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Dossier

Niedriglohnarbeitsmarkt

Der Ausbau des Niedriglohnsektors sollte Ende der 1990er Jahre die hohe Arbeitslosigkeit reduzieren. Als Niedriglohn gilt ein Arbeitsentgelt, das trotz Vollzeitbeschäftigung keine angemessene Existenzsicherung gewährleistet – die OECD definiert den ihn als einen Bruttolohn, der unterhalb von zwei Dritteln des nationalen Medianbruttolohns aller Vollzeitbeschäftigten liegt. Betroffen von Niedriglöhnen sind überdurchschnittlich häufig Personen ohne beruflichen Abschluss, jüngere Erwerbstätige und Frauen.
Bietet der Niedriglohnsektor eine Chance zum Einstieg in den Arbeitsmarkt oder ist er eine Sackgasse? Das IAB-Themendossier erschließt Informationen zum Forschungsstand.
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im Aspekt "Arbeitsmarkt- und Lohnentwicklung"
  • Literaturhinweis

    Low-wage work in Germany (2008)

    Bosch, Gerhard; Kalina, Thorsten; Jaehrling, Karen ; Voss-Dahm, Dorothea; Weinkopf, Claudia ; Czommer, Lars; Vanselow, Achim;

    Zitatform

    Bosch, Gerhard & Claudia Weinkopf (Hrsg.) (2008): Low-wage work in Germany. (The Russell Sage Foundation case studies of job quality in advanced economies), New York: Russell Sage Foundation, 327 S.

    Abstract

    In den letzten Jahren hat die deutsche Regierung mit voller Absicht die Ausweitung des Niedriglohnsektors betrieben, mit dem Ziel, die außerordentliche hohe Arbeitslosigkeit zu senken. Im Ergebnis entspricht der Anteil der Beschäftigten im Niedriglohnsektor dem Anteil in den Vereinigten Staaten. In dem Buch werden sowohl die bundespolitischen Maßnahmen als auch die sich wandelnden ökonomischen Bedingungen, die zu einem solchen Anstieg von Niedriglohnbeschäftigung geführt haben, untersucht. Der neu eingeführte 'Mini-Job' spiegelt den Versuch der Bundesregierung wider, bestimmte Arbeitsplätze im Niedriglohnsektor sowohl für Arbeitgeber als auch für Arbeitnehmer attraktiv zu machen. Arbeitgeber bezahlen einen niedrigen Pauschalbetrag für Sozialleistungen und Arbeitnehmer, die nur eine begrenzte Anzahl von Stunden arbeiten, sind von der Verpflichtung, Sozialabgaben und Steuern zu bezahlen, befreit. Andere Faktoren wie ein langsames Wirtschaftswachstum, der Verfall des Systems flächendeckender Tarifverträge und der Zustrom ausländischer Arbeitnehmer, tragen zum dauerhaften Anwachsen der Niedriglohnbeschäftigung bei. In Deutschland und in den USA ist der Anteil von Arbeitnehmer im Niedriglohnsektor gleichermaßen hoch; deutsche Arbeitnehmer sind jedoch krankenversichert und haben vier Wochen bezahlten Urlaub und Anspruch auf großzügige Unterstützungsleistungen im Alter, von denen die meisten Arbeitnehmer im Niedriglohnsektor in den USA nur träumen können. Die deutsche Erfahrung eröffnet eine wichtige Möglichkeit zur Untersuchung der schwierigen Austauschbeziehung zwischen Arbeitslosigkeit und Niedriglohnbeschäftigung. (IAB)

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  • Literaturhinweis

    Niedriglohnbeschäftigte auf der Verliererseite (2008)

    Bosch, Gerhard; Weinkopf, Claudia ; Kalina, Thorsten;

    Zitatform

    Bosch, Gerhard, Thorsten Kalina & Claudia Weinkopf (2008): Niedriglohnbeschäftigte auf der Verliererseite. In: WSI-Mitteilungen, Jg. 61, H. 8, S. 423-430. DOI:10.5771/0342-300X-2008-8-423

    Abstract

    "Die Löhne in Deutschland haben sich seit Mitte der 1990er Jahre erheblich auseinanderentwickelt und der Niedriglohnsektor ist stark gewachsen. Dies gilt sowohl für Vollzeit- als auch für Teilzeitbeschäftigte (einschließlich Minijobs). Betroffen von Niedriglöhnen sind nicht nur spezielle Personengruppen wie Jüngere oder gering Qualifizierte, sondern zunehmend auch die mittleren Altersgruppen und qualifizierte Beschäftigte. Die Umverteilung der Löhne hat sich nicht auf die unterste Einkommensgruppe beschränkt, sondern reicht bis in die mittleren Einkommensgruppen hinein. Die Mittelschicht in der Einkommensverteilung ist erheblich ausgedünnt worden. Die Lohnunterschiede zwischen Großbetrieben und kleineren Betrieben und zwischen Branchen mit hoher und geringer Tarifbindung haben sich deutlich vergrößert. Dahinter steht, dass die Bindungswirkung des deutschen Tarifsystems, das für Außenseiterkonkurrenz schon immer anfällig war, durch politische Interventionen weiter geschwächt worden ist. Um ein weiteres Anwachsen des Niedriglohnsektors und das Ausfransen des Lohnspektrums nach unten zu unterbinden, muss umgesteuert werden - unter anderem durch die Einführung einer verbindlichen Lohnuntergrenze." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Regionale Beschäftigungsentwicklung der gering und mittel Qualifizierten in Niedersachsen: Bestimmungsfaktoren und Handlungsempfehlungen (2008)

    Brandt, Oliver; Wullich, Rabea; Hentschel, Klaus-Jürgen; Revilla Diez, Javier ; Apelt, Christian; Varga, Eva; Böttcher, Jan; Hippe, Kai; Cordes, Alexander; Titkemeier, Nina; Diekmeyer, Monika; Antova, Alexandrina;

    Zitatform

    Brandt, Oliver, Alexander Cordes & Javier Revilla Diez (2008): Regionale Beschäftigungsentwicklung der gering und mittel Qualifizierten in Niedersachsen. Bestimmungsfaktoren und Handlungsempfehlungen. (Forschungsberichte des NIW 35), Hannover, 288 S.

    Abstract

    "Der qualifikatorische Strukturwandel in Westdeutschland findet nicht in allen Regionen im gleichen Tempo statt. Dabei muss eine wissensorientierte Regionalentwicklung nicht gleichbedeutend mit sinkenden Beschäftigungschancen für gering Qualifizierte sein. Mit dieser Ausgangsthese hat das NIW in einer Studie, die vom Niedersächsischen Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr sowie vom Europäischen Sozialfonds finanziert wurde, die Erklärungsfaktoren für die regionale Beschäftigungsentwicklung gering und mittel Qualifizierter untersucht. Das NIW hat dazu eine Klassifikation von Berufen in 5 Klassen entwickelt, die eine angemessenere Differenzierung nach Qualifikation als die eindimensionale Messung über den Berufsabschluss ermöglicht. Erst dadurch wird eine Polarisierung der Erwerbstätigen sichtbar. Neben dem Wachstum wissensintensiver Berufe entwickeln sich zwischen 1998 und 2004 also auch die Berufe mit den geringsten Anforderungen leicht positiv. In diesem Zeitraum sinkt vor allem die Erwerbstätigkeit in Berufen, die oftmals eine Lehrausbildung voraussetzen. Der Unterschied ist zum Teil auf die gestiegene Inanspruchnahme der geringfügigen Beschäftigung zurückzuführen, zum Teil aber auch auf einen geringeren Einfluss technologischer Veränderungen. Auch in regionaler Gliederung zeigt der qualifikatorische Strukturwandel viele Gesichter. So zeigt sich in Niedersachsen auf Kreisebene ein erhebliches West-Ost-Gefälle. Dabei wird die Nachfrage weniger durch die Branchenstruktur geprägt, sondern in besonderem Maße durch systematische regionale Eigenheiten, die über allein strukturelle Erklärungen hinausgehen. Auch die für Westdeutschland beobachtete räumliche (funktionale) Arbeitsteilung zwischen verdichteten Regionen, die eher die Beschäftigung hoch Qualifizierter fördert, und ländlichen Regionen, in denen gering Qualifizierte noch relativ stabil nachgefragt werden, erklärt die Unterschiede nicht vollständig. Eine regionale Spezialisierung kann einerseits Perspektiven für die Beschäftigung gering Qualifizierter bieten, allerdings sind damit auch gewisse Risiken für die langfristige Entwicklung verbunden. Dies ist auch das Ergebnis aus den Fallstudien, in denen speziell der Frage nach den regionalen Einflussfaktoren nachgegangen wurde. Mit Hilfe von Betriebsbefragungen, Expertengesprächen und Workshops konnte neben Spezialisierungsvorteilen die Bedeutung von vielfältigen regionalen Kooperationsbeziehungen identifiziert werden. Eine gemeinsame Produktentwicklung sowie die ausgeprägte Verbundenheit mit der Region - nicht zuletzt der größeren Familienbetriebe - stellen wesentliche Bestandteile eines langfristigen Erfolgsrezeptes dar. Dennoch lassen sich allerorten mangelnde Qualifizierungsanstrengungen insbesondere bei gering Qualifizierten beobachten. Die niedrige betriebliche Weiterbildungsintensität ist dabei nicht auf ein unzureichendes Förderangebot zurückzuführen. Für eine bessere Wirkung dieser Programme ist aber eine direktere Ansprache der Beschäftigten in weiterbildungsschwachen Berufen erforderlich. Dafür müssen intensiver als bisher Akteure vor Ort eingebunden werden. So können berufliche Schulen in Kooperation mit anderen Bildungsanbietern neue Angebote entwickeln und ihre Absolventen regelmäßig über das lokale Weiterbildungsangebot informieren. Die Entwicklung umfassender regionaler Bildungsstrategien ist erforderlich, um die Voraussetzungen für Lebenslanges Lernen problemadäquat und präventiv zu verbessern. Die Bundesländer sollten die Regionalisierung der Bildung durch eine Verbesserung kommunaler Handlungsspielräume, den Aufbau lokaler Kapazitäten und die Entwicklung eines Monitoring- und Qualitätssicherungssystems aktiv fördern und begleiten." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Beschäftigungsentwicklung gering Qualifizierter abseits der Verdichtungsräume - mehr (Weiter-)Bildung wagen?! (2008)

    Brandt, Oliver;

    Zitatform

    Brandt, Oliver (2008): Beschäftigungsentwicklung gering Qualifizierter abseits der Verdichtungsräume - mehr (Weiter-)Bildung wagen?! (NIW-Diskussionspapier 03), Hannover, 30 S.

    Abstract

    "Der regionale qualifikatorische Strukturwandel in Deutschland ist unter anderem durch eine funktionale Spezialisierung peripher-ländlicher Räume auf Fertigungstätigkeiten beeinflusst. Diese Regionen zeichnen sich durch einen relativ hohen Anteil gering Qualifizierter aus, die Anreize für betriebliche Weiterbildungsinvestitionen sind aber vergleichsweise gering und eine qualifikatorische Segregation innerhalb bzw. zwischen den Betrieben verringert das Lernen von höher Qualifizierten am Arbeitsplatz. Gerade letztere Komponente, so zeigt eine Betriebsbefragung in den ländlich geprägten Landkreisen Goslar und Vechta, ist jedoch wichtig für die interne Beschäftigungsfähigkeit der Un- und Angelernten. Betriebliche Qualifizierungsanstrengungen haben dagegen keinen positiven Einfluss auf die Beschäftigung gering Qualifizierter. Angesichts des wahrgenommenen fehlenden betrieblichen Weiterbildungsbedarfs für diese Beschäftigtengruppe und der hohen Lernhemmschwelle für gering Qualifizierte ist eine direkte, regional verankerte Ansprache weiterbildungsschwacher Beschäftigtengruppen nötig. Dabei sollte auch die Vermittlung von Grundfähigkeiten im Sinne einer präventiven Arbeitsmarktpolitik finanziell belohnt werden. Die betriebliche Weiterbildungsquote ließe sich nach den Erkenntnissen der Studie unter anderem durch eine bessere regionale Kooperation bei betrieblichen Qualifizierungsprojekten merklich steigern." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Sind atypische Beschäftigungsverhältnisse prekär?: eine empirische Analyse sozialer Risiken (2008)

    Brehmer, Wolfram; Seifert, Hartmut;

    Zitatform

    Brehmer, Wolfram & Hartmut Seifert (2008): Sind atypische Beschäftigungsverhältnisse prekär? Eine empirische Analyse sozialer Risiken. In: Zeitschrift für ArbeitsmarktForschung, Jg. 41, H. 4, S. 501-531.

    Abstract

    "Der Beitrag untersucht, inwieweit Formen atypischer Beschäftigung größeren sozialen Risiken ausgesetzt sind als Normalarbeitsverhältnisse. Die empirische Analyse, basierend auf Daten des Sozio-ökonomischen Panels, stellt Leiharbeit, befristete und geringfügige Beschäftigungsverhältnisse sowie Teilzeitarbeit unbefristeter Vollzeitbeschäftigung gegenüber. Kriterien für soziale Risiken bzw. Prekarität bilden Löhne, die Teilnahme an betrieblicher Weiterbildung und Beschäftigungsstabilität. Die Panelregressionen bestätigten die Vermutung, dass atypisch Beschäftigte höheren sozialen Risiken als vergleichbare Beschäftigte mit Normalarbeitsverhältnissen ausgesetzt sind. Die deutlichsten Benachteiligungen bestehen einheitlich für alle Formen atypischer Beschäftigung beim Lohn. Ein größeres Stabilitätsrisiko zeigt sich dagegen nur bei befristet Beschäftigten und Leiharbeitnehmern. Die Schätzergebnisse lassen ferner erkennen, dass der Zugang zur beruflichen Weiterbildung nicht unabhängig von der Dauer der Arbeitszeit ist. Teilzeitbeschäftigte und geringfügig Beschäftigte haben geringere Chancen auf Teilnahme an beruflicher Weiterbildung als Beschäftigte im Normalarbeitsverhältnis. Die Befunde bedeuten aber nicht, dass die Mehrheit atypischer Beschäftigungsverhältnisse nach den hier analysierten Merkmalen als prekär bezeichnet werden kann." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Hilfebedürftig trotz Arbeit?: kein Massenphänomen in Deutschland (2008)

    Brenke, Karl; Ziemendorff, Johannes;

    Zitatform

    Brenke, Karl & Johannes Ziemendorff (2008): Hilfebedürftig trotz Arbeit? Kein Massenphänomen in Deutschland. In: DIW-Wochenbericht, Jg. 75, H. 4, S. 33-40.

    Abstract

    "Mit zunehmender Intensität wird in Deutschland über die Einführung von Mindestlöhnen diskutiert. Deren Befürworter argumentieren, dass die Löhne vollzeitbeschäftigter Arbeitnehmer ausreichen müssen, um ohne staatliche Unterstützung leben zu können. Die Untersuchung zeigt jedoch, dass bei Vollzeitbeschäftigten niedrige Löhne keineswegs weit verbreitet sind. Insbesondere gibt es nicht viele Vollzeitbeschäftigte (3 Prozent), die einen Bruttostundenlohn von weniger als 7,50 Euro bekommen und in deren Haushalten keine weiteren Erwerbseinkommen anfallen. Bei den niedrig Entlohnten handelt es sich vor allem um geringfügig Beschäftigte sowie um Rentner, Schüler, Studenten und registrierte Arbeitslose, die lediglich ein Zusatzeinkommen erzielen. Relativ häufig kommen niedrige Löhne in Ostdeutschland vor, dort auch unter den Vollzeitbeschäftigten. Mit etwa 300 000 Personen ist die Zahl derer klein, die Arbeitslosengeld II erhalten und einer Vollzeitbeschäftigung nachgehen. Ein Mindestlohn von 7,50 Euro, wie er von der SPD und Teilen der Gewerkschaften gefordert wird, würde den meisten davon aber wenig nützen, da ihr mittlerer Lohn darüber liegt. Weil das Arbeitslosengeld II am familiären Bedarf ausgerichtet ist, erhalten diese Personen trotz eines teilweise nicht geringen Lohns eine das Einkommen aufstockende Leistung. Überdies wird in der Mindestlohndebatte oft verkannt, dass es seit jeher Personen mit geringen Erwerbseinkommen gibt, die der Staat mit 'aufstockender' Sozialhilfe oder mit Wohngeld unterstützt. Nach der Einführung des Arbeitslosengeldes II ist die Zahl der erwerbstätigen Wohngeldbezieher - insbesondere derjenigen mit besonders niedrigem Einkommen - drastisch zurückgegangen. Das liegt nicht zuletzt daran, dass viele Hilfebedürftige zum Arbeitslosengeld II gewechselt sind und sich damit meist besser stellen als mit Wohngeld." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Jahrelanger Trend zunehmender Lohnspreizung gestoppt (2008)

    Brenke, Karl;

    Zitatform

    Brenke, Karl (2008): Jahrelanger Trend zunehmender Lohnspreizung gestoppt. In: DIW-Wochenbericht, Jg. 75, H. 38, S. 567-570.

    Abstract

    "Die Ungleichheit der Arbeitnehmereinkünfte hat seit Mitte der 90er Jahre immer weiter zugenommen, wovon insbesondere der jahrelang wachsende Niedriglohnsektor betroffen war. Dieser Trend wurde im jüngsten konjunkturellen Beschäftigungsaufbau, der im Frühjahr 2006 einsetzte, jedoch gebrochen. Dabei zeigen sich regionale Unterschiede: Bei den Arbeitnehmern in den alten Bundesländern hat die Lohnungleichheit nicht weiter zugenommen, während sie in Ostdeutschland sogar zurückging. Und erstmals seit vielen Jahren hat der Niedriglohnsektor nicht weiter an Bedeutung gewonnen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Arbeitslose Hartz IV-Empfänger: oftmals gering qualifiziert, aber nicht weniger arbeitswillig (2008)

    Brenke, Karl;

    Zitatform

    Brenke, Karl (2008): Arbeitslose Hartz IV-Empfänger: oftmals gering qualifiziert, aber nicht weniger arbeitswillig. In: DIW-Wochenbericht, Jg. 75, H. 43, S. 678-684.

    Abstract

    "Trotz der günstigen Beschäftigungsentwicklung ist die Zahl der Hartz IV-Empfänger in den letzten zweieinhalb Jahren nur wenig gesunken. Die Zahl der erwerbsfähigen und nicht arbeitslosen Leistungsempfänger ist sogar gewachsen. Die Arbeitslosigkeit unter den Hilfeempfängern hat zwar abgenommen, der Rückgang war aber schwächer als bei den übrigen Arbeitslosen. Inzwischen sind 70 Prozent aller Arbeitslosen Hartz IV-Empfänger. Die vergleichsweise ungünstige Entwicklung ist nicht darauf zurückzuführen, dass Hartz IV-Arbeitslose weniger leistungsbereit wären als die anderen Erwerbslosen. Ihnen mangelt es vielmehr häufig an der Qualifikation. Jeder Fünfte hat keinen Hauptschulabschluss und jeder Dritte kann keine Berufsausbildung vorweisen. Besonders krasse Unterschiede hinsichtlich der Qualifikationsstruktur bestehen zwischen den arbeitslosen Hartz IV-Beziehern und den übrigen Erwerbslosen in Westdeutschland. In Ostdeutschland sind dagegen die Arbeitslosen - jedenfalls formal - besser ausgebildet. Die hohe Erwerbslosigkeit dort resultiert daher weniger als im Westen aus qualifikatorischen Defiziten, entscheidend ist vielmehr das insgesamt unzureichende Angebot an Arbeitsplätzen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Working poor: Arm oder bedürftig?: eine Analyse zur Erwerbstätigkeit in der SGB-II-Grundsicherung mit Verwaltungsdaten (2008)

    Bruckmeier, Kerstin ; Graf, Tobias; Rudolph, Helmut;

    Zitatform

    Bruckmeier, Kerstin, Tobias Graf & Helmut Rudolph (2008): Working poor: Arm oder bedürftig? Eine Analyse zur Erwerbstätigkeit in der SGB-II-Grundsicherung mit Verwaltungsdaten. (IAB-Discussion Paper 34/2008), Nürnberg, 32 S.

    Abstract

    "Die Armutsmessung der empirischen Sozialforschung ist von einer Reihe von Annahmen und Setzungen abhängig, die Ausmaß und Struktur der Armutsbevölkerung beeinflussen. Äquivalenzskalen, Ermittlung des mittleren Einkommens als Referenzgröße und die Festlegung von Armutsschwellen führen zu mehr oder weniger großen Unterschieden in den Ergebnissen. Staatliche Transferleistungen als Sicherung gegen Armut definieren davon abweichende Grenzen des sozio-kulturellen Existenzminimums. Mit der Einführung der Grundsicherung für Arbeitsuchende (SGB II) ist ein umfangreiches Berichtssystem entstanden, dass zeitnah und umfangreicher als bisher über die Entwicklung der sozialstaatlich bekämpften Armut berichtet. Der Aufsatz stellt ein Konzept vor, wie die Verwaltungsdaten aus dem SGB II für Untersuchungen der 'working poor' im Rahmen einer dynamischen Armutsbetrachtung genutzt werden können. Ergebnisse einer Verweildaueranalyse aus den Jahren 2005 und 2006 für die Dauer des Leistungsbezugs bei Beschäftigung werden vorgestellt." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Bruckmeier, Kerstin ; Graf, Tobias;
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  • Literaturhinweis

    Arbeitsmarktintegration von MigrantInnen: aktuelle Entwicklungen und theoretische Hintergründe (2008)

    Buestrich, Michael; Finke-Oltmann, Frank-Peter;

    Zitatform

    Buestrich, Michael & Frank-Peter Finke-Oltmann (2008): Arbeitsmarktintegration von MigrantInnen. Aktuelle Entwicklungen und theoretische Hintergründe. In: Migration und Soziale Arbeit, Jg. 30, H. 3/4, S. 185-191. DOI:10.3262/MIG0804185

    Abstract

    Die Arbeitsmarktsituation in der Bundesrepublik Deutschland ist seit 2005 gekennzeichnet durch eine insgesamt steigende Erwerbsbeteiligung bei gleichzeitigem Rückgang der Arbeitslosenzahlen. In qualitativer Hinsicht wird die Entwicklung von einer Zunahme prekärer Arbeitsverhältnisse sowie der Entwicklung eines Niedriglohnsektors flankiert. An- und Ungelernte und damit insbesondere auch die Gruppe der Migrantinnen und Migranten sind von diesen Veränderungen in besonderer Weise betroffen. Vor diesem Hintergrund liefern die Autoren zunächst eine Bestandsaufnahme der Situation von Migrantinnen und Migranten auf dem Arbeitsmarkt und geben einen Überblick über Arbeitslosigkeit und Arbeitsförderung in diese Gruppe. Anschließend wird die Arbeitsmarktsituation für Migrantinnen und Migranten im Licht verschiedener theoretischer Ansätze (Arbeitsmarkttheorie, Segmentationstheorie, Problemgruppenansatz) gedeutet. Die Autoren kommen zu dem Schluss, dass die Lösung der Bildungs-, Qualifikations- und Sprachprobleme eine notwendige aber allein nicht hinreichende Voraussetzung für die Lösung der Arbeitsmarktprobleme der Migrantinnen und Migranten ist. "Dazu braucht es erstens Unternehmen, die diese Arbeitsplätze zur Verfügung stellen und zweitens Arbeitssuchende, die wissen, wo diese Arbeitsplätze entstehen, wer sie zu welchen Konditionen anbietet, wie man - zum Beispiel durch die Organisation von Peer-Groups und Netzwerken - (Bewerbungs-)Kontakte herstellt und wie man nötige Hilfsangebote ggf. mit öffentlicher Unterstützung seitens Politik und Verwaltung (selbst) organisiert." (IAB2)

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  • Literaturhinweis

    The nature of occupational unemployment rates in the United States: hysteresis or structural? (2008)

    Candelon, Bertrand ; Gil-Alana, Luis A. ; Dupuy, Arnaud;

    Zitatform

    Candelon, Bertrand, Arnaud Dupuy & Luis A. Gil-Alana (2008): The nature of occupational unemployment rates in the United States. Hysteresis or structural? (IZA discussion paper 3571), Bonn, 26 S.

