Arbeitsmarktpolitik für Ältere
Die Förderung der Beschäftigung Älterer steht wieder auf der politischen Agenda. Wir benötigten angesichts des demografischen Wandels eine Arbeitsmarktpolitik, die der Arbeitskräfteknappheit in den Betrieben entgegenwirkt.
Das Themendossier geht auf die arbeitsmarkt- und beschäftigungspolitischen Aspekte der Entwicklung des Arbeitsmarktes für Ältere ein.
- Erwerbstätigkeit und Arbeitslosigkeit Älterer
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Arbeitsmarkt- und beschäftigungspolitische Maßnahmen
- Gesamtbetrachtungen
- Initiativen und Kampagnen gegen Altersdiskriminierung
- Vermittlung und Beratung, Coaching
- Arbeitsbedingungen und Gesundheitsschutz
- Qualifizierung
- Subventionierung von Beschäftigung
- Lohnersatzleistungen, Bürgergeld, Arbeitslosengeld I und II
- Berufsausstieg, Übergang in Rente
- Arbeits- und Sozialrecht
- geografischer Bezug
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Literaturhinweis
Working and ageing: the benefits of investing in an ageing workforce (2012)
Zitatform
(2012): Working and ageing. The benefits of investing in an ageing workforce. (CEDEFOP reference series), Thessaloniki, 315 S. DOI:10.2801/904
Abstract
"Slowly but steadily, the attitude towards population ageing is changing in Europe. Early reports had described it as a demographic time bomb with negative consequences for economies and societies. But these changes are increasingly seen as harbingers of opportunity and the emerging 'silver economy' as a driver of future growth.
This publication, which marks the European Year 2012 for active ageing and solidarity between generations, contributes to the debate by providing new insights that are based on the latest research and best practices in Europe and the Member States.
The evidence points towards the importance of demonstrating the benefits of learning to all stakeholders and developing the capacity of organisations to make the best of their employees' abilities at any age." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en)) -
Literaturhinweis
Fortschrittsreport "Altersgerechte Arbeitswelt": Ausgabe 1: Entwicklung des Arbeitsmarkts für Ältere (2012)
Abstract
"Das Bundesarbeitsministerium hat heute den ersten Fortschrittsreport 'Altersgerechte Arbeitswelt' vorgelegt und die Ergebnisse zusammen mit den Sozialpartnern diskutiert. Der Report, der künftig halbjährlich erscheinen soll, knüpft an den Bericht der Bundesregierung über die Entwicklung der Beschäftigung älterer Arbeitnehmer von 2010 - 'Aufbruch in eine altersgerechte Arbeitswelt' - an und dokumentiert die Fortschritte auf dem Weg bis zur vollständigen Einführung der Rente mit 67 Jahren im Jahr 2029. Der Report fasst aktuelle Daten, Trends, Analysen sowie neueste wissenschaftliche Studien und Praxisbeispiele zum Thema 'Arbeiten bis 67' zusammen.
Thema des heutigen Bilanzgesprächs war unter anderem, wie Arbeitgeber und Gewerkschaften bereits heute existierende Instrumente zur flexibleren Gestaltung der Lebensarbeitszeit besser ausschöpfen können. Anlass bieten aktuelle Erhebungen zum 2009 verbesserten Modell der 'Langzeitkonten/Wertguthaben'. Danach wird die Möglichkeit in arbeitsreichen Phasen ein Guthaben aufzubauen, das spätere Auszeiten finanziell abpuffert, bisher nur von einer kleinen Minderheit der Betriebe genutzt.
Die wichtigsten Ergebnisse des Fortschrittsreports 'Altersgerechte Arbeitswelt' in Kürze:
- Die Erwerbstätigenquote der 60 bis 64-Jährigen ist auch im Jahr 2010 weiter auf 40,8 Prozent gestiegen (2009: 38,4 Prozent).
- Der Anteil der Erwerbstätigen hat sich weiter an den Anteil der Rentner in dieser Altersgruppe angenähert.
- Die Erwerbstätigenquote der 55- bis 64-Jährigen ist seit 2000 in Deutschland stärker gestiegen als in fast allen anderen EU-Ländern, bei den 60- bis 64-Jährigen war der Anstieg in Deutschland sogar am stärksten in der EU." (Autorenreferat, IAB-Doku) -
Literaturhinweis
Geförderte berufliche Weiterbildung von Arbeitslosen und Beschäftigten: Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten und der Fraktion BÜNDNIS 90/ DIE GRÜNEN (Drucksache 17/8950) (2012)
Zitatform
(2012): Geförderte berufliche Weiterbildung von Arbeitslosen und Beschäftigten. Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten und der Fraktion BÜNDNIS 90/ DIE GRÜNEN (Drucksache 17/8950). (Verhandlungen des Deutschen Bundestages. Drucksachen 17/9136 (27.03.2012)), 25 S.
Abstract
"Die Bundesregierung antwortet auf die Kleine Anfrage der Fraktion BÜNDNIS 90/ DIE GRÜNEN zur geförderten beruflichen Weiterbildung von Arbeitslosen und Beschäftigten: 'In Zeiten des demografischen Wandels ist und bleibt die berufliche Weiterbildungsförderung eines der zentralen Elemente der aktiven Arbeitsförderung in Deutschland. Dabei leistet insbesondere die Förderung der beruflichen Nachqualifizierung von Geringqualifizierten sowie von Berufsrückkehrerinnen und Berufsrückkehrern einen unverzichtbaren Beitrag zur Fachkräftesicherung. Im Jahr 2012 stehen für die Sonderprogramme der Bundesagentur für Arbeit 'Initiative zur Flankierung des Strukturwandels (IFlaS)' und 'Weiterbildung Geringqualifizierter und beschäftigter Älterer in Unternehmen (WeGebAU)' mit 680 Mio. Euro mehr Mittel bereit als im Jahr 2011.'" (Textauszug, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Der Arbeitsmarkt in Deutschland: Eingliederungsbericht 2011 (2012)
Abstract
"Der wirtschaftliche Aufschwung hat sich auch 2011 fortgesetzt. Nach Berechnungen des Statistischen Bundesamtes ist das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt gegenüber dem Vorjahr um 3,0 Prozent gewachsen. Der wirtschaftliche Aufschwung konzentrierte sich dabei vor allem auf die erste Jahreshälfte und verlor im Jahresverlauf spürbar an Dynamik. Der Arbeitsmarkt hat von den guten wirtschaftlichen Rahmenbedingungen profitiert. Die Erwerbstätigkeit und darunter vor allem die sozialversicherungspflichtige Beschäftigung haben im Jahresdurchschnitt 2011 kräftig zugenommen. Die Nachfrage nach Arbeitskräften ist weiter gestiegen, in einzelnen Berufsfeldern zeigten sich 2011 bereits Fachkräfteengpässe. Arbeitslosigkeit und Unterbeschäftigung sind deutlich gesunken und auch die Lage am Ausbildungsmarkt hat sich 2011 weiter verbessert." (Textauszug, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Jedes Alter zählt: Demografiestrategie der Bundesregierung (2012)
Abstract
"Wir leben länger und gesünder, wir sind mobiler als die Generationen vor uns - und wir erleben mehr kulturelle Vielfalt. So weit, so gut. Die Kehrseite der Medaille: Wir werden weniger, immer mehr Menschen leben allein, viele junge Menschen drängt es vom Land in die Städte, die Zahl der Pflegebedürftigen steigt.
Mit der Demografiestrategie legt die Bundesregierung die Handlungsfelder fest, in denen sie die Entfaltung der Potenziale und Fähigkeiten der Menschen durch die Schaffung von Rahmenbedingungen ermöglichen und unterstützen und gleichzeitig die Grundlagen für Wachstum, Wohlstand und sozialen Zusammenhalt stärken und absichern will. Im Mittelpunkt stehen dabei die Lebensbereiche, in denen die Menschen die Auswirkungen des demografischen Wandels ganz unmittelbar und am stärksten erfahren: in der Familie, im Arbeitsleben, im Alter sowie in den spezifischen Kontexten ihrer ländlichen oder städtischen Umgebung." (Autorenreferat, IAB-Doku) -
Literaturhinweis
OECD pensions outlook 2012 (2012)
Zitatform
(2012): OECD pensions outlook 2012. (OECD pensions outlook 01), Paris, 230 S. DOI:10.1787/9789264169401-en
Abstract
"In den entwickelten Volkswirtschaften wird in den nächsten 50 Jahren die Lebenserwartung bei der Geburt voraussichtlich alle sieben Jahre um ein zusätzliches Jahr steigen. In 28 von 34 OECD-Ländern ist eine Anhebung des Renteneintrittsalters bereits beschlossen oder geplant. Allerdings hält die Erhöhung nicht immer Schritt mit der Steigerung der Lebenserwartung. Die Regierungen sollten daher erwägen, das Renteneintrittsalter formell an die Lebenserwartung zu koppeln, wie dies in Dänemark und Italien bereits der Fall ist. Darüber hinaus sollte die private Altersvorsorge stärker gefördert werden.
Der 'OECD Pensions Outlook 2012' untersucht die im Wandel befindliche Rentenlandschaft. Der Bericht befasst sich unter anderem mit Rentenreformen während der Krise und darüber hinaus, mit der Gestaltung automatischer Anpassungsmechanismen, mit dem Erfassungsgrad privater Rentensysteme sowie den Garantien im Rahmen der Rentensysteme mit Beitragsprimat." (Autorenreferat, IAB-Doku)Weiterführende Informationen
Inhaltsverzeichnis -
Literaturhinweis
Der Arbeitsmarkt in Deutschland: Ältere am Arbeitsmarkt (2012)
Abstract
"Die Bevölkerungsstärke der 50- bis unter 65-Jährigen hat in den vergangenen Jahren zugenommen und wird nach Berechnungen des Statistischen Bundesamtes auch in den nächsten Jahren weiter wachsen.
Ältere nehmen immer häufiger am Erwerbsleben teil: Die Erwerbstätigkeit der Personen zwischen 50 und unter 65 ist stärker gestiegen als die der 15- bis unter 65-Jährigen.
In Deutschland ist die Erwerbstätigenquote von 50- bis unter 65-Jährigen, verglichen mit anderen europäischen Ländern, überdurchschnittlich hoch.
Über 50-Jährige sind überproportional häufig in den Erwerbsformen Selbständigkeit, mithelfende Familienangehörige und Beamte vertreten.
Die sozialversicherungspflichtige Beschäftigung in der Altersklasse 50 bis unter 65 ist im letzten Jahrzehnt deutlich gestiegen. Besonders stark konnten davon 60- bis unter 65-Jährigen profitieren.
Dieser Anstieg geht nicht nur auf die Alterung der Bevölkerung zurück: Die Beschäftigungsquote stieg für Ältere stärker als für alle sozialversicherungspflichtigen Beschäftigten.
Mit 27,5 Prozent ist die Beschäftigungsquote der über 60-Jährigen noch immer auf niedrigem Niveau.
50- bis unter 55-Jährige konnten stärker an der positiven Entwicklung am Arbeitsmarkt partizipieren als alle Arbeitslosen: Die Arbeitslosigkeit in dieser Altersgruppe ging in den letzten vier Jahren um ein Viertel zurück.
Die Arbeitslosigkeit von über 55-Jährigen stieg, unter anderem, durch das Auslaufen vorruhestandsähnlicher Regelungen.
Arbeitslosigkeit zu beenden, ist für Ältere schwieriger als für Jüngere. Gleichzeitig ist das Risiko arbeitslos zu werden geringer.
Die vergleichsweise geringen Chancen die Arbeitslosigkeit wieder zu beenden, gehen mit einer längeren Dauer der Arbeitslosigkeit unter den Älteren einher. Entsprechend ist der Anteil der Langzeitarbeitslosen unter Älteren höher als im Durchschnitt aller Altersklassen." (Autorenreferat, IAB-Doku) -
Literaturhinweis
Comportements de départ en retraite et réforme de 2003: les effets de la surcote (2011)
Benallah, Samia;Zitatform
Benallah, Samia (2011): Comportements de départ en retraite et réforme de 2003. Les effets de la surcote. In: Economie et Statistique H. 441/442, S. 79-100.
Abstract
"Mit der Rentenreform von 2003 wurde ein Aufschlag eingeführt, wonach den Menschen, die ihre Erwerbstätigkeit über die vorgeschriebene Dauer für den Erhalt der vollständigen Altersversorgung fortsetzen, eine höhere Rente gewährt wird. Ausdrückliches Ziel dieser Maßnahme war es, die künftigen Rentner zu veranlassen, ihr Ausscheiden aus dem Erwerbsleben hinauszuzögern. Allerdings hat sie eine solche Auswirkung nur, wenn die finanziellen Erwägungen bei der Wahl zwischen Erwerbstätigkeit und Rente einen besonderen Stellenwert einnehmen. Selbstverständlich spielt bei dieser Wahl die finanzielle Komponente eine wichtige Rolle; über deren Auswirkung wird aber weiterhin diskutiert. Wir untersuchen die Konsequenzen der Einführung des Aufschlags auf die Verhaltensweisen im Hinblick auf das Ausscheiden aus dem Erwerbsleben der ersten von dieser Maßnahme betroffenen Generation anhand einer Stichprobe der bei der Nationalen Rentenkasse Versicherten sowie einer Methode der Paarbildung. Die Einführung des Aufschlags hätte demnach eine positive Auswirkung auf das Renteneintrittsalter und die Wahrscheinlichkeit, dass die von dieser Maßnahmen betroffenen und 1944 geborenen Versicherten eine Erwerbstätigkeit nach Vollendung des 60 Lebensjahrs fortsetzen. So hätte sie dazu geführt, dass das Alter der Inanspruchnahme der Rentenansprüche um zwei Monate verschoben wurde sowie die Wahrscheinlichkeit einer Fortsetzung der Erwerbstätigkeit nach 60 Jahren um 16 % zunimmt. Bei Ausweitung dieser Studie auf andere Generationen werden die positiven Auswirkungen des Aufschlags auf das Renteneintrittsalter bestätigt." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Overcoming the paradox of employers' views about older workers (2011)
Zitatform
Billett, Stephen, Darryl Dymock, Greer Johnson & Greg Martin (2011): Overcoming the paradox of employers' views about older workers. In: The international journal of human resource management, Jg. 22, H. 6, S. 1248-1261. DOI:10.1080/09585192.2011.559097
Abstract
"In advanced and developing economies, ageing populations and low birth rates are emphasising the need for retaining and sustaining competent older workers. This paper examines human resource and governmental policy and practice implications from the contradictory accounts directed towards those workers aged over 44 years, who are usually classified as 'older workers'. It focuses on a key and paradoxical impediment in the workforce retention of these workers. Using Australia as a case study, this paper argues that policies and practices to retain and sustain workers aged 45 or more need to de-emphasise the term 'older workers' and reconsider how human resource management and government policies, as well as practices by workers themselves, might pursue longer and more productive working lives for employees aged over 45. It seeks to elaborate the paradox of the (under)valuing of older workers' contributions and provides direction for retaining and supporting the ongoing employability of these workers. It concludes by proposing that government, industry bodies and sector councils that seek to change employer attitudes will likely require a dual process comprising both engagement with older workers and a balanced appraisal of their worth. Alone, subsidies and/or mandation may well serve to entrench age bias without measures to redress that bias through a systematic appraisal of their current and potential contributions. In addition, to support this transformation of bias and sustain their employability, older workers will likely need to exercise greater agency in their work and learning." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Job search requirements for older unemployed: transitions to employment, early retirement and disability benefits (2011)
Bloemen, Hans; Hochguertel, Stefan; Lammers, Marloes;Zitatform
Bloemen, Hans, Stefan Hochguertel & Marloes Lammers (2011): Job search requirements for older unemployed. Transitions to employment, early retirement and disability benefits. (IZA discussion paper 5442), Bonn, 49 S.
Abstract
"In this paper, we use a recent policy change in the Netherlands to study how changes in search requirements for the older unemployed affect their transition rates to employment, early retirement and sickness/disability benefits. The reform, becoming effective on January 1st 2004, required the elderly to formally report their job search efforts to the employment office in order to avoid a (temporary) cut in benefits. Before the new law was passed, unemployed were allowed to stop all search activity at the moment they turned 57.5. Estimating various duration models using difference-in-difference and regression discontinuity approaches, we find that for several groups of individuals that were affected by the policy change, the stricter search requirements did significantly increase their entry rate into employment. However, we also find evidence of a higher outflow to sickness/disability insurance schemes, a presumably unwanted side-effect of the policy change." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
La réforme des retraites de 1993: l'impact de l'augmentation de la durée d'assurance (2011)
Zitatform
Bozio, Antoine (2011): La réforme des retraites de 1993. L'impact de l'augmentation de la durée d'assurance. In: Economie et Statistique H. 441/442, S. 39-54.
Abstract
"Bei der Reform der Renten des allgemeinen Systems im Jahr 1993 war die erforderliche Versicherungsdauer für den Erhalt der vollständigen Altersversorgung von 37,5 Jahren auf 40 Jahre verlängert worden. Diese Maßnahme wurde schrittweise eingeführt, und zwar in einem Rhythmus von einem zusätzlichen Vierteljahr pro Generation ab der Generation von 1934 bis zur Generation von 1943. Ziel dieser Reform war es, die Arbeitnehmer dazu zu bewegen, ihren Eintritt in den Ruhestand durch strengere Auflagen hinsichtlich der Versicherungsdauer aufzuschieben. Die Auswirkungen der Verlängerung der Versicherungsdauer auf das Alter der Inanspruchnahme der Ansprüche und auf die Quartale, in denen nach Erreichung des 60. Lebensjahrs tatsächlich Beiträge entrichtet wurden, werden untersucht mittels der Schwankungen pro Generation und je nach der Versicherungsdauer bei Erreichung des 60. Lebensjahrs, die mit der Reform schrittweise eingeführt wurde. Den Ergebnissen ist zu entnehmen, dass die Erwerbstätigen von 60 Jahren, die aufgrund der Verlängerung der Versicherungsdauer vor die Wahl zwischen der Fortsetzung ihrer Erwerbstätigkeit und dem Eintritt in den Ruhestand mit einem Abschlag gestellt wurden, die Beendigung ihrer Erwerbstätigkeit erheblich aufschieben mussten. Besonders zu Gewicht fällt dies bei den Männern mit neun Monaten für jedes zusätzliche Versicherungsjahr; bei den Frauen weniger mit fünf Monaten. Diese Maßnahme zur Förderung der Elastizität des Arbeitsangebots in Bezug auf die für den Erhalt der vollständigen Altersbezüge erforderlichen Versicherungsdauer darf aber nicht falsch ausgelegt werden: Lediglich eine geringe Minderheit von Arbeitnehmern war von der mit der Reform eingeführten Verlängerung der Versicherungsdauer wirklich betroffen. Zudem sind diese für die Gesamtheit der Rentner und noch in geringerem Maße für die künftigen Rentner unbedingt repräsentativ." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Ältere auf den Arbeitsmarkt (2011)
Zitatform
Brenke, Karl & Klaus F. Zimmermann (2011): Ältere auf den Arbeitsmarkt. (IZA Standpunkte 43), Bonn, 26 S.
