Fluchtmigrantinnen und -migranten – Bildung und Arbeitsmarkt
Auf der Flucht vor Krieg und politischer Verfolgung verlassen viele Menschen ihr Heimatland und suchen Schutz und neue Perspektiven in Deutschland und beantragen Asyl. Die Beteiligung am Arbeitsmarkt wird häufig als Schlüssel für die gesellschaftliche Integration der Fluchtmigrantinnen und -migranten gesehen.
Welche Qualifikationen bringen die Menschen mit, welche arbeitsmarktpolitischen Maßnahmen sind hilfreich? Wie gehen die einzelnen Bundesländer damit um, welche Auswirkungen auf die deutsche Wirtschaft und die Sozialsysteme sind zu erwarten, wie sieht die Situation in anderen Ländern aus?
Dieses Themendossier stellt wissenschaftliche Erkenntnisse zum Thema zusammen und ermöglicht den Zugang zu weiterführenden Informationen sowie zu Positionen der politischen Akteure.
Literatur zur besonderen Situation der Geflüchteten aus der Ukraine finden Sie im
Themendossier Auswirkungen des Krieges gegen die Ukraine auf Wirtschaft, Arbeitsmarkt und Fluchtmigration in Deutschland
- Literatur und Forschung aus dem IAB
-
Zur Situation in Deutschland
- Positionen und Stellungnahmen
- zur Rechtslage
- Bildungstand und -förderung / Anerkennung von Qualifikation
- betriebliche Berufsausbildung/Berufsorientierung
- Studium
- Arbeitsmarktintegration, Maßnahmen und Programme
- Betriebe und Wirtschaftsbereiche
- Beschäftigungsformen
- Erwerbstätigkeit und Arbeitslosigkeit
- Geflüchtete im SGB II
- Löhne
- Arbeitsmarkteffekte der Flüchtlingszuwanderung
- Regionale Aspekte, Wohnsitzauflage
- Rückwanderung
- Daten und Statistik
- Quellen mit Unterscheidung nach Herkunftsregion
- Quellen mit Geschlechtsbezug
- Quellen mit Altersbezug
- Quellen mit regionalem Bezug
- Zur Situation in anderen Ländern
-
Literaturhinweis
IAB-Betriebspanel, Länderbericht Thüringen: Ergebnisse der 23. Welle 2018 (2019)
Putzing, Monika; Frei, Marek; Kriwoluzky, Silke; Brumm, Angela;Zitatform
Putzing, Monika, Marek Frei, Silke Kriwoluzky & Angela Brumm (2019): IAB-Betriebspanel, Länderbericht Thüringen. Ergebnisse der 23. Welle 2018. Erfurt, 104 S.
Abstract
"Das IAB-Betriebspanel ist die einzige für alle Betriebsgrößen und Branchen repräsentative Unternehmensbefragung in Deutschland. Der Freistaat Thüringen hat sich bereits zum 23. Mal mit einer Aufstockungsstichprobe daran beteiligt. Durch die Ergebnisse des Betriebspanels wird die amtliche Statistik nicht nur ergänzt: in einigen Punkten ist es sogar die einzige Datenquelle für Aussagen auf Betriebsebene. Für den Länderbericht Thüringen lagen 2018 auf Stichprobenbasis über 1.000 Befragungsergebnisse vor. Sie sind repräsentative für die knapp 59.000 Betriebe mit mindestens einem oder einer sozialversicherungspflichtig Beschäftigten in Thüringen. Die Ergebnisse kurzgefasst:
Das Beschäftigungswachstum hält weiter an; Thüringens Wirtschaft ist von qualifizierter Tätigkeit geprägt, aber auch die Beschäftigung für einfache Tätigkeiten nimmt zu; Fachkräftebedarf und Besetzungsschwierigkeiten steigen weiter; Weibliche Führungskräfte auf oberster Leitungsebene bleiben in der Minderheit; Beschäftigtenanteil von Minijobs, befristet Beschäftigten und Leiharbeitskräften bleibt stabil, die absolute Zahl steigt jedoch weiter; nur wenige Thüringer Betriebe haben schon eine/n Arbeitnehmer/-in mit Fluchthintergrund beschäftigt, häufig auch nur temporär; Beschäftigung von Arbeitnehmer/-innen mit Fluchthintergrund wird von der Mehrzahl der Betriebe mit entsprechender Erfahrung positiv bewertet; Ausbildungsbeteiligung der Betriebe gesunken, Besetzungsprobleme ebenfalls verringert aber verbleiben auf hohem Niveau, zugleich höhere Übernahmequoten; Wieder verstärktes Weiterbildungsengagement der Betriebe - Weiterbildungsquote erreicht neuen Höchstwert; Tarifbindung wieder leicht angestiegen, aber nach wie vor unter Westniveau; Mobiles Arbeiten und Schutzregelungen derzeit noch in wenigen Betrieben." (Autorenreferat, IAB-Doku) -
Literaturhinweis
Diskriminierung am deutschen Arbeitsmarkt (2019)
Zitatform
Yemane, Ruta & Sekou Keita (2019): Diskriminierung am deutschen Arbeitsmarkt. (DEZIMinutes 01), Berlin, 3 S.
