Springe zum Inhalt

Dossier

Female breadwinner – Erwerbsentscheidungen von Frauen im Haushaltskontext

Nach wie vor ist die ungleiche Verteilung von Erwerbs- und Familienarbeit zwischen den Partnern der Regelfall. Traditionelle familiäre Arrangements werden dabei durch institutionelle Rahmenbedingungen bevorzugt. Die Folge ist, dass Frauen immer noch beruflich zurückstecken - auch wenn sie den Hauptteil des Haushaltseinkommens erarbeiten und damit die Rolle der Familienernährerin übernehmen.
Dieses Themendossier widmet sich den Bedingungen und Auswirkungen der Erwerbsentscheidung von Frauen sowie empirischen Studien, die sich mit der Arbeitsteilung der Partner im Haushaltskontext befassen.
Mit dem Filter „Autorenschaft“ können Sie auf IAB-(Mit-)Autorenschaft eingrenzen.

Zurück zur Übersicht
Ergebnisse pro Seite: 20 | 50 | 100
im Aspekt "sozialstaatliche Regelungen"
  • Literaturhinweis

    Do Generous Parental Leave Policies Help Top Female Earners? (2020)

    Corekcioglu, Gozde ; Francesconi, Marco ; Kunze, Astrid ;

    Zitatform

    Corekcioglu, Gozde, Marco Francesconi & Astrid Kunze (2020): Do Generous Parental Leave Policies Help Top Female Earners? In: Oxford Review of Economic Policy, Jg. 36, H. 4, S. 2020. DOI:10.1093/oxrep/graa047

    Abstract

    "Generous government-mandated parental leave is generally viewed as an effective policy to support women's careers around childbirth. But does it help women to reach top positions in the upper pay echelon of their firms? Using longitudinal employer–employee matched data for the entire Norwegian population, we address this question exploiting a series of reforms that expanded paid leave from 30 weeks in 1989 to 52 weeks in 1993. The representation of women in top positions has only moderately increased over time, and career profiles of female top earners within firms are significantly different from those of their male counterparts. The reforms did not affect, and possibly decreased, the probability for women to be at the top over their life cycle. We discuss some implications of this result to put into perspective the design of new family-friendly policy interventions." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Die Arbeitsmarktsituation von Frauen (2020)

    Drasch, Katrin ; Diener, Katharina; Götz, Susanne;

    Zitatform

    Drasch, Katrin, Susanne Götz & Katharina Diener (2020): Die Arbeitsmarktsituation von Frauen. In: A. Rauch (Hrsg.) & S. Tophoven (Hrsg.) (2020): Integration in den Arbeitsmarkt, Stuttgart, Kohlhammer S. 110-129.

    Abstract

    "Der vorliegende Beitrag beschäftigt sich mit der Frage, inwieweit die im Grundgesetz verankerte Gleichberechtigung der Geschlechter auf dem Arbeitsmarkt faktisch tatsächlich verwirklicht wurde. Die Zahlen zur Frauen- und Müttererwerbstätigkeit legen dar, dass mittlerweile mehr Frauen als noch vor zwei Jahrzehnten in den Arbeitsmarkt integriert sind. Im Vergleich zu den Männern ist ihre Teilhabe am Arbeitsleben aber immer noch geringer, da Frauen und insbesondere Mütter häufiger in Teilzeit beschäftigt sind und ihre Erwerbstätigkeit aufgrund von Familienphasen unterbrechen. Warum Frauen ihre Erwerbstätigkeit stärker an Familienaufgaben anpassen, dafür gibt es verschiedene Erklärungsansätze: Es zeigt sich u.a., dass die unterschiedliche Teilhabe am Arbeitsmarkt mit der ungleichen Arbeitsteilung im Privaten zusammenhängt, was wiederum mit den zugeschriebenen Geschlechtermodellen und mit der Ausgestaltung des Wohlfahrtsstaates verbunden ist. Bezogen auf familienbedingte Erwerbsunterbrechungen von Müttern konnte gezeigt werden, dass diese von Faktoren auf verschiedenen Ebenen gesteuert werden. Neben institutionell-rechtlichen und kulturellen Faktoren spielen individuell-soziodemografische und firmenspezifisch-berufliche Faktoren eine Rolle, wie lange eine Erwerbsunterbrechung ausfällt. Die Dauer ist von zentraler Relevanz, da sie wiederum auch längerfristige negative Auswirkungen für Frauen bzw. Mütter haben kann, z.B. in Form von schlechteren Karrierechancen und einer niedrigeren Rente im Alter." (Textauszug, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Diener, Katharina;
    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Gender-Specific Duration of Parental Leave and Current Earnings (2020)

