Regionale Arbeitsmärkte in Deutschland
Unter den einheitlichen Rahmenbedingungen der Bundesrepublik Deutschland finden sich Regionen, die von einer tiefen Arbeitsmarktkrise betroffen sind, und andere, in denen nahezu Vollbeschäftigung herrscht. Welches sind die Ursachen dieser regionalen Disparitäten? Wie werden sich der Arbeitskräftebedarf und das Erwerbspersonenpotenzial in den Regionen zukünftig entwickeln? Welche regionalen Beschäftigungsaussichten bestehen, für Jüngere und Ältere, in Wirtschaftszweigen, in Ballungsräumen und ländlichen Gebieten? Dieser IABInfoPool erschließt Informationen zum Forschungsstand.
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Literaturhinweis
Backs to the wall: Strategies of cluster firms at the beginning of the global economic crisis of 2008 (2015)
Zitatform
Fuchs, Stefan & Martin Wrobel (2015): Backs to the wall: Strategies of cluster firms at the beginning of the global economic crisis of 2008. In: Homo Oeconomicus, Jg. 32, H. 3/4, S. 427-449., 2014-10-13.
Abstract
"A regional cluster is made of cooperation and competition and from their interplay competitive advantages accrue to all firms that constitute a cluster. At the example of the global crisis of 2008 and 2009 we examine the effect of an external shock to the balance between cooperation and competition in the German mechanical engineering sector. We present evidence that employment in cluster firms developed better than in non-cluster firms in the beginning of the crisis. The analysis of interviews with CEOs of cluster firms on what strategies they used to answer to the increasing pressure in the competition underlines that regional embeddedness and the mobilization of solidarity among cluster actors played a prominent and positive role in the process. The results of our study also suggest that regional solidarity and rational economic behavior supplement rather than exclude each other." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Übergänge von Arbeitslosigkeit in Beschäftigung (2015)
Zitatform
Hamann, Silke, Daniel Jahn, Oliver Thoma, Rüdiger Wapler & Stefan Wittenburg (2015): Übergänge von Arbeitslosigkeit in Beschäftigung. (IAB-Regional. Berichte und Analysen aus dem Regionalen Forschungsnetz. IAB Baden-Württemberg 01/2015), Nürnberg, 45 S.
Abstract
"Ziel dieser Studie ist, Bestimmungsfaktoren für Übergänge aus Arbeitslosigkeit in Beschäftigung zu identifizieren. Die Untersuchung eines strukturellen Ungleichgewichts in Hinblick auf das Anforderungsniveau von Arbeitslosen einerseits und den angebotenen Stellen andererseits erhält dabei ein besonderes Gewicht. Dazu werden zunächst in Kapitel 2 die Entwicklung von Arbeitslosigkeit und Beschäftigung seit 2000 sowie ihre Entkoppelung dargestellt. Kapitel 3 skizziert theoretische Ansätze zur Erklärung des Übergangsprozesses von Arbeitslosigkeit in Beschäftigung. Die deskriptive Analyse des Zusammenhangs zwischen Übergängen und verschiedenen Strukturmerkmalen der Arbeitslosen sowie der Wirtschaftsstruktur ist Gegenstand von Kapitel 4. Differenzierter wird schließlich in Kapitel 5 mit Hilfe einer Regressionsanalyse der Einfluss einiger Determinanten, unter anderem eines Indikators zur Messung des qualifikatorischen Mismatches, auf die Abgangswahrscheinlichkeit von Arbeitslosen bestimmt. Das Fazit erfolgt in Kapitel 6." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Die Rolle der Industrie im regionalen Strukturwandel: das Beispiel Berlin (2015)
Koglin, Gesa;Zitatform
Koglin, Gesa (2015): Die Rolle der Industrie im regionalen Strukturwandel. Das Beispiel Berlin. In: Vierteljahrshefte zur Wirtschaftsforschung, Jg. 84, H. 1, S. 135-149. DOI:10.3790/vjh.84.1.135
Abstract
