nämlich der Abbau der Arbeitslosigkeit Geringqualifizierter, zu einem Phänomen führt, das häufig davon losgelöst diskutiert wird: die Zunahme von Beschäftigungsverhältnissen mit vergleichsweise geringen Löhnen.
    Eine andere Sichtweise charakterisiert den Niedriglohnsektor eher als verteilungspolitischen Problemfall, dessen Existenz und Wachstum auf eine Reihe problematischer wirtschafts-, tarif-, sozial- und bildungspolitischer Weichenstellungen zurückgehe. Insbesondere sei der Niedriglohnsektor kein besonderes Arbeitsmarktsegment für Geringqualifizierte, da rund drei Viertel der Niedriglohnbeschäftigten mindestens über eine abgeschlossene Berufsausbildung verfügen. Dem beobachteten Anstieg der Niedriglohnbeschäftigung sei mit einem gesetzlichen Mindestlohn zu begegnen. Darüber hinaus seien atypische Beschäftigungsformen wie Zeitarbeit oder geringfügige Beschäftigung zu regulieren - offenbar mit der Zielsetzung, solche Beschäftigungsverhältnisse zu unterbinden - , da bei ihnen Niedriglöhne überdurchschnittlich weit verbreitet seien. Zu konzedieren ist, dass die vorgeschlagenen Maßnahmen Niedriglohnbeschäftigung voraussichtlich effektiv bekämpfen würden. Die strittige Frage lautet, ob stattdessen entsprechende Beschäftigung zu höheren Löhnen oder in stärker regulierten Beschäftigungsformen entsteht oder ob nicht dauerhaft Beschäftigungsmöglichkeiten verloren gehen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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    Leiharbeiter im sozialen Abseits: Arbeitnehmerüberlassung in Deutschland (2011)

    Seigis, M. Christian;

    Zitatform

    Seigis, M. Christian (2011): Leiharbeiter im sozialen Abseits. Arbeitnehmerüberlassung in Deutschland. Marburg: Tectum, 100 S.

    Abstract

    "Leiharbeiter sind scheinbar die Sklaven der neuen Arbeitswelt. In den vergangenen Jahren ist die Zahl der Leiharbeiter auf über 600 000 angewachsen - mit steigender Tendenz. Ihre Arbeitsbedingungen sind gleich, doch das Prinzip 'Gleiche Arbeit - gleiches Geld' greift hier nicht. Oft reicht das Gehalt selbst bei einer vollen Stelle nicht, um den Lebensunterhalt zu sichern. Der Steuerzahler subventioniert diese Jobs zugunsten der Arbeitgeber über Sozialleistungen. Dabei gilt für Leiharbeit- oder Zeitarbeitnehmer bereits seit 2004 gesetzlich der Gleichbehandlungsgrundsatz. Der Autor untersucht, wie die gesetzlichen Vorgaben teilweise umgangen werden, und zeigt Wege auf, wie dies zu ändern wäre, etwa durch Kombi- oder gesetzliche Mindestlöhne. Darüber hinaus beleuchtet er das Thema Leiharbeit von seiner Entstehungs- und Entwicklungsgeschichte über die Rechtsbeziehungen bis zu den gravierenden Auswirkungen der Hartz-Reformen sowie zu den Folgen der europäischen Implikationen. Auch die Auswirkungen auf das deutsche Rentenversicherungssystem kommen zur Sprache." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    The employment effects of lower minimum wage rates for young workers: Canadian evidence (2011)

    Shannon, Michael;

    Zitatform

    Shannon, Michael (2011): The employment effects of lower minimum wage rates for young workers. Canadian evidence. In: Industrial relations, Jg. 50, H. 4, S. 629-655. DOI:10.1111/j.1468-232X.2011.00655.x

    Abstract

    "Between 1986 and 1998, six of the ten Canadian provinces abolished their lower minimum wage rates for younger teenage workers. Using data from the Canadian Labour Force Survey, this paper evaluates the effects of abolition on the employment and weekly hours worked of 15- to 16-year-olds using teenagers in provinces where there is no legislative change and young people above the age to which youth rates applied as control groups. The results provide some evidence that abolishing these youth rates significantly lowered employment and work hours of 15- to 16-year-olds, but the lack of evidence for some jurisdictions and patterns of effects using age controls do raise some questions regarding the interpretation of the results." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Berufliche Nachqualifizierung von Geringqualifizierten als Mittel gegen den Fachkräftemangel? (2011)

    Splittstösser, Sonja;

    Zitatform

    Splittstösser, Sonja (2011): Berufliche Nachqualifizierung von Geringqualifizierten als Mittel gegen den Fachkräftemangel? In: Berufsbildung, Jg. 65, H. 130, S. 15-17.

