Digitale Arbeitswelt – Chancen und Herausforderungen für Beschäftigte und Arbeitsmarkt
Der digitale Wandel der Arbeitswelt gilt als eine der großen Herausforderungen für Wirtschaft und Gesellschaft. Wie arbeiten wir in Zukunft? Welche Auswirkungen hat die Digitalisierung und die Nutzung Künstlicher Intelligenz auf Beschäftigung und Arbeitsmarkt? Welche Qualifikationen werden künftig benötigt? Wie verändern sich Tätigkeiten und Berufe? Welche arbeits- und sozialrechtlichen Konsequenzen ergeben sich daraus?
Dieses Themendossier dokumentiert Forschungsergebnisse zum Thema in den verschiedenen Wirtschaftsbereichen und Regionen.
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Literaturhinweis
Digitalisierung ändert nichts - außer alles: Wirkungen auf Gesellschaft, Soziale Arbeit und Berufliche Rehabilitation (2018)
Kreidenweis, Helmut;Zitatform
Kreidenweis, Helmut (2018): Digitalisierung ändert nichts - außer alles. Wirkungen auf Gesellschaft, Soziale Arbeit und Berufliche Rehabilitation. In: Die Berufliche Rehabilitation, Jg. 32, H. 2, S. 148-157.
Abstract
"Der digitale Wandel ist kein technisches Thema -- er bewirkt tief greifende Veränderungen in weiten Teilen der Gesellschaft und damit auch im gesamten Bereich sozialer Dienstleistungen. Träger der Sozialen Arbeit und Beruflichen Rehabilitation müssen sich diesem Wandel stellen, wenn sie weiterhin attraktive Dienstleistungen anbieten möchten. Ebenso sind sie gefordert, ihre internen Prozesse so zu organisieren und zu digitalisieren, dass sie ihre Effizienz steigern und den wachsenden Anforderungen von Seiten der Auftraggeber und Teilnehmer genügen." (Autorenreferat, © Lambertus-Verlag)
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Literaturhinweis
Mobile Learning in der Pflegebildung: Entwicklungsstand und Herausforderungen am Beispiel des Projektes "Game Based Learning in Nursing" (2018)
Peters, Miriam ; Dütthorn, Nadin; Jeremias, Cornelia; Hülsken-Giesler, Manfred ; Pechuel, Rasmus; Hoffmann, Bernward; Knab, Cornelius;Zitatform
Peters, Miriam, Manfred Hülsken-Giesler, Nadin Dütthorn, Bernward Hoffmann, Cornelia Jeremias, Cornelius Knab & Rasmus Pechuel (2018): Mobile Learning in der Pflegebildung. Entwicklungsstand und Herausforderungen am Beispiel des Projektes "Game Based Learning in Nursing". In: C. de Witt & C. Gloerfeld (Hrsg.) (2018): Handbuch Mobile Learning, S. 971-992. DOI:10.1007/978-3-658-19123-8_45
Abstract
"Mobile Learning gewinnt auch im Kontext der personenbezogenen Dienstleistung Pflege an Bedeutung. International finden sich unterschiedliche Formate von Mobile Learning für verschiedene Zielgruppen in der Pflege. Der Beitrag fragt nach dem aktuellen Entwicklungsstand sowie den Herausforderungen von Mobile Learning im Kontext der beruflichen Pflege und weiteren Gesundheitsfachberufen, ordnet diese in den aktuellen Stand der Diskussion im Bereich der Pflegewissenschaft ein und stellt am Beispiel des BMBF-Projekts 'Game Based Learning in Nursing' (GaBa_LEARN) mögliche Entwicklungslinien von Mobile Learning in der Pflege vor. Die Fragestellung wurde im Rahmen einer systematischen Literaturrecherche in den Datenbanken Cinahl, Pubmed und ScieneDirect sowie einer erweiterten Handsuche bearbeitet. Die Literaturanalyse folgte dem Ansatz des integrativen Reviews. Anhand der gewählten Ein- und Ausschlusskriterien wurden 41 einschlägige Publikationen identifiziert und analysiert. Der einschlägige Diskurs verhandelt demnach vorzugsweise Fragen der Rahmenbedingungen, der Anwendungsbereiche, der Evaluationsergebnisse sowie der Möglichkeiten und Begrenzungen von Mobile Learning in der Pflegebildung. International fokussiert Mobile Learning in Pflege und Gesundheit vorzugsweise auf die situative Bereitstellung von funktionalem Fachwissen. Verbesserungen ergeben sich damit in Bezug auf die fachliche Begründung des beruflichen Handelns sowie in Bezug auf das Selbstbewusstsein der Akteure. Die bisherige Entwicklung vernachlässigt dabei allerdings die Befähigung der beruflichen Akteure, explizites Begründungswissen situationsgerecht und einzelfallorientiert zur Anwendung zu bringen. Ansätze aus dem Bereich Serious Games stellen hier erweiterte Möglichkeiten zur Ausbildung eines professionellen Handelns bereit." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Digitalisierung der Arbeit in der ambulanten Pflege in Bremen: Praxis und Gestaltungsbedarfe digitaler Tourenbegleiter (2018)
Pöser, Stephanie; Bleses, Peter;Zitatform
Pöser, Stephanie & Peter Bleses (2018): Digitalisierung der Arbeit in der ambulanten Pflege in Bremen: Praxis und Gestaltungsbedarfe digitaler Tourenbegleiter. (Reihe Arbeit und Wirtschaft in Bremen 25), Bremen, 39 S.
