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Dossier

Migration und Integration

Bei dem Thema Einwanderung nach Deutschland gilt es auch die Bedingungen einer gelingenden Integration von Zugewanderten in Gesellschaft, Bildung und Arbeit zu untersuchen. Die Arbeitsmarktforschung beschäftigt sich mit der Frage, wie die Integration in das Bildungs- und Ausbildungssystem, der Zugang zum Arbeitsmarkt sowie die Bedingungen der sozialen Teilhabe und kulturellen Integration verbessert werden können.

Aktuelle Studien zeigen zudem, dass Deutschland angesichts seiner demographischen Herausforderungen dringend auf Zuwanderung angewiesen ist. Inwiefern kann Zuwanderung der Schrumpfung und Alterung des Erwerbspersonenpotenzials entgegenwirken? Welche Entwicklungen in der nationalen und europäischen Einwanderungspolitik begünstigen die Einwanderung von Erwerbspersonen und Fachkräften? Die hier zusammengestellte Literatur bietet einen aktuellen und umfassenden Überblick über den Themenkomplex Migration und Integration.

Literatur zum Thema Flucht und Asyl finden Sie in unserer IAB-Infoplattform Fluchtmigrantinnen und -migranten - Bildung und Arbeitsmarkt.

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im Aspekt "Überqualifizierung und unterwertige Beschäftigung"
  • Literaturhinweis

    Over- and underqualifiction of migrant workers: evidence from WageIndicator survey data (2011)

    Tijdens, Kea ; Klaveren, Maarten van;

    Zitatform

    Tijdens, Kea & Maarten van Klaveren (2011): Over- and underqualifiction of migrant workers. Evidence from WageIndicator survey data. (AIAS working paper 110), Amsterdam, 47 S.

    Abstract

    "(...) This paper aims at unravelling the incidence of skill mismatch of domestic and migrant workers employed in 13 countries of the European Union, namely Belgium, Denmark, Finland, France, Italy, the Netherlands, the Czech Republic, Hungary, Poland, Slovakia, Spain, Sweden, and the United Kingdom. (...) Six hypothesis have been drafted for empirical testing. One hypothesis has been made for under education. This is assumed to be the case for workers with higher abilities, here defined as workers in supervisory positions. This paper builds on statistical analyses of the data of the large Wage Indicator web-survey about work and wages, posted at all national Wage Indicator websites and comparable across all countries. Using the pooled annual data of the years 2005-2010, we used 291,699 observations in the analysis. The large sample size allows a break-down of migrant groups according to country of birth in order to better capture the heterogeneity of migrants. Logit analyses have been used to estimate the likelihood of being overqualified compared to having a correct match or being under qualified. Similar estimations have been made for under qualification compared to having a correct match or being overqualified. (...) This study in part confirms the existing literature, in particular the job allocation frictions for the entire labour market. It expands existing empirical findings concerning the reasons why migrants are more likely to be overeducated." (Text excerpt, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Teufelskreis im Ankunftsland: zur Verstetigung hochqualifizierter MigrantInnen im Arbeitsmarkt für unspezifische Qualifikationen (2010)

    Hausen, Niki von;

    Zitatform

    Hausen, Niki von (2010): Teufelskreis im Ankunftsland: zur Verstetigung hochqualifizierter MigrantInnen im Arbeitsmarkt für unspezifische Qualifikationen. In: A.- M. Nohl, K. Schittenhelm, O. Schmidtke & A. Weiß (Hrsg.) (2010): Kulturelles Kapital in der Migration : hochqualifizierte Einwanderer und Einwandererinnen auf dem Arbeitsmarkt, S. 180-194.

    Abstract

    "Ziel der folgenden Analyse ist eine Rekonstruktion der Prozesse, die für Migrantinnen trotz eines (ausländischen) akademischen Abschlusses zu einer Exklusion vom Arbeitsmarkt oder einer Verstetigung in Arbeitsmärkten für unspezifische Qualifikationen, sogenannte 'Jedermann-Arbeitsmärkte' (Doeringer/Piore 1971; Sengenberger 1975, 1978 und 1987), führen. Dazu wurden 20 narrative Interviews (Schütze 1983), die alle im Rahmen der Studie 'Kulturelles Kapital in der Migration' in Kanada und Deutschland erhoben wurden, mit der an Karl Mannheim orientierten dokumentarischen Methode (Bohnsack 1991; Nohl 2006) ausgewertet. Um die Gründe des 'Scheiterns' herauszuarbeiten, wurden weitere acht Fälle einbezogen, denen trotz phasenweiser Arbeitsverbote und/oder gering qualifizierter Tätigkeiten langfristig eine Arbeitsmarktintegration auf Qualifikationsniveau gelang." (Textauszug, IAB-Doku)

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