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Dossier

Evaluation der Arbeitsmarktpolitik

Arbeitsmarktpolitik soll neben der Wirtschafts- und Strukturpolitik sowie der Arbeitszeit- und Lohnpolitik einen Beitrag zur Bewältigung der Arbeitslosigkeit leisten. Aber ist sie dabei auch erfolgreich und stehen die eingebrachten Mittel in einem angemessenen Verhältnis zu den erzielten Wirkungen? Die Evaluationsforschung geht der Frage nach den Beschäftigungseffekten und den sozialpolitischen Wirkungen auf individueller und gesamtwirtschaftlicher Ebene nach. Das Dossier bietet weiterführende Informationen zu Evaluationsmethoden und den Wirkungen von einzelnen Maßnahmen für verschiedene Zielgruppen.

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im Aspekt "Vermittlung und Beratung"
  • Literaturhinweis

    Pilotprojekt "Integrierte Hilfe zur Arbeit": Endbericht der wissenschaftlichen Begleitung September 2003 im Auftrag des Ministeriums für Wirtschaft und Arbeit des Landes Nordrhein-Westfalen (2003)

    Reis, Claus; Vieth, Andrea; Bartelheimer, Peter; Wende, Lutz; Freyberg, Thomas von; Reinmüller, Ron; Kinstler, Hans-Joachim; Kolbe, Christian;

    Zitatform

    Reis, Claus, Thomas von Freyberg, Hans-Joachim Kinstler & Lutz Wende (2003): Pilotprojekt "Integrierte Hilfe zur Arbeit". Endbericht der wissenschaftlichen Begleitung September 2003 im Auftrag des Ministeriums für Wirtschaft und Arbeit des Landes Nordrhein-Westfalen. Düsseldorf, 442 S.

    Abstract

    "Das Pilotprojekt 'Integrierte Hilfe zur Arbeit' startete im Dezember 1998. Es zielte von Anfang an darauf ab, solche Ansätze der Hilfe zur Arbeit weiter zu entwickeln, die an den konkreten Problemlagen von Sozialhilfeempfängerinnen und -empfängern ansetzen, um mit Hilfe diagnostischer Verfahren und auf dem Wege der Hilfeplanung 'maßgeschneiderte' Hilfeangebote zu organisieren. Dadurch sollte eine möglichst nachhaltige Integration der Betroffenen in den Arbeitsmarkt realisiert werden. Während in der ersten Projektphase neben der systematisierenden Arbeit auf der Ebene des Gesamtprojekts an den Projektstandorten thematisch eng begrenzte Projekte durchgeführt wurden, ging es in der Fortführung darum, die Rahmenbedingungen dieser Projekte zu überprüfen und ggf. zu modifizieren, um ein Gesamtkonzept 'Integrierter Hilfe zur Arbeit' - angepasst an die örtlichen Verhältnisse - zu realisieren. Entsprechend der genannten Schwerpunkte fokussierte die Beratung auf die Implementation von Case Management bzw. von Controllingsystemen. Im Resultat können drei Typen einer Fallbearbeitung im Case Management der integrierten Hilfe zur Arbeit identifiziert werden: die 'stringent zielgerichtete Fallbearbeitung', die 'flexibel ziel- und problemorientierte Fallbearbeitung' und die 'dominant problemorientierte Fallbearbeitung'." (Textauszug, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Wege zu einer effizienteren Arbeitsvermittlung (2003)

    Schmid, Günther;

    Zitatform

    Schmid, Günther (2003): Wege zu einer effizienteren Arbeitsvermittlung. In: WSI-Mitteilungen, Jg. 56, H. 5, S. 291-299.

    Abstract

    "Der Blick auf unterschiedliche Vorgehensweisen in den Arbeitsämtern ist eine Möglichkeit, Wege zu einer effizienteren Arbeitsvermittlung zu identifizieren. Der Beitrag berichtet über die Ergebnisse eines bestimmten Ansatzes für einen solchen systematischen Leistungsvergleich. Die technische Effizienzanalyse auf der Basis von 141 westdeutschen Arbeitsämtern und daran anknüpfende Fallstudien in acht Arbeitsämtern zeigen, dass die Effizienz bis zu etwa 25 Prozent gesteigert werden könnte, wenn sich alle Arbeitsämter an den Besten orientieren würden. Die wichtigsten Treiber für eine effizientere Arbeitsvermittlung sind eine quantitativ wie qualitativ bessere Personalausstattung, eine informationstechnologisch bessere Ausstattung zur Selbstvermittlung, eine aktive Stellenakquisition über intensivere Arbeitgeberkontakte und eine systematische Qualifikationsbedarfsplanung in der Region." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    The efficiency of public employment services: a nonparametric matching function analysis for Switzerland (2003)

    Sheldon, George M.;

    Zitatform

    Sheldon, George M. (2003): The efficiency of public employment services. A nonparametric matching function analysis for Switzerland. In: Journal of Productivity Analysis, Jg. 20, H. 1, S. 49-70. DOI:10.1023/A:1024870108435

    Abstract

    "This study develops a methodology for assessing the efficiency of job placement services based on the matching function. Unlike most previous estimates of the matching function, based on aggregate time-series regressions and parametric functional forms, this study employs micro cross-sectional data and uses nonparametric frontier estimation techniques (DEA). The methodology is applied to 126 regional placement offices operating in Switzerland in the period 1997-98. In contrast to time-series regressions, our results point to sizable increasing returns-to-scale. Our findings also suggest that counseling is more effective than other active labor market measures or disciplining actions in increasing matching efficiency." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Arbeitsmarktpolitische Reformen im Kontext der Vorschläge der Hartz-Kommission: Chancen und Risiken für den ostdeutschen Arbeitsmarkt. Kurzgutachten (2003)

    Wagner, Alexandra; Schuldt, Karsten;

    Zitatform

    Wagner, Alexandra & Karsten Schuldt (2003): Arbeitsmarktpolitische Reformen im Kontext der Vorschläge der Hartz-Kommission. Chancen und Risiken für den ostdeutschen Arbeitsmarkt. Kurzgutachten. (OBS-Arbeitsheft / Otto Brenner Stiftung 34), Berlin u.a., 113 S.

    Abstract

    Die Umsetzung der Hartz-Vorschläge hat begonnen. Schon jetzt lässt sich absehen, dass die Maßnahmen und Instrumente besonders für den ostdeutschen Arbeitsmarkt nicht nur Chancen sondern auch Risiken in sich bergen. Das Gutachten versucht diese Chancen und Risiken für Ostdeutschland zu skizzieren. Viele der neuen Instrumente können nur dann zu mehr Beschäftigung führen, wenn auch die Wirtschaft wächst. Gerade in Ostdeutschland ist dies nicht zu erwarten: In den neuen Bundesländern ist das hohe Arbeitsplatzdefizit durch die anhaltende gesamtwirtschaftliche Wachstumsschwäche in den vergangenen Jahren nochmals angewachsen. Die AutorInnen plädieren für eine intelligente Arbeitsmarktpolitik, die sowohl mehr Beschäftigungsmöglichkeiten schafft als auch das Arbeitskräfteangebot reduziert. (IAB2)

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  • Literaturhinweis

    Aktive Arbeitsmarktpolitik im Brennpunkt VIII: Aktivierung als Prävention vor Langzeitarbeitslosigkeit. Evaluierung des Programmes Jobcoaching 2000 des AMS Wien (2002)

    Adam, Ursula; Stix, Gertrude; Schernhammer, Bruno; Kuschej, Hermann;

    Zitatform

    Adam, Ursula, Hermann Kuschej, Bruno Schernhammer & Gertrude Stix (2002): Aktive Arbeitsmarktpolitik im Brennpunkt VIII. Aktivierung als Prävention vor Langzeitarbeitslosigkeit. Evaluierung des Programmes Jobcoaching 2000 des AMS Wien. (AMS report 31), Wien, 86 S.

    Abstract

    "Mit Jahresbeginn 2000 wurde seitens des Arbeitsmarktservice (ASM) Wien eine neue Form der Regelbetreuung für Kurzzeitarbeitslose implementiert. Als zentrale Ziele wurden eine frühzeitige Aktivierung von 'neu' arbeitslos gewordenen Personen und in der Folge eine Verringerung der Übertritte in die Langzeitarbeitslosigkeit angepeilt. Um diese Ziele zu erreichen, setzte das Programm, Jobcoaching 2000 auf drei neue Aktivierungsmomente: Erstens sollte die Betreuung und Aktivierung der arbeitslosen Personen ab dem ersten Tag der Arbeitsmeldung einsetzen (Early Intervention). Zweitens sollte ein ständiger Wechsel zwischen AMS-internen (Beratungstermine bei den BeraterInnen des Service für Arbeitsuchende) und AMS-externen Betreuungsmaßnahmen (Aktivierungsmaßnahmen) stattfinden. Drittens sollte mit zunehmender Dauer der Arbeitslosigkeit die Intensität der eingesetzten Bet6reuungsmaßnahmen ansteigen. Bei den externen Maßnahmen handelte es sich um zum Teil erprobte und für das Programm Jobcoaching 2000 adaptierte Maßnahmen (Kurs Jobcoaching, Ressourcenpool) bzw. um eine neue Maßnahme (Impulstag). Der vorliegende AMS Report beinhaltet alle Ergebnisse der vom Institut für Arbeitsmarktbetreuung und -forschung (IFA) Wien durchgeführten Evaluierung dieses Programmes." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Evaluating welfare reform in the United States (2002)

    Blank, Rebecca M.;

    Zitatform

    Blank, Rebecca M. (2002): Evaluating welfare reform in the United States. In: Journal of Economic Literature, Jg. 40, H. 4, S. 1105-1166.

    Abstract

    Der Artikel berichtet über sozialpolitische Reformen in den 90er Jahren in den USA. Insbesondere geht er auf Programme wie den "Earned Income Tax Credit" (EITC) und andere Initiativen im Rahmen des "Welfare-To-Work" ein, die darauf abzielen, Haushalte und allein Erziehende mit niedrigem Einkommen für den Arbeitsmarkt zu aktivieren. Es wird außerdem über die Ansätze und Ergebnisse von einschlägigen Evaluationsstudien berichtet. (IAB)

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  • Literaturhinweis

    Labour market policy in Germany (2002)

    Blien, Uwe ; Werner, Heinz; Walwei, Ulrich ;

    Zitatform

    Blien, Uwe, Ulrich Walwei & Heinz Werner (2002): Labour market policy in Germany. In: IAB Labour Market Research Topics H. 49, S. 1-36.

