Regionale Arbeitsmärkte in Deutschland
Unter den einheitlichen Rahmenbedingungen der Bundesrepublik Deutschland finden sich Regionen, die von einer tiefen Arbeitsmarktkrise betroffen sind, und andere, in denen nahezu Vollbeschäftigung herrscht. Welches sind die Ursachen dieser regionalen Disparitäten? Wie werden sich der Arbeitskräftebedarf und das Erwerbspersonenpotenzial in den Regionen zukünftig entwickeln? Welche regionalen Beschäftigungsaussichten bestehen, für Jüngere und Ältere, in Wirtschaftszweigen, in Ballungsräumen und ländlichen Gebieten? Dieser IABInfoPool erschließt Informationen zum Forschungsstand.
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Literaturhinweis
Gesundheitswirtschaft in Mecklenburg-Vorpommern (2015)
Kotte, Volker;Zitatform
Kotte, Volker (2015): Gesundheitswirtschaft in Mecklenburg-Vorpommern. In: D. Bogai, G. Thiele & D. Wiethölter (Hrsg.) (2015): Die Gesundheitswirtschaft als regionaler Beschäftigungsmotor (IAB-Bibliothek, 355), S. 303-335, 2015-09-04.
Abstract
"Mecklenburg-Vorpommerns Wirtschaft gehört aufgrund dünner Besiedlung, peripherer Lage und geringer industrieller Basis nicht zu den leistungsstärksten in Deutschland. Andererseits begünstigen die naturräumlichen Vorzüge des Bundeslands den Tourismus und die Ansiedlung von Gesundheitseinrichtungen. Beginnend mit einigen Fakten zur Siedlungsstruktur und wirtschaftlichen und demografischen Besonderheiten, werden die räumlichen Schwerpunkte von Kernbereich und drei Erweiterungsbereichen der Gesundheitswirtschaft in Mecklenburg-Vorpommern untersucht. Den Schwerpunkt bildet die regionale Entwicklung der Beschäftigung im vergangenen Jahrzehnt differenziert nach den Teilbereichen der Gesundheitswirtschaft und nach Vollzeit und Teilzeit. Ergänzt wird die Beschäftigungsanalyse durch die Strukturmerkmale der Beschäftigten und die wichtigsten Gesundheitsberufe. Abschließend werden zwei Aspekte der Attraktivität von Gesundheitsberufen in Mecklenburg-Vorpommern untersucht, nämlich die Berufstreue und die Entlohnung." (Autorenreferat, IAB-Doku)
Beteiligte aus dem IAB
Kotte, Volker;Weiterführende Informationen
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Literaturhinweis
Gesundheitswirtschaft in Schleswig-Holstein (2015)
Kotte, Volker;Zitatform
Kotte, Volker (2015): Gesundheitswirtschaft in Schleswig-Holstein. In: D. Bogai, G. Thiele & D. Wiethölter (Hrsg.) (2015): Die Gesundheitswirtschaft als regionaler Beschäftigungsmotor (IAB-Bibliothek, 355), S. 405-437, 2015-09-04.
Abstract
"Der folgende Beitrag leitet mit einigen Fakten über siedlungsstrukturelle, wirtschaftliche und demografische Besonderheiten des Bundeslandes Schleswig- Holstein ein, die den besonderen Stellenwert der Gesundheitswirtschaft in Schleswig-Holstein verdeutlichen. Im Zentrum der Regionalstudie steht die sozialversicherungspflichtige Beschäftigung in der Gesundheitswirtschaft, die neben dem Kernbereich und den zwei Erweiterungsbereichen auch den dritten Erweiterungsbereich der Krankenversicherungen und öffentlichen Verwaltung umfasst. In einer regionalen Analyse wird gezeigt, welches Gewicht für die Beschäftigung die verschiedenen Bereiche der Gesundheitswirtschaft in den Kreisen Schleswig-Holsteins haben. Strukturmerkmale der Beschäftigten in der schleswig-holsteinischen Gesundheitswirtschaft wie Geschlecht, Alter, Qualifikation und Nationalität werden untersucht. Weitere Analysen richten sich auf die Beschäftigungsentwicklung nach Berufen und die Bedeutung der geringfügig entlohnten Beschäftigten. Ein wichtiger Aspekt für die Attraktivität der Berufe sind die erzielten Entgelte, wobei die Lohnunterschiede in den Gesundheitsberufen aufgezeigt werden. Abschließend werden anhand einer Längsschnittbetrachtung die Berufsverläufe von Beschäftigten mit Gesundheitsberufen untersucht." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Gesundheitswirtschaft in Baden-Württemberg (2015)
Pilger, Carmen; Jahn, Daniel;Zitatform
Pilger, Carmen & Daniel Jahn (2015): Gesundheitswirtschaft in Baden-Württemberg. In: D. Bogai, G. Thiele & D. Wiethölter (Hrsg.) (2015): Die Gesundheitswirtschaft als regionaler Beschäftigungsmotor (IAB-Bibliothek, 355), S. 141-185, 2015-09-04.
