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Dossier

Berufliche Mobilität

Eine Tätigkeit, die mehr Spaß verspricht, ein höheres Gehalt oder bessere Entwicklungsperspektiven: Es gibt viele Gründe, nicht länger im erlernten oder ausgeübten Beruf tätig zu sein. Nicht immer sind sie jedoch so erfreulich: Auslöser kann auch eine Entlassung sein.

Dieses Themendossier bietet Literaturhinweise zur beruflichen Mobilitätsforschung in Deutschland und in anderen Ländern. Sie erschließt theoretische Ansätze und empirische Ergebnisse - beispielsweise zu den Fragen: Sind Berufswechsel lohnend? Für wen sind sie mit besonderen Risiken verbunden? Wie gut lassen sich bei einem beruflichen Neustart die bisher erworbenen Qualifikationen verwerten?
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im Aspekt "Institutionelle und sozioökonomische Determinanten beruflicher Mobilität"
  • Literaturhinweis

    Verwertung beruflicher Qualifikationen im Kontext der Mobilität nach Deutschland: Ergebnisse der BIBB/BAuA-Erwerbstätigenbefragung 2018 (2018)

    Santiago Vela, Ana;

    Zitatform

    Santiago Vela, Ana (2018): Verwertung beruflicher Qualifikationen im Kontext der Mobilität nach Deutschland. Ergebnisse der BIBB/BAuA-Erwerbstätigenbefragung 2018. In: Berufsbildung in Wissenschaft und Praxis, Jg. 47, H. 4, S. 45-49.

    Abstract

    "Die internationale Mobilität von Beschäftigten spielt eine immer wichtigere Rolle im Rahmen der weltweiten Vernetzung. Allerdings ist ihre Mobilität beschränkt, da im Bildungsverlauf erworbene Qualifikationen meist einen landesspezifischen Kontext besitzen und daher im Ausland häufig nicht in vollem Umfang verwertet werden können. Dies führt dazu, dass Beschäftigte, die sich im Ausland qualifiziert haben, in Deutschland mitunter Tätigkeiten ausüben, die nicht ihrer Ausbildung entsprechen. Welche Faktoren begünstigen oder hemmen eine solche überqualifizierte Beschäftigung? Der Beitrag untersucht diese Frage mit Daten der aktuellen BIBB/BAuA-Erwerbstätigenbefragung 2018." (Autorenreferat)

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  • Literaturhinweis

    The spatial dimension of internal labor markets (2018)

    Tavares, Marisa ; Varejão, José ; Carneiro, Anabela ;

    Zitatform

    Tavares, Marisa, Anabela Carneiro & José Varejão (2018): The spatial dimension of internal labor markets. In: Journal of regional science, Jg. 58, H. 1, S. 181-203. DOI:10.1111/jors.12353

    Abstract

    "We integrate into a unified framework the spatial and the employment dimensions of worker mobility, tracing workers across firms, across establishments, and across regions. Drawing upon the spatial dimension of internal labor markets in firms with multiple establishments in multiple locations, our results indicate that the contemporaneous wage premium to migration is around 3 percentage points. For the case of job switchers, we find that the return to regional migration is due to access to better jobs at the destination. We also document the existence of an urban premium for same-employer migrants but for employer changes this premium is driven by selection." (Author's abstract, Published by arrangement with John Wiley & Sons) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Der Einfluss strukturierender Eigenschaften von Berufen auf horizontale und vertikale berufliche Mobilität im Kohortenvergleich (2018)

    Vicari, Basha ;

    Zitatform

    Vicari, Basha (2018): Der Einfluss strukturierender Eigenschaften von Berufen auf horizontale und vertikale berufliche Mobilität im Kohortenvergleich. (IAB-Discussion Paper 25/2018), Nürnberg, 35 S.