    Abstract

    "This paper provides new evidence on the nature of occupational differences in unemployment dynamics, which is relevant for the debate between the structural or hysteresis hypotheses. We develop a procedure that permits us to test for the presence of a structural break at unknown date. Our approach allows the investigation of a broader range of persistence than the 0/1 paradigm about the order of integration, usually implemented for testing the hypothesis of hysteresis in occupational unemployment. In almost all occupations, we find support for both the structuralist and the hysteresis hypotheses, but stress the importance of estimating the degree of persistence of seasonal shocks along with the degree of long-run persistence on raw data without applying seasonal filters. Indeed hysteresis appears to be underestimated when data are initially adjusted using traditional seasonal filters." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Low-wage work in France (2008)

    Caroli, Eve ; Colin, Thierry; Feriel, Emilie; Gautie, Jerome; Grasser, Benoit; Askenazy, Philippe ; Lamanthe, Annie; Berry, Jean-Baptiste; Mehaut, Philippe; Bouteiller, Jacques; Solow, Robert; Arborio, Anne Marie; Beraud, Mathieu; Prunier-Poulmaire, Sophie;

    Zitatform

    Caroli, Eve & Jerome Gautie (Hrsg.) (2008): Low-wage work in France. (The Russell Sage Foundation case studies of job quality in advanced economies), New York: Russell Sage Foundation, 315 S.

    Abstract

    "In France, low wages have historically inspired tremendous political controversy. The social and political issues at stake center on integrating the working class into society and maintaining the stability of the republican regime. A variety of federal policies-including high minimum wages and strong employee protection-serve to ensure that the low-wage workforce stays relatively small. Low-Wage Work in France examines both the benefits and drawbacks of this politically inspired system of worker protection. France's high minimum wage, which is indexed not only to inflation but also to the average increase in employee wages, plays a critical role in limiting the development of low-paid work. Social welfare benefits and a mandatory thirty-five hour work week also make life easier for low-wage workers. Strong employee protection is a central characteristic of the French model, but high levels of protection for employees may also be one of the causes of France's chronically high rate of unemployment. The threat of long-term unemployment may, in turn, contribute to a persistent sense of insecurity among French workers. Low-Wage Work in France provides a lucid analysis of how a highly regulated labor market shapes the experiences of workers-for better and for worse." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
    Content:
    Robert Solow: The French Story (1-15);
    Eve Caroli and Jerome Gautie: Low-Wage Work - The Polideal Dehnte and Research Agenda in France (16-27);
    Eve Caroli, Jerome Gautie, Philippe Askenazy: Low-Wage Work and Labor Market Institutions in France (28-87);
    Eve Caroli, Jerome Gautie, Annie Lamanthe: Operators in Food-Processing Industries: Coping with Increasing Pressures (88-126);
    Philippe Mehaut, Anne Marie Arborio, Jacques Bouleiller, Philippe Mosse, and Lise Causse: Good Jobs, Hard Work? Employment Models For Nurses Aides and Hospital Housekeepers (127-167);
    Christine Guegnard, Sylvie-Anne Meriot: Housekeepers in French Hotels: Cinderella in the Shadows (168-208);
    Philippe Askenazy, Jean-Baptiste Berry, Sophie Prunier-Poulmaire: Working Hard for Large French Retailers (209-253);
    Mathieu Beraud, Thierry Colin, Benoit Grasser, Emilie Feriel: Job Quality and Career Opportunities for Call Center Workem Contrasting Patterns in France (254-287);
    Eve Caroli, Jerome Gautie: Summary and conclusions - why and how do institutions matter? (288-301).

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  • Literaturhinweis

    State dependence in youth labor market experiences, and the evaluation of policy interventions (2008)

    Doiron, Denise; Gorgens, Tue;

    Zitatform

    Doiron, Denise & Tue Gorgens (2008): State dependence in youth labor market experiences, and the evaluation of policy interventions. In: Journal of econometrics, Jg. 145, H. 1/2, S. 81-97. DOI:10.1016/j.jeconom.2008.05.010

    Abstract

    "We investigate the extent and type of state dependence in labor market outcomes for young low-skilled Australians. Our model allows for three labor force states, employment, unemployment and out of the labor force, and for observed and unobserved heterogeneity. We find evidence of occurrence dependence, but no lagged duration dependence. A past employment spell increases the probability of employment in the future, but the length of the spell does not matter. A past spell of unemployment undoes the positive benefits from a spell in employment. Interpretations of these effects and implications for labor market policies are discussed." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Integration von formal Geringqualifizierten in den Arbeitsmarkt (2008)

    Dornmayr, Helmut; Lachmayr, Norbert; Rothmüller, Barbara;

    Zitatform

    Dornmayr, Helmut, Norbert Lachmayr & Barbara Rothmüller (2008): Integration von formal Geringqualifizierten in den Arbeitsmarkt. (AMS report 64), Wien, 81 S.

    Abstract

    "Die von den Forschungsinstituten ibw (Institut für Bildungsforschung der Wirtschaft) und öibf (Österreichisches Institut für Berufsbildungsforschung) im Auftrag des Arbeitsmarktservice (AMS) Österreich in den Jahren 2007/2008 durchgeführte Studie untersucht Möglichkeiten zur verstärkten Integration von formal Geringqualifizierten - d. h. von Personen mit höchster abgeschlossener Ausbildung 'Pflichtschule' - in den Arbeitsmarkt. Dieses Thema ist vor allem deswegen von hoher Brisanz, weil diese Personengruppe am Arbeitsmarkt mit besonderen Schwierigkeiten und Benachteiligungen konfrontiert ist: Ihre Arbeitslosenquote ist mindestens zwei- bis dreimal so hoch wie jene von Personen mit weiterführenden Bildungsabschlüssen (Lehre, Mittlere und Höhere Schulen, Hochschulen). Zudem ist fast jeder / jede zweite (48 Prozent) unselbständig Beschäftigte (bzw. Arbeitslose) mit höchster abgeschlossener Ausbildung 'Pflichtschule' zumindest einmal im Jahr von Arbeitslosigkeit betroffen, bei Personen mit weiterführenden Ausbildungsabschlüssen betrifft dies nicht einmal jede fünfte Person." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Older and out of work: jobs and social insurance for a changing economy (2008)

    Eberts, Randall W. ; Reville, Robert T.; Hobbie, Richard A.; Ridley, Neil; Davis, Karen; Rodgers III., William M.; Horn, Carl van; Schoen, Cathey; Kriss, Jennifer L.; Schoeni, Robert F. ; O'Leary, Christopher J. ; Smith, Ralph E.; Doty, Michelle M.; Water, Paul N. van de; Lahey, Joanna N.; White, Joseph; Krepcio, Kathy; Collins, Sara R.;

    Zitatform

    Eberts, Randall W. & Richard A. Hobbie (Hrsg.) (2008): Older and out of work. Jobs and social insurance for a changing economy. Kalamazoo: Upjohn Institute for Employment Research, 237 S.

    Abstract

    "The chapters in this volume, originally presented at a conference organized by the National Academy of Social Insurance, come from a group of policy experts who advance our understanding of the labor market experiences of older workers while pointing out that current workforce programs often leave this growing population underserved." (Author's abstract, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Grundeinkommen vs. Kombilohn: Beschäftigungs- und Finanzierungswirkungen und Unterschiede im Empfängerkreis (2008)

    Fuest, Clemens; Peichl, Andreas ;

    Zitatform

    Fuest, Clemens & Andreas Peichl (2008): Grundeinkommen vs. Kombilohn. Beschäftigungs- und Finanzierungswirkungen und Unterschiede im Empfängerkreis. In: Jahrbuch für Wirtschaftswissenschaften, Jg. 59, H. 2, S. 94-113.

    Abstract

    "Um die Arbeitslosigkeit im Niedriglohnsegment zu bekämpfen, werden derzeit verschiedene Reformen des Steuer- und Transfersystems diskutiert. Das zentrale Problem besteht darin, die Garantie des soziokulturellen Existenzminimums mit hinreichenden Arbeitsangebotsanreizen im Niedriglohnsektor zu kombinieren. Je nach Ausgestaltung kann man verschiedene Konzeptideen unterscheiden: 'bedarfsorientierte Grundsicherung' (dies entspricht dem Status quo), 'Kombilohn', und 'Grundeinkommen' (vgl. hierzu z. B. Mitschke (2000) oder Wissenschaftlicher Beirat beim Bundesministerium der Finanzen (2008)). Allen vorgeschlagenen Grundsicherungsreformkonzepten ist gemein, dass sie die beiden Ziele 'Garantie eines Mindesteinkommens' und ,Verbesserung der Arbeitsanreize im Niedriglohnbereich' verfolgen, wenn auch jeweils mit unterschiedlicher Gewichtung. Der weitere Gang der Untersuchung ist wie folgt: in Abschnitt 2 werden die betrachteten Grundsicherungskonzepte vorgestellt und miteinander verglichen. In Abschnitt 3 wird das verwendete Mikrosimulationsmodell FiFoSiM und die Datengrundlage erläutert, bevor in Abschnitt 4 die Unterschiede und Gemeinsamkeiten im Empfängerkreis herausgearbeitet werden. In Abschnitt 5 erfolgt eine Analyse der Beschäftigungs- und Finanzierungswirkungen der Reformkonzepte, bevor im letzten Abschnitt 6 ein zusammenfassendes Fazit gezogen wird." (Textauszug, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Die Lohnentwicklung in Deutschland zwischen 1998 und 2005: wachsende Ungleichheit (2008)

    Giesecke, Johannes ; Verwiebe, Roland ;

    Zitatform

    Giesecke, Johannes & Roland Verwiebe (2008): Die Lohnentwicklung in Deutschland zwischen 1998 und 2005: wachsende Ungleichheit. In: WSI-Mitteilungen, Jg. 61, H. 2, S. 85-91. DOI:10.5771/0342-300X-2008-2-85

    Abstract

    "Ausgehend von der These wieder wachsender Ungleichheit in der Bundesrepublik wird in diesem Beitrag die Entwicklung der Lohnungleichheit für den Zeitraum zwischen 1998 und 2005 untersucht. Die Analysen beruhen auf Daten des Sozio-ökonomischen Panels (SOEP). Die empirischen Ergebnisse zeigen, dass die Ungleichheit der Reallöhne seit 1998 deutlich zugenommen hat, was auf eine negative Entwicklung der Löhne im unteren Einkommensbereich bei gleichzeitigem Anstieg der Löhne im mittleren und oberen Einkommensbereich zurückführbar ist. Ein detaillierter Blick auf Lohnunterschiede mittels einer Dekompositionsanalyse zeigt darüber hinaus, dass diese Lohndynamik bei Männern vor allem durch eine Verstärkung von Lohndifferenzen zwischen Arbeitnehmergruppen (insbesondere zwischen unteren und oberen beruflichen Klassenpositionen) bedingt ist. Bei Frauen erweisen sich neben solchen Veränderungen auch Änderungen in der Zusammensetzung der Gruppe der Erwerbstätigen (z.B. Ausweitung des Servicesektors) als ungleichheitserhöhend." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Einsteiger und Wiedereinsteiger als Verlierer des arbeits-, sozialpolitischen und ökonomischen Wandels?: eine Untersuchung zur Veränderung des Armutsrisikos spezifischer Gruppen auf dem Arbeitsmarkt zwischen 1991 und 2006 (2008)

    Giesselmann, Marco ;

    Zitatform

    Giesselmann, Marco (2008): Einsteiger und Wiedereinsteiger als Verlierer des arbeits-, sozialpolitischen und ökonomischen Wandels? Eine Untersuchung zur Veränderung des Armutsrisikos spezifischer Gruppen auf dem Arbeitsmarkt zwischen 1991 und 2006. (Arbeitspapier des Projektes Working Poor in Western Europe), Köln, 44 S.

    Abstract

    "Legitimiert durch den Verweis auf Prozesse der Globalisierung wurden in Deutschland seit Beginn der 1990er Jahre sozial- und arbeitsmarktpolitische Reformen implementiert, die, direkt oder indirekt, auf den Ausbau des Niedriglohnsektors abzielen. Trotzdem konnte in vielen Studien zum 'Working Poor'-Problem kein tief greifender Wandel der materiellen Lebensbedingungen von Erwerbstätigen ausgewiesen werden. Dieses ist darauf zurückzuführen, dass etablierte Erwerbstätige durch verschiedene institutionelle Mechanismen weitestgehend vor den Auswirkungen der Reformen (bzw. einer Abwertung ihrer Arbeitsmarktposition) geschützt sind. Dieser Schutz besteht allerdings nicht für Personen, die nicht durch vorgelagerte Erwerbstätigkeit abgesichert sind. Dementsprechend zeigen empirische Analysen auf der Basis des Sozio-Oekonomischen Panel (Soep), dass sich niedrig entlohnte Beschäftigung und Armut insbesondere unter Einsteigern und Wiedereinsteigern auf dem Arbeitsmarkt ausgebreitet haben. Die Risiken dieser Gruppen sind in Relation zu allen Erwerbstätigen somit überproportional angestiegen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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    Does human capital raise earnings for immigrants in the low-skill labor market? (2008)

    Hall, Matthew ; Farkas, George ;

    Zitatform

    Hall, Matthew & George Farkas (2008): Does human capital raise earnings for immigrants in the low-skill labor market? In: Demography, Jg. 45, H. 3, S. 619-639. DOI:10.1353/dem.0.0018

    Abstract

    "We use monthly Survey of Income and Program Participation data from 1996-1999 and 2001-2003 to estimate the determinants of differentiation in intercepts and slopes for age/earnings profiles of low-skill immigrant and native male workers. Our findings provide further depth of understanding to the 'mixed' picture of earnings determination in the low-skill labor market that has been reported by others. On the positive side, many immigrants are employed in similar occupations and industries as natives. Both groups show substantial wage gains over time and generally receive similar returns to years of schooling completed. Immigrants also receive substantial returns to acculturation, measured as age at arrival and English language skill. These results cast doubt on the strong version of segmented labor market theory, in which low-skill immigrants are permanently consigned to dead-end jobs with no wage appreciation. On the negative side, immigrants earn approximately 24% less than natives and are less likely to occupy supervisory and managerial jobs. Latino immigrants receive lower returns to education than do white immigrants. Furthermore, age at arrival and language ability do not explain the lower returns to education experienced by Latino immigrants. These results suggest that Latino immigrants in particular may suffer from barriers to mobility and/or wage discrimination. Whether these negative labor market experiences occur primarily for illegal immigrants remains unknown." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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    Arbeit: Mit Erwerbsarbeit in die Armut oder aus der Armut? (2008)

    Kaiser, Lutz C.;

    Zitatform

    Kaiser, Lutz C. (2008): Arbeit: Mit Erwerbsarbeit in die Armut oder aus der Armut? In: E.- U. Huster, J. Boeckh & H. Mogge-Grotjahn (Hrsg.) (2008): Handbuch Armut und Soziale Ausgrenzung, S. 265-281.

    Abstract

    "Erwerbsarbeit besitzt nicht nur eine hohe Bedeutung zur Erzielung von Einkommen, sondern fungiert nach wie vor als zentrale Institution der Vergesellschaftung durch soziale Teilhabe. Mit dieser Mehrdimensionalität ist spiegelbildlich auch die Mehrdimensionalität von Armut aufgrund von Arbeitslosigkeit und Niedriglohnbezug verbunden. Der Beitrag fokussiert auf diesem Hintergrund die Schnittstellen zwischen Erwerbsarbeit, Arbeitslosigkeit und Niedriglohn. Zentrale Begriffe werden unter Bezugnahme auf empirische Dimensionen verdeutlicht. Neben dem objektiven Kriterium 'Einkommen' wird auch auf die subjektive Perspektive abgestellt (Lebenszufriedenheit, Deprivation). Es wird deutlich, dass die Dichotomie 'Erwerbsarbeit oder Armut' in der modernen Erwerbsgesellschaft nur von scheinbarer Natur ist. Selbst eine Vollzeitbeschäftigung ist kein Garant mehr für ein den Lebensunterhalt abdeckendes Einkommen. Auch ist nach wie vor ein erheblicher Anteil von Geringverdienern von verdeckter Armut betroffen. Insbesondere gering Qualifizierte und Langzeitarbeitslose haben ein erhöhtes Risiko zu tragen, im Niedriglohnsegment zu verbleiben, durch Arbeitslosigkeit in die Nähe der Armutsschwelle zu gelangen und eine Dequalifizierung zu erfahren, die Ausstiegschancen aus Armut oder Aufstiegschancen aus dem Niedriglohnsegment einschränken. Welche politischen Gegenmaßnahmen sind erforderlich und könnten erfolgreich sein? Der Beitrag diskutiert anhand von exemplarischen Beispielen den Zielerreichungsgrad und Effizienz von präventiven und reaktiven Instrumenten. Versäumnisse auf präventiver Seite (Erhöhung der Erwerbsbeteiligung von Frauen, Öffnung des Bildungssystems für traditionell bildungsferne Bevölkerungsschichten) induzieren generell einen erhöhten Bedarf an reaktiver Gegensteuerung. In diesem Zusammenhang werden Vor- und Nachteile von Mindest- und Kombilöhnen aufgezeigt. Mittel- und langfristig sollte jedoch verstärkt in präventive Maßnahmen investiert werden, um nachhaltige Effekte zu erreichen und die Verwendung von Mitteln für reaktive politische Programme zu verringern. Damit kann letztendlich nicht nur ein höherer Zielerreichungsgrad und eine effizientere Verwendung von Mitteln erreicht, sondern 'soziale Gerechtigkeit' in der Erwerbsgesellschaft umgesetzt werden." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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    Effects of minimum wages on youth employment: the importance of accounting for spatial correlation (2008)

    Kalenkoski, Charlene M. ; Lacombe, Donald J. ;

    Zitatform

    Kalenkoski, Charlene M. & Donald J. Lacombe (2008): Effects of minimum wages on youth employment. The importance of accounting for spatial correlation. In: Journal of labor research, Jg. 29, H. 4, S. 303-317. DOI:10.1007/s12122-007-9038-6

    Abstract

    "The relationship between minimum wage increases and youth employment is investigated using county-level data and spatial econometric techniques. Results that account for spatial correlation indicate that a 10% increase in the effective minimum wage is associated with a 3.2% decrease in youth employment, a result that is 28% higher than the corresponding estimate that does not control for spatial correlation. Thus, estimates that do not take into account spatial correlation may significantly underestimate the negative effect of the minimum wage on teenage employment. Improperly controlling for factors that vary systematically over space can lead to incorrect inferences and misinform policy." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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    Niedriglohnbeschäftigung in Deutschland: Sprungbrett oder Sackgasse? (2008)

    Kalina, Thorsten;

    Zitatform

    Kalina, Thorsten (2008): Niedriglohnbeschäftigung in Deutschland. Sprungbrett oder Sackgasse? In: Arbeit. Zeitschrift für Arbeitsforschung, Arbeitsgestaltung und Arbeitspolitik, Jg. 17, H. 1, S. 21-37. DOI:10.1515/arbeit-2008-0104

    Abstract

    "Seit Mitte der neunziger Jahre ist die Niedriglohnbeschäftigung in Deutschland stark gestiegen. Im europäischen Vergleich hat Deutschland mittlerweile einen der höchsten Werte unter den kontinentaleuropäischen Ländern. Gleichzeitig ist die Aufstiegsmobilität aus dem Niedriglohnbereich in besser bezahlte Tätigkeiten zurückgegangen. Besonders für gering Qualifizierte, Frauen und Ältere sind die Chancen, ihr Einkommen zu verbessern, erheblich schlechter als für hoch qualifizierte Beschäftigte. Das Ausmaß der Niedriglohnbeschäftigung und die Aufstiegschancen aus dem Niedriglohnbereich sind politisch hoch relevant, da gerade das Argument, dass Niedriglohnjobs gute Möglichkeiten bieten würden, in besser bezahlte Tätigkeiten aufzusteigen, häufig genutzt wird, um eine Ausweitung von Niedriglöhnen zu rechtfertigen. Die in dem Artikel vorgestellte Untersuchung basiert auf Datensätzen der Bundesagentur für Arbeit und dem Sozio-ökonomischen Panel. Neben der Entwicklung der Niedriglohnbeschäftigung und der Aufstiegsmobilität in den letzten 20 Jahren werden die Aufstiegsperspektiven aus dem Niedriglohnbereich nach Beschäftigtenmerkmalen differenziert untersucht." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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    Weitere Zunahme der Niedriglohnbeschäftigung: 2006 bereits rund 6,5 Millionen Beschäftigte betroffen (2008)

    Kalina, Thorsten; Weinkopf, Claudia ;

    Zitatform

    Kalina, Thorsten & Claudia Weinkopf (2008): Weitere Zunahme der Niedriglohnbeschäftigung. 2006 bereits rund 6,5 Millionen Beschäftigte betroffen. (IAQ-Report 2008-01), Gelsenkirchen, 11 S. DOI:10.17185/duepublico/45625

    Abstract

    "Unter allen abhängig Beschäftigten liegt der Anteil von Niedriglöhnen (unterhalb von zwei Dritteln des Medians) 2006 bei gut 22% - d.h. mehr als jede/r Fünfte ist gering bezahlt. Gegenüber 1995 ist der Niedriglohnanteil in Deutschland damit um gut 43 % gestiegen. Der durchschnittliche Stundenlohn der Niedriglohnbeziehenden ist seit 2004 gesunken, während er in den Vorjahren gestiegen ist. Überdurchschnittlich betroffen von Niedriglöhnen sind insbesondere Minijobber/innen, Jüngere, gering Qualifizierte, Ausländer/innen und Frauen. Der Anteil von Beschäftigten mit abgeschlossener Berufsausbildung am Niedriglohnbereich ist von 58,6% (1995) auf 67,5% (2006) deutlich gestiegen. Im internationalen Vergleich hat Deutschland inzwischen einen hohen Anteil von Niedriglöhnen und eine fast beispiellose Ausdifferenzierung des Lohnspektrums nach unten." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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    Konzentriert sich die steigende Niedriglohnbeschäftigung in Deutschland auf atypisch Beschäftigte? (2008)

    Kalina, Thorsten; Weinkopf, Claudia ;

    Zitatform

    Kalina, Thorsten & Claudia Weinkopf (2008): Konzentriert sich die steigende Niedriglohnbeschäftigung in Deutschland auf atypisch Beschäftigte? In: Zeitschrift für ArbeitsmarktForschung, Jg. 41, H. 4, S. 447-469.

