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Dossier

FDZ-Literatur / FDZ Literature

Die FDZ-Literaturdatenbank umfasst neben Datensatzbeschreibungen und Methodenberichten die zahlreichen Forschungsarbeiten, die auf Basis der am FDZ angebotenen Daten entstanden sind. Hier finden Sie aktuell laufende Projekte von FDZ-Nutzenden.
Darüber hinaus stehen die Literaturdatenbank zum IAB-Betriebspanel sowie die Literaturdatenbank zum PASS zur Verfügung.

Apart from dataset descriptions and methodology reports, the FDZ literature database contains numerous research papers written on the basis of the data provided by the FDZ. Here you can find currently ungoing research projects of FDZ users.
In addition, literature databases on the IAB Establishment Panel and the Panel Study Labour Market and Social Security (PASS) are available for research.

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im Aspekt "BAP Forschungsarbeiten / research papers"
  • Literaturhinweis

    Arbeiten für wenig Geld: Niedriglohnbeschäftigung in Deutschland (2007)

    Bosch, Gerhard; Weinkopf, Claudia ;

    Zitatform

    Bosch, Gerhard & Claudia Weinkopf (Hrsg.) (2007): Arbeiten für wenig Geld. Niedriglohnbeschäftigung in Deutschland. Frankfurt am Main u.a.: Campus-Verl., 319 S.

    Abstract

    "Seit Mitte der 1990er Jahre steigt die Niedriglohnbeschäftigung in Deutschland sprunghaft an. Was sind die Triebkräfte dieser Entwicklung? Welche Arbeitsplätze sind besonders betroffen? Anhand der Beispiele Call Center, Einzelhandel, Ernährungsindustrie, Hotel und Krankenhaus verleihen die Autoren des Bandes der Niedriglohnarbeit in Deutschland ein Gesicht und zeigen, wo politischer Handlungsbedarf besteht, etwa die Einführung von Mindestlöhnen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Marginal employment: Stepping stone or dead end?: evaluating the German experience (2007)

    Freier, Ronny ; Steiner, Viktor;

    Zitatform

    Freier, Ronny & Viktor Steiner (2007): Marginal employment: Stepping stone or dead end? Evaluating the German experience. (IZA discussion paper 3175), Bonn, 30 S.

    Abstract

    "'Marginal employment', i.e. employment at low working hours and earnings not covered by social security, has been gaining importance in the German economy over the past decade. Using a large newly available panel data set and statistical matching techniques, we analyse the effects of marginal employment on future individual outcome variables such as unemployment, regular employment and earnings. In addition to average treatment effects, we calculate dynamic and cumulative treatment effects accounting for total time spent in various labor market states and related earnings over a period of three years. We find that marginal employment (i) does not affect time spent in regular employment within a three-years' observation period, (ii) reduces future unemployment, (iii) slightly increases cumulated future earnings, on average, and (iv) is associated with a small negative cumulative earnings effect for older workers in west Germany." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Marginal employment: Stepping stone or dead end?: evaluating the German experience (2007)

    Freier, Ronny ; Steiner, Viktor;

    Zitatform

    Freier, Ronny & Viktor Steiner (2007): Marginal employment: Stepping stone or dead end? Evaluating the German experience. (DIW-Diskussionspapiere 744), Berlin, 31 S.

    Abstract

    "'Marginal employment', i.e. employment at low working hours and earnings not covered by social security, has been gaining importance in the German economy over the past decade. Using a large newly available panel data set and statistical matching techniques, we analyse the effects of marginal employment on future individual outcome variables such as unemployment, regular employment and earnings. In addition to average treatment effects, we calculate dynamic and cumulative treatment effects accounting for total time spent in various labor market states and related earnings over a period of three years. We find that marginal employment (i) does not affect time spent in regular employment within a three-years' observation period, (ii) reduces future unemployment, (iii) slightly increases cumulated future earnings, on average, and (iv) is associated with a small negative cumulative earnings effect for older workers in west Germany." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Marginal employment and the demand for heterogeneous labour: empirical evidence from a multi-factor labour demand model for Germany (2007)

    Freier, Ronny ; Steiner, Viktor;

    Zitatform

    Freier, Ronny & Viktor Steiner (2007): Marginal employment and the demand for heterogeneous labour. Empirical evidence from a multi-factor labour demand model for Germany. (DIW-Diskussionspapiere 662), Berlin, 30 S.