    Abstract

    "Warum Erwerbstätige ihren Beruf wechseln wird von der bisherigen Mobilitätsforschung überwiegend durch die individuellen Eigenschaften dieser erklärt. Aber auch Berufe selbst strukturieren Matchingprozesse auf dem Arbeitsmarkt. Dieser Aufsatz analysiert den Erklärungsbeitrag beruflicher Eigenschaften - gemessen als Standardisierung, Lizensierung und Spezifität - auf horizontale, Aufwärts- oder Abwärtsmobilität. Vor dem Hintergrund der Debatte um die 'Entberuflichung' des Arbeitsmarktes wird ebenfalls die Veränderung des Einflusses dieser beruflichen Eigenschaften über vier Erwerbseinstiegskohorten hinweg untersucht. Mit Daten des repräsentativen Datensatzes 'Arbeiten und Lernen im Wandel' (ALWA) kann ich zeigen, dass berufliche Eigenschaften die Richtung der Mobilität mindestens genauso stark beeinflussen wie individuelle Faktoren. Gleichzeitig wird kaum eine Veränderung des Einflusses über die Zeit festgestellt. Eine Abnahme der strukturierenden Funktion des Berufs, wie sie Vertreter der Entberuflichungsthese formulieren, kann ich folglich nicht bestätigen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Vicari, Basha ;
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  • Literaturhinweis

    Frequency of employer changes and their financial return: gender differences amongst German university graduates (2018)

    Wieschke, Johannes ;

    Zitatform

    Wieschke, Johannes (2018): Frequency of employer changes and their financial return: gender differences amongst German university graduates. In: Journal for labour market research, Jg. 52, S. 1-13. DOI:10.1186/s12651-017-0235-3

    Abstract

    "Diese Studie nutzt eine Stichprobe bayerischer Hochschulabsolventen, um Geschlechtsunterschiede sowohl in der Häufigkeit als auch in den finanziellen Erträgen von Arbeitgeberwechseln zu untersuchen. Die Such- und Matchingtheorien werden genutzt, um Hypothesen zu entwickeln, die anschließend gegeneinander getestet werden. Die Ergebnisse zeigen, dass Frauen ihren Arbeitgeber in den ersten Jahren nach dem Abschluss häufiger wechseln als Männer. Das kann zu einem großen Teil durch unterschiedliche Arbeitsmarktstrukturen erklärt werden, vor allem durch die Tatsache, dass Frauen in ihrer ersten Beschäftigung seltener in Großbetrieben, in Führungspositionen und mit unbefristeten Verträgen arbeiten und weniger zufrieden mit ihrer Arbeit sind. Sobald auf all diese Faktoren kontrolliert wird, ändert der Koeffizient sein Vorzeichen, d. h. unter gleichen Umständen wechseln Männer den Arbeitgeber häufiger. Weiterhin profitieren sowohl Männer als auch Frauen finanziell von Arbeitgeberwechseln. Männer erhalten höhere absolute Erträge, aber aufgrund ihrer höheren Einstiegseinkommen existiert bei den relativen Erträgen kein Unterschied zwischen Männern und Frauen und somit auch kein Einfluss auf die Gender Pay Gap. Die Ergebnisse werden vor dem Hintergrund der Besonderheiten des deutschen Arbeitsmarktes diskutiert." (Autorenreferat, © Springer-Verlag)

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  • Literaturhinweis

    Worker churn and employment growth at the establishment level (2017)

    Bachmann, Rüdiger; Bayer, Christian ; Merkl, Christian ; Stüber, Heiko ; Wellschmied, Felix ; Seth, Stefan;

    Zitatform

    Bachmann, Rüdiger, Christian Bayer, Christian Merkl, Stefan Seth, Heiko Stüber & Felix Wellschmied (2017): Worker churn and employment growth at the establishment level. (CEPR discussion paper 12343), London, 30 S.

    Abstract

    "We study the relationship between employment growth and worker flows in excess of job flows (churn) at the establishment level using the new German AWFP dataset spanning from 1975 - 2014. Churn is above 5 percent of employment along the entire employment growth distribution and most pronounced at rapidly-adjusting establishments. We find that the patterns of churn along the employment growth distribution can be explained by separation rate shocks and time-to-hire frictions. These shocks become larger on average during boom periods leading to procyclical worker churn. Distinguishing between separations into non-employment and to other establishments, we find that separations to other establishments drive all procyclical churn. In a secondary contribution, we compare German worker and job flows with their US counterparts and recent US findings." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Berufseinstieg und Mobilitätsprozesse im Modernisierungsprozess und im Auf und Ab der Arbeitsmarktlage: Eine A-P-K-Analyse der Karrieren von Männern in Westdeutschland (2017)

