Migration und Integration
Bei dem Thema Einwanderung nach Deutschland gilt es auch die Bedingungen einer gelingenden Integration von Zugewanderten in Gesellschaft, Bildung und Arbeit zu untersuchen. Die Arbeitsmarktforschung beschäftigt sich mit der Frage, wie die Integration in das Bildungs- und Ausbildungssystem, der Zugang zum Arbeitsmarkt sowie die Bedingungen der sozialen Teilhabe und kulturellen Integration verbessert werden können.
Aktuelle Studien zeigen zudem, dass Deutschland angesichts seiner demographischen Herausforderungen dringend auf Zuwanderung angewiesen ist. Inwiefern kann Zuwanderung der Schrumpfung und Alterung des Erwerbspersonenpotenzials entgegenwirken? Welche Entwicklungen in der nationalen und europäischen Einwanderungspolitik begünstigen die Einwanderung von Erwerbspersonen und Fachkräften? Die hier zusammengestellte Literatur bietet einen aktuellen und umfassenden Überblick über den Themenkomplex Migration und Integration.
Literatur zum Thema Flucht und Asyl finden Sie in unserer IAB-Infoplattform Fluchtmigrantinnen und -migranten - Bildung und Arbeitsmarkt.
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- Integration und soziale Teilhabe
- internationale Aspekte
- Personengruppen
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Literaturhinweis
Migrant achievement penalities in Western Europe: do educational systems matter? (2014)
Zitatform
Borgna, Camilla & Dalit Contini (2014): Migrant achievement penalities in Western Europe. Do educational systems matter? In: European Sociological Review, Jg. 30, H. 5, S. 670-683. DOI:10.1093/esr/jcu067
Abstract
"This article presents a comparative examination of the educational underachievement of second-generation immigrants in Western Europe near the end of compulsory schooling, based on the 2006 - 2009 waves of the Programme for International Student Assessment survey. We propose a new measure of migrant educational penalty -- revealing the relative position of immigrant students within the achievement distribution of natives with the same socio-economic background -- and show that, in most countries, children of immigrants are substantially disadvantaged. We find that the severity of such penalties varies across countries in a way that can neither be reduced to compositional issues, nor equated to educational inequalities driven by socio-economic status. Based on a simple theoretical model of individual student achievement, we detect features of educational systems that might be specifically relevant for the relative disadvantage of immigrant students. By means of recursive partitioning methods, we explore the extent to which these features can explain the cross-country variability in migrant penalties. Our findings suggest that an early inclusion in the educational system may be beneficial for children of immigrants, as countries with high preschool attendance rates or early start of compulsory schooling display mild penalties. Finally, we find that another important institutional aspect is the degree to which second-generation immigrants are marginalized in low-quality schools, in stratified as well as comprehensive educational systems." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Migrationshintergrund, soziale Ungleichheit oder Bildungspolitik: wodurch lassen sich Bildungsdifferenzen erklären (2014)
Zitatform
Debuschewitz, Pia & Martin Bujard (2014): Migrationshintergrund, soziale Ungleichheit oder Bildungspolitik. Wodurch lassen sich Bildungsdifferenzen erklären. (BiB working paper 2014,1), Wiesbaden, 24 S.
Abstract
"Die PISA-Studien haben die Bildungsforschung und die öffentliche Bildungsdebatte immens beeinflusst. Dabei werden Bildungsdifferenzen innerhalb Deutschlands sehr unterschiedlich bewertet: Häufig werden singulär Migrantengruppen, soziale Ungleichheit oder die Bildungspolitik als Ursache genannt, wobei die PISA-Studien oft politisch instrumentalisiert werden. Da Migrationshintergrund und soziale Ungleichheit korrelieren, stellt sich gerade in einem Einwanderungsland wie Deutschland die Frage nach dem kausalen Mechanismus. Ziel der Studie ist es, die relative Erklärungskraft dieser Faktoren und ihr Zusammenspiel mit empirischen Analysen zu identifizieren.
