Digitale Arbeitswelt – Chancen und Herausforderungen für Beschäftigte und Arbeitsmarkt
Der digitale Wandel der Arbeitswelt gilt als eine der großen Herausforderungen für Wirtschaft und Gesellschaft. Wie arbeiten wir in Zukunft? Welche Auswirkungen hat die Digitalisierung und die Nutzung Künstlicher Intelligenz auf Beschäftigung und Arbeitsmarkt? Welche Qualifikationen werden künftig benötigt? Wie verändern sich Tätigkeiten und Berufe? Welche arbeits- und sozialrechtlichen Konsequenzen ergeben sich daraus?
Dieses Themendossier dokumentiert Forschungsergebnisse zum Thema in den verschiedenen Wirtschaftsbereichen und Regionen.
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Literaturhinweis
Branchenanalyse Fördertechnik und Intralogistik: Perspektiven für Arbeit und Beschäftigung (2022)
Schmid, Katrin; Wilke, Peter;Zitatform
Schmid, Katrin & Peter Wilke (2022): Branchenanalyse Fördertechnik und Intralogistik. Perspektiven für Arbeit und Beschäftigung. (Hans-Böckler-Stiftung. Working paper Forschungsförderung 235), Düsseldorf, 64 S.
Abstract
"Die Fördertechnik- und Intralogistikbranche ist nach Umsatz die drittgrößte und eine der am schnellsten wachsenden Teilbranchen des Maschinenbaus. Die Beschäftigtenzahlen liegen bei rund 78.000 und damit um 10.000 Beschäftigte höher als noch 2008. Die Coronapandemie hat den Wachstumspfad der Branche zunächst einmal unterbrochen; langfristig wird sie aber eine Wachstumsbranche bleiben. Dazu tragen ein boomender E-Commerce- und Logistiksektor maßgeblich bei. Mithilfe von Interviews und einer Befragung von Betriebsräten wirft die Studie einen Blick auf kurzfristige und langfristige Branchentrends und ihre Auswirkungen auf Arbeit und Beschäftigung." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
New Work in der Industrie: Wie wir die digital-kulturelle Transformation meistern! (2022)
Starker, Vera; Gaida, Roman;Zitatform
Starker, Vera & Roman Gaida (2022): New Work in der Industrie. Wie wir die digital-kulturelle Transformation meistern! (New Work Utopie Edition), Buckow: Rossberg, 256 S.
Abstract
"Der zweite Band der New Work Utopie Edition, die in Zusammenarbeit mit der Next Work Innovation entsteht, begibt sich an den Geburtsort des Taylorismus und stellt erstmalig ein konkretes New Work Modell für die Industrie und die dafür notwendigen Paradigmenwechsel vor. Die Kernthese dieses ersten Sachbuchs zu New Work in der Industrie: Die digital-kulturelle Transformation der Industrie muss sich zu 90% auf den Mensch und nur zu 10% auf die Technik fokussieren. Denn der Mensch ist mehr denn je relevanter Teil der industriellen Wertschöpfungskette. Hierarchiereduktion, Arbeiten in selbst organisierten Teams, Partizipation und Stärkung der Verantwortungsübernahme, um nur einige Eckpfeiler des Buches zu benennen. New Work jenseits der Teppichetage lautet der Anspruch dieses Buchs." (Autorenreferat, IAB-Doku, Verlagsangaben)
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Arbeiten mit künstlicher Intelligenz: Fallbeispiele aus Produktion, Sacharbeit und Dienstleistungen (2021)
Bauer, Wilhelm; Ganz, Walter; Schneider, Benjamin ; Riedel, Oliver; Friedrich, Michaela; Tombeil, Anne-Sophie; Hornung, Tim;Zitatform
Ganz, Walter, Michaela Friedrich, Tim Hornung, Benjamin Schneider & Anne-Sophie Tombeil, Bauer, Wilhelm & Oliver Riedel (Hrsg.) (2021): Arbeiten mit künstlicher Intelligenz. Fallbeispiele aus Produktion, Sacharbeit und Dienstleistungen. Stuttgart: Fraunhofer IAO, 61 S. DOI:10.24406/publica-fhg-301068
Abstract