Abstract
"Wegen der zunehmenden Lebenszeit und der Schrumpfung der Arbeitsbevölkerung steigt künftig der gesellschaftliche Bedarf für Ältere im Arbeitsmarkt. Dies wird auch in Deutschland möglich sein. Dafür spricht nicht nur, dass die Erwerbsquoten im internationalen Vergleich noch gering sind. Wichtig ist vielmehr, dass staatliche Anreize zur Frühverrentung weitgehend abgestellt wurden, die Altersdiskriminierung durch Unternehmen zurückgeht und die Erwerbstätigkeit über die rein demographischen Faktoren hinaus wegen einer deutlich zunehmenden Erwerbsneigung kräftig angestiegen ist. Diese Entwicklung wird auch dadurch unterstützt, dass ein Strukturwandel von Berufen, die mit körperlicher Anstrengung verbunden sind, zu solchen mit hohen Qualifikationsanforderungen erfolgt, was Arbeit im Alter begünstigt." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Ältere auf dem Arbeitsmarkt (2011)
Zitatform
Brenke, Karl & Klaus F. Zimmermann (2011): Ältere auf dem Arbeitsmarkt. In: Vierteljahrshefte zur Wirtschaftsforschung, Jg. 80, H. 2, S. 11-31. DOI:10.3790/vjh.80.2.11
Abstract
"Wegen der zunehmenden Lebenszeit und der Schrumpfung der Arbeitsbevölkerung steigt künftig der Bedarf für Ältere im Arbeitsmarkt. Eine stärkere Nutzung des Humankapitals der Älteren wird auch in Deutschland möglich sein. Dafür spricht nicht nur, dass die Erwerbsquoten im internationalen Vergleich noch gering sind. Wichtig ist vielmehr, dass staatliche Anreize zur Frühverrentung weitgehend abgestellt wurden, die Altersdiskriminierung durch Unternehmen zurückgeht und die Erwerbstätigkeit über die rein demografischen Faktoren hinaus wegen einer deutlich zunehmenden Erwerbsneigung kräftig angestiegen ist. Diese Entwicklung wird auch dadurch unterstützt, dass ein Strukturwandel von Berufen, die mit körperlicher Anstrengung verbunden sind, zu solchen mit hohen Qualifikationsanforderungen erfolgt, was Arbeit im Alter begünstigt." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Comparing the effectiveness of employment subsidies (2011)
Zitatform
Brown, Alessio J. G., Christian Merkl & Dennis J. Snower (2011): Comparing the effectiveness of employment subsidies. In: Labour economics, Jg. 18, H. 2, S. 168-179. DOI:10.1016/j.labeco.2010.11.001
Abstract
"This paper examines the implications of different types of employment subsidies for employment, welfare, and inequality. It investigates how these effects depend on what target groups the subsidies address. Our analysis focuses on policies that are 'approximately welfare efficient' (AWE), i.e. policies that (a) improve employment and welfare, (b) do not raise earnings inequality and (c) are self-financing. We construct a microfounded, dynamic model of hiring and separations and calibrate it with German data. The calibration shows that hiring vouchers can be AWE, while low-wage subsidies are not AWE. Furthermore, hiring vouchers targeted at the long-term unemployed are more effective than those targeted at low-ability workers." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Weitere Zunahme der sozialversicherungspflichtigen Beschäftigung ab 50 Jahren (2011)
Zitatform
Brussig, Martin (2011): Weitere Zunahme der sozialversicherungspflichtigen Beschäftigung ab 50 Jahren. (Altersübergangs-Report / Institut Arbeit und Qualifikation (IAQ), Universität Duisburg-Essen 2011-02), Duisburg, 16 S. DOI:10.17185/duepublico/45432
Abstract
"Der Mittelpunkt dieses Altersübergangs-Reports ist die Veränderung der branchenspezifischen Alterserwerbsbeteiligung in den letzten Jahren:
- In welchen Branchen sind viele, in welchen sind wenige Ältere beschäftigt?
- Wie haben sich Unterschiede zwischen den Branchen entwickelt? In welchen Branchen hat der Anteil der Älteren an allen Beschäftigten besonders gewonnen, in welchen weniger? Gibt es Branchen, in denen der Anteil der Älteren in den letzten Jahren rückläufig war?
- Wie ist die Wahrscheinlichkeit für einen Verbleib in Beschäftigung in den einzelnen Branchen einzuschätzen?" (Autorenreferat, IAB-Doku) -
Literaturhinweis
Zwischen Erwerbsaustritt und Renteneintritt: 'Gelingende' und 'prekäre' Altersübergänge (2011)
Zitatform
Brussig, Martin (2011): Zwischen Erwerbsaustritt und Renteneintritt. 'Gelingende' und 'prekäre' Altersübergänge. In: Deutsche Rentenversicherung, Jg. 66, H. 2, S. 143-160.
Abstract
"Die empirischen Entwicklungen der letzten Jahre zeigen eine deutliche Zunahme der Alterserwerbsbeteiligung, die in erster Linie aus verlängerten Erwerbsphasen resultiert. Zugleich ist offenkundig, dass ein erheblicher Teil der Erwerbspersonen die schon heute bestehenden Altersgrenzen für die Altersrente nicht aus Erwerbstätigkeit heraus erreicht. Angesichts der bevorstehenden Altersgrenzenanhebung in der Regelaltersrente auf 67 Jahre sollten für diesen Personenkreis sozialverträgliche Optionen entwickelt werden, die das vorhandene individuelle Arbeitsvermögen nutzen, bewahren und entwickeln, Altersarmut aufgrund des Altersübergangs vermeiden und Möglichkeiten für einen selbstbestimmten Übergang eröffnen. Weiterhin sollten für die Versichertengemeinschaft tragbare Modelle für diejenigen entwickelt werden, die im Altersübergang Flexibilität und Zeitwohlstand anstreben. Beide Ziele können zueinander in Konflikt geraten." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Die Förderung der Beschäftigungsfähigkeit Älterer zwischen politischen Ansprüchen und den veränderten Bedürfnissen der "jungen Alten": Die "Initiative 50plus" (2011)
Buestrich, Michael; Oltmann, Frank-Peter;Zitatform
Buestrich, Michael & Frank-Peter Oltmann (2011): Die Förderung der Beschäftigungsfähigkeit Älterer zwischen politischen Ansprüchen und den veränderten Bedürfnissen der "jungen Alten": Die "Initiative 50plus". In: Arbeit. Zeitschrift für Arbeitsforschung, Arbeitsgestaltung und Arbeitspolitik, Jg. 20, H. 1, S. 18-31. DOI:10.1515/arbeit-2011-0104
Abstract
"Die arbeitsmarktpolitische Wiederentdeckung der Förderung älterer Arbeitnehmer und Arbeitsuchender im Rahmen der 'Initiative 50 Plus' wird vornehmlich demografisch begründet. Mit dem Verweis auf die Unterjüngung bzw. Überalterung der Bevölkerung erscheinen längere Lebensarbeitszeiten quasi unwidersprechlich. Zugleich wird ein verändertes (Selbst-)Bild der 'neuen' Senioren angeführt, die anders als frühere Generationen, auch im Alter 'aktiv' und das bedeutet auch erwerbstätig sein wollen. Der Beitrag fragt nach der Stichhaltigkeit dieser Begründungszusammenhänge und verortet den Grund des steigenden Interesses der Politik an der Beschäftigung älterer Arbeitnehmer dabei weniger arbeitsmarktpolitisch: Es sind letztlich fiskalische Gründe, die ihre forcierte Beschäftigung zukünftig alternativlos erscheinen lassen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Gesundheitliche Orientierung in der Arbeitsmarktpolitik: aktuelle Entwicklungen und Praxisbeispiele im Rahmen einer arbeitsmarktintegrativen Gesundheitsförderung (2011)
Büttner, Renate; Schweer, Oliver;Zitatform
Büttner, Renate & Oliver Schweer (2011): Gesundheitliche Orientierung in der Arbeitsmarktpolitik. Aktuelle Entwicklungen und Praxisbeispiele im Rahmen einer arbeitsmarktintegrativen Gesundheitsförderung. (IAQ-Report 2011-01), Duisburg, 17 S. DOI:10.17185/duepublico/45672
Abstract
"Gesundheitliche Einschränkungen sind für Arbeitslose ein wesentliches Hemmnis bei der Arbeitssuche und Arbeitsvermittlung. Mit zunehmender Dauer der Arbeitslosigkeit verschlechtert sich zudem der Gesundheitszustand.
- Um die Beschäftigungsfähigkeit von Arbeitslosen mit gesundheitlichen Einschränkungen zu erhöhen, ist eine Verknüpfung von arbeitsfördernden Maßnahmen mit gesundheitsbezogenen Ansätzen im Rahmen einer Ressourcenorientierten und ganzheitlich ausgerichteten Integrationsstrategie erforderlich.
- Auf Seiten der Bundesagentur für Arbeit ist eine wachsende Sensibilität für die Notwendigkeit einer arbeitsmarktintegrativen Gesundheitsförderung zu beobachten. Entsprechende in den Strukturen und Prozessen der Arbeitsförderung steckende Potenziale müssen verstetigt und ausgebaut werden.
- Einzelne Regelinstrumente lassen eine Kombination aus Arbeits- und Gesundheitsförderung zu, eine explizite gesundheitsbezogene Förderung enthält das für die Arbeitsförderung relevante SGB III jedoch nicht. Insofern bedarf es einer expliziten rechtlichen Verortung dieser Förderoption.
- Integrierte Ansätze wurden bislang vor allem im Rahmen von Modellprojekten und Sonderprogrammen sowie im Rechtskreis des SGB II umgesetzt. Aus präventiver Sicht müsste der Zugang zu gesundheitsbezogenen Maßnahmen auch auf den SGB III-Bereich ausgedehnt werden.
- Um das Thema 'Gesundheitsorientierung' nachhaltig zu verankern, bedarf es zudem einer ressortübergreifenden Vernetzung. Der diesbezüglich auf zentraler Ebene initiierte Prozess zwischen Akteuren der Arbeitsförderung und des Gesundheitswesens muss verstetigt und auf lokaler Ebene fortgeführt werden." (Autorenreferat, IAB-Doku) -
Literaturhinweis
Delayed retirement: A new trend? (2011)
Zitatform
Carrière, Yves & Diane Galarneau (2011): Delayed retirement: A new trend? In: Perspectives on Labour and Income, Jg. 23, H. 4, S. 1-16.
Abstract
"This article examines changes since 1976 in a number of indicators that show the aging of Canadian workers and a growing number of workers delaying retirement. The increase in delayed retirement is consistent with an increase in the employment rate of older workers, however, it is at odds with statistics indicating that the average retirement age has remained surprisingly stable. This article attempts to reconcile the two apparently contradictory trends using a new expected working-life indicator." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Germany - no country for old workers? (2011)
Zitatform
Dietz, Martin & Ulrich Walwei (2011): Germany - no country for old workers? In: Zeitschrift für ArbeitsmarktForschung, Jg. 44, H. 4, S. 363-376., 2011-07-04. DOI:10.1007/s12651-011-0092-4
Abstract
"Die Beschäftigungssituation älterer Arbeitnehmer ist in Deutschland nach wie vor nicht zufriedenstellend. Sie hat sich jedoch in den letzten Jahren deutlich verbessert. Seit geraumer Zeit unternimmt die Politik erhebliche Anstrengungen, um die Arbeitsmarktposition Älterer zu stärken. Die Maßnahmen zielten darauf, vorzeitige Übertritte in den Ruhestand zu verringern und speziell für Ältere Arbeitsanreize durch Arbeitsmarkt- und Rentenreformen zu erhöhen. Begünstigt wurde die Beschäftigungssituation der Älteren durch die sich insgesamt verbessernde Arbeitsmarktlage sowie die allgemein wachsende Erwerbsbeteiligung von Frauen. Nichtsdestoweniger sind weiterhin Arbeitsmarktprobleme für Ältere unübersehbar. Je älter sie sind und je geringer ihre Qualifikation ausfällt, desto niedriger ist deren Arbeitsmarktpartizipation. Sind ältere Arbeitnehmer erst einmal arbeitslos, haben sie nur eine geringe Chance auf einen Wiedereinstieg in den Arbeitsmarkt. Um zu einer weiteren und nachhaltigen Verbesserung der Beschäftigungssituation älterer Arbeitnehmer zu kommen, ist der längerfristigen Beschäftigungsfähigkeit mehr Aufmerksamkeit zu schenken. Die dafür erforderlichen Ansätze umfassen Maßnahmen des lebenslangen Lernens und des gesunden Alterns und betreffen nicht nur die Älteren selbst, sondern gerade auch Jüngere mit einer verlängerten Lebensarbeitszeit." (Autorenreferat, IAB-Doku)
Weiterführende Informationen
Erratum to: Germany - no country for old workers? -
Literaturhinweis
Die Entgeltsicherung für Ältere: Ein Auslaufmodell? (2011)
Zitatform
Dietz, Martin, Susanne Koch, Gerhard Krug & Gesine Stephan (2011): Die Entgeltsicherung für Ältere: Ein Auslaufmodell? In: WSI-Mitteilungen, Jg. 64, H. 5, S. 226-233., 2011-03-09. DOI:10.5771/0342-300X-2011-5-226
Abstract
"Obwohl sich die Beschäftigungssituation Älterer in den letzten Jahren weiter verbessert hat, gelten ältere Arbeitslose noch immer als schwer vermittelbar. Verschiedene arbeitsmarktpolitische Instrumente sollen die Wiedereingliederungschancen dieses Personenkreises verbessern. Die Förderung mit der Entgeltsicherung für Arbeitslose über 50 Jahre ist daran geknüpft, dass diese eine Tätigkeit aufnehmen, die geringer als ihr letzter Job entlohnt ist. Die Entgeltsicherung gleicht dann einen Teil des entstehenden Lohnverlustes aus. Das Kombilohn-Instrument zielt damit auf Personen, die prinzipiell vermittelbar wären, deren Anspruchslohn aufgrund eines relativ hohen Verdienstes in ihrer letzten Beschäftigung aber über dem am Markt zu erzielenden Lohn liegt. Die Entgeltsicherung ist derzeit befristet in den Kanon der arbeitsmarktpolitischen Instrumente aufgenommen. Sie befindet sich gewissermaßen noch in der 'Probezeit' und steht im Kontext der anstehenden Instrumentenreform auf dem Prüfstand. Dieser Beitrag ordnet die Entgeltsicherung in den arbeitsmarktpolitischen Instrumentenkasten ein, diskutiert Gründe für ihre derzeit geringe Nutzung und zeigt mögliche Weiterentwicklungen auf." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Entgeltsicherung: zum alten Eisen? (2011)
Zitatform
Dietz, Martin & Susanne Koch (2011): Entgeltsicherung: zum alten Eisen? In: Informationsdienst Altersfragen, Jg. 38, H. 4, S. 16-20.
Abstract
Trotz steigender Beschäftigungszahlen älterer Arbeitnehmer bestehen für ältere Arbeitslose oft nur geringe Chancen für einen beruflichen Wiedereinstieg. Die Gründe hierfür liegen zum einen in der mangelnden Bereitschaft der Unternehmen, ältere Arbeitslose einzustellen, zum anderen in der hohen Einkommenserwartung dieser Personengruppe. 'Wenn Lohnabschläge auch bei anhaltender Arbeitslosigkeit nicht akzeptiert werden, wird es für ältere Arbeitslose zunehmend schwer, eine Stelle zu finden.' Als Lösung für dieses Problem wurde im Jahr 2003 das arbeitsmarktpolitische Instrument der Entgeltsicherung eingeführt, um den entstehenden Lohnverlust bei Arbeitsaufnahme auszugleichen. Aufgrund ihrer geringen Inanspruchnahme und von fehlenden Evaluationsergebnissen wurde die Entgeltsicherung als Streichkandidat identifiziert. Die Autoren plädieren abschließend für eine Beibehaltung des Instruments, da hiermit auch ein Beitrag zur betrieblichen Fachkräftesicherung geleistet werden kann. (IAB)
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Literaturhinweis
The role of trade unions in European pension reforms: from 'old' to 'new' politics? (2011)
Zitatform
Ebbinghaus, Bernhard (2011): The role of trade unions in European pension reforms. From 'old' to 'new' politics? In: European journal of industrial relations, Jg. 17, H. 4, S. 315-331. DOI:10.1177/0959680111420208
Abstract
"Trade unions played a substantial role in the 'old politics' of expanding pension systems in Europe; they are still active in the 'new politics' of pension reforms. Given the electoral impact and political veto points, governments may seek to overcome reform blockage in political decisionmaking and implementation by seeking social consensus with trade unions and employers. Various modes of social governance in addition to political interest politics allow trade union influence: institutionalized forms of self-administration of pension insurance, self-regulation via negotiated occupational pensions, institutional consultation of interest groups and tripartite concertation (or social pacts) between government and the social partners." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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The transition from work to retirement (2011)
Eichhorst, Werner;Zitatform
Eichhorst, Werner (2011): The transition from work to retirement. (IZA discussion paper 5490), Bonn, 25 S.
Abstract
"The European Employment Strategy has set the goal of raising the retirement age of workers in the EU through a strategy of 'active ageing'. Yet despite some progress over the last decade, empirical data show persistent diversity across EU member states. Institutional arrangements of social and labor market policies can be seen as the core factors behind cross-national diversity. Hence, institutional change is crucial to explain structural changes. The paper tries to assess the role of supranational policy initiatives and national politicoeconomic factors in shaping the transition from work to retirement in EU member states which is still governed by the national political economy. Taking the German case as an example in point, the paper shows the dynamic interaction between policy changes, in particular in benefit systems and activation, and changes in the approach of firms and workers to early retirement. Policy changes influence actors' behavior in the medium run and open up opportunities for subsequent reforms." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Gleitender Übergang in die Rente durch Flexibilisierung der Teilrente (2011)
Zitatform
Gasche, Martin & Carla Krolage (2011): Gleitender Übergang in die Rente durch Flexibilisierung der Teilrente. (Mannheim Research Institute for the Economics of Aging. Discussion paper 243), Mannheim, 31 S.
Abstract
"Vor dem Hintergrund der Anhebung der gesetzlichen Altersgrenzen wird oft eine Verbesserung der Möglichkeiten des gleitenden Übergangs in die Rente für diejenigen gefordert, die im Alter nicht mehr so viel arbeiten wollen oder können. In dieser Studie werden Optionen eines gleitenden Übergangs miteinander verglichen. Es zeigt sich, dass die weitaus beliebteste Option der Altersteilzeit gegenüber der kaum wahrgenommenen Teilrente aus der Sicht des Versicherten keine wesentlichen Vorteile aufweist. Der große Nachteil der Teilrente sind die starren Stufen und die komplizierte Berechnung der Hinzuverdienstgrenzen. Durch eine Abschaffung der Stufen könnte die Attraktivität des Teilrentenbezugs und des Hinzuverdiensts wesentlich erhöht und die Altersteilzeit zumindest aus der Sicht des Versicherten obsolet werden." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Older workers and active ageing in France: the changing early retirement and company approach (2011)
Gendron, Benedicte;Zitatform
Gendron, Benedicte (2011): Older workers and active ageing in France. The changing early retirement and company approach. In: The international journal of human resource management, Jg. 22, H. 6, S. 1221-1231. DOI:10.1080/09585192.2011.559095
Abstract
"Europe is experiencing demographic shifts without precedent due especially to progress concerning health and the decrease in fertility. These affect individuals, families, local communities, countries and whole strata of society. The number of people over 60 years old is going to increase in Europe as the baby boomers reach retirement age. If the factors related to employment are considered, it must be noted that the working-age population is falling nowadays. This drop is, in part, the result of low participation by seniors in the labour market, especially in France. The employment rate for this category of workers at the present time is lower than the objectives set within the framework of the Lisbon Process. The low participation of older workers in the labour market is the result of premature exclusion, within a context of high unemployment and industrial restructuring. Therefore, the development and enhancement of employment for older workers constitute a crucial issue. If the situations are very diverse in Europe, France is distinguished by an employment rate for people over 55, that is significantly lower than the average for the European Union. Still, only 3% of the population is working at the age of 65 and the median age of work is around 58. Thus, France is still very far from the objective set for 2010 at the Stockholm Summit in 2001. To take up the challenge of employment for seniors in France, it is necessary to examine its singularity and to question if there is a 'French Exception' on age management? An analysis of the institutional factors determining the relative labour market position of older workers can explain the French particularity." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Labour-incentive reforms at preretirement age in Austria (2011)
Zitatform
Mara, Isilda & Edlira Narazani (2011): Labour-incentive reforms at preretirement age in Austria. In: Empirica, Jg. 38, H. 4, S. 481-510. DOI:10.1007/s10663-010-9137-0
Abstract
"Low participation rates of older workers in the labour market threaten the sustainability of the pension system in Austria. Given the current political debate on this issue, we try to shed light on employment and retirement behaviour of Austrian couples when income support is provided and pension benefits are reduced. Using a sample of married couples with both partners aged 50 - 65, we find that the proposed reform increases the labour supply of middle-income men whereas the effects on women are weaker. However, somehow surprisingly, we find that these reforms have an increasing effect on unemployment/inactivity probabilities which in turn is outweighed by a decreasing effect on the retirement probabilities in case of women. These findings emphasize the importance of a joint consideration of labour supply and retirement behaviour of married couples when introducing pension reforms and tax-benefit policies." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Inclusive workplaces and older employees: an analysis of companies' investment in retaining senior workers (2011)
Midtsundstad, Tove I.;Zitatform
Midtsundstad, Tove I. (2011): Inclusive workplaces and older employees. An analysis of companies' investment in retaining senior workers. In: The international journal of human resource management, Jg. 22, H. 6, S. 1277-1293. DOI:10.1080/09585192.2011.559099
Abstract
"The inception of the so-called Tripartite Agreement on a More Inclusive Working Life (the IW Agreement) in 2001 marks a shift in Norwegian welfare and labour market policy. This has resulted in employers now being targeted by government initiatives supposed to prevent the exclusion of older employees. The initiatives are purely voluntary and rely on companies' willingness to adopt and support them. The main goal of this article is to identify and explain differences in the propensity of private sector companies to adopt an active policy in line with this strategy. Data used are based on a survey conducted in 2005 of a representative sample of 713 Norwegian companies. The findings show that positive attitudes towards older workers held by the management, a focus on human resource management and a feeling of moral obligation to combat early retirement increase the probability that the companies adopt an active ageing policy. However, economic considerations and labour shortage also influence their policies, especially their willingness to retain older workers of age 62 and above." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Vor der Anhebung des Renteneintrittsalters: Arbeitslosigkeit am Ende des Erwerbslebens: wenig Förderung älterer Arbeitsloser (2011)
Zitatform
Mümken, Sarah, Martin Brussig & Matthias Knuth (2011): Vor der Anhebung des Renteneintrittsalters: Arbeitslosigkeit am Ende des Erwerbslebens. Wenig Förderung älterer Arbeitsloser. In: Soziale Sicherheit, Jg. 60, H. 2, S. 51-59.
