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Dossier

Arbeitsmarktpolitik für Ältere

Die Förderung der Beschäftigung Älterer steht wieder auf der politischen Agenda. Wir benötigten angesichts des demografischen Wandels eine Arbeitsmarktpolitik, die der Arbeitskräfteknappheit in den Betrieben entgegenwirkt.
Das Themendossier geht auf die arbeitsmarkt- und beschäftigungspolitischen Aspekte der Entwicklung des Arbeitsmarktes für Ältere ein.

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im Aspekt "Deutschland"
  • Literaturhinweis

    Beschäftigungschancen für ältere Arbeitnehmer: internationaler Vergleich und Handlungsempfehlungen (2003)

    Funk, Lothar; Seyda, Susanne; Waas, Bernd; Birk, Rolf; Klös, Hans-Peter;

    Zitatform

    Funk, Lothar, Hans-Peter Klös, Susanne Seyda, Rolf Birk & Bernd Waas (2003): Beschäftigungschancen für ältere Arbeitnehmer. Internationaler Vergleich und Handlungsempfehlungen. Gütersloh: Verlag Bertelsmann Stiftung, 229 S.

    Abstract

    Die Autoren untersuchen in einem internationalen Vergleich, welche gesetzlichen und tarifrechtlichen Rahmenbedingungen beschäftigungspolitisch erfolgreiche Länder geschaffen haben, um die Berufstätigkeit älterer Arbeitnehmer und die Reintegration älterer Arbeitsloser in den Arbeitsmark zu fördern. Die Länderstudien beziehen sich neben Deutschland auf die Schweiz, die USA, Dänemark, Großbritannien, Irland, Finnland und die Niederlande. Die volkswirtschaftlichen Effekte der geringen Alterserwerbstätigkeit in Deutschland wie Belastung der sozialen Sicherungssysteme und entgangene Wertschöpfungspotenziale werden abgeschätzt. Als Anregungen von ausländischen Systemen werden Anreize zur Frühverrentung, Flexibilität des Arbeitsmarktes sowie Humankapitalbildung und lebensbegleitendes Lernen diskutiert. Empfehlungen für die Tarif-, Sozial-, Regulierungs- und Qualifizierungspolitik werden gegeben. (IAB)

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  • Literaturhinweis

    Arbeit in einer alternden Gesellschaft: Problembereiche und Entwicklungstendenzen der Erwerbssituation Älterer (2003)

    Herfurth, Matthias; Zimmermann, Klaus F. ; Kohli, Martin;

    Zitatform

    Herfurth, Matthias, Martin Kohli & Klaus F. Zimmermann (Hrsg.) (2003): Arbeit in einer alternden Gesellschaft. Problembereiche und Entwicklungstendenzen der Erwerbssituation Älterer. (Sozialwissenschaften im Überblick), Opladen: Leske und Budrich, 304 S., CD-ROM.

    Abstract

    Der Band gibt aus ökonomischer und soziologischer Perspektive einen Überblick über den Forschungsstand zur Beteiligung Älterer am Erwerbsleben und den Bedingungen und Konsequenzen ihres Übergangs in den Ruhestand. Nach einer Problemeinführung erläutert Kapitel 2 den demografischen Hintergrund und zeigt an Modellrechnungen Tendenzen der zukünftigen Entwicklung für ältere ArbeitnehmerInnen auf. Kapitel 3 beschäftigt sich mit der Erwerbsbeteiligung Älterer und deren Arbeitsmarktsituation. Dabei wird insbesondere auf die Bereiche Gesundheit und Qualifikation eingegangen. Kapitel 4 erläutert die am Individuum ansetzende mikroökonomische Erklärung der Wahl des Zeitpunktes des Übergangs in den Ruhestand. Kapitel 5 widmet sich der betrieblichen Praxis im Umgang mit älteren ArbeitnehmerInnen und zeigt dabei eine gewisse Diskrepanz zwischen betrieblicher Realität und wissenschaftlichen Erkenntnissen. In Kapitel 6 wird der Blickwinkel auf die Konsequenzen der Alterung für die gesamtwirtschaftliche Entwicklung erweitert. Von Interesse ist hier v.a. der Zusammenhang von Alterung und Arbeitsproduktivität, Einkommen und Humankapitalbildung. Analysiert werden auch die aus den Budgetdefiziten resultierenden finanzpolitischen Reformzwänge. Das abschließende 8. Kapitel vermittelt einen Überblick zu Wissenschaftsentwicklung, Forschungsstand und Methodik bisheriger Studien zum Themengebiet. (IAB2)