    Abstract

    "We develop a structural multi-factor labour demand model which distinguishes between eight labour categories including non-standard types of employment such as marginal employment. The model is estimated for both the number of workers and total working hours using a new panel data set. For unskilled and skilled workers in full-time employment, we find labour demand elasticities similar to previous estimates for the west German economy. Our new estimates of own-wage elasticities for marginal employment range between -.4 (number of male workers in west Germany) to -1 (working hours for women). We illustrate the implications of these estimates by simulating the likely labour demand effects of the recent increase of employers' social security contributions (SSC) on marginal employment in Germany." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Arbeitseinkommen in den Gesundheits- und Krankenpflegeberufen in Deutschland 1998-2003 (2007)

    Thiele, Günter; Bellmann, Lutz ;

    Zitatform

    Thiele, Günter & Lutz Bellmann (2007): Arbeitseinkommen in den Gesundheits- und Krankenpflegeberufen in Deutschland 1998-2003. In: Pflege und Gesellschaft, Jg. 12, H. 4, S. 360-379.

    Abstract

    "In der Studie wird die Einkommensentwicklung der Gesundheits- und Krankenpflegerinnen sowie der Helferinnen in der Krankenpflege in Deutschland für die Jahre 1998 und 2003 betrachtet. Datengrundlage für die empirische Studie bildet das Beschäftigtenpanel der Bundesagentur für Arbeit, das sowohl individuelle als auch betriebliche Merkmale enthält. Die wesentlichen Ergebnisse der Studie lassen sich wie folgt zusammenfassen: Gesundheits- und Krankenpflegerinnen und Gesundheits- und Krankenpfleger erzielen ihr höchstes sozialversicherungspflichtiges Bruttoentgelt in West- wie in Ostdeutschland in den Hochschulkliniken wie in den Krankenhäusern, das niedrigste in den ambulanten sozialen Diensten. Am besten werden Gesundheits- und Krankenpflegerinnen in Westdeutschland im Alter von 41 bis 50 Jahren, am schlechtesten solche im Alter bis 21 Jahren in Ostdeutschland entlohnt. In kleinen Pflegeeinrichtungen lag das Bruttoentgelt bei 1.460 Euro monatlich. Berücksichtigt man bei diesem Vergleich der Bruttoentgelte zwischen West und Ost noch die BAT-Angleichung so liegt die Spanne zwischen dem höchsten und dem niedrigsten Bruttoentgelt etwa bei ca. 1.300 Euro monatlich. Die Einkommensunterschiede bzw. die Lohndifferentiale in Bezug auf die betrachteten Einrichtungen, dem Alter sowie die Betriebsgröße haben sich von 1998 auf2003 sowohl in West- wie in Ostdeutschland vergrößert." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Bellmann, Lutz ;
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  • Literaturhinweis

    Gesetzliche Mindestlöhne auch in Deutschland? (2006)

    Bosch, Gerhard; Kalina, Thorsten; Weinkopf, Claudia ;

    Zitatform

    Bosch, Gerhard & Claudia Weinkopf (2006): Gesetzliche Mindestlöhne auch in Deutschland? (Gesprächskreis Arbeit und Qualifizierung), Bonn, 66 S.