Abstract
"Im folgenden Beitrag werden einleitend siedlungsstrukturelle, wirtschaftliche und demografische Besonderheiten des stark industrialisierten Bundeslandes Baden- Württemberg dargestellt. In demografischer Hinsicht auffällig sind eine hohe Lebenserwartung der Bevölkerung, ein relativ hoher Ausländeranteil und ein Männerüberschuss in einigen Regionen. In der Gesundheitswirtschaft sind einige Standorte mit hoher internationaler Bedeutung in Baden-Württemberg lokalisiert. Im Zentrum der Regionalstudie steht die sozialversicherungspflichtige Beschäftigung in der Gesundheitswirtschaft, die neben dem Kernbereich und den zwei Erweiterungsbereichen auch den dritten Erweiterungsbereich der Krankenversicherungen und öffentlichen Verwaltung umfasst. Die unterschiedliche regionale Bedeutung der verschiedenen Bereiche der Gesundheitswirtschaft für die Beschäftigung wird auf Ebene der Kreise verdeutlicht. Strukturmerkmale der Beschäftigten in der Gesundheitswirtschaft wie Geschlecht, Alter, Qualifikation und Nationalität werden untersucht. Weitere Analysen richten sich auf die Beschäftigungsentwicklung nach Berufen sowie die Bedeutung der geringfügig entlohnten Beschäftigten. Anschließend werden anhand einer Längsschnittbetrachtung die Berufsverläufe der Beschäftigten in der Gesundheitswirtschaft untersucht." (Autorenreferat, IAB-Doku)
Beteiligte aus dem IAB
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Literaturhinweis
Der zukünftige Bedarf an Pflegefachkräften im Bereich Altenpflege: Berechnungen für die Bundesländer bis zum Jahr 2030 (2015)
Pohl, Carsten;Zitatform
Pohl, Carsten (2015): Der zukünftige Bedarf an Pflegefachkräften im Bereich Altenpflege: Berechnungen für die Bundesländer bis zum Jahr 2030. In: Bundesinstitut für Berufsbildung, Deutsches Jugendinstitut, Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung, Nürnberg & Universität Basel (Hrsg.) (2015): Chancen und Risiken aus der demografischen Entwicklung für die Berufsbildung in den Regionen, S. 171-186.
Abstract
"Aufgrund regionaler Unterschiede im demografischen Wandel einerseits und in der Verteilung der Pflegebedürftigen auf die einzelnen Pflegearrangements andererseits wird sich auch der Pflegearbeitsmarkt regional heterogen entwickeln. Ziel dieses Beitrags ist es , unter Verwendung von Modellrechnungen den möglichen Bedarf an Pflegefachkräften in den ambulanten Pflegediensten und in den stationären Einrichtungen bis zum Jahr 2030 für die einzelnen Bundesländer darzustellen. Insgesamt könnte sich die Zahl der Pflegefachkräfte im Bereich Pflege und Betreuung von derzeit 243.000 Vollzeitäquivalenten je nach Variante auf 329.000 (Basisszenario) bzw. auf 406.000 (Alternativszenario) im Jahr 2030 erhöhen. Der unterschiedliche Bedarf zwischen beiden Szenarien ist auf das jeweils angenommene Engagement der pflegenden Angehörigen zurückzuführen. Der Ausbau der familiären (informellen) Pflege impliziert einen weniger starken Anstieg des professionellen Fachkräftebedarfs und somit letzten Endes auch in den Kosten für die Erbringung formeller Pflegedienstleistungen. Vor diesem Hintergrund ist die Absicht im Koalitionsvertrag zu verstehen, die Vereinbarkeit von Pflege und Beruf zu verbessern. Ob diese Maßnahmen zum Erfolg führen, kann zum gegenwärtigen Zeitpunkt aufgrund fehlender empirischer Evidenz allerdings nicht beantwortet werden." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Gesundheitswirtschaft in Nordrhein-Westfalen (2015)
Sieglen, Georg;Zitatform
Sieglen, Georg (2015): Gesundheitswirtschaft in Nordrhein-Westfalen. In: D. Bogai, G. Thiele & D. Wiethölter (Hrsg.) (2015): Die Gesundheitswirtschaft als regionaler Beschäftigungsmotor (IAB-Bibliothek, 355), S. 337-373, 2015-09-04.
Abstract
"Im folgenden Beitrag werden einleitend siedlungsstrukturelle und wirtschaftliche und Besonderheiten des einwohnerstärksten Bundeslandes Nordrhein-Westfalen (NRW) dargestellt. Dieses Bundesland ist durch erhebliche Disparitäten von Arbeitsmarkt und Wirtschaft gekennzeichnet. Insbesondere der Strukturwandel im bevölkerungsreichen Ruhrgebiet verläuft schleppend, was sich an anhaltend hohen Arbeitslosenzahlen zeigt. Eine Besonderheit der Gesundheitswirtschaft in NRW sind die sechs sogenannten Gesundheitscluster, die in ihrer Struktur vorgestellt werden. Sie sollen mit unterschiedlicher Spezialisierung die verschiedenen Einrichtungen und Unternehmen der regionalen Gesundheitswirtschaft vernetzen, um so die Gesamtleistung des Sektors zu erhöhen. Diese Cluster umfassen ca. 80 Prozent des Gesundheitspersonals im Bundesland (Clustermanagement Gesundheitswirtschaft Nordrhein- Westfalen 2010).Der demografische Wandel übt einen starken Einfluss auf die Nachfrage nach Gesundheitsdienstleistungen aus. In einem weiteren Abschnitt werden deshalb die zukünftige Alterung der Bevölkerung in Nordrhein-Westfalen sowie die bisherige Entwicklung der Pflegebedürftigen- und Patientenzahlen skizziert.
Im Zentrum der Untersuchung steht die sozialversicherungspflichtige und geringfügige Beschäftigung in der Gesundheitswirtschaft, die neben dem Kernbereich und den zwei Erweiterungsbereichen auch den dritten Erweiterungsbereich der Krankenversicherungen und öffentlichen Verwaltung umfasst. Die unterschiedliche regionale Bedeutung der verschiedenen Bereiche der Gesundheitswirtschaft für die Beschäftigung wird auf Ebene der Kreise verdeutlicht. Die Entwicklung der Beschäftigung wird im Kernbereich der Gesundheitswirtschaft zwischen 2000 und 2010 - differenziert nach sozialversicherungspflichtiger Vollzeit und Teilzeit sowie geringfügiger Beschäftigung - für die Einrichtungen des Kernbereichs der Gesundheitswirtschaft und ausgewählte Gesundheitsberufe untersucht. Ein weiterer Aspekt ist die regionale Versorgungsdichte mit Gesundheits- und Sozialberufen, die auf der Basis von Vollzeitäquivalenten berechnet wird. In diesem Länderbericht werden abschließend die Arbeitsmarktsituation in den Gesundheitsberufen NRWs anhand der offenen Stellen, Vakanzzeiten und dem Bestand an Arbeitslosen untersucht sowie die Engpässe beim Pflegepersonal beleuchtet." (Autorenreferat, IAB-Doku)Beteiligte aus dem IAB
Sieglen, Georg;Weiterführende Informationen
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Literaturhinweis
Gesundheitswirtschaft in Sachsen (2015)
Sujata, Uwe; Weyh, Antje;Zitatform
Sujata, Uwe & Antje Weyh (2015): Gesundheitswirtschaft in Sachsen. In: D. Bogai, G. Thiele & D. Wiethölter (Hrsg.) (2015): Die Gesundheitswirtschaft als regionaler Beschäftigungsmotor (IAB-Bibliothek, 355), S. 375-403, 2015-09-04.
