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Dossier

Digitale Arbeitswelt – Chancen und Herausforderungen für Beschäftigte und Arbeitsmarkt

Der digitale Wandel der Arbeitswelt gilt als eine der großen Herausforderungen für Wirtschaft und Gesellschaft. Wie arbeiten wir in Zukunft? Welche Auswirkungen hat die Digitalisierung und die Nutzung Künstlicher Intelligenz auf Beschäftigung und Arbeitsmarkt? Welche Qualifikationen werden künftig benötigt? Wie verändern sich Tätigkeiten und Berufe? Welche arbeits- und sozialrechtlichen Konsequenzen ergeben sich daraus?
Dieses Themendossier dokumentiert Forschungsergebnisse zum Thema in den verschiedenen Wirtschaftsbereichen und Regionen.
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im Aspekt "Zur Rolle der digitalen Infrastruktur"
  • Literaturhinweis

    Crowdworking-Plattformen und die Digitalisierung der Arbeit (2019)

    Mrass, Volkmar; Peters, Christoph; Leimeister, Jan Marco ;

    Zitatform

    Mrass, Volkmar, Christoph Peters & Jan Marco Leimeister (2019): Crowdworking-Plattformen und die Digitalisierung der Arbeit. In: A. Boes & B. Langes (Hrsg.) (2019): Die Cloud und der digitale Umbruch in Wirtschaft und Arbeit : Strategien, Best Practices und Gestaltungsimpulse, S. 173-189.

    Abstract

    Die Autoren zeigen auf, dass mittlerweile eine Vielzahl von Geschäftsprozessen und Wertschöpfungsaktivitäten über Crowdworking-Plattformen abgewickelt werden können. Es wird dargestellt, welche Leistungen diese Crowdworking-Plattformen gegenwärtig erbringen, wie sie das tun und welche Vor- und Nachteile mit der Einschaltung solcher Intermediäre für Unternehmen verbunden sind. Hierbei wird insbesondere auf den deutschen Markt und die 32 Crowdworking-Plattformen, die in Deutschland ihren Sitz oder eine (physischen) Standort haben, abgezielt. Der Beitrag macht zudem deutlich, dass Organisationsgrenzen immer durchlässiger werden und Unternehmen künftig auf einen Mix aus internen Mitarbeitern, Freelancern, klassischem Outsourcing sowie der Abwicklung von Arbeit über Crowdworking-Plattformen setzen können. (...) Anhand der beiden ausgewählten konkreten Beispiele Deutsche Bank und Jovoto sowie Swisscom und Mila wird gezeigt, wie Unternehmen solche Plattformen bereits heute auch für komplexere Arbeit einsetzen und wie die Steuerung des dafür notwendigen Arbeitssystems inklusive der Teilnehmenden erfolgt.' (IAB)

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  • Literaturhinweis

    Gute agile Arbeit - Arbeitsstress im Zuge der Digitalisierung vermeiden (2019)

    Müller, Nadine; Wille, Christian ;

    Zitatform

    Müller, Nadine & Christian Wille (2019): Gute agile Arbeit - Arbeitsstress im Zuge der Digitalisierung vermeiden. In: L. Schröder & H.- J. Urban (Hrsg.) (2019): Gute Arbeit : Transformation der Arbeit. Ein Blick zurück nach vorn, S. 155-169.

    Abstract

    "Im folgenden Beitrag wird zunächst auf eine zentrale Herausforderung der Digitalisierung für die Arbeitsgestaltung, nämlich Stress und damit die Zunahme psychischer Fehlbeanspruchung eingegangen. Dann werden die agilen Managementmethoden vorgestellt sowie deren Potenzial, die Arbeitsqualität zu verbessern, indem Selbstorganisation gestärkt und Stress von vornherein vermieden wird." (Textauszug, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Why artificial intelligence will not outsmart complex knowledge work (2019)

    Pettersen, Lene ;

    Zitatform

    Pettersen, Lene (2019): Why artificial intelligence will not outsmart complex knowledge work. In: Work, employment and society, Jg. 33, H. 6, S. 1058-1067. DOI:10.1177/0950017018817489

