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Dossier

Fluchtmigrantinnen und -migranten – Bildung und Arbeitsmarkt

Auf der Flucht vor Krieg und politischer Verfolgung verlassen viele Menschen ihr Heimatland und suchen Schutz und neue Perspektiven in Deutschland und beantragen Asyl. Die Beteiligung am Arbeitsmarkt wird häufig als Schlüssel für die gesellschaftliche Integration der Fluchtmigrantinnen und -migranten gesehen. Welche Qualifikationen bringen die Menschen mit, welche arbeitsmarktpolitischen Maßnahmen sind hilfreich? Wie gehen die einzelnen Bundesländer damit um, welche Auswirkungen auf die deutsche Wirtschaft und die Sozialsysteme sind zu erwarten, wie sieht die Situation in anderen Ländern aus?
Dieses Themendossier stellt wissenschaftliche Erkenntnisse zum Thema zusammen und ermöglicht den Zugang zu weiterführenden Informationen sowie zu Positionen der politischen Akteure.
Literatur zur besonderen Situation der Geflüchteten aus der Ukraine finden Sie im Themendossier Auswirkungen des Krieges gegen die Ukraine auf Wirtschaft, Arbeitsmarkt und Fluchtmigration in Deutschland

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im Aspekt "Arbeitsmarktintegration, Maßnahmen und Programme"
  • Literaturhinweis

    Does ad hoc language training improve the economic integration of refugees? Evidence from Germany’s response to the Syrian refugee crisis (2025)

    Marbach, Moritz ; Hangartner, Dominik ; Hainmueller, Jens ; Harder, Niklas ; Vallizadeh, Ehsan ;

    Zitatform

    Marbach, Moritz, Ehsan Vallizadeh, Niklas Harder, Dominik Hangartner & Jens Hainmueller (2025): Does ad hoc language training improve the economic integration of refugees? Evidence from Germany’s response to the Syrian refugee crisis. In: Journal of the Royal Statistical Society. Series A, Statistics in Society, Jg. 188, H. 4, S. 1168-1183., 2024-09-18. DOI:10.1093/jrsssa/qnae106

    Abstract

    "Given the global displacement crisis, the integration of refugees has emerged as a critical policy issue for many host countries. A key challenge involves supporting refugees in learning the language of their host country. While several European nations have instituted publicly funded language training for asylum seekers and refugees soon after their arrival, evidence on the efficacy of these early language programs in promoting economic integration remains limited. This study examines the impact of a pioneering, large-scale ad hoc programme introduced by German policymakers, which provided basic language training to over 230,000 refugees arriving in 2015–2016. Utilizing register data on the population of asylum seekers and exploiting a cut-off date in programm eligibility, we assess the program’s effectiveness using a regression discontinuity design. Our findings reveal no discernible effect on refugee employment over the subsequent 2 years. To explore whether language programs are generally ineffective during refugee crises, we contrast these results with the impacts of a more comprehensive, preexisting, yet smaller-scale programme. Using a variety of difference-in-differences estimators, we find that this program considerably increased refugee employment. These contrasting findings offer important insights for policymakers on designing effective language training programs for refugees." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Beschäftigungs(un)fähig? Mythen zu geflüchteten Musliminnen am Arbeitsmarkt (2025)

    Menke, Katrin ;

    Zitatform

    Menke, Katrin (2025): Beschäftigungs(un)fähig? Mythen zu geflüchteten Musliminnen am Arbeitsmarkt. In: Vierteljahreshefte zur Arbeits- und Wirtschaftsforschung, Jg. 2, H. 4, S. 477-491. DOI:10.3790/vaw.2025.1473404

    Abstract

    "Frauen, die bis 2022 aus überwiegend arabischen Herkunftsländern nach Deutschland flüchteten, werden von diversen lokalen Arbeitsmarktakteuren mit dem Mythos einer fehlenden oder nur eingeschränkten Beschäftigungsfähigkeit belegt. Dieser speist sich aus hiesigen antimuslimischen sexistisch-rassistischen Narrativen, die die Vermittlung dieser Frauen in prekäre Arbeitsmarktsegmente begünstigen. Der Beitrag greift den Mythos samt seiner Narrative auf Grundlage qualitativ erhobener Daten in Form von Interviews mit lokalen Arbeitsmarktakteuren sowie geflüchteten Musliminnen auf und stellt dessen historischen Kontext, seine innere Logik und die daraus folgenden Wirkungsweisen dar. Weil aus einem soziologischen Verständnis heraus Mythen gesellschaftliche Funktionen erfüllen – sie bieten Ordnung, (Selbst-)Vergewisserung von Identitäten und Zugehörigkeiten sowie Legitimationen gesellschaftlicher Machtverhältnisse (Hero 2022: o. S.) –, befragt der Beitrag die dargestellten Mythen darüber hinaus auf ihre (möglichen) Funktionen für die christlich, weiße, sesshafte Mehrheitsgesellschaft in Deutschland." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Integrating young refugees into VET: do German active labor market programs make a difference? (2025)

    Meyer, Franziska ;

    Zitatform

    Meyer, Franziska (2025): Integrating young refugees into VET: do German active labor market programs make a difference? In: Zeitschrift für Erziehungswissenschaft, Jg. 28, H. 3, S. 639-662. DOI:10.1007/s11618-025-01293-4