Abstract
"Im folgenden Beitrag werden einleitend siedlungsstrukturelle und wirtschaftliche Besonderheiten des Bundeslandes Sachsen dargestellt. Wesentliche Bedeutung für die Gesundheitswirtschaft hat der demografische Wandel, dessen künftige Entwicklung in Sachsen skizziert wird. Als Einstieg in den sächsischen Arbeitsmarkt für Gesundheitsberufe wird die Entwicklung der Ausbildung von Medizinern und Auszubildenden der Gesundheitsfachberufe in ihren Größenordnungen beleuchtet. Im Zentrum steht die sozialversicherungspflichtige Beschäftigung in der Gesundheitswirtschaft, die neben dem Kernbereich und den zwei Erweiterungsbereichen auch den dritten Erweiterungsbereich der Krankenversicherungen und öffentlichen Verwaltung umfasst. Eine regionale Bundeslandanalyse zeigt auf, welche Bedeutung die verschiedenen Bereiche der Gesundheitswirtschaft für die Beschäftigung auf Ebene der Kreise haben. Die Beschäftigungsentwicklung nach Berufen und die Strukturmerkmale der Beschäftigten in der Gesundheitswirtschaft wie Geschlecht, Alter und Teilzeitarbeit werden untersucht. Der Sächsische Arbeitsmarkt für Gesundheitsberufe wird anhand der Entwicklung von Arbeitslosigkeit, offenen Stellen und Vakanzzeiten analysiert. Abschließend wird die Attraktivität von Gesundheitsberufen anhand von Personalfluktuation und Entgeltstrukturen bewertet." (Autorenreferat, IAB-Doku)
Weiterführende Informationen
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Literaturhinweis
Gesundheitswirtschaft in Berlin und Brandenburg (2015)
Wiethölter, Doris; Bogai, Dieter; Carstensen, Jeanette;Zitatform
Wiethölter, Doris, Jeanette Carstensen & Dieter Bogai (2015): Gesundheitswirtschaft in Berlin und Brandenburg. In: D. Bogai, G. Thiele & D. Wiethölter (Hrsg.) (2015): Die Gesundheitswirtschaft als regionaler Beschäftigungsmotor (IAB-Bibliothek, 355), S. 213-269, 2015-09-04.
Abstract
"Im folgenden Beitrag werden einleitend siedlungsstrukturelle, wirtschaftliche und demografische Besonderheiten der beiden Bundesländer Berlin und Brandenburg dargestellt. Im Zentrum der Regionalstudie steht die sozialversicherungspflichtige Beschäftigung in der Gesundheitswirtschaft, die neben dem Kernbereich zwei Erweiterungsbereiche umfasst. Die unterschiedliche regionale Bedeutung der verschiedenen Bereiche der Gesundheitswirtschaft für die Beschäftigung wird auf Ebene der Kreise verdeutlicht. Strukturmerkmale der Beschäftigten in der Gesundheitswirtschaft wie Geschlecht, Alter, Qualifikation und Nationalität werden untersucht. Weitere Analysen richten sich auf die Beschäftigungsentwicklung nach Berufen sowie die Bedeutung der geringfügig entlohnten Beschäftigten. Anschließend werden anhand einer Längsschnittbetrachtung die Berufsverläufe der Beschäftigten in der Gesundheitswirtschaft untersucht. Zum Abschluss werden die Entgelte in ausgewählten Berufen der Gesundheitswirtschaft untersucht." (Autorenreferat, IAB-Doku)
Weiterführende Informationen
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Literaturhinweis
Regionaler Fachkräftemangel in den Sozialen Dienstleistungen: Praxisbeispiele aus der Wirtschaftsförderung für Impulse in Pflegeberufen (2013)
Beck, Rasmus C.;Zitatform
Beck, Rasmus C. (2013): Regionaler Fachkräftemangel in den Sozialen Dienstleistungen. Praxisbeispiele aus der Wirtschaftsförderung für Impulse in Pflegeberufen. In: Sozialer Fortschritt, Jg. 62, H. 8/9, S. 242-246. DOI:10.3790/sfo.62.8-9.242
Abstract
"Regionale Szenarien von Fachkräftemangel sind in vielen Regionen Deutschlands absehbar. Sie betreffen nicht nur akademische Berufsbilder sondern insbesondere auch Berufe in den sozialen Dienstleistungen wie die Kranken- und Altenpflege. Fachkräftemangel in diesen Berufen mit geringer Attraktivität gefährdet die Standortentwicklung in Zeiten alternder Gesellschaften. Aus diesem Grunde ist die Wirtschaftsförderung gefordert, im regionalen Verbund gezielt Maßnahmen zu entwickeln, um das Angebot und die Nachfrage zu Fachkräften in der Pflege einander langfristig anzugleichen. Der Beitrag stellt hier Herangehensweisen zur Förderung der Fachkräfteentwicklung aus der Wirtschaftsförderung vor." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Auswirkungen des demografischen Wandels auf die Fachkräftesituation im Pflegebereich in Mitteldeutschland: eine Analyse für Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen (2013)
Zitatform
Fuchs, Michaela & Antje Weyh (2013): Auswirkungen des demografischen Wandels auf die Fachkräftesituation im Pflegebereich in Mitteldeutschland. Eine Analyse für Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen. In: Bundesgesundheitsblatt, Gesundheitsforschung, Gesundheitsschutz, Jg. 56, H. 8, S. 1048-1055., 2013-05-27. DOI:10.1007/s00103-013-1743-0