    Abstract

    "In diesem Beitrag wird anhand von quantitativen Auswertungen auf der Basis des Sozio-ökonomischen Panels (SOEP) und Ergebnissen von qualitativen Interviews in Betrieben in verschiedenen Branchen der Frage nachgegangen, inwieweit sich die steigende Niedriglohnbeschäftigung in Deutschland (auf Stundenbasis unterhalb von zwei Dritteln des Medianlohnes) auf Personen in atypischer Beschäftigung konzentriert. Unsere Analyse zeigt, dass vor allem Beschäftigte in Minijobs, aber auch Zeitarbeitskräfte und befristet Beschäftigte überproportional häufig für niedrige Stundenlöhne arbeiten, während der Niedriglohnanteil unter sozialversicherungspflichtig Teilzeitbeschäftigten nur leicht über dem Durchschnitt liegt. Unter allen Niedriglohnbeschäftigten in Deutschland waren 2006 rund zwei Drittel atypisch beschäftigt (ohne Doppelzählungen) und damit deutlich mehr als noch 1995 (knapp 49 %). Allerdings konzentriert sich die Niedriglohnbeschäftigung in Deutschland nicht auf atypisch Beschäftigte oder besondere Personengruppen wie formal gering Qualifizierte oder Jüngere. Vielmehr sind von den steigenden Niedriglohnanteilen in Deutschland seit Mitte der 1990er Jahre zunehmend auch Vollzeitbeschäftigte, Personen mit abgeschlossener Berufsausbildung und aus den mittleren Altersgruppen (25 bis 54 Jahre) betroffen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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    Jugendliche mit akutem Qualifikationsbedarf 2007-2015: Monitoring und Prognosen (2008)

    Kamleitner, Daniel; Lehner, Ursula; Kernbeiß, Günter; Timar, Paul; Städtner, Karin; Wagner-Pinter, Michael;

    Zitatform

    Kamleitner, Daniel, Günter Kernbeiß, Ursula Lehner, Karin Städtner, Paul Timar & Michael Wagner-Pinter (2008): Jugendliche mit akutem Qualifikationsbedarf 2007-2015. Monitoring und Prognosen. (AMS-Arbeitsmarktprognosen), Wien, 66 S.

    Abstract

    In Österreich steigen rund 14,5 Prozent der Jugendlichen und jungen Erwachsenen bis 25 Jahre ohne Berufsausbildung oder weiterführende Ausbildung direkt in das Berufsleben ein. Die Hälfte von ihnen sind beim Arbeitsmarktservice AMS registriert. An Hand eines Monitoring- und Prognosesystem wird ein scharfes und quantitatives Bild vom Umfang und von der demografischen und sozialen Zusammensetzung dieser Jugendlichen mit akutem Qualifikationsbedarf gezeichnet. Dabei geht es darum, die betreffenden Jugendlichen in Qualifikationsmaßnahmen einzubinden. Für die Jahre 2010 bis 2015 ist zu erwarten, dass in diesen Altersjahrgängen der Anteil der Jugendlichen mit akutem Qualifikationsbedarf leicht zunehmen wird. (IAB)

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  • Literaturhinweis

    Outsourcing, unemployment and welfare policy (2008)

    Keuschnigg, Christian ; Ribi, Evelyn;

    Zitatform

    Keuschnigg, Christian & Evelyn Ribi (2008): Outsourcing, unemployment and welfare policy. (CESifo working paper 2452), München, 32 S.

    Abstract

    "Outsourcing of labor intensive activities challenges the welfare state and undermines the protection of low-skilled workers. The stylized facts are that profits are concentrated among the high-skilled, involuntary unemployment is mostly among the low-skilled, and private unemployment insurance is missing. This paper analyzes the effectiveness of redistribution and insurance policies when heterogeneous firms can outsource labor intensive components to low-wage economies. The main results are: (i) Social insurance props up wages, leading to more outsourcing and unskilled unemployment. (ii) Redistribution from the skilled to the working poor acts as a wage subsidy to unskilled workers, thereby reducing gross wages, outsourcing and unemployment. (iii) A trend to outsourcing, induced by lower transport costs of imported components, depresses low-skilled wages, raises unemployment, and boosts profits. The resulting polarization of society and the increased income risk of unskilled workers emphasize the social gains from redistribution and insurance and thus call for a more active role of the welfare state in more open economies." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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    Armut und Verteilung in Deutschland und Europa (2008)

    Klammer, Ute;

    Zitatform

    Klammer, Ute (2008): Armut und Verteilung in Deutschland und Europa. In: WSI-Mitteilungen, Jg. 61, H. 3, S. 119-124. DOI:10.5771/0342-300X-2008-3-119

    Abstract

    "Der Beitrag beleuchtet alte und neue Probleme im Bereich der Einkommensverteilung und Armut in Deutschland - vor allem Armut bei Arbeitslosigkeit, Armut trotz Arbeit, Kinder- und Altersarmut - und ordnet die Befunde europäisch ein. Wie ein Länder- und Zeitvergleich verschiedener Indikatoren deutlich macht, die im Rahmen der Methode der offenen Koordinierung (MOK) verwendet werden, ist die Europäische Union ihren hohen Ansprüchen bei der Armutsbekämpfung und Förderung der sozialen Inklusion bisher nicht gerecht geworden. Auch Deutschland schneidet im internationalen Vergleich allenfalls mittelmäßig ab. Der Beitrag schließt mit einem Ausblick auf Potenziale und Grenzen der neuen integrierten MOK und auf den sozialpolitischen Handlungsbedarf in Deutschland." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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    The working poor, borderline poor, and developments in public assistance reform (2008)

    Komamura, Kohei;

    Zitatform

    Komamura, Kohei (2008): The working poor, borderline poor, and developments in public assistance reform. In: Japan labor review, Jg. 5, H. 4, S. 67-94.

    Abstract

    "The paper is a study by a leading expert on social security policy. Although the concept of the working poor has yet to be clearly defined in Japan, estimates show that the proportion of working households that are on or below the minimum income level provided for by the public assistance system but that are not receiving public assistance has increased from 2.80% in 1985 to 5.46% in 1999. It is also evident that the proportion of working poor households in younger age groups has increased rapidly. The proportion of working households aged under 65 on or below the minimum income level providied for by the public assistance system that are on public assistance is less than 4%, indicating that the moral hazard presented by the public assistance system is not of a level that should be considered problematic. Also described are recent developments concerning reform of the public assistance system." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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    Erwerbslosigkeit, Aktivierung und soziale Ausgrenzung: Deutschland im internationalen Vergleich (2008)

    Konle-Seidl, Regina ; Eichhorst, Werner;

    Zitatform

    Konle-Seidl, Regina & Werner Eichhorst (2008): Erwerbslosigkeit, Aktivierung und soziale Ausgrenzung. Deutschland im internationalen Vergleich. (WISO Diskurs), Bonn, 76 S.

    Abstract

    "Vier Fragen stehen im Mittelpunkt dieser Analyse:
    1) Ist das Risiko sozialer Ausgrenzung in Deutschland gewachsen, und wie stellt es sich im Vergleich mit anderen Ländern dar?
    2) Wird soziale Inklusion über eine kompensatorische oder eher über eine arbeitsmarktorientierte und beschäftigungsfördernde Sozialpolitik befördert?
    3) Können politische Maßnahmen, insbesondere die 'aktivierende' Ausgestaltung von sozialen Sicherungssystemen und das 'Fördern und Fordern' von Erwerbslosen soziale Ausgrenzung vermindern?
    4) Gibt es hierzu vorbildliche Praktiken in anderen Ländern?
    Einerseits soll geklärt werden, ob die in der Wissenschaft und in der beschäftigungspolitischen Diskussion etablierten Einschätzungen von beschäftigungspolitisch erfolgreichen Ländern zutreffend sind. Treffen sie auch noch zu, wenn es nicht allein um den Abbau von Arbeitslosigkeit, sondern um die Integration von Langzeiterwerbslosen und Inaktiven geht? Oder werden hier bei relativ ähnlichem Niveau der Ausgrenzung aus dem Erwerbsleben lediglich unterschiedliche Verteilungen auf die Transfersysteme erreicht? Welche Rolle kommt dabei der konkreten Ausgestaltung sozialer Sicherungssysteme zu? Annahmen über die Stärken und Schwächen der einzelnen Länder bzw. Wohlfahrtsstaatstypen werden in Bezug auf Inklusion einer empirischen Bewertung unterzogen.
    Andererseits soll untersucht werden, ob es Erfolg versprechende Ansätze zur Integration von nichterwerbstätigen Transferbeziehern mit geringer Beschäftigungsfähigkeit gibt, von denen die Politik in Deutschland lernen kann. Insbesondere soll es um die Identifikation von Reformansätzen gehen, die in der gegenwärtigen Situation zu Einstiegen in den Arbeitsmarkt von Inaktiven und Erwerbslosen sowie zu einer verbesserten Chance auf Aufwärtsmobilität führen können.
    Die Studie umfasst zehn Länder mit unterschiedlichen Beschäftigungs- und Sozialstaatsmodellen:
    1. Deutschland, Frankreich und Niederlande, die nach den gängigen Wohlfahrtstypologien dem kontinentalen Typ zugeordnet werden,
    2. Spanien und Italien als Vertreter einer mediterranen Variante des kontinentaleuropäischkonservativ geprägten Sozialmodells,
    3. Großbritannien und die USA, welche für das angelsächsisch-liberale Modell stehen,
    4. die skandinavischen Wohlfahrtsstaaten Dänemark und Schweden,
    5. sowie Polen als neues EU-Mitgliedsland und Vertreter post-kommunistischer Transitionsländer." (Textauszug, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Konle-Seidl, Regina ;
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  • Literaturhinweis

    Flexible outsourcing and the impacts of labour taxation in European welfare states (2008)

    Koskela, Erkki; Poutvaara, Panu ;

    Zitatform

    Koskela, Erkki & Panu Poutvaara (2008): Flexible outsourcing and the impacts of labour taxation in European welfare states. (Helsinki Center of Economic Research. Discussion paper 227), Helsinki, 38 S.

    Abstract

    "In European Welfare States, lowskilled workers are typically unionized, while the wage formation of highskilled workers is more competitive. To focus on this aspect, we analyze how flexible international outsourcing and labour taxation affect wage formation, employment and welfare in dual domestic labour markets. Higher productivity of outsourcing and lower cost of outsourcing and lower factor price of outsourcing increase wage dispersion between the highskilled and lowskilled workers. Increasing wage tax progression of lowskilled workers decreases the wage rate and increases the labour demand of lowskilled workers. It decreases the welfare of lowskilled workers and increases both the welfare of highskilled workers and the profit of firms." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Flexible outsourcing and the impacts of labour taxation in European welfare states (2008)

    Koskela, Erkki; Poutvaara, Panu ;

    Zitatform

    Koskela, Erkki & Panu Poutvaara (2008): Flexible outsourcing and the impacts of labour taxation in European welfare states. (CESifo working paper 2440), München, 43 S.

    Abstract

    "In European Welfare States, lowskilled workers are typically unionized, while the wage formation of highskilled workers is more competitive. To focus on this aspect, we analyze how flexible international outsourcing and labour taxation affect wage formation, employment and welfare in dual domestic labour markets. Higher productivity of outsourcing and lower cost of outsourcing and lower factor price of outsourcing increase wage dispersion between the highskilled and lowskilled workers. Increasing wage tax progression of lowskilled workers decreases the wage rate and increases the labour demand of lowskilled workers. It decreases the welfare of lowskilled workers and increases both the welfare of highskilled workers and the profit of firms." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    The effect of labor market institutions on salaried and self-employed less-educated men in the 1980s (2008)

    Krashinsky, Harry ;

    Zitatform

    Krashinsky, Harry (2008): The effect of labor market institutions on salaried and self-employed less-educated men in the 1980s. In: Industrial and Labor Relations Review, Jg. 62, H. 1, S. 73-91. DOI:10.1177/001979390806200104

    Abstract

    "Less-educated workers exhibited negative real wage growth from the late 1970s to the early 1990s. Frequently cited to explain this pattern are such labor market trends as union decline and the falling real value of the minimum wage, but also of concern is the possible contribution of decreased demand, caused by factors such as skill-biased technological change. To investigate the relative importance of these determinants, the author, using CPS data, compares the experiences of wage-and-salary workers with those of the self-employed. Wages apparently declined little for less-educated self-employed workers, but greatly for similar wage-and-salary workers. Because self-employed workers are affected by the same demand shocks as wage-and-salary workers but are not subject to labor market institutions such as the minimum wage or labor unions, the author concludes that the main source of the observed negative real wage growth was the decline of labor market institutions, not skill-biased technological change." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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    Arbeitsmarktchancen für Geringqualifizierte steigern (2008)

    Känel, Natalie; Wetli, Angelo;

    Zitatform

    Känel, Natalie & Angelo Wetli (2008): Arbeitsmarktchancen für Geringqualifizierte steigern. In: Panorama. Bildung, Beratung, Arbeitsmarkt, Jg. 22, H. 6, S. 19-21.

    Abstract

    "Personen ohne Ausbildung sind überdurchschnittlich von Arbeitslosigkeit betroffen. Ihre Reintegration in den Arbeitsmarkt ist schwierig, da es für sie immer weniger Arbeitsplätze gibt. Ein grenzüberschreitendes Projekt unter der Leitung der Arbeitsmarktbeobachtung Ostschweiz, Aargau und Zug (AMOSA) zeigt Chancen und Risiken für Geringqualifizierte im Bodenseeraum auf und formuliert konkrete Verbesserungen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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    Nur mehr "Wunderwuzzis" gesucht? Zur Situation formal gering Qualifizierter auf dem Österreichischen Arbeitsmarkt (2008)

    Lachmayr, Norbert;

    Zitatform

    Lachmayr, Norbert (2008): Nur mehr "Wunderwuzzis" gesucht? Zur Situation formal gering Qualifizierter auf dem Österreichischen Arbeitsmarkt. In: Wiso. Wirtschafts- und sozialpolitische Zeitschrift des ISW, Jg. 31, H. 4, S. 107-121.

    Abstract

    "Ausgehend von einer Illustration der klassischen Aufgaben und Tätigkeitsfelder formal gering Qualifizierter, werden in dem Beitrag Gründe der teilweise schwierigen Arbeitsmarktsituation gering Qualifizierter (Personen mit höchstens Pflichtschulabschluss) beschrieben: Beispielsweise führen die Zusammenlegung mehrerer 'einfacher' Tätigkeiten in eine einzelne Beschäftigung, steigende Anforderungen an individuelle (soziale) Kompetenzen sowie steigender Verdrängungswettbewerb 'nach unten' durch Höherqualifizierte (Stichwort Bildungsexpansion) zu über 100.000 formal gering qualifizierten Personen ohne Job. Dies entspricht einer Arbeitslosenquote von über 16 %. Die Skizzierung möglicher Lösungsansätze in der zweiten Hälfte des Artikels behandelt einerseits Überlegungen hinsichtlich einer verbesserten Dokumentation und Transparenz von Erfahrungen und Teilqualifikationen. So könnte eine Alternative zum stigmatisierenden Auswahlkriterium 'abgeschlossene Berufsausbildung' geschaffen werden. Aber auch zielgruppenspezifische Anforderungen an Weiterbildung werden thematisiert. Abschließend erfolgt der Hinweis auf eine laufende Studie im Auftrag des AMS zur beruflichen Integration formal gering Qualifizierter: In einer Kooperation von ibw und öibf werden aus Interviews mit Betrieben und Personalvermittlerinnen entsprechende Empfehlungen erstellt." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Precarious employment in the public and private sectors: comparing the UK and Germany (2008)

    Leschke, Janine ; Keune, Maarten ;

    Zitatform

    Leschke, Janine & Maarten Keune (2008): Precarious employment in the public and private sectors. Comparing the UK and Germany. (European economic and employment policy brief 01/2008), Brüssel, 12 S.

    Abstract

    In allen Industriestaaten ist der Anteil der Beschäftigung im Dienstleistungsbereich in den letzten Jahrzehnten am stärksten gestiegen und sind in diesem Bereich die meisten neuen Arbeitsplätze entstanden. Dieses Wachstum ist aber auch die Quelle für Fragen nach der Beschäftigungsqualität. Die Veröffentlichung greift dieses Problem auf und untersucht zwei entscheidende Fragstellungen: (i) in welchem Ausmaß unterscheiden sich das Auftreten und die Merkmale prekärer Beschäftigungsverhältnisse im öffentlichen und privaten Dienstleistungssektor und wie hat sich das Verhältnis im letzten Jahrzehnt verändert; und (ii) in welchem Maße können diese Unterschiede auf den Faktor Besitzverhältnisse oder auf andere Faktoren wie Bildungsniveau, Frauenerwerbstätigkeit, Altersstruktur, auf spezifische Bedingungen einzelner Wirtschaftszweige oder auch die Unternehmensgröße zurückgeführt werden. Dabei wird die Situation in Großbritannien der Situation in Deutschland gegenübergestellt. Beim Vergleich öffentlicher und privater Beschäftigungsverhältnisse im Dienstleistungssektor zeigt sich für beide Länder, dass der öffentliche Sektor in Bezug auf die Arbeitsbedingungen im allgemeinen und prekäre Beschäftigungsverhältnisse im besonderen besser abschneidet. Eine multivariate Analyse zeigt, dass mit einer Beschäftigung im privaten Dienstleistungssektor die Wahrscheinlichkeit, dass man sich in einer prekären Beschäftigungssituation befindet, steigt und dass andere Faktoren nur von untergeordneter Bedeutung sind. Die Ergebnisse belegen nach Ansicht der Autoren, dass Privatisierung im allgemeinen zu einer Verschlechterung der Arbeitsbedingungen und zu einem Ansteigen prekärer Beschäftigungsverhältnisse führt. (IAB)

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  • Literaturhinweis

    Low-wage work in the United Kingdom (2008)

    Lloyd, Caroline ; James, Susan ; Nickson, Dennis ; Mason, Geoff; Osborne, Matthew; Carroll, Marilyn; Payne, Jonathan ; Dutton, Eli; Solow, Robert; Grimshaw, Damian ; Warhust, Chris; Mayhew, Ken; Commander, Johanna; Stevens, Philip;

    Zitatform

    Lloyd, Caroline, Geoff Mason & Ken Mayhew (Hrsg.) (2008): Low-wage work in the United Kingdom. (The Russell Sage Foundation case studies of job quality in advanced economies), New York: Russell Sage Foundation, 339 S.

    Abstract

    "The United Kingdom's labor market policies place it in a kind of institutional middle ground between the United States and continental Europe. Low pay grew sharply between the late 1970s and the mid-1990s, in large part due to the decline of unions and collective bargaining and the removal of protections for the low paid. The changes instituted by Tony Blair's New Labour government since 1997, including the introduction of the National Minimum Wage, halted the growth in low pay but have not reversed it. Low-Wage Work in the United Kingdom explains why the current level of low-paying work remains one of the highest in Europe. The authors argue that the failure to deal with low pay reflects a policy approach which stressed reducing poverty, but also centers on the importance of moving people off benefits and into work, even at low wages. The UK government has introduced a version of the U.S. welfare to work policies and continues to stress the importance of a highly flexible and competitive labor market. A central policy theme has been that education and training can empower people to both enter work and to move into better paying jobs. The case study research reveals the endemic nature of low paid work and the difficulties workers face in escaping from the bottom end of the jobs ladder. However, compared to the United States, low paid workers in the United Kingdom do benefit from in-work social security benefits, targeted predominately at those with children, and entitlements to non-pay benefits such as annual leave, maternity and sick pay, and crucially, access to state-funded health care. Low-Wage Work in the United Kingdom skillfully illustrates the way that the interactions between government policies, labor market institutions, and the economy have ensured that low pay remains a persistent problem within the United Kingdom." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
    Content:
    Robert Solow: The United Kingdom story (1-14);
    Graff Mason, Ken Mayhew, Matthew Osborn: Low-paid work in the United Kingdom - an overview (15-40);
    Geoff Mason, Ken Mayhew, Matthew Osborne, Philip Stevens: Low pay, labor market institutions, and job quality in the United Kingdom (41-95);
    Eli Dutton, Chris Warhurst, Caroline Lloyd, Susan James, Johanna Comander, Dennis Nichson: "Just like the elves in Harry Potter" - room attendants in United Kingdom Hotels (96-130);
    Geoff Mason, Matthew Osborne: Business strategies, work organization, and low pay in United Kingdom retailing (131-167);
    Damian Grimshaw, Marilyn Carroll: Improving the position of low-wage workers through new coordinating institutions - the case of public hospitals (168-210);
    Susan James, Caroline Lloyd: Supply chain pressures and migrant workers: deteriorating job quality in the United Kingdom food-processing industry (211-246);
    Caroline Lloyd, Geoff Mason, Matthew Osborne, and Jonathan Payne: "It's just the nature of the job at the end of the day" - pay and job quality in United Kingdom mass-market call centers (247-283);
    Damian Grimshaw, Caroline Lloyd, Chris Warhurst: Low-wage work in the United Kingdom - employment practices, institutional effects, and policy responses (284-326).

