Arbeitsmarktpolitik für Ältere
Die Förderung der Beschäftigung Älterer steht wieder auf der politischen Agenda. Wir benötigten angesichts des demografischen Wandels eine Arbeitsmarktpolitik, die der Arbeitskräfteknappheit in den Betrieben entgegenwirkt.
Das Themendossier geht auf die arbeitsmarkt- und beschäftigungspolitischen Aspekte der Entwicklung des Arbeitsmarktes für Ältere ein.
- Erwerbstätigkeit und Arbeitslosigkeit Älterer
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Arbeitsmarkt- und beschäftigungspolitische Maßnahmen
- Gesamtbetrachtungen
- Initiativen und Kampagnen gegen Altersdiskriminierung
- Vermittlung und Beratung, Coaching
- Arbeitsbedingungen und Gesundheitsschutz
- Qualifizierung
- Subventionierung von Beschäftigung
- Lohnersatzleistungen, Bürgergeld, Arbeitslosengeld I und II
- Berufsausstieg, Übergang in Rente
- Arbeits- und Sozialrecht
- geografischer Bezug
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Literaturhinweis
Ageing and employment policies: Czech Republic (2004)
Zitatform
(2004): Ageing and employment policies. Czech Republic. (Ageing and employment policies), Paris, 116 S. DOI:10.1787/9789264016620-en
Abstract
Der Prozess der Überalterung der Bevölkerung ist in der Tschechischen Republik ausgeprägter als in den meisten anderen OECD-Staaten. Seit den frühen 1990er Jahren sinkt die Geburtenrat rapide und ist heute eine der niedrigsten der Welt. Gleichzeitig steigt die Lebenserwartung und der Anteil der über 65jährigen wird im Jahre 2025 im Vergleich zu der Bevölkerung zwischen 20 und 64 Jahren einen Anteil von 40 Prozent und 2050 von zwei Dritteln erreichen. Dies ist neben Japan der höchste Wert in der OECD. Das Problem wird noch dadurch verschärft, dass ältere Arbeitnehmer immer früher aus dem Arbeitsleben ausscheiden. 2002 befinden sich über 54 Prozent der 60jährigen Männer und nahezu 60 Prozent der 56jährigen Frauen im Ruhestand. Vor diesem Hintergrund wird die Arbeitsmarktsituation älterer Arbeitnehmer in der Tschechischen Republik untersucht. Um den sozioökonomischen Folgen der Überalterung der Bevölkerung zu begegnen, wird es entscheidend darauf ankommen, die Beschäftigungsperspektiven älterer Arbeitnehmer zu verbessern. Dazu müssen die Systeme der sozialen Sicherung so reformiert werden, dass die Anreize, sie früh in Anspruch zu nehmen, wegfallen und gleichzeitig Anreize zur Beschäftigung geschaffen werden. Beschäftigungsbarrieren für ältere Arbeitnehmer müssen beseitigt werden und gleichzeitig muss die Beschäftigungsförderung in Form von Weiterbildung, Förderungsprogrammen, der Schaffung altersgerechter Arbeitsplätze und die Vermittlung älterer Arbeitnehmer eine zentrale Rolle spielen. (IAB)
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Literaturhinweis
Ageing and employment policies: Finland (2004)
Zitatform
(2004): Ageing and employment policies. Finland. (Ageing and employment policies), Paris, 126 S. DOI:10.1787/9789264020313-en
Abstract
