PASS-Literatur
Das Panel "Arbeitsmarkt und soziale Sicherung" (PASS) ist eine jährlich stattfindende Haushaltsbefragung. Mit dem PASS baut das IAB einen Datensatz für die Arbeitsmarkt-, Sozialstaats- und Armutsforschung in Deutschland auf. Durch seine Fallzahlen und die jährliche Periodizität ist PASS eine zentrale Quelle für die Untersuchung des Arbeitsmarkts, der Armut und der Situation von SGB-II-Leistungsempfängern in Deutschland.
In diesem Themendossier finden Sie die mit PASS-Daten erstellte Forschungsliteratur, Daten- und Methodendokumentationen des PASS sowie Veröffentlichungen der methodischen Begleitforschung.
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Arbeitslose im Grundsicherungsbezug: Väter nehmen ungünstige Arbeitszeiten und lange Arbeitswege eher in Kauf als Mütter (2024)
Zitatform
Frodermann, Corinna (2024): Arbeitslose im Grundsicherungsbezug: Väter nehmen ungünstige Arbeitszeiten und lange Arbeitswege eher in Kauf als Mütter. In: IAB-Forum H. 20.11.2024. DOI:10.48720/IAB.FOO.20241120.01
Abstract
"Daten des Panels „Arbeitsmarkt und soziale Sicherung“ (PASS) zeigen, dass Arbeitslose, die Leistungen der Grundsicherung beziehen, eine hohe Bereitschaft haben, eine neue Arbeitsstelle auch unter schlechteren Bedingungen anzunehmen. Bei dieser sogenannten Konzessionsbereitschaft gibt es allerdings große Unterschiede zwischen Männern und Frauen, vor allem unter Berücksichtigung des familiären Kontextes." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Money Matters! Evidence From a Survey Experiment on Attitudes Toward Maternal Employment Across Contexts in Germany (2024)
Zitatform
Frodermann, Corinna, Lena Hipp & Mareike Bünning (2024): Money Matters! Evidence From a Survey Experiment on Attitudes Toward Maternal Employment Across Contexts in Germany. In: Gender & Society, Jg. 38, H. 3, S. 436-465., 2024-01-15. DOI:10.1177/08912432241252601
Abstract
"This paper examines the context dependency of attitudes toward maternal employment. We test three sets of factors that may affect these attitudes - economic benefits, normative obligations, and child-related consequences - by analyzing data from a unique survey experimental design implemented in a large-scale household panel survey in Germany (17,388 observations from 3,494 respondents). Our results show that the economic benefits associated with maternal employment are the most important predictor of attitudes supporting maternal employment. Moreover, we find that attitudes toward maternal employment vary by individual, household, and contextual characteristics (in particular, childcare quality). We interpret this variation as an indication that negative attitudes toward maternal employment do not necessarily reflect gender essentialism; rather, gender role attitudes are contingent upon the frames individuals have in mind." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Poor labour market prospects due to intensive caregiving? Childcare and eldercare among welfare recipients in Germany (2024)
Zitatform
Hamann, Silke & Gabriele Wydra-Somaggio (2024): Poor labour market prospects due to intensive caregiving? Childcare and eldercare among welfare recipients in Germany. In: International Journal of Social Welfare, Jg. 33, H. 1, S. 290-308., 2023-03-15. DOI:10.1111/ijsw.12601
Abstract
"Despite the favourable economic situation in Germany over the last decade, the number of welfare recipients (~5 million) remained at a persistently high level. One factor limiting individuals' abilities to exit welfare dependency into employment is informal care. This article analyses two aspects of informal care: childcare, considering the number of caregivers in a given family constellation, and the amount of time spent on eldercare. A panel of survey data with comprehensive information on welfare recipients is used. The waves from 2006 to 2017 are included. The results suggest that the chances of exiting welfare dependency for those in jobs covering needs are strongly impacted by the intensity of caregiving. Single parents, as well as welfare recipients who spend >10 h/wk on eldercare, especially persons providing both of these types of caregiving, have the lowest probabilities of leaving welfare dependency among all recipient groups." (Author's abstract, IAB-Doku, Published by arrangement with John Wiley & Sons) ((en))