    Abstract

    "Durch berufliche Nachqualifizierung und durch die Externenprüfung ist es Geringqualifizierten möglich, einen Berufsabschluss zu erlangen. Nachqualifizierung und Externenprüfung tragen so zur Fachkräfteentwicklung bei. Können sie auch ein Mittel gegen den Fachkräftemangel sein?" (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Niedriglohn und Rente: Instrumente zur Absicherung von Beschäftigungszeiten mit Niedriglohn in der gesetzlichen Rentenversicherung (2011)

    Steffen, Johannes ;

    Zitatform

    Steffen, Johannes (2011): Niedriglohn und Rente. Instrumente zur Absicherung von Beschäftigungszeiten mit Niedriglohn in der gesetzlichen Rentenversicherung. Bremen, 26 S.

    Abstract

    "Jeder fünfte Beschäftigte in Deutschland arbeitet mittlerweile für einen Niedriglohn. Niedriglöhne führen zu niedrigen Renten und erhöhen das Risiko von Armut im Alter oder bei Erwerbsminderung. Die Untersuchung blickt zurück auf die bisherige Behandlung von Niedriglöhnen bei der Rente und entwickelt Vorschläge für den künftigen Umgang mit solchen Zeiten." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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    Zusammenhänge zwischen Bildungsarmut und Beschäftigungschancen: eine empirische Analyse (2011)

    Steiner, Mario ;

    Zitatform

    Steiner, Mario (2011): Zusammenhänge zwischen Bildungsarmut und Beschäftigungschancen. Eine empirische Analyse. In: Wiso. Wirtschafts- und sozialpolitische Zeitschrift des ISW, Jg. 34, H. 2, S. 65-76.

    Abstract

    "Bildungsarmut stellt aufgrund der voranschreitenden Entwicklung hin zu einer Wissensgesellschaft ein zunehmendes Problem für die Betroffenen dar. Das Ausmaß von Bildungsarmut unter Jugendlichen (definiert mit höchstens Pflichtschulabschluss und aktuell nicht mehr in Ausbildung) ist dabei im europäischen Vergleich stark unterschiedlich ausgeprägt (5% bis 35% der 18 bis 24-Jährigen). Ursachen für diese Unterschiede liegen u. a. in der unterschiedlichen Bedeutung von Berufsbildungssystemen sowie den unterschiedlichen Beschäftigungschancen für Geringqualifizierte in den einzelnen Ländern. Mit dem vorzeitigen Bildungsabbruch sind starke Einschränkungen der Beschäftigungschancen verbunden. Early School Leavers haben deutlich längere Übergangszeiten von Ausbildung in Beschäftigung, sind mit deutlich höheren Arbeitslosigkeitsquoten sowie deutlich niedrigeren Beschäftigungsquoten konfrontiert, und wenn sie schließlich eine Beschäftigung erlangen, dann ist ihr Risiko, über Hilfsarbeit nicht hinauszukommen, vierfach erhöht. Diesem gesellschaftlichen Problembereich wird in Österreich vornehmlich mit beschäftigungsbezogenen - auf das duale System hin gerichteten - Maßnahmen begegnet. Diese konjunkturabhängige Strategie beinhaltet angesichts von Lehrstellenlücken und des Lehrlingsüberhangs in den beliebtesten Lehrberufen das Risiko eines nicht dauerhaften Interventionserfolges, das durch verstärktes Präventivengagement, wie es v. a. eine ressourcen- und neigungsbasierte Orientierung darstellt, abgefedert werden sollte." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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    Wage inequality, minimum wage effects and spillovers (2011)

    Stewart, Mark B.;

    Zitatform

    Stewart, Mark B. (2011): Wage inequality, minimum wage effects and spillovers. (Warwick economic research papers 965), Coventry, 23 S.

    Abstract

    "This paper investigates possible spillover effects of the UK minimum wage. The halt in the growth in inequality in the lower half of the wage distribution (as measured by the 50:10 percentile ratio) since the mid 1990s, in contrast to the continued inequality growth in the upper half of the distribution, suggests the possibility of a minimum wage effect and spillover effects on wages above the minimum. This paper analyses individual wage changes, using both a difference-in-differences estimator and a specification involving cross-uprating comparisons, and concludes that there have not been minimum wage spillovers. Since the UK minimum wage has always been below the 10th percentile, this lack of spillovers implies that minimum wage changes have not had an effect on the 50:10 percentile ratio measure of inequality in the lower half of the wage distribution." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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    Hauptsache billig?: Prekarisierung der Arbeit in den Sozialen Berufen (2011)

    Stolz-Willig, Brigitte; Möhring-Hesse, Matthias; Kühnlein, Gertrud; Wulf-Schnabel, Jan; Christoforidis, Jannis; Dathe, Dietmar; Rhein, Thomas; Giesecke, Harald; Stefaniak, Anna; Klein, Uta; Stolz-Willig, Brigitte; Fuchs, Tatjana; Wagner, Alexandra; Christoforidis, Jannis; Wohlfahrt, Norbert; Hartmann-Hanff, Susanne; Wolf, Michael;

    Zitatform

    Stolz-Willig, Brigitte & Jannis Christoforidis (Hrsg.) (2011): Hauptsache billig? Prekarisierung der Arbeit in den Sozialen Berufen. Münster: Verl. Westfälisches Dampfboot, 245 S.