    Abstract

    "Die Expertise zeigt: Die häufig geführte Auseinandersetzung um die Notwendigkeit der Einführung eines Niedriglohnsektors ist eine 'Phantomdebatte'. Nach den Berechnungen der AutorInnen haben 17% der Vollzeitbeschäftigten einen Lohn unterhalb der Niedriglohnschwelle. Der Niedriglohnsektor existiert in Deutschland also bereits und er ist keine Randerscheinung - Tendenz steigend. Im internationalen Vergleich liegt Deutschland inzwischen mit dem Anteil an Niedriglohnbeschäftigten über dem EU-Durchschnitt. Auch die Strukturanalyse der Niedriglohnbeschäftigung ist aufschlussreich: So sind z. B. Frauen stärker betroffen als Männer, Junge stärker als Ältere, manche Wirtschaftszweige stärker als andere, Beschäftigte in Kleinbetrieben mehr als die in großen Unternehmen. Die Gründe für diese Entwicklung sehen die AutorInnen u.a. in der abnehmenden Bedeutung der Tarifbindung für die Lohnentwicklung in Deutschland. Ein starkes Argument gegen die Einführung von Mindestlöhnen ist ihr vermuteter negativer Effekt auf die Beschäftigungsentwicklung. Die AutorInnen setzen sich deshalb sowohl mit theoretischen Überlegungen als auch mit den empirischen Befunden zu diesem Thema detailliert auseinander. Fazit: Eindeutige Belege für negative Beschäftigungseffekte können aus den Studien nicht abgeleitet werden. Entscheidend für die Akzeptanz und die Wirksamkeit von Mindestlöhnen ist die Gestaltung des Einführungsprozesses. Dies wird am Beispiel der Einführung des NMW (National Minimum Wage) in Großbritannien ausführlich beschrieben. Die Mitwirkung der Sozialpartner, die Expertise der Wissenschaft sowie eine strikte Fakten- und Sachorientierung waren wesentliche Voraussetzungen für diese Erfolgsstory. Nachweislich haben Mindestlöhne hier der Beschäftigung nicht geschadet. Das Beispiel zeigt auch, dass Mindestlöhne als Ordnungsinstrumente für den Arbeitsmarkt unter verschiedenen Aspekten sinnvoll sind. 'Neben der Armutsbekämpfung geht es um die Garantie fairer Wettbewerbsbedingungen, die Setzung von Anreizen zur Weiterbildung und Innovationen, um die Schonung der Staatskassen und um die Glaubwürdigkeit des Sozialstaates'. Abschließend werden die Argumente und Fakten zusammengeführt und verdichtet und die Perspektiven für die Einführung eines gesetzlichen Mindestlohns skizziert." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Der Arbeitsmarkt für 'einfache' Dienstleistungstätigkeiten: Beschäftigungschancen für gering Qualifizierte? (2006)

    Hieming, Bettina; Vanselow, Achim; Jaehrling, Karen ; Weinkopf, Claudia ; Kalina, Thorsten;

    Zitatform

    Hieming, Bettina, Karen Jaehrling, Thorsten Kalina, Achim Vanselow & Claudia Weinkopf (2006): Der Arbeitsmarkt für 'einfache' Dienstleistungstätigkeiten: Beschäftigungschancen für gering Qualifizierte? In: Sozialer Fortschritt, Jg. 55, H. 8, S. 208-214.

    Abstract

    "Mit dem Rückgang einfacher Arbeitsplätze im produzierenden Gewerbe haben sich beschäftigungspolitische Überlegungen, wie die Arbeitsmarktintegration von gering Qualifizierten verbessert werden kann, auf den Dienstleistungssektor verlagert. Der vorliegende Beitrag analysiert auf der Basis quantitativer und qualitativer Untersuchungen, inwiefern hier tatsächlich Arbeitsplätze entstehen, die auch formal gering Qualifizierten offen stehen. Für die letzten Jahre können zwar Dienstleistungsberufe identifiziert werden, in denen die Beschäftigung gering Qualifizierter leicht zugenommen hat, aber dies hat die Beschäftigungsverluste in anderen Bereichen nicht kompensieren können. Eine Ursache hierfür besteht darin, dass Positionen, die in der Vergangenheit Beschäftigungschancen für gering Qualifizierte geboten haben, in zunehmendem Maße von formal Qualifizierten besetzt werden. Qualitative Analysen der Rekrutierungsstrategien von Unternehmen beleuchten die Hintergründe der zunehmenden Konkurrenz gering Qualifizierter mit Qualifizierten und anderen Personengruppen. Offenbar ist dieser Trend u.a. darauf zurückzuführen, dass die Anforderungen für 'einfache' Dienstleistungstätigkeiten häufig keineswegs gering sind." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Development and structure of low-wage work in Germany (2005)

    Bosch, Gerhard; Kalina, Thorsten;

    Zitatform

    Bosch, Gerhard & Thorsten Kalina (2005): Development and structure of low-wage work in Germany. Gelsenkirchen, 12 S.