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Essays on the Economics of Sickness Absence, Working Conditions and Health in the Labor Market (2024)
Zitatform
Hiesinger, Karolin (2024): Essays on the Economics of Sickness Absence, Working Conditions and Health in the Labor Market. Regensburg, 200 S. DOI:10.5283/epub.55427
Abstract
"Für Deutschland wird eine der wichtigsten Herausforderungen der nächsten Jahre darin bestehen, den Fachkräftemangel in einer alternden Gesellschaft zu überwinden. Eine mögliche Maßnahme ist die Beschäftigungsförderung von gesundheitlich eingeschränkten Personen. Daher ist ein Verständnis der relevanten Institutionen zentral, um ein ausgewogenes Verhältnis zwischen Sozialschutz und Beschäftigungsförderung für gesundheitlich beeinträchtigte oder behinderte Menschen zu finden. Ziel dieser Dissertation ist es, die Folgen gesundheitlicher Schocks und die Rolle der Arbeitsbedingungen in Form gesundheitsbezogener Institutionen für die Beschäftigung gesundheitlich beeinträchtigter Arbeitnehmer und Arbeitnehmerinnen auf dem deutschen Arbeitsmarkt zu beleuchten. Dazu wird zunächst analysiert, wie sich der Kündigungsschutz auf die langfristigen krankheitsbedingten Fehlzeiten von Arbeitnehmern und die Wahrscheinlichkeit einer unfreiwilligen Arbeitslosigkeit nach Krankheit auswirkt (Kapitel 1). Danach wird in Kapitel 2 untersucht, ob die Schwerbehindertenquote in Deutschland und ihre Nichteinhaltung die Nachfrage der Unternehmen nach behinderten Beschäftigten beeinflusst. Schließlich werden in Kapitel 3 die individuellen Auswirkungen des Eintritts einer Behinderung auf Beschäftigung und Einkommen beleuchtet." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Vor dem Kollaps!? Beschäftigung im sozialen Sektor: Empirische Vermessung und Handlungsansätze (2024)
Zitatform
Hohendanner, Christian, Jasmin Rocha & Joß Steinke (2024): Vor dem Kollaps!? Beschäftigung im sozialen Sektor. Empirische Vermessung und Handlungsansätze. Berlin: De Gruyter Oldenbourg, 111 S. DOI:10.1515/9783110748024
Abstract
"Diese Studie bietet eine empirisch fundierte Gesamtschau auf die Beschäftigung in einem der personalintensivsten und am stärksten vom Fachkräftemangel betroffenen Arbeitsfelder in Deutschland: dem sozialen Sektor. Wer das Buch liest, gewinnt ein tieferes Verständnis über Zusammenhänge und die Notwendigkeit, offen über Beschäftigung im sozialen Sektor zu debattieren. Anhand aktueller Daten zeigen die Autor:innen, dass der soziale Sektor im Wettbewerb um Arbeitskräfte schlecht dasteht. Zunehmend fehlen Arbeitskräfte und grundlegende, bislang als selbstverständlich betrachtete Leistungen der sozialen Daseinsvorsorge können immer häufiger nicht mehr erbracht werden. Die Autor:innen zeigen Wege auf, wie soziale Berufe wieder attraktiver und der Kollaps des sozialen Sektors (vielleicht) verhindert werden kann." (Autorenreferat, IAB-Doku, © De Gruyter Oldenbourg)
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Panel Arbeitsmarkt und Soziale Sicherung PASS-Erhebungswelle 17/2023 (Haupterhebung) (2024)
Jesske, Birgit; Schulz, Sabine; Gerber, Vincent;Zitatform
Jesske, Birgit, Sabine Schulz & Vincent Gerber (2024): Panel Arbeitsmarkt und Soziale Sicherung PASS-Erhebungswelle 17/2023 (Haupterhebung). (FDZ-Methodenreport 05/2024 (de)), Nürnberg, 201 S. DOI:10.5164/IAB.FDZM.2405.de.v1
Abstract
"Vor dem Hintergrund der besonderen Zusammensetzung der Personen mit SGB-II-Bezug werden im PASS alle Nationalitäten berücksichtigt und auch fremdsprachige Befragungen durchgeführt. Zu Beginn waren die Erhebungssprachen auf Russisch und Türkisch begrenzt. Seit Welle 10 wurde auf die gesonderte Bereitstellung eines türkischsprachigen Erhebungsinstruments verzichtet, da die Befragungen in türkischer Sprache in den Haushalten nur noch in sehr wenigen Fällen notwendig waren. Dafür wurde aufgrund der verstärkten Flüchtlingszuwanderung seit 2014 aus Syrien und dem Irak, die Haushalte seit Welle 10 auch auf Arabisch befragt. In Welle 17 wurde aufgrund der aktuellen Entwicklungen in der Grundgesamtheit der SGB-II-Haushalte Ukrainisch als weitere Erhebungssprache hinzugenommen, um dem seit Frühjahr 2022 verstärkten Zuzug von Flüchtlingen aus der Ukraine gerecht zu werden. Mit der Erweiterung der Erhebungssprache wird im PASS sichergestellt, dass anerkannte Flüchtlinge aus den häufigsten Herkunftsländern im Rahmen der jährlichen Auffrischungsstichproben der Grundsicherungsempfänger erreicht und dann auch im Panel weiterverfolgt werden." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Data product DOI: 10.5164/IAB.PASS-SUF0623.de.en.v1 -