Abstract
"Die ambulante Pflege steht vor großen Herausforderungen, die sich als Folgen insbesondere der sozio-demografischen Veränderungen, der Ökonomisierung in der Pflege und der zugleich wachsenden Qualitätsansprüche an die Pflege ergeben. Die drohenden Engpässe in Folge des wachsenden Fachkräftemangels in der ambulanten pflegerischen Versorgung sind schon heute nur durch großen Organisationsaufwand und Arbeitsverdichtung aufzufangen. Einspringende Pflegekräfte, die ausfallende Kollegen und Kolleginnen ersetzen, sind dann oft von Informationsmangel über Pflegeleistungen und Patienten und Patientinnen betroffen, was ein großes Unsicherheitspotenzial bedingt und Auswirkungen auf die Arbeits- und Pflegequalität haben kann. Viele Pflegedienste suchen deshalb nach Möglichkeiten der Effizienzsteigerung, der verbesserten Touren-(Re-)Organisation und Bereitstellung von Informationen auf den Touren. Diesen Bedarf sollen sogenannte 'digitale Tourenbegleiter' erfüllen. Das sind Smartphones oder Tablets, die mit spezieller Software für die Pflegeorganisation ausgestattet sind. Wir nennen sie kurz MDA (Mobile Digital Assistants). Sie werden zu einem zentralen Arbeitsmittel der Pflegekräfte, mit dem sie tagtäglich im laufenden Arbeitsprozess umzugehen haben. Die Geräte bieten neue Möglichkeiten der stetigen Datenübertragung und verändern die Kommunikations- und Koordinationsprozesse zwischen Pflegekräften und der Pflegezentrale erheblich. Damit erobert die Digitalisierung von Arbeit einen Bereich personaler sozialer Dienstleistungen, der bislang noch weitgehend 'analog' und vor allem subjektorientiert geprägt war. Die von einer wachsenden Zahl von sozialen Pflegediensten eingesetzten Geräte bieten einen unterschiedlich großen Funktionsumfang, der differierende Anforderungen an die verschieden qualifizierten Pflegekräfte wie auch an die Führungskräfte (Pflegedienstleitung, Tourenplanung, Qualitätsmanagement) in den Pflegezentralen bedingt. Bislang gibt es kaum empirische Untersuchungen zur Verbreitung, Nutzung und den sich stellenden Anforderungen sowie die Auswirkungen dieser Digitalisierung in der Pflegearbeit. Hilft sie den Pflegekräften und Pflegediensten angesichts der bereits sehr hohen Belastungen? Oder steigen die Belastungen durch die neuen Herausforderungen (zunächst) sogar noch an? Die Ergebnisse der vorliegenden Studie für das Land Bremen zeigen vor allem, dass nicht nur die meisten Führungskräfte, sondern - nach manchmal anfänglichen Bedenken - auch die Pflegekräfte überwiegend gut mit den Geräten und der Software zurechtkommen. Es liegen allerdings noch Potenziale in der Organisation und der Nutzung dieser digitalen Technik, die erstens die Technikakzeptanz und den Nutzen dieser digitalen Technik in der Pflege steigern sowie zweitens einige mit ihr verbundene Risiken senken könnten. Dabei handelt es sich einerseits um Potenziale, die zeitnah zu heben sind. Sie bestehen vor allem darin, bei der Einführung und in der weiteren Praxis bei allen Beteiligten für mehr Handlungssicherheit zu sorgen (z. B. in Fragen des Arbeitsrechts und der Kontrollmöglichkeiten von Pflegekräften durch Arbeitgeber). Andererseits gibt es Potenziale, die erst langfristig gehoben werden können, weil z. B. technische Schnittstellen und Datenschutzfragen zu klären sind. Potenziale liegen vor allem in der Vernetzung der ambulanten Pflege mit externen Partnern (Krankenhäuser, Apotheken, Arztpraxen usw.)." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Digitalisierung in der Pflege: Wie intelligente Technologien die Arbeit professionell Pflegender verändern (2018)
Rösler, Ulrike; Schmidt, Kristina; Merda, Meiko; Melzer, Marlen;Zitatform
Rösler, Ulrike, Kristina Schmidt, Meiko Merda & Marlen Melzer (2018): Digitalisierung in der Pflege. Wie intelligente Technologien die Arbeit professionell Pflegender verändern. Berlin, 72 S.