    Abstract

    "The following paper originated from a contribution to an international conference. There was seen to be little literature available in English on job placement, unemployment benefits and the diverse measures of labour market policy in Germany. The IAB therefore decided to revise the original paper and publish it. It focuses to a considerable extent on the tasks of the German Federal Employment Service, in other words on job placement, the payment of wagereplacement benefits in the event of unemployment and on the measures of active labour market policy. Each chapter begins with a theoretical overview of the particular area of activity. This is then followed by the actual description of the area. The final chapter shows some new trends and refers to a number of challenges for evaluation research on labour market policy measures." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

    Beteiligte aus dem IAB

    Walwei, Ulrich ;
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  • Literaturhinweis

    The long-run effects of unemployment monitoring and work-search programs: experimental evidence from the United Kingdom (2002)

    Dolton, Peter ; O'Neill, Donal;

    Zitatform

    Dolton, Peter & Donal O'Neill (2002): The long-run effects of unemployment monitoring and work-search programs. Experimental evidence from the United Kingdom. In: Journal of labor economics, Jg. 20, H. 2, S. 381-403.

    Abstract

    "This article examines the long-run effects of the Restart unemployment program in the United Kingdom. The program, aimed at the long-term unemployed, involved a combination of tighter monitoring of benefit eligibility rules and increased job search assistance. We compare the employment behaviour of a treatment group who participated in the scheme with that of a randomly chosen control group for whom participation was delayed. While there is little evidence of a long-term benefit for women the unemployment rate among males in the treatment group was six percentage pints lower than that of the control group 5 years after the initial experiment." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Targeting employment services (2002)

    Eberts, Randall W. ; O'Leary, Christopher J. ; Wandner, Stephen A.;

    Zitatform

    Eberts, Randall W., Christopher J. O'Leary & Stephen A. Wandner (Hrsg.) (2002): Targeting employment services. Kalamazoo: Upjohn Institute for Employment Research, 425 S.

    Abstract

    "Der Band enthält die Beiträge einer Konferenz, die sich mit der Neuausrichtung der Arbeitsmarktpolitik in den Vereinigten Staaten befasst hat. Mit dem Workforce Investment Act von 1998 sollten die arbeitsmarktpolitischen Programme effektiver gestaltet werden. Als ein Mittel der Teilnehmerauswahl wird das "targeting" oder "profiling" eingesetzt. Damit sollen die Arbeitslosen identifiziert werden, bei denen der Erfolg einer Maßnahme am wahrscheinlichsten ist. Hierfür werden statistische Verfahren angewandt. Die Evaluation bezieht sich auf Maßnahmen zur Förderung der beruflichen Selbständigkeit, ein Bonussystem bei der Wiederbeschäftigung und Welfare-to-Work-Programme für Sozialhilfeempfänger. Ergänzende Beiträge befassen sich mit ähnlichen Maßnahmen in Kanada." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Evaluierung von Vermittlungsagenturen auf kommunaler Ebene: "Förderung von Maßnahmen zur Erprobung zusätzlicher Wege in der Arbeitsmarktpolitik". Projektübergreifender Ergebnisbericht (2002)

    Eisentraut, Roswitha; Wagner, Gerald;

    Zitatform

    Eisentraut, Roswitha (2002): Evaluierung von Vermittlungsagenturen auf kommunaler Ebene. "Förderung von Maßnahmen zur Erprobung zusätzlicher Wege in der Arbeitsmarktpolitik". Projektübergreifender Ergebnisbericht. (Bundesministerium für Arbeit und Sozialordnung. Forschungsbericht Arbeitsmarkt 293), Bonn, 131 S.

    Abstract

    Das Bundesarbeitsministerium hat 1998 bis 2001 bundesweit 10 "Vermittlungsagenturen auf kommunaler Ebene" gefördert, durch die insbesondere Erkenntnisse darüber gewonnen werden sollten, ob durch kommunale Agenturen zusätzliche Beschäftigungsmöglichkeiten für schwer vermittelbare Arbeitslose ermittelt werden können und ob schwer vermittelbare Arbeitslose auf zusätzlich aquirierte Stellen des ersten Arbeitsmarktes vermittelt werden können, wenn durch einen günstigen Personalschlüssel eine intensivere und individuellere Betreuung des Personenkreises ermöglicht wird. Die in diesem Forschungsbericht resümierte Evaluation der Vermittlungsagenturen untersucht
    - den durch Förderziele und -bedingungen bestimmten Handlungsspielraum der Agenturen,
    - Umfang und Zusammensetzung der Klienten-Pools,
    - die Zusammenarbeit der Agenturen mit wichtigen regionalen Akteuren (insbesondere Arbeits- und Sozialämter),
    - die Situation auf den regionalen Arbeitsmärkten. (IAB2)

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  • Literaturhinweis

    Evaluation des Europäischen Vermittlungsdienstleistungsangebotes EURES der Bundesanstalt für Arbeit (2002)

    Ertelt, Bernd-Joachim; Baigger, Dieter;

    Zitatform

    Ertelt, Bernd-Joachim & Dieter Baigger (2002): Evaluation des Europäischen Vermittlungsdienstleistungsangebotes EURES der Bundesanstalt für Arbeit. In: Informationen für die Beratungs- und Vermittlungsdienste der Bundesanstalt für Arbeit H. 43, S. 2915-2926.

    Abstract

    "In diesem Artikel werden die wichtigsten Ergebnisse der Evaluation des Dienstleistungsangebots der Bundesanstalt für Arbeit (BA) im Rahmen des Netzwerkes EURES (European Employment Services) vorgestellt. Die Ergebnisse der EURES-Evaluation sollten vor allem folgenden Zielen dienen:_a) Einschätzung der Qualität der EURES-Beratung in der BA im Sinne einer Standortbestimmung,_b) Weiterentwicklung von EURES im Sinne der Optimierung, einschließlich des Marketings. Die Untersuchung erfolgte in enger Zusammenarbeit mit Instituten und Personen aus der Wissenschaft, denn eine wissenschaftsgeleitete externe Evaluation erweist sich gerade in Anbetracht einer zunehmend kritischen Diskussion über die Dienste der BA als außerordentlich wichtig. Aber auch aus europäischer Perspektive trägt die Studie zu den Bemühungen innerhalb des EURES Netzwerkes zum Qualitätsmanagement bei, denn die EU-Kommission fordert nationale Evaluierungsaktivitäten. Die hier vorgenommene Evaluation konzentrierte sich auf die Arbeit von EURES innerhalb der BA und war so angelegt, dass soweit wie möglich Vergleiche mit der im 4. Quartal 1999 durchgeführten Untersuchung der Europäischen Berufsberatungszentren (EBZ) der BA angestellt werden können. Die Ergebnisse der EURES-Evaluation zeichnen insgesamt ein außerordentlich positives Bild, ähnlich dem aus der EBZ-Untersuchung. Offenbar treffen sowohl die Inhalte als auch die Methoden der EURES-Beratung die Bedürfnisse der Kunden. Das bedeutet jedoch noch nicht, dass bereits alle Möglichkeiten einer Optimierung der Dienste ausgeschöpft sind." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Inhalt, Akzeptanz und Wirksamkeit des aktiven Bewerber-Coachings (2002)

    Flasse, Maritta;

    Zitatform

    Flasse, Maritta (2002): Inhalt, Akzeptanz und Wirksamkeit des aktiven Bewerber-Coachings. In: C. Brinkmann & F. Wießner (Hrsg.) (2002): Innovationen in der Arbeitsmarktpolitik durch Freie Förderung : Begleitforschung zu Modellversuchen (Beiträge zur Arbeitsmarkt- und Berufsforschung, 260), S. 95-131.

    Abstract

    "Vorgestellt und kritisch-bewertend diskutiert wird ein Berliner Modellprojekt, das ein aktives Bewerber-Coaching von Arbeitslosen und die passgerechte Vermittlung auf offene Stellen zum Inhalt hat. Mit seinem innovativen Ansatz werden aktuelle Anforderungen an die Arbeitsverwaltung umgesetzt: einerseits wird der Aufgabe der Beratung und passgerechten Vermittlung von Arbeitslosen entsprochen und andererseits soll die Zusammenarbeit mit Unternehmen bei der Besetzung von offenen Stellen intensiviert werden. Bei dieser Innovation geht es seitens der Arbeitsuchenden primär weder um ihre fachliche Qualifizierung, wie das bei traditionellen arbeitsmarktpolitischen Instrumenten vorgesehen ist, noch steht die Beratung über Einstiegschancen und Einstiegsmöglichkeiten in den Arbeitsmarkt im Mittelpunkt. Vielmehr ist das eigentlich Neue an diesem Modell, dass die Arbeitslosen bei ihrer Suche nach Arbeit über einen längeren Zeitraum ganz individuell begleitet und regelrecht gecoacht werden. Damit wird die Erkenntnis aufgegriffen, dass die traditionelle Beratungsarbeit oft nicht die gewünschten Erfolge mit sich bringt, weil nicht langfristig, bedarfsgerecht sowie problem- und zeitnah genug begleitet wird. Diese neue Form von Dienstleistungen wird aber zunehmend notwendig, weil sich der Markt inzwischen derart ausdifferenziert hat, dass nur noch ganz individuelle Strategien den gewünschten Erfolg bringen können und "Konfektionsberatung" daher nicht nur zunehmend ineffizient ist, sondern sogar kontraproduktiv sein kann. Ziel dieses erprobten Ansatzes ist es, für Arbeitslose eine wirksamere Integration in reguläre Beschäftigung zu erreichen. Im Ergebnis des Modells kann eingeschätzt werden, dass mit ihm ein Ansatz gefunden wurde, der Arbeitslose effizienter in den regulären Arbeitsmarkt integriert als es das "Regelsystem" vermag. Die wichtigste Schlussfolgerung bei der Implementation und weiteren Profilierung des erprobten Ansatzes ist, dass er sehr intensiv nach außen wie auch nach innen sowohl zwischen verschiedenen Akteuren als auch auf verschiedenen Ebenen kommuniziert werden muss." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Wege zur Chancengleichheit - weiter geht's mit Job-AQTIV: Chancengleichheit von Frauen und Männern am Arbeitsplatz (2002)

    Holst, Elke; Parsch-Haertel, Ingrid; Peters, Anke; Mirtschin, Ilona; Knapp, Ulla; Wenner, Ulrike; Tischer, Ute; Minks, Karl-Heinz;

    Zitatform

    Holst, Elke, Ulla Knapp, Karl-Heinz Minks, Anke Peters, Ulrike Wenner, Ute Tischer, Ingrid Parsch-Haertel & Ilona Mirtschin (2002): Wege zur Chancengleichheit - weiter geht's mit Job-AQTIV. Chancengleichheit von Frauen und Männern am Arbeitsplatz. In: Informationen für die Beratungs- und Vermittlungsdienste der Bundesanstalt für Arbeit H. 13, S. 1103-1230.