    Abstract

    "Für die jungen Geflüchteten in Deutschland kann der Seiteneinstieg in das Berufsbildungssystem als höchst vielversprechende Perspektive hinsichtlich ihrer sozioökonomischen Integration erachtet werden. In diesem Kontext wurden in den letzten Jahren mehrere sogenannte aktive Arbeitsmarktprogramme (ALMPs) für Geflüchtete initiiert und ausgebaut, allen voran das ESF-BAMF-Programm sowie verschiedene Maßnahmen der Bundesagentur für Arbeit. Auf Basis der Daten der IAB-BAMF-SOEP-Befragung von Geflüchteten (2016–2021) (Brücker et al. 2016) wird in diesem Beitrag mithilfe einer diskreten Ereignisdatenanalyse (N = 6.004) untersucht, ob die Teilnahme an einer dieser ALMPs mit einer erhöhten Übergangschance von Geflüchteten zwischen 18 und 30 Jahren in eine Berufsausbildung assoziiert ist. Aus den multivariaten Analysen geht hervor, dass die Teilnahme an beiden ALMPs mit einer signifikanten Erhöhung der Übergangschancen der 25–30-jährigen Geflüchteten assoziiert ist, nicht jedoch mit jenen der 18–24-Jährigen. Angesichts der vergleichsweise nachteiligen Chancen älterer Geflüchteter auf dem deutschen Ausbildungsmarkt, kann dieses Ergebnis als klarer Erfolg beider ALMPs gewertet werden." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Begleitevaluation der arbeitsmarktpolitischen Integrationsmaßnahmen für Geflüchtete: Langfristige Effekte (2025)

    Rinne, Ulf ; Krause-Pilatus, Annabelle; Rossen, Anja ; Kugler, Philipp ; Bredtmann, Julia ; Müller, Max; Demir, Gökay ; Rammert, Timo; Boockmann, Bernhard; Wapler, Rüdiger; Wolf, Katja ;

    Zitatform

    Rinne, Ulf, Bernhard Boockmann, Julia Bredtmann, Gökay Demir, Annabelle Krause-Pilatus, Philipp Kugler, Max Müller, Timo Rammert, Anja Rossen, Rüdiger Wapler & Katja Wolf (2025): Begleitevaluation der arbeitsmarktpolitischen Integrationsmaßnahmen für Geflüchtete: Langfristige Effekte. (Forschungsbericht / Bundesministerium für Arbeit und Soziales 659), 156 S.

    Abstract

    "In diesem Bericht werden wissenschaftliche Erkenntnisse über die langfristigen Effekte von fünf zentralen Maßnahmen der Arbeitsförderung in den Rechtskreisen SGB II und SGB III für Geflüchtete präsentiert. Diese Analysen wiederholen die in einem früheren Bericht (Bonin et al. 2021) durchgeführten quantitativen Analysen auf Basis eines um zwei Jahre verlängerten Beobachtungszeitraums. Mit den nun bis zum Jahresende 2022 zur Verfügung stehenden administrativen Daten können die kausalanalytisch angelegten Wirkungsanalysen und die darauf basierenden Wirtschaftlichkeitsanalysen auf einen Zeitraum von etwa fünf Jahren nach Eintritt in fünf hier betrachteten Maßnahmentypen ausgedehnt werden. Aus diesen neuen empirischen Erkenntnissen werden erneut Handlungsempfehlungen abgeleitet, um die Organisation, Prozesse und Rahmenbedingungen der arbeitsmarktpolitischen Integrationsmaßnahmen für Geflüchtete weiter zu verbessern." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Begleitevaluation der arbeitsmarktpolitischen Integrationsmaßnahmen für Geflüchtete: Langfristige Effekte (2025)

    Rinne, Ulf ; Demir, Gökay ; Krause-Pilatus, Annabelle; Rammert, Timo; Kugler, Philipp ; Bredtmann, Julia ; Wolf, Katja ; Boockmann, Bernhard; Wapler, Rüdiger; Müller, Max; Rossen, Anja ;

    Zitatform

    Rinne, Ulf, Bernhard Boockmann, Julia Bredtmann, Gökay Demir, Annabelle Krause-Pilatus, Philipp Kugler, Max Müller, Timo Rammert, Anja Rossen, Rüdiger Wapler & Katja Wolf (2025): Begleitevaluation der arbeitsmarktpolitischen Integrationsmaßnahmen für Geflüchtete: Langfristige Effekte. (IZA research report 150), Bonn, 156 S.

    Abstract

    "In diesem Bericht werden wissenschaftliche Erkenntnisse über die langfristigen Effekte von fünf zentralen Maßnahmen der Arbeitsförderung in den Rechtskreisen SGB II und SGB III für Geflüchtete präsentiert. Diese Analysen wiederholen die in einem früheren Bericht (Bonin et al. 2021) durchgeführten quantitativen Analysen auf Basis eines um zwei Jahre verlängerten Beobachtungszeitraums. Mit den nun bis zum Jahresende 2022 zur Verfügung stehenden administrativen Daten können die kausalanalytisch angelegten Wirkungsanalysen und die darauf basierenden Wirtschaftlichkeitsanalysen auf einen Zeitraum von etwa fünf Jahren nach Eintritt in fünf hier betrachteten Maßnahmentypen ausgedehnt werden. Aus diesen neuen empirischen Erkenntnissen werden erneut Handlungsempfehlungen abgeleitet, um die Organisation, Prozesse und Rahmenbedingungen der arbeitsmarktpolitischen Integrationsmaßnahmen für Geflüchtete weiter zu verbessern." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    The Gender Equality and Social Inclusion (GESI) Strategy for Sustainable Job Creation in a Changing World of Work (2025)

    Santayana, Maria Teresa Gutierrez;

    Zitatform

    Santayana, Maria Teresa Gutierrez (2025): The Gender Equality and Social Inclusion (GESI) Strategy for Sustainable Job Creation in a Changing World of Work. (DIFIS-Impuls 2025,7), Duisburg ; Bremen, 4 S.

