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Dossier

Regionale Arbeitsmärkte in Deutschland

Unter den einheitlichen Rahmenbedingungen der Bundesrepublik Deutschland finden sich Regionen, die von einer tiefen Arbeitsmarktkrise betroffen sind, und andere, in denen nahezu Vollbeschäftigung herrscht. Welches sind die Ursachen dieser regionalen Disparitäten? Wie werden sich der Arbeitskräftebedarf und das Erwerbspersonenpotenzial in den Regionen zukünftig entwickeln? Welche regionalen Beschäftigungsaussichten bestehen, für Jüngere und Ältere, in Wirtschaftszweigen, in Ballungsräumen und ländlichen Gebieten? Dieser IABInfoPool erschließt Informationen zum Forschungsstand.

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im Aspekt "zwischen Ost- und Westdeutschland"
  • Literaturhinweis

    Regional Labour Market Forecasts: Current Data and Indicators (2021)

    Heining, Jörg; Weyh, Antje ; Roth, Duncan ; Rossen, Anja ; Wapler, Rüdiger;

    Zitatform

    Heining, Jörg, Anja Rossen, Duncan Roth, Rüdiger Wapler & Antje Weyh (2021): Regional Labour Market Forecasts. Current Data and Indicators. (Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung. Aktuelle Daten und Indikatoren 01/2021 (en)), Nürnberg, 28 S.

    Abstract

    "Tabellenband mit Ergebnissen der regionalen Arbeitsmarktprognosen für 2020 und 2021" (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Regionale Arbeitsmarktprognosen: März 2021 (2021)

    Heining, Jörg; Weyh, Antje ; Roth, Duncan ; Rossen, Anja ; Wapler, Rüdiger;

    Zitatform

    Heining, Jörg, Anja Rossen, Duncan Roth, Rüdiger Wapler & Antje Weyh (2021): Regionale Arbeitsmarktprognosen. März 2021. (Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung. Aktuelle Daten und Indikatoren 01/2021 (de)), Nürnberg, 29 S.

    Abstract

    "Tabellenband mit Ergebnissen der regionalen Arbeitsmarktprognosen für 2020 und 2021" (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Regionale Arbeitsmarktprognosen 2021/2022: Viele Regionen erreichen 2022 wieder Vorkrisenniveau (2021)

    Heining, Jörg; Jost, Oskar ; Roth, Duncan ; Rossen, Anja ; Weyh, Antje ;

    Zitatform

    Heining, Jörg, Oskar Jost, Anja Rossen, Duncan Roth & Antje Weyh (2021): Regionale Arbeitsmarktprognosen 2021/2022: Viele Regionen erreichen 2022 wieder Vorkrisenniveau. (IAB-Kurzbericht 21/2021), Nürnberg, 8 S.

    Abstract

    "Im Zuge des konjunkturellen Aufschwungs rechnet das Autorenteam für das Jahr 2022 mit einer deutlichen Erholung der regionalen Arbeitsmärkte sowohl bei der Beschäftigung als auch bei der Arbeitslosigkeit. In allen Bundesländern ist der Rückgang der Arbeitslosigkeit mehrheitlich auf einen Abbau im Bereich des SGB III zurückzuführen. Auf Ebene der Agenturbezirke wird für das Jahr 2022 nahezu überall ein Anstieg der Beschäftigung und einem Rückgang der Arbeitslosigkeit prognostiziert. Bereits gut 40 Prozent der Agenturbezirke erreichen im Jahresdurchschnitt bei beiden Größen wieder das Vorkrisenniveau." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    „Betriebe in der Covid-19-Krise“ - Ein Vergleich zwischen Ost- und Westdeutschland (2021)

    Kagerl, Christian ; Weyh, Antje ; Roth, Duncan ;

    Zitatform

    Kagerl, Christian, Duncan Roth & Antje Weyh (2021): „Betriebe in der Covid-19-Krise“ - Ein Vergleich zwischen Ost- und Westdeutschland. In: Ifo Dresden berichtet, Jg. 28, H. 3, S. 13-18., 2021-06-01.

