Arbeitszufriedenheit
Zufriedene Mitarbeiter*innen sind produktiver, seltener krank und verursachen geringere Sozialkosten. Arbeitszufriedenheit hat aber nicht nur Vorteile für Betriebe. Das Wohlbefinden am Arbeitsplatz ist auch ein wichtiger Indikator für die Qualität der Arbeit selbst. Doch was ist überhaupt Arbeitszufriedenheit? Wie wird sie gemessen? Welche Faktoren und Prozesse fördern, welche schränken sie ein?
Das Thema Arbeitszufriedenheit steht seit Jahrzehnten im Mittelpunkt kritischer wissenschaftlicher Auseinandersetzungen. Die Infoplattform gibt einen Überblick über aktuelle Arbeiten und ausgewählte ältere Publikationen zu theoretischen Ansätzen und empirischen Resultaten der Arbeitszufriedenheitsforschung.
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Literaturhinweis
Arbeit auf Abruf, Rufbereitschaft und Bereitschaftsdienst: Wenn die Arbeit ruft (2018)
Zitatform
Hank, Eva & Jens Stegmaier (2018): Arbeit auf Abruf, Rufbereitschaft und Bereitschaftsdienst: Wenn die Arbeit ruft. (IAB-Kurzbericht 14/2018), Nürnberg, 11 S.
Abstract
"Fragen der Arbeitszeit und ihrer Flexibilität werden seit einiger Zeit wieder vermehrt diskutiert. Während Arbeitgeber die Bedeutung eines flexiblen Personaleinsatzes für die Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen betonen, hebt die Arbeitnehmerseite hervor, dass die Kontrolle über flexible Arbeitszeitmodelle nicht einseitig bei den Arbeitgebern liegen darf. In diesem Zusammenhang rückte Arbeit auf Abruf - bei der Arbeitgeber und Arbeitnehmer lediglich die Dauer, nicht aber die Lage der Arbeitszeit vereinbaren - in den Fokus der Diskussion. In dem Kurzbericht wird zunächst die Verbreitung unterschiedlicher Formen von 'Rufarbeit' untersucht: Arbeit auf Abruf, Rufbereitschaft und Bereitschaftsdienst. Der Fokus liegt dann auf den Determinanten und möglichen Folgen dieser Arbeitsformen und abschließend werden aktuelle Änderungsvorhaben der Bundesregierung betrachtet, die Arbeit auf Abruf in ihren Koalitionsvertrag aufgenommen hat." (Autorenreferat, IAB-Doku)
Weiterführende Informationen
- Anteil der Beschäftigten in Rufarbeit nach Berufssegmenten
- Anteil der Beschäftigten in Rufarbeit nach Branche
- Anteil der Beschäftigten in Rufarbeit nach Beschäftigtenstatus
- Anteil der Beschäftigten in Rufarbeit nach Existenz eines Betriebsrats
- Anteil der Beschäftigten in Rufarbeit nach Unternehmensgröße
- Anteil der Beschäftigten in Rufarbeit nach Tarifbindung des Unternehmens
- Anteil der Beschäftigten in Rufarbeit
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Literaturhinweis
Does telework stress employees out?: a study on working at home and subjective well-being for wage/salary workers (2018)
Zitatform
Song, Younghwan & Jia Gao (2018): Does telework stress employees out? A study on working at home and subjective well-being for wage/salary workers. (IZA discussion paper 11993), Bonn, 28 S.