    Abstract

    Das Sonderheft der ibv über "Chancengleichheit von Frauen und Männern am Arbeitsmarkt" enthält Dokumente und kürzere und längere Beiträge zu den Themen Arbeits- und Ausbildungsmarkt, Arbeitsförderung, Beschäftigungspolitik unter dem Gesichtspunkt der Situation von Frauen und der Gleichstellung der Geschlechter. Aus dem Inhalt:
    -Beschäftigungspolitische Leitlinien der Europäischen Union 2002. Beschluss des Rates vom 18. Februar 2002.
    -Beschäftigungspolitik in Deutschland - Chance zur Verbesserung. Auszug aus den Empfehlungen des Rates der EU zur Durchführung der Beschäftigungspolitik der Mitgliedstaaten vom 18. Februar 2002.
    -"Frauenförderung in den Wechseljahren - vom kreativen Lippenbekenntnis zum klaren Leistungsnachweis im Sinne des Gender Mainstreaming" (Ulrike Wenner)
    -Ziel: Gleichstellung von Frauen und Männern am Ausbildungs- und Arbeitsmarkt. Aktuelle gesetzliche und geschäftspolitische Vorgaben und deren Bedeutung für die Umsetzung in den Arbeitsämtern (Ute Tischer)
    -Auswirkungen der neuen Förderquote Frauen. Auswertung des Job-AQTIV-Gesetzes in Bezug auf die Änderung des § 8 Abs. 2 SGB III (Ingrid Parsch-Haertel)
    -Frauen - Arbeitslosigkeit und aktive Arbeitsförderung im Jahr 2001. Ein erster Kurzbericht (Ilona Mirtschin, Ute Tischler)
    -Junge Frauen auf dem Ausbildungsmarkt. Situation - Maßnahmen - Forderungen
    -"Auf dem Weg zur Geschlechterdemokratie" - Stand und Perspektiven (Elke Holst)
    -Arbeitslosigkeit und (Frauen-)Erwerbsangebot - Eine andere Sicht des Beschäftigungsproblems (Ulla Knapp)
    -Auf der Suche nach zusätzlicher Beschäftigung. Institut Arbeit und Technik rät zur Förderung von Pools und Agenturen im Bereich haushaltsbezogener Dienstleistungen
    -Ingenieurinnen und Naturwissenschaftlerinnen - neue Chancen zwischen Industrie- und Dienstleistungsgesellschaft. Ergebnisse einer Längsschnittuntersuchung zur beruflichen Integration von Frauen aus technischen und naturwissenschaftlichen Studiengängen (Karl-Heinz Minks)
    -Frauenerwerbstätigkeit. Auszüge aus der IAB-Literaturdatenbank (Anke Peters). (IAB2)

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  • Literaturhinweis

    Can training and employment subsidies combat European unemployment? (2002)

    Kluve, Jochen; Schmidt, Christoph M.;

    Zitatform

    Kluve, Jochen & Christoph M. Schmidt (2002): Can training and employment subsidies combat European unemployment? In: Economic Policy. A European Forum, Jg. 17, H. 35, S. 411-448.

    Abstract

    "European countries with poorly performing labour markets and labour market institutions conducive to high unemployment also feature considerable expenditures on active labour market policy, and such policies are emphasized by the European Union's employment strategy. However, the practice of these programme's evaluation is much less well developed in Europe than in the United States. We outline key issues facing such evaluation and offer a review and formal assessment of European evaluation studies over the last three decades. We find that programme effects are very heterogeneous across types of interventions and target groups, that training and job search assistance can be effective, and that the young the unemployed are typically difficult to assist." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Arbeitsvermittlung: In Österreich gehen die Uhren schon anders (2002)

    Konle-Seidl, Regina ; Winkler, Werner;

    Zitatform

    Konle-Seidl, Regina & Werner Winkler (2002): Arbeitsvermittlung: In Österreich gehen die Uhren schon anders. (IAB-Kurzbericht 05/2002), Nürnberg, 5 S.

    Abstract

    1994 wurde in Österreich der Arbeitsmarktservice (AMS) reformiert, um Effizienz und Kundenorientierung zu steigern. Vermittlungsferne Aufgaben wurden ausgegliedert, die Besoldungsgrundlagen geändert, ein leistungsorientiertes Prämiensystem eingeführt und Entscheidungen dezentralisiert. Von insgesamt 4200 Beschäftigten arbeitet heute rund die Hälfte in der Vermittlung. Wichtige Indikatoren, wie die Verkürzung der Laufzeit von offenen Stellen oder die stärkere Einschaltung der AMS durch die Betriebe, geben Hinweise auf den Erfolg der Reform. (IAB)

    Beteiligte aus dem IAB

    Konle-Seidl, Regina ; Winkler, Werner;
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  • Literaturhinweis

    Förderung von Existenzgründungen: Das ESF-BA-Programm im Zusammenspiel mit der Regelförderung des SGB III (2002)

    Kurtz, Beate;

    Zitatform

    Kurtz, Beate (2002): Förderung von Existenzgründungen: Das ESF-BA-Programm im Zusammenspiel mit der Regelförderung des SGB III. (IAB-Werkstattbericht 08/2002), Nürnberg, 34 S.

    Abstract

    Das "ESF-BA-Programm 2000-2006" kombiniert Mittel des Europäischen Sozialfonds (ESF) mit der individuellen Arbeitsförderung nach dem Sozialgesetzbuch III durch die Bundesanstalt für Arbeit (BA). Einer der Programmschwerpunkte ist die Förderung des "Unternehmergeistes". Der Bericht präsentiert erste Ergebnisse der Begleitforschung dieses Teilprojekts. Es wird untersucht, welche Personengruppen im Zeitraum zwischen Juli 2000 und Juni 2001 mit den Förderinstrumenten zur Existenzgründung erreicht wurden. Dazu werden zunächst die untersuchten Förderinstrumente beschrieben und Informationen über Anzahl und Struktur der geförderten Fälle gegeben. Begonnen wird dabei mit den Förderinstrumenten des SGB III, also Überbrückungsgeld und Existenzgründungshilfe im Rahmen der Freien Förderung, bevor auf die ergänzenden Fördermöglichkeiten für arbeitslose Existenzgründer im Rahmen des ESF-BA-Programms - Existenzgründungsseminar und Coaching - eingegangen wird. In einem weiteren Schritt erfolgt der Übergang von der fallbezogenen zur teilnehmerbezogenen Ebene, indem die verschiedenen Datenquellen miteinander verknüpft werden. Dadurch kann man die ESF-spezifische Förderung der BA in ihrem Zusammenspiel mit der Regelförderung betrachten und analysieren, wie sich die "reinen" Überbrückungsgeldbezieher und die Empfänger aus der Freien Förderung von den Personen unterscheiden, die sowohl diese Leistungen als auch ESF-BA-Leistungen erhalten haben. Abschließend wird der Frage nachgegangen, wie viele der Teilnehmer, die ein ESF-gefördertes Existenzgründungsseminar besucht haben, zu einem späteren Zeitpunkt tatsächlich gegründet haben. (IAB2)

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  • Literaturhinweis

    Competition and efficiency in public funded services (2002)

    Lundsgaard, Jens;

    Zitatform

    Lundsgaard, Jens (2002): Competition and efficiency in public funded services. (OECD Economics Department working papers 331), Paris, 68 S. DOI:10.1787/282126010667

    Abstract

    "This paper reviews the extent to which OECD countries have opened the provision of publicly funded services to competition among public and private suppliers. The paper lays out an analytical framework identifying the inherent incentive and efficiency issues associated with the provision of publicly funded services and outlines how they may be addressed via performance-related funding, benchmarking, contracting-out by public agencies and voucher schemes which allow users to choose among suppliers while maintaining public funding. Also, the empirical literature on contracting-out of technical and support services and on school choice is reviewed. In compulsory education, the provision mode is relatively uniform across OECD countries with most students by far attending public schools. However, the involvement of private institutions increase with education level and orientation towards occupational skills, and in many countries funding arrangements for public institutions are being reformed like introducing per-student funding. In childcare and long-term care for elderly and disabled, tax-credits and cash-benefits for purchase of care are frequently used as an alternative to provision by public institutions. Sub-contracting of support services is common, but seems generally to be applied less in public administration than in business services. The overall picture that emerges is that OECD countries use quite different arrangements -- there is no 'one way' of providing publicly funded services." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Competition and efficiency in public funded services (2002)

    Lundsgaard, Jens;

    Zitatform

    Lundsgaard, Jens (2002): Competition and efficiency in public funded services. In: OECD Journal: Economic Studies, Jg. 35, S. 79-128. DOI:10.1787/eco_studies-v2002-2-en

    Abstract

    "This paper reviews the extent to which OECD countries have opened the provision of publicly funded services to competition among public and private suppliers. The paper lays out an analytical framework identifying the inherent incentive and efficiency issues associated with the provision of publicly funded services and outlines how they may be addressed via performance-related funding, benchmarking, contracting-out by public agencies and voucher schemes which allow users to choose among suppliers while maintaining public funding. Also, the empirical literature on contracting-out of technical and support services and on school choice is reviewed. In compulsory education, the provision mode is relatively uniform across OECD countries with most students by far attending public schools. However, the involvement of private institutions increase with education level and orientation towards occupational skills, and in many countries funding arrangements for public institutions are being reformed like introducing per-student funding. In childcare and long-term care for elderly and disabled, tax-credits and cash-benefits for purchase of care are frequently used as an alternative to provision by public institutions. Sub-contracting of support services is common, but seems generally to be applied less in public administration than in business services. The overall picture that emerges is that OECD countries use quite different arrangements -- there is no 'one way' of providing publicly funded services." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Effizienzmobilisierung der Arbeitsverwaltung: Leistungsvergleich und Lernen von guten Praktiken (Benchmarking) (2002)

    Mosley, Hugh; Schütz, Holger ; Manning, Stephan ; Müller, Kai-Uwe; Gauss, Sandra; Schmid, Günther; Wilke, Sina;

    Zitatform

    Mosley, Hugh, Holger Schütz & Günther Schmid (2002): Effizienzmobilisierung der Arbeitsverwaltung. Leistungsvergleich und Lernen von guten Praktiken (Benchmarking). (Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung. Discussion papers FS 1 02-209), Berlin, 36 S.