    Abstract

    "Die Covid-19-Pandemie beherrscht seit Beginn des ersten Lockdowns im März 2020 den Alltag in vielen Betrieben Deutschlands. Die hochfrequente Befragung „Betriebe in der Covid-19-Krise“ des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) analysiert die Auswirkungen der Pandemie auf die Betriebe in Deutschland nicht nur im Hinblick auf deren allgemeine Betroffenheit, sondern auch bezüglich arbeitsmarktrelevanter Aspekte. Die Ergebnisse zeigen, dass ostdeutsche Betriebe bis in den Herbst hinein seltener eine negative Betroffenheit angeben. Seit dem Beginn des zweiten Lockdowns gibt es im Vergleich zu Westdeutschland keine Unterschiede mehr. Das Einstellungs- und Entlassungsverhalten fällt in beiden Landesteilen im Verlauf der Pandemie sehr ähnlich aus, während es größere Unterschiede hinsichtlich der Liquiditätsreserven gibt." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Kagerl, Christian ; Weyh, Antje ; Roth, Duncan ;
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  • Literaturhinweis

    Der Ost-West Produktivitätsunterschied: Was sagt die mikroökonomische Forschung? (2021)

    Müller, Steffen ;

    Zitatform

    Müller, Steffen (2021): Der Ost-West Produktivitätsunterschied: Was sagt die mikroökonomische Forschung? In: Wirtschaftsdienst, Jg. 101, H. 13, S. 21-25. DOI:10.1007/s10273-021-2835-3

    Abstract

    "Laut Volkswirtschaftlicher Gesamtrechnung erreicht die ostdeutsche Wirtschaft auch 30 Jahre nach dem Fall des Eisernen Vorhangs nur 80 % der westdeutschen Arbeitsproduktivität. Dieser Unterschied in der gesamtwirtschaftlichen Arbeitsproduktivität geht Hand in Hand mit vielen der wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Probleme, denen Ostdeutschland heute gegenübersteht. Um die Ursachen des aggregierten Produktivitätsgefälles zu verstehen, wird die neuere Literatur zum Ost-West-Gefälle diskutiert, die granulare Daten auf Firmen- und Produktebene verwendet. Die Evidenz zeigt die Relevanz von Produktivitätsunterschieden auf Firmenebene für die aggregierte Lücke deutlich und stellt gängige Hypothesen infrage, die aus aggregierten Daten abgeleitet werden." (Autorenreferat, IAB-Doku, © Springer-Verlag)

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  • Literaturhinweis

    Regionale Ungleichheit in Deutschland: Handlungsbedarf bei öffentlichen Dienstleistungen (2021)

    Siegloch, Sebastian ; Ungerer, Martin; Zadow, Frederick;

    Zitatform

    Siegloch, Sebastian, Martin Ungerer & Frederick Zadow (2021): Regionale Ungleichheit in Deutschland: Handlungsbedarf bei öffentlichen Dienstleistungen. (ZEW policy Brief / ZEW - Leibniz-Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung 2021-04), Mannheim, 4 S.

    Abstract

    "Die „Schaffung gleichwertiger Lebensverhältnisse“ ist erklärtes Ziel deutscher Regionalpolitik. Betrachtet man den wohl gängigsten Indikator zur Messung des Wohlstands, das Bruttoinlandsprodukt pro Kopf, so zeigt sich für das Jahr 2017 ein hohes Ausmaß an Ungleichheit. Der Westen Deutschlands ist wirtschaftlich immer noch deutlich stärker als der Osten. Dieser Unterschied spiegelt sich auch in der Lebenserwartung wider, im Süden Deutschlands leben die Menschen deutlich länger als im Norden. Ein Trend zur Angleichung der Lebensverhältnisse ist nicht zu erkennen. Die regionale Ungleichheit bei Bruttoinlandsprodukt und Arbeitslosigkeit bleibt konstant auf hohem Niveau und bei kommunalen, öffentlichen Dienstleistungen, die Bürger/innen die Teilhabe am gesellschaftlichen Leben ermöglichen, geht die Schere zwischen den Kreisen Deutschlands seit 2010 stark auseinander. Verschärfend kommt hinzu, dass einige Regionen gleich in mehreren Wohlstandsdimension vergleichsweise schlecht abschneiden. So sind vor allem Regionen in Westdeutschland von hoher Arbeitslosigkeit und hoher kommunaler Verschuldung betroffen. Dies deutet auf die Vielschichtigkeit des Problems regionaler Ungleichheit hin, welche nicht einfach durch ein Ost-West oder Stadt-Land Gefälle zu erklären ist. Zur dieser ungünstigen Ausgangslage ist seit Anfang 2020 erschwerend die globale Pandemie hinzugekommen, welche die regionale Ungleichheit nochmals verschärft hat." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Essays on Regional Labour Mobility (2021)