Abstract
"Der Beitrag analysiert detailliert die aktuelle Fachkräftesituation im Pflegebereich in Mitteldeutschland und leitet Trendaussagen für das Jahr 2025 ab. Zur Untersuchung der gegenwärtigen Situation wird neben Indikatoren wie dem Verhältnis Arbeitsloser zu gemeldeten offenen Stellen, der Vakanzdauer der gemeldeten Stellen, dem kurz- und langfristigen Beschäftigungstrend, dem Ersatzbedarf und den berufsspezifischen Arbeitslosenquoten der Lohn als zentraler Ausgleichsmechanismus zwischen Arbeitsangebot und Arbeitsnachfrage diskutiert. Für Mitteldeutschland zeigen sich vor allem Engpässe bei Krankenschwestern/-pflegern und Sozialarbeitern/-pflegern, die sich durch den demografischen Wandel in Zukunft noch verstärken dürften. Denn einerseits steigt mit zunehmender Alterung der Bevölkerung auch die Nachfrage nach Pflegedienstleistungen. Andererseits sinkt die Bevölkerungszahl im erwerbsfähigen Alter und somit das Angebot an professionellen Pflegearbeitskräften. Nach eigenen Modellrechnungen dürften 2025 in Mitteldeutschland 18.100 bis 31.700 mehr Beschäftigte (in Vollzeitäquivalenten) benötigt werden, um die zunehmende Zahl an Pflegebedürftigen zu betreuen. Für die Pflegeunternehmen ergeben sich daraus große Herausforderungen, die es schon heute anzugehen gilt." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Gesundheitswesen in Baden-Württemberg: Struktur und Entwicklung der Beschäftigung (2013)
Pilger, Carmen; Jahn, Daniel;Zitatform
Pilger, Carmen & Daniel Jahn (2013): Gesundheitswesen in Baden-Württemberg. Struktur und Entwicklung der Beschäftigung. (IAB-Regional. Berichte und Analysen aus dem Regionalen Forschungsnetz. IAB Baden-Württemberg 01/2013), Nürnberg, 68 S.
Abstract
"Das Gesundheitswesen stellt aus volkswirtschaftlicher Sicht eine der bedeutendsten Wachstumsbranchen dar. Dabei trägt die Branche nicht nur zur Wertschöpfung bei, sondern führt darüber hinaus zu positiven Beschäftigungseffekten. Auch in Baden-Württemberg fungierte die Branche in den vergangenen Jahren als Beschäftigungsmotor. Zwischen 2000 und 2011 stieg die Zahl der Arbeitsplätze im Kernbereich des Gesundheitswesens um 25,2 Prozent, während die Gesamtbeschäftigung um 4,9 Prozent gewachsen ist. Aktuell ist gut jeder Zehnte sozialversicherungspflichtig Beschäftigte in dieser Branche tätig.
Innerhalb des Kernbereichs hat der Wirtschaftszweig 'Krankenhäuser, Vorsorge- und Rehabilitationskliniken (43,6 %) das größte Beschäftigungsgewicht. Auf beruflicher Ebene sind 'Krankenschwestern und -pfleger sowie Hebammen' (21,4 %) am häufigsten vertreten. Die räumliche Konzentration im Gesundheitswesen ist nicht so stark ausgeprägt wie in vielen anderen Wirtschaftsbereichen, dennoch können auch hier regionale Schwerpunkte identifiziert werden. Kreise mit den höchsten Beschäftigungsanteilen des Kernbereiches in Baden-Württemberg sind: Heidelberg (23,0 %), Tübingen (21,8 %) und Freiburg im Breisgau (17,6 %). Alle drei Regionen sind Standorte von Universitätskliniken und ziehen deshalb vermutlich auch andere assoziierte Gesundheitsbereiche an.
Die Analyse der Beschäftigungsstruktur hat ergeben, dass der Kernbereich des Gesundheitswesens eine ausgesprochene Frauendomäne ist: Vier von fünf Beschäftigten sind weiblich. Gleichzeitig ist der Teilzeitanteil der in diesem Bereich arbeitenden Frauen höher als an der weiblichen Gesamtbeschäftigung. Verglichen mit anderen Altersgruppen konnten Ältere (über 50 Jahre) am stärksten vom Beschäftigungsaufbau im Kernbereich des Gesundheitswesens profitieren. Ihre Beschäftigtenzahl hat sich zwischen 2000 und 2011 mehr als verdoppelt. Dagegen sind Ausländer im Vergleich zur Gesamtbeschäftigung Baden-Württembergs unterrepräsentiert. Fachkräfte sind von herausragender Bedeutung für das Gesundheitswesen, denn 70,7 Prozent der Beschäftigten im Kernbereich haben einen Berufsabschluss, während ihr Anteil an der Gesamtbeschäftigung lediglich 60,8 Prozent beträgt.
Die Bedeutung des Gesundheitswesens wird vermutlich auch zukünftig weiter zunehmen. Demografischer Wandel und medizinisch-technischer Fortschritt werden aller Voraussicht nach zu einem weiteren Anstieg der Nachfrage nach Gesundheitsleistungen und damit verbunden zu einem Anstieg der Beschäftigung führen. Damit könnte die Deckung des Fachkräftebedarfs im Gesundheitswesen zukünftig noch schwieriger werden, denn bereits aktuell verbleibt ein geringerer Teil der ursprünglichen Gesundheitsbeschäftigten in ihrem Beruf als in der Vergleichsgruppe der Bürofachkräfte. Die Häufigkeit der Berufswechsel ist allerdings je nach Gesundheitsberuf sehr unterschiedlich. Die höchste Berufstreue haben Krankenschwestern/-pfleger.