    Abstract

    "Die Arbeitsämter im Bundesgebiet West unterscheiden sich beträchtlich hinsichtlich ihrer Effizienz. Dies zeigen Berechnungen mit dem Ansatz der 'technischen Effizienzanalyse'. Effizienz wurde auf zwei Niveaus berechnet: Aktivität, z. B. Zahl der Vermittlungen und Zahl der Teilnehmer in Maßnahmen, bezogen auf den Personaleinsatz, und Effektivität, z. B. Verbleib und Eingliederung in nicht subventionierte Beschäftigung. Die 'Umschlagsgeschwindigkeit' der Arbeitslosigkeit (gemessen an den Zu- und Abgangsraten), der Auslastungsgrad (Arbeitsbelastung) und die Arbeitsamtgröße sind wichtige Einflussfaktoren für die Leistungsunterschiede.
    Fallstudien in acht Arbeitsämtern ergeben, dass die Flut und Details von Rechtsvorschriften und der andauernde Aktionismus in der deutschen Arbeitsmarktpolitik es den Arbeitsämtern erschweren, ihre Potenziale wirksam zu entfalten. Lernen von guten Beispielen und nachhaltige Leistungssteigerungen sind unter diesen Bedingungen kaum möglich. Die Fallstudien zeigen u.a. eine mangelhafte Arbeitgeberorientierung in der Arbeitsvermittlung und Defizite bei der Förderung der beruflichen Weiterbildung auf. Die Einführung des Organisationsmodells 'Arbeitsamt 2000' bringt deutliche Umstellungsprobleme hervor.
    Die Studie kommt zu dem Schluss, dass die räumlichen Zuschnitte und Größenordnungen der Arbeitsämter auf den Prüfstand zu stellen sind. Die Arbeitsämter sollten im Hinblick auf Budget- und Personalsteuerung zukünftig mehr Gestaltungsspielraum erhalten. Gleichzeitig sind die Erfolgsindikatoren der Arbeitsmarktstatistik zu verbessern und flächendeckend anzuwenden. Die Marktorientierung der Vermittlung ist entschieden zu stärken, und die Betreuungsrelationen von Vermittlern zu Arbeitslosen sind deutlich zu verbessern. Bei der absehbaren Neugestaltung der Teamarbeit im AA 2000 sollte die Mitbestimmung der Mitarbeiter/innen in den Arbeitsämtern sichergestellt werden." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Bürgernah fördern und fordern: Konzepte für eine effiziente Arbeitsvermittlung und Grundsicherung. Beiträge zu einer gemeinsamen Tagung der Stiftung Marktwirtschaft und der Hessischen Landesregierung (2002)

    Raddatz, Guido; Niebel, Dirk; Berthold, Norbert; Pipa, Erich; Feist, Holger; Rieble, Volker; Huber, Bernd; Spermann, Alexander; Kleinhenz, Gerhard; Wienand, Manfred; Lautenschläger, Silke; Wildgrube, Bernd; Eekhoff, Johann; Lichtblau, Karl; Berchem, Sascha von; Henneke, Hans-Günter; Koch, Roland; Klebeck, Ulf;

    Zitatform

    Raddatz, Guido (Hrsg.) (2002): Bürgernah fördern und fordern. Konzepte für eine effiziente Arbeitsvermittlung und Grundsicherung. Beiträge zu einer gemeinsamen Tagung der Stiftung Marktwirtschaft und der Hessischen Landesregierung. Berlin, 168 S.

    Abstract

    "Wie könnte eine Zusammenlegung von Arbeitslosenhilfe und Sozialhilfe konkret aussehen, um den Betroffenen optimale Wiedereingliederungschancen in ein reguläres Beschäftigungsverhältnis zu ermöglichen? Wie lassen sich die finanziellen Lasten so aufteilen, daß die Effizienzgewinne allen föderalen Ebenen zugute kommen? Wer soll für die effiziente Vermittlung von Langzeitarbeitslosen verantwortlich sein? Diese und weitere Fragen standen im Mittelpunkt der Tagung 'Bürgernah fördern und fordern - Konzepte für eine effiziente Arbeitsvermittlung und Grundsicherung', die von der Stiftung Marktwirtschaft (Frankfurter Institut) gemeinsam mit der Hessischen Landesregierung im Mai 2002 in Wiesbaden veranstaltet wurde. Die Beiträge aus Wissenschaft, Potitik und Praxis sind in dem Band zusammengefaßt."

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  • Literaturhinweis

    Job-Center in Niedersachsen: Unterstützung der Arbeitsaufnahme als Förderansatz (2002)

    Rebenstorf, Jan;

    Zitatform

    Rebenstorf, Jan (2002): Job-Center in Niedersachsen. Unterstützung der Arbeitsaufnahme als Förderansatz. In: C. Brinkmann & F. Wießner (Hrsg.) (2002): Innovationen in der Arbeitsmarktpolitik durch Freie Förderung : Begleitforschung zu Modellversuchen (Beiträge zur Arbeitsmarkt- und Berufsforschung, 260), S. 59-94.

    Abstract

    "Ein niedersächsisches Arbeitsamt fördert seit 1998 an drei Standorten Job-Center zur Beratung und Unterstützung Arbeitsloser bei Bewerbungen, Arbeitsuche und Arbeitsaufnahme. Die Einrichtungen akquirieren ferner zusätzliche offene Stellen in der Region und unterstützen die Betriebe bei deren Besetzung. Sie sollen so die Beratungs- und Vermittlungstätigkeit des Arbeitsamtes fortsetzen, intensivieren und unterstützen. Die Evaluation der Job-Center verfolgte das Ziel, die Effektivität und den Erfolg dieses Ansatzes mit Hilfe von Interviews, teilnehmenden Beobachtungen und schriftlichen Befragungen der Kunden und der Betriebe festzustellen. Die Job-Center haben die gesetzten Zielmarken von 30 Neukunden, 5 zusätzlichen Stellen und 10 erfolgreichen Arbeitsaufnahmen monatlich deutlich übertroffen. Problematisch ist jedoch, dass die Job-Center nur wenige ihrer Kunden auf selbst akquirierte Stellen vermitteln. So werden die Informationen, die die Job-Center über ihre Kunden und die akquirierten Stellen sammeln, nicht optimal für die Stellenbesetzung genutzt. Eine fiskalische Analyse des Projektes zeigte indessen das Refinanzierungspotenzial der Maßnahme: Die erfolgreich in Beschäftigung eingemündeten Kunden müssen je nach Standort nur zwischen einem und zweieinhalb Monaten ihre Arbeit behalten, damit sich die Kosten der Job-Center tragen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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    Gemeinnützige Arbeitnehmerüberlassung: ein zeitgemäßes Modell der bfz gGmbH zur Wiedereingliederung in das Erwerbsleben (2002)

    Schropp, Jürgen; Ufholz, Bernhard;

    Zitatform

    Schropp, Jürgen & Bernhard Ufholz (2002): Gemeinnützige Arbeitnehmerüberlassung. Ein zeitgemäßes Modell der bfz gGmbH zur Wiedereingliederung in das Erwerbsleben. (Wirtschaft und Bildung 28), Bielefeld: Bertelsmann, 113 S.

    Abstract

    "Ziel der gemeinnützigen Arbeitnehmerüberlassung (gAü) ist die Wiedereingliederung von Arbeitslosen und Sozialhilfeempfängern in feste Arbeitsverhältnisse. Der Band bilanziert die bisherigen Erfahrungen in einer wissenschaftlichen Begleitstudie. Zum Erfolg der gAü führt die Kombination aus Arbeitskräfteverleih und Qualifizierung. Arbeitssuchende erhalten einen befristeten Vertrag und werden an Betriebe verliehen. So lernen die Firmen einen potenziellen Mitarbeiter kennen und können die Möglichkeiten einer dauerhaften Anstellung prüfen. In verleihfreien Zeiten bilden sich die Teilnehmer weiter. Die gAü bietet auch Schwervermittelbaren gute Perspektiven: Häufige Vorurteile gegenüber Arbeitslosen kann am überzeugendsten widerlegen, wer die Gelegenheit erhält, seine Leistungsfähigkeit zu beweisen. Die Bilanz der gAü ist sehr gut: Rund 60 % aller Teilnehmer wurden dauerhaft angestellt. Die Integrationsquote von Langzeitarbeitslosen und Schwervermittelbaren lag bei über 50 %." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Institutionelle Perspektiven der Bundesanstalt für Arbeit: maßgeschneiderte Betreuung durch das neue Steuerungsmodell? (2002)

    Schönig, Werner;

    Zitatform

    Schönig, Werner (2002): Institutionelle Perspektiven der Bundesanstalt für Arbeit. Maßgeschneiderte Betreuung durch das neue Steuerungsmodell? In: Sozialer Fortschritt, Jg. 51, H. 1, S. 9-12.

    Abstract

    "Der Beitrag stellt die institutionellen Reformen innerhalb der BA in den Vordergrund, die im Kern auf eine höhere Effektivität und Effizienz aktiver Arbeitsmarktpolitik abstellen....Die neuere Diskussion um die Bewertung aktiver Arbeitsmarktpolitik zeigt ein ambivalentes und zunehmend kritischeres Bild. Zur Steigerung ihrer Effektivität und Effizienz der Arbeitsverwaltung kann die Modernisierung der Verwaltungspraxis einen wesentlichen Beitrag liefern. Zentrale Stichworte sind hier das Neue Steuerungsmodell, die freie Förderung, die Screening-Methodik sowie die Kooperation mit den Trägern der Kommunalen Wirtschafts- und Sozialpolitik. Die Zukunft der aktiven Arbeitsmarktpolitik wird davon abhängen, dass diese instrumentellen und institutionellen Chancen konsequent umgesetzt werden. Jedoch wird man - abgesehen von einer BA internen Umschichtung von Ressourcen - nicht erwarten können, dass eine intensivere Betreuung der Arbeitslosen langfristig mit einem Sparkurs bei den Personalmitteln der Arbeitsämter einhergehen kann." (IAB2)

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  • Literaturhinweis

    Differential effects of Swedish active labour market progrmmes for unemployment adults during the 1990s (2002)

    Sianesi, Barbara ;

    Zitatform

    Sianesi, Barbara (2002): Differential effects of Swedish active labour market progrmmes for unemployment adults during the 1990s. (Institute for Labour Market Policy Evaluation. Working paper 2002,05), Uppsala, 52 S.

