Springe zum Inhalt

Dossier

Jugendarbeitslosigkeit

Trotz eines Rückgangs ist die EU-Jugendarbeitslosenquote nach wie vor sehr hoch. Laut EU-Kommission sind derzeit 4,5 Millionen junge Menschen (im Alter von 15 bis 24 Jahren) arbeitslos. Einem großen Teil dieser Generation droht durch fehlende Zukunftsperspektiven soziale Ausgrenzung mit weitreichenden Folgen. Mit Maßnahmen wie der Europäischen Ausbildungsallianz und Jugendgarantien der Länder soll entgegengesteuert werden.
Diese Infoplattform bietet einen Einblick in die Literatur zu den Determinanten von und Strategien gegen Jugendarbeitslosigkeit auf nationaler wie internationaler Ebene.

Zurück zur Übersicht
Ergebnisse pro Seite: 20 | 50 | 100
im Aspekt "soziale Herkunft/Migrationshintergrund/benachteiligte Jugendliche"
  • Literaturhinweis

    Berufliche Integration von Jugendlichen in Albanien: Reflexion eines Praxisprojekts mit Angehörigen einer Randgruppe (2015)

    Schilliger, Martina; Stade, Peter; Wandeler, Bernard;

    Zitatform

    Schilliger, Martina, Bernard Wandeler & Peter Stade (2015): Berufliche Integration von Jugendlichen in Albanien. Reflexion eines Praxisprojekts mit Angehörigen einer Randgruppe. In: Soziale Arbeit, Jg. 64, H. 7, S. 261-267.

    Abstract

    "Im Rahmen des Projekts 'Coaching for Employment' der NGO Swisscontact und der Hochschule Luzern - Soziale Arbeit wurden in Albanien Fachkräfte zur Begleitung von Jugendlichen aus Randgruppen (Roma und Egyptian) ins Erwerbsleben ausgebildet. Mithilfe partizipativer Ansätze der Soziokulturellen Animation leistete das Projekt einen Beitrag dazu, dass Jugendliche selbst unter schwierigen Ausgangsbedingungen verstärkt am gesellschaftlichen Leben teilhaben können und die Zusammenarbeit zwischen albanischen NGOs und staatlichen Akteuren verbessert wurde. Bisher wurden rund 40 Coaches ausgebildet und 600 Jugendliche begleitet." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Does intensive coaching reduce school dropout?: evidence from a randomized experiment (2015)

    Steeg, Marc van der ; Webbink, Dinand; Elk, Roel van;

    Zitatform

    Steeg, Marc van der, Roel van Elk & Dinand Webbink (2015): Does intensive coaching reduce school dropout? Evidence from a randomized experiment. In: Economics of Education Review, Jg. 48, H. October, S. 184-197. DOI:10.1016/j.econedurev.2015.07.006

    Abstract

    "School dropout is an important social and economic problem. This paper investigates the effect of an intensive coaching program aimed at reducing school dropout rates among students aged 16 - 20. Students received support and guidance with their study activities, personal problems and internships in firms. The coaching program lasted one or two years. Students were randomly assigned to the coaching program. We find that one year of coaching reduced school dropout rates by more than 40% from 17 to 10 percentage points. The second year of coaching further reduced school dropout by 1 percentage point. The program is most effective for students with a high ex-ante probability of dropping out, such as students no longer obliged to be in formal education, male students, and students not living with both parents. Cost-benefit analysis suggests that one year of coaching is likely to yield a net social gain." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Wie kann die NEET-Rate bzw. die Anzahl an NEET-Jugendlichen gesenkt werden? (2015)

    Tamesberger, Dennis; Koblbauer, Christina;

    Zitatform

    Tamesberger, Dennis & Christina Koblbauer (2015): Wie kann die NEET-Rate bzw. die Anzahl an NEET-Jugendlichen gesenkt werden? (AMS-Info 333), Wien, 4 S.

