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Dossier

Menschen mit Behinderungen in Ausbildung und Beruf

Mit dem Bundesteilhabegesetz und dem Nationalen Aktionsplan 2.0 wurden 2016 zwei wichtige behindertenpolitische Vorhaben angestoßen und in den Folgejahren umgesetzt und weiterentwickelt. Damit soll im Einklang mit der UN-Behindertenrechtskonvention die Inklusion in Deutschland weiter vorangetrieben werden, indem die Selbstbestimmung und Teilhabe von Menschen mit Behinderungen gestärkt werden. Mit dem schrittweisen Inkrafttreten des Bundesteilhabegesetzes erfuhren das Recht der Rehabilitation und Teilhabe von Menschen mit Behinderungen und die Eingliederungshilfe (SGB IX) weitreichende Änderungen. Wie stellt sich die Situation von behinderten Menschen auf dem Arbeitsmarkt dar? Wie lassen sich behindertengerechte Berufsleben und inklusive Arbeitswelten gestalten?
Die Infoplattform stellt zentrale Dokumente und relevante Quellenhinweise zusammen, inhaltlich strukturiert nach den Aspekten der Politik für behinderte Menschen und den diskutierten bzw. realisierten Reformanstrengungen.

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im Aspekt "Menschen mit Autismus-Spektrum-Störung"
  • Literaturhinweis

    Employment and adults with autism spectrum disorders: challenges and strategies for success (2010)

    Hendricks, Dawn;

    Zitatform

    Hendricks, Dawn (2010): Employment and adults with autism spectrum disorders. Challenges and strategies for success. In: Journal of Vocational Rehabilitation, Jg. 32, H. 2, S. 125-134. DOI:10.3233/JVR-2010-0502

    Abstract

    "Individuals with autism spectrum disorder (ASD) have the ability and desire to work, but there are still several obstructions. Research overwhelmingly demonstrates disappointing employment outcomes for this group. The vast majority is unemployed and for those who do have gainful employment, underemployment is common. The increased prevalence of ASD coupled with unique social, communication, and behavioral characteristics translate into the need for services to help them achieve employment success. Consideration of individual characteristics including strengths, needs, as well as specific interests, coupled with implementation of proper supports can result in successful and ongoing employment. This paper provides a review of evidence based research related to employment for individuals with ASD. Specific areas addressed include benefits of employment, state of employment, obstacles to employment, current service options, and an in depth review of supports needed for success. These supports focus not only on job tasks, but also the interpersonal skills needed to foster a positive work experience." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Lohnt sich die berufliche Rehabilitation in Berufsbildungswerken?: eine gesamtwirtschaftliche Analyse (2010)

    Neumann, Michael ; Lenke, Werner; Werner, Dirk;

    Zitatform

    Neumann, Michael, Werner Lenke & Dirk Werner (2010): Lohnt sich die berufliche Rehabilitation in Berufsbildungswerken? Eine gesamtwirtschaftliche Analyse. In: Berufliche Rehabilitation, Jg. 24, H. 3, S. 166-180.

    Abstract

    "Dieser Beitrag berichtet über die Hauptergebnisse einer Kosten-Nutzen-Analyse durch das Institut der deutschen Wirtschaft (IW) Köln. Ziel der Studie war die Klärung der Frage, ob die berufliche Rehabilitation junger Menschen mit Behinderung durch die deutschen Berufsbildungswerke eine profitable Investition ist oder nicht. Berufsbildungswerke sind Institutionen, die junge Menschen mit körperlichen, psychischen oder Lernbehinderungen ausbilden und in der Entwicklung ihrer Persönlichkeit unterstützen. Mehr als 1.500 Teilnehmende an Ausbildungen in Berufsbildungswerken wurden interviewt: 68 Prozent der erfolgreichen Absolventen sind gegenwärtig beschäftigt und verdienen monatlich ca. 1.672 Euro. Diese Beschäftigungsquote und dieses Einkommen sind höher als bei behinderten Menschen ohne Berufsausbildung. Die Analyse zeigt, dass sich die zusätzliche Investition, die für eine angemessene Förderung behinderter junger Menschen nötig ist, in durchschnittlich zehn Jahren nach Verlassen des Berufsbildungswerks amortisiert." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Besondere Anforderungen an die Ausbildung junger Menschen mit psychischen Störungen (2008)

    Krug, Walter;

    Zitatform

    Krug, Walter (2008): Besondere Anforderungen an die Ausbildung junger Menschen mit psychischen Störungen. In: Berufliche Rehabilitation, Jg. 22, H. 3, S. 129-145.