Laut Modellrechnung des Statistischen Landesamtes wird die Zahl der Pflegebedürftigen bis zum Jahr 2030 um gut 43 Prozent steigen (Gölz/Weber 2012: 22). Unter der Annahme eines gleichbleibenden Pflegerisikos wären demnach 57.000 zusätzliche Pflegekräfte zur Deckung des wachsenden Bedarfs notwendig (Demel 2012: 26). Sowohl Struktur- als auch Verbleibsanalyse der vorliegenden Studie zeigen auf, in welchen Bereichen u. a. zusätzliche Beschäftigungspotenziale aktiviert werden können. Hervorzuheben sind in diesem Zusammenhang die Förderung einzelner Personengruppen, wie beispielsweise Ausländer und Frauen, als auch Bestrebungen zum Erhalt des bestehenden Fachkräfteangebots." (Autorenreferat, IAB-Doku)Beteiligte aus dem IAB
Jahn, Daniel; -
Literaturhinweis
Gesundheitswesen in Hessen: die Beschäftigung boomt (2013)
Schaade, Peter;Zitatform
Schaade, Peter (2013): Gesundheitswesen in Hessen. Die Beschäftigung boomt. (IAB-Regional. Berichte und Analysen aus dem Regionalen Forschungsnetz. IAB Hessen 01/2013), Nürnberg, 52 S.
Abstract
"Während die sozialversicherungspflichtige Beschäftigung in Hessen insgesamt im Zeitraum von 2000 bis 2010 stagnierte, erhöhte sich die Beschäftigtenzahl im hessischen Gesundheitswesen um rund 15 Prozent oder 26.000. Die Beschäftigung im Gesundheitswesen ist hessenweit regional nicht gleichmäßig verteilt. Innerhalb Hessens ist ein Nord-Süd-Gefälle zu beobachten. Das bedeutet, dass vor allem in Nordhessen, aber auch in Mittelhessen, eine verstärkte Konzentration des Gesundheitswesens vorliegt. Trotzdem hat sich die sozialversicherungspflichtige Beschäftigung im Gesundheitswesen in fast allen hessischen Kreisen und kreisfreien Städten im Beobachtungszeitraum deutlich gesteigert. Über 40 Prozent der Beschäftigten arbeiten in Krankenhäusern, Hochschul- sowie Vorsorge- und Rehabilitationskliniken. Die zweitgrößte Gruppe an Arbeitgebern stellen dann die Arzt- und Zahnarztpraxen mit knapp 20 Prozent der Beschäftigten.
Von den sozialversicherungspflichtig Beschäftigten im hessischen Gesundheitswesen üben knapp 75 Prozent einen klassischen Gesundheitsberuf aus. Von 2000 bis 2010 konnten in diesen deutliche Zuwächse verzeichnet werden. Die Gesundheitsberufe sind eine Frauendomäne. Im Verlauf der letzten zehn Jahre hat sich an dieser Situation in Hessen nicht viel verändert. Außerdem sind die Gesundheitsberufe stark teilzeitgeprägt. Die vergangenen Beschäftigungszuwächse betrafen vor allem den Teilzeitsektor.
Krankenschwestern/-pfleger haben im Gegensatz zu Sprechstundenhilfen eine recht ausgeprägte Berufsbindung. Eine berufsfremde Beschäftigung kommt für sie deutlich seltener in Betracht. Dies könnte möglicherweise durch das Einkommensniveau und die Einkommensentwicklung bei den Sprechstundenhilfen bedingt sein." (Autorenreferat, IAB-Doku) -
Literaturhinweis
Die Gesundheitswirtschaft in Berlin-Brandenburg (2013)
Wiethölter, Doris; Bogai, Dieter; Carstensen, Jeanette;Zitatform
Wiethölter, Doris, Jeanette Carstensen & Dieter Bogai (2013): Die Gesundheitswirtschaft in Berlin-Brandenburg. (IAB-Regional. Berichte und Analysen aus dem Regionalen Forschungsnetz. IAB Berlin-Brandenburg 01/2013), Nürnberg, 74 S.
Abstract
"Die Gesundheitswirtschaft gilt als ein beschäftigungspolitischer Hoffnungsträger in der Region Berlin-Brandenburg. Günstige Voraussetzung für weiteres Wertschöpfungs- und Beschäftigungswachstum ist, dass die verschiedenen Elemente der Wertschöpfungskette gesundheitlicher Produkte und Dienstleistungen in Berlin und Brandenburg vorhanden sind. Ein Ziel der beiden Landesregierungen ist, die Einrichtungen der Gesundheitswissenschaften, Gesundheitswirtschaft und Gesundheitsversorgung länderübergreifend weiter zu vernetzen und somit die Wettbewerbsfähigkeit des Gesundheitsclusters Berlin-Brandenburg zu stärken. Im Zentrum dieser Untersuchung steht die Entwicklung der sozialversicherungspflichtigen Beschäftigung in den verschiedenen Bereichen der Gesundheitswirtschaft. Neben dem sog. Kernbereich der Gesundheitswirtschaft werden auch Erweiterungsbereiche (der Handel sowie die Herstellung und die Produktion von medizinischen und pharmazeutischen Erzeugnissen) einbezogen. Neben verschiedenen Strukturanalysen zum Alter, der Qualifikation, dem Geschlecht und der Arbeitszeit der Beschäftigten werden die Löhne und die Bedeutung der Zeitarbeit für ausgewählte Berufe des Gesundheitswesens untersucht. Die Entgelte werden in ausgewählten Berufen verglichen und in ihrer zeitlichen Entwicklung analysiert. Angesichts des zusammenwachsenden Arbeitsmarktes werden außerdem die Berufspendler zwischen den beiden Bundesländern erörtert. Für die Regionen in Brandenburg wird die Bedeutung von Gesundheitsberufen untersucht. Der in diesem Bundesland besonders rasch einsetzende demografische Wandel stellt besondere Herausforderungen an die Gewinnung von Fachkräften in der Gesundheitswirtschaft dar." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Die Gesundheitswirtschaft in Bayern: eine Analyse des Beschäftigungssystems (2012)
Baumann, Doris; Böhme, Stefan;Zitatform
Baumann, Doris & Stefan Böhme (2012): Die Gesundheitswirtschaft in Bayern. Eine Analyse des Beschäftigungssystems. (IAB-Regional. Berichte und Analysen aus dem Regionalen Forschungsnetz. IAB Bayern 01/2012), Nürnberg, 38 S.