Der finnische Bevölkerung über 65 Jahren wird von 15 Prozent im Jahre 2000 auf 25 Prozent im Jahre 2025 steigen und 2050 28 Prozent erreichen. Damit altert die finnische Bevölkerung schneller als in anderen OECD-Ländern. Vor dem Hintergrund dieses demographischen Wandels wird die Arbeitsmarktsituation älterer Arbeitnehmer untersucht. Auffällig ist der Geschlechterunterschied in Hinblick auf die Erwerbsbeteiligung: sie liegt bei Frauen über 50 Jahren deutliche höher als bei Männern. Neben der Erhöhung der Erwerbsbeteilung älterer Männer ist die Reduzierung von Arbeitslosigkeit und Inaktivität durch Anreize ein weiteres Ziel. Die Struktur des Sozialversicherungssystems, vor allem der Arbeitslosenversicherung und des Rentenssystems, und Daten zu Erwerbsunfähigkeits- und Frührenten sowie Vorruhestand werden vorgestellt. Politisches Ziel in Finnland ist es, die Anreize, eine soziale Sicherung in Anspruch zu nehmen, zu senken und gleichzeitig mehr Anzeize zur Erhöhung der Erwerbsbeteiligung älterer Arbeitnehmer zu schaffen. Entsprechende politische Initiativen zur Beschäftigungsförderung älterer Arbeitnehmer setzen sowohl bei der Einstellungspraxis der Unternehmen als auch bei der der Weiterbildung und Vermittlung älterer Arbeitnehmer an. (IAB)
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Literaturhinweis
Sozialpolitische Flankierung einer verlängerten Erwerbsphase (2004)
Zitatform
(2004): Sozialpolitische Flankierung einer verlängerten Erwerbsphase. (Gesprächskreis Arbeit und Soziales 102), Bonn, 93 S.
Abstract
Der Band dokumentiert Ergebnisse einer Tagung, die von der Friedrich-Ebert-Stiftung im Jahr 2004 veranstaltet wurde. Im Mittelpunkt stand die Frage, welche sozialpolitischen Maßnahmen geeignet sind, um eine Verlängerung der Erwerbsphase zu unterstützen (IAB).
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Literaturhinweis
Ageing and employment policies: Italy (2004)
Zitatform
(2004): Ageing and employment policies. Italy. (Ageing and employment policies), Paris, 129 S. DOI:10.1787/9789264017047-en
Abstract
Die Bevölkerungen Italiens ist eine der ältesten in der OECD: 30 Prozent der italienischen Bevölkerung war im Jahre 2000 65 Jahre alt oder älter, im Jahre 2050 werden es vermutlich doppelt so viele sein. Vor dem Hintergrund dieses demographischen Wandels wird die Arbeitsmarktsituation älterer Arbeitnehmer in Italien untersucht. Die Erwerbsquote älterer Arbeitnehmer liegt mit 56 Prozent für Männer und 27 Prozent für Frauen unter dem OECD-Durchschnitt. Auf der Seite des Arbeitskräfteangebots müssen Barrieren für die Erwerbsbeteiliung älterer Menschen beseitigt werden; in Hinblick auf die Arbeitskräftenachfrage muss die Beschäftigungsfähigkeit älterer Abeitskräfte gefördert werden. Anzeize zur Erhöhung der Erwerbsbeteiligung älterer Arbeitnehmer sollen mit ihrer sozialer Sicherung kombiniert werden. Ein zentrale Rolle spielen dabei die Rentenreformen der 1990er Jahre. (IAB)
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Literaturhinweis
Arbeitsmarktpolitische Maßnahmen zugunsten Älterer: Rahmenbedingungen für ihren erfolgreichen Einsatz (2003)
Achtenhagen, Claudia;Zitatform
Achtenhagen, Claudia (2003): Arbeitsmarktpolitische Maßnahmen zugunsten Älterer. Rahmenbedingungen für ihren erfolgreichen Einsatz. (Europäische Hochschulschriften. Reihe 5, Volks- und Betriebswirtschaft 3038), Frankfurt am Main u.a.: Lang, 253 S.
