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Dossier

Berufliche Mobilität

Eine Tätigkeit, die mehr Spaß verspricht, ein höheres Gehalt oder bessere Entwicklungsperspektiven: Es gibt viele Gründe, nicht länger im erlernten oder ausgeübten Beruf tätig zu sein. Nicht immer sind sie jedoch so erfreulich: Auslöser kann auch eine Entlassung sein.

Dieses Themendossier bietet Literaturhinweise zur beruflichen Mobilitätsforschung in Deutschland und in anderen Ländern. Sie erschließt theoretische Ansätze und empirische Ergebnisse - beispielsweise zu den Fragen: Sind Berufswechsel lohnend? Für wen sind sie mit besonderen Risiken verbunden? Wie gut lassen sich bei einem beruflichen Neustart die bisher erworbenen Qualifikationen verwerten?
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  • Literaturhinweis

    Berufssektoren und Berufssegmente auf Grundlage der KldB 2010 (2015)

    Matthes, Britta ; Neuhauser, Petra; Meinken, Holger;

    Zitatform

    Matthes, Britta, Holger Meinken & Petra Neuhauser (2015): Berufssektoren und Berufssegmente auf Grundlage der KldB 2010. (Methodenbericht der Statistik der BA), Nürnberg, 19 S.

    Abstract

    "Weil bei der Entwicklung der Klassifikation der Berufe 2010 (KldB 2010) u. a. das Ziel verfolgt wurde, einen durchgängig numerischen, maximal fünfstelligen Klassifikations-Schlüssel zu konzipieren, stand für die oberste Gliederungsebene, die 'Berufsbereiche' (1-Steller der KldB 2010), nur eine Stelle zur Verfügung. Bei den - der KldB 2010 zugrunde liegenden - empirischen Homogenitätsanalysen der Berufe war jedoch festgestellt worden, dass zehn Berufsbereiche nicht ausreichen, um die tatsächliche berufsfachliche Segmentierung des Arbeitsmarktes in Deutschland abzubilden. Vielmehr sind die Berufsbereiche geschaffen worden, um einen guten thematischen Überblick und eine nutzerfreundliche Handhabung der Berufsklassifikation gewährleisten zu können. Dafür wurden die 'Berufshauptgruppen' (2-Steller der KldB 2010) nach inhaltlichen Gesichtspunkten anhand berufsfachlicher Kriterien qualitativ zusammengefasst. Jedoch weisen die Berufsbereiche - im Gegensatz zu den anderen Gliederungsebenen - kein einheitliches bzw. vergleichbares Homogenitätsniveau auf. Deshalb ist die Nutzung der Berufsbereiche unter analytischen Aspekten nicht zu empfehlen. In der statistischen Berichterstattung und auch in wissenschaftlichen Analysen stellen die Berufsbereiche keine ausreichende berufsfachliche Gliederung des deutschen Arbeitsmarktes dar.
    Die Berufshauptgruppen wurden dagegen anhand ihrer Berufsfachlichkeit, d. h. der Übereinstimmung der Fähigkeiten, Fertigkeiten und Kenntnisse zwischen zwei Berufen, festgelegt. Sie sind damit in der Lage, intern homogene, berufsfachliche Teilarbeitsmärkte abzugrenzen, und eignen sich demnach ganz besonders als analytisches Abgrenzungsmerkmal, beispielsweise für berufliche Mobilitätsanalysen. Allerdings ist die Gliederung in 37 Berufshauptgruppen vor allem in der statistischen Berichterstattung, häufig aber auch bei empirischen Analysen zu feingliedrig.
    Vor diesem Hintergrund war eine ergänzende Zusammenfassung der Berufshauptgruppen nach berufsfachlichen Kriterien notwendig, die einerseits eine ausreichend tiefe berufsfachliche Differenzierung gewährleistet, andererseits aber auch nicht zu viele Gliederungseinheiten umfasst. Dementsprechend hat die Statistik der Bundesagentur für Arbeit in Zusammenarbeit mit der Forschungsgruppe 'Berufliche Arbeitsmärkte' des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) zwei zusätzliche berufliche Gliederungseinheiten auf Grundlage der Berufshauptgruppen der KldB 2010 entwickelt. Die fünf 'Berufssektoren' und vierzehn 'Berufssegmente' wurden entsprechend ihrer berufsfachlichen Homogenität gebildet. In diesem Methodenbericht wird dokumentiert, wie und nach welchen Überlegungen diese Zusammenfassungen erfolgt sind. Damit können berufsfachliche Teilarbeitsmärkte auf einem höheren Aggregationsniveau abgegrenzt werden als es mit den bestehenden Gliederungen der KldB 2010 möglich ist." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Matthes, Britta ;
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  • Literaturhinweis