Abstract
"Die Bundesregierung will an der schrittweisen Anhebung des regulären Renteneintrittsalters ab 2012 festhalten und begründet dies mit der positiven Entwicklung der Beschäftigungssituation Älterer. Wenn es den Älteren aber nicht gelingt, künftig ihre Erwerbstätigkeitsphase auszudehnen, droht ihnen Arbeitslosigkeit am Ende ihres Erwerbslebens. Wie entwickelt sich die Arbeits- und Erwerbslosigkeit Älterer in den letzten Jahren? Wie viele mussten von Hartz IV leben und wie viele bekamen gar kein Arbeitslosengeld I oder II? Wie und womit wurden ältere Arbeitslose gefördert? Diesen Fragen geht der folgende Beitrag nach." (Textauszug, IAB-Doku)
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Beschäftigungslosigkeit im Alter: die Älteren ab 60 Jahren sind besonders betroffen (2011)
Zitatform
Mümken, Sarah, Martin Brussig & Matthias Knuth (2011): Beschäftigungslosigkeit im Alter. Die Älteren ab 60 Jahren sind besonders betroffen. (Altersübergangs-Report / Institut Arbeit und Qualifikation (IAQ), Universität Duisburg-Essen 2011-01), Duisburg, 16 S.
Abstract
"Arbeitslosenzahlen der Bundesagentur für Arbeit und Erwerbslosenzahlen basierend auf dem Mikrozensus zeichnen ein unterschiedliches Bild von der Beschäftigungslosigkeit am Ende des Erwerbslebens. Während als erwerbslos im Wesentlichen zählt, wer überhaupt nicht erwerbstätig ist, aber angibt eine Beschäftigung zu suchen, gilt als arbeitslos, wer - auch bei einer Beschäftigung von unter 15 Stunden pro Woche - den Vermittlungsbemühungen der Bundesagentur für Arbeit bzw. der Jobcenter zur Verfügung steht.
Speziell bei der Altersgruppe ab 60 Jahren zeigen sich je nach verwendetem Konzept bei den Daten größere Unterschiede. Seit 2001 liegen bei dieser Altersgruppe die Erwerbslosenzahlen deutlich über den Arbeitslosenzahlen. Offenbar wird ein nicht unbedeutendes Erwerbspersonenpotenzial unter den Älteren gerade jenseits der 60 Jahre durch die Arbeitslosenstatistik nicht erfasst.
Der Anstieg der Erwerbstätigenquote unter den - insbesondere weiblichen - Älteren in den vergangen Jahren hat nicht etwa zu einer Absenkung des Anteils von erwerbslosen Älteren geführt, sondern wurde sogar von einem Anstieg des Erwerbslosenanteils begleitet. Abgenommen hat demnach maßgeblich die Zahl der älteren Nichterwerbspersonen. Beschäftigungslosigkeit erstreckt sich inzwischen im größeren Umfang über ein Alter bis jenseits von 60 Jahren, was auch das Ergebnis des Ausstiegs aus der Frühverrentung von Arbeitslosen ist.
Indem die aktive Arbeitsförderung ältere Personen ab 60 Jahren faktisch ausklammert, hat sie sich noch nicht ausreichend auf das veränderte Verhalten Älterer am Arbeitsmarkt, die veränderten Rahmenbedingungen und die Ziele der Bundesregierung eingestellt." (Autorenreferat, IAB-Doku) -
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Creating employment or keeping them busy?: an evaluation of training programs for older workers in Germany (2011)
Zitatform
Romeu Gordo, Laura & Joachim Wolff (2011): Creating employment or keeping them busy? An evaluation of training programs for older workers in Germany. In: Journal of Aging and Social Policy, Jg. 23, H. 2, S. 198-218., 2010-10-01. DOI:10.1080/08959420.2010.551468
Abstract
"The authors analyze the effect of participation in short-term training measures on older German recipients of means-tested unemployment benefits. Their analysis uses administrative data of the German Federal Employment Agency, and they estimate the effects of participating in two types of short-term training -- classroom and in-firm training -- on different outcomes of the participants. Results show that classroom training is not effective inmaking participants independent of benefit receipt. It has a moderately positive effect on employment outcomes, which are highest for West German men. In contrast, in-firm training significantly raises the participants' likelihood of finding regular jobs and of being independent of unemployment benefit receipt." (Text excerpt, IAB-Doku) ((en))
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Die Auswirkungen der Altersgutschriften des BVG auf die Beschäftigungschancen älterer Arbeitnehmer (2011)
Sheldon, George; Cueni, Dominique;Zitatform
Sheldon, George & Dominique Cueni (2011): Die Auswirkungen der Altersgutschriften des BVG auf die Beschäftigungschancen älterer Arbeitnehmer. (WWZ-Forschungsbericht 2011/06), Basel, 167 S.
Abstract
"In der schweizerischen beruflichen Vorsorge werden die Spargutschriften, wie sie für Arbeitnehmer im gesetzlichen Minimum zur Bildung eines persönlichen Rentenguthabens vorgesehenen sind, mindestens zur Hälfte vom Arbeitgeber finanziert. Da diese Mindestgutschriften mit dem Alter der Arbeitnehmer ansteigen, wird in der Politik und der Verwaltung vermutet, dass die Arbeitgeber jüngere Bewerber aufgrund der tieferen Lohnnebenkosten bevorzugen, was die Beschäftigungschancen älterer Stellensuchender schmälern würde. Ein solcher Effekt wurde nie nachgewiesen und ist aus theoretischer Sicht auch nicht unbedingt zu erwarten. Bis anhin war sogar unklar, wie die Altersgutschriften abweichend von den gesetzlichen Mindestvorgaben in Wirklichkeit ausgestaltet sind. Diesbezüglich zeigt nun eine eigens durchgeführte Erhebung, dass die Gutschriften für einen durchschnittlichen Versicherten zwar etwas über dem Minimum liegen, jedoch noch immer vorwiegend an den gesetzlichen Altersschwellen ansteigen. In einer ersten ökonometrischen Auswertung wurden deshalb Daten von über einer Million Stellensuchenden mit Hilfe eines Regression-Discontinuity-Designs dahingehend untersucht, wie sich deren Beschäftigungschancen um besagte Altersschwellen herum verändern. Anschliessend wurde in einem zweiten Schritt der Fokus erweitert und dieselben Daten mit Hilfe eines modell-basierten Partitionierungsverfahrens 'unvoreingenommen' auf Anzeichen von Altersdiskriminierung durchleuchtet. Die fraglichen Beschäftigungswirkungen der Altersgutschriften zeigten sich aber weder an den gesetzlichen Schwellen selbst, noch wurden Hinweise auf mögliche vorlaufende Effekte gefunden. Stattdessen konnte eine Art idealtypischer Verlauf der Beschäftigungschancen über Alter und Suchdauer hinweg ausgemacht werden." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Does raising the retirement age increase employment of older workers? (2011)
Staubli, Stefan; Zweimüller, Josef;Zitatform
Staubli, Stefan & Josef Zweimüller (2011): Does raising the retirement age increase employment of older workers? (IZA discussion paper 5863), Bonn, 49 S.
Abstract
"This paper studies how an increase in the minimum retirement age affects the labor market behavior of older workers. Between 2000 and 2006 the Austrian government gradually increased the early retirement age from 60 to 62.2 for men and from 55 to 57.2 for women. Using administrative data on the universe of Austrian private-sector employees, the results from the empirical analysis suggest that this policy change reduced retirement by 19 percentage points among affected men and by 25 percentage points among affected women. The decline in retirement was accompanied by a sizeable increase in employment of 7 percentage points among men and 10 percentage points among women, but had also important spillover effects into the unemployment insurance program. Specifically, the unemployment rate increased by 10 percentage points among men and 11 percentage points among women. In contrast, the policy change had only a small impact on the share of individuals claiming disability or partial retirement benefits." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Beschäftigungssituation und Beschäftigungsförderung: ältere Arbeitnehmer/-innen in Deutschland (2011)
Stein, Margit; Stummbaum, Martin;Zitatform
Stein, Margit & Martin Stummbaum (2011): Beschäftigungssituation und Beschäftigungsförderung. Ältere Arbeitnehmer/-innen in Deutschland. In: Wirtschaft und Berufserziehung, Jg. 63, H. 11, S. 11-17.
Abstract
"Im Rahmen des Beitrags wird die Einbindung von Personen ab 55 Jahren, der sogenannten 'Älterer Arbeitnehmer/innen' in den Arbeitsprozess kritisch beleuchtet. Ausgehend von einer Analyse demographischer Wandlungsprozesse und dem damit einhergehenden vielfach beschworenen Fachkräftemangel, wird dargelegt, dass die Einbindung aller Bevölkerungsgruppen in den Arbeitsprozess nicht nur demographisch und wirtschaftlich, sondern ebenso lebensbiographisch unabdingbar ist. Auch wenn die Forderungen von Stockholm, europaweit mindestens 500/0 der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer der Altersgruppe 55 bis 64 Jahre in den Arbeitsprozess einzubinden, und die Forderung von Barcelona, das Renteneintrittsalter europaweit 2002 bis 2010 um fünf Jahre statistisch anzuheben, in den letzten Jahren erreicht werden konnte, scheiden immer noch mehr als ein Viertel der Arbeitnehmer/innen vorzeitig aus Gesundheitsgründen aus und beklagen, dass sie bei einer adäquaten Förderung und einem Entgegenkommen von Arbeitnehmerseite gerne weiterbeschäftigt geblieben wären. Auch wird die Employability, das heißt die Beschäftigungsfähigkeit von Menschen jenseits der 55 in Unternehmen nicht entsprechend gefördert, was sich an der nur mangelhaften Bereitschaft zeigt, ältere Arbeitnehmer/innen in betriebliche Weiterbildungsmaßnahmen einzubinden. Abschließend werden im Beitrag Möglichkeiten aufgezeigt, ältere Menschen weiterhin erfolgreich in den Arbeitsprozess einzubinden." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Chancen und Möglichkeiten von Productive Ageing: arbeitsmarktpolitische, arbeitspsychologische und soziologische Perspektiven zur verbesserten Arbeitsmarktintegration Älterer (2011)
Zitatform
Steiner, Karin, Marie Jelenko, Winfried Moser & Franziska Haydn (2011): Chancen und Möglichkeiten von Productive Ageing. Arbeitsmarktpolitische, arbeitspsychologische und soziologische Perspektiven zur verbesserten Arbeitsmarktintegration Älterer. (AMS report 81), Wien, 93 S.
Abstract
"Für die Zielgruppe älterer Arbeitsuchender gibt es eine Reihe von arbeitsmarktpolitischen Maßnahmen, die - nach einer einleitenden vergleichenden Diskussion internationaler Daten zum Thema 'Ältere am Arbeitsmarkt' - im ersten Teil dieses Berichtes näher vorgestellt werden. Diese Maßnahmen sollen die Chancen einer Wiedereinstellung erhöhen. Angeführt werden nationale und internationale Stiftungsmodelle, Aus- und Weiterbildungsmöglichkeiten, bewusstseinsbildende Maßnahmen, aber auch Maßnahmen / Instrumente wie etwa Sozialökonomische Betriebe (SÖBs) und Gemeinnützige Arbeitskräfteüberlassungen. Der zweite Teil des Berichtes umfasst Ergebnisse einer empirischen Studie zum Thema 'Arbeitslosigkeit von Älteren und Maßnahmen zum Erhalt von Arbeitsfähigkeit und Gesundheit'. Die Ergebnisse basierend auf ExpertInneninterviews wie auch qualitativen Interviews mit älteren Arbeitsuchenden konzentrieren sich einerseits auf die Positionen von Älteren am Arbeitsmarkt. Die Selbsteinschätzung der Arbeitsuchenden selbst wird hierbei durch die Perspektive der ExpertInnen erweitert. Andererseits werden Maßnahmen für ältere Arbeitsuchende aus Sicht der TeilnehmerInnen und ExpertInnen analysiert und Handlungsempfehlungen abgeleitet. Dadurch, dass der Bericht sich der Situation älterer Arbeitsuchender von unterschiedlicher Seite nähert, soll es den LeserInnen ermöglicht werden, die besonderen Bedürfnisse dieser Bevölkerungsgruppe in ihrer Vielfalt zu erfassen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Boosting the employment rate of older men and women: an empirical assessment using Belgian firm-level data on productivity and labour costs (2011)
Zitatform
Vandenberghe, Vincent (2011): Boosting the employment rate of older men and women. An empirical assessment using Belgian firm-level data on productivity and labour costs. In: De Economist, Jg. 159, H. 2, S. 159-191. DOI:10.1007/s10645-011-9164-7
Abstract
"European countries need to expand employment among older individuals. Many papers have examined this issue from different angles. However, very few seem to have considered its gender dimension properly, despite evidence that lifting the overall senior employment rate requires significantly raising that of women older than 50. The key issue examined by this paper is whether employers are willing to employ more older workers, in particular older women. The answer depends to a large extent on the ratio of older individuals' productivity to their cost to employers. To address this question we tap into a unique firm-level panel of Belgian data to produce robust evidence on the causal effect of age/gender on productivity and labour costs. We take advantage of the panel structure to identify age/gender-related differences from within-firm variation. Moreover, inspired by recent developments in the production function estimation literature, we address the problem of endogeneity of the age/gender mix, using a structural production function estimator (Olley and Pakes in Econometrica 64(6):1263 - 1297, 1996; Levinsohn and Petrin in Rev Econ Stud 70(2):317 - 341, 2003) alongside IV-GMM methods where lagged value of labour inputs are used as instruments. Our results indicate a small negative impact of larger shares of older men on the productivity-labour cost ratio. An increment of 10%-points of in their share causes a 0.17 - 0.69%-point contraction. However, the main result is that the equivalent handicap with older women is larger, ranging from 1.3 to 2.0%-points. This is not good news for older women's employability. And the vast services industry does not seem to offer working conditions that mitigate older women's disadvantage, on the contrary." (Author's abstract, © Springer-Verlag) ((en))
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Social Security and elderly labor supply: evidence from the Health and Retirement Study (2011)
Zitatform
Vere, James P. (2011): Social Security and elderly labor supply. Evidence from the Health and Retirement Study. In: Labour economics, Jg. 18, H. 5, S. 676-686. DOI:10.1016/j.labeco.2011.02.001
Abstract
"This study uses panel data from the Health and Retirement Study (HRS) to estimate the effects of Social Security income on elderly labor supply in the 1990s and early 2000s. The identification strategy takes advantage of the 1977 amendments to the Social Security Act, which led to a large, unanticipated reduction in Social Security benefits for those born after January 1, 1917. Despite the advanced age of the notch cohorts, there is a significant, negative and surprisingly elastic relationship between Social Security income and hours of work. This suggests that currently proposed reductions in benefits would induce Social Security recipients to work more hours in retirement, even through their 70s and early 80s." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Title V of the Older Americans Act, the senior community service employment program: participant demographics and service to racially/ethnically diverse populations (2011)
Zitatform
Washko, Michelle M., Ronald W. Schack, Barry A. Goff & Bennett Pudlin (2011): Title V of the Older Americans Act, the senior community service employment program. Participant demographics and service to racially/ethnically diverse populations. In: Journal of Aging and Social Policy, Jg. 23, H. 2, S. 182-197. DOI:10.1080/08959420.2011.554081
Abstract
"Title V of the Older Americans Act, the Senior Community Service Employment Program (SCSEP), is a 40+-year-old federal program providing subsidized community service and employment training to low-income, unemployed individuals aged 55 and older. It is the only nationally mandated workforce training program for seniors. Because of SCSEP's dual mission, participants added 48 million hours of community service (valued at almost $1 billion) to the U.S. economy in 2008. Almost half (48.9%) of the participants are racial or ethnic minorities, which makes it crucial to understand the program experience of these individuals. Participation, program duration, and employment placement of minorities are examined. Findings show successful enrollment rates, an interactive effect of age and education on program duration, and no indication of a minority disadvantage in employment placement. Recommendations include funding for innovative grants, leveraging of federal partnerships, and targeted technical assistance." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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The limitations of activation policies: unemployment at the end of working life (2011)
Wübbeke, Christina;Zitatform
Wübbeke, Christina (2011): The limitations of activation policies. Unemployment at the end of working life. In: Ageing and Society, Jg. 31, H. 6, S. 977-1002., 2010-08-30. DOI:10.1017/S0144686X10000929
Abstract
"In several European countries, older unemployed people, after reaching a certain age, are entitled to unemployment benefit payments without having to seek new employment. The coexistence of this exemption clause and of reforms aimed at containing early retirement in the respective countries reflects a conflict of political aims - on the one hand, between an efficient labour-market policy at a time of high unemployment, and on the other hand, the goal of the comprehensive activation and labour-market integration of older workers as a response to demographic change. This paper deals with the reasons for the transfer of older long-term unemployed people on to 'facilitated benefits' for labour-market withdrawal in Germany. The empirical analysis shows that low or no propensity to work was rarely the motive for leaving the labour market; in particular, those anticipating a low retirement income actually wanted to be re-employed. The vast majority gave three reasons for the decision to retire: an inability to cope with requirements of available jobs; a lack of job opportunities; and an absence of proper support from the public employment agency. Thus the withdrawal of older long-term unemployed people into pre-retirement cannot be attributed to a utility-maximising decision in favour of leisure and against gainful employment, but is the primary result of the scarce re-employment prospects." (Text excerpt, IAB-Doku) ((en))
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Ältere in Arbeit - eine Herausforderung für alle (2011)
Abstract
"Wie muss Erwerbsarbeit gestaltet werden und welche Rahmenbedingungen müssen gegeben sein, damit Arbeit von den Menschen und erst recht von älter werdenden Menschen geleistet und als positiv für ihr Leben erfahren werden kann? Dabei betrachten wir die älteren Menschen nicht in all ihren Lebenslagen, sondern fokussieren unseren Blick auf die älteren Menschen, die grundsätzlich erwerbsfähig sind." (Textauszug, IAB-Doku)
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Kürzung der Eingliederungsmittel 2011: Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten und der Fraktion Die Linke (Drucksache 17/4579) (2011)
Zitatform
(2011): Kürzung der Eingliederungsmittel 2011. Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten und der Fraktion Die Linke (Drucksache 17/4579). (Verhandlungen des Deutschen Bundestages. Drucksachen 17/5304 (23.03.2011)), 12 S.
Abstract
"Die Bundesregierung antwortet auf die Kleine Anfrage der Fraktion Die Linke nach der Kürzung der Eingliederungsmittel für Langzeitarbeitslose im Haushalt 2011. Aufgrund der guten Entwicklung auf dem Arbeitsmarkt sei die Anpassung der veranschlagten Leistungen zur Eingliederung in Arbeit gegenüber dem Bundeshaushalt 2010 sachgerecht. Die Bundesregierung geht davon aus, dass die Jobcenter auch im laufenden Jahr die Wirksamkeit des Mitteleinsatzes weiter steigern können." (Textauszug, IAB-Doku)
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Index Ältere am Arbeitsmarkt vor dem Übergang in die Rente - Stand Juni 2011: Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten und der Fraktion DIE LINKE (Drucksache 17/6014) (2011)
Zitatform
(2011): Index Ältere am Arbeitsmarkt vor dem Übergang in die Rente - Stand Juni 2011. Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten und der Fraktion DIE LINKE (Drucksache 17/6014). (Verhandlungen des Deutschen Bundestages. Drucksachen 17/6282 (28.06.2011)), 123 S.
