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Dossier

Fluchtmigrantinnen und -migranten – Bildung und Arbeitsmarkt

Auf der Flucht vor Krieg und politischer Verfolgung verlassen viele Menschen ihr Heimatland und suchen Schutz und neue Perspektiven in Deutschland und beantragen Asyl. Die Beteiligung am Arbeitsmarkt wird häufig als Schlüssel für die gesellschaftliche Integration der Fluchtmigrantinnen und -migranten gesehen. Welche Qualifikationen bringen die Menschen mit, welche arbeitsmarktpolitischen Maßnahmen sind hilfreich? Wie gehen die einzelnen Bundesländer damit um, welche Auswirkungen auf die deutsche Wirtschaft und die Sozialsysteme sind zu erwarten, wie sieht die Situation in anderen Ländern aus?
Dieses Themendossier stellt wissenschaftliche Erkenntnisse zum Thema zusammen und ermöglicht den Zugang zu weiterführenden Informationen sowie zu Positionen der politischen Akteure.
Literatur zur besonderen Situation der Geflüchteten aus der Ukraine finden Sie im Themendossier Auswirkungen des Krieges gegen die Ukraine auf Wirtschaft, Arbeitsmarkt und Fluchtmigration in Deutschland

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  • IAB-Projekt

    Heterogeneous displacement effects of migrant labor supply evidence from asylum seekers in Germany (01.01.2018 - 30.12.2019)

    Weißler, Marco;

    Projektbeschreibung

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    Beteiligte aus dem IAB

    Röhrig, Annette;
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  • IAB-Projekt

    Netzwerkstelle DeZIM und Projekt zu geflüchteten Familien und Frauen (GeFF) (31.12.2017 - 09.02.2020)

    Brücker, Herbert; Gundacker, Lidwina;

    Projektbeschreibung

    Die Integration- und Migrationsforschung in Deutschland ist dezentral organisiert und seit der humanitären Zuwanderung 2015 vermehrt von Politik, Medien und Zivilgesellschaft bezüglich wissenschaftlicher Beratung angefragt. Die vorhandene Struktur reicht nicht aus, um die Informationsbedarfe zu decken. In vielen Feldern existieren Forschungslücken, auch in der Lehre fristeten Integrations- und Migrationsthemen bislang ein Nischendasein, so dass gut ausgebildeter akademischer Nachwuchs rar ist. Deshalb sollen die bestehenden Forschungseinrichtungen gestärkt und durch neue Formen der intensiven, einrichtungsübergreifenden Kooperation zur Vernetzung, Stärkung und Profilierung der Migrationsforschung in Deutschland beitragen.

    Am BIM, IAB, IKG, IMIS, InZentIM, MZES und WZB wird dafür jeweils die Stelle einer DeZIM-Kontakt- und Vernetzungsperson geschaffen, die einen Überblick über laufende, geplante und weitere mögliche Forschungsprojekte und -themen hat und diesen für das DeZIM nutzbar macht. Die Vernetzungspersonen innerhalb des DeZIMs haben die Aufgabe, sich intern einen Überblick über Forschungsprojekte, -themen, -ideen und -möglichkeiten zu verschaffen sowie zu aktualisieren. Hierzu wird ein Wissensmanagementsystem aufzubauen sein, so dass das vorhandene Wissen innerhalb der jeweiligen Einrichtung und für die Institute der DeZIM-Gemeinschaft transparent wird.

    Die Fluchtmigration und die Integration von Geflüchteten werden in den kommenden Jahren weiterhin das zentrale Thema auf dem Gebiet der Migration und Integration und der entsprechenden politischen Handlungsfelder sein. In einem Forschungsvorhaben im Rahmen des DeZIM  soll die Fluchtmigration von Familien und Frauen untersucht werden. Das umfasst Fragen wie die das Treffen von Migrationsentscheidungen im Familienkontext, die Selektivität der Fluchtmigration unter Genderaspekten, die besonderen Risiken der Flucht für Frauen und den Familiennachzug. Weiterhin soll die Integration und Teilhabe von Frauen und Familien in Deutschland untersucht werden. Dazu gehören Fragen wie Genderdifferenzen in der Teilhabe an Sprachkursen und anderen Integrationsmaßnahmen, an Bildung und Ausbildung, in der Integration in den Arbeitsmarkt, die Teilhabe von geflüchteten Kindern und Jugendlichen am Bildungssystem und ihre Betreuung.