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  • Literaturhinweis

    Arbeitsmarkt - Fehlanreize durch soziale Sicherung? (2003)

    Klös, Hans-Peter; Schäfer, Holger;

    Zitatform

    Klös, Hans-Peter & Holger Schäfer (2003): Arbeitsmarkt - Fehlanreize durch soziale Sicherung? In: WSI-Mitteilungen, Jg. 56, H. 5, S. 306-312.

    Abstract

    "Sozialpolitisch motivierte Weichenstellungen sind mitverantwortlich dafür, dass Geringqualifizierte und ältere Arbeitnehmer in Deutschland in besonderem Maße von Unterbeschäftigung betroffen sind. Bei Geringqualifizierten wirkt sich negativ auf die Beschäftigung aus, dass die Arbeitslosenhilfe einerseits bedürftigkeitsorientiert ist, andererseits aber am letzten Nettolohn anknüpft. Die Sozialhilfe setzt einen impliziten Mindestlohn, der zumindest für größere Haushalte deutlich über den Marktlöhnen liegt. Für ältere Arbeitnehmer erweist sich als beschäftigungshemmend, dass ein erweiterter Kündigungsschutz besteht, der Arbeitslosengeldbezug in den beiden letzten Jahrzehnten verlängert worden ist, die Weiterarbeit über eine gewisse Altersgrenze einer hohen impliziten Besteuerung unterliegt und manteltarifvertragliche Regelungen zur Entgeltsicherung oder zum Kündigungsschutz zu Senioritätsprivilegien für ältere Arbeitnehmer geführt haben." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Ältere ab 55 Jahren - Erwerbstätigkeit, Arbeitslosigkeit und Leistungen der Bundesanstalt für Arbeit (2003)

    Koller, Barbara; Bach, Hans-Uwe; Brixy, Udo ;

    Zitatform

    Koller, Barbara, Hans-Uwe Bach & Udo Brixy (2003): Ältere ab 55 Jahren - Erwerbstätigkeit, Arbeitslosigkeit und Leistungen der Bundesanstalt für Arbeit. (IAB-Werkstattbericht 05/2003), Nürnberg, 31 S.

    Abstract

    Der Bericht bietet grundlegende statistische Informationen zur Beschreibung der Situation Älterer auf dem Arbeitsmarkt. Es wird dabei untersucht, wie lange heute tatsächlich gearbeitet wird, welche Rolle Arbeitslosigkeit in diesem Zusammenhang spielt und welcher Anteil der Leistungen der Bundesanstalt für Arbeit auf die Altersgruppe von 55 bis 65 Jahren entfällt. Datenbasis sind der Mikrozensus, die Beschäftigungsstatistik und die Arbeitslosenstatistiken der Bundesanstalt für Arbeit. Als Ergebnis der Analyse wird festgehalten, dass der Weg zu einer besseren Eingliederung Älterer in das Erwerbsleben gegenwärtig nicht über eine Anhebung des Rentenzugangsalters führen kann. Eine solche Regelung brächte Ältere nicht in Arbeit, sondern würde vor allem zu noch längeren Arbeitslosigkeitsphasen Älterer führen. Zuallererst ist die hohe Arbeitslosigkeit Älterer abzubauen, die für die niedrigen Erwerbsquoten im Alter ab 60 Jahren sehr wesentlich ist. (IAB2)