    Abstract

    "The potential role of artificial intelligence in improving organisations' performance and productivity has been promoted regularly and vociferously since the 1960s. Artificial intelligence is today reborn out of big business, similar to the occurrences surrounding big data in the 1990s, and expectations are high regarding AI's potential role in businesses. This article discusses different aspects of knowledge work that tend to be ignored in the debate about whether or not artificial intelligence systems are a threat to jobs. A great deal of knowledge work concerns highly complex problem solving and must be understood in contextual, social and relational terms. These aspects have no generic nor universal rules and solutions and, thus, cannot be easily replaced by artificial intelligence or programmed into computer systems, nor are they constructed based on models of the rational brain. In this respect, this article draws on philosopher Herbert Dreyfus' thesis regarding artificial intelligence." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Online-Arbeit als Nebenverdienst (2019)

    Pongratz, Hans J. ;

    Zitatform

    Pongratz, Hans J. (2019): Online-Arbeit als Nebenverdienst. In: A. Boes & B. Langes (Hrsg.) (2019): Die Cloud und der digitale Umbruch in Wirtschaft und Arbeit : Strategien, Best Practices und Gestaltungsimpulse, S. 191-205.

    Abstract

    Der Beitrag beginnt 'mit einem Überblick zur Lage der Online-Arbeitenden in Deutschland hinsichtlich ihrer sozialen Zusammensetzung sowie ihrer Motive und Erfahrungen. Online-Arbeit nimmt demnach hierzulande die Züge eines digitalen Minijobs an. Diese Ausprägung hängt eng mit der Gestaltung der Vermittlungsprozesse durch die Plattformen und den dadurch bedingten Wettbewerbsverhältnissen zusammen. In den für komplexere Aufträge erforderlichen Abstimmungsprozessen deuten sich die Grenzen dieses Geschäftsmodells an, die am Beispiel der Freelancer-Plattform Upwork exemplarisch diskutiert werden. Online-Arbeit, so das Fazit, hat sich als Vermittlungsform für eine Reihe von Auftragsinhalten etabliert. Die Beschränkungen des Plattformmodells lassen aber vermuten, dass es sich dabei auch in Zukunft vorwiegend um Nebenverdienstoptionen im Rahme von hybriden Erwerbsstrategien handeln wird.' (IAB)

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  • Literaturhinweis

    QuaTOQ - Qualität der Arbeit, Beschäftigung und Beschäftigungsfähigkeit im Wechselspiel von Technologie, Organisation und Qualifikation: Branchenbericht: Chemie- und Pharmaindustrie (2019)

    Priesack, Kai; Apt, Wenke; Glock, Gina; Goluchowicz, Kerstin; Bovenschulte, Marc;

    Zitatform

    Priesack, Kai, Wenke Apt, Gina Glock, Kerstin Goluchowicz & Marc Bovenschulte (2019): QuaTOQ - Qualität der Arbeit, Beschäftigung und Beschäftigungsfähigkeit im Wechselspiel von Technologie, Organisation und Qualifikation. Branchenbericht: Chemie- und Pharmaindustrie. (Bundesministerium für Arbeit und Soziales. Forschungsbericht 522/4), Berlin, 91 S.

    Abstract

    "Das vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) geförderte Forschungsprojekt QuaTOQ (Qualität der Arbeit, Beschäftigung und Beschäftigungsfähigkeit im Wechselspiel von Technologie, Organisation und Qualifikation) untersucht branchenbezogen zukünftige Arbeitsformen und -inhalte vor dem Hintergrund einer weiterhin zunehmenden Technisierung, vor allem aber Digitalisierung und analysiert quantitativ wie qualitativ Fragen der Beschäftigungs- und Innovationsfähigkeit in Abhängigkeit von Technologie, Organisation und Qualifikation. Dieser Bericht untersucht die Chemie- und Pharmaindustrie." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Crowdworking - Menetekel und empirische Evidenz (2019)

    Schramm, Florian; Tietgen-Simonsen, Mandy;