Abstract
"Diese Broschüre beleuchtet die Digitalisierung in der Pflege aus dem Blickwinkel der professionell Pflegenden und hier insbesonderere aus der Perspektive 'gesund pflegen'. Erkenntnisse aus Literatur und Empirie sind ebenso enhalten wie erste Praxisbeispiele und Workshop-Ergebnisse." (Textauszug, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Digitalisierung in der sozialen Dienstleistungsarbeit: Stand, Perspektiven, Herausforderungen, Gestaltungsansätze (2017)
Becka, Denise; Hilbert, Josef; Evans, Michaela;Zitatform
Becka, Denise, Michaela Evans & Josef Hilbert (2017): Digitalisierung in der sozialen Dienstleistungsarbeit. Stand, Perspektiven, Herausforderungen, Gestaltungsansätze. (FGW-Studie Digitalisierung von Arbeit 05), Düsseldorf, V, 43 S.
Abstract
"In der vorliegenden Studie wurden die bisherigen Erkenntnisse zur Digitalisierung in der sozialen Dienstleistungsarbeit zusammengetragen, analysiert und im Hinblick auf zukünftige relevante Gestaltungsfelder diskutiert. Die Untersuchung stützt sich auf systematische Literaturreviews, jeweils für die wissenschaftliche Debattenlage in Deutschland sowie für den internationalen Forschungsstand. Darüber hinaus wurden eine Analyse interessenpolitischer Dokumente sowie ein Workshop mit Expert_innen aus der Sozialwirtschaft durchgeführt. Die Ergebnisse verweisen darauf, dass das große Anwendungsfeld sozialer Dienstleistungen Erfordernisse für die Entwicklung kunden- und mitarbeiterorientierter digital unterstützter Leistungsarrangements sowie neuer Qualifikationen aufweist, die es in Zukunft in einem partizipativen Zusammenspiel zwischen Beschäftigten, Klient_innen und Arbeitgeber_innen zu gestalten gilt." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Perforated body work: the case of tele-nursing (2017)
Zitatform
Broek, Diane van den (2017): Perforated body work. The case of tele-nursing. In: Work, employment and society, Jg. 31, H. 6, S. 904-920. DOI:10.1177/0950017016674899
Abstract
"This article extends an understanding of how the embodied nature of work, in this case nursing work, is reformed by workplace technologies. It outlines how technological advancements helped to partially restore the physical and psychological perforations inflicted on those performing nursing work. However, the transitions to remote nursing analysed here also undermined the prospects for future professional advancement. By analysing how technologies can disrupt embodied practices within the occupational field of nursing, the article provides both an empirical and a theoretical contribution to existing research on embodiment and work." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Digitalisierung im Krankenhaus: Mehr Technik - bessere Arbeit? (2017)
Bräutigam, Christoph; Öz, Fikret; Enste, Peter; Evans, Michaela; Merkel, Sebastian ; Hilbert, Josef;Zitatform
Bräutigam, Christoph, Peter Enste, Michaela Evans, Josef Hilbert, Sebastian Merkel & Fikret Öz (2017): Digitalisierung im Krankenhaus. Mehr Technik - bessere Arbeit? (Hans-Böckler-Stiftung. Study 364), Düsseldorf, 57 S.
Abstract
"Digitale Technologien haben auf breiter Front in die deutschen Krankenhäuser Einzug gehalten - sie gehören bereits zum Arbeitsalltag. Die Studie gibt empirisch basierte Einblicke zu diesem Thema. Kernstück der Untersuchung ist eine Online- Erhebung unter Krankenhausbeschäftigten. Zusätzlich wurde die Perspektive des Managements exemplarisch einbezogen. Behandelt werden Verbreitung und Einsatz digitaler Technologien in deutschen Krankenhäusern, die Bedingungen ihrer Implementierung und insbesondere ihre Auswirkungen aus Sicht der Beschäftigten: Es zeigt sich eine verbreitete Aufgeschlossenheit gegenüber digitalen Technologien, wenngleich auch kritische Einschätzungen, z. B. mit Blick auf die Beteiligung bei ihrer Implementierung, zum Bild gehören." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Care Work: Eckpunkte der Professionalisierung und Qualitätsentwicklung in personenbezogenen Dienstleistungsberufen (2017)
Friese, Marianne;Zitatform
Friese, Marianne (2017): Care Work: Eckpunkte der Professionalisierung und Qualitätsentwicklung in personenbezogenen Dienstleistungsberufen. In: U. Weyland & K. Reiber (Hrsg.) (2017): Entwicklungen und Perspektiven in den Gesundheitsberufen : aktuelle Handlungs- und Forschungsfelder, Bielefeld, Bertelsmann S. 29-49.
