FDZ-Literatur / FDZ Literature
Die FDZ-Literaturdatenbank umfasst neben Datensatzbeschreibungen und Methodenberichten die zahlreichen Forschungsarbeiten, die auf Basis der am FDZ angebotenen Daten entstanden sind. Hier finden Sie aktuell laufende Projekte von FDZ-Nutzenden.
Darüber hinaus stehen die Literaturdatenbank zum IAB-Betriebspanel sowie die Literaturdatenbank zum PASS zur Verfügung.
Apart from dataset descriptions and methodology reports, the FDZ literature database contains numerous research papers written on the basis of the data provided by the FDZ. Here you can find currently ungoing research projects of FDZ users.
In addition, literature databases on the IAB Establishment Panel and the Panel Study Labour Market and Social Security (PASS) are available for research.
- FDZ Publikationen / FDZ publications
- Arbeiten und Lernen im Wandel / Working and Learning in a Changing World (ALWA)
- BA-Beschäftigtenpanel / BA Employment Panel
- Berufliche Weiterbildung und lebenslanges Lernen (WeLL)/Further Training and Lifelong Learning (WeLL
- Berufstätigenerhebung 1989 (BTE1989) / Employment survey for East Germany (DDR) 1989 (BTE1989)
- Beschäftigtenbefragung "Bonuszahlungen, Lohnzuwächse und Gerechtigkeit" - BLoG
- Betriebsbefragung IAB-IZA-ZEW-Arbeitswelt 4.0 (BIZA) und DiWaBe-Beschäftigtenbefragung
- Biografiedaten dt. Sozialversicherungsträger / Biographical data of social insurances (BASiD)
- Children of Immigrants Longitudinal Survey in Four European Countries - Germany verknüpft mit administrativen Daten des IAB
- Daten der Treuhandanstalt verknüpft mit Betriebs-Historik-Panel (THA-BHP)
- Datensatz NEPS-SC1-ADIAB Neugeborene
- Datensatz NEPS-SC3-ADIAB Schüler Klasse 5
- Datensatz NEPS-SC4-ADIAB Schüler Klasse 9
- Datensatz NEPS-SC5-ADIAB Studierende
- Datensatz NEPS-SC6-ADIAB Erwachsene
- Datensatz SOEP-CMI-ADIAB
- Datenspeicher Gesellschaftliches Arbeitsvermögen verknüpft mit administrativen Daten des IAB (GAV-ADIAB) 1975-2019
- GAW-IAB-Gründerbefragung
- German Management and Organizational Practices (GMOP) Survey
- IAB-BAMF-SOEP Befragung von Geflüchteten
- IAB-Beschäftigtenstichprobe / IAB Employment Sample
- IAB-Betriebs-Historik-Panel / IAB Establishment History Panel
- IAB-Betriebspanel / IAB Establishment Panel
- IAB-Datensatz BeCovid
- IAB-Datensatz HOPP
- IAB-Linked-Employer-Employee-Datensatz (LIAB) / Linked Employer-Employee Data from the IAB
- IAB-Querschnittsbefragung / Cross-sectional survey
- IAB-SOEP Migrationsstichprobe (IAB-SOEP MIG)
- IAB-Stellenerhebung / IAB Job Vacancy Survey
- IZA/IAB Administrativer Evaluationsdatensatz (AED und LED) / IZA Evaluation Dataset Survey
- Kundenbefragung zu Organisationsstrukturen nach SGB II / Client survey on German SGBII-Agencies
- LidA - Leben in der Arbeit
- Linked Inventor Biography Data
- Linked Personnel Panel (LPP)
- Mannheimer Unternehmenspanel (MUP) verknüpft mit Daten des IAB
- Panel Arbeitsmarkt und soziale Sicherung (PASS) / Panel Study Labour Market and Social Security
- Stichprobe Integrierter Employer-Employee Daten (SIEED)/Sample of Integrated Employer-Employee Data
- Stichprobe der Integr. Arbeitsmarktbiografien/Sample of integrated labour market biographies (SIAB)
- Stichprobe der Integrierten Grundsicherungsbiografien (SIG)
- Stichprobe des Administrative Wage and Labor Market Flow Panel (FDZ-AWFP)
- Studie Mentale Gesundheit bei der Arbeit (S-MGA)
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Literaturhinweis
Demographischer Wandel, alternde Belegschaften und Betriebsproduktivität (2008)
Veen, Stephan;Zitatform
Veen, Stephan (2008): Demographischer Wandel, alternde Belegschaften und Betriebsproduktivität. (Beiträge zur Personal- und Organisationsökonomik 18), München u.a.: Hampp, 177 S.