    Abstract

    "Der gegenwärtig stattfindende Wandel der Gesellschaft - die Veränderung in Demographie, Arbeit und Lebensweise - haben den Bedarf und die Qualitätsanforderungen in den Sozialen Berufen enorm gesteigert. Über die Qualität der Pflegeleistungen, des Kinderschutzes, der frühkindlichen Bildung und Förderung der Integrationspolitik wird öffentlich heftig diskutiert und gestritten. Weniger Beachtung finden die gravierenden Veränderungen der Arbeits- und Beschäftigungsbedingungen im Sozialsektor. Paradox genug gehen wachsende Anforderungen an Sozialen Dienstleistungen mit Lohndumping und einer Ausweitung prekärer Beschäftigung einher. Ein Großteil der Sozialen Berufe wird an den Rand des Niedriglohnsektors gedrängt - und vorrangig betroffen davon ist qualifizierte Frauenarbeit. Die Autoren und Autorinnen fragen nach den Triebkräften dieser Entwicklungen und diskutieren die Beschäftigungsperspektiven und die Qualität der Arbeit in den Sozialen Berufen. Gefragt wird aber auch nach den Voraussetzungen und Bedingungen einer Wiedergewinnung normativ begründeter und sozial gestalteter Handlungsfähigkeit." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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    No country for young men: Deteriorating labor market prospects for low-skilled men in the United States (2011)

    Sum, Andrew; Khatiwada, Ishwar; Palma, Sheila; McLaughlin, Joseph;

    Zitatform

    Sum, Andrew, Ishwar Khatiwada, Joseph McLaughlin & Sheila Palma (2011): No country for young men: Deteriorating labor market prospects for low-skilled men in the United States. In: The ANNALS of the American Academy of Political and Social Science, Jg. 635, H. 1, S. 24-55. DOI:10.1177/0002716210393694

    Abstract

    "The labor market fate of the nation's male teens and young adults (ages 20-29) has deteriorated along most employment, weekly wages, and annual earnings dimensions in recent decades. The employment rates reached new post-World War II lows in 2009, with the less well educated faring the worst. The deterioration in the labor market well-being of these young men has had a number of adverse consequences on their social behavior. Less-educated young men, especially high school dropouts, are far more likely to be incarcerated than their peers in earlier decades. They are considerably less likely to be married and more likely to be absent fathers, with gaps in marriage rates across educational groups widening substantially since the 1970s. The decline in marriage among less-educated young adults, high assortative mating among younger married couples, and growing gaps in earnings across educational groups have contributed to a substantial widening in income and wealth disparities among the nation's young families." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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    Analysis of the determinants of minimum wages in Japan (2011)

    Tamada, Keiko;

    Zitatform

    Tamada, Keiko (2011): Analysis of the determinants of minimum wages in Japan. In: Japan labor review, Jg. 8, H. 2, S. 24-41.

    Abstract

    "This paper overviews Japan's minimum wage system and examines the determinants of 'guideline increases (meyasu-gaku),' which are the increases in minimum wages recommended by the central council, and the actual minimum wage increases set by the regional councils. In Japan, minimum wages are deliberated upon mainly by advisory councils. The central council recommends the guideline increases and the regional councils set the actual increases. Our analysis found that the guideline increases are positively affected by the wage growth rates. Comments by public interest at meetings of the central council have suggested that their decisions on the guideline increases are influenced by the wage growth rate, and our estimation results also support the hypothesis that the guideline increases are positively affected by the wage growth rate. Because the council comprises workers represented by union officials, we examined the possible Impact of the unionization rate on the guideline increases. We found that the guideline increase is not affected by the unionization rate. Our analysis indicated that the actual minimum wage increases are set close to the guideline increases. We also found that the actual increase is positively affected by the active job openings-to-applicants ratio. As with the guideline increases, however, our analysis showed that the actual increase is not affected by the unionization rate. In addition, we found that in 2007 and 2008, when the guideline increases were determined in light of the debates conducted by the Roundtable to Promote Strategy to Enhance Growth Potential (seicho-ryoku sokoage senryaku suisin entaku kaigi) which set a policy direction toward minimum wage increases, the actual increases were larger than those in other years." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    In-work benefits and unemployment (2011)

    Tonin, Mirco ; Kolm, Ann-Sofie;

    Zitatform

    Tonin, Mirco & Ann-Sofie Kolm (2011): In-work benefits and unemployment. (IZA discussion paper 5472), Bonn, 31 S.

    Abstract

    "In-work benefits are becoming an increasingly relevant labour market policy, gradually expanding in scope and geographical coverage. This paper investigates the equilibrium impact of in-work benefits and contrasts it with the traditional partial equilibrium analysis. We find under which conditions accounting for equilibrium wage adjustments amplifies the impact of in-work benefits on search intensity, participation, employment, and unemployment, compared to a framework in which wages are fixed. We also account for the financing of these benefits and determine the level of benefits necessary to achieve efficiency in a labour market characterized by search externalities." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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    Entwicklung der Niedriglohnbeschäftigung in Hessen - Auswertung der Beschäftigungsstatistik: ergänzende Expertise zur Studie "Niedriglohnbeschäftigung in Hessen" (2011)

    Trabert, Lioba;

    Zitatform

    Trabert, Lioba (2011): Entwicklung der Niedriglohnbeschäftigung in Hessen - Auswertung der Beschäftigungsstatistik. Ergänzende Expertise zur Studie "Niedriglohnbeschäftigung in Hessen". (HA Hessen-Agentur. Report 808), Wiesbaden, 20 S.