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    Wage dispersion in Germany and the US: is there compression from below? (2008)

    Möller, Joachim;

    Zitatform

    Möller, Joachim (2008): Wage dispersion in Germany and the US. Is there compression from below? In: International economics and economic policy, Jg. 5, H. 4, S. 345-361. DOI:10.1007/s10368-008-0122-z

    Abstract

    Seit den 1970er Jahren zeigen sich tiefgreifende Unterschiede auf den Arbeitsmärkten der USA und der kontinentaleuropäischen Länder. Die im Vergleich zu den USA geringere europäische Beschäftigungsquote wird in der Regel auf eine zu starke Regulierung des Arbeitsmarktes in Europa zurückgeführt. Die USA gelten dabei als leuchtendes Beispiel für Flexibilität und Marktfreiheit, während Deutschland und Frankreich als Bollwerke institutioneller Regulierung, gewerkschaftlichen Einflusses und komfortabler sozialstaatlicher Leistungen gesehen werden. Bezogen auf die Lohn- und Einkommensstruktur wird angenommen, dass diese im Vergleich zu den USA sehr viel undifferenzierter ist. Der Beitrag vergleicht die Lohn- und Einkommensstruktur in den USA und Europa. Im Fokus steht dabei die Frage, ob es insbesondere in Deutschland einen Lohndruck von unten gibt, der dazu führt, dass trotz eines fehlenden Mindestlohns das Tariflohnniveau und das Lohnniveau insgesamt zu hoch ist, so dass man von einer Deformation der Lohn- und Einkommensstruktur sprechen kann. Die Analyse kommt zu dem Ergebnis, dass die Einkommensstruktur nicht entscheidend für die unbefriedigende Situation niedrigqualifizierter Arbeitnehmer auf dem deutschen Arbeitsmarkt ist. Es müssen weitere Komponenten wie Ausbildungsstand, berufliche Erfahrung und Wirtschaftszweig mit einbezogen werden. (IAB)

    Beteiligte aus dem IAB

    Möller, Joachim;
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    Mindestlöhne kosten Arbeitsplätze: Jobverluste vor allem bei Geringverdienern (2008)

    Müller, Kai-Uwe; Steiner, Viktor;

    Zitatform

    Müller, Kai-Uwe & Viktor Steiner (2008): Mindestlöhne kosten Arbeitsplätze: Jobverluste vor allem bei Geringverdienern. In: DIW-Wochenbericht, Jg. 75, H. 30, S. 418-423.

    Abstract

    "Eine aktuelle Studie des DIW Berlin untersucht die zu erwartenden Effekte auf die Beschäftigungsnachfrage eines bundesweiten Mindestlohns von 7,50 Euro. Da seine Einführung mit einem erheblichen Anstieg der Bruttolöhne im unteren Bereich der Lohnverteilung verbunden wäre, besteht die Gefahr erheblicher negativer Beschäftigungswirkungen bei den Geringverdienern. Schätzungen auf Basis empirisch ermittelter Elastizitäten der Arbeitsnachfrage - differenziert nach Qualifikation, Geschlecht und Region - zeigen, dass ein gesetzlicher Mindestlohn mit erheblichen Beschäftigungsverlusten verbunden wäre. Je nach angenommener Reaktion der Güternachfrage auf die mit einem Mindestlohn verbundenen Kostensteigerungen würden zwischen 70 000 und 260 000 Arbeitsplätze verloren gehen. Besonders betroffen wären geringfügig Beschäftigte. Auch die von der Regierungskoalition jüngst geplante Ausweitung der Mindestlöhne auf weitere Branchen wäre je nach konkreter Ausgestaltung mit deutlichen Beschäftigungsverlusten verbunden." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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    Transatlantic differences in labour markets: changes in wage and non-employment structures in the 1980s and the 1990s (2008)

    Puhani, Patrick A. ;

    Zitatform

    Puhani, Patrick A. (2008): Transatlantic differences in labour markets. Changes in wage and non-employment structures in the 1980s and the 1990s. In: German economic review, Jg. 9, H. 3, S. 312-338. DOI:10.1111/j.1468-0475.2008.00435.x

    Abstract

    "Rising wage inequality in the United States and Britain and rising continental European unemployment have led to a popular view in the economics profession that these two phenomena are related to negative relative demand shocks against the unskilled, combined with flexible wages in the Anglo-Saxon countries, but wage rigidities in continental Europe ('Krugman hypothesis'). This paper tests this hypothesis based on seven large person-level data sets for the 1980s and the 1990s. I use a more sophisticated categorization of low-skilled workers than previous studies, which exhibits differences between German workers with and without apprenticeship training, particularly in the 1980s. I find evidence for the Krugman hypothesis when Germany is compared with the United States. However, supply changes differ considerably between countries, with Britain experiencing enormous increases in skill supply explaining the relatively constant British skill premium in the 1990s." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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    Beschäftigungswirkungen von Mindestlöhnen: eine Erläuterung zu den Berechnungen des ifo Instituts (2008)

    Ragnitz, Joachim; Thum, Marcel ;

    Zitatform

    Ragnitz, Joachim & Marcel Thum (2008): Beschäftigungswirkungen von Mindestlöhnen. Eine Erläuterung zu den Berechnungen des ifo Instituts. In: Ifo-Schnelldienst, Jg. 61, H. 1, S. 16-20.

    Abstract

    "Ein grundlegendes Prinzip von Marktwirtschaften ist die Regulierung von Angebot und Nachfrage durch den Preismechanismus. Dies gilt in analoger Weise auch auf für den Arbeitsmarkt. Wie viele Arbeitskräfte ein Unternehmen nachfragt, hängt entscheidend von der Lohnhöhe ab. Dieser fundamentale Marktmechanismus liegt den Schätzungen zugrunde, die das ifo Institut zu den Beschäftigungswirkungen von Mindestlöhnen vorgelegt hat. Im Folgenden werden Vorgehensweise und Ergebnisse der ifo-Rechnungen näher erläutert. Die Berechnungen zeigen, dass selbst bei einem moderaten Mindestlohn von 4,50 EURO in Deutschland insgesamt 360 000 Arbeitsplätze verloren gehen würden. Diese Zahl steigt auf 827 000 bei einem Mindestlohn von 6,50 und auf 1,1 Mill. Arbeitsplätze bei einem Mindestlohnsatz von 7,50 EURO. Würde - im Extremfall - der für die Briefzusteller eingeführte Mindestlohn von 9,00/9,80 EURO (Werte für Ost-/Westdeutschland) allgemeinverbindlich in allen Sektoren der Wirtschaft eingeführt, so beliefe sich der Beschäftigungsverlust sogar auf 1,9 Mill. Personen. Ostdeutschland ist dabei wegen der insgesamt niedrigeren Durchschnittslöhne relativ stärker betroffen; hier beliefe sich der Beschäftigungsverlust beispielsweise bei einem Mindestlohn von 7,50 EURO auf 6,4% aller Arbeitnehmer im privaten Sektor (Westdeutschland: 3,1%); bei einem Mindestlohnsatz von einheitlich 9 EURO sogar auf knapp 10% (Westdeutschland: 4,5%)." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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    Minimum wages 2008 (2008)

    Regnard, Pierre;

    Zitatform

    Regnard, Pierre (2008): Minimum wages 2008. (Statistics in focus 2008/105), Luxemburg, 8 S.

    Abstract

    "In 20 (Belgien, Bulgarien, Spanien, Estland, Griechenland, Frankreich, Ungarn, Irland, Lettland, Litauen, Luxemburg, Malta, den Niederlanden, Polen, Portugal, Rumänien, der Slowakei, Slowenien, der Tschechischen Republik und dem Vereinigten Königreich) der 27 EU-Mitgliedsstaaten, sowie im Kandidatenland Türkei und in den Vereinigten Staaten existieren gesetzliche Mindestlöhne. Bezogen auf die absolute Höhe des nationalen Mindestlohns, ausgedrückt in Euro pro Monat, verzeichnete man beträchtliche Unterschiede zwischen den Mitgliedstaaten: Die Spanne reichte von 112 Euro in Bulgarien bis zu hin 1 610 Euro in Luxemburg, was einem Verhältnis (in Euro) von eins zu vierzehn entspricht. Nachdem die Auswirkungen von Preisniveauunterschieden durch die Anwendung von Kaufkraftparitäten (KKP) für die Konsumausgaben der privaten Haushalte herausgerechnet wurden, verringern sich die Unterschiede deutlich auf ein Verhältnis von eins zu sieben (in KKP) mit Werten von 232 für Rumänien und 1 532 für Luxemburg." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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    Erwerbstätigkeit in Transferhaushalten: Arm trotz Arbeit (2008)

    Rudolph, Helmut;

    Zitatform

    Rudolph, Helmut (2008): Erwerbstätigkeit in Transferhaushalten: Arm trotz Arbeit. In: IAB-Forum H. 2, S. 34-39.

    Abstract

    Unter den 40 Millionen Erwerbstätigen in der Bundesrepublik Deutschland gibt es immer mehr Menschen, die Vollzeit arbeiten und trotzdem Hilfe vom Staat für sich und ihre Familie brauchen. Der Autor untersucht das Armutsrisiko dieser Menschen auf der Grundlage von Daten aus den Mikrozensen 2000-2006 vor dem Hintergrund des im Juli 2008 von der Bundesregierung vorgelegten dritten Armuts- und Reichtumsberichts 'Lebenslagen in Deutschland' sowie der Armutsrisikoquoten auf Basis des Sozio-Ökonomischen Panels (SOEP). Er zeigt, dass ergänzend zu den Armutsrisiken des Armutsberichts die Reichweite von Sozialleistungen sowohl in der Gesamtbevölkerung als auch besonders in den Erwerbshaushalten zugenommen hat. Der sinkende Beitrag der Sozialtransfers an der Verringerung des Armutsrisikos, wie er sich aus den Zeitreihen des SOEP ergibt, ist nach Ansicht des Autors auf das bei Wohngeld und Sozialhilfe weitgehend stagnierende Leistungsniveau zurückzuführen, an das mit dem SGB II unter Pauschalierung einmaliger Leistungen angeschlossen wurde. 'Transferleistung bei Vollzeiterwerbstätigkeit ist also kein Phänomen, das erst mit Einführung des SGB II zu beobachten ist.' (IAB)

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    Low-wage work in the Netherlands (2008)

    Salverda, Wiemer ; Hermanussen, Ria; Solow, Robert; Klaveren, Maarten van; Sprenger, Wim; Halem, Arjen van; Tijdsen, Kea; Meer, Marc van der;

    Zitatform

    Salverda, Wiemer, Maarten van Klaveren & Marc van der Meer (Hrsg.) (2008): Low-wage work in the Netherlands. (The Russell Sage Foundation case studies of job quality in advanced economies), New York: Russell Sage Foundation, 332 S.

    Abstract

    "The Dutch economy has often been heralded for accomplishing solid employment growth within a generous welfare system. In recent years, the Netherlands has seen a rise in low-wage work and has maintained one of the lowest unemployment rates in the European Union. The book narrows in on the causes and consequences of this new development. The authors find that the increase in low-wage work can be partly attributed to a steep rise in the number of part-time jobs and non-standard work contracts - 46 percent of Dutch workers hold part-time jobs. The decline in full-time work has challenged historically powerful Dutch unions and has led to a slow but steady dismantling of many social insurance programs from 1979 onward. At the same time, there are hopeful lessons to be gleaned from the Dutch model: low-wage workers benefit from a well-developed system of income transfers, and many move on to higher paying jobs. The book paints a nuanced picture of the Dutch economy by analyzing institutions that both support and challenge its low-wage workforce." (Author's abstract, IAB-Doku)

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    Geringverdiener: Wem und wie gelingt der Aufstieg? (2008)

    Schank, Thorsten ; Stephani, Jens; Schnabel, Claus ;

    Zitatform

    Schank, Thorsten, Claus Schnabel & Jens Stephani (2008): Geringverdiener: Wem und wie gelingt der Aufstieg? (IAB-Discussion Paper 14/2008), Nürnberg, 26 S.

    Abstract

    "Mit repräsentativen verbundenen Arbeitgeber-Arbeitnehmer-Daten der Bundesagentur für Arbeit wird untersucht, inwieweit Personen, die in den Jahren 1998/99 vollzeitbeschäftigte Geringverdiener mit weniger als zwei Dritteln des Medianlohns waren, in den folgenden Jahren den Aufstieg aus dem Niedriglohnsektor schafften und welche Faktoren hierbei eine Rolle spielten. Es zeigt sich, dass nur gut jeder Achte der ursprünglichen Geringverdiener im Jahr 2005 einen Lohn oberhalb der Geringverdienerschwelle erreichen konnte. Während jüngere und besser ausgebildete Geringverdiener eine deutlich höhere Aufstiegswahrscheinlichkeit aufweisen, schaffen Frauen seltener den Aufstieg. Auch die Größe und Beschäftigtenstruktur des Betriebes stehen in einem signifikanten Zusammenhang mit der Aufstiegswahrscheinlichkeit. Ein wichtiges Instrument für das Verlassen von Niedriglohntätigkeiten stellt der Wechsel des Betriebes dar." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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    Niedriglohnbeschäftigung: Sackgasse oder Chance zum Aufstieg? (2008)

    Schank, Thorsten ; Bender, Stefan; Schnabel, Claus ; Stephani, Jens;

    Zitatform

    Schank, Thorsten, Claus Schnabel, Jens Stephani & Stefan Bender (2008): Niedriglohnbeschäftigung: Sackgasse oder Chance zum Aufstieg? (IAB-Kurzbericht 08/2008), Nürnberg, 8 S.

    Abstract

    "Geringverdiener und Niedriglöhne sind in den letzten Jahren ins Zentrum des öffentlichen Interesses gerückt und Gegenstand politischer Kontroversen geworden. Mit Verweis auf die wachsende Zahl von Geringverdienern wird von manchen Seiten die Einführung eines gesetzlichen Mindestlohnes gefordert. Dieser soll dazu beitragen, dass Geringverdiener mit ihrem Lohn den Lebensunterhalt bestreiten können. Andererseits wird von vielen Ökonomen eine Ausweitung des Niedriglohnsektors als Mittel zur Bekämpfung der hohen Arbeitslosigkeit unter Geringqualifizierten vorgeschlagen. Dabei können z.B. staatliche Lohnkostenzuschüsse oder Kombilohnmodelle unterstützend wirken. Kann Niedriglohnbeschäftigung als Sprungbrett in eine besser bezahlte Tätigkeit dienen oder führt sie in die Sackgasse? In einer Verbleibsanalyse wird hier untersucht, was aus den vollzeitbeschäftigten Geringverdienern der Jahre 1998/99 wurde. Das sind Personen, die damals weniger als 2/3 des Medianlohns verdienten. Wem und wie gelang der Aufstieg? Nur gut jeder achte Geringverdiener von 1998/99 erreichte sechs Jahre später einen Lohn oberhalb der Geringverdienerschwelle. Etwa jeder Dritte war im Jahr 2005 immer noch als Vollzeitbeschäftigter im Niedriglohnbereich tätig. Während jüngere und besser ausgebildete Geringverdiener deutlich öfter aufgestiegen sind, schafften Frauen, Ältere und Unqualifizierte dies seltener. Je größer ein Betrieb ist, desto wahrscheinlicher ist es, dass einem Geringverdiener innerbetrieblich oder durch Wechsel in diesen Betrieb der Aufstieg aus dem Niedriglohnbereich gelingt. Betriebswechsel erweisen sich aber auch generell als Möglichkeit für einen Aufstieg." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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    The rise of poverty in Japan: The emergence of the working poor (2008)

    Sekine, Yuki;

    Zitatform

    Sekine, Yuki (2008): The rise of poverty in Japan: The emergence of the working poor. In: Japan labor review, Jg. 5, H. 4, S. 49-66.

    Abstract

    "The paper summarizes the causes of contemporary poverty and the state of measures to combat poverty from the perspective of law. In this paper, contemporary poverty is ascribed mainly to the increasing instability and loss of employment, the malfunctioning of the public assistance system, the homeless, single mother households, and deep levels of debt. Regarding public assistance, there is considerable regional variation in the assistance rate, and the opposing views of central and local government concerning the reasons for this are summarized. The employment insurance system, public assistance system, measures to assist the self-reliance of the homeless, and the minimum wage system are identified as serving to combat poverty, and the recent state of these institutions is summarized." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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    Trends in poverty among low-income workers in Japan since the nineties (2008)

    Tachibanaki, Toshiaki; Urakawa, Kunio ;

    Zitatform

    Tachibanaki, Toshiaki & Kunio Urakawa (2008): Trends in poverty among low-income workers in Japan since the nineties. In: Japan labor review, Jg. 5, H. 4, S. 21-47.

    Abstract

    "The paper is a statistical analysis of the state of poverty in Japan since the 1990s. After reviewing various methods of measuring poverty, the authors calculate indices of relative poverty based on data from Shotoku saibunpai chosa (Income Redistribution Surveys). Based on this, they show that the degree of relative poverty at the household level has been on the increase in Japan since the 1990s, and that this has been due to a large increase in poverty among single-person households of working age as well as among single older-person households. The poverty rate among fatherless households is also found to be exceedingly high. A breakdown by employment status of head of household reveals that the poverty rates among households headed by 'persons without employment' and by 'workers on contracts of less than one year' are high, and the authors observe that the issues of unemployment and non-regular workers have emerged as new poverty issues in Japan." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Transitions on the labor market: Unemployment, transfer receipt and the low-wage-sector (2008)

    Uhlendorff, Arne ;

    Zitatform

    Uhlendorff, Arne (2008): Transitions on the labor market: Unemployment, transfer receipt and the low-wage-sector. Saarbrücken: VDM Verlag Dr. Müller, 135 S.

    Abstract

    "Reducing the high unemployment rate is one of the most important and challenging issues facing the German society. The risk of unemployment is especially high among low-skilled and unskilled individuals and higher among migrants than among natives. This book contributes to the ongoing debate about the determinants of individual employment dynamics by analyzing transitions processes between employment, unemployment and transfer receipt. The results of the first empirical study show that the ratio between potential labor income and welfare level has a positive effect on the probability of moving from social assistance to employment. The second study investigates the differences in unemployment dynamics between natives and migrants. The results show that migrants stay longer unemployed. However, once migrants find a new job, there are no significant differences in their employment stability compared to natives. In the third study the low pay and non-employment dynamics of men in west Germany are examined. The results indicate that there exists strong true state dependence in low pay as well as in non-employment. Moreover, there is a strong link between low pay and no pay." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

    Beteiligte aus dem IAB

    Uhlendorff, Arne ;
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  • Literaturhinweis

    Universal disadvantage? The economic well-being of female part-timers in Europe (2008)

    Warren, Tracey ;

    Zitatform

    Warren, Tracey (2008): Universal disadvantage? The economic well-being of female part-timers in Europe. In: European Societies, Jg. 10, H. 5, S. 737-762. DOI:10.1080/14616690701757853

    Abstract

    "Working fewer than full-time hours has been seen as a crucial way in which women workers can balance demands from home and paid work. But working part-time holds a range of negative repercussions for other aspects of worker's lives, in particular their economic well-being. Examining objective and subjective indicators of economic well-being, the paper uses data from the European Community Household Panel Survey to consider the ramifications of working short hours for women in Europe. The paper is concerned with the generalisability of the very weak situation of part-timers in Britain. It asks whether and how the economic problems faced by women at the bottom of the occupational hierarchy differ according to societal context. The papers shows that part-time low level workers had the lowest monthly wages relative to their compatriots in each country examined, though the intensity of wage disadvantage varied substantially across the sample. The research did not uncover a universal positive correlation between women's relative wage positions and individual level measures of economic well-being, however. The most prevalent association between working part-time in a low level occupation and facing a weak economic position occurred at the level of household economies. The paper concludes by asking how we best research economic well-being, including whether it should be approached via an individual or household level analysis." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Niedrig- und Mindestlöhne: eine Analyse aus der Gender-Perspektive (2008)

    Weinkopf, Claudia ;

    Zitatform

    Weinkopf, Claudia (2008): Niedrig- und Mindestlöhne. Eine Analyse aus der Gender-Perspektive. In: F. Maier & A. Fiedler (Hrsg.) (2008): Verfestigte Schieflagen : ökonomische Analysen zum Geschlechterverhältnis, S. 17-35.

    Abstract

    Der Beitrag zeigt auf, dass der wachsende Niedriglohnsektor in Deutschland vor allem ein Beschäftigungsbereich für Frauen ist. Danach arbeiten Frauen überdurchschnittlich oft zu Löhnen, die als Niedriglöhne zu kennzeichnen sind. Die öffentlichen Kontroversen um den Mindestlohn haben die Geschlechterdimension dieses Problems entweder ignoriert oder (Stichwort: Zuverdienerinnen) sogar zum Anlass genommen, die Berechtigung eines Mindestlohns zu bestreiten. Im Beitrag wird detailliert analysiert, ob und wenn ja, welchen Beitrag ein gesetzlicher Mindestlohn zur Verbesserung der materiellen Situation von Frauen leisten kann. Dabei erläutert die Autorin unter Einbeziehung von Forschungsergebnissen aus Ländern, in denen ein gesetzlicher Mindestlohn festgelegt ist, welche Folgen für Beschäftigung und Einkommen zu erwarten sind und inwieweit ein gesetzlicher Mindestlohn die ökonomische Lage von Frauen verbessern kann. Sie kommt zu dem Schluss, dass ein gesetzlicher Mindestlohn alleine nicht automatisch zu einer eigenständigen Existenzsicherung von Frauen führen würde. 'Aber eine solche verbindliche Lohnuntergrenze wäre ein äußerst wichtiger Schritt in diese Richtung.' (IAB)

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  • Literaturhinweis

    Low-wage work in Denmark (2008)

    Westergaard-Nielsen, Niels; Grunert, Klaus G.; Eskildsen, Jacob K.; Sorensen, Ole; Andersen, Anne-Mette Sonne; Eriksson, Tor ; Li, Jingkun; Buck, Nuka; Nielsen, Anna-Kristina Lokke; Esbjerg, Lars; Solow, Robert;

    Zitatform

    Westergaard-Nielsen, Niels (Hrsg.) (2008): Low-wage work in Denmark. (The Russell Sage Foundation case studies of job quality in advanced economies), New York: Russell Sage Foundation, 311 S.