Abstract
"Die Gesundheitswirtschaft ist ein wichtiger Wirtschaftsfaktor, der sich in den vergangenen Jahren als wahrer Beschäftigungsmotor erwiesen hat. In Bayern ist die Zahl der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten von 2000 bis 2010 um 21,7 Prozent angestiegen. Dabei profitieren vor allem Frauen: Vier von fünf Beschäftigten in der Gesundheitswirtschaft in Bayern sind weiblich.
Berufswechsel kommen in Gesundheitsberufen nicht so häufig vor, wie man es vermuten könnte. Im Vergleich zu den Bürofachkräften liegt die so genannte Berufstreue bei Krankenschwestern/- pflegern und Helferinnen/Helfern in der Krankenpflege deutlich höher. Lediglich bei den Sprechstundenhelferinnen/-helfern ist der Berufsverbleib stark unterdurchschnittlich. Die Sprechstundenhelferinnen/-helfern haben mit einem monatlichen Brutto-Medianeinkommen von 1972,88 Euro das mit Abstand niedrigste Einkommensniveau aller untersuchten Gesundheitsberufe, was möglicherweise die häufigen Berufswechsel erklärt.
Zukünftig ist mit einem weiteren Beschäftigungsanstieg im Gesundheitssektor zu rechnen. Der demografische Wandel wird dazu führen, dass die Zahl der älteren Menschen - und damit der potenziell Pflegebedürftigen - deutlich zunimmt. Angesichts des rückläufigen Arbeitskräfteangebots könnte sich die schon heute vorhandene Lücke an Fachkräften im Gesundheitsbereich noch weiter vergrößern." (Autorenreferat, IAB-Doku) -
Literaturhinweis
Branchenmonitoring Gesundheitsfachberufe Rheinland-Pfalz: Ergebnisse aus dem Landesleitprojekt "Fachkräftesicherung in den Gesundheitsfachberufen" (2012)
Bieräugel, Roland; Strohbach, Heiko; Larsen, Christa; Lauxen, Oliver; Demireva, Lora; Papke, Jan; Krick, Roland; Metzenrath, Anke;Zitatform
Bieräugel, Roland, Lora Demireva, Christa Larsen, Oliver Lauxen, Anke Metzenrath & Jan Papke (2012): Branchenmonitoring Gesundheitsfachberufe Rheinland-Pfalz. Ergebnisse aus dem Landesleitprojekt "Fachkräftesicherung in den Gesundheitsfachberufen". (Berichte aus der Pflege 17), Frankfurt, Main, 265 S.
Abstract
Ziel des Projekts ist es, Fachkräftenachfrage und Fachkräfteangebot in Gesundheitsfachberufen sowohl aktuell als auch prognostisch zu bestimmen und damit einen objektiven Überblick über die Fachkräftesituation in diesen Berufen zu geben. Darüber hinaus werden auf Basis von Primärerhebung, Experteninterviews und Studienanalyse unterschiedliche Szenarien entwickelt, um mögliche Fachkräfteengpässe vorausschauend abfedern zu können.
Der Projektbericht startet mit dem wissenschaftlichen Design des Branchenmonitorings (Kap. 2), im Anschluss werden die Ergebnisse vorgestellt (Kap.3), auf deren Basis kurzfristige Handlungsempfehlungen abgeleitet werden (Kap. 4). Im abschließenden Ausblickskapitel (Kap. 5) wird der Verlauf des Landesleitprojekts reflektiert, und sinnvolle mögliche Weiterentwicklungen des bestehenden Monitoringansatzes für Gesundheitsfachberufe in Rheinland-Pfalz werden angedacht. (IAB2) -
Literaturhinweis
Gesundheitswirtschaft in Mecklenburg-Vorpommern: Leit- und Zukunftsbranche für den Arbeitsmarkt (2012)
Kotte, Volker; Stöckmann, Andrea;Zitatform
Kotte, Volker & Andrea Stöckmann (2012): Gesundheitswirtschaft in Mecklenburg-Vorpommern. Leit- und Zukunftsbranche für den Arbeitsmarkt. (IAB-Regional. Berichte und Analysen aus dem Regionalen Forschungsnetz. IAB Nord 01/2012), Nürnberg, 50 S.
Abstract
"Die Beschäftigung in der Gesundheitswirtschaft ist für den Arbeitsmarkt in Mecklenburg-Vorpommern von herausragender Bedeutung. Etwa jeder siebte ist in diesem Bereich tätig. Die Branche hat sich in den letzten Jahren sehr günstig entwickelt. Zwischen 2000 und 2010 ist die Beschäftigung um 24,3 Prozent gewachsen, das ist ein hoher Zuwachs während die Gesamtbeschäftigung in Mecklenburg-Vorpommern stark zurückging (-9,3 Prozent). Regional hat die Gesundheitswirtschaft insbesondere in der Hansestadt Greifswald eine herausragende Bedeutung. Aber auch in den Hansestädten Rostock und Stralsund sowie den Landkreisen Parchim und Güstrow liegen überdurchschnittliche Beschäftigungsanteile vor. In den Gesundheitsberufen zeigt sich die Einkommens- und Beschäftigungssituation uneinheitlich. Während in bekannten Berufen wie der Krankenschwester/-pfleger, Hebammen relativ gute Einkommens- und Beschäftigungsperspektiven vorherrschen, ist die Situation z. B. bei den Apotheken- und Sprechstundenhelfern deutlich ungünstiger. Angesichts des demografischen Wandels und der zunehmenden Nachfrage nach medizinischen Dienstleistungen ist die Gesundheitswirtschaft als Leit- und Zukunftsbranche für den Arbeitsmarkt in Mecklenburg-Vorpommern einzustufen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Der zukünftige Bedarf an Pflegearbeitskräften in Sachsen: Modellrechnungen auf Kreisebene bis zum Jahr 2030 (2012)
Pohl, Carsten; Weyh, Antje; Sujata, Uwe;Zitatform
Pohl, Carsten, Uwe Sujata & Antje Weyh (2012): Der zukünftige Bedarf an Pflegearbeitskräften in Sachsen. Modellrechnungen auf Kreisebene bis zum Jahr 2030. (IAB-Regional. Berichte und Analysen aus dem Regionalen Forschungsnetz. IAB Sachsen 02/2012), Nürnberg, 34 S.