    Abstract

    "Germany has supported Syrian refugees through international and national initiatives. Starting in 2012, the Federal Ministry for Economic Cooperation and Development (BMZ) and the German Development Bank (KfW) helped Germany become the second-largest bilateral donor to Syria, contributing more than half a billion euros annually. During the 2015 crisis, Germany took in a large influx of Syrians; according to the German Office of Statistics, around 973,000 were living in Germany by the end of 2023. A total of 712,000 were granted refugee status, 41 % of them being women. The current impulse focuses on the mechanisms developed by the International Labour Organization (ILO) for job creation through public investment (JCPI) and implemented in partnership with the Federal Government of Germany as donor. The aim is to facilitate equal access to labour markets and promote the social and economic integration of Syrian refugees in both Jordan and Germany as host countries. The document seeks to contribute to DIFIS social policy research Field 2, which calls for inclusive strategies for a sustainable transition through social policies that mitigate the effects of the changing world of work." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Reformen, die wirken? Die Umsetzung von aktuellen Migrations- und Integrationsgesetzen : Jahresgutachten 2025 (2025)

    Schu, Cornelia; Schu, Cornelia;

    Zitatform

    Schu, Cornelia (2025): Reformen, die wirken? Die Umsetzung von aktuellen Migrations- und Integrationsgesetzen : Jahresgutachten 2025. (Jahresgutachten … / Sachverständigenrat Deutscher Stiftungen für Integration und Migration), Berlin, 219 S.

    Abstract

    "Hohe Erwartungen aus Wirtschaft und Gesellschaft an die Migrations- und Integrationspolitik setzen die Politik unter Handlungsdruck. So wurden in den vergangenen Jahren viele Veränderungen auf den Weg gebracht: Insbesondere bei der Fachkräfteeinwanderung und Arbeitsmarktintegration sollen neue Gesetze und Verordnungen für einen erleichterten Zugang sorgen. Doch wie gelingt die Umsetzung in die Praxis? Ist die beabsichtigte Wirkung eingetreten? In seinem 16. Jahresgutachten untersucht der SVR die strukturellen Rahmenbedingungen für die Rechtsumsetzung und analysiert anhand der Reformen zu Erwerbsmigration und Einbürgerung und von Maßnahmen zur Arbeitsmarktintegration von Geflüchteten, wie die entsprechenden Regelungen in die Praxis umgesetzt wurden und wie sie wirken. Dabei wird auch deutlich, wo die Umsetzung noch Lücken aufweist oder sich Effekte erst ansatzweise beurteilen lassen. Die daraus abgeleiteten Handlungsempfehlungen können auch für künftige Gesetze hilfreich sein." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Asylpolitik: Perspektiven in Deutschland für syrische Geflüchtete schaffen (2025)

    Weber, Enzo ;

    Zitatform

    Weber, Enzo (2025): Asylpolitik: Perspektiven in Deutschland für syrische Geflüchtete schaffen. In: Wirtschaftsdienst, Jg. 105, H. 1. DOI:10.2478/wd-2025-0003

    Abstract

    Dem Umsturz in Syrien folgte auf dem Fuße eine polarisierte Debatte in Deutschland: Muss die neue Lage sofort genutzt werden, um möglichst viele Geflüchtete loszuwerden? Oder bricht ohne sie der deutsche Arbeitsmarkt zusammen? Ein Blick auf die Fakten: Die Beschäftigung von Syrer:innen in Deutschland ist über die Zeit deutlich gestiegen. In sozialversicherungspflichtigen Jobs waren es nach Statistik der Bundesagentur für Arbeit – ohne Eingebürgerte – zuletzt knapp 240.000, in Minijobs 50.000. Die häufigsten Berufe liegen in der Logistik, Produktion, Gesundheit sowie im Handel und Gastgewerbe.

    Beteiligte aus dem IAB

    Weber, Enzo ;
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  • Literaturhinweis

    Arbeitsmarktintegration von Geflüchteten: Wie wirksam ist der Job-Turbo – und welche politischen Konsequenzen folgen daraus? (2025)

    Zitatform

    (2025): Arbeitsmarktintegration von Geflüchteten. Wie wirksam ist der Job-Turbo – und welche politischen Konsequenzen folgen daraus? (Arbeitsmarkt aktuell 2025,01), Berlin, 19 S.