Abstract
"In der ersten Ausgabe informieren Ruta Yemane (WZB) und Sekou Keita (IAB) über das Projekt 'ARBEIT: Die Rolle von Diskriminierung für die Arbeitsmarktintegration von jungen Personen mit Migrationshintergrund'. Dabei zeichnen die Forschenden mit einem methodisch innovativen Ansatz zur Auswertung von amtlichen Daten zur Arbeitsmarktdiskriminierung, wie stabil und ursächlich eine Diskriminierung auf dem Arbeitsmarkt aufgrund des Migrationshintergrundes nicht nur eine Wahrnehmung der Betroffenen ist, sondern auch tatsächlich Arbeitsmarktchancen beeinträchtigt. Der Migrationshintergrund entscheidet nicht nur über Teilhabe am Arbeitsmarkt, sondern bremst auch Erfolgsaussichten." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Materialien zur öffentlichen Anhörung von Sachverständigen in Berlin am 08. April 2019, um 13:00 Uhr zum a) Antrag der Abgeordneten und der Fraktion der FDP: Ausbildung und Studium für Asylbewerber ermöglichen - Förderlücke schließen (BT-Drs. 19/2691) b) Antrag der Abgeordneten und der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN: Förderlücke für Geflüchtete im Sozialgesetzbuch schließen - Bildung und Integration stärken (BT-Drucksache 19/5070): Zusammenstellung der schriftlichen Stellungnahmen (2019)
Zitatform
(2019): Materialien zur öffentlichen Anhörung von Sachverständigen in Berlin am 08. April 2019, um 13:00 Uhr zum a) Antrag der Abgeordneten und der Fraktion der FDP: Ausbildung und Studium für Asylbewerber ermöglichen - Förderlücke schließen (BT-Drs. 19/2691) b) Antrag der Abgeordneten und der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN: Förderlücke für Geflüchtete im Sozialgesetzbuch schließen - Bildung und Integration stärken (BT-Drucksache 19/5070). Zusammenstellung der schriftlichen Stellungnahmen. (Deutscher Bundestag, Ausschuss für Arbeit und Soziales. Ausschussdrucksache 19(11)300 v. 04.04.2019), 31 S.
Abstract
Zusammenstellung der schriftlichen Stellungnahmen zur öffentlichen Anhörung von Sachverständigen in Berlin am 08. April 2019 zum Thema "Förderlücke schließen für Asylbewerber und Geflüchtete". Die Mehrheit von Sachverständigen begrüßt die Initiative, die Förderlücke für Asylbewerber und Geduldete zu schließen, die entsteht, wenn diese eine Ausbildung oder ein Studium beginnen. Die Experten betonten, es solle eine bundesweit einheitliche Lösung gefunden werden, um einen Flickenteppich an Regelungen zu verhindern. Liste der Sachverständigen zur öffentlichen Anhörung am Montag, 08. April 2018, 13.00 - 14.30 Uhr:
Deutscher Gewerkschaftsbund; Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände; Bundesagentur für Arbeit; Zentralverband des Deutschen Handwerks e.V.; Gesamtmetall | Gesamtverband der Arbeitgeberverbände der Metall- und Elektro-Industrie e.V.; Deutscher Akademischer Austauschdienst e.V.; Flüchtlingsrat Niedersachsen e.V.; Institut der deutschen Wirtschaft Köln e.V.; IHK NRW - Die Industrie- und Handelskammern in Nordrhein-Westfalen e.V.;
Christina Langer, Stuttgart (IAB-Doku) -
Literaturhinweis
Can job search assistance improve the labour market integration of refugees? evidence from a field experiment (2018)
Zitatform
Battisti, Michele, Yvonne Giesing & Nadzeya Laurentsyeva (2018): Can job search assistance improve the labour market integration of refugees? evidence from a field experiment. (CESifo working paper 7292), München, 31 S.