Abstract
"Historisch entstand Ende des 19. Jahrhunderts mit der Entwicklung von industrieller Facharbeit ein geschlechtlich strukturiertes Berufsbildungssystem, das gegenüber den männlich geprägten gewerblich-technischen Ausbildungsformen im Betrieb für personenbezogene Ausbildungen schulberufliche Strukturen vorsah, verbunden mit einer niedrigeren gesellschaftlichen Bewertung sowie mangelnder ordnungsrechtlicher Standardisierung und Professionalisierung. Eine historische Last liegt darin, dass diese Berufsstrukturen auf Basis einer naturalistisch begründeten Konstruktion von Mütterlichkeit und Zuweisung für private, institutionalisierte und berufliche Sorgearbeit im Feld haushälterischer, pflegerischer sowie sozialer Arbeit konstituiert wurden und sich bis in die Gegenwart auf allen Ebenen der beruflichen und akademischen Ausbildung personenbezogener Fachrichtungen als Stolperstein der Professionalisierung von Care Work erweisen.
Gegenüber diesem Modernisierungsrückstand deuten sich im Zuge der Globalisierung, des demografischen Wandels und der Expansion der Dienstleistungsgesellschaft arbeitsmarkt- und berufsbildungspolitische Reformen an, die für Qualitätsentwicklung und Professionsstrategien in personenbezogenen Dienstleistungsberufen wirksam werden können. Der folgende Beitrag nimmt dieses Anliegen auf. Ziel ist es, Modernisierungsrisiken sowie berufspädagogische Gestaltungsoptionen der beruflichen und akademischen Ausbildung für Care Work zu diskutieren. Dazu erfolgen im ersten Schritt historische und systematische Analysen von Care Work im Spannungsfeld der Modernisierung. Es werden zweitens aktuelle Entwicklungen der Beschäftigungs- und Ausbildungssituation personenbezogener Berufe auf empirischer Basis dargestellt. In einem dritten und vierten Schritt schließen sich ordnungsrechtliche und curriculare sowie professionstheoretische Überlegungen auf Ebene der beruflichen Bildung an. Abschließend werden Fragen der Akademisierung personenbezogener Dienstleistungsberufe diskutiert. Dabei geraten Studiengangentwicklungen an Hochschulen in Deutschland sowie curriculare und fachdidaktische Perspektiven in den Blick." (Textauszug, IAB-Doku) -
Literaturhinweis
Arbeitsmarkt- und Berufstrends im Gesundheitssektor unter besonderer Berücksichtigung des medizinisch-technischen Bereiches (2017)
Haberfellner, Regina; Hueber, Brigitte;Zitatform
Haberfellner, Regina & Brigitte Hueber (2017): Arbeitsmarkt- und Berufstrends im Gesundheitssektor unter besonderer Berücksichtigung des medizinisch-technischen Bereiches. (AMS report 127), Wien, 96 S.
Abstract
"Der Gesundheitssektor ist mehreren Entwicklungen unterworfen:
- Insbesondere durch die demographische Entwicklung (Stichwort: 'Alternde Gesellschaft') steigen die Anforderungen an das Gesundheits- und Pflegesystem und damit auch der Kostendruck.
- Auch im Gesundheits- und Pflegebereich ist ein Trend zur Höherqualifizierung zu beobachten.
Der Gesundheitssektor gilt alleine aufgrund der demographischen Entwicklung als Beschäftigungssektor mit steigender Bedeutung, und zwar sowohl in Österreich als auch im gesamten europäischen Raum. Gleichzeitig differenziert er sich zunehmend aus, der (privat finanzierte) '2. Sektor' gewinnt zunehmend an Bedeutung.
So wie der Gesundheitssektor weist auch der IKT-Sektor günstige Beschäftigungsperspektiven auf. Für den Fortschritt im Gesundheitssektor waren seit jeher technische Entwicklungen wesentlich. Diese Schnittmenge gewinnt durch die aktuelle Digitalisierungswelle weiter an Dynamik. Die Medizintechnik ist ein hochinnovativer Sektor, er baut auf einer sehr dynamischen Technologieentwicklung und agilen Wissenschaften auf und nutzt diese Anwendungen für die Medizin. Die Anwendungsfelder im Bereich 'Gesundheit, Medizin und Pflege' haben sich laufend erweitert, und so halten inzwischen Big Data und 3D-Druck Einzug in medizintechnische Anwendungen.