    Abstract

    "Psychische Störungen sind vielgestaltige Zustandsbilder, die besonders bei jungen Menschen eine hohe Dynamik aufweisen. Sie variieren von starkem Rückzug über sonderliche und schwer erschließbare Verhaltensweisen bis hin zu stark impulsiven Handlungen. Für die berufliche Rehabilitation und besonders für die Erstausbildung junger Menschen stellen sie aufgrund ihrer Inhomogenität, ihrer Dynamik und der damit verbundenen Instabilität der Klienten eine besondere Herausforderung dar. Damit die Ausbildung junger Rehabilitanden mit einer psychischen Störung, gelingen kann, muss sich sowohl die Einrichtung wie auch der einzelne Mitarbeiter auf diese Gruppe besonders einstellen. Die Wahrnehmung für die psychische Problematik muss geschärft, das Regelwerk der Einrichtung angepasst und besondere Unterstützungsmethoden, ausgerichtet an der jeweiligen psychischen Störung, müssen in den Ausbildungs- und Betreuungsalltag integriert werden. Psychische Störungen stellen ausgesprochen hohe Anforderungen an die Fachkompetenz und Belastbarkeit der Mitarbeiterinnen in Ausbildung, Schule und Wohnform. Anhand der beiden Störungsbilder 'Autismus' und 'Psychosen und Neurosen' werden im vorliegenden Artikel die besonderen Anforderungen an die berufliche Rehabilitation konkretisiert und notwendige Interventionsformen beschrieben. Abschließend werden einige Grundprinzipien aus dem B.B.W. St. Franziskus Abensberg beschrieben, die sich in der Ausbildung von Rehabilitanden mit einer psychischen Störung bewährt haben." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Trends in outcomes of the vocational rehabilitation program for adults with developmental disabilities: 1995-2005 (2008)

    Migliore, Alberto ; Butterworth, John ;

    Zitatform

    Migliore, Alberto & John Butterworth (2008): Trends in outcomes of the vocational rehabilitation program for adults with developmental disabilities: 1995-2005. In: Rehabilitation Counseling Bulletin, Jg. 52, H. 1, S. 35-44. DOI:10.1177/0034355208320075

    Abstract

    "This article describes national trends in outcomes of the vocational rehabilitation (VR) program, with a focus on adults with developmental disabilities during the period of 1995 to 2005. Findings show that the VR program has made substantial progress in excluding extended employment from the array of possible employment closures. Efforts are needed, however, to increase the number of people placed in integrated employment and the earnings at closure while reducing the time frame from application to closure. The study suggests that to achieve these results, practices that lead to above-average outcomes should be identified and disseminated to agencies that show below-average outcomes; the Rehabilitation Act should be rigorously interpreted to prioritize self-sufficiency of VR recipients; and data management should be enhanced through better performance measurement and rapid reporting to state VR agencies." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Born on a blue day: a memoir of Asperger's and an extraordinary mind (2007)

    Tammet, Daniel;

    Zitatform

    Tammet, Daniel (2007): Born on a blue day. A memoir of Asperger's and an extraordinary mind. London: Hodder and Stoughton, 284 S.

    Abstract

    In seiner Autobiographie schildert der Autor seine Kindheit und Jugend vor dem Hintergrund seiner speziellen Fähigkeiten. Seine kognitive Behinderung (Asperger-Syndrom - eine leichte Variante von Autismus) geht mit mathematischen und sprachlichen Inselbegabungen einher. Er verfügt über eine ausgeprägte Form der synästhetischen Wahrnehmung, die ihn zu herausragenden Gedächtleistungen befähigt. Es wird erläutert, auf welche Art und Weise er sich die Zahl Pi mit 22.514 Stellen hinter dem Komma merken und wiedergeben und in einer Woche Isländisch lernen konnte. (IAB)

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  • Literaturhinweis

    Berufliche Rehabilitation von Menschen mit autistischen Syndromen (2004)

    Baumgartner, Frank; Vogel, Heike;

    Zitatform

    Baumgartner, Frank & Heike Vogel (2004): Berufliche Rehabilitation von Menschen mit autistischen Syndromen. In: Informationen für die Beratungs- und Vermittlungsdienste der Bundesanstalt für Arbeit H. 4, S. 1-5.

