Arbeitsbedingungen und Gesundheit von Beschäftigten
Der Zusammenhang von Arbeitsbedingungen bzw. Arbeitsbelastungen und der Gesundheit von Beschäftigten erhält durch die demografische Entwicklung, Digitalisierung und Klimawandel neues Gewicht. Wie muss Arbeit gestaltet sein, damit die Beschäftigten langfristig und gesund erwerbstätig sein können?
Dieses Themendossier dokumentiert die Ergebnisse empirischer Forschung der letzten Jahre.
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Literaturhinweis
Wirksamkeit und Nutzen betrieblicher Prävention (2015)
Zitatform
Bräunig, Dietmar, Jessy Haupt, Thomas Kohstall, Ina Kramer, Claudia Pieper & Sarah Schröer (2015): Wirksamkeit und Nutzen betrieblicher Prävention. (IGA-Report 28), Berlin, 127 S.
Abstract
"Teil I des iga.Reports stellt in einer aktualisierten Literaturschau die wissenschaftliche Evidenz für die Wirksamkeit und den Nutzen von Maßnahmen der betrieblichen Gesundheitsförderung (BGF) und Prävention zusammen. Hierfür wurde deutsch- und englischsprachige wissenschaftliche Literatur aus den Jahren 2006 bis 2012 herangezogen und systematisch ausgewertet. Bei den Maßnahmen, mit denen die Entstehung von Krankheiten am Arbeitsplatz vermieden oder ein gesundheitsförderliches Umfeld geschaffen werden soll, unterscheidet der Report zwischen Programmen zur Förderung physischer Aktivität, gesunder Ernährung, zur Nikotinentwöhnung und Tabakkontrolle, zur Alkoholprävention und Programmen zur Gewichtskontrolle. Zudem werden sogenannte Mehrkomponenten-Programme, die verschiedene präventive Maßnahmen zusammenführen und partizipative ergonomische Maßnahmen, bei denen die Teilnehmenden weitgehend in die Vorbereitung und Durchführung der Maßnahmen einbezogen werden, beleuchtet. Teil II des Reportes betrachtet in Erweiterung der beiden Vorgänger-Reporte (iga.Report 13 und iga.Report3) erstmals auch die Wirtschaftlichkeit und die Wirksamkeit des betrieblichen Arbeitsschutzes. Ein Vergleich ausgewählter Veröffentlichungen der Jahre 2006 bis 2012 gibt einen ersten Überblick über die Studienlage." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Neue Anforderungen und Belastungen durch digitale und mobile Technologien (2015)
Carstensen, Tanja;Zitatform
Carstensen, Tanja (2015): Neue Anforderungen und Belastungen durch digitale und mobile Technologien. In: WSI-Mitteilungen, Jg. 68, H. 3, S. 187-193. DOI:10.5771/0342-300X-2015-3-187
Abstract
"Erwerbsarbeit hat sich in den vergangenen Jahren nicht zuletzt durch die Verbreitung von digitalen und mobilen Informations- und Kommunikationstechnologien grundlegend verändert. Zentrale Entwicklungen waren dabei die Durchsetzung von Computern, Internet und Social Media, Mobiltelefonen, Smartphones, Laptops und Tablets im Arbeitsprozess. Der Beitrag sondiert exemplarisch verschiedene Problemfelder, Anforderungen und Belastungen, die durch den Einsatz und die Nutzung digitaler und mobiler Technologien entstanden sind (u.a. Entgrenzung, Prekarisierung und Crowdwork, ergonomische Defizite, Arbeitsverdichtung, diffuse und widersprüchliche Erwartungen, Selbstdarstellungsanforderungen) und diskutiert diese hinsichtlich ihrer Herausforderungen für den Arbeits- und Gesundheitsschutz." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Demografischer Wandel in der Erwerbsarbeit: Risiken und Potentiale alternder Belegschaften (2015)
Frerichs, Frerich;Zitatform
Frerichs, Frerich (2015): Demografischer Wandel in der Erwerbsarbeit. Risiken und Potentiale alternder Belegschaften. In: Journal for labour market research, Jg. 48, H. 3, S. 203-216. DOI:10.1007/s12651-014-0171-4
Abstract
"Der Beitrag analysiert vor dem Hintergrund des demografischen Wandels in der Erwerbsarbeit, welche Herausforderungen sich für eine produktive Nutzung alternder Belegschaften und die Förderung der Arbeitsfähigkeit älterer Arbeitnehmer im Betrieb stellen. Hierzu wird vor allem der Einfluss der Arbeitsbedingungen auf die Entwicklung der altersspezifischen Leistungsfähigkeit in den drei zentralen Feldern der Gesundheit, der Qualifikation und der Motivation herausgearbeitet. Die gegebenen Risiken und Chancen in der Entwicklung der Leistungsfähigkeit werden erklärend eingebunden in betriebliche Strategien der Humanressourcennutzung im Sinne von Produktionsregimen. Als