    Abstract

    "Das vorliegende AMS info stellt die erweiterte Fassung eines Vortrages dar, den Dennis Tamesberger im Rahmen der Tagung 'All we NEET is ...? Barrieren & Chancen für Jugendliche in Bildung & Beruf' am 27.5.2015 in Wien gehalten hat. Veranstalter dieser Tagung waren die Caritas Österreich, die Abt. Arbeitsmarktforschung und Berufsinformation des AMS Österreich und das sozialwissenschaftliche Forschungs- und Beratungsinstitut abif - Analyse, Beratung und interdisziplinäre Forschung." (Textauszug, IAB-Doku)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Ethnische Ungleichheit beim Zugang zu Ausbildungsplätzen im dualen System (2014)

    Hunkler, Christian ;

    Zitatform

    Hunkler, Christian (2014): Ethnische Ungleichheit beim Zugang zu Ausbildungsplätzen im dualen System. Wiesbaden: Springer VS, 300 S. DOI:10.1007/978-3-658-05494-6

    Abstract

    "Die Erklärung ethnischer Ungleichheiten beim Übergang in berufliche Ausbildung ist nach wie vor die Etappe der strukturellen Integration, die der empirischen Migrationsforschung die vergleichsweise größten Rätsel aufgibt, insbesondere weil es zwar Hinweise für Diskriminierungen gibt, denen aus Mangel an belastbaren Daten bislang jedoch kaum adäquat nachgegangen werden konnte. Christian Hunkler verwendet daher sogenannte Bewerberpooldaten, die den gesamten Prozess der Bewerbung, Auswahl und Einstellung abbilden und zudem Sprach- sowie fachspezifische Eignungstests enthalten. Mit Hilfe dieser Daten können die ethnischen Nachteile beim Ausbildungsübergang überwiegend und gerade auch für die 'Problemgruppe' der türkischen Männer erklärt werden. Dabei erweisen sich insbesondere die Tests sowie weitere bislang nicht untersuchte Merkmale mit Hinweiswert (etwa der Bewerbungszeitpunkt) als besonders erklärungskräftig." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Weiterführende Informationen

    Hier finden Sie die Dissertation
    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Space, place and social exclusion: an ethnographic study of young people outside education and employment (2014)

    Thompson, Ron ; Russell, Lisa ; Simmons, Robin ;

    Zitatform

    Thompson, Ron, Lisa Russell & Robin Simmons (2014): Space, place and social exclusion. An ethnographic study of young people outside education and employment. In: Journal of Youth Studies, Jg. 17, H. 1, S. 63-78. DOI:10.1080/13676261.2013.793793

    Abstract

    "This paper reports on the first two years of a longitudinal ethnographic study of 20 young people in northern England who have been officially classified as not in education, employment or training (NEET). Drawing on Henri Lefebvre's conceptualisation of space as perceived, conceived and lived, this paper analyses how young people comprehend, use and encounter places and spaces relating to residence, work and learning, and the role of spatialities in reproducing or interrupting aspects of social exclusion and marginality. A number of key themes emerging from the data are discussed, including the interaction of conceived, perceived and lived space in young people's struggles for subjectivity, the importance of agency and biography in shaping how different lived spaces emerge from this interaction, and the possibility of critical incidents causing shifts in lived space that intensify the difficulties young people face in finding appropriate education or employment. A particularly significant finding is that participants often feel isolated and lack control over their lives, resulting in alienation from authority and community that tends to further marginalise these young people, distancing them from meaningful contexts of education, training and work." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Einrichtung von Jugendberufsagenturen: Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten und der Fraktion DIE LINKE (Drucksache 18/736) (2014)

    Zitatform

    (2014): Einrichtung von Jugendberufsagenturen. Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten und der Fraktion DIE LINKE (Drucksache 18/736). (Verhandlungen des Deutschen Bundestages. Drucksachen 18/913 (25.03.2014)), 10 S.