Anhand der PISA-Studie von 2006 werden Determinanten der naturwissenschaftlichen Kompetenz in Deutschland analysiert. Mit multivariaten Regressionen wird gezeigt, dass Migrationshintergrund und soziale Schicht nicht nur jeweils einen eigenen Effekt auf das Kompetenzniveau haben, sondern sich zusätzlich gemeinsam verstärken (Interaktionseffekt). Ferner werden erhebliche regionale Disparitäten aufgezeigt, die aus datenspezifischen Gründen häufig ausgeblendet werden. Die Gefahr von Fehlschlüssen durch den methodischen Nationalismus wird anhand einer Gegenüberstellung des OECD-Länder-Vergleichs und des Bundesländervergleichs aufgezeigt. Die Analysen unterstreichen die immense Bedeutung des Forschungsdesigns für empirische Befunde und davon abgeleitete politische Implikationen." (Autorenreferat, IAB-Doku) -
Literaturhinweis
Migrant background and higher education participation in Europe: the effect of the educational systems (2014)
Zitatform
Griga, Dorit & Andreas Hadjar (2014): Migrant background and higher education participation in Europe. The effect of the educational systems. In: European Sociological Review, Jg. 30, H. 3, S. 275-286. DOI:10.1093/esr/jct031
Abstract
"The main aim of this article is to shed light on the extent to which differences in higher education participation between people with and without a migrant background of low/higher social origin can be explained by two macro-level characteristics of national educational institutions: stratification of the secondary school system and provision of alternative access to higher education. General assumptions are that people with a migrant background of low social origin benefit in low-stratified secondary school systems and in systems that provide alternative access to institutions of higher education more than their native peers in the same social stratum, owing to primary and secondary effects of migrant background. Database is a pooled dataset of the five waves of the European Social Survey. Results of logistic multi-level analyses indicate that a low-stratified secondary school system improves the probability of people with a migrant background/low social origin attaining a higher education degree. On the other hand, a stratified secondary school system reduces their chances regarding this educational stage. The provision of alternative access to an institution of higher education improves their likelihood of becoming higher education graduates." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Gleichheit oder Leistung?: welchen Einfluss haben Bildungssysteme, Wohlfahrtsstaat und Einwanderungspolitik auf den Schulerfolg von Migrant/-innen? (2014)
Zitatform
Teltemann, Janna (2014): Gleichheit oder Leistung? Welchen Einfluss haben Bildungssysteme, Wohlfahrtsstaat und Einwanderungspolitik auf den Schulerfolg von Migrant/-innen? In: M. Löw (Hrsg.) (2014): Vielfalt und Zusammenhalt : Verhandlungen des 36. Kongresses der Deutschen Gesellschaft für Soziologie in Bochum und Dortmund 2012, S. 367-383.
Abstract
"Der Beitrag zeigt zunächst, welche Bedeutung Bildungserfolg von Zuwanderern für deren langfristige Integration hat und gibt einen Überblick über den Stand der Forschung. In einem weiteren Schritt wird anhand des Modells von Robert Erikson und Jan 0. Jonsson (1996) gezeigt, wie Theorien zur Erklärung sozialer Bildungsungleichheit für ethnische Bildungsungleichheit erweitert werden können. Im Anschluss werden empirische Analysen präsentiert, in denen Zusammenhänge von Bildungssystemen, Wohlfahrtsstaatsregimen und Integrationspolitik mit ethnischer Bildungsungleichheit untersucht werden." (Textauszug, IAB-Doku)
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Zehnter Bericht der Beauftragten der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration über die Lage der Ausländerinnen und Ausländer in Deutschland (2014)
Zitatform
(2014): Zehnter Bericht der Beauftragten der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration über die Lage der Ausländerinnen und Ausländer in Deutschland. (... Bericht der Beauftragten der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration 10), Berlin, 704 S.