    Zitatform

    Schramm, Florian & Mandy Tietgen-Simonsen (2019): Crowdworking - Menetekel und empirische Evidenz. In: H. Hanau & W. Matiaske (Hrsg.) (2019): Entgrenzung von Arbeitsverhältnissen : Arbeitsrechtliche und sozialwissenschaftliche Perspektiven, S. 11-24. DOI:10.5771/9783845296159-11

    Abstract

    "Crowdworking als digitale Erwerbsarbeit verbreitet sich in den letzten Jahren global. Erste Forschungen beschreiben dieses Phänomen mit seinen Ambivalenzen. Dieser Beitrag widmet sich der Aufarbeitung des Forschungsstandes und weist auf zwei noch wenig analysierte Anwendungsgebiete hin. Zum einen besteht ein Potenzial, Crowdworking für Menschen mit Erwerbseinschränkungen nutzbar zu machen, zum anderen lässt sich das Konzept des Crowdworking auch unternehmensintern verwenden." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Broadband internet availability and establishments' employment growth in Germany: evidence from instrumental variables estimations (2019)

    Stockinger, Bastian ;

    Zitatform

    Stockinger, Bastian (2019): Broadband internet availability and establishments' employment growth in Germany. Evidence from instrumental variables estimations. In: Journal for labour market research, Jg. 53, H. 1, S. 1-23., 2019-05-03. DOI:10.1186/s12651-019-0257-0

    Abstract

    "This study investigates the effect of broadband internet availability on German establishments' employment growth. The database used is a random sample of business establishments, augmented by the local availability of broadband. The observation period is 2005 - 2010, when broadband was introduced in rural regions of Western Germany and in large parts of Eastern Germany. For the Western German subsample, technical frictions in broadband rollout are exploited to obtain exogenous variation in broadband availability. The findings indicate a negative (albeit not very robust) employment growth effect of broadband availability for Western German manufacturers, and a robustly positive effect for Western German service establishments, including most knowledge-intensive industries. For Eastern Germany, a similar identification strategy is potentially available, but turns out invalid in this particular setting. An alternative identification approach (a long difference model) indicates positive employment growth effects in both sectors for Eastern Germany. Overall, the findings suggest that broadband expansion has helped create jobs in firms which use broadband intensely." (Author's abstract, © Springer-Verlag) ((en))

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  • Literaturhinweis

    How do telecommunications reforms affect labour market arrangements?: Evidence from Central and Western Europe (2019)

    Vazquez, Emmanuel ; Winkler, Hernan ;

    Zitatform

    Vazquez, Emmanuel & Hernan Winkler (2019): How do telecommunications reforms affect labour market arrangements? Evidence from Central and Western Europe. In: Economics of Transition and Institutional Change, Jg. 27, H. 3, S. 745-762. DOI:10.1111/ecot.12214

    Abstract

    "This paper exploits variations in the timing of telecommunications reforms across Europe to investigate the relationship between the rise of alternative work arrangements and the emergence of the Internet. We evaluate whether sectors that are technologically more dependent on information and communication technologies (ICT) experienced disproportionately larger changes in their employment outcomes after telecommunications reforms were introduced. Our main results point to a disproportionate increase in total employment, part-time work and home-based work among ICT-dependent sectors after the implementation of telecommunications reforms. These results suggest that telecommunications reforms affected labour market arrangements by fostering the adoption of ICT. The results are robust to several specifications." (Author's abstract, Published by arrangement with John Wiley & Sons) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Uber happy?: Work and well-being in the "gig economy". Working paper to be presented at the 68th Panel Meeting of Economic Policy in October 2018 (2018)

    Berger, Thor ; Danda, Santosh Rao; Frey, Carl Benedikt ; Levin, Guy;

    Zitatform

    Berger, Thor, Carl Benedikt Frey, Guy Levin & Santosh Rao Danda (2018): Uber happy? Work and well-being in the "gig economy". Working paper to be presented at the 68th Panel Meeting of Economic Policy in October 2018. Oxford, 54 S.