"Künstliche Intelligenz ist eines der Mega-Themen der Gegenwart. Studien zeigen, dass sich sehr viele Unternehmen, Beratungsfirmen, Sozialpartner und Forschungseinrichtungen mit der Frage beschäftigen, wie Künstliche Intelligenz Märkte, Wertschöpfungsstrukturen und die Arbeitswelt in der Produktion sowie bei den Dienstleistungen verändern wird. Allerdings zeigt sich noch eine große Lücke zwischen dieser öffentlichen Debatte und der praktischen Umsetzung, also Überlegungen, was mit KI bewirkt werden könnte, und der tatsächlichen Nutzung von KI in den Unternehmen. "Künstliche Intelligenz ist inzwischen im Alltag der meisten Menschen angekommen, vom Sprachassistenten auf dem Smartphone oder in der Wohnung über die Routenplanung bis hin zu Produktempfehlungen im Onlineshop. In den Unternehmen aber werden KI-Lösungen noch sehr zögerlich eingesetzt", sagt Bitkom-Präsident Achim Berg. Bei einer Vielzahl von möglichen KI-Anwendungen für Unternehmen liegt die erwartete weit über der realen Nutzung. Zu ähnlich ernüchternden Ergebnissen kommt auch die ZEW-Studie im Auftrag des Bundeswirtschaftsministeriums von 2020. Nach Aussage dieser Innovationserhebung haben nur etwa sechs Prozent der Unternehmen 2019 (produzierendes Gewerbe und überwiegend unternehmensorientierte Dienstleistungen) KI in Produkten, Dienstleistungen oder internen Prozessen eingesetzt. Auch eine vom Fraunhofer IAO durchgeführte Studie von 2019 hatte festgestellt, dass sich eine große Mehrheit der Unternehmen mit Künstlicher Intelligenz beschäftigt, aber nur jedes sechste Unternehmen erste praktische Anwendungen im Einsatz hat. Es zeigen sich auch deutliche Unterschiede der Nutzung von KI hinsichtlich der Unternehmensgröße, insbesondere kleinere und mittlere Unternehmen hinken hinterher. Die Suche nach Beispielen von KI-Lösungen in der Unternehmenspraxis, insbesondere im Bereich der deutschen mittelständischen Industrie, liefert noch nicht viele Orientierungspunkte. Dennoch ist es mit dieser Studie gelungen, eine Reihe qualitativer Use Cases zu erarbeiten und die praktischen Erfahrungen mit Künstlicher Intelligenz in der Arbeitswelt von Unternehmen etwas näher zu betrachten." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Berufliche Handlungsfähigkeit und Erfahrungswissen: Stellenwert für die Facharbeit in der digitalen Transformation: Eine empirische Analyse am Beispiel der Chemieindustrie (2021)
Baumhauer, Maren; Meyer, Rita;Zitatform
Baumhauer, Maren & Rita Meyer (2021): Berufliche Handlungsfähigkeit und Erfahrungswissen: Stellenwert für die Facharbeit in der digitalen Transformation: Eine empirische Analyse am Beispiel der Chemieindustrie. In: Arbeit. Zeitschrift für Arbeitsforschung, Arbeitsgestaltung und Arbeitspolitik, Jg. 30, H. 4, S. 263-282. DOI:10.1515/arbeit-2021-0019
Abstract
"In diesem Beitrag wird exemplarisch für die Chemieindustrie gezeigt, dass die Herausforderungen der digitalen Transformation durch die berufliche Handlungsfähigkeit der Beschäftigten bewältigt werden können. Obwohl die Branche durch einen vergleichsweise hohen Automatisierungs- und Vernetzungsgrad gekennzeichnet ist, kommt dem Erfahrungswissen nach wie vor ein hoher Stellenwert zu. Auf der Grundlage empirischer Daten werden digitalisierungsbezogene Prozesse der Organisations- und Produktionsentwicklung dargestellt sowie die Grenzen der Digitalisierung thematisiert. Ein besonderer Fokus liegt dabei auf den Deutungen und Bewältigungsstrategien der Beschäftigten im Kontext der Einführung neuer Technologien in der Produktion." (Autorenreferat, IAB-Doku, © De Gruyter)
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Literaturhinweis
Coevolution of Job Automation Risk and Workplace Governance (2021)
Zitatform
Belloc, Filippo, Gabriel Burdin, Luca Cattani, William Ellis & Fabio Landini (2021): Coevolution of Job Automation Risk and Workplace Governance. (IZA discussion paper 14788), Bonn, 58 S.