Abstract
Unternehmen und Betriebe werden im Zuge des demografischen Wandels in den nächsten Jahrzehnten mit zunehmend alternden und zunehmend altersheterogenen Belegschaften konfrontiert sein. Vor diesem Hintergrund untersucht der Autor, wie sich sowohl eine durchschnittliche Alterung der Arbeitnehmer als auch Veränderungen in der Alterszusammensetzung von Belegschaften auf die betriebliche Produktivität auswirken. In einem ersten Schritt wird die Literatur zur Entwicklung der individuellen Produktivität mit zunehmendem Alter systematisch und interdisziplinär ausgewertet. In einer eigenen empirischen Analyse wird dann auf Basis eines repräsentativen verknüpften Arbeitgeber-Arbeitnehmer-Datensatzes ein umgekehrt U-förmiger Verlauf zwischen Belegschaftsalter und betrieblicher Produktivität nachgewiesen. Dabei wird auch gezeigt, dass der konkrete Alters-Produktivitätsverlauf für unterschiedliche Berufsgruppen sehr verschieden ist und physiologische Alterungsprozesse in Unternehmen vergleichsweise lange hinausgeschoben werden können. Über die individuellen Alterseffekte hinausgehend wird untersucht, welche Effekte aus einer veränderten Alterszusammensetzung von Belegschaften folgen. Bei steigender Altersheterogenität stehen zunehmende Kommunikations- und Koordinationskosten zunehmenden Erträgen aus einer verstärkten Vielfalt an Ideen und Problemlösungsansätzen gegenüber. Es wird empirisch belegt, dass die Art des Arbeitsplatzes eine entscheidende Rolle dabei spielt, ob die Kosten oder die Erträge überwiegen, wobei in Betrieben mit eher kreativen und innovativen Aufgaben die positiven Effekte überwiegen. (IAB)
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Literaturhinweis
Niedrig- und Mindestlöhne: eine Analyse aus der Gender-Perspektive (2008)
Zitatform
Weinkopf, Claudia (2008): Niedrig- und Mindestlöhne. Eine Analyse aus der Gender-Perspektive. In: F. Maier & A. Fiedler (Hrsg.) (2008): Verfestigte Schieflagen : ökonomische Analysen zum Geschlechterverhältnis, S. 17-35.
Abstract
Der Beitrag zeigt auf, dass der wachsende Niedriglohnsektor in Deutschland vor allem ein Beschäftigungsbereich für Frauen ist. Danach arbeiten Frauen überdurchschnittlich oft zu Löhnen, die als Niedriglöhne zu kennzeichnen sind. Die öffentlichen Kontroversen um den Mindestlohn haben die Geschlechterdimension dieses Problems entweder ignoriert oder (Stichwort: Zuverdienerinnen) sogar zum Anlass genommen, die Berechtigung eines Mindestlohns zu bestreiten. Im Beitrag wird detailliert analysiert, ob und wenn ja, welchen Beitrag ein gesetzlicher Mindestlohn zur Verbesserung der materiellen Situation von Frauen leisten kann. Dabei erläutert die Autorin unter Einbeziehung von Forschungsergebnissen aus Ländern, in denen ein gesetzlicher Mindestlohn festgelegt ist, welche Folgen für Beschäftigung und Einkommen zu erwarten sind und inwieweit ein gesetzlicher Mindestlohn die ökonomische Lage von Frauen verbessern kann. Sie kommt zu dem Schluss, dass ein gesetzlicher Mindestlohn alleine nicht automatisch zu einer eigenständigen Existenzsicherung von Frauen führen würde. 'Aber eine solche verbindliche Lohnuntergrenze wäre ein äußerst wichtiger Schritt in diese Richtung.' (IAB)
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Literaturhinweis
Entwicklung der geringfügigen Beschäftigung in Deutschland unter Berücksichtigung der Arbeitsmarktreformen der Bundesregierung: eine wirtschaftspolitisch-statistische Analyse seit der Wiedervereinigung (2007)
Borm, Robert;Zitatform
Borm, Robert (2007): Entwicklung der geringfügigen Beschäftigung in Deutschland unter Berücksichtigung der Arbeitsmarktreformen der Bundesregierung. Eine wirtschaftspolitisch-statistische Analyse seit der Wiedervereinigung. Hamburg: Diplomica-Verl., 83 S.
Abstract
"Mit der Arbeit wird ein Segment des Arbeitsmarktes beleuchtet, dass in den letzten Jahren durch steigende Beschäftigtenzahlen für Gesprächsstoff sorgte. Die geringfügige Beschäftigung hat sich während der 1990er Jahre zu einem stillen Riesen entwickelt und ist heute ein unverzichtbares Instrument des deutschen Arbeitsmarktes. Im Juni 2006 befanden sich 6,7 Mio. Personen bzw. 17,2% aller Erwerbstätigen in einer geringfügigen Beschäftigung. 1992 waren es dagegen nur rund 3,2 Mio. bzw. 8,7% aller Erwerbstätigen. Dieser, zur sozialversicherungspflichtigen Beschäftigung gegenläufige Trend, führte zu einer stärkeren Beachtung in der Politik. Mit zwei Reformen versuchte der Gesetzgeber, maßgeblich Einfluss auf Entwicklung und Struktur der geringfügigen Beschäftigung zu nehmen. Diese beiden Reformen, das '630-DM-Gesetz' vom 24.03.1999 und die 'Minijob-Reform' vom 14.11.2002, hatten allerdings gegensätzliche Charaktere. Die erste Reformmaßnahme war ein Versuch, die geringfügige Beschäftigung einzudämmen, mit der zweiten Reform versuchte man sie auszuweiten. Gang der Untersuchung: Ein zentraler Punkt dieser Arbeit wird es sein, in einer empirischen Analyse zu untersuchen, wie sich diese Kehrtwende in der Politik auf die geringfügige Beschäftigung ausgewirkt hat. Als Datengrundlage für die Analyse dient das vergleichsweise neue Beschäftigtenpanel der Bundesagentur für Arbeit (BA), das im Gegensatz zu den etablierten Datenquellen auf prozessbasierten Daten der Beschäftigtenstatistik der BA zurückgreift." (Textauszug, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Arbeiten für wenig Geld: Niedriglohnbeschäftigung in Deutschland (2007)
Zitatform
Bosch, Gerhard & Claudia Weinkopf (Hrsg.) (2007): Arbeiten für wenig Geld. Niedriglohnbeschäftigung in Deutschland. Frankfurt am Main u.a.: Campus-Verl., 319 S.