Dieser Bericht, der im Auftrag der Abt. Arbeitsmarktforschung und Berufsinformation des AMS Österreich im Jahr 2017 von der Soll & Haberfellner Unternehmens- und Projektberatung umgesetzt wurde, fokussiert daher auf die zwei Entwicklungslinien 'Höherqualifizierung im Bereich der Gesundheits- und Krankenpflege' einerseits und 'Entwicklungen in der Medizintechnik' andererseits." (Autorenreferat, IAB-Doku) -
Literaturhinweis
Auswirkungen der Digitalisierung auf die Gesundheit der Mitarbeitenden (2017)
Hagemann, Tim;Zitatform
Hagemann, Tim (2017): Auswirkungen der Digitalisierung auf die Gesundheit der Mitarbeitenden. In: T. Hagemann (Hrsg.) (2017): Gestaltung des Sozial- und Gesundheitswesens im Zeitalter von Digitalisierung und technischer Assistenz : Veröffentlichung zum zehnjährigen Bestehen der FH der Diakonie (Forschung und Entwicklung in der Sozialwirtschaft, 11), S. 535-542.
Abstract
,Soziale Netzwerke, Automatisierungen, Roboter, digitale Arbeits- und Dokumentationswerkzeuge, der umfassende Zugriff auf Informationen und Dateien verändern die Arbeitswelt im Sozial- und Gesundheitswesen.' Dies bleibt nicht ohne Einfluss auf die Arbeitsbedingungen der Mitarbeitenden. Anhand einschlägiger Studien zeigt der Autor, dass sich körperliche Belastungen durch den Technikeinsatz verringern, während psychische Belastungen zunehmen. So klagen Mitarbeitende über einen zunehmenden Zeitdruck und eine verstärkte Überwachung. Hinzu kommen häufige Unterbrechungen der Arbeit durch eine kommunikative Reizüberflutung. Abschließend geht der Autor auf die Verantwortung von Führungskräften in Bezug auf eine gesundheitsförderliche digitale Arbeitswelt ein. (IAB)
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Literaturhinweis
Gestaltung des Sozial- und Gesundheitswesens im Zeitalter von Digitalisierung und technischer Assistenz: Veröffentlichung zum zehnjährigen Bestehen der FH der Diakonie (2017)
Hagemann, Tim;Zitatform
(2017): Gestaltung des Sozial- und Gesundheitswesens im Zeitalter von Digitalisierung und technischer Assistenz. Veröffentlichung zum zehnjährigen Bestehen der FH der Diakonie. (Forschung und Entwicklung in der Sozialwirtschaft 11), Baden-Baden: Nomos Verlagsgesellschaft, 542 S.
Abstract
"Die Begriffe Digitalisierung und Arbeit 4.0 sind in aller Munde. Auch im Sozial- und Gesundheitswesen lässt sich erahnen, wie allumfassend Arbeitsfelder und gesellschaftliche Verhältnisse sich ändern werden. Digitale Technologien und Roboter werden unseren Alltag prägen. Sie vernetzen Menschen, Geräte und Gegenstände miteinander und schaffen neue Formen der Interaktion und Kommunikation. Solche Systeme werden in atemberaubendem Tempo autonomer und können unabhängig von menschlicher Steuerung agieren. Und sie sind zunehmend in der Lage, komplexe Entscheidungen selbst zu treffen. Dadurch entstehen vielerlei Möglichkeiten - der Unterstützung, aber auch der Kontrolle und einer grundlegenden Reorganisation zahlreicher sozialer Dienstleistungen.
In der Publikation wird in Beiträgen dargestellt und diskutiert, welche Auswirkungen dies für soziale Räume, die Gesundheitsversorgung, für Beratung und Therapie, für die berufliche Bildung und für die Leitung von Sozialunternehmen hat." (Verlagsangaben, IAB-Doku)Weiterführende Informationen
Inhaltsverzeichnis bei der Deutschen Nationalbibliothek -
Literaturhinweis
Assistive Sicherheitstechniken in der Pflege von an Demenz erkrankten Menschen (2017)
Zitatform
Hergesell, Jannis (2017): Assistive Sicherheitstechniken in der Pflege von an Demenz erkrankten Menschen. In: P. Biniok & E. Lettkemann (Hrsg.) (2017): Assistive Gesellschaft, S. 203-223. DOI:10.1007/978-3-658-13720-5_10
Abstract
"Technische Assistenzen verbreiten sich im Gesundheitssystem rasant. Gesundheitspolitische und wirtschaftliche Akteure postulieren Assistenzen als Lösungen für die Herausforderungen, welche mit den Auswirkungen des demografischen Wandels in der Pflege einhergehen. Assistenzen sollen die Pflege effizienter und kostengünstiger gestalten sowie die Lebensqualität von Pflegenden und Gepflegten steigern. Die sozialen Dimensionen dieser Entwicklung, wie sich ändernde Auffassungen von Pflegeleitbildern und langfristige Auswirkungen auf die Strukturen der Pflege werden nur marginal thematisiert und erforscht. Am Beispiel von innovativen technischen Assistenzen in der Pflege von Menschen mit Demenz wird gezeigt, welche sozialen Aspekte und nicht intendierten Dynamiken neben den offiziell postulierten Assistenzeffekten durch eine soziologische Perspektive nachgewiesen werden können. Assistenztechnik wirkt nicht lediglich eindimensional auf bestimmte Pflegekontexte ein, sondern beeinflusst auch zentrale Werte in der Pflege. Die Pflegeleitbilder verschieben sich durch Assistenzen von an Selbstbestimmung und Individualität orientierter Pflege hin zu standardisiertem Sicherheitsdenken und Effizienzstreben." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Dynamiken im Berufsfeld Pflege und Folgen für die Fachkräftequalifizierung (2017)
Zitatform
Hülsken-Giesler, Manfred (2017): Dynamiken im Berufsfeld Pflege und Folgen für die Fachkräftequalifizierung. In: Berufsbildung in Wissenschaft und Praxis, Jg. 46, H. 1, S. 6-9.
