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Dossier

Berufliche Mobilität

Eine Tätigkeit, die mehr Spaß verspricht, ein höheres Gehalt oder bessere Entwicklungsperspektiven: Es gibt viele Gründe, nicht länger im erlernten oder ausgeübten Beruf tätig zu sein. Nicht immer sind sie jedoch so erfreulich: Auslöser kann auch eine Entlassung sein.

Dieses Themendossier bietet Literaturhinweise zur beruflichen Mobilitätsforschung in Deutschland und in anderen Ländern. Sie erschließt theoretische Ansätze und empirische Ergebnisse - beispielsweise zu den Fragen: Sind Berufswechsel lohnend? Für wen sind sie mit besonderen Risiken verbunden? Wie gut lassen sich bei einem beruflichen Neustart die bisher erworbenen Qualifikationen verwerten?
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im Aspekt "Berufliche Mobilität und Auf-/Abstiegsprozesse "
  • Literaturhinweis

    Job matching in connected regional and occupational labor markets (2019)

    Fedorets, Alexandra ; Lottmann, Franziska; Stops, Michael ;

    Zitatform

    Fedorets, Alexandra, Franziska Lottmann & Michael Stops (2019): Job matching in connected regional and occupational labor markets. In: Regional studies, Jg. 53, H. 8, S. 1085-1098., 2018-11-30. DOI:10.1080/00343404.2018.1558440

    Abstract

    "Die Mobilität von Arbeitnehmern kann Ungleichheiten in lokalen Arbeitsmärkten ausgleichen und beeinflusst die Effizienz des Matching-Prozesses. Dabei verstehen wir unter lokalen Arbeitsmärkten das Arbeitsangebot und die Arbeitsnachfrage in einer Region in den verschiedenen Berufen. Wir konstruieren ein Suchmodell, das sowohl regionale als auch berufliche Mobilität berücksichtigt. Mit diesem Modell beschreiben wir, wie die Jobsuche von Arbeitnehmern im eigenen und in anderen Berufen sowie im heimischen und in anderen Regionen die Anzahl der daraus resultierenden Neueinstellungen in Form von Spillovereffekten beeinflusst. Wir schätzen diese Spillover-Effekte auf der Basis detaillierter administrativer Daten aus Deutschland. Hierfür spezifizieren wir eine Matching-Funktion für lokale Arbeitsmärkte mit regionalen, beruflichen sowie kombinierten regionalen und beruflichen Spillover-Effekten für Arbeitslose und Vakanzen. Dabei treffen wir Annahmen zur Abhängigkeitsstruktur der lokalen Arbeitsmärkte, die auf regionalen Distanzen und Informationen zu Ähnlichkeiten von Berufen hinsichtlich der Qualifikations-Anforderungen und Tätigkeiten beruhen. Die Ergebnisse zeigen positive regionalen Spillover-Effekte der Vakanzen und der Arbeitslosen sowie positive berufliche Spillover-Effekte der Vakanzen, wohingegen die beruflichen Spillovereffekte der Arbeitslosen negativ sind. Die kombinierten regionalen und beruflichen Spillover-Effekte sind sowohl für die Vakanzen als auch für die Arbeitslosen positiv. Wir schlussfolgern auf der Basis eines Vergleichs mit einer herkömmlichen Matchingfunktion, dass die Vernachlässigung von Spillover-Effekten zu verzerrten Schätzungen der Job-Matching-Effizienz in lokalen Arbeitsmärkten führt." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Stops, Michael ;
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  • Literaturhinweis

    Beruflicher Aufstieg durch überwertige Erwerbstätigkeit: Männer und Frauen mit dualer Ausbildung im Vergleich (2019)

    Hall, Anja ; Vela, Ana Santiago;

    Zitatform

    Hall, Anja & Ana Santiago Vela (2019): Beruflicher Aufstieg durch überwertige Erwerbstätigkeit. Männer und Frauen mit dualer Ausbildung im Vergleich. (BIBB-Report 2019,01), Leverkusen, 20 S.