    Abstract

    "Die seit 2010 vorliegende Studie zur Niedriglohnbeschäftigung in Hessen thematisiert verschiedene Abgrenzungsmöglichkeiten von Niedriglohnbeschäftigung und wertet für einige Definitionen empirische Zahlen zum Umfang der Niedriglohnbeschäftigung in Hessen und Westdeutschland aus. Sie zeigt auf, dass die Hohe der Niedriglohnbeschäftigung von einer Reihe methodischer Entscheidungen abhangt. Die Ergebnisse zum Umfang von Niedriglohnbeschäftigung können sehr unterschiedlich ausfallen, je nachdem
    - welche Definition von Niedriglohnbeschäftigung,
    - welche Datenquelle,
    - welche Niedriglohnschwelle,
    - welche Beschäftigtengruppen und
    - welche Bezugspopulation betrachtet wird.
    Diese methodische Herangehensweise an das Thema Niedriglohnbeschäftigung macht deutlich, wie sensibel die Ergebnisse auf die genannten Faktoren reagieren. Die Studie leistet damit einen wertvollen Beitrag zur besseren Einordnung der vielfach publizierten und politisch sensiblen Zahlen zur Hohe der Niedriglohnbeschäftigung. Neben einer ausführlichen Auseinandersetzung mit der Definition von Niedriglohnbeschäftigung sind in der Studie acht potenzielle Datenquellen zur empirischen Auswertung von Niedriglohnbeschäftigung geprüft worden. Zur Auswertung des Umfangs von Niedriglohnbeschäftigung sowie struktureller Informationen wurde in einem ersten Schritt die Verdienststrukturerhebung herangezogen, da diese Datenquelle ausreichende Fallzahlen zur Auswertung auf der Bundeslandebene bereithält, den Vergleich von Hessen und Westdeutschland ermöglicht und Einzeldaten sowie sehr detaillierte Strukturinformationen zur Verfügung stellt, wie bspw. die präzise Erfassung von Arbeitszeiten und Verdienstarten. Zum Zeitpunkt der Studie war der aktuelle Datenstand für 2006 verfügbar. Die Verdienststrukturerhebung ist alle vier Jahre verfügbar und stellt somit für zeitpunktbezogene Auswertungen eine gute Grundlage dar. Für die Analyse der Entwicklung von Niedriglohnbeschäftigung über einen bestimmten Zeitraum ist jedoch eine Datenbasis mit jährlicher Datenerfassung ideal. Geplant war deswegen eine ergänzende Auswertung der Beschäftigtenstatistik, die als Totalerhebung ebenfalls eine breite Grundlage darstellt und somit einen Vergleich zwischen Hessen und der Referenzregion Westdeutschland ermöglicht. Auf die Beschäftigtenstatistik konnte während der Projektlaufzeit jedoch nicht zugegriffen werden, da durch die Bundesagentur für Arbeit umfangreiche Modifizierungen an dem Datensatz vorgenommen wurden und die Daten nicht freigegeben waren. Erst Ende 2010 ist die Auswertung der Beschäftigungsstatistik wieder freigegeben worden. Eine Analyse über die langfristige Entwicklung der Niedriglohnbeschäftigung in Hessen wird hiermit nachgereicht." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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    Working poor: Trotz Einkommen kein Auskommen: Trend- und Strukturanalysen für Österreich im europäischen Kontext (2011)

    Verwiebe, Roland ; Fritsch, Nina-Sophie ;

    Zitatform

    Verwiebe, Roland & Nina-Sophie Fritsch (2011): Working poor: Trotz Einkommen kein Auskommen. Trend- und Strukturanalysen für Österreich im europäischen Kontext. In: SWS-Rundschau, Jg. 51, H. 1, S. 5-23.

    Abstract

    "Der Beitrag beschäftigt sich mit dem Thema working poor - Armut trotz Erwerbstätigkeit. Dazu werden in einem ersten Schritt aktuelle Entwicklungen für Österreich im Kontext europäischer Trends betrachtet. Dabei wird der Frage nachgegangen, welchen Stellenwert Unterschiede in den wohlfahrtsstaatlichen Rahmenbedingungen für die Ausprägung von working poor haben. In einem zweiten Schritt werden detaillierte empirische Analysen der Lebenssituation von in Armut lebenden Erwerbstätigen in Österreich vorgestellt. Die entsprechenden Berechnungen beruhen auf den EU-SILC-Daten für die Jahre 2004 bis 2008. Unsere Befunde zeigen, dass Frauen, AlleinerzieherInnen und kinderreiche Familien, aber auch Beschäftigte in der Landwirtschaft und in personenbezogenen Dienstleistungen von Armut trotz Erwerbstätigkeit besonders betroffen sind. Darüber hinaus zeigt unsere Studie, dass die Armutsrisiken innerhalb des Untersuchungszeitraums für diese Personengruppen deutlich zunehmen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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    Low skill manufacturing work: from skill biased change to technological regression (2011)

