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Dossier

Berufswahl

Was will ich werden? Welche Ausbildung, welches Studium passt zu mir und bietet langfristig sichere Perspektiven auf dem Arbeitsmarkt? Die Wahl eines Berufes gehört zu den wichtigen biographischen Weichenstellungen, auch wenn sie heute keine Festlegung für ein ganzes (Berufs-)leben mehr darstellt. Sie hat Auswirkungen auf die spätere ökonomische Sicherheit, den sozialen Status und auf Chancen zur Entfaltung der Persönlichkeit.
Dieses Themendossier bietet eine Auswahl von Literatur- und Forschungsprojektnachweisen zur Berufswahlforschung in Deutschland und anderen Ländern. Sie gibt einen Überblick über theoretische Ansätze und empirische Befunde zur Erklärung des Berufswahlverhaltens, zu Motiven der Berufswahl bei besonderen Personengruppen sowie zu Bestimmungsgründen und Einflussfaktoren bei der Entscheidungsfindung.
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im Aspekt "Migrant:innen, Geflüchtete"
  • Literaturhinweis

    Berufswahl ausländischer Jugendlicher (1992)

    Boos-Nünning, Ursula;

    Zitatform

    Boos-Nünning, Ursula (1992): Berufswahl ausländischer Jugendlicher. In: Durchblick. Info-Dienst für Ausbildungs- und Beschäftigungspolitik H. 3, S. 8-13.

    Abstract

    Der Beitrag geht zunächst kurz auf die Bildungssituation ausländischer Jugendlicher ein und befaßt sich anschließend mit deren Berufswahlverhalten und Berufsvorstellungen. Insbesondere wird auch auf den Berufswahlprozeß von Mädchen eingegangen. Anschließend werden Überlegungen zur beruflichen Orientierung und Beratung (interkulturelle Beratungsgespräche) von ausländischen Jugendlichen angestellt. Es wird die weitere Notwendigkeit besonderer Förderung herausgestellt und eine Verbesserung der Beratungskonzepte für ausländische Mädchen gefordert. (IAB)

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  • Literaturhinweis

    Berufswahlsituation und Berufswahlprozesse griechischer, italienischer und portugiesischer Jugendlicher (1990)

    Boos-Nünning, Ursula; Sieber, Wolfgang; Becker, Heike; Henscheid, Renate; Jäger, Alice;

    Zitatform

    Boos-Nünning, Ursula, Alice Jäger, Renate Henscheid, Wolfgang Sieber & Heike Becker (1990): Berufswahlsituation und Berufswahlprozesse griechischer, italienischer und portugiesischer Jugendlicher. (Beiträge zur Arbeitsmarkt- und Berufsforschung 140), Nürnberg, 224 S.

    Abstract

    Das Gutachten greift Fragen auf, die sich für griechische, italienische und portugisische Jugendliche beim Übergang von der Schule in den Beruf und beim Berufswahlprozeß ergeben. Es wird versucht, die Probleme zu verdeutlichen, mit denen sich die Beratungskräfte konfrontiert sehen, und Hinweise zu geben für eine Verbesserung des Beratungsangebotes für diese Gruppe. Dies geschieht auf der Grundlage der beruflichen Vorstellungen der Jugendlichen dieser Nationalitäten und ihrer Familien, dem Aufzeigen der Ursachen für die Orientierungen sowie auf der Grundlage der Einstellungen und Überlegungen der Berufsberater und Berufsberaterinnen. Um die Vorstellungen der Beratungskräfte zu ermitteln, wurde eine Untersuchung in den Arbeitsämtern durchgeführt. Insgesamt wurden 39 qualitative Interviews mit Berufsberatern in 13 Arbeitsämtern geführt. (IAB2)

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  • Literaturhinweis

    Berufswahl türkischer Jugendlicher: Entwicklung einer Konzeption für die Berufsberatung (1989)

    Boos-Nünning, Ursula;

    Zitatform

    Boos-Nünning, Ursula (1989): Berufswahl türkischer Jugendlicher. Entwicklung einer Konzeption für die Berufsberatung. (Beiträge zur Arbeitsmarkt- und Berufsforschung 121), Nürnberg, 168 S.

    Abstract

    "Türkische Jugendliche - obgleich mittlerweile größtenteils in der Bundesrepublik Deutschland aufgewachsen - haben auch heute noch größere Schwierigkeiten als deutsche oder ausländische Jugendliche anderer Nationalität, in eine Ausbildungsstelle zu kommen. Neben schlechteren schulischen Voraussetzungen und dem Einstellungsverhalten der Betriebe wird dafür das Orientierungsverhalten der Jugendlichen und ihrer Familien sowie eine Berufsberatung, die auf diese Gruppe nicht genügend eingestellt ist, als Ursache genannt. Die Studie vermittelt eine Übersicht über Untersuchungen zur Berufsorientierung und zum Berufswahlprozeß in türkischen Familien und macht deutlich, warum trotz hoher Bildungs- und Ausbildungsorientierung wegen besonderer Kriterien und Besonderheiten im Prozeß der Berufswahl selbst (z.B. die Einbindung in die familiale Zukunftsplanung) das Berufsspektrum eng bleibt und durch die Beratung nur schwer zu erweitern ist. In einem weiteren Teil stehen die Ergbenisse einer 1987 durchgeführten qualitativen Untersuchung (Leitfadeninterviews und Beobachtungen von Beratungsgesprächen) in sieben Arbeitsämtern mit hohem Anteil türkischer Ratsuchender im Mittelpunkt. Dabei geht es um die Vorstellungen der Berufsberater zur Berufswahl türkischer Jugendlicher, um das Selbstverständnis der Berater in der Beratungssituation, um Kommunikationsdiskrepanzen zwischen türkischen Ratsuchenden und Berufsberatern, um die Reichweite und Schwächen vorhandener Organisationsmodelle sowie um die Fortbildungssituation und den Fortbildungsbedarf für diesen Bereich. Besonders herausgestellt wird der Berufswahlprozeß türkischer Mädchen. Auf der Grundlage der empirischen Ergebnisse werden Vorschläge zur Ausgestaltung des Beratungs-, Orientierungs- und Medienangebotes der Bundesanstalt für Arbeit entwickelt, insbesondere - auf der Grundlage der Auseinandersetzung mit vorhandenem Material und Medien - für die Entwicklung von Beratungsmaterial für türkische Jugendliche und ihre Eltern, für ein Organisationsmodell der Berufsorientierung und Berufsberatung für diese Gruppe und für eine Fortbildungskonzeption in diesem Bereich." (Autorenreferat)