"Nach dem Mauerfall setzte in Berlin ein drastischer Abbau von Industriearbeitsplätzen ein, der auch durch einen Beschäftigungsanstieg im Dienstleistungssektor nicht kompensiert werden konnte. In den Folgejahren gelang es der Industrie, ihre Produktivität zu steigern, unter anderem durch Ausbau ihrer Kapazitäten in Forschung und Entwicklung (FuE) und Auslagerung von Hilfsdienstleistungen an externe Dienstleister. Außerdem wurde im Rahmen der Clusterstrategie durch gezielte Netzwerkarbeit die Zusammenarbeit zwischen der stark ausgeprägten, öffentlichen Forschungslandschaft Berlins mit der regionalen Wirtschaft gefördert. Zukünftig dürfte sich dieser Trend zur Tertiarisierung auch durch eine Digitalisierung im Produktionsprozess fortsetzen. Berlin verfügt hier über zwei besondere Potenziale: Bereits heute ist Berlin deutschlandweit einer der wichtigsten Standorte für Unternehmen der digitalen Wirtschaft. Unternehmen, die Programmiertätigkeiten, IT-Service-Dienstleistungen und IT-Beratungsdienstleistungen für ihre Kunden erbringen, sind in den letzten Jahren in der Hauptstadt besonders stark expandiert. Durch die Integration der IT-Leistungen können Industrieunternehmen ihre Geschäftsmodelle erweitern und größere Teile der Wertschöpfungskette selbst abdecken. Darüber hinaus können insbesondere die räumliche Nähe zwischen digitalen Dienstleistern und Industrieunternehmen in Berlin sowie Netzwerkstrukturen und die im Rahmen der seit Jahren betriebenen regionalen Clusterstrategie erworbenen Erfahrungen dabei helfen, diese Potenziale zu erschließen und so möglicherweise eine Entwicklung einleiten, die einer Renaissance der Industrie in Berlin gleichkäme." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Regionale Beschäftigungsstruktur wissensintensiver Industrien am Beispiel der Pharmabranche (2014)
Kirchhoff, Jasmina;Zitatform
Kirchhoff, Jasmina (2014): Regionale Beschäftigungsstruktur wissensintensiver Industrien am Beispiel der Pharmabranche. In: IW-Trends, Jg. 41, H. 3, S. 105-122. DOI:10.2373/1864-810X.14-03-05
Abstract
"Forschungsintensive Branchen wie die Pharmaindustrie stehen aufgrund ihrer guten Wachstumsperspektiven im Fokus der Regionalpolitik. Die Bedeutung der Pharmabranche für die regionalen Industriestandorte ist in Deutschland unterschiedlich stark ausgeprägt. Zudem weichen in den Regionen die Qualifikationsstrukturen in der Pharmaindustrie voneinander ab. Die Pharmaindustrie eignet sich damit besonders für die Analyse des Einflusses von Standortfaktoren wie Industriestruktur und Humankapital auf die regionale Bedeutung und Qualifikationsstruktur wissensintensiver Branchen. Die Studie gibt erste Hinweise darauf, dass Pharmaunternehmen bei ihrer Standortwahl sowohl die Industriestruktur als auch den Bildungsstand der an-sässigen Bevölkerung berücksichtigen. Bei der Ausgestaltung der regionalen Beschäftigungsstruktur scheinen dagegen andere Faktoren bedeutender zu sein." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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IWH-Industrieumfrage in Ostdeutschland zum Jahresauftakt 2014: Umsatzerwartungen und Beschäftigungspläne für 2014 im Plus (2014)
Lang, Cornelia;Zitatform
Lang, Cornelia (2014): IWH-Industrieumfrage in Ostdeutschland zum Jahresauftakt 2014: Umsatzerwartungen und Beschäftigungspläne für 2014 im Plus. In: Konjunktur aktuell, Jg. 2, H. 1, S. 59-62.
Abstract
"Im Verarbeitenden Gewerbe Ostdeutschlands liefen die Geschäfte im Jahr 2013 zunächst schleppend. Erst im dritten Quartal gab es einen Aufwärtsschub. Die Erwartungen wurden deutlich optimistischer. Die Auftragslage, die Produktions- und die Ertragserwartungen verbesserten sich. Die schwache Geschäftstätigkeit im ersten Halbjahr hat Spuren bei den Umsätzen hinterlassen. Sie bleiben deutlich hinter den Erwartungen zurück. Am besten lief es noch für die Hersteller von Ge- und Verbrauchsgütern. Auch die Ertragslage hat sich gegenüber dem Jahr 2012 verschlechtert. Vor allem die Hersteller von Investitionsgütern litten unter einer schwachen Nachfrage. Für das Jahr 2014 erwarten die vom IWH befragten Unternehmen wieder bessere Geschäfte. Mehr als die Hälfte der Unternehmen geht von Zuwächsen beim Umsatz aus (jedes fünfte von mehr als 10%) und auch die Exportunternehmen sind diesbezüglich zuversichtlich. Die Beschäftigungspläne sind deutlich optimistischer als vor einem Jahr. Reichlich ein Drittel der Unternehmen will Personal einstellen, nur jedes zehnte geht davon aus, dass bis Ende 2014 Beschäftigung abgebaut wird." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Industry space and skill-relatedness of economic activities: comparative case studies of three eastern German automotive regions (2014)
Zitatform
Otto, Anne & Antje Weyh (2014): Industry space and skill-relatedness of economic activities. Comparative case studies of three eastern German automotive regions. (IAB-Forschungsbericht 08/2014), Nürnberg, 48 S.