    Abstract

    Die Einrichtung von Jugendberufsagenturen hat zum Ziel, die Angebote des Zweiten Buches Sozialgesetzbuch (SGB II), Dritten Buches Sozialgesetzbuch (SGB III) und Achten Buches Sozialgesetzbuch (SGB VIII) zu bündeln. Jugendliche sollen aus einer Hand beraten und betreut sowie in eine Ausbildung oder in den Arbeitsmarkt bzw. in eine berufsvorbereitende Bildungsmaßnahme vermittelt werden. In der Kleinen Anfrage werden beispielhaft erste Versuche zur Einrichtung dieser Jugendberufsagenturen in Hamburg und Rostock vorgestellt. Die sich daraus ergebenden Fragen an die Bundesregierung betreffen u.a. die Konzeption, die Einrichtung und die Zielgruppe der Jugendberufsagenturen. 'Die Bundesregierung hat sich vorgenommen, die Kooperation zwischen den Akteuren vor Ort - den Trägern der Arbeitsförderung sowie den Kommunen und den Schulträgern - beim Übergang von der Schule in den Beruf gemeinsam mit den Ländern zu verbessern. (┐) Sie wird sich nachhaltig für eine deutliche Verbreitung enger Kooperationen der unterschiedlichen Träger einsetzen, damit möglichst in allen Regionen von den guten Erfahrungen mit den bestehenden Arbeitsbündnissen profitiert werden kann'. (IAB)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Migration strategies of crisis-stricken youth in an enlarged European Union (2013)

    Kahanec, Martin ; Fabo, Brian ;

    Zitatform

    Kahanec, Martin & Brian Fabo (2013): Migration strategies of crisis-stricken youth in an enlarged European Union. In: Transfer, Jg. 19, H. 3, S. 365-380. DOI:10.1177/1024258913493701

    Abstract

    "Der Beitrag untersucht, inwieweit junge Menschen aus den neuen Mitgliedstaaten vor dem Hintergrund ungleicher Bedingungen in der erweiterten Europäischen Union zu Beginn der großen Krise die Migration gewählt haben. Der Artikel stützt sich auf Eurobarometer-Daten und wahrscheinlichkeitstheoretische, ökonometrische Modelle, um die wesentlichen Faktoren für die Absicht von Menschen, in einem anderen Mitgliedstaat des Europäischen Wirtschaftsraums (EWR) zu arbeiten, und die erwartete Dauer des Auslandsaufenthalts zu ermitteln. Wir stellen fest, dass die Migrationsabsicht unter Unverheirateten und unter Männern mit Kindern hoch ist, aber beide Kategorien gleichzeitig zu der Gruppe gehören, die nur vorübergehend und nicht langfristig oder dauerhaft ins Ausland zu gehen beabsichtigt. Während sich das Alter negativ auf die Migrationsneigung auswirkt, hat das Ausbildungsniveau keinen Einfluss darauf, ob ein Auslandsaufenthalt zu Arbeitszwecken beabsichtigt wird. Bei Personen, die eine Erwerbstätigkeit im Ausland in Erwägung ziehen, besteht jedoch ein Zusammenhang zwischen dem Abschluss der Ausbildung - sofern dieser nach dem 16. Lebensjahr erfolgt - und langfristigen (mindestens fünf Jahre), aber nicht dauerhaften Migrationsplänen. Diese Ergebnisse lassen eher auf ein Potenzial für zirkuläre Migration (''brain circulation'') statt Abwanderung qualifizierter Arbeitskräfte (''brain drain'') schließen. Abschließend stellt der Beitrag fest, dass soziodemografische Größen in mindestens ebenso großem Umfang Unterschiede in den Migrationsabsichten erklären wie selbst genannte Push- und Pullfaktoren und Migrationseinschränkungen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Partizipation von Jugendlichen - Eine Herausforderung für die Angebote der Jugendsozialarbeit/Jugendberufshilfe: eine Expertise (2013)

    Stange, Waldemar;

    Zitatform

    Stange, Waldemar (2013): Partizipation von Jugendlichen - Eine Herausforderung für die Angebote der Jugendsozialarbeit/Jugendberufshilfe. Eine Expertise. (Arbeiterwohlfahrt Bundesverband. Schriftenreihe Theorie und Praxis), Berlin, 65 S.