Abstract
"Seit Mitte der 1990er Jahre steigt die Niedriglohnbeschäftigung in Deutschland sprunghaft an. Was sind die Triebkräfte dieser Entwicklung? Welche Arbeitsplätze sind besonders betroffen? Anhand der Beispiele Call Center, Einzelhandel, Ernährungsindustrie, Hotel und Krankenhaus verleihen die Autoren des Bandes der Niedriglohnarbeit in Deutschland ein Gesicht und zeigen, wo politischer Handlungsbedarf besteht, etwa die Einführung von Mindestlöhnen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Programmierbeispiele zur Aufbereitung von FDZ Personendaten in STATA (2007)
Drews, Nils; Groll, Dominik; Jacobebbinghaus, Peter;Zitatform
Drews, Nils, Dominik Groll & Peter Jacobebbinghaus (2007): Programmierbeispiele zur Aufbereitung von FDZ Personendaten in STATA. (FDZ-Methodenreport 06/2007 (de)), Nürnberg, 49 S.
Abstract
"Der FDZ-Methodenreport soll das Einarbeiten in die Personendaten des FDZ der BA im IAB vereinfachen und so zu Zeitersparnissen führen. Die vorgestellten Programme stammen aus unserem 'Workshop zur Einführung in das Arbeiten mit den Personendaten der BA und des IAB', den wir in den letzten Jahren wiederholt für neue Nutzer unserer Daten angeboten haben. Wir haben die Programme in diesem FDZ-Methodenreport zusammengestellt und dokumentiert, damit sie zum einen allen Nutzern zur Verfügung stehen und damit zum anderen das Vor- und Nachbereiten zukünftiger Workshops erleichtert wird. Beispielhaft für die FDZ Personendaten wird hier die Stichprobe der Integrierten Erwerbsbiografien (IEBS) verwendet. Die Programme laufen also mit den IEBS-Testdaten, die an gleicher Stelle wie dieser Methodenreport zum Download bereit stehen. Sie sind aber auch für andere Personendaten des FDZ relevant, insbesondere Daten in Spellform wie die IABS und das LIABLängsschnittmodell. Um die Programme zu verstehen, empfiehlt es sich die ersten beiden Kapitel des FDZ-Datenreports 6/2005 zur IEBS zu lesen. Weiterhin sind Grundkenntnisse in der Verwendung von Stata erforderlich." (Autorenreferat, IAB-Doku)
Weiterführende Informationen
Anlage zum FDZ-Methodenreport Nr. 06/2007: Data-files.zip -
Literaturhinweis
Marginal employment and the demand for heterogeneous labour: empirical evidence from a multi-factor labour demand model for Germany (2007)
Zitatform
Freier, Ronny & Viktor Steiner (2007): Marginal employment and the demand for heterogeneous labour. Empirical evidence from a multi-factor labour demand model for Germany. (DIW-Diskussionspapiere 662), Berlin, 30 S.
Abstract
"We develop a structural multi-factor labour demand model which distinguishes between eight labour categories including non-standard types of employment such as marginal employment. The model is estimated for both the number of workers and total working hours using a new panel data set. For unskilled and skilled workers in full-time employment, we find labour demand elasticities similar to previous estimates for the west German economy. Our new estimates of own-wage elasticities for marginal employment range between -.4 (number of male workers in west Germany) to -1 (working hours for women). We illustrate the implications of these estimates by simulating the likely labour demand effects of the recent increase of employers' social security contributions (SSC) on marginal employment in Germany." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Marginal employment: Stepping stone or dead end?: evaluating the German experience (2007)
Zitatform
Freier, Ronny & Viktor Steiner (2007): Marginal employment: Stepping stone or dead end? Evaluating the German experience. (IZA discussion paper 3175), Bonn, 30 S.
Abstract
"'Marginal employment', i.e. employment at low working hours and earnings not covered by social security, has been gaining importance in the German economy over the past decade. Using a large newly available panel data set and statistical matching techniques, we analyse the effects of marginal employment on future individual outcome variables such as unemployment, regular employment and earnings. In addition to average treatment effects, we calculate dynamic and cumulative treatment effects accounting for total time spent in various labor market states and related earnings over a period of three years. We find that marginal employment (i) does not affect time spent in regular employment within a three-years' observation period, (ii) reduces future unemployment, (iii) slightly increases cumulated future earnings, on average, and (iv) is associated with a small negative cumulative earnings effect for older workers in west Germany." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Marginal employment: Stepping stone or dead end?: evaluating the German experience (2007)
Zitatform
Freier, Ronny & Viktor Steiner (2007): Marginal employment: Stepping stone or dead end? Evaluating the German experience. (DIW-Diskussionspapiere 744), Berlin, 31 S.