Abstract
"Die Resilienz einer regionalen Ökonomie hängt maßgeblich davon ab, inwiefern relevantes spezifisches Humankapital zwischen deren Wirtschaftsaktivitäten wieder verwertet werden kann. Zu diesem Zweck wird das Instrumentarium Industry Space, das sich auf die Ähnlichkeiten in der Nutzung von Humankapital bzw. Skill-Relatedness zwischen Branchen stützt, zur Beschreibung der Wissensbasis zwischen den vorhandenen Wirtschaftszweigen einer Region sowie zur Analyse von dessen Wachstumsperspektiven und Resilienz vorgestellt. Beim Industry Space handelt es sich um ein Netzwerk von Branchen, die skill-related sind. Das Instrumentartium Industry Space wird im Rahmen von drei vergleichenden Fallstudien der ostdeutschen Automobilregionen Südwestsachsen (SWS), Eisenach (EIS) und Leipzig (LEI) eingesetzt für den Zeitraum 1999 bis 2008. Zum einen wird mit Hilfe des Industry Space die zwischen den regionalen Wirtschaftsaktivitäten vorhandene Wissensbasis in jeder Automobilregion dargestellt. Zum anderen wird die Einbettung der Automobilhersteller und der Automobilzulieferindustrie durch deren skillrelatedness mit anderen Wirtschaftszweigen jeder Regionen detailliert aufgezeigt." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Agglomeration and regional employment dynamics (2013)
Zitatform
Dauth, Wolfgang (2013): Agglomeration and regional employment dynamics. In: Papers in regional science, Jg. 92, H. 2, S. 419-435., 2012-05-09. DOI:10.1111/j.1435-5957.2012.00447.x
Abstract
"In this paper we combine two strands of the empirical literature on agglomeration economics. We calculate two indices to identify local industries where agglomeration externalities could be expected to be particularly strong. The main part of the paper is an econometric analysis using a dynamic panel data model to test whether dynamic employment growth is indeed stronger in these observations. Spatial dependence is taken into account by including spatially lagged exogenous variables. We use panel data on all Western German employees subject to social security from 1989 to 2006 in 326 districts and 191 industries. We find evidence that long run employment growth is significantly more persistent in industrial agglomerations." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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The impact of regional location factors on job creation, job destruction and employment growth in manufacturing (2013)
Zitatform
Krumm, Raimund & Harald Strotmann (2013): The impact of regional location factors on job creation, job destruction and employment growth in manufacturing. In: Review of regional research, Jg. 33, H. 1, S. 23-48. DOI:10.1007/s10037-012-0069-y
Abstract
"Regions are exposed to intensive competition to provide the most attractive location conditions for firms and their employees. Therefore, regional employment development depends to a decisive degree on the attractiveness of regional location factors. Based upon the creation of establishment-level panel data from Official Statistics for manufacturing in Baden-Wuerttemberg, Germany, from 1980 to 1999 this paper gives an empirical analysis of the impact of regional location conditions on regional manufacturing employment growth. In particular, the paper examines whether the impact of regional location conditions on regional net employment growth is driven by the underlying gross components job creation and/or job destruction. The results indicate that lower regional costs of production and a better regional endowment with skilled labour and R&D promote manufacturing employment growth. Thereby, lower costs of production as measured by a lower wage level stimulate employment growth by decreasing gross job destruction, while a better human capital endowment and a higher regional R&D intensity enhance employment growth by higher rates of gross job creation. Regions characterised by a smaller average firm size in manufacturing experienced higher manufacturing employment growth both by higher rates of job creation and lower rates of job destruction. On the other hand population density stimulates job creation as well as job destruction which lead to a zero effect on the scale of net employment change - indicating a compensation effect 'behind the scenes'. Otherwise, the analysis reveals the tendency for regional location factors to influence either only gross job creation or only gross job destruction, but seldom both sides at the same time." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Fachkräftebedarf in hessischen Betrieben: Ergebnisse aus dem IAB-Betriebspanel Hessen 2011 (2012)
Nüchter, Oliver; Larsen, Christa;Zitatform
Nüchter, Oliver & Christa Larsen (2012): Fachkräftebedarf in hessischen Betrieben. Ergebnisse aus dem IAB-Betriebspanel Hessen 2011. (IAB-Betriebspanel Hessen 2012,01), Frankfurt am Main, 18 S.
