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Dossier

Arbeitsmarkt Gesundheit und Pflege

Der steigende Kostendruck, die zunehmende Ökonomisierung, der Fachkräftemangel und die Auswirkungen der COVID-19 Pandemie führen im Gesundheitswesen zu einer hohen Arbeitsbelastung und -verdichtung für Beschäftigte. Dies hat zu einem Anstieg von Fehlzeiten, Fluktuation und vorzeitigem Ausscheiden aus dem Beruf geführt. Gleichzeitig steigt aufgrund der steigenden Lebenserwartung und Nachfrage nach Gesundheitsdienstleistungen der Bedarf an Ärzten, Ärztinnen und qualifiziertem Pflegepersonal. Angesichts dieser Herausforderungen bietet das Themendossier eine Auswahl an wissenschaftlichen und praxisorientierten Befunden zu Beschäftigung, Qualifikationsbedarf und Arbeitsbedingungen im Gesundheits- und Pflegesektor.
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Veröffentlichungen zur Situation von Live-in-Kräften finden sie im Themendossier 24-Stunden-Betreuung für Menschen mit Pflegebedarf – Beschäftigungssituation der Live-ins.

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    Demografischer Wandel: Engpässe beim Pflegepersonal werden zunehmen (07.12.2010)

    Statistisches Bundesamt

    Beschreibung

    Der demografische Wandel wird zu einem Personalmangel bei Pflegekräften führen: Im Jahr 2025 werden rund 152 000 Beschäftigte in Pflegeberufen fehlen, um die dann zu erwartende Zahl an Krankenhauspatientinnen und -patienten und Pflegebedürftigen versorgen zu können. Dies zeigen Modellrechnungen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) und des Bundesinstituts für Berufsbildung (BIBB).

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    Fachkräfte-Debatte: Paritätischer legt Zehn-Punkte-Plan zur Verbesserung der Situation in der Pflege vor (6.12.2010) (06.12.2010)

    Deutscher Paritätischer Wohlfahrtsverband - Gesamtverband

    Beschreibung

    Anlässlich der durch das Statistische Bundesamt vorgestellten Modellrechnung zum Fachkräftemangel in der Pflege fordert der Paritätische Wohlfahrtsverband umgehende Maßnahmen zur Verbesserung der Pflegesituation. In einem Zehn-Punkte-Plan fordert der Verband unter anderem bessere Personalschlüssel und eine ausreichende Refinanzierung der Pflegeentgelte durch die öffentlichen Kassen.

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    Gesundheits- und Pflegeberufe in Deutschland, Juli 2010 (20.09.2010)

    Bundesagentur für Arbeit, Statistik

    Beschreibung

    Seit dem Jahr 2000 wächst die Beschäftigung im Gesundheits- und Pflegebereich konstant. Während aufgrund der Rezession die Arbeitslosigkeit 2009 in den meisten Branchen stieg und die Zahl der Stellenangebote zurückging, wurden für Gesundheits- und Pflegeberufe weiterhin mehr Stellen gemeldet als noch ein Jahr zuvor. Diese positive Entwicklung im Gesundheits- und Pflegebereich setzt sich auch im Jahr 2010 fort. Die Broschüre zu den Gesundheits- und Pflegeberufen gibt einen Überblick über die Entwicklung der Beschäftigung, der Arbeitslosigkeit und der gemeldeten Stellen in der Zukunftsbranche Gesundheitswesen.

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    Gesundheitswirtschafts-Kompass (11.08.2010)

    WifOR

    Beschreibung

    Interaktive Webanwendung der WifOR GmbH mit der sich regionale Wachstums- und Beschäftigungseffekte anschaulich visualisieren und vergleichen lassen

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    Die Pflegebranche als Wachstums- und Beschäftigungstreiber in Deutschland (9.8.2010) (09.08.2010)

    WifOR

    Beschreibung

    Studie der WifOR GmbH zu Entwicklungen in der Pflegewirtschaft.