Abstract
"Der Bericht über die Lage der Ausländerinnen und Ausländer in Deutschland betrachtet umfassend Daten zu Personen mit Migrationshintergrund. Es wird also nicht nur nach Staatsangehörigkeit differenziert. Die vielfältigen Lebenslagen der Menschen mit Migrationshintergrund, von denen mehr als die Hälfte deutsche Staatsbürger sind, kommen zum Ausdruck. Im Mittelpunkt des 10. Lageberichts stehen die Bereiche Bildung - von der frühkindlichen Bildung bis zum Studium - sowie der Ausbildungs- und Arbeitsmarkt. Er stellt die rechtliche Situation von Bürgerinnen und Bürgern der Europäischen Union und von Zuwandererinnen und Zuwanderern aus Drittstaaten dar. Ausführlich wird die Situation von Menschen mit Aufenthalt aus humanitären Gründen, Asylsuchenden und Flüchtlingen beschrieben. Zudem führt der Bericht detailliert auf, wo Bürgerinnen und Bürger mit Zuwanderungsgeschichte diskriminiert werden, wo und in welcher Form ihnen gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit und gezielte Ausgrenzung entgegenschlägt." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Erfolgreich "trotz" Migrationshintergrund (2013)
Erben, Sayime;Zitatform
Erben, Sayime (2013): Erfolgreich "trotz" Migrationshintergrund. In: Migration und Soziale Arbeit, Jg. 35, H. 1, S. 83-87. DOI:10.3262/MIG1301083
Abstract
"Während die bundesdeutsche Bildungs- und Migrationsforschung nahezu ausschließlich Bildungsmisserfolge von Kindern mit Migrationshintergrund zum Gegenstand hat, ist sie hinsichtlich bildungserfolgreicher Migrantinnen und Migranten noch weitgehend blind (vgl. Radtke 2004; Diefenbach 2005, 2008; Esser 2006). Daher ist der dominante Diskurs um die Bildungsmisserfolge von Menschen mit Migrationshintergrund aufzubrechen und eine stärkere Betonung auf erfolgreiche Migrantinnen und Migranten im deutschen Bildungssystem zu legen. Damit möchte die Arbeit einen Beitrag zu den ressourcenorientierten Ansätzen (vgl. Schulte 2008) leisten, die nicht nur nach Defiziten, sondern gezielt nach Ressourcen sucht. Sie orientiert sich an bildungserfolgreichen Migrantinnen und Migranten in Deutschland und nimmt deren Erfolge zum Anlass, um mehr über Erfolgsfaktoren zu erfahren." (Textauszug, IAB-Doku)
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Geschlecht, Migrationshintergrund und Bildungserfolg (2013)
Zitatform
Hadjar, Andreas & Sandra Hupka-Brunner (Hrsg.) (2013): Geschlecht, Migrationshintergrund und Bildungserfolg. Weinheim: Beltz Juventa, 300 S.
Abstract
"Sind die breit diskutierten Unterschiede im Bildungserwerb zwischen Männern und Frauen universell? Lassen sich Erklärungen für geschlechtsspezifische Ungleichheiten auch auf Migrantinnen und Migranten anwenden? Diese Fragen zielen auf Überschneidungen der Ungleichheitsachsen Geschlecht und Migrationshintergrund im Bildungsverlauf, die in den Beiträgen des Sammelbandes systematisch untersucht und theoretisch eingeordnet werden. Geschlechterunterschiede im Bildungssystem sind bereits breit diskutiert worden. Doch sind die Unterschiede im Bildungserwerb zwischen Männern und Frauen universell? Lassen sich Erklärungen für geschlechtsspezifische Ungleichheiten auch auf Migrantinnen und Migranten anwenden? Im Mittelpunkt des Sammelbands stehen Überschneidungen der Ungleichheitsachsen Geschlecht und Migrationshintergrund oder so genannte Intersektionalitäten im Bildungsverlauf. Wenngleich Kombinationen von Benachteiligungen - etwa hinsichtlich des 'katholischen Arbeitermädchens vom Lande' (Dahrendorf) oder des 'Migrantensohns' (Geißler) - bereits häufig thematisiert wurden, stellen die theoretische Einordnung dieser Überschneidungen sowie deren systematische Analyse Forschungsdesiderate dar." (Autorenreferat, IAB-Doku)
Weiterführende Informationen
Inhaltsverzeichnis bei der Deutschen Nationalbibliothek -
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Schulkarrieren: die soziale Herkunft ist entscheidender als der Migrationshintergrund (2013)
Zitatform
Krause, Annabelle, Ulf Rinne & Simone Schüller (2013): Schulkarrieren. Die soziale Herkunft ist entscheidender als der Migrationshintergrund. In: Personal quarterly, Jg. 65, H. 3, S. 21-25.