    Beteiligte aus dem IAB

    Brücker, Herbert; Gundacker, Lidwina;
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  • IAB-Projekt

    Integration von Geflüchteten im Ländervergleich (31.12.2017 - 30.10.2018)

    Konle-Seidl, Regina;

    Projektbeschreibung

    Policies and practices to facilitate the labour market integration of beneficiaries of international protection is analysed in the main destination countries of asylum seekers in 2015/2016 , namely Austria, Germany and Sweden. The comparative analysis focuses on the development of policy strategies to adapt the asylum and integration system to the high numbers of new arrivals. A special attention is given to Innovative approaches with respect to labour market integration in the three countries. The descriptive analysis aims to provide lessons from recent policy developments and policy recommendations in order to improve labour market integration of asylum seekers and refugees.
     

    Beteiligte aus dem IAB

    Konle-Seidl, Regina;
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  • IAB-Projekt

    Refugees: Labor Market Integration and Impact on Natives (31.12.2017 - 30.12.2020)

    Spitz-Oener, Alexandra; Spitz-Oener, Alexandra; Garloff, Alfred;

    Projektbeschreibung

    In 2015, the Federal Office for Migrants and Refugees (BAMF) recorded the arrival of 890,000 refugees to Germany. Another 290,000 came in 2016. This project aims to explore the impact of this refugee inflow in two parts. First, we will explore how refugees fare by investigating the role of ethnic enclaves in refugees’ human capital. Second, we will explore the impact of this refugee inflow on labor market outcomes of natives.

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  • IAB-Projekt

    Flüchtlinge: Arbeitsmarktintegration und Effekte auf Einheimische (31.12.2017 - 30.12.2020)

    Brücker, Herbert; Garloff, Alfred;

    Projektbeschreibung

    Im Jahr 2015 kamen laut Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) 890.000 Flüchtlinge nach Deutschland, im Jahr 2016 weitere 290.000. Die aktuellsten Zahlen zeigen, dass 2015 insgesamt 442.000 neue Asylanträge gestellt wurden und 2016 weitere 722.000 (BAMF, 2016a). Einen Flüchtlingszustrom dieses Ausmaßes hat es in Deutschland seit dem Zweiten Weltkrieg nicht mehr gegeben; dies gilt
    auch für die anderen EU-Mitgliedstaaten und andere OECDIndustrieländer. In diesem Projekt werden zwei Aspekte des Flüchtlingszustroms untersucht: Zum einen werden wir analysieren, wie die Integration von Flüchtlingen verläuft - insbesondere in Hinblick auf die Erlangung von Humankapital, das spezifisch ist für das aufnehmende Land - und welche Bedeutung bei dieser Humankapitalbildung ethnische Enklaven spielen. Zum anderen
    untersuchen wir, wie sich der Flüchtlingszustrom auf den Arbeitsmarkt der einheimischen Bevölkerung auswirkt. Die empirischen Analysen werden hauptsächlich auf zwei Datenquellen beruhen: (i) auf der IABBAMF-
    SOEP Flüchtlingsstichprobe, die die einzige repräsentative und umfassende Informationsquelle zum aktuellen Flüchtlingszustrom nach Deutschland darstellt; (ii) auf administrativen Monatsdaten von der Bundesagentur für Arbeit (BA), die sowohl Informationen über Beschäftigung, Arbeitslosigkeit und Leistungsempfang nach Nationalität erfasst, wodurch auch die Hauptherkunftsländer der Flüchtlinge abgedeckt werden. Methodisch werden wir die Verteilungsregeln des BAMF und der Bundesländer zur Identifikation nutzen.