Abstract
"'Marginal employment', i.e. employment at low working hours and earnings not covered by social security, has been gaining importance in the German economy over the past decade. Using a large newly available panel data set and statistical matching techniques, we analyse the effects of marginal employment on future individual outcome variables such as unemployment, regular employment and earnings. In addition to average treatment effects, we calculate dynamic and cumulative treatment effects accounting for total time spent in various labor market states and related earnings over a period of three years. We find that marginal employment (i) does not affect time spent in regular employment within a three-years' observation period, (ii) reduces future unemployment, (iii) slightly increases cumulated future earnings, on average, and (iv) is associated with a small negative cumulative earnings effect for older workers in west Germany." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Das BA-Beschäftigtenpanel und weitere Daten des FDZ der BA im IAB (2007)
Zitatform
Müller, Dana & Alexandra Schmucker (2007): Das BA-Beschäftigtenpanel und weitere Daten des FDZ der BA im IAB. In: Deutsche Rentenversicherung Bund (Hrsg.) (2007): Erfahrungen und Perspektiven : Bericht vom dritten Workshop des Forschungsdatenzentrums der Rentenversicherung (FDZ-RV) vom 26. bis 28. Juni 2006 in Bensheim (DRV-Schriften, 55/2006), S. 97-115.
Abstract
Das BA-Beschäftigtenpanel (BAP) wurde im Rahmen eines Projekts zur Verbesserung des Datenzugangs zu den Einzeldaten der Beschäftigtenstatistik der Bundesagentur für Arbeit (BA) 1999 bis 2004 entwickelt. Mit Gründung des Forschungsdatenzentrum (FDZ) der BA im Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) 2004 wurde die Betreuung des Datensatzes an das FDZ übergeben. 2005 wurde der Datensatz aktualisiert. Das BAP umfasst zurzeit die Jahre 1998 bis 2003 und steht sowohl als Scientific Use File (SUF) als auch als schwach anonymisierter Datensatz zur Verfügung. Der Beitrag erläutert Meldeverfahren und Datenbasis sowie Besonderheiten und Anwendungsbeispiele des BAP. Zur Abbildung der Vielfalt des Datensatzes werden zum einen deskriptive Analysen zu den verschiedenen Beschäftigungsformen und zum anderen Ergebnisse einer multivariaten Analyse zu den Einflussfaktoren zur Aufnahme eines Nebenjobs vorgestellt. Hierzu wurde der Querschnittsdatensatz für das zweite Quartal 2003 (Welle 22) verwendet. Abschließend erläutert der Beitrag verschiedene Zugangsmöglichkeiten zu den Daten des BA-Beschäftigtenpanels und gibt weitere Informationen zum FDZ und seinen Bestand an weiteren Personen- und Betriebsdaten und deren Zugangsmöglichkeiten. (IAB)
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Literaturhinweis
Arbeitseinkommen in den Gesundheits- und Krankenpflegeberufen in Deutschland 1998-2003 (2007)
Zitatform
Thiele, Günter & Lutz Bellmann (2007): Arbeitseinkommen in den Gesundheits- und Krankenpflegeberufen in Deutschland 1998-2003. In: Pflege und Gesellschaft, Jg. 12, H. 4, S. 360-379.
Abstract
"In der Studie wird die Einkommensentwicklung der Gesundheits- und Krankenpflegerinnen sowie der Helferinnen in der Krankenpflege in Deutschland für die Jahre 1998 und 2003 betrachtet. Datengrundlage für die empirische Studie bildet das Beschäftigtenpanel der Bundesagentur für Arbeit, das sowohl individuelle als auch betriebliche Merkmale enthält. Die wesentlichen Ergebnisse der Studie lassen sich wie folgt zusammenfassen: Gesundheits- und Krankenpflegerinnen und Gesundheits- und Krankenpfleger erzielen ihr höchstes sozialversicherungspflichtiges Bruttoentgelt in West- wie in Ostdeutschland in den Hochschulkliniken wie in den Krankenhäusern, das niedrigste in den ambulanten sozialen Diensten. Am besten werden Gesundheits- und Krankenpflegerinnen in Westdeutschland im Alter von 41 bis 50 Jahren, am schlechtesten solche im Alter bis 21 Jahren in Ostdeutschland entlohnt. In kleinen Pflegeeinrichtungen lag das Bruttoentgelt bei 1.460 Euro monatlich. Berücksichtigt man bei diesem Vergleich der Bruttoentgelte zwischen West und Ost noch die BAT-Angleichung so liegt die Spanne zwischen dem höchsten und dem niedrigsten Bruttoentgelt etwa bei ca. 1.300 Euro monatlich. Die Einkommensunterschiede bzw. die Lohndifferentiale in Bezug auf die betrachteten Einrichtungen, dem Alter sowie die Betriebsgröße haben sich von 1998 auf2003 sowohl in West- wie in Ostdeutschland vergrößert." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Area interpolation in presence of measurement error and an application to German administrative data (2006)
Zitatform
Arntz, Melanie & Ralf A. Wilke (2006): Area interpolation in presence of measurement error and an application to German administrative data. (FDZ-Methodenreport 01/2006 (en)), Nürnberg, 33 S.