    Abstract

    "We explore the rise of the so-called 'gig economy' through the lens of Uber and its drivers in the United Kingdom. Using administrative data from Uber and a new representative survey of London drivers, we explore their backgrounds, earnings, and well-being. We find that the vast majority of Uber's drivers are male immigrants primarily drawn from the bottom half of the London income distribution. Most transitioned out of permanent part- or full-time jobs and about half of drivers' report that their incomes increased after partnering with Uber. After covering vehicle operation costs and Uber's service fee, we estimate that the median London driver earns about £11 per hour spent logged into the app. But while Uber drivers remain at the lower end of the London income distribution, they report higher levels of life satisfaction than other workers. Consistent with a trade-off between evaluative and emotional well-being observed among the self-employed, they also report higher anxiety levels. We hypothesize that the higher life satisfaction among Uber drivers partly reflects their preferences for flexibility and the autonomy that the platform offers. We provide suggestive evidence showing that drivers that emphasize flexibility as an important motivation to join Uber also report higher levels of subjective well-being. Meanwhile, a minority of drivers who report that they would prefer work as an employee report lower levels of life satisfaction and higher levels of anxiety. Overall, our findings highlight the importance of non-monetary factors in shaping the welfare of workers in the gig economy." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Wie die Digitale Transformation der Wirtschaft gelingt (2018)

    Bertschek, Irene ; Briglauer, Wolfgang;

    Zitatform

    Bertschek, Irene & Wolfgang Briglauer (2018): Wie die Digitale Transformation der Wirtschaft gelingt. (ZEW policy Brief / Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung 2018-05), Mannheim, 9 S.

    Abstract

    "Die Digitale Transformation gilt als eine der großen Herausforderungen unserer Zeit. Schnelles Internet, mobile Endgeräte, intelligente Softwarealgorithmen und die Speicherung und Verarbeitung großer Datenmengen verändern wirtschaftliche und gesellschaftliche Prozesse. Die zahlreichen Dimensionen der Digitalisierung machen die Transformation von Wirtschaft und Gesellschaft zu einem komplexen Unterfangen. Jedoch können die Chancen, die die Digitalisierung eröffnet, wie die Entwicklung neuer Produkte und Dienste oder die Steigerung der Produktivität, nur dann genutzt werden, wenn man sich den damit verbundenen Herausforderungen aktiv und gestalterisch stellt. Die neue Bundesregierung hat sich in ihrem Koalitionsvertrag zahlreiche und ambitionierte Ziele für die Digitalisierung gesetzt, die verschiedene gesellschaftliche und wirtschaftliche Bereiche und so gut wie alle Ministerien betreffen. Aus der Perspektive der Wirtschaft sind insbesondere drei Aspekte zentral: der weitere Ausbau der Breitbandinfrastruktur, die Unterstützung mittelständischer Unternehmen bei der Digitalisierung sowie die Stärkung digitaler Kompetenzen. In allen drei Bereichen hat Deutschland Nachholbedarf." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Die digitale Transformation von Unternehmen (2018)

    Bovenschulte, Marc; Priesack, Kai; Apt, Wenke;

    Zitatform

    Bovenschulte, Marc, Kai Priesack & Wenke Apt (2018): Die digitale Transformation von Unternehmen. (iit Perspektive / Institut für Innovation und Technik 44), Berlin, 10 S.

    Abstract

    "Die Digitalisierung von Arbeits- und Geschäftsprozessen nimmt in allen Wirtschaftszweigen zu. Sie wirkt als 'strukturprägende Basisinnovation', die nicht durch eine einzelne, bahnbrechende Innovation getrieben wird, sondern durch die Weiterentwicklung bereits bestehender Technologien gekennzeichnet ist (Hungerland et al. 2015). Durch die intelligente Vernetzung und Kombination dieser Technologien beeinflusst die Digitalisierung alle Bereiche des Lebens, Arbeitens und Wirtschaftens. Die Wirkmächtigkeit der Veränderungen resultiert jedoch aus einem Zusammentreffen von Digitalisierung und Strukturwandel, in dem weitere wesentliche Faktoren auf betrieblicher, aber auch gesamtwirtschaftlicher Ebene wirksam werden. Dazu zählen unter anderem die Verfügbarkeit mobiler, intelligenter Endgeräte, der Breitbandausbau, die allgemeine Internetaffinität der Bevölkerung, der Wunsch nach besserer Vereinbarkeit von Beruf und Privatem, Veränderungen im Nachfrage- und Konsumverhalten, der Wandel von einer Industrie- zu einer Dienstleistungsgesellschaft und die damit verbundenen Veränderungen hinsichtlich Arbeitsorganisation, Arbeitsteilung und Geschäftsmodellen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Politischer Handlungsspielraum zur optimalen Nutzung der Chancen der Digitalisierung für Wirtschaftswachstum, Beschäftigung und Wohlstand: Synthese (2018)