    Abstract

    "The extent of low-wage work in Germany is hotly debated. In international comparisons from the mid-90s, Germany is often classified as a country with a low wage dispersion. Compared to the USA and UK, Germany has a relatively equal income structure and a small proportion of low-paid workers (OECD 1996; OECD 1997). Only in the Scandinavian countries is income inequality even lower. Furthermore, the OECD's international comparative studies show that the chances of low-paid workers obtaining a better-paid job are higher in Germany than in the United States, a country with more income inequality. This is frequently the justification given for political measures and reforms that seek to extend low-wage work. We suppose that one of the driving forces for the increase of low-wage work is the decrease in the coverage of workers by unions and works councils. Therefore we will analyse this aspect in detail in the next section. In section 3 we will analyse the development of low-pay over time and by structural characteristics of low-paid workers and enterprises." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Entwicklung und Struktur der Niedriglohnbeschäftigung in Deutschland (2005)

    Bosch, Gerhard; Kalina, Thorsten;

    Zitatform

    Bosch, Gerhard & Thorsten Kalina (2005): Entwicklung und Struktur der Niedriglohnbeschäftigung in Deutschland. In: Institut Arbeit und Technik (Hrsg.) (2005): Institut Arbeit und Technik : Jahrbuch 2005, S. 29-46.

    Abstract

    Die Analyse aktueller Zahlen zeigt, dass die lange gültige These, Deutschland sei ein Land mit geringen Anteilen von niedrig entlohnten Beschäftigten, so nicht richtig ist. Seit Mitte der 1990er Jahre nimmt der Anteil der gering bezahlten Beschäftigten zu. Das tatsächliche Ausmaß der Ungleichheit liegt über dem statistisch gemessenen, da viele Ausländer legal oder auch illegal Niedriglohnjobs ausüben. Die traditionellen Institutionen des deutschen Produktionsmodells einer diversifizierenden Qualitätsproduktion wurden durch eine Modernisierung der Berufsausbildung und eine Stärkung der Mitbestimmung der Betriebsräte in Klein- und Mittelbetrieben weiter entwickelt. Das Modell ist jedoch nicht mehr prägend für alle Industrien und Tätigkeiten wie in der Vergangenheit. Verbesserungen der Löhne und der Arbeitsbedingungen in der Metallindustrie ziehen nicht mehr entsprechende Verbesserungen in anderen Industrien automatisch nach sich. Das Tarifsystem erfüllt allerdings nicht mehr seine frühere Schutzfunktion für die Beschäftigten am Rande des Arbeitsmarktes; deshalb wird die Einführung eines Mindestlohns für sinnvoll gehalten. (IAB)

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  • Literaturhinweis

    Gender-Datenreport: kommentierter Datenreport zur Gleichstellung von Frauen und Männern in der Bundesrepublik Deutschland (2005)

    Cornelißen, Waltraud;

    Zitatform

    (2005): Gender-Datenreport. Kommentierter Datenreport zur Gleichstellung von Frauen und Männern in der Bundesrepublik Deutschland. München, 765 S.