Abstract
"Stellen die im Mittel geringeren Bildungserfolge von Kindern mit Migrationshintergrund ein spezifisches Problem dieser Personengruppe dar oder lassen sich diese Unterschiede auf den sozio-ökonomischen Status ihrer Familien - unabhängig vom Migrationshintergrund - zurückführen? Statistische Analyse von Haushaltsdaten mittels Matching-Verfahren. Einfache Mittelwertvergleiche können irreführend sein. Falls die Förderung benachteiligter Gruppen zu den personalpolitischen Zielen eines Unternehmens zählt, sollte die soziale Herkunft als relevante Dimension stärker in den Fokus rücken." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Bildungsleistungen von Migranten und deren Determinanten: Teil 1: Überblick und Vorschulbereich (2013)
Zitatform
Ruhose, Jens (2013): Bildungsleistungen von Migranten und deren Determinanten. Teil 1: Überblick und Vorschulbereich. In: Ifo-Schnelldienst, Jg. 66, H. 9, S. 41-47.
Abstract
"Die Integration der in Deutschland lebenden Migranten beschäftigt in zunehmendem Maße sowohl Politik als auch Wissenschaft. Eine erfolgreiche Integration der Migranten ist besonders in Zeiten von Fachkräftemangel und sinkender Geburtenzahlen unabdingbar für eine funktionierende Wirtschaft und die Stabilisierung der sozialen Sicherungssysteme. Der vorliegende Forschungsüberblicke beschäftigt sich mit einem zentralen Faktor für erfolgreiche Integration: Bildung. Die Studie wird thematisch geteilt. Dieser Artikel gibt zunächst einen Überblick über den Bildungserfolg von Migranten in Deutschland sowie einen detaillierteren Einblick in die Bildungsleistungen von Migranten im Vorschulbereich. Im nächsten ifo Schnelldienst (Nr. 10/2013) werden die Leistungen von Migranten im Primar-, Sekundar- und Tertiärbereich beleuchtet. Die Forschung liefert mehrere Faktoren für das unterschiedliche Abschneiden von Migranten und Einheimischen: Sprachfähigkeiten, sozioökonomische Unterschiede, Institutionen wie etwa Kindergarten und Schule, ethnische Konzentration und Diskriminierung. Politischer Handlungsbedarf würde nicht bestehen, wenn eine automatische Integration in das neue Heimatland stattfinden würde. Dies ist in Deutschland jedoch keineswegs der Fall." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Bildungsleistungen von Migranten und deren Determinanten: Teil II: Primar-, Sekundar- und Tertiärbereich (2013)
Zitatform
Ruhose, Jens (2013): Bildungsleistungen von Migranten und deren Determinanten. Teil II: Primar-, Sekundar- und Tertiärbereich. In: Ifo-Schnelldienst, Jg. 66, H. 10, S. 25-38.
Abstract
"Der Beitrag diskutiert anhand eines Literaturüberblicks mögliche Determinanten des Schulerfolgs von Kindern mit Migrationshintergrund. Während im ersten Teil (ifo Schnelldienst 9/2013) der Vorschulbereich thematisiert wurde, befasst sich dieser zweite Teil mit den späteren Bildungsstufen. Zunächst werden länderübergreifende Studien im Primar- bzw. Sekundarbereich vorgestellt. Anschließend erfolgt ein Überblick über Studien im Hochschulbereich." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Ethnic identity and educational outcomes of German immigrants and their children (2013)
Thum, Anna-Elisabeth;Zitatform
Thum, Anna-Elisabeth (2013): Ethnic identity and educational outcomes of German immigrants and their children. (SOEPpapers on multidisciplinary panel data research at DIW Berlin 622), Berlin, 30 S.