Abstract
"This paper analyzes the interplay between the allocation of authority within firms and workers' exposure to automation risk. We propose an evolutionary model to study the complementary fit of job design and workplace governance as resulting from the adoption of worker voice institutions, in particular employee representation (ER). Two organisational conventions are likely to emerge in our framework: in one, workplace governance is based on ER and job designs have low automation risk; in the other, ER is absent and workers are involved in automation-prone production tasks. Using data from a large sample of European workers, we document that automation risk is negatively associated with the presence of ER, consistently with our theoretical framework. Our analysis helps to rationalize the historical experience of Nordic countries, where simultaneous experimentation with codetermination rights and job enrichment programs has taken place. Policy debates about the consequences of automation on labour organization should avoid technological determinism and devote more attention to socio-institutional factors shaping the future of work." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Digitalisierung in der Logistikbranche: Impulse für die Aus- und Weiterbildung (2021)
Zitatform
Burchert, Joanna, Michael Sander & Nils Weinowski (Hrsg.) (2021): Digitalisierung in der Logistikbranche. Impulse für die Aus- und Weiterbildung. (Berufsbildung, Arbeit und Innovation 59), Bielefeld: wbv, 200 S. DOI:10.3278/6004729w
Abstract
"Die Transportlogistik leidet unter Fachkräftemangel - wie andere Branchen auch. Welche Möglichkeiten die Digitalisierung für die Gestaltung von attraktiven Arbeitsplätzen und Weiterbildungsangeboten bietet, stellen die Beiträge des Sammelbandes vor. Im ersten Abschnitt werden die beruflichen Handlungsfelder von Berufskraftfahrer:innen und ihre Rolle in Volkswirtschaft und Gesellschaft anhand berufswissenschaftlicher Methoden beschrieben. Die Beiträge des zweiten Abschnitts widmen sich den Auswirkungen der Digitalisierung auf Arbeits- und Geschäftsprozesse von Unternehmen der Transportlogistik und blicken auf die Verschiebungen in den Berufs- und Weiterbildungsprofilen für Berufskraftfahrer:innen und Fachkräfte. Im dritten Abschnitt werden Weiterbildungskonzepte für veränderte Kompetenzbedarfe in der Transportlogistik vorgestellt. Die Inhalte wurden in logistikzentrierten Forschungsprojekten zur beruflichen Qualifizierung, zur Medienkompetenz, zu integrativem Arbeiten und Lernen sowie zum Verhältnis Mensch und Logistik in der Digitalisierung entwickelt. Zu den Konzepten werden erste Erfahrungen aus der praktischen Erprobung reflektiert." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Was die Wirtschaft zur Gestaltung der Transformation benötigt: Empfehlungen an die neue Bundesregierung (2021)
Demary, Vera; Schaefer, Thilo; Matthes, Jürgen; Plünnecke, Axel;Zitatform
Demary, Vera, Jürgen Matthes, Axel Plünnecke & Thilo Schaefer (2021): Was die Wirtschaft zur Gestaltung der Transformation benötigt. Empfehlungen an die neue Bundesregierung. (IW policy paper 2021,26), Köln, 25 S.
Abstract
"Deutschland steht vor großen strukturellen Herausforderungen, die von den vier Trends Digitalisierung, Dekarbonisierung, Demografie und De-Globalisierung ausgehen. Diese Trends wirken gleichzeitig und verursachen an den gemeinsamen Schnittstellen zusätzliche Anforderungen an die Politik, damit der Transformationsprozess positiv gestaltet werden kann." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Automatisierung in Deutschland: Was treibt die vermehrte Roboternutzung? (2021)
Zitatform
Deng, Liuchun, Verena Plümpe & Jens Stegmaier (2021): Automatisierung in Deutschland: Was treibt die vermehrte Roboternutzung? In: Ökonomenstimme H. 03.05.2021, o. Sz., 2021-04-08.