    Abstract

    "Die Arbeitsmarktintegration Geflüchteter bleibt ein komplexes Unterfangen. Zwar zeigt sich der deutsche Arbeitsmarkt trotz konjunktureller Belastungen weiterhin stabil, doch wird zugleich deutlich, dass vor dem Hintergrund von Demografie, Dekarbonisierung und Digitalisierung sämtliche verfügbaren Erwerbspotenziale mobilisiert werden müssen – insbesondere auch die von Geflüchteten und Schutzsuchenden. Vor diesem Hintergrund ist der seit Oktober 2023 laufende Job-Turbo einzuordnen, der gezielt ukrainische Geflüchtete sowie Personen aus den TOP-8-Asylherkunftsländern in den Blick nimmt und ihre schnelle Arbeitsaufnahme fördert. Die Analyse zeigt, dass der Job-Turbo seit Beginn die Vermittlungsdynamik spürbar erhöht hat – vor allem bei ukrainischen Schutzsuchenden –, gleichzeitig aber zentrale strukturelle Hürden fortbestehen. Überlastete Jobcenter, begrenzte Sprach- und Weiterbildungsangebote sowie fehlende Kinderbetreuung verhindern, dass frühe Beschäftigung in nachhaltige und qualifikationsgerechte Erwerbsverläufe übergeht. Verschärft wird diese Problematik durch den geplanten Rechtskreiswechsel neu einreisender Ukrainer*innen in das Asylbewerberleistungsgesetz, der die Grundlogik des Job-Turbos weitgehend entwertet. In dieser arbeitsmarktaktuell haben wir zentrale Erkenntnisse und praxisrelevante Befunde zur aktiven Arbeitsmarktintegration und zum Job-Turbo zusammengetragen sowie gewerkschaftliche Anforderungen an seine künftige Ausgestaltung formuliert" (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Umsetzung und Nutzung des neuen Kursformats Job-BSK nach § 45a AufenthG: Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten … und der Fraktion Die Linke (2025)

    Zitatform

    (2025): Umsetzung und Nutzung des neuen Kursformats Job-BSK nach § 45a AufenthG. Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten … und der Fraktion Die Linke. (Verhandlungen des Deutschen Bundestages. Drucksachen 21/1094 (30.07.2025)), Berlin, 4 S.

    Abstract

    "Seit Anfang 2024 bietet das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) im Rahmen der Berufssprachkurse (BSK) das neue Kursformat „JobBSK“ an, mit dem Ziel, Betriebe und Beschäftigte beim sogenannten Job-Turbo der Bundesregierung zu unterstützen. Zu den Job-BSK liegen bisher kaum öffentlich zugängliche Zahlen oder Evaluationen vor. Gleichzeitig berichten verschiedene Träger und Unternehmen von erheblichen bürokratischen Hürden, die eine praktische Umsetzung erschweren." (Textauszug, Dokumentations- und Informationssystem Bundestag und Bundesrat - DIP)

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  • Literaturhinweis

    Welfare Benefit Generosity and Refugee Integration (2024)

    Arendt, Jacob Nielsen ;

    Zitatform

    Arendt, Jacob Nielsen (2024): Welfare Benefit Generosity and Refugee Integration. In: International migration review, Jg. 58, H. 2, S. 706-733. DOI:10.1177/01979183231160713

    Abstract

    "This study examines how welfare benefit generosity impacts refugees' integration into their new country. The effects of welfare benefit generosity are identified from a policy reform that reduced welfare benefits, first for newly arrived refugees, and second for those who had been in the country for at least 10 months. The results suggest that refugees respond quickly to the benefit reduction, but men and women react on different margins. Male refugees enter employment faster when they experience a benefit reduction, whereas no effect on the labor market is found for female refugees. Even though some men succeed in finding a job, both men and women experience a drop in disposable income of 20 percent. This seems to adversely affect women as they seek more health care, are more often hospitalized, and are more often charged with property crimes. No such unintended effects are found for men." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Die Bedeutung der beruflichen Weiterbildung für die Arbeitsmarktintegration von Geflüchteten (2024)

    Bredtmann, Julia ; Höckel, Lisa Sofie;

    Zitatform

    Bredtmann, Julia & Lisa Sofie Höckel (2024): Die Bedeutung der beruflichen Weiterbildung für die Arbeitsmarktintegration von Geflüchteten. In: Perspektiven der Wirtschaftspolitik, Jg. 25, H. 3-4, S. 258-272. DOI:10.1515/pwp-2023-0048

    Abstract

    "In der bestehenden Literatur werden langfristig positive Effekte von Maßnahmen der beruflichen Weiterbildung auf verschiedene Arbeitsmarktindikatoren beschrieben. Unklar ist bislang jedoch, inwiefern die Förderung der beruflichen Weiterbildung zur Arbeitsmarktintegration von Geflüchteten beitragen kann. Julia Bredtmann und Lisa Sofie Höckel untersuchen daher anhand der Sondersituation der Fluchtmigration seit 2015 mit Hilfe administrativer Daten und einer Propensity-Score-Methode die kurz- und mittelfristigen Effekte von Weiterbildungsmaßnahmen auf die Arbeitsmarktintegration von Geflüchteten. Es zeigt sich, dass sich die Teilnahme an einer Weiterbildungsmaßnahme positiv auf die Beschäftigungswahrscheinlichkeit und die Höhe des erzielten Lohns auswirkt. Dabei variieren die Effekte für verschiedene Personengruppen, beispielsweise in Bezug auf das Geschlecht sowie das Alter der Geflüchteten." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Arbeitsmarktintegration von Geflüchteten: Verbesserte institutionelle Rahmenbedingungen fördern die Erwerbstätigkeit (2024)

    Brücker, Herbert ; Ehab, Maye ; Jaschke, Philipp ; Kosyakova, Yuliya ;

    Zitatform

    Brücker, Herbert, Maye Ehab, Philipp Jaschke & Yuliya Kosyakova (2024): Arbeitsmarktintegration von Geflüchteten: Verbesserte institutionelle Rahmenbedingungen fördern die Erwerbstätigkeit. (IAB-Kurzbericht 10/2024 (de)), Nürnberg, 8 S. DOI:10.48720/IAB.KB.2410