handlungsleitend für eine Verbesserung der Leistungsfähigkeit wird ein System des Alternsmanagements dargestellt, das zum einen erwerbsbiografisch ausgerichtet ist und zum anderen eine integrative Betrachtungsweise der zentralen Handlungsfelder in der Arbeits- und Laufbahngestaltung, der Gesundheitsförderung und der betrieblichen Weiterbildung anstrebt. Im Ausblick wird deutlich gemacht, dass zur Umsetzung dieses Handlungsansatzes nicht nur die betrieblichen Rahmenbedingungen stärker berücksichtigt werden müssen, sondern auch die akteursbezogene Perspektive - z. B. in Form tarifvertraglicher Aushandlungsprozesse - gestärkt werden muss." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Krankenstand und Präsentismus als betriebliche Gesundheitsindikatoren (2015)
Zitatform
Gerich, Joachim (2015): Krankenstand und Präsentismus als betriebliche Gesundheitsindikatoren. In: Zeitschrift für Personalforschung, Jg. 29, H. 1, S. 31-48. DOI:10.1688/ZfP-2015-01-Gerich
Abstract
"Krankheitsbedingte Fehlzeiten in Unternehmen werden im Rahmen des betrieblichen Gesundheitsmanagements häufig als Gesundheitsindikatoren der Belegschaft herangezogen. In einer Querschnittserhebung bei einer Zufallsstichprobe von pflichtversicherten Arbeitnehmer/innen in Oberösterreich (n = 930) zeigt sich jedoch, dass der subjektive Gesundheitszustand von Arbeitnehmer/innen deutlich besser durch Präsentismushäufigkeiten (arbeiten trotz Krankheit) als durch Fehlzeiten prognostiziert werden kann. Präsentismus ist im Vergleich zu Krankenstand stärker mit Magen- Darm-Beschwerden, Muskel-Skelett-Beschwerden, Migräne sowie psychischen Beschwerden assoziiert, welche zugleich wichtige Determinanten der Gesundheitseinschätzung darstellen. Personen entscheiden sich im Krankheitsfall generell und bei Migräne und psychischen Beschwerden im Besonderen häufiger für Präsentismus als für Krankenstand. Speziell bei geringen Krankenstandshäufigkeiten sollten Krankenstandsstatistiken durch Schätzungen der Präsentismushäufigkeiten ergänzt werden. Es ist davon auszugehen, dass insbesondere der psychische Gesundheitszustand besser durch Präsentismus als durch Fehlzeiten abgeschätzt werden kann." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Gefährdungsbeurteilung bei psychischen Überlastungen am Arbeitsplatz: ein innereuropäischer Vergleich (2015)
Hofmann, M.; Berger, M.; Frank, F.; Hölzel, L. P.;Zitatform
Hofmann, M., L. P. Hölzel, F. Frank & M. Berger (2015): Gefährdungsbeurteilung bei psychischen Überlastungen am Arbeitsplatz. Ein innereuropäischer Vergleich. In: Arbeitsmedizin, Sozialmedizin, Umweltmedizin, Jg. 50, H. 7, S. 515-521.
Abstract
"Ziel: Es handelt sich um eine vergleichende Untersuchung der Umsetzung der 'Rahmenrichtlinie der Europäischen Union (EU) über die Durchführung von Maßnahmen zur Verbesserung der Sicherheit und des Gesundheitsschutzes der Arbeitnehmer' (RL 89/391/EWG) in verschiedenen EU-Mitgliedsstaaten im Rahmen der jeweiligen nationalen Gesetzgebungen hinsichtlich Gefährdungsbeurteilungen bezüglich psychischer Belastungen am Arbeitsplatz.
Methode: Sichtung relevanter nationaler Normen sowie offizieller Internetauftritte und weiterer Publikationen von nationalen Behörden, Gewerkschaften, Berufsverbänden und Unfallkassen verschiedener EU-Mitgliedstaaten.
Ergebnisse: Per Gesetz oder Verordnung sind psychische Belastungen in den meisten untersuchten Ländern im Rahmen von Gefährdungsbeurteilungen zu berücksichtigen und deren Nicht-Durchführung ist zumeist bußgeldbewehrt. Im Weiteren variieren die Vorgaben und Regelungen teilweise erheblich und reichen von empfindlichen zivilrechtlichen Konsequenzen bei Nicht-Durchführung (z. B. Frankreich) über eine hohe Transparenz bzgl. der Inspektionsergebnisse von Gefährdungsbeurteilungen (z. B. Dänemark) oder der expliziten Verpflichtung zur Bestellung eines Beauftragten für Sicherheit und Vorbeugung am Arbeitsplatz (z. B. Belgien) bis hin zur lediglich formalen gesetzlichen Verankerung ohne Sanktionierung bei Nicht-Durchführung (z. B. Ungarn). In Deutschland werden psychische Belastungen am Arbeitsplatz explizit in der Arbeitsschutzgesetzgebung berücksichtigt, die wiederholte Nicht-Durchführung der Gefährdungsbeurteilung stellt jedoch nur eine bußgeldbewehrte Ordnungswidrigkeit dar.