    Abstract

    "Seit Bestehen der Bundesrepublik haben sich die Lebensverhältnisse von Frauen und Männern in Deutschland enorm verändert. Dieser Wandel wurde schon Ende der 70er-Jahre auf die Formel 'Vom Patriarchat zur Partnerschaft' gebracht. Der Datenreport zur Gleichstellung von Frauen und Männern trägt Fakten zur sozialen Lage und Lebensführung von Frauen und Männern zusammen. Der Datenreport zeigt, dass sich in vielen Bereichen Lebenssituationen und Teilhabechancen von Frauen und Männern in den letzten Jahren weiter einander angenähert haben.
    1. Bildung, Ausbildung und Weiterbildung
    In den letzten Jahren stieg das schulische Bildungsniveau überall in Europa an. Inzwischen sind 53 Prozent der Studierenden in der EU der 15 Frauen, in Deutschland 49,5 Prozent.
    2. Erwerbstätigkeit - Arbeitsmarktintegration von Frauen und Männer
    Überall in Europa sind Frauen zu einem geringeren Anteil erwerbstätig als Männer. In den skandinavischen Ländern und in manchen osteuropäischen Ländern sind die Geschlechterdifferenzen aber deutlich geringer als in Deutschland.
    3. Erwerbseinkommen von Frauen und Männern
    Gleich, welchen Datensatz man einer Analyse der Erwerbseinkommen zu Grunde legt, das Einkommen von Frauen liegt in Deutschland bei ungefähr gleicher Arbeitszeit mindestens 20 Prozent unter dem von Männern.
    4. Familien- und Lebensformen von Frauen und Männern
    In den meisten EU-Mitgliedsstaaten sind die Geburtenziffern erheblich gesunken. In Deutschland beträgt die Geburtenziffer im Jahr 2003 1,34 Kinder pro Frau und liegt damit unterhalb des Durchschnitts in Europa (1,46).
    5. Vereinbarkeit von Familie und Beruf
    Ein OECD-Vergleich zeigt, dass sich Deutschland - was die Erwerbsbeteiligung kinderloser Frauen betrifft - international gut behaupten kann, dass Deutschland aber im Ranking der Staaten erstaunlich weit zurückfällt, wenn man prüft, wie stark sich Mütter mit mehreren Kindern aus dem Erwerbsleben zurückziehen.
    6. Politische Partizipation und bürgerschaftliches Engagement
    Seit den 80er-Jahren nimmt die Zahl von Frauen in Spitzenpositionen von Politik und Parteien zu. Dies gilt inzwischen für Ministerämter, den Parteivorsitz bzw. die Parteivorstände und die Abgeordnetenmandate.
    7. Soziale Sicherung
    Der Anteil der Bevölkerung, der in Deutschland unterhalb der Armutsgrenze lebt, ist im Vergleich zu dem in vielen anderen europäischen Staaten relativ niedrig. Wie in fast allen europäischen Staaten liegt allerdings auch in Deutschland die Armutsquote von Frauen über der von Männern.
    8. Gesundheitsstatus und Gesundheitsrisiken von Frauen und Männern
    Frauen werden älter als Männer. Die Lebenserwartung von neugeborenen Mädchen beträgt in Deutschland heute 81 Jahre, die von neugeborenen Jungen 75 Jahre.
    9. Behinderung
    Die Situation behinderter Menschen wurde in den letzten Jahren durch gesetzliche Veränderungen (z.B. SGB IX, BGG u.a.), an deren Ausgestaltung politisch engagierte behinderte Frauen und Männer mitwirkten, verbessert.
    10. Gewalthandlungen und Gewaltbetroffenheit von Frauen und Männern
    Im Verlauf der letzten 15 Jahre ist bei vielen Gewaltdelikten ein Anstieg der Kriminalitätsbelastung sowohl bei Männern als auch bei Frauen zu verzeichnen. Dabei gibt es eine gewisse Angleichung zwischen den Geschlechtern." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Stellenbesetzungsprozesse im Bereich "einfacher" Dienstleistungen: Abschlussbericht (2005)

    Hierming, Bettina; Weinkopf, Claudia ; Jaehrling, Karen ; Vanselow, Achim; Kalina, Thorsten;

    Zitatform

    Hierming, Bettina, Karen Jaehrling, Thorsten Kalina, Achim Vanselow & Claudia Weinkopf (2005): Stellenbesetzungsprozesse im Bereich "einfacher" Dienstleistungen. Abschlussbericht. (Bundesministerium für Wirtschaft und Arbeit. Dokumentation 550), Berlin, 256 S.