    Abstract

    "Die Arbeitsmarktintegration von Geflüchteten wird insbesondere zu Beginn ihres Aufenthalts durch verschiedene institutionelle Hürden wie Asylverfahren, Beschäftigungsverbote und Wohnsitzauflagen beeinträchtigt, die im Zeitverlauf abgebaut werden. Das zeigen Analysen auf Basis der IAB-BAMF-SOEP-Befragung von Geflüchteten. Sprach- und andere Integrationsprogramme erleichtern zudem schrittweise die Integration in den Arbeitsmarkt. Dies spiegelt sich in dem Anstieg der Erwerbstätigenquote der 2015 zugezogenen Geflüchteten auf knapp zwei Drittel im Jahr 2022 wider." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Syrische Arbeitskräfte in Deutschland (2024)

    Brücker, Herbert ; Ehab, Maye ; Hauptmann, Andreas ; Kosyakova, Yuliya ; Koch, Maria Theresa; Jaschke, Philipp ;

    Zitatform

    Brücker, Herbert, Maye Ehab, Andreas Hauptmann, Philipp Jaschke, Maria Theresa Koch & Yuliya Kosyakova (2024): Syrische Arbeitskräfte in Deutschland. (Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung. Aktuelle Daten und Indikatoren), Nürnberg, 16 S.

    Abstract

    "Die zukünftige Entwicklung in Syrien ist nach dem Sturz des Assad-Regimes weiterhin ungewiss. Welche politischen, humanitären und sozialen Konsequenzen dieser Umbruch für das Land und seine zahlreichen ethnischen und religiösen Minderheiten haben wird, lässt sich derzeit nicht abschätzen. Entsprechend ist auch unklar, wie sich die Migrationsdynamiken, einschließlich Rück- oder Neuzuwanderung, verändern werden. Aus Sicht der Migrationsforschung ist jedoch davon auszugehen, dass aufgrund der bereits langen Aufenthaltsdauer sowie der ausgeprägten Bleibewünsche die Mehrheit der syrischen Geflüchteten in Deutschland bleiben möchte. Frühere Befragungen zeigen ein stark ausgeprägtes Interesse an einem dauerhaften Verbleib in Deutschland, wenngleich sich diese Einstellung unter veränderten Bedingungen teilweise wandeln könnte. Allgemein spricht vieles dafür, dass freiwillige Rückkehrentscheidungen durch die Option eines erneuten Aufenthalts in Deutschland erleichtert werden. Das Beispiel der EU-Binnenmigration zeigt, dass flexible Migrationsregime mit hohen Rückwanderungsraten einhergehen können. Zur Beurteilung des Integrationsverlaufs syrischer Geflüchteter ist die Verfügbarkeit geeigneter Daten entscheidend. Die IAB-BAMF-SOEP-Befragung bietet hier eine solide Grundlage, um repräsentative Aussagen über die zwischen 2013 und 2019 nach Deutschland geflohenen Menschen treffen zu können. Die Daten belegen, dass zwar die Erwerbstätigenquoten in den ersten Jahren nach dem Zuzug niedrig sind, sieben Jahre später jedoch bereits 61 Prozent der syrischen Geflüchteten erwerbstätig sind – Tendenz weiter steigend. Dies zeigt deutlich, dass das Arbeitskräftepotenzial dieser Gruppe bei Weitem noch nicht ausgeschöpft ist. Im September 2024 waren 287.000 syrische Staatsangehörige in Deutschland beschäftigt, davon 82 Prozent sozialversicherungspflichtig. Mit 42 Prozent liegt ihre durchschnittliche Beschäftigungsquote allerdings noch deutlich unter den 61 Prozent, die nach sieben Jahren seit dem Zuzug erreicht werden. Dies erklärt sich vor allem daraus, dass viele syrische Geflüchtete erst nach 2015 eingereist sind und sich somit noch in einer frühen Phase des Integrationsprozesses befinden. Zudem ist das erhebliche Geschlechtergefälle zu beachten: Während sich die Erwerbstätigkeit syrischer Männer nach sieben Jahren weitgehend dem Durchschnittsniveau annähert, bleibt die Erwerbsbeteiligung syrischer Frauen deutlich hinter der der weiblichen Gesamtbevölkerung zurück. Eine zentrale Rolle spielen dabei familiale Verpflichtungen, geringere Sprach- und Bildungsinvestitionen, Unterschiede im Gesundheitszustand, die Nutzung von Beratungsangeboten sowie die häufigeren mitgebrachten Qualifikationen in Berufen mit Zugangsbeschränkungen. Das Anforderungsniveau der ausgeübten Tätigkeit steigt zwar mit zunehmender Aufenthaltsdauer, dennoch bleibt insgesamt eine Dequalifizierungstendenz gegenüber dem vor der Flucht ausgeübten Berufsniveau bestehen. Allerdings ist das Qualifikationsniveau der ausgeübten Tätigkeiten höher als angesichts der fehlenden formalen Abschlüsse im deutschen Ausbildungssystem zu erwarten wäre. Die starke Konzentration syrischer Geflüchteter in Mangel- und systemrelevanten Berufen, wie im Gesundheitswesen, im Transport- und Logistikbereich oder bestimmten Fertigungsberufen mit hoher Arbeitsnachfrage, hat zudem arbeitsmarktpolitische Bedeutung. Der Anteil syrischer Beschäftigter an der Gesamtbeschäftigung in Deutschland liegt bei etwa 0,6 Prozent; berücksichtigt man Eingebürgerte, beträgt dieser Anteil rund 0,8 Prozent. Dies ist etwas höher als der jährliche Rückgang der Erwerbsbevölkerung infolge des demografischen Wandels. Ein Wegfall dieses Potenzials durch Rückkehrmigration wäre zwar auf gesamtwirtschaftlicher Ebene nicht dramatisch, könnte aber regional und branchenspezifisch durchaus spürbare Auswirkungen haben – insbesondere in jenen Branchen, Tätigkeitsfeldern und Regionen, die bereits heute unter Arbeitskräftemangel leiden. Diesen volkswirtschaftlichen Verlusten stehen unter reinen Nützlichkeitserwägungen natürlich auch fiskalische Gewinne gegenüber, wenn im größerem Umfang erwerbslose Personen, die auf Transferleistungen angewiesen sind, ausreisen würden. Da Umfang, Struktur und Umstände einer möglichen Rückwanderung noch völlig offen sind, lässt sich dies zum jetzigen Zeitpunkt jedoch nicht seriös abschätzen. Derartige Erwägungen müssen auch berücksichtigen, dass es vor dem Hintergrund der gegenwärtig noch sehr ungewissen Lage in Syrien immer auch um eine humanitäre Frage geht." (Textauszug, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Institutionelle Hürden beeinflussen Umfang und Qualität der Erwerbstätigkeit von Geflüchteten (2024)