    Gerst, Benedikt; Grund, Christian ;

    Zitatform

    Gerst, Benedikt & Christian Grund (2020): Gender-Specific Duration of Parental Leave and Current Earnings. (IZA discussion paper 13216), 27 S.

    Abstract

    "Although male employees are increasingly making use of parental leave, gender differences in both usage and duration of parental leave are still prevalent. In this contribution, we explore the role of gender for the relation between the incidence/duration of parental leave and earnings after returning to a job. We use data on middle managers in the German chemical industry and show that parental leave pay gaps are much more severe for males than they are for females." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Ehegattensplitting sinnvoll reformieren (2019)

    Allinger, Hanjo;

    Zitatform

    Allinger, Hanjo (2019): Ehegattensplitting sinnvoll reformieren. In: Wirtschaftsdienst, Jg. 99, H. 7, S. 494-496. DOI:10.1007/s10273-019-2480-2

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Die Besteuerung von Ehepaaren in Deutschland: Ökonomische Effekte verschiedener Reformvorschläge (2019)

    Beznoska, Martin ; Hentze, Tobias; Kochskämper, Susanna; Stockhausen, Maximilian ;

    Zitatform

    Beznoska, Martin, Tobias Hentze, Susanna Kochskämper & Maximilian Stockhausen (2019): Die Besteuerung von Ehepaaren in Deutschland. Ökonomische Effekte verschiedener Reformvorschläge. (IW-Analysen 133), Köln, 71 S.

    Abstract

    "Die Antwort auf die Frage nach einer effizienten und gerechten Ehegattenbesteuerung lässt sich aus steuersystematischer Sicht nicht allgemeingültig formulieren, sondern hängt in erster Linie von den zugrunde liegenden Annahmen und Normen ab. Auffällig ist, dass der Gesetzgeber widersprüchliche Regelungen im Steuer- und im Sozialrecht vorsieht. Das im Jahr 2008 geänderte Unterhaltsrecht legt nahe, dass Zweitverdiener in einer Ehe in eine Pfadabhängigkeit geraten können, wenn sie der Logik des Ehegattensplittings folgend während der Ehe nicht oder nur geringfügig erwerbstätig sind. Die ökonomischen Auswirkungen verschiedener Reformmodelle lassen sich mittels Simulationsrechnungen bestimmen. Eine Beschränkung der derzeitigen Regelung beispielsweise durch ein Ehegattenrealsplitting oder eine Individualbesteuerung mit übertragbarem Grundfreibetrag würde faktisch den Splittingeffekt begrenzen und daher vor allem Ehepaare schlechterstellen, bei denen ein Partner nicht oder in Teilzeit arbeitet. Die Arbeitsanreize für Zweitverdiener in der Ehe, also vor allem Frauen, könnten durch die Umstellung auf alternative Besteuerungsformen ohne begleitende steuerliche Entlastung nur graduell gesteigert werden. Für durchgreifende Verbesserungen wären weitere Maßnahmen zum Beispiel beim Angebot an Kita-Plätzen, bei Minijobs und der kostenfreien Mitversicherung in der gesetzlichen Krankenversicherung erforderlich." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Public childcare and maternal employment: new evidence for Germany (2019)