    Beteiligte aus dem IAB

    Brixy, Udo ;
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  • Literaturhinweis

    Beschäftigung und demographischer Wandel: Beschäftigung älterer Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer als Gegenstand von Arbeits- und Sozialrecht (2003)

    Löwisch, Manfred; Caspers, Georg; Neumann, Daniela;

    Zitatform

    Löwisch, Manfred, Georg Caspers & Daniela Neumann (2003): Beschäftigung und demographischer Wandel. Beschäftigung älterer Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer als Gegenstand von Arbeits- und Sozialrecht. (Arbeits- und Sozialrecht 75), Baden-Baden: Nomos Verlagsgesellschaft, 89 S.

    Abstract

    Die aktuelle Diskussion über geeignete Maßnahmen zur Bekämpfung der hohen Arbeitslosigkeit droht ein Problem zu überlagern, dessen Lösung mindestens ebenso dringlich ist: Die aus dem demographischen Wandel resultierende Notwendigkeit, die Beschäftigungsquote älterer Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer drastisch zu erhöhen. Die Untersuchung arbeitet die arbeits- und sozialrechtlichen Determinanten der Beschäftigung älterer Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer heraus und macht Vorschläge zu deren Korrektur. Dabei nimmt sie die Vorgaben auf, die aus der Richtlinie 2000/78/EG gegen Diskriminierungen in Beschäftigung und Beruf folgen. Dass diese Richtlinie die Anknüpfung an das Alter weitgehend verbietet, ist vielfach noch nicht in das öffentliche Bewusstsein gedrungen. Die Untersuchung geht auf ein Gutachten zurück, das die Verfasser dem Sozialministerium Baden-Württemberg erstattet haben. Die Arbeit gliedert sich in drei Teile. Teil A beschreibt die arbeits- und sozialrechtlichen Grundlagen der Beschäftigung Älterer. Teil B zeigt Hemmnisse, Fehlanreize und Anreize bei der Einstellung und Beförderung älterer Arbeitnehmer, bei dem Alter als Bewertungsfaktor im Arbeitsverhältnis, bei der Beendigung von Arbeitsverhältnissen älterer Arbeitnehmer und beim Übergang in den Ruhestand. Der letzte Teil beschäftigt sich mit dem spezifischen Qualifizierungsbedarf Älterer, der Beschäftigungsförderung sowie der Förderung der beruflichen Selbständigkeit Älterer. (IAB2)

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  • Literaturhinweis

    Das Erste und das Zweite Gesetz für moderne Dienstleistungen am Arbeitsmarkt im Überblick (2003)

    Neumann, Michael ;

    Zitatform

    Neumann, Michael (2003): Das Erste und das Zweite Gesetz für moderne Dienstleistungen am Arbeitsmarkt im Überblick. In: Neue Zeitschrift für Sozialrecht, Jg. 12, H. 3, S. 113-119.

    Abstract

    "Nachdem die 15 Mitglieder der Hartz-Kommission "Moderne Dienstleistungen am Arbeitsmarkt" im Auftrag der Bundesregierung ihre Vorschläge zum Abbau der Arbeitslosigkeit und zur Umstrukturierung der Bundesanstalt für Arbeit in einen Bericht gefasst hatten, sind das Erste und das Zweite Gesetz für moderne Dienstleistungen am Arbeitsmarkt unter Federführung des Bundeswirtschafts- und Arbeitsministeriums am 30. 12. 2002 verkündet worden und in wesentlichen Teilen zum 1. 1. 2003 in Kraft getreten. Im Folgenden sind die für Arbeitgeber und Arbeitnehmer wichtigsten Gesetzesänderungen dargestellt. Sie sollen in erster Linie zur Erschließung neuer Beschäftigungsmöglichkeiten beitragen, die Schaffung neuer Arbeitsplätze unterstützen, zu einer durchgreifenden Verbesserung der Qualität und Schnelligkeit der Vermittlung führen sowie das Dienstleistungsangebot der Arbeitsämter neu strukturieren und kundenfreundlich gestalten. Darüber hinaus werden der Start in die Selbstständigkeit durch Existenzgründungszuschüsse sowie die Entgeltabsicherung für ältere Arbeitnehmer gefördert." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Gleitend in den Ruhestand?: gesetzliche, tarifliche und tatsächliche Entwicklung der Altersteilzeit (2003)