Abstract
"We conducted a field experiment to evaluate the impact of job-search assistance on the employment of recently arrived refugees in Germany. The treatment group received jobmatching support: an NGO identified suitable vacancies and sent the refugees' CVs to employers. Results of follow-up phone surveys show a positive and significant treatment effect of 13 percentage points on employment after twelve months. These effects are concentrated among low-educated refugees and those facing uncertainty about their residence status. These individuals might not search effectively, lack access to alternative support programmes, and may be disregarded by employers due to perceived higher hiring costs." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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auch erschienen in: Labour economics, 61 (2019), Art. 101745 -
Literaturhinweis
Betriebe und Geflüchtete: 36 Interviews in Betrieben im vierten Quartal 2016 (2018)
Büschel, Ulrike; Stöhr, Stefan; Hense, Christine; Rebien, Martina; Voit, Alfons; Kubis, Alexander; Daumann, Volker; Dony, Elke;Zitatform
Büschel, Ulrike, Christine Hense, Volker Daumann, Elke Dony, Alexander Kubis, Martina Rebien, Stefan Stöhr & Alfons Voit (2018): Betriebe und Geflüchtete. 36 Interviews in Betrieben im vierten Quartal 2016. (IAB-Forschungsbericht 02/2018), Nürnberg, 46 S.
Abstract
"Der vorliegende Bericht beschreibt die Durchführung von 36 Experteninterviews mit Personalverantwortlichen zum Thema betriebliche Erfahrungen mit Geflüchteten und stellt die gewonnenen Erkenntnisse in strukturierter Weise zusammen. Diese wurden im vierten Quartal 2016 vertieft zu den aus betrieblicher Sicht wahrgenommenen Chancen und Risiken bei der Integration von Flüchtlingen in den deutschen Arbeitsmarkt interviewt.
Bei der großen Mehrheit der befragten Unternehmen besteht eine große Bereitschaft, einen Beitrag zur Integration von Geflüchteten in den Arbeitsmarkt zu leisten. Der betriebliche 'Nutzen' bzw. die Relevanz der geschilderten Probleme hängt stark an dem zu besetzenden qualifikationsspezifischen Tätigkeitsfeld. Als positiv wurde seitens der befragten Betriebe die Motivation zur Arbeitsaufnahme der Geflüchteten hervorgehoben. Die Hauptgründe, die einer gelingenden Integration in den Arbeitsmarkt entgegenstehen, sind: mangelnde Sprachkenntnisse, mangelnde Fachkenntnisse und bestehende kulturelle Unterschiede. Mangelnde Sprachkenntnisse wurden seitens vieler Befragter als das größte Hindernis für eine erfolgreiche Integration in den deutschen Arbeitsmarkt eingeschätzt." (Autorenreferat, IAB-Doku)Beteiligte aus dem IAB
Kubis, Alexander; -
Literaturhinweis
Personalpolitik in hessischen Betrieben: IAB-Betriebspanel-Report Hessen 2017 (2018)
Fischer, Anna C.; Larsen, Christa;Zitatform
Fischer, Anna C. & Christa Larsen (2018): Personalpolitik in hessischen Betrieben. IAB-Betriebspanel-Report Hessen 2017. (IAB-Betriebspanel Hessen 2018,03), Frankfurt am Main, 20 S.