    Boll, Christina ; Lagemann, Andreas;

    Zitatform

    Boll, Christina & Andreas Lagemann (2019): Public childcare and maternal employment. New evidence for Germany. In: Labour, Jg. 33, H. 2, S. 212-239. DOI:10.1111/labr.12143

    Abstract

    "This study explores the linkage between five policy indicators of public childcare provision for below threes and maternal employment in terms of employment propensity and (conditional) working hours based on German microcensus data 2006 - 14. Our two-way fixed effects estimations with individual and macro-level confounders as well as year- and state-fixed effects show that raising the coverage rate by 1 percentage point and the existence of a legal childcare claim from the age of one relates to an increase of weekly working hours by 0.5 per cent and 3.1 per cent, respectively. Regarding the employment propensity, correlations with policy indicators are rather weak." (Author's abstract, Published by arrangement with John Wiley & Sons) ((en))

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Gebührenbefreiung des letzten Kita-Jahres: Mütter weiten ihre Arbeitszeit nur kurzfristig aus (2019)

    Huebener, Mathias ; Spieß, C. Katharina ; Pape, Astrid ;

    Zitatform

    Huebener, Mathias, Astrid Pape & C. Katharina Spieß (2019): Gebührenbefreiung des letzten Kita-Jahres: Mütter weiten ihre Arbeitszeit nur kurzfristig aus. In: DIW-Wochenbericht, Jg. 86, H. 48, S. 869-878. DOI:10.18723/diw_wb:2019-48-1

    Abstract

    "Die Mehrheit der Bundesländer hat sich dafür entschieden, im Rahmen des 'Gute-KiTa-Gesetzes' Eltern in größerem Umfang als bisher bei den Gebühren für Kindertageseinrichtungen zu entlasten. Darüber, wie sich die Abschaffung von Kita-Gebühren auf den Betreuungsumfang von Kindern und das Erwerbsverhalten der Eltern auswirkt, liegen bisher allerdings kaum empirisch belastbare Befunde vor. Dieser Bericht untersucht daher, ob frühere Kita-Gebührenabschaffungen der Jahre 2006 bis 2011 dazu geführt haben, dass mehr Mütter erwerbstätig sind oder ihre Arbeitszeit ausweiten. Die Berechnungen, die unter anderem auf Daten des Mikrozensus basieren, ergeben weder für Mütter noch für Väter eine höhere Erwerbstätigenquote infolge einer Gebührenbefreiung des letzten Kita-Jahres. Allerdings ist das Erwerbsvolumen der Mütter kurzfristig um gut 0,8 Stunden pro Woche oder knapp vier Prozent gestiegen. Zum Ende der Grundschulzeit sind die Unterschiede zu Eltern, deren Kinder nicht kostenfrei eine Kita besuchen konnten, jedoch nicht mehr nachweisbar. Wenn es also darum geht, unter Kosten-Nutzen-Abwägungen ein geeignetes Instrument zu finden, um mehr Müttern eine Erwerbstätigkeit oder Ausweitung ihrer Arbeitszeit zu ermöglichen, sind generelle Gebührenbefreiungen auch aufgrund hoher Mitnahmeeffekte als ineffizient zu bewerten." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    'If you put pressure on yourself to produce then that's your responsibility': Mothers' experiences of maternity leave and flexible work in the neoliberal university (2019)

    Huppatz, Kate ; Napier, Jemina ; Sang, Kate ;

    Zitatform

    Huppatz, Kate, Kate Sang & Jemina Napier (2019): 'If you put pressure on yourself to produce then that's your responsibility': Mothers' experiences of maternity leave and flexible work in the neoliberal university. In: Gender, work & organization, Jg. 26, H. 6, S. 772-788. DOI:10.1111/gwao.12314