Schlussfolgerungen: Formal ist die Umsetzung einer Gefährdungsbeurteilung - teilweise auch bei psychischen Belastungen - in allen untersuchten Ländern normiert. Hinsichtlich der Folgen bei Nicht-Durchführung bestehen jedoch große Unterschiede und die Umsetzung der Regelungen in der betrieblichen Praxis und diesbezügliche förderliche und hinderliche Faktoren bleiben offen und stellen einen lohnenden Gegenstand weiterer Untersuchungen dar." (Autorenreferat, IAB-Doku) -
Literaturhinweis
Betriebliche Gesundheitsförderung bei älteren Beschäftigten in Deutschland: Ergebnisse im IAB-Betriebspanel 2011 (2015)
Zitatform
Hollederer, Alfons (2015): Betriebliche Gesundheitsförderung bei älteren Beschäftigten in Deutschland. Ergebnisse im IAB-Betriebspanel 2011. In: Zeitschrift für Gerontologie und Geriatrie, Jg. 49, H. 2, S. 132-137. DOI:10.1007/s00391-015-0945-5
Abstract
"Ziel der Arbeit
Die Sekundäranalyse zielt darauf, die Prävalenz und die Determinanten der betrieblichen Gesundheitsförderung speziell für die älteren Beschäftigten zu untersuchen.
Material und Methode
Das IAB-Betriebspanel ist eine jährliche repräsentative Arbeitgeberbefragung. Im Jahr 2011 wurden 13.378 Betriebe mit mindestens einem Beschäftigten ab 50 Jahren interviewt.
Ergebnisse
In 2011 gaben 4?% der Betriebe sowohl in West- als auch in Ostdeutschland an, die Beschäftigten im Alter von 50 Jahren und älter in Maßnahmen zur Gesundheitsförderung einzubeziehen. Sie werden häufig mit Personalmaßnahmen für Ältere verbunden. Die Verbreitung betrieblicher Gesundheitsförderung variiert beträchtlich zwischen den Bundesländern und den Wirtschaftsbranchen. Sie nimmt erheblich mit steigender Betriebsgröße zu. Betriebe mit Betriebs-/Personalrat engagieren sich überproportional stark in der Gesundheitsförderung von älteren Beschäftigten.
Schlussfolgerung
Großes Entwicklungspotenzial besteht in der besseren Integration von altersspezifischer Gesundheitsförderung in die Personal- und Unternehmensstrategien." (Autorenreferat, IAB-Doku) -
Literaturhinweis
Hard work in new jobs: the quality of work and life in European growth sectors (2015)
Holtgrewe, Ursula ; Kirov, Vassil; McClelland, Charlotte; Ramioul, Monique; Markova, Ekaterina L.; Vandekerckhove, Sem; Markova, Ekaterina ; Sørensen, Ole H.; Lehndorff, Steffen; Recio, Albert; Kuznecoviene, Jolanta; Ramioul, Monique; Kümmerling, Angelika; Peycheva, Darina ; Kirov, Vassil; Moreno Colom, Sara; Jaehrling, Karen ; Torvatn, Hans; Holtgrewe, Ursula ; Ravn, Johan E.; Holman, David ; Naujaniene, Rasa; Hohnen, Pernille; Sardadvar, Karin ; Godino, Alejandro ; Villosio, Claudia ; Finnestrand, Hanne O.; Poggi, Ambra; Bizzotto, Giulia;Zitatform
Holtgrewe, Ursula, Vassil Kirov & Monique Ramioul (Hrsg.) (2015): Hard work in new jobs. The quality of work and life in European growth sectors. Basingstoke: Palgrave Macmillan, 304 S.