    Abstract

    "Einfacharbeitsplätze und die Beschäftigungschancen von gering Qualifizierten spielen seit Jahren in der beschäftigungs- und arbeitsmarktpolitischen Debatte eine wichtige Rolle. In diesem Kontext wurden seit Ende der neunziger Jahre eine Reihe von Modellprojekten und -programmen gefördert, um die Wirksamkeit von 'Kombilöhnen' zu erproben - in Form von Einkommensbeihilfen an Beschäftigte oder als Zuschüsse an Unternehmen für die Schaffung zusätzlicher Arbeitsplätze mit eher niedriger Entlohnung. Hierzu zählte auch das Bundesprogramm 'Chancen und Anreize zur Aufnahme sozialversicherungspflichtiger Tätigkeiten' (CAST), in dessen Rahmen zwei unterschiedliche Förderinstrumente - das Mainzer Modell und das Modell der SaarGemeinschaftsinitiative (SGI-Modell) - erprobt wurden. Mit der Evaluierung des Programms wurde im Oktober 2000 ein Forschungsverbund unter Beteiligung des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB), des Instituts Arbeit und Technik (IAT) und von Dr. Bruno Kaltenborn beauftragt. Nachdem das CAST-Programm im Frühjahr 2003 vorzeitig ein-gestellt worden war, wurde mit dem Bundesministerium für Wirtschaft und Arbeit vereinbart, die Fragestellung der qualitativen Forschung durch das IAT auf Stellenbesetzungsprobleme und -prozesse im Bereich einfacher, eher niedrig bezahlter Tätigkeiten allgemein auszuweiten, um mehr Transparenz über Anforderungen und Einstellungskriterien der Unternehmen für solche Arbeitsplätze zu schaffen und damit Ansatzpunkte für eine gezielte Unterstützung der Integration von gering Qualifizierten identifizieren zu können. Dieser Frage wurde auf der Basis vorliegender Untersuchungen und -vor allem - eigener Betriebsfallstudien in verschiedenen Dienstleistungsbranchen nachgegangen. Hierbei ist deutlich geworden, dass von generellen Stellenbesetzungsproblemen bei solchen Tätigkeiten nicht die Rede sein kann (vgl. Teil B dieses Berichts). Einen zweiten Schwerpunkt des Projektes bildeten differenzierte Auswertungen vorliegender Daten zur Frage, wie sich die Beschäftigungssituation von gering Qualifizierten in den vergangenen Jahren entwickelt hat. Unsere Analysen zeigen, dass sich die Beschäftigungschancen gering Qualifizierter insbesondere am aktuellen Rand (zwischen 1999 und 2002) - anders als häufig angenommen - keineswegs durch-gängig weiter verschlechtert haben. Im Gegenteil: Ins-besondere in einigen Dienstleistungsbereichen haben gering Qualifizierte in jüngster Zeit sogar Beschäftigungsgewinne zu verzeichnen (vgl. Teil A dieses Berichtes)." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Mehr Minijobs = mehr Bewegung auf dem Arbeitsmarkt?: Fluktuation der Arbeitskräfte und Beschäftigungsstruktur in vier Dienstleistungsbranchen (2005)

    Kalina, Thorsten; Voss-Dahm, Dorothea;

    Zitatform

    Kalina, Thorsten & Dorothea Voss-Dahm (2005): Mehr Minijobs = mehr Bewegung auf dem Arbeitsmarkt? Fluktuation der Arbeitskräfte und Beschäftigungsstruktur in vier Dienstleistungsbranchen. (IAT-Report 2005-07), Gelsenkirchen, 10 S.

    Abstract

    "Bei den ausschließlich geringfügig Beschäftigten ist die Fluktuation mehr als doppelt so hoch wie bei voll sozialversicherungspflichtig Beschäftigten. Die starke Zunahme der geringfügigen Beschäftigung steigert durch das höhere Niveau der Fluktuation in dieser Beschäftigungsform die Arbeitsmarktdynamik - gesamtwirtschaftlich nur um 1-2 Prozentpunkte, in den Branchen mit hohem Anteil von Minijobs aber erheblich stärker. Die Branchenarbeitsmärkte im Hotel- und Gaststättengewerbe und im Reinigungsgewerbe sind zu charakterisieren durch einen hohen Anteil gering qualifizierter Beschäftigter, eine starke Verbreitung von Minijobs und eine hohe Fluktuation aller Beschäftigten. Die Branchenarbeitsmärkte im Einzelhandel sowie im Gesundheitssektor sind dagegen stark auf Beruflichkeit orientiert. In beiden Branchen liegt der Anteil von Beschäftigten mit abgeschlossener Berufsausbildung über dem gesamtwirtschaftlichen Durchschnitt. Das schlägt sich nieder in geringen Fluktuationsraten bei den voll sozialversicherungspflichtig Beschäftigten, nicht jedoch im Segment der Minijob-Beschäftigung. Wächst die Minijob-Beschäftigung in den Branchen mit hohen Anteilen von gering qualifizierten Beschäftigten weiter wie bisher, dann könnten gering qualifizierte Beschäftigte zunehmend Schwierigkeiten haben, ein existenzsicherndes Einkommen zu erzielen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Beschäftigungsperspektiven von gering Qualifizierten: Gewinne in einigen Dienstleistungsbereichen bei negativem Gesamttrend (2005)

    Kalina, Torsten; Weinkopf, Claudia ;

    Zitatform

    Kalina, Torsten & Claudia Weinkopf (2005): Beschäftigungsperspektiven von gering Qualifizierten. Gewinne in einigen Dienstleistungsbereichen bei negativem Gesamttrend. (IAT-Report 2005-10), Gelsenkirchen, 10 S.