    Becker, Rolf ; Blossfeld, Hans-Peter;

    Zitatform

    Becker, Rolf & Hans-Peter Blossfeld (2017): Berufseinstieg und Mobilitätsprozesse im Modernisierungsprozess und im Auf und Ab der Arbeitsmarktlage. Eine A-P-K-Analyse der Karrieren von Männern in Westdeutschland. In: S. Lessenich (Hrsg.) (2017): Geschlossene Gesellschaften : Verhandlungen des 38. Kongresses der Deutschen Gesellschaft für Soziologie in Bamberg 2016 (Verhandlungen der Kongresse der Deutschen Gesellschaft für Soziologie, 38), S. 1-11.

    Abstract

    "Nach Max Weber liegt soziale Schließung nach innen vor, wenn Erwerbs- und Mobilitätschancen einzelner Personen oder Gruppen in Betrieben und Beschäftigungsverhältnissen systematisch eingeschränkt werden. Auf diese Weise führt soziale Schließung über die Monopolisierung von Chancen bei einer Gruppe zum Zuwachs von Einkommen, Prestige und Macht, während den ausgeschlossenen Personen und Gruppen solche Ressourcen für die Marktlage und Lebensführung vorenthalten werden. Über Berufsverläufe und Mobilitätsprozesse im Lebensverlauf betrachtet, führen geringe Unterschiede beim Berufseintritt zur Kumulation sozialer Ungleichheit über die Lebenszeit hinweg. Hierbei kommen individuelle Ressourcen über Strukturen und Institutionen der Betriebe, Arbeitsmärkte und beruflichen Stellung im Betrieb zur Geltung. Arbeitgeber fungieren als 'gate keeper' für Marktlage, Mobilitätschancen und Chancen einer bestimmten Lebensführung. Prozesse der sozialen Schließung durch Arbeitgeber und die Wirkung institutioneller Regelungen segmentierter Arbeitsmärkte sind nicht unabhängig von der Entwicklung sektoraler und berufsstruktureller Kontexte sowie von ökonomischen Konjunkturen.
    Im vorliegenden Vortrag wird für Westdeutschland in der Zeit von 1945 bis 2008 der Frage nachgegangen, ob und inwieweit der ökonomische Strukturwandel und die konjunkturabhängige Arbeitsmarktlage zur sozialen Schließung von intragenerationaler Mobilität beitragen. Zudem soll untersucht werden, ob die Akkumulation individueller Ressourcen zur sozialen Schließung von Mobilitätschancen führt. Mit Längsschnittdaten der Deutschen Lebensverlaufsstudie sowie der ALWA-Studie wird unter besonderer Berücksichtigung von Alters-, Perioden- und Kohorteneffekten das Zusammenspiel dynamischer Schließungsprozesse auf der gesamtgesellschaftlichen Ebene und der individuellen Ebene (der Beschäftigten) analysiert.
    Wie und für welche Gruppen werden Chancen für berufliche Auf- und Abstiege strukturiert und monopolisiert? Welchen Zusammenhang gibt es zwischen dem ökonomischen Strukturwandel, der Entwicklung der Arbeitsmarktlagen und der Mobilität?" (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Berufliche Weiterbildung im Strukturwandel: Eine APK-Längsschnittanalyse für die zwischen 1956 und 1978 Geborenen in Westdeutschland (2017)

    Becker, Rolf ;

    Zitatform

    Becker, Rolf (2017): Berufliche Weiterbildung im Strukturwandel. Eine APK-Längsschnittanalyse für die zwischen 1956 und 1978 Geborenen in Westdeutschland. In: S. Lessenich (Hrsg.) (2017): Geschlossene Gesellschaften : Verhandlungen des 38. Kongresses der Deutschen Gesellschaft für Soziologie in Bamberg 2016 (Verhandlungen der Kongresse der Deutschen Gesellschaft für Soziologie, 38), S. 1-12.