Abstract
"The book investigates hard work and new and expanding jobs in Europe. The interrelationship between the labour market and welfare regimes, quality of work and quality of life is played out at many levels: the institutional; the organizational level of the company and its customers or clients; the level of everyday life at the workplace and beyond it; and the level of workers' careers and biographies. So far, there have been limited attempts to connect these levels in analysing the interrelationship between job growth, quality of work and quality of life. The present book aims to do just that and connects analyses of the structure and meaning of 'hard work'. The book explores the configurations and factors that shape 'hard work' on the European level, the levels of European and national sectors, the levels of companies and the career trajectories and experiences of workers in catering, cleaning, construction, elderly care, and waste management. (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
Content:
1. New And Growing But Not Necessarily Better: Expanding Jobs In Europe. Introduction; Ursula Holtgrewe, Vassil Kirov, Monique Ramioul
2. A Hard Job Is Good To Find: Comparability, Contextuality And Stakeholder Involvement In European Job Quality Research; Ursula Holtgrewe, Ekaterina Markova, Johan E. Ravn
PART I. EMPLOYMENT GROWTH, JOB QUALITY AND WELL-BEING
3. Using Business Functions To Identify New And Growing Jobs; Sem Vandekerckhove, Monique Ramioul
4. Examining The Quality Of Jobs Amongst Vulnerable Groups Of Workers In Europe; Charlotte Mcclelland, David Holman
5. Subjective Well-Being At The Workplace; Ambra Poggi, Claudia Villosio
6. Material Well-Being And Job Quality: Some Descriptive Statistics; Ambra Poggi, Claudia Villosio, Giulia Bizzotto
PART II. REGULATING QUALITY OF WORK
7. Institutional Anchors For Job Quality - The Case Of Industrial Relations; Steffen Lehndorff
8. Can Social Partners Improve The Quality Of Work In Low-Wage Work In Europe?; Vassil Kirov
9. The (In)Visible Third Party: De- And Re-Regulation Of Working Conditions Through Public Procurement; Karen Jaehrling, Hanne O. Finnestrand, Vassil Kirov, Hans Torvatn
PART III. SEGMENTATION AND VULNERABILITY
10. Low-Paid But Satisfied? How Immigrant And Ethnic Minority Workers In Low-Wage Jobs Make Sense Of Their Wages; Ekaterina L. Markova, Karin Sardadvar, Ambra Poggi, Claudia Villosio
11. Working For Life: Workers' Career Aspirations And Their Experiences Of Past Career Trajectories And Present Working Conditions; Pernille Hohnen, Jolanta Kuznecoviene, Charlotte Mcclelland, David Holman
12. Out Of Sight: Dimensions Of Working Time In Gendered Occupations; Albert Recio, Sara Moreno Colom, Alejandro Godino
13. Gender-Typing Of Low-Wage Work. A Comparative Analysis Of Commercial Cleaning In Austria, Domiciliary Elderly Care In Germany And The Waste Sector In Bulgaria; Karin Sardadvar, Angelika Kümmerling, Darina Peycheva
PART IV. AUTONOMY AND SOCIAL TIES
14. Autonomy In Unlikely Places: Preconditions In Low Skilled Jobs; Ole H. Sørensen, Monique Ramioul, Rasa Naujaniene
15. Reciprocity, Allegiance And The Market: Social Integration Still At Work; Ursula Holtgrewe, Pernille Hohnen" -
Literaturhinweis
Gesundheit in Regionen - Blickpunkt Psyche: BKK Gesundheitsatlas 2015 (2015)
Kliner, Karin; Richter, Matthias; Rennert, Dirk;Zitatform
Kliner, Karin, Dirk Rennert & Matthias Richter (Hrsg.) (2015): Gesundheit in Regionen - Blickpunkt Psyche. BKK Gesundheitsatlas 2015. Essen, 87 S.
Abstract
"'Gesundheit in Regionen' - so lautete der Schwerpunkt des BKK Gesundheitsreports 2014. Dabei konnte gezeigt werden, dass es starke regionale Variationen bei den Arbeitsunfähigkeitszeiten, den Diagnosehäufigkeiten und den Arzneimittelverordnungen gibt. Hintergründe und mögliche Ursachen hierfür konnten aber nicht abschließend geklärt werden.
Der BKK Gesundheitsatlas 2015 hat sich zum Ziel gesetzt, mögliche Ursachen dieser Unterschiede beispielhaft bei den Depressionen und beim Burn-out näher zu beleuchten und zu diskutieren. Einbezogen werden u.a. demographische und arbeitsweltliche Faktoren sowie Kennzahlen der Versorgungsstruktur, wie etwa die Krankenhaus- und Ärztedichte. Hierbei wird auch die gesundheitspolitische Dimension sichtbar: Werden regionale Faktoren und Unterschiede im entsprechenden Maße bei Prävention, Versorgung genauso wie bei der Finanzierung der Kassenleistungen berücksichtigt? Aktuelle Entwicklungen werden aufgegriffen und Lösungsansätze diskutiert." (Autorenreferat, IAB-Doku) -
Literaturhinweis
Langzeiterkrankungen: Zahlen, Daten, Fakten. BKK Gesundheitsreport-2015 (2015)
Knieps, Franz; Pfaff, Holger;Zitatform
Knieps, Franz & Holger Pfaff (Hrsg.) (2015): Langzeiterkrankungen. Zahlen, Daten, Fakten. BKK Gesundheitsreport-2015. (BKK-Gesundheitsreport 2015), Berlin: Medizinisch Wissenschaftliche Verlagsgesellschaft, 440 S.