    Beteiligte aus dem IAB

    Brücker, Herbert;
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  • IAB-Projekt

    Entwicklung einer Fragenbatterie zur Erfassung informeller Arbeit von Geflüchteten in Deutschland (19.11.2017 - 20.12.2017)

    Sirries, Steffen;

    Projektbeschreibung

    Entwicklung einer Fragenbatterie zur Erfassung informeller Arbeit von Geflüchteten in Deutschland.

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  • IAB-Projekt

    Evaluation der Westbalkanregelung (30.09.2017 - 29.06.2020)

    Fendel, Tanja; Brücker, Herbert; Falkenhain, Mariella; Promberger, Markus;

    Projektbeschreibung

    Mit der sogenannten „Westbalkanregelung“ wurde für Staatsangehörige aus den Westbalkanstaaten der Zugang zum deutschen Arbeitsmarkt erleichtert. Die Regelung ermöglicht die Ausübung einer Beschäftigung in Deutschland ohne Qualifikationsanforderungen, sofern eine verbindliche Arbeitsplatzzusage vorliegt. Das Projekt analysiert die Wirkungen der Westbalkanregelung und gliedert sich in zwei Teile. Im quantitativen Teil werden Registerdaten analysiert, um den Integrationsverlauf von Migrant/-innen aus dem Westbalkan zu untersuchen. Im qualitativen Teil werden Betriebsfallstudien durchgeführt und mit Hilfe von qualitativen Interviews Motive, Bedingungen und Prozesse des Zustandekommens und Fortbestands der im Rahmen der Westbalkanregelung entstandenen Arbeitsverhältnisse erforscht.

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  • IAB-Projekt

    Begleitevaluation der arbeitsmarktpolitischen Integrationsmaßnahmen für Geflüchtete (31.08.2017 - 29.04.2024)

    Brücker, Herbert; Wapler, Rüdiger;

    Projektbeschreibung

    Dieses Projekt analysiert die Wirksamkeit der Instrumente der aktiven Arbeitsmarktpolitik an denen Geflüchtete, die ab 2015 nach Deutschland kamen, teilgenommen haben. Es werden die Fragen beantwortet, wie effektiv und effizient die zentralen Maßnahmen der Arbeitsförderung in den Rechtskreisen SGB II und SGB III für diesen Personenkreis im Hinblick auf ihre Arbeitsmarktintegration und soziale Teilhabe sind, und welche Faktoren, wie etwa Sprachförderung und individuelle und lokale Kontextfaktoren, die Maßnahmenwirksamkeit verstärken oder hemmen. Die Analysen basieren auf administrative Daten die durch Befragungsdaten und eine umfassende Implementationsanalyse ergänzt werden. Dieses Projekt wird vom BMAS finanziert.

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  • IAB-Projekt

    Auswirkungen der Asylverfahren auf die Arbeitsmarktintegration von Geflüchteten (11.06.2017 - 30.12.2018)

    Brenzel, Hanna; Kosyakova, Yuliya;

    Projektbeschreibung

    Die Länge des Asylverfahrens und der Aufenthaltsstatus können einen erheblichen Einfluss auf die Arbeitsmarktintegration von Geflüchteten haben. Zwar wurde das Arbeitsverbot während des Asylverfahrens innerhalb der letzten Jahre stufenweise von 12 auf 3 Monate verkürzt und in großen Teilen Deutschlands eine temporäre Aussetzung der Vorrangprüfung vorgenommen. Dennoch sind eine Zustimmung der Ausländerbehörden und eine Vergleichbarkeitsprüfung durch die Bundesagentur für Arbeit in Abhängigkeit während der laufenden Asylverfahren notwendig. Darüber hinaus ist die Rechtssicherheit über den Aufenthaltsstatus während der Asylverfahren sehr viel geringer als nach einem erfolgreichen Abschluss. Zusätzlich kann die Länge der Asylverfahren sich nicht nur während der Asylverfahren, sondern durch Entwertung des Humankapitals und die Verringerung der Arbeitsaspirationen und sozialpsychologische Faktoren auch langfristig negativ auf die Arbeitsmarktintegration auswirken. Indirekte Effekte auf den Übergang in die erste Erwerbstätigkeit können ebenfalls durch geringere Humankapitalinvestitionen auftreten. Auf Basis der neuen IAB-BAMF-SOEP-Befragung von Geflüchteten untersuchen wir daher den Zusammen-hang zwischen dem Asylverfahrensstatus auf die Arbeitsmarktintegration und Bildungsinvestition von Geflüchteten unter Berücksichtigung rechtlicher und institutioneller Änderungen. Von dem Ergebnis dieser Untersuchungen sind wichtige Erkenntnisse für die Arbeitsmarktintegration von Geflüchteten zu erwarten, aus den sich zugleich Schlussfolgerungen für die Asyl- und Integrationspolitik ergeben.