    Böheim, Michael; Bock-Schappelwein, Julia;

    Zitatform

    Böheim, Michael & Julia Bock-Schappelwein (2018): Politischer Handlungsspielraum zur optimalen Nutzung der Chancen der Digitalisierung für Wirtschaftswachstum, Beschäftigung und Wohlstand. Synthese. In: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung. Monatsberichte, Jg. 91, H. 12, S. 909-920.

    Abstract

    "Digitale Technologien stellen bestehende Marktmechanismen, wirtschaftspolitische Instrumente, Strukturen sowie ökonomische und soziale Interaktionen grundlegend in Frage. Während auf traditionellen Märkten den Preisen von Gütern und Dienstleistungen die zentrale Allokationsfunktion zukommt, wird der Konnex zwischen Preis und Wert in der datengetriebenen Ökonomie weitgehend aufgelöst. Die Ursache dafür liegt in der spezifischen Kostenstruktur, die durch hohe Fixkosten bei gleichzeitig äußerst niedrigen Grenzkosten (nahe Null) gekennzeichnet ist. Diese Kostenstruktur begünstigt die monetär (fast) kostenlose Skalierung digitaler Produkte und Dienstleistungen auf 'Plattformmärkten'. In der digitalen Ökonomie bildet die Verfügungsmacht über Daten den entscheidenden Wettbewerbsfaktor. Im Extremfall entstehen daraus (natürliche) Monopole. Auf der Grundlage von sechs Themenfeldanalysen (Makroökonomie, öffentlicher Sektor, Wettbewerb, Raum, soziale Sicherheit, Umwelt und Energie) werden die Erkenntnisse zu drei Metahypothesen verdichtet, die den Handlungsspielraum zur optimalen Nutzung der Vorteile der Digitalisierung für Wirtschaftswachstum, Beschäftigung und Wohlstand abstecken. Die durch digitale Daten bestimmte 'neue' Ökonomie, die Strukturbrüche mit sich bringt und sich in Extremen manifestiert, bedarf der politischen Gestaltung, um Wohlstand und Beschäftigung nachhaltig absichern zu können." (Autorenreferat, © WIFO - Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung)

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  • Literaturhinweis

    Auswirkungen der Digitalisierung auf die Entwicklung von Wirtschaftsräumen (2018)

    Böheim, Michael; Firgo, Matthias ;

    Zitatform

    Böheim, Michael & Matthias Firgo (2018): Auswirkungen der Digitalisierung auf die Entwicklung von Wirtschaftsräumen. In: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung. Monatsberichte, Jg. 91, H. 12, S. 881-890.

    Abstract

    "Digitalisierung verändert die Bedeutung von Raum und Distanz. Aufgrund der Verringerung der Transaktionskosten nehmen die Möglichkeiten der Leistungserbringung über größere Distanzen deutlich zu. Trotzdem bringt Digitalisierung nicht zwingend eine wirtschaftliche Konvergenz zwischen peripheren und zentralen Räumen mit sich. Agglomerationsvorteile und eine bessere Ausstattung mit Technologie, Humankapital und Infrastruktur verstärken, wenn die menschliche Arbeit komplexer wird, die Standortvorteile von zentralen Räumen weiter. Digitale Technologien bieten dennoch Entwicklungschancen für ländliche Räume, wenn die notwendige Ausstattung mit Infrastruktur und qualifiziertem Humankapital gegeben ist. Digitalisierung verändert zudem die weltweiten Handelsströme und fragmentiert die Wertschöpfungsketten. Besonders für kleine und mittlere Unternehmen sowie den Dienstleistungssektor erhöht der zunehmende Einsatz digitaler Technologien die Exportfähigkeit." (Autorenreferat, © WIFO - Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung)