    Abstract

    "Women remain underrepresented in senior positions within universities and report barriers to career progression. Drawing on the concepts of Foucault and Bourdieu, with an emphasis on technologies of the self, this article aims to understand mothers' academic career experiences. Interviews were conducted with 35 non-STEMM (science, technology, engineering, mathematics and medicine) academics in Scotland and Australia, to reveal the gender dimensions of parents' academic careers, in neoliberal university contexts. The data suggest that there are tensions between organizational policies, such as maternity leave and flexible work, and the contemporary demands of academic labour. New managerial discourses which individualize and make use of moral systems are particularly effectual in driving women to take up marketized research activity and compromise leave entitlements." (Author's abstract, Published by arrangement with John Wiley & Sons) ((en))

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Effects of health insurance on labour supply: a systematic review (2019)

    Le, Nga ; Groot, Wim ; Tomini, Florian ; Tomini, Sonila M. ;

    Zitatform

    Le, Nga, Wim Groot, Sonila M. Tomini & Florian Tomini (2019): Effects of health insurance on labour supply. A systematic review. In: International journal of manpower, Jg. 40, H. 4, S. 717-767. DOI:10.1108/IJM-02-2018-0038

    Abstract

    "Purpose
    The purpose of this paper is to provide a systematic review of empirical evidence on the labour market effects of health insurance from the supply side.
    Design/methodology/approach
    The study covers the largest peer-reviewed and working paper databases for labour economics and health studies. These include Web of Science, Google Scholar, Pubmed and the most popular economics working paper sources such as NBER, ECONSTOR, IDEAS, IZA, SSRN, World Bank Working Paper Series. The authors follow the PRISMA 2009 protocol for systematic reviews.
    Findings
    The collection includes 63 studies. The outcomes of interest are the number of hours worked, the probability of employment, self-employment and the level of economic formalisation. The authors find that the current literature is vastly concentrated on the USA. Spousal coverage in the USA is associated with reduced labour supply of secondary earners. The effect of Medicaid in the USA on the labour supply of its recipients is ambiguous. The employment-coverage link is an important determinant of the labour supply of people with health problems and self-employment decisions. Universal coverage may create either an incentive or a disincentive to work depending on the design of the system. Finally, evidence on the relationship between health insurance and the level of economic formalisation in developing countries is fragmented and limited.
    Practical implications
    This study reviews the existing literature on the labour market effects of health insurance from the supply side. The authors find a large knowledge gap in emerging economies where health coverage is expanding. The authors also highlight important literature gaps that need to be filled in different themes of the topic.
    Originality/value
    This is the first systematic review on the topic which is becoming increasingly relevant for policy makers in developing countries where health coverage is expanding." (Author's abstract, © Emerald Group) ((en))

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Elterngeld und Elterngeld Plus: Nutzung durch Väter gestiegen, Aufteilung zwischen Müttern und Vätern aber noch sehr ungleich (2019)

    Samtleben, Claire ; Wrohlich, Katharina ; Schäper, Clara;

    Zitatform

    Samtleben, Claire, Clara Schäper & Katharina Wrohlich (2019): Elterngeld und Elterngeld Plus. Nutzung durch Väter gestiegen, Aufteilung zwischen Müttern und Vätern aber noch sehr ungleich. In: DIW-Wochenbericht, Jg. 86, H. 35, S. 607-613.

    Abstract

    "Seit Einführung des Elterngeldes im Jahr 2007 gehen - ausgehend von einem extrem niedrigen Niveau - immer mehr Väter in Elternzeit. Im Vergleich zu Müttern ist das jedoch nach wie vor deutlich seltener der Fall und wenn, dann ist der Umfang der Elternzeit bei Vätern relativ kurz. Seit im Jahr 2015 das Elterngeld Plus eingeführt wurde, kombinieren zwar mehr Mütter und auch Väter die Elternzeit mit einer Teilzeiterwerbstätigkeit - der absolute Anteil von Vätern, die Elternzeit nehmen, ist zumindest kurzfristig aber nicht weiter gestiegen. Als wichtigstes Motiv gegen den Bezug von Elterngeld werden von Vätern finanzielle Gründe angegeben. Auch die Sorge vor negativen beruflichen Konsequenzen wird häufig genannt. Diese beiden Punkte könnten von der Politik zum einen durch ein Anheben der Lohnersatzrate im unteren Einkommensbereich und zum anderen durch bessere Informationen über die zu erwartenden Auswirkungen von Elternzeit auf die zukünftigen Löhne und beruflichen Karrieren von Müttern und Vätern adressiert werden." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    School hours and maternal labor supply (2019)