    Abstract

    "The paper evaluates the differential performance of the six main types of Swedish programmes that were available to adult unemployed workers entitled to unemployment benefits in the 1990s: labour market training, workplace introduction, work experience placement, relief work, trainee replacement and employment subsidies. On the basis of a large and particularly rich administrative dataset, propensity score multiple-treatment matching methods are applied to investigate the differential performance of the programmes both relative to one another and vis-à-vis more intense job search in open unemployment. Outcomes being assessed are short- and long-term employment rates as well as the probability of collecting unemployment benefits over time. Compared to waiting longer in open unemployment, all the programmes initially reduce their participants' employment probability in the short term (lock-in effect). Positive findings on more long term employment prospects are confined to job subsidies alone. Participation in trainee replacement makes no difference to deputies' subsequent labour market outcomes. Individuals joining any of the remaining programmes later display either the same (workplace introduction) or lower employment rates coupled with a higher benefit collection probability than if they had searched further as openly unemployed. A likely factor behind these disappointing results is the use of such types of programmes simply as a way to re-qualify for unemployment benefits. As to the pair-wise comparison of the six programmes, the central finding is again that the more similar a programme is to a regular job, the higher the programme's benefits to its participants, with employment subsidies by far the best performer, followed by trainee replacement. Several macroeconomic studies have however documented large and negative displacement and dead-weight effects for exactly these types of programme, which highlights the difficult trade-off faced by labour market policy." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Arbeitsamt-TV: Präsentation von Arbeitslosen in einem regionalen Kabelkanal und im Internet (2002)

    Sörgel, Werner;

    Zitatform

    Sörgel, Werner (2002): Arbeitsamt-TV. Präsentation von Arbeitslosen in einem regionalen Kabelkanal und im Internet. In: C. Brinkmann & F. Wießner (Hrsg.) (2002): Innovationen in der Arbeitsmarktpolitik durch Freie Förderung : Begleitforschung zu Modellversuchen (Beiträge zur Arbeitsmarkt- und Berufsforschung, 260), S. 173-195.

    Abstract

    "Zentrale Fragestellungen der Begleitforschung von SINUS in diesem Projekt waren:_-Wie wurde Arbeitsamt-TV im Kabelkanal und (später auch) im Internet praktisch/organisatorisch realisiert?_-Welche (arbeitslosen) Bewerber erhielten eine Chance, sich im Arbeitsamt-TV zu präsentieren?_-Welche Firmen ließen ein Interesse an Arbeitsamt-TV und den darin vorgestellten Bewerbern erkennen?_-Wie urteilen Arbeitgeber und Stellenbewerber über Arbeitsamt-TV?_-Mit welchen Kosten war die Präsentation von Bewerbern im Arbeitsamt-TV verbunden?_-Bietet Arbeitsamt-TV gegenüber der Präsentation von Stellenbewerbern im AIS Vorteile?_-Welche arbeitsmarktlichen Wirkungen von Arbeitsamt-TV im Internet lassen sich statistisch nachweisen?_-Die Befunde der Begleitforschung von SINUS führten zu der Empfehlung, das Projekt Arbeitsamt-TV nicht weiter zu fördern. Die vom Projektträger ursprünglich in Aussicht gestellten positiven Wirkungen für Arbeitsuchende ließen sich in keiner Hinsicht feststellen. Die mit dem Projekt verbundenen Kosten bewegten sich in einer Höhe, die eine Ausweitung des Modellversuchs auf weitere Arbeitsamtsbezirke nicht rechtfertigen konnten." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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    Domspitzen: ein Personalservicemagazin zur Verbesserung der Vermittlungschancen von Arbeitslosen? (2002)

    Sörgel, Werner;

    Zitatform

    Sörgel, Werner (2002): Domspitzen. Ein Personalservicemagazin zur Verbesserung der Vermittlungschancen von Arbeitslosen? In: C. Brinkmann & F. Wießner (Hrsg.) (2002): Innovationen in der Arbeitsmarktpolitik durch Freie Förderung : Begleitforschung zu Modellversuchen (Beiträge zur Arbeitsmarkt- und Berufsforschung, 260), S. 197-218.

    Abstract

    "Die Begleitforschung von SINUS in diesem Projekt konzentrierte sich auf die Fragen:_-Welche (arbeitslosen) Bewerber erhalten eine Chance im Rahmen der "Domspitzen-Maßnahmen" besonders gefördert zu werden?_-Welche Maßnahmenkosten sind damit verbunden?_-Führen die Betreuungsmaßnahmen zur Verbesserung der Vermittlungschancen der Bewerber?_-Wer sind die Bezieher des Personalservicemagazins "Domspitzen"?_-Wie professionell sind die Domspitzen gestaltet?_-Wie aktuell ist das Bewerberangebot in den Domspitzen, wenn das Magazin seine Adressaten (Arbeitgeber/Firmen) erreicht?_-Die Befunde der Begleitforschung legen es aus der Sicht von SINUS nahe, das Projekt seitens des Arbeitsamtes grundlegend neu zu durchdenken und zwar mit Blick auf_-die Auswahl der Teilnehmer (Arbeitslose)_-die Auswahl der Adressaten (Firmen)_-die Kontrolle der Maßnahmeträger._-Die in den Untersuchungen von SINUS festgestellten Formen der Projektrealisierung zeigen, dass die Domspitzen in der bisherigen Form weder zu einer nennenswerten Verbesserung der Vermittlungschancen von Arbeitslosen führen noch dass sie als ein informatives aktuelles Servicemagazin für Arbeitsgeber in der Region angesehen werden können." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    BeQuEr - Beratungs-Qualitäts-Erfassung: Endbericht über die Pilotstudie zur Entwicklung eines Instrumentariums zur Qualitätssicherung in der Berufsberatung der Arbeitsverwaltung (2002)

    Trube, Achim; Heimann, Thorsten ;

    Zitatform

    Trube, Achim & Thorsten Heimann (2002): BeQuEr - Beratungs-Qualitäts-Erfassung. Endbericht über die Pilotstudie zur Entwicklung eines Instrumentariums zur Qualitätssicherung in der Berufsberatung der Arbeitsverwaltung. (ZPE-Schriftenreihe 11), Siegen, 122 S.

    Abstract

    Um die Qualität Beruflicher Beratung für Schulabgänger der Sekundarstufe 1 durch die Arbeitsämter zu erfassen, muss zunächst ein Instrumentarium zur Selbst- und Fremdevaluation entwickelt werden. Ziel der Vorstudie des Forschungsprojektes 'BeQuEr' - Beratungs-Qualitätserfassung' war es, ein solches Instrumentarium zu entwickeln. Der Endbericht über die Pilotstudie enthält erste empirische Ergebnisse in Hinblick auf die Qualitätsvorstellungen von Beratern, Ratsuchenden und Beobachtern und leitet daraus Hypothesen zur Beratungsqualität ab, die in die Entwicklung eines Rating-Assessment-Instrumentariums einfließen. Fazit: 'Es existieren in der Beruflichen Beratung der Bundesanstalt für Arbeit intersubjektiv wahrnehmbare und messbare Qualitätsstandards für Beratungsgespräche, die nach Auffassung der jeweiligen Akteure Einfluss auf die Güte von Beratungen haben.' Es werden Qualitätsindikatoren für Beratungsgespräche identifiziert, die sich auf die Strukturqualität, auf die Prozessqualiät, auf die Wirkungsqualität sowie auf die Ergebnisqualität des Beratungsgesprächs beziehen. (IAB)

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  • Literaturhinweis

    Experimente in der Arbeitsmarktpolitik?: über die Implementation, Durchführung und Evaluation eines Modellprojekts im Experimental-Kontrollgruppen-Design (2002)

    Trube, Achim; Luschei, Frank;

    Zitatform

    Trube, Achim & Frank Luschei (2002): Experimente in der Arbeitsmarktpolitik? Über die Implementation, Durchführung und Evaluation eines Modellprojekts im Experimental-Kontrollgruppen-Design. In: C. Brinkmann & F. Wießner (Hrsg.) (2002): Innovationen in der Arbeitsmarktpolitik durch Freie Förderung : Begleitforschung zu Modellversuchen (Beiträge zur Arbeitsmarkt- und Berufsforschung, 260), S. 21-57.

    Abstract

    "Im ersten Teil geht es um das Verhältnis von Evaluation und Qualitätsmanagement in der Arbeitsmarktpolitik. Die Überlegungen zu diesem Punkt, beziehen sich im Wesentlichen darauf, dass eindimensionale Evaluationsansätze, die sich allein auf die Ergebnisse von Eingliederungsaspekten stützen, sowohl wissenschaftlich als auch sozialpolitisch und vor allem erkenntnispraktisch problematisch sind. Der zweite Teil bezieht die Eingangsüberlegungen auf die Praxis. Hier wird ein Modellprojekt (gem. § 10 SGB HI) vorgestellt, mit dem Arbeits- und Sozialverwaltung für Dauerarbeitslose mit ergänzendem Sozialhilfebezug individuell passgenaue Wege zur Entwicklungs- und Vermittlungs-Assistenz (EVA) ausprobierten, um auch bei diesem Personenkreis neue Perspektiven zu eröffnen. Die Evaluationsergebnisse für das Modellprojekt, das unter Verwendung eines Experimental- und Kontrollgruppendesigns nach dem polyvalenten Ansatz ausgewertet wurde, zeigen: Die Teilnehmerauswahl gemäss des Konzeptes entsprach dem Benachteiligten-Ansatz. Die Kooperation zwischen den Partnern wurde als konstruktiv bewertet. Die psycho-sozialen Stabilisierungseffekte blieben hinter der Erwartungen zurück. Der Einsatz neu entwickelter Instrumentarien zur Umsetzung des Konzeptes war verbesserungswürdig. Die Arbeitsmarkteinmündungen in der Gruppe der Teilnehmer lag erst nach einem halben Jahr nach dem Maßnahmeende über der Einmündungsquote einer Vergleichsgruppe ohne Intervention. Die Sozialverwaltung konnte beträchtliche Einsparungen durch die Teilnahme am Modellprojekt erzielen. Ein wesentlicher Ertrag des Forschungsprojektes liegt darin, dass neue Erkenntnisse über polyvalente Evaluationen unter Verwendung eines Experimental-/Kontrollgruppen-Designs für die aktive Arbeitsmarktpolitik gewonnen wurden." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Die Personal-Service-Agentur (PSA): Konzeption und Diskussion eines neuen arbeitsmarktpolitischen Instruments (2002)

    Abstract

    Die Einrichtung von Personal-Service-Agenturen (PSA) gilt als Herzstück der Arbeit der Kommission "Moderne Dienstleistungen am Arbeitsmarkt". Mit Hilfe dieser Agenturen sollen Unternehmen neue Mitarbeiter finden und entleihen können. Arbeitsuchende erhalten auf diese Weise die Möglichkeit, ihre Kenntnisse und Fähigkeiten unter Beweis zu stellen und damit ihre Chancen auf einen Dauerarbeitsplatz zu verbessern. Die Broschüre untersucht, was es bei der Einführung von PSA zu bedenken gilt: Das Spektrum von ordnungspolitischen Rahmenbedingungen und Zielgruppen über mögliche Aufgaben und Implementierungsvoraussetzungen bis hin zur Umsetzungsplanung wird dargestellt und kritisch diskutiert. Eine Expertise über die fiskalischen Konsequenzen von PSA ergänzt die Ausführungen. (IAB2)

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  • Literaturhinweis

    Counseling and monitoring of unemployed workers: theory and evidence from a controlled social experiment (2001)

    Berg, Gerard J. van den; Klaauw, Bas van der ;

    Zitatform

    Berg, Gerard J. van den & Bas van der Klaauw (2001): Counseling and monitoring of unemployed workers. Theory and evidence from a controlled social experiment. (IZA discussion paper 374), Bonn, 53 S.