Abstract
"Identity can be an important driving force for educational performance. Immigrants and their children face the challenge of identifying with their host country's culture. This paper examines whether young immigrants and their children who identify stronger with the German culture are more likely to increase their educational outcomes. We use a concept of ethnic identity which is designed to capture Germanness in immigrants' day-to-day routine - based on self-identification, language skills and cultural habits. The research design takes into account the issue of endogeneity of ethnic identity in an educational outcome equation by measuring education and identity at different moments and by using an endogenous latent factor methodology. The paper finds that identification with the German culture has an overall positive effect on educational outcomes and diminishes and renders the educational gap between immigrants and the second generation insignificant. The paper's results indicate that the second generation identifies stronger with the German culture than immigrants, no matter whether of German, European, Central European or Turkish background. Apart from the immigrant generation, own low educational attainment and high mother's educational attainment matter for identification with the German culture." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Ethnic composition of schools and school performances in secondary education of Turkish migrant students in 7 countries and 19 European educational systems (2013)
Zitatform
Veerman, Gert-Jan M. & Jaap Dronkers (2013): Ethnic composition of schools and school performances in secondary education of Turkish migrant students in 7 countries and 19 European educational systems. (CReAM discussion paper 2013,14), London, 37 S.
Abstract
"This article examines the effect of the ethnic school composition on school performances in secondary education for Turkish students, using both cross-national PISA 2009 and Swiss national PISA 2009 data. We argue how social capital theory beside other theories can explain a part of the ethnic composition effect. We employ three indicators of the ethnic composition of a school: the native share, the share of co-ethnics and the ethnic diversity (we employ a residualized score of diversity on the proportion of migrants). Our results show no effect of the proportion of natives on math performances. Furthermore, we show a negative association between ethnic diversity and math performances. Nevertheless, we find a positive association between ethnic diversity and reading performances in The Netherlands. Children of Turkish decent have higher math performances if they are in an educational system with a larger community of co-ethnics and if they are in an educational system with native students with average higher school performances. Finally we find no association between an early comprehensive labor agreement and math performances." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Nationaler Aktionsplan Integration: Bilanz der Bundesmaßnahmen zum Dialogforum "Bildung, Ausbildung, Weiterbildung" (2013)
Abstract
Die Verbesserung der Bildungsbeteiligung und Bildungserfolge von Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen mit Migrationshintergrund ist eine zentrale bildungspolitische Herausforderung. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Dialogforums "Bildung, Ausbildung, Weiterbildung" zum Nationalen Aktionsplan haben sich in diesem Sinne 2011 auf vier strategische Ziele verständigt: Rahmenbedingungen für gleichberechtigte Teilhabe optimieren, Übergänge im Bildungssystem gestalten, Durchlässigkeit ausbauen, individuelle Förderung verstärken und Qualitätssicherung und -entwicklung fortführen und Bildungsforschung differenzieren. Die Bundesregierung bilanziert in diesem Bericht ihre Maßnahmen zur Realisierung dieser Ziele. (IAB)
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Literaturhinweis
Diskriminierung im Bildungsbereich und Arbeitsleben: Zweiter Gemeinsamer Bericht der Antidiskriminierungsstelle des Bundes und der in ihrem Zuständigkeitsbereich betroffenen Beauftragten der Bundesregierung und des Deutschen Bundestages. Unterrichtung durch die Antidiskriminierungsstelle des Bundes (2013)
Zitatform
(2013): Diskriminierung im Bildungsbereich und Arbeitsleben. Zweiter Gemeinsamer Bericht der Antidiskriminierungsstelle des Bundes und der in ihrem Zuständigkeitsbereich betroffenen Beauftragten der Bundesregierung und des Deutschen Bundestages. Unterrichtung durch die Antidiskriminierungsstelle des Bundes. (Verhandlungen des Deutschen Bundestages. Drucksachen 17/14400 (13.08.2013)), 448 S.