Abstract
"Als Folge des demografischen Wandels werden zukünftig mehr ältere Menschen in Sachsen leben. Da das Alter hoch mit der Pflegebedürftigkeit korreliert ist, wird es in den nächsten Jahren zu einem deutlichen Anstieg bei den Pflegebedürftigen kommen. Vor diesem Hintergrund wird unter Verwendung von Modellrechnungen die mögliche Entwicklung des Bedarfs an professionellen Pflegearbeitskräften bis zum Jahr 2030 für die einzelnen Kreise und kreisfreien Städte in Sachsen dargestellt. Mit dem Anstieg der Pflegebedürftigen von 131.714 in 2009 auf bis zu knapp 192.000 im Jahr 2030 in Sachsen insgesamt wird voraussichtlich die professionelle Pflege weiter an Bedeutung gewinnen, d. h. sowohl die Versorgung durch ambulante Pflegedienste als auch die Unterbringung in stationären Einrichtungen. Die Modellrechnungen zeigen, dass sich der Bedarf an Pflegearbeitskräften von heute rund 37.600 Beschäftigten (in Vollzeitäquivalenten) auf 53.000 (starkes Engagement der Angehörigen und technischer Fortschritt in der Pflege) bis zu 63.200 (schwaches Engagement der Angehörigen und kein technischer Fortschritt in der Pflege) bis 2030 erhöhen könnte. Die tatsächliche Entwicklung des professionellen Pflegearbeitsmarktes wird allerdings nicht nur vom Engagement der pflegenden Angehörigen sowie von Produktivitätsfortschritten in der Pflege abhängen, sondern auch von den Kosten für professionelle Pflegedienstleistungen. Denn der durch die Modellrechnungen ausgewiesene Bedarf an Pflegearbeitskräften wird nur dann nachfragewirksam, falls dieser auf ein entsprechendes Angebot an Pflegearbeitskräften trifft. Dazu müssen die Pflegedienstleistungen für die Pflegebedürftigen bzw. deren Angehörigen einerseits bezahlbar sein. Andererseits müssen die Verdienstmöglichkeiten im Pflegebereich hinreichend hoch ausfallen, sodass sich mehr Erwerbspersonen zukünftig für einen Pflegeberuf entscheiden." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Die Gesundheitswirtschaft in Sachsen: Eine Betrachtung des Arbeitsmarktes (2012)
Sujata, Uwe; Weyh, Antje;Zitatform
Sujata, Uwe & Antje Weyh (2012): Die Gesundheitswirtschaft in Sachsen. Eine Betrachtung des Arbeitsmarktes. (IAB-Regional. Berichte und Analysen aus dem Regionalen Forschungsnetz. IAB Sachsen 01/2012), Nürnberg, 41 S.
Abstract
"Die Studie analysiert die Strukturen und Entwicklungen in der Gesundheitswirtschaft in Sachsen. Insgesamt arbeiten in Sachsen 15 % der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten in der Gesundheitswirtschaft. Durch stetigen Personalaufbau und zunehmende Bruttowertschöpfung in den vergangenen Jahren ist die Branche als wachsender Wirtschaftfaktor in Sachsen anzusehen. Zudem sind die Beschäftigten in den Gesundheitsberufen von Arbeitslosigkeit weniger betroffen als andere. Für die nächsten Jahre wird, vor allem aufgrund des Anstieges der älteren Einwohner Sachsens (65 Jahre und älter +12,5 % bis 2025), weiterhin mit einem Beschäftigungswachstum in der Gesundheitswirtschaft gerechnet. Ein weiterer Personalaufbau in der Gesundheitswirtschaft könnte aber in naher Zukunft durch eine zu geringe Zahl an geeigneten Fachkräften gebremst werden." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Berufstreue in Gesundheitsberufen in Berlin und Brandenburg: Die Bindung der Ausbildungsabsolventen an den Beruf: Ausgewählte Gesundheitsberufe im Vergleich (2012)
Wiethölter, Doris;Zitatform
Wiethölter, Doris (2012): Berufstreue in Gesundheitsberufen in Berlin und Brandenburg. Die Bindung der Ausbildungsabsolventen an den Beruf: Ausgewählte Gesundheitsberufe im Vergleich. (IAB-Regional. Berichte und Analysen aus dem Regionalen Forschungsnetz. IAB Berlin-Brandenburg 03/2012), Nürnberg, 37 S.