    Stück, Heiner;

    Zitatform

    Stück, Heiner (2003): Gleitend in den Ruhestand? Gesetzliche, tarifliche und tatsächliche Entwicklung der Altersteilzeit. Bremen, 133 S.

    Abstract

    Ausgangspunkt dieser Untersuchung war ein im Mai 2002 von der Arbeitnehmerkammer Bremen veranstaltetet Workshop, auf dem die Betriebs- und Personalräte sowie die Personalverantwortlichen aus Betrieben und Behörden über ihre Altersteilzeitmodelle berichteten. Mit Expertengesprächen (Personalleitung, Betriebsrat) sowie der Auswertung von betrieblichen Statistiken wurden diese Berichte ergänzt. Die Untersuchung beschränkt sich auf Bremer Großbetriebe sowie den öffentlichen Dienst des Landes Bremen. Für die Beschäftigten aus den Großbetrieben wird das Instrument der Altersteilzeit als durchweg positiv beurteilt. Auf Basis der Tarifverträge und Betriebsvereinbarungen werden die Rentenabschläge beim vorzeitigen Ruhestand nach Altersteilzeitarbeit durch Abfindungen sowie durch Betriebsrenten weitgehend kompensiert. Mit den Änderungen des Altersteilzeitgesetzes im Jahre 2000 sowie den darauf aufbauenden Tarifverträgen haben sich die materiellen Bedingungen für die Altersteilzeit-Beschäftigten erheblich verbessert. Bei der Ausgestaltung der Altersteilzeit haben die Beschäftigten im öffentlichen Dienst häufiger die Wahl zwischen dem 'Blockmodell' und dem 'Teilzeitmodell', wobei in der Praxis das 'Blockmodell' favorisiert wird. Bei diesem Modell sind Arbeitnehmer bereits zur Hälfte der gesamten Zeitspanne der Altersteilzeit gänzlich freigestellt. Die meisten Beschäftigten wünschen keinen gleitenden Übergang in den Ruhestand in Form der Teilzeitarbeit. (IAB)

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  • Literaturhinweis

    Eine Frage des Alters: Herausforderungen für eine zukunftsorientierte Beschäftigungspolitik. IAB-Colloquium "Praxis trifft Wissenschaft" am 20. und 21. Oktober 2003 in der Führungsakademie der BA in Lauf (2003)