    Abstract

    "Der Anteil von gering Qualifizierten an den sozialversicherungspflichtig Beschäftigten ist in Westdeutschland zwischen 1980 und 2002 von 30 % auf rund 17 % zurück gegangen. Die Arbeitslosenquote von Personen ohne Berufsausbildung ist seit Jahren deutlich überdurchschnittlich; die Schere wächst. Entgegen dem allgemeinen Trend haben gering Qualifizierte jedoch in den letzten Jahren (1999-2002) in einigen Bereichen Beschäftigungsgewinne zu verzeichnen. Dies betrifft vor allem Teile des Dienstleistungssektors - z. B. Hotel- und Gaststättengewerbe, Handel, Verkehr, Gesundheitswesen und Reinigungsgewerbe. Die positive Entwicklung in einigen Wachstumsberufen reichte allerdings nicht aus, um den generellen Trend des Beschäftigungsrückgangs umzukehren. Eine wesentliche Erklärung für die weiterhin schlechte Arbeitsmarktlage gering Qualifizierter liegt darin, dass sie von Beschäftigten mit abgeschlossener Berufsausbildung verdrängt werden." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Gründungen in Städten (2004)

    Fritsch, Michael ; Brixy, Udo ; Otto, Anne ; Niese, Michael;

    Zitatform

    Fritsch, Michael, Udo Brixy, Michael Niese & Anne Otto (2004): Gründungen in Städten. In: Zeitschrift für Wirtschaftsgeographie, Jg. 48, H. 3/4, S. 182-195.

    Abstract

    Im Mittelpunkt der Arbeit zum Gründungsgeschehen in Städten steht die Frage, inwiefern sich für die Städte Besonderheiten des Gründungsgeschehens feststellen lassen und wie diese Besonderheiten zu erklären sind. Nach einer Diskussion von Vor- und Nachteilen des Standortumfeldes für die Errichtung und Entwicklung von Betrieben in städtischen Verdichtungsräumen werden die räumlichen Strukturen von Gründungen in Westdeutschland aufgezeigt. Es schließt sich eine Analyse von potenziellen Einflussfaktoren auf das hohe Gründungsniveau in Städten an. Um das Entwicklungsumfeld für junge Betriebe in Agglomerationsräumen näher zu charakterisieren, werden die Überlebenschancen und Erfolgsaussichten von Gründungen in Städten untersucht. Bei der Frage, ob Städte in Bezug auf das Gründungsgeschehen gegenüber anderen Regionen im Vorteil sind, wird das deutlich höhere Maß an Marktdynamik und Turbulenz des Betriebsbestandes als ein Vorteil angesehen. (IAB)

    Beteiligte aus dem IAB

    Brixy, Udo ; Otto, Anne ;
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  • Literaturhinweis

    Zwischenbetrieblicher Arbeitsmarkt zwischen Instabilität und mühsamer Neustrukturierung: Arbeits- und Ergebnisbericht Teilprojekt B1 (2004)

    Grünert, Holle; Wiekert, Ingo; Buchheim, Silvio; Decdeli-Holzwarth, Hale; Kohte, Wolfgard; Pick, Daniela; Spangenberg, Constanze; Ketzmerick, Thomas; Lutz, Burkart; Nörenberg, Liane;

    Zitatform

    (2004): Zwischenbetrieblicher Arbeitsmarkt zwischen Instabilität und mühsamer Neustrukturierung. Arbeits- und Ergebnisbericht Teilprojekt B1. Jena u.a., 35 S.

