Einkommensverteilung in Deutschland
Laut einer OECD-Studie ist die Einkommensungleichheit in Deutschland seit 1990 erheblich stärker gewachsen als in den meisten anderen OECD-Ländern. Die zunehmende Kluft zwischen Arm und Reich geht vor allem auf die Entwicklung der Löhne und Gehälter zurück. Die OECD empfiehlt, dem steuer- und sozialpolitisch entgegenzuwirken, mehr Menschen in existenzsichernde Beschäftigung zu bringen sowie mehr in die Bildung Niedrigqualifizierter zu investieren.
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Soziale Polarisierungen in der Einkommens- und Vermögensverteilung (01.02.1990)
Wirtschafts- und Sozialwissenschaftliches Institut in der Hans-Böckler-StiftungSchäfer, ClausQuelle: Projektinformation des WSIBeschreibung
Im Rahmen dieses Projekts wird die Einkommens- und Vermögensverteilung auf der Ebene der individuellen Erwerbseinkommen, der staatlichen Umverteilung und der privaten Haushaltslage analysiert, um Veränderungen insbesondere Ungleichgewichte, schiefe Verteilungen von Steuer- und Abgabelasten, unterschiedliche Vermögensbildungspotentiale usw. zu identifizieren. Vor allem Armut und Reichtum in Form von sozialen Polarisierungen belasten viele Politikbereiche (Arbeitsmarktpolitik, Steuerpolitik, soziale Sicherung) und bergen sogar Sprengkraft für den Sozialstaat. Zu einzelnen Verteilungsaspekten werden gelegentlich Unterprojekte entwickelt, z.B. zu "Armut in der Arbeit" oder "Niedriglöhne"/Niedrigproduktivitäten". Methoden: Auswertung von amtlichen und nicht-amtlichen Statistiken, eigene empirische Erhebungen, Literaturrecherche, Transfer von Forschungserkenntnissen.
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Arbeitsanreize und Einkommensverteilung - Mikrosimulation von Politikreformen in Deutschland
Deutsches Institut für WirtschaftsforschungHaan, PeterQuelle: Projektinformation beim DIWBeschreibung
Inhalt dieses Projekts ist die kontinuierliche Weiterentwicklung unseres Steuer-Transfer-Simulationsmodells (STSM) auf Basis der Daten aus dem Sozio-Oekonomischen Panel (SOEP). Anhand dieses Mikrosimulationsmodells ist es möglich, die Verteilungs- und Arbeitsangebotswirkungen verschiedener sozial-, familien- oder steuerpolitischer Reformen zu untersuchen. Das Modell wurde auf den rechtlichen Stand des Jahres 2002 gebracht, und durch die Berücksichtigung des High-Income Samples der SOEP-Welle 2002 ist es nun möglich, genaue Prognosen über die wichtigsten Einkommens- und Ausgabenaggregate abzuleiten. Die nächsten Schritte in der methodischen Weiterentwicklung des Modells werden zum einen die Berücksichtigung von Fixkosten der Erwerbstätigkeit und von Kinderbetreuungskosten im Arbeitsangebotsmodell sein, zum anderen soll das Modell dahingehend ausgebaut werden, dass dynamische Verhaltenseffekte abgebildet werden können. Aktuelle Anwendungen des Modells beinhalten die Evaluierung der Mini-Jobs Reform und die Effekte der Steuerreform 2000 - 2005. Veröffentlichungen: Steiner, Viktor ; Wrohlich, Katharina (2005): Minijob-Reform: Keine durchschlagende Wirkung. In: DIW-Wochenbericht, Jg. 72, Nr. 8, S. 141-146 ; Steiner, Viktor ; Wrohlich, Katharina (2005): Work incentives and labor supply effects of the Mini-Jobs Reform in Germany. In: Empirica. Journal of Applied Economics and Economic Policy, Vol. 32, No. 1, S. 91-116 ; Steiner, Viktor ; Wrohlich, Katharina (2004): Work incentives and labor supply effects of the ‘mini-jobs reform’ in Germany. (DIW-Diskussionspapiere, 438), Berlin, 25 S. ; 633 KB, http://www.diw.de/deutsch/produkte/publikationen/diskussionspapiere/docs/papers/dp438.pdf
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Erstellung und Analyse einer konsistenten Vermögensverteilungsrechnung für Personen und Haushalte 2002 und 2007 unter Berücksichtigung der personellen Einkommensverteilung
Deutsches Institut für WirtschaftsforschungFrick, Joachim, Dr.Quelle: Projektinformation der Hans-Böckler-StiftungBeschreibung
Für Deutschland liegt seit Mitte der 1980er Jahre keine vollständige und konsistente Vermögensrechnung auf der Haushaltsebene mehr vor. Zum einen wird seit 1983 in der Einkommens- und Verbrauchsstichprobe (EVS) das (schwer erfassbare) Betriebsvermögen nicht mehr erhoben. Zweitens ist die Aussagekraft der Ergebnisse zur Einkommens- und Vermögensverteilung auf Basis der EVS durch eine Abschneidegrenze am oberen Einkommensrand eingeschränkt. Aufgrund des positiven Zusammenhangs zwischen Einkommen und Vermögen ist von einer bedeutenden Verzerrung der Vermögensverteilung durch Verwendung dieser Abschneidegrenze auszugehen. Mit Hilfe der Daten des Sozio-ökonomischen Panel (SOEP) soll eine konsistente Vermögensrechnung für die Jahre 2002 und 2007 erstellt werden. Dabei wird insbesondere dem Aspekt des Item-Non-Response und Imputation von Vermögensfragen des SOEP besondere Aufmerksamkeit gewidmet.>> Die inhaltlichen Ziele des Projektes sind:>> - die Erstellung einer detaillierten und konsistenten Vermögensrechnung auf der Ebene privater Haushalte in Deutschland für das Jahr 2002 und 2007;>> - die für Deutschland erstmalige Erstellung einer personenbezogenen und intrapartnerschaftlichen Vermögensverteilungsrechnung, um geschlechtsspezifische Vermögensunterschiede darzustellen;>> - eine explorative Analyse der Beziehung von Einkommen und Vermögen, insbesondere die Untersuchung der Einkommens- und Vermögenssituation einkommensstarker Haushalte;>> - eine explorative Längsschnittanalyse der Vermögensentwicklung.>> Darüber hinaus verfolgt das Projekt auch zwei methodische Ziele:>> 1. die Konzeption und Umsetzung der multiplen Imputation fehlender Angaben bei Vermögensfragen im SOEP und>> 2. die Erstellung eines Scientific Use File der nutzerfreundlich aufbereiteten Vermögensinformationen des SOEP für weitergehende (Re-) Analysen, die auch in die Luxembourg Wealth Study (LWS) einfließen. Methoden: Die deskriptiven und multivariaten Analysen wurden auf Basis d
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Von Verlierern und Gewinnern - die Einkommensentwicklung ausgewählter Bevölkerungsgruppen in Deutschland
Institut für Wirtschaft und Gesellschaft BonnQuelle: Projektinformation in SOFIS -
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Lohnatlas NRW - Lohn(un)gleichheiten sichtbar machen
Ministerium für Kinder, Jugend, Familie, Gleichstellung, Flucht und Integration des Landes Nordrhein-Westfalen