    Abstract

    "Die Rahmengesetzgebung des Bundes (§ 8 SGB VIII) sieht eine aktive Beteiligung junger Menschen an sie betreffende Entscheidungen und Verfahren sowie vor allem auch die Befähigung zur Selbstbestimmung und zur Übernahme sozialer Mitverantwortung vor. Europäische Jugendstrategien fordern und fördern den Ausbau der Partizipationsintensität in Jugendpolitik und Jugendarbeit auch im Sinne der Befähigung zum demokratischen und zivilgesellschaftlichen Engagement. Auch nachhaltiges Lernen hängt entscheidend von aktiver Beteiligung, also einer Partizipationskompetenz, ab. Gerade die aktive Beteiligung benachteiligter Jugendlicher in der Jugendsozialarbeit ist jedoch voraussetzungsreich, nicht zuletzt wegen schwieriger Rahmenbedingungen oft kurzfristiger unterfinanzierter Maßnahmeformen. Die Partizipationsintensität muss in der Praxis bisher als eher gering eingeschätzt werden. Der Bundesverband der AWO hat deshalb in einem ersten Schritt den Experten Prof. W. Stange, Institut für Sozialarbeit und Sozialpädagogik an der Leuphana Universität Lüneburg, beauftragt im Rahmen einer Expertise Anforderungen an Partizipationskonzepte zu beschreiben und erste Ansätze für deren Umsetzung in Maßnahmen der Jugendsozialarbeit/ Jugendberufshilfe vorzuschlagen. Über die Definition von Partizipation, der Einbeziehung bisheriger Ergebnisse empirischer Forschung zur Kinder- und Jugendbeteiligung und entsprechender Standards konzeptioneller pädagogischer Ansätze wurde die Entwicklung eines Beteiligungsmodells für die Umsetzung von Partizipationsformaten in der Jugendsozialarbeit/ Jugendberufshilfe beschrieben." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Chancen ergreifen im Arbeitsbündnis Jugend und Beruf: Sozialleistungsträger kooperieren - junge Menschen profitieren (2013)

    Abstract

    "Seit Inkrafttreten des SGB II sind drei Akteure für die Betreuung Jugendlicher unter 25 Jahren zuständig: die Agenturen für Arbeit, die gemeinsamen Einrichtungen sowie die Träger der Jugendhilfe. Jeder Träger zeichnet sich in der Praxis durch ein differenziertes Hilfe- und Dienstleistungsangebot aus.
    Die Koordinierung und Verzahnung dieser Angebote ist eine große Herausforderung: Mangelnde Abstimmung führt in der Praxis häufig zu Brüchen im Integrationsprozess bzw. zu fehlender Transparenz für besonders förderungsbedürftige Jugendliche, deren gesetzliche Vertreter sowie für die Anbieter von Dienstleistungen.
    Trotz einer insgesamt positiven Entwicklung am Ausbildungs- bzw. Arbeitsmarkt haben zahlreiche Jugendliche Probleme bei ihrer beruflichen und sozialen Integration.
    - Viele Arbeitslose unter 25 Jahren im Rechtskreis SGB II verfügen über keinen Schulabschluss (März 2012: 18%, zum Vergleich SGB III: 7%) bzw. keinen Berufsabschluss (69%, SGB III: 31%).
    - Der IAB-Kurzbericht 'Bedürftige Kinder und ihre Lebensumstände' von 6/2011 weist darauf hin, dass Kinder und Jugendliche aus Haushalten mit SGB-II-Bezug in ihrem Lebensstandard ebenso eingeschränkt sind, wie in ihrer sozialen und kulturellen Teilhabe.
    Eine verbindliche, strukturierte Kooperation - insbesondere mit den Partnern des SGB VIII - ist daher erforderlich bei der ganzheitlichen Unterstützung benachteiligter Jugendlicher und der Verbesserung der Integrationsergebnisse." (Textauszug, IAB-Doku)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Beating the odds: exploring the impact of social risk on young people's school-to-work transitions during recession in the UK (2012)

    Duckworth, Kathryn ; Schoon, Ingrid ;

    Zitatform

    Duckworth, Kathryn & Ingrid Schoon (2012): Beating the odds. Exploring the impact of social risk on young people's school-to-work transitions during recession in the UK. In: National Institute Economic Review, Jg. 222, H. 1, S. R38-R51. DOI:10.1177/002795011222200104