    Brücker, Herbert ; Ehab, Maye ; Kosyakova, Yuliya ; Jaschke, Philipp ;

    Zitatform

    Brücker, Herbert, Maye Ehab, Philipp Jaschke & Yuliya Kosyakova (2024): Institutionelle Hürden beeinflussen Umfang und Qualität der Erwerbstätigkeit von Geflüchteten. (IAB-Forschungsbericht 12/2024), Nürnberg, 46 S. DOI:10.48720/IAB.FB.2412

    Abstract

    "In diesem Forschungsbericht wird die Arbeitsmarktintegration der zwischen 2013 bis Mitte 2019 nach Deutschland zugezogenen Geflüchteten und ihrer Haushaltsmitglieder auf Grundlage der IAB-BAMF-SOEP-Befragung von Geflüchteten untersucht. Demnach sind sowohl die Erwerbstätigenquoten als auch die Verdienste seit dem Ende der COVID-19-Pandemie merklich gestiegen und die Qualität der Arbeitsmarktintegration insgesamt hat sich verbessert. Im Jahr 2022 erreichte die durchschnittliche Erwerbstätigenquote der 2015 zugezogenen Kohorte 64 Prozent. Unter allen Geflüchteten mit einer Aufenthaltsdauer von acht Jahren oder länger waren es 68 Prozent. Gut 90 Prozent der beschäftigten Geflüchteten ab einer Aufenthaltsdauer von drei bis vier Jahren gehen einer sozialversicherungspflichtigen Beschäftigung nach, was dem Anteil aller Beschäftigten in Deutschland entspricht. Auch die durchschnittliche Wochenarbeitszeit entspricht dem Beschäftigungsdurchschnitt. Zugleich nimmt der Anteil befristeter und geringfügiger Beschäftigung sowie der Arbeitnehmerüberlassung mit zunehmender Aufenthaltsdauer ab. Rund drei Viertel der 2015 zugezogenen Geflüchteten gehen einer Fachkrafttätigkeit oder höher qualifizierten Erwerbstätigkeit nach. Der mittlere Bruttomonatsverdienst (Median) aller erwerbstätigen Geflüchteten lag 2022 bei 2.200 Euro, unter Vollzeiterwerbstätigen bei 2.500 Euro. Der mittlere Bruttostundenlohn von knapp 14 Euro liegt über der Niedriglohnschwelle in Deutschland und entspricht rund drei Viertel des mittleren Bruttostundenlohns aller Beschäftigten in Deutschland. Damit ist der Lohnunterschied noch erheblich, was aber auch auf das niedrigere Durchschnittsalter der Geflüchteten zurückgeführt werden kann. Das Gendergefälle bei den Erwerbstätigenquoten bleibt hoch. So sind die durchschnittlichen Erwerbstätigenquoten der geflüchteten Männer acht Jahre nach dem Zuzug höher als die durchschnittlichen Erwerbstätigenquoten in Deutschland insgesamt, während die Erwerbstätigenquote der geflüchteten Frauen weniger als die Hälfte der Erwerbstätigenquote von Frauen im Bevölkerungsdurchschnitt beträgt. Allerdings sind die Erwerbstätigenquoten der geflüchteten Frauen in den letzten beiden Jahren deutlich gestiegen. Die mit zunehmender Aufenthaltsdauer steigenden Erwerbstätigenquoten und Verdienste lassen sich auf individuelle und institutionelle Faktoren zurückführen. Die Geflüchteten verbessern in dieser Zeit ihre Deutschkenntnisse, erreichen höhere Bildungs- und Ausbildungsabschlüsse, lassen zunehmend im Ausland erworbene berufliche Qualifikationen anerkennen und bauen persönliche Netzwerke auf, die die Arbeitsmarktintegration erleichtern. Zugleich werden mit dem Abschluss der Asylverfahren, der Aufhebung von Beschäftigungsverboten und dem Auslaufen von Wohnsitzauflagen institutionelle Hürden schrittweise abgebaut. Die multivariaten Analysen zeigen, dass der Abschluss von Integrationskursen und Berufssprachkursen, eine berufliche Ausbildung und ein Studium in Deutschland sowie die Anerkennung von im Ausland erworbenen Qualifikationen mit steigenden Erwerbstätigkeitsquoten einhergehen. Die Anerkennung von Asylanträgen steht ebenfalls in positivem Zusammenhang mit den Erwerbstätigenquoten, während Beschäftigungsverbote und Wohnsitzauflagen mit niedrigeren Erwerbstätigenquoten einhergehen. Dasselbe gilt für Transferleistungen in Form von Sachleistungen. Außerdem ist ein positiver Zusammenhang zwischen der Wahrnehmung eines ausgeprägten Willkommensgefühls und der Erwerbstätigkeitswahrscheinlichkeit zu beobachten. Zudem beeinflussen institutionelle Hürden und Integrationsmaßnahmen die Integrationschancen von Frauen und Männern unterschiedlich stark: Frauen profitieren deutlich stärker von Integrations- und Berufssprachkursen sowie von Bildungsabschlüssen in Deutschland, während die Auswirkungen von Asylverfahrensentscheidungen, Beschäftigungsverboten und Wohnsitzauflagen bei Männern stärker zu Tage treten." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Labor market integration of refugees: Improved institutional settings promote employment (2024)