Abstract
"Using data from the 2010, 2012, and 2013 American Time Use Survey Well-Being Modules, this paper examines how subjective well-being (SWB) varies between working at home and working in the workplace among wage/salary workers. Both OLS and individual fixed-effects models are employed for estimation, and the results are largely consistent. In general, we find that working at home is associated with a lower level of net affect and a higher probability of having unpleasant feelings relative to working in the workplace. We further decompose homeworking into telework and bringing work home and find that the effect of SWB varies by types of homeworking. In comparison with working in the workplace, telework increases stress in both samples of weekdays and weekends/holidays, and it also reduces net affect and increases unpleasantness in the sample of weekends/ holidays. In contrast, bringing work home on weekdays results in a lower level of net affect due to less happiness received. The only positive effect of homeworking we discover is that telework reduces tiredness on weekdays. As to the existence of gender difference in the effect of homeworking, our OLS results show that working at home is associated with positive affections for males but negative affections for females. However, fixedeffects models suggest that both males and females feel more stressed when teleworking, indicating the existence of individual heterogeneity." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Arbeitsqualität und wirtschaftlicher Erfolg: Längsschnittstudie in deutschen Betrieben. Endbericht (2018)
Wolter, Stefanie ; Sliwka, Dirk ; Laske, Katharina; Butschek, Sebastian; Mackeben, Jan ; Grunau, Philipp ; Scheuring, Sonja ; Steffes, Susanne; Petters, Lea; Maier, Patrick ; Kampkötter, Patrick ; Arnold, Daniel;Zitatform
Wolter, Stefanie, Philipp Grunau, Jan Mackeben, Sonja Scheuring, Susanne Steffes, Daniel Arnold, Dirk Sliwka, Sebastian Butschek, Katharina Laske, Lea Petters, Patrick Kampkötter & Patrick Maier (2018): Arbeitsqualität und wirtschaftlicher Erfolg. Längsschnittstudie in deutschen Betrieben. Endbericht. (Bundesministerium für Arbeit und Soziales. Forschungsbericht 505), Berlin, 111 S.
Abstract
"Das Projekt 'Arbeitsqualität und wirtschaftlicher Erfolg' wurde 2012 gemeinsam vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales und dem Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) initiiert, um detaillierte Längsschnittinformationen von Betrieben und deren Beschäftigten zu Personalarbeit, Arbeitsqualität und Unternehmenskultur zu erheben und auszuwerten. Durchgeführt wurde das Projekt vom IAB, den Universitäten Köln und Tübingen sowie dem Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW). Im Rahmen dieser Panel-Studie wurden in drei Befragungswellen Informationen von Betrieben und Beschäftigten erhoben, diese stehen als Linked Personnel Panel (LPP) für die Auswertung zu Verfügung. Für die Beratung zur Gestaltung und die Durchführung der Befragung waren Kantar Public (ehemals TNS Infratest) für die Betriebe und das infas Institut für angewandte Sozialwissenschaft für die Beschäftigten federführend verantwortlich. Dieser Endbericht fasst alle wesentlichen Projektarbeiten zusammen und gliedert sich wie folgt: Im Anschluss an diese Einleitung erfolgt in Kapitel 0 zunächst - getrennt nach Betriebs- und Beschäftigtenbefragung - eine Darstellung des methodischen Vorgehens. Zusätzlich werden hier ausgewählte Kennzahlen aufgeführt und Ausschöpfungsresultate präsentiert. Kapitel 3 fasst die Ergebnisse der bisherigen Forschungsarbeiten zusammen. Anschließend folgen die inhaltlichen Schwerpunkte zu den Themen Altersdiversität im Betrieb (Kapitel 4) und Arbeitszeit (Kapitel 5). Kapitel 6 fasst den Bericht zusammen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
Weiterführende Informationen
Hier finden Sie den ersten Zwischenbericht. -
Literaturhinweis
Are you happy while you work? (2017)
Zitatform
Bryson, Alex & George MacKerron (2017): Are you happy while you work? In: The economic journal, Jg. 127, H. 599, S. 106-125. DOI:10.1111/ecoj.12269
Abstract
"Using a new data source permitting individuals to record their well-being via a smartphone, we explore within-person variance in individuals' well-being measured momentarily at random points in time. We find paid work is ranked lower than any of the other 39 activities individuals can report engaging in, with the exception of being sick in bed. Precisely how unhappy one is while working varies significantly with where you work; whether you are combining work with other activities; whether you are alone or with others; and the time of day or night you are working." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Bedeutet hohe Arbeitszufriedenheit, dass die Arbeitsbedingungen gut sind? (2017)