Abstract
"Trotz leerer Haushaltskassen wird zu einem beachtlichen Anteil an teuren arbeitsmarktpolitischen Förderarten festgehalten, deren geringer Eingliederungserfolg anerkannt ist. Ziel dieser Arbeit ist es, empirisch die Gründe für die geringe Akzeptanz preiswerter Maßnahmen zu analysieren, die, sofern genutzt, relativ gute Verbleibsquoten aufweisen können. Darauf aufbauend werden die Rahmenbedingungen aufgezeigt, die mindestens berücksichtigt werden müssten, um arbeitsmarktpolitischen Instrumenten dauerhaften Erfolg bescheiden zu können. Ein besonderer Fokus ist dabei auf die Wechselwirkungen zwischen parallel angebotenen Maßnahmen und auf die Bedeutung der in ihre Umsetzung involvierten Akteure gerichtet (Altersteilzeit, Teilrente und Eingliederungsvertrag bzw. -zuschüsse). Die Relevanz dieser Aspekte lässt sich besonders an Maßnahmen verdeutlichen, die zur Verbesserung der beruflichen Situation älterer Personen gedacht sind." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Work to welfare: how men become detached from the labour market (2003)
Zitatform
Alcock, Pete, Christina Beatty, Stephen Fothergill, Rob MacMillan & Sue Yeandle (2003): Work to welfare. How men become detached from the labour market. Cambridge u.a.: Cambridge University Press, 291 S.
Abstract
"This book provides a new perspective on joblessness among men. During the last twenty years vast numbers of men of working age have moved completely out of the labour market into 'early retirement' or 'long-term sickness' and to take on new roles in the household. These trends stand in stark contrast to rising labour market participation among women. Based on an unprecedented range of new research on the detached male workforce in the UK, and located within an international context, the book offers a detailed exploration of the varied financial, family and health circumstances 'detached men' are living in. It also challenges conventional assumptions about the boundaries between unemployment, sickness and retirement and the true health of the labour market.
Inhaltsverzeichnis:
Part I. The Context for Labour Market Detachment: 1. The UK labour market; 2. The international context; 3. The benefits system;
Part II. New Evidence from the UK: 4. The detached male workforce; 5. Incapacity benefit and unemployment; 6. The over 50s; 7. Family, life course and labour market detachment; 8. The role of health in labour market detachment; 9. Getting by; 10. Back to work?;
Part III. The Policy Implications: 11. New roles, new deal; Appendix: Research methodology." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en)) -
Literaturhinweis
Phasing into retirement (2003)
Zitatform
Allen, Steven G., Robert L. Clark & Linda S. Ghent (2003): Phasing into retirement. (NBER working paper 9779), Cambridge, Mass., 30 S. DOI:10.3386/w9779
Abstract
"Employers have been launching phased retirement programs to help workers navigate the transition from work to retirement more effectively. This paper examines the experience of the phased retirement system for tenured faculty in the University of North Carolina system. After phased retirement was introduced, there was a sizable increase in the overall separation rate in the system. A multinomial logit model of the retirement decision as a function of pension incentives, employee performance, demographics, and campus characteristics is developed. The key empirical result is that the odds of entering phased retirement are strongly and inversely related to employee performance, as measured by recent pay increases." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Zur Verfassungsmäßigkeit der vorgezogenen Anhebung der Altersgrenze bei der Rente wegen Arbeitslosigkeit (2003)
Brall, Natalie;Zitatform
Brall, Natalie (2003): Zur Verfassungsmäßigkeit der vorgezogenen Anhebung der Altersgrenze bei der Rente wegen Arbeitslosigkeit. In: Deutsche Rentenversicherung, Jg. 58, H. 3/4, S. 133-145.