    Brücker, Herbert ; Kosyakova, Yuliya ; Ehab, Maye ; Jaschke, Philipp ;

    Zitatform

    Brücker, Herbert, Maye Ehab, Philipp Jaschke & Yuliya Kosyakova (2024): Labor market integration of refugees: Improved institutional settings promote employment. (IAB-Kurzbericht 10/2024 (en)), Nürnberg, 8 S. DOI:10.48720/IAB.KB.2410.en

    Abstract

    "Die Arbeitsmarktintegration von Geflüchteten wird insbesondere zu Beginn ihres Aufenthalts durch verschiedene institutionelle Hürden wie Asylverfahren, Beschäftigungsverbote und Wohnsitzauflagen beeinträchtigt, die im Zeitverlauf abgebaut werden. Das zeigen Analysen auf Basis der IAB-BAMF-SOEP-Befragung von Geflüchteten. Sprach- und andere Integrationsprogramme erleichtern zudem schrittweise die Integration in den Arbeitsmarkt. Dies spiegelt sich in dem Anstieg der Erwerbstätigenquote der 2015 zugezogenen Geflüchteten auf knapp zwei Drittel im Jahr 2022 wider." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Zuwanderungsmonitor Juli (2024)

    Brücker, Herbert ; Hauptmann, Andreas ; Keita, Sekou ;

    Zitatform

    Brücker, Herbert, Andreas Hauptmann & Sekou Keita (2024): Zuwanderungsmonitor Juli. (Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung. Aktuelle Daten und Indikatoren), Nürnberg, 8 S. DOI:10.48720/IAB.ZM.2407

    Abstract

    "Die ausländische Bevölkerung in Deutschland ist nach Angaben des Ausländerzentralregisters im Juni 2024 gegenüber dem Vormonat um 13.000 Personen gestiegen. Die Beschäftigungsquote der ausländischen Bevölkerung betrug im Mai 2024 55,0 Prozent und ist damit im Vergleich zum Vorjahresmonat um 1,0 Prozentpunkte gestiegen. Die absolute Zahl der Arbeitslosen mit einer ausländischen Staatsangehörigkeit hat im Juli 2024 gegenüber dem Vorjahresmonat um rund 75.000 Personen zugenommen. Dies entspricht einem Anstieg von 7,8 Prozent. Die Arbeitslosenquote der ausländischen Bevölkerung lag im Mai 2024 bei 14,8 Prozent und ist im Vergleich zum Vorjahresmonat um 0,3 Prozentpunkte gestiegen. Die SGB-II-Hilfequote der ausländischen Bevölkerung lag im April 2024 bei 21,1 Prozent und ist gegenüber dem Vorjahresmonat um 0,2 Prozentpunkte gesunken. Unter den ausländischen Staatsangehörigen belief sich die Beschäftigungsquote von Frauen im Januar 2024 auf 47,3 Prozent und von Männern auf 58,5 Prozent. Die Beschäftigungsquote von Frauen mit ausländischer Staatsangehörigkeit ist damit im Vergleich zum Vorjahresmonat um 1,3 Prozentpunkte gestiegen, die von Männern um 0,5 Prozentpunkte. (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Limits of Activation? Street-Level Responses to the 2015 Refugee Challenge in German Job Centers (2024)

    Falkenhain, Mariella ; Hirseland, Andreas;

    Zitatform

    Falkenhain, Mariella & Andreas Hirseland (2024): Limits of Activation? Street-Level Responses to the 2015 Refugee Challenge in German Job Centers. In: Journal of Immigrant and Refugee Studies, S. 1-15. DOI:10.1080/15562948.2024.2313210

    Abstract

    "Frontline workers in host-country state organizations influence refugees’ life chances and social integration. Yet little is known about how the local organizational environment shapes the action orientations of street-level bureaucrats (SLBs). This article explores how German job centers and placement officers have responded to the unprecedented increase in refugee clients following the winter of 2015/16. Our findings suggest that new organizational structures motivate SLBs to interpret rules flexibly and do what works well. This pattern of authorized rule bending is relevant for overcoming the limits of activation and for the inclusion/exclusion of refugees as mediated by state bureaucracy." (Author's abstract, IAB-Doku, © Taylor & Francis) ((en))

    Beteiligte aus dem IAB

    Falkenhain, Mariella ;
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  • Literaturhinweis