    Abstract

    Autismus ist eine tiefgreifende Entwicklungs- und Kontaktstörung, bei der nach zwei Formen differenziert wird, deren Übergänge jedoch oftmals fließend sind. Unterschieden wird zwischen dem Kanner-Syndrom (frühkindlicher Autismus) und dem Asperger-Syndrom (autistische Persönlichkeitsstörung). Berichtet wird über ein Projekt des Berufsbildungswerk St. Franziskus Abensberg, dass die berufliche Rehabilitation von Menschen mit autistischen Syndromen zum Ziel hat. Seit dem Jahr 2000 existiert ein Fachdienst, zu dessen Aufgaben u.a. zählen: die Förderung der sozialen Kompetenzen durch spezifisches Sozialtraining in Kleingruppen, intensive individuelle Betreuung, Arbeitsplatzbegleitung, Strukturierungshilfen in Arbeit und Freizeit, Angebot von Freizeitaktivitäten, Schnittstellenarbeit Eltern-Schule-Arbeit, Elternarbeit, Entspannungsangebote und Motopädagogik. In dem Projekt werden Rahmenbedingungen, Fördermaßnahmen, Assessmentverfahren und Qualifizierungsmaßnahmen entwickelt, in der Praxis erprobt und alle am Rehabilitationsverlauf Beteiligten vernetzt, um eine Kompetenzstruktur der beruflichen Rehabilitation in Deutschland aufzubauen. (IAB)

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  • Literaturhinweis

    Berufliche Bildung, soziale Eingliederung und erfolgreiche Beschäftigung von jungen Menschen mit autistischen Syndromen (2002)

    Dalferth, Matthias;

    Zitatform

    Dalferth, Matthias (2002): Berufliche Bildung, soziale Eingliederung und erfolgreiche Beschäftigung von jungen Menschen mit autistischen Syndromen. In: Berufliche Rehabilitation, Jg. 16, H. 6, S. 297-312.

    Abstract

    "Trotz verbesserter schulischer Voraussetzungen ist die, Teilhabe autistischer Menschen am Arbeitsleben nach wie vor unzureichend: Bis zu 65 % der Erwachsenen mit Autistic Spectrum Disorders (ASD) arbeiten vorwiegend in Werkstätten für behinderte Menschen, ca. 30 % sind ohne Beschäftigung und nur 5 % konnten in den allgemeinen Arbeitsmarkt eingegliedert werden. In dem Beitrag werden zunächst die Hintergründe für die unzureichende Beschäftigung und soziale Eingliederung analysiert. Auf der Basis der Erfahrungen, die im BBW Abensberg in einem Projekt zur Lernförderung autistischer Jugendlicher im Verlauf der letzten 4 Jahre gesammelt wurden, werden Hindernisse bei der Eingliederung in Arbeitsprozesse. spezielle Fähigkeiten und Ressourcen autistischer Jugendlicher, geeignete Rahmenarbeitsbedingungen, mögliche Tätigkeiten, angemessene Unterweisungsstrategien und Möglichkeiten der Unterstützung beim Übergang auf den allgemeinen Arbeitsmarkt diskutiert." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Autistisch behinderte Menschen in der Werkstatt für Behinderte (1993)

    Dalferth, Matthias;

    Zitatform

    Dalferth, Matthias (1993): Autistisch behinderte Menschen in der Werkstatt für Behinderte. In: Die Rehabilitation, Jg. 32, H. 2, S. 126-133.