    Occupational and regional mobility as substitutes: a new approach to understanding job changes and wage inequality (2015)

    Reichelt, Malte ; Abraham, Martin ;

    Zitatform

    Reichelt, Malte & Martin Abraham (2015): Occupational and regional mobility as substitutes. A new approach to understanding job changes and wage inequality. (IAB-Discussion Paper 14/2015), Nürnberg, 27 S.

    Abstract

    "Arbeitsplatzmobilität bietet Arbeitnehmern die Möglichkeit höhere Löhne zu erzielen, doch die Höhe der Lohnzuwächse variiert erheblich. Wir argumentieren, dass Teile dieser Ungleichheit aus einem Trade-Off zwischen beruflicher und regionaler Mobilität resultieren. Beide Mobilitätsarten stellen alternative Strategien dar, um die Arbeitsmarktposition zu verbessern. Sie sind aber an spezifische Restriktionen gebunden. Hohe Kosten für regionale Mobilität können deshalb zu beruflicher Mobilität führen, auch wenn die Abschreibung von beruflichem Humankapital niedrigere Lohnanstiege hervorruft. Wir greifen auf verknüpfte retrospektive Lebensverlaufsdaten für Deutschland zurück (ALWA-ADIAB) und benutzen Competing-Risk Regressionen um zu zeigen, dass Restriktionen für eine Mobilitätsart dazu führen, dass Individuen eher die andere Mobilitätsform wählen. Mithilfe von Fixed-Effects-Regressionen zeigen wir, dass berufliche Mobilität - verglichen mit regionaler Mobilität - zu niedrigeren Lohnanstiegen führt. Aus den Ergebnissen schlussfolgern wir, dass der Trade-Off zwischen beruflicher und regionaler Mobilität Teile der ungleichen Lohnerträge durch Arbeitsplatzmobilität erklärt und zur Lohnungleichheit beiträgt. Wir erwarten, dass diese Mechanismen zukünftig weiter an Relevanz gewinnen, da technologischer und institutioneller Wandel berufliche Anforderungen verändert und somit Mobilitätsanreize setzt." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Reichelt, Malte ;
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  • Literaturhinweis

    How to woo the smart ones?: evaluating the determinants that particularly attract highly qualified people to cities (2014)

    Buch, Tanja; Rossen, Anja ; Hamann, Silke ; Niebuhr, Annekatrin ;

    Zitatform

    Buch, Tanja, Silke Hamann, Annekatrin Niebuhr & Anja Rossen (2014): How to woo the smart ones? Evaluating the determinants that particularly attract highly qualified people to cities. (HWWI research paper 159), Hamburg, 37 S.

    Abstract

    "Human capital is a driving factor of innovation and economic growth. Economic prospects of cities depend on high qualified workers' knowledge and therefore, attracting highly qualified workers plays a fundamental role for cities' prospects. This study contributes to the question which factors primarily determine the mobility-decision of highly qualified workers by investigating the determinants of the migration balance of German cities between 2000 and 2010. Furthermore, it compares the effects of several labour- and amenity-related variables on migration rates of highly qualified workers and the remaining workforce. Findings suggest that local labour market conditions influence the mobility decision but amenities matter too for the high-skilled. The preferences of the highly qualified workers partly differ from those of the rest of the workforce. However, there are also several factors that do not show systematic differences across skill groups." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    A new look at intergenerational mobility in Germany compared to the US (2014)

    Schnitzlein, Daniel D. ;

    Zitatform

    Schnitzlein, Daniel D. (2014): A new look at intergenerational mobility in Germany compared to the US. (SOEPpapers on multidisciplinary panel data research at DIW Berlin 689), Berlin, 35 S.