    Abstract

    "The Danish economy offers a dose of American labor market flexibility inside a European welfare state. The Danish government allows employers a relatively high level of freedom to dismiss workers, but also provides generous unemployment insurance. Widespread union coverage and an active system of collective bargaining help regulate working conditions in the absence of strong government regulation. Denmark's rate of low-wage work-8.5 percent-is the lowest of the five countries under analysis. In Low-Wage Work in Denmark, a team of Danish researchers combines comprehensive national registry data with detailed case studies of five industries to explore why low-end jobs are so different in Denmark. Some jobs that are low-paying in the United States, including hotel maids and meat processors, though still demanding, are much more highly compensated in Denmark. And Danes, unlike American workers, do not stay in low-wage jobs for long. Many go on to higher paying jobs, while a significant minority ends up relying temporarily on income support and benefits sustained by one of the highest tax rates in the world. Low-Wage Work in Denmark provides an insightful look at the particularities of the Danish labor market and the lessons it holds for both the United States and the rest of Europe." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
    Content:
    Robert Solow: The Danish story (1-15);
    Niels Westergaard-Nielsen: Low-wage work in Denmark (16-31);
    Niels Westergaard-Nielsen: Statistical analysis and history of low-wage work in Denmark (32-103);
    Lars Esbjerg, Klaus G. Grunert: Feeling the gate or enjoying a breeze in the eye of the storm? the consequences of globalization for work and workers in the Danish food-processing Industry (104-139);
    Lars Esbjerg, Klaus G. Grunert, Nuka Buck, Anne-Mette Sonne Andersen: Working in Danish retailing - transitional workers going elsewhere, core employees going nowhere, and career-seekers striving to go somewhere (140-185);
    Tor Eriksson, Jingkun Li: Restructuring meets flexicurity - housekeeping work in Danish hotels (186-217);
    Jacob K. Eskildsen, Ann-Kristina Lokke Nielsen: The upgrading of the skills of nursing assistants and cleaning staff in the Danish public-sector hospitals (218-257);
    Ole Henning Sorensen: Pay and job quality in Danish call centers (258-299).

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  • Literaturhinweis

    Ausmaß und Ursachen von Niedriglöhnen im ostdeutschen Dienstleistungsgewerbe (2008)

    Wilde, Joachim ; Keller, Christian;

    Zitatform

    Wilde, Joachim & Christian Keller (2008): Ausmaß und Ursachen von Niedriglöhnen im ostdeutschen Dienstleistungsgewerbe. In: Wirtschaft im Wandel, Jg. 14, H. 11, S. 419-426.

    Abstract

    "Der Beschäftigungszuwachs in den vergangenen Jahren wird trotz seines ungewöhnlichen Volumens von einigen kritisch bewertet, da er teilweise auf eine Zunahme der Niedriglohnbeschäftigung zurückgeht. Besonders markante Beispiele wurden im ostdeutschen Dienstleistungssektor beobachtet. Trotz dieser Brisanz fehlt jedoch bisher eine Analyse, welche Personengruppen im ostdeutschen Dienstleistungssektor einen Bruttolohn unterhalb der Niedriglohnschwelle von zwei Dritteln des durchschnittlichen ostdeutschen Stundenlohns beziehen und welche Merkmale ursächlich für die Niedriglohnwahrscheinlichkeit einzelner Personengruppen sind. Dies wird mit dem Beitrag geleistet. Der Anteil der Niedriglohnbeschäftigten liegt im gesamten Dienstleistungssektor mit knapp 25% nur wenig über dem ostdeutschen Durchschnitt für alle Branchen. Aufgegliedert nach Branchen sind jedoch Niedriglohnanteile von über 40% für Einzelhandel, Gastgewerbe und unternehmensnahe Dienstleistungen zu beobachten. Auf Personenebene zeigen sich höhere Niedriglohnwahrscheinlichkeiten u. a. für Frauen und Minijobber, nicht jedoch für Teilzeitbeschäftigte. Parallel dazu wurden alle Berechnungen auch auf der Basis von Nettostundenlöhnen durchgeführt. Es zeigen sich zum einen über alle Branchen und Personengruppen hinweg deutlich geringere Niedriglohnanteile als bei der Bruttolohnbetrachtung. Zum anderen sind bei der Niedriglohnwahrscheinlichkeit keine Unterschiede mehr zwischen Minijobbern und Vollzeiterwerbstätigen festzustellen. Die Umverteilungswirkung der unterschiedlichen Steuer- und Abgabenbelastung sorgt hier dafür, dass diese Beschäftigungsverhältnisse zumindest bei Arbeitern, Angestellten und Beamten nicht mehr mit einer signifikant höheren Niedriglohnwahrscheinlichkeit verbunden sind als Vollzeitbeschäftigungen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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    Skill specific unemployment with imperfect substitution of skills (2008)

    Xie, Runli;

    Zitatform

    Xie, Runli (2008): Skill specific unemployment with imperfect substitution of skills. (Sonderforschungsbereich Ökonomisches Risiko. Discussion paper 2008-024), Berlin, 24 S. DOI:10.18452/4116

    Abstract

    "A large body of literature explains the inferior position of unskilled workers by imposing a structural shift in the labor force skill composition. This paper takes a different approach by emphasizing the connection between cyclical variations in skilled and unskilled labor markets. Using a stylized business cycle model with search frictions in the respective sub-markets, I find that imperfect substitution between skilled and unskilled labor creates a channel for the variations in the sub-markets. Together with a general labor augmenting technology shock, it can generate downward sloping Beveridge curves. Calibrating the model to US data yields higher volatilities in the unskilled labor markets and reproduces stylized business cycle facts." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Skill needs in Europe: focus on 2020 (2008)

    Zitatform

    (2008): Skill needs in Europe. Focus on 2020. (Cedefop Panorama series 160), Thessaloniki, 38 S. DOI:10.2801/1406

    Abstract

    Für Europa zeichnet sich in naher Zukunft ein erhebliches Qualifizierungsproblem ab. Es wird erwartet, dass zwischen 2006 und 2020 über 20 Millionen neue Jobs entstehen. Darüber hinaus werden 85 Millionen Jobs zur Verfügung stehen, um Menschen zu ersetzen, die in den Ruhestand gegangen sind oder den Arbeitsmarkt aus anderen Gründen verlassen haben. Der Prognose eines steigenden Arbeitsangebots steht der erwartete Rückgang der Erwerbsbevölkerung um etwa sechs Millionen gegenüber. Während in einigen Bereichen die Möglichkeit eines Überangebots besteht, ist in vielen Bereichen ein Mangel an ausreichend qualifizierten Arbeitskräften zu erwarten. Cedefop hat in Umsetzung eines Auftrags des Europäischen Rates an die Europäische Kommission seine mittelfristige Prognose über den zu erwartenden Bedarf an beruflichen Qualifikationen in Europa auf den Zeithorizont bis 2020 erweitert. Die Prognose umfasst 25 EU-Mitgliedstaaten plus Norwegen und die Schweiz (EU 25+): Analysiert wird der Bedarf an beruflichen Qualifikationen nach Tätigkeitsfeldern, Berufsgruppen und Qualifizierungsabschlüssen. Darüber hinaus werden mögliche politische Implikationen diskutiert. Die Ergebnisse der Prognose unterstreichen die Notwendigkeit politischer Maßnahmen zur Vermeidung von Ungleichgewichten bei den beruflichen Qualifikationen in Form von Arbeitskräftemangel bzw. Überangebot. (IAB)

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    The social situation in the European Union 2007: social cohesion through equal opportunities (2008)

    Abstract

    "The 2007 Social Situation Report presents some key findings from the EU's new tool for monitoring the social situation and, in the future, social trends, namely the EU-SILC (Statistics on Income and Living Conditions). It looks at income inequality and how this is related to economic performance and at how people on low incomes are distributed across the EU as a whole. Incomes are more evenly distributed within the EU than in the US, and in the EU a high level of economic performance often goes hand in hand with greater equality. In 2004, around 100 million Europeans (22 % of the total population) had less than 60 % of the EU median income of around EURO8000 per year for a single person or EURO22 a day. In a majority of Member States the largest segment of the population at risk of poverty consists of couples with one or two children where one of the partners is not working (at least throughout the year) - the 'male breadwinner' family type. Single parents, while being exposed to a high risk of poverty, represent a large share of the population at risk of poverty only in countries where this type of household is widespread." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Lebenslagen in Deutschland: Der Dritte Armuts- und Reichtumsbericht der Bundesregierung (2008)

    Zitatform

    (2008): Lebenslagen in Deutschland: Der Dritte Armuts- und Reichtumsbericht der Bundesregierung. (Lebenslagen in Deutschland. Armuts- und Reichtumsberichterstattung der Bundesregierung 03), Berlin, 427 S.

    Abstract

    "Die Armuts- und Reichtumsberichterstattung der Bundesregierung orientiert sich an einem umfassenden Analyseansatz, der die Risiken für Armut und soziale Ausgrenzung in verschiedenen Lebenslagen beschreibt. Der vorliegende dritte Bericht setzt die im Jahr 2001 begonnene Bestandsaufnahme der sozialen Lage in Deutschland fort und eröffnet, wo es die Datenlage zulässt, einen Zehnjahresvergleich der Entwicklung der sozialen Integration. Bei der Messung monetärer Armut verwendet die Bundesregierung den zwischen den EU-Mitgliedstaaten vereinbarten relativen Armutsrisikobegriff. (...) Im Bericht werden zu den Themen Einkommensverteilung, Armutsrisikoquote und Vermögensverteilung Ergebnisse aus der europaweit durchgeführten Gemeinschaftsstatistik über Einkommen und Lebensbedingungen 'Leben in Europa' (EU-SILC), aus der Einkommens- und Verbrauchstichprobe (EVS) und aus dem Mikrozensus dargestellt. Neben diesen drei amtlichen Statistiken, die vom Statistischen Bundesamt erhoben werden, wird auch das Soziooekonomische Panel (SOEP) des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW) herangezogen. (...) Die Analyse basiert auf der statistisch-empirischen Erfassung der gesellschaftlichen Realität in Deutschland mit ihren Gegenpolen Armut und Reichtum. Neben der Entwicklung von Einkommen und Vermögen werden die zentralen Trends und Herausforderungen in den Bereichen Erwerbsbeteiligung, Bildung, Familie und Kinder, Gesundheitsversorgung, Wohnen und politische Partizipation beschrieben. Darüber hinaus stehen Personengruppen im Fokus, die in besonderem Maße beeinträchtigt sind (Teil C). Gleichzeitig legt der Bericht die politischen Maßnahmen der Bundesregierung dar, die Armut und sozialer Ausgrenzung entgegenwirken, eine gerechtere Verteilung ökonomischer Ressourcen erreichen sowie Teilhabechancen für alle Mitglieder der Gesellschaft eröffnen sollen (Teil D)." (Textauszug, IAB-Doku)

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    Temporary help agencies and the advancement prospects of low earners (2007)

    Andersson, Frederik; Lane, Julia ; Holzer, Harry J. ;

    Zitatform

    Andersson, Frederik, Harry J. Holzer & Julia Lane (2007): Temporary help agencies and the advancement prospects of low earners. (NBER working paper 13434), Cambridge, Mass., 42 S. DOI:10.3386/w13434

    Abstract

    "In this paper we use a very large matched database on firms and employees to analyze the use of temporary agencies by low earners, and to estimate the impact of temp employment on subsequent employment outcomes for these workers. Our results show that, while temp workers have lower earnings than others while working at these agencies, their subsequent earnings are often higher - but only if they manage to gain stable work with other employers. Furthermore, the positive effects seem mostly to occur because those working for temp agencies subsequently gain access to higher-wage firms than do comparable low earners who do not work for temps. The positive effects we find seem to persist for up to six years beyond the period during which the temp employment occurred." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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    Ist das Normalarbeitsverhältnis noch armutsvermeidend?: Erwerbstätigkeit in Zeiten deregulierter Arbeitsmärkte und des Umbaus sozialer Sicherungssysteme (2007)

    Andreß, Hans-Jürgen ; Seeck, Till;

    Zitatform

    Andreß, Hans-Jürgen & Till Seeck (2007): Ist das Normalarbeitsverhältnis noch armutsvermeidend? Erwerbstätigkeit in Zeiten deregulierter Arbeitsmärkte und des Umbaus sozialer Sicherungssysteme. In: Kölner Zeitschrift für Soziologie und Sozialpsychologie, Jg. 59, H. 3, S. 459-492.

    Abstract

    "Anhand einer Längsschnittanalyse der Armutsquoten der erwerbstätigen Bevölkerung über einen Zeitraum von insgesamt 14 Jahren (1991 bis 2004) wird die Vermutung überprüft, dass der Abbau sozialer Sicherungsleistungen und die Deregulierung des Arbeitsmarktes das Armutsrisiko der Arbeitnehmer erhöht haben. Die Grundannahme ist dabei, dass neben individuellen Armutsrisiken (z.B. fehlende Ausbildungsabschlüsse) vor allem Veränderungen der Rahmenbedingungen (soziale Sicherungssysteme, Arbeitsmarkt, Haushaltsstrukturen) die Entwicklung der Armutsquote erklären. Mit Daten des Sozio-ökonomischen Panel wird gezeigt, dass veränderte Arbeitsmarktbedingungen sowie Steuern und Abgaben das Armutsrisiko erhöhen und dass zusätzliche Einkommensquellen (Staat, Familie) und abnehmende Einkommensbedarfe aufgrund zunehmend kleinerer Haushalte dieses Risiko nicht dämpfen. Im Ergebnis steigt im Untersuchungszeitraum die Armutsquote der unbefristeten Vollzeitbeschäftigten, insbesondere in Ostdeutschland." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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    Gesamtwirtschaftliche Wirkungen der Einführung eines gesetzlichen Mindestlohnes in Deutschland (2007)

    Bartsch, Klaus;

    Zitatform

    Bartsch, Klaus (2007): Gesamtwirtschaftliche Wirkungen der Einführung eines gesetzlichen Mindestlohnes in Deutschland. In: WSI-Mitteilungen, Jg. 60, H. 11, S. 589-595. DOI:10.5771/0342-300X-2007-11-589

    Abstract

    "Die Effekte der Einführung eines gesetzlichen Mindestlohnes wurden mit dem makroökonometrischen Modell LAPROSIM simuliert. Da die Bezieher von Niedriglohneinkommen (zwangshalber) eine überdurchschnittlich hohe Konsumquote bei zugleich unterdurchschnittlicher Steuer- und Abgabenbelastung haben, dürfte die Einführung eines gesetzlichen Mindestlohnes kurz- bis mittelfristig die Binnennachfrage spürbar anregen. Dieser Nachfrageschub bewirkt, ebenfalls auf kurze bis mittlere Sicht, nennenswerte Beschäftigungseffekte von maximal etwa 450.000 Beschäftigten. Langfristig bilden sich die anfänglichen Wachstums- und Beschäftigungswirkungen aufgrund zeitverzögert wirksamer Preis- und Rationalisierungseffekte partiell wieder zurück. Es bleiben jedoch leichte, aber dauerhafte Beschäftigungsgewinne in Höhe von über 100.000 Personen erhalten, die bei Verzicht auf die Einführung eines Mindestlohnes nicht zu realisieren wären." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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    Armut in Deutschland: Bevölkerungsgruppen unterhalb der Alg II-Grenze (2007)

    Becker, Irene;

    Zitatform

    Becker, Irene (2007): Armut in Deutschland. Bevölkerungsgruppen unterhalb der Alg II-Grenze. (SOEPpapers on multidisciplinary panel data research at DIW Berlin 04), Berlin, 50 S.

    Abstract

    "Ziel der Studie ist die Ermittlung von Größe und Struktur der Bevölkerung in Deutschland mit Einkommen unterhalb des soziokulturellen Existenzminimums. Dieses Minimum ergibt sich aus den Vorschriften des SGB II bzw. SGB XII zur Bemessung des mit Alg II und Sozialgeld bzw. mit Hilfe zum Lebensunterhalt zu sichernden Bedarfs; es kennzeichnet damit eine Armutsgrenze 'nach gesetzlicher Lesart'. Zur Erfassung des Einkommenssegments unter der Alg II-Grenze wird ein Mikrosimulationsmodell entwickelt und mit den Daten des Sozio-ökonomischen Panels von 2004 gerechnet Mit dem Simulationsmodell werden zunächst Bedarfsgemeinschaften innerhalb der Haushalte nach den Vorschriften des SGB II approximativ abgegrenzt, für die dann der Bedarf ermittelt und dem jeweiligen Einkommen gegenübergestellt wird. Zudem wird zumindest näherungsweise überprüft, inwieweit die Vermögensverhältnisse der einkommensarmen Haushalte einem Unterstützungsanspruch entgegen stehen. Übersteigt der errechnete Bedarf das zu berücksichtigende Einkommen und bleibt das Vermögen hinter den Freibeträgen zurück, gilt die Bedarfsgemeinschaft als potenziell anspruchsberechtigt. Insgesamt erweisen sich etwa 10 Mio. Personen der SGB II-Zielgruppe (ohne Alte und Erwerbsunfähige) als bedürftig: Daraus ergibt sich eine Bedürftigkeitsquote von etwa 16%, die freilich regional stark differiert: in den neuen Ländern liegt sie bei 23%, in den alten Ländern bei lediglich 15%. Zudem zeigt sich, - dass nur etwa 7% der Personen in Vollerwerbs-Bedarfsgemeinschaften bedürftig sind, diese Gruppe aber dennoch 3 Mio. Personen umfasst; - dass zwei Drittel der Personen in Arbeitslosen-Bedarfsgemeinschaften anspruchsberechtigt sind, das sind knapp 3,3 Mio. Personen; - und dass etwa 3,4 Mio. bzw. mehr als ein Fünftel der Kinder und Schüler(innen) bedürftig sind. Aus einer Gegenüberstellung der Simulationsergebnisse mit Daten der Bundesagentur für Arbeit über die tatsächlichen Grundsicherungsempfänger(innen) ist schließlich zu folgern, dass die amtlichen Zahlen die Größe und Struktur des Niedrigeinkommensbereichs nur teilweise spiegeln und nicht als Indiz für ungerechtfertigte Leistungsinanspruchnahme zu werten sind." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Einfache Arbeit in Deutschland: Restgröße oder relevanter Beschäftigungsbereich? (2007)

    Bellmann, Lutz ; Stegmaier, Jens ;

    Zitatform

    Bellmann, Lutz & Jens Stegmaier (2007): Einfache Arbeit in Deutschland. Restgröße oder relevanter Beschäftigungsbereich? In: Abteilung Wirtschafts- und Sozialpolitik Friedrich-Ebert-Stiftung (Hrsg.) (2007): Perspektiven der Erwerbsarbeit: Einfache Arbeit in Deutschland : Dokumentation einer Fachkonferenz der Friedrich-Ebert-Stiftung, S. 10-24.

    Abstract

    In dem Beitrag wird mit den Daten des IAB-Betriebspanels untersucht, wie es um den Umfang, aber auch um die Entwicklung der einfachen Arbeit in deutschen Betrieben bestellt ist. "Dabei wird der Frage nachgegangen, ob einfache Arbeit derzeit tatsächlich eher eine Restgröße ist oder ob es sich dabei (noch) um einen beschäftigungsrelevanten Bereich des Arbeitsmarkts handelt. Der Aufbau des Beitrags ist wie folgt: Zunächst werden einführend einige definitorische Anmerkungen gemacht und das zugrunde liegende Erhebungskonzept erläutert, um danach die Struktur und Bedeutung einfacher Arbeit in der gegenwärtigen Betriebslandschaft eingehend anhand empirischer Befunde zu betrachten. Ausführlich werden dann Ergebnisse mit den aktuellsten Daten aus der Welle 2005 des IAB-Betriebspanels vorgestellt: Wie verteilt sich gegenwärtig einfache Arbeit über die Branchen und Größenklassen? Wo werden Beschäftigte mit einfachem Tätigkeitsprofil gesucht und wo finden die Einstellungen statt? Werden Stellen einfacher Arbeit aufgebaut oder findet überwiegend ein Abbau statt?" (IAB2)

    Beteiligte aus dem IAB

    Bellmann, Lutz ; Stegmaier, Jens ;
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    Arbeiten für wenig Geld: Niedriglohnbeschäftigung in Deutschland (2007)

    Bosch, Gerhard; Weinkopf, Claudia ;

    Zitatform

    Bosch, Gerhard & Claudia Weinkopf (Hrsg.) (2007): Arbeiten für wenig Geld. Niedriglohnbeschäftigung in Deutschland. Frankfurt am Main u.a.: Campus-Verl., 319 S.

    Abstract

    "Seit Mitte der 1990er Jahre steigt die Niedriglohnbeschäftigung in Deutschland sprunghaft an. Was sind die Triebkräfte dieser Entwicklung? Welche Arbeitsplätze sind besonders betroffen? Anhand der Beispiele Call Center, Einzelhandel, Ernährungsindustrie, Hotel und Krankenhaus verleihen die Autoren des Bandes der Niedriglohnarbeit in Deutschland ein Gesicht und zeigen, wo politischer Handlungsbedarf besteht, etwa die Einführung von Mindestlöhnen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Understanding low-wage work in the United States (2007)

    Boushey, Heather; Waller, Margy; Fremstad, Shawn; Gragg, Rachel;

    Zitatform

    Boushey, Heather, Shawn Fremstad, Rachel Gragg & Margy Waller (2007): Understanding low-wage work in the United States. Washington, 24 S.