    Zimmermann, Michael Walter; Trede, Mark ;

    Zitatform

    Zimmermann, Michael Walter (2021): Essays on Regional Labour Mobility. Münster, 107 S.

    Abstract

    Die kumulative Dissertation umfasst neben einer einordnenden und zusammenfassenden Einleitung drei Beiträge: (1) 'Regional Labour Migration - Stylized Facts for Germany' untersucht die regionale Arbeitskräftemobilität zwischen 1995 und 2017 unter den Ausprägungen Arbeitslosigkeitsrate, Preisniveau und Bevölkerungsdichte (für das Jahr 2016) und präsentiert ein weiterentwickeltes Gravitationsmodell zur Bestimmung der Determinanten von Binnenmigration. (2). 'Directed Search on the Job in Local Labour Markets' untersucht den Gegenstand aus der Mikroperspektive, basierend auf dem Wanderungsmodell von Sjaastad, nach dem sich die ökonomische Disparitäten durch Arbeitskräftewanderung verändern, wenn Arbeitnehmer den Nutzen ihrer Lebensarbeitszeit durch rationale Wahl des Wohnortes maximieren. (3) 'Labour Mobility - A Multiregional New Keynesian Model' stellt ein multiregionales Dynamic Stochastic General Equilibrium (DSGE)-Modell vor, das die aus der Literatur bekannten Standardelemente enthält. Zur Ergänzung werden hier die Finanzmärkte mit Inflation, Preisfestsetzung und Lohnverhandlungen einbezogen. (IAB)

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  • Literaturhinweis

    Die funktionale Spezialisierung Deutschlands - Eine Ost-West-Perspektive auf das Verarbeitende Gewerbe (2020)

    Brachert, Matthias ; Dettmann, Eva; Kubis, Alexander; Titze, Mirko ;

    Zitatform

    Brachert, Matthias, Eva Dettmann, Alexander Kubis & Mirko Titze (2020): Die funktionale Spezialisierung Deutschlands - Eine Ost-West-Perspektive auf das Verarbeitende Gewerbe. In: Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung Halle (Hrsg.) (2020): Ostdeutschland - Eine Bilanz, Halle, S. 96-111, 2020-03-13.

    Abstract

    "Die Autoren untersuchen in ihrem Beitrag berufliche Spezialisierungsmuster in den verschiedenen Arbeitsmarktregionen Deutschlands. Sie finden heraus, dass westdeutsche Arbeitsmarktregionen eine Spezialisierung auf Berufe mit höheren Qualifikationsanforderungen und hohen räumlichen Interdependenzen aufweisen. In ostdeutschen Arbeitsmarktregionen zeigen sich dagegen Spezialisierungen auf Berufe mit geringeren Qualifikationsanforderungen und niedriger räumlicher Interdependenz. Diese Erkenntnisse bilden eine wichtige Ergänzung zur bisher in der Regionalanalyse Ostdeutschlands überwiegenden industrieorientierten Perspektive. Der Nutzen, auch Qualifikationsprofile in den Fokus zu rücken, liegt darin, dass Regionen mit höheren Qualifikationsausstattungen besser in der Lage sein dürften, den aktuellen technologischen Wandel zu bewältigen." (Textauszug, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Kubis, Alexander;
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  • Literaturhinweis

    The role of unemployment and job change when estimating the returns to migration (2020)

    Emmler, Julian; Fitzenberger, Bernd ;

    Zitatform

    Emmler, Julian & Bernd Fitzenberger (2020): The role of unemployment and job change when estimating the returns to migration. (IAB-Discussion Paper 37/2020), Nürnberg, 61 S.