    Abstract

    "Motivated by contradictory evidence on intergenerational mobility in Germany, I present a cross-country comparison of Germany and the US, reassessing the question of whether intergenerational mobility is higher in Germany than the US. I can reproduce the standard result from the literature, which states that the German intergenerational elasticity estimates are lower than those for the US. However, based on highly comparable data, even a reasonable degree of variation in the sampling rules leads to similar estimates in both countries. I find no evidence for nonlinearities along the fathers' earnings distribution. In contrast, the analysis shows that mobility is higher for the sons at the lowest quartile of the sons' earnings distribution in both countries. In Germany this result is mainly driven by a high downward mobility of sons with fathers in the upper middle part of the earnings distribution. The corresponding pattern is clearly less pronounced in the US." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Job matching across occupational labour markets (2014)

    Stops, Michael ;

    Zitatform

    Stops, Michael (2014): Job matching across occupational labour markets. In: Oxford economic papers, Jg. 66, H. 4, S. 940-958., 2014-05-19. DOI:10.1093/oep/gpu018

    Abstract

    "The article refers to job matching processes in occupational labour markets in terms of jobs that share extensive commonalities in their required qualifications and tasks. To date, all studies in this field have been based on the assumption that matching processes only transpire within distinct occupational labour markets and that no occupational changes occur. I present theoretical and empirical arguments that undermine the validity of this assumption. I construct an 'occupational topology' based on information about the ways occupational groups may be seen as alternatives in searches for jobs or workers. I then use different empirical models that consider cross-sectional dependency to test the hypothesis that job search and matching occur across occupational labour markets. The results support my hypothesis. The findings suggest that an augmented empirical model should be used that considers job and worker searches across occupational labour markets in estimating job matching elasticities." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

    Beteiligte aus dem IAB

    Stops, Michael ;
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  • Literaturhinweis

    Occupational change and status mobility: the detrimental effects of unemployment and the loss of occupation specific human capital (2013)

    Bethmann, Arne ;

    Zitatform

    Bethmann, Arne (2013): Occupational change and status mobility. The detrimental effects of unemployment and the loss of occupation specific human capital. In: Journal for labour market research, Jg. 46, H. 4, S. 307-319., 2013-09-06. DOI:10.1007/s12651-013-0147-9

    Abstract

    "Der Einfluss von Wechseln des Berufsfeldes auf den sozioökonomischen Status nach Ende der Arbeitslosigkeit wurde in der Literatur bisher wenig berücksichtigt. Wegen des möglichen Verlustes von berufsspezifischem Humankapital wird vermutet, dass dieser Effekt negativ ist. Dies erscheint besonders wahrscheinlich, wenn das betroffene Individuum über spezifisches Humankapital in Form von Berufsbildung verfügt. Mit Hilfe des Panels 'Arbeitsmarkt und Soziale Sicherung' (PASS) wurden die Berufswechsel von arbeitslosen Individuen beim Wiedereinstieg in den Arbeitsmarkt untersucht. Im Vergleich mit Berufswechseln aus Erwerbstätigkeit haben Wechsel in der Arbeitslosengruppe einen stärkeren, negativen Effekt auf die Differenz im sozioökonomischen Status zwischen dem letzten und dem aktuellen Job. Der International Socio-Economic Index (ISEI) wurde dabei als Statusmaß verwendet. Für Arbeitslose ohne berufliche Bildung wurden keine signifikanten Effekte gefunden, wohingegen solche mit Berufsbildung deutliche Statusverluste hinnehmen mussten. Zusammenfassend scheint sich der Verlust von berufsspezifischem Humankapital durch den Wechsel des Berufes negativ auf die sozioökonomische Situation von arbeitslosen Personen nach der Wiederbeschäftigung auszuwirken. Dies sollte berücksichtigt werden, wenn im Rahmen von arbeitsmarktpolitischen Maßnahmen ein erhöhter Druck auf die Arbeitslosen ausgeübt wird ihren Beruf zu wechseln, um schneller wieder in Arbeit zu kommen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Does the use of worker flows improve the analysis of establishment turnover?: evidence from German administrative data (2013)

    Hethey-Maier, Tanja; Schmieder, Johannes F.;

    Zitatform

    Hethey-Maier, Tanja & Johannes F. Schmieder (2013): Does the use of worker flows improve the analysis of establishment turnover? Evidence from German administrative data. (NBER working paper 19730), Cambridge, Mass., 42 S. DOI:10.3386/w19730