    Beteiligte aus dem IAB

    Kosyakova, Yuliya;
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  • IAB-Projekt

    (Arbeitsmarkt-)Integration von Flüchtlingen und Migranten im SGB II (28.02.2017 - 30.01.2018)

    Wenzig, Claudia; Bähr, Sebastian; Beste, Jonas;

    Projektbeschreibung

    Der verstärkte Zuzug von Flüchtlingen nach Deutschland seit Sommer 2015 wird sich auch auf die zukünftige Zusammensetzung der Population der Grundsicherungsempfänger auswirken. Denn Flüchtlinge oder Asylbewerber können nach ihrer Anerkennung Leistungen nach dem SGB II beantragen. Ca. 650.000 Personen aus den sog. nicht-europäischen Asylherkunftsländern (insb. Syrien) bezogen im November 2016 Grundsicherungsleistungen. Eine der großen Herausforderungen im SGB II wird es daher sein, weite Teile dieser Neuzugänge, über deren Arbeitsmarktnähe bisher nur wenig bekannt ist, in eine bedarfsdeckende Beschäftigung zu vermitteln.
    Ziel des Projektes ist es für diese Neuzugänge Informationen zu arbeitsmarktrelevanten Faktoren und Aktivitäten für die Beratung von Politik und Vermittlungspraxis zu liefern. Neben einer Betrachtung der Sozialstruktur dieser besonderen Gruppe im SGBII sollen daher insbesondere ihre Arbeitssuchstrategien und ihre Erfahrungen mit den Jobcentern, sowie ihre konkreten Arbeitsmarkt- und Vermittlungshemmnisse, wie fehlende Qualifikationen oder Sprachkompetenzen, berücksichtigt werden.
    Ende 2017 sind erste Querschnittsanalysen geplant, bis 2020 sollen Längsschnittanalysen zur Integration in den Arbeitsmarkt folgen.
    Als Datengrundlage wird das Panel „Arbeitsmarkt und soziale Sicherung" herangezogen, in dem im Befragungsjahr 2016 ca. 500 irakische/syrische Haushalte mit Grundsicherungsbezug im Rahmen einer Erweiterungsstichprobe befragt wurden.

    Beteiligte aus dem IAB

    Wenzig, Claudia; Bähr, Sebastian; Beste, Jonas;
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  • IAB-Projekt

    Arbeitsmarktintegration von Asylsuchenden / Flüchtlingen in Deutschland (31.01.2017 - 30.12.2018)

    Vallizadeh, Ehsan;