Abstract
Während sich die Daten der Bundesagentur für Arbeit auf Arbeitsamtbezirke beziehen, sind die amtlichen Daten des Statistischen Bundesamtes nach Landkreisen aufgeschlüsselt. In der angewandten Forschung ist es häufig notwendig, solche unterschiedlichen Datenquellen zu kombinieren, ohne dass genaue Regeln für ihre Verknüpfung und Mischung bekannt sind. Der Beitrag diskutiert verschiedene Interpolationsmethoden für raumbezogene Daten, wobei Attribute von Arbeitsamtsbezirken Landkreisen zugewiesen werden - und umgekehrt. Hierzu wird ein 'dasymmetrisches Gewichtungsverfahren' basierend auf geschätzten Intersektionen angewandt. Die theoretische Grundlage stellt eine Erweiterung des kartographischen Ansatzes von Goodchild und Lam (1980) auf Messfehler in den zugrunde liegenden Karten dar. Außerdem werden Bedingungen herausgearbeitet, unter denen die Wahl der Interpolationsmethode keine Rolle spielt. Die theoretischen Ergebnisse werden durch eine Simulationsstudie bestätigt. Die Anwendung auf deutsche prozessproduzierte Daten bestätigt die Robustheit der Schätzungen hinsichtlich der Wahl der Interpolationsmethode. Eine Gewichtungsmatrix für raumbezogene Daten der zwei größten deutschen Datenproduzenten wird entwickelt. (IAB)
Weiterführende Informationen
Anlage zum FDZ-Methodenreport Nr. 01/2006: Stata-Dateien mit den Gewichten: Gewichte.zip -
Literaturhinweis
Gesetzliche Mindestlöhne auch in Deutschland? (2006)
Zitatform
Bosch, Gerhard & Claudia Weinkopf (2006): Gesetzliche Mindestlöhne auch in Deutschland? (Gesprächskreis Arbeit und Qualifizierung), Bonn, 66 S.
Abstract
"Die Expertise zeigt: Die häufig geführte Auseinandersetzung um die Notwendigkeit der Einführung eines Niedriglohnsektors ist eine 'Phantomdebatte'. Nach den Berechnungen der AutorInnen haben 17% der Vollzeitbeschäftigten einen Lohn unterhalb der Niedriglohnschwelle. Der Niedriglohnsektor existiert in Deutschland also bereits und er ist keine Randerscheinung - Tendenz steigend. Im internationalen Vergleich liegt Deutschland inzwischen mit dem Anteil an Niedriglohnbeschäftigten über dem EU-Durchschnitt. Auch die Strukturanalyse der Niedriglohnbeschäftigung ist aufschlussreich: So sind z. B. Frauen stärker betroffen als Männer, Junge stärker als Ältere, manche Wirtschaftszweige stärker als andere, Beschäftigte in Kleinbetrieben mehr als die in großen Unternehmen. Die Gründe für diese Entwicklung sehen die AutorInnen u.a. in der abnehmenden Bedeutung der Tarifbindung für die Lohnentwicklung in Deutschland. Ein starkes Argument gegen die Einführung von Mindestlöhnen ist ihr vermuteter negativer Effekt auf die Beschäftigungsentwicklung. Die AutorInnen setzen sich deshalb sowohl mit theoretischen Überlegungen als auch mit den empirischen Befunden zu diesem Thema detailliert auseinander. Fazit: Eindeutige Belege für negative Beschäftigungseffekte können aus den Studien nicht abgeleitet werden. Entscheidend für die Akzeptanz und die Wirksamkeit von Mindestlöhnen ist die Gestaltung des Einführungsprozesses. Dies wird am Beispiel der Einführung des NMW (National Minimum Wage) in Großbritannien ausführlich beschrieben. Die Mitwirkung der Sozialpartner, die Expertise der Wissenschaft sowie eine strikte Fakten- und Sachorientierung waren wesentliche Voraussetzungen für diese Erfolgsstory. Nachweislich haben Mindestlöhne hier der Beschäftigung nicht geschadet. Das Beispiel zeigt auch, dass Mindestlöhne als Ordnungsinstrumente für den Arbeitsmarkt unter verschiedenen Aspekten sinnvoll sind. 'Neben der Armutsbekämpfung geht es um die Garantie fairer Wettbewerbsbedingungen, die Setzung von Anreizen zur Weiterbildung und Innovationen, um die Schonung der Staatskassen und um die Glaubwürdigkeit des Sozialstaates'. Abschließend werden die Argumente und Fakten zusammengeführt und verdichtet und die Perspektiven für die Einführung eines gesetzlichen Mindestlohns skizziert." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Beschreibung der Merkmale aus den Personendatenbanken IEBS, IABS und LIAB, Version 1.0: Handbuch-Version 1.0.0 (2006)
Dundler, Agnes;Zitatform
Dundler, Agnes (2006): Beschreibung der Merkmale aus den Personendatenbanken IEBS, IABS und LIAB, Version 1.0. Handbuch-Version 1.0.0. (FDZ-Datenreport 04/2006 (de)), Nürnberg, 54 S.