Abstract
"Ausgangspunkt der Beschreibung des betrieblichen Verhaltens ist der aktuell berichtete betriebliche Fachkräftebedarf, der sich am Umfang der zu besetzenden Stellen bzw. den dafür gesuchten Fachkräften festmachen lässt. Der Umfang des aktuellen Fachkräftebedarfs wird zudem im Kontext früherer und zukünftiger Entwicklungen betrachtet, um die aktuelle Situation besser bewerten zu können. Darüber hinaus steht in engem Zusammenhang damit die betriebliche Wahrnehmung der zukünftigen Fachkräftesituation, insbesondere hinsichtlich von erwarteten Fachkräfteengpässen. Die betriebliche Sicht auf die zukünftige Situation wird weiter differenziert, indem die wesentlichen Gründe für Fachkräfteengpässe und die wichtigsten betrieblichen Strategien zur Fachkräftesicherung benannt werden. Ein besonderer Fokus ist zudem auf die Frage der betrieblichen Wahrnehmung des altersbedingten Ersatzbedarfs und entsprechender betrieblicher Strategien gerichtet. Die in diesem Report vorgestellten Daten zum Verhalten und zur Wahrnehmung hessischer Betriebe in Bezug auf ihre Fachkräftesicherung verdeutlichen, wo aus Sicht der Betriebe Schwierigkeiten mit der Versorgung von Fachkräften bestehen und wo sich weiter Handlungsbedarfe, auch in der Zukunft abzeichnen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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The polarization of employment in German local labor markets (2012)
Senftleben, Charlotte; Wielandt, Hanna;Zitatform
Senftleben, Charlotte & Hanna Wielandt (2012): The polarization of employment in German local labor markets. (Sonderforschungsbereich Ökonomisches Risiko. Discussion paper 2012-013), Berlin, 29 S. DOI:10.18452/4388
Abstract
"This paper uses the task-based view of technological change to study employment and wage polarization at the level of local labor markets in Germany between 1979 and 2007. In order to directly relate technological change to subsequent employment trends, we exploit variation in the regional task structure which reflects a region's potential of being affected by computerization. We build a measure of regional routine intensity to test whether there has been a reallocation from routine towards non-routine labor conditional on a region's initial computerization potential. We find that routine intensive regions have witnessed a differential reallocation towards non-routine employment and an increase in low- and medium-skilled service occupations. Our results corroborate the predictions of the task-based framework and confirm previous evidence on employment polarization in Germany in the sense that employment growth deteriorates at the middle of the skill distribution relative to the lower and the upper tail of the distribution." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Regional employment growth in the cultural and creative industries in Germany 2003-2008 (2011)
Zitatform
Mossig, Ivo (2011): Regional employment growth in the cultural and creative industries in Germany 2003-2008. In: European Planning Studies, Jg. 19, H. 6, S. 967-990. DOI:10.1080/09654313.2011.568807
Abstract
"Since the end of the 1990s cultural and creative industries have generated increasing attention in academic, public and political discourse. Nowadays, these industries are seen to be important factors of regional development. Because an urban environment offers a special quality of place, which is stimulating, motivating, challenging and inspiring for creative people, cultural and creative industries are spatially highly concentrated in the major cities of each country. Furthermore, urban places have an advantage compared to more peripheral or rural regions by offering the creative talents particular surroundings with openness, diversity, tolerance and internationality to realize their individual life styles. Overall, it can be assumed, that the cultural and creative industries fulfil their role as engines of innovation, growth and increasing employment rates predominantly in major cities. The empirical analysis of regional employment shifts in the cultural and creative industries in Germany shows that the main hubs of the cultural and creative industries in Germany generated above-average growth rates between 2003 and 2008. The more rural regions declined in most cases against the overall employment growth of the cultural and creative industries in Germany by 5.0%. Hence, the peripheral regions afar from the urban cores could not benefit from the growth of cultural and creative industries. Furthermore, a shift analysis shows the importance of locational effects in explaining the regional employment dynamics in these industries" (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Daten zur Raumbeobachtung 2011 (2011)
Abstract
"Eine Vielzahl von Verwaltungsentscheidungen hat einen geographischen Raumbezug. Gute Planung ist auf verlässliche Informationen angewiesen. Dies gilt besonders für die Landesentwicklung, weil sie planerische Festlegungen für komplexe Sachverhalte trifft und langfristig angelegt ist. Das Bayerische Landesplanungsgesetz (Art. 27) enthält daher den Auftrag an die Landesplanungsbehörden, die raumbedeutsamen Tatbestände und Entwicklungen fortlaufend zu erfassen, zu verwerten und zu überwachen. Für die Raumbeobachtung steht in Bayern das Rauminformationssystem Bayern RISBY zur Verfügung. Die Ergebnisse der Raumbeobachtung werden z. B. zur Beantwortung von Landtagsanfragen und für Raumordnungsverfahren herangezogen und im 'Raumordnungsbericht' und in den 'Daten zur Raumbeobachtung' veröffentlicht." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Fachkräftemangel und demographischer Wandel bis 2020: Gutachten im Auftrag der Region Hannover. Teil II: Handlungsansätze für kleine und mittlere Unternehmen in der wissensintensiven Wirtschaft in der Region Hannover (2010)
Brandt, Arno; Ketzmerick, Thomas; Gehrke, Jan-Philipp; Brunken, Kerstin; Wiekert, Ingo;Zitatform
Brandt, Arno, Kerstin Brunken, Jan-Philipp Gehrke, Thomas Ketzmerick & Ingo Wiekert (2010): Fachkräftemangel und demographischer Wandel bis 2020. Gutachten im Auftrag der Region Hannover. Teil II: Handlungsansätze für kleine und mittlere Unternehmen in der wissensintensiven Wirtschaft in der Region Hannover. Hannover, 207 S.