    Projektbeschreibung

    Auf Basis der „BAMF-IAB-SOEP-Flüchtlingsstichprobe“ sollen Analysen zur Arbeitsmarktintegration der Flüchtlinge durchgeführt werden. Erste Erkenntnisse aus der IAB-SOEP-Migrationsstichprobe zeigen, dass die Arbeitsmarktintegration von Geflüchteten deutlich langsamer und teilweise schlechter verläuft als die Integration anderer Migrantengruppen. So war die Beschäftigungsquote von Flüchtlingen im Zuzugsjahr um gut 12 Prozentpunkte geringer als die anderer Migrantengruppen, nach fünf Jahren Aufenthalt erhöhte sich diese Diskrepanz sogar auf gut 20 Prozentpunkte. Die monatlichen Durchschnittseinkommen von Flüchtlingen sind nach 15 Jahren immer noch um 300 Euro geringer als die von anderen Migrantengruppen. Diese Unterschiede lassen sich auch mit den hohen Anteilen von Transferleistungsbeziehern erklären: So lag der Anteil der SGB-II-Leistungsbezieher in der Bevölkerung aus den Kriegs-/Krisenländern im Juli 2015 mit gut 45 Prozent deutlich über dem durchschnittlichen Niveau der ausländischen Bevölkerung (16 Prozent). Wir untersuchen die Erfolgsaussichten der Arbeitsmarktintegration der zuletzt angekommen Asylbewerber, die Auswirkungen der Verkürzung des Arbeitsverbots für diese Gruppe auf drei Monate, die Wirksamkeit von neu aufgelegten und ausgeweiteten Programmen der Sprachförderung und anderer Integrationsmaßnahmen.
     

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  • IAB-Projekt

    Quantitative Befragung von Vermittlungsfachkräften zum Themenbereich Asyl & Flucht (31.01.2017 - 30.12.2018)

    Osiander, Christopher; Dietz, Martin;

    Projektbeschreibung

    Im Rahmen des Projekts soll im Laufe des Jahres 2017 eine standardisierte Online-Befragung unter Vermittlungsfachkräften in (ausgewählten) Agenturen für Arbeit und Jobcentern durchgeführt werden; dabei insbesondere unter solchen Personen, die sich ausschließlich oder überwiegend mit der Vermittlung und Betreuung von Geflüchteten befassen. Thematisch sollen verschiedene Einschätzungen der Befragten zum Themenkomplex Asyl und Flucht erhoben werden, beispielsweise zur Einschätzung der Arbeitsmarktchancen von Geflüchteten, möglichen Problemen bei deren Arbeitsmarktintegration oder den verfügbaren Instrumenten für den Personenkreis.

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  • IAB-Projekt

    Integration und Teilhabe von Flüchtlingen im SGB II (E2-ZV17-2) (01.01.2017 - 30.12.2022)

    Hirseland, Andreas;

    Projektbeschreibung

    Die Zahl der Geflüchteten, die in der Bundesrepublik Deutschland Schutz suchen, ist 2015 auf ca. 900.000 angestiegen und hat 2016 abermals ein Niveau von ca. 300.000 erreicht. Zu den Hauptherkunftsländern zählen Syrien, Irak und Eritrea. Die meisten dieser Menschen erwerben einen Aufenthaltsstatus für einen längeren oder dauerhaften Verbleib in Deutschland und haben so einen Anspruch auf Hilfen nach SGB II (Grundsicherung für Arbeitsuchende - vulgo: Hartz IV). Eine wesentliche Quelle für die Erlangung von persönlicher sowie gesellschaftlicher Anerkennung und eines nicht marginalen sozialen Status stellt  auch  für Geflüchtete eine gelungene Erwerbsintegration dar. Erwerbsarbeit hat in Arbeitsgesellschaften wie Deutschland eine zentrale Funktion für die ökonomische, soziale und kulturelle Integration und Teilhabe des Einzelnen. Tiefergehende, systematische Erkenntnisse über die erfolgreiche Vermittlung von Geflüchteten in Arbeit sowie über die Bedingungen gelingender, nachhaltiger Arbeitsaufnahme liegen für diese Gruppe bislang jedoch kaum vor.
    Im Mittelpunkt des Projekts „Integration und Teilhabe Geflüchteter“ stehen daher die Fragestellungen, wie sich Prozesse erfolgreicher Übergänge von Geflüchteten aus dem Grundsicherungsbezug in möglichst nachhaltige und bedarfsdeckende Erwerbsarbeit vollziehen und ausgestalten und welche Folgen derartige Übergänge für Geflüchtete im Hinblick auf soziale Integration und Teilhabe an der aufnehmenden Migrationsgesellschaft haben. Indem wir Übergänge als einen Prozess betrachten, nehmen wir die jeweils relevanten (institutionellen) Kontexte, übergangsrelevanten Handlungsfelder und Akteure gleichermaßen in den Blick. In die Studie werden daher nicht nur die Geflüchteten selbst einbezogen, sondern auch weitere, aus institutionellen Gründen zwangsläufig in den Prozess eingebundene Akteure: Mit¬arbeitende der Jobcenter, Arbeitgeber_innen sowie Vertreter_innen von (ehrenamtlichen) Geflüchteteninitiativen. Ziel des Projekts ist es, mittels Fallrekonstruktionen und Fallvergleichen eine induktive Theorie des Zustandekommens von Übergängen in Erwerbsarbeit und von möglichst nachhaltiger Erwerbsintegration zu gewinnen. Aus dieser Theorie sollen im Weiteren Handlungsempfehlungen zur Gestaltung (arbeitsmarkt-)integrationsfördernder Maßnahmen abgeleitet werden.
     