Abstract
"Neue Erkenntnisse auf Basis von Betriebsdaten beleuchten den Stand, die jüngste Entwicklung und die potenziellen Determinanten des zunehmenden Robotereinsatzes in Deutschland. In den letzten zehn Jahren haben rasante Fortschritte der Automatisierungstechnologien eine große Diskussion über die Zukunft der Arbeit und der Gesellschaft im Allgemeinen ausgelöst. Im Mittelpunkt dieser Diskussion steht der Aufstieg von Industrie- und Servicerobotern (Baldwin 2019, Graetz & Michaels 2018). Im Gegensatz zu anderen hochentwickelten Maschinen, sind moderne Roboter programmierbar, vielseitig einsetzbar und zunehmend in der Lage, eine flexible Reihe von Aufgaben ohne menschliches Zutun auszuführen. In Verbindung mit künstlicher Intelligenz werden Roboter eine bedeutende Rolle in der Arbeitswelt spielen, die über den traditionellen Fabrikeinsatz hinausgeht. Um den Aufstieg von Robotern besser zu verstehen, untersuchen wir einen neu erhobenen Datensatz auf Betriebsebene zum Robotereinsatz in Deutschland (Deng, Plümpe & Stegmaier 2020). Nach unserem Wissen ist dies die erste empirische Studie, die auf mikroökonomischer Ebene die Robotisierung in Deutschland untersucht, einem Land, in dem auch die Produktion und Innovation im Bereich der Roboter eine große Rolle spielt.[ 1 ] Im Folgenden beschreiben wir unsere Daten, stellen fünf stilisierte Fakten zur jüngsten Robotisierung in Deutschland vor und weisen auf mögliche Determinanten der Robotereinführung hin." (Textauszug, IAB-Doku), IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Robot adoption at German plants (2021)
Zitatform
Deng, Liuchun, Verena Plümpe & Jens Stegmaier (2021): Robot adoption at German plants. In: VOX H. 16.01.2021, o. Sz., 2021-01-14.
Abstract
"Robots will shape the future of labour. This column uses a large-scale, plant-level survey to provide the first microscopic portrait of robotisation in Germany, the country with the highest robot density in Europe. The findings reveal substantial within-industry heterogeneity – robot use remains relatively rare and its distribution highly skewed. Factors that influence a plant’s decision to adopt robots include size, skill composition, labour costs, and exporter status. New adopters have contributed substantially to the recent growth in Germany’s robotisation." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Taylors Agenten: eine arbeitssoziologische Analyse mobiler Assistenzsysteme in der Logistik (2021)
Falkenberg, Jonathan;Zitatform
Falkenberg, Jonathan (2021): Taylors Agenten. Eine arbeitssoziologische Analyse mobiler Assistenzsysteme in der Logistik. Baden-Baden: Nomos Verlagsgesellschaft, 287 S.
Abstract
"Mit mobilen Assistenzsystemen verbinden sich Versprechen von Entlastung und höherer Selbstständigkeit in der Arbeit. Gleichzeitig stehen sie im Verdacht, lückenlose Kontrolle herzustellen. Am Beispiel der Kommissionierung wird anhand qualitativer Betriebsfallstudien gezeigt, dass die Geräte zu einer Arbeitsverdichtung und Standardisierung beitragen, aber sie kaum für die Überwachung der Beschäftigten genutzt werden. Die Gründe hierfür sind vielfältig und liegen in regulierten Arbeitsbedingungen und der Mitbestimmung, arbeitsprozessualen Anforderungen, technischen Limitationen, alternativen Kontrollpraktiken oder der Aufrechterhaltung betrieblicher Sozialbeziehungen. Die Ergebnisse der Studie zeigen, dass einseitige Prognosen zu kurz greifen." (Verlagsangaben, IAB-Doku)
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Digitalization, Industry Concentration, and Productivity in Germany (2021)
Zitatform
Ferschli, Benjamin, Miriam Rehm, Matthias Schnetzer & Stella Zilian (2021): Digitalization, Industry Concentration, and Productivity in Germany. In: Jahrbücher für Nationalökonomie und Statistik, Jg. 241, H. 5/6, S. 623-665. DOI:10.1515/jbnst-2020-0058
Abstract