    Abstract

    "Drawing on nationally representative data collected for two age cohorts in the UK, this paper a) assesses the effect of multiple independent socioeconomic risk factors in shaping the transition from school to work; and b) identifies potential protective factors enabling young people to beat the odds. By comparing experiences and findings across two cohorts we assess the generalisability of findings across contexts, i.e. the 2008 and 1980s recessions. The results show that some young people exposed to even severe socioeconomic risks avoid being NEET (not in education, employment or training). Factors that appear to reduce the cumulative risk effect in both cohorts include prior attainment, educational aspirations and school engagement, as well as the social mix of the school environment." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Hebel zu einer kompensatorischen Bildung: Pilotstudie (2012)

    Perchinig, Bernhard; Schmid, Kurt;

    Zitatform

    Perchinig, Bernhard & Kurt Schmid (2012): Hebel zu einer kompensatorischen Bildung. Pilotstudie. (ibw-Forschungsbericht 173), Wien, 231 S.

    Abstract

    "Zentrale Zielsetzung der Pilotstudie ist die Identifikation und Konzeption von Erfolg versprechenden Handlungsstrategien (aus Perspektive der Prävention und schulischer Intervention sowie im Sinne kompensatorische Maßnahmen), die den Bildungsaufstieg und eine langfristige Arbeitsmarktintegration von Menschen mit Migrationshintergrund fördern. Die Untersuchung konzentriert sich auf die Altersgruppe der 14- bis 21-Jährigen, also auf Jugendliche am Übergang zur weiterführenden Ausbildung bzw. in den Arbeitsmarkt. Kern bildet eine Untersuchung von Resilienzfaktoren, jene Faktoren, die trotz nachteiliger Umstände (wie beispielsweise geringe Bildung der Eltern) die Fähigkeit einer Person beeinflussen, Krisen durch Rückgriff auf persönliche und sozial vermittelte Ressourcen zu meistern und als Anlass für Entwicklungen zu nutzen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Weiterführende Informationen

    Kurzfassung
    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Situation ausgegrenzter Jugendlicher: Expertise unter Einbeziehung der Perspektive der Praxis (2012)

    Tillmann, Frank; Gehne, Carsten;

    Zitatform

    Tillmann, Frank & Carsten Gehne (2012): Situation ausgegrenzter Jugendlicher. Expertise unter Einbeziehung der Perspektive der Praxis. Düsseldorf, 41 S.

    Abstract

    "Aus Erfahrungen der Jugendsozialarbeit in katholischer Trägerschaft nimmt der Anteil Jugendlicher und junger Erwachsener, die von gesellschaftlicher Teilhabe ausgeschlossen und von Armut betroffen sind, zu. Vor allem die bisherige Datenlage, aber auch die Erkenntnisse zu den Motiven und Hintergründen ausgegrenzter Jugendlicher am Übergang Schule - Beruf, sind unbefriedigend. Das Deutsche Jugendinstitut (DJI) wurde daher mit der Erstellung einer Expertise beauftragt. Die Forscher kommen aufgrund einer explorativen Erhebung zu dem Schluss, dass mindestens 80.000 junge Menschen am Rande unserer Gesellschaft leben und von Teilhabe ausgeschlossen sind. Zur Vermeidung von Exklusion muss die Integrationsleistung des Bildungswesens deutlich erhöht werden. Hinsichtlich strukturell angelegter Ausgrenzungsverfahren ist die derzeitige Sanktionspraxis junger Erwerbsloser im SGB II zu überdenken." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    International mobility for 'young people with fewer opportunities': a project evaluation (2011)

    Carel, Sophie; Mazouin, Aurélie; Déloye, Frédéric;

    Zitatform

    Carel, Sophie, Frédéric Déloye & Aurélie Mazouin (2011): International mobility for 'young people with fewer opportunities'. A project evaluation. (Training & Employment 96), 4 S.