    Abstract

    "Over 40 million jobs in the United States-about one in three-pay low wages. Unlike good jobs, most low-wage jobs do not offer employment benefits such as health insurance or retirement accounts, tend to have inflexible or unpredictable scheduling requirements, and provide little opportunity for career advancement. Globalization, automation, outsourcing, and other economic forces have all contributed to a changing domestic labor market. All too often low-wage jobs are replacing jobs that have traditionally supported a broad middle class. While there is considerable public concern about the erosion of the middle class, national policy-makers have done little in the last decade to improve the pay and conditions of low-wage work. The next decade could be one of considerable progress for improving low-wage jobs. In November 2006, voters in six states boosted state minimum wages, and voters in even more states elected candidates who pledged to increase the federal minimum wage and take steps to improve the economy for everyone. Yet relatively little agreement exists about the policies (beyond raising the minimum wage) that can improve these jobs, even among experts studying low-wage work. The Mobility Agenda staff is developing a menu of new ideas and strategies for improving lowwage work, a set of options that goes beyond minimum wage to strengthen the labor market and build an economy that works for everyone. Our focus is on improving wages, benefits, and other conditions of low-wage work. We seek to encourage further public debate about the significance of low-wage work and to promote discussion among stakeholders-workers, employers, policymakers, academics, community organizers, and others-about the extent to which a more direct focus on the labor market and economic policy is necessary to reduce poverty and improve the well-being of low-income families.1 In this report, we define low-wage work and provide a description of the low-wage labor market. We also examine the extent to which opportunity exists for workers to move out of the low-wage labor market and into better-paying jobs." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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    Perspektiven der Erwerbsarbeit: Einfache Arbeit in Deutschland: Dokumentation einer Fachkonferenz der Friedrich-Ebert-Stiftung (2007)

    Brandherm, Ruth; Bellmann, Lutz ; Dörre, Klaus; Weinkopf, Claudia ; Stegmaier, Jens ; Clement, Ute ;

    Zitatform

    Brandherm, Ruth, Lutz Bellmann, Jens Stegmaier, Claudia Weinkopf, Ute Clement & Klaus Dörre (2007): Perspektiven der Erwerbsarbeit: Einfache Arbeit in Deutschland. Dokumentation einer Fachkonferenz der Friedrich-Ebert-Stiftung. (WISO Diskurs), Bonn, 64 S.

    Abstract

    "In dem Tagungsband sind die Beiträge einer Veranstaltung zum Thema einfache Arbeit in Deutschland dokumentiert. Er enthält darüber hinaus eine Filmreihe, die die vielfältigen Facetten einfacher Arbeit aufzeigt und auch die Menschen zu Wort kommen lässt, die diese Arbeiten leisten. Dies eröffnet einen besonderen Zugang zum Thema und zur Arbeitswirklichkeit einfacher Arbeit, mit der jede/r von uns tagtäglich durch zahlreiche Dienstleistungen und Produkte in Berührung kommt. Zu angrenzenden Themen liegen bereits Veröffentlichungen des Gesprächskreises Arbeit und Qualifizierung vor. Sie behandeln die Beschäftigungs- und Arbeitsmarktsituation von gering Qualifizierten, greifen die Debatte um den Niedriglohnsektor auf, setzen sich mit den Themen Mindestlohn und Kombilöhne auseinander und fragen nach den Perspektiven öffentlich geförderter Beschäftigung für leistungsgeminderte Langzeitarbeitslose in Deutschland. Wir möchten mit diesen Materialien Informationen und Hintergründe zu zentralen und aktuellen Fragen der Arbeitsmarkt- und Beschäftigungspolitik zur Verfügung stellen und die Debatte zu diesen Themen anregen und vertiefen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Bellmann, Lutz ; Stegmaier, Jens ;
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  • Literaturhinweis

    Erwerbstätige Leistungsbezieher im SGB II: Aufstocker - bedürftig trotz Arbeit (2007)

    Bruckmeier, Kerstin ; Rudolph, Helmut; Graf, Tobias;

    Zitatform

    Bruckmeier, Kerstin, Tobias Graf & Helmut Rudolph (2007): Erwerbstätige Leistungsbezieher im SGB II: Aufstocker - bedürftig trotz Arbeit. (IAB-Kurzbericht 22/2007), Nürnberg, 8 S.

    Abstract

    "Rund 1,3 Mio. Personen bezogen im Januar 2007 SGB-II-Leistungen, obwohl sie einer Beschäftigung nachgingen. Im Jahresdurchschnitt 2005 lag die Zahl der 'Aufstocker' noch bei rund 880.000. Bedürftigkeit trotz Erwerbstätigkeit ist häufig nur ein vorübergehender Zustand. Nur 325 Tsd. Erwerbstätige waren 2005 ganzjährig auf SGB-II-Leistungen angewiesen. Im Laufe des Jahres 2005 gab es insgesamt allerdings 2,1 Mio. Aufstocker. Sie haben zumindest zeitweise Leistungen und Erwerbseinkommen gleichzeitig bezogen. Die Mehrheit der Aufstocker ist geringfügig beschäftigt. Sie verbleiben oft relativ lange im Leistungsbezug: Ein Drittel von ihnen hat mindestens zehn Monate lang 'aufgestockt'. Die Mehrheit der Vollzeiterwerbstätigen gehört nur kurzfristig zu den Aufstockern. Vollzeitbeschäftigte, die längere Zeit Leistungen beziehen, leben meist in Paarhaushalten mit oder ohne Kinder. Um die Bedürftigkeit im Haushaltskontext dauerhaft zu überwinden, müssen flankierende Instrumente sowohl die hohe Fluktuation als auch die je weilige Haushaltskonstellation berücksichtigen. Eine Abstimmung mit familienpolitischen Transferleistungen wie Wohn- und Kindergeld ist dafür unerlässlich." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Bruckmeier, Kerstin ; Graf, Tobias;
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  • Literaturhinweis

    Earnings mobility among Italian low-paid workers (2007)

    Cappellari, Lorenzo ;

    Zitatform

    Cappellari, Lorenzo (2007): Earnings mobility among Italian low-paid workers. In: Journal of population economics, Jg. 20, H. 2, S. 465-482. DOI:10.1007/s00148-006-0065-z

    Abstract

    "This paper uses Italian panel data to analyse low pay transitions since the early 1990s. Results indicate that having more human capital reduces the probability of falling into low pay, but there is little impact on raising exit rates from low pay. Human capital effects are found to be larger for women than for men. There is considerable state dependence: the experience of low pay raises the probability of subsequent low pay episodes. Also, there is substantial unobserved heterogeneity associated with factors such as initial conditions, mobility out of the earnings distribution and educational attainment." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Armut von Personen im Erwerbsalter: Armutsquote und Working-Poor-Quote der 20- bis 59-jährigen Bevölkerung in der Schweiz zwischen 2000 und 2005 (2007)

    Crettaz, Eric ;

    Zitatform

    Crettaz, Eric (2007): Armut von Personen im Erwerbsalter. Armutsquote und Working-Poor-Quote der 20- bis 59-jährigen Bevölkerung in der Schweiz zwischen 2000 und 2005. (BFS Aktuell), Neuchatel, 8 S.

    Abstract

    Die Studie gibt einen Überblick über Armut in der Schweiz, wobei generell berücksichtigt werden muss, dass die Definition einer Armutsgrenze in reichen Ländern ein sehr komplexes Unterfangen ist. Wenn man in der Schweiz von Armut spricht, dann handelt es sich dabei um jene Bevölkerungsgruppen, deren Einkommen lediglich ausreicht, um sich zu ernähren, zu kleiden, zu wohnen und zu pflegen. Es ist aber zu tief, um darüber hinausgehende Ausgaben für die Teilnahme am Sozialleben tätigen zu können. Ein Teil der Personen, die unter einer definierten Armutsgrenze leben, bezeichnet man als Working Poor, d.h. Personen, die mindestens eine Stunde pro Woche gegen Bezahlung arbeiten und in einem arbeitsmarktnahen Haushalt mit einem Erwerbsumfang von mindestens einer Vollzeitstelle leben. Zur Berechnung der Armutsgrenze bedarf es eines Referenzwertes. In der Schweiz wird dieser Wert aus den Richtlinien der Schweizerischen Konferenz für Sozialhilfe (SKOS) abgeleitet. Dieser statistische Wert ermöglicht es das Ausmaß der Armut zu messen, die Risikogruppen zu identifizieren und die Armutsentwicklung zu beschreiben. Die Untersuchungsergebnisse zeigen, dass jede elfte Person im Erwerbsalter von Armut betroffen und jede 25. Erwerbsperson ein Working Poor ist. Der Umstand, Arbeit zu haben, senkt das Risiko, ein Einkommen unter der Armutsgrenze zu erzielen. Seit Beginn der 2000er-Jahre hat sich die Armut verringert. Bestimmte soziodemographische Gruppen sind stärker von Armut und vom Phänomen der Working Poor betroffen: Haushalte von Alleinerziehenden und kinderreiche Familien, jüngere Eltern im Allgemeinen, ausländische Staatsangehörige. Einen starken Einfluss haben auch sozioprofessionelle Faktoren: unqualifizierte Arbeitnehmende, Personen mit Unterbrechungen ihrer Erwerbsbiografie, Erwerbstätige mit nicht dauerhaften Arbeitsverträgen, Selbständige - insbesondere alleine tätige Selbständige - sind weit überdurchschnittlich häufig Working Poor. (IAB)

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  • Literaturhinweis

    Arbeit in Sozialen Diensten: flexibel und schlecht bezahlt?: zur aktuellen Entwicklung der Beschäftigungsbedingungen im Sozialsektor (2007)

    Dahme, Heinz-Jürgen; Münch, Thomas ; Mergner, Ulrich; Züchner, Ivo; Trube, Achim; Buestrich, Michael; Segbers, Fanz; Kühnlein, Gertrud; Simon, Titus; Dahme, Heinz-Jürgen; Trube, Achim; Wohlfahrt, Norbert; Wohlfahrt, Norbert;

    Zitatform

    Dahme, Heinz-Jürgen, Achim Trube & Norbert Wohlfahrt (Hrsg.) (2007): Arbeit in Sozialen Diensten: flexibel und schlecht bezahlt? Zur aktuellen Entwicklung der Beschäftigungsbedingungen im Sozialsektor. (Soziale Arbeit Aktuell 07), Baltmannsweiler: Schneider-Verl. Hohengehren, 133 S.

    Abstract

    "Der Sozial- und Gesundheitsbereich hat sich von anderen Dienstleistungsbranchen schon immer deutlich unterschieden. Dies gilt nicht nur für die Tarifstrukturen, sondern für die Beschäftigungssituation insgesamt. In den letzten Jahren sind mit der Einführung des organisierten Wettbewerbs im Sozialsektor Entwicklungen beobachtbar, die darauf hindeuten, dass die Arbeit in sozialen Diensten nicht nur flexibler gestaltet wird, sondern auch immer schlechter bezahlt wird. Was sich derzeit abzeichnet, ist eine zunehmende Zersplitterung der Tariflandschaft, die einen unerbittlichen Verdrängungswettbewerb zwischen den Trägern und Einrichtungen und eine 'Abwärtsspirale' bei den Arbeitsbedingungen in Gang gesetzt hat. Zugleich ist von einer 'überdehnten Professionalisierung' die Rede, die wieder zurückgeführt werden soll. Der Band analysiert diese Entwicklungen und ihre Folgen für die im sozialen Dienstleistungsbereich Beschäftigten. Dabei wird eines deutlich: der sich abzeichnende Trend, die sozialen Dienste in einem sich dynamisierenden Prozess als Niedriglohnbereich zu etablieren, ist keine zwangsläufige Begleiterscheinung der sich entwickelnden Sozialwirtschaft, sondern verdankt sich neben der staatlichen Sparpolitik auch der Weigerung der Träger und Einrichtungen im Sozialsektor, gemeinsame Optionen bzw. tragfähige politische Lösungsstrategien zu entwickeln." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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    Sind niedrigqualifizierte Beschäftigte im Freistaat Sachsen die Verlierer im Globalisierungsprozess? (2007)

    Engelmann, Sabine;

    Zitatform

    Engelmann, Sabine (2007): Sind niedrigqualifizierte Beschäftigte im Freistaat Sachsen die Verlierer im Globalisierungsprozess? In: T. Steinrücken & S. Jaenichen (Hrsg.) (2007): Wirtschaftspolitik und wirtschaftliche Entwicklung : Analysen unter besonderer Berücksichtigung ostdeutscher Regionen, S. 99-108.

    Abstract

    "Deutschlands Wirtschaft ist durch ein sehr hohes Exportvolumen und niedriges Wirtschaftswachstum gekennzeichnet. Steigende Arbeitslosenquoten und die Verlagerung industrieller Arbeitsplätze in Niedriglohnländer sind seit langem beobachtbar. Diese Entwicklungen sind keinesfalls unabhängig voneinander. Unter dem Schlagwort 'Basarökonomie' werden diese Phänomene zusammengefasst. Im Detail wird darunter die Verringerung der Fertigungstiefe der deutschen Industrie zugunsten des Auslandes verstanden. Arbeitsintensive Teile der Wertschöpfungsketten werden in ausländische Niederlassungen verlagert (Offshoring) oder bei ausländischen Zulieferern gekauft (Outsourcing). Können die Löhne darauf nicht flexibel genug reagieren, folgt steigende Arbeitslosigkeit in den Niedriglohnsektoren. Es stellt sich die Frage, ob dieses Phänomen auch für Sachsen zutrifft. Ist die Wirtschaft genauso betroffen wie in den Alten Bundesländern? Die Studie untersucht dies für Sachsen und erklärt die beobachteten Tendenzen ökonomisch. Es soll dabei Antwort gegeben werden, inwieweit Sachsens Unternehmen die Kostenvorteile aus Produktionsverlagerungen ins Ausland nutzen und welche Folgen dies für den sächsischen Arbeitsmarkt hat." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Studying labor market institutions in the lab: minimum wages, employment protection, and workfare (2007)

    Falk, Armin ; Huffman, David ;

    Zitatform

    Falk, Armin & David Huffman (2007): Studying labor market institutions in the lab. Minimum wages, employment protection, and workfare. In: Journal of institutional and theoretical economics, Jg. 163, H. 1, S. 30-35.

    Abstract

    "A central concern in economics is to understand the interplay between institutions and labor markets. In this paper we argue that laboratory experiments are a powerful tool for studying labor market institutions. One of the most important advantages is the ability to implement truly exogenous institutional change, in order to make clear causal inferences. We exemplify the usefulness of lab experiments by surveying evidence from three studies, each of which investigates a different, crucial labor market institution: minimum wage laws, employment protection legislation, and workfare." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    The effects of in-work benefit reform in Britain on couples: theory and evidence (2007)

    Francesconi, Marco ; Klaauw, Wilbert van der; Rainer, Helmut ;

    Zitatform

    Francesconi, Marco, Helmut Rainer & Wilbert van der Klaauw (2007): The effects of in-work benefit reform in Britain on couples. Theory and evidence. (IZA discussion paper 2980), München, 75 S.

    Abstract

    "This paper examines the effects of the Working Families' Tax Credit (WFTC) on couples in Britain. We develop a simple model of household decisions which explicitly accounts for the role played by the tax and benefit system. Its main implications are then tested using panel data from the British Household Panel Survey collected between 1991 and 2002. Overall, the financial incentives of the reform had negligible effects on a wide range of married mothers' decisions, such as eligible (working at least 16 hours per week) and full-time employment (working at least 30 hours per week), employment transitions, childcare use, and divorce rates. Women's responses, however, were highly heterogeneous, depending on their partners' labour supply and earnings. Mothers married to low-income men showed larger responses in employment, especially if they had younger children. They were more likely to remain in the labour force and had higher rates at which they entered it. While more likely to receive the tax credit, they also experienced a greater risk of divorce. We find virtually no effect for women with higher-income husbands. Likewise, there are no statistically significant responses among married men." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Reformen im Niedriglohnsektor: eine integrierte CGE-Mikrosimulationsstudie der Arbeitsangebots- und Beschäftigungseffekte (2007)

    Franz, Wolfgang; Gürtzgen, Nicole ; Schubert, Stefanie ; Clauss, Markus;

    Zitatform

    Franz, Wolfgang, Nicole Gürtzgen, Stefanie Schubert & Markus Clauss (2007): Reformen im Niedriglohnsektor. Eine integrierte CGE-Mikrosimulationsstudie der Arbeitsangebots- und Beschäftigungseffekte. (ZEW discussion paper 2007-085), Mannheim, 36 S.

    Abstract

    "Ziel dieses Beitrags ist die Quantifizierung der mit der Einführung des Arbeitslosengeldes II verbundenen Arbeitsangebots- und Beschäftigungseffekte. Zusätzlich wird ein Reformszenario simuliert, welches die Anreizstruktur im Niedriglohnbereich verbessern soll. Methodisch wird ein Mikrosimulationsmodell mit einem allgemeinen Gleichgewichtsmodell kombiniert. Dieses Vorgehen vereint die Vorteile der Mikrosimulation durch die detaillierte Berücksichtigung der Haushalte auf Basis der Daten des Sozioökonomischen Panels mit den Vorteilen eines allgemeinen Gleichgewichtsmodells. So werden neben den Erstrundeneffekten auch Rückkopplungseffekte aufgrund von Preisänderungen mit eingeschlossen. Für die Hartz IV-Reform lässt sich auf Basis der Simulationsergebnisse ein geringfügiger Beschäftigungsgewinn in Höhe von 45.000 Personen quantifizieren. Demgegenüber errechnet sich für das alternative Szenario, welches eine Absenkung der Regelsätze sowie der Transferentzugsquote vorsieht, ein Beschäftigungsgewinn von 190.000 Personen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Gürtzgen, Nicole ;
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  • Literaturhinweis

    Marginal employment and the demand for heterogeneous labour: empirical evidence from a multi-factor labour demand model for Germany (2007)

    Freier, Ronny ; Steiner, Viktor;

    Zitatform

    Freier, Ronny & Viktor Steiner (2007): Marginal employment and the demand for heterogeneous labour. Empirical evidence from a multi-factor labour demand model for Germany. (DIW-Diskussionspapiere 662), Berlin, 30 S.

    Abstract

    "We develop a structural multi-factor labour demand model which distinguishes between eight labour categories including non-standard types of employment such as marginal employment. The model is estimated for both the number of workers and total working hours using a new panel data set. For unskilled and skilled workers in full-time employment, we find labour demand elasticities similar to previous estimates for the west German economy. Our new estimates of own-wage elasticities for marginal employment range between -.4 (number of male workers in west Germany) to -1 (working hours for women). We illustrate the implications of these estimates by simulating the likely labour demand effects of the recent increase of employers' social security contributions (SSC) on marginal employment in Germany." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Beschäftigungs- und Finanzierungswirkungen von Kombilohnmodellen (2007)

    Fuest, Clemens; Schaefer, Thilo; Peichl, Andreas ;

    Zitatform

    Fuest, Clemens, Andreas Peichl & Thilo Schaefer (2007): Beschäftigungs- und Finanzierungswirkungen von Kombilohnmodellen. In: Wirtschaftsdienst, Jg. 87, H. 4, S. 226-231.

    Abstract

    Derzeit werden verschiedene Kombilohnmodelle zur Bekämpfung der Arbeitslosigkeit von Niedrigqualifizierten diskutiert. Der Beitrag untersucht die Beschäftigungs- und Finanzierungswirkungen der Kombilohn-Vorschläge von P. Bofinger, M. Dietz, S. Genders und U. Walwei einerseits und von C. Fuest, J. Mitschke, A. Peichl und T. Schaefer (FiFo-Modell) andererseits, sowie einer schlichten Variation der Hinzuverdienstmöglichkeiten beim Arbeitslosengeld II. Der Vorschlag von P. Bofinger et al. sieht im wesentlichen einen Zuschuss zu den Sozialversicherungsbeiträgen in Form einer negativen Einkommenssteuer für Arbeitnehmer vor. Der Vorschlag von C. Fuest et al. kombiniert Elemente einer auf die Arbeitnehmer beschränkten Grundeinkommenssicherung für den Niedriglohnbereich mit einer Workfare-Option. Die Berechnungen der Beschäftigungswirkungen konzentrieren sich auf die Auswirkungen eines Kombilohnes auf das Arbeitsangebot. Im Ergebnis zeigt sich, "dass Kombilohnmodelle einen wesentlichen Beitrag zur Bekämpfung der Arbeitslosigkeit im Niedriglohnsektor leisten können, wenn sie mit einer Pflicht der arbeitslosen Transferempfänger zu gemeinnütziger Arbeit verbunden werden. Wenn darauf verzichtet wird, sind die Beschäftigungswirkungen geringer und die fiskalischen Risiken erheblich." (IAB2)

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  • Literaturhinweis

    Verdrängt und vergessen? Geringqualifizierte auf dem Arbeitsmarkt (2007)

    Gauselmann, Andrea; Wiekert, Ingo; Winge, Susanne;

    Zitatform

    Gauselmann, Andrea, Ingo Wiekert & Susanne Winge (2007): Verdrängt und vergessen? Geringqualifizierte auf dem Arbeitsmarkt. In: Wirtschaft im Wandel, Jg. 13, H. 1, S. 28-33.