    Abstract

    "Aus Sicht der Humankapitaltheorie und Theorie segmentierter Arbeitsmärkte wird der Frage nachgegangen, inwieweit der technologische und ökonomische Strukturwandel sowie die Entwicklung der Arbeitsmarktlage seit Ende des 'Wirtschaftswunders' das betriebliche Angebot an beruflicher Weiterbildung und die Nutzung dieser Weiterbildungsgelegenheiten durch Erwerbstätige strukturieren. Für die empirische Überprüfung der Hypothesen werden Lebensverlaufsdaten der ALWA-Studie herangezogen. Hierbei werden für die historische Zeit von 1972 bis 2008 die Berufs- und Weiterbildungsverläufe von westdeutschen Männer und Frauen in den Geburtskohorten von 1956 bis 1978 mittels Ereignisanalyse und Episoden-Splitting im dynamischen Mehrebenen-Design analysiert. Hierbei werden Alters-Perioden-Kohorten-Zusammenhänge berücksichtigt. So können beim betrieblichen Angebot an und Zugang zu beruflicher Weiterbildung systematische Perioden- und Kohorteneffekte des Strukturwandels und der Arbeitsmarktlagen sowie systematische Selektivität von Weiterbildungschancen - insbesondere soziale Schließung der betrieblichen Weiterbildung durch Arbeitgeber - aufgedeckt werden." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Social mobility in the 20th century: class mobility and occupational change in the United States and Germany (2017)

    Hertel, Florian R. ;

    Zitatform

    Hertel, Florian R. (2017): Social mobility in the 20th century. Class mobility and occupational change in the United States and Germany. Wiesbaden: Springer VS, 403 S. DOI:10.1007/978-3-658-14785-3

    Abstract

    "Based on a novel class scheme and a unique compilation of German and American data, this book reveals that intergenerational class mobility increased over most of the past century. While country differences in intergenerational mobility are surprisingly small, gender, regional, racial and ethnic differences were initially large but declined over time. At the end of the 20th century, however, mobility prospects turned to the worse in both countries. In light of these findings, the book develops a narrative account of historical socio-political developments that are likely to have driven the basic resemblances across countries but also account for the initial decline and the more recent increase in intergenerational inequality." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Durchlässigkeit europäischer Arbeitsmärkte (2016)

    Bachmann, Ronald ; Schaffner, Sandra ; Bechara, Peggy; Vonnahme, Christina; Bredtmann, Julia ;

    Zitatform

    Bechara, Peggy, Julia Bredtmann, Sandra Schaffner & Christina Vonnahme (2016): Durchlässigkeit europäischer Arbeitsmärkte. Gütersloh, 94 S.

    Abstract

    "Die vorliegende Studie bietet einen umfassenden Überblick über die Durchlässigkeit der Arbeitsmärkte in Europa, indem sie die Mobilität individueller Arbeitnehmer analysiert, sowohl in Bezug auf Übergänge zwischen Arbeitsmarktzuständen und Vertragstypen (befristet/unbefristet) als auch in Bezug auf Wechsel des Berufs und Lohnmobilität. Diese Übergänge und Wechsel sind vor allem aus zwei Gründen von Bedeutung: Einerseits übt die Durchlässigkeit des Arbeitsmarktes einen außerordentlich wichtigen Einfluss auf das Wohlergehen des individuellen Arbeitnehmers aus; andererseits bedingt sie die Anpassungsfähigkeit der Wirtschaft bspw. während einer Krise oder im Aufschwung nach einer Krise. In diesem Zusammenhang spielt die Nachhaltigkeit von Beschäftigung eine bedeutende Rolle, wobei Beschäftigung als nachhaltig betrachtet wird, wenn sie relativ hohe Stabilität und Aufstiegschancen bietet." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Weiterführende Informationen

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  • Literaturhinweis

    The role of entrepreneurship in the context of career trajectories: moving back into wage employment or into unemployment? (2016)

    Debrulle, Jonas ;

    Zitatform

    Debrulle, Jonas (2016): The role of entrepreneurship in the context of career trajectories. Moving back into wage employment or into unemployment? In: Labour, Jg. 30, H. 2, S. 180-197. DOI:10.1111/labr.12060