    Abstract

    "'Young people with fewer opportunities' (YPFOs) are the priority target of the most recent European programmes for young people. A social experiment, funded by the Fonds d'expérimentation pour la jeunesse/Fund for Experimental Youth Projects and evaluated by Céreq, had the aim of encouraging such young people to be internationally mobile. The evaluation showed that, while the young people certainly benefited, the scheme actually had its greatest impact on the actors involved and their methods of coordination." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Training + temp work = stepping stone?: evaluating an innovative activation program for disadvantaged youths (2011)

    Ehlert, Christoph; Schaffner, Sandra ; Kluve, Jochen;

    Zitatform

    Ehlert, Christoph, Jochen Kluve & Sandra Schaffner (2011): Training + temp work = stepping stone? Evaluating an innovative activation program for disadvantaged youths. (Ruhr economic papers 249), Essen, 15 S.

    Abstract

    "Jugendarbeitslosigkeit ist ein großes Problem in vielen europäischen Ländern. Da die Evaluationsliteratur zeigt, dass Arbeitsmarktprogramme für benachteiligte junge Erwachsene häufig keine effektive Unterstützung leisten können, werden innovative Maßnahmen für diese Problemgruppe benötigt. In dieser Studie evaluieren wir eine solche innovative Pilotmaßnahme, die in drei deutschen Städten umgesetzt wurde und die folgenden Programmkomponenten kombiniert: i) Individuelles Coaching, ii) Weiterbildung, iii) Beschäftigung in Zeitarbeit. Auf Basis eines Vergleichsgruppenansatzes (ex-post Quasi-Randomisierung) zeigen unsere empirischen Ergebnisse einen nachhaltig positiven Effekt der Maßnahme auf die Eingliederung in den Arbeitsmarkt für diejenigen Teilnehmer, die die Maßnahme komplett durchlaufen haben." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Normalität statt Maßnahme: Assistierte Berufsausbildung für chancenarme junge Menschen (2011)

    Nuglisch, Ralf;

    Zitatform

    Nuglisch, Ralf (2011): Normalität statt Maßnahme: Assistierte Berufsausbildung für chancenarme junge Menschen. In: C. Henry-Huthmacher & Elisabeth Hoffmann (Hrsg.) (2011): Aufstieg durch (Aus-)Bildung : der schwierige Weg zum Azubi, S. 239-249.

    Abstract

    Die Assistierte Ausbildung steht für einen Ansatz in der Ausbildungsförderung, der eine reguläre betriebliche Berufsausbildung auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt mit umfassenden Vorbereitungs- und Unterstützungsangeboten seitens der Jugendberufshilfe flankiert. Hierdurch soll benachteiligten Jugendlichen mit ungenügender Ausbildungseignung eine normale betriebliche Berufsausbildung ermöglicht werden. Die gleichzeitige Beratung und Unterstützung der Betriebe bei der Anbahnung und Durchführung der Ausbildung ist zentraler Bestandteil des Konzepts. Die Assistierte Ausbildung wird in Baden-Württemberg seit 2004 im Rahmen von zwei landesweiten Modellprojekten umgesetzt und insgesamt 400 Jugendliche konnten eine Ausbildung beginnen. Der Beitrag berichtet über die Erfahrungen aus diesen Modellprojekten und zieht eine positive Bilanz. (IAB)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Berufserfolg von jungen Erwachsenen mit Migrationshintergrund: Wie Ausbildungsabschlüsse, ethnische Herkunft und ein deutscher Pass die Arbeitsmarktchancen beeinflussen (2011)

    Seibert, Holger;

    Zitatform

    Seibert, Holger (2011): Berufserfolg von jungen Erwachsenen mit Migrationshintergrund: Wie Ausbildungsabschlüsse, ethnische Herkunft und ein deutscher Pass die Arbeitsmarktchancen beeinflussen. In: R. Becker (Hrsg.) (2011): Integration durch Bildung : Bildungserwerb von jungen Migranten in Deutschland, S. 197-226, 2008-03-31. DOI:10.1007/978-3-531-93232-3_9