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  • Literaturhinweis

    Berufswahl und handwerkliche Berufsausbildung türkischer Jugendlicher: Ergebnisse eines Modellprojektes (1988)

    König, Peter; Mehrländer, Ursula; Ammann, Wolfgang;

    Zitatform

    König, Peter, Wolfgang Ammann & Ursula Mehrländer (1988): Berufswahl und handwerkliche Berufsausbildung türkischer Jugendlicher. Ergebnisse eines Modellprojektes. (Ausländerforschung und Ausländerpolitik 05), Bonn: Verlag Neue Gesellschaft, 261 S.

    Abstract

    Ziel des Modellprojekts, das im Zeitraum 1984 bis 1987 durchgeführt wurde, war die Entwicklung und praktische Erprobung von Maßnahmen, durch die sowohl der Zugang von türkischen Jugendlichen zu einer Berufsausbildung im Handwerk als auch deren erfolgreicher Abschluß sichergestellt werden kann. Daraus haben sich zwei Projektphasen ergeben:
    - Berufswahlprozeß und Ausbildungsplatzsuche;
    - betriebliche Berufsausbildung im Handwerk.
    Zielgruppe waren türkische Jugendliche (männlich), die die deutsche Hauptschule oder berufsvorbereitende Maßnahmen (Berufsvorbereitungsjahr, Berufsgrundbildungsjahr, MBSE) mit oder ohne Hauptschulabschluß verlassen hatten. Deutsche Jugendliche sind als Vergleichsgruppe mit einbezogen worden. Das methodische Vorgehen läßt sich als handlungsorientierte Begleitforschung charakterisieren, d.h. die aus der laufenden Beobachtung und Analyse der Zugangsbedingungen bzw. des Ausbildungsverlaufs im Handwerk gewonnenen Erkenntnisse wurden direkt in Handlungen umgesetzt. Diese Umsetzung orientierte sich dabei an dem Kriterium der Übertragbarkeit. (IAB2)

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  • Literaturhinweis

    Studien- und Berufsausbildungswahl von "Bildungsinländern" (1986)

    Durrer-Guthof, F.; Schaeper, H.;

    Zitatform

    Durrer-Guthof, F. & H. Schaeper (1986): Studien- und Berufsausbildungswahl von "Bildungsinländern". In: (1986): HIS-Kurzinformationen, 1986/A07, S. 37-39.

    Abstract

    Bei dieser Darstellung handelt es sich um eine Kurzfassung der Ergebnisse einer Befragung von ausländischen Studienberechtigten (die im Rahmen einer Längsschnittuntersuchung von Studienberechtigten des Jahres 1983 miterfaßt wurden) zu ihrer Studien- und Berufsausbildungswahl und den dabei zugrundeliegenden Wünschen und Motiven. Die Angaben werden mit denen deutscher Studienberechtigter verglichen. (IAB)

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  • Literaturhinweis

    Der geschlechtsspezifische Aspekt in der Berufswahl türkischer Mädchen (1986)

    Neumann, Ursula;

    Zitatform

    Neumann, Ursula (1986): Der geschlechtsspezifische Aspekt in der Berufswahl türkischer Mädchen. In: (1986): Zwischen Elternhaus und Arbeitsamt, S. 107-131.

    Abstract

    "Empirische Studien zeigen für türkische Mädchen ein gegenüber der gesamten Gruppe der ausländischen Mädchen eingeengtes Berufswahlspektrum. Der Beruf 'Verkäuferin' tritt in den Hintergrund, so daß 75% aller Wünsche auf die drei Berufe 'Friseuse', 'Schneiderin' und 'Krankenschwester/Arzthelferin' entfallen. Die Untersuchungen erklären dieses enge Berufswahlspektrum nicht. In diesem Beitrag wird anhand der Ergebnisse einer Untersuchung, die als Longitudinal-Studie mit qualitativen Verfahren die methodischen Möglichkeiten dazu bietet, der Zusammenhang zwischen geschlechtsspezifischer Sozialisation und der Wirkung von strukturellen Barrieren auf die Berufsorientierungen im Bewußtsein türkischer Mädchen und ihrer Familien verdeutlicht. Es zeichnet sich dabei ab, daß die beruflichen Wünsche der Familien sehr viel differenzierter sind und sich erst durch Prozesse von Reduktion und Modifikation zu dem Bild entwickeln, das empirische Befragungen, Beratungserfahrungen der Arbeitsämter und Anmeldestatistiken berufsbildender Schulen zeigen." (Autorenreferat)

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