    Beteiligte aus dem IAB

    Falkenhain, Mariella;
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  • IAB-Projekt

    Effekte des Projekts "Refugee Mentoring" auf die Arbeitsmarktintegration von Geflüchteten (31.12.2016 - 30.12.2019)

    Brücker, Herbert; Jaschke, Philipp;

    Projektbeschreibung

    Im dritten Arbeitspaket werden die Daten der IAB-BAMF-SOEP- Befragung von Geflüchteten und die zusätzlichen Informationen zum Mentoringprogramm ausgewertet und die Konsequenzen der Teilnahme an der Interventionsstudie auf die Integration der Personen in Experimental- und Kontrollgruppe empirisch analysiert.

    Der Fokus liegt auf der Arbeitsmarktintegration und seinen Teilaspekten (Erwerbsbeteiligung, Verdienste, qualifikationsadäquate Beschäftigung, Arbeitssuche, Maßnahmepartizipation), Bildungspartizipation und anderen Formen der sozialen Teilhabe (Kontakte zur deutschen Bevölkerung, zur eigenen und anderen ethnischen Gruppen, Freizeitgestaltung, Beteiligung am Vereinsleben, usw.). Ein besonderer Schwerpunkt der Untersuchung wird auf der Integration in soziale Netzwerke liegen.
     

    Beteiligte aus dem IAB

    Brücker, Herbert; Jaschke, Philipp;
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  • IAB-Projekt

    Betriebliche Einstellungsbereitschaft gegenüber Flüchtlingen (31.12.2016 - 30.12.2018)

    Kubis, Alexander; Rebien, Martina;

    Projektbeschreibung

    Mit der Flüchtlingswelle des Jahres 2015 strömt eine große Zahl potenzieller Arbeitnehmer auf den deutschen Arbeitsmarkt. Bisher gibt es jedoch kaum belastbare Informationen darüber, wie diese Personen ausgebildet sind und welche Kenntnisse und Fertigkeiten sie mitbringen, die für deutsche Betriebe von Interesse sind. Vertiefende Befragungen im Rahmen der IAB-Stellenerhebung sollen dazu genutzt werden, einen Eindruck darüber zu gewinnen, wie Betriebe dieser Personengruppe gegenüberstehen und inwiefern und unter welchen Bedingungen sie bereit sind, ihnen den Einstieg in Beschäftigung zu ermöglichen. Daraus können Informationen darüber gewonnen werden, inwiefern Betriebe den anerkannten Flüchtlingen, Flüchtlingen mit Aufenthaltsgestattung und geduldeten Flüchtlingen einen Einstieg in Arbeit ermöglichen (würden) und welche Kompetenzen, Fähigkeiten und Kenntnisse sie dafür erwarten.