"This paper investigates the links of digitalization and industry concentration with labor productivity at the sectoral level in Germany. Combining data for digitalization and labor productivity from the EU KLEMS database with firm-level data from the CompNet and Orbis Bureau Van Dijk databases to construct industry concentration measures between 2000 and 2015, we show that (1) the German economy appears to have digitized since 2000, and (2) there is no clear-cut relationship between digitalization and market concentration at the industry level. Using a time and sector fixed effects model and controlling for capital intensity, however, we find evidence for (3) a positive effect of both lagged industry concentration and lagged digitalization on productivity at the sectoral level in Germany. This finding is robust to alternative measures of digitalization and industry concentration as well as to their interaction but sensitive to the sector sample and to scale effects from the capital intensity. We, therefore, cautiously conclude that recent technological change appears to have been labor-saving and that productivity-enhancing aspect of a partial “superstar firm” effect may be identified in the German economy, in particular in its manufacturing sector." (Author's abstract, IAB-Doku, © De Gruyter) ((en))
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Automation and Sectoral Reallocation (2021)
Zitatform
Hutschenreiter, Dennis C., Tommaso Santini & Eugenia Vella (2021): Automation and Sectoral Reallocation. (Working paper series / Athens University of Economics and Business, Department of International and European Economic Studies 2021-06), Athen, 33 S.
Abstract
"Empirical evidence in Dauth et al. (2021) suggests that industrial robot adoption in Germany has led to a sectoral reallocation of employment from manufacturing to services, leaving total employment unaffected. We rationalize this evidence through the lens of a general equilibrium model with two sectors, matching frictions, and endogenous participation. Automation induces firms to create fewer vacancies and job seekers to search less in the automatable sector (manufacturing). The service sector expands due to the sectoral complementarity in the production of the final good and a positive wealth effect for the household. Analysis across steady states shows that the reduction in manufacturing employment can be offset by the increase in service employment. The model can also replicate the magnitude of the decline in the ratio of manufacturing employment to service employment in Germany between 1994 and 2014." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Digitalisierung und Arbeit – Befunde aus der arbeitssoziologischen Forschung (2021)
Kuhlmann, Martin;Zitatform
Kuhlmann, Martin (2021): Digitalisierung und Arbeit – Befunde aus der arbeitssoziologischen Forschung. In: P. Dehnbostel, G. Richter, T. Schröder & A. Tisch (Hrsg.) (2021): Kompetenzentwicklung in der digitalen Arbeitswelt, S. 71-90.
Abstract
"Die Diskussion über Digitalisierung und Arbeit ist nach wie vor von Pauschalisierungen geprägt und leidet unter einem Mangel an empirisch gesicherten Befunden. Auf Basis von Fallstudien mit Erhebungen auch auf Arbeitsplatz- und Beschäftigtenebene werden Ergebnisse der arbeitssoziologischen Forschung vorgestellt. Behandelt werden Nutzungsformen der Digitalisierung und deren Arbeitswirkungen, strukturierende Einflussgrößen sowie Wahrnehmungen und Bewertungen der Beschäftigten. Der Beitrag betont, dass die digitalisierte Arbeitswelt vielfältig strukturiert ist. Branchenbedingungen, Arten von Tätigkeiten und arbeitspolitische Leitbilder spielen dabei eine wichtige Rolle. Arbeitspolitisch werden Mitgestaltungsmöglichkeiten der Beschäftigten betont, die den Untersuchungen zufolge allerdings meist unzureichend realisiert sind." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Branchenanalyse Textilmaschinenbau: Strukturen, Trends und Herausforderungen (2021)
Kürschner, Kay; Schreiter, Benedikt; Klemsmann, Marie; Schwidder, Sebastian;Zitatform
Kürschner, Kay, Benedikt Schreiter, Sebastian Schwidder & Marie Klemsmann (2021): Branchenanalyse Textilmaschinenbau. Strukturen, Trends und Herausforderungen. (Hans-Böckler-Stiftung. Working paper Forschungsförderung 212), Düsseldorf, 49 S.