    Abstract

    "Der Beitrag soll die aktuelle wirtschafts- und arbeitsmarktpolitische Debatte ergänzen durch den Blick auf einen bisher wenig beachteten Aspekt zur Verbesserung von Beschäftigungschancen - den der nicht formellen Qualifikationsmerkmale, also z. B. Berufserfahrung und personenbezogene Fähigkeiten und Kenntnisse. Betrachtet wird die Gruppe der Un- und Geringqualifizierten, da deren Lage am Arbeitsmarkt besonders prekär ist. Die Arbeitslosigkeit in dieser Gruppe ist seit Jahren hoch, und ihre Beschäftigungschancen sind schlecht. Als theoretischer Erklärungsansatz für die Stellung der Un- und Geringqualifizierten am Arbeitsmarkt wird das sozioökonomische Vacancy-Competition-Modell von Sörensen herangezogen. Vor dem Hintergrund dieses Modells läßt sich die Situation der Un- und Geringqualifizierten am Arbeitsmarkt dadurch erklären, daß sie einem härteren Wettbewerb um Arbeitsplätze ausgesetzt sind und daß bei einem Überangebot an qualifizierten Arbeitskräften ein Verdrängungsmechanismus zu ihren Ungunsten entstehen kann. Eine Verbesserung der Beschäftigungschancen Un- und Geringqualifizierter ergibt sich vor allem dadurch, daß aufgrund des Bedeutungsverlustes des Normalarbeitsverhältnisses auch die formale Ausbildung an Bedeutung verliert - aus Qualifikationsprofilen werden zunehmend Berufsprofile. Mit dieser Erweiterung des Anforderungsprofils ist der Möglichkeitsspielraum bei der Personalrekrutierung auch im unteren Qualifikationssegment erweitert worden. Soft skills wie Berufserfahrung, Beschäftigungsfähigkeit und soziale Fähigkeiten werden immer wichtigere Auswahlkriterien auf dem Arbeitsmarkt." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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    Neue soziale Ungleichheit in der Arbeitswelt (2007)

    Gazareth, Pascale; Suter, Simone; Kronauer, Martin; Gazareth, Pascale; Kraemer, Klaus ; Hettlage, Raphaela; Juhasz, Anne; Iglesias, Katia; Nollert, Michael ; Juhasz, Anne; Böhringer, Peter; Paugam, Serge; Wyss, Malika; Pelizzari, Alessandro; Magning, Chantal; Pernicka, Susanne; Contzen, Sandra; Schnapper, Dominique; Adam, Georg; Schultheis, Franz; Magning, Chantal; Suter, Christian ;

    Zitatform

    Gazareth, Pascale, Anne Juhasz & Chantal Magning (Hrsg.) (2007): Neue soziale Ungleichheit in der Arbeitswelt. (Theorie und Methode. Sozialwissenschaften), Konstanz: UVK Verlagsges., 200 S.

    Abstract

    "Die Schlagworte 'Aktivierung' und 'Eigeninitiative' vermitteln den Eindruck, als wäre die Integration in den Arbeitsmarkt der Königsweg gegen gesellschaftlichen Ausschluss. Inwiefern in der Arbeitswelt selbst Ausschlussprozesse wirksam sind, veranschaulichen die hier versammelten Beiträge aus Deutschland, Frankreich, Österreich und der Schweiz. Auf der Grundlage empirischer Untersuchungen gehen die Autoren den Integrations- und Ausgrenzungsprozessen in der Arbeitswelt nach, verdeutlichen ihre paradoxe Gleichzeitigkeit und zeigen, dass die neue soziale Ungleichheit auf ausbleibende Anerkennung und Integration durch Erwerbsarbeit zurückgeht." (Textauszug, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Arbeit gegen Armut: Grundlagen, historische Genese und empirische Überprüfung des Armutsfallentheorems (2007)

    Gebauer, Ronald;

    Zitatform

    Gebauer, Ronald (2007): Arbeit gegen Armut. Grundlagen, historische Genese und empirische Überprüfung des Armutsfallentheorems. Wiesbaden: VS, Verl. für Sozialwissenschaften, 265 S.

    Abstract

    "In der aktuellen politischen Diskussion wird immer wieder behauptet, dass sich Sozialleistungsempfänger wegen mangelnder Lohnanreize gegen die Aufnahme von Arbeit entscheiden und damit dauerhaft in Armut verbleiben (Armutsfallentheorem). Sozialpolitische Reformen setzen aufgrund dieser Befürchtungen zunehmend auf 'Arbeit gegen Armut'. Hier beginnt die Untersuchung. In einem ersten Schritt wird die Auffassung, dass Arbeit der Schlüssel zur Lösung des Armutsproblems in modernen Gesellschaften ist, historisch-soziologisch untersucht. In einem weiteren Schritt werden die theoretischen Grundlagen des Armutsfallentheorems diskutiert. Wie verhält es sich aber nun mit dem Realitätsgehalt des Armutsfallentheorems? Die meisten empirischen Untersuchungen belegen, dass Sozialleistungsbezug überwiegend kurzfristiger Natur ist. Ausgehend von diesen Ergebnissen wird eine eigene Datenauswertung des Sozio-oekonomischen Panels (Sozialhilfe) vorgestellt." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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    Lousy and lovely jobs: The rising polarization of work in Britain (2007)

    Goos, Maarten ; Manning, Alan ;

    Zitatform

    Goos, Maarten & Alan Manning (2007): Lousy and lovely jobs: The rising polarization of work in Britain. In: The Review of Economics and Statistics, Jg. 89, H. 1, S. 118-133. DOI:10.1162/rest.89.1.118

    Abstract

    "This paper shows that the United Kingdom since 1975 has exhibited a pattern of job polarization with rises in employment shares in the highest- and lowest-wage occupations. This is not entirely consistent with the idea of skill-biased technical change as a hypothesis about the impact of technology on the labor market. We argue that the 'routinization' hypothesis recently proposed by Autor, Levy, and Murnane (2003) is a better explanation of job polarization, though other factors may also be important. We show that job polarization can explain one-third of the rise in the log(50/10) wage differential and one-half of the rise in the log(90/50)." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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    Eine Bestandsaufnahme: Niedriglohnbeschäftigung in Deutschland (2007)

    Grün, Carola; Rhein, Thomas;

    Zitatform

    Grün, Carola & Thomas Rhein (2007): Eine Bestandsaufnahme: Niedriglohnbeschäftigung in Deutschland. In: IAB-Forum H. 1, S. 8-12.

    Abstract

    Nach nationalen und internationalen Analysen gilt ein Lohn als Niedriglohn, der weniger als zwei Drittel des mittleren Lohns (Medianlohns) aller Beschäftigten beträgt. Maßgebend für die Einordnung ist der effektiv gezahlte Brutto-Lohn, nicht der Tariflohn. Auf dieser Basis unternimmt der Beitrag eine Bestandsaufnahme des Niedriglohnsektors in der Bundesrepublik Deutschland und analysiert darüber hinaus unter dem Stichwort 'Niedriglohnarmut' die Lebenssituation der Betroffenen. Demnach liegt der Anteil der Niedriglohnbeschäftigten an allen Vollzeitbeschäftigten im Jahre 2005 bei gut 18 Prozent. Die am stärksten betroffenen Personenkreise sind: Frauen, in Ostdeutschland Beschäftigte, Jugendliche bzw. junge Erwachsene, Personen ohne abgeschlossene Berufsausbildung, Beschäftigte in Kleinbetrieben sowie Personen mit nicht-deutscher Staatsangehörigkeit. Niedriglohnjobs konzentrieren sich auf bestimmte Branchen und Berufe mit Schwerpunkt im Dienstleistungssektor (Hotel- und Gaststättengewerbe, Einzelhandel, personenbezogene Dienstleistungen). Obwohl niedriger Lohn 'nicht zwangsläufig auch Armut bedeutet', müsste zur Vermeidung eines erhöhten Armutsrisikos der Niedriglohnbereich zu einer echten Brücke in den ersten Arbeitsmarkt werden. Ein Vergleich mit Großbritannien zeigt, dass die Niedriglohnbeschäftigung sowohl was die Größe des Niedriglohnsektors als auch was die Verteilung der Löhne unterhalb der Niedriglohnschwelle angeht, in beiden Ländern nahezu das gleiche Niveau erreicht hat. (IAB)

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    Perspectives of workers with low qualifications in Germany under the pressures of globalization and technical progress (2007)

    Hagemann, Harald; Rukwid, Ralf;

    Zitatform

    Hagemann, Harald & Ralf Rukwid (2007): Perspectives of workers with low qualifications in Germany under the pressures of globalization and technical progress. (Hohenheimer Diskussionsbeiträge 291/2007), Stuttgart, 31 S.

    Abstract

    "This paper gives a detailed analysis of the perspectives of workers with low qualifications in Germany under the twofold pressures of globalization and technological change. First, alternative explanations for the skill-bias in the development of labour demand are discussed, with particular emphasis on the 'trade versus technology' debate. The consequences of the demand shift away from low-skilled labour in Germany are examined in a detailed empirical analysis of the development of (un)employment problems differentiated for qualification groups. Compared to other advanced economies, Germany shows a higher unemployment rate among less-qualified workers which is generally associated with a lack of flexibility in the German wage structure. However, an analysis of German, U.S. and British wage data based on the Cross National Equivalent File (CNEF) does not confirm the assumption of a simple monocausal relationship between wage disparity and the intensity of group-specific unemployment. Finally, some political approaches for an improvement of the job prospects of less-qualified persons in Germany are outlined briefly and evaluated against the background of the empirical results." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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    Frauen in "einfachen" Tätigkeiten (2007)

    Hieming, Bettina; Jaehrling, Karen ; Rubery, Jill ; Grimshaw, Damian ; Stupnytskyy, Oleksandr; Weinkopf, Claudia ; Kalina, Thorsten; Schimron, Nirit;

    Zitatform

    Hieming, Bettina, Karen Jaehrling, Thorsten Kalina, Claudia Weinkopf, Damian Grimshaw, Jill Rubery, Nirit Schimron & Oleksandr Stupnytskyy (2007): Frauen in "einfachen" Tätigkeiten. Brüssel, 97 S.

    Abstract

    "Die Studie 'Frauen in 'einfachen' Tätigkeiten' bezieht sich auf drei Länder: die Tschechische Republik, Deutschland and Großbritannien. In Teil 1 geben wir einführend einen Überblick zur Frauenbeschäftigung in den drei Ländern sowie die Rolle der Teilzeitarbeit und ausgewählte Elemente der institutionellen Rahmenbedingungen. In Teil 2 stehen die Charakteristika der Arbeitsplätze im Vordergrund, die die in den meisten Fällen steigende Erwerbsneigung von Frauen absorbieren und es wird analysiert, welche Tätigkeiten und Branchen für die Frauenerwerbstätigkeit besonders wichtig sind. Insbesondere wird untersucht, in welchem Ausmaß ausgewählte Tätigkeiten Beschäftigungswachstum aufweisen und inwieweit dies (gering qualifizierten) Frauen Beschäftigungschancen eröffnet. In Teil 3 wird die Qualität der Arbeitsplätze genauer unter die Lupe genommen. In Teil 4 identifizieren wir mögliche Ansatzpunkte für Maßnahmen, die auf eine Erhöhung der sozialen Wertschätzung und der Qualität von 'einfachen' Arbeitsplätzen für Frauen abzielen, und beschreiben 13 Beispiele guter Praxis aus den drei Ländern. Abschließend werden in Teil 5 aufbauend auf den Ergebnissen unserer Analysen Schlussfolgerungen und Empfehlungen gegeben, die sich auf Entlohnung, industrielle Beziehungen, Qualifizierung, Arbeitszeitflexibilität und Work-Life Balance sowie das gesellschaftlich Ansehen und die Arbeitsmarktpolitik beziehen. Insgesamt sprechen unsere Ergebnisse dafür, dass der Blick nicht alleine auf eine quantitative Ausweitung von Einfacharbeit gerichtet werden darf. Vielmehr muss das gesamte Qualifikationsspektrum in den Blick genommen und der Qualität der Beschäftigung mehr Beachtung geschenkt werden." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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    Labor market effects of international outsourcing: how measurement matters (2007)

    Horgos, Daniel;

    Zitatform

    Horgos, Daniel (2007): Labor market effects of international outsourcing. How measurement matters. (SOEPpapers on multidisciplinary panel data research at DIW Berlin 58), Berlin, 32 S.

    Abstract

    "As regards labor market effects of International Outsourcing, empirical studies have difficulties in confirming theoretical results. The use of different indices adds to the puzzle. The paper examines whether measurement differences are one reason for the mismatch between empirical and theoretical findings. In fact, considering the properties of various outsourcing indices and applying a panel data estimation of the effects on the within industries' wage gap in Germany, theory and empirics can be reconciled: while the wage gap increases in the aggregate, the service sector and the high skill intensive industries, it decreases in the low skill intensive industries - which is in line with theoretical findings by Arndt (1997, 1998)." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Inequality and poverty re-examined (2007)

    Jenkins, Stephen P. ; Bazen, Stephen; Nolan, Brian ; Micklewright, John; Phipps, Shelley; Booth, Alison L. ; Ravallion, Martin ; Bryan, Mark L. ; Sahn, David; Cappellari, Lorenzo ; Schnepf, Sylke V. ; Harding, Ann; Süssmuth, Bernd ; Levy, Horacio; Sutherland, Holly ; Lloyd, Rachel; von Weizsäcker, Robert K.; Micklewright, John; Younger, Stephen D.; Brandolini, Andrea ; Duclos, Jean-Yves; Warren, Neil; Lietz, Christine; Weizsäcker, Robert K. von; Jenkins, Stephen P. ; Whelan, Christopher T. ; Burton, Peter; Woolley, Frances;

    Zitatform

    Jenkins, Stephen P. & John Micklewright (Hrsg.) (2007): Inequality and poverty re-examined. Cambridge u.a.: Oxford University Press, 306 S.

    Abstract

    "This book seeks to provide a guide to some of the new approaches that have been developed in the light of international initiatives to reduce poverty and the notable increases in income inequality and poverty that have occurred across many western countries in recent years. These new approaches have to some degree been facilitated by the emergence of new techniques and a growing availability of data that enables cross national comparisons not only of income variables but also of measures of welfare such as education achievement, nutritional status in developing countries and wealth and deprivation indicators in the developed world. Including specially commissioned research from a distinguished list of international authors, this volume makes a real contribution to the public debate surrounding inequality and poverty as well as providing new empirical information about them from around the world." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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    Do wage subsidies increase employment in subsidized firms? (2007)

    Kangasharju, Aki;

    Zitatform

    Kangasharju, Aki (2007): Do wage subsidies increase employment in subsidized firms? In: Economica, Jg. 74, H. 293, S. 51-67. DOI:10.1111/j.1468-0335.2006.00525.x

    Abstract

    "This paper examines whether subsidized jobs have contributed to employment in subsidized firms or have merely substituted for non-subsidized ones. The data-set is an unbalanced panel of some 31,000 firms that are followed annually between 1995 and 2002. The analysis is based on difference-in-differences, which is adjusted by regression and matching methods. The results indicate that wage subsidies stimulate employment, and that the magnitude of the effect is as aimed. I also found that subsidies have no sizeable effects on non-subsidized firms of the industry or the geographical area in question." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Die Bildungsungleichheit des Erwerbsverhaltens von Frauen mit Kindern: Westdeutschland im Vergleich zwischen 1976 und 2004 (2007)

    Kreyenfeld, Michaela ; Konietzka, Dirk ; Böhm, Sebastian;

    Zitatform

    Kreyenfeld, Michaela, Dirk Konietzka & Sebastian Böhm (2007): Die Bildungsungleichheit des Erwerbsverhaltens von Frauen mit Kindern. Westdeutschland im Vergleich zwischen 1976 und 2004. In: Zeitschrift für Soziologie, Jg. 36, H. 6, S. 434-452. DOI:10.1515/zfsoz-2007-0603

    Abstract

    "Der kontinuierliche Anstieg der Erwerbsbeteiligung von Frauen in Westdeutschland seit den 1960er Jahren verdeckt eine erhebliche Vielfalt des Wandels der Erwerbmuster in verschiedenen Teilgruppen der Frauen. Wir untersuchen die Ungleichheit der Vollzeit- und Teilzeiterwerbstätigkeit zwischen hoch und gering qualifizierten Müttern. Die empirischen Analysen auf der Basis der Scientific-Use-Files der Mikrozensen der Jahre 1976 bis 2004 zeigen einen Anstieg der Anteile Teilzeit und marginal beschäftigter Frauen und zugleich einen Rückgang der Anteile Vollzeit erwerbstätiger Frauen mit Kindern. Gering qualifizierte Mütter weisen einen überproportional starken Rückgang der Vollzeiterwerbsbeteiligung auf, weshalb die Ungleichheit des Erwerbsverhaltens von Müttern nach dem Ausbildungsniveau zugenommen hat. Das 'Dual-Earner-Modell' der Familie hat sich in Westdeutschland zunehmend selektiv unter hoch qualifizierten Frauen sowie doppelt hoch qualifizierten Paaren etabliert. Die wahrscheinlichen Folgen sind eine Konzentration von ökonomischen Ressourcen und eine vergrößerte soziale Ungleichheit zwischen Haushalten und Familien." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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    Durch Niedriglohn zu mehr Beschäftigung?: ostdeutsche Erfahrungen oder Wie kann eine Gesamtstrategie für mehr Beschäftigung aussehen? Dokumentation der gemeinsamen Tagung des Forum Ostdeutschland der Sozialdemokratie e.V. und der Hans-Böckler-Stiftung am 1. Dezember 2006 (2007)

    Lemme, Steffen; Horn, Gustav-Adolf; Jurk, Thomas; Brenke, Karl; Bispinck, Reinhard; Ziegler, Dagmar; Schöb, Ronnie ; Guggemos, Michael; Walwei, Ulrich ;

    Abstract

    Der Band dokumentiert die Beiträge und Diskussionen der gemeinsamen Tagung des 'Forum Ostdeutschland der Sozialdemokratie e.V.' und der Hans-Böckler-Stiftung zu ostdeutschen Erfahrungen in Bezug auf den Zusammenhang von Niedriglohn und Beschäftigung. Massenarbeitslosigkeit ist die drängendste wirtschaftliche, soziale und gesellschaftspolitische Herausforderung an die Politik. Insbesondere die Situation in Ostdeutschland ist dadurch gekennzeichnet, dass strukturelle Probleme die Beschäftigungschancen von Menschen mit geringer Qualifikation und niedrigem Einkommen mindern. Der erste Teil der Tagung unternimmt eine Bestandsaufnahme der Situation in den neuen Bundesländern und diskutiert insbesondere die Themen, ob es sich bei dem sogenannten Niedriglohnsektor in Ostdeutschland nicht um eine schon weitgehend tariffreie Zone handelt und wie die Perspektiven der Lohn- und Tarifpolitik und die sektoralen und regionalen Unterschiede auf dem Arbeitsmarkt Ost sind. Im Mittelpunkt des zweiten Teils der Tagung steht die Entwicklung einer Gesamtstrategie für mehr Beschäftigung. Die Beiträge erläutern, dass alle Erfahrungen des letzten Jahrzehnts zeigen, dass ein Zusammenhang zwischen niedrigem Lohnniveau und hohem Beschäftigungsniveau in den ostdeutschen Ländern nicht existiert. Stagnierende Löhne dämpfen die Binnennachfrage und führen zu einer Verfestigung der Arbeitslosigkeit. Die Tagung diskutiert das Konzept 'Vorrang für reguläre Arbeitsplätze: Ein Konzept für existenzsichernde Beschäftigung im Niedriglohnbereich', mit dem die Arbeitsmarktchancen für Menschen mit geringer Qualifikation und geringen Einkommensmöglichkeiten verbessert werden sollen. (IAB)

    Beteiligte aus dem IAB

    Walwei, Ulrich ;
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  • Literaturhinweis

    Armut von Erwerbstätigen in europäischen Wohlfahrtsstaaten: Niedriglöhne, staatliche Transfers und die Rolle der Familie (2007)

    Lohmann, Henning;

    Zitatform

    Lohmann, Henning (2007): Armut von Erwerbstätigen in europäischen Wohlfahrtsstaaten. Niedriglöhne, staatliche Transfers und die Rolle der Familie. Wiesbaden: VS, Verl. für Sozialwissenschaften, 276 S.

    Abstract

    "Im Zuge der wohlfahrtstaatlichen Reformen der letzten Jahre ist Armut von Erwerbstätigen auch in Europa zu einem Problem geworden. Allerdings bestehen deutliche Länderunterschiede im Ausmaß und in der Struktur der Armut von Erwerbstätigen. Der Autor argumentiert, dass dies eine Folge der unterschiedlichen Ausgestaltung institutioneller Rahmenbedingungen (soziales Sicherungssystem, Lohnverhandlungssystem, Maßnahmen zur Vereinbarkeit von Beruf und Familie) ist. Weiter wird gefragt, welche Konsequenzen die gegenwärtigen Reformen für die Entwicklung der Armut von Erwerbstätigen haben. In empirischen Analysen wird die Entwicklung in 15 europäischen Ländern im Zeitraum von 1994 bis 2004 betrachtet." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Does the minimum wage cause inefficient rationing? (2007)

    Luttmer, Erzo F.P.;

    Zitatform

    Luttmer, Erzo F.P. (2007): Does the minimum wage cause inefficient rationing? In: The B.E. Journal of Economic Analysis and Policy, Jg. 7, H. 1, S. 1-42. DOI:10.2202/1935-1682.1768

    Abstract

    "By not allowing wages to clear the labor market, the minimum wage could cause workers with low reservation wages to be rationed out while equally skilled workers with higher reservation wages are employed. This paper exploits overlapping CPS panels to more precisely identify those most affected by the minimum wage, a group I refer to as the 'unskilled.' I test for inefficient rationing by examining whether the reservation wages of employed unskilled workers in states where the 1990-1991 federal minimum wage increase had the largest impact rose relative to reservation wages of unskilled workers in other states. I find that proxies for reservation wages of unskilled workers in high-impact states did not rise relative to reservation wages in other states, suggesting that the increase in the minimum wage did not cause jobs to be allocated less efficiently. However, even if rationing is efficient, the minimum wage can still entail other efficiency costs (e.g., from employment reductions)." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Wenn Arbeit arm macht: der Niedriglohnsektor als Boombranche (2007)

    Manske, Alexandra; Heil, Vanessa;

    Zitatform

    Manske, Alexandra & Vanessa Heil (2007): Wenn Arbeit arm macht. Der Niedriglohnsektor als Boombranche. In: Blätter für deutsche und internationale Politik, Jg. 52, H. 8, S. 995-1002.