Hofbauer, Reinhard; Schwingsmehl, Michael;Zitatform
Hofbauer, Reinhard & Michael Schwingsmehl (2017): Bedeutet hohe Arbeitszufriedenheit, dass die Arbeitsbedingungen gut sind? In: Momentum Quarterly, Jg. 6, H. 2, S. 85-106. DOI:10.15203/momentumquarterly.vol6.no2.p85-106
Abstract
"Die Qualität des Arbeitslebens ist eine wichtige Dimension der Lebensqualität und findet in vielen modernen Wohlfahrtsmaßen Berücksichtigung. Sowohl objektive als auch subjektive Indikatoren kommen bei der Messung der Arbeitsplatzqualität zur Anwendung. Anhand von Daten einer Bevölkerungsbefragung wird gezeigt, dass von hoher Arbeitszufriedenheit, die mittels Single-Item-Fragen gemessen wird, nicht einfach auf gute Arbeitsbedingungen geschlossen werden kann. Arbeitszufriedenheit erweist sich als komplexes Konstrukt, in dem Adaptions- und Vergleichsprozesse eine wichtige Rolle spielen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
The effects of flexible work practices on employee attitudes: evidence from a large-scale panel study in Germany (2017)
Zitatform
Kröll, Claudia & Stephan Nüesch (2017): The effects of flexible work practices on employee attitudes. Evidence from a large-scale panel study in Germany. (SOEPpapers on multidisciplinary panel data research at DIW Berlin 906), Berlin, 29 S.
Abstract
"We explore the effects of flexible work practices (FWPs) on the work attitudes (job satisfaction and turnover intention) and non-work attitudes (leisure satisfaction and perceived health) of employees based on representative large-scale German panel data. Because unobserved individual characteristics can easily act as confounders, we estimate both pooled ordinary least squares models and individual fixed-effects models. Controlling for time-constant individual heterogeneity, we find that the three considered FWPs - flexitime, sabbaticals, and working from home - significantly increase job satisfaction and that sabbaticals and working from home (but not flexitime) significantly decrease turnover intention. In addition, sabbaticals but not flexitime or working from home significantly increase leisure satisfaction. The effects of FWPs on health are mostly weak and statistically insignificant. Models that do not control for such individual heterogeneity either underestimate the positive effects of FWPs or find detrimental effects. Our findings indicate that organizations in Germany can increase job satisfaction and decrease employee turnover intention by offering FWPs." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Arbeitszeitdiskrepanzen mindern Zufriedenheit mit Arbeit und Gesundheit (2017)
Zitatform
Matiaske, Wenzel, Tanja Schmidt, Hartmut Seifert & Verena Tobsch (2017): Arbeitszeitdiskrepanzen mindern Zufriedenheit mit Arbeit und Gesundheit. In: WSI-Mitteilungen, Jg. 70, H. 4, S. 287-295. DOI:10.5771/0342-300X-2017-4-287
Abstract
"Im Mittelpunkt dieser Studie stehen die Wirkungen von Arbeitszeitdiskrepanzen, definiert als Differenz von gewünschter und tatsächlicher Arbeitszeit, auf zentrale Dimensionen der work-life-balance. Ausgehend von stresstheoretischen Überlegungen wird auf der empirischen Basis des Sozio-ökonomischen Panels (SOEP) gezeigt, dass Arbeitszeitdiskrepanzen mit geringerer Arbeits- und Gesundheitszufriedenheit einhergehen. Ferner diskutiert der Beitrag Implikationen für die Forschung zu und die Handhabung von Über- bzw. Unterbeschäftigung." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Positive Effekte des Mindestlohns auf Arbeitsplatzqualität und Arbeitszufriedenheit (2017)
Zitatform
Pusch, Toralf & Miriam Rehm (2017): Positive Effekte des Mindestlohns auf Arbeitsplatzqualität und Arbeitszufriedenheit. In: Wirtschaftsdienst, Jg. 97, H. 6, S. 409-414. DOI:10.1007/s10273-017-2152-z
Abstract
"Über den Zusammenhang zwischen Mindestlöhnen und Änderungen bei der Arbeitsplatzqualität ist bisher wenig bekannt. Nach der Mindestlohneinführung in Deutschland stieg die Arbeitsplatzzufriedenheit insgesamt. Neben höheren Stunden- und Bruttolöhnen und verringerten Arbeitszeiten gibt es als möglichen Grund auch eine arbeitsorganisatorische Aufwertung der Arbeitsplätze. Bei bestehenden Beschäftigungsverhältnissen konnten Hinweise auf Verbesserungen beim Betriebsklima und einer mehr auf Mitarbeitermotivation setzenden Personalführung festgestellt werden. Zusammen mit der verbesserten Vereinbarkeit der Arbeit mit dem Privatleben sind diese Aspekte für die gestiegene Zufriedenheit bedeutender als die (ebenfalls höhere) Lohnzufriedenheit.