Abstract
"Der Gesetzgeber hat mit dem RRG 1992 beschlossen, die Altersgrenze für die Inanspruchnahme der Altersrente wegen Arbeitslosigkeit ab dem 1. Januar 2001 bis zum 31. Dezember 2012 stufenweise von 60 auf 65 Jahre anzuheben. Vier Jahre später, durch das Gesetz zur Förderung eines gleitenden Übergangs in den Ruhestand vom 23. Juli 1996 wurde für Versicherte, die nach dem 31. Dezember 1936 geboren wurden, der Beginn der Anhebung der Altersgrenze auf den 1. Januar 1997 vorgezogen und die Anhebungsphase verkürzt. Diese Regelung führte zu der Diskussion, ob die vorgezogene Anhebung der Altersgrenze für die Inanspruchnahme der Altersrente wegen Arbeitslosigkeit und die Rentenabschläge bei vorzeitiger Inanspruchnahme einer verfassungsrechtlichen Prüfung stand hält. Das Bundessozialgericht ist mit dieser Frage befasst. Weitere Verfahren befinden sich in der Instanz. Im Zusammenhang mit diesen Verfahren haben Fuchs und Köhler ein Rechtsgutachten erstellt. Sie sind der Ansicht, dass die vorzeitige Anhebung der Altersgrenze für die Inanspruchnahme einer Altersrente wegen Arbeitslosigkeit die betroffenen Rentenversicherten in ihren Grundrechten aus Art. 14 und Art. 3 GG verletze und daher verfassungswidrig sei. Der Beitrag befasst sich mit der Frage, ob die Regelung gegen das Eigentumsgrundrecht und den Gleichbehandlungsgrundsatz verstößt und setzt sich dabei mit dem Gutachten von Fuchs und Köhler auseinander." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Assessing anti-ageism routes to older worker re-engagement (2003)
Duncan, Colin;Zitatform
Duncan, Colin (2003): Assessing anti-ageism routes to older worker re-engagement. In: Work, employment and society, Jg. 17, H. 1, S. 101-120. DOI:10.1177/0950017003017001265
Abstract
"Measures that challenge ageism in employment are among the most prominent policy approaches towards reversing the dramatic decline over the last two decades in the labour market participation of older workers in developed economies. In Britain, such measures have evolved through three related phases: the 'business case' approach; equality routes, incorporating equal opportunities and diversity policies; and progress towards anti-age discrimination legislation. Discriminatory attitudes displayed by employers have been overemphasized in explaining early exit from the labour market. Paradoxically, targeting such prejudice and ignorance through the business case approach has narrowed the scope for challenging more covert forms of ageism in employment. Nor is age easily incorporated into equal opportunities and diversity agendas in effective ways. Moreover, legislation will need to depart significantly from the principles underlying voluntary approaches if it is to be successful. The ambiguity and fluidity of the ageism concept also allow scope for opportunistic responses on the part of labour market actors that can be detrimental to the interests of older workers, and preoccupation with ageism may therefore act to impede progress towards more targeted, co-ordinated and effective policy responses." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
The retirement effects of old-age pension and early retirement schemes in OECD countries (2003)
Zitatform
Duval, Romain (2003): The retirement effects of old-age pension and early retirement schemes in OECD countries. (OECD Economics Department working papers 370), Paris, 46 S. DOI:10.1787/308728704511
Abstract
"This paper examines the impact of old-age pension systems and other social transfer programmes on the retirement decision of older males in OECD countries. For each of the 55-59, 60-64 and 65+ age groups, a new panel dataset of retirement incentives embedded in those schemes is constructed for an illustrative worker. The main focus is on the implicit tax rate on working for five more years, which sums up various dimensions of retirement incentives such as the pension accrual rate but also, to a lesser extent, the availability and generosity of benefits. There is currently wide dispersion across OECD countries in implicit tax rates on continued work embedded in old-age pension and early retirement schemes: they are high in most Continental European Countries, compared with Japan, Korea, English-speaking and Nordic countries. Simple cross-country correlations and panel data econometric estimates both show that implicit taxes on continued work have sizeable effects on the departure of older male workers from the labour force. For the 55-59 age group, there is clear evidence that these effects result from a number of social transfer programmes, which have been used de facto as early retirement schemes, rather than from old age pension systems themselves. For the 60-64 and 65+ age groups, eligibility ages also appear to have a specific impact on the retirement decision, probably reflecting liquidity and/or customary effects." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Beschäftigungschancen für ältere Arbeitnehmer: internationaler Vergleich und Handlungsempfehlungen (2003)
Funk, Lothar; Seyda, Susanne; Waas, Bernd; Birk, Rolf; Klös, Hans-Peter;Zitatform
Funk, Lothar, Hans-Peter Klös, Susanne Seyda, Rolf Birk & Bernd Waas (2003): Beschäftigungschancen für ältere Arbeitnehmer. Internationaler Vergleich und Handlungsempfehlungen. Gütersloh: Verlag Bertelsmann Stiftung, 229 S.