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Auf was armutsgefährdete Kinder in Deutschland verzichten müssen (2024)
Zitatform
Lietzmann, Torsten & Claudia Wenzig (2024): Auf was armutsgefährdete Kinder in Deutschland verzichten müssen. In: IAB-Forum H. 12.09.2024. DOI:10.48720/IAB.FOO.20240912.01
Abstract
"Zentraler Ausgangspunkt der Überlegungen zur Einführung einer Kindergrundsicherung war das Ziel, die Armutsgefährdung von Kindern zu verringern und dafür zu sorgen, dass Leistungen bei den Kindern und Familien ankommen. Denn viele unterschiedliche empirische Analysen kommen zu dem einheitlichen Ergebnis, dass Kinder und Jugendliche in Deutschland bereits seit Jahren ein überdurchschnittliches Armutsrisiko aufweisen. Wer sind nun die armutsgefährdeten Kinder und Jugendlichen und was bedeutet ein Aufwachsen in armutsgefährdeten Haushalten für ihren Alltag und ihre Familien?" (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Do Supplementary Jobs for Welfare Recipients Increase the Chance of Welfare Exit? Evidence from Germany (2024)
Zitatform
Mosthaf, Alexander, Thorsten Schank & Stefan Schwarz (2024): Do Supplementary Jobs for Welfare Recipients Increase the Chance of Welfare Exit? Evidence from Germany. In: Industrial Relations, Jg. 63, H. 3, S. 291-324., 2023-06-20. DOI:10.1111/irel.12339
Abstract
"Welfare recipients in Germany are allowed to take up supplementary jobs while receiving welfare. In the present study, we use the German Panel Study “Labour Market and Social Security” (PASS) for the years 2006 - 2014 to analyze the impact of these supplementary jobs on the chances of welfare exit. Dynamic multinomial logit models controlling for unobserved heterogeneity and endogenous initial conditions reveal that full-time employed men and women are more likely to exit welfare into employment than their non-employed counterparts. For supplementary part-time jobs, however, we find no or (only in some specifications for men) much smaller stepping stone effects." (Author's abstract, IAB-Doku, © Wiley) ((en))
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Late payments on mortgage loans and unemployment: Evidence from a German household panel (2024)
Möhlmann, Axel; Vogel, Edgar;Zitatform
Möhlmann, Axel & Edgar Vogel (2024): Late payments on mortgage loans and unemployment: Evidence from a German household panel. (Technical paper / Deutsche Bundesbank 2024,07), Frankfurt am Main, 35 S.
Abstract
"This paper empirically analyses the effect of unemployment on mortgage loan late payments using German household panel data. Regressions with individual fixed effects suggest that for each person who becomes unemployed, the probability of missing a mortgage payment increases by two percentage points. The effect intensifies with the length of unemployment. When examining the interaction between mortgage late payments and households' debt service, we find that higher borrower-based risk amplifies the effect of unemployment. Crucially, the effect is non-linear. The odds of individuals who have lost their jobs making a late mortgage payment increases disproportionately for those with a debt service ratio of 30% to 40% of their income. This implies that capping debt service to income ratios can reduce the risk of mortgage defaults and buffer against labour market shocks, which is relevant for financial stability analysis and macroprudential regulation." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Data product DOI: 10.5164/IAB.PASS-SUF0622.de.en.v1 -
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Implementierung eines Web-basierten Datenerhebungsmodus in einem bestehenden Panel der Allgemeinbevölkerung: Eine Analyse der Selektions- & Messeffekte (2024)
Zitatform
Mühlbacher, Vanessa & Mark Trappmann (2024): Implementierung eines Web-basierten Datenerhebungsmodus in einem bestehenden Panel der Allgemeinbevölkerung: Eine Analyse der Selektions- & Messeffekte. (FDZ-Methodenreport 01/2024 (de)), Nürnberg, 74 S. DOI:10.5164/IAB.FDZM.2401.de.v1