    Abstract

    "We investigate the effect of counseling and monitoring on the individual transition rate to employment. We theoretically analyse these policies in a job search model with two search channels and endogenous search effort. In the empirical analysis we use unique administrative and survey data concerning a social experiment with full randomization and compliance. The results show that counseling and monitoring do not affect the exit rate to work. Monitoring causes a shift from informal to formal job search. We combine our empirical results to the results from our theoretical analysis and the existing empirical literature, to establish a comprehensive analysis of the effectiveness of these policies." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Social capital and the uncertainty reduction of self-employment (2001)

    Blumberg, Boris F.; Pfann, Gerard A. ;

    Zitatform

    Blumberg, Boris F. & Gerard A. Pfann (2001): Social capital and the uncertainty reduction of self-employment. (IZA discussion paper 303), Bonn, 25 S., Anhang.

    Abstract

    "We study the self-employed decision and its relation to human and social capital. Human capital is necessary to acquire skills. Social capital dampens the effects of uncertainty about future income. Our data set consists of 1339 respondents from the same age group, who were interviewed three times in life in 1957, 1983 and 1993. The self-employment probability equals 155 and peaks between ages 24 and 26. Duration analysis shows that social capital is the most important resource for self-employment." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Public or private job matching for immigrant workers: an outline of a Swedish social experiment (2001)

    Carling, Kenneth; Bennmarker, Helge; Forslund, Anders ;

    Zitatform

    Carling, Kenneth, Helge Bennmarker & Anders Forslund (2001): Public or private job matching for immigrant workers. An outline of a Swedish social experiment. (Office of Labour Market Policy Evaluation. Working paper 2001/10), Uppsala, 15 S.

    Abstract

    "Evaluations of labour market programs and other related measures typically make use of observational data. This paper presents an outline for producing experimental data in the interest of testing a proposed measure targeted to unemployed immigrant workers. The idea is to offer them placement services provided by a private recruitment company as well as by public employment offices. The assignment of unemployed immigrants to the two providers will be random and the operating conditions kept as similar as possible." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Abbau der Langzeitarbeitslosigkeit: Auswertung praktischer Erfahrungen von Einrichtungen außerhalb der öffentlichen Arbeitsvermittlung (2001)

    Helbig, Christine M.;

    Zitatform

    Helbig, Christine M. (2001): Abbau der Langzeitarbeitslosigkeit. Auswertung praktischer Erfahrungen von Einrichtungen außerhalb der öffentlichen Arbeitsvermittlung. (Studien zur Wirtschaftspolitik 69), Frankfurt am Main u.a.: Lang, 308 S.

    Abstract

    "Seit Mitte der 70er Jahre ist in Deutschland eine zunehmende Sockelarbeitslosigkeit in Verbindung mit einer starken Erhöhung des Anteils der Langzeitarbeitslosen festzustellen. Als Reaktion auf diese Entwicklung entstanden Einrichtungen außerhalb der öffentlichen Arbeitsvermittlung, die gezielt oder zumindest indirekt zur Vermittlung von Problemarbeitslosen beitragen. In dieser Studie werden die bedeutendsten Formen dieser Einrichtungen untersucht. Aufbauend auf einer Erläuterung der unterschiedlichen Ansätze und der Darstellung von ausgewählten Einrichtungen erfolgt eine vergleichende Analyse der verschiedenen Vorgehensweisen und Wiedereingliederungserfolge, die auf den Ergebnissen einer eigenen Befragung basiert. Anschließend werden wirtschaftspolitische Handlungsempfehlungen abgeleitet, die auf eine verbesserte Zielerreichung der Reintegrationsbemühungen abzielen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Gut betreut in den Arbeitsmarkt?: eine mikroökonometrische Evaluation der Mannheimer Arbeitsvermittlungsagentur (2001)

    Jerger, Jürgen ; Spermann, Alexander; Pohnke, Christian;

    Zitatform

    Jerger, Jürgen, Christian Pohnke & Alexander Spermann (2001): Gut betreut in den Arbeitsmarkt? Eine mikroökonometrische Evaluation der Mannheimer Arbeitsvermittlungsagentur. (IZA discussion paper 285), Bonn, 27 S.

    Abstract

    "In dem Beitrag wird ein vom Bundesministerium für Arbeit bezuschusstes Modellprojekt - die Mannheimer Arbeitsvermittlungsagentur (MAVA) - mit Hilfe von Matching-Methoden untersucht. In der MAVA arbeiten Mitarbeiter des Sozial- und Arbeitsamts eng bei der Vermittlung arbeitsfähiger Sozialhilfeempfänger zusammen. Wesentliches Kennzeichen ist ein relativ zum Sozial- bzw. Arbeitsamt günstigerer Personalschlüssel zwischen Sachbearbeitern und Hilfeempfängern. Der Vergleich der MAVA-Gruppe mit einer nachträglich gebildeten Kontrollgruppe, die mit einem ungünstigeren Personalschlüssel innerhalb des gleichen lokalen Arbeitsmarktes konfrontiert war, führt zu zwei Erkenntnissen: Erstens lässt sich zeigen, dass sich die Vermittlungswahrscheinlichkeit arbeitsfähiger Hilfeempfänger drastisch erhöht. Zweitens konnte eine deutlich größere Nachhaltigkeit eines einmal vermittelten Beschäftigungsverhältnisses nicht festgestellt werden." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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    Gut betreut in den Arbeitsmarkt?: eine mikroökonometrische Evaluation der Mannheimer Arbeitsvermittlungsagentur (2001)

    Jerger, Jürgen ; Pohnke, Christian; Spermann, Alexander;

    Zitatform

    Jerger, Jürgen, Christian Pohnke & Alexander Spermann (2001): Gut betreut in den Arbeitsmarkt? Eine mikroökonometrische Evaluation der Mannheimer Arbeitsvermittlungsagentur. In: Mitteilungen aus der Arbeitsmarkt- und Berufsforschung, Jg. 34, H. 4, S. 567-576.

    Abstract

    "In dem Beitrag wird ein vom Bundesministerium für Arbeit bezuschusstes Modellprojekt - die Mannheimer Arbeitsvermittlungsagentur (MAVA) - mit Hilfe von Matching-Methoden untersucht. In der MAVA arbeiten Mitarbeiter des Sozial- und Arbeitsamts eng bei der Vermittlung arbeitsfähiger Sozialhilfeempfänger zusammen. Wesentliches Kennzeichen ist ein relativ zum Sozial- bzw. Arbeitsamt günstigerer Personalschlüssel zwischen Sachbearbeitern und Hilfeempfängern. Der Vergleich der MAVA-Gruppe mit einer nachträglich gebildeten Kontrollgruppe, die mit einem ungünstigeren Personalschlüssel innerhalb des gleichen lokalen Arbeitsmarktes konfrontiert war, führt zu zwei Erkenntnissen: Erstens lässt sich zeigen, dass sich die Vermittlungswahrscheinlichkeit arbeitsfähiger Hilfeempfänger drastisch erhöht. Zweitens konnte eine deutlich größere Nachhaltigkeit eines einmal vermittelten Beschäftigungsverhältnisses nicht festgestellt werden." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    On the efficiency of placement service and programme placement at the public employment offices in Sweden (2001)

    Johannesson, Jan;

    Zitatform

    Johannesson, Jan (2001): On the efficiency of placement service and programme placement at the public employment offices in Sweden. (Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung. Discussion papers FS 1 01-208), Berlin, 21 S.

    Abstract

    "Der Bericht ist eine Zusammenfassung von drei Studien zur Effizienz der Arbeitsvermittlung und Programmteilnahme in schwedischen Arbeitsämtern. Durch die Untersuchungsmethode 'Paarweiser Vergleich von Arbeitsämtern mit gleichen äußeren Verhältnissen' wird ein Versuch gemacht, gute Verwaltungspraxis der Arbeitsämter zu charakterisieren. In dem Bericht werden Untersuchungsmethode und Ergebnisse beschrieben und erörtert. Es zeigt sich, dass eine gute Verwaltungspraxis in hohem Maße von einer guten Infrastruktur zur Selbstbedienung für Arbeitssuchende und individualisierten Diensten für Arbeitgeber charakterisiert wird." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Econometric evaluation of labour market policies (2001)

    Lechner, Michael ; Gavosto, Andrea; Heckman, James J. ; Fougere, Denis; Spengler, Hannes; Almus, Matthias; Pfeiffer, Friedhelm ; Berger, Mark C.; Heshmati, Almas ; Brodaty, Thomas; Imbens, Guido W. ; Engström, Lars-Gunnar; Lechner, Michael ; Battistin, Erich ; Ours, Jan C. van; Crépon, Bruno ; Pfeiffer, Friedhelm ; Black, Dan; Rettore, Enrico ; Vytlacil, Edward J.; Smith, Jeffrey A. ;

    Zitatform

    Lechner, Michael & Friedhelm Pfeiffer (Hrsg.) (2001): Econometric evaluation of labour market policies. (ZEW economic studies 13), Heidelberg u.a.: Physica-Verl., 242 S.

