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Dossier

Arbeitszeit: Verlängern? Verkürzen? Flexibilisieren?

Verkürzung, Verlängerung oder Flexibilisierung der Arbeitszeit stehen immer wieder im Zentrum der Debatten. Was wünschen sich Unternehmen und Beschäftigte? Wie kann Arbeitszeitpolitik die Schaffung neuer Arbeitsplätze und die Sicherung vorhandener Arbeitsplätze unterstützen?
Dieses Themendossier bietet Publikationen zur Entwicklung der Arbeitszeiten in Deutschland auch im internationalen Vergleich, zur betrieblichen Gestaltung der Arbeitszeit und zu den Arbeitszeitwünschen der Beschäftigten.
Publikationen zur kontroversen Debatte um die Einführung der Vier-Tage-Woche finden Sie in unserem Themendossier Vier-Tage-Woche – Arbeitszeitmodell der Zukunft?
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im Aspekt "Arbeitszeitverkürzung"
  • Literaturhinweis

    Arbeitszeitgestaltung in der digitalisierten Arbeitswelt: Ein systematisches Literatur Review zur Wirkung von Arbeitszeitverkürzung in Bezug auf die psychische Gesundheit (2020)

    Jansen-Preilowski, Virgilia V.; Maier, Günter W. ; Paruzel, Agnieszka ;

    Zitatform

    Jansen-Preilowski, Virgilia V., Agnieszka Paruzel & Günter W. Maier (2020): Arbeitszeitgestaltung in der digitalisierten Arbeitswelt. Ein systematisches Literatur Review zur Wirkung von Arbeitszeitverkürzung in Bezug auf die psychische Gesundheit. In: Gruppe. Interaktion. Organisation, Jg. 51, H. 3, S. 331-343. DOI:10.1007/s11612-020-00530-0

    Abstract

    "Dieser Beitrag der Zeitschrift Gruppe. Interaktion. Organisation. (GIO) stellt ein systematisches Review zum Zusammenhang der Arbeitszeitverkürzung (bei vollem Gehalt) und psychischen Gesundheit auf der Grundlage vorhandener Studien vor, um Chancen und Risiken besser einschätzen und beurteilen zu können. Die Diskussion über die Verkürzung von Arbeitszeiten wird nicht zuletzt durch die vielfältigen Möglichkeiten der Digitalisierung der Arbeit verstärkt. Die Literatursuche ergab insgesamt 114 Artikel, wovon drei qualitative, neun quantitative Studien und eine Mixed Method Studie in die Analyse aufgenommen wurden. Aus den Ergebnissen wurde deutlich, dass eine verkürzte Arbeitszeit bei gleichbleibendem Lohn zu einer Verringerung von arbeitsbedingten Belastungen bei Beschäftigten beitragen. Die Umsetzung der Verkürzung erfolgte auf drei unterschiedliche Weisen: I. ohne Veränderung der Arbeitsprozesse, II. ohne Veränderung der Arbeitsprozesse, jedoch mit zusätzlichen Beschäftigten oder III. mit einer vorhergehenden Veränderung der Arbeitsprozesse, ohne zusätzliche Angestellte. Zwar gibt es bis dato noch keine allgemeingültige Empfehlung für die Umsetzung in die Praxis, allerdings wird für eine erfolgreiche Umsetzung empfohlen, die Reduktion der Arbeitszeit vorab zu planen und Optimierungsmöglichkeiten für die Ausführung von Tätigkeiten und Arbeitsprozessen zu identifizieren (III.)." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Is thursday the new friday?: The future of working time and hopes for a four-day week (2019)

    Briône, Patrick;

    Zitatform

    Briône, Patrick (2019): Is thursday the new friday? The future of working time and hopes for a four-day week. (Friedrich-Ebert-Stiftung. Study), Berlin, 23 S.

    Abstract

    In letzter Zeit ist das Interesse an einer Verkürzung der Arbeitszeit in Großbritannien enorm gewachsen. Zuletzt schlossen sich die Gewerkschaften sowie die Labour-Partei der Forderung nach einer Vier-Tage-Woche an. Nach einem Jahrzehnt stagnierender Produktivität suchen britische Arbeitgeber nach innovativen Lösungen. Einige Unternehmen haben bereits begonnen, mit der Vier-Tage-Woche zu experimentieren, um das Engagement und Wohlbefinden ihrer Angestellten zu erhöhen und das Phänomen des sog. Präsentismus (das Ableisten überflüssiger Arbeitsstunden) zu verringern. Fallstudien zeigen, dass eine Vier-Tage-Woche in ausgewählten Fällen Vorteile mit sich bringen würde. Jedoch bestehen ernsthafte Hindernisse im Hinblick auf die politische Umsetzung.