Abstract
"Dieser Methodenreport untersucht die Selektions- und Messeffekte des ersten Websurveys des Panels Arbeitsmarkt und soziale Sicherung (PASS). Die Modellierung der Selektionseffekte ist Grundlage für die Gewichtung des Websurveys und kann als ergänzende ausführliche Dokumentation hierzu aufgefasst werden. Die Untersuchung der Messeffekte gibt Aufschluss darüber, bei welchen Fragen womöglich nur eine eingeschränkte Vergleichbarkeit zwischen den intervieweradministrierten Modi der Haupterhebung von PASS und dem PASS-Websurvey vorliegt. Web-Befragungen werden immer beliebter. Neben den Vorteilen wie schnellere Verfügbarkeit von Daten und geringeren Kosten gibt es allerdings auch Nachteile. So können Web- Befragungen im Vergleich zu Modi mit Interviewenden oftmals weniger Menschen erreichen (geringere Responserate) und werden dabei bestimmte Gruppen (z.B. Ältere, gering Gebildete) unterrepräsentiert (Nonresponse-Bias). Befragte müssen ein gewisses Maß an Internetaffinität mitbringen und können nicht durch Interviewende zur Teilnahme motiviert werden. Oftmals wird der Web-Modus daher nicht als Ersatz, sondern als Ergänzung zu bestehenden Modi verwendet. Dabei wird darauf abgezielt, dass sich die Selektionseffekte der verwendeten Modi gegenseitig ausgleichen. Gleichzeitig besteht ein Risiko, dass sich die unterschiedlichen Modi zu Unterschieden in der Messung führen. In diesem Methodenreport wird untersucht, welche Selektionseffekte die Einführung eines Web-Modus in einem bestehenden Panel, dem Panel Arbeitsmarkt und Soziale Sicherung (PASS), mit sich bringt. Zudem wird die Möglichkeit, vorhandenen Nonresponse-Bias mittels Gewichtung auszugleichen, geprüft. Dabei wird überprüft, ob die vergleichsweise neue Methode des Random Forests geeigneter ist als die klassisch verwendete Methode der logistischen Regression. Schließlich werden die Messfehler zwischen dem Web- Modus und den bestehenden Modi des PASS (CAPI und CATI) verglichen. Konkret wird dabei auf Item-Nonresponse, Akquieszenz, Recency sowie sozial erwünschtes Antworten eingegangen. Es zeigt sich, dass der Web-Modus Randgruppen systematisch ausschließt. Vor allem ökonomisch Schwächere, Menschen mit Migrationshintergrund sowie Personen mit niedrigem Bildungsniveau sind im Web-Survey unterrepräsentiert. Das Ausgleichen dieses Bias mittels Gewichtung funktioniert insgesamt gesehen mit der Methode der logistischen Regression besser als mit jener des Random Forests. Es können teilweise große Unterschiede bei den Messfehlern in den verschiedenen Modi gefunden werden, wobei diese nicht immer in die erwartete Richtung gehen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Arbeitsplatzverluste bei Menschen mit Schwerbehinderung während der Covid-19-Pandemie (2024)
Zitatform
Paul, Karsten Ingmar & Alfons Hollederer (2024): Arbeitsplatzverluste bei Menschen mit Schwerbehinderung während der Covid-19-Pandemie. In: WSI-Mitteilungen, Jg. 77, H. 3, S. 201-209. DOI:10.5771/0342-300X-2024-3-201
Abstract
"Von sozialer Ungleichheit sind Menschen mit Behinderungen in vielerlei Hinsicht besonders stark betroffen. Mit sozial- und arbeitsmarktpolitischen Mitteln wird seit langem versucht, den Nachteilen entgegenzuwirken, mit denen sie konfrontiert sind. Trotzdem ist unumstritten, dass dieser Personenkreis nach wie vor eine besonders vulnerable Gruppe ist. Während der Covid-19-Pandemie verschärften sich die Gefährdungslagen für Menschen mit Behinderungen nicht nur in Bezug auf ihre Gesundheit, möglicherweise trugen sie auch ein höheres Risiko, ihren Arbeitsplatz zu verlieren. Die Studie, über die in diesem Beitrag berichtet wird, hat genauer untersucht, ob das der Fall war und welche Faktoren dabei wirksam waren." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Unemployment's long shadow: the persistent impact on social exclusion (2024)
Zitatform
Pohlan, Laura (2024): Unemployment's long shadow: the persistent impact on social exclusion. In: Journal for labour market research, Jg. 58, 2024-06-06. DOI:10.1186/s12651-024-00369-8
Abstract