    Abstract

    "Unsere Schätzung der Erträge der Migration von Ost- nach Westdeutschland berücksichtigt die Beschäftigungsdynamik vor Migration, die Unsicherheit der Verdienste und den Arbeitsplatzwechsel. Migranten sind im Hinblick auf ihre Erwerbshistorie negativ selektiert, was sich insbesondere in einem starken Abfall der Verdienste und der Beschäftigung während der letzten Monate vor Migration zeigt. Unsere Analyse zeigt hohe positive Effekte der Migration auf Verdienste und Beschäftigung sowohl im Vergleich zu einem Verbleib als auch zu einem Arbeitsplatzwechsel in Ostdeutschland. Die Erträge hängen stark von den Verdiensten vor Migration und von der Vergleichssituation ab. Zukünftige Migranten erwarten schlechtere Arbeitsmarktchancen in Ostdeutschland und sie zeigen sich offener für Mobilität." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Fitzenberger, Bernd ;
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  • Literaturhinweis

    IAB-Betriebspanel Ostdeutschland: Ergebnisse der 24. Befragungswelle 2019 (2020)

    Frei, Marek; Kriwoluzky, Silke; Putzing, Monika;

    Zitatform

    Frei, Marek, Silke Kriwoluzky & Monika Putzing (2020): IAB-Betriebspanel Ostdeutschland. Ergebnisse der 24. Befragungswelle 2019. Berlin, 102 S.

    Abstract

    "Jährlich führt das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung der Bundesagentur für Arbeit (IAB) eine bundesweite Arbeitgeberbefragung zu zahlreichen wirtschafts- und beschäftigungspolitischen Kennziffern durch. Für die Daten 2019 wurden insgesamt rund 15.000 Betriebe befragt, darunter etwa 6.000 aus Ostdeutschland. Die Befragung erfolgte im dritten Quartal 2019. Die gewonnenen Daten spiegeln somit den Stand unmittelbar vor dem Ausbruch der Corona-Pandemie wider. Die Sonderauswertung für Ostdeutschland durch das Institut für sozialökonomische Strukturanalysen (SÖSTRA) zeigt, dass sich das Beschäftigungswachstum in Ostdeutschland auch im letzten Jahr fortgesetzt hat. So ist die Zahl der Beschäftigten im Vergleich zum Vorjahr um rund 1 Prozent gestiegen. Die Auswertung macht auch deutlich: Im letzten Jahr wurden so viele Fachkräfte nachgefragt wie nie zuvor. 42 Prozent der ostdeutschen Betriebe hatten einen Fachkräftebedarf. Aber 60 Prozent der Betriebe waren nicht oder nur teilweise erfolgreich bei der Gewinnung von Fachkräften. Die Ausbildungsbereitschaft der Betriebe in den neuen Länder ist im Vergleich zum Vorjahr um fünf Prozentpunkte gestiegen. Damit hat sich mehr als die Hälfte der ausbildungsberechtigten Betriebe in den neuen Ländern in 2019 in der Ausbildung engagiert. Zudem wurden in Ostdeutschland noch nie so viele Beschäftigte betrieblich weitergebildet. 41 Prozent der Beschäftigten in den neuen Ländern wurden von ihren Betrieben eine Weiterbildung finanziert. Das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung der Bundesagentur für Arbeit (IAB) führt seit 1996 jährlich eine bundesweite Arbeitgeberbefragung durch (IAB-Betriebspanel). Im Jahr 2019 fand diese Befragung zum 24. Mal statt." (Textauszug, IAB-Doku)

    Weiterführende Informationen

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  • Literaturhinweis

    Initial Conditions and Regional Performance in the Aftermath of Disruptive Shocks: The Case of East Germany after Socialism (2020)

    Fritsch, Michael ; Wyrwich, Michael ;

    Zitatform

    Fritsch, Michael & Michael Wyrwich (2020): Initial Conditions and Regional Performance in the Aftermath of Disruptive Shocks: The Case of East Germany after Socialism. (Jena economic research papers 2020-017), Jena, 36 S.