Abstract
"Die Antidiskriminierungsstelle hat den gesetzlichen Auftrag, dem Bundestag alle vier Jahre gemeinsam mit den in ihrem Zuständigkeitsbereich betroffenen Beauftragten Berichte über Benachteiligungen vorzulegen und Empfehlungen zur Beseitigung und Vermeidung zu geben. In Kindergärten, Schulen und Hochschulen sowie am Arbeitsplatz sind Diskriminierungen weit verbreitet. Das hat Auswirkungen auf den Bildungserfolg, die Leistungsfähigkeit, den Zugang zum Arbeitsleben und die Motivation der Betroffenen. Die Antidiskriminierungsstelle empfiehlt in ihrem Bericht unter anderem die Einrichtung von unabhängigen Beschwerdestellen an Schulen und Hochschulen, die Betroffenen rasche und niederschwellige Hilfe anbieten. In den Landesbildungsgesetzen müsse außerdem ein umfassender Diskriminierungsschutz verankert werden. Dieser solle die im Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetz genannten Merkmale (ethnische Herkunft, Religion, Weltanschauung, sexuelle Identität, Alter, Behinderung und Geschlecht) beinhalten, aber darüber hinaus auch Benachteiligungen aufgrund der 'sozialen Herkunft'. Im Bereich des Arbeitslebens spricht sich die Antidiskriminierungsstelle unter anderem dafür aus, die Vielfalt in der Belegschaft besser zu fördern, zum Beispiel durch die Nutzung innovativer Rekrutierungsverfahren wie den anonymisierten Bewerbungen. Betriebliche Beschwerdestellen bräuchten außerdem eine bessere Vernetzung und Ausstattung." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
The educational performance of children of immigrants in sixteen OECD countries (2012)
Zitatform
Dronkers, Jaap & Manon de Heus (2012): The educational performance of children of immigrants in sixteen OECD countries. (CReAM discussion paper 2012,10), London, 33 S.
Abstract
"Using Program for International Student Assessment [PISA] 2006 data, we examine the science performance of 9.279 15-year-old children of immigrants, originating from 35 different countries, living in 16 Western countries of destination. Whereas former research has mainly paid attention to the influence of individual-level characteristics on the educational performance of immigrants, this study's focus is on macro-level characteristics. Using a cross-classified multilevel approach, we examine the impact of educational systems and political, economic, and religious features of both countries of origin and destination. The results show that at the destination level the degree of teacher shortage has a negative, and a longer history of migration has a positive, effect on science performance. Moreover, comprehensive educational systems have a positive influence on immigrant children's performance, but this is only the case for higher class children. At the origin level, the compulsory period of education has a positive effect on immigrants' science performance. Moreover, whereas immigrants from countries with an Eastern religious affiliation perform better than immigrants from Christian countries, immigrants from Islamic countries perform worse." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Immigrant pupils' scientific performance: the influence of educational system features of origin and destination countries (2012)
Zitatform
Dronkers, Jaap, Manon de Heus & Mark Levels (2012): Immigrant pupils' scientific performance. The influence of educational system features of origin and destination countries. (CReAM discussion paper 2012,12), London, 34 S.
Abstract
"This paper explores the extent to which educational system features of destination and origin countries can explain differences in immigrant children's educational achievement. Using data from the 2006 PISA survey, we performed cross-classified multilevel analysis on the science performance of 9.279 15-year-old immigrant children, originating from 35 different countries, living in 16 Western countries of destination. We take into account a number of educational system characteristics of the countries of destination and origin, in order to measure the importance of differentiation, standardization, and the availability of resources. Our results show that differences in educational achievement between immigrants cannot be fully attributed to individual characteristics. Educational system characteristics of countries of destination and origin are also meaningful. At the origin level, the length of compulsory education positively influences educational performance. This is especially the case for immigrant pupils who attended education in their countries of origin. Results show that at the destination level, teacher shortage negatively affects immigrant pupil's scientific performance. Moreover, immigrant children perform less in highly stratified systems than they do in moderately differentiated or comprehensive ones. Especially immigrant children with highly educated parents perform worse in highly stratified systems." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Integration im föderalen System: Bund, Länder und die Rolle der Kommunen : Jahresgutachten 2012 mit Integrationsbarometer (2012)
Fincke, Gunilla;Zitatform
Fincke, Gunilla (2012): Integration im föderalen System: Bund, Länder und die Rolle der Kommunen : Jahresgutachten 2012 mit Integrationsbarometer. (Jahresgutachten ... mit Integrationsbarometer / Sachverständigenrat Deutscher Stiftungen für Integration und Migration 3), Berlin, 199 S.