"This paper studies the long-term consequences of unemployment on different dimensions of social exclusion. Based on longitudinal linked survey and administrative data from Germany and an event study analysis combined with inverse propensity score weighting, I document that becoming unemployed has lasting adverse effects on both individuals’ material well-being and their subjective perception of social status and integration, persisting even after four years. An examination of effect heterogeneity underscores that the enduring effects of job loss are more pronounced for individuals confronted with challenging labor market conditions, those with a history of repeated unemployment, and individuals with lower levels of educational attainment." (Author's abstract, IAB-Doku, © Springer-Verlag) ((en))
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Shelter from the storm: do partnerships buffer the well-being costs of unemployment? (2024)
Zitatform
Prechsl, Sebastian & Tobias Wolbring (2024): Shelter from the storm: do partnerships buffer the well-being costs of unemployment? In: European Sociological Review, Jg. 40, H. 5, S. 820-837., 2023-10-01. DOI:10.1093/esr/jcad066
Abstract
"This article contributes to the existing literature on the effects of unemployment on subjective well-being (SWB) by partnership status. We argue that material and latent deprivation can explain the effects of becoming and remaining unemployed on SWB by partnership status, as both partners and their employment status crucially shape the extent of deprivation. To test our hypothesis about partnership-specific unemployment effects on SWB and the mediating roles of latent deprivation (in terms of status loss) and material deprivation, we use 14 waves of German panel data. To identify time-varying unemployment effects, we rely on time-distributed fixed effects models. Our results suggest a strong negative and rather time-constant impact of unemployment on SWB, buffered over time for those with working or nonworking partners. Furthermore, our results indicate in particular material deprivation but also latent deprivation to be relevant mechanisms for explaining partnership-specific trajectories in the loss of SWB." (Author's abstract, IAB-Doku, © Oxford University Press) ((en))
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Data product DOI: 10.5164/IAB.PASS-SUF0620.de.en.v1 -
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Measurement error in longitudinal earnings data: evidence from Germany (2024)
Zitatform
Schmillen, Achim, Matthias Umkehrer & Till von Wachter (2024): Measurement error in longitudinal earnings data: evidence from Germany. In: Journal for labour market research, Jg. 58, 2024-05-13. DOI:10.1186/s12651-024-00366-x
Abstract
"We present evidence on the extent of measurement error in German longitudinal earnings data. Qualitatively, we confirm the main result of the international literature: longitudinal earnings data are relatively reliable in a cross section but much less so in first differences. Quantitatively, in the cross section our fndings are very similar to those of Bound and Krueger (J Labor Econ 9:1–24, 1991) and Pischke (J Bus Econ Stat 13:305–314, 1995) for the United States while we find even stronger evidence that frst-differencing exacerbates measurement error problems. We also show that measurement error in our survey data is not“classical” as it is negatively correlated with administrative earnings and positively autocorrelated over an extended period of time. Additionally, we estimate a model of measurement error stemming from underreporting of transitory earnings shocks in combination with a white-noise component and make a number of methodological contributions. Our results are robust to the use of two different linked Survey administrative data sets and various other sensitivity checks." (Author's abstract, IAB-Doku, © Springer) ((en))
Beteiligte aus dem IAB
Umkehrer, Matthias; -
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On the effects of active labour market policies among individuals reporting to have severe mental health problems (2024)
Zitatform
Tübbicke, Stefan & Maximilian Schiele (2024): On the effects of active labour market policies among individuals reporting to have severe mental health problems. In: Social Policy and Administration, Jg. 58, H. 3, S. 404-422., 2023-09-10. DOI:10.1111/spol.12968
Abstract