Abstract
"Die Gesamtbeschäftigung in Hessen ist in den vergangenen zehn Jahren auf über drei Millionen angestiegen. Trotz allgemeinem Beschäftigungszuwachs kam es in diesem Zeitraum innerhalb der meisten Betriebe zu personellen Fluktuationen. Zieht die Wirtschaft an, verbessern sich für die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer die Jobaussichten. Gleichzeitig sind die Betriebe herausgefordert, attraktiv für die anvisierte Zielgruppe zu bleiben. Die Daten des IAB-Betriebspanels ermöglichen Einblicke in die personellen Veränderungen auf Betriebsebene. Diese werden in einem ersten Abschnitt dargestellt. Neben den verschiedenen Gründen für den Austritt aus einem Betrieb wird zudem über die Entwicklung der offenen Stellen berichtet. Hieran anschließend wird die Entwicklung der Teilzeit- und der Befristungsquote dargestellt. Darüber hinaus wird auf die Beschäftigung von Geflüchteten, die seit 2015 nach Deutschland gekommen sind, eingegangen. Fragen zur Art ihrer Beschäftigung sowie ihrem Tätigkeitsniveau wurden 2017 erstmals erhoben. In einem letzten Abschnitt wird die Verbreitung schriftlich fixierter Pläne in der betrieblichen Personalarbeit dargestellt, welche eine langfristig angelegte und zielgerichtete Personalentwicklung unterstützen." (Textauszug, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Migrantinnen und Haushaltsdienstleistungen: Zuwanderung beeinflusst das Arbeitsangebot der einheimischen Frauen (2018)
Zitatform
Forlani, Emanuele, Elisabetta Lodigiani, Concetta Mendolicchio & Parvati Trübswetter (2018): Migrantinnen und Haushaltsdienstleistungen: Zuwanderung beeinflusst das Arbeitsangebot der einheimischen Frauen. (IAB-Kurzbericht 03/2018), Nürnberg, 6 S.
Abstract
"Frauen stehen immer noch häufig in einem Spannungsfeld zwischen Familie und Beruf. Das gilt vor allem für Westdeutschland, wo es weniger Angebote der Kinderbetreuung gibt als in den meisten anderen europäischen Ländern. Internationale Studien zeigen, dass Einwanderung Einfluss darauf hat, wie einheimische Frauen ihre Zeit zwischen Hausarbeit und Erwerbstätigkeit aufteilen. Die Autoren untersuchen erstmals für Deutschland, ob und wie die Zuwanderung weiblicher Migranten das Angebot an Haushaltsdienstleistungen hierzulande verändert und wie sich dies auf das Erwerbsverhalten der einheimischen Frauen auswirkt." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Betriebliche Integration Geflüchteter: ein intersektionaler Blick auf betriebliche Diversitäts-Praktiken. Forschungsskizze (2018)
Glauninger, Elena;Zitatform
Glauninger, Elena (2018): Betriebliche Integration Geflüchteter. Ein intersektionaler Blick auf betriebliche Diversitäts-Praktiken. Forschungsskizze. In: Zeitschrift für Diversitätsforschung und -management, Jg. 3, H. 1, S. 79-83. DOI:10.3224/zdfm.v3i1.09
Abstract
"Durch die zunehmende Zahl an geflüchteten Personen seit Herbst 2015 gewinnen dabei Aspekte der Arbeitsmarktintegration geflüchteter Personen besonders an Bedeutung. Im geplanten Forschungsvorhaben betrachte ich daher Prozesse der betrieblichen Integration geflüchteter Personen in der österreichischen Lehrlingsausbildung. Ziel dabei ist es, individuelle und organisationale Faktoren und deren Zusammenspiel hinsichtlich Dynamiken und Prozesse der In- und Exklusion in der betrieblichen Lehrlingsausbildung zu beleuchten und förderliche Elemente betrieblicher Integration auf individueller und Unternehmens-Ebene abzuleiten. Dabei berücksichtige ich einerseits von Unternehmen verfolgte Diversity-Strategien und deren Auswirkung auf betriebliche Praktiken und Beziehungen und damit in weiterer Folge Praktiken der betrieblichen Integration; andererseits Aspekte der Mikroebene, wie Prozesse der Herausbildung der individuellen (beruflichen) Identität in Anlehnung an die Social Cognitive Career Theory sowie Einflussfaktoren durch Sozialbeziehungen im beruflichen Kontext. Ein besonderer Fokus liegt auf der Analyse der auftretenden intersektionalen Wechselwirkungen von Analyseebenen, aber auch der einzelnen intersektionalen Differenzierungslinien in betrieblichen Praktiken, Beziehungen und individuellen Orientierungsprozessen." (Textauszug, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Existenzgründung für Geflüchtete: eine Start-up-Initiative an der Universität Rostock (2018)
Hoppe, Melanie; Braun, Gerald; Mieske, Kay;Zitatform
Hoppe, Melanie, Gerald Braun & Kay Mieske (2018): Existenzgründung für Geflüchtete. Eine Start-up-Initiative an der Universität Rostock. In: Berufsbildung in Wissenschaft und Praxis, Jg. 47, H. 6, S. 51-52.