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  • Literaturhinweis

    Schneller Internetzugang hilft Arbeitslosen bei der Jobsuche (2018)

    Diegmann, André ; Gürtzgen, Nicole ; Berg, Gerard J. van den; Pohlan, Laura ;

    Zitatform

    Diegmann, André, Nicole Gürtzgen, Laura Pohlan & Gerard J. van den Berg (2018): Schneller Internetzugang hilft Arbeitslosen bei der Jobsuche. In: IAB-Forum H. 13.12.2018, o. Sz., 2018-12-04.

    Abstract

    "Das Internet als Massenmedium hat die Art und Weise, wie Arbeitgeber und Arbeitsuchende zusammenfinden, entscheidend verändert. Eine aktuelle Studie zeigt, dass ein schneller Internetzugang in den ersten Jahren der Verbreitung des Breitbandinternets die Erfolgschancen der Jobsuche von Arbeitslosen in Deutschland verbessert hat." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Measuring the competitive impact of the internet: Evidence from a natural experiment in broadband access (2018)

    Gebhardt, Georg;

    Zitatform

    Gebhardt, Georg (2018): Measuring the competitive impact of the internet. Evidence from a natural experiment in broadband access. In: International Journal of Industrial Organization, Jg. 57, S. 84-113. DOI:10.1016/j.ijindorg.2017.12.006

    Abstract

    "To identify the competitive effect of online competition, I exploit that consumers in some German municipalities lack broadband access due to legacy glass fibre cables. In these areas with reduced online competition, I find that offline employment in electronics retailing grows faster than in the control areas. I find no such differential for food retailing, where there is no online competition. Full broadband access reduces employment growth in electronics relative to food retailing by 1.1% per year from 1999 to 2007. I find no significant effect for book retailing, which is shielded from retail price competition by law." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Do digital information technologies help unemployed job seekers find a job?: evidence from the broadband internet expansion in Germany (2018)

    Gürtzgen, Nicole ; Nolte, André; Pohlan, Laura ; Berg, Gerard J. van den;

    Zitatform

    Gürtzgen, Nicole, André Nolte, Laura Pohlan & Gerard J. van den Berg (2018): Do digital information technologies help unemployed job seekers find a job? Evidence from the broadband internet expansion in Germany. (IZA discussion paper 11555), Bonn, 59 S.

    Abstract

    "This paper studies effects of the introduction of a new digital mass medium on reemployment of unemployed job seekers. We combine data on high-speed (broadband) internet availability at the local level with individual register data on the unemployed in Germany. We address endogeneity by exploiting technological peculiarities in the network that affected the roll-out of high-speed internet. The results show that high-speed internet improves reemployment rates after the first months of the unemployment spell. This is confirmed by complementary analysis with individual survey data suggesting that online job search leads to additional formal job interviews after a few months in unemployment." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    "Die Hysterie ist übertrieben" - Das sagt ein Experte zur Jobangst in der Digitalisierung: Interview (2018)

    Janssen, Simon; Hogger, Martin;

    Zitatform

    Janssen, Simon & Martin Hogger (2018): "Die Hysterie ist übertrieben" - Das sagt ein Experte zur Jobangst in der Digitalisierung. Interview. In: Focus Online H. 27.07.2018, o. Sz., 2018-07-27.

    Abstract

    "Die Angst vieler Deutscher vor der Digitalisierung sei übertrieben, sagt Simon Janssen. Im Interview mit FOCUS Online spricht der Weiterbildungs-Experte des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung über den Wandel der Arbeit, Elon Musk und welche Fähigkeiten in Zukunft wichtig werden." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Janssen, Simon;

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  • Literaturhinweis

    Digitale Regionen in Deutschland: Ergebnisse des IW-Regionalrankings 2018 (2018)

    Kempermann, Hanno; Millack, Agnes;