    Abstract

    Der demographische Wandel entpuppt sich immer mehr als eine der großen Herausforderungen für die sozialen Sicherungssysteme und den Arbeitsmarkt in Deutschland. Aus diesem Grund trafen sich in Lauf Vertreter aus Wissenschaft, Politik, Verwaltung und Betrieben, um gemeinsam neue Erkenntnisse zu diskutieren und nach Lösungsmöglichkeiten zu suchen. In den Betrieben muss ein Umdenken einsetzen und es müssen rechtzeitig Strategien entwickelt werden, mit denen die Potenziale Älterer besser genutzt werden können. Gegenwärtig gibt es noch zu viele Anreize für Betriebe wie Arbeitnehmer, zu früh auf das vorhandene Humankapital zu verzichten. Es muss den Betrieben klar werden, dass die Beschäftigung Älterer keineswegs Wettbewerbsnachteile mit sich bringen muss, und für ältere Arbeitnehmer muss der Verbleib in Beschäftigung attraktiv gestaltet werden. Zu den neuen Strategien gehört vor allem, Qualifikation und Weiterbildung über das gesamte Arbeitsleben zu fördern. Dazu gehört es, für lebenslanges Lernen zu sorgen und so das Erfahrungswissen Älterer mit neuen Erkenntnissen zu kombinieren. Betriebliche Erfahrungsberichte zeigen, dass es hier zwar einzelne Ansätze gibt, dass diese Entwicklung aber noch in den Kinderschuhen steckt. Auch Forschungsergebnisse, die das Problem disziplinübergreifend analysieren, gibt es noch zu wenige. Tagungsbeiträge: Prof. Dr. Winfried Hacker: Leistungsfähigkeit und Alter; Jutta Allmendinger: Eine Frage des Alters? Problemaufriss und Perspektiven; Johann Fuchs: Demografische Alterung und Arbeitskräftepotenzial; Alexander Reinberg: Qualifikationsspezifische Aspekte der Entwicklung des Arbeitskräfteangebots; Stefan Bender: Opfer der Konjunktur? Altersverteilung und Inflow-Outflow-Raten Älterer in Betrieben; Markus Promberger: Rückgrat der Betriebe oder altes Eisen? Eine Typologie des Einsatzes und der Wahrnehmung Älterer durch die Betriebe; Christoph Behrend: Älter werden im Betrieb. Positive Beispiele aus der Forschung und Ansätze für die Beschäftigungsförderung Älterer; Armin Zisgen / Hermann Reutter: Motivation älterer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bei KSB im Betrieb zu verbleiben; Jutta Allmendinger: Anregungen für die Forschung, Politik und Wirtschaft. (IAB)

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  • Literaturhinweis

    Entwurf eines Gesetzes zu Reformen am Arbeitsmarkt (2003)

    Zitatform

    (2003): Entwurf eines Gesetzes zu Reformen am Arbeitsmarkt. (Verhandlungen des Deutschen Bundestages. Drucksachen 15/1204 (24.06.2003)), 15 S.

    Abstract

    Der Gesetzentwurf zur Reform des Arbeitsmarktes - auch als Agenda 2010 bekannt geworden - enthält im Wesentlichen Regelungen zum Kündigungsschutz und zur Bezugsdauer von Arbeitslosengeld für ältere Arbeitnehmer. "Im Bereich des Arbeitsrechts bedarf das Recht des Kündigungsschutzes sorgfältiger Überprüfung und Korrektur, um mehr Transparenz und Rechtssicherheit zu schaffen und so Hindernisse für Neueinstellungen abzubauen. Gerade in Kleinbetrieben besteht ein hohes Beschäftigungspotential, das durch Entschärfung der 'Schwellenproblematik' im Kündigungsschutzgesetz wirksam erschlossen werden kann. Deshalb sollen neu eingestellte Arbeitnehmer mit befristetem Arbeitsvertrag auf den Schwellenwert nicht angerechnet werden. Die Wirksamkeit dieser Maßnahme wird nach fünf Jahren überprüft. ... Die Politik zur Förderung der Frühverrentung kann nicht länger fortgesetzt werden. Deshalb ist es erforderlich, die Dauer des Anspruchs auf Arbeitslosengeld für ältere Arbeitnehmer von derzeit bis zu 32 Monaten auf 12 bzw. 18 Monate zurückzuführen." (IAB2)

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  • Literaturhinweis

    Förderung der Wiedereingliederung in den Arbeitsmarkt (2003)

    Zitatform

    (2003): Förderung der Wiedereingliederung in den Arbeitsmarkt. In: Bundesarbeitsblatt H. 9, S. 4-8.