    The Gender Employment Gap among Refugees and the Role of Employer Discrimination: Experimental Evidence from the German, Swedish and Austrian Labor Markets (2024)

    Fossati, Flavia ; Otmani, Ihssane ; Liechti, Fabienne ; Knotz, Carlo ;

    Zitatform

    Fossati, Flavia, Carlo Knotz, Fabienne Liechti & Ihssane Otmani (2024): The Gender Employment Gap among Refugees and the Role of Employer Discrimination: Experimental Evidence from the German, Swedish and Austrian Labor Markets. In: International migration review, Jg. 58, H. 1, S. 147-172. DOI:10.1177/01979183221134274

    Abstract

    "Compared to their male counterparts, refugee women exhibit low employment rates in many countries. Discrimination by recruiters could possibly explain this phenomenon, but thus far, there is little direct evidence on this. This study addresses this gap. We develop a set of hypotheses about the effects of gender and family status on refugees' labor market integration, and then test these hypotheses using data from an original survey experiment administered in 2019 to online panels of recruiters in three major refugee-receiving countries (Germany, Austria, and Sweden). We find that recruiters indeed prefer female over male refugees across different job types, all else equal. However, we also find evidence of a disadvantage connected with motherhood among refugees. Overall, our findings raise doubts about the relevance of discrimination as an explanation for the observed employment gap between male and female refugees." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Bureaucracy as Borders: Refugees’ Experiences of Citizenship at Government Offices (2024)

    Frank, Emily ;

    Zitatform

    Frank, Emily (2024): Bureaucracy as Borders. Refugees’ Experiences of Citizenship at Government Offices. Berlin, 203 S. DOI:10.48462/opus4-5610

    Abstract

    "This cumulative dissertation investigates the role of social policy and administration in shaping refugees’ experiences of citizenship in Germany. With local government offices as the setting, I examine the four aspects of citizenship – legal status, rights, participation, and belonging – from forced migrants’ perspectives. The three papers included in the dissertation demonstrate the stratification of citizenship and differential inclusion of refugees, especially those with precarious legal statuses, in the rights and benefits of citizenship. Adopting a mixed methods approach, I capture and center migrants’ own perspectives using qualitative data and triangulate findings with quantitative data. The first paper (Chapter 2) compares refugees’ experiences of labor policies by legal status. Through interviews with asylum seekers, recognized refugees, and tolerated stay holders – the three broad legal statuses possessed by refugees in Germany – I show how refugees’ rights to work and participate in labor market activation programs affect their experiences of belonging. Civic stratification, or the partial membership of different categories of constituents in the rights granted by the state, also contributes to stratified experiences of belonging. In this manner, social policies also serve as vehicles of inclusion, exclusion, and differential inclusion of constituents in the rights and benefits of citizenship. Chapter 3, the second paper, demonstrates how refugees’ experiences of administrative burden shape their access to welfare benefits and perpetuate differential inclusion according to legal status and nationality. Administrative burdens, or the onerous experiences entailed in accessing and maintaining a public service, can impose additional time costs, financial costs, or psychological costs such as stress upon individuals in the process of obtaining a government service. Drawing upon the same interview data as Chapter 2, I compare three example cases of administrative burden: an asylum seeker who is illiterate and receives benefits from the state 4 refugee reception office; a highly educated recognized refugee who receives regular unemployment benefits from the Jobcenter, an office that serves German citizens as well; and finally, a Ukrainian refugee who receives Jobcenter benefits. My results illustrate how refugees with a precarious legal status in Germany experience systematically greater administrative burdens when accessing welfare state resources, resulting in differential inclusion in social rights. Furthermore, policy changes for successive groups of refugees have led to a system of racialized burden, or additional burdens upon racial minorities that serve as inequality reproducing mechanisms. Finally, I demonstrate how refugees draw on various human, social, and cultural capital resources in order to cope with these burdens. Overall, administrative burdens contribute to de facto exclusion from rights through shaping refugees’ street-level experiences of citizenship at welfare offices. Finally, the third paper, Chapter 4, demonstrates 1) the role of legal status and 2) the role of the street-level bureaucrat in refugees’ perceptions of bureaucratic encounters. Individuals with an insecure legal status report poorer experiences of procedural and interactional justice at government agencies, although street-level bureaucrats may alleviate some of the negative effects of legal status by providing sufficient information and explanations for decisions as well as communicating respectfully. By using a quantitative approach, I also triangulate the findings of the first two papers with representative survey data. This final chapter illustrates the link between one aspect of citizenship – legal status – and other experiences of citizenship at government offices. In addition, I further establish the role of street-level bureaucrats in shaping experiences of citizenship, a point also demonstrated in Chapter 3. Together, these three papers shed light on the intersection of social policy administration and citizenship. As migration continues to reshape Western societies, the borders of citizenship will remain in contestation and will significantly affect migrants’ experiences in destination countries. Government offices and the social policies they administer are a crucial site of this contestation. This dissertation establishes the active role of social policy administration in defining how citizenship is stratified in the “post-migration society,” as everyday experiences of citizenship are shaped by encounters with government agencies." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en)) Content: Chapter 2: “A Normal Refugee”? Civic Stratification and the Stratification of Belonging Single-authored; Chapter 3: Analyzing Refugees’ Administrative Burdens from a Constituent Perspective Single-authored; Chapter 4: Legal Status and Refugees' Perceptions of Institutional Justice: The Role of Communication Quality Co-authored with Anton Nivorozhkin

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