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  • Literaturhinweis

    The shorter workweek and worker wellbeing: Evidence from Portugal and France (2019)

    Lepinteur, Anthony ;

    Zitatform

    Lepinteur, Anthony (2019): The shorter workweek and worker wellbeing. Evidence from Portugal and France. In: Labour economics, Jg. 58, H. June, S. 204-220. DOI:10.1016/j.labeco.2018.05.010

    Abstract

    "Using data from the European Community Household Panel, this paper evaluates the impact of the exogenous reductions in weekly working hours induced by reforms implemented in Portugal and France on worker wellbeing. Difference-in-differences estimation results suggest that reduced working hours generated significant and robust increases in job and leisure satisfaction of the workers affected in both countries (from 0.07 to 0.15 standard deviation increases), with the rise in the former mainly being explained by greater satisfaction with working hours and working conditions. Further results suggest that staff representative bodies are important for ensuring that working-time reductions lead to welfare gains." (Author's abstract, © 2019 Elsevier) ((en))

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  • Literaturhinweis

    How Do Women and Men Use Extra Time?: Housework and Childcare after the French 35-Hour Workweek Regulation (2019)

    Pailhé, Ariane ; Souletie, Arthur; Solaz, Anne ;

    Zitatform

    Pailhé, Ariane, Anne Solaz & Arthur Souletie (2019): How Do Women and Men Use Extra Time? Housework and Childcare after the French 35-Hour Workweek Regulation. In: European Sociological Review, Jg. 35, H. 6, S. 807-824. DOI:10.1093/esr/jcz039

    Abstract

    "This paper analyses how and when men and women devote their extra time to childcare and housework by exploiting an exogenous shock in scheduling: the partial implementation of the 35-hour workweek reform in France. Using propensity score matching and the most recent time use survey (INSEE, 2010), we show that time reallocations differ by gender and day of the week. While men dedicate their extra time to performing more housework on weekdays in the form of mainly time-flexible tasks such as repairs or shopping, they do less on weekends. This shift from weekends to weekdays is not observed for women who perform day-to-day tasks that are less transferable. Women spend more time on childcare and reduce multitasking. Overall, task specialization by gender is more pronounced, and this gendered use of similar extra time illustrates that time allocation is not only a question of time availability. In particular, men and women ‘do gender’ at weekends, when performing tasks is more visible to others." (Author's Abstract, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Arbeitszeitverkürzung - gut fürs Klima?: Treibhausgasminderung durch Suffizienzpolitiken im Handlungsfeld "Erwerbsarbeit" (2019)

    Schumacher, Katja; Hünecke, Katja; Fries, Tilman; Steiner, Viktor; Wolff, Franziska; Cludius, Johanna; Postpischil, Rafael;

    Zitatform

    Schumacher, Katja, Franziska Wolff, Johanna Cludius, Tilman Fries, Katja Hünecke, Rafael Postpischil & Viktor Steiner (2019): Arbeitszeitverkürzung - gut fürs Klima? Treibhausgasminderung durch Suffizienzpolitiken im Handlungsfeld "Erwerbsarbeit". (Texte / Umweltbundesamt 2019,105), Dessau-Roßlau, 80 S.