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    Pflegemindestlohn sichert Qualität in einer Zukunftsbranche (30.07.2010) (30.07.2010)

    Bundesministerium für Arbeit und Soziales

    Beschreibung

    Die Mindestlohnverordnung für die Pflegebranche ist am 1. August 2010 in Kraft getreten. Ab diesem Zeitpunkt haben rund 520.000 Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer aus der Branche einen Anspruch auf einen Mindestlohn.

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    Presse-Infos Pflege-Mindeslohn (25.3.2010) (25.03.2010)

    Bundesministerium für Arbeit und Soziales

    Beschreibung

    Presseinformationen des Bundesarbeitsministeriums für Arbeit und Soziales zum Mindestlohn in der Pflegebranche.

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    Gesundheits- und Pflegeberufe in Deutschland (Oktober 2009) (25.01.2010)

    Bundesagentur für Arbeit, Statistik

    Beschreibung

    Seit dem Jahr 2000 wächst die Beschäftigung im Gesundheits- und Pflegebereich konstant. Während in den meisten Branchen aufgrund der Rezession die Arbeitslosigkeit gestiegen ist und die Zahl der Stellenangebote zurückging, wurden für Gesundheits- und Pflegeberufe weiterhin mehr Stellen gemeldet als noch ein Jahr zuvor. Die Arbeitslosigkeit in diesem Sektor lag auch im 2. Halbjahr 2009 unter dem Niveau des Vorjahres. Die Broschüre zu den Gesundheits- und Pflegeberufen gibt einen Überblick über die Entwicklung der Beschäftigung, der Arbeitslosigkeit und der gemeldeten Stellen in der Zukunftsbranche Gesundheitswesen.

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    Befragung von Beschäftigten in den Ambulanten Pflegediensten in Thüringen (01.08.2009)

    Universität Jena, Institut für Soziologie, Lehrstuhl für Arbeits-, Industrie- und Wirtschaftssoziologie
    Dörre, Klaus, Prof. Dr.

    Beschreibung

    Ziel des Projektes ist es, einen repräsentativen Überblick über die Belastungs- und Gefährdungslage von Beschäftigten in den ambulanten Pflegediensten in Thüringen zu bekommen. Das Spektrum von "klassischen" physischen Belastungen (wie z.B. Heben und Tragen) bis zu psychischen Belastungen (z.B. Zeit- und Leistungsdruck) soll erfasst werden. Darüber hinaus wird die Nutzung bestehender Strukturen des Arbeits- und Gesundheitsschutzes im Betrieb analysiert. Zunächst werden eine standardisierte schriftliche Befragung und im Anschluss eine Reihe vertiefender Interviews mit Beschäftigten durchgeführt. Die Erhebung wird durch den Thüringer Landesbetrieb für Arbeitsschutz und technischen Verbraucherschutz gefördert. Das Projekt findet im Rahmen der Schwerpunktsetzung durch die Gemeinsame Deutsche Arbeitsschutzstrategie (GDA) statt, eine von Bund, Ländern und Unfallversicherungsträgern gemeinsam getragene, bundesweit geltende Zielstellung.

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    Zusätzliche Betreuungskräfte in der Pflege (14.7.2009) (14.07.2009)

    Bundesministerium für Gesundheit

    Beschreibung

    Gemeinsame Presserklärung von Bundesministerin Ulla Schmidt und Bundesminister Olaf Scholz.

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    Weitere Verbesserungen beim Meister-BAföG (12. Februar 2009) (12.02.2009)

    Bundesministerium für Bildung und Forschung

    Beschreibung

    Novelle im Bundestag verabschiedet / Förderung künftig auch für Pflegeberufe und Erzieher.