"On the one hand, unemployment is known to have detrimental effects on individuals' mental health. On the other hand, poor mental health reduces re-employment chances quite drastically, creating a vicious cycle. Active labour market policies (ALMPs) such as training programs or wage subsidies have been shown to ameliorate negative effects on mental health and improve labour market integration on average for the general unemployed population. In the context of individuals with severe mental health issues, however, it is unclear whether these interventions can be expected to deliver similar positive effects. In fact, one may argue that they have the potential to worsen employment prospects of individuals by adding additional stress to their pre-existing mental health problems. Hence, this paper estimates the long-term causal effects of ALMPs on the labour market integration of individuals with self-reported severe mental health issues and compares estimates to individuals without such issues using unique combined survey and administrative data. Effects are estimated using the innovative double machine learning method and show that ALMPs do not only improve labour market integration of unemployed individuals with severe mental health issues, but they do so more effectively than for other unemployed individuals." (Author's abstract, IAB-Doku, Published by arrangement with John Wiley & Sons) ((en))
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Literaturhinweis
The IAB-SMART-Mobility Module: An Innovative Research Dataset with Mobility Indicators Based on Raw Geodata (2024)
Zitatform
Zimmermann, Florian, Andreas Filser, Georg-Christoph Haas & Sebastian Bähr (2024): The IAB-SMART-Mobility Module: An Innovative Research Dataset with Mobility Indicators Based on Raw Geodata. In: Jahrbücher für Nationalökonomie und Statistik, Jg. 244, H. 5-6, S. 685-698., 2023-07-15. DOI:10.1515/jbnst-2023-0051
Abstract
"The ubiquity of smartphones has enabled the collection of novel data through their built-in sensors, including geolocation data which can be used to understand mobility behavior. In this project, we leveraged longitudinal geolocation data collected from participants in the 2018 German app study IAB-SMART to develop a set of mobility indicators, such as visited unique locations and traveled distance. The indicators can be linked to the Panel Study Labour Market and Social Security (PASS) survey and administrative employment histories. The resulting novel dataset offers a unique opportunity to study the relationship between mobility and labor market outcomes. This article provides an overview of the study, outlines the data preparation process, and the socio-demographic characteristics of the 398 participants of the IAB-SMART-Mobility module. We present the mobility indicators generated from the geolocation data and provide guidance for accessing the Institute for Employment Research’s (IAB) data." (Author's abstract, IAB-Doku, © De Gruyter) ((en))
Beteiligte aus dem IAB
Zimmermann, Florian ; Haas, Georg-Christoph ; Filser, Andreas ; Bähr, Sebastian ; -
Literaturhinweis
Barrieren der Inanspruchnahme monetärer Leistungen für Familien: Abschlussbericht (2023)
Zitatform
Baisch, Benjamin, Dagmar Müller, Corinna Zollner, Laura Castiglioni & Christina Boll (2023): Barrieren der Inanspruchnahme monetärer Leistungen für Familien. Abschlussbericht. München, 108 S. DOI:10.36189/DJI202305
Abstract
"Die vorliegende Studie ist das zweite Teilprojekt des vom BMFSFJ geförderten Projekts „Familien mit Migrationshintergrund (migfam)“. Ein bis zwei Drittel der Haushalte, die in Deutschland zum Bezug von Grundsicherungsleistungen berechtigt sind, nehmen diese nicht in Anspruch. Auch familienpolitische Leistungen erreichen häufig nicht die Zielgruppen, für die sie gedacht sind. Die Nichtinanspruchnahme monetärer Leistungen ist ein politisches Problem, weil die mit den Leistungen verbundenen Ziele, etwa die Bekämpfung von Armut oder der Ausgleich familienbedingter Lasten, schwerer erreicht werden. Daher ist es wichtig, die Gründe zu verstehen, die zur Nichtinanspruchnahme führen, um darauf aufbauend Strategien zu entwickeln, die Menschen die Verwirklichung ihrer sozialen Rechte erlauben. Das Projekt, dessen Ergebnisse im vorliegenden Bericht dargestellt werden, hat sich vor diesem Hintergrund eingehend mit der Literatur zur Nichtinanspruchnahme monetärer Leistungen befasst und dabei insbesondere die Barrieren der Inanspruchnahme für Migrantinnen