    Abstract

    "Das Verständnis von Arbeit hat sich in den letzten Jahren zunehmend gewandelt. Ziel des vorliegenden Berichts ist es, Effekte einer Erwerbsarbeitszeitreduktion auf Energieverbrauch und Treibhausgasemissionen für Deutschland zu schätzen und Instrumente zur Bewirkung einer Erwerbsarbeitszeitverkürzung zu eruieren. Dafür werden drei Szenarien entwickelt, die sich hinsichtlich der Umsetzung der Arbeitszeitreduktion, einem Lohnausgleich und der Nutzung der zusätzlich zur Verfügung stehenden Zeit unterscheiden. Die Effekte werden mit Hilfe eines Mikrosimulationsmodells auf Basis von Daten aus der Einkommens- und Verbrauchsstichprobe untersucht, die vom Statistischen Bundes-amt zusammen mit den Statistischen Landesämtern erhoben wird. Im Ergebnis wird deutlich, dass der Energieverbrauch und die Emissionen wesentlich vom Einkommen abhängen und weniger mit der Zeitnutzung variieren. Darüber hinaus spielt die die Veränderung der Verkehrsnachfrage eine wichtige Rolle, wenn Arbeitswege durch die Erwerbsarbeitszeitverkürzung entfallen und entsprechend weniger Emissionen anfallen. Die Analyse zeigt, dass Rebound-Effekte Minderungen kompensieren. Im Fokus der Studie stehen auch mögliche Instrumente zur Bewirkung einer Erwerbsarbeitszeitverkürzung. Eine umfassende Recherche ergibt, dass das Thema der Erwerbsarbeitszeitverkürzung aktuell eine gesellschaftliche und politische Renaissance erlebt. Allerdings stehen ökologische Ziele in der Regel nicht im Fokus der Debatte. Tatsächlich stellen wir fest, dass ein Dilemma zwischen einer ökologischen Ausrichtung von Erwerbsarbeitszeitreduzierung und erwartbaren sozialen Folgen besteht. Staatliche Politik kann hier eine wichtige unterstützende Rolle spielen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Tarifrunde 2018: Höhere Löhne und Einstieg in die 28-Stunden-Woche? (2017)

    Lesch, Hagen; Schulten, Thorsten; Haipeter, Thomas ; Spermann, Alexander; Lehndorff, Steffen; Zitzelsberger, Roman; Dulger, Rainer;

    Zitatform

    Lesch, Hagen, Thomas Haipeter, Steffen Lehndorff, Rainer Dulger, Alexander Spermann, Thorsten Schulten & Roman Zitzelsberger (2017): Tarifrunde 2018: Höhere Löhne und Einstieg in die 28-Stunden-Woche? In: Ifo-Schnelldienst, Jg. 70, H. 24, S. 3-21.

    Abstract

    "Die IG Metall will in der kommenden Tarifrunde neben der Forderung nach einer Einkommenserhöhung um 6% die Arbeitszeit wieder zum zentralen Thema machen. Gefordert wird für alle Beschäftigten ein individueller Anspruch auf Reduzierung der wöchentlichen Arbeitszeit auf bis zu 28 Stunden für einen Zeitraum von bis zu zwei Jahren, verbunden mit dem Anspruch, anschließend auf die ursprüngliche Arbeitszeit zurückkehren zu können. Für Personen, die eine solche Arbeitszeitverkürzung nutzen möchten, um im Haushalt Familienangehörige zu pflegen oder Kinder unter 14 Jahren zu betreuen, und für Beschäftigte in Schichtarbeit 'oder anderen gesundheitlich belastenden Arbeitszeitmodellen' soll diese Wahloption mit einem pauschalen Entgeltzuschuss durch den Arbeitgeber kombiniert werden. Ist dieser Vorschlag ein Fortschritt für unsere Arbeitswelt?" (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Arbeitszeiten und Arbeitszeitwünsche: Unterschiede zwischen Mikrozensus und SOEP (2017)

    Rengers, Martina; Holst, Elke; Bringmann, Julia;

    Zitatform

    Rengers, Martina, Julia Bringmann & Elke Holst (2017): Arbeitszeiten und Arbeitszeitwünsche. Unterschiede zwischen Mikrozensus und SOEP. In: Wirtschaft und Statistik H. 4, S. 11-43.

    Abstract

    "Nach Ergebnissen des Mikrozensus hatten im Jahr 2015 gut 2,7 Millionen Erwerbstätige im Alter von 15 bis 74 Jahren den Wunsch nach zusätzlichen Arbeitsstunden, während 1 Million Erwerbstätige weniger arbeiten wollten. Für dasselbe Berichtsjahr ermittelte das DIW Berlin auf Basis des Sozio-oekonomischen Panels knapp 5,3 Millionen Erwerbstätige im Alter von 18 bis 64 Jahren mit Wunsch nach einer Erhöhung und 18,0 Millionen Erwerbstätige mit Wunsch nach einer Reduzierung der Arbeitszeit. In beiden Befragungen wird darauf hingewiesen, dass eine Erhöhung der Arbeitszeit mit einem entsprechenden Verdienstanstieg und eine Reduzierung der Arbeitszeit mit einem entsprechend verringerten Einkommen verbunden sind. Was sind die Gründe für diese vollkommen unterschiedlichen Ergebnisse? Sind relevante Schlüsselfaktoren zur Messung von Arbeitszeiten und Arbeitszeitwünschen zu identifizieren?" (Autorenreferat, © Statistisches Bundesamt, Wiesbaden)