    Abstract

    Der Band enthält die folgenden Beiträge zur Evaluation der Arbeitsmarktpolitik:
    1. Instrumental variables, selection models, and tight bounds on the average treatment effect (James J. Heckman, Edward J. Vytlacil)
    2. Some remarks on instrumental variables (Guido W. Imbens)
    3. Identification and estimation of causal effects of multiple treatments under the conditional independence assumption (Michael Lechner)
    4. Evaluating profiling as a means of allocating government service (Mark C. Berger, Dan Black, Jeffrey A. Smith)
    5. Using matching estimators to evaluate alternative youth employme programs: Evidence from France, 1986-1988 (Thomas Brodaty, Bruno Crepon, Denis Fougere)
    6. Do active labor market policies help unemployed workers to find keep regular jobs? (Jan C. van Ours)
    7. Why do subsidised firms survive longer? An evaluation of a program promoting youth entrepreneurship in Italy (Erich Battistin, Andrea Gavosto, Enrico Rettore)
    8. Estimating the effect of vocational rehabilitation programs in Sweden (Almas Heshmati, Lars-Gunnar Engström)
    9. The impact of non-profit temping agencies on individual labour market success (Michael Lechner, Friedhelm Pfeiffer, Hannes Spengler, Matthias Almus). (IAB2)

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  • Literaturhinweis

    What works and for whom: a review of OECD countries' experiences with active labour market policies (2001)

    Martin, John P.; Grubb, David;

    Zitatform

    Martin, John P. & David Grubb (2001): What works and for whom. A review of OECD countries' experiences with active labour market policies. (Office of Labour Market Policy Evaluation. Working paper 2001/14), Uppsala, 53 S.

    Abstract

    Die Autoren analysieren Finanzierung, Struktur und Erfolge aktiver Arbeitsmarktpolitik in OECD-Ländern in den Jahren 1985 bis 2000. Ihre Untersuchung basiert sowohl auf aktuellen Veröffentlichungen zur Effizienz aktiver Arbeitsmarktpolitik, als auch auf Länderstudien und OECD-Studien zur Wechselwirkung zwischen aktiver und passiver Arbeitsmarktpolitik und der Rolle staatlicher Arbeitsvermittlung. Sie kommen zu dem Schluss, dass trotz entmutigender Bilanzen einige Erfolge erzielt werden konnten. Ein Schwerpunkt liegt auf aktivierender Arbeitsmarktpolitik: Aktivierende Strategien in Kombination mit individueller Hilfestellung bei der Stellensuche bei gleichzeitigem Druck auf Arbeitslose, Stellenangebote anzunehmen, zeigen Erfolg in Hinblick auf die Dauer der Arbeitslosigkeit, auch wenn dies oft mit Lohneinbußen einhergeht. Außerdem werden mögliche Verdrängungseffekte aktiver Arbeitsmarktpolitik diskutiert. Der Rückgang struktureller Arbeitslosigkeit in vielen OECD-Ländern zeigt, dass diese Effekte mittelfristig keine Rolle spielen. (IAB)

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  • Literaturhinweis

    Wirkungs- und Kosten-Nutzen Analysen: eine Untersuchung von Maßnahmen der aktiven Arbeitsmarktpolitik am Beispiel kommunaler Beschäftigungsprogramme (2001)

    Pohnke, Christian;

    Zitatform

    Pohnke, Christian (2001): Wirkungs- und Kosten-Nutzen Analysen. Eine Untersuchung von Maßnahmen der aktiven Arbeitsmarktpolitik am Beispiel kommunaler Beschäftigungsprogramme. (Europäische Hochschulschriften. Reihe 5, Volks- und Betriebswirtschaft 2790), Frankfurt am Main u.a.: Lang, 231 S.

    Abstract

    "Die Finanzlage zahlreicher deutscher Kommunen ist seit Jahren stark angespannt. Ein Weg der Entlastung stellt die Vermittlung arbeitsfähiger Sozialhilfeempfänger in Beschäftigung oder spezielle Maßnahmen der Beschäftigungsförderung dar. Die Nachhaltigkeit dieser Maßnahmen der aktiven Arbeitsmarktpolitik wird jedoch vielfach angezweifelt. Die Arbeit stellt die Methoden vor, mit welchen die Wirksamkeit dieser Vermittlungsbemühungen gemessen und bewertet werden kann. Eine theoretische Abhandlung der in diesem Bereich verwendeten Verfahren bildet den Einstieg in die Thematik. Anhand zweier Fallstudien wird der Erfolg von unterschiedlichen Konzepten der Arbeitsvermittlung dargestellt und untersucht.
    Inhalt: Einführung - Allgemeines Umfeld kommunaler Sozialhilfe- und Beschäftigungspolitik: Entwicklung Sozialhilfequoten und -ausgaben, rechtliche Rahmenbedingungen, Kooperation Arbeitsamt und Sozialamt - Theoretische Grundlagen: mikroökonometrische Evaluationsstudien, monetäre Kosten-Nutzen Analysen - Fallstudien: Mannheimer Arbeitsvermittlungsagentur MAVA, Kommunale Leitstelle für Arbeit KOLA, Freiburg i. Br. - Zusammenfassung und Ausblick." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Regionale Einflussfaktoren auf die Implementation und Wirkung des Sofortprogramms zum Abbau der Jugendarbeitslosigkeit (2001)

    Rothe, Thomas ;

    Zitatform

    Rothe, Thomas (2001): Regionale Einflussfaktoren auf die Implementation und Wirkung des Sofortprogramms zum Abbau der Jugendarbeitslosigkeit. In: Mitteilungen aus der Arbeitsmarkt- und Berufsforschung, Jg. 34, H. 4, S. 440-460.

    Abstract

    In dem Beitrag werden die unterschiedlichen Schwerpunktsetzungen der Arbeitsämter bei der Implementation des Sofortprogramm hinterfragt sowie die strukturellen Rahmenbedingungen und wirtschaftlichen Disparitäten zwischen den Arbeitsamtsbezirken als Einflussfaktoren auf die Entwicklung der Jugendarbeitslosigkeit untersucht. Die Zusammenarbeit der Arbeitsämter mit anderen Arbeitsmarktpartnern wurde in zehn ausgewählten Arbeitsamtsbezirken evaluiert. Es zeigte sich ein positiver Effekt des Sofortprogramms auf die Kooperationsintensität zwischen Arbeitsamt und Jugend- und Sozialamt, die sich senkend auf die Jugendarbeitslosigkeit auswirken kann. Die Wirkung regionaler Disparitäten und verschiedener Implementationsstrategien des Sofortprogramm auf die Entwicklung der (langanhaltenden) Arbeitslosigkeit Jugendlicher zwischen 1998 und 2000 wurde mittels multivariater Regressionsmodelle analysiert. Dabei zeigte sich der starke Einfluss der allgemeinen Beschäftigungsentwicklung auf die regionale Senkung der Jugendarbeitslosigkeit. Unter Kontrolle regionaler und struktureller Rahmenbedingungen wurde darüber hinaus deutlich, dass der Einsatz des Sofortprogramms die Unterschiede der regionalen Entwicklung der Jugendarbeitslosigkeit nur in geringem Ausmaß erklärt. Besonders hervorgehoben werden positive Effekte des Jugendsofortprogramms auf die Reduzierung der Langzeitarbeitslosigkeit unter Jugendlichen. In Arbeitsamtsbezirken, die verstärkt Lohnkostenzuschüsse und Qualifizierungs-Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen für Jugendliche einsetzten, sank der Anteil der langzeitarbeitslosen Jugendlichen stärker als in anderen Gebieten. (IAB2)

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  • Literaturhinweis

    Modellprojekt "Profiling": frühzeitige Erkennung des Risikos längerfristiger Arbeitslosigkeit (Profiling) und Entwicklung neuartiger Verfahren zur Verringerung dieses Risikos durch systematisches Fall-Management unter Beteiligung von Dritten. Endbericht (2001)

    Rudolph, Helmut; Müntnich, Michael;

    Zitatform

    Rudolph, Helmut & Michael Müntnich (2001): Modellprojekt "Profiling". Frühzeitige Erkennung des Risikos längerfristiger Arbeitslosigkeit (Profiling) und Entwicklung neuartiger Verfahren zur Verringerung dieses Risikos durch systematisches Fall-Management unter Beteiligung von Dritten. Endbericht. Nürnberg, 74 S.

    Abstract

    "Der Endbericht beschreibt das Modellprojekt "Frühzeitige Erkennung des Risikos, längerfristiger Arbeitslosigkeit (Profiling) und Entwicklung neuartiger Verfahren zur Verringerung dieses Risikos durch systematisches Fall-Management unter Beteiligung von Dritten", das vom 1.12.1999 bis 30.6.2001 in den Arbeitsämtern Oldenburg Bochum und Karlsruhe mit finanzieller Förderung der EU-Kommission durchgeführt wurde. Im Projekt wurden zwei gleichrangige Ziele verfolgt: die Entwicklung und Erprobung eines Profiling-Instruments zur frühzeitigen Identifizierung von Arbeitslosen mit erhöhtem Risiko von Langzeitarbeitslosigkeit, sowie die Erprobung einer möglichen Prävention von Langzeitarbeitslosigkeit durch frühzeitiges Case-Management." Das entwickelte Profiling-Instrument besteht aus einer Liste statistischer Merkmale der neu registrierten Arbeitslosen und einer Checkliste für eine Vermittlereinstufung zu Eingliederungsschwierigkeiten in Bezug auf Qualifikation, Mobilitätsbereitschaft, Motivation und Verhalten sowie personen- oder arbeitsmarktbedingten Sondereinflüssen. Zusätzlich gaben die Vermittler eine Einschätzung in Bezug auf das Risiko möglicher Langzeitarbeitslosigkeit ab. Die Profilbögen wurden im IAB mit einem statistischen Modell bewertet, um Personen mit erhöhtem Risiko von Langzeitarbeitslosigkeit zu identifizieren. Einem Teil von ihnen wurde in den Arbeitsämtern das Angebot einer freiwilligen Teilnahme an einem Case-Management gemacht, um sie bei der Arbeitsuche zu unterstützen....Das Projekt war so angelegt, dass durch eine Vergleichsgruppenbildung die Treffsicherheit des Profiling-Instruments und die Wirkung des Case-Managements evaluiert werden konnten. Die mit dem Profiling-Instrument gebildenten Gruppen von Arbeitslosen ohne erkennbares Risiko und mit erhöhtem Risiko von Langzeitarbeitslosigkeit unterscheiden sich deutlich nach der durchschnittlichen Dauer der Arbeitslosigkeit, der Übertrittsrate in Langzeitarbeitslosigkeit und der Einmündungshäufigkeit in Arbeit. Die Gruppen unterscheiden sich auch in der angestrebten Weise durch die Merkmale für erhöhtes Risiko, die in die Entscheidungsregel integriert wurden." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Kooperation statt Konkurrenz: Studie über die Zusammenarbeit von Arbeits- und Sozialämtern (2001)