    Abstract

    "Das Anforderungsniveau von beruflichen Tätigkeiten kann niedriger oder höher sein als das formale Qualifikationsniveau der Erwerbstätigen. Während unterwertige Erwerbstätigkeit seit Langem intensiv erforscht wird, ist überwertige Erwerbstätigkeit erst seit Kurzem in den Blick der Wissenschaft gerückt. Personen mit Berufsausbildung üben bei überwertiger Erwerbstätigkeit eine Tätigkeit aus, für die in der Regel mindestens ein Fortbildungs- oder Hochschulabschluss erforderlich ist. Überwertige Erwerbstätigkeit ist als ein beruflicher Aufstieg zu werten, welcher die Möglichkeit zur Erweiterung beruflicher Kompetenzen bietet, und betrifft per Definition nur die untere und mittlere Qualifikationsebene. Der Beitrag untersucht überwertige Erwerbstätigkeit von Männern und Frauen mit dualer Berufsausbildung. Zentrale Merkmale, die analysiert werden, sind der erlernte Beruf und das Geschlecht, da diese die beruflichen Aufstiegschancen maßgeblich beeinflussen." (Autorenreferat)

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  • Literaturhinweis

    Abstiegsangst in Deutschland auf historischem Tiefstand: Ergebnisse der Auswertung des Sozio-oekonomischen Panels 1991 - 2016 (2019)

    Lengfeld, Holger ;

    Zitatform

    Lengfeld, Holger (2019): Abstiegsangst in Deutschland auf historischem Tiefstand. Ergebnisse der Auswertung des Sozio-oekonomischen Panels 1991 - 2016. In: C. Lübke & J. Delhey (Hrsg.) (2019): Diagnose Angstgesellschaft? : Was wir wirklich über die Gefühlslage der Menschen wissen, S. 59-76. DOI:10.14361/9783839446140-004

    Abstract

    "Die Analysen zeigen, dass sich das Niveau der Abstiegsangst in Gesamtdeutschland im Jahr 2016 auf dem niedrigsten Stand seit 1991 befand. Seit 2006 ist es, nach langjährigem Anstieg, nahezu stetig rückläufig gewesen. Der Gruppenvergleich zeigt, dass dies für beide Geschlechter, für alle Altersgruppen und alle Schichten gilt. Zugleich finden sich einige Gruppenunterschiede, die ich unter Rückgriff auf arbeitsmarkttheoretische Argumente zumindest im Ansatz zu erläutern versuche. Im letzten Abschnitt fasse ich die Befunde zusammen und gebe einen Ausblick auf ein Forschungsprojekt, in dem wir uns mit weiterführenden Fragen der Abstiegsangst beschäftigen." (Textauszug, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Occupational mobility for whom?: Education, cohorts, the life course and occupational gender composition, 1970-2010 (2019)

    Pearlman, Jessica;

    Zitatform

    Pearlman, Jessica (2019): Occupational mobility for whom? Education, cohorts, the life course and occupational gender composition, 1970-2010. In: Research in Social Stratification and Mobility, Jg. 59, H. February, S. 81-93. DOI:10.1016/j.rssm.2018.11.009

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  • Literaturhinweis

    Arbeitsmarktsoziologie: Probleme, Theorien, empirische Befunde (2018)

    Abraham, Martin ; Hinz, Thomas ;

    Zitatform

    Abraham, Martin & Thomas Hinz (Hrsg.) (2018): Arbeitsmarktsoziologie. Probleme, Theorien, empirische Befunde. Wiesbaden: Springer VS, 534 S. DOI:10.1007/978-3-658-02256-3

    Abstract

    "Die Arbeitsmarktsoziologie beschäftigt sich mit den sozialen Determinanten bei der Erklärung von Arbeitsmarktprozessen. Dies beinhaltet u. a. den Zusammenhang zwischen Bildung und der Positionierung auf dem Arbeitsmarkt, die Risiken von Arbeitslosigkeit, die Rolle der Familie für Erwerbsentscheidungen und die Wirkung institutioneller Regelungen. Aus soziologischer Perspektive wird beleuchtet, welche Arbeitsmarktprozesse die Entstehung, die Dauerhaftigkeit und die Veränderung sozialer Ungleichheit bedingen. Der Arbeitsmarkt prägt moderne Gesellschaften maßgeblich: das System sozialer Sicherung sowie die individuellen Lebensverhältnisse hängen vom Zugang zur Erwerbsarbeit ab." (Verlagsangaben, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Intergenerationale Mobilität und gesundheitliche Ungleichheiten in Ost- und Westdeutschland: eine Trendanalyse von 1992 bis 2012 (2018)