    Beteiligte aus dem IAB

    Kubis, Alexander;
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  • IAB-Projekt

    Förderung von Flüchtlingen mit Aufenthaltserlaubnis (31.12.2016 - 30.12.2021)

    Kiesel, Markus; Stockinger, Bastian; Kasrin, Zein; Tübbicke, Stefan;

    Projektbeschreibung

    Vor dem Hintergrund einer steigenden Anzahl nach Deutschland kommender Flüchtlinge stellt sich die Herausforderung einer schnellen und effektiven Arbeitsmarktintegration der auf Dauer hier bleibenden Menschen. In diesem Projekt soll einerseits untersucht werden, mit welchen Maßnahmen der aktiven Arbeitsmarktpolitik Flüchtlinge mit Aufenthaltserlaubnis (d.h. mit Asyl-, Flüchtlingsschutz oder subsidiärem Schutz) im Bereich des SGB II gefördert werden. So ist etwa zu erwarten, dass Sprach- und andere Qualifizierungsangebote einen Schwerpunkt der Förderung in den ersten Monaten darstellen. Unter der Voraussetzung ausreichender Fallzahlen wird auch eine differenzierte Betrachtung der Aktivierungsstrategien der Jobcenter nach Herkunftsgruppen der Immigranten angestrebt, da Sprachkenntnisse und insbesondere Ausbildungsniveaus unterschiedlich verteilt sein können. Neben der Teilnahmeselektivität wird andererseits auch die Wirksamkeit ausgewählter Maßnahmen (wie für das Programm „Perspektiven für Flüchtlinge“ - PerF) für Flüchtlinge untersucht. Es soll grundsätzlich evaluiert werden, ob die Flüchtlingen angebotenen Förderprogramme einen positiven Einfluss auf ihre Arbeitsmarktintegration ausübenden, oder ob mögliche Lock-in-Effekte überwiegen. Daneben sollen auch hier, wenn es die Fallzahlen erlauben, nach Herkunft differenzierte Analysen durchgeführt werden. Die Ergebnisse für Flüchtlinge werden mit den Analysen für bereits länger in Deutschland lebenden Ausländern aus einem anderen Projekt (s. Nr. C2.2) in Bezug gesetzt. Die statistischen Analysen sollen auf Basis von administrativen Personendaten realisiert werden. Um anerkannte Flüchtlinge in den Prozessdaten identifizieren zu können, wird der ab dem Jahr 2016 in den Trägern der Grundsicherung neu zu erhebende Aufenthaltsstatus genutzt. Die ebenso neu zu erhebende Variable zur Möglichkeit des Arbeitsmarktzugangs ergänzt die Angaben zum Aufenthalt. Die Stichprobenziehung ist für die erste Hälfte des Jahres 2017 geplant. Bis dahin sollten die Erhebungsverfahren in den Jobcentern routiniert ablaufen und eine zuverlässige Datenqualität bestehen. Die Aktivierungsstrategien und Teilnahmen an Förderprogrammen werden mithilfe von Probitmodellen geschätzt. Die Wirkungsanalysen für ausgewählte Maßnahmen werden mit Matchingmethoden realisiert. Da die Angaben der administrativen Daten allerdings voraussichtlich nicht die Erwerbshistorie dieses Personenkreises in ihren Heimatländern abbilden werden, was die Bildung von statistischen Zwillingen erschwert, ist nur eine vorsichtige Interpretation der ermittelten Maßnahmeeffekte im Sinne von Tendenzen möglich.  

    Beteiligte aus dem IAB

    Kasrin, Zein; Tübbicke, Stefan;
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  • IAB-Projekt

    Begleitforschung "Kooperationsmodell mit berufsanschlussfähiger Weiterbildung" (03.10.2016 - 29.09.2018)

    Stephan, Gesine;