    Abstract

    Der Beitrag gibt einen Überblick über das Instrumentarium der Arbeitsförderung: Eingliederungszuschuss, Arbeitsbeschaffungs- und Strukturanpassungsmaßnahmen, Förderung der Existenzgründung aus Arbeitslosigkeit, Entgeltsicherung für ältere Arbeitnehmer, Darlehensförderung für einstellende Arbeitgeber ("job floater") Förderung der Beschäftigungsfähigkeit bei Vermittlungshemmnissen und Mini-Jobs werden kurz in ihrer Konzeption und beabsichtigten Wirkungsweise dargestellt. (IAB)

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  • Literaturhinweis

    Finanzielle Sicherung bei Arbeitslosigkeit (2003)

    Zitatform

    (2003): Finanzielle Sicherung bei Arbeitslosigkeit. In: Informationen zur Sozial- und Arbeitsmarktpolitik H. 1, S. 1-11.

    Abstract

    "Der Beitrag stellt Informationen zur finanzellen Sicherung bei Arbeitslosigkeit vor. Er gliedert sich in folgende Punkte: 1. Wie viele Arbeitslose erhalten Arbeitslosenunterstützung; 2. Leistungsempfänger nach Altersgruppen; 3. Wie hoch sind die Unterstützungsleistungen?; 4. Arbeitslosenunterstützung im internationalen Vergleich; 5. Lohnersatzleistungen als Konjunkturstabilisator; 6. Auswirkungen der geplanten Kürzungen beim Arbeitslosengeld für Ältere; 7. Wird Frühverrentung verhindert; 8. Ansatzpunkte zum Ausbau der Erstattungspflicht der Arbeitgeber." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Early exit from the labour force between exclusion and privilege: unemployment as a transition from employment to retirement in West Germany (2002)

    Knuth, Matthias ; Kalina, Thorsten;

    Zitatform

    Knuth, Matthias & Thorsten Kalina (2002): Early exit from the labour force between exclusion and privilege. Unemployment as a transition from employment to retirement in West Germany. In: European Societies, Jg. 4, H. 4, S. 393-418.

    Abstract

    "Over the past twenty-five years, unemployment has been growing continuously in West Germany. In this study one of the reasons for growing unemployment is analysed: unemployment of older people in their transition from employment to retirement. First, the different possibilities of transitions into retirement are explained within the framework of social security regulations. Taking this legal framework as a starting point, early retirement passages are then modelled with the IAB unemployment subsample. It will be shown that - due to the long duration of these unemployment episodes - early retirement contributed considerably to the rise of total unemployment. Early retirement patterns will be broken down by economic sub-sectors and establishment size. It turns out that this kind of unemployment originates primarily from large establishments in manufacturing and extractive industries. Multivariate analysis presented at the end of the paper also includes personal characteristics such as gender or skills and income levels. In the light of these findings, the 'push' and 'pull' hypothesis common in explaining early exit are discussed. Drawing on the statistical findings as well as on the institutional analysis, it is argued that both kinds of factors are at work." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Beschäftigungspotenziale einer dualen Förderstrategie im Niedriglohnbereich (2002)

    Schneider, Hilmar; Kempe, Wolfram; Bonin, Holger ; Haisken-DeNew, John; Zimmermann, Klaus F. ; Brenke, Karl;

    Zitatform

    Schneider, Hilmar, Klaus F. Zimmermann, Holger Bonin, Karl Brenke, John Haisken-DeNew & Wolfram Kempe (2002): Beschäftigungspotenziale einer dualen Förderstrategie im Niedriglohnbereich. (IZA research report 05), Bonn, 82 S.