    Abstract

    "Administrative datasets provide an excellent source for detailed analysis of establishment entries and exits on a fine and disaggregate level. However, administrative datasets are not without problems: restructuring and relabeling of firms is often poorly measured and can create large biases. Information on worker flows between establishments can potentially alleviate these measurement issues, but it is typically hard to judge how well correction algorithms based on this methodology work. This paper evaluates the use of the worker flow methodology using a dataset from Germany, the Establishment History Panel. We first document the extent of misclassification that stems from relying solely on the first and last appearance of the establishment identifier (EID) to identify openings and closings: Only about 35 to 40 percent of new and disappearing EIDs with more than 3 employees are likely to correspond to real establishment entries and exits. We provide 3 pieces of evidence that using a classification system based on worker flows is superior to using EIDs only: First, establishment birth years generated using the worker flow methodology are much higher correlated with establishment birth years from an independent survey. Second, establishment entries and exits which are identified using the worker flow methodology move closely with the business cycle, while events which are identified as simple ID changes are not. Third, new establishment entries are small and show rapid growth, unlike new EIDs that correspond to ID changes." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Berufliche Mobilität in Deutschland: Wechsel konzentrieren sich auf wenige Berufe (2012)

    Kropp, Per; Schmillen, Achim;

    Zitatform

    Kropp, Per & Achim Schmillen (2012): Berufliche Mobilität in Deutschland: Wechsel konzentrieren sich auf wenige Berufe. In: IAB-Forum H. 2, S. 52-59., 2012-11-15. DOI:10.3278/IFO1202W052

    Abstract

    "Das duale Ausbildungssystem ist flexibler als sein Ruf. Immerhin ein Drittel der Ausbildungsabsolventen ist drei Jahre später in einem anderen als dem gelernten Beruf tätig. Allerdings ist die berufliche Stabilität je nach Ausbildungsberuf sehr unterschiedlich. Idealtypisch lassen sich 13 Gruppen von Berufen identifizieren, innerhalb derer das Gros der Berufswechsel stattfindet. Dies könnte für Berufsberater ein nützliches Instrument sein, um potenziellen Berufswechslern realistische Alternativen aufzuzeigen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Kropp, Per;
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  • Literaturhinweis

    Lohnentwicklung 1994 bis 2008: Berufswechsler in Deutschland und Großbritannien (2012)

    Nisic, Natascha ; Trübswetter, Parvati;

    Zitatform

    Nisic, Natascha & Parvati Trübswetter (2012): Lohnentwicklung 1994 bis 2008: Berufswechsler in Deutschland und Großbritannien. (IAB-Kurzbericht 01/2012), Nürnberg, 8 S.

    Abstract

    "Das Ausmaß beruflicher Mobilität wird häufig als Indikator für die Flexibilität von Arbeitsmärkten gesehen. Aus gesamtwirtschaftlicher Perspektive steht dabei die Anpassungsfähigkeit an den Strukturwandel im Vordergrund. Aus Sicht der einzelnen Arbeitnehmer eröffnen berufliche Veränderungen die Möglichkeit, in attraktivere Berufe zu wechseln. Hier werden die kurz- und langfristigen Effekte eines Berufswechsels auf die Löhne von abhängig Beschäftigten in Deutschland und Großbritannien untersucht. Dabei zeigt sich die Bedeutung institutioneller Rahmenbedingungen, die zum Teil sehr unterschiedliche Erwerbs- und Arbeitsmarktchancen für Arbeitnehmer erzeugen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Trübswetter, Parvati;
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  • Literaturhinweis

    Occupational mobility and the change in the occupational structure in Britain and Germany, 1993-2008 (2012)

    Rhein, Thomas; Trübswetter, Parvati;

    Zitatform

    Rhein, Thomas & Parvati Trübswetter (2012): Occupational mobility and the change in the occupational structure in Britain and Germany, 1993-2008. In: Applied Economics Letters, Jg. 19, H. 7, S. 653-656., 2011-05-25. DOI:10.1080/13504851.2011.593492

    Abstract

    Auf der Basis des British Household Panel Survey und des Sozio-ökonomischen Panels für Deutschland werden mit Hilfe der International Standard Classification of Occupation (ISCO-88) für den Zeitraum 1993 bis 2008 Veränderungen der Berufsstruktur für die beiden Länder ermittelt. Es zeigt sich, dass die berufliche Mobilität in Großbritannien mehr als dreimal so groß ist wie in Deutschland. In einem weiteren Untersuchungsschritt wird festgestellt, dass das stark regulierte berufliche System in Deutschland allerdings kein Hinderungsgrund für den beruflichen Wandel darstellt. (IAB)

    Beteiligte aus dem IAB

    Trübswetter, Parvati;
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  • Literaturhinweis

    The consequences of job mobility for future earnings in early working life in Germany: placing indirect and direct job mobility into institutional context (2012)