Abstract
Das Bundesministerium für Arbeit und Soziales antwortet auf die Fragen der Fraktion Die Linke zur Beschäftigungssituation Älterer angesichts der Anhebung der Regelaltersgrenze auf 67 Jahre. Die Linke fragt für die Altersgruppen ab 55 nach der Zahl der sozialversicherungspflichtigen Vollzeitbeschäftigten, der Zahl der abhängig Beschäftigten bzw. selbstständig Erwerbstätigen und ihrem jeweiligen Anteil an allen abhängig Beschäftigten mit einem Bruttomonatslohn von unter 400 Euro, unter 800 Euro, unter 1 700 Euro, unter 2 500 Euro und über 2 500 Euro, der Zahl und der Quote der Langzeitarbeitslosen, der Zahl jener Personen, die seit wenigstens zwölf Monaten ununterbrochen Leistungen nach dem Zweiten Buch Sozialgesetzbuch (SGB II), SGB III und SGB XII bezogen, der Zahl und der Quote der Rentenbeziehenden und der Sanktionierung von Personen im Alter von 63 bis unter 65 Jahre im Leistungsbezug des SGB II. (IAB)
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Personalmanagement in Zeiten des Demograpischen Wandels: zukünftige Herausforderungen für groß- und mittelständische Unternehmen mit Fokus auf die Zielgruppe der älteren Arbeitnehmer (2010)
Benz, Maike;Zitatform
Benz, Maike (2010): Personalmanagement in Zeiten des Demograpischen Wandels. Zukünftige Herausforderungen für groß- und mittelständische Unternehmen mit Fokus auf die Zielgruppe der älteren Arbeitnehmer. 466 S.
Abstract
"Der Demographische Wandel stellt für das Personalmanagement von mittelständischen und großen Unternehmen in Deutschland eine zentrale Herausforderung dar. Den Personalverantwortlichen ist bewusst, dass sie zukünftig stärker auf ältere Arbeitnehmer angewiesen und entsprechende Maßnahmen zum Management dieser Humanressource zu ergreifen sind. Das Ziel dieser Arbeit besteht darin, zu untersuchen, unter welchen Bedingungen in Unternehmen derzeit bereits Maßnahmen zur Sicherstellung und Förderung der Beschäftigungsfähigkeit älterer Arbeitnehmer eingesetzt bzw. geplant werden. Da in Veröffentlichungen oftmals postuliert wird, dass das in der Gesellschaft vorherrschende negative Bild vom Altern ein wesentlicher Grund für Benachteiligungen älterer Arbeitnehmer ist, wird die Leistungsfähigkeit älterer Arbeitnehmer aus Sicht von Personalverantwortlichen als mögliche Bedingungsvariable auf das Personalmanagement analysiert. Zusätzlich wird untersucht, ob allgemeine Merkmale des Unternehmens und Personalverantwortlichen, wie die Größe oder Branche des Unternehmens oder der Altersdurchschnitt der Mitarbeiter, zu systematischen Unterschieden in den Aktivitäten des Personalmanagements führen. Die erwarteten Zusammenhänge dieser Variablen wurden in ein heuristisches Modell überführt und mit Hilfe von multivariaten Methoden untersucht. Die Basis für die empirische Untersuchung bildet eine Stichprobe von 291 Personalverantwortlichen aus groß- und mittelständischen Unternehmen unterschiedlicher Branchen in Deutschland." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Senior activity rate, retirement incentives and labor relations (2010)
Blake, Helene; Sangnier, Marc;Zitatform
Blake, Helene & Marc Sangnier (2010): Senior activity rate, retirement incentives and labor relations. (Paris-Jourdan Science Economiques. Working paper 2010-04), Paris, 33 S.
Abstract
"How is it that populations react so differently to policy incentives among developed countries? We noticed that senior employment rates not only differ in level strikingly from one country to another, they also differ in their reaction to retirement incentives set by governments. We show the importance of trust given to the employer in wage negotiations by a simple trade-off model. According to this model, reaction of the senior activity rate to policy changes depends on the properties of the distribution of trust to employers at the country level. We then identify these properties by an empirical study based on panel data for nineteen OECD countries from 1980 to 2004. We show that the elasticity of senior males labor force participation rate to retirement incentives is stronger in countries with better and more homogeneously distributed working conditions. This results also applies to countries with higher generalized trust." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Early and later life experiences of unemployment under different welfare regimes (2010)
Zitatform
Brandt, Martina & Karsten Hank (2010): Early and later life experiences of unemployment under different welfare regimes. (Mannheim Research Institute for the Economics of Aging. Discussion paper 219), Mannheim, 10 S.
Abstract
"Involuntary job loss has been shown to be associated with a variety of adverse outcomes, such as lower wages, poorer health, or greater divorce risks. It is thus considered as a serious life-disrupting event which may affect - in different ways - labour market entrants as well as older workers. A much discussed issue of high policy relevance is the degree to which the experience of unemployment inflicts longer term 'scars', such as an increased likelihood of future unemployment. Due to scarring effects, the total costs of unemployment might be higher than the immediate loss of earnings, thereby increasing lifetime inequality. To address this, one obviously needs to take a life course perspective - which is also important to account for the potential rote of childhood conditions (such as parental socio-economic status) in predicting involuntary job loss in adulthood. Moreover, institutional factors which are often specific to particular welfare state regimes - matter greatly for our understanding of unemployment at various stages of the life course. An issue of particular concern here is the extent to which welfare state interventions, such as active labour market policies, can mitigate longer term scars of previous unemployment experiences. Exploiting retrospective information collected in the SHARELIFE project, we track the unemployment experiences of today's elders in 13 Continental European countries from their labour market entry to retirement, addressing the following questions: How did levels of unemployment in the current SHARELIFE simple vary across different stages of individuals' life course? What does the cross-national pattern of unemployment levels in early-, mid- and later-life look like? How are childhood conditions associated with unemployment experiences across the adult life course'? Are potential associations stronger in the beginning of individuals' employment career, fading-out later on? To what extent do we observe scarring effects of unemployment - and variations therein across different welfare regimes - in continental Europe's contemporaneous older population?" (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Zu alt?: "Ageism" und Altersdiskriminierung auf Arbeitsmärkten (2010)
Brauer, Kai; Stamov Roßnagel, Christian ; Burkert, Carola ; Tenckhoff, Jürgen; Frerichs, Frerich; Amrhein, Ludwig; Bender, Saskia-Fee; Schimkat, Heike; Rust, Ursula; Sproß, Cornelia; Kramer, Undine; Clemens, Wolfgang; Kolland, Franz;Zitatform
Brauer, Kai & Wolfgang Clemens (Hrsg.) Stamov Roßnagel, Christian, Carola Burkert, Jürgen Tenckhoff, Frerich Frerichs, Ludwig Amrhein, Saskia-Fee Bender, Heike Schimkat, Ursula Rust, Cornelia Sproß, Undine Kramer & Franz Kolland (sonst. bet. Pers.) (2010): Zu alt? "Ageism" und Altersdiskriminierung auf Arbeitsmärkten. (Alter(n) und Gesellschaft 20), Wiesbaden: VS, Verl. für Sozialwissenschaften, 252 S.
Abstract
"In den letzten Jahren hat sich die Aufmerksamkeit für alternde Arbeitsmärkte erhöht. Dabei spielen jedoch bislang legitimatorische Fragen der Gleichbehandlung aller Altersgruppen im deutschen Kontext eine untergeordnete Rolle. Dieses Thema gewinnt aber - durch das mediale Interesse am demographischen Wandel und die jüngeren europäischen Antidiskriminierungsanforderungen - zunehmend an Bedeutung. Dieser Entwicklung soll der transdisziplinäre Band Rechnung tragen. Erstmals wird sich explizit mit dem Problem der Altersdiskriminierung und dem Konzept des Ageism befasst. Altersdiskriminierung und Ageism werden theoretisch und empirisch ausgelotet." (Autorenreferat, IAB-Doku)
Ähnliche Treffer
auch online verfügbar als: Alter(n) und Gesellschaft, 20 -
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Working in retirement: a 21st century phenomenon (2010)
Zitatform
Brown, Melissa, Kerstin Aumann, Marcie Pitt-Catsouphes, Ellen Galinsky & James T. Bond (2010): Working in retirement. A 21st century phenomenon. New York, NY, 19 S.
Abstract
"Working in retirement has become an increasingly common practice among Americans over 50. This study, using data from the 2008 National Study of the Changing Workforce, answers questions about what it means to be 'working in retirement,' who is doing so, and why. It identifies differences between workers who are working in retirement and their age-peers who have not yet retired. The study identifies which criteria are indicators of job satisfaction for each of these groups and makes recommendations about how to retain individuals who are working in retirement." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Labour mobility and retirement (2010)
Zitatform
Brugiavini, Agar, Mario Padula, Giacomo Pasini & Franco Peracchi (2010): Labour mobility and retirement. (Mannheim Research Institute for the Economics of Aging. Discussion paper 220), Mannheim, 14 S.
Abstract
"In this paper we relate incidence and duration of unemployment, as well as tenure in a job, to the replacement rate at retirement. The international comparability of the data provides insights on the effect of labour market institutions and regulation on workers' mobility, and on the insurance properties of social security against earnings risks. The rest of the paper is organized as follows. Section 11.2 documents the patterns of jobs turnover across European countries. The data Show marked differences between Northern and Southern Europe: in Denmark, at one end of the spectrum, the average worker changes six jobs in his working life, in Greece, at the other end of the spectrum, only once. The same number of transitions between jobs during a working life may result in very different contribution histories, depending on the tenure at each job and the duration of unemployment spells between jobs. Therefore, Section 11.3 reviews duration data and, again, provides evidence of a North-South gradient. Job tenure and mobility feed back into replacement rates, which are investigated in Section 11.4. The data reveal smaller cross-country differences in replacement rates, suggesting that the design of social security systems may in fact contribute to attenuate the effect of different career patterns on retirement benefits. Section 11.5 concludes." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Künftig mehr Zugänge in Altersrenten absehbar: gegenwärtig kein Ausweichen in die Erwerbsminderungsrente zu beobachten (2010)
Zitatform
Brussig, Martin (2010): Künftig mehr Zugänge in Altersrenten absehbar. Gegenwärtig kein Ausweichen in die Erwerbsminderungsrente zu beobachten. (Altersübergangs-Report / Institut Arbeit und Qualifikation (IAQ), Universität Duisburg-Essen 2010-02), Duisburg, 16 S. DOI:10.17185/duepublico/45411
Abstract
"Die Zahl der Neurentner/innen ging in den letzten Jahren zurück, weil geburtenschwache Jahrgänge das Renteneintrittsalter von 60 bis 65 Jahren erreichten. Doch gegenwärtig beginnt diese besondere demographische Konstellation beim Rentenzugang zu kippen: Zuletzt ist die Zahl der ostdeutschen Neurentner/innen wieder leicht gestiegen.
Das durchschnittliche Zugangsalter in Altersrenten ist nach 2000 von ca. 62 Jahren (2000) in kurzer Zeit auf ca. 63 Jahre (2003) gestiegen. Seitdem stagnierte der weitere Anstieg, weil - als Folge steigender Geburtenzahlen nach 1945 - die Kohorten der heutigen 'Frührentner/innen' stärker besetzt sind als die Kohorten der heutigen 'Spätrentner/innen'. Dies bremst den Anstieg des durchschnittlichen Rentenzugangsalters aller Neurentner/innen, obwohl nach wie vor zunehmende Anteile der Versicherten ihren individuellen Rentenbeginn aufschieben.
Unter Kontrolle demographischer Veränderungen erfolgt der Rentenzugang aktuell öfter als früher mit 65 bzw. 63 Jahren. Der Rentenzugang mit 60 Jahren, obwohl quantitativ immer noch bedeutsam, geht allmählich zurück.
Eine zentrale Ursache für frühe Berentungen vor dem 60. Lebensjahr ist der gesundheitsbedingte Verlust der Erwerbsfähigkeit, der in die Erwerbsminderungsrente führt. Aber nur etwa jeder zweite Antrag auf Erwerbsminderungsrente wird auch bewilligt.
Seit Mitte der 1990er Jahre gehen die Zugänge in Erwerbsminderungsrenten deutlich zurück. Ein Ausweichen in die Erwerbsminderungsrente angesichts sich schließender Frühverrentungspfade bei den Altersrenten ist nicht zu beobachten." (Autorenreferat, IAB-Doku) -
Literaturhinweis
Erwerbstätigkeit im Alter hängt vom Beruf ab: Ausdifferenzierung der Erwerbschancen vor allem nach dem 60. Lebensjahr, in einigen Berufen aber schon früher (2010)
Zitatform
Brussig, Martin (2010): Erwerbstätigkeit im Alter hängt vom Beruf ab. Ausdifferenzierung der Erwerbschancen vor allem nach dem 60. Lebensjahr, in einigen Berufen aber schon früher. (Altersübergangs-Report / Institut Arbeit und Qualifikation (IAQ), Universität Duisburg-Essen 2010-05), Düsseldorf u.a., 13 S.
Abstract
"In den letzten Jahren haben sich die Erwerbsphasen deutlich verlängert. Aber noch immer sind das durchschnittliche Rentenzugangsalter und mehr noch das durchschnittliche Erwerbsaustrittsalter weit von der Regelaltersgrenze von 65 Jahren entfernt. Als wesentlicher Grund für vorzeitige Erwerbsaustritte gelten körperliche und psychische Arbeitsbelastungen, die gesunde Arbeit bis ins Rentenalter verhindern.
Gegenwärtig ist vor allem um das 60. Lebensjahr herum eine Ausdifferenzierung der Erwerbstätigenquoten nach Berufen zu beobachten. Während Personen sowohl in einfachen als auch in qualifizierten manuellen Berufen (z.B. Bauarbeiter oder Industriemechaniker) überdurchschnittlich häufig ihren Beruf nicht mehr ausüben, ist in Managerberufen (z.B. Geschäftsführer, Bereichsleiter), aber auch in einfachen Dienstleistungstätigkeiten (z.B. Raum- und Gebäudereiniger/innen) die Wahrscheinlichkeit relativ hoch, erwerbstätig zu sein.
Demgegenüber sind die Veränderungen der Erwerbstätigenquoten um das 55. Lebensjahr herum über alle Berufsklassen hinweg ähnlich. Verglichen mit früheren Geburtskohorten fällt der Rückgang der Erwerbstätigenquote in diesem Alter insgesamt relativ moderat aus. Allerdings ist für Angehörige von qualifizierten manuellen Berufen und von qualifizierten Dienstleistungsberufen, z.B. Polizisten und Feuerwehrleute, schon zu diesem frühen Zeitpunkt ein erhöhtes Austrittsrisiko zu erkennen.
Bei Erwerbstätigkeiten im gesetzlichen Rentenalter (ab 65 Jahre) dominieren einfache Dienstleistungsberufe. Auch wenn individuelle Erwerbsverläufe mit den Daten des Mikrozensus nicht rekonstruiert werden können, gibt es doch Hinweise, dass die Erwerbsphasen im Rentenalter häufig kurz und kaum beruflich strukturiert sind." (Autorenreferat, IAB-Doku) -
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Aktivierung! Oder De-Aktivierung? Intensität und Wirkungen der Aktivierung bei älteren ALG II-Bezieher/innen (2010)
Zitatform
Brussig, Martin & Matthias Knuth (2010): Aktivierung! Oder De-Aktivierung? Intensität und Wirkungen der Aktivierung bei älteren ALG II-Bezieher/innen. In: Arbeit. Zeitschrift für Arbeitsforschung, Arbeitsgestaltung und Arbeitspolitik, Jg. 19, H. 4, S. 253-266. DOI:10.1515/arbeit-2010-0404
Abstract
"In dem Aufsatz werden die Intensität und die Wirkungen arbeitsmarktpolitischer Aktivierung für ältere ALG II-Bezieher/innen (ab 50 Jahren) im Vergleich zu jüngeren (30 bis 49 Jahre) untersucht. Der Schwerpunkt liegt auf Dienstleistungselementen des Aktivierungsprozesses, wie Beratungsgesprächen, Eingliederungsvereinbarungen und dem Unterbreiten von Jobangeboten. Die Ergebnisse zeigen, dass Ältere deutlich weniger aktiviert werden als Jüngere und dass die Aktivierung bei Älteren - im Unterschied zu Jüngeren - kaum mit der Aufnahme einer Beschäftigung oder dem Verlassen des Leistungsbezuges einhergeht." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Erwerbsverläufe vor dem Rentenbeginn: eine Analyse mit der VVL 2004 (2010)
Zitatform
Brussig, Martin (2010): Erwerbsverläufe vor dem Rentenbeginn. Eine Analyse mit der VVL 2004. In: Deutsche Rentenversicherung Bund (Hrsg.) (2010): FDZ-RV-Daten zur Rehabilitation, über Versicherte und Rentner : Bericht vom sechsten Workshop des Forschungsdatenzentrums der Rentenversicherung (FDZ-RV) vom 1. bis 3. Juli 2009 in Bensheim (DRV-Schriften, 55/2009), S. 231-249.
Abstract
"Für Deutschland wurde als charakteristisch herausgearbeitet, dass die Erwerbsverläufe im letzten Drittel des Erwerbslebens ausgesprochen stabil sind. Die Stabilität der Erwerbsverläufe korrespondiert mit den Institutionen eines Beschäftigungssystems in Deutschland, das als 'early exit regime' bezeichnet wird, weil es einen frühzeitigen Erwerbsaustritt und Rentenbeginn für Ältere begünstigt. Ein ausgebauter Kündigungsschutz, vergleichsweise großzügige Regelungen bei Arbeitslosigkeit und vorzeitigem Rentenbeginn und die Konzentration der Arbeitsmarktpolitik auf 'passive Leistungen' (Lohnersatzleistungen) gegenüber einer aktiven Arbeitsmarktpolitik schaffen Anreize für Betriebe und Beschäftigte, sich an stabilen Beschäftigungsverhältnissen zu orientieren und personelle Flexibilität möglichst durch Frühverrentung zu schaffen.
Vor diesem Hintergrund wird in dem vorliegenden Beitrag die Beschäftigungsstabilität Älterer vor dem Eintritt in Altersrente untersucht und dabei insbesondere der Binnendifferenzierung innerhalb der Gruppe der Älteren nachgegangen. Besonderes Interesse gilt den Einflussfaktoren auf die Beschäftigungsstabilität am Ende des Erwerbslebens. Empirische Grundlage ist ein Datensatz, der für die Rentenzugangskohorte des Jahres 2004 die vollständigen Erwerbsverläufe abbildet." (Autorenreferat, IAB-Doku)Weiterführende Informationen
Hier finden Sie den Volltext des Sammelwerkes. -
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Anhaltende Ungleichheiten in der Erwerbsbeteiligung Älterer: Zunahme an Teilzeitbeschäftigung (2010)
Zitatform
Brussig, Martin (2010): Anhaltende Ungleichheiten in der Erwerbsbeteiligung Älterer. Zunahme an Teilzeitbeschäftigung. (Altersübergangs-Report / Institut Arbeit und Qualifikation (IAQ), Universität Duisburg-Essen 2010-03), Duisburg u.a., 15 S.
Abstract
"Trotz der rasanten Zunahme der Alterserwerbsbeteiligung sind die wesentlichen Strukturmerkmale der Alterserwerbstätigkeit weitgehend unverändert: Die Erwerbstätigenquote ist unter älteren Geringqualifizierten nur etwa halb so hoch wie unter Hochqualifizierten. Sie ist nach wie vor unter Männern deutlich höher als unter Frauen und in Westdeutschland höher als in Ostdeutschland.
Die steigende Alterserwerbsbeteiligung ging mit einer zunehmenden Verbreitung von Teilzeitarbeit und geringfügiger Beschäftigung für Ältere einher, die bereits in den 1990er Jahren einsetzte. In einigen Gruppen des Arbeitsmarktes (westdeutsche Frauen, aber auch Niedrigqualifizierte) arbeitet inzwischen nur etwa die Hälfte der erwerbstätigen Älteren zwischen 55 und 64 Jahren in Vollzeit.
Eine Zunahme der Erwerbstätigkeit in Verbindung mit Transferleistungsbezug (Arbeitslosengeld, Arbeitslosen- und Sozialhilfe sowie Rente) bei den 55- bis 64-Jährigen ist vor allem für das Ende der 1990er Jahre festzustellen; die Zunahme der Alterserwerbsbeteiligung nach 2001 lässt sich damit nicht erklären.
Erwerbstätigkeit im Rentenalter beginnt sich zu verbreiten. In einzelnen Gruppen, wie bei den Hochqualifizierten, aber auch unter Männern in Westdeutschland, waren bereits im Jahr 2007 zwischen 10 und 15 Prozent der Betreffenden erwerbstätig.