    Abstract

    "We investigate how initial conditions that existed in East Germany at the end of the socialist regime impact regional development during the turbulent shock transition to a market economic system. Our investigation spans a period of almost 30 years. Both the self-employment rate (an indication of the existence of a pre-socialist entrepreneurial tradition) and the share of the workforce with a tertiary degree have a strong positive effect on regional development. We conclude that knowledge and a tradition of entrepreneurship have long-run positive effects on development in regions that face disruptive shocks. Entrepreneurship and knowledge play a less important role for development across West German regions, where no significant shocks occurred." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Rückwanderung von Beschäftigten im Ost-West-Kontext - eine regionale Perspektive (2020)

    Fuchs, Michaela ; Roth, Duncan ; Weyh, Antje ; Theuer, Stefan;

    Zitatform

    Fuchs, Michaela, Duncan Roth, Stefan Theuer & Antje Weyh (2020): Rückwanderung von Beschäftigten im Ost-West-Kontext - eine regionale Perspektive. In: Geographische Rundschau H. 9, S. 14-17., 2020-06-22.

    Abstract

    "Während der Wanderungssaldo zwischen West- und Ostdeutschland lange Zeit zugunsten Westdeutschlands ausgefallen ist, haben 2017 und 2018 mehr Wanderungen von West- nach Ostdeutschland stattgefunden als umgekehrt. Seit 2002 lag die Zahl der Rückwanderer nach Ostdeutschland durchgehend höher als die Rückwanderungen nach Westdeutschland, was bei den sinkenden Ost-West-Wanderungen zu höheren Rückwanderungsquoten führte. Auf regionaler Ebene sind es besonders Kreise in Thüringen, Sachsen und Sachsen-Anhalt, die hohe Rückwanderungsquoten verzeichnen können." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Die fehlende Generation: Ostdeutschland steht vor einer massiven demografischen Herausforderung (2020)

    Fuchs, Johann ; Matthes, Britta ; Kropp, Per;

    Zitatform

    Fuchs, Johann, Per Kropp & Britta Matthes (2020): Die fehlende Generation: Ostdeutschland steht vor einer massiven demografischen Herausforderung. In: IAB-Forum H. 22.04.2020, o.Sz., 2020-04-16.

    Abstract

    "Mit der Alterung der Bevölkerung schrumpft auch das Potenzial an Arbeitskräften. Ostdeutschland ist davon besonders stark betroffen. Das liegt einerseits an den niedrigen Geburtenzahlen in den ersten Jahren nach dem Mauerfall, andererseits an der verstärkten Abwanderung der zwischen 1975 und 1989 Geborenen. Die Zahl der zu versorgenden Personen wird daher im Verhältnis zur Zahl der Erwerbspersonen künftig deutlich steigen. Diese Entwicklung kann nur durch mehr Zuwanderung gebremst werden." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Matthes, Britta ; Kropp, Per;
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  • Literaturhinweis

    Arbeitsplatzmobilität zwischen Ost-, Nord- und ­Süddeutschland: Erfolgsfaktoren von Einkommenszuwächsen (2020)

    Ganesch, Franziska; Struck, Olaf ; Dütsch, Matthias ;

    Zitatform

    Ganesch, Franziska, Matthias Dütsch & Olaf Struck (2020): Arbeitsplatzmobilität zwischen Ost-, Nord- und ­Süddeutschland: Erfolgsfaktoren von Einkommenszuwächsen. In: Sozialer Fortschritt, Jg. 69, H. 6/7, S. 417-444. DOI:10.3790/sfo.69.6-7.417