    Abstract

    "Arbeitssuchende, die am Markt nur einen relativ geringen Lohn erzielen können, sehen sich zunehmenden Schwierigkeiten bei der Integration in den Arbeitsmarkt ausgesetzt. Vor allem gering Qualifizierte und Ältere weisen eine überdurchschnittlich hohe Arbeitslosigkeit auf. Häufig wird in der Förderung eines Niedriglohnbereichs die Chance gesehen, Arbeit und Erwerbseinkommen für die Problemgruppen bereit zu stellen.
    Im Hinblick auf technischen Wandel und internationalen Wettbewerb sind die Arbeitskosten gering qualifizierter Arbeit tendenziell zu hoch. Eine Unterstützung der Nachfrageseite durch staatliche Hilfen kann dazu beitragen, Zeit für Anpassungsreaktionen zu gewinnen, so dass sich nach einer Übergangszeit ein Niedriglohnbereich etabliert, der auf Dauer rentabel ist und keiner Stützung mehr bedarf.
    Als wichtiges Hemmnis für die Beschäftigungsfähigkeit von gering Qualifizierten und Älteren kann ebenso das System der sozialen Sicherung angesehen werden. Die Aufnahme einer Erwerbstätigkeit ist für Personen relativ unattraktiv, deren am Markt erzielbare Löhne nicht hinreichend weit über ihrem Transferanspruch aus Arbeitslosenunterstützung oder Sozialhilfe liegen. Das verfügbare Einkommen steigt durch die Aufnahme einer Erwerbstätigkeit nur unwesentlich an, da das Erwerbseinkommen fast vollständig auf die Transferansprüche angerechnet wird. Eine gezielte staatliche Förderung wird als ein Weg betrachtet, die bei Erwerbsaufnahme geltenden hohen Anrechnungsregeln des Transfersystems zu modifizieren und deutliche Einkommenssteigerungen zu bewirken. Darüber hinaus kann auf diese Weise der Anreiz zur Ausübung von Schwarzarbeit reduziert werden.
    Das IZA hat in einem Gutachten für die nordrhein-westfälische Landesregierung einen Modellvorschlag untersucht, der im Sinne eines dualen Konzepts eine Stimulierung sowohl der Angebots- als auch der Nachfrageseite des Arbeitsmarkts vorsieht. Insofern unterscheidet sich dieses Konzept von den derzeit in der Diskussion oder Erprobung befindlichen Kombilohn-Vorschlägen. Zum einen sollen Arbeitsangebot und Arbeitsnachfrage durch eine die Lohnnebenkosten senkende Förderung der Beiträge zur Sozialversicherung erhöht werden. Zum anderen ist eine spezielle Förderung haushaltsnaher Dienstleistungen in Form steuerlicher Begünstigungen vorgesehen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    New policies for older workers (2002)

    Taylor, Philip ;

    Zitatform

    Taylor, Philip (2002): New policies for older workers. (Transitions after 50 series), Bristol: Policy Press, 45 S.

    Abstract

    "Against a background of population ageing, policy makers in the majority of industrialised countries are developing policies aimed at extending working life and promoting the benefits of employing older workers. This report reviews developments in several countries and offers recommendations for public policy. Based on a review of recent literature and interviews with experts in Australia, Finland, Germany, Japan, The Netherlands and the USA, this report will be invaluable reading for policy makers, practitioners and campaigners." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Erwerbstätigkeit von Frauen in der zweiten Lebenshälfte (2000)

    Maier, Gabriele;

    Zitatform

    Maier, Gabriele (2000): Erwerbstätigkeit von Frauen in der zweiten Lebenshälfte. In: Zeitschrift für Gerontologie und Geriatrie, Jg. 33, H. 4, S. 276-283. DOI:10.1007/s003910070047

    Abstract

    "Der vorliegende Beitrag analysiert die Situation von Frauen in der zweiten Hälfte ihrer Erwerbsbiografie in Bezug auf geschlechtsspezifische Risikofaktoren auf dem Arbeitsmarkt. Dabei werden insbesondere die Aspekte Erwerbsbeteiligung, Arbeitsvolumen, Qualifikation, Arbeitslosigkeit sowie der Übergang in den Ruhestand analysiert. Die vorliegenden Befunde, die verdeutlichen, dass Frauen im Verlauf ihrer Erwerbsbiografie erheblichen strukturellen Benachteiligungen und Diskriminierungen ausgesetzt sind, legen nahe, dass eine Förderung von Alterserwerbsarbeit nicht ausschliesslich altersspezifisch sondern vielmehr lebenslaufspezifisch zu erfolgen hat." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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