Die Befunde deuten auf einen beträchtlichen Umfang von Teilzeitbeschäftigung am Ende des Erwerbslebens. Die Möglichkeiten zur Teilzeitarbeit im Alter sollten weiter entwickelt werden, um Lücken in der Alterssicherung aufgrund der reduzierten Arbeitszeit zu vermeiden." (Autorenreferat, IAB-Doku) -
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Working and ageing: emerging theories and empirical perspectives (2010)
Bulgarelli, Aviana;Zitatform
Bulgarelli, Aviana (2010): Working and ageing. Emerging theories and empirical perspectives. Luxembourg, 366 S. DOI:10.2801/2277
Abstract
"Reviewing current research literature and presenting new empirical findings, the contributions in this book reflect the ways in which retirement and an ageing workforce are at the intersection of key social changes over recent decades. It addresses the question of what factors enable, or hamper, people to continue working at advanced age; it aims to provide sound and accessible evidence and suggest innovative ways of thinking to support active ageing policies. The book is divided into four parts. By examining emerging career development concepts and learning frameworks for ageing workers, the first part gives a broad view of the subject matter. The second part provides perspectives from comparative cross-national research on ageing, learning and working in Europe. The third part identifies ways of breaking traditional patterns to extend working lives and to assist working beyond retirement age. In the final part, active ageing is approached by considering the role of guidance and employer-supported initiatives. This publication conveys two crucial messages. First, successful active ageing requires commitment and involvement from ageing workers themselves and employers, in a context that supports learning and recognises the specific needs of ageing workers. Second, sustainable labour-market participation at advanced age cannot be achieved without sound understanding of ageing, working and learning and the interconnections between these processes." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Früher oder später: Altersbilder auf Arbeitsmärkten im europäischen Vergleich: veränderte nationale Sichtweise oder europäisches Konstrukt? (2010)
Zitatform
Burkert, Carola & Cornelia Sproß (2010): Früher oder später: Altersbilder auf Arbeitsmärkten im europäischen Vergleich. Veränderte nationale Sichtweise oder europäisches Konstrukt? In: K. Brauer & W. Clemens (Hrsg.) (2010): Zu alt? "Ageism" und Altersdiskriminierung auf Arbeitsmärkten (Alter(n) und Gesellschaft, 20), S. 149-170. DOI:10.1007/978-3-531-91941-6_8
Abstract
Eine stark verbreitete Frühverrentungskultur im Sinne einer intensiven Nutzung von Frühverrentungsinstrumenten führte ab den späten 1960er Jahren in vielen westlichen Wohlfahrtsstaaten zu einem Widerspruch zwischen dem tatsächlichen Erwerbsaustritts- und dem offiziellem Renteneintrittsalter. Diese Diskrepanz war - in Abweichung vom wohlfahrtsstaatlichen Ansatz (universalistisch, liberal, konservativ) und im Zeitverlauf - unterschiedlich ausgeprägt. Vorherrschend waren - in Nuancen - verschiedene konstruierte Vorstellungen unter dem Deckmantel des Altersbildes "Jung für Alt", die zusammen mit Frühverrentungsmaßnahmen die gemeinsamen Ziele einer sozialen Abfederung vor Arbeitsmarktproblemen wie Arbeitslosigkeit bzw. der Öffnung des Arbeitsmarktes für Jüngere oder die sozialverträgliche Ausgliederung Älterer seitens der Unternehmen verfolgten.
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Employment patterns and determinants among older individuals with a history of short-duration jobs (2010)
Zitatform
Cahill, Kevin E., Michael D. Giandrea & Joseph F. Quinn (2010): Employment patterns and determinants among older individuals with a history of short-duration jobs. (BLS working paper 440), Washington, 34 S.
Abstract
"Many studies of labor force withdrawal patterns have focused on individuals who have had career jobs. This paper compares the demographic and economic characteristics of individuals who have never had a full-time career (FTC) job with those who have, and compares the timing and types of job switches that both groups make later in life. The comparison between non-FTC and FTC individuals is important because decisions by policymakers based on the existing retirement literature may have unintended consequences for individuals with only a series of short-duration jobs.
We use a sample of respondents from the Health and Retirement Study (HRS) who have worked since age 50, and stratify respondents according to whether an individual has ever had a job that consists of 1,600 or more hours per year and lasts for at least ten years (i.e., a full-time career job). We find that individuals without FTC jobs are a heterogeneous group, representing individuals in many wage and occupational categories. Not surprisingly, we also find that individuals without FTC jobs are less likely than those with FTC jobs to be working in subsequent survey years. However, we find that the labor force withdrawal patterns of non-FTC individuals are similar to those of FTC individuals in many respects. In particular, individuals without FTC jobs change jobs later in life just as frequently as those with FTC jobs. Switching rates between wage-and-salary employment to self-employment and between white-collar and blue-collar jobs are largely similar by FTC status, as are reductions in wages later in life. Overall, the findings reveal that the work decisions later in life of individuals who have never had career employment are diverse, just as they are for individuals with career jobs." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en)) -
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The aging workforce in Germany and the United States: a comparison (2010)
Dawid, Oliver;Zitatform
Dawid, Oliver (2010): The aging workforce in Germany and the United States. A comparison. (Wissenschaftliche Beiträge aus dem Tectum Verlag. Reihe Wirtschaftswissenschaften 41), Marburg: Tectum, 101 S.
Abstract
"While many developed countries are confronted with the phenomenon of an aging labor force, various approaches towards this topic can be found. There are debates on the effect an aging workforce will have on the future labor supply and how this might influence general wealth and prosperity. Possible measures for adjustment and reform options are matters of numerous analyses and studies. Much research has been done on a national basis, identifying the existing patterns and problems and examining the sustainability of the respective social security systems. Cross-national studies that put individual findings into perspective are scarce. Oliver Dawid compares the situation of the aging workforce in Germany and the United States of America. He expounds how workforce aging affects Germany and the U.S. differently and which country seems to be better prepared to deal with this phenomenon. The author also presents a variety of potential opportunities for improvement to help both nations on the brink of substantial demographic transitions." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Beschäftigungschancen verbessern - Arbeitsplätze sichern, Anpassungen zulassen: öffentliche Anhörung von Sachverständigen vor dem Ausschuss für Arbeit und Soziales des Deutschen Bundestags am 5. Juli 2010 (2010)
Deeke, Axel; Koch, Susanne ; Walwei, Ulrich ; Kupka, Peter ; Spitznagel, Eugen; Wießner, Frank; Dietz, Martin ; Stephan, Gesine ; Kruppe, Thomas ; Stops, Michael ; Krug, Gerhard ;Zitatform
Deeke, Axel, Martin Dietz, Susanne Koch, Peter Kupka, Gerhard Krug, Thomas Kruppe, Eugen Spitznagel, Gesine Stephan, Michael Stops, Ulrich Walwei & Frank Wießner (2010): Beschäftigungschancen verbessern - Arbeitsplätze sichern, Anpassungen zulassen. Öffentliche Anhörung von Sachverständigen vor dem Ausschuss für Arbeit und Soziales des Deutschen Bundestags am 5. Juli 2010. (IAB-Stellungnahme 04/2010), Nürnberg, 14 S.
Abstract
"Angesichts der unsicheren Folgen der weltweiten Finanz- und Wirtschaftskrise für den Arbeitsmarkt will die Bundesregierung die Beschäftigungschancen am Arbeitsmarkt verbessern. Ihr Gesetzesentwurf sieht neben einer Verlängerung der Kurzarbeitergeld-Regelung zahlreiche weitere arbeitsmarktpolitische Maßnahmen vor, die in jeweils spezifischer Weise zur Sicherung oder zur Erschließung von Beschäftigungsmöglichkeiten beitragen sollen.
Das IAB äußert sich in seiner Stellungnahme zu den Vorschlägen einer Neuregelung der Transfermaßnahmen und des Transferkurzarbeitergeldes und zur Fortführung der freiwilligen Weiterversicherung. Das Institut nimmt außerdem Stellung zu einer Verlängerung
- der Regelungen zur Weiterbildungsförderung für Ältere und Geringqualifizierte
- der Regelungen zur erweiterten vertieften Berufsorientierung
- der Regelungen zum Ausbildungsbonus bei Insolvenz
- des Kurzarbeitergeldes
- der Geltungsdauer beim Eingliederungszuschuss für Ältere
- und der Geltungsdauer bei der Entgeltsicherung." (Autorenreferat, IAB-Doku)Beteiligte aus dem IAB
Walwei, Ulrich ; Dietz, Martin ; Stephan, Gesine ; Stops, Michael ; Krug, Gerhard ;Weiterführende Informationen
Hier finden Sie die Anträge, die Gesamtstellungnahme und weitere Informationen -
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Activation policies in Switzerland (2010)
Duell, Nicola; Tergeist, Peter; Bazant, Ursula; Cimper, Sylvie;Zitatform
Duell, Nicola, Peter Tergeist, Ursula Bazant & Sylvie Cimper (2010): Activation policies in Switzerland. (OECD social, employment and migration working papers 112), Paris, 139 S. DOI:10.1787/5km4hd7r28f6-en
Abstract
"This report examines the performance of public employment services and the effectiveness of activation strategies in Switzerland. It covers the role of the key actors in labour market policy, the placement function of the Public Employment Service (PES), the structure of out-of-work benefits and the related incentives and disincentives for taking up work, and discusses the main features of active labour market programmes (ALMPs).
Switzerland is characterised by relatively strong labour market performance, with high employment rates, low unemployment and high wage rates. The global financial and economic crisis has nevertheless led to some deterioration in labour market conditions, including a 30% hike in unemployment during the crisis. Going forward, among the important challenges for labour market and social policy are the expected impact of population ageing on the Swiss economy, integration deficits of immigrants and their descendants, the comparatively high share of long-term unemployment, and the insufficient activation of people with disabilities.
A number of actors are involved in the design and delivery of labour market policy and employment services, reflecting the strong decentralisation of the political system. Although labour market policy is governed to some extent by federal laws, the cantons constitute the main level of government responsible for public employment services and the administration of ALMPs. The main element of federal control is the publication of benchmarking results for local PES performance, which is expected to exert peer-group pressure on local offices for continuous improvement of performance. Contrary to many other OECD countries, the benefit and placement functions are separated between the unemployment funds and local placement services.
The Swiss PES is well equipped to intervene in the unemployment spell by means of counselling interviews, direct referrals and strong job-search controls. However, international comparison shows that the PES has quite limited market shares in vacancies and placements. This is due to the historically important role of private placement agencies. The PES could be more active in collaborating with these agencies in placing its jobseekers.
The Swiss road to activation is characterised by a relatively generous benefit system as compared with other OECD countries, combined with strict job-search enforcement requirements, comparatively high expenditures on active labour market programmes and strong incentives to move into jobs, including in-work benefits. The 2010 unemployment-insurance reform has led to cuts in the maximum benefit duration for certain categories of jobseekers, in order to restore the financial equilibrium of the unemployment-insurance fund. Also, Switzerland is (together with Denmark) the only OECD country where ALMP spending increases quasi-automatically with unemployment levels, a feature that has been important in the current financial and economic crisis.
The ratio of active to passive labour market expenditure is well above European and OECD averages, underlining the importance of active instruments in Switzerland, particularly in view of the relatively low number of jobseekers. The largest ALMP expenditure categories are Supported employment and rehabilitation, Training, Temporary employment in the public sector, and Intermittent pay. In a given year, over a quarter of all registered jobseekers participate in at least one active programme. The implementation of activation measures for the long-term unemployed, benefit exhaustees and social assistance recipients remains a problem, however, due to different benefit structures and uneven follow-up strategies across cantons." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en)) -
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Schriftliche Stellungnahme zur öffentlichen Anhörung von Sachverständigen in Berlin am 27. September 2010 zum Thema Altersarmut (2010)
Zitatform
Feil, Michael, Marion König, Michael Stops & Ulrich Walwei (2010): Schriftliche Stellungnahme zur öffentlichen Anhörung von Sachverständigen in Berlin am 27. September 2010 zum Thema Altersarmut. In: Ausschussdrucksache 17(11)256 v. 22.09.2010 enthalten in 17(11)236 v. 22.09.2010, S. 35-38.
Abstract
"In der vorliegenden Stellungnahme äußert sich das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) zu den möglichen Nebeneffekten der Vorschläge für den Arbeitsmarkt und benennt Möglichkeiten zur Vermeidung von Altersarmut aus der Perspektive der Arbeitsmarktpolitik." (Textauszug, IAB-Doku)
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Gering qualifizierte Gründer - als ICH-AG erfolgreich? (2010)
Zitatform
Grgic, Mariana (2010): Gering qualifizierte Gründer - als ICH-AG erfolgreich? In: H.- G. Soeffner (Hrsg.) (2010): Unsichere Zeiten: Herausforderungen gesellschaftlicher Transformationen : Verhandlungen des 34. Kongresses der Deutschen Gesellschaft für Soziologie in Jena 2008, S. 1-12.
Abstract
"Die Einführung des Existenzgründungszuschusses (§4211, SGB III) im Rahmen der so genannten 'Hartz-Reformen' als sozialstaatliche Gründungsförderung am 01.01.2003 führte zu einem regelrechten 'Gründungsboom' unter Arbeitslosen und zu einer Belebung des Gründungsgeschehens. Bis zur Abschaffung des Förderinstruments 'ICH-AG', wie es gemeinhin bezeichnet wurde, zum 01.07.2006 wurden rund 400.00 ehemals Arbeitslose beim Aufbau einer selbständigen Existenz unterstüzt. Dabei betrug der Förderbetrag im ersten Jahr der Selbständigkeit 600 Euro monatlich und sank von 360 Euro im zweiten Jahr auf 240 Euro im letzten Jahr der Förderung (§4211, SGB III). Durch den Rechtsanspruch auf Förderung, der ICH-AG-Gründern bis November 2004 gewährt wurde, und als Ergebnis eines Selektionseffekts in Zusammenhang mit dem bestehenden Förderinstrument Überbrückungsgeld (§57 (1), SGB III) ergab sich eine interessante Verteilung der ICH-AG-Gründer hinsichtlich ihrer Qualifikation: Beinahe ein Viertel der ICH-AG-Gründer hat nie einen Beruf erlernt und sich trotzdem für die berufliche Selbständigkeit entschieden. Gleichzeitig steigen die beruflichen Anforderungen mit Beginn der Selbständigkeit und neue Kompetenzen werden notwendig (Fehling et al. 2001: 102). Ziel dieser Arbeit ist es zu untersuchen, ob gering qualifizierte Existenzgründer - eine in der Gründungsforschung bisher kaum beachtete Personengruppe - trotz ihrer Defizite in der Humankapitalausstattung als Selbständige auf dem Arbeitsmarkt bestehen können. Dies erfolgt auf Basis der 'Stichprobe der Integrierten Erwerbsbiografien' des Institutes für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB), anhand derer Einflussfaktoren auf den Verbleib in Förderung identifiziert werden." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Do buy-outs of older workers matter?: estimating retirement behavior with special early retirement offers (2010)
Hallberg, Daniel; Eklöf, Matias;Zitatform
Hallberg, Daniel & Matias Eklöf (2010): Do buy-outs of older workers matter? Estimating retirement behavior with special early retirement offers. In: International journal of manpower, Jg. 31, H. 3, S. 337-359. DOI:10.1108/01437721011050611
Abstract
"This paper aims to look at model retirement behavior with a focus on early retirement where there is an option for 'buy-outs'. An employer can offer employees generous pension programs if the employees agree on early retirement. Earlier studies have neglected such offers, but in doing so, estimates of the individuals' responses to financial incentives in a retirement decision are likely to be biased upward.
The authors propose an estimation strategy where the retirement decision and the accesses to early retirement pension (ERP) offers are estimated in a simultaneous equation system, yielding unbiased estimates of the model parameters. They apply the model using detailed Swedish register data.
The results indicate that the marginal effects in retirement probability with respect to a change in financial incentives is less pronounced if ERPs are accounted for. Further, results imply that the early retirement probabilities would decrease, depending on year, by 14-28 percent for males and 7-18 percent for females if ERP offers were absent.
As the motives for early retirement pensions most likely stem from how the collective agreement occupational pensions are financed, this emphasizes the need for a debate on the preferable construction of these systems. This becomes particularly important in view of the increased old age dependency ratios that are expected in the near future.
Although these offers have important policy implications they have received limited attention. This paper fills an important gap in the existing pension literature, and it analyzes early retirement and tries to assess the importance of special early retirement pension programs for these outcomes." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en)) -
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Beschäftigungszuschuss im SGB II: Ein neues Instrument als Ultima Ratio (2010)
Zitatform
Koch, Susanne, Michael Kvasnicka & Joachim Wolff (2010): Beschäftigungszuschuss im SGB II: Ein neues Instrument als Ultima Ratio. (IAB-Kurzbericht 02/2010), Nürnberg, 8 S.
Abstract
"Mit dem Beschäftigungszuschuss (BEZ) nach § 16e SGB II wurde im Jahr 2007 erstmals in der aktiven Arbeitsmarktpolitik ein Instrument für Langzeitarbeitslose eingeführt, das die unbefristete Förderung einer sozialversicherungspflichtigen Beschäftigung vorsieht. Daher kommt der Teilnehmerauswahl hier noch mehr als bei anderen arbeitsmarktpolitischen Instrumenten eine besondere Bedeutung zu. Das IAB hat gemeinsam mit Kooperationspartnern im Auftrag des BMAS untersucht, welche Personen bis Ende 2008 für die Förderung mit dem BEZ ausgewählt wurden." (Autorenreferat, IAB-Doku)
Weiterführende Informationen
- Tätigkeitsfelder bei der Förderung mit Beschäftigungszuschuss
- Tätigkeitsfelder bei der Förderung mit Beschäftigungszuschuss (nur bei Maßnahmeträgern) im Vergleich zu denen bei Arbeitsgelegenheiten (Ein-Euro-Jobs)
- Zugänge in die Förderphase des Beschäftigungszuschusses - Oktober 2007 bis September 2009
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Literaturhinweis
Möglichkeiten eines flexiblen Übergangs in den Ruhestand (2010)
Kreikebohm, Ralf;Zitatform
Kreikebohm, Ralf (2010): Möglichkeiten eines flexiblen Übergangs in den Ruhestand. In: Deutsche Rentenversicherung, Jg. 65, H. 3, S. 353-369.
Abstract
In dem Vortrag wird ein Überblick über verschiedene Optionen des vorgezogenen Berufsausstiegs gegeben. Der Autor konzentriert sich auf Modelle eines gleitenden bzw. schrittweise Übergangs aus dem Erwerbsleben in den Ruhestand. Er ist 'davon überzeugt, dass mit einer Kombination aus flexibilisierter Teilrente, Altersteilzeit bzw. Teilzeiterwerbstätigkeit und/oder Arbeitszeitkonten mit und ohne tarifvertragliche Regelungen flexiblere Übergänge vom Erwerbsleben in die Altersphase organisiert werden können, die sowohl den Interessen der Beschäftigten und der Betriebe gerecht werden'. Er diskutiert die Vor- und Nachteile einiger Reformvorschläge: der Einführung der Teilrente als eigene Rentenart (frühestens) nach Vollendung des 60. Lebensjahres, der Änderung der Berechnungsgrundlage für den Hinzuverdienst, der Ausdehnung des Hinzuverdienstgrenzenrechts auf die Regelaltersrente, des Anspruchs auf Teilzeitarbeit, der Einführung weiterer Teilrentenstufen sowie der Zusatzbeiträge in der GRV zu Abwendung von Abschlägen. Außerdem wird der Vorschlag der FDP zur Abschaffung der Hinzuverdienstgrenzen diskutiert. (IAB)
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Literaturhinweis
Fatal attraction? Access to early retirement and mortality (2010)
Zitatform
Kuhn, Andreas, Jean-Philippe Wuellrich & Josef Zweimüller (2010): Fatal attraction? Access to early retirement and mortality. (IZA discussion paper 5160), Bonn, 56 S.
Abstract
"We estimate the causal effect of early retirement on mortality for blue-collar workers. To overcome the problem of endogenous selection, we exploit an exogenous change in unemployment insurance rules in Austria that allowed workers in eligible regions to withdraw from the workforce up to 3.5 years earlier than those in non-eligible regions. For males, instrumental-variable estimates show a significant 2.4 percentage points (about 13%) increase in the probability of dying before age 67. We do not find any adverse effect of early retirement on mortality for females. Death causes indicate a significantly higher incidence of cardiovascular disorders among eligible workers, suggesting that changes in health-related behavior explain increased mortality among male early retirees." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Präventive Arbeitsmarktpolitik: Impulse für die berufliche Weiterbildung im Betrieb (2010)
Lott, Margit; Spitznagel, Eugen;Zitatform
Lott, Margit & Eugen Spitznagel (2010): Präventive Arbeitsmarktpolitik: Impulse für die berufliche Weiterbildung im Betrieb. (IAB-Kurzbericht 11/2010), Nürnberg, 12 S.