    Wickham, James ;

    Zitatform

    Wickham, James (2011): Low skill manufacturing work. From skill biased change to technological regression. In: Arbeit. Zeitschrift für Arbeitsforschung, Arbeitsgestaltung und Arbeitspolitik, Jg. 20, H. 3, S. 224-238. DOI:10.1515/arbeit-2011-0307

    Abstract

    "Die Theorie der wissensbasierten Gesellschaft postuliert sowohl einen Rückgang der Beschäftigung in der produzierenden Industrie als auch generell bei niedrig qualifizierter Arbeit. Im Beitrag wird die Logik dieser Argumentation untersucht und mögliche kritische Einwände diskutiert. Es wird argumentiert, dass erstens die 'Computerisierung' nicht den Bedarf an unqualifizierter, aber nichtroutinisierter Arbeit in der Industrie beseitigt. Zweitens wird dargelegt, dass es zu technologischer Stagnation oder gar Regression und damit zur Verstetigung von unqualifizierter Arbeit führen kann, wenn Arbeitgeber auf nur wenig kontrollierte Arbeitskräfte (wie neue Immigranten) zugreifen können. Ein dritter, wenn auch extremer Fall wird ebenfalls diskutiert: Immigration kann es sogar ermöglichen, dass neue Formen von niedrig qualifizierter Industriearbeit sich ausbreiten." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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    Fordism at work in Canadian coffee shops (2011)

    Woodhall, Julia R.; Muszynski, Alicja;

    Zitatform

    Woodhall, Julia R. & Alicja Muszynski (2011): Fordism at work in Canadian coffee shops. In: Just Labour: A Canadian Journal of Work and Society, Jg. 17/18, S. 56-69.

    Abstract

    "Although many areas of work today are characterized by post-Fordist principles, there are still significant numbers of workplaces that have adapted and continue to operate using a Fordist model, and in particular, low-paying service industries that rely on a largely female and part-time labour force. This paper explores how the Fordist model has been adapted and extended within the Canadian coffee shop franchise industry. Qualitative interviews were conducted with staff and managers in selected coffee shops to gain a better understanding of how work is organized and managed in this industry." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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    Field perspectives on the causes of low employment among less skilled black men (2011)

    Wozniak, Abigail;

    Zitatform

    Wozniak, Abigail (2011): Field perspectives on the causes of low employment among less skilled black men. In: The American Journal of Economics and Sociology, Jg. 70, H. 3, S. 811-844. DOI:10.1111/j.1536-7150.2011.00791.x

    Abstract

    "This article presents findings from a unique survey that assessed explanations for low black male employment by questioning participants in a low skill labor market. Black men identified barriers to hiring - including felony convictions, drug testing, low skill levels, and bias - as major reasons for their non-employment. Employers believed black male applicants were less likely to have the desired interpersonal skills and work ethic, and that they were less likely to pass pre-employment drug tests." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Growing income inequality in OECD countries: what drives it and how can policy tackle it? (2011)

    Abstract

    In den meisten OECD-Ländern hat die Einkommensungleichheit in den letzten Jahren zugenommen; Ausnahmen sind nur wenige Länder wie Chile, Mexiko oder die Türkei. Seit den 1980er Jahren hat sich in Ländern, die bisher bereits eine hohe Einkommensungleichheit aufwiesen (z.B. USA und Israel) die Einkommenslücke nochmals deutlich erweitert. Allerdings sind auch Länder mit traditionell geringer Einkommensungleichheit wie Dänemark, Schweden und Deutschland nicht länger vor wachsender Einkommensungleichheit bewahrt geblieben. Die Ungleichheit hat in diesen Ländern sogar am stärksten zugenommen. Zu den wichtigsten Gründen der wachsenden Einkommensungleichheit rechnet die OECD vor allem die nachlassende Wirkung steuer- und sozialpolitischer Mittel. In einigen Ländern nahm im letzten Jahrzehnt die redistributive Wirkung von Steuern und Sozialausgaben sogar ab. Auch durch Eheschließung zwischen Personen mit hohen und niedrigen Einkommen werden Einkommensungleichheiten nicht eingeebnet. Hier wird der gegenteilige Trend beobachtet, nämlich dass jeweils eher Personen im selben Berufs- und Einkommensbereich Familien gründen. Als Maßnahmen zum Abbau der Einkommensungleichheiten werden Reformen der Umverteilungspolitik empfohlen, Maßnahmen zur beruflichen Integration, Abbau des hohen Anteils der Niedriglohnbeschäftigung und der atypischer Beschäftigung sowie die Erhöhung der Bildungsbeteiligung. (IAB)

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    Niedriglöhne in der Call-Center-Branche und das gescheiterte Mindestlohnverfahren: Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten und der Fraktion Die Linke (Drucksache 17/6777) (2011)

    Zitatform

    (2011): Niedriglöhne in der Call-Center-Branche und das gescheiterte Mindestlohnverfahren. Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten und der Fraktion Die Linke (Drucksache 17/6777). (Verhandlungen des Deutschen Bundestages. Drucksachen 17/7132 (23.09.2011)), 16 S.