Abstract
"Zu den Personendaten des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) und der Bundesagentur für Arbeit (BA),die vom Forschungsdatenzentrum (FDZ) angeboten werden, gehören die Integrierten Erwerbsbiografien (IEBS), die IAB-Beschäftigtenstichprobe 1975-2001 (IABS 1975-2001), das BA-Beschäftigtenpanel und der Linked-Employer-Employee-Datensatz (LIAB). Der vorliegende Datenreport stellt eine vereinheitlichte Datenbeschreibung der Personenmerkmale der IEBS, IABS und des LIAB dar und ermöglicht somit einen besseren Überblick über das Datenangebot des Forschungsdatenzentrums (FDZ) der BA im IAB. Das BA-Beschäftigtenpanel wird zu einem späteren Zeitpunkt in die gemeinsame Datenbeschreibung aufgenommen. Der vorliegende Datenreport soll zur Überschaubarkeit des Datenangebots der Personendaten des IAB dienen. Die detaillierten Beschreibungen der einzelnen Variablen mit den Ausprägungen und Häufigkeitstabellen sind den entsprechenden Datenreporten der IEBS2, IABS3 und des LIAB4 zu entnehmen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
Weiterführende Informationen
English version -
Literaturhinweis
Description of the person-related variables from the datasets IEBS, IABS and LIAB, Version 1.0: handbook version 1.0.0 (2006)
Dundler, Agnes;Zitatform
Dundler, Agnes (2006): Description of the person-related variables from the datasets IEBS, IABS and LIAB, Version 1.0. Handbook version 1.0.0. (FDZ-Datenreport 04/2006 (en)), Nürnberg, 54 S.
Abstract
"Zu den Personendaten des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) und der Bundesagentur für Arbeit (BA),die vom Forschungsdatenzentrum (FDZ) angeboten werden, gehören die Integrierten Erwerbsbiografien (IEBS), die IAB-Beschäftigtenstichprobe 1975-2001 (IABS 1975-2001), das BA-Beschäftigtenpanel und der Linked-Employer-Employee-Datensatz (LIAB). Der vorliegende englischsprachige Datenreport stellt eine vereinheitlichte Datenbeschreibung der Personenmerkmale der IEBS, IABS und des LIAB dar und ermöglicht somit einen besseren Überblick über das Datenangebot des Forschungsdatenzentrums (FDZ) der BA im IAB. Das BA-Beschäftigtenpanel wird zu einem späteren Zeitpunkt in die gemeinsame Datenbeschreibung aufgenommen. Der vorliegende Datenreport soll zur Überschaubarkeit des Datenangebots der Personendaten des IAB dienen. Die detaillierten Beschreibungen der einzelnen Variablen mit den Ausprägungen und Häufigkeitstabellen sind den entsprechenden Datenreporten der IEBS2, IABS3 und des LIAB4 zu entnehmen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
Hier finden Sie die deutschsprachige Ausgabe des Datenreports:
http://fdz.iab.de/187/section.aspx/Publikation/k061106f28Weiterführende Informationen
German version -
Literaturhinweis
Der Arbeitsmarkt für 'einfache' Dienstleistungstätigkeiten: Beschäftigungschancen für gering Qualifizierte? (2006)
Zitatform
Hieming, Bettina, Karen Jaehrling, Thorsten Kalina, Achim Vanselow & Claudia Weinkopf (2006): Der Arbeitsmarkt für 'einfache' Dienstleistungstätigkeiten: Beschäftigungschancen für gering Qualifizierte? In: Sozialer Fortschritt, Jg. 55, H. 8, S. 208-214.
Abstract
"Mit dem Rückgang einfacher Arbeitsplätze im produzierenden Gewerbe haben sich beschäftigungspolitische Überlegungen, wie die Arbeitsmarktintegration von gering Qualifizierten verbessert werden kann, auf den Dienstleistungssektor verlagert. Der vorliegende Beitrag analysiert auf der Basis quantitativer und qualitativer Untersuchungen, inwiefern hier tatsächlich Arbeitsplätze entstehen, die auch formal gering Qualifizierten offen stehen. Für die letzten Jahre können zwar Dienstleistungsberufe identifiziert werden, in denen die Beschäftigung gering Qualifizierter leicht zugenommen hat, aber dies hat die Beschäftigungsverluste in anderen Bereichen nicht kompensieren können. Eine Ursache hierfür besteht darin, dass Positionen, die in der Vergangenheit Beschäftigungschancen für gering Qualifizierte geboten haben, in zunehmendem Maße von formal Qualifizierten besetzt werden. Qualitative Analysen der Rekrutierungsstrategien von Unternehmen beleuchten die Hintergründe der zunehmenden Konkurrenz gering Qualifizierter mit Qualifizierten und anderen Personengruppen. Offenbar ist dieser Trend u.a. darauf zurückzuführen, dass die Anforderungen für 'einfache' Dienstleistungstätigkeiten häufig keineswegs gering sind." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
BA-Beschäftigtenpanel 1998-2005: Codebuch Anlageband (2006)
Schmucker, Alexandra; Seth, Stefan;Zitatform
Schmucker, Alexandra & Stefan Seth (2006): BA-Beschäftigtenpanel 1998-2005. Codebuch Anlageband. (FDZ-Datenreport 05/2006 (Anlageband) (de)), Nürnberg, 116 S.