    Shure, Nikki ;

    Zitatform

    Shure, Nikki (2019): School hours and maternal labor supply. In: Kyklos, Jg. 72, H. 1, S. 118-151. DOI:10.1111/kykl.12195

    Abstract

    "This paper examines the effect of extending the primary school day on maternal labor supply. I exploit the staggered nature of the recent German reform to extend school hours and assess whether or not gaining access to a full day school increases the likelihood that mothers enter into the labor market or extend their hours worked if already employed. I use the German Socio-Economic Panel data set (GSOEP) and link it to a self-collected school-level data set with geographical information software (GIS). Using a flexible difference-in-difference approach in the estimation of linear probability and logit models, I find that the policy has a statistically significant effect of approximately five percentage points at the extensive margin, drawing more women into the labor market. I find no significant effect of the policy at the intensive margin; women who were already working do not extend their hours worked. This has implications for policies to extend the school day that do not correspond to the working day." (Author's abstract, Published by arrangement with John Wiley & Sons) ((en))

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Can a cash transfer to families change fertility behaviour? (2018)

    Andersen, Synøve; Drange, Nina ; Lappegård, Trude ;

    Zitatform

    Andersen, Synøve, Nina Drange & Trude Lappegård (2018): Can a cash transfer to families change fertility behaviour? In: Demographic Research, Jg. 38, S. 897-928. DOI:10.4054/DemRes.2018.38.33

    Abstract

    "Objective: This paper assesses the much-disputed relationship between family policy and fertility, and cash transfers and fertility in particular.
    Methods: We take advantage of a cash-for-care (CFC) policy introduced in Norway in 1998, and compare the subsequent fertility behaviour of eligible and ineligible mothers over a four-year period. We estimate linear models assessing both the occurrence and timing of second births, relying on a rich set of covariates and a sensitivity analysis to ensure the robustness of our results.
    Results: Contrary to theoretical expectations, the results show that CFC-eligible mothers had a slower progression to second births and lower short-term fertility. The patterns differ between different groups of mothers, and the decline in subsequent childbearing is only statistically significant among mothers with upper secondary (but not higher) education and part-time or full-time employment. We find no increase in short-term fertility in any group of mothers, and suggest that this pattern may be driven by an interaction between the CFC benefit and the already established Norwegian parental leave scheme.
    Contribution: The paper demonstrates how policy changes may indeed be associated with changes in fertility behaviour, and that this association may run in theoretically unexpected directions when a given policy is implemented in a wider policy framework. Moreover, it demonstrates how eligible parents may differ in their response to policies depending on the policy's income effect and the parents' opportunity costs of childbearing." (Author's abstract, © Max-Planck-Institut für demographische Forschung) ((en))

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Does culture trump money? Erwerbsverhalten und Kitanutzung von Müttern mit und ohne Migrationshintergrund in Deutschland (2018)

    Boll, Christina ; Lagemann, Andreas;

    Zitatform

    Boll, Christina & Andreas Lagemann (2018): Does culture trump money? Erwerbsverhalten und Kitanutzung von Müttern mit und ohne Migrationshintergrund in Deutschland. (HWWI research paper 188), Hamburg, 62 S.