    Abstract

    "This study investigates patterns of movement from self-employment to wage employment or to unemployment in Belgium. Non-parametric techniques and complimentary log-log analyses are used to determine the significance of stable individual traits (e.g. gender) and of time-dependent characteristics (e.g. family and organizational context, labour market mobility) in moving back to wage employment or to unemployment. Evidence is provided on the possibility of entrepreneurship acting as a 'steppingstone' between long-term unemployment and paid work. Yet, significant relationships also emerge between ex-ante time spent in unemployment and the possibility of continued unemployment upon self-employment exit." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Reallocation patterns across occupations (2015)

    Bauer, Anja ;

    Zitatform

    Bauer, Anja (2015): Reallocation patterns across occupations. (IAB-Discussion Paper 26/2015), Nürnberg, 38 S.

    Abstract

    "Diese Studie untersucht mit Hilfe administrativer Daten die Opportunitätskosten von Arbeitnehmern, die den Beruf aus Arbeitslosigkeit heraus wechseln. Die Opportunitätskosten werden dabei durch die durchschnittliche Arbeitslosigkeitsdauer abgebildet. Anschließend werden diese Kosten den potentiellen Lohngewinnen gegenübergestellt. Weiterhin wird gezeigt, dass der Lohnunterschied, der sich nach einem Wechsel des Berufs durch Arbeitslosigkeit ergibt, negativ ist. Das Zusammenspiel dieser Ergebnisse steht im Gegensatz zu sog. islands-Modellen (Lucas/Prescott, 1974), in welchen Reallokation von Arbeitnehmern nur dann stattfindet, wenn diese einen Lohn erzielen, der ausreicht um die Kosten der Reallokation zu decken. Daher wird untersucht, ob andere ökonomische Größen innerhalb eines Berufes einen größeren Einfluss darauf haben, wohin Arbeitnehmer wechseln. Als ökonomische Größen werden dabei die Abgangsrate aus Arbeitslosigkeit, der Zufluss in Arbeitslosigkeit und das Verhältnis von Vakanzen zu Arbeitslosen (Arbeitsmarktanspannung) innerhalb der Berufe herangezogen. Allerdings zeigt sich auch hier, dass Arbeitnehmer diese Größen in ihrer Entscheidung den Beruf zu wechseln nicht berücksichtigen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Frauenberufe, Männerberufe und die "Drehtür": Ausmaß und Implikationen für West- und Ostdeutschland (2015)

    Busch-Heinzmann, Anne;

    Zitatform

    Busch-Heinzmann, Anne (2015): Frauenberufe, Männerberufe und die "Drehtür". Ausmaß und Implikationen für West- und Ostdeutschland. In: WSI-Mitteilungen, Jg. 68, H. 8, S. 571-582. DOI:10.5771/0342-300X-2015-8-571

    Abstract

    "Der Artikel befasst sich mit der Beobachtung der unterschiedlichen beruflichen Verortung von Frauen und Männern auf dem deutschen Arbeitsmarkt. Zunächst werden aktuelle Zahlen zum Ausmaß dieser (horizontalen) beruflichen Geschlechtersegregation in Gesamtdeutschland sowie getrennt für West- und Ostdeutschland bereitgestellt. Hier wird auf die aktuelle Berufsklassifikation des Statistischen Bundesamtes, Version 2010, zurückgegriffen. Anschließend werden mögliche Implikationen der Segregation im Hinblick auf ihre bemerkenswerte zeitliche Persistenz diskutiert. Ausgangspunkt ist die Beobachtung einer im individuellen Erwerbsverlauf hohen Anzahl von Berufswechseln aus geschlechtsuntypischen in geschlechtstypische Berufe. Als Gründe für eine solche 'Drehtür' werden in der US-amerikanischen Forschung Mechanismen sozialer Kontrolle im Erwerbsleben angeführt. Unter Rückgriff auf institutionentheoretische und sozialpsychologische Ansätze der Genderforschung wird der entsprechende Forschungsstand zu diesen Mechanismen für Deutschland vorgestellt. Zudem werden Unterschiede zwischen West- und Ostdeutschland im Hinblick auf die 'Drehtür' dargelegt und diskutiert." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    How job changes affect people's lives: evidence from subjective well-being data (2015)

    Chadi, Adrian ; Hetschko, Clemens ;

    Zitatform

    Chadi, Adrian & Clemens Hetschko (2015): How job changes affect people's lives. Evidence from subjective well-being data. (SOEPpapers on multidisciplinary panel data research at DIW Berlin 747), Berlin, 27 S.