Abstract
"Der Untersuchung liegt eine repräsentative Befragung von etwa 300 kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) der Region Hannover aus wissensintensiven Branchen zugrunde. Untersucht wurde, ob und wie sich die Unternehmen bereits heute vom demographischen Wandel betroffen fühlen, welche Schritte unternommen werden oder in Frage kommen. Die Studie zeigt Chancen auf: KMU müssen angesichts der Überalterung ihrer Belegschaften und des zurückgehenden Angebots qualifizierter Fachkräfte künftig bei der Personalakquise neue Wege gehen. Zielgruppen wie Frauen bzw. Berufsrückkehrerinnen, Ältere, Bürgerinnen und Bürger mit Migrationshintergrund und Langzeitarbeitslose müssen stärker in den Fokus rücken. Fachkräfte lassen sich sichern, indem verstärkt im Betrieb ausgebildet wird, aber auch, indem diese Zielgruppen weitergebildet und qualifiziert werden. Die Untersuchung benennt auch die Probleme: Zahlreiche Unternehmen verfolgen noch keine strategische Personalentwicklung. Auch bestehen Vorbehalte, Personen aus den oben genannten Zielgruppen bei Einstellungen zu berücksichtigen. Im Ergebnis formulieren die Gutachter eine Reihe von Handlungsempfehlungen - nicht nur für Unternehmen, sondern auch für die Wirtschafts- und Beschäftigungsförderung der Region Hannover, Kammern und andere Arbeitsmarktakteure." (Textauszug, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Lokalisiertes Lernen oder funktionale Spezialisierung - wie nachhaltig gelingt die Integration von gering Qualifizierten in den regionalen Arbeitsmarkt?: Antworten aus Niedersachsen (2010)
Brandt, Oliver;Zitatform
Brandt, Oliver (2010): Lokalisiertes Lernen oder funktionale Spezialisierung - wie nachhaltig gelingt die Integration von gering Qualifizierten in den regionalen Arbeitsmarkt? Antworten aus Niedersachsen. Hannover, 412 S., Anhang.
Abstract
"Die Erklärung der regionalen Dimension des qualifikatorischen Strukturwandels steht in theoretischer und empirischer Hinsicht noch am Anfang. Wirtschaftsgeographische Theorien der räumlichen Arbeitsteilung (funktionale Spezialisierung) und des wissensbasierten regionalen Wachstums (lokalisiertes Lernen) werden genutzt, um die Disparitäten der regionalen Beschäftigungsentwicklung gering Qualifizierter am Beispiel der Untersuchungsregionen Goslar (Arbeitsplatzeinbruch) und Vechta (Wachstum) zu ergründen. Um eine dauerhafte Integration in den regionalen Arbeitsmarkt sicherzustellen, so die Grundannahme, müssen diese Faktoren zusätzlich mit intensiven betrieblichen Qualifizierungsanstrengungen einher gehen. In der empirischen Umsetzung wird ein Methodenmix aus Betriebsbefragung (n=217), Expertengesprächen (n=48) und Analyse von Sekundärstatistiken verwendet, wobei letztere die Verknüpfung zur regionalen Beschäftigungsentwicklung in Westdeutschland in den Jahren 2000 bis 2006 liefert. Die Betriebsbefragung hat ihren Schwerpunkt in Kernbranchen des Verarbeitenden Gewerbes beider Landkreise, weil die Theorien hauptsächlich auf Entwicklungen in diesem Sektor basieren. Zur Ableitung von Handlungsempfehlungen werden im Rahmen der Expertengespräche insbesondere Akteure aus dem Bildungsbereich eingebunden. Es zeigt sich, dass der erfolgreiche Landkreis Vechta auf Grund seiner funktionalen Spezialisierung auf Fertigungsberufe Beschäftigung im Segment einfacher Qualifikationen halten und sogar aufbauen kann. Dabei ist die Spezialisierung durch Familienbetriebe geprägt und endogen gewachsen. Zudem profitiert besonders das Ernährungsgewerbe Vechtas von