    Abstract

    "Erwachsene mit Autismussyndrom geraten in Gefahr, nicht nur vom allgemeinen, sondern auch vom geschützten Arbeitsmarkt, d.h. den Werkstätten für Behinderte (WfB), ausgegrenzt zu werden. Das Ziel der Untersuchung bestand darin, Ursachen für die Ausgliederung und Bedingungen für eine erfolgreiche berufliche Rehabilitation zu eruieren. Eine Erhebung der Förderbedingungen und der individuellen Entwicklung von 40 Beschäftigten aus 12 Werkstätten ergab, daß nur ein Teil der Probanden gut in die WfB integriert zu sein scheint. Ein großer Teil wird nicht nur wegen geringer produktiver Leistungen, sondern wegen typischer autistischer Verhaltensauffälligkeiten negativ beurteilt. Einige, die deshalb in den Förderbereich überstellt wurden, besitzen dadurch auch keinen Sozialversicherungsanspruch. Die Untersuchung ergab, daß das Verhalten autistischer Beschäftigter häufig aus ungünstigen Werkstattbedingungen resultiert. Eine Verlängerung der Förderung im Arbeitstrainingsbereich, die Verringerung der Gruppenstärke, die Erarbeitung individueller Förderpläne, Entlastung und Supervision der Gruppenleiter, Binnendifferenzierung des Werkstattbereichs nach therapeutischen Kriterien, sorgfältige Auswahl geeigneter Arbeiten und die Förderung der Beschäftigten durch sozialpädagogische Maßnahmen könnten die Chance einer beruflichen Rehabilitation entscheidend verbessern." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Jugendliche mit Autismussyndrom und autistischen Zügen in Berufsbildungswerken (1993)

    Dalferth, Matthias;

    Zitatform

    Dalferth, Matthias (1993): Jugendliche mit Autismussyndrom und autistischen Zügen in Berufsbildungswerken. In: Die Rehabilitation, Jg. 32, H. 4, S. 217-226.

    Abstract

    "Seit einigen Jahren werden auch Jugendliche mit Autismussyndrom und mit autistischen Zügen in Berufsbildungswerken (BBWs) ausgebildet. Das Ziel der vorliegenden Untersuchung bestand darin, Erfahrungen, die im Verlauf der beruflichen Rehabilitation gewonnen wurden, auszuwerten und Bedingungen für einen erfolgreichen Ausbildungsverlauf und Eingliederungsprozeß zu ergründen. 10 Einrichtungen gaben über ihre Erfahrungen bei der Berufsausbildung von 29 autistischen Jungen und Mädchen Auskunft. Als Ergebnis läßt sich festhalten: In BBWs werden vorwiegend Jugendliche mit qualifizierten Schulabschlüssen und moderaten Verhaltensauffälligkeiten aufgenommen. Sie absolvieren in aller Regel die Ausbildung mit Erfolg. Im Verlauf der Ausbildung treten allerdings erhebliche Probleme beim Erwerb von sozialen und kommunikativen Kompetenzen sowie in kognitiver Hinsicht zutage. Trotz erfolgreicher Ausbildungsabschlüsse konnten nur ca. 25% in eine adäquate Tätigkeit auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt vermittelt werden. Kommunikationsprobleme, Auswirkungen der BBW-Infrastruktur, Förder- und Nachbetreuungsmaßnahmen, Vorbereitung und Begleitung der Betreuungspersonen sowie Alternativen zur gegenwärtigen Ausbildungspraxis werden diskutiert." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Berufliche Chancen für Menschen mit autistischem Syndrom (1992)

    Dalferth, Matthias;

    Zitatform

    Dalferth, Matthias (1992): Berufliche Chancen für Menschen mit autistischem Syndrom. In: Soziale Arbeit, Jg. 41, H. 8, S. 275-282.

    Abstract

    In dem Beitrag werden die Rehabilitationsmöglichkeiten und Arbeitsmarktchancen von Menschen mit krankhaft gesteigerter Ichbezogenheit und Kontaktunfähigkeit beschrieben. Angesprochen werden die Integration autistisch behinderter Personen in die Behindertenwerkstätten, in Eingliederungs- und Förderlehrgänge, in Berufsbildungswerke und Trainingszentren sowie die Beschäftigung auf teilgeschützten Arbeitsplätzen und dem allgemeinen Arbeitsmarkt. (IAB)

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