Abstract
Der Anlageband informiert über
- die Kreiskennziffern des Arbeits- bzw. Wohnortes
- Arbeitsamtbezirke des Arbeits- bzw. Wohnortes
- Wirtschaftszweig nach BA-Klassifikation 1993
- Wirtschaftszweig nach BA-Klassifikation 2003
- Berufsordnung nach der BA-Klassifikation
- Staatsangehörigkeit
- die Meldevordrucke
- Auszug aus "Schlüsselverzeichnis für die Angaben zur Tätigkeit in den Meldungen zur Sozialversicherung"
- Auszug aus "Gemeinsames Rundschreiben 'Gemeinsames Meldeverfahren zur Kranken-, Pflege-, Renten- und Arbeitslosenversicherung' vom 15.07.1998 in der Fassung vom 23.02.2005". (IAB2)Beteiligte aus dem IAB
Schmucker, Alexandra;Weiterführende Informationen
FDZ-Datenreport 05/2006: BA-Beschäftigtenpanel 1998-2005 -
Literaturhinweis
BA-Beschäftigtenpanel 1998-2005: Codebuch (2006)
Schmucker, Alexandra; Seth, Stefan;Zitatform
Schmucker, Alexandra & Stefan Seth (2006): BA-Beschäftigtenpanel 1998-2005. Codebuch. (FDZ-Datenreport 05/2006 (de)), Nürnberg, 134 S.
Abstract
Zur Verbesserung des Datenzugangs zu den beschäftigungsstatistischen Einzeldaten der BA wurde das faktisch anonymisierte Scientific Use File "BA-Beschäftigtenpanel" erstellt. Die vorrangige Datenquelle für das Panel sind die Meldedaten aus der Beschäftigungsstatistik. Auf dieser Grundlage wurden anonymisierte Stichprobendatensätze erzeugt und jeweils um Betriebsdaten der Beschäftigungsbetriebe ergänzt. Das Codebuch bietet einen Überblick u. a. über die Variablen, die Datenquellen, die Stichprobenziehung, die Anonymisierung. Es werden auch die Veränderungen des Datensatzes bis 2005 dargestellt. (IAB2)
Beteiligte aus dem IAB
Schmucker, Alexandra;Weiterführende Informationen
Anlageband zum FDZ-Datenreport Nr. 05/2006 -
Literaturhinweis
Development and structure of low-wage work in Germany (2005)
Bosch, Gerhard; Kalina, Thorsten;Zitatform
Bosch, Gerhard & Thorsten Kalina (2005): Development and structure of low-wage work in Germany. Gelsenkirchen, 12 S.
Abstract
"The extent of low-wage work in Germany is hotly debated. In international comparisons from the mid-90s, Germany is often classified as a country with a low wage dispersion. Compared to the USA and UK, Germany has a relatively equal income structure and a small proportion of low-paid workers (OECD 1996; OECD 1997). Only in the Scandinavian countries is income inequality even lower. Furthermore, the OECD's international comparative studies show that the chances of low-paid workers obtaining a better-paid job are higher in Germany than in the United States, a country with more income inequality. This is frequently the justification given for political measures and reforms that seek to extend low-wage work. We suppose that one of the driving forces for the increase of low-wage work is the decrease in the coverage of workers by unions and works councils. Therefore we will analyse this aspect in detail in the next section. In section 3 we will analyse the development of low-pay over time and by structural characteristics of low-paid workers and enterprises." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Entwicklung und Struktur der Niedriglohnbeschäftigung in Deutschland (2005)
Bosch, Gerhard; Kalina, Thorsten;Zitatform
Bosch, Gerhard & Thorsten Kalina (2005): Entwicklung und Struktur der Niedriglohnbeschäftigung in Deutschland. In: Institut Arbeit und Technik (Hrsg.) (2005): Institut Arbeit und Technik : Jahrbuch 2005, S. 29-46.
Abstract
Die Analyse aktueller Zahlen zeigt, dass die lange gültige These, Deutschland sei ein Land mit geringen Anteilen von niedrig entlohnten Beschäftigten, so nicht richtig ist. Seit Mitte der 1990er Jahre nimmt der Anteil der gering bezahlten Beschäftigten zu. Das tatsächliche Ausmaß der Ungleichheit liegt über dem statistisch gemessenen, da viele Ausländer legal oder auch illegal Niedriglohnjobs ausüben. Die traditionellen Institutionen des deutschen Produktionsmodells einer diversifizierenden Qualitätsproduktion wurden durch eine Modernisierung der Berufsausbildung und eine Stärkung der Mitbestimmung der Betriebsräte in Klein- und Mittelbetrieben weiter entwickelt. Das Modell ist jedoch nicht mehr prägend für alle Industrien und Tätigkeiten wie in der Vergangenheit. Verbesserungen der Löhne und der Arbeitsbedingungen in der Metallindustrie ziehen nicht mehr entsprechende Verbesserungen in anderen Industrien automatisch nach sich. Das Tarifsystem erfüllt allerdings nicht mehr seine frühere Schutzfunktion für die Beschäftigten am Rande des Arbeitsmarktes; deshalb wird die Einführung eines Mindestlohns für sinnvoll gehalten. (IAB)
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Literaturhinweis
Gender-Datenreport: kommentierter Datenreport zur Gleichstellung von Frauen und Männern in der Bundesrepublik Deutschland (2005)
Cornelißen, Waltraud;Zitatform
(2005): Gender-Datenreport. Kommentierter Datenreport zur Gleichstellung von Frauen und Männern in der Bundesrepublik Deutschland. München, 765 S.