Abstract
"Der Textilmaschinenbau ist eine der traditionsreichsten Teilbranchen des Maschinenbaus. In den vergangenen Jahrzehnten sah sich der Textilmaschinenbau mit weitreichenden Transformationsprozessen konfrontiert. In dieser Branchenanalyse werden die strukturellen Veränderungen, Trends und Entwicklungen herausgearbeitet und im Hinblick auf ihre Auswirkungen auf die Beschäftigten und deren Interessenvertreterinnen und Interessenvertreter untersucht. Ein besonderes Augenmerk wird auf die Themenfelder Globalisierung, demographischer Wandel und Fachkräftesicherung, Automatisierung und Digitalisierung sowie umweltfreundliche Produktion und Ressourceneffizienz gelegt." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Die Industriecloud als zweite Chance: Europas neuer Anlauf in der globalen Plattformökonomie (2021)
Lechowski, Grzegorz;Zitatform
Lechowski, Grzegorz (2021): Die Industriecloud als zweite Chance. Europas neuer Anlauf in der globalen Plattformökonomie. In: WZB-Mitteilungen H. 171, S. 35-37.
Abstract
"In der Plattformökonomie haben europäische Unternehmen den Anschluss an die globale Konkurrenz verloren. Die jetzt aufkommende Welle der industriegetriebenen Digitalisierung wird aber neue Chancen für Plattforminnovationen in Europa mit sich bringen. Da die Innovationspotenziale einheimischer Technologieunternehmen allerdings eher begrenzt sind, dürften die neuen digitalen Industriepolitiken der EU und einzelner Mitgliedsstaaten entscheidend für die Entwicklung des europäischen Industriecloud-Sektors sein. Sein Erfolg könnte dabei den Weg zu einer pluralistischeren globalen Plattformökonomie eröffnen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Is There Job Polarization in Developing Economies? A Review and Outlook (2021)
Martins-Neto, Antonio; Mohnen, Pierre; Treibich, Tania; Mathew, Nanditha;Zitatform
Martins-Neto, Antonio, Nanditha Mathew, Pierre Mohnen & Tania Treibich (2021): Is There Job Polarization in Developing Economies? A Review and Outlook. (CESifo working paper 9444), München, 45 S.
Abstract
"This paper analyses the evidence of job polarization in developing countries. We carry out an extensive review of the existing empirical literature and examine the primary data sources and measures of routine intensity. The synthesis of results suggests that job polarization in emerging economies is only incipient compared to other advanced economies. We then examine the possible moderating aspects preventing job polarization, discussing the main theoretical channels and the existing empirical literature. Overall, the literature relates the lack of polarization as a natural consequence of limited technology adoption and the offshoring of routine, middle-earning jobs to some host developing economies. In turn, the limited technology adoption results from suboptimal capabilities in those economies, including the insufficient supply of educated workers. Finally, we present the main gaps in the literature in developing economies and point to the need for more micro-level studies focusing on the impacts of technology adoption on workers' careers and studies exploring the adoption and use of technologies at the firm level." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Kompetenz-Kompass Maschinenbau: Branchenspezifische Veränderungen von Qualifikationsanforderungen im digitalen Wandel (2021)
Zitatform
Matthes, Britta & Gerrit Müller (2021): Kompetenz-Kompass Maschinenbau. Branchenspezifische Veränderungen von Qualifikationsanforderungen im digitalen Wandel. Berlin, 37 S.
Abstract
"Die digitale und ökologische Transformation der Wirtschaft verändert die Arbeits- und Berufswelt tiefgreifend. Zentrale Frage ist, wie sich Kompetenzbedarfe branchenspezifisch verändern und welche Kompetenzen zukünftig wichtig werden. Weiterbildung im Erwerbsverlauf wird in diesem Zusammenhang wichtiger denn je. Vor diesem Hintergrund hat das Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) mit dem Forschungsprojekt "Kompetenz-Kompass" beauftragt. Ergebnisse des ersten Teilprojektes sind in drei Borschüren, die die Veränderung von Qualifikations- und Kompetenzanforderungen in den Branchen Maschinenbau, Gesundheitswesen und IT-Branche anschaulich beschrieben. Auch der Wandel von Berufs- und Tätigkeitsprofilen wird anhand von Beispielen erläutert." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Labour-saving automation and occupational exposure: A text-similarity measure (2021)
Zitatform
Montobbio, Fabio, Jacopo Staccioli & Marco Vivarelli (2021): Labour-saving automation and occupational exposure: A text-similarity measure. (UNU-MERIT Working Paper 2021,44), Maastricht, 37 S.