    Abstract

    "Viele ostdeutsche Beschäftiger - vor allem kleinere Betriebe mit qualifikationsintensiven Produktions- bzw. Leistungskonzepten - werden in den kommenden Jahren durch die Altersstruktur ihrer Belegschaften dazu gezwungen, die bisher meist ausgeprägte Binnenorientierung ihrer Personalwirtschaft aufzugeben und sich weit stärker zum externen, zwischenbetrieblichen Arbeitsmarkt zu öffnen, um hier die benötigten Fachkräfte zu rekrutieren. Das Teilprojekt nimmt an, dass hiermit erhebliche qualitative und quantitative Ungleichgewichte ('mismatch') auf den entsprechenden Teilarbeitsmärkten, neuartige Herausforderungen für die individuellen und kollektiven Arbeitsmarktakteure und tiefgreifende Veränderungen in Struktur und Funktionsweise zwischenbetrieblicher Arbeitsmärkte für Fach- und Führungskräfte verbunden sein werden.
    Zentrale Absicht des Teilprojektes ist es, die heute bereits zu beobachtenden oder für die kommenden Jahre zu erwartenden Veränderungen in den Funktionsvoraussetzungen und der Funktionsweise zwischenbetrieblicher Arbeitsmärkte für wichtige Gruppen von Fachkräften mittlerer und höherer Qualifikation möglichst zeitnah, verlässlich und detailliert zu beschreiben und zu analysieren. Gleichzeitig will das Teilprojekt in enger Verbindung mit den empirisch-statistischen Erhebungen und Analysen die bereits begonnene konzeptuelle Klärung von wichtigen Konstituanten externer Arbeitsmärkte für Fachkräfte mittlerer und höherer Qualifikation fortsetzen.
    Um sowohl der Komplexität des Gegenstandes wie der Dynamik seiner Entwicklung Rechnung zu tragen, scheint ein Zwei-Ebenen-Ansatz angebracht:
    Auf der Makroebene des Beschäftigungssystems in Ostdeutschland oder in einzelnen ostdeutschen Bundesländern soll die Beobachtung wichtiger Entwicklungsdimensionen - institutionell-normative Regulierung, Aus- und Weiterbildung sowie Beschäftigungsstruktur und Mobilität - fortgeführt werden. Die empirische Grundlage soll vor allem geliefert werden durch eine Kombination der Auswertung amtlicher Datenbestände und bereits vorliegender, einschlägiger Untersuchungen mit eigenen Erhebungen (Weiterführung eines Expertenpanels und eine größere Betriebsbefragung zu Ausbildungs- und Rekrutierungsverhalten)." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Abschätzung des Bedarfs landwirtschaftlicher Fachkräfte unter Berücksichtigung der demografischen Entwicklung (Schwerpunkt neue Bundesländer) (2004)

    Wiener, Bettina; Richter, Thomas ; Teichert, Holger;

    Zitatform

    Wiener, Bettina (2004): Abschätzung des Bedarfs landwirtschaftlicher Fachkräfte unter Berücksichtigung der demografischen Entwicklung (Schwerpunkt neue Bundesländer). (Forschungsberichte aus dem zsh *2004-02), Halle, 80 S.

    Abstract

    Die Beschäftigtenzahlen in der Landwirtschaft gehen seit Jahrzehnten kontinuierlich zurück. Trotzdem werden auch in Zukunft qualifizierte Nachfolger für die betrieblichen Abläufe gebraucht. Der Bericht konzentriert sich auf die ostdeutschen Besonderheiten der Fachkräfteentwicklung in der Landwirtschaft. Die ostdeutschen landwirtschaftlichen Betriebe sind in Hinblick auf Fläche und Beschäftigtenzahl größer als westdeutsche, und das Durchschnittsalter der Beschäftigten in der ostdeutschen Landwirtschaft ist deutlich höher als in Westdeutschland. Von dem massiven Beschäftigungsabbau nach der Wiedervereinigung waren vor allem Frauen betroffen. Insgesamt werden Frauen in der Landwirtschaft zu wenig ausgebildet und beschäftigt. Das Qualifikationsniveau in der Landwirtschaft wächst kontinuierlich. Während in Ostdeutschland ein Mangel an akademischem Nachwuchs für Führungsaufgaben herrscht, fehlen in Westdeutschland Nachfolger in Familienunternehmen. Die Landwirtschaft muss sich bemühen, leistungsstarke Jugendliche für Ihre Ausbildungsgänge zu gewinnen. Frauen und Quereinsteiger sollten bei der Ausbildung des Nachwuchses stärker berücksichtigt werden. (IAB)

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