    Abstract

    "Die Beschäftigtenzahl in der Call-Center-Branche hat sich von Dezember 2005 bis Dezember 2010 von 40.000 auf 94.000 erhöht. Das schreibt die Bundesregierung in ihrer Antwort auf eine Kleine Anfrage der Fraktion Die Linke (17/6777). 64 Prozent der Vollzeit in dieser Branche Angestellten verdienten weniger als zwei Drittel des sogenannten Medianentgeltes von 1.802 Euro." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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    Niedriglohn und Lohndumping im Verleihgewerbe (2011)

    Zitatform

    (2011): Niedriglohn und Lohndumping im Verleihgewerbe. (Arbeitsmarkt aktuell 2011,02), Berlin, 6 S.

    Abstract

    "Die Verleihbranche bleibt ein extremer Niedriglohnsektor. Trotz wirtschaftlicher Erholung steigt das ohnehin sehr hohe Verarmungsrisiko der Leiharbeitskräfte weiter an. Mehr als jede(r) achte Leiharbeitnehmer bzw. -arbeitnehmerin verdient so wenig, dass die staatliche Fürsorge einspringen und den niedrigen Lohn auf das gesellschaftliche Existenzminimum anheben muss. Ein sozialversicherter Job kann hier häufig kein menschenwürdiges Leben sicher stellen. Nicht einmal 20 Prozent der in der Leiharbeit sozialversicherten Vollzeitbeschäftigten verdiente 2009 im Monat mehr als 2.000 EURO brutto. Die Lohnkostenunterschiede zwischen Arbeitskräften in der Leiharbeit und den Einsatzbetrieben sind enorm. Leiharbeitskräfte verdienen im Schnitt 40 bis 50 Prozent weniger, je nach Qualifikation und Einsatzbetrieben schwankt dies jedoch. Leiharbeit wird längst nicht nur dafür eingesetzt, um betriebliche Auftragsspitzen abzufangen, sondern mehr und mehr auch um die Lohnkosten massiv zu drücken und tarifliche Regelungen in den Einsatzbetrieben zu unterhöhlen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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    Entwicklung der geringfügigen Beschäftigung in Deutschland: Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten und der Fraktion der SPD (Drucksache 17/6382) (2011)

    Zitatform

    (2011): Entwicklung der geringfügigen Beschäftigung in Deutschland. Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten und der Fraktion der SPD (Drucksache 17/6382). (Verhandlungen des Deutschen Bundestages. Drucksachen 17/6986 (14.09.2011)), 72 S.

    Abstract

    Die Bundesregierung antwortet auf die Fragen der Fraktion der SPD zur Entwicklung der geringfügigen Beschäftigung, zur Niedriglohnthematik, zur branchenspezifischen Betrachtung, geringfügiger Beschäftigung in Privathaushalten, zu Substitutionseffekten, zum Diskriminierungsverbot des Teilzeit- und Befristungsgesetzes, zu Genderaspekten, zur Brückenfunktion von Minijobs in den Arbeitsmarkt und zu Konsequenzen für die Sozialversicherung. (IAB)

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    BA-Forschungs- und Entwicklungsprojekt "Optimierung der Qualifizierungsangebote für gering qualifizierte Arbeitslose": Zusammenfassung der wesentlichen Ergebnisse (2011)

    Abstract

    "Angesichts der wirtschaftlichen Bedarfslage und der anhaltend schwierigen Situation Geringqualifizierter war es Ziel der BA, die berufliche Weiterbildungsförderung mit Hilfe von Teilqualifikationen passgenau auf den Bedarf der Wirtschaft abzustimmen und die Beschäftigungsfähigkeit Geringqualifizierter zu verbessern. Neu entwickelte Maßnahmen, die unterhalb des Facharbeiterbriefs zu standardisierten Zertifikaten führen, sollten in der Wirtschaft breite Anerkennung finden. Mit dem Projekt sollte ein Ansatz erprobt werden, der Geringqualifizierte Schritt für Schritt zum Berufsabschluss führen kann, zugleich aber auch den zwischenzeitlichen Übergang in berufliche Beschäftigung optimiert. Die Teilqualifikationen sollten durch die Standardisierung der Inhalte von Qualifizierungsmaßnahmen mit geregelten Ausbildungsberufen als Referenzrahmen, die Standardisierung von Lernergebnis-sen und der über sie ausgestellten Zertifikate sowie die bundesweite Etablierung eines BA-Markenprodukts mit hohem Wiedererkennungswert und breiter Akzeptanz durch Arbeitgeber gekennzeichnet sein." (Textauszug, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Labour-market polarisation and elementary occupations in Europe: blip or long-term trend? (2011)

    Zitatform

    (2011): Labour-market polarisation and elementary occupations in Europe. Blip or long-term trend? (CEDEFOP research paper 09), Thessaloniki, 62 S. DOI:10.2801/42045