    Zitatform

    Kempermann, Hanno & Agnes Millack (2018): Digitale Regionen in Deutschland. Ergebnisse des IW-Regionalrankings 2018. In: IW-Trends, Jg. 45, H. 1, S. 49-66. DOI:10.2373/1864-810X.18-01-03

    Abstract

    "Die digitale Transformation wandelt nicht nur die Unternehmenswelt, sondern sie wirkt sich auch auf die räumliche Entwicklung aus. Deshalb werden im diesjährigen thematischen Schwerpunkt des IW-Regionalrankings die digitalen Chancen von Regionen diskutiert. Es zeigt sich, dass die digitale Affinität von Unternehmen die wirtschaftliche Dynamik der Regionen beeinflusst. Die digital affinsten Regionen Deutschlands erzielen auch die besten Plätze im IW-Regionalranking 2018. Die am wenigsten digitalisierten Räume in Deutschland sind peripher gelegen. Gerade hier wäre eine leistungsfähige Breitbandinfrastruktur lohnend: Je schneller das Internet ist, desto digital affiner sind auch die Unternehmen vor Ort. Diese Affinität wirkt sich wiederum signifikant positiv auf die Dynamik aus. Ländliche Räume müssen sich also viel stärker um eine Breitbandinfrastruktur bemühen, um wirtschaftlichen Anschluss zu finden und attraktiv für Bürger und Unternehmen zu sein. Das IW-Regionalranking, das Niveau und Entwicklung der wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit berücksichtigt, liefert wichtige Informationen für die regional unterschiedlichen Stärken und bietet Hinweise, welche Maßnahmen erfolgversprechend sind, um wirtschaftliche Prosperität zu fördern." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Breitbandverbindung, Digitalisierung und Arbeit 4.0 in den baden-württembergischen Betrieben und deren beschäftigungspolitische Implikationen: ein Bericht auf Basis des IAB-Betriebspanels Baden-Württemberg (Welle 2017) (2018)

    Kleimann, Rolf; Brändle, Tobias ; Klee, Günther;

    Zitatform

    Kleimann, Rolf (2018): Breitbandverbindung, Digitalisierung und Arbeit 4.0 in den baden-württembergischen Betrieben und deren beschäftigungspolitische Implikationen. Ein Bericht auf Basis des IAB-Betriebspanels Baden-Württemberg (Welle 2017). (IAW-Kurzberichte 2018,04), Tübingen, 60 S.

    Abstract

    "Das IAB-Betriebspanel liefert mit der Welle 2017 wesentliche Informationen zur Entwicklung der Digitalisierung in den Betrieben oder Dienststellen Baden-Württembergs. Die Befragung greift dabei mehrere eng zusammenhängende Sachverhalte auf. An erster Stelle ist die breitbandige Anbindung der Betriebe an das Internet zu nennen. Diese gilt als eine der zentralen Voraussetzungen für alle weiteren Schritte hin zur Digitalisierung. Anschließend werden die Betriebe nach der Anwendung diverser digitaler Technologien gefragt, die sie in einem weiteren Schritt hinsichtlich ihrer Relevanz für den eigenen Betrieb bewerten. Zuletzt sollen die Betriebe die möglichen Effekte der Digitalisierung auf ihren Betrieb abschätzen." (Textauszug, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Digitalisierung und soziale Sicherheit (2018)

    Mayrhuber, Christine; Bock-Schappelwein, Julia;

    Zitatform

    Mayrhuber, Christine & Julia Bock-Schappelwein (2018): Digitalisierung und soziale Sicherheit. In: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung. Monatsberichte, Jg. 91, H. 12, S. 891-897.

    Abstract

    "Der Einsatz digitaler Technologien verändert und flexibilisiert Arbeitsabläufe, Arbeitsformen und Entlohnungsstrukturen. Erwerbs- und Einkommensverläufe und damit auch die soziale Absicherung werden für die Betroffenen zunehmend unsicherer. Die Stärkung der Erwerbseinkommen in einkommenszentrierten Systemen und eine Anpassung der Finanzierungsgrundlagen an die neuen Arbeitsmarktentwicklungen sind Fragen, die im Zuge der Digitalisierung verstärkt in den Vordergrund treten." (Autorenreferat, © WIFO - Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung)

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