Abstract
"Das diesjährige Schwerpunktthema 'Langzeiterkrankungen' legt den Fokus auf lang andauernde bzw. chronische Krankheiten, wie zum Beispiel psychische Erkrankungen, Krebs/Neubildungen, Muskel-Skelett-Erkrankungen, Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Diabetes.
Experten aus den Bereichen Wirtschaft, Politik und Praxis gehen u.a. den Fragen nach, was Gründe für die Entstehung von Langzeiterkrankungen bzw. deren Chronifizierung sein können und welche Möglichkeiten es gibt dem, z.B. mit geeigneten Präventionsmaßnahmen, entgegen zu wirken. Zudem äußern sich prominente Gesundheitsexperten aus der Politik zum Thema und skizzieren aus ihrer Sicht die Herausforderungen, denen sich Arbeitswelt und Gesellschaft stellen werden müssen, sowie deren mögliche Lösungen und dazu nötige politische Weichenstellungen.
Neben den Beiträgen unserer Gastautoren gibt der BKK Gesundheitsreport 2015 das Krankheitsgeschehen von insgesamt 9,1 Millionen BKK Versicherten wieder. Mit umfangreichen Analysen zum Arbeitsunfähigkeitsgeschehen, zur ambulanten und stationären Versorgung sowie zur Arzneimittelversorgung bietet der Report wertvolle Informationen aus allen Blickwinkeln moderner Gesundheitsversorgung. Neben Langzeitentwicklungen im Arbeitsunfähigkeitsgeschehen werden u.a. Krankheitsarten, Einzeldiagnosen, Arzneimittelverordnungen sowie bundesweite und landesspezifische Vergleichswerte näher beleuchtet. Zusätzlich werden detaillierte Analysen für verschiedene Indikatoren wie Alter, Geschlecht, sozialer Lage und Wirtschaftsgruppen berichtet." (Autorenreferat, IAB-Doku) -
Literaturhinweis
Wem gehört die Zeit? Flexible Arbeitszeiten: grenzenlose Freiheit oder grenzenlose Erreichbarkeit? (2015)
Lindecke, Christiane;Zitatform
Lindecke, Christiane (2015): Wem gehört die Zeit? Flexible Arbeitszeiten. Grenzenlose Freiheit oder grenzenlose Erreichbarkeit? In: Zeitschrift für Arbeitswissenschaft, Jg. 69, H. 1, S. 31-38.
Abstract
"Der Beitrag skizziert die aktuellen Arbeitszeitentwicklungen und die sich daraus ergebenden Herausforderungen für Regelungen auf der betrieblichen Ebene. Nach einer Bestandsaufnahme der aktuellen Situation bei Überstunden und ständiger Erreichbarkeit werden kurz die Auswirkungen dieses Vordringens von Arbeitszeit in Freizeit diskutiert. Anschließend werden erste Ansätze betrieblicher Regelungen vorgestellt, um abschließend Arbeitszeitkonten als ein wichtiges Instrument zur Erfassung und Begrenzung von Arbeitszeiten näher zu betrachten." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Can compulsory dialogues nudge sick-listed workers back to work? (2015)
Zitatform
Markussen, Simen, Knut Roed & Ragnhild C. Schreiner (2015): Can compulsory dialogues nudge sick-listed workers back to work? (IZA discussion paper 9090), Bonn, 35 S.
Abstract
"We evaluate the impacts of a compulsory dialogue meeting for long-term sick-listed workers in Norway. The meeting is organised by the local social security administration after around six months of absence, and its purpose is to bring together the absentee, the employer, and the family physician to discuss whether arrangements can be made to facilitate partial or full work resumption. Our causal analysis is based on random-assignment-like geographical variation in the meeting propensity. We find that the meetings reduce absence duration considerably, both through a notification and an attendance effect. They also reduce the risk of premature labour market exit." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Arbeitszeit und Gesundheit: Befunde zu Dauer, Lage und Variabilität (2015)
Paridon, Hiltraut;Zitatform
Paridon, Hiltraut (2015): Arbeitszeit und Gesundheit. Befunde zu Dauer, Lage und Variabilität. In: Zeitschrift für Arbeitswissenschaft, Jg. 69, H. 1, S. 3-11.