    Abstract

    "Diese Studie untersucht das Erwerbs- und Kitanutzungsverhalten von Müttern mit und ohne Migrationshintergrund in Deutschland. Wir nutzen die Wellen 2007-2015 des Sozio-oekonomischen Panels (SOEP) mit den Migrantenstichproben M1 und M2, um signifikante Assoziationen zwischen Migrationshintergrund und Erwerbswahrscheinlichkeit, Arbeitsstunden und Kitanutzungswahrscheinlichkeit unter Kontrolle von Humankapital-, Haushalts-, Milieu- und Makrofaktoren zu identifizieren. Dabei korrigieren wir für Selbstselektion in Beschäftigung und potenzielle Endogenität der Kitanutzung. Wir finden keine Bestätigung für einen eigenständigen Einfluss eines Migrationshintergrunds auf die Kitanutzung der Mütter. Allerdings nutzen Mütter mit südeuropäischen Wurzeln und jüngstem Kind im Alter 3 bis 5 Jahre seltener Kindertagesbetreuung als Mütter ohne Migrationshintergrund. Zur Erwerbswahrscheinlichkeit der Mütter beider Kindesaltersgruppen hat der Migrationshintergrund signifikant negative Bezüge. Ein direkter (indirekter) Migrationshintergrund geht, verglichen mit keinem Migrationshintergrund, bei sonst gleichen Müttermerkmalen mit einer um 6,3 % (5,9 %) niedrigeren Erwerbswahrscheinlichkeit bei Müttern jüngster Kinder unter 3 Jahren einher. Bei Müttern jüngster Kinder von 3-5 Jahren sind es 8,0 % (6,7 %). Mütter jüngster Kinder unter 3 Jahren (im Alter 3 bis 5 Jahre) mit Wurzeln in arabisch-muslimischen Ländern haben eine um 7,1 % (21,1 %) geringere Erwerbswahrscheinlichkeit. Letztere steigt zudem mit der Aufenthaltsdauer in Deutschland. Zur (konditionalen) Wochenarbeitszeit finden wir keine signifikanten Assoziationen des Migrationshintergrunds. Zusammenfassend zeigt sich, dass über die ökonomischen Motive hinaus auch kulturelle Faktoren und grundlegende Orientierungen und Werthaltungen das alltagspraktische Handeln der Mütter, gemessen im Erwerbsverhalten und der Kitanutzung, prägen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Arbeitsangebotseffekte einer Reform des Kinderzuschlags (2018)

    Bonin, Holger ; Sommer, Eric ; Buhlmann, Florian; Stichnoth, Holger;

    Zitatform

    Bonin, Holger, Eric Sommer, Holger Stichnoth & Florian Buhlmann (2018): Arbeitsangebotseffekte einer Reform des Kinderzuschlags. (IZA research report 85), Bonn, 34 S.

    Abstract

    "Diese Expertise untersucht zwei Varianten für eine Reform des Kinderzuschlags, die auf eine Stärkung der Arbeitsanreize zielen, im Hinblick auf ihre potenziellen Arbeitsangebotswirkungen. Beide Vorschläge sehen eine Beseitigung der Abbruchkante durch Eliminierung der Höchsteinkommensgrenze vor. Darüber hinaus werden die Raten, mit der Einkommen auf den Kinderzuschlag angerechnet wird, vermindert. Die eine der beiden Varianten sieht dabei eine Transferentzugsrate von 45 Prozent vor (statt 50 Prozent im Status quo), die andere eine etwas niedrigere in Höhe von 40 Prozent." (Textauszug, IAB-Doku)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Parental time restrictions and the cost of children: insights from a survey among mothers (2018)

    Borah, Melanie; Knabe, Andreas ; Pahlke, Kevin;

    Zitatform

    Borah, Melanie, Andreas Knabe & Kevin Pahlke (2018): Parental time restrictions and the cost of children. Insights from a survey among mothers. (CESifo working paper 7321), München, 33 S.