    Abstract

    "For representative German panel data, we document that voluntary job switching is associated with higher levels of life satisfaction, though only for some time, whereas forced job changes do not affect life satisfaction clearly. Using plant closures as an exogenous trigger of switching to a new employer, we find that job mobility turns out to be harmful for satisfaction with family life. By investigating people's lives beyond their workplaces, our study complements research on the well-being impact of labour mobility, suggesting some positive welfare effects of flexible labour markets, but also a previously undocumented potential for negative implications." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Institutionelle Eigenschaften von Berufen und ihr Einfluss auf berufliche Mobilität in Deutschland (2015)

    Damelang, Andreas ; Vicari, Basha ; Schulz, Florian ;

    Zitatform

    Damelang, Andreas, Florian Schulz & Basha Vicari (2015): Institutionelle Eigenschaften von Berufen und ihr Einfluss auf berufliche Mobilität in Deutschland. In: Schmollers Jahrbuch, Jg. 135, H. 3, S. 307-333., 2015-08-12. DOI:10.3790/schm.135.3.307

    Abstract

    "Das Ziel des Beitrages ist, berufliche Eigenschaften und Mechanismen zu identifizieren und deren Einfluss auf die berufliche Mobilität auf dem deutschen Arbeitsmarkt empirisch zu überprüfen. Auf Basis der Stichprobe der Integrierten Arbeitsmarktbiografien des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (SIAB) wird gezeigt, dass Akteure in Berufen mit einer standardisierten Berufsausbildung eine deutlich geringere Mobilitätsneigung und gleichzeitig eine längere Verweildauer in ihren Erstberufen haben. Berufliche Schließung und ein ausgeprägtes berufsspezifisches Humankapital reduzieren ebenfalls die Mobilitätsneigung der Akteure. Die Analysen deuten darauf hin, dass Berufe nach wie vor einen bedeutsamen Einfluss auf die Allokationsprozesse auf dem deutschen Arbeitsmarkt haben." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Vicari, Basha ;
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  • Literaturhinweis

    The great escape: Intergenerational mobility since 1940 (2015)

    Hilger, Nathaniel G.;

    Zitatform

    Hilger, Nathaniel G. (2015): The great escape: Intergenerational mobility since 1940. (NBER working paper 21217), Cambrige, Mass., 67 S. DOI:10.3386/w21217

    Abstract

    "Tax records indicate that intergenerational mobility (IM) has been stable for cohorts entering the labor market since the 1990s. I show that when using educational attainment as a proxy for adult income, stable IM is a new phenomenon: IM rose significantly for cohorts entering the labor market from 1940 to 1980. I measure IM directly in historical Census data for children still living with their parents at ages 22-25, and indirectly for other children using an imputation procedure that I validate in multiple data sets with parent-child links spanning the full 1940-2000 period. Post-war mobility gains were larger in the South and for blacks, and were driven by gains in high school rather than college enrollment. Controlling for region and year, states with higher IM have had lower income inequality, higher income levels, more educational inputs, higher minimum dropout ages, and lower teen birth rates. IM gains plausibly increased aggregate annual earnings growth by 0.125-0.25 percentage points over the 1940-1980 period." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Wage risk and the value of job mobility in early employment careers (2015)

    Liu, Kai ;

    Zitatform

    Liu, Kai (2015): Wage risk and the value of job mobility in early employment careers. (IZA discussion paper 9256), Bonn, 47 S.