    Abstract

    "In Deutschland beeinflussen regionale Disparitäten besonders auch zwischen Ost- und Westdeutschland individuelle Lebens- und Einkommenschancen. Individuen können versuchen, ihre Arbeitsbedingungen – etwa ihr Einkommen – durch räumliche Mobilität zu verbessern. Der vorliegende Beitrag untersucht Mobilität zwischen Ost-, Nord- und Süddeutschland und damit einhergehende Einkommensveränderungen. Basis ist ein Linked Employer-Employee Datensatz, der um regionale Strukturindikatoren ergänzt wurde. Die Ergebnisse zeigen: Jüngere und Hochqualifizierte wechseln häufiger und realisieren bei Betriebswechseln mit höherer Wahrscheinlichkeit Einkommenszuwächse. Anreize für Ost-Westmobilität bestehen fort, da bei Wechseln aus Ostdeutschland in Richtung Nord- oder Süddeutschland preisniveaubereinigt die Wahrscheinlichkeit von Einkommenszuwächsen höher ist als bei Wechseln innerhalb Ostdeutschlands. Wechsel nach Ostdeutschland können mit Einkommensverlusten, aber auch Einkommenszuwächsen einhergehen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Between east and west? East Germany's employment system in a dynamic comparison (2020)

    Kirchner, Stefan ;

    Zitatform

    Kirchner, Stefan (2020): Between east and west? East Germany's employment system in a dynamic comparison. In: ILR review, Jg. 73, H. 5, S. 1046-1069. DOI:10.1177/0019793919831694

    Abstract

    "This article investigates how working conditions in East Germany differ from those in West Germany as well as from those among its Central and Eastern European (CEE) neighbors (Czech Republic, Hungary, and Poland). Building on repeated International Social Survey Programme (ISSP) survey data (1989, 1997, 2005, and 2015), the author compares key elements of East Germany's employment system with West Germany and its CEE neighbors over time. The results show that, initially, East Germany's conditions resembled a logic reflecting the need for economic survival that was distinct from West Germany and from the emerging general patterns of its CEE neighbors. By 2015, East and West German working conditions nearly converge. This article develops and extends the employment system approach to address situations of transformation and substantial institutional change, and contributes to the ongoing debate on regional diversity in Germany's economy." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Geschlechtsspezifische Ost-West-Unterschiede im Erwerbsverlauf (2020)

    Müller, Dana ; Fuchs, Michaela ;

    Zitatform

    Müller, Dana & Michaela Fuchs (2020): Geschlechtsspezifische Ost-West-Unterschiede im Erwerbsverlauf. In: Sozialer Fortschritt, Jg. 69, H. 06/07, S. 445-466., 2020-02-05. DOI:10.3790/sfo.69.6-7.445

    Abstract

    "Dieser Beitrag beschreibt die Entwicklung geschlechtsspezifischer Ungleichheiten über die letzten drei Jahrzehnte in Ost- und Westdeutschland. Unterschiede zwischen beiden Regionen bestehen nach wie vor. Sie haben ihren Ursprung in den verschiedenen gesellschaftlichen Ansätzen der Gleichstellung der Geschlechter vor der Wiedervereinigung und den unterschiedlichen strukturellen Gegebenheiten am Arbeitsmarkt. Dennoch besitzen nach wie vor weder die Frauen in Westdeutschland noch in Ostdeutschland die gleichen Einkommens- und Karrierechancen wie Männer. Die Bemühungen des Staates, den Abbau geschlechtsspezifischer Ungleichheiten voranzutreiben, werden anhand der zahlreichen Maßnahmen der letzten Jahre sichtbar. Sie reichen aber noch nicht aus, wie die Zahlen im Beitrag zeigen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Müller, Dana ; Fuchs, Michaela ;
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  • Literaturhinweis

    Produktivitätsentwicklung: Potenziale in Stadt und Land (2019)

    Belitz, Heike; Stühmeier, Torben ; Schiersch, Alexander ;

    Zitatform

    Belitz, Heike, Alexander Schiersch & Torben Stühmeier (2019): Produktivitätsentwicklung: Potenziale in Stadt und Land. In: Wirtschaftsdienst, Jg. 99, H. 5, S. 355-358. DOI:10.1007/s10273-019-2456-2

    Abstract

    "Wirtschaftsleistung und Produktivität sind in Deutschland regional sehr unterschiedlich verteilt. Insgesamt ist das Effizienzniveau in Ballungszentren höher als in ländlichen Gebieten. Das gilt für Ostdeutschland wie für Westdeutschland. Ostdeutschland ist aber deutlich stärker ländlich geprägt als Westdeutschland. Dies ist ein wesentlicher Grund für die anhaltenden regionalen Produktivitätsunterschiede zwischen Ost und West. Es sind besondere Maßnahmen erforderlich, die ländliche und alte Industriegebiete im Westen und Osten dabei unterstützen, ihre Wirtschaftsleistung zu verbessern." (Autorenreferat, © Springer-Verlag)