    Abstract

    "In this paper, we provide estimates of the subjectively perceived cost of children depending on the extent of parental time restrictions. Building on a study by Koulovatianos et al. (2009) that introduces a novel way of using subjective income evaluation data for such estimations, we conduct a refined version of the underlying survey, focusing on young women with children in Germany. Our study confirms that the monetary cost of children is substantial and increases with parental nonmarket time restrictions. The loss in the material living standard associated with supplying time to the labor market is sizeable for families with children." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Paid parental leave and families' living arrangements (2018)

    Cygan-Rehm, Kamila; Riphahn, Regina T. ; Kühnle, Daniel ;

    Zitatform

    Cygan-Rehm, Kamila, Daniel Kühnle & Regina T. Riphahn (2018): Paid parental leave and families' living arrangements. (IZA discussion paper 11533), Bonn, 51 S.

    Abstract

    "We examine how a paid parental leave reform causally affected families' living arrangements. The German reform we examine replaced a means-tested benefit with a universal transfer paid out for a shorter period. Combining a regression discontinuity with a difference-in-differences design, we find that the reform increased the probability that a newborn lives with non-married cohabiting parents. This effect results from a reduced risk of single parenthood among women who gained from the reform. We reject the economic independence hypothesis and argue that the reform effects for those who benefited from the reform are consistent with hypotheses related to the improved financial situation of new mothers after the reform and increased paternal involvement in childcare." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Die Bedeutung öffentlicher Kinderbetreuung für die Erwerbsentscheidung und den Erwerbsumfang von Müttern beim beruflichen Wiedereinstieg (2018)

    Diener, Katharina; Berngruber, Anne ;

    Zitatform

    Diener, Katharina & Anne Berngruber (2018): Die Bedeutung öffentlicher Kinderbetreuung für die Erwerbsentscheidung und den Erwerbsumfang von Müttern beim beruflichen Wiedereinstieg. In: Zeitschrift für Familienforschung, Jg. 30, H. 2, S. 124-150., 2017-11-07. DOI:10.3224/zff.v30i2.01

    Abstract

    "Der Beitrag untersucht, welche Rolle öffentliche Kinderbetreuung bei der Erwerbsentscheidung und dem Erwerbsumfang von Müttern aus Paarhaushalten nach der Elternzeit spielt. Betrachtet werden Einstellungen der Mütter zur Kinderbetreuung und die tatsächliche Nutzung verschiedener Betreuungsmöglichkeiten während der Elternzeit sowie die Betreuungsquote auf Kreisebene. Datengrundlage sind die Paneldaten der DJI-Länderstudie der Jahre 2012 bis 2014. Für die Entscheidung wieder in den Beruf einzusteigen sind insbesondere der geplante Zeitpunkt der Rückkehr und der gewünschte Stundenumfang von Bedeutung. Eine positive Einstellung zur öffentlichen Betreuung von Kindern im Alter von ein bis zwei Jahren und die Betreuung in einer Kita oder in Tagespflege während der Elternzeit, sowie eine höhere Kinderbetreuungsquote auf Kreisebene, führen dazu, dass Mütter in höherem Umfang wieder erwerbstätig werden." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Diener, Katharina;
    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Women working longer: increased employment at older ages (2018)

    Goldin, Claudia ; Lusardi, Annamaria ; Maestas, Nicole ; Katz, Lawrence F.; McGarry, Kathleen; Fahle, Sean; Mitchell, Joshua; Gelber, Alexander ; Mitchell, Olivia S. ; Lahey, Joanna N.; Olivetti, Claudia; Bee, C. Adam; Rotz, Dana ; Isen, Adam; Song, Jae; Fitzpatrick, Maria D.;

    Zitatform

    Goldin, Claudia & Lawrence F. Katz (Hrsg.) (2018): Women working longer. Increased employment at older ages. Chicago: The University of Chicago Press, 304 S.