Abstract
"Investitionen in die Bildung können die Arbeitsmarktchancen der Arbeitsuchenden wie der Beschäftigten verbessern. Sie stärken Produktivität und Wettbewerbsfähigkeit der Betriebe, erleichtern den Strukturwandel und sind damit eine wichtige Voraussetzung für nachhaltiges Wirtschaftswachstum. Seit dem Jahr 2006 wird die berufliche Weiterbildung im Betrieb von der Bundesagentur für Arbeit mit dem 'WeGebAU'-Programm gefördert. Das IAB hat untersucht, von welchen Betrieben es genutzt wird und wie es diese bewerten." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Soziale Lebenslaufpolitik (2010)
Naegele, Gerhard; Waas, Bernd; MacMullin, Julie Ann; Marshall, Victor W.; Weidekamp-Maicher, Manuela; Walker, Alan ; Laschet, Armin; Taylor, Philip ; Kümpers, Susanne; Seifert, Hartmut; Kruse, Andreas; Berner, Frank; Schmitt, Eric; Schmid, Günther; Krüger, Helga; Rosenbrock, Rolf; Krämer, Katrin; Reichert, Monika; Klammer, Ute; Oldenbourg, Rita; Ilmarinen, Juhani; Meier-Gräwe, Uta; Franke, Annette ; Andersen, J. Goul; Flüter-Hoffmann, Christiane; Barkholdt, Corinna; Ehlers, Anja; Romeu, Laura; de Vroom, Bert; Motel-Klingebiel, Andreas ; Clemens, Wolfgang; Sporket, Mirko; Brooke, Elizabeth; Olk, Thomas; Bosch, Gerhard; Schmähl, Winfried; Biase, Tia Di; Bertermann, Britta; Bertermann, Britta;Zitatform
Naegele, Gerhard, Bernd Waas, Julie Ann MacMullin, Victor W. Marshall, Manuela Weidekamp-Maicher, Alan Walker, Armin Laschet, Philip Taylor, Susanne Kümpers, Hartmut Seifert, Andreas Kruse, Frank Berner, Eric Schmitt, Günther Schmid, Helga Krüger, Rolf Rosenbrock, Katrin Krämer, Monika Reichert, Ute Klammer, Rita Oldenbourg, Juhani Ilmarinen, Uta Meier-Gräwe, Annette Franke, J. Goul Andersen, Christiane Flüter-Hoffmann, Corinna Barkholdt, Anja Ehlers, Laura Romeu, Bert de Vroom, Andreas Motel-Klingebiel, Wolfgang Clemens, Mirko Sporket, Elizabeth Brooke, Thomas Olk, Gerhard Bosch, Winfried Schmähl, Tia Di Biase & Britta Bertermann (2010): Soziale Lebenslaufpolitik. (Sozialpolitik und Sozialstaat), Wiesbaden: VS, Verl. für Sozialwissenschaften, 776 S.
Abstract
"Die demographische Entwicklung in Deutschland hat uns bewusst gemacht, dass sich Gesellschaft, Politik und Wirtschaft auf die Einbindung von älteren Menschen in die Arbeitswelt einstellen müssen. Damit gewinnt aus durchaus praktischen Gründen die wissenschaftliche Erforschung des sozialen Lebenslaufs und seine politische Gestaltung insgesamt eine zentrale Bedeutung: Die schnelle und fundamentale Änderung von modernen Lebensverläufen erfordert eine bewusste Politik in zahlreichen Bereichen. Dieser Band bietet einerseits die wissenschaftlichen Grundlagen der Lebenslaufforschung, andererseits untersucht er die Politikbereiche, in denen Lebenslaufpolitik verstärkt betrieben werden muss." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Soziale Lebenslaufpolitik (2010)
Naegele, Gerhard; Barkholdt, Corinna; Sporket, Mirko; Ehlers, Anja; Seifert, Hartmut; Berner, Frank; Schmitt, Eric; Andersen, J. Goul; Schmid, Günther; Krüger, Helga; de Vroom, Bert; Bertermann, Britta; Flüter-Hoffmann, Christiane; Schmähl, Winfried; Franke, Annette ; Rosenbrock, Rolf; Ilmarinen, Juhani; Romeu, Laura; Weidekamp-Maicher, Manuela; Reichert, Monika; Waas, Bernd; Olk, Thomas; Clemens, Wolfgang; Oldenbourg, Rita; Biase, Tia Di; Motel-Klingebiel, Andreas ; Krämer, Katrin; Meier-Gräwe, Uta; Walker, Alan ; Marshall, Victor W.; Klammer, Ute; MacMullin, Julie Ann; Brooke, Elizabeth; Laschet, Armin; Bosch, Gerhard; Kümpers, Susanne; Taylor, Philip ; Kruse, Andreas;Zitatform
Naegele, Gerhard, Corinna Barkholdt, Mirko Sporket, Anja Ehlers, Hartmut Seifert, Frank Berner, Eric Schmitt, J. Goul Andersen, Günther Schmid, Helga Krüger, Bert de Vroom, Britta Bertermann, Christiane Flüter-Hoffmann, Winfried Schmähl, Annette Franke, Rolf Rosenbrock, Juhani Ilmarinen, Laura Romeu, Manuela Weidekamp-Maicher, Monika Reichert, Bernd Waas, Thomas Olk, Wolfgang Clemens, Rita Oldenbourg, Tia Di Biase, Andreas Motel-Klingebiel, Katrin Krämer, Uta Meier-Gräwe, Alan Walker, Victor W. Marshall, Ute Klammer, Julie Ann MacMullin, Elizabeth Brooke, Armin Laschet, Gerhard Bosch, Susanne Kümpers, Philip Taylor & Andreas Kruse (2010): Soziale Lebenslaufpolitik. (Sozialpolitik und Sozialstaat), Wiesbaden: VS, Verl. für Sozialwissenschaften, 776 S. DOI:10.1007/978-3-531-92214-0
Abstract
"Die demographische Entwicklung in Deutschland hat uns bewusst gemacht, dass sich Gesellschaft, Politik und Wirtschaft auf die Einbindung von älteren Menschen in die Arbeitswelt einstellen müssen. Damit gewinnt aus durchaus praktischen Gründen die wissenschaftliche Erforschung des sozialen Lebenslaufs und seine politische Gestaltung insgesamt eine zentrale Bedeutung: Die schnelle und fundamentale Änderung von modernen Lebensverläufen erfordert eine bewusste Politik in zahlreichen Bereichen. Dieser Band bietet einerseits die wissenschaftlichen Grundlagen der Lebenslaufforschung, andererseits untersucht er die Politikbereiche, in denen Lebenslaufpolitik verstärkt betrieben werden muss." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
How changes in unemployment benefit duration affect the inflow into unemployment (2010)
Zitatform
Ours, Jan C. van & Sander Tuit (2010): How changes in unemployment benefit duration affect the inflow into unemployment. (IZA discussion paper 4691), Bonn, 21 S.
Abstract
"We study how changes in the maximum benefit duration affect the inflow into unemployment in the Netherlands. Until August 2003, workers who became unemployed after age 57.5 were entitled to unemployment benefits until the age of 65, after which they would receive old age pensions. This characteristic made it attractive for workers to enter unemployment shortly after age 57.5 rather than shortly before. Indeed, we find a peak in the inflow into unemployment for workers after age 57.5. From August 2003 onwards the maximum benefit durations were reduced. We find that shortly after 2003 the peak in the inflow disappeared." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Evaluation of the 50+ Face-to-Face Guidance Pilot (2010)
Zitatform
Perren, Kim, Janet Harvey, Katherine Hill, Yvette Hartfree & Matt Padley (2010): Evaluation of the 50+ Face-to-Face Guidance Pilot. (Great Britain, Department of Work and Pensions. Research report 720), London, 104 S.
Abstract
"The Face-to-Face Guidance Pilot was funded by the Department for Work and Pensions (DWP). Providers offered guidance to employees aged 50 and above on a range of work and retirement issues using diverse service delivery methods. Providers included local branches of Age Concern, Shaw Trust, Life Academy, Guidance Services and Manpower, based in urban and rural areas across Britain. The service ran between January 2008 and March 2009. This report presents findings of a longitudinal evaluation of the service provision which was commissioned by DWP and carried out by the Centre for Research in Social Policy (CRSP). The evaluation covered service delivery processes as well as client information needs, their experiences of the service and their outcomes." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Für und Wider der Weiterbeschäftigung im Rentenalter aus individueller Sicht - ein Vergleich ausgewählter Berufe (2010)
Roloff, Juliane;Zitatform
Roloff, Juliane (2010): Für und Wider der Weiterbeschäftigung im Rentenalter aus individueller Sicht - ein Vergleich ausgewählter Berufe. In: Bevölkerungsforschung aktuell, Jg. 31, H. 3, S. 10-17.
Abstract
"Im Jahr 2007 wurde von der Bundesregierung beschlossen, ab 2012 die Regelaltersgrenze schrittweise von derzeit 65 auf 67 Jahre anzuheben. Interessant ist es zu wissen, wie hoch die Bereitschaft der Menschen selbst ist, länger, d.h. über die Altersgrenze hinaus zu arbeiten. Welches sind ihre Gründe dafür oder dagegen? Im vorliegenden Beitrag wird diese Fragestellung in Bezug zur aktuellen beruflichen Tätigkeit untersucht." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Creating employment or keeping them busy?: an evaluation of training programs for older workers in Germany (2010)
Zitatform
Romeu Gordo, Laura & Joachim Wolff (2010): Creating employment or keeping them busy? An evaluation of training programs for older workers in Germany. (Deutsches Zentrum für Altersfragen. Diskussionspapier 49), Berlin, 22 S.
Abstract
"We analyze the effect of participation in short-term training measures on older German recipients of meanstested unemployment benefits. Our analysis uses administrative data of the German Federal Employment Agency and we estimate the effects of participating in two types of short-term training - classroom and in-firm training - on different outcomes of the participants. Our results show that classroom training is not effective in making participants independent of benefit receipt. It has a moderately positive effect on employment outcomes, which are highest for West German men. In contrast, in-firm training significantly raises the participants' likelihood of finding regular jobs and of being independent of unemployment benefit receipt." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Bei Erwerbsminderung (Älterer): Ausgliederung aus dem Erwerbsleben vermeiden: was Staat und Arbeitgeber in anderen europäischen Ländern tun (2010)
Schnell, Christoph;Zitatform
Schnell, Christoph (2010): Bei Erwerbsminderung (Älterer): Ausgliederung aus dem Erwerbsleben vermeiden. Was Staat und Arbeitgeber in anderen europäischen Ländern tun. In: Soziale Sicherheit, Jg. 59, H. 6-7, S. 218-224.
Abstract
"Ein gemeinsames Ziel der Mitgliedstaaten der Europäischen Union in der Alterssicherungspolitik ist die Verlängerung des Erwerbslebens. Das gesetzliche Renteneintrittsalter wurde in vielen Ländern bereits angehoben oder es wird über eine Anhebung diskutiert. Das Ziel eines längeren Erwerbslebens ist insbesondere dann gefährdet, wenn die gesundheitliche Leistungsfähigkeit nachlässt. In diesem Beitrag wird untersucht, welche Reformen in anderen europäischen Ländern durchgeführt wurden, um die Beschäftigungschancen für - insbesondere ältere - Beschäftigte mit gesundheitlichen Beeinträchtigungen zu verbessern. Im Mittelpunkt der Betrachtung steht die Frage, welche Rolle den Arbeitgebern dabei in anderen Ländern zugemessen wird." (Textauszug, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Regionale Unterschiede in der Altersstruktur (2010)
Zitatform
Sieglen, Georg & Frank Bauer (2010): Regionale Unterschiede in der Altersstruktur. In: M. f. G. F. F. u. I. Nordrhein-Westfalen (Hrsg.) (2010): Erwerbsbeteiligung Älterer in Nordrhein-Westfalen 1997-2008, S. 78-85.
Abstract
"Der Anteil der 55- bis unter 65-Jährigen an der Bevölkerung im erwerbsfähigen Alter (15 bis unter 65 Jahre) belief sich 2008 auf 17,5 %, ihr Anteil an den sozialversicherungspflichtig Beschäftigten aber nur auf 12 %. Der Anteil Älterer an den Arbeitslosen lag bei 12,4 %.
Hinter diesen Landesdurchschnittswerten verbergen sich beachtliche regionale Unterschiede: Dies gilt vor allem für die Beschäftigungsquoten Älterer und die Anteile Älterer an den Arbeitslosen: Während die Anteile Älterer an der Bevölkerung zwischen den Kreisen um bis zu 6 Prozentpunkte und die Anteile Älterer an den sozialversicherungspflichtig Beschäftigten um bis zu 4 Prozentpunkten variierten, fanden sich bei den Beschäftigungsquoten Älterer Unterschiede von bis zu 13,8 Prozentpunkten und bei den Anteilen Älterer an den Arbeitslosen von bis zu 7,8 Prozentpunkten.
Seit 2006 hat sich die Beschäftigungsquote Älterer um knapp 4 Prozentpunkte auf 33,1 % erhöht, während sich die Beschäftigungsquote der 15- bis unter 55-Jährigen im gleichen Zeitraum nur um rund zwei Prozentpunkte auf 51,4 % erhöhte." (Autorenreferat, IAB-Doku) -
Literaturhinweis
Gute Erwerbsbiographien: Arbeitsbedingungen und Erwerbsverlauf (2010)
Trischler, Falko; Kistler, Ernst;Zitatform
Trischler, Falko & Ernst Kistler (2010): Gute Erwerbsbiographien. Arbeitsbedingungen und Erwerbsverlauf. (Gute Erwerbsbiographien. Arbeitspapier 02), Stadtbergen, 72 S.
Abstract
"Das Projekt untersucht die Zusammenhänge zwischen Arbeitsbedingungen und Erwerbsbiographien und deren Auswirkungen auf die Absicherung durch die GRV. Dabei geht es auch um die Frage, inwieweit und für wen die Voraussetzungen einer höheren Beschäftigungsquote/Rente mit 67 (nicht) gegeben sind und welche Gruppen dadurch einem erhöhten Risiko (bis hin zur Altersarmut) ausgesetzt sind.
Durch den Wandel der Erwerbsarbeit werden Beschäftigte zunehmend mit wachsender Unsicherheit konfrontiert. Arbeitslosigkeitsphasen und prekäre Beschäftigungsformen perforieren Erwerbsbiographien. Hinzu kommen Veränderungen bei den Arbeitsbedingungen, die es vielen ArbeitnehmerInnen verunmöglichen, gesund bis zur Rente zu arbeiten. Über die Kumulation der Risiken liegen zu wenige Informationen vor. Geringe Einkommen, unstetige Erwerbsbiographien, höhere Arbeitslosigkeit bzw. prekäre Beschäftigung, geringere Chancen des Tätigkeitswechsels, höhere und wenig alternsgerechte Arbeitsbelastungen korrelieren nicht nur, sondern kumulieren in ihrem Effekt - und das nicht nur mit Blick auf die Möglichkeiten länger arbeiten zu können, sondern ganz konkret auch bei den Rentenansprüchen bzw. entstehenden Zahlbeträgen der gesetzlichen Rente. Die Gefahr einer Altersarmut steigt und ist hochgradig gruppenspezifisch. Die Rente mit 67 könnte diese Probleme verschärfen." (Autorenreferat, IAB-Doku) -
Literaturhinweis
How changes in unemployment benefit duration affect the inflow into unemployment (2010)
Zitatform
Tuit, Sander & Jan C. van Ours (2010): How changes in unemployment benefit duration affect the inflow into unemployment. In: Economics Letters, Jg. 109, H. 2, S. 105-107. DOI:10.1016/j.econlet.2010.08.013
Abstract
"We study the effect of an unexpected reduction in maximum unemployment benefit duration on the inflow into unemployment of elderly workers in the Netherlands. We analyze the reduction as if it was a natural experiment finding substantial effects." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Arbeitsmarktchancen Älterer: empirische Befunde und Perspektiven (2010)
Zitatform
Walwei, Ulrich (2010): Arbeitsmarktchancen Älterer. Empirische Befunde und Perspektiven. In: Deutsche Rentenversicherung, Jg. 65, H. 3, S. 421-433.
Abstract
In dem Beitrag wird die alterspezifische Entwicklung von Arbeitslosigkeit und Beschäftigung dargestellt und längerfristige Beschäftigungsperspektiven älterer Arbeitnehmer werden prognostiziert. Ein Schwerpunkt liegt auf der Diskussion der Determinanten der Beschäftigung Älterer und der Frage nach Handlungsoptionen zur Verbesserung ihrer Arbeitsmarktchancen. Im Vordergrund stehen dabei die Möglichkeiten und Grenzen arbeitsrechtlicher, sozialrechtlicher und sozialpolitischer Reformen. Als Fazit wird festgehalten, dass die Situation von Älteren auf dem Arbeitsmarkt 'immer noch alles andere als rosig' ist, sich jedoch in den letzten Jahren verbessert hat. Dies wird einerseits auf eine konjunkturell bedingte Belebung des Arbeitsmarktes zurückgeführt, andererseits auf Verhaltensänderungen infolge renten- und sozialpolitischer Reformen. 'Altersspezifische Maßnahmen helfen den Betroffenen nur in den seltensten Fällen. Oft kommt es zur 'Rache der Gutgemeinten', denn der besondere Schutz oder die besondere Förderung können sich als Stigma erweisen.' (IAB)
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Literaturhinweis
Auslaufen der geförderten Altersteilzeit ist richtig - Weiterführung im Blockmodell setzt die falschen Anreize: öffentliche Anhörung von Sachverständigen vor dem Ausschuss für Arbeit und Soziales des Deutschen Bundestags am 1. März 2010 (2010)
Zitatform
Wanger, Susanne (2010): Auslaufen der geförderten Altersteilzeit ist richtig - Weiterführung im Blockmodell setzt die falschen Anreize. Öffentliche Anhörung von Sachverständigen vor dem Ausschuss für Arbeit und Soziales des Deutschen Bundestags am 1. März 2010. (IAB-Stellungnahme 01/2010), Nürnberg, 15 S.
Abstract
"Die durch die Bundesagentur für Arbeit geförderte Altersteilzeit ist zum Jahresende 2009 ausgelaufen. Die SPD-Fraktion beabsichtigt mit ihrem Gesetzesentwurf die Fördermöglichkeit bis Ende 2014 zu verlängern. Er sieht bei der Förderung jedoch einen eingeschränkten Personenkreis vor, was die Wiederbesetzung von frei gewordenen Arbeitsplätzen betrifft. Der Antrag der Fraktion Die Linke sieht vor, die geförderte Altersteilzeit in ihrer bisherigen Ausgestaltung nach dem 31. Dezember 2009 fortzuführen. Als Gründe für die Verlängerung der Förderung werden insbesondere die Funktion der Altersteilzeit als Beschäftigungsbrücke zwischen Jung und Alt sowie zur Bewältigung der Wirtschaftskrise hervorgehoben. Das IAB äußert sich in seiner Stellungnahme zu ausgewählten Aspekten des Gesetzentwurfes und des Antrags, insbesondere zur bisherigen Ausgestaltung und Inanspruchnahme der geförderten und nicht geförderten Altersteilzeit.
Nach Ansicht des IAB sollte die bisherige Förderung der Altersteilzeit nicht verlängert werden, denn sie wird überwiegend nicht zum gleitenden Übergang in den Ruhestand genutzt, sondern in Form des Blockmodells, das faktisch einer Frühausgliederung aus dem Erwerbsleben gleichkommt. Eine Sicherung und Weitergabe des fachlichen und betriebsspezifischen Wissens der Älteren an die Jüngeren ist so nicht möglich. Angesichts der demografischen Entwicklung setzt eine Weiterführung der Altersteilzeit im Blockmodell die falschen Anreize. Nicht der vorzeitige Ausstieg aus dem Erwerbsleben, sondern der lange Erhalt der Beschäftigungsfähigkeit sollte gefördert werden. Auch zur Bewältigung der Wirtschaftskrise ist die Verlängerung der Altersteilzeit nicht geeignet." (Autorenreferat, IAB-Doku)Weiterführende Informationen
Hier finden Sie die Anträge, die Gesamtstellungnahme und weitere Informationen -
Literaturhinweis
Später in den Ruhestand? (2010)
Wingerter, Christian;Zitatform
Wingerter, Christian (2010): Später in den Ruhestand? (STATmagazin), Wiesbaden, 4 S.