    Abstract

    "Gemeinsame Jobbörsen, Billiglohnjobs für Langzeitarbeitslose, Sachbearbeiter als Fallmanager, Prämien statt Zuwendungen für beauftragte Dritte: Die Kooperationsformen bundesdeutscher Arbeits- und Sozialämter zur verbesserten Integration und Stabilisierung von Langzeitarbeitslosen sind kreativ und vielfältig. Ursache ihrer gemeinsamen Anstrengungen ist die zunehmende Zahl langzeitarbeitsloser Sozial- und Arbeitslosenhilfeempfänger, für die sie gemeinsam zuständig sind: Um Doppelarbeit zu vermeiden, die Effizienz ihrer Maßnahmen zu steigern und die Kosten zu senken, setzen zunehmend mehr Arbeits- und Sozialämter auf Austausch, Vernetzung und Synergie. Die vorliegende Studie gibt einen empirisch-statistischen und beispielhaft-darstellenden Überblick über die derzeitige Praxis der Zusammenarbeit von Arbeits- und Sozialämtern bundesweit. Sie zeigt Probleme, Lösungen und Perspektiven auf. Daten von insgesamt 167 Arbeits- und 340 Sozialämtern wurden ausgewertet sowie sieben Städte und Gemeinden vor Ort besucht. Die Studie soll als Grundlage für die Erarbeitung von Reformvorschlägen für die künftige Gestaltung der Zusammenarbeit von Arbeits- und Sozialämtern dienen und dabei den Denk-, Diskussions- und Entscheidungsprozess erkenntnisleitend unterstützen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    The impact of non-profit temping agencies on individual labour market success in the West German State of Rhineland-Palatinate (2000)

    Lechner, Michael ; Spengler, Hannes; Almus, Matthias; Pfeiffer, Friedhelm ;

    Zitatform

    Lechner, Michael, Friedhelm Pfeiffer, Hannes Spengler & Matthias Almus (2000): The impact of non-profit temping agencies on individual labour market success in the West German State of Rhineland-Palatinate. (ZEW discussion paper 2000-02), Mannheim, 28 S.

    Abstract

    Das Programm der Bundesregierung zur Förderung der Eingliederung schwervermittelbarer Arbeitsloser durch Darlehen und Zuschüsse an Gesellschaften zur Arbeitnehmerüberlassung führte zur Neugründung von neuen oder zur Expansion bestehender gewerblicher Arbeitnehmerüberlassungsfirmen. Es wird der Frage nachgegangen, ob bei Arbeitslosen, die bei solchen Arbeitnehmerüberlassungsfirmen angestellt sind, eine höhere Integration in den ersten Arbeitsmarkt zu verzeichnen ist, als bei bei anderen Arbeitslosen. Das Papier präsentiert eine ökonometrische Analyse, die auf individuellen Daten computergestützter Arbeitsvermittlung in Rheinland-Pfalz basieren. Neben einem statistisch signifikanten zusätzlichen Reintegrationserfolg von 13 Prozentpunkten wird bei den Teilnehmern innerhalb der ersten vier Monat nach Verlassen des Programms etwa ein halber Monat zusätzlicher Beschäftigungszeit festgestellt. (IAB)

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  • Literaturhinweis

    Evaluation und Qualitätsmanagement in der Arbeitsmarktpolitik: einige systematische Vorüberlegungen und praktische Ansätze zur lokalen Umsetzung (2000)

    Luschei, Frank; Trube, Achim;

    Zitatform

    Luschei, Frank & Achim Trube (2000): Evaluation und Qualitätsmanagement in der Arbeitsmarktpolitik. Einige systematische Vorüberlegungen und praktische Ansätze zur lokalen Umsetzung. In: Mitteilungen aus der Arbeitsmarkt- und Berufsforschung, Jg. 33, H. 3, S. 533-549.

    Abstract

    Der Beitrag befasst sich zunächst grundsätzlich mit dem Verhältnis von Evaluation und Qualitätsmanagement in der Arbeitsmarktpolitik. Die Autoren zeigen hier, dass eindimensionale Evaluationsansätze, die sich allein auf die Ergebnisse von Eingliederungsbilanzen stützen, sowohl wissenschaftlich als auch sozialpolitisch und vor allem erkenntnistheoretisch problematisch sind. Der zweite Teil bezieht die Eingangsüberlegungen dann auf die Praxis. Es wird ein Modellprojekt vorgestellt, wo Arbeits- und Sozialverwaltung für Dauerarbeitslose mit ergänzendem Sozialhilfebezug individuell passgenaue Wege zur Entwicklungs- und Vermittlungsassistenz (EVA) ausprobierten. Aus der Fülle der verschiedenen Evaluationsergebnisse für das Modellprojekt, das unter Verwendung eines Experimental- und Kontrollgruppendesigns nach dem polyvalenten Ansatz ausgewertet wurde, werden zwei ausgewählt: Zum einen wird (konventionell) auf die Produktqualität geschaut, d.h. auf die Eingliederungsbilanz. Die von der ursprünglichen Untersuchungshypothese abweichenden Erhebungsresultate - d.h. die relativ schlechten Einmündungsergebnisse bei dem Modellprojekt - sind dann Anlass, einer zusätzlichen Vermutung nachzugehen, nämlich der, dass der vergleichsweise geringe Arbeitsmarkterfolg in einer suboptimalen Procederequalität begründet sein könnte. Die Autoren kommen zu dem Schluss, dass in der Methodik der Arbeit mit schwervermittelbaren Dauerarbeitslosen noch ganz erhebliche Optimierungsmöglichkeiten stecken. (IAB2)

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  • Literaturhinweis

    Die Effizienz der Arbeitsmarktpolitik in den neuen Bundesländern: eine Bilanz der Vergangenheit und Ansätze für künftige Reformen. Gutachten (2000)

    Schneider, Hilmar; Bergemann, Annette; Schultz, Birgit; Trabert, Lioba; Fuchs, Olaf; Kolb, Jürgen; Rosenfeld, Martin; Kempe, Wolfram;

    Zitatform

    Bergemann, Annette, Olaf Fuchs, Wolfram Kempe, Jürgen Kolb, Martin Rosenfeld, Birgit Schultz & Lioba Trabert (2000): Die Effizienz der Arbeitsmarktpolitik in den neuen Bundesländern. Eine Bilanz der Vergangenheit und Ansätze für künftige Reformen. Gutachten. (Institut für Wirtschaftsforschung Halle. Sonderheft 2000,03), Halle, 188 S.

    Abstract

    "Allein in Ostdeutschland sind seit 1990 fast 150 Mrd. DM für Maßnahmen der aktiven Arbeitsmarktpolitik verausgabt worden. Angesichts dieses finanziellen Aufwands mag es verwundern, dass die Evaluation von entsprechenden Förderprogrammen in Deutschland noch immer in den Kinderschuhen steckt. Mit dem Sonderheft greift das IWH dieses Manko auf und liefert erstmals eine breit angelegte und empirisch fundierte Effizienzanalyse der bisherigen Fördermaßnahmen. Darüber hinaus widmet sich der Beitrag den Anreizwirkungen der passiven Arbeitsmarktpolitik. Im letzten Teil werden verschiedene Ansätze zur Integration von gering Qualifizierten in den Arbeitsmarkt im Hinblick auf ihr Wirkungspotential in Ostdeutschland untersucht. Zur Analyse bedienen sich die Autoren moderner Methoden der Evaluationsforschung und mikroökonometrischer Verhaltensmodelle.
    Die Ergebnisse zeigen, dass die Reichweite der Arbeitsmarktpolitik engen Grenzen ausgesetzt ist, was ihre Tauglichkeit als Instrument zur Bekämpfung der Massenarbeitslosigkeit anbelangt. Dies schmälert nicht ihre Daseinsberechtigung im Rahmen sorgfältig konzipierter und gezielter Einzelmaßnahmen. Beim Einsatz als Masseninstrument gehen diese positiven Effekte jedoch offenbar verloren. Zum einen reichen die vorhandenen Ressourcen für einen großflächigen Einsatz nicht aus und zum anderen gehen von einem massenhaften Einsatz negative Rückwirkungen auf den ersten Arbeitsmarkt aus. Maßnahmenelemente, die der Stärkung der Eigenverantwortung der Teilnehmer dienen, können in dieser Situation einen Beitrag zur Steigerung der Effizienz bilden." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Arbeitnehmerüberlassung als arbeitsmarktpolitisches Instrument für Schwerbehinderte (2000)

    Winkler, Albrecht;

    Zitatform

    Winkler, Albrecht (2000): Arbeitnehmerüberlassung als arbeitsmarktpolitisches Instrument für Schwerbehinderte. Idstein: Schulz-Kirchner, 56 S.

    Abstract

    "Die Eingliederung behinderter Menschen in das Arbeitsleben ist seit Jahren ein wichtiges Anliegen der Sozialpolitik. Die Umsetzung allerdings gestaltet sich besonders schwierig in Zeiten allgemein hoher Arbeitslosigkeit. In dieser Situation kommt es darauf an, das vorhandene Instrumentarium der Behindertenpolitik um innovative Ansätze zu ergänzen. Dazu zählt die vermittlungsorientierte Arbeitnehmerüberlassung. Von ihr erwartet man sich zum einen eine verbesserte Vorbereitung tendenziell benachteiligter Gruppen auf das Arbeitsleben und zum anderen eine Verringerung der Unsicherheit von Arbeitgebern bei der Einstellung von Angehörigen dieser Gruppen. In der Studie werden die Erscheinungsformen der vermittlungsorientierten Arbeitnehmerüberlassung dargestellt und die bisher mit diesem Instrument gemachten Erfahrungen bewertet." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Nutzenanalyse der Selbstinformationsangebote der Arbeitsvermittlung: Abschlußbericht (2000)

    Abstract

    Abschlussbericht einer durch die Bundesanstalt für Arbeit in Auftrag gegebenen Untersuchung ihrer im Internet und den Arbeitsämtern angebotenen Selbstinformationsangebote "AIS" (Arbeitgeber-Informations-Service), "SIS" (Stellen-Informations-Service), "Künstlerdienste" und ZBF" (Zentrale Bühnen-, Fernseh- und Filmvermittlung), zu denen knapp 5000 nutzende Arbeitsuchende und Arbeitgeber befragt wurden. Im Mittelpunkt der Befragung standen Nutzungsverhalten und -zufriedenheit der verschiedenen Nutzergruppen. (IAB)

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