und Migranten in den Blick genommen. Diese liegen teils schon im rechtlichen Ausschluss von bestimmten Leistungen, der Fokus im Projekt lag jedoch auf der Nichtinanspruchnahme von Leistungen trotz Anspruchsberechtigung. Hauptziel der Studie war es, den Forschungsstand zu (migrationsspezifischen) Barrieren der Inanspruchnahme zu sichten, das Potenzial vorhandener Surveys für weitergehende Analysen zu prüfen und Ideen für anschlussfähige Forschungen zu entwickeln. Aus der Literatur lässt sich ableiten, dass es vor allem bürokratische Hürden sind, die Menschen an der Inanspruchnahme von Leistungen hindern, z.B. komplexe Antragsverfahren, zu erbringende Nachweise oder die unzureichende Abstimmung zwischen den einzelnen Leistungssystemen. Hinzu kommen Unkenntnis und mangelnde Information über Rechtsansprüche, Sprachbarrieren, Schamgefühle sowie stigmatisierende und diskriminierende Erfahrungen der Antragstellenden. Teilweise wird auch kein Bedarf gesehen, etwa, weil die Leistungshöhe im Vergleich zum Beantragungsaufwand zu gering erscheint. Die Gründe für die Nichtinanspruchnahme monetärer Leistungen sind allerdings noch nicht hinreichend erforscht. Beispielsweise ist unklar, wie die einzelnen Einflussfaktoren zusammenwirken. Auch über regionale und gruppenspezifische Unterschiede der (Nicht-)Inanspruchnahme ist wenig bekannt. Die Auswertung vorhandener Bevölkerungssurveys führt nur bedingt weiter, weil relevante Informationen teils gar nicht erhoben werden und die Repräsentativität und Aussagekraft der Daten begrenzt ist. Sinnvoll wären, je nach Fragestellung, auch qualitative und experimentelle Studien. Insgesamt empfiehlt sich daher ein Mixed Methods-Ansatz, der die Seite der Anspruchsberechtigten ebenso wie die der Verwaltung in den Blick nimmt." (Autorenreferat, IAB-Doku)
Beteiligte aus dem IAB
Baisch, Benjamin; -
Literaturhinweis
Codebuch und Dokumentation des Panel 'Arbeitsmarkt und soziale Sicherung' (PASS): Datenreport Welle 16 (2023)
Berg, Marco; Gilberg, Reiner; Müller, Bettina ; Dickmann, Christian; Kleudgen, Martin; Cramer, Ralph; Beste, Jonas ; Wenzig, Claudia; Frodermann, Corinna ; Trappmann, Mark ; Malich, Sonja ; Bähr, Sebastian ; Stegmaier, Jens ; Bömmel, Nadja ; Jesske, Birgit; Mackeben, Jan; Wunder, Anja ; Küfner, Benjamin ; Schwarz, Stefan ; Gundert, Stefanie ; Teichler, Nils ; Collischon, Matthias ; Dummert, Sandra ; Coban, Mustafa ;Zitatform
Berg, Marco, Ralph Cramer, Christian Dickmann, Reiner Gilberg, Birgit Jesske, Martin Kleudgen, Jonas Beste, Sandra Dummert, Corinna Frodermann, Sonja Malich, Stefan Schwarz, Claudia Wenzig, Mark Trappmann, Sebastian Bähr, Nadja Bömmel, Mustafa Coban, Matthias Collischon, Stefanie Gundert, Benjamin Küfner, Jan Mackeben, Bettina Müller, Jens Stegmaier, Nils Teichler & Anja Wunder (2023): Codebuch und Dokumentation des Panel 'Arbeitsmarkt und soziale Sicherung' (PASS). Datenreport Welle 16. (FDZ-Datenreport 12/2023 (de)), Nürnberg, 187 S. DOI:10.5164/IAB.FDZD.2312.de.v1
Abstract
"Die FDZ-Datenreporte beschreiben die Daten des FDZ im Detail. Diese Reihe hat somit eine doppelte Funktion: Zum einen stellen Nutzerinnen und Nutzer fest, ob die angebotenen Daten für das Forschungsvorhaben geeignet sind, zum anderen dienen sie zur Vorbereitung der Auswertungen. Dieser Datenreport dokumentiert die Aufbereitung der Welle 16 von PASS. Das Dokument basiert auf dem Datenreport der Welle 15: Marco Berg, Ralph Cramer, Christian Dickmann, Reiner Gilberg, Birgit Jesske, Martin Kleudgen (alle infas Institut für angewandte Sozialwissenschaft GmbH), Jonas Beste, Sandra Dummert, Corinna Frodermann, Stefan Schwarz, Claudia Wenzig, Mark Trappmann, Sophie Altschul, Sebastian Bähr, Matthias Collischon, Mustafa Coban, Patrick Gleiser, Stefanie Gundert, Benjamin Küfner, Jan Mackeben, Sonja Malich, Bettina Müller, Jens Stegmaier, Nils Teichler, Stefanie Unger (alle Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB)): Codebuch und Dokumentation des Panel „Arbeitsmarkt und soziale Sicherung“ (PASS) Band I: Datenreport Welle 15, FDZ Datenreport, 10/2022 (de), Nürnberg." (Autorenreferat, IAB-Doku)
Beteiligte aus dem IAB
Beste, Jonas ; Wenzig, Claudia; Frodermann, Corinna ; Trappmann, Mark ; Malich, Sonja ; Bähr, Sebastian ; Stegmaier, Jens ; Bömmel, Nadja ; Wunder, Anja ; Schwarz, Stefan ; Gundert, Stefanie ; Collischon, Matthias ; Dummert, Sandra ; Coban, Mustafa ;Ähnliche Treffer