Abstract
"Die Erwerbsbeteiligung älterer Menschen in Deutschland wächst. 2009 waren 38,7% der Personen zwischen 60 und 64 Jahren erwerbstätig und damit fast doppelt so viele wie zehn Jahre zuvor. Doch was sagt diese Zahl aus? Ist Deutschland auf einem guten Weg für eine Rente mit 67? Wie viele Menschen stehen heute bis zum regulären Renteneintrittsalter von 65 Jahren im Erwerbsleben und wie viele bis zum Alter von 67? Welche Rolle spielt Erwerbslosigkeit im Alter? Wie ist es um die Gesundheit älterer Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer bestellt? Kann überhaupt in allen Berufen länger gearbeitet werden? Der Mikrozensus ermöglicht es, diese Diskussionspunkte genauer zu beleuchten." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Erwerbsbeteiligung Älterer in Nordrhein-Westfalen 1997-2008 (2010)
Abstract
Die vorliegende Analyse "Erwerbsbeteiligung Älterer in Nordrhein-Westfalen 1997 - 2008" zeigt, dass im untersuchten Zeitraum die Erwerbstätigenquote der Älteren deutlich angestiegen ist. Besonders markant ist diese Entwicklung ab dem Jahr 2000. Das gilt gleichermaßen für Frauen und Männer. Mit einer Erwerbstätigenquote von 50,4 % hat Nordrhein-Westfalen bereits im Jahr 2008 die Zielvorgabe der Europäischen Union erreicht, nach der im Jahr 2010 jede und jeder Zweite der 55- bis unter 65-Jährigen einer Erwerbstätigkeit nachgehen soll. Das ist ein positives Signal für unser Land. Und positiv ist auch, dass wir bereits jetzt eine hervorragend ausgebildete Generation Älterer haben. Die Qualifikation der 55- bis unter 65-Jährigen ist nämlich in den vergangenen Jahren deutlich gestiegen. Das gilt sowohl im Hinblick auf allgemeinbildende als auch auf berufliche Abschlüsse.
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Literaturhinweis
Materialien zur Öffentlichen Anhörung des Ausschusses für Arbeit und Soziales am 1. März 2010 zu a) Gesetzentwurf der Fraktion der SPD Entwurf eines ... Gesetzes zur Änderung des Altersteilzeitgesetzes (Drucksache 17/20) und b) Antrag der Abgeordneten und der Fraktion Die Linke Förderung der Altersteilzeit durch die Bundesagentur für Arbeit fortführen (Drucksache 17/21): Zusammenstellung der schriftlichen Stellungnahmen (2010)
Zitatform
(2010): Materialien zur Öffentlichen Anhörung des Ausschusses für Arbeit und Soziales am 1. März 2010 zu a) Gesetzentwurf der Fraktion der SPD Entwurf eines ... Gesetzes zur Änderung des Altersteilzeitgesetzes (Drucksache 17/20) und b) Antrag der Abgeordneten und der Fraktion Die Linke Förderung der Altersteilzeit durch die Bundesagentur für Arbeit fortführen (Drucksache 17/21). Zusammenstellung der schriftlichen Stellungnahmen. (Deutscher Bundestag, Ausschuss für Arbeit und Soziales. Ausschussdrucksache 16(11)61 v. 23.02.2010), 42 S.
Abstract
Die Anhörung der Sachverständigen im Ausschuss für Arbeit und Soziales thematisierte einen Gesetzentwurf der SPD (17/20) und einen Antrag der Linksfraktion (17/21) zur Änderung des Altersteilzeitgesetzes. Hintergrund der Expertenbefragung: Die Förderung der Altersteilzeit durch die Bundesagentur für Arbeit ist am 31. Dezember 2009 ausgelaufen. Sowohl die SPD-Fraktion als auch die Linksfraktion fordern mit unterschiedlichen Nuancen, dass die Altersteilzeit fortgesetzt werden soll. Diese Materialien enthalten die Stellungnahmen der eingeladenen Verbände und Einzelsachverständigen:
Bundesagentur für Arbeit (BA), Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB), Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände (BDA), Zentralverband des Deutschen Handwerks (ZDH), Deutscher Gewerkschaftsbund (DGB), Prof. Dr. Matthias Knuth, Axel Gerntke, Prof. Dr. Johann Eekhoff, Achim Dietrich-Stephan, Prof. Axel Börsch-Supan, Dr. Werner Eichhorst. (IAB) -
Literaturhinweis
Höhere Alterserwerbsbeteiligung durch längere Erwerbsphasen: in jüngeren Kohorten sind mehr Menschen länger erwerbstätig als in älteren Kohorten (2010)
Zitatform
(2010): Höhere Alterserwerbsbeteiligung durch längere Erwerbsphasen. In jüngeren Kohorten sind mehr Menschen länger erwerbstätig als in älteren Kohorten. (Altersübergangs-Report / Institut Arbeit und Qualifikation (IAQ), Universität Duisburg-Essen 2010-04), Düsseldorf u.a., 16 S.
Abstract
"Seit dem Jahr 2000 ist die Alterserwerbstätigenquote - der Anteil der 55- bis 64-jährigen Erwerbstätigen an der Bevölkerung in diesem Alter - beständig gestiegen. Bereits seit 2007 sind über die Hälfte der Älteren zwischen 55 und 64 Jahren erwerbstätig; 10 Jahre zuvor waren es weniger als 40 Prozent.
Im gleichen Zeitraum sind das Erwerbsaustritts- und das Renteneintrittsalter in der Tendenz zwar auch gestiegen, aber nach wie vor deutlich von der aktuellen Regelaltersgrenze von 65 Jahren entfernt. Zudem ist das durchschnittliche Erwerbsaustrittsalter nicht stetig gestiegen, sondern entwickelte sich zuletzt sogar rückläufig.
Ursache für die divergierende Entwicklung der Alterserwerbstätigenquote und des Erwerbsaustrittsalters ist u.a. eine besondere demographische Konstellation, die bei den üblichen Berechnungsmethoden den Anstieg der Alterserwerbstätigenquote überzeichnet und die Entwicklung des Erwerbsaustrittsalters unterschätzt.
Auf der Grundlage der Analyse von kohortenspezifischen Erwerbsbeteiligungen lässt sich zeigen, dass der Anstieg der Alterserwerbstätigenquote in erster Linie auf eine Verlängerung des Erwerbslebens zurückgeht und in zweiter Linie auf eine höhere Erwerbsbeteiligung insbesondere von Frauen. Im Kohortenvergleich wird aber auch deutlich, dass die Erwerbsbeteiligung bei den über 62-Jährigen nur minimal angestiegen ist." (Autorenreferat, IAB-Doku) -
Literaturhinweis
Beschäftigungssituation Älterer, ihre wirtschaftliche und soziale Lage und die Rente ab 67: Antwort der Bundesregierung auf die Große Anfrage der Abgeordneten und der Fraktion DIE LINKE (Drucksache 17/169) (2010)
Zitatform
(2010): Beschäftigungssituation Älterer, ihre wirtschaftliche und soziale Lage und die Rente ab 67. Antwort der Bundesregierung auf die Große Anfrage der Abgeordneten und der Fraktion DIE LINKE (Drucksache 17/169). (Verhandlungen des Deutschen Bundestages. Drucksachen 17/2271 (23.06.2010)), 256 S.
Abstract
Die Bundesregierung antwortet ausführlich auf die Große Anfrage der Fraktion Die Linke zur Beschäftigungssituation Älterer, ihrer wirtschaftlichen und sozialen Lage und zur Rente mit 67. Sie verweist darauf, dass mit dem RV-Altersgrenzenanpassungsgesetz neben der Neuregelung der Altersgrenzen zugleich eine neue Berichtspflicht für die Bundesregierung festgeschrieben wurde. Der Bericht wird Ende des Jahres 2010 vorgelegt. (IAB)
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Literaturhinweis
Lebenszusammenhänge erwerbsfähiger Hilfebedürftiger im Kontext der Grundsicherungsreform (2009)
Achatz, Juliane; Promberger, Markus ; Rauch, Angela ; Popp, Sandra; Schels, Brigitte ; Wenzig, Claudia; Dornette, Johanna; Wübbeke, Christina; Wenzel, Ulrich;Zitatform
Achatz, Juliane, Johanna Dornette, Sandra Popp, Markus Promberger, Angela Rauch, Brigitte Schels, Ulrich Wenzel, Claudia Wenzig & Christina Wübbeke (2009): Lebenszusammenhänge erwerbsfähiger Hilfebedürftiger im Kontext der Grundsicherungsreform. In: J. Möller & U. Walwei (Hrsg.) (2009): Handbuch Arbeitsmarkt 2009 (IAB-Bibliothek, 314), S. 203-235. DOI:10.3278/300636w
Abstract
Seit Januar 2005 gilt in Deutschland das neue Sozialgesetzbuch II mit der Zusammenführung der vormals getrennten Fürsorgesysteme der Arbeitslosen- und der Sozialhilfe als vereinheitlichte Grundsicherung für erwerbsfähige Hilfebedürftige. Ziel ist die möglichst rasche Beendigung der Armutslage durch die Vermittlung einer existenzsichernden Erwerbsarbeit, die durch verschiedene Maßnahmen der Aktivierung erreicht werden soll. Die Beiträge von Kapitel D des Handbuchs Arbeitsmarkt 2009 gehen der Frage nach, ob das SGB II diesem Anspruch gerecht wird, wo die Schwachstellen und Vorteile des neuen Grundsicherungssystems liegen und unter welchen Bedingungen Aktivierung funktioniert. Dabei gilt das Hauptaugenmerk den Lebenszusammenhängen von jungen, älteren und kranken Hilfebedürftigen. Die Autorinnen und Autoren konstatieren in der Praxis des SGB II eine Veränderung des Wertesystems der Wohlfahrtsgesellschaft weg von der Auffassung einer solidarischen Risikoabwehr hin zu einer individualistischen Auffassung von Risikoabwehr als beitragsabhängige Versicherungsleistung einschließlich des Bedürfnisses nach gesellschaftlicher Anerkennung geleisteter materieller und symbolischer Beiträge zur Entwicklung und Funktion der Arbeitsgesellschaft. "Am Übergang zwischen Arbeitslosenversicherung und neu gestalteter Armenfürsorge zeichnet sich also ein Konflikt ab zwischen sozialer Anerkennung und biografischer Gerechtigkeit versus Solidarprinzip, bei dem Letzteres momentan zunehmend ins Hintertreffen gerät." (IAB2)
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Literaturhinweis
Ageing and unused capacity in Europe: is there an early retirement trap? (2009)
Zitatform
Angelini, Viola, Agar Brugiavini & Guglielmo Weber (2009): Ageing and unused capacity in Europe: is there an early retirement trap? In: Economic policy, Jg. 24, H. 59, S. 463-508.
Abstract
"We address the issue of how early retirement may interact with limited use of financial markets in producing financial hardship later in life, when some risks (such as long-term care) are not insured. We argue that the presence of financially attractive early retirement schemes in a world of imperfect financial and insurance markets can lead to an 'early retirement trap'. Indeed, Europe witnesses many (early) retired individuals in financial distress. In our analysis we use data on 10 European countries, which differ in their pension and welfare systems, in prevailing retirement age and in households' access to financial markets. We find evidence that an early retirement trap exists, particularly in some Southern and Central European countries: people who retired early in life are more likely to be in financial hardship in the long run. Our analysis implies that governments should stop making early retirement attractive, let retirees go back to work, improve access to financial markets and make sure long-term care problems are adequately insured." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Besserung für Ältere am Arbeitsmarkt: Nicht alles ist Konjunktur (2009)
Zitatform
Arlt, Andrea, Martin Dietz & Ulrich Walwei (2009): Besserung für Ältere am Arbeitsmarkt: Nicht alles ist Konjunktur. (IAB-Kurzbericht 16/2009), Nürnberg, 8 S.
Abstract
"Ältere Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer sind nach wie vor unzureichend in den Arbeitsmarkt integriert. Mit Blick auf den demographischen Wandel und den absehbaren Fachkräftemangel bilden sie jedoch eine der wesentlichen Personalreserven für die Zukunft. Dabei stimmt zuversichtlich, dass sich ihre Lage am Arbeitsmarkt vor Beginn der Wirtschaftskrise verbessert hat. Ist dies allein dem zurückliegenden wirtschaftlichen Aufschwung geschuldet? Oder spielen auch die - durch Renten- und Arbeitsmarktreformen veränderten - Rahmenbedingungen eine Rolle?
In diesem Kurzbericht wird die Arbeitsmarktsituation der Älteren näher betrachtet und nach Interpretationsmustern für die relativ günstige Entwicklung in den letzten Jahren gesucht. Zunächst werden wichtige Determinanten für die Beschäftigungsentwicklung identifiziert, dann Arbeitsmarktindikatoren für verschiedene Altersgruppen analysiert, die Anhaltspunkte zur Rolle der institutionellen Rahmenbedingungen liefern." (Autorenreferat, IAB-Doku)Weiterführende Informationen
- Arbeitslosenrelation 1998 bis 2008 nach Altersgruppen
- Entwicklung der sozialversicherungspflichtigen Beschäftigung 1998 bis 2008
- Entwicklung der Beschäftigungsquoten 1998 bis 2008
- Langzeitarbeitslosenrelation 1998 bis 2008 nach Altersgruppen
- Arbeitslosenrelation und Beschäftigungsquote der 60- bis 64-jährigen Männer 1998 bis 2008
- Entwicklung des Arbeitslosenbestands 1998 bis 2008 nach Alter und Dauer der Arbeitslosigkeit
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Literaturhinweis
Supporting the labor force participation of older adults: an international survey of policy options (2009)
Barusch, Amanda S.; Luptak, Marilyn; Hurtado, Marcella;Zitatform
Barusch, Amanda S., Marilyn Luptak & Marcella Hurtado (2009): Supporting the labor force participation of older adults. An international survey of policy options. In: Journal of Gerontological Social Work, Jg. 52, H. 6, S. 584-599. DOI:10.1080/01634370802609221
Abstract
"The unprecedented aging of the world's population challenges many institutions, including labor markets and public pension programs. This study was conducted to survey expert opinions regarding conditions and policies that affect employment of older adults. Eighty-nine respondents from 26 nations responded to an Internet survey regarding their own experiences with the aging labor force; factors that encouraged or discouraged labor force participation of older adults; and government responses to these issues. Respondents identified barriers to employment of older adults and described their governments' responses. Findings illuminate a range of current policy options and suggest possible opportunities for innovation." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Perspektiven auf dem Arbeitsmarkt von morgen: Herausforderungen erkennen, Chancen nutzen (2009)
Zitatform
Behling, Michael, Andreas Huber & Thomas Staudinger (Hrsg.) (2009): Perspektiven auf dem Arbeitsmarkt von morgen. Herausforderungen erkennen, Chancen nutzen. Augsburg: AIP Augsburg, 296 S.
Abstract
Der Band fasst Erkenntnisse, Hintergründe und Erfahrungen des Bundesprogramms 'Perspektive 50plus - Beschäftigungspakte für Ältere in den Regionen' zusammen. Er ist in drei Bereiche gegliedert: Teil 1 bewertet den regionalen und bundesweiten Erfolg des Programms und skizziert die Erfolgsgeschichte. Teil 2 umfasst makrotheoretische Überlegungen und statistische Analysen zum Thema Arbeitsmarkt, gesellschaftliche Teilhabe und Beschäftigungschancen Älterer. In Teil 3 werden die gesammelten Erfahrungen aus der Arbeitspraxis im Umgang mit und beim Aufbruch von langfristiger Arbeitslosigkeit, der Stellenvermittlung und der Unterschiedlichkeit von Unternehmenskulturen in Deutschland geschildert. (IAB)
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Literaturhinweis
Stellungnahme zur öffentlichen Anhörung von Sachverständigen am 9. Februar 2009 zu dem Gesetzentwurf der Fraktion der CDU/CSU und SPD "Entwurf eines Gesetzes zur Sicherung von Beschäftigung und Stabilität in Deutschland" (Drucksache 16/11740) (2009)
Bellmann, Lutz ; Stephan, Gesine ; Dietz, Martin ; Koch, Susanne ; Walwei, Ulrich ; Krug, Gerhard ; Crimmann, Andreas; Kruppe, Thomas ; Deeke, Axel; Leber, Ute; Spitznagel, Eugen; Lott, Margit;Zitatform
Bellmann, Lutz, Andreas Crimmann, Axel Deeke, Martin Dietz, Susanne Koch, Gerhard Krug, Thomas Kruppe, Ute Leber, Margit Lott, Eugen Spitznagel, Gesine Stephan & Ulrich Walwei (2009): Stellungnahme zur öffentlichen Anhörung von Sachverständigen am 9. Februar 2009 zu dem Gesetzentwurf der Fraktion der CDU/CSU und SPD "Entwurf eines Gesetzes zur Sicherung von Beschäftigung und Stabilität in Deutschland" (Drucksache 16/11740). In: Ausschussdrucksache 16(11)1290 v. 05.02.2009 enthalten in 16(11)1291 v. 09.02.2009, S. 7-13.
Abstract
"Das IAB äußert sich in seiner Stellungnahme auf der Basis wissenschaftlicher Befunde zu ausgewählten Aspekten des Gesetzentwurfes, und zwar zu den Maßnahmen zur Stärkung der Kurzarbeit, zur Öffnung des WeGebAU- Programms, zur Wiedereinstellung von Arbeitnehmern zur Qualifizierung in der Leiharbeit, zum Ausbau von Betreuung und Pflege sowie zu zusätzlich bereitgestellten Vermittlerstellen." (Textauszug, IAB-Doku)
Beteiligte aus dem IAB
Bellmann, Lutz ; Stephan, Gesine ; Dietz, Martin ; Walwei, Ulrich ; Krug, Gerhard ; Leber, Ute;Weiterführende Informationen
Hier finden Sie alle Stellungnahmen zur Anhörung. -
Literaturhinweis
Chronik der Arbeitsmarktpolitik 2005-2008 (2009)
Zitatform
Bendel-Claus, Judith & Ulrike Kress (2009): Chronik der Arbeitsmarktpolitik 2005-2008. In: J. Möller & U. Walwei (Hrsg.) (2009): Handbuch Arbeitsmarkt 2009 (IAB-Bibliothek, 314), S. 79-148. DOI:10.3278/300636w
Abstract
"Die Chronik der Arbeitsmarkt- und Beschäftigungspolitik in diesem Kapitel bietet einen komprimierten Überblick über drei Jahre politischer Gestaltung durch Bundesgesetze oder -maßnahmen von Anfang 2005 bis Mitte 2008. Die einzelnen Regelungen werden kurz im Hinblick auf arbeitsmarktrelevante Maßnahmen beschrieben und teilweise um IAB-Positionen in komprimierter Form ergänzt. Eine Auflistung von maßnahmebezogener IAB-Literatur sowie Stellungnahmen für den Bundestag und andere Beratungsgremien ermöglicht die vertiefte Rezeption der forschungsbasierten Politikberatung des IAB." (Textauszug, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Die Arbeitsmarktsituation der Älteren in Berlin und Brandenburg (2009)
Zitatform
Bogai, Dieter, Franziska Hirschenauer & Mirko Wesling (2009): Die Arbeitsmarktsituation der Älteren in Berlin und Brandenburg. (IAB-Regional. Berichte und Analysen aus dem Regionalen Forschungsnetz. IAB Berlin-Brandenburg 06/2009), Nürnberg, 75 S.
Abstract
"In dem Bericht wird die Arbeitsmarktentwicklung der Älteren in Berlin und Brandenburg analysiert. Nach der Darstellung der demografischen Situation in den beiden Bundesländern und deren Auswirkung auf das künftige Arbeitskräfteangebot wird die Beschäftigungsentwicklung der älteren Berliner und Brandenburger zwischen 2000 und 2007 untersucht. Berücksichtigt werden dabei auch demografische Einflüsse, d. h. Veränderungen der Bevölkerungsanzahl Älterer und Strukturverschiebungen innerhalb der Altersgruppe der 55 bis 64 Jährigen. Die Entwicklung der Altersbeschäftigung wird nach Strukturmerkmalen wie Wirtschaftszweig, Berufs, Qualifikation und Geschlecht differenziert. Ein wesentlicher Aspekt ist dabei die Expansion der Altersteilzeit, die sich sowohl zwischen Berlin und Brandenburg als auch zwischen Männern und Frauen unterschiedlich entwickelt hat.
Ergänzt werden diese Befunde durch Befragungsergebnisse des IAB-Betriebspanels zur betrieblichen Personalpolitik gegenüber älteren Mitarbeitern. Zudem wird die Entwicklung der Arbeitslosigkeit Älterer und insbesondere deren Dauer betrachtet. Deren Entwicklung ist u. a. von rechtlichen Änderungen beeinflusst. Zusätzlich werden jene Arbeitsuchenden im Alter von 58 Jahren und älter berücksichtigt, die wegen ihres erleichterten Leistungsbezugs nicht als arbeitslos registriert werden.