Abstract
"Die berufliche Pflege, einschließlich der Pflegebildung, ist spätestens seit den 1990er-Jahren erheblichen Dynamiken ausgesetzt. Reformprozesse verdichten sich sowohl in ihrer zeitlichen Taktung als auch in ihrer Eingriffstiefe. Derzeit sind drei politische Strategien erkennbar, die sich unmittelbar auch auf die Weiterentwicklung der beruflichen Pflegebildung auswirken: die Professionalisierung der Pflege, die Einbindung von zivilgesellschaftlichem Engagement in die Pflegearbeit und die technische Unterstützung der Pflegearbeit. Der vorliegende Beitrag skizziert diese Entwicklungen sowie Konsequenzen für die Fachkräftequalifizierung in der Pflege." (Autorenreferat)
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Literaturhinweis
Kann es technische Assistenten in der Pflege geben?: Überlegungen zum Begriff der Assistenz in Pflegekontexten (2017)
Zitatform
Krings, Bettina-Johanna & Nora Weinberger (2017): Kann es technische Assistenten in der Pflege geben? Überlegungen zum Begriff der Assistenz in Pflegekontexten. In: P. Biniok & E. Lettkemann (Hrsg.) (2017): Assistive Gesellschaft, S. 183-201. DOI:10.1007/978-3-658-13720-5_9
Abstract
"Die Rede von 'technischen Assistenten' in der stationären Pflege hat derzeit Konjunktur in wissenschaftlichen und öffentlichen Debatten. Hierbei zeigt sich jedoch in vielen Fällen, dass der Sammelbegriff der 'assistierenden' Technologien wenig zielführend ist. Vor diesem Hintergrund plädieren die Autorinnen in diesem Beitrag dafür, die Metapher der 'Assistenz' für soziotechnische Systeme zu reflektieren und auf ihre Relevanz hin zu überprüfen. Denn um 'assistierende' Funktionen auszuweisen, muss gleichzeitig auch die Nutzung eines Bezugsrahmens offengelegt werden. Nur so kann der funktionale Charakter der technischen Assistenzsysteme ausgewiesen werden. Diese These wird im vorliegenden Beitrag ausgelotet und auf Basis einer empirischen Studie in der stationären Pflege von Menschen mit Demenz kritisch diskutiert." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Pflege 4.0 - Einsatz moderner Technologien aus der Sicht professionell Pflegender: Forschungsbericht (2017)
Merda, Meiko; Schmidt, Kristina; Kähler, Björn;Zitatform
Merda, Meiko, Kristina Schmidt & Björn Kähler (2017): Pflege 4.0 - Einsatz moderner Technologien aus der Sicht professionell Pflegender. Forschungsbericht. (BGWforschung. Expertinnen/Experten), Hamburg, 194 S.