    Günther, Sebastian ; Moor, Irene ; Richter, Matthias; Knöchelmann, Anja ;

    Zitatform

    Günther, Sebastian, Irene Moor, Anja Knöchelmann & Matthias Richter (2018): Intergenerationale Mobilität und gesundheitliche Ungleichheiten in Ost- und Westdeutschland. Eine Trendanalyse von 1992 bis 2012. In: Bundesgesundheitsblatt, Gesundheitsforschung, Gesundheitsschutz, Jg. 61, H. 1, S. 78-88. DOI:10.1007/s00103-017-2655-1

    Abstract

    "Hintergrund
    Soziale Mobilitätsprozesse, d.h. die Bewegung einer Person aus einer sozialen Position in eine andere, stellen einen zentralen Mechanismus zur Erklärung gesundheitlicher Ungleichheiten dar. Sozial bedingte Unterschiede im Gesundheitszustand oder im Gesundheitsverhalten können sich mit dem Wechsel der eigenen Position ebenfalls ändern. Der Beitrag untersucht, welche Bedeutung intergenerationale Mobilität, also ein Auf- bzw. Abstieg gegenüber der elterlichen Position, in Ost- und Westdeutschland für die subjektive Gesundheit hat und ob sich dieser Zusammenhang innerhalb von 20 Jahren verändert hat.
    Material und Methoden
    Datenbasis ist das Sozio-oekonomische Panel der Jahre 1992 - 2012. Berücksichtigt wurden Erwerbstätige zwischen 25 und 59 Jahren. Anhand des Vergleichs ihrer aktuellen Stellungen mit denen ihrer Eltern wurden Mobilitätspfade bestimmt. Für diese wurden Prävalenzen und logistische Regressionen der subjektiven Gesundheit berechnet.
    Ergebnisse
    Jene in niedrigen beruflichen Stellungen bewerteten ihre Gesundheit zu allen Zeitperioden häufiger schlechter. Aufwärtsmobile Personen hatten im Vergleich zu jenen, die in ihrer Herkunftsstellung verblieben, ein geringeres Risiko einer schlechteren Gesundheit (OR 0,72). Personen, die abstiegen, schätzten ihre Gesundheit schlechter ein (OR 1,55 bzw. OR 1,86). Signifikante Unterschiede nach Geschlecht oder Herkunftsregion konnten nicht festgestellt werden. Bildung und Einkommen tragen zur Erklärung des Zusammenhangs bei.
    Schlussfolgerung
    Die Ergebnisse deuten an, dass sich ein sozialer Aufstieg positiv auf die Gesundheit auswirkt, ein sozialer Abstieg dagegen eher negativ - unabhängig von Geschlecht, Herkunftsregion oder Zeitverlauf. Es ist daher wichtig, die Mobilitätschancen aller gesellschaftlichen Gruppen zu erhöhen und damit soziale Ungleichheiten zu reduzieren." (Autorenreferat, © Springer-Verlag)

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  • Literaturhinweis

    Job characteristics and experience as predictors of occupational turnover intention and occupational turnover in the European nursing sector (2018)

    Heijden, Beatrice I. J. M. van der; Peeters, Maria C. W. ; Breukelen, J. Wim M. Van; Le Blanc, Pascale M. ;

    Zitatform

    Heijden, Beatrice I. J. M. van der, Maria C. W. Peeters, Pascale M. Le Blanc & J. Wim M. Van Breukelen (2018): Job characteristics and experience as predictors of occupational turnover intention and occupational turnover in the European nursing sector. In: Journal of vocational behavior, Jg. 108, H. October, S. 108-120. DOI:10.1016/j.jvb.2018.06.008

    Abstract

    "The present study aims to unravel the relationships between job demands and resources, occupational turnover intention, and occupational turnover. To do so, we tested a model wherein associations between nurses' age, tenure in profession and tenure with present employer (experience in the profession), job demands (emotional demands, work-home interference), and job resources (influence at work and opportunities for development) predicted occupational turnover intention, and, subsequently, occupational turnover. A longitudinal survey was conducted among a sample of 753 nurses working in European health care institutions (hospitals, nursing homes, and community/home care). The results supported the hypotheses that job demands are positively related with occupational turnover intention while job resources and experience in the nursing profession are negatively related with occupational turnover intention. We did not find evidence supporting the hypothesis that occupational turnover intention mediates the relationship between job demands and job resources on the one hand, and occupational turnover on the other hand. Experience in the nursing profession had a direct effect on occupational turnover, in addition to the direct effect of occupational turnover intention. The implications of our findings for understanding the process through which health care organizations can affect occupational turnover intention and actual exit behavior, are discussed." (Author's abstract, © 2018 Elsevier) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Occupations, organizations, and intragenerational career mobility (2018)