    Schmelzer, Paul;

    Zitatform

    Schmelzer, Paul (2012): The consequences of job mobility for future earnings in early working life in Germany. Placing indirect and direct job mobility into institutional context. In: European Sociological Review, Jg. 28, H. 1, S. 82-95. DOI:10.1093/esr/jcq049

    Abstract

    "This article investigates direct job mobility and job mobility via unemployment at the beginning of the employment career in Germany. While the rationale of predicting outcomes of direct job mobility are similar in liberal countries, Germany's rigid labour market might have different implications for job mobility via unemployment. Using the German Socio-Economic Panel 1984-2006, we will address the following two questions. First, we will investigate the gains/losses for direct job mobility and mobility through unemployment. Here we are especially interested in whether job mobility via unemployment has long-lasting consequences on future earnings. Second, we will address the question of whether income development for direct and indirect job mobility is dependent on the reasons behind the job termination. The analyses show that, in a rigid labour market, only direct voluntary job mobility brings permanent income rewards. Indirect job mobility, on the other hand, has a long-lasting scar effect not only for involuntary but also for voluntary job movers." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Job matching across occupational labour markets (2012)

    Stops, Michael ;

    Zitatform

    Stops, Michael (2012): Job matching across occupational labour markets. (IAB-Discussion Paper 27/2012), Nürnberg, 44 S.

    Abstract

    "Dieses Papier befasst sich mit der Analyse von makroökonomischen Matchingfunktionen auf beruflichen Teilarbeitsmärkten. Allen bisher hierzu vorliegenden Papieren lag die Annahme zugrunde, dass berufliche Teilarbeitsmärkte abgeschottet voneinander sind und somit berufliche Mobilität nicht vorliegt. Ich präsentiere einige theoretische und empirische Belege gegen diese Annahme. Auf der Grundlage von Informationen darüber, welche Berufsgruppen bezogen auf die Arbeitssuche bzw. die Rekrutierung von Arbeitskräften Alternativen darstellen, konstruiere ich eine 'Berufstopologie'. Mit deren Hilfe teste ich die Hypothese der Durchlässigkeit der beruflichen Teilarbeitsmärkte. Dabei verwende ich Pooled OLS-, Fixed-Effects- und Pooled-Mean-Group-Schätzer und modelliere die Durchlässigkeit als Abhängigkeiten der jeweiligen Neueinstellungen in einer Berufsgruppe vom durchschnittlichen Bestand der Arbeitslosen und Vakanzen in ähnlichen Berufsgruppen. Es ergeben sich signifikant positive Matchingelastizitäten von Arbeitslosen und Vakanzen in ähnlichen Berufsgruppen und damit wird die beschriebene Hypothese auch empirisch gestützt. Des Weiteren bieten die Ergebnisse Indizien dafür, dass die Skalenerträge, die sich aus dem Pooled-Mean-Group-Modell ergeben, konstant sind. Alles in allem zeigen die Ergebnisse deutlich, dass bei der Modellierung und Schätzung von Matchingfunktionen berücksichtigt werden sollte, dass die Prozess der jeweils individuellen Job- bzw. Bewerbersuche häufig nicht nur auf einem sondern über mehrere berufliche Teilarbeitsmärkte ablaufen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Stops, Michael ;
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  • Literaturhinweis

    Berufstreue in Gesundheitsberufen in Berlin und Brandenburg: Die Bindung der Ausbildungsabsolventen an den Beruf: Ausgewählte Gesundheitsberufe im Vergleich (2012)

    Wiethölter, Doris;

    Zitatform

    Wiethölter, Doris (2012): Berufstreue in Gesundheitsberufen in Berlin und Brandenburg. Die Bindung der Ausbildungsabsolventen an den Beruf: Ausgewählte Gesundheitsberufe im Vergleich. (IAB-Regional. Berichte und Analysen aus dem Regionalen Forschungsnetz. IAB Berlin-Brandenburg 03/2012), Nürnberg, 37 S.