    Abstract

    "This paper shows that job mobility is a valuable channel which employed workers use to mitigate bad labor market shocks. I construct and estimate a model of wage dynamics jointly with a dynamic model of job mobility. The key feature of the model is the specification of wage shocks at the worker- firm match level, for workers can respond to these shocks by changing jobs. The model is estimated using a sample of young male workers from the 1996 panel of Survey of Income and Program Participation. The first result is that the variance of match-level shocks is large, and the consequent value of job mobility is substantial. The second result is that true wage risk is almost three times as large as the wage variance observed after job mobility, which is what other papers in the literature have called wage risk. This suggests a very different picture of the risks facing employed workers in the labor market." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    How specific is apprenticeship training? Evidence from inter-firm and occupational mobility after graduation (2015)

    Mueller, Barbara; Schweri, Jürg ;

    Zitatform

    Mueller, Barbara & Jürg Schweri (2015): How specific is apprenticeship training? Evidence from inter-firm and occupational mobility after graduation. In: Oxford economic papers, Jg. 67, H. 4, S. 1057-1077. DOI:10.1093/oep/gpv040

    Abstract

    "Do apprenticeships convey mainly general or also firm- and occupation-specific human capital? Specific human capital may allow for specialization gains, but may also lead to allocative inefficiency due to mobility barriers. We analyse the case of Switzerland, which combines a comprehensive, high-quality apprenticeship system with a lightly regulated labour market. To assess human capital transferability after standardized firm-based apprenticeship training, we analyse inter-firm and occupational mobility and their effects on post-training wages. Using a longitudinal data set based on the PISA 2000 survey, we find high inter-firm and low occupational mobility within one year after graduation. Accounting for endogenous changes, we find a negative effect of occupation changes on wages, but no significant wage effect for firm changes. This indicates that occupation-specific human capital is an important component of apprenticeship training and that skills are highly transferable within an occupational field." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    What do we know so far about multigenerational mobility? (2015)

    Solon, Gary;

    Zitatform

    Solon, Gary (2015): What do we know so far about multigenerational mobility? (NBER working paper 21053), Cambrige, Mass., 23 S. DOI:10.3386/w21053

    Abstract

    "'Multigenerational mobility' refers to the associations in socioeconomic status across three or more generations. This article begins by summarizing the longstanding but recently growing empirical literature on multigenerational mobility. It then discusses multiple theoretical interpretations of the empirical patterns, including the one recently proposed in Gregory Clark's book The Son Also Rises." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Soziale Mobilität in Deutschland revisited (2015)

    Stawarz, Nico ;

    Zitatform

    Stawarz, Nico (2015): Soziale Mobilität in Deutschland revisited. In: Kölner Zeitschrift für Soziologie und Sozialpsychologie, Jg. 67, H. 2, S. 269-291. DOI:10.1007/s11577-015-0308-7

    Abstract

    "Auf Basis der Daten der German Life History Study und der National Educational Panel Study wird in diesem Beitrag die Entwicklung der intragenerationalen sozialen Mobilität der Berufseinstiegskohorten 1932 bis 1989 in Westdeutschland untersucht. Als Analysemethode werden Wachstumskurvenmodelle verwendet. Die empirischen Ergebnisse zeigen, dass ein Anstieg des sozialen Prestiges zu Karrierebeginn entlang der untersuchten Kohorten zu verzeichnen ist. Die Kohorten 1932 - 1969 unterscheiden sich nicht hinsichtlich der Entwicklung der sozialen Position über die Berufskarriere. Aufgrund sich verändernder Opportunitätsstrukturen ist für jüngere Berufseinstiegskohorten (1970 - 1989) ein geringerer Anstieg des Prestiges im Karriereverlauf festzustellen. Zudem kann anhand der Analysen ein Anstieg der Heterogenität der Karriereverläufe für die Kohorten aufgezeigt werden." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Offshoring potential and employment dynamics (2014)

    Boockmann, Bernhard;

    Zitatform

    Boockmann, Bernhard (2014): Offshoring potential and employment dynamics. (IAW-Diskussionspapiere 111), Tübingen, 36 S.

    Abstract

    "This study addresses the impact of offshorability (a job characteristic indicating how easily a job can be offshored) on employment changes and worker mobility in Germany. A composite measure of offshorability for German data is used which broadens existing measurements such as Blinder (2009). Contrary to what the literature suggests, there is no evidence that net employment creation is higher in non-offshorable occupations. Furthermore, both hiring and job separation rates decline with offshorability. Results from a discrete-time hazard rate model confirm that the risk of exit from a job is smaller in more offshorable jobs; most of this is due to lower job-to-job mobility. The exception is for low-skilled workers, whose probability of leaving employment to other labour market states is higher if their jobs are more offshorable." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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