    Kalleberg, Arne L.; Mouw, Ted ;

    Zitatform

    Kalleberg, Arne L. & Ted Mouw (2018): Occupations, organizations, and intragenerational career mobility. In: Annual review of sociology, Jg. 44, S. 283-303. DOI:10.1146/annurev-soc-073117-041249

    Abstract

    "Intragenerational mobility -- persistent or secular upward or downward changes in individuals' economic positions or occupational standing over their working lives -- is intimately related both to intergenerational mobility and inequality as well as to labor market theories and behaviors. Careers are job sequences or patterns of mobility/immobility within and between occupations and organizations, the two major work structures that shape the opportunities available in the labor market. This article reviews research that links occupations and organizations to careers and intragenerational mobility. We emphasize the multidisciplinary nature of contributions to this topic and focus on integrating research by sociologists and economists. We also highlight cross-national research and emphasize the literatures that address questions related to social stratification and labor markets. Finally, we suggest fruitful areas for future research." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Modelling decision-making processes of regional mobility in a dyadic framework (2018)

    Kern, Christoph ; Stein, Petra;

    Zitatform

    Kern, Christoph & Petra Stein (2018): Modelling decision-making processes of regional mobility in a dyadic framework. In: European Sociological Review, Jg. 34, H. 4, S. 433-451. DOI:10.1093/esr/jcy012

    Abstract

    "Analysing mobility decisions has been on the research agenda of various disciplines for many years, resulting in a diversity of conceptual and statistical approaches. However, previous empirical studies typically model regional mobility from an actor-centred perspective which lacks to take the contextual embeddedness of individuals in regions and partnerships into account. Against this background, this study proposes a multilevel dyadic approach with which different aspects of mobility decisions can be incorporated in a joint modelling framework. Specifically, this approach allows to specify actor, partner, and contextual effects in a dyadic model structure which covers two stages of the migration process. Linking the intentional decision stage and actual moving behaviour enables to study indirect effects of individual characteristics on regional mobility through actor-specific mobility dispositions. Formally, the model is implemented using multilevel probit structural equation models and applied to data on labour market-related mobility from the German Socio-Economic Panel Study (SOEP and SOEP Geocodes). The results support both the dyadic and the multilevel component of the proposed model, indicating significant partner and contextual effects in the decision-making process of couples." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Occupational mobility, occupation distance, and specific human capital (2018)

    Robinson, Chris ;

    Zitatform

    Robinson, Chris (2018): Occupational mobility, occupation distance, and specific human capital. In: The Journal of Human Resources, Jg. 53, H. 2, S. 513-551. DOI:10.3368/jhr.53.2.0814-6556R2

    Abstract

    "Distance and direction measures are constructed and used to contrast occupational mobility following involuntary job displacement and total occupational mobility. Displacement involves specific capital loss. Some voluntary occupational mobility, for example, promotions, reflects augmented skills rather than specific human capital loss. Wage losses following displacement are strongly related to distance and direction. This is reflected in a downward shift in the skill portfolio. By contrast, the skill portfolio change in total occupational mobility shows a neutral or modest upward pattern, suggesting limited or no specific human capital loss from voluntary occupational mobility. The mean distance in occupational mobility following displacement declined significantly in the 1980s and 1990s suggesting the labor market was more efficiently reemploying workers following displacement, lowering displacement costs in that period." (Author's abstract, © the Board of Regents of the University of Wisconsin System) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Verwertung beruflicher Qualifikationen im Kontext der Mobilität nach Deutschland: Ergebnisse der BIBB/BAuA-Erwerbstätigenbefragung 2018 (2018)

    Santiago Vela, Ana;

    Zitatform

    Santiago Vela, Ana (2018): Verwertung beruflicher Qualifikationen im Kontext der Mobilität nach Deutschland. Ergebnisse der BIBB/BAuA-Erwerbstätigenbefragung 2018. In: Berufsbildung in Wissenschaft und Praxis, Jg. 47, H. 4, S. 45-49.