    Abstract

    "Angesichts des befürchteten Fachkräftemangels im Gesundheitssektor wird in dieser Studie die Frage untersucht, wie stark die Bindung der Ausbildungsabsolventen ausgewählter Gesundheitsberufe an ihren ursprünglich erlernten Beruf bzw. einen verwandten Gesundheitsberuf ist. Diese Studie bestätigt die bereits vorliegenden Ergebnisse, dass zwischen den Berufen große Unterschiede in der Berufsbindung bestehen. Die der Untersuchung zugrunde liegende 1993er Ausbildungskohorte der hier zur Analyse ausgewählten Gesundheitsberufe verzeichnet in Berlin, Brandenburg, Ost- und Westdeutschland auch 15 Jahre nach Beendigung der Ausbildung noch eine hohe allgemeine Beschäftigungsquote, unabhängig von ihrem erlernten Beruf. Dabei zeigen examinierte Krankenpflegekräfte einen deutlich höheren Beschäftigungsgrad als Krankenpflegehelfer und Altenpfleger/-pflegehelfer. Bei der Betrachtung der Berufstreue, also der Frage, wie viele noch im erlernten Beruf tätig sind, differieren die Ergebnisse zwischen den ausgewählten Berufen und Regionen erheblich. 15 Jahre nach Ausbildungsende sind je nach Region deutlich weniger Krankenpflegehelfer und Altenpfleger/- pflegehelfer tätig als examinierte Krankenschwestern/-pfleger. Wird bei der Analyse die berufliche Flexibilität zwischen den verwandten Berufen berücksichtigt, fallen die Ergebnisse für die Krankenpflegehelfer und Altenpfleger/-pflegehelfer günstiger aus. Dies dürfte sich, wie die nachfolgende Analyse zeigt, durch einen hohen Anteil an Berufswechslern zwischen den verwandten Berufen im Gesundheitsbereich erklären." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Wiethölter, Doris;
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  • Literaturhinweis

    Job and worker turnover in German establishments (2011)

    Bellmann, Lutz ; Upward, Richard ; Gerner, Hans-Dieter;

    Zitatform

    Bellmann, Lutz, Hans-Dieter Gerner & Richard Upward (2011): Job and worker turnover in German establishments. (IZA discussion paper 6081), Bonn, 39 S.

    Abstract

    "We use a simple regression-based approach to measure the relationship between employment growth, hirings and separations in a large panel of German establishments over the period 1993-2009. Although the average level of hiring and separation is much lower in Germany than in the US, as expected, we find that the relationship between employment growth and worker flows in German establishments is very similar to the behaviour of US establishments described in Davis, Faberman & Haltiwanger (2006, 2011), and quite different to the behaviour of French establishments described in Abowd, Corbel & Kramarz (1999). The relationship is very stable over time, even during the most recent economic crisis, and across different types of establishment." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

    Beteiligte aus dem IAB

    Bellmann, Lutz ;
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  • Literaturhinweis

    Flexibilität und Anpassungsfähigkeit von Beschäftigten mit dualer Berufsausbildung (2011)

    Fedorets, Alexandra ; Spitz-Oener, Alexandra;

    Zitatform

    Fedorets, Alexandra & Alexandra Spitz-Oener (2011): Flexibilität und Anpassungsfähigkeit von Beschäftigten mit dualer Berufsausbildung. In: Zeitschrift für ArbeitsmarktForschung, Jg. 44, H. 1/2, S. 127-134. DOI:10.1007/s12651-011-0076-4

    Abstract

    "Dieser Beitrag liefert eine Übersicht über zwei Studien, in denen die Mobilität von Erwerbstätigen untersucht wird, die ihre Ausbildung im Rahmen des dualen Ausbildungssystems gemacht haben. Die theoretische Grundlage beider Studien bildet der Humankapital- und Suchtheorieansatz unter der Annahme variierender Berufsinhalte über die Zeit. Mit Hilfe von Regressionsanalysen wird gezeigt, dass Berufsmobilität positiv mit dem individuellen Lohn korreliert ist. Dabei hängt der Korrelationsgrad von der inhaltlichen Ähnlichkeit des Ausbildungs- und Erwerbsberufs und der Freiwilligkeit der Entscheidung eines Berufswechsels ab. Die Ähnlichkeit des Ausbildungs- und Erwerbsberufs wird anhand des tätigkeitsbasierten Ansatzes gemessen.
    Die Auswertung der Berufswechsel in West- und Ostdeutschland nach der Wiedervereinigung 1990 führt zu einer wichtigen Erkenntnis: die meisten Berufswechsel in Ostdeutschland nach 1990 brachten hohe Lohneinbußen mit sich. Dieser negative Effekt der Anpassung der Beschäftigungsstruktur wirkt langfristig nach, da er auch nach ca. 10 Jahren noch feststellbar ist. Insgesamt deuten die empirischen Ergebnisse darauf hin, dass das während der Ausbildung akkumulierte Humankapital zwischen unterschiedlichen Berufen transferierbar ist." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Spitz-Oener, Alexandra;
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  • Literaturhinweis