Abstract
"Mit dem Ziel, Geflüchtete in den deutschen Arbeitsmarkt zu integrieren, gibt es seit dem 1. Oktober 2017 die Start-up-Initiative 'Existenzgründung für Flüchtlinge' an der Universität Rostock. Die Initiative unterscheidet sich insofern von anderen Integrationsprogrammen, als sie eine Qualifizierungsmaßnahme zur Vorbereitung auf eine selbstständige Tätigkeit anbietet. Hintergrund, Zielsetzung und erste Erfahrungen der Initiative werden im Beitrag vorgestellt." (Autorenreferat)
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Literaturhinweis
Labour market participation among young refugees in Sweden and the potential of education: a national cohort study (2018)
Zitatform
Manhica, Hélio, Lisa Berg, Ylva B. Almquist, Mikael Rostila & Anders Hjern (2018): Labour market participation among young refugees in Sweden and the potential of education. A national cohort study. In: Journal of youth studies, Jg. 22, H. 4, S. 533-550. DOI:10.1080/13676261.2018.1521952
Abstract
"This register-based study examined the importance of education on labour market participation among young refugees in Sweden. The study population consisted of unaccompanied (n?=?1606) and accompanied refuges (n?=?4142), aged 23-26 years in 2006 - 2010, after 7 years of residence in Sweden. Native Swedish, aged 24 years (n?=?347,255) constituted the comparison population, with intercountry adoptees (n?=?6689) as an alternative reference group. Gender-stratified multinomial regression models indicated that unaccompanied and accompanied male and female young refugees had higher risks of being in insecure work force and NEET compared to native Swedes with comparable levels of education. However, young refugees and intercountry adoptees with primary education had similar risks of poor labour market outcomes. The educational differences within each group concerning the risk of being in insecure work force were comparable. With the exception of unaccompanied females, secondary education seemed to be less protective against being in NEET among young refugees compared to native Swedes and intercountry adoptees. We conclude that while young refugees face employment disadvantages, education has the potential of mitigating poor labour market outcomes in this group." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Mass refugee inflow and long-run prosperity: lessons from the Greek population resettlement (2018)
Zitatform
Murard, Elie & Seyhun Orcan Sakalli (2018): Mass refugee inflow and long-run prosperity. Lessons from the Greek population resettlement. (IZA discussion paper 11613), Bonn, 65 S.
Abstract
"This paper investigates the long-term consequences of mass refugee inflow on economic development by examining the effect of the first large-scale population resettlement in modern history. After the Greco-Turkish war of 1919 - 1922, 1.2 million Greek Orthodox were forcibly resettled from Turkey to Greece, increasing the Greek population by more than 20% within a few months. We build a novel geocoded dataset locating settlements of refugees across the universe of more than four thousand Greek municipalities that existed in Greece in 1920. Exploiting the spatial variation in the resettlement location, we find that localities with a greater share of refugees in 1923 have today higher earnings, higher levels of household wealth, greater educational attainment, as well as larger financial and manufacturing sectors. These results hold when comparing spatially contiguous municipalities with identical geographical features and are not driven by pre-settlement differences in initial level of development across localities. The long-run beneficial effects appear to arise from agglomeration economies generated by the large increase in the workforce, occupational specialization, as well as by new industrial know-hows brought by refugees, which fostered early industrialization and economic growth." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
IAB-Betriebspanel Sachsen: Ergebnisse der 22. Welle 2017 (2018)
Putzing, Monika; Prick, Simone; Frei, Marek; Brumm, Angela; Kriwoluzky, Silke;Zitatform
Putzing, Monika, Marek Frei, Silke Kriwoluzky, Simone Prick & Angela Brumm (2018): IAB-Betriebspanel Sachsen. Ergebnisse der 22. Welle 2017. Berlin, 113 S.