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  • Literaturhinweis

    Anreize für ausgehandelte betriebliche Flexibilität bei der Arbeitszeitgestaltung: Juristische Expertise erstattet im Auftrage des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales (2017)

    Seifert, Achim;

    Zitatform

    Seifert, Achim (2017): Anreize für ausgehandelte betriebliche Flexibilität bei der Arbeitszeitgestaltung. Juristische Expertise erstattet im Auftrage des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales. (Bundesministerium für Arbeit und Soziales. Forschungsbericht 497), Berlin, 41 S.

    Abstract

    "Angesichts neuer technischer Möglichkeiten zum orts- und zeitflexiblen Arbeiten besteht eine zentrale Herausforderung der Arbeitszeitgestaltung darin, die Flexibilisierungsanforderungen der Unternehmen mit den Anliegen von Beschäftigten auszutarieren. Die vorliegende juristische Expertise untersucht, wie der Gesetzgeber Anreize für ausgehandelte betriebliche Flexibilität bei der Arbeitszeitgestaltung setzen kann, die wiederum an Voraussetzungen gebunden ist, um die sozialen Schutzzwecke zu garantieren. Drei Optionen werden in der Expertise vertiefend betrachtet:
    Die Einführung eines Rechts auf befristete Teilzeit
    Die Einführung eines Wahlarbeitszeitmodells
    Die Flexibilisierung des gesetzlichen Arbeitszeitschutzes." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Does a mandatory reduction of standard working hours improve employees' health status? (2017)

    Sánchez, Rafael ;

    Zitatform

    Sánchez, Rafael (2017): Does a mandatory reduction of standard working hours improve employees' health status? In: Industrial relations, Jg. 56, H. 1, S. 3-39. DOI:10.1111/irel.12163

    Abstract

    "Most of the empirical evidence regarding the impact of reductions of standard working hours analyzes its effects on employment outcomes, family life balance, and social networks, but there is no empirical evidence of its effects on health outcomes. This study uses panel data for France and Portugal and exploits the exogenous variation of working hours coming from labor regulation and estimates its impact on health outcomes (from 39 to 35 hours a week and from 44 to 40 hours a week, respectively). Results suggest that the mandatory reduction of standard working hours decreased the working hours of treated individuals (and not the hours of individuals in the control group). Results also suggest that the fact of being treated generated a negative (positive) effect on young males' (females') health in France. No effects on health outcomes were found for Portugal." (Author's abstract, Published by arrangement with John Wiley & Sons) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Working time reductions at the end of the career: do they prolong the time spent in employment? (2015)

    Albanese, Andrea ; Cockx, Bart ; Thuy, Yannick;

    Zitatform

    Albanese, Andrea, Bart Cockx & Yannick Thuy (2015): Working time reductions at the end of the career. Do they prolong the time spent in employment? (IZA discussion paper 9619), Bonn, 51 S.

    Abstract

    "In this paper we study the effects on the survival rate in employment of a scheme that facilitates gradual retirement through working time reductions. We use information on the entire labour market career and other observables to control for selection and take dynamic treatment assignment into account. We also estimate a competing risks model considering different (possibly selective) pathways to early retirement. We find that participation in the scheme initially prolongs employment, as participants keep accumulating full pension rights. However, as participants become eligible for early retirement subsequently, these larger financial incentives induce them to leave the labour force prematurely. These adverse incentives are stronger for individuals who reduce their working time most. After two (four) years for men (women), the positive effects reverse. The more favourable effect for women is likely a consequence of their lower opportunities to enter early retirement. The gradual retirement scheme fails the cost-benefit test." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Evaluating the impact of a working time regulation on capital operating time: the French 35-hour work week experience (2015)

    Gilles, Fabrice;

    Zitatform

    Gilles, Fabrice (2015): Evaluating the impact of a working time regulation on capital operating time. The French 35-hour work week experience. In: Scottish Journal of Political Economy, Jg. 62, H. 2, S. 117-148. DOI:10.1111/sjpe.12067