Der Beitrag basiert auf einem umfangreicheren Artikel für das im Herbst 2017 erscheinende Schwerpunktheft 'Mindestlöhne in Deutschland -- Erfahrungen und Analysen' der WSI-Mitteilungen, Nr. 7/2017." (Autorenreferat, © Springer-Verlag) -
Literaturhinweis
What makes employees satisfied with their working time?: The role of working hours, time-sovereignty and working conditions for working time and job satisfaction (2017)
Zitatform
Wanger, Susanne (2017): What makes employees satisfied with their working time? The role of working hours, time-sovereignty and working conditions for working time and job satisfaction. (IAB-Discussion Paper 20/2017), Nürnberg, 40 S.
Abstract
"Die Arbeitszeit und ihre Ausgestaltung sind Kernelemente von Arbeitsbedingungen und geben den Rahmen vor, der Beschäftigten für die Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben zur Verfügung steht. Wir analysieren auf Basis der BiBB/BAuA-Erwerbstätigenbefragung die Zufriedenheit von Beschäftigten mit ihrer Arbeitszeit und welche Bestimmungsfaktoren diese erhöht bzw. verschlechtert. Die Ergebnisse der Ordered-Logit-Modelle zeigen, dass das Zufriedenheitslevel deutlich höher liegt, wenn Beschäftigte über eine hohe individuelle Zeitsouveränität verfügen und die Lage ihrer Arbeitszeit beeinflussen und mitgestalten können. Auch vorteilhafte Arbeitsbedingungen und -anforderungen mit einem geringen Maß an Stress, Unsicherheit und psychischen Druck erhöhen das Maß an Zufriedenheit, während atypische Arbeitszeitregelungen wie unbezahlte Überstunden, Schicht- und Wochenendarbeit sowie eine hohe Arbeitsintensität die Arbeitszeitzufriedenheit reduzieren." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Employee satisfaction and use of flexible working arrangements (2017)
Zitatform
Wheatley, Daniel (2017): Employee satisfaction and use of flexible working arrangements. In: Work, employment and society, Jg. 31, H. 4, S. 567-585. DOI:10.1177/0950017016631447
Abstract
"This article considers the impact of flexible working arrangements (FWAs), using the British Household Panel Survey and Understanding Society, 2001 - 10/11. Results of panel logit, ANCOVA and change-score analysis are indicative of positive impacts from use of a number of FWAs, including homeworking having positive effects for men and women on job and leisure satisfaction. However, findings reveal gaps in availability and use of FWAs, and highlight the gendered nature of flexible employment. Flexi-time, the most common FWA among men, has positive effects as it facilitates management of household responsibilities while maintaining full-time employment. Part-time and homeworking are also positive, consistent with men using FWAs with a greater degree of choice. Women more often are constrained in their use of FWAs, often into working reduced hours. Consequently, FWAs have negative impacts for some women, on job (part-time when used for extended periods, flexi-time), leisure (job-share, flexi-time) and life satisfaction (job-share)." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Arbeitsqualität in Zeitarbeitsverhältnissen: Abschlussbericht (2017)
Zitatform
(2017): Arbeitsqualität in Zeitarbeitsverhältnissen. Abschlussbericht. (Bundesministerium für Arbeit und Soziales. Forschungsbericht 486), Berlin, 313 S.