Abstract
"Das Projekt 'Pflege 4.0' wurde im Dezember 2016 gemeinschaftlich von der Berufsgenossenschaft für Gesundheitsdienst und Wohlfahrtspflege (BGW), dem Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) und der Offensive Gesund Pflegen (OGP) initiiert, um die fortschreitende Technisierung in der Pflege aus der Sicht von professionell Pflegenden systematisch hinsichtlich ihrer Chancen, Hemmnisse und Entwicklungsperspektiven zu erschließen. Die Resultate aus einer Literaturrecherche, zwei Workshops und einer schriftlichen Befragung unter 576 Vertreterinnen und Vertretern der Branche stellt dieser Forschungsbericht vor. Moderne Technologien sind in der Pflege angekommen, und zwar - laut den BGW-Befragungsergebnissen - in größerem Umfang als bislang angenommen. Die pflegerische Arbeit in den verschiedenen Settings lässt sich durch den Einsatz von Technik erheblich unterstützen. Die größten Potenziale liegen demnach in einer besseren Vernetzung und Kommunikation, einer leichteren Informationssammlung und -verarbeitung, einer besseren Arbeitsorganisation sowie in einer Verringerung körperlicher Belastungen. Dem stehen Herausforderungen unter anderem in Bezug auf die aktuell (geringe) Partizipation der Pflege bei der Technikentwicklung, den Datenschutz und die Refinanzierung gegenüber. Entgegen anderslautender Stimmen aus Forschung und Praxis sind Pflegende offensichtlich recht interessiert an Technologien. Diese werden dann akzeptiert, wenn sie sicher im pflegerischen Alltag genutzt werden (können). Pflegende sind dementsprechend auf einen sachgerechten Umgang mit neuen Technologien gut vorzubereiten - ein Punkt, der derzeit in Aus-, Fort- und Weiterbildung vernachlässigt wird." (Textauszug, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Digitale Transformation von Dienstleistungen im Gesundheitswesen III: Impulse für die Pflegepraxis (2017)
Pfannstiel, Mario A.; Thilo, Friederike J. S.; Orians, Wolfgang; Teich, Tobias; Nagel, Katharina; Vilain, Michael; Mischak, Robert; Weber, Karsten ; Mehlich, Harald; Winter, Maik H.-J.; Mainz, Marius; Ziegler, Sven; Leonhardt, Sven; Schwarz, Laura; Kunze, Christophe; Scholze, Christian; Kirste, Thomas; Rosner, Melanie; Kirch, Johannes; Renyi, Madeleine; Holderried, Friederike; Swoboda, Walter ; Reiner, Benjamin; Krammer, Sandra; Bader, Sebastian; Bleses, Helma M.; Ranegger, Renate; Höhmann, Ulrike; Stähle, Benjamin; Heuberger, Matthias; Weber-Fiori, Barbara; Hauer, Katharnina; Zündel, Matthias; Hahn, Sabine; Rupp, Steffen; Gugler, Bettina; Rau, Sophie; Grünendahl, Martin; Wackerbarth, Alena; Gaugisch, Petra; Schröder, Max; Füller, Matthias; Piffner, Steffen; Friedrich, Petra; Beer, Thomas; Freund, Kerstin; Wolf, Bernhard; Ertel, Wolfgang;Zitatform
(2017): Digitale Transformation von Dienstleistungen im Gesundheitswesen III. Impulse für die Pflegepraxis. Wiesbaden: Springer, 334 S. DOI:10.1007/978-3-658-13642-0
Abstract
"Das vorliegende Buch gibt Einblicke in den Entwicklungsstand zum Thema Digitalisierung im ambulanten Versorgungsbereich. Es werden Potenziale und Transformationsprozesse, die sich durch die Digitalisierung ergeben, aufgezeigt. In den einzelnen Beiträgen werden Herausforderungen und Lösungsansätze aus dem Bereich der Digitalisierung von Dienstleistungen von renommierten Autoren aufgegriffen und ausführlich dargestellt. Von besonderem Interesse ist der Sammelband daher sowohl für Praktiker als auch für Wissenschaftler." (Verlagsangaben, IAB-Doku)
Weiterführende Informationen
Inhaltsverzeichnis bei der Deutschen Nationalbibliothek -
Literaturhinweis
Entwicklungen und Perspektiven in den Gesundheitsberufen: aktuelle Handlungs- und Forschungsfelder (2017)
Weyland, Ulrike; Reiber, Karin;Zitatform
Weyland, Ulrike & Karin Reiber (Hrsg.) (2017): Entwicklungen und Perspektiven in den Gesundheitsberufen. Aktuelle Handlungs- und Forschungsfelder. (Berichte zur beruflichen Bildung), Bielefeld: Bertelsmann, 289 S.
Abstract
"In dem Sammelband wird der Stand der Berufsbildungsforschung im Bereich der Gesundheitsberufe dokumentiert. Trotz ihrer zunehmenden gesellschaftlichen Relevanz durch demografischen und sozialen Wandel wurden sie bisher in der Diskussion zur Berufsbildung vernachlässigt. Der Austausch von Wissenschaft und Bildungspraxis ist jedoch die Basis für eine strukturierte und perspektivische Weiterentwicklung der Gesundheitsberufe. Die Autorinnen und Autoren beschreiben exemplarisch Themen und Ansätze als Anstoß für weitere Forschung: Fachkräftebedarf und -gewinnung, Akademisierung, Kompetenz und Kompetenzerhebung, Qualifizierung des Lehrpersonals." (Autorenreferat, IAB-Doku)
Weiterführende Informationen
Zugang zu den Einzelbeiträgen (Open Access). -
Literaturhinweis
ePflege - Informations- und Kommunikationstechnologie für die Pflege: Studie im Auftrag des Bundesministeriums für Gesundheit (2017)
Abstract
"Die Ergebnisse der Studie ePflege fußen auf einer Onlinebefragung von 63 relevanten Akteuren im Pflegebereich, einer Analyse von 217 Projekten, in denen IKT-Ansätze mit Bezug zur Pflege entwickelt und erprobt wurden sowie einer Reihe von vier Expertenworkshops. Dabei wurden die Perspektiven von zentralen Gruppen fokussiert: Leistungsempfänger, Dienstleister, Technikentwickler und politische Akteure. Die Ergebnisse von ePflege verweisen auf Handlungsbedarfe bei der Nutzer- und Alltagsorientierung von digitalen Lösungen sowie bei der Vernetzung und Information aller Akteure. Ebenso zeigten sich Potenziale bei der Weiterentwicklung der Förderpolitik, der Forschung und Evaluation sowie der Verbesserung von Marktbedingungen zur nachhaltigen Einführung von IKT in der Pflege.