einer ausgeprägten Kooperation der Unternehmen bei Innovationsprojekten und von Synergien regionaler Wertschöpfungskettenverflechtung. Im Gegensatz zu Goslar arbeiten in Vechta Wettbewerber bei der Produktentwicklung zusammen, und auch die problemorientierte Kooperation von Wirtschaft und Politik spricht für das Vorhandensein regionalen Sozialkapitals. Die un- und angelernten Mitarbeiter in Vechta profitieren jedoch nicht durch zusätzliche Qualifizierungsmaßnahmen. Entgegen der Erwartung zeigen sich die Betriebe in Goslar nicht nur weiterbildungsaktiver, sie kooperieren in diesem Bereich auch stärker regional als in Vechta. Insgesamt erweist sich die betriebliche Weiterbildung in dieser Mitarbeitergruppe überraschend nicht förderlich zur Erhöhung der Beschäftigung. Die Lerneffekte, die durch eine regelmäßige Zusammenarbeit mit Fachkräften am Arbeitsplatz entstehen, sichern dagegen Beschäftigung bei gering Qualifizierten. Da eine funktionale Spezialisierung innerbetriebliche Lerneffekte reduziert und die Unternehmer trotz umfangreicher Förderprogramme vielfach keinen Qualifizierungsbedarf sehen, ist eine stärkere Ausrichtung präventiver Arbeitsmarktpolitik an den weiterbildungsschwachen Mitarbeitern nötig. Darüber hinaus wird deutlich, dass regionale Bildungsstrategien ein wichtiges Instrument für die Herausforderungen des qualifikatorischen Strukturwandels darstellen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Berliner Wirtschaft: nach langem Schrumpfen auf einem Wachstumspfad (2010)
Brenke, Karl;Zitatform
Brenke, Karl (2010): Berliner Wirtschaft: nach langem Schrumpfen auf einem Wachstumspfad. In: DIW-Wochenbericht, Jg. 77, H. 32, S. 2-10.
Abstract
"Nach einem langen Sinkflug geht es wirtschaftlich mit Berlin wieder aufwärts. Seit 2005 entwickelt sich die Wirtschaftsleistung besser als in Deutschland insgesamt, und vieles deutet darauf hin, dass inzwischen ein stabiler Aufholprozess in Gang gekommen ist. Gegenüber anderen deutschen Großstädten weist Berlin gleichwohl noch einen großen Rückstand im Niveau der Wirtschaftskraft auf. Deutlich besser als in den anderen Bundesländern hat sich in den vergangenen Jahren auch die Beschäftigung entwickelt. Selbst die jüngste Wirtschafts- und Finanzkrise hat den Beschäftigungsaufbau in Berlin nicht gestoppt, sondern lediglich abgebremst. Seit 2005 sind knapp 140 000 zusätzliche Arbeitsplätze entstanden. Zum weit überwiegenden Teil handelt es sich dabei um sozialversicherungspflichtige Beschäftigungsverhältnisse, kräftig zugenommen hat aber auch die selbständige Erwerbstätigkeit. Die Arbeitslosigkeit ist in Berlin zwar deutlich zurückgegangen, aber nicht so stark, wie es nach der Beschäftigungsentwicklung zu erwarten gewesen wäre. Es deutet sich eine wachsende Spaltung auf dem Berliner Arbeitsmarkt an. Einerseits ist der Anteil der Hartz IV-Bezieher unter den Arbeitslosen enorm hoch, und ein erheblicher Teil von ihnen hat keine Berufsausbildung. Andererseits steigt vor allem die Nachfrage nach qualifizierten Arbeitskräften. Diese wandern in vielen Fällen aus anderen Regionen zu. Die mangelnde Qualifikation der Erwerbslosen und insbesondere die Sozialstruktur der nachwachsenden Generation stellt die Politik der Stadt vor große Herausforderungen - vor allem im Bildungsbereich." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Agglomeration and regional employment growth (2010)
Zitatform
Dauth, Wolfgang (2010): Agglomeration and regional employment growth. (IAB-Discussion Paper 07/2010), Nürnberg, 34 S.