Abstract
"Der vorliegende Projektbericht bietet eine umfassende Analyse zur Arbeitszufriedenheit und Arbeitsqualität in der Zeitarbeit, sowie potenzieller Einflussfaktoren und damit Anforderungen an das Personalmanagement auf dem betrachteten Teilarbeitsmarkt. Von besonderem Interesse sind hierbei die betrieblichen Strukturmerkmale und Vorgehensweisen bei der Gestaltung des Verleihprozesses und des Personalmanagements in der Zeitarbeit sowie mögliche betriebliche Ansatzpunkte zur Verbesserung der Arbeitsbedingungen sowie der Arbeitszufriedenheit und Arbeitsqualität.
Die empirische Grundlage der Untersuchung bildete die kombinierte Auswertung qualitativer Fallstudien, eigener repräsentativer Befragungen unter Zeitarbeitsbetrieben und Zeitarbeitnehmern/-innen sowie zentraler Ergebnisse zweier weiterer Erhebungen, die ebenfalls im Auftrag des BMAS zu verschiedenen Aspekten der Arbeitsqualität durchgeführt wurden." (Autorenreferat, IAB-Doku) -
Literaturhinweis
Befragung von Betrieben und Beschäftigten: Mehr Zufriedenheit und Engagement in Betrieben mit guter Personalpolitik (2016)
Zitatform
Wolter, Stefanie, Sandra Broszeit, Corinna Frodermann, Philipp Grunau & Lutz Bellmann (2016): Befragung von Betrieben und Beschäftigten: Mehr Zufriedenheit und Engagement in Betrieben mit guter Personalpolitik. (IAB-Kurzbericht 16/2016), Nürnberg, 6 S.
Abstract
"Betriebe in Deutschland sind angesichts der Konkurrenz um Fachkräfte zunehmend herausgefordert, ihren Beschäftigten ein hohes Maß an guten Arbeitsbedingungen zu bieten. Die wahrgenommene Arbeitsqualität ist ein Zeichen von Arbeitgeberattraktivität und hängt stark mit guter Personalführung zusammen. In dem Kurzbericht wird unter anderem die Verbreitung von Arbeitsbelastungen wie starker Termindruck, Informationsflut, unangenehme Umgebungsbedingungen und körperliche Anstrengungen am Arbeitsplatz untersucht. Die Ergebnisse zeigen, dass Betriebe, die Personalpolitik klug einsetzen, engagiertere und zufriedenere Beschäftigte haben." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
The relationship between employment quality and work-related well-being in the European Labor Force (2015)
Zitatform
Aerden, Karen van, Guy Moors, Katia Levecque & Christophe Vanroelen (2015): The relationship between employment quality and work-related well-being in the European Labor Force. In: Journal of vocational behavior, Jg. 86, H. February, S. 66-76. DOI:10.1016/j.jvb.2014.11.001
Abstract
"In this article, data from the 2005 European Working Conditions Survey are used to examine the relationship between contemporary employment arrangements and the work-related well-being of European employees. By means of a Latent Class Cluster Analysis, several features of the employment conditions and relations characterizing jobs are combined in a typology of five employment arrangements: SER-like, instrumental, precarious unsustainable, precarious intensive and portfolio jobs. These job types show clear relationships with separate indicators of job satisfaction, perceived safety climate and the ability to stay in employment, as well as with an overall indicator for work-related well-being. The findings from this multifaceted approach towards employment quality raise questions about the long-term sustainability of highly flexible and de-standardized employment arrangements." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Bedeutung der Arbeit: Ergebnisse der Befragung (2015)
Gaspar, Claudia; Bartels, Marc; Hollmann, Detlef; Kebbedies, Sarah;Zitatform
Gaspar, Claudia & Detlef Hollmann (2015): Bedeutung der Arbeit. Ergebnisse der Befragung. Gütersloh, 16 S.