    Abstract

    "European countries continue to experience significant changes in their economic and occupational structures, exposing workers and firms to rapidly evolving knowledge, skills and competence needs. From 1998 to 2008, an occupational polarisation emerged for the first time in Europe, with a concomitant rising demand at the upper and lower ends of the occupational skill distribution. In this paper, particular attention is given to elementary occupations. Much of the phenomenon can be traced back to macroeconomic trends and structural changes between sectors. The increasing labour supply of non-national workers, and some institutional characteristics, are also likely to be significant explanatory factors. In contrast, technological progress and/or work content changes seem to play a minor role., A more qualitative and institutionally oriented approach would contribute to better understanding of the phenomenon and to assessing whether a relative increase in elementary occupations will persist in the near future." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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    Ursachen und Perspektiven für 1,5 Millionen junge Menschen ohne Schul- oder Berufsabschluss: Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten und der Fraktion der SPD (Drucksache 17/5108) (2011)

    Zitatform

    (2011): Ursachen und Perspektiven für 1,5 Millionen junge Menschen ohne Schul- oder Berufsabschluss. Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten und der Fraktion der SPD (Drucksache 17/5108). (Verhandlungen des Deutschen Bundestages. Drucksachen 17/5344 (04.04.2011)), 24 S.

    Abstract

    'In Deutschland leben rund 1,5 Millionen junge Erwachsene im Alter zwischen 20 und 29 Jahren ohne Berufsabschluss. Damit verfügen laut Berufsbildungsbericht 2010 rund 15 Prozent der Menschen dieser Altersgruppe nicht über die notwendige Voraussetzung für eine hinreichende und zukunftssichernde Beteiligung am Erwerbsleben.' Die Kleine Anfrage der Fraktion der SPD thematisiert die hohe Quote an jungen Erwachsenen ohne Schulabschluss und Ausbildungsabschluss, insbesondere die sozioökonomische Situation der Betroffenen. Thematisiert wird die soziale Dimension, die qualifikatorische Dimension und die Erwerbssituation der Betroffenen. Gefragt wird jeweils nach dem Anteil von Frauen, von Menschen mit Migrationshintergrund, dem Anteil an Behinderten sowie an Eltern und Alleinerziehenden. Bei ihren Antworten stützt sich die Bundesregierung auf Daten des Mikrozensus, der BIBB-Übergangsstudie, des nationalen Bildungsberichts und der Statistik der Bundesagentur für Arbeit; für die Beantwortung etlicher Detailfragen liegen jedoch keine Daten vor. Die Fraktion der SPD spricht zudem Maßnahmen zur Integration der ungelernten jungen Erwachsenen in den Ausbildungs- und Arbeitsmarkt an. Die Bundesregierung verweist hier auf die Qualifikationsinitiative: 'Bund und Länder haben sich in der Qualifizierungsinitiative für Deutschland das Ziel gesetzt, bis 2015 die Zahl der Schulabgänger ohne Abschluss auf 4 Prozent und der jungen Erwachsenen ohne Berufsabschluss auf 8,5 Prozent zu senken.' In diesem Zusammenhang erläutert die Bundesregierung zudem den Nationalen Pakt für Ausbildung und Fachkräftenachwuchs und die neue Initiative des Bundesministeriums für Bildung und Forschung 'Abschluss und Anschluss - Bildungsketten bis zum Ausbildungsabschluss'. (IAB)

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  • Literaturhinweis

    Employment and social developments in Europe 2011 (2011)

    Zitatform

    (2011): Employment and social developments in Europe 2011. (Employment and social developments in Europe : annual review 01), Brüssel, 286 S. DOI:10.2767/44905

    Abstract

    "The economic, financial and sovereign debt crises and subsequent austerity measures underline the need for a more integrated approach to employment and social policy. This review merges two previous European Commission reports on these areas. It begins with an overview of the current European employment and social situation before looking at recent shifts in Europe's job structure and in income inequality. The review then examines patterns of poverty and social exclusion in Europe and the phenomenon of in-work poverty. Issues of active ageing, intra-EU labour mobility and the impact of enlargement are also covered." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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    Betriebliche Weiterbildung für Geringqualifizierte: ein Akquise-Leitfaden für Personalentwickler (2010)

    Abraham, Ellen; Schroeder, Joachim ;

    Zitatform

    Abraham, Ellen (2010): Betriebliche Weiterbildung für Geringqualifizierte. Ein Akquise-Leitfaden für Personalentwickler. Bielefeld: Bertelsmann, 142 S.