Abstract
Die Autoren untersuchen in einem internationalen Vergleich, welche gesetzlichen und tarifrechtlichen Rahmenbedingungen beschäftigungspolitisch erfolgreiche Länder geschaffen haben, um die Berufstätigkeit älterer Arbeitnehmer und die Reintegration älterer Arbeitsloser in den Arbeitsmark zu fördern. Die Länderstudien beziehen sich neben Deutschland auf die Schweiz, die USA, Dänemark, Großbritannien, Irland, Finnland und die Niederlande. Die volkswirtschaftlichen Effekte der geringen Alterserwerbstätigkeit in Deutschland wie Belastung der sozialen Sicherungssysteme und entgangene Wertschöpfungspotenziale werden abgeschätzt. Als Anregungen von ausländischen Systemen werden Anreize zur Frühverrentung, Flexibilität des Arbeitsmarktes sowie Humankapitalbildung und lebensbegleitendes Lernen diskutiert. Empfehlungen für die Tarif-, Sozial-, Regulierungs- und Qualifizierungspolitik werden gegeben. (IAB)
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Literaturhinweis
Arbeit in einer alternden Gesellschaft: Problembereiche und Entwicklungstendenzen der Erwerbssituation Älterer (2003)
Zitatform
Herfurth, Matthias, Martin Kohli & Klaus F. Zimmermann (Hrsg.) (2003): Arbeit in einer alternden Gesellschaft. Problembereiche und Entwicklungstendenzen der Erwerbssituation Älterer. (Sozialwissenschaften im Überblick), Opladen: Leske und Budrich, 304 S., CD-ROM.
Abstract
Der Band gibt aus ökonomischer und soziologischer Perspektive einen Überblick über den Forschungsstand zur Beteiligung Älterer am Erwerbsleben und den Bedingungen und Konsequenzen ihres Übergangs in den Ruhestand. Nach einer Problemeinführung erläutert Kapitel 2 den demografischen Hintergrund und zeigt an Modellrechnungen Tendenzen der zukünftigen Entwicklung für ältere ArbeitnehmerInnen auf. Kapitel 3 beschäftigt sich mit der Erwerbsbeteiligung Älterer und deren Arbeitsmarktsituation. Dabei wird insbesondere auf die Bereiche Gesundheit und Qualifikation eingegangen. Kapitel 4 erläutert die am Individuum ansetzende mikroökonomische Erklärung der Wahl des Zeitpunktes des Übergangs in den Ruhestand. Kapitel 5 widmet sich der betrieblichen Praxis im Umgang mit älteren ArbeitnehmerInnen und zeigt dabei eine gewisse Diskrepanz zwischen betrieblicher Realität und wissenschaftlichen Erkenntnissen. In Kapitel 6 wird der Blickwinkel auf die Konsequenzen der Alterung für die gesamtwirtschaftliche Entwicklung erweitert. Von Interesse ist hier v.a. der Zusammenhang von Alterung und Arbeitsproduktivität, Einkommen und Humankapitalbildung. Analysiert werden auch die aus den Budgetdefiziten resultierenden finanzpolitischen Reformzwänge. Das abschließende 8. Kapitel vermittelt einen Überblick zu Wissenschaftsentwicklung, Forschungsstand und Methodik bisheriger Studien zum Themengebiet. (IAB2)
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Literaturhinweis
Arbeitsmarkt - Fehlanreize durch soziale Sicherung? (2003)
Klös, Hans-Peter; Schäfer, Holger;Zitatform
Klös, Hans-Peter & Holger Schäfer (2003): Arbeitsmarkt - Fehlanreize durch soziale Sicherung? In: WSI-Mitteilungen, Jg. 56, H. 5, S. 306-312.