Als zentrale Handlungsbedarfe werden in der Studie die stärkere Verankerung von Pflege-IKT im Gesundheitssystem sowie Impulse für die weitere Verbreitung von IKT in der Pflege beschrieben. Konkret werden die Etablierung einer 'Initiative ePflege' und einer 'Geschäftsstelle ePflege' sowie Leuchtturmvorhaben zur quartiersbezogenen Verbreitung von IKT-Lösungen und eine 'Bildungsoffensive Digitalisierung in der Pflege' vorgeschlagen. Mit diesen Ansätzen wird zugleich an bereits abgeschlossene Förderprogramme und Projektergebnisse angeknüpft." (Autorenreferat, IAB-Doku) -
Literaturhinweis
Arbeitswelt 4.0 - Stand der Digitalisierung in Deutschland: Dienstleister haben die Nase vorn (2016)
Zitatform
Arntz, Melanie, Terry Gregory, Florian Lehmer, Britta Matthes & Ulrich Zierahn (2016): Arbeitswelt 4.0 - Stand der Digitalisierung in Deutschland: Dienstleister haben die Nase vorn. (IAB-Kurzbericht 22/2016), Nürnberg, 8 S.
Abstract
"Mögliche Folgen der zunehmend automatisierten und digitalisierten Arbeitswelt werden gegenwärtig intensiv diskutiert. Dabei stand bislang die Frage nach dem technisch Machbaren im Mittelpunkt. Ob dies jedoch Realität wird, hängt vor allem auch von den Investitionsentscheidungen der Betriebe ab. 'Arbeitswelt 4.0' ist das Thema einer repräsentativen Betriebsbefragung, die das IAB und das ZEW im Frühjahr 2016 durchgeführt haben. Erste Ergebnisse zeigen nun, wie viele Betriebe in Deutschland moderne digitale Technologien bereits einsetzen oder deren Nutzung planen und wie sie die Chancen und Risiken des Einsatzes einschätzen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
Weiterführende Informationen
- Nutzung moderner digitaler Technologien in deutschen Betrieben
- Nutzung moderner digitaler Technologien nach Wirtschaftszweigen
- Folgen der Nutzung moderner digitaler Technologien aus Sicht der Betriebe
- Nutzung moderner digitaler Technologien bei Produzenten und Dienstleistern
- Nutzung moderner digitaler Technologien bei Produzenten und Dienstleistern nach Betriebsgröße
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Literaturhinweis
Mensch oder Flasche?: die Krise des Wohlfahrtsstaates und die Utopie der Pflege-Robotik (2016)
Fitzi, Gregor;Zitatform
Fitzi, Gregor (2016): Mensch oder Flasche? Die Krise des Wohlfahrtsstaates und die Utopie der Pflege-Robotik. In: Neue Gesellschaft, Frankfurter Hefte, Jg. 63, H. 1/2, S. 47-50.
Abstract
Vor dem Hintergrund des zunehmenden Anteils an pflegebedürftigen alten Menschen und dem Mangel an Pflegefachkräften beschreibt der Autor die Entwicklung von sogenannten Pflege-Robotern in Japan. 'Seit den 90er Jahren verabschiedeten die amtierenden Regierungen umfangreiche staatliche Interventionsprogramme, um die technologische Forschung anzukurbeln und Produkte für zukunftsträchtige Märkte zu entwickeln.' Die Entwicklung von Pflege-Robotern führte jedoch nicht zum erhofften wirtschaftlichen Durchbruch. 'Die Utopie der Pflege-Robotik hat sich trotz aller Rückschläge jedoch von ihrer japanischen Herkunftsgeschichte gelöst und taucht in den Medien regelmäßig wieder auf.' Dem stehen massive Schwierigkeiten bei der technischen Entwicklung entgegen. So haben diese Roboter z.B. Mühe, einen Menschen von einer Flasche zu unterscheiden. (IAB)
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