Abstract
"Seit dem Aufkommen der Neuen Ökonomischen Geographie hat auch das Interesse an den Fragen der Agglomeration wieder zugenommen. Die Arbeit erweitert die bestehenden Erkenntnisse über die Auswirkungen von Agglomerationsvorteilen auf das Beschäftigungswachstum, indem sie zwei unterschiedliche Zweige der empirischen Literatur vereint. Zunächst werden ein Lokalisationsmaß und ein Clusterindex berechnet, um die Verbreitung von geographischer Konzentration zu messen. Der Kern des Papiers ist eine ökonometrische Analyse. In einem dynamischen Panelmodell werden diese Indizes explizit genutzt, um das zusätzliche dynamische Beschäftigungswachstum in lokalisierten Wirtschaftszweigen zu messen. Für die Schätzungen wird ein Paneldatensatz mit allen sozialversicherungspflichtig Beschäftigten in Westdeutschland in 326 Landkreisen und kreisfreien Städten über den Zeitraum 1989 bis 2006 verwendet. Anhand dieser Daten wird analysiert, welche regionalen Gegebenheiten das Beschäftigungswachstum in 191 Wirtschaftszweigen des verarbeitenden Gewerbes und des Dienstleistungssektors begünstigen. Die Ergebnisse deuten darauf hin, dass agglomerierte Branchen/Regions-Zellen ein besonders starkes dynamisches Wachstum aufweisen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Regionale Wirkungen der Krise 2008/2009 im Maschinenbau (2010)
Zitatform
Fuchs, Martina & Hanno Kempermann (2010): Regionale Wirkungen der Krise 2008/2009 im Maschinenbau. (Wirtschafts- und Sozialgeographisches Institut, Köln. Working paper 2010-02), Köln, 52 S.
Abstract
"Die makroökonomische Krise, die 2008 eingesetzt hat, betrifft Maschinenbaubetriebe und damit Regionen im Süden und Westen Deutschlands in besonderem Maße. Die zentralen Fragen in diesem Beitrag lauten: Inwiefern ergreifen betriebliche Akteure Initiativen, um regionale Gestaltungsoptionen für Betriebe und Arbeitnehmer zu entwickeln? Und welche Rolle spielt dabei flexible Produktion als Handlungspotential? Befragt wurden vor allem im Sommer 2009 zwanzig Maschinenbaubetriebe in Baden-Württemberg, Bayern und Nordrhein-Westfalen. Diese zeigten unterschiedliche Strategien, die teils explizit beschäftigungsbezogen- personalorientiert und teils indirekt beschäftigungswirksam waren, wie innovations- und marktbezogene Strategien. Gemeinsam beeinflussten diese Strategien die jeweilige lokale Beschäftigungssituation an den Standorten. In der Tat zeigten - im Vergleich zu Standardproduzenten - die flexibel spezialisierten Betriebe, die kundenorientiert arbeiteten, Produktmodifikationen vorantrieben und eine hohe Eigenkapitalausstattung aufwiesen, deutlich günstigere Chancen, die Krise zu überleben. In Bezug auf die räumliche Verteilung der Krisenwirkungen gab es sehr unterschiedliche Wege in der Krise, die weniger von Region zu Region als von Betrieb zu Betrieb variierten. Auch wenn es bislang nicht zu massiven Unternehmensstilllegungen und Massenentlassungen kam, offenbarten sich auf lokaler Ebene durchaus gravierende Probleme infolge der Krise, die besonders in den kleineren Orten bzw. ländlichen Gebieten spürbar wurden, wo die deutschen Maschinenbauer vielfach lokalisiert sind." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Neue Potenziale für Wirtschaft und Beschäftigung: Die Gestaltung des Demographischen Wandels in Rheinland-Pfalz: Teil II (2010)
Rump, Jutta; Weingarten, Joe; Kehr, Joachim; Klöckner, Julia; Günster, Engelbert J.; Hering, Hendrik; Schweitzer, Alexander; Schwager, Harald; Aigner, Max; Schloemer, Achim; Baumann, Axel; Langguth, Sebastian; Büchel, Dörte; Letzel, Stephan; Fuchs, Ursula; Muscheid, Dietmar; Adrian, Peter; Reinhardt, Andrea; Bockemühl, Walter; Rump, Jutta; Weingarten, Joe; Schade, Otto-Werner; Eilers, Silke; Schaumann, Gunter; Bartelmes, Doris; Scherhag, Karl-Heinz;Zitatform
Rump, Jutta & Joe Weingarten (Hrsg.) (2010): Neue Potenziale für Wirtschaft und Beschäftigung: Die Gestaltung des Demographischen Wandels in Rheinland-Pfalz. Teil II. (Dokumentationen der ZIRP 04), Idar-Oberstein: Gebhardt & Hilden, 280 S.