    Strukturmerkmale von Berufen: Einfluss auf die berufliche Mobilität von Ausbildungsabsolventen (2011)

    Hoffmann, Jana; Damelang, Andreas ; Schulz, Florian ;

    Zitatform

    Hoffmann, Jana, Andreas Damelang & Florian Schulz (2011): Strukturmerkmale von Berufen: Einfluss auf die berufliche Mobilität von Ausbildungsabsolventen. (IAB-Forschungsbericht 09/2011), Nürnberg, 57 S.

    Abstract

    "In dem Beitrag wird untersucht, ob Berufe durch ihre strukturellen Merkmale zu einer sozialen Schließung beitragen. Zu diesem Zweck wurden auf Basis der Berufsordnungen der KldB88 die vier Strukturindikatoren berufliche Spezifität, Standardisierung durch eine Ausbildungsvorschrift, freiwillige Zertifizierung durch private Bildungsträger und Repräsentation durch einen Berufsverband gebildet. Konkret wird der Frage nachgegangen, inwiefern diese vier Strukturmerkmale die berufliche Mobilität von Absolventen einer dualen Ausbildung restringieren. Aus theoretischer Sicht ist zu erwarten, dass bei einer hohen Ausprägung der Indikatoren eine größere soziale Schließung des jeweiligen Berufs herrscht und somit ein Wechsel in einen solchen Beruf schwieriger möglich sein sollte.
    Empirisch zeigt sich, dass drei Strukturindikatoren in die prognostizierte Richtung weisen: Der Zugang zu Berufen, die durch eine Ausbildungsvorschrift standardisiert oder durch private Träger zertifiziert sind, ist schwieriger. Auch bei einer höheren Ausprägung der beruflichen Spezifität sinken die Chancen, in einen solchen Beruf zu wechseln. Entgegen der theoretischen Überlegungen verhält sich jedoch die Variable Berufsverband - sie besitzt einen positiven Einfluss auf berufliche Mobilitätschancen. Die gleichen Wirkungszusammenhänge ergaben sich, bei einer nach Berufsbereichen differenzierten Betrachtung, für Technische und Dienstleistungsberufe. Im Fertigungsbereich allerdings weichen die Effekte der beruflichen Spezifität und der Berufsverbände von den übrigen Ergebnissen ab." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Lohnentwicklung von Berufswechslern in Deutschland und Großbritannien: Wann lohnt sich der Weg aus der Backstube? (2011)

    Nisic, Natascha ; Trübswetter, Parvati;

    Zitatform

    Nisic, Natascha & Parvati Trübswetter (2011): Lohnentwicklung von Berufswechslern in Deutschland und Großbritannien: Wann lohnt sich der Weg aus der Backstube? In: IAB-Forum H. 1, S. 64-69., 2011-08-01. DOI:10.3278/IFO1101W064

    Abstract

    "Während die hohe Bedeutung von Ausbildungszertifikaten in Deutschland Geringqualifizierten den Zugang zu besser bezahlten Berufen verwehrt, können Hochschulabsolventen berufliche Wechsel zum Karriereaufstieg nutzen. In der weniger starren Berufsstruktur Großbritanniens lohnen sich Berufswechsel hingegen für alle. Der Wechsel erfolgt allerdings zumeist dann, wenn Beschäftigte in ihrem bisher ausgeübten Beruf Gehaltseinbußen hinnehmen mussten." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Trübswetter, Parvati;
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  • Literaturhinweis

    Unemployment and occupational mobility at the beginning of employment career in Germany and the UK (2011)

    Schmelzer, Paul;

    Zitatform

    Schmelzer, Paul (2011): Unemployment and occupational mobility at the beginning of employment career in Germany and the UK. (IAB-Discussion Paper 25/2011), Nürnberg, 24 S.