Abstract
"Angesichts des befürchteten Fachkräftemangels im Gesundheitssektor wird in dieser Studie die Frage untersucht, wie stark die Bindung der Ausbildungsabsolventen ausgewählter Gesundheitsberufe an ihren ursprünglich erlernten Beruf bzw. einen verwandten Gesundheitsberuf ist. Diese Studie bestätigt die bereits vorliegenden Ergebnisse, dass zwischen den Berufen große Unterschiede in der Berufsbindung bestehen. Die der Untersuchung zugrunde liegende 1993er Ausbildungskohorte der hier zur Analyse ausgewählten Gesundheitsberufe verzeichnet in Berlin, Brandenburg, Ost- und Westdeutschland auch 15 Jahre nach Beendigung der Ausbildung noch eine hohe allgemeine Beschäftigungsquote, unabhängig von ihrem erlernten Beruf. Dabei zeigen examinierte Krankenpflegekräfte einen deutlich höheren Beschäftigungsgrad als Krankenpflegehelfer und Altenpfleger/-pflegehelfer. Bei der Betrachtung der Berufstreue, also der Frage, wie viele noch im erlernten Beruf tätig sind, differieren die Ergebnisse zwischen den ausgewählten Berufen und Regionen erheblich. 15 Jahre nach Ausbildungsende sind je nach Region deutlich weniger Krankenpflegehelfer und Altenpfleger/- pflegehelfer tätig als examinierte Krankenschwestern/-pfleger. Wird bei der Analyse die berufliche Flexibilität zwischen den verwandten Berufen berücksichtigt, fallen die Ergebnisse für die Krankenpflegehelfer und Altenpfleger/-pflegehelfer günstiger aus. Dies dürfte sich, wie die nachfolgende Analyse zeigt, durch einen hohen Anteil an Berufswechslern zwischen den verwandten Berufen im Gesundheitsbereich erklären." (Autorenreferat, IAB-Doku)
Beteiligte aus dem IAB
Wiethölter, Doris; -
Literaturhinweis
Gesundheitswirtschaft in Schleswig-Holstein: Leit- und Zukunftsbranche für den Arbeitsmarkt (2011)
Kotte, Volker;Zitatform
Kotte, Volker (2011): Gesundheitswirtschaft in Schleswig-Holstein. Leit- und Zukunftsbranche für den Arbeitsmarkt. (IAB-Regional. Berichte und Analysen aus dem Regionalen Forschungsnetz. IAB Nord 01/2011), Nürnberg, 49 S.
Abstract
"Die Beschäftigung in der Gesundheitswirtschaft ist für Schleswig-Holstein von herausragender Bedeutung. In keinem Bundesland ist der Anteil der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten in diesem Bereich so hoch. Die Branche hat sich in den letzten Jahren sehr günstig entwickelt. Zwischen 2000 und 2010 ist die Beschäftigung um 16,4 Prozent gewachsen, während die Gesamtbeschäftigung in Schleswig-Holstein stagnierte. Schwerpunkte der Gesundheitswirtschaft liegen vor allem in den östlichen Landesteilen. In der Gesundheitswirtschaft ist entgegen dem Landestrend sowohl die Voll- als auch die Teilzeitbeschäftigung gewachsen. Allerdings gehen rund achtzehntel des Wachstums auf die Teilzeit zurück. In den Gesundheitsberufen zeigt sich die Einkommens- und Beschäftigungssituation uneinheitlich. Während in bekannten Berufen wie Krankenschwester/-pfleger, Hebammen relativ gute Einkommens- und Beschäftigungsperspektiven vorherrschen, ist die Situation z. B. bei Apotheken- und Sprechstundenhelfern deutlich ungünstiger. Angesichts des demografischen Wandels und der zunehmenden Nachfrage nach medizinischen Dienstleistungen ist die Gesundheitswirtschaft als eine Leit- und Zukunftsbranche für den Arbeitsmarkt in Schleswig-Holstein anzusehen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
Beteiligte aus dem IAB
Kotte, Volker; -
Literaturhinweis
Der zukünftige Bedarf an Pflegearbeitskräften in Nordrhein-Westfalen: Modellrechnungen auf Kreisebene bis zum Jahr 2030 (2011)
Pohl, Carsten;Zitatform
Pohl, Carsten (2011): Der zukünftige Bedarf an Pflegearbeitskräften in Nordrhein-Westfalen. Modellrechnungen auf Kreisebene bis zum Jahr 2030. (IAB-Regional. Berichte und Analysen aus dem Regionalen Forschungsnetz. IAB Nordrhein-Westfalen 02/2011), Nürnberg, 42 S.
Abstract
"Aufgrund des demografischen Wandels werden zukünftig mehr ältere Menschen in Nordrhein-Westfalen leben. Da das Alter hoch mit der Pflegebedürftigkeit korreliert ist, wird es in den nächsten Jahren zu einem deutlichen Anstieg bei den Pflegebedürftigen kommen. Vor diesem Hintergrund wird unter Verwendung von Modellrechnungen die mögliche Entwicklung des Bedarfs an professionellen Pflegearbeitskräften bis zum Jahr 2030 für die einzelnen Kreise und kreisfreien Städte in Nordrhein-Westfalen dargestellt. Mit dem Anstieg der Pflegebedürftigen von derzeit 485.000 auf bis zu 710.000 im Jahr 2030 in Nordrhein-Westfalen insgesamt wird voraussichtlich die professionelle Pflege weiter an Bedeutung gewinnen, d. h. sowohl die Versorgung durch ambulante Pflegedienste als auch die Unterbringung in stationären Einrichtungen. Die Modellrechnungen zeigen, dass sich der Bedarf an Pflegearbeitskräften von heute rund 141.000 Beschäftigten (in Vollzeitäquivalenten) auf 199.000 (starkes Engagement der Angehörigen und technischer Fortschritt in der Pflege) bis zu 266.000 (schwaches Engagement der Angehörigen und kein technischer Fortschritt in der Pflege) bis 2030 erhöhen könnte. Die tatsächliche Entwicklung des professionellen Pflegearbeitsmarktes wird allerdings nicht nur vom Engagement der pflegenden Angehörigen sowie von Produktivitätsfortschritten in der Pflege abhängen, sondern auch von den Kosten für professionelle Pflegedienstleistungen. Denn der durch die Modellrechnungen ausgewiesene Bedarf an Pflegearbeitskräften wird nur dann nachfragewirksam, falls dieser auf ein entsprechendes Angebot an Pflegearbeitskräften trifft. Dazu müssen die Pflegedienstleistungen für die Pflegebedürftigen bzw. deren Angehörigen einerseits bezahlbar sein. Andererseits müssen die Verdienstmöglichkeiten im Pflegebereich hinreichend hoch ausfallen, sodass sich mehr Erwerbspersonen zukünftig für einen Pflegeberuf entscheiden." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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