Abstract
"Nach den Herausforderungen für Land und Kommunen beschäftigt sich der zweite Teil mit den neuen Potenzialen, die sich für Wirtschaft und Beschäftigung ergeben. Der Demographische Wandel ist auch in allen Bereichen der Wirtschaft bereits in vollem Gange. Rheinland-Pfalz ist durch den Mittelstand geprägt. Rund 99 Prozent der Unternehmen zählen zu den kleinen und mittelständischen, daneben gibt es aber besonders im Bereich der Industrie auch Großunternehmen, die weltweit aktiv sind. Eine vielfältige Branchenstruktur bis hin zu Landwirtschaft und Tourismus kennzeichnet die rheinland-pfälzische Wirtschaft. Im Zuge des Demographischen Wandels müssen sich viele rheinland-pfälzische Unternehmen mit einem Fachkräftemangel auseinandersetzen, ein Problem, das noch vor wenigen Jahren sehr theoretisch erschien. Jetzt spüren wir es. Zugleich werden auch die Belegschaften im Schnitt immer älter. Eine fundierte Ausbildung fördern und an moderne technologische und arbeitsorganisatorische Gegebenheiten anpassen, ist deshalb genauso wichtig, wie ältere Mitarbeiter im Betrieb zu halten oder neu einzustellen. Es gilt, die Potenziale Älterer zu nutzen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Der Arbeitsmarkt in Deutschland: Ein Jahr Krise auf dem deutschen Arbeitsmarkt (2009)
Abstract
"Seit dem Herbst 2008 wird die globale Wirtschaftskrise in den Arbeitsmarktdaten - vor allem bei der Kurzarbeit, aber auch bei der sozialversicherungspflichtigen Beschäftigung und der Arbeitslosigkeit - sichtbar. Seither hat die Rezession Spuren auf dem deutschen Arbeitsmarkt hinterlassen, angesichts der wirtschaftlichen Rahmendaten sind die Auswirkungen der Krise auf Erwerbstätigkeit, sozialversicherungspflichtige Beschäftigung und Arbeitslosigkeit jedoch relativ moderat und insgesamt deutlich geringer als noch zu Beginn dieses Jahres erwartet. Besonders betroffen von der Krise waren die exportabhängigen Branchen und diejenigen Regionen, in denen viele Menschen in diesen Branchen beschäftigt sind. Außerdem hat die Krise frühe und deutliche Spuren bei der Zeitarbeit hinterlassen. Die Arbeitslosigkeit ist vor allem zum Jahresbeginn und in der Arbeitslosenversicherung stark gestiegen. Mittlerweile hat sich die Entwicklung wieder beruhigt. Stark angestiegen ist die Arbeitslosigkeit unter Jüngeren und Männern sowie bei regionaler Betrachtung in Westdeutschland. Die hohe Nutzung der Kurzarbeit ist einer der entscheidenden Faktoren dafür, dass sich die Wirtschaftskrise bislang vergleichsweise mild auf den deutschen Arbeitsmarkt ausgewirkt hat. Insbesondere im Süden und Westen Deutschlands wird Kurzarbeit stark eingesetzt. Besonders betroffen sind die Metallbranche, der Maschinenbau, sowie die Automobil- und Elektroindustrie. Die Nachfrage nach Arbeitskräften - ein klassischer Frühindikator des Arbeitsmarktes - hat schon sehr viel früher nachgelassen. Seit 2007 waren hier erste Anzeichen erkennbar. Aktuell stagniert die Arbeitskräftenachfrage auf niedrigem Niveau. Der deutsche Arbeitsmarkt hat die globale Wirtschaftskrise im internationalen Vergleich bislang gut verkraftet. Die Erwerbslosigkeit ist relativ moderat gestiegen. Trotz der aktuellen Stabilisierung der wirtschaftlichen Situation deuten einzelne Frühindikatoren auf eine eher ungünstige Entwicklung am Arbeitsmarkt insbesondere im kommenden Jahr hin." (Textauszug, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Sectoral transformation, turbulence, and labor market dynamics in Germany (2008)
Zitatform
Bachmann, Ronald & Michael C. Burda (2008): Sectoral transformation, turbulence, and labor market dynamics in Germany. (IZA discussion paper 3324), Bonn, 36 S.
Abstract
"This paper analyzes the interaction between structural change and labor market dynamics in West Germany, during a period in which industrial employment declined by more than 30 % and service sector employment more than doubled. Using transition data on individual workers, we document a marked increase in structural change and turbulence, in particular since 1990. Net employment changes resulted partly from an increase in gross flows, but also from an increase in the net transition 'yield' at any given gross worker turnover. In growing sectors, net structural change was driven by accessions from nonparticipation rather than unemployment; contracting sectors reduced their net employment primarily via lower accessions from nonparticipation. While gross turnover is cyclically sensitive and strongly procyclical, net reallocation is countercyclical, meaning that recessions are associated with increased intensity of sectoral reallocation. Beyond this cyclical component, German reunification and Eastern enlargement appear to have contributed significantly to this accelerated pace of structural change." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
Ähnliche Treffer
- auch erschienen als: Sonderforschungsbereich Ökonomisches Risiko. Discussion paper , 2007-008
- auch erschienen als: Ruhr economic papers , 05
- auch erschienen u.d.T. "Sectoral transformation, turbulence, and labour market dynamics in Germany" als: Sonderforschungsbereich Ökonomisches Risiko. Discussion paper, 2007-008
- spätere (möglicherweise abweichende) Version erschienen in: German Economic Review, 11 (2010), 1, 37-59
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