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    Grünbuch über Arbeitskräfte des Gesundheitswesens in Europa (10.02.2009)

    Europäische Kommission

    Beschreibung

    Ziel dieses Grünbuchs der Kommission der Europäischen Gemeinschaften ist es, die Probleme der Gesundheitsberufe in der EU stärker in den Vordergrund zu rücken, ein klareres Bild der Herausforderungen zu zeichnen, denen sich Gesundheitsmanager auf lokaler und/oder nationaler Ebene gegenübersehen, und eine bessere Grundlage für Überlegungen darüber zu bilden, was auf EU-Ebene zur wirksamen Lösung dieser Probleme unternommen werden kann. (Bundesratsdrucksache 996/08 vom 23.12.08)

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    Ausbau von Betreuung und Pflege jetzt voranbringen - Konjunkturpaket II (10.02.2009)

    Bundesregierung

    Beschreibung

    Im Dienste des Ausbaus der Beschäftigungsfelder Betreuung und Pflege wird die Bundesagentur für Arbeit für die Jahre 2009 und 2010 bei neu geförderten Umschulungen zu Alten- und Krankenpflegern die vollständige Finanzierung übernehmen. Dies ist Teil des Beschlusses 10 (Beschäftigungssicherung) zum Konjunkturpaket II der Bundesregierung.

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    Pflegemarkt - Mehr Jobs durch Wandel (18.12.2008)

    Institut der deutschen Wirtschaft Köln

    Beschreibung

    Beitrag in iwd 51/52 vom 18.12.2008. Gut eine halbe Million Menschen arbeiteten 2007 in Deutschland im Pflegesektor und erwirtschafteten rund 25 Milliarden Euro. Bis zum Jahr 2050 könnte sich die Zahl der Beschäftigten verdreifachen und das Marktvolumen auf über 85 Milliarden Euro ansteigen – hauptsächlich aufgrund des demografischen Wandels.

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    Die Gesundheitsreform 2007 – Auswirkungen und Kritik (10/2008) (20.11.2008)

    Deutsche Zentralbibliothek für Wirtschaftswissenschaften

    Beschreibung

    Wirtschaftswissenschaftliche Literaturauswahl aus der Datenbank ECONIS der Deutschen Zentralbibliothek für Wirtschaftswissenschaften in Kiel.

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    Problematische Umsetzung der Gesundheitsreform: die Ärztehonorare (11/2008) (20.11.2008)

    Deutsche Zentralbibliothek für Wirtschaftswissenschaften

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    Wirtschaftswissenschaftliche Literaturauswahl aus der Datenbank ECONIS der Deutschen Zentralbibliothek für Wirtschaftswissenschaften in Kiel.

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    Kliniken in Bedrängnis - Konsequenzen der Tarifeinigung für die wirtschaftliche Situation der Krankenhäuser (5/2008) (19.11.2008)

    Deutsches Krankenhausinstitut

    Beschreibung

    Welche finanziellen Folgen die Tarifrunde für die Kliniken hat, wird im folgenden Beitrag (Zeitschrift "Arzt und Karmkenhaus" 5/08) am Beispiel eines fiktiven Krankenhauses der Grund- und Regelversorgung dargestellt.

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    Uns reicht’s! Wir wehren uns gegen Stellenabbau und unzumutbare Arbeitsbedingungen in der Pflege. Zahlen - Daten - Fakten (Juni 2008) (19.11.2008)

    ver.di - Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft

    Beschreibung

    Informationsmaterial zur bundesweiten Unterschriftenkampagne des Deutschen Berufsverbandes für Pflegeberufe (DBfK) und der Vereinten Dienstleistungsgewerkschaft ver.di. Die Kampagne richtete sich an 1,2 Millionen Beschäftige in Pflegeberufen.

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    Beschäftigungssituation in Altenpflegeheimen und ambulanten Pflegeeinrichtungen (2008) (19.11.2008)

    ver.di - Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft

    Beschreibung

    Die Analyse basiert auf einer Datenauswertung durch ver.di auf der Grundlage folgender Quellen: Pflegestatistik 2005 des statistischen Bundesamtes Bonn, März 2007; Masterplan der Landesregierung NRW, Version 2.0, 2005; 4. Pflegebericht der Bundesregierung 2008 sowie eigenen Berechnungen.

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    Modellvorhaben Pflegeausbildung in Bewegung (2004-2008) (07.11.2008)

    Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend

    Beschreibung

    Gefördert durch das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend: Wissenswertes zu dem Vorhaben und den beteiligten Projekten sowie Forschungsergebnisse, Termine, Nachrichten und Hinweise auf Kontakte und Materialien.

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