Abstract
"Unsere Arbeitswelt befindet sich im Wandel. Megatrends wie der Demografische Wandel, Digitalisierung, der zunehmende globale Wettbewerb, Individualisierung sowie neue Kommunikations- und Produktionsprozesse sind nicht nur eine Herausforderung für die Gesellschaft insgesamt, sondern wirken sich auch unmittelbar auf unsere Arbeitswelt aus. Doch wie sehen die deutschen Erwerbstätigen die Berufswelt und welchen Stellenwert nimmt Arbeit in ihrem Leben ein?" (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Arbeitsqualität aus der Sicht von jungen Beschäftigten: 6. Sonderauswertung zum DGB-Index Gute Arbeit (2015)
Gerdes, Johann; Wagner, Alexandra;Zitatform
Gerdes, Johann & Alexandra Wagner (2015): Arbeitsqualität aus der Sicht von jungen Beschäftigten. 6. Sonderauswertung zum DGB-Index Gute Arbeit. Berlin, 35 S.
Abstract
"Einen sicheren Arbeitsplatz haben, sich mit eigenen Ideen einbringen und einer sinnvollen Aufgabe nachgehen: So wünschen sich junge Menschen ihren Job. Die Realität sieht oft anders aus: Viele arbeiten befristet, machen regelmäßig Überstunden und stehen stark unter Druck. Das zeigt eine repräsentative Studie zur Arbeitsqualität bei jungen Menschen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Workplace job satisfaction in Britain: evidence from linked employer-employee data (2015)
Zitatform
Haile, Getinet Astatike (2015): Workplace job satisfaction in Britain. Evidence from linked employer-employee data. In: Labour, Jg. 29, H. 3, S. 225-242. DOI:10.1111/labr.12054
Abstract
"The paper examines the nature of workplace job satisfaction in Britain using an 'overall' and domain-specific job satisfaction outcomes from linked employer - employee data. A measure of aggregate job satisfaction alone might mask domain-specific differences in satisfaction, something the combined approach in this paper addresses. As well as controlling for a rich set of correlates on employees and their workplaces, the paper deploys alternative empirical models that account for employee- and workplace-level unobserved heterogeneity. The paper reports interesting results on the link between job satisfaction and observed as well as unobserved characteristics of employees and their workplaces." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Perceived flexibility requirements: exploring mediating mechanisms in positive and negative effects on worker well-being (2015)
Hoge, Thomas;Zitatform
Hoge, Thomas (2015): Perceived flexibility requirements. Exploring mediating mechanisms in positive and negative effects on worker well-being. In: Economic and Industrial Democracy, Jg. 36, H. 3, S. 407-430. DOI:10.1177/0143831X13511274
Abstract
"Based upon the interdisciplinary literature on organizational flexibility, the study investigates positive and negative effects of perceived flexibility requirements (PFR) on worker well-being. The authors define PFR as perceived expectations conveyed by the organization to its employees, regarding self-directed behavior related to flexibility and efficiency in organizational practices; their content can refer to (1) task fulfillment, (2) career development, (3) learning, and (4) working time. Based on a heterogeneous sample of N = 931 employees, the authors tested a structural equation model, in which time pressure, work - family conflict, and personal initiative mediated between PFR and strain. Negative effects on well-being were most pronounced for PFR with regard to working time and mediated via time pressure and work - family conflict. PFR related to task fulfillment had both negative and positive effects via time pressure, but also stimulating employee initiative. The other two dimensions of PFR explained only small amounts of additional variance in dependent variables." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Macht Wochenendarbeit unzufrieden? (2015)
Zitatform
Metzing, Maria & David Richter (2015): Macht Wochenendarbeit unzufrieden? In: DIW-Wochenbericht, Jg. 82, H. 50, S. 1183-1188.