    Projektbeschreibung

    Die Bundesagentur für Arbeit (BA) fördert seit Ende des Jahres 2016 in einem Kooperationsmodell für Geflüchtete und Geringqualifizierte ab 25 Jahren mit einem vierphasigen-Modell die Integration in eine Beschäftigung mit begleitender Qualifizierung. Das Kooperationsmodell (Kommit) soll geflüchteten Menschen zeitnah Sprachkenntnisse vermitteln, sie beruflich qualifizieren und dabei unterstützen, sich nachhaltig beruflich zu integrieren. Dabei sollen die BA, das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge, Arbeitgeber, Gewerkschaften und andere Akteure des Arbeitsmarktes kooperieren. Das Model richtet sich in erster Linie an Geflüchtete ab 25 Jahren, für die eine Ausbildung nicht (mehr) in Frage kommt, aber auch an Geringqualifizierte. Das IAB führt eine standardisierte Online-Befragung von Führungs-, Integrations- und Vermittlungsfachkräften in Agenturen für Arbeit und Jobcentern durch. Schwerpunkte der Befragung waren die lokale Umsetzung des Modells sowie dessen Einschätzung.

    Beteiligte aus dem IAB

    Diener, Katharina; Stephan, Gesine;
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  • IAB-Projekt

    Datenaufbereitung für IAB-BAMF-SOEP Befragung von Geflüchteten (31.08.2016 - 30.12.2018)

    Kosyakova, Yuliya;

    Projektbeschreibung

    Komplette Vorbereitung der do-files, um einen Datensatz (IAB-BAMF-SOEP Befragung von Geflüchteten) für die Zwecke der longitudinalen Forschung zu verwenden. Dabei werden die notwendigen Variablen für die Analysen der Flucht- und Migrationsbiographien und sozialen und ökonomischen Integration in Deutschland vorbereitet.

    Beteiligte aus dem IAB

    Kosyakova, Yuliya; Jaschke, Philipp;
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  • IAB-Projekt

    Betriebliche Beschäftigung und Aus- und Weiterbildung von Flüchtlingen (31.07.2016 - 30.08.2019)

    Leber, Ute; Bellmann, Lutz;

    Projektbeschreibung

    Auf Basis von Daten des IAB-Betriebspanels werden betriebliche Aus- und Weiterbildungsaktivitäten für Flüchtlinge untersucht. Zudem wird der Frage nachgegangen, welche Betriebe Geflüchtete beschäftigen bzw. welche Gründe dafür verantwortlich sind, dass keine Geflüchteten beschäftigt werden.

    Beteiligte aus dem IAB

    Leber, Ute; Bellmann, Lutz;
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  • IAB-Projekt

    Netzwerke der Integration? Eine explorative Studie zur Arbeitsmarktintegration von Flüchtlingen (30.06.2016 - 30.12.2020)

    Bernhard, Stefan;

    Projektbeschreibung

    Viele der Zugewanderten aus den Kriegsgebieten des Nahen Ostens werden als anerkannte Flüchtlinge dauerhaft in Deutschland leben. Vor diesem Hintergrund wird in der vorliegenden Studie der Integrationsprozess von Flüchtlingen aus der Perspektive der Flüchtlinge betrachtet. Ein besonderer Fokus liegt auf der Rolle von Netzwerken bei der Integration von Flüchtlingen bzw. bei deren Scheitern. Dabei stehen zwei Aspekte im Vordergrund: a) Wissensbestände hinsichtlich gesellschaftlicher und arbeitsmarktlicher Prozesse: Hierunter fallen u.a. Erwartungen und Einstellungen bezüglich staatlicher und zivilgesellschaftlicher Unterstützungen, Wahrnehmungen von Arbeitsmarktprozessen und -chancen sowie individuelle Arbeitsmarktstrategien in Reaktion darauf. b) Arbeitsmarktstrategien: Netzwerke prägen Arbeitsmarktstrategien und das nicht nur im erwünschten Sinne als „soziales“ Kapital. Sie können neben integrativen auch desintegrative Wirkungen haben. Zum Kreis relevanter Netzwerkkontakte, die in der Studie berücksichtigt werden, zählen neben den Jobcentern mit ihren Beratungs- und Unterstützungsleistungen auch Familienangehörige und Mitbewohner, Freunde und Bekannte, Arbeitskollegen und Arbeitgeber sowie zivilgesellschaftliche Akteure.

    Beteiligte aus dem IAB

    Röhrer, Stefan;
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