Abstract
"Sozialpolitisch motivierte Weichenstellungen sind mitverantwortlich dafür, dass Geringqualifizierte und ältere Arbeitnehmer in Deutschland in besonderem Maße von Unterbeschäftigung betroffen sind. Bei Geringqualifizierten wirkt sich negativ auf die Beschäftigung aus, dass die Arbeitslosenhilfe einerseits bedürftigkeitsorientiert ist, andererseits aber am letzten Nettolohn anknüpft. Die Sozialhilfe setzt einen impliziten Mindestlohn, der zumindest für größere Haushalte deutlich über den Marktlöhnen liegt. Für ältere Arbeitnehmer erweist sich als beschäftigungshemmend, dass ein erweiterter Kündigungsschutz besteht, der Arbeitslosengeldbezug in den beiden letzten Jahrzehnten verlängert worden ist, die Weiterarbeit über eine gewisse Altersgrenze einer hohen impliziten Besteuerung unterliegt und manteltarifvertragliche Regelungen zur Entgeltsicherung oder zum Kündigungsschutz zu Senioritätsprivilegien für ältere Arbeitnehmer geführt haben." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Ältere ab 55 Jahren - Erwerbstätigkeit, Arbeitslosigkeit und Leistungen der Bundesanstalt für Arbeit (2003)
Zitatform
Koller, Barbara, Hans-Uwe Bach & Udo Brixy (2003): Ältere ab 55 Jahren - Erwerbstätigkeit, Arbeitslosigkeit und Leistungen der Bundesanstalt für Arbeit. (IAB-Werkstattbericht 05/2003), Nürnberg, 31 S.
Abstract
Der Bericht bietet grundlegende statistische Informationen zur Beschreibung der Situation Älterer auf dem Arbeitsmarkt. Es wird dabei untersucht, wie lange heute tatsächlich gearbeitet wird, welche Rolle Arbeitslosigkeit in diesem Zusammenhang spielt und welcher Anteil der Leistungen der Bundesanstalt für Arbeit auf die Altersgruppe von 55 bis 65 Jahren entfällt. Datenbasis sind der Mikrozensus, die Beschäftigungsstatistik und die Arbeitslosenstatistiken der Bundesanstalt für Arbeit. Als Ergebnis der Analyse wird festgehalten, dass der Weg zu einer besseren Eingliederung Älterer in das Erwerbsleben gegenwärtig nicht über eine Anhebung des Rentenzugangsalters führen kann. Eine solche Regelung brächte Ältere nicht in Arbeit, sondern würde vor allem zu noch längeren Arbeitslosigkeitsphasen Älterer führen. Zuallererst ist die hohe Arbeitslosigkeit Älterer abzubauen, die für die niedrigen Erwerbsquoten im Alter ab 60 Jahren sehr wesentlich ist. (IAB2)
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Literaturhinweis
Early retirement and economic incentives: evidence from a quasi-natural experiment (2003)
Roed, Knut; Haugen, Fredrik;Zitatform
Roed, Knut & Fredrik Haugen (2003): Early retirement and economic incentives. Evidence from a quasi-natural experiment. In: Labour, Jg. 17, H. 2, S. 203-228.