    Abstract

    "In this article, we evaluate the impact of diminishing weekly working hours on capital operating time using the French 35-hour working week experience. We merge the French survey on Capital Operating Time (COT, Banque de France, Central Bank of France; 1989 - 2004) and administrative Working Time Reduction agreements files (WTR, DARES, French Ministry of Labour; May 2003). We construct shift-work-based capital operating time indicators. Using differences-in-differences econometric models, we show that the implementation of the 35-hour work week did not induce any reduction in COT. Hence, firms increased shift-work to compensate for the decrease in working hours." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Arbeitszeiten in Deutschland: Entwicklungstendenzen und Herausforderungen für eine moderne Arbeitszeitpolitik (2014)

    Absenger, Nadine; Ahlers, Elke; Klenner, Christina; Seifert, Hartmut; Bispinck, Reinhard; Lott, Yvonne ; Kleinknecht, Alfred; Pusch, Toralf ;

    Zitatform

    Absenger, Nadine, Elke Ahlers, Reinhard Bispinck, Alfred Kleinknecht, Christina Klenner, Yvonne Lott, Toralf Pusch & Hartmut Seifert (2014): Arbeitszeiten in Deutschland. Entwicklungstendenzen und Herausforderungen für eine moderne Arbeitszeitpolitik. (WSI-Report 19), Düsseldorf, 76 S.

    Abstract

    "Die Arbeitszeit ist in den beiden letzten Jahrzehnten kürzer, heterogener und flexibler geworden. Von einem einheitlichen Arbeitszeitmuster kann längst nicht mehr die Rede sein. Die Entwicklung zeigt sich auch in der tariflichen Arbeitszeitpolitik: Die Verkürzung der tariflichen Wochenarbeitszeiten seit den 1980er-Jahren wurde begleitet von einer starken Flexibilisierung der Arbeitszeiten; in begrenztem Umfang wurden individuelle Zeitoptionen vereinbart. Eine Reihe von Problemen fordert eine neue Arbeitszeitpolitik heraus: so führen Flexi-Konzepte zu sozialen und gesundheitlichen Belastungen bei den Beschäftigten; die Arbeitszeiten polarisieren sich, zwischen Frauen und Männern besteht eine große Arbeitszeitlücke (Gender Time Gap), die eng mit der beruflichen und sozialen Ungleichheit der Geschlechter verknüpft ist; Arbeitszeiten sind immer schwerer messbar und spielen bei ergebnisorientierter Leistungssteuerung in den Betrieben kaum noch die Rolle einer effektiven Begrenzung der Leistungsverausgabung. Die hier vorliegende komprimierte Bestandsaufnahme auf Basis eigener Forschungsarbeiten und einschlägiger Quellen fasst Trends und Herausforderungen zu ausgewählten Themen der Arbeitszeitentwicklung zusammen und weist auf Reformbedarfe und Gestaltungsansätze hin. Eine moderne Arbeitszeitpolitik muss darauf gerichtet sein, die Zeitsouveränität von Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern zu erhöhen, geschlechtergerechte und lebenslauforientierte Arbeitszeiten zu fördern und Arbeitszeitregelungen durchzusetzen, die von der betrieblichen Leistungspolitik nicht unterlaufen werden. Ohne weitere Arbeitszeitverkürzungen in differenzierten Formen wird nicht nur der Gender Time Gap nicht zu schließen sein; auch die positive Funktion von Arbeitszeitverkürzungen für die Beschäftigungssicherung würde angesichts künftiger Produktivitätssteigerungen verschenkt werden." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Warum eine Arbeitszeitverkürzung sinnvoll ist (2014)

    Flecker, Jörg ; Altreiter, Carina ;

    Zitatform

    Flecker, Jörg & Carina Altreiter (2014): Warum eine Arbeitszeitverkürzung sinnvoll ist. In: Wiso. Wirtschafts- und sozialpolitische Zeitschrift des ISW, Jg. 37, H. 3, S. 15-28.