    Abstract

    "Die internationale Mobilität von Beschäftigten spielt eine immer wichtigere Rolle im Rahmen der weltweiten Vernetzung. Allerdings ist ihre Mobilität beschränkt, da im Bildungsverlauf erworbene Qualifikationen meist einen landesspezifischen Kontext besitzen und daher im Ausland häufig nicht in vollem Umfang verwertet werden können. Dies führt dazu, dass Beschäftigte, die sich im Ausland qualifiziert haben, in Deutschland mitunter Tätigkeiten ausüben, die nicht ihrer Ausbildung entsprechen. Welche Faktoren begünstigen oder hemmen eine solche überqualifizierte Beschäftigung? Der Beitrag untersucht diese Frage mit Daten der aktuellen BIBB/BAuA-Erwerbstätigenbefragung 2018." (Autorenreferat)

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  • Literaturhinweis

    Zur Bedeutung des Berufs für Arbeitsplatzwechsel (2018)

    Vicari, Basha ; Kracke, Nancy ; Stops, Michael ; Dengler, Katharina; Reichelt, Malte ; Damelang, Andreas ; Schulz, Florian ; Abraham, Martin ;

    Zitatform

    Vicari, Basha (2018): Zur Bedeutung des Berufs für Arbeitsplatzwechsel. Nürnberg, 167 S.

    Abstract

    "Diese Dissertation umfasst fünf für sich alleine stehende Forschungspapiere, die die Rolle der Berufe beim Arbeitsplatzwechsel aus verschiedenen Perspektiven untersuchen:
    - Institutionelle Eigenschaften von Berufen und ihr Einfluss auf berufliche Mobilität in Deutschland (mit Andreas Damelang und Florian Schulz, 2015 veröffentlicht in Schmollers Jahrbuch)
    - Der Einfluss strukturierender Eigenschaften von Berufen auf horizontale und vertikale berufliche Mobilität im Kohortenvergleich (alleine) - Wage Losses Due to Overqualification: The Role of Formal Degrees and Occupational Skills (mit Nancy Kracke und Malte Reichelt, 2018 veröffentlicht in Social Indicators Research)
    - When Do Employers Accept Occupational Mismatches? - A Vignette Study on German Employers' Selection Behaviour (mit Martin Abraham)
    - Occupation-Specific Matching Efficiency (mit Katharina Dengler und Michael Stops; 2016 als IAB-Discussion Paper veröffentlicht)" (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Frequency of employer changes and their financial return: gender differences amongst German university graduates (2018)

    Wieschke, Johannes ;

    Zitatform

    Wieschke, Johannes (2018): Frequency of employer changes and their financial return: gender differences amongst German university graduates. In: Journal for labour market research, Jg. 52, S. 1-13. DOI:10.1186/s12651-017-0235-3

    Abstract

    "Diese Studie nutzt eine Stichprobe bayerischer Hochschulabsolventen, um Geschlechtsunterschiede sowohl in der Häufigkeit als auch in den finanziellen Erträgen von Arbeitgeberwechseln zu untersuchen. Die Such- und Matchingtheorien werden genutzt, um Hypothesen zu entwickeln, die anschließend gegeneinander getestet werden. Die Ergebnisse zeigen, dass Frauen ihren Arbeitgeber in den ersten Jahren nach dem Abschluss häufiger wechseln als Männer. Das kann zu einem großen Teil durch unterschiedliche Arbeitsmarktstrukturen erklärt werden, vor allem durch die Tatsache, dass Frauen in ihrer ersten Beschäftigung seltener in Großbetrieben, in Führungspositionen und mit unbefristeten Verträgen arbeiten und weniger zufrieden mit ihrer Arbeit sind. Sobald auf all diese Faktoren kontrolliert wird, ändert der Koeffizient sein Vorzeichen, d. h. unter gleichen Umständen wechseln Männer den Arbeitgeber häufiger. Weiterhin profitieren sowohl Männer als auch Frauen finanziell von Arbeitgeberwechseln. Männer erhalten höhere absolute Erträge, aber aufgrund ihrer höheren Einstiegseinkommen existiert bei den relativen Erträgen kein Unterschied zwischen Männern und Frauen und somit auch kein Einfluss auf die Gender Pay Gap. Die Ergebnisse werden vor dem Hintergrund der Besonderheiten des deutschen Arbeitsmarktes diskutiert." (Autorenreferat, © Springer-Verlag)