Die insgesamt nur leicht verbesserte Arbeitsmarktintegration Älterer in Berlin und Brandenburg lässt sich nicht ohne weiteres auf die Zukunft übertragen, wenn die Gruppe der Älteren wesentlich größer sein wird. Zukünftig wird sich vor allem die Beschäftigung jenseits der Altersgrenze von 60 Jahren erheblich erhöhen müssen. Höherqualifizierung, Tertiarisierung und Informatisierung kennzeichnen den künftigen Arbeitsmarkt. Der künftige Strukturwandel erfordert deutlich mehr Mobilität Älterer zwischen Betrieben und Wirtschaftszweigen. Zentral ist die stärkere Verbreitung einer Weiterbildungskultur, welche bereits deutlich vor Erreichen der hier betrachteten Altersgrenzen greift." (Autorenreferat, IAB-Doku) -
Literaturhinweis
Perspektive 50plus?: Theorie und Evaluation der Arbeitsmarktintegration Älterer (2009)
Brauer, Kai; Kastl, Reinhard; Höhre, Carsten; Koch, Frank Thomas; Huber, Andreas ; Junker, Serena; Krone, Sirikit; Löwenbein, Oded; Bruck, Heike von der; Toepffer, Marlies; Busch, Klaus Henning; Stößel, Dieter; Clemens, Wolfgang; Staudinger, Thomas; Dill, Helga; Stamov Roßnagel, Christian ; Lange, Karsten; Simon, Silke; Buggenhagen, Hans Joachim; Schiemann, Frank; Conrads, Ralph ; Rosenstiel, Lutz von; Bauer, Agnes; Reiners, Dorothee; Freitag, Matthias ; Putzing, Monika; Christ, Friedemann; Mussel, Patrick;Zitatform
Kastl, Reinhard, Carsten Höhre, Frank Thomas Koch, Andreas Huber, Serena Junker, Sirikit Krone, Oded Löwenbein, Heike von der Bruck, Marlies Toepffer, Klaus Henning Busch, Dieter Stößel, Wolfgang Clemens, Thomas Staudinger, Helga Dill, Christian Stamov Roßnagel, Karsten Lange, Silke Simon, Hans Joachim Buggenhagen, Frank Schiemann, Ralph Conrads, Lutz von Rosenstiel, Agnes Bauer, Dorothee Reiners, Matthias Freitag, Monika Putzing, Friedemann Christ & Patrick Mussel (2009): Perspektive 50plus? Theorie und Evaluation der Arbeitsmarktintegration Älterer. (Alter(n) und Gesellschaft 18), Wiesbaden: VS, Verl. für Sozialwissenschaften, 355 S. DOI:10.1007/978-3-531-91393-3
Abstract
"Trotz jüngster Erfolge bei der Arbeitsmarktintegration Älterer sind die Erwerbschancen älterer Arbeitssuchender in Deutschland immer noch gering. Vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales wurden daher Mittel bereitgestellt, um in einigen Regionen unterschiedliche Wege der Reintegration und nachhaltigen Verbesserung der Marktchancen Älterer zu fördern. Die in diesem Modellprogramm erprobten Projekte waren an Begleitforschungen gebunden. Innerhalb der Laufzeit der zweiten Programmphase stehen somit wissenschaftliche Einschätzungen zu den unterschiedlichen Arten der Förderung bereit. In quantitativen und qualitativen Studien werden Instrumente der Arbeitsförderung, regionale Netzwerke und Organisationsstrukturen evaluiert. Eingebettet werden die aktuellen Ergebnisse praktischer Vermittlungstätigkeit in neuere Befunde aus der Psychologie zur Motivation älterer Beschäftigter, aus der Soziologie zu Auswahlprozessen bei Einstellungen und der Stellung älterer Erwerbstätiger im Betrieb sowie aus der Neurophysiologie mit neuesten Erkenntnissen zur Lernfähigkeit Älterer." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Perspektive 50plus?: Theorie und Evaluation der Arbeitsmarktintegration Älterer (2009)
Brauer, Kai; Freitag, Matthias ; Stößel, Dieter; Staudinger, Thomas; Conrads, Ralph ; Stamov Roßnagel, Christian ; Höhre, Carsten; Huber, Andreas ; Kastl, Reinhard; Bauer, Agnes; Koch, Frank Thomas; Bruck, Heike von der; Simon, Silke; Busch, Klaus Henning; Schiemann, Frank; Christ, Friedemann; Rosenstiel, Lutz von; Toepffer, Marlies; Reiners, Dorothee; Dill, Helga; Putzing, Monika; Junker, Serena; Mussel, Patrick; Korge, Gabriele ; Löwenbein, Oded; Clemens, Wolfgang; Lange, Karsten; Buggenhagen, Hans Joachim; Krone, Sirikit;Zitatform
Brauer, Kai & Gabriele Korge (Hrsg.); Freitag, Matthias, Dieter Stößel, Thomas Staudinger, Ralph Conrads, Christian Stamov Roßnagel, Carsten Höhre, Andreas Huber, Reinhard Kastl, Agnes Bauer, Frank Thomas Koch, Heike von der Bruck, Silke Simon, Klaus Henning Busch, Frank Schiemann, Friedemann Christ, Lutz von Rosenstiel, Marlies Toepffer, Dorothee Reiners, Helga Dill, Monika Putzing, Serena Junker, Patrick Mussel, Oded Löwenbein, Wolfgang Clemens, Karsten Lange, Hans Joachim Buggenhagen & Sirikit Krone (2009): Perspektive 50plus? Theorie und Evaluation der Arbeitsmarktintegration Älterer. (Alter(n) und Gesellschaft 18), Wiesbaden: VS, Verl. für Sozialwissenschaften, 355 S.
Abstract
"Trotz jüngster Erfolge bei der Arbeitsmarktintegration Älterer sind die Erwerbschancen älterer Arbeitssuchender in Deutschland immer noch gering. Vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales wurden daher Mittel bereitgestellt, um in einigen Regionen unterschiedliche Wege der Reintegration und nachhaltigen Verbesserung der Marktchancen Älterer zu fördern. Die in diesem Modellprogramm erprobten Projekte waren an Begleitforschungen gebunden. Innerhalb der Laufzeit der zweiten Programmphase stehen somit wissenschaftliche Einschätzungen zu den unterschiedlichen Arten der Förderung bereit. In quantitativen und qualitativen Studien werden Instrumente der Arbeitsförderung, regionale Netzwerke und Organisationsstrukturen evaluiert. Eingebettet werden die aktuellen Ergebnisse praktischer Vermittlungstätigkeit in neuere Befunde aus der Psychologie zur Motivation älterer Beschäftigter, aus der Soziologie zu Auswahlprozessen bei Einstellungen und der Stellung älterer Erwerbstätiger im Betrieb sowie aus der Neurophysiologie mit neuesten Erkenntnissen zur Lernfähigkeit Älterer." (Autorenreferat, IAB-Doku)
Ähnliche Treffer
auch online verfügbar als: Alter(n) und Gesellschaft, 18 -
Literaturhinweis
Der Übergang von Arbeitslosenhilfeempfängern in das SGB II: eine empirische Analyse anhand von Befragungsdaten (2009)
Zitatform
Bruckmeier, Kerstin & Daniel D. Schnitzlein (2009): Der Übergang von Arbeitslosenhilfeempfängern in das SGB II. Eine empirische Analyse anhand von Befragungsdaten. In: Sozialer Fortschritt, Jg. 58, H. 1, S. 1-9., 2009-07-01. DOI:10.3790/sfo.58.1.1
Abstract
"Die mit der Umsetzung des vierten Gesetzes für moderne Dienstleistungen am Arbeitsmarkt erfolgte Zusammenlegung von Arbeitslosen- und Sozialhilfe stellte eine grundlegende Änderung im System der deutschen Arbeitslosenunterstützung dar. Im vorliegenden Artikel wird anhand von Befragungsdaten aus einer Querschnittsbefragung des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung untersucht, welche Effekte die neue Gesetzeslage auf die ehemaligen Bezieher von Arbeitslosenhilfe hatte. Für 11 % dieser Gruppe kann davon ausgegangen werden, dass sie aufgrund des Systemwechsels keine Leistungsansprüche mehr haben. Des Weiteren kann gezeigt werden, dass insbesondere Paarhaushalte, ältere Personen und Personen mit Wohneigentum eine hohe Wahrscheinlichkeit zur Beendigung des Leistungsbezugs besitzen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Altersteilzeit: Zunehmend Beschäftigungsbrücke zum späteren Renteneintritt: Wegfall der Förderung verengt auch den Zugang in nichtgeförderte Altersteilzeit - Nachfolgetarifverträge fehlen (2009)
Zitatform
Brussig, Martin, Matthias Knuth & Sascha Wojtkowski (2009): Altersteilzeit: Zunehmend Beschäftigungsbrücke zum späteren Renteneintritt. Wegfall der Förderung verengt auch den Zugang in nichtgeförderte Altersteilzeit - Nachfolgetarifverträge fehlen. (Altersübergangs-Report / Institut Arbeit und Qualifikation (IAQ), Universität Duisburg-Essen 2009-02), Duisburg, 22 S.
Abstract
"Gegenwärtig sind über 500.000 ältere Arbeitnehmer/innen in Altersteilzeit beschäftigt. Damit genießen etwa 20 Prozent aller sozialversicherungspflichtigen Arbeitnehmer/innen ab 55 Jahren die mit der Altersteilzeit verbundenen Vorteile: eine teilweise Kompensation des mit der Arbeitszeitreduzierung einhergehenden Einkommensverlustes und einen weitgehenden Ausgleich in der Gesetzlichen Rentenversicherung.
Das Durchschnittsalter der Altersteilzeitbeschäftigten ist zwischen 1997 und 2007 von 57,7 auf 59,1 Jahre und damit stärker als das Durchschnittsalter aller sozialversicherungspflichtig Beschäftigten zwischen 55 und 65 Jahren gestiegen. Immer mehr Altersteilzeitbeschäftigte gehen erst mit 63 Jahren oder später in Rente. Altersteilzeit unterstützt die Verlängerung von Beschäftigungszeiten in Richtung auf die gesetzliche Regelaltersgrenze.
Im Falle der Ersatzeinstellung eines Arbeitslosen oder der Übernahme eines Ausbildungsabsolventen erstattet die Bundesagentur für Arbeit dem Arbeitgeber die gesetzlich vorgeschriebenen Mehraufwendungen. Nach aktueller Gesetzeslage kann diese Förderung nur noch für Fälle von Altersteilzeit erfolgen, die bis Ende 2009 begonnen haben, während renten und steuerrechtliche Vergünstigungen unbefristet bestehen bleiben. Bislang wurde weniger als die Hälfte der Fälle jemals im Rahmen der Arbeitsmarktpolitik gefördert.
Jedoch: Der Zugang in Altersteilzeit wird durch Tarifverträge und betriebliche Vereinbarungen gesteuert. Viele derartige Vereinbarungen wurden auf das Ende der Förderungsmöglichkeit durch die Bundesagentur befristet. Da die tariflichen bzw. betrieblichen Regelungen bislang kaum erneuert wurden, könnte sich der Zugang auch in die nicht geförderte Altersteilzeit verengen.
Mögliche Weiterentwicklungen sollten individuelle Wahlrechte von Beschäftigten im Altersübergang stärken und auf eine Reduktion von Arbeitsbelastungen zielen. Die Öffnung des Regelungsrahmens für Arbeitszeitverkürzungen auch jenseits einer exakten Halbierung der Arbeitszeit könnte neue Chancen für eine 'echte' Altersteilzeit eröffnen." (Autorenreferat, IAB-Doku) -
Literaturhinweis
Die Erwerbsbeteiligung älterer Arbeitnehmer/-innen in Deutschland im Wandel: Perspektiven der Arbeitsmarktforschung (2009)
Brussig, M.;Zitatform
Brussig, M. (2009): Die Erwerbsbeteiligung älterer Arbeitnehmer/-innen in Deutschland im Wandel. Perspektiven der Arbeitsmarktforschung. In: Zeitschrift für Gerontologie und Geriatrie, Jg. 42, H. 4, S. 281-286. DOI:10.1007/s00391-009-0046-4
Abstract
"Lange galt Deutschland im internationalen Vergleich als ein typisches Beispiel einer großzügigen Vorruhestandskultur, die in einer geringen Erwerbsbeteiligung Älterer resultierte. In den letzten Jahren hat jedoch die Alterserwerbsbeteiligung deutlich zugenommen. Gründe dafür liegen in der demografischen Struktur der 55- bis 64-Jährigen, in der seit langem steigenden Frauenerwerbstätigkeit sowie in Arbeitsmarkt- und Rentenreformen, die in den letzten 10 Jahren wirksam wurden. Mit dem Anstieg der Alterserwerbsbeteiligung sind traditionelle Arbeitsmarktrisiken Älterer teilweise erhalten geblieben, teilweise sind neue hinzugekommen. In der Summe haben sich Ungleichheiten auf dem Arbeitsmarkt für Ältere eher verstärkt. Die detaillierten Querschnittsbeschreibungen zur Erwerbsbeteiligung Älterer dürfen nicht darüber hinwegtäuschen, dass Ursachen und Wirkungszusammenhänge für die Veränderung des Arbeitsmarktes für Ältere nur unzureichend erkannt werden. Wesentliche Impulse sind aus einer Längsschnittbetrachtung individueller Erwerbsverläufe im Alter und der Übergänge von Erwerbstätigkeit in Rente zu erwarten." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Policy-making in ageing labour markets: the case of hidden early retirement in Germany (2009)
Zitatform
Brussig, Martin & Christina Wübbeke (2009): Policy-making in ageing labour markets. The case of hidden early retirement in Germany. In: M. Kuhn & C. Ochsen (Hrsg.) (2009): Labour markets and demographic change, S. 252-280.
Abstract
Die Studie ist wie folgt gegliedert: Zunächst wird ein Überblick über den institutionellen Hintergrund für den Übergang aus der Arbeit in den Ruhestand gegeben. Dabei werden auch die Regelungen für einen Leistungsbezug unter erleichterten Voraussetzungen erklärt. Anschließend werden die jüngste Entwicklung der Arbeitslosenquote bei älteren Menschen und die Auswirkungen von FRB auf den Umfang und die Struktur der registrierten Arbeitslosigkeit erläutet. In einer Wende von der aggregierten Ebene auf die Mikroebene werden dann die Motivation der Menschen, die von dieser Regelung Gebrauch machen und die Faktoren, die die individuelle Entscheidung, für die Möglichkeit eines FRB zu optieren, beeinflussen, analysiert. Die Studie schließt mit einer Zusammenfassung. (IAB)
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Literaturhinweis
Beschäftigungsfähigkeit für den demografischen Wandel: Voraussetzungen, Handlungsansätze und Ergebnisse betrieblicher Maßnahmen zur Gestaltung des demografischen Wandels in Unternehmen. Abschlussbericht (2009)
Buch, Eva von; Ruf, Urs Peter;Zitatform
Buch, Eva von & Urs Peter Ruf (2009): Beschäftigungsfähigkeit für den demografischen Wandel. Voraussetzungen, Handlungsansätze und Ergebnisse betrieblicher Maßnahmen zur Gestaltung des demografischen Wandels in Unternehmen. Abschlussbericht. Düsseldorf u.a., 46 S.
Abstract
"Gestaltungsansätze müssen auf Prozesse zur Aufdeckung und Anpassung an neue Rahmenbedingungen und nicht auf normative Zielsetzungen orientieren.
Altersstrukturen und Alterungsprozesse der Belegschaft erlauben keine direkten Rückschlüsse auf die betriebliche Wettbewerbsfähigkeit. Junge Menschen können schnell altern, Ältere lange jung bleiben.
Das Konzept Beschäftigungsfähigkeit bewährt sich bei der Orientierung betrieblicher Akteure und schließt die Lücken von Gestaltungskonzepten, die nur auf das biologische Alter fokussieren.
Eine erfolgreiche betriebliche Gestaltung des demografischen Wandels erfordert:
- die Beteiligung aller Beschäftigtengruppen,
- die Integration des Themas in Kernprozesse der Unternehmens- und Organisationsentwicklung,
- die Übernahme von Verantwortung für das Thema durch Schlüsselakteure.
Grenzen der guten Gestaltung von Arbeit liegen in Bereichen mit geringer Entlohnung, prekärer Beschäftigung und fortgesetzten Verschleißstrategien." (Textauszug, IAB-Doku) -
Literaturhinweis
Beschäftigungsmöglichkeiten für ältere Arbeitnehmer/innen und Risiken im Altersübergang: aktuelle Trends und Entwicklungsperspektiven (2009)
Zitatform
Bäcker, Gerhard, Martin Brussig, Andreas Jansen, Matthias Knuth & Jürgen Nordhause-Janz (2009): Beschäftigungsmöglichkeiten für ältere Arbeitnehmer/innen und Risiken im Altersübergang. Aktuelle Trends und Entwicklungsperspektiven. In: Deutsche Rentenversicherung, Jg. 64, H. 2, S. 93-114.
Abstract
"Der spätere Ausstieg aus dem Erwerbsleben und ein hinausgeschobener Rentenbeginn sind zentrale Stellgrößen in dem Bemühen, die Rentenversicherungen finanzierungs- und leistungsfähig zu halten. Dies gilt besonders stark für eine Rentenversicherung im Umlageverfahren - einkommende Beiträge werden zur Befriedigung bestehender Ansprüche verwendet -, wie es die gesetzliche Rentenversicherung darstellt, aber auch Rentenversicherungen mit Kapitaldeckung können demografischen Problemen nicht grundsätzlich entkommen. Die Bedingungen und vor allem die Wechselwirkungen zwischen unterschiedlichen Einflussfaktoren, die einen verlängerten Verbleib im Erwerbsleben und einen späteren Rentenbeginn möglich und wahrscheinlich machen, sind jedoch zu wenig bekannt. Dieser Aufsatz berichtet aktuelle Entwicklungen beim Altersübergang und diskutiert die Wirkung wesentlicher Einflussfaktoren auf die Erwerbstätigkeit im Alter, die sowohl im institutionellen Rahmen als auch in den Möglichkeiten und Interessen der (potenziell) Erwerbstätigen und in den Anforderungen von Betrieben zu suchen sind. Der Beitrag stellt ausgewählte Ergebnisse des Forschungsprojektes 'Beschäftigungsmöglichkeiten für ältere Arbeitnehmer/innen' vor, das vom Forschungsnetzwerk Alterssicherung (FNA) der Deutschen Rentenversicherung Bund gefördert wurde. Als zwei besondere Risikolagen im Altersübergang schälen sich Arbeitslosigkeit und gesundheitliche Beeinträchtigungen heraus. Hierfür skizzieren wir den Vorschlag einer 'Grundsicherung für teilweise erwerbsgeminderte und bedingt beschäftigungsfähige Personen', um einen mittleren Weg zwischen einem für diesen Personenkreis oftmals unrealistischen Aktivierungsanspruch einerseits und einem vorschnellen Verweis in die Erwerbsunfähigkeitsrente zu finden." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Ältere Arbeitnehmer - Erwerbstätigkeit und soziale Sicherheit im Alter (2009)
Zitatform
Bäcker, Gerhard, Martin Brussig, Andreas Jansen, Matthias Knuth & Jürgen Nordhause-Janz (2009): Ältere Arbeitnehmer - Erwerbstätigkeit und soziale Sicherheit im Alter. Wiesbaden: VS, Verl. für Sozialwissenschaften, 416 S.
Abstract
"In der Renten- und Arbeitsmarktpolitik hat ein Paradigmenwechsel eingesetzt, der auf eine längere Erwerbstätigkeit zielt. Dieser Band beschreibt die Entwicklung der Alterserwerbstätigkeit in den letzten 10 Jahren und analysiert die Bedingungen für den Zeitpunkt des Erwerbsaustritts von älteren Erwerbstätigen. In die Untersuchung wird ein breites Spektrum von Einflussfaktoren einbezogen, das von den institutionellen Rahmenbedingungen über individuelle Entscheidungen im Hauhaltskontext, den Arbeitsbedingungen und betrieblicher Personalstrategien bis hin zur Arbeitsmarktpolitik reicht. Die Ergebnisse zeigen, dass die soziale Sicherung im Ruhestand stärker als bisher auf einer langen Erwerbsphase beruhen wird." (Autorenreferat, IAB-Doku)
Aspekt auswählen:
- Erwerbstätigkeit und Arbeitslosigkeit Älterer
-
Arbeitsmarkt- und beschäftigungspolitische Maßnahmen
- Gesamtbetrachtungen
- Initiativen und Kampagnen gegen Altersdiskriminierung
- Vermittlung und Beratung, Coaching
- Arbeitsbedingungen und Gesundheitsschutz
- Qualifizierung
- Subventionierung von Beschäftigung
- Lohnersatzleistungen, Bürgergeld, Arbeitslosengeld I und II
- Berufsausstieg, Übergang in Rente
- Arbeits- und Sozialrecht
- geografischer Bezug