Abstract
"Zum Thema 'Arbeitszeit und Gesundheit' gibt es zahlreiche Forschungsaktivitäten. Vor allem Schichtarbeit wird intensiv erforscht, wobei viele Fragen dennoch nicht abschließend geklärt sind. Nach einer kurzen Darstellung der gesetzlichen Grundlagen stehen Befunde zur Dauer, Lage und Variabilität der Arbeitszeit im Vordergrund des aktuellen Beitrags. Darüber hinaus werden Forschungsergebnisse im Zusammenhang mit Einflussmöglichkeiten vorgestellt. Auch das Thema Pausen wird betrachtet. Abschließend werden noch einige Empfehlungen zu einer gesundheitsgerechten Arbeitszeitgestaltung gegeben. Insgesamt zeigt sich, dass Schichtarbeit und lange Arbeitszeiten mit gesundheitlichen Beschwerden assoziiert sind. Variable Arbeitszeiten können ebenfalls zu negativen Effekten auf Gesundheit und Wohlbefinden führen. (Kurz-)Pausen hingegen können helfen, die Gesundheit und Leistungsfähigkeit zu erhalten." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Psychosoziale Arbeitsbelastungen und Gesundheit: Wie ältere Beschäftigte Arbeitsanforderungen und Belohnungen empfinden (2015)
Zitatform
Tophoven, Silke & Karolin Hiesinger (2015): Psychosoziale Arbeitsbelastungen und Gesundheit: Wie ältere Beschäftigte Arbeitsanforderungen und Belohnungen empfinden. (IAB-Kurzbericht 17/2015), Nürnberg, 8 S.
Abstract
"Psychosoziale Arbeitsbelastungen sind ein Risikofaktor für die Gesundheit Erwerbstätiger. Da die Erwerbsbevölkerung immer älter wird, stellen sich in diesem Kontext neue Fragen: In welchem Maße fühlen sich älterwerdende Beschäftigte durch Arbeitsanforderungen und ausbleibende Anerkennung belastet? Wie hängen solche Aspekte psychosozialer Arbeitsbelastungen mit der Gesundheit zusammen? Auf Basis einer aktuellen Befragung von älteren Erwerbstätigen werden diese Zusammenhänge hier näher untersucht." (Autorenreferat, IAB-Doku)
Weiterführende Informationen
- Häufigkeitsverteilung der betrachteten Aspekte zur Abbildung von Arbeitsanforderungen und Belohnungen
- Körperliche und mentale Gesundheit der Erwerbstätigen in Abhängigkeit von psychosozialen Arbeitsbelastungen
- Das Modell beruflicher Gratifikationskrisen
- Anhang zu IAB-Kurzbericht 17/2015
- Psychosoziale Arbeitsbelastungen bei Erwerbstätigen
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Literaturhinweis
The activation logic in national sickness absence policies: comparing the Netherlands, Denmark and Ireland (2015)
Zitatform
Vossen, Emmie & Nicolette van Gestel (2015): The activation logic in national sickness absence policies. Comparing the Netherlands, Denmark and Ireland. In: European journal of industrial relations, Jg. 21, H. 2, S. 165-180. DOI:10.1177/0959680114535310
Abstract
"We compare sickness absence policies in the Netherlands, Denmark and Ireland, examining whether and how the institutional logic of 'activation' that is paramount in Europe is understood and given shape in each country. They differ in their support for the underlying ideas of 'activation', and especially vary in the design of their governance systems, as can be seen in the allocation of responsibilities, the description of return-to-work routines and the use of regulative instruments. We contribute to institutional theory by demonstrating the important but often neglected role of national governance systems in the macro - micro linkage between institutional logics and organizational and individual behaviour. Since sickness absence is a major cause of workforce inactivity, the practical relevance of this study is the comparative reflection on recent policy developments to improve sickness absence management." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Zweite Europäische Unternehmensbefragung über neue und aufkommende Risiken: ESENER-2. Zusammenfassung (2015)
Abstract
"Die zweite europaweite Unternehmensbefragung der EU-OSHA soll Arbeitgeber dabei unterstützen, sich intensiver mit Arbeitsschutzfragen zu befassen, um so besser und zielgerichtet die Gesundheit und das Wohlbefinden ihrer Mitarbeiter fördern zu können. Sie stellt politischen Entscheidungsträgern länderübergreifende, vergleichbare Informationen zur Verfügung, die auch bei der Entwicklung und Umsetzung neuer politischer Strategien von Nutzen sein können." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit 2014: Unfallverhütungsbericht Arbeit (2015)
Zitatform
(2015): Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit 2014. Unfallverhütungsbericht Arbeit. (Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit. Unfallverhütungsbericht Arbeit), Berlin, 185 S.