Abstract
Das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung der Bundesagentur für Arbeit (IAB) führt seit 1996 jährlich eine Arbeitgeberbefragung im Freistaat Sachsen durch (IAB-Betriebspanel). Im Jahr 2017 fand diese Befragung zum 22. Mal statt. Für Auswertungen liegen Befragungsdaten von 1,0 % aller sächsischen Betriebe vor, die rund 112,8 Tsd. Betriebe und 4,9 % aller Beschäftigten repräsentieren.;
Die Ergebnisse: Die Beschäftigung nimmt weiter zu und die Beschäftigungserwartungen sind positiv. Die Beschäftigungschancen sind stark an formale Qualifikation gebunden. Der demografische Wandel ist spürbarer als in Westdeutschland. Die relative Bedeutung von Mini-Jobs, Befristungen und Leiharbeit bleibt stabil und ihre absolute Zahl aber steigt weiter. Der Fachkräftebedarf nimmt weiter zu und Stellenbesetzungen bleiben schwierig. Erste Betriebe machen Erfahrungen mit der Beschäftigung Geflüchteter. Beschäftigungschancen für Geflüchtete finden sich vor allem auf Einfacharbeitsplätzen. Die Ausbildungsbeteiligung der Betriebe bleibt hoch und die Besetzungsprobleme verschärfen sich. Das betriebliche Weiterbildungsengagement bleibt auf hohem Niveau. Die Mehrheit der Betriebe nutzt Hochgeschwindigkeits-Internetanschluss. Digitale Basistechnologien sind in den Betrieben die Regel. Es besteht ein großes Gefälle zwischen den Betriebsgrößenklassen bei der Technologienutzung. 6 Prozent der Betriebe weisen einen hohen Digitalisierungsgrad auf. Es bestehen vielfältige Auswirkungen des Einsatzes digitaler Technologien auf die Belegschaft. Die Tarifbindung schwächt sich 2017 wieder ab. Der Lohnzuwachs führt nicht zu weiterer Angleichung der Löhne an Westniveau. Erfolgreiche Entwicklungen bei einigen wichtigen Wirtschaftskennziffern. (IAB) -
Literaturhinweis
IAB-Betriebspanel Sachsen-Anhalt: Ergebnisse der 22. Welle 2017 (2018)
Putzing, Monika; Frei, Marek; Brumm, Angela; Prick, Simone; Kriwoluzky, Silke;Zitatform
Putzing, Monika, Marek Frei, Silke Kriwoluzky, Simone Prick & Angela Brumm (2018): IAB-Betriebspanel Sachsen-Anhalt. Ergebnisse der 22. Welle 2017. Magdeburg, 115 S.
Abstract
Das Land Sachsen-Anhalt beteiligt sich seit 1996 jährlich an der Arbeitgeberbefragung, die das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung der Bundesagentur für Arbeit (IAB) durchführt (IAB-Betriebspanel). Im Jahr 2017 fand diese Befragung zum 22. Mal statt. Für Auswertungen liegen Befragungsdaten von 1,8 % aller Betriebe des Landes Sachsen-Anhalt vor, die etwa 56,7 Tsd. Betriebe und 7,9 % aller Beschäftigten repräsentieren.;
Die Ergebnisse: Die Beschäftigung nimmt weiter zu und die Beschäftigungserwartungen sind positiv. Die Beschäftigungschancen sind stark an formale Qualifikation gebunden. Der demografische Wandel ist spürbarer als in Westdeutschland. Die relative Bedeutung von Mini-Jobs, Befristungen und Leiharbeit bleibt stabil und ihre absolute Zahl aber steigt weiter. Der Fachkräftebedarf ist ungebrochen hoch und Besetzungsprobleme nehmen zu. Erste Betriebe machen Erfahrungen mit der Beschäftigung Geflüchteter. Beschäftigungschancen für Geflüchtete finden sich vor allem auf Einfacharbeitsplätzen. Die Ausbildungsbeteiligung der Betriebe ist wieder gestiegen und die Besetzungsprobleme verschärfen sich. Es waren noch nie so viele Beschäftigte in Weiterbildung. Die Mehrheit der Betriebe nutzt Hochgeschwindigkeits-Internetanschluss. Digitale Basistechnologien sind in den Betrieben die Regel. Es besteht ein großes Gefälle zwischen den Betriebsgrößenklassen bei der Technologienutzung. Jeder 10. Betrieb weist einen hohen Digitalisierungsgrad auf. Es bestehen vielfältige Auswirkungen des Einsatzes digitaler Technologien auf die Belegschaft. Die Tarifbindung schwächt sich 2017 wieder ab. Der Lohnzuwachs führt kaum zu weiterer Angleichung der Löhne an Westniveau. Wichtige Wirtschaftskennziffern liegen unter dem westdeutschen Niveau. (IAB) -
Literaturhinweis
Forced migrants: labour market integration and entrepreneurship (2018)
Sak, Güven; Kenanoglu, Murat; Kaymaz, Timur; Kadkoy, Omar;Zitatform