    Abstract

    "Jungen Erwachsenen mit Migrationshintergrund werden seit Jahren geringere Erfolgsaussichten auf dem deutschen Arbeitsmarkt attestiert. Dabei basieren die meisten der bisherigen empirischen Befunde datenbedingt auf der Unterscheidung zwischen Deutschen und Ausländern (verschiedener Nationalität). Mit den Mikrozensusdaten des Statistischen Bundesamts ist es seit 2005 möglich, nicht nur Deutsche und Ausländer zu unterscheiden, sondern Personen mit und ohne Migrationshintergrund. Unter letzteren fasst man - unabhängig von der Staatsangehörigkeit - im Allgemeinen all jene Personen zusammen, die selbst oder deren Eltern (oder Großeltern) eingewandert sind. Zählt man im Jahr 2007 nach dem Staatsangehörigkeitskonzept nur gut sieben Millionen Ausländer in Deutschland, so weist die amtliche Statistik ca. 15 Millionen Personen mit Migrationshintergrund aus. Damit wird einmal mehr deutlich, dass die Integrationsaufgabe, vor der unser Land steht, deutlich größer ist als lange angenommen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Seibert, Holger;
    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Ursachen und Perspektiven für 1,5 Millionen junge Menschen ohne Schul- oder Berufsabschluss: Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten und der Fraktion der SPD (Drucksache 17/5108) (2011)

    Zitatform

    (2011): Ursachen und Perspektiven für 1,5 Millionen junge Menschen ohne Schul- oder Berufsabschluss. Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten und der Fraktion der SPD (Drucksache 17/5108). (Verhandlungen des Deutschen Bundestages. Drucksachen 17/5344 (04.04.2011)), 24 S.

    Abstract

    'In Deutschland leben rund 1,5 Millionen junge Erwachsene im Alter zwischen 20 und 29 Jahren ohne Berufsabschluss. Damit verfügen laut Berufsbildungsbericht 2010 rund 15 Prozent der Menschen dieser Altersgruppe nicht über die notwendige Voraussetzung für eine hinreichende und zukunftssichernde Beteiligung am Erwerbsleben.' Die Kleine Anfrage der Fraktion der SPD thematisiert die hohe Quote an jungen Erwachsenen ohne Schulabschluss und Ausbildungsabschluss, insbesondere die sozioökonomische Situation der Betroffenen. Thematisiert wird die soziale Dimension, die qualifikatorische Dimension und die Erwerbssituation der Betroffenen. Gefragt wird jeweils nach dem Anteil von Frauen, von Menschen mit Migrationshintergrund, dem Anteil an Behinderten sowie an Eltern und Alleinerziehenden. Bei ihren Antworten stützt sich die Bundesregierung auf Daten des Mikrozensus, der BIBB-Übergangsstudie, des nationalen Bildungsberichts und der Statistik der Bundesagentur für Arbeit; für die Beantwortung etlicher Detailfragen liegen jedoch keine Daten vor. Die Fraktion der SPD spricht zudem Maßnahmen zur Integration der ungelernten jungen Erwachsenen in den Ausbildungs- und Arbeitsmarkt an. Die Bundesregierung verweist hier auf die Qualifikationsinitiative: 'Bund und Länder haben sich in der Qualifizierungsinitiative für Deutschland das Ziel gesetzt, bis 2015 die Zahl der Schulabgänger ohne Abschluss auf 4 Prozent und der jungen Erwachsenen ohne Berufsabschluss auf 8,5 Prozent zu senken.' In diesem Zusammenhang erläutert die Bundesregierung zudem den Nationalen Pakt für Ausbildung und Fachkräftenachwuchs und die neue Initiative des Bundesministeriums für Bildung und Forschung 'Abschluss und Anschluss - Bildungsketten bis zum Ausbildungsabschluss'. (IAB)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Unemployment benefits and parental resources: what helps the young unemployed with labour market integration? (2008)

    Jacob, Marita ;

    Zitatform

    Jacob, Marita (2008): Unemployment benefits and parental resources. What helps the young unemployed with labour market integration? In: Journal of youth studies, Jg. 11, H. 2, S. 147-163. DOI:10.1080/13676260701863413