Abstract
"Der Bericht 'Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit 2014' zeigt - als Fortschreibung des ausführlichen Vorjahrsberichtes - die Veränderungen im Arbeits- und Gesundheitsschutz auf. Zudem enthält er Kurzberichte verschiedener Arbeitsschutzakteure: Gemeinsame Deutsche Arbeitsschutzstrategie (GDA), Arbeitsschutzbehörden der Länder, Träger der gesetzlichen Unfallversicherung (UVT). Auch die Aktivitäten der Initiative Neue Qualität der Arbeit (INQA) werden dargestellt. Der diesjährige Schwerpunkt nimmt Präventionsansätze aus Singapur und den USA in den Fokus und gibt einen Einblick in den XX. Weltkongress, der 2014 in Frankfurt/ Main stattfand." (Textauszug, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Mental health and work: Australia (2015)
Zitatform
(2015): Mental health and work: Australia. (Mental health and work), Paris, 71 S. DOI:10.1787/9789264246591-en
Abstract
"Tackling mental ill-health of the working-age population is a key issue for labour market and social policies in OECD countries. OECD governments increasingly recognise that policy has a major role to play in keeping people with mental ill-health in employment or bringing those outside of the labour market back to it, and in preventing mental illness. This report on Australia is the ninth and last in a series of reports looking at how the broader education, health, social and labour market policy challenges identified in Sick on the Job? Myths and Realities about Mental Health and Work (OECD, 2012) are being tackled in a number of OECD countries. It concludes that policy thinking in Australia shows well-advanced awareness both of the costs of mental illness for society as a whole and of the health benefits of employment. However, challenges remain in: making employment issues a concern of the health care services; helping young people succees in their future working lives; making the workplace a safe, supportive psychosocial environment; and better designing and targeting employment services for jobseekers with mental ill-health." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Fehlzeiten-Report 2014: erfolgreiche Unternehmen von morgen - gesunde Zukunft heute gestalten. Zahlen, Daten, Analysen aus allen Branchen der Wirtschaft (2014)
Zitatform
Badura, Bernhard, Antje Ducki, Helmut Schröder, Joachim Klose & Markus Meyer (Hrsg.) (2014): Fehlzeiten-Report 2014. Erfolgreiche Unternehmen von morgen - gesunde Zukunft heute gestalten. Zahlen, Daten, Analysen aus allen Branchen der Wirtschaft. (Fehlzeiten-Report 2014), Berlin: Springer London, 575 S.
Abstract
Unternehmen können sich dem gesellschaftlichen Wandel nicht entziehen: Älter werdende Belegschaften, mehr weibliche Arbeitnehmer oder der prognostizierte Fachkräftemangel sind nur einige der Veränderungen, mit denen Unternehmen unmittelbar konfrontiert werden. Hinzu kommen die Folgen der Globalisierung und des technischen Fortschritts. Während den Beschäftigten immer mehr Flexibilität und eine ständige Veränderungs- und Lernbereitschaft abverlangt wird, steigen auch die Erwartungen der Beschäftigten an die Unternehmen. Neben der Sicherstellung der Vereinbarkeit von Beruf und Familie fordern sie zunehmend mitarbeiterorientierte Organisationsstrukturen ein. Mehr denn je braucht es daher ein modernes Gesundheitsmanagement, das auf betrieblicher Ebene passgenaue Konzepte und Strategien zur Verfügung stellt, die Antworten auf die Herausforderungen der Zukunft geben. Ziel des diesjährigen Fehlzeiten-Reports ist es aufzuzeigen, wie eine zukunftssichere betriebliche Personal- und Gesundheitspolitik gelingen kann, um Unternehmen ein aktives Begleiten und Mitgestalten des gesellschaftlichen Wandels zu ermöglichen.
Der Fehlzeiten-Report, der vom Wissenschaftlichen Institut der AOK (WIdO), der Universität Bielefeld und der Beuth Hochschule für Technik Berlin herausgegeben wird, informiert jährlich umfassend über die Krankenstandsentwicklung in der deutschen Wirtschaft. Er beleuchtet detailliert das Arbeitsunfähigkeitsgeschehen in den einzelnen Branchen und stellt aktuelle Befunde und Bewertungen zu den Gründen und Mustern von Fehlzeiten in Betrieben vor.
Neben Fachbeiträgen zum Schwerpunktthema machen umfassende Daten den Fehlzeiten-Report zu einem wertvollen Ratgeber für alle, die Verantwortung für den Arbeits- und Gesundheitsschutz in Unternehmen tragen.
- Aktuelle Statistiken zum Krankenstand der Arbeitnehmer in allen Branchen - Die wichtigsten für Arbeitsunfähigkeit verantwortlichen Krankheitsarten
- Anzahl und Ausmaß der Arbeitsunfälle
- Vergleichende Analysen nach Bundesländern, Betriebsgrößen und Berufsgruppen
- Verteilung der Fehlzeiten nach Monaten und Wochentagen
- Anschauliche Darstellung der Daten durch zahlreiche Abbildungen und TabellenWeiterführende Informationen
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Literaturhinweis
Betriebliche Gesundheitsförderung in Deutschland: Verbreitung und Inanspruchnahme. Ergebnisse der BIBB/BAuA-Erwerbstätigenbefragungen 2006 und 2012 (2014)
Zitatform
Beck, David & Uwe Lenhardt (2014): Betriebliche Gesundheitsförderung in Deutschland. Verbreitung und Inanspruchnahme. Ergebnisse der BIBB/BAuA-Erwerbstätigenbefragungen 2006 und 2012. In: Das Gesundheitswesen, Jg. 78, H. 1, S. 56-62. DOI:10.1055/s-0034-1387744
Abstract
"Hintergrund und Methoden: In diesem Beitrag werden repräsentative Daten zur Verbreitung und Inanspruchnahme von Maßnahmen der Betrieblichen Gesundheitsförderung (BGF) in Deutschland dargestellt. Grundlage sind Angaben von 17.870 abhängig Beschäftigten, die im Rahmen der Erwerbstätigenbefragung 2011/12 des Bundesinstituts für Berufsbildung (BIBB) und der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) erhoben wurden. Durch Vergleich mit Daten aus der Erhebungswelle 2005/06 (N=17.803) werden darüber hinaus mittelfristige Veränderungstendenzen im BGF-Geschehen bestimmt.