Sak, Güven, Timur Kaymaz, Omar Kadkoy & Murat Kenanoglu (2018): Forced migrants. Labour market integration and entrepreneurship. In: Economics. The open-access, open-assessment e-journal, Jg. 12, S. 1-13. DOI:10.5018/economics-ejournal.ja.2018-32
Abstract
"In 2015, worldwide forced displacement was at its highest recorded level, surpassing 65 million. Out of this number, nearly 20 million people are those who fled their countries of origin to seek refuge in third countries. International responsibility sharing in terms of hosting the historical levels of refugee flows has so far been inadequate. Today, lower- and upper-middle income countries host 65 percent of the world's refugees, mostly in urban settings. Whereas refugee camps provide access to basic needs such as shelter, food and healthcare, displaced individuals living in urban settings have to sustain their needs through their own means. In turn, this requires access to labor market." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
Ähnliche Treffer
auch erschienen als: Economics. Discussion papers , 2017-61 -
Literaturhinweis
Die Beschäftigung von Migranten (2018)
Stöhr, Alexander; Schickinger, Kai;Zitatform
Stöhr, Alexander & Kai Schickinger (2018): Die Beschäftigung von Migranten. In: Zeitschrift für Arbeitsrecht, Jg. 49, H. 3, S. 410-440.
Abstract
"Die sog. Flüchtlingskrise seit 2015 hat mannigfaltige Probleme aufgeworfen. Damit die Zuwanderung keine Überlastung des Sozialsystems bewirkt, sondern umgekehrt einen Beitrag zur Wertschöpfung leistet, ist es erforderlich, die Migranten zu möglichst großen Teilen in das Arbeitsleben zu integrieren. Da die Beschäftigung durch privatautonom geschlossene Arbeitsverträge erfolgt, bedarf sie der Mitwirkung der Arbeitgeber. Deren Bereitschaft hierzu wäre beeinträchtigt, wenn sie im Rahmen des Arbeitsrechts nicht angemessen auf Probleme reagieren könnten, die bei der Beschäftigung von Migranten typischerweise zumindest anfänglich auftreten. Inwieweit das Arbeitsrecht angemessene Reaktionen und damit eine ökonomisch vertretbare Beschäftigung erlaubt, wird im vorliegenden Beitrag grundlegend untersucht." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Gut integriert: wer Flüchtlinge beschäftigen will, muss mehr leisten als sie in Lohn und Brot zu bringen (2018)
Walther, Petra;Zitatform
Walther, Petra (2018): Gut integriert. Wer Flüchtlinge beschäftigen will, muss mehr leisten als sie in Lohn und Brot zu bringen. In: Personalwirtschaft, Jg. 45, H. 6, S. 38-40.
Abstract
"Der Fachkräftemangel wird für mittelständische Unternehmen immer bedrohlicher. Daher setzen sie jetzt verstärkt auf Flüchtlinge, wie eine aktuelle Studie der Unternehmensberatung EY (Ernst & Young) zeigt. Der Untersuchung zufolge sind zwei Drittel der rund 2000 befragten Mittelständler der Ansicht, dass geflüchtete Menschen mittelfristig dazu beitragen, den Fachkräftemangel zu mildern. Mehr als die Hälfte der mittelständischen Firmen ist grundsätzlich dazu bereit, Flüchtlinge zu beschäftigen. Diese Offenheit bemerken auch die Zeitarbeitsunternehmen. Die Branche verzeichnet bislang die meiste Erfahrung mit Flüchtlingen, wie das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) im vergangenen Jahr in einer Studie belegt hat: Rund 13 Prozent der Betriebe aus der Zeitarbeitsbranche haben bis Ende 2016 schon einen der seit 2014 nach Deutschland gekommenen Geflüchteten eingestellt Der Durchschnittswert für die Gesamtwirtschaft lag zu diesem Zeitpunkt bei nur etwa dreieinhalb Prozent. Hatten die Zeitarbeitsfirmen bis dato eher Mühe, Kundenunternehmen dafür zu gewinnen, Flüchtlinge zu beschäftigen, erfahren sie von diesen nun eine neue Aufgeschlossenheit." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Identifying macroeconomic effects of refugee migration to Germany (2018)
Zitatform
Weber, Enzo & Roland Weigand (2018): Identifying macroeconomic effects of refugee migration to Germany. In: Economics Bulletin, Jg. 38, H. 2, S. 852-862., 2018-04-17.