Abstract
"During the 1990s, a new subsidized early retirement option was assigned quasi-randomly to two-thirds of Norwegian elderly workers. The authors use this 'natural experiment' to evaluate how economic incentives affect retirement behaviour. The new retirement option reduced employment substantially, and this effect escalated over time. It did not substitute for disability pension or long-term unemployment, and approximately two out of three retirees would have stayed employed without it. Subsidized retirement was primarily voluntary, but there is also some evidence that firms took advantage of the retirement programme to 'push out' excess workers." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Gleitend in den Ruhestand?: gesetzliche, tarifliche und tatsächliche Entwicklung der Altersteilzeit (2003)
Stück, Heiner;Zitatform
Stück, Heiner (2003): Gleitend in den Ruhestand? Gesetzliche, tarifliche und tatsächliche Entwicklung der Altersteilzeit. Bremen, 133 S.
Abstract
Ausgangspunkt dieser Untersuchung war ein im Mai 2002 von der Arbeitnehmerkammer Bremen veranstaltetet Workshop, auf dem die Betriebs- und Personalräte sowie die Personalverantwortlichen aus Betrieben und Behörden über ihre Altersteilzeitmodelle berichteten. Mit Expertengesprächen (Personalleitung, Betriebsrat) sowie der Auswertung von betrieblichen Statistiken wurden diese Berichte ergänzt. Die Untersuchung beschränkt sich auf Bremer Großbetriebe sowie den öffentlichen Dienst des Landes Bremen. Für die Beschäftigten aus den Großbetrieben wird das Instrument der Altersteilzeit als durchweg positiv beurteilt. Auf Basis der Tarifverträge und Betriebsvereinbarungen werden die Rentenabschläge beim vorzeitigen Ruhestand nach Altersteilzeitarbeit durch Abfindungen sowie durch Betriebsrenten weitgehend kompensiert. Mit den Änderungen des Altersteilzeitgesetzes im Jahre 2000 sowie den darauf aufbauenden Tarifverträgen haben sich die materiellen Bedingungen für die Altersteilzeit-Beschäftigten erheblich verbessert. Bei der Ausgestaltung der Altersteilzeit haben die Beschäftigten im öffentlichen Dienst häufiger die Wahl zwischen dem 'Blockmodell' und dem 'Teilzeitmodell', wobei in der Praxis das 'Blockmodell' favorisiert wird. Bei diesem Modell sind Arbeitnehmer bereits zur Hälfte der gesamten Zeitspanne der Altersteilzeit gänzlich freigestellt. Die meisten Beschäftigten wünschen keinen gleitenden Übergang in den Ruhestand in Form der Teilzeitarbeit. (IAB)
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Literaturhinweis
Ageing and employment policies: Sweden (2003)
Zitatform
(2003): Ageing and employment policies. Sweden. (Ageing and employment policies), Paris, 115 S. DOI:10.1787/9789264199972-en
Abstract
Angesichts der rapide zunehmenden Alterung der Gesellschaft wird die Förderung von Beschäftigungsmöglichkeiten für ältere Menschen immer wichtiger. Die Ansätze zur Rentenreform und Frühverrentung reichen nicht aus, um den Beschäftigtenanteil älterer Menschen zu erhöhen oder die Risiken des Arbeitskräftemangels zu beheben. Maßnahmen von Regierungen und Unternehmen sollten darauf zielen, Diskriminierungen zu beseitigen und die Arbeitsbedingungen für disen Kreis der Arbeitnehmer zu verbessern. In dem vorliegenden Report werden die entsprechenden organisatorischen und politischen Maßnahmen für Schweden zusammengestellt. Auf dem Hintergrund der aktuellen Arbeitsmarktsituation (mit einem überdurchschnittlichen Anteil von Beschäftigten im Alter zwischen 50 und 64 Jahren im Vergleich zu 20 anderen OECD-Ländern) werden Anreize zur Arbeitsaufnahme Älterer (wie Teilrenten), Entlohnungsmodelle, spezielle Arbeitsmarkt- und Weiterbildungsprogramme erläutert. (IAB)
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Literaturhinweis
Finanzielle Sicherung bei Arbeitslosigkeit (2003)
Zitatform
(2003): Finanzielle Sicherung bei Arbeitslosigkeit. In: Informationen zur Sozial- und Arbeitsmarktpolitik H. 1, S. 1-11.