also released in English -
Literaturhinweis
Codebook and Documentation of the Panel Study Labour Market and Social Security (PASS): Datenreport Wave 15 (2023)
Berg, Marco; Unger, Stefanie; Gleiser, Patrick ; Teichler, Nils ; Coban, Mustafa ; Gundert, Stefanie ; Stegmaier, Jens ; Malich, Sonja ; Müller, Bettina ; Dickmann, Christian; Collischon, Matthias ; Jesske, Birgit; Bähr, Sebastian ; Gilberg, Reiner; Küfner, Benjamin ; Beste, Jonas ; Frodermann, Corinna ; Cramer, Ralph; Altschul, Sophie; Kleudgen, Martin; Trappmann, Mark ; Mackeben, Jan; Wenzig, Claudia; Dummert, Sandra ; Schwarz, Stefan ;Zitatform
Berg, Marco, Ralph Cramer, Christian Dickmann, Reiner Gilberg, Birgit Jesske, Martin Kleudgen, Jonas Beste, Sandra Dummert, Corinna Frodermann, Stefan Schwarz, Claudia Wenzig, Mark Trappmann, Sophie Altschul, Sebastian Bähr, Matthias Collischon, Mustafa Coban, Patrick Gleiser, Stefanie Gundert, Benjamin Küfner, Jan Mackeben, Sonja Malich, Bettina Müller, Jens Stegmaier, Nils Teichler & Stefanie Unger (2023): Codebook and Documentation of the Panel Study Labour Market and Social Security (PASS). Datenreport Wave 15. (FDZ-Datenreport 10/2022 (en)), Nürnberg, 175 S. DOI:10.5164/IAB.FDZD.2210.en.v1
Abstract
"Die FDZ-Datenreporte beschreiben die Daten des FDZ im Detail. Diese Reihe hat somit eine doppelte Funktion: Zum einen stellen Nutzerinnen und Nutzer fest, ob die angebotenen Daten für das Forschungsvorhaben geeignet sind, zum anderen dienen sie zur Vorbereitung der Auswertungen. Dieser Datenreport dokumentiert die Aufbereitung der Welle 15 von PASS. Das Dokument basiert auf dem Datenreport der Welle 14: Marco Berg, Ralph Cramer, Christian Dickmann, Reiner Gilberg, Birgit Jesske, Martin Kleudgen (alle infas Institut für angewandte Sozialwissenschaft GmbH), Jonas Beste, Sandra Dummert, Corinna Frodermann, Claudia Wenzig, Mark Trappmann, Sebastian Bähr, Matthias Collischon, Mustafa Coban, Martin Friedrich, Patrick Gleiser, Stefanie Gundert, Sonja Malich, Bettina Müller, Stefan Schwarz, Jens Stegmaier, Nils Teichler, Stefanie Unger (alle Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB)): Codebuch und Dokumentation des Panel „Arbeitsmarkt und soziale Sicherung“ (PASS) Band I: Datenreport Welle 14, FDZ Datenreport, 14/2021 (de), Nürnberg." (Autorenreferat, IAB-Doku)
Beteiligte aus dem IAB
Coban, Mustafa ; Gundert, Stefanie ; Stegmaier, Jens ; Malich, Sonja ; Collischon, Matthias ; Bähr, Sebastian ; Beste, Jonas ; Frodermann, Corinna ; Trappmann, Mark ; Wenzig, Claudia; Dummert, Sandra ; Schwarz, Stefan ;Ähnliche Treffer
auch deutschsprachig erschienen -
Literaturhinweis
Case Prioritization in a Panel Survey Based on Predicting Hard to Survey Households by Machine Learning Algorithms: An Experimental Study (2023)
Zitatform
Beste, Jonas, Corinna Frodermann, Mark Trappmann & Stefanie Unger (2023): Case Prioritization in a Panel Survey Based on Predicting Hard to Survey Households by Machine Learning Algorithms: An Experimental Study. In: Survey research methods, Jg. 17, H. 3, S. 243-268., 2023-08-04. DOI:10.18148/srm/2023.v17i3.7988
Abstract
"Panel surveys provide particularly rich data for implementing adaptive or responsive survey designs. Paradata and survey data as well as interviewer observations from all previous waves can be utilized to predict fieldwork outcomes in an ongoing wave. This manuscript contributes to the literature on how to best make use of these data in an adaptive design framework applying machine learning algorithms. In a first step, different models were trained based on past panel waves. In a second step, we assess which model best predicts fieldwork outcomes of the following wave. Finally, we apply the superior model to predict response propensities and base case prioritizations of households at risk of attrition on these predictions. An experimental design allows us to evaluate the effect of these prioritizations on response rates and on nonresponse bias. Increasing prepaid respondent incentives from 10 to 20 euros substantially decreases attrition of low propensity cases in personal as well as telephone interviews and thereby helps reduce nonresponse bias in important target variables of the panel survey." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