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  • Literaturhinweis

    Risk attitudes, job mobility and subsequent wage growth during the early career (2017)

    Argaw, Bethlehem A.; Skriabikova, Olga J.; Maier, Michael F.;

    Zitatform

    Argaw, Bethlehem A., Michael F. Maier & Olga J. Skriabikova (2017): Risk attitudes, job mobility and subsequent wage growth during the early career. (ZEW discussion paper 2017-023), Mannheim, 23 S.

    Abstract

    "Job change is a decision under uncertainty: It is associated with costs whereas the decision is made without full knowledge about future benefits. In order to investigate the relationship between willingness to take risks and job mobility, we first extend a model for on-the-job search with nonwage job characteristics by including heterogeneity in risk attitudes. Second, we empirically test the model's implications showing that individuals who are more risk-averse choose to change their jobs less often than more risk-tolerant individuals. This difference in the job changing behaviour leads to only moderate differences wage growth during early career: Risk-averse individuals tend to have on average higher wage gains from each job change and have obtained higher overall wage growth at the end of the early career phase." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Berufseinstieg und Mobilitätsprozesse im Modernisierungsprozess und im Auf und Ab der Arbeitsmarktlage: Eine A-P-K-Analyse der Karrieren von Männern in Westdeutschland (2017)

    Becker, Rolf ; Blossfeld, Hans-Peter;

    Zitatform

    Becker, Rolf & Hans-Peter Blossfeld (2017): Berufseinstieg und Mobilitätsprozesse im Modernisierungsprozess und im Auf und Ab der Arbeitsmarktlage. Eine A-P-K-Analyse der Karrieren von Männern in Westdeutschland. In: S. Lessenich (Hrsg.) (2017): Geschlossene Gesellschaften : Verhandlungen des 38. Kongresses der Deutschen Gesellschaft für Soziologie in Bamberg 2016 (Verhandlungen der Kongresse der Deutschen Gesellschaft für Soziologie, 38), S. 1-11.

    Abstract

    "Nach Max Weber liegt soziale Schließung nach innen vor, wenn Erwerbs- und Mobilitätschancen einzelner Personen oder Gruppen in Betrieben und Beschäftigungsverhältnissen systematisch eingeschränkt werden. Auf diese Weise führt soziale Schließung über die Monopolisierung von Chancen bei einer Gruppe zum Zuwachs von Einkommen, Prestige und Macht, während den ausgeschlossenen Personen und Gruppen solche Ressourcen für die Marktlage und Lebensführung vorenthalten werden. Über Berufsverläufe und Mobilitätsprozesse im Lebensverlauf betrachtet, führen geringe Unterschiede beim Berufseintritt zur Kumulation sozialer Ungleichheit über die Lebenszeit hinweg. Hierbei kommen individuelle Ressourcen über Strukturen und Institutionen der Betriebe, Arbeitsmärkte und beruflichen Stellung im Betrieb zur Geltung. Arbeitgeber fungieren als 'gate keeper' für Marktlage, Mobilitätschancen und Chancen einer bestimmten Lebensführung. Prozesse der sozialen Schließung durch Arbeitgeber und die Wirkung institutioneller Regelungen segmentierter Arbeitsmärkte sind nicht unabhängig von der Entwicklung sektoraler und berufsstruktureller Kontexte sowie von ökonomischen Konjunkturen.
    Im vorliegenden Vortrag wird für Westdeutschland in der Zeit von 1945 bis 2008 der Frage nachgegangen, ob und inwieweit der ökonomische Strukturwandel und die konjunkturabhängige Arbeitsmarktlage zur sozialen Schließung von intragenerationaler Mobilität beitragen. Zudem soll untersucht werden, ob die Akkumulation individueller Ressourcen zur sozialen Schließung von Mobilitätschancen führt. Mit Längsschnittdaten der Deutschen Lebensverlaufsstudie sowie der ALWA-Studie wird unter besonderer Berücksichtigung von Alters-, Perioden- und Kohorteneffekten das Zusammenspiel dynamischer Schließungsprozesse auf der gesamtgesellschaftlichen Ebene und der individuellen Ebene (der Beschäftigten) analysiert.
    Wie und für welche Gruppen werden Chancen für berufliche Auf- und Abstiege strukturiert und monopolisiert? Welchen Zusammenhang gibt es zwischen dem ökonomischen Strukturwandel, der Entwicklung der Arbeitsmarktlagen und der Mobilität?" (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Berufliche Weiterbildung im Strukturwandel: Eine APK-Längsschnittanalyse für die zwischen 1956 und 1978 Geborenen in Westdeutschland (2017)