    Abstract

    Der Beitrag setzt sich kritisch mit der Entwicklung des Niedriglohnsektors auseinander, der seit Mitte der 1990er Jahre in der Bundesrepublik Deutschland ständig wächst. Ein Indiz für diese Entwicklung sehen die Autorinnen in der Ausweitung atypischer Beschäftigungsverhältnisse als arbeitsmarktpolitisches Instrument im Zuge der Hartz-Gesetzgebung (Motto: 'Sozial ist, was Arbeit schafft'). Eigentliche Ursache für das gezielt betriebene Wachstum des Niedriglohnsektors ist nach ihrer Auffassung der Rückzug des Staates aus seiner sozialen Verantwortung, die sich in einem Abbau des Sozialstaats manifestiert. Diese Politik führt zu einer zunehmenden Spaltung der Gesellschaft. Der Beitrag zeichnet nach, wie sich der Niedriglohnsektor in den letzten Jahren entwickelt hat und wie sich die Neuregelung der geringfügigen Beschäftigung seit dem Jahr 2003 ausgewirkt hat. Die konkrete Darstellung der 'Situation ganz unten auf dem Arbeitsmarkt' zeigt, dass sich zunehmend eine Schicht der 'Working Poor' herausbildet, die nur mit mehreren Jobs 'irgendwie' über die Runden kommt. Die Autorinnen kommen zu dem Schluss, dass die Tarifpolitik sich nicht zu einer 'Eindämmung der Niedriglohnschwemme' eignet und plädieren für einen Mindestlohn 'als letzter Ausweg', um die 'verheerende Abwärtsspirale in der Lohnentwicklung' zu stoppen, wobei sich die Höhe des Mindestlohns an der Entwicklung des allgemeinen gesellschaftlichen Wohlstandsniveaus orientieren soll. (IAB)

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  • Literaturhinweis

    Minimum wages, the Earned Income Tax Credit, and employment: evidence from the post-welfare reform era (2007)

    Neumark, David ; Wascher, William ;

    Zitatform

    Neumark, David & William Wascher (2007): Minimum wages, the Earned Income Tax Credit, and employment. Evidence from the post-welfare reform era. (IZA discussion paper 2610), Bonn, 38 S.

    Abstract

    "We study the effects of minimum wages and the EITC in the post-welfare reform era. For the minimum wage, the evidence points to disemployment effects that are concentrated among young minority men. For young women, there is little evidence that minimum wages reduce employment, with the exception of high school dropouts. In contrast, evidence strongly suggests that the EITC boosts employment of young women (although not teenagers). We also explore how minimum wages and the EITC interact, and the evidence reveals policy effects that vary substantially across different groups. For example, higher minimum wages appear to reduce earnings of minority men, and more so when the EITC is high. In contrast, our results indicate that the EITC boosts employment and earnings for minority women, and coupling the EITC with a higher minimum wage appears to enhance this positive effect. Thus, whether or not the policy combination of a high EITC and a high minimum wage is viewed as favorable or unfavorable depends in part on whose incomes policymakers are trying to increase." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Job mobility and wage mobility of high- and low-paid workers (2007)

    Pavlopoulos, Dimitris ; Fouarge, Didier ; Vermunt, Jeroen K. ; Muffels, Ruud ;

    Zitatform

    Pavlopoulos, Dimitris, Didier Fouarge, Ruud Muffels & Jeroen K. Vermunt (2007): Job mobility and wage mobility of high- and low-paid workers. In: Schmollers Jahrbuch, Jg. 127, H. 1, S. 47-58.

    Abstract

    Untersuchungen haben gezeigt, dass freiwillige Wechsel von Arbeitsplätzen einen positiven Effekt auf den Einkommensanstieg haben. Die Studie geht davon aus, dass die Auswirkung eines Arbeitsplatzwechsels auf die Einkommensmobilität von der Position in der Einkommensverteilung abhängt. Mit Hilfe von Paneldaten aus Großbritannien und Deutschland wird gezeigt, dass ein Wechsel des Arbeitgebers nur bei niedrig bezahlten Arbeitern eine Einkommenserhöhung zur Folge hat. Der Arbeitsplatzwechsel innerhalb eines Unternehmens produziert im Durchschnitt moderate Einkommenszuwächse in Großbritannien, hat aber in Deutschland keine Auswirkungen. (IAB)

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  • Literaturhinweis

    Mindestlöhne 2007: Beträge zwischen 92 EUR und 1570 EUR brutto pro Monat (2007)

    Regnard, Pierre;

    Zitatform

    Regnard, Pierre (2007): Mindestlöhne 2007. Beträge zwischen 92 EUR und 1570 EUR brutto pro Monat. (Statistik kurz gefasst. Bevölkerung und soziale Bedingungen 71/2007), Brüssel, 6 S.

    Abstract

    "Im Januar 2007 variierten die gesetzlichen Mindestlöhne von 92 bis 1570 Euro brutto pro Monat. Im Januar 2007, gab es in 20 der 27 Mitgliedstaaten der EU sowie in einem Kandidatenland gesetzliche Mindestlöhne. Bei der Höhe der Mindestlöhne waren große Unterschiede zu verzeichnen: Die Spanne reichte von 92 Euro pro Monat in Bulgarien bis zu 1 570 Euro pro Monat in Luxemburg. Auf der Basis von Kaufkraftparitäten werden die Unterschiede jedoch deutlich geringer. In den Mitgliedstaaten sind die Mindestlöhne in EUR jährlich um durchschnittlich 1 % bis 18 % gestiegen. Der Anteil der Vollzeitarbeitnehmer mit Mindestlohn variiert stark zwischen den einzelnen Ländern und ist bei Frauen im Allgemeinen sehr viel höher als bei Männern. Der Mindestlohn liegt zwischen 33 % und 52 % der durchschnittlichen Bruttomonatsverdienste in der Industrie und im Dienstleistungssektor." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Schwierige Fortschreibung: Der Trend bleibt - Geringqualifizierte sind häufiger arbeitslos (2007)

    Reinberg, Alexander; Hummel, Markus;

    Zitatform

    Reinberg, Alexander & Markus Hummel (2007): Schwierige Fortschreibung: Der Trend bleibt - Geringqualifizierte sind häufiger arbeitslos. (IAB-Kurzbericht 18/2007), Nürnberg, 6 S.

    Abstract

    "Die Fortschreibung der qualifikationsspezifischen Arbeitslosenquoten ist schwierig geworden. Denn die Veränderungen in den Datengrundlagen seit 2005 lassen Rückschlüsse auf die zeitliche Entwicklung des qualifikationsspezifischen Arbeitsmarktgeschehens kaum mehr zu. So wird der im Mikrozensus festgestellte Anstieg der Erwerbstätigenzahlen insbesondere bei den Geringqualifizierten durch andere Statistiken nicht gestützt. Auch die Arbeitslosenzahlen nach Qualifikation müssen vorsichtig interpretiert werden. Denn seit der Hartz-IV-Reform werden mehr erwerbsfähige Personen in der Arbeitslosenstatistik erfasst als vorher. Dies führte bei den Geringqualifizierten zu einem überdurchschnittlichen Anstieg der Zahl an registrierten Arbeitslosen. Trotz aller methodischen Vorbehalte ist die Fortschreibung der qualifikationsspezifischen Arbeitslosenquoten auf gesamtdeutscher Ebene vertretbar. Dabei bestätigt sich der langfristige Trend einer zunehmenden Spreizung der Arbeitsmarktrisiken zwischen oben und unten. In welchem Teil Deutschlands Frauen oder Männer auch leben und welchen Alters sie auch sind: Immer liegen die Arbeitslosenquoten der Geringqualifizierten deutlich über denen der beruflich Qualifizierten und erst recht über dem Niveau der Akademiker." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Hummel, Markus;
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  • Literaturhinweis

    Qualifikationsspezifische Arbeitslosigkeit im Jahr 2005 und die Einführung der Hartz-IV-Reform: empirische Befunde und methodische Probleme (2007)

    Reinberg, Alexander; Hummel, Markus;

    Zitatform

    Reinberg, Alexander & Markus Hummel (2007): Qualifikationsspezifische Arbeitslosigkeit im Jahr 2005 und die Einführung der Hartz-IV-Reform. Empirische Befunde und methodische Probleme. (IAB-Forschungsbericht 09/2007), Nürnberg, 45 S.

    Abstract

    "Dass die Chancen und Risiken auf dem Arbeitsmarkt ganz zentral von den vorhandenen Qualifikationen abhängen, ist seit langem bekannt. Ein wichtiger Indikator hierfür sind die qualifikationsspezifischen Arbeitslosenquoten, deren Aktualisierung mittlerweile jedoch erhebliche Probleme aufwirft. Denn seit dem Jahr 2005 haben sich die statistischen Datenquellen in einer Art verändert, die nur noch schwer Rückschlüsse auf die zeitliche Entwicklung des qualifikationsspezifischen Arbeitsmarktgeschehens zulassen. Da gleichzeitig auch noch die Hartz-IV-Reform in Kraft trat, besteht die Gefahr, die Wirkungen ökonomischer und sozialpolitischer Entwicklungen mit statistischen Artefakten zu verwechseln. Es ist deshalb unabdingbar, die in den Statistiken abgebildete zeitliche Entwicklung auf ihren Realitätsgehalt hin zu überprüfen. Dabei zeigt sich folgendes: Wegen diesen statistisch/methodischen Veränderungen können wir guten Gewissens die qualifikationsspezifischen Arbeitslosenquoten zwar nicht mehr in der gewohnten regionalen Differenzierung ausweisen, wohl aber für Gesamtdeutschland. Vor einer unkritischen Interpretation der Arbeitslosen- und Erwerbstätigenbestände im Zeitverlauf ist jedoch zu warnen. An unseren Grundaussagen ändert sich deshalb aber nichts. Für die Position am Arbeitsmarkt ist die Qualifikation nach wie vor entscheidender als das Geschlecht, das Alter oder auch der Landesteil, in dem man lebt." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Hummel, Markus;
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  • Literaturhinweis

    Der Niedriglohnsektor: Entwicklungstendenzen und Perspektiven (2007)

    Rhein, Thomas;

    Zitatform

    Rhein, Thomas (2007): Der Niedriglohnsektor. Entwicklungstendenzen und Perspektiven. In: Diakonie Unternehmen, Jg. 4, H. 1, S. 5-9.

    Abstract

    Die öffentliche Arbeitsmarktdebatte wird von Themen wie Arbeitslosigkeit gering Qualifizierter, Niedriglöhnen, 'Lohndumping' oder Mindestlohnforderungen dominiert. Der Beitrag unternimmt einen Versuch der Versachlichung dieser Debatte, indem er aus Sicht der Arbeitsmarktforschung einen Überblick über das bestehende Ausmaß des Niedriglohnsektors und die Entwicklungstendenzen der letzten Jahre gibt. Dieser Sektor weist so viele unterschiedliche Formen auf, dass man aus Sicht des Autors nicht von einem, sondern von mehreren Niedriglohnsektoren sprechen sollte. Unter Auslassung der Ein-Euro-Jobs wird die Entwicklung in folgenden Problembereichen bilanziert: geringbezahlte Arbeitskräfte aus osteuropäischen Ländern, niedrig bezahlte Jobs in 'normaler' sozialversicherungspflichtiger Beschäftigung, Risikogruppen, Teilzeit- und Minijobs. Eine zentrale Frage ist, wo und wie mehr Arbeitsplätze mit angemessener sozialer Absicherung für gering Qualifizierte entstehen können. In erster Linie ist dabei nach Meinung des Autors an den Bereich der personenbezogenen Dienstleistungen, wie soziale Tätigkeit im haushaltsnahen Bereich, insbesondere bei der häuslichen Pflege zu denken. In diesem Bereich besteht ein großes Beschäftigungspotenzial, bei dessen Mitgestaltung den Wohlfahrtsverbänden eine wichtige Rolle zukommt. (IAB)

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  • Literaturhinweis

    Impact of the minimum wage on the incidence of second job holding in Britain (2007)

    Robinson, Helen; Wadsworth, Jonathan ;

    Zitatform

    Robinson, Helen & Jonathan Wadsworth (2007): Impact of the minimum wage on the incidence of second job holding in Britain. In: Scottish Journal of Political Economy, Jg. 54, H. 4, S. 553-574. DOI:10.1111/j.1467-9485.2007.00429.x

    Abstract

    "The advent of any earnings boost, such as provided by the introduction of a minimum wage, might be expected to reduce the supply of low-paid individuals wanting to hold a second job. This paper uses difference-in-differences estimation on a panel of individuals matched across successive Labour Force Surveys around the time of the introduction of the national minimum wage in the United Kingdom in order to estimate the impact of the minimum wage and its subsequent upratings on second job working. There is little evidence to suggest that the extra pay provided by the introduction of the minimum wage was sufficient to affect the incidence of second job holding significantly. However, hours worked in the main job by second job holders may have risen relative to those not covered by the minimum wage; and hours worked in second jobs may have fallen for those whose second job was initially below the minimum." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Arbeitslosigkeit und Lohnspreizung: Empirische Befunde zur Arbeitsmarktsituation gering Qualifizierter in Deutschland (2007)

    Rukwid, Ralf;

    Zitatform

    Rukwid, Ralf (2007): Arbeitslosigkeit und Lohnspreizung: Empirische Befunde zur Arbeitsmarktsituation gering Qualifizierter in Deutschland. In: Wirtschaft und Gesellschaft, Jg. 33, H. 3, S. 391-420.

    Abstract

    "In den Industriestaaten stehen die weniger qualifizierten Arbeitskräfte derzeit unter einem erheblichen Anpassungsdruck. Die Nachfragestruktur auf dem Arbeitsmarkt hat sich in den letzten Jahrzehnten zuungunsten der formal Ungelernten verschoben, wobei als die Hauptursachen dieser Entwicklung die Globalisierung sowie ein qualifikationsverzerrter technischer Fortschritt gelten. Ziel dieses Beitrags ist eine detaillierte Analyse der Arbeitsmarktsituation gering Qualifizierter in Deutschland. Es wird gezeigt, dass sich die Beschäftigungschancen für Erwerbspersonen ohne abgeschlossene Berufsausbildung seit Mitte der 1970er Jahre systematisch und gegenüber den höher Qualifizierten überproportional verschlechtert haben. Dabei übertrifft die aktuelle gruppenspezifische Arbeitslosenquote der Ungelernten in Deutschland diejenige fast aller anderen OECD-Staaten. Dies wird häufig als Beleg für eine im Ländervergleich außerordentliche Problemlage gewertet und mit inflexiblen Lohnstrukturen in direkten Zusammenhang gebracht. Dieser Beitrag soll mit Hilfe einer empirischen Analyse von deutschen, amerikanischen und britischen Lohndaten auf Basis des Cross National Equivalent File (CNEF) Aufschlüsse über den tatsächlichen Grad der Flexibilität der deutschen Lohnstruktur geben. Hierbei werden landesspezifische Entwicklungstendenzen bei der Lohnverteilung beschrieben und der jeweilige Umfang an Lohnspreizung geschätzt. Zudem wird mittels Berechnung von Subgruppendisparitäten und der Durchführung von Dekompositionsverfahren der Zusammenhang zwischen Lohnungleichheit und formaler Qualifikation untersucht. Vor dem Hintergrund dieser Analyseergebnisse sowie alternativer Studien erfolgt schließlich eine Einordnung der verschiedenen Politikansätze zur Verbesserung der Beschäftigungssituation gering Qualifizierter. Im Mittelpunkt der wirtschaftspolitischen Diskussion in Deutschland stehen neben Qualifizierungsstrategien vor allem Vorschläge einer stärkeren Lohndifferenzierung speziell im unteren Einkommensbereich. Eine simple monokausale Beziehung zwischen Lohnspreizung und der Intensität der Beschäftigungsprobleme gering qualifizierter Arbeitskräfte lässt sich anhand der in diesem Beitrag präsentierten empirischen Befunde allerdings nicht nachweisen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Arbeitslosigkeit und Lohnspreizung: Empirische Befunde zur Arbeitsmarktsituation gering Qualifizierter in Deutschland (2007)

    Rukwid, Ralf;

    Zitatform

    Rukwid, Ralf (2007): Arbeitslosigkeit und Lohnspreizung: Empirische Befunde zur Arbeitsmarktsituation gering Qualifizierter in Deutschland. (Schriftenreihe des Promotionsschwerpunkts Globalisierung und Beschäftigung 24), Hohenheim, 52 S.

    Abstract

    "In den Industriestaaten stehen die weniger qualifizierten Arbeitskräfte derzeit unter einem erheblichen Anpassungsdruck. Die Nachfragestruktur auf dem Arbeitsmarkt hat sich in den letzten Jahrzehnten zuungunsten der formal Ungelernten verschoben, wobei als die Hauptursachen dieser Entwicklung die Globalisierung sowie ein qualifikationsverzerrter technischer Fortschritt gelten. Ziel des Diskussionspapiers ist eine detaillierte Analyse der Arbeitsmarktsituation gering Qualifizierter in Deutschland. Es wird gezeigt, dass sich die Beschäftigungschancen für Erwerbspersonen ohne abgeschlossene Berufsausbildung seit Mitte der 1970er Jahre systematisch und gegenüber den höher Qualifizierten überproportional verschlechtert haben. Dabei übertrifft die aktuelle gruppenspezifische Arbeitslosenquote der Ungelernten in Deutschland diejenige fast aller anderen OECD-Staaten. Dies wird häufig als Beleg für eine im Ländervergleich außerordentliche Problemlage gewertet und mit inflexiblen Lohnstrukturen in direkten Zusammenhang gebracht. Der Beitrag soll mit Hilfe einer empirischen Analyse von deutschen, amerikanischen und britischen Lohndaten auf Basis des Cross National Equivalent File (CNEF) Aufschlüsse über den tatsächlichen Grad der Flexibilität der deutschen Lohnstruktur geben. Hierbei werden landesspezifische Entwicklungstendenzen bei der Lohnverteilung beschrieben und der jeweilige Umfang an Lohnspreizung geschätzt. Zudem wird mittels Berechnung von Subgruppendisparitäten und der Durchführung von Dekompositionsverfahren der Zusammenhang zwischen Lohnungleichheit und formaler Qualifikation untersucht. Vor dem Hintergrund dieser Analyseergebnisse sowie alternativer Studien erfolgt schließlich eine Einordnung der verschiedenen Politikansätze zur Verbesserung der Beschäftigungssituation gering Qualifizierter. Im Mittelpunkt der wirtschaftspolitischen Diskussion in Deutschland stehen neben Qualifizierungsstrategien vor allem Vorschläge einer stärkeren Lohndifferenzierung speziell im unteren Einkommensbereich. Eine simple monokausale Beziehung zwischen Lohnspreizung und der Intensität der Beschäftigungsprobleme gering qualifizierter Arbeitskräfte lässt sich anhand der in dem Beitrag präsentierten empirischen Befunde allerdings nicht nachweisen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Biographies of exclusion: poor work and poor transitions (2007)

    Schildrick, Tracy; MacDonald, Robert ;

    Zitatform

    Schildrick, Tracy & Robert MacDonald (2007): Biographies of exclusion: poor work and poor transitions. In: International Journal of Lifelong Education, Jg. 26, H. 5, S. 589-604. DOI:10.1080/02601370701559672

    Abstract

    "The usefulness of the concept of transition has been hotly contested in Anglophone youth studies over the past decade. A variety of criticisms have been ranged against it, including that it: presumes the continuing predominance of linear, obvious, mainstream pathways to adulthood; excludes wider youth questions in focusing narrowly on educational and employment encounters; prioritises normative and policy-focused assumptions and de-prioritises the actual lived experiences of young people; and is no longer a tenable concept, given the extension of youth phase and the blurring of it and 'adulthood' as distinct life-phases. Drawing upon qualitative, longitudinal studies with 'socially excluded' young adults, this paper contends with these arguments. The research participants were 186 'hard to reach' young women and men who were growing up in some of England's poorest neighbourhoods, some of whom were followed into their mid to late twenties. The studies confirmed many of the specific criticisms lodged against the idea of transition. Interviewees' lives post-school were marked by unpredictability, flux and insecurity. Engagement with post-16 education and training courses was common, despite wide-spread disaffection from school pre-16. Typically, these later learning encounters were short-lived, negatively assessed and un-related to labour market fortunes. Economic marginality and recurrent unemployment were uniform experiences. 'Hyper-conventional', class cultural orientations to employment drove post-school transitions, even when these motivations resulted only in low paid, low skill, insecure 'poor work'. In conclusion, we re-affirm the value of a broad and long view of youth transitions, situated in a panorama of socio-economic change. We argue that this sort of conceptualisation of transition is crucial to understanding the twists and turns of individual biographies and the coming together of these in socially structured patterns of inclusion, exclusion and inequality." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Ausgegrenzt und abgefunden? Innenansichten der Armut: eine empirische Studie (2007)

    Schulz, Claudia;

    Zitatform

    Schulz, Claudia (2007): Ausgegrenzt und abgefunden? Innenansichten der Armut. Eine empirische Studie. (Protestantische Impulse für Gesellschaft und Kirche 06), Münster u.a.: LIT, 190 S.

    Abstract

    Für die Studie der evangelischen Kirche über Armut in Deutschland wurden zwischen Dezember 2006 und April 2007 neun Gruppendiskussionen mit Menschen, die auf der Elbinsel Wilhelmsburg, einem sozialen Brennpunkt in Hamburg, leben, geführt. Junge und alte Menschen, Langzeitarbeitslose, Hartz IV-Empfänger, Ein-Euro-Jobber und Menschen, die vom Lohn ihrer Arbeit nicht leben können: Sie sprachen über ihre Ängste und Hoffnungen und darüber, wie sie ihre Situation selbst erleben. Die subjektive Sicht der Menschen nimmt die Studie zum Ausgangspunkt für die Frage nach den Konsequenzen für Kirche und Gesellschaft. Die Studie ist Teil des Projekts 'Teilhabe von unten', einem Gemeinschaftsprojekt der evangelischen Kirche. Sie ist damit auch Teil einer innerkirchlichen Diskussion über Armut, die sich 2006 in der EKD-Denkschrift 'Gerechte Teilhabe. Befähigung zu Eigenverantwortung und Solidarität' niederschlug. Die Gespräche, die im Rahmen der Studie geführt wurden, bestätigen eine zentrale These der EKD-Denkschrift: Jenseits der statistisch messbaren Zahlen besteht das tiefere Problem der Armut in Ausgrenzung und mangelnden Chancen zur Teilhabe an der Gesellschaft. Eine ganze Bevölkerungsgruppe sei quasi unsichtbar; das mache das Phänomen Armut zu einem Problem der Gesamtgesellschaft. Da sich laut Studie viele Arme nicht selbst aus dem Kreislauf der Ausgrenzung befreien können, müsse wirksame Hilfe von außen kommen. Sie müsse vor allem zupackend sein und 'die Routinen der Armen aufbrechend, ihnen Erfolgserlebnisse verschaffend auf dem Weg, ihre eigenen Möglichkeiten wieder zu entdecken und zu nutzen'. (IAB)

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