    Abstract

    "Demographische Entwicklung, Globalisierung und veränderte Anforderungen an Einfacharbeitsplätze, erfordern zunehmend auch die Weiterbildung geringqualifizierter Arbeitnehmer. Dieser Leitfaden basiert auf den Erfahrungen des Hamburger GRAWiRA-Projektes. Er stellt externen wie internen Personalentwicklern, Unternehmensberatern und Bildungsanbietern die erarbeiteten, erprobten und evaluierten innovativen Ansätze und Produkte zur Verfügung, mit denen Unternehmen für das Thema sensibilisiert und bildungsferne Mitarbeiter für die Teilnahme an Grundbildungsangeboten gewonnen wurden. Es wird deutlich, dass Arbeitnehmer und Arbeitgeber von der Einbindung der Zielgruppe in das Konzept des Lebensbegleitenden Lernens profitieren." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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    Kommunale Sozialausgaben: Steigende Belastungen der Kommunen durch Hartz IV: Städte und Kreise müssen für immer mehr Niedriglohnbezieher aufkommen (2010)

    Adamy, Wilhelm;

    Zitatform

    Adamy, Wilhelm (2010): Kommunale Sozialausgaben: Steigende Belastungen der Kommunen durch Hartz IV. Städte und Kreise müssen für immer mehr Niedriglohnbezieher aufkommen. In: Soziale Sicherheit, Jg. 59, H. 8, S. 245-254.

    Abstract

    "Die Finanzlage vieler Städte und Gemeinden ist seit Jahren stark angespannt. Vielerorts brechen die Einnahmen weg bei gleichzeitig steigenden Ausgaben - insbesondere auch für Sozialleistungen. Davon entfallen etwa ein Viertel auf Hartz IV. Vor allem dort sollen Leistungen beschnitten werden. Die Vorschläge reichen von einer regionalen Pauschalierung der Wohnkosten bis hin zu einer Halbierung der zugebilligten Wohnfläche für Hartz-IV-Empfänger. Es wird aber nicht daran gedacht, welche verheerenden Folgen der sich ausbreitende Niedriglohnsektor auf die Kommunalfinanzen hat. Denn es sind vor allem die Städte und Landkreise, die für die Hartz-IV-Kosten der so genannten Aufstocker aufkommen müssen. Allein im Monat März 2009 mussten die 50 größten ARGEn immerhin 84 Millionen Euro an Wohnkosten für Erwerbstätige ausgeben, die von ihrem sozialversicherten Job nicht leben konnten und deshalb zusätzlich auf Hartz IV angewiesen waren. Der folgende Beitrag zeigt, wie sich die Belastungen durch Aufstocker und Langzeitarbeitslose in den Kommunen entwickelt haben und wo sie am größten sind. Abschließend werden die arbeitsmarktpolitischen Einschnitte analysiert, die aktuell diskutiert werden." (Textauszug, IAB-Doku)

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    Minimum wages, labor market institutions, and female employment and unemployment: a cross-country analysis (2010)

    Addison, John T. ; Ozturk, Orgul Demet;

    Zitatform

    Addison, John T. & Orgul Demet Ozturk (2010): Minimum wages, labor market institutions, and female employment and unemployment. A cross-country analysis. (IZA discussion paper 5162), Bonn, 32 S.

    Abstract

    "This paper estimates the effect of minimum wage regulation in 16 OECD countries, 1970-2008. Our treatment is motivated by Neumark and Wascher's (2004) seminal cross-country study using panel methods to estimate minimum wage effects among teenagers and young adults. Apart from the longer time interval examined here, a major departure of the present study is the focus on prime-age females, a group typically neglected in the component minimum wage literature. Another is our deployment of time-varying policy and institutional regressors. Yet another is our examination of unemployment and participation outcomes in addition to employment effects. We report strong evidence of adverse employment effects among adult females and lower participation, even if the unemployment effects are muted. Although we report some similar findings to Neumark and Wascher as to the role of labor market institutions and policies, we do not observe the same patterns in the institutional data; in particular, we can reject for our target group their finding of stronger disemployment effects in countries with the least regulated markets." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Mindestlöhne verringern die Beschäftigungschancen für Bezieher von Arbeitslosengeld II (2010)

    Arentz, Oliver; Eekhoff, Johann;

    Zitatform

    Arentz, Oliver & Johann Eekhoff (2010): Mindestlöhne verringern die Beschäftigungschancen für Bezieher von Arbeitslosengeld II. In: Orientierungen zur Wirtschafts- und Gesellschaftspolitik H. 123, S. 24-28.

    Abstract

    Die Hartz-Reform wird mit Recht als die umfassendste Reform des Sozialstaats in den letzten Jahrzehnten bezeichnet. Sie stellt die aktuelle Konkretisierung der grundgesetzlich garantierten Mindestsicherung dar. Bei einem Großteil der Hilfebezieher ist aber von einer grundsätzlichen Bereitschaft zur Aufnahme einer Beschäftigung auszugehen. Hier erweisen sich jedoch die Mindestlöhne als Arbeitsmarkthemmnis, da sie gering qualifizierte Arbeitnehmer vom Arbeitsmarkt ausschließen. Ihre Wertschöpfung reicht bei den gegebenen Mindestlöhnen nicht aus, um die Kosten der Beschäftigung zu decken. Eine Abschaffung der Mindestlöhne würde motivierten Hilfebeziehern die Möglichkeit zur Ausübung einer Beschäftigung geben, ihre Produktivität zum Vorteil der Gesellschaft nutzen und die Steuerzahler entlasten. (IAB)

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