    Abstract

    "Arbeitszeitverkürzung kann ein wichtiger Beitrag zur Lösung verschiedener aktueller gesellschaftlicher Herausforderungen sein: die sehr hohe Arbeitslosigkeit, die Schwierigkeiten der Vereinbarkeit von Beruf und Familie, die Gefährdungen der Gesundheit durch belastende Arbeitsbedingungen, die Forderung nach einem lebenslangen Lernen, der Bedarf an zivilgesellschaftlichem und politischem Engagement oder die ökologischen Grenzen unseres Wirtschaftssystems. Dieses Zusammentreffen weist der Arbeitszeitpolitik höchste Priorität zu." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    It's a long way from norms to normality: the 35-hour week in France (2014)

    Lehndorff, Steffen;

    Zitatform

    Lehndorff, Steffen (2014): It's a long way from norms to normality. The 35-hour week in France. In: ILR review, Jg. 67, H. 3, S. 838-863. DOI:10.1177/0019793914537453

    Abstract

    "The present overview on existing research addresses the double implication of working-time standards as legal (or contractual) norms, on the one hand, and socially established normality, on the other. Looking primarily at the evidence on die statutory 35-hour week in France, the author discusses the question of how changes in norms as stipulated by law or collective agreements may affect working-time practices in the society. Given the specific institutional and policy tradition of statist intervention in France, a comparison with die effects of the contractual 35-hour week on actual hours in die West German metal industry highlights particular strengths and weaknesses of the French approach. While the empirical evidence underscores the crucial importance of statutory norms and die interaction between governments and social actors, it equally reveals die increasing difficulties to set limits to normal hours for growing shares of the workforce just by setting statutory or collective norms. The transformation of new working-time norms into normality leading to a generalized shorter standard workweek is a long-term social process that requires continual intervention of actors at various levels and must be embedded in agreements both at die workplace and within households." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Auswirkung eines Schichtmodellwechsels bei gleichzeitiger Arbeitszeitreduktion auf Gesundheit und Mitarbeiterzufriedenheit (2014)

    Pfeil, Manuel; Cygan, Daniel; Arlinghaus, Anna; Gärtner, Johannes;

    Zitatform

    Pfeil, Manuel, Daniel Cygan, Johannes Gärtner & Anna Arlinghaus (2014): Auswirkung eines Schichtmodellwechsels bei gleichzeitiger Arbeitszeitreduktion auf Gesundheit und Mitarbeiterzufriedenheit. In: Zeitschrift für Arbeitswissenschaft, Jg. 68, H. 2, S. 73-77.

    Abstract

    "In dieser Arbeit werden Wirkungen eines Schichtmodellwechsels (9 Tage Arbeit 3 Tage frei plus zahlreiche Freischichten auf 6 Tage Arbeit 4 Tage frei plus einige variable Zusatzschichten) für den vollkontinuierlichen Betrieb verbunden mit einer Arbeitszeitreduktion (von 38,5 Stunden auf 34,4 Stunden) bei der voestalpine Stahl GmbH analysiert. Diese Feldstudie wurde durch Nutzung von Sekundärdaten aus den Jahren 2006-2012 durchgeführt. Methodisch wurden Beschäftigte, die durchgängig im bestehenden Modell arbeiteten, mit Beschäftigten verglichen, die anfangs im bestehenden Modell arbeiteten und dann wechselten. Zusammenfassend brachte die Veränderung des Schichtarbeitszeitmodells messbare Verbesserungen hinsichtlich Krankenständen, Mitarbeiterzufriedenheit und Fluktuation." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Arbeitszeitwünsche von Frauen und Männern 2012 (2014)

    Wanger, Susanne ; Weber, Enzo ;

    Zitatform

    Wanger, Susanne & Enzo Weber (2014): Arbeitszeitwünsche von Frauen und Männern 2012. (Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung. Aktuelle Daten und Indikatoren), Nürnberg, 3 S.

    Abstract

    Tatsächliche, vereinbarte und gewünschte Arbeitszeiten nach Geschlecht, Erwerbsform und Altersgruppen. (IAB)

    Beteiligte aus dem IAB

    Wanger, Susanne ; Weber, Enzo ;
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  • Literaturhinweis

    Working time regulation in France from 1996 to 2012 (2013)

    Askenazy, Philippe ;

    Zitatform

    Askenazy, Philippe (2013): Working time regulation in France from 1996 to 2012. In: Cambridge Journal of Economics, Jg. 37, H. 2, S. 323-347. DOI:10.1093/cje/bes084

    Abstract

    "France, which is often seen as an unusual country with a rigid 35-hour working week, has experienced massive changes in its regulation of working time in recent decades, including a progressive removal of 35-hour working week laws. These changes have affected and continue to affect workplace organisation, working conditions, job creation, productivity and wages. The 35-hour working week policy represents a reduction in working time as well as a complex package that restructured French labour law and that opened up a great deal of space for social bargaining. This paper provides a comprehensive analysis of the evolution of working time regulation and its political roots. It discusses the studies evaluating the 35-hour working week and examines some of the basic consequences of reversing this policy since 2002. It also highlights unexplored lines of research on this topic." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    The macroeconomic effects of the 35-h workweek regulation in France (2013)