Abstract
"Der Beitrag stellt Informationen zur finanzellen Sicherung bei Arbeitslosigkeit vor. Er gliedert sich in folgende Punkte: 1. Wie viele Arbeitslose erhalten Arbeitslosenunterstützung; 2. Leistungsempfänger nach Altersgruppen; 3. Wie hoch sind die Unterstützungsleistungen?; 4. Arbeitslosenunterstützung im internationalen Vergleich; 5. Lohnersatzleistungen als Konjunkturstabilisator; 6. Auswirkungen der geplanten Kürzungen beim Arbeitslosengeld für Ältere; 7. Wird Frühverrentung verhindert; 8. Ansatzpunkte zum Ausbau der Erstattungspflicht der Arbeitgeber." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Ageing and employment policies: Spain (2003)
Zitatform
(2003): Ageing and employment policies. Spain. (Ageing and employment policies), Bielefeld, 119 S. DOI:10.1787/9789264105751-en
Abstract
Dargestellt werden die gegenwärtige Arbeitsmarktsituation älterer Arbeitnehmer in Spanien (Arbeitslosigkeit, Beschäftigung, Geschlechterverteilung), die Sozialleistungen (Rentensystem, private Altersvorsorge, Frühverrentung und Alternativen dazu), Arbeitsschutz- und Lohnabkommen sowie Arbeitsmarktprogramme für Ältere. Da Spanien eine weltweit sehr geringe Fertilität besitzt und gleichzeitig die Lebenserwartung stetig steigt, stellt die Alterung der Gesellschaft eine Herausforderung für die Zukunft dar. Um 2050 wird der Anteil der 50- bis 64-Jährigen von heute 62% auf voraussichtlich 50% gesunken sein. Eine Reihe von Maßnahmen zum Anreiz für die Beschäftigung älterer Arbeitnehmer wird vorgestellt und diskutiert. (IAB)
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Literaturhinweis
Vieillissement et politiques de l'emploi: Suisse (2003)
Zitatform
(2003): Vieillissement et politiques de l'emploi. Suisse. (Ageing and employment policies), Paris, 123 S. DOI:10.1787/9789264102583-fr
Abstract
Wie andere OECD-Staaten muss sich auch die Schweiz den demographischen Herausforderungen, die sich aus dem Alterungsprozess der Gesellschaft ergeben, stellen. Im Jahre 2050 wird die Zahl der über 65jährigen einen Anteil von 43 Prozent der Bevölkerung von 20 bis 64 Jahren ausmachen im Vergleich zu 25 Prozent im Jahre 2000. Vor dem Hintergrund dieses demographischen Wandels wird die Arbeitsmarksituation älterer Arbeitnehmer in der Schweiz untersucht. Aktuell ist die Beschäftigungsrate älterer Arbeitnehmer in der Schweiz im internationalen Vergleich hoch; sie liegt in der OECD hinter Island an zweiter Stelle. Trotz der wirtschaftlichen Stagnation der 1990er Jahre und dem Trend zum vorzeitigen Ruhestand ist die Beschäftigungsrate der Männer nur leicht gesunken und die der Frauen weiterhin kontinuierlich gestiegen. Angesichts sinkender wirtschaftlicher Dynamik wird es darauf ankommen, die Arbeitsproduktivität älterer Arbeitnehmer zu erhöhen, indem ihre Fähigkeiten gefördert werden und die Qualität ihrer Arbeitsplätze verbessert wird. Zu den notwendigen Arbeitsmarktreformen gehört auch die Koordinierung der Institutionen der sozialen Sicherung mit dem Ziel, die Perspektiven älterer Arbeitnehmer auf dem Arbeitsmarkt durch Beschäftigungsanreize für Arbeitgeber, spezifische Förderungsprogramme, die Schaffung altersgerechter Arbeitsplätze und öffentliche Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen zu verbessern. (IAB)
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