Abstract
"This paper represents one of the first attempts at building a direct measure of occupational exposure to robotic labour-saving technologies. After identifying robotic and LS robotic patents retrieved by Montobbio et al. (2022), the underlying 4-digit CPC definitions are employed in order to detect functions and operations performed by technological artefacts which are more directed to substitute the labour input. This measure allows to obtain fine-grained information on tasks and occupations according to their similarity ranking. Occupational exposure by wage and employment dynamics in the United States is then studied, complemented by investigating industry and geographical penetration rates." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Digitalisierungskonflikte: Eine empirische Studie zu interessenpolitischen Auseinandersetzungen und Aushandlungen betrieblicher Digitalisierungsprozesse (2021)
Rüb, Stefan; Carls, Kristin; Kuhlmann, Martin; Vogel, Berthold; Winter, Svetlana;Zitatform
Rüb, Stefan, Kristin Carls, Martin Kuhlmann, Berthold Vogel & Svetlana Winter (2021): Digitalisierungskonflikte. Eine empirische Studie zu interessenpolitischen Auseinandersetzungen und Aushandlungen betrieblicher Digitalisierungsprozesse. (Hans-Böckler-Stiftung. Study 464), Düsseldorf, 147 S.
Abstract
"Konflikte sind integrales Moment sozio-technischen Wandels in Betrieb wie Gesellschaft - so auch bei der digitalen Transformation der Arbeitswelt. Die Studie untersucht diese Konflikte in diversen Industrie- und Dienstleistungsbranchen entlang von fünf Aspekten der Digitalisierung: Technisierung, Automatisierung, Datifizierung, Virtualisierung und Agilisierung. Sie zeigt, wie wichtig die aktive Begleitung dieser Prozesse durch Betriebs- und Personalräte ist, mahnt aber zugleich, dass angesichts der Geschwindigkeit, Quantität und Komplexität der Entwicklung deren Ressourcen oft nicht reichen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Künstliche Intelligenz in der beruflichen Bildung: Zukunft der Arbeit und Bildung mit intelligenten Maschinen?! (2021)
Zitatform
Seufert, Sabine, Josef Guggemos, Dirk Ifenthaler, Hubert Ertl & Jürgen Seifried (Hrsg.) (2021): Künstliche Intelligenz in der beruflichen Bildung. Zukunft der Arbeit und Bildung mit intelligenten Maschinen?! (Zeitschrift für Berufs- und Wirtschaftspädagogik. Beihefte 31), Stuttgart: Franz Steiner Verlag, 347 S.
Abstract
"Die Berufsbildung entwickelt sich kontinuierlich: Neue Berufe entstehen und bereits bestehende wandeln sich oder sterben sogar aus. Der technologische Fortschritt verstärkt diese Dynamik: Durch die Digitalisierung und insbesondere die Künstliche Intelligenz (KI) erleben viele Berufsfelder weitreichende Veränderungen. Intelligente Systeme und Maschinen können so unter anderem die Versorgung von Patienten oder die Formulierung von Verträgen unterstützen. Zwar ist die Anwendung von KI häufig noch sehr begrenzt und auf ein enges Umfeld ausgerichtet, ihre Entwicklung aber ist erstaunlich. Um ihren Gefahren und Nachteilen entgegenzuwirken, sollten Mensch-Maschine-Interaktionen in den Vordergrund gestellt werden. Die Autorinnen und Autoren reflektieren kritisch die Auswirkungen der KI auf die berufliche Bildung. In einem ersten Teil untersuchen sie die Implikationen von KI auf gewerblich-technische Berufe, Industrieberufe, IT-Berufe und Pflegeberufe. In einem zweiten Teil widmen sie sich Forschungsrichtungen zur KI in der Berufsbildung – von der Individualisierung durch Hybrid Intelligence über Learning Analytics, Augmented Reality und Virtual Reality bis zur beruflichen Rehabilitation und Lernortkooperation." (Verlagsangaben, IAB-Doku)
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