    Becker, Rolf ;

    Zitatform

    Becker, Rolf (2017): Berufliche Weiterbildung im Strukturwandel. Eine APK-Längsschnittanalyse für die zwischen 1956 und 1978 Geborenen in Westdeutschland. In: S. Lessenich (Hrsg.) (2017): Geschlossene Gesellschaften : Verhandlungen des 38. Kongresses der Deutschen Gesellschaft für Soziologie in Bamberg 2016 (Verhandlungen der Kongresse der Deutschen Gesellschaft für Soziologie, 38), S. 1-12.

    Abstract

    "Aus Sicht der Humankapitaltheorie und Theorie segmentierter Arbeitsmärkte wird der Frage nachgegangen, inwieweit der technologische und ökonomische Strukturwandel sowie die Entwicklung der Arbeitsmarktlage seit Ende des 'Wirtschaftswunders' das betriebliche Angebot an beruflicher Weiterbildung und die Nutzung dieser Weiterbildungsgelegenheiten durch Erwerbstätige strukturieren. Für die empirische Überprüfung der Hypothesen werden Lebensverlaufsdaten der ALWA-Studie herangezogen. Hierbei werden für die historische Zeit von 1972 bis 2008 die Berufs- und Weiterbildungsverläufe von westdeutschen Männer und Frauen in den Geburtskohorten von 1956 bis 1978 mittels Ereignisanalyse und Episoden-Splitting im dynamischen Mehrebenen-Design analysiert. Hierbei werden Alters-Perioden-Kohorten-Zusammenhänge berücksichtigt. So können beim betrieblichen Angebot an und Zugang zu beruflicher Weiterbildung systematische Perioden- und Kohorteneffekte des Strukturwandels und der Arbeitsmarktlagen sowie systematische Selektivität von Weiterbildungschancen - insbesondere soziale Schließung der betrieblichen Weiterbildung durch Arbeitgeber - aufgedeckt werden." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Job matching on connected regional and occupational labor markets (2017)

    Fedorets, Alexandra ; Lottmann, Franziska; Stops, Michael ;

    Zitatform

    Fedorets, Alexandra, Michael Stops & Franziska Lottmann (2017): Job matching on connected regional and occupational labor markets. (IAB-Discussion Paper 35/2017), Nürnberg, 30 S.

    Abstract

    "Die Mobilität von Arbeitnehmern kann Ungleichheiten in lokalen Arbeitsmärkten ausgleichen und beeinflusst die Effizienz des Matching-Prozesses. Dabei verstehen wir unter lokalen Arbeitsmärkten das Arbeitsangebot und die Arbeitsnachfrage in einer Region in den verschiedenen Berufen. Wir konstruieren ein Suchmodell, das sowohl regionale als auch berufliche Mobilität berücksichtigt. Mit diesem Modell beschreiben wir, wie die Jobsuche von Arbeitnehmern im eigenen und in anderen Berufen sowie im heimischen und in anderen Regionen die Anzahl der daraus resultierenden Neueinstellungen in Form von Spillovereffekten beeinflusst. Wir schätzen diese Spillover-Effekte auf der Basis detaillierter administrativer Daten aus Deutschland. Hierfür spezifizieren wir eine Matching-Funktion für lokale Arbeitsmärkte mit regionalen, beruflichen sowie kombinierten regionalen und beruflichen Spillover-Effekten für Arbeitslose und Vakanzen. Dabei treffen wir Annahmen zur Abhängigkeitsstruktur der lokalen Arbeitsmärkte, die auf regionalen Distanzen und Informationen zu Ähnlichkeiten von Berufen hinsichtlich der Qualifikations-Anforderungen und Tätigkeiten beruhen. Die Ergebnisse zeigen positive regionalen Spillover-Effekte der Vakanzen und der Arbeitslosen sowie positive berufliche Spillover-Effekte der Vakanzen, wohingegen die beruflichen Spillovereffekte der Arbeitslosen negativ sind. Die kombinierten regionalen und beruflichen Spillover-Effekte sind sowohl für die Vakanzen als auch für die Arbeitslosen positiv. Wir schlussfolgern auf der Basis eines Vergleichs mit einer herkömmlichen Matchingfunktion, dass die Vernachlässigung von Spillover-Effekten zu verzerrten Schätzungen der Job-Matching-Effizienz in lokalen Arbeitsmärkten führt." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Stops, Michael ;
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  • Literaturhinweis