Abstract
"Mehr als 40 Prozent der Erwerbstätigen in Deutschland arbeiten nicht nur von Montag bis Freitag, sondern auch an Samstagen, ein Viertel geht sogar sonntags regelmäßig zur Arbeit. Zwischen 1996 und 2014 ist der Anteil derjenigen, die am Wochenende arbeiten, leicht gestiegen. Wie sich das Arbeiten am Wochenende auf die Schlaf- und Lebenszufriedenheit der Betroffenen auswirkt, ist indes wenig bekannt. Die vorliegenden Analysen zeigen, dass Personen, die am Wochenende arbeiten, im Durchschnitt eine geringere Gesundheits-, Familien- und Schlafzufriedenheit haben und auch mit ihrem Leben insgesamt unzufriedener sind als Personen, die samstags und/oder sonntags nicht arbeiten. Ausschlaggebend dafür ist aber nicht die Wochenendarbeit als solche. Betrachtet man Personen, die zunächst nicht am Wochenende arbeiten und dann zur Wochenendarbeit wechseln, zeigt sich, dass sich ihre Zufriedenheit in den meisten Bereichen nicht ändert; lediglich die Arbeitszufriedenheit sinkt bei einem Wechsel zur Sonntagsarbeit leicht." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Gewünschte und erlebte Arbeitsqualität: Die Arbeitssituation in deutschen Unternehmen aus Sicht der Beschäftigten (2015)
Nübling, Matthias; Schröder, Helmut ; Laß, Inga ; Lincke, Hans-Joachim; Knerr, Petra; Gerlach, Irene;Zitatform
Nübling, Matthias, Hans-Joachim Lincke, Helmut Schröder, Petra Knerr, Irene Gerlach & Inga Laß (2015): Gewünschte und erlebte Arbeitsqualität. Die Arbeitssituation in deutschen Unternehmen aus Sicht der Beschäftigten. (Monitor), Berlin, 39 S.
Abstract
"Gute Arbeitsbedingungen sind entscheidend, sowohl für die Zufriedenheit der Beschäftigten als auch für die Qualität der hergestellten Produkte und der erbrachten Dienstleistungen. Doch worauf legen Beschäftigte besonderen Wert? Und wie weit liegen Wunsch und Wirklichkeit bei der individuell empfundenen Qualität der Arbeit auseinander? Wo liegen Ansatzpunkte für die Verbesserung der Arbeitsbedingungen und die Gestaltung einer Kultur guter Arbeit? Diese und weitere Fragen beantwortet die Studie 'Gewünschte und erlebte Arbeitsqualität', deren zentrale Ergebnisse in diesem Monitor zusammengefasst sind. Als repräsentative Befragung von Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern bietet die Studie ein umfassendes Bild der aktuellen Arbeitssituation in deutschen Unternehmen.
Die Ergebnisse sollen dazu beitragen, Handlungsfelder zur Verbesserung der Arbeitsqualität in Deutschland aufzuzeigen, und Unternehmen Hinweise geben, wie sie qualifiziertes Personal auch in Zeiten des Fachkräftemangels durch gute und gesunde Arbeitsbedingungen langfristig an sich binden können." (Autorenreferat, IAB-Doku) -
Literaturhinweis
Causal linkages between work and life satisfaction and their determinants in a structural VAR approach (2014)
Zitatform
Coada, Alex & Martin Binder (2014): Causal linkages between work and life satisfaction and their determinants in a structural VAR approach. In: Economics letters, Jg. 124, H. 2, S. 263-268. DOI:10.1016/j.econlet.2014.05.021
Abstract
"Work and life satisfaction depend on a number of pecuniary and non-pecuniary factors at the workplace and determine these in turn. We analyze these causal linkages using a structural vector autoregression approach for a German sample of the working populace from 1984 to 2008, finding that workplace autonomy plays an important causal role in determining well-being." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