Abstract
"Seit Bestehen der Bundesrepublik haben sich die Lebensverhältnisse von Frauen und Männern in Deutschland enorm verändert. Dieser Wandel wurde schon Ende der 70er-Jahre auf die Formel 'Vom Patriarchat zur Partnerschaft' gebracht. Der Datenreport zur Gleichstellung von Frauen und Männern trägt Fakten zur sozialen Lage und Lebensführung von Frauen und Männern zusammen. Der Datenreport zeigt, dass sich in vielen Bereichen Lebenssituationen und Teilhabechancen von Frauen und Männern in den letzten Jahren weiter einander angenähert haben.
1. Bildung, Ausbildung und Weiterbildung
In den letzten Jahren stieg das schulische Bildungsniveau überall in Europa an. Inzwischen sind 53 Prozent der Studierenden in der EU der 15 Frauen, in Deutschland 49,5 Prozent.
2. Erwerbstätigkeit - Arbeitsmarktintegration von Frauen und Männer
Überall in Europa sind Frauen zu einem geringeren Anteil erwerbstätig als Männer. In den skandinavischen Ländern und in manchen osteuropäischen Ländern sind die Geschlechterdifferenzen aber deutlich geringer als in Deutschland.
3. Erwerbseinkommen von Frauen und Männern
Gleich, welchen Datensatz man einer Analyse der Erwerbseinkommen zu Grunde legt, das Einkommen von Frauen liegt in Deutschland bei ungefähr gleicher Arbeitszeit mindestens 20 Prozent unter dem von Männern.
4. Familien- und Lebensformen von Frauen und Männern
In den meisten EU-Mitgliedsstaaten sind die Geburtenziffern erheblich gesunken. In Deutschland beträgt die Geburtenziffer im Jahr 2003 1,34 Kinder pro Frau und liegt damit unterhalb des Durchschnitts in Europa (1,46).
5. Vereinbarkeit von Familie und Beruf
Ein OECD-Vergleich zeigt, dass sich Deutschland - was die Erwerbsbeteiligung kinderloser Frauen betrifft - international gut behaupten kann, dass Deutschland aber im Ranking der Staaten erstaunlich weit zurückfällt, wenn man prüft, wie stark sich Mütter mit mehreren Kindern aus dem Erwerbsleben zurückziehen.
6. Politische Partizipation und bürgerschaftliches Engagement
Seit den 80er-Jahren nimmt die Zahl von Frauen in Spitzenpositionen von Politik und Parteien zu. Dies gilt inzwischen für Ministerämter, den Parteivorsitz bzw. die Parteivorstände und die Abgeordnetenmandate.
7. Soziale Sicherung
Der Anteil der Bevölkerung, der in Deutschland unterhalb der Armutsgrenze lebt, ist im Vergleich zu dem in vielen anderen europäischen Staaten relativ niedrig. Wie in fast allen europäischen Staaten liegt allerdings auch in Deutschland die Armutsquote von Frauen über der von Männern.
8. Gesundheitsstatus und Gesundheitsrisiken von Frauen und Männern
Frauen werden älter als Männer. Die Lebenserwartung von neugeborenen Mädchen beträgt in Deutschland heute 81 Jahre, die von neugeborenen Jungen 75 Jahre.
9. Behinderung
Die Situation behinderter Menschen wurde in den letzten Jahren durch gesetzliche Veränderungen (z.B. SGB IX, BGG u.a.), an deren Ausgestaltung politisch engagierte behinderte Frauen und Männer mitwirkten, verbessert.
10. Gewalthandlungen und Gewaltbetroffenheit von Frauen und Männern
Im Verlauf der letzten 15 Jahre ist bei vielen Gewaltdelikten ein Anstieg der Kriminalitätsbelastung sowohl bei Männern als auch bei Frauen zu verzeichnen. Dabei gibt es eine gewisse Angleichung zwischen den Geschlechtern." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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- Arbeiten und Lernen im Wandel / Working and Learning in a Changing World (ALWA)
- BA-Beschäftigtenpanel / BA Employment Panel
- Berufliche Weiterbildung und lebenslanges Lernen (WeLL)/Further Training and Lifelong Learning (WeLL
- Berufstätigenerhebung 1989 (BTE1989) / Employment survey for East Germany (DDR) 1989 (BTE1989)
- Beschäftigtenbefragung "Bonuszahlungen, Lohnzuwächse und Gerechtigkeit" - BLoG
- Betriebsbefragung IAB-IZA-ZEW-Arbeitswelt 4.0 (BIZA) und DiWaBe-Beschäftigtenbefragung
- Biografiedaten dt. Sozialversicherungsträger / Biographical data of social insurances (BASiD)
- Children of Immigrants Longitudinal Survey in Four European Countries - Germany verknüpft mit administrativen Daten des IAB
- Daten der Treuhandanstalt verknüpft mit Betriebs-Historik-Panel (THA-BHP)
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- Panel Arbeitsmarkt und soziale Sicherung (PASS) / Panel Study Labour Market and Social Security
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- Stichprobe der Integr. Arbeitsmarktbiografien/Sample of integrated labour market biographies (SIAB)
- Stichprobe der Integrierten Grundsicherungsbiografien (SIG)
- Stichprobe des Administrative Wage and Labor Market Flow Panel (FDZ-AWFP)
- Studie Mentale Gesundheit bei der Arbeit (S-MGA)