    Abstract

    "This article deals with the question of how different resources affect the labour market integration of the young unemployed. Previous research has often focused on the effects of unemployment compensation benefits on labour market outcomes. However, for young unemployed people additional parental resources may be even more important. The article examines the effects both of unemployment benefits and family-related resources. The main hypothesis it advances is that individuals who have access to different resources will enter more stable jobs after unemployment than those lacking such different kinds of support. Using data from a longitudinal study on youth unemployment in Germany, I find that subsequent job duration increases with the receipt of unemployment benefits but decreases with parental support. Accordingly, benefits actually improve post-unemployment job tenure, whereas parental support functions rather as a 'safety net' enabling young people to quit a job." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Der lange Arm der sozialen Herkunft: Bildungsentscheidungen arbeitsloser Jugendlicher (2006)

    Dietrich, Hans ; Kleinert, Corinna ;

    Zitatform

    Dietrich, Hans & Corinna Kleinert (2006): Der lange Arm der sozialen Herkunft: Bildungsentscheidungen arbeitsloser Jugendlicher. In: C. J. Tully (Hrsg.) (2006): Lernen in flexibilisierten Welten : wie sich das Lernen der Jugend verändert, S. 111-130.

    Abstract

    Der Beitrag beschäftigt sich mit der Frage, welche arbeitslosen Jugendlichen, die bereits eine berufliche Ausbildung erworben haben, eine erneute Ausbildung aufnehmen und auf diesem Wege - zumindest vorläufig - aus der Arbeitslosigkeit ausscheiden. Als theoretische Zugänge, die individuelle Bildungsentscheidungen beeinflussen, werden zum einen die Humankapitaltheorie, zum anderen die Theorie der schichtspezifischen Bildungsentscheidung herangezogen. Die empirische Untersuchung basiert auf einer Befragung des IAB zu Übergängen Jugendlicher aus der Arbeitslosigkeit. Zielgruppe waren junge Menschen im Alter von 15 bis 24 Jahren, die zwischen 1998 und 1999 arbeitslos waren. Diese wurden bis 2001 mehrfach telefonisch befragt. Es zeigt sich, dass der Übergang in eine erneute Ausbildung für jugendliche Arbeitslose einen quantitativ bedeutsamen Weg aus der Arbeitslosigkeit darstellt. "Bildungsentscheidungen werden in einem zeitlichen Prozess von differenzierten Abfolgen getroffen, die von bereits vollzogenen Entscheidungen und Bildungsergebnissen abhängen." Ein wesentlicher Einfluss geht auch von institutionellen Regelungen aus, die die Aufnahme einer erneuten Ausbildung oftmals von vorhandenen Zertifikaten, Noten und Altersnormen abhängig machen. "Auch die soziale Herkunft beeinflußt, welche Ausstiegsoption aus Arbeitslosigkeit Jugendliche wählen und für welche Form von Qualifizierung sie sich entscheiden." (IAB2)

    Beteiligte aus dem IAB

    Dietrich, Hans ;
    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Out of unemployment?: a comparative analysis of the risks and opportunities longer-term unemployed immigrant youth face when entering the labour market (2006)

    Malmberg-Heimonen, Ira; Julkunen, Ilse ;

    Zitatform

    Malmberg-Heimonen, Ira & Ilse Julkunen (2006): Out of unemployment? A comparative analysis of the risks and opportunities longer-term unemployed immigrant youth face when entering the labour market. In: Journal of youth studies, Jg. 9, H. 5, S. 575-592. DOI:10.1080/13676260601021054

    Abstract

    "Because of high unemployment rates among youth in Europe, comparative research has focused on identification of those risks and opportunities associated with the integration process from unemployment to work. The integration process of immigrant youth, however, received much less attention, despite their initially higher risk of unemployment than that for non-immigrant youth. Therefore, this study aims to analyse the exit from longer-term unemployment, with a focus on the integration into work of young immigrants in Finland, Sweden, France and Germany, countries that represent different welfare models and have different integration policies towards immigrants. The research is based on a European survey on youth unemployment with representative samples of longer-term unemployed young people in each of the studied countries. The results demonstrate that longer-term immigrant youth, compared with their non-immigrant counterparts, are less likely to find employment in Finland, face greater risks of mental health problems in Sweden and face increased risks of financial deprivation in France. In agreement with previous literature, these findings demonstrate that, with regard to expectations, the social democratic welfare states in particular have failed to promote the integration of longer-term unemployed young immigrants." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

    mehr Informationen
    weniger Informationen