    Abstract

    "Today, more American women than ever before stay in the workforce into their sixties and seventies. This trend emerged in the 1980s, and has persisted during the past three decades, despite substantial changes in macroeconomic conditions. Why is this so? Today's older American women work full-time jobs at greater rates than women in other developed countries. In Women Working Longer, editors Claudia Goldin and Lawrence F. Katz assemble new research that presents fresh insights on the phenomenon of working longer. Their findings suggest that education and work experience earlier in life are connected to women's later-in-life work. Other contributors to the volume investigate additional factors that may play a role in late-life labor supply, such as marital disruption, household finances, and access to retirement benefits. A pioneering study of recent trends in older women's labor force participation, this collection offers insights valuable to a wide array of social scientists, employers, and policy makers." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
    Contents:
    I. Transitions over the Life Cycle
    1. Claudia Goldin and Lawrence F. Katz: Women Working Longer: Facts and Some Explanations
    2. Nicole Maestas: The Return to Work and Women's Employment Decisions
    3. Joanna N. Lahey: Understanding Why Black Women Are Not Working Longer
    II. Family Matters: Caregiving, Marriage, and Divorce
    4. Claudia Olivetti and Dana Rotz: Changes in Marriage and Divorce as Drivers of Employment and Retirement of Older Women
    5. Sean Fahle and Kathleen McGarry: Women Working Longer: Labor Market Implications of Providing Family Care
    III. Financial Considerations: Resources, Pensions, and Social Security
    6. Annamaria Lusardi and Olivia S. Mitchell: Older Women's Labor Market Attachment, Retirement Planning, and Household Debt
    7. Maria D. Fitzpatrick: Teaching, Teachers' Pensions, and Retirement across Recent Cohorts of College-Graduate Women
    8. Alexander Gelber, Adam Isen, and Jae Song: The Role of Social Security Benefits in the Initial Increase of Older Women's Employment: Evidence from the Social Security Notch
    9. C. Adam Bee and Joshua Mitchell: The Hidden Resources of Women Working Longer: Evidence from Linked Survey-Administrative Data

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Abkehr vom Zuverdiener-Modell - aber wohin?: Gleichstellungspolitische Zielsetzungen und Anforderungen an Vereinbarkeitspolitik. Europäisches Fachgespräch am 1./2. Oktober 2018 in Berlin (2018)

    Gärtner, Debora; Reinschmidt, Lena;

    Zitatform

    Gärtner, Debora & Lena Reinschmidt (2018): Abkehr vom Zuverdiener-Modell - aber wohin? Gleichstellungspolitische Zielsetzungen und Anforderungen an Vereinbarkeitspolitik. Europäisches Fachgespräch am 1./2. Oktober 2018 in Berlin. Frankfurt am Main, 77 S.

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    The impact of quality rating and improvement systems on families' child care choices and the supply of child care labor (2018)

    Herbst, Chris M. ;

    Zitatform

    Herbst, Chris M. (2018): The impact of quality rating and improvement systems on families' child care choices and the supply of child care labor. In: Labour economics, Jg. 54, H. October, S. 172-190. DOI:10.1016/j.labeco.2018.08.007

    Abstract

    "Quality Rating and Improvement Systems (QRIS) are increasingly deployed by U.S. states to monitor and improve the quality of non-parental child care settings. By making information on program quality accessible to the public, QRIS attempts to alter parental preferences for quality-related attributes and encourage competition between providers. This paper draws on a variety of datasets to empirically characterize the way in which families and providers respond to the enactment of QRIS. Specifically, it exploits the differential timing in states' QRIS roll-out to examine two sets of outcomes: (i) families' child care choices and maternal employment and (ii) the supply and compensation of child care labor. Estimates from difference-in-differences models reveal several noteworthy findings. First, although QRIS induces families to shift from parental to non-parental care, economically disadvantaged families are more likely to use informal care, while their advantaged counterparts are more likely to use formal care. Second, QRIS increases the supply of high-skilled labor, particularly within the center-based sector. Third, all but the most highly-skilled child care workers experience rising compensation levels but also greater turnover. Finally, states that administer a wage compensation program alongside their QRIS experience larger increases in child care supply and compensation as well as lower turnover rates than states operating a QRIS in isolation." (Author's abstract, © 2018 Elsevier) ((en))

    mehr Informationen
    weniger Informationen