    Du, Zaichao ; Zhang, Lin ; Yin, Hua ;

    Zitatform

    Du, Zaichao, Hua Yin & Lin Zhang (2013): The macroeconomic effects of the 35-h workweek regulation in France. In: The B.E. Journal of Macroeconomics, Jg. 13, H. 1, S. 1-21. DOI:10.1515/bejm-2012-0073

    Abstract

    "The 35-h workweek regulation, fully adopted in France in 2000, has been one of the most significant regulatory shocks imposed on any large economy. Yet the effects of the regulation remain controversial. In this paper, we evaluate the effects of the 35-h workweek regulation on unemployment and real GDP in France using a counterfactual analysis. We exploit the dependence of unemployment and GDP growth among different economic entities and construct the counterfactuals using data from countries other than France. We find that the 35-h workweek regulation reduced France's annual unemployment rate by 1.58% and raised the real GDP by 1.36% from 2000 to 2007." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Arbeitszeitverkürzung für Weiterbildung im Spiegel betrieblicher Einschätzung (2013)

    Lott, Margit;

    Zitatform

    Lott, Margit (2013): Arbeitszeitverkürzung für Weiterbildung im Spiegel betrieblicher Einschätzung. In: WSI-Mitteilungen, Jg. 66, H. 4, S. 255-263., 2013-04-25. DOI:10.5771/0342-300X-2013-4-255

    Abstract

    "Der Beitrag präsentiert die Ergebnisse zweier repräsentativer Betriebsbefragungen, die das IAB (Institut für Arbeitsmarkt und Berufsforschung) zum Thema 'Arbeitszeitverkürzung für längere Weiterbildung' durchgeführt hat. Dabei liegt der Schwerpunkt auf der Darstellung von binomialen Probit-Schätzungen, die Aufschluss darüber geben sollen, wie betriebliche Strukturmerkmale die Beurteilung von längerfristigen Weiterbildungsmaßnahmen und auch die Bereitschaft, dafür Kosten zu übernehmen, beeinflussen. Signifikante Effekte zeigen sich bei der Betriebsgröße und bei einigen Wirtschaftszweigen, aber auch bei Betrieben, die steigende Beschäftigtenzahlen erwarten. Die Erhebungen zeichnen ein insgesamt positives Stimmungsbild für verkürzte Arbeitszeiten zugunsten längerer Weiterbildungsmaßnahmen, das jedoch nur zum Teil durch betriebliche Strukturmerkmale bestimmt ist." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Der Skandal der Massenarbeitslosigkeit (2013)

    Massarrat, Mohssen;

    Zitatform

    Massarrat, Mohssen (2013): Der Skandal der Massenarbeitslosigkeit. In: Blätter für deutsche und internationale Politik H. 10, S. 29-33.

    Abstract

    Der Autor setzt sich mit dem 'angeblichen Jobwunder' in Deutschland auseinander, welches seiner Meinung nach vor allem daraus resultiert, 'dass Millionen Vollzeitjobs verloren gingen und stattdessen Teilzeitjobs und geringfügige Beschäftigungen geschaffen wurden, von denen sich die Betroffenen nicht einmal ernähren können'. Er stellt weiterhin fest, dass die seit Jahren anhaltende Umverteilung von Arbeits- zu Kapitaleinkommen dazu geführt hat, 'dass die soziale Spaltung in Deutschland in den letzten zwei Dekaden tiefer, flächendeckender und differenzierter geworden ist'. Hinzu kommt die ständige Verdichtung der Arbeit mit gravierenden Folgen für die Gesundheit der Arbeitnehmer. Die Angst vor drohender Arbeitslosigkeit dominiert ihr Leben. Als eine wesentliche Ursache für die skizzierten Entwicklungen betrachtet der Autor das Versagen der Gewerkschaften. Für die Zukunft plädiert er für eine kollektive Arbeitszeitverkürzung als 'Alternative für die Gewerkschaften, um durch Vollbeschäftigung ihre Stärke und Gestaltungskraft zurückzugewinnen'. (IAB)

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