    Employment transitions and occupational mobility in Europe: The impact of the Great Recession (2017)

    Fernández-Macías, Enrique ; Bisello, Martina ; Maccarrone, Vincenzo ;

    Zitatform

    Fernández-Macías, Enrique, Martina Bisello & Vincenzo Maccarrone (2017): Employment transitions and occupational mobility in Europe. The impact of the Great Recession. (Eurofound research report / European Foundation for the Improvement of Living and Working Conditions), Dublin, 62 S. DOI:10.2806/145355

    Abstract

    "This study investigates employment and occupational mobility in Europe before and after the 2008 financial crisis, with the aim of linking individual-level employment transitions to the broad labour market developments during the crisis, such as the surge in unemployment and the phenomenon of job polarisation. The analysis compares six European countries that represent different institutional clusters - France, Italy, Poland, Spain, Sweden and the UK. It tracks the transitions of their working age populations into and out of inactivity, unemployment and employment (in five wage categories). The study seeks to better understand what happened to workers who lost their jobs during the recession, beyond the headline unemployment statistics. Did they find other work and, if so, was it better or worse paid? Were opportunities for upward occupational mobility affected by the crisis? The findings show that the countries studied fall into three distinct categories based on the degree of occupational mobility characterising their economies. An executive summary is available - see Related content." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Educational mismatch and promotions to managerial positions: a test of the career mobility theory (2017)

    Grunau, Philipp ; Pecoraro, Marco ;

    Zitatform

    Grunau, Philipp & Marco Pecoraro (2017): Educational mismatch and promotions to managerial positions. A test of the career mobility theory. In: Applied Economics, Jg. 49, H. 12, S. 1226-1240., 2016-07-12. DOI:10.1080/00036846.2016.1213369

    Abstract

    "Career mobility theory suggests that given a certain occupation, schooling improves upward mobility in terms of promotion and wage growth. We are the first to test the implications of this theory for over- and undereducation by means of direct information about promotions to managerial positions. Using German administrative data entailing an employer-reported - and hence objective - measure of educational requirements, we show that overeducated workers are indeed more likely to be promoted and that this career mobility advantage is more pronounced in the early stages of their working lives. By contrast, undereducated workers are less likely to be promoted to managerial positions. Moreover, in terms of wage growth, while overeducated workers benefit more, undereducated workers benefit less from promotions than their well-matched educational peers. Altogether, these findings strongly support the career mobility theory. Furthermore, by differentiating between internal and external promotions, we provide evidence that promotions are more likely for overeducated workers within the establishment, whereas the opposite applies for undereducated workers. This finding indicates the relevance of both over- and undereducation as signals of true ability to other employers." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

    Beteiligte aus dem IAB

    Grunau, Philipp ;
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  • Literaturhinweis

    Social mobility in the 20th century: class mobility and occupational change in the United States and Germany (2017)

    Hertel, Florian R. ;

    Zitatform

    Hertel, Florian R. (2017): Social mobility in the 20th century. Class mobility and occupational change in the United States and Germany. Wiesbaden: Springer VS, 403 S. DOI:10.1007/978-3-658-14785-3

    Abstract

    "Based on a novel class scheme and a unique compilation of German and American data, this book reveals that intergenerational class mobility increased over most of the past century. While country differences in intergenerational mobility are surprisingly small, gender, regional, racial and ethnic differences were initially large but declined over time. At the end of the 20th century, however, mobility prospects turned to the worse in both countries. In light of these findings, the book develops a narrative account of historical socio-political developments that are likely to have driven the basic resemblances across countries but also account for the initial decline and the more recent increase in intergenerational inequality." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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