Ergebnisse: Im Jahr 2012 bestätigten 44 % der Befragten die Durchführung von BGF-Maßnahmen in ihrem Betrieb, 2006 waren es 38 %. Zuwächse zeigten sich in allen Betriebsgrößenklassen und Wirtschaftsbereichen. Beschäftigte aus kleinen Betrieben berichteten zu beiden Erhebungszeitpunkten deutlich seltener von BGF-Maßnahmen als Beschäftigte aus Großbetrieben. Von den erfassten Wirtschaftsbereichen weist die Industrie die höchste Verbreitung von BGF auf, der Abstand zu den anderen Sektoren ist seit 2006 aber kleiner geworden. Der Anteil der Befragten, die im Falle durchgeführter BGF-Maßnahmen angaben, an diesen selbst teilgenommen zu haben, ging leicht zurück. Markante (und im Zeitverlauf sogar gewachsene) Unterschiede hinsichtlich der Inanspruchnahmequote bestehen vor allem zwischen klein- und großbetrieblichem Sektor.
Schlussfolgerungen: Die Ergebnisse indizieren eine moderat gestiegene Verbreitung von BGF, verweisen zugleich aber auch auf einen nach wie vor erheblichen Beratungs- und Unterstützungsbedarf insbesondere der kleinen Betriebe. Über qualitative Merkmale der hierzulande praktizierten BGF und ihre Veränderungen können auf Basis der ausgewerteten Daten allerdings keine Aussagen getroffen werden." (Autorenreferat, IAB-Doku) -
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Arbeitsqualität und wirtschaftlicher Erfolg: Längsschnittstudie in deutschen Betrieben. Erster Zwischenbericht im Projekt (2014)
Bellmann, Lutz ; Bossler, Mario ; Wolter, Stefanie ; Stephani, Jens; Nolte, André; Bender, Stefan; Kampkötter, Patrick ; Mohrenweiser, Jens ; Laske, Katharina; Sliwka, Dirk ; Steffes, Susanne;Zitatform
Bellmann, Lutz, Stefan Bender, Mario Bossler, Jens Stephani, Stefanie Wolter, Dirk Sliwka, Patrick Kampkötter, Katharina Laske, Susanne Steffes, Jens Mohrenweiser & André Nolte (2014): Arbeitsqualität und wirtschaftlicher Erfolg. Längsschnittstudie in deutschen Betrieben. Erster Zwischenbericht im Projekt. (Bundesministerium für Arbeit und Soziales. Forschungsbericht Arbeitsmarkt 442), Berlin, 161 S.
Abstract
"Der vorliegende Bericht zeigt einen Überblick über Kernergebnisse der Auswertung der ersten Welle der Betriebs- und Beschäftigtenbefragung, die im Rahmen des BMAS-Projektes 'Arbeitsqualität und wirtschaftlicher Erfolg - Längsschnittstudie in deutschen Betrieben' erhoben wurden. Es werden zunächst einfache deskriptive Auswertungen der Befragungsergebnisse vorgenommen. Daneben werden Schwerpunkte auf aktuell diskutierte Themen und moderne Instrumente der Personalarbeit gelegt. Auf der Basis der ersten Welle des nun begonnenen Linked Personnel Panels (LPP) können (i) ein detaillierter Überblick über Instrumente der Personalarbeit in Deutschland gegeben und (ii) Zusammenhänge zwischen diesen Instrumenten und der wahrgenommenen Arbeitsqualität untersucht werden. Der Bericht folgt dabei den Schwerpunkten 'Personalplanung und -beschaffung', 'Personalentwicklung', 'Performancemanagement und variable Vergütung' sowie 'Unternehmenskultur und Zertifizierungen'. Außerdem wird am Beispiel des 'Ubiquitous Working' gezeigt, wie Arbeitsbedingungen und Belastungen mit Messgrößen der Arbeitsqualität in Zusammenhang stehen können." (Textauszug, IAB-Doku)
Weiterführende Informationen
Kurzfassung