Abstract
"Diese Studie untersucht ökonomische Effekte der Immigration nach Deutschland, wobei explizit zwischen der Einwanderung Asylsuchender und sonstiger Einwanderung unterschieden wird. Wir schlagen einen makroökonometrischen Modellansatz mit Verwendung von Instrumentvariablen vor. In der mittleren Frist hat die Immigration Nichtasylsuchender einen günstigeren Effekt auf BIP und Arbeitsmarkt." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Minas: Atlas über Migration, Integration und Asyl (2018)
Abstract
"Die Themen Migration, Integration und Asyl bilden das Fundament der Arbeit des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge.
Mit der nun vorliegenden achten Ausgabe des 'Atlas über Migration, Integration und Asyl' (Minas) werden diese Themenfelder in kartographischen und informatorischen Grafiken anschaulich gemacht und geben einen Überblick über das Migrationsgeschehen in Deutschland, Europa und der Welt." (Autorenreferat, IAB-Doku) -
Literaturhinweis
Status arbeitender Flüchtlinge: Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten und der Fraktion der AfD (Drucksache 19/2855) (2018)
Zitatform
(2018): Status arbeitender Flüchtlinge. Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten und der Fraktion der AfD (Drucksache 19/2855). (Verhandlungen des Deutschen Bundestages. Drucksachen 19/3207 (04.07.2018)), 10 S.
Abstract
"Die Bundesregierung antwortet auf die Anfrage der AfD-Fraktion zum Status arbeitender Flüchtlinge. In der Beschäftigungsstatistik der Bundesagentur für Arbeit können geflüchtete Menschen nicht direkt ausgewiesen werden, da im Meldeverfahren der Arbeitgeber zur Sozialversicherung, dass dieser Statistik zugrunde liegt, der Aufenthaltsstatus der Beschäftigten nicht zu melden ist. In der statistischen Berichterstattung wird daher näherungsweise das Aggregat 'Personen mit einer Staatsangehörigkeit eines der acht nichteuropäischen Asylherkunftsländer' gebildet. Dieses Aggregat umfasst diejenigen acht nichteuropäischen Länder, aus denen in den letzten Jahren die meisten Asylsuchenden kamen (Afghanistan, Eritrea, Irak, Iran, Nigeria, Pakistan, Somalia und Syrien)." (Textauszug, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Junge Flüchtlinge - Perspektivplanung und Hilfen zur Verselbstständigung (2018)
Zitatform
(2018): Junge Flüchtlinge - Perspektivplanung und Hilfen zur Verselbstständigung. (Difu-Impulse 07/2018), Berlin: Deutsches Institut für Urbanistik, 174 S.
Abstract
"Junge/Minderjährige Geflüchtete sind spätestens seit 2015 eine nicht mehr aus der Kinder- und Jugendhilfe wegzudenkende Zielgruppe. Im Fokus der Veranstaltung stand deshalb drei Jahre 'nach dem Ankommen' die Perspektivplanung in der Arbeit mit jungen Flüchtlingen - diese im Hinblick auf die Hilfeplanung insgesamt, mögliche Hilfeformen auch nach dem 18. Lebensjahr sowie die Zukunftsperspektiven und die Verselbständigung der jungen Geflüchteten.
Ein Schwerpunkt der Veranstaltung am 8./9. März 2018 lag auf der Frage nach dem Ist-Stand und den Perspektiven der kommunalen Integration junger Geflüchteter in der Paxis. Welches sind in diesem Zusammenhang die dringendsten Aufgaben? Und welche Herausforderungen sind damit fachlich, infrastrukturell und personell für die Kinder- und Jugendhilfe verbunden?" (Autorenreferat, IAB-Doku)
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