Abstract
"Das Jahresgutachten 2012 untersucht, wie funktionstüchtig die integrationspolitische Zusammenarbeit zwischen Bund, Ländern und Kommunen ist. Im Mittelpunkt stehen die integrationspolitisch entscheidenden Bereiche Bildung, Arbeit und Wohnen. Der Sachverständigenrat analysiert Schwachstellen im föderalen Zusammenwirken und gibt Handlungsempfehlungen ab. Für das Jahresgutachten mit dem Titel 'Integration im föderalen System: Bund, Länder und die Rolle der Kommunen' wurde zum zweiten Mal ein Integrationsbarometer erstellt. Befragt wurden hierfür über 9.200 Personen mit und ohne Migrationshintergrund, erstmals auch in Ostdeutschland. Das Integrationsbarometer misst das Integrationsklima in Deutschland." (Autorenreferat, IAB-Doku)
Weiterführende Informationen
Zusammenfassung -
Literaturhinweis
Migrantenkinder auf dem Weg zum Abitur: wie kommen die Übergangsempfehlungen nach der Grundschule zustande? (2012)
Zitatform
Gresch, Cornelia (2012): Migrantenkinder auf dem Weg zum Abitur. Wie kommen die Übergangsempfehlungen nach der Grundschule zustande? (WZBrief Bildung 21), Berlin, 7 S.
Abstract
"Kinder mit Migrationshintergrund werden am Ende der Grundschule nicht diskriminiert. Bei gleicher Leistung und Sozialschicht werden sie mindestens so oft ans Gymnasium empfohlen wie ihre Mitschüler ohne Migrationshintergrund. Aber: Die Beurteilungskriterien bei Migranten sind nicht transparent." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Kick it like Özil?: decomposing the native-migrant education gap (2012)
Zitatform
Krause, Annabelle, Ulf Rinne & Simone Schüller (2012): Kick it like Özil? Decomposing the native-migrant education gap. (SOEPpapers on multidisciplinary panel data research at DIW Berlin 508), Berlin, 23 S.
Abstract
"We investigate second generation migrants and native children at several stages in the German education system to analyze the determinants of the persistent native-migrant gap. One part of the gap can be attributed to differences in socioeconomic background and another part remains unexplained. Faced with this decomposition problem, we apply linear and matching decomposition methods. Accounting for differences in socioeconomic background, we find that migrant pupils are just as likely to receive recommendations for or to enroll at any secondary school type as native children. Comparable natives, in terms of family background, thus face similar difficulties as migrant children. Our results point at more general inequalities in secondary schooling in Germany which are not migrant-specific." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
Ähnliche Treffer
auch erschienen als: IZA discussion paper , 6696 -
Literaturhinweis
Parental ethnic identity and educational attainment of second-generation immigrants (2012)
Zitatform
Schüller, Simone (2012): Parental ethnic identity and educational attainment of second-generation immigrants. (SOEPpapers on multidisciplinary panel data research at DIW Berlin 443), Berlin, 29 S.
Abstract
"A lack of cultural integration is often blamed for hindering immigrant families' economic progression. This paper is a first attempt to explore whether immigrant parents' ethnic identity affects the next generation's human capital accumulation in the host country. Empirical results based on data from the German Socio-Economic Panel (GSOEP) indicate that maternal majority as well as paternal minority identity are positively related to the educational attainment of second-generation youth - even controlling for differences in ethnicity, family background and years-since-migration. Additional tests show that the effect of maternal majority identity can be explained by mothers' German language proficiency, while the beneficial effect of fathers' minority identity is not related to language skills and thus likely to stem from paternal minority identity per se." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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