    Abstract

    "Gerade am Anfang der Erwerbskarriere ist Arbeitslosigkeit keine Seltenheit. In diesem Artikel argumentieren wir, dass in Abhängigkeit von institutionellen Rahmenbedingungen Arbeitslosigkeit verschiedene Konsequenzen für die zukünftige Erwerbskarriere in Großbritannien und Deutschland hat. Während Such- und Matchingmodelle positive Effekte prognostizieren, sagen die Humankapitaltheorie und Signaltheorie negative Effekte voraus. Der berufsorientierte Arbeitsmarkt in Deutschland mit seinem starken Kündigungsschutz könnte zur Stigmatisierung von Arbeitslosen führen, was sich negativ auf die zukünftige Erwerbskarriere auswirken könnte. Die 'trial and error' Strategie in einem liberalen Arbeitsmarkt wie Großbritannien könnte dagegen die berufliche Position nach der Arbeitslosigkeit verbessern. Bei Auswertung der Daten werden GSEP und BHPS Datensätze benutzt und simultan die Hazard-Raten und die Veränderung im beruflichen Status geschätzt." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Berufliche Lohnunterschiede (2010)

    Blien, Uwe ; Phan thi Hong, Van;

    Zitatform

    Blien, Uwe & Van Phan thi Hong (2010): Berufliche Lohnunterschiede. In: D. Euler, U. Walwei & R. Weiß (Hrsg.) (2010): Berufsforschung für eine moderne Berufsbildung : Stand und Perspektiven (Zeitschrift für Berufs- und Wirtschaftspädagogik. Beihefte, 24), S. 263-280, 2010-01-01.

    Abstract

    "Absolventen einer betrieblichen Berufsausbildung im sogenannten 'dualen System' erhalten Zugang zu beruflichen Teilarbeitsmärkten, zwischen denen Übergänge nur eingeschränkt möglich sind. Diese Mobilitätsbeschränkungen erleichtern das Auftreten und das Fortbestehen von beruflichen Lohnunterschieden, die hier im Zentrum der Aufmerksamkeit stehen. Zum Aufweis solcher Differentiale werden Analysen mit der IAB-Beschäftigtenstichprobe (IABS) durchgeführt. Im Ergebnis zeigen sich erhebliche Lohnunterschiede, die in deskriptiven Auswertungen über 100% erreichen. In einer multivariaten Analyse, bei der die Heterogenität der Beschäftigten berücksichtigt wird, liegen die Unterschiede immer noch deutlich über 50%. Diese Lohndifferentiale können nicht mit dem Modell eines kompetitiven Arbeitsmarktes erklärt werden, wie es zum Beispiel der Humankapitaltheorie zu Grunde liegt. Schwerpunkt des Aufsatzes ist der empirische Aufweis beruflicher Lohndifferentiale, darüber hinaus werden neue Ansätze zur Erklärung diskutiert." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Phan thi Hong, Van;
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  • Literaturhinweis

    Low-wage careers: are there dead-end firms and dead-end jobs? (2010)

    Mosthaf, Alexander; Schnabel, Claus ; Stephani, Jens;

    Zitatform

    Mosthaf, Alexander, Claus Schnabel & Jens Stephani (2010): Low-wage careers: are there dead-end firms and dead-end jobs? (Universität Erlangen, Nürnberg, Lehrstuhl für Arbeitsmarkt- und Regionalpolitik. Diskussionspapiere 66), Nürnberg, 27 S.

    Abstract

    "Mit repräsentativen verbundenen Arbeitgeber-Arbeitnehmer-Daten der Bundesagentur für Arbeit verdeutlicht diese Studie, dass nur jeder siebte Vollzeitbeschäftigte, der 1998/99 einen Niedriglohn (von weniger als zwei Dritteln des Medianlohns) bezog, bis 2003 den Niedriglohnsektor verlassen konnte. Bivariate Probit-Schätzungen mit endogener Selektion deuten darauf hin, dass die Aufwärtsmobilität für jüngere und besser qualifizierte Geringverdiener höher ausfällt, wohingegen Frauen deutlich weniger erfolgreich sind. Wir zeigen, dass auch die Merkmale des Beschäftigungsbetriebes die Aufstiegswahrscheinlichkeit beeinflussen. Insbesondere kleinere Betriebe und solche mit einem hohen Anteil von Niedriglohnbeschäftigten scheinen häufig Sackgassen für Geringverdiener darzustellen. Die Wahrscheinlichkeit, den Niedriglohnsektor zu verlassen, ist ferner relativ gering, wenn man in bestimmten (meist weniger qualifizierten) Jobs verharrt. Die Abwanderung aus solchen Betrieben und Beschäftigungen, die Sackgassen darstellen, dürfte deshalb ein wichtiges Mittel sein, um höhere Löhne zu erzielen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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