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  • Literaturhinweis

    Wächst die Kluft zwischen den Regionen? (Serie "Arbeitsmärkte aus regionaler Perspektive") (2019)

    Blien, Uwe ; Weinand, Sebastian; von Auer, Ludwig; Phan thi Hong, Van;

    Zitatform

    Blien, Uwe, Van Phan thi Hong, Sebastian Weinand & Ludwig von Auer (2019): Wächst die Kluft zwischen den Regionen? (Serie "Arbeitsmärkte aus regionaler Perspektive"). In: IAB-Forum H. 04.09.2019, o. Sz., 2019-08-28.

    Abstract

    "Die Unterschiede zwischen den regionalen Arbeitsmärkten sind nach wie vor erheblich - zwischen Stadt und Land ebenso wie zwischen Ost und West oder Nord und Süd. Eine langfristige Annäherung ist nur bei der Höhe der Arbeitslosigkeit zu erkennen, nicht aber bei Einkommen und Beschäftigung." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Phan thi Hong, Van;
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  • Literaturhinweis

    Die Bedeutung des Handwerks in Bayern (2019)

    Böhme, Stefan; Harten, Uwe;

    Zitatform

    Böhme, Stefan & Uwe Harten (2019): Die Bedeutung des Handwerks in Bayern. (IAB-Regional. Berichte und Analysen aus dem Regionalen Forschungsnetz. IAB Bayern 01/2019), Nürnberg, 32 S.

    Abstract

    "Die Beschäftigung im Handwerk ist in den letzten Jahren in Deutschland und Bayern deutlich langsamer gewachsen als in der Gesamtwirtschaft. Jeder achte Beschäftigte war 2016 in einem Handwerksunternehmen tätig. Einen überdurchschnittlichen Beitrag zum Gesamtbeschäftigungswachstum im Handwerk leisteten insbesondere Unternehmen aus den Gewerbezweigen Gebäudereiniger, Maurer und Betonbauer, Elektrotechniker, Installateure und Heizungsbauer sowie Feinwerkmechaniker. Das Beschäftigungswachstum im Handwerk basiert nicht auf einer Zunahme der Zahl der Unternehmen, sondern vielmehr auf einem Wachstum in den bestehenden Unternehmen. Die Ausbildungsleistung der Handwerksbetriebe ist überdurchschnittlich. Allerdings ging die Zahl der Auszubildenden im Handwerk in den letzten Jah-ren stark zurück. Primäres Ziel dieser Arbeit ist eine Bestandsaufnahme der Situation und Entwicklung des handwerklichen Arbeits- und Ausbildungsmarktes in Bayern im Verhältnis zur Gesamtwirtschaft. Inwieweit Fachkräfteengpässe in einzelnen Handwerksberufen und Regionen ein stärkeres Beschäftigungswachstum verhindert haben, kann nicht beurteilt werden. Die Beschäftigungszuwächse über die große Mehrheit der beschäftigungsstärksten Gewerbezweige, in Verbindung mit den - im Verhältnis zum Nicht-Handwerk - überproportionalen Verlusten an Auszubildenden (oder allenfalls nur leichten Steigerungsraten in wachstumsstarken Gewerbezweigen) lassen aber zumindest regionale Fachkräfte- und Nachwuchsprobleme vermuten. Sollten diese zunehmen, könnte sich die Bedeutung des Handwerks als relevanter Beschäftigungsmotor in Zukunft weiter verringern." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Böhme, Stefan; Harten, Uwe;
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  • Literaturhinweis

    Location, industry structure and (the lack of) locally specific knowledge: On the diverging development of rural areas in Germany's East and West (2019)

    Margarian, Anne ; Hundt, Christian ;

    Zitatform

    Margarian, Anne & Christian Hundt (2019): Location, industry structure and (the lack of) locally specific knowledge: On the diverging development of rural areas in Germany's East and West. (Working papers in innovation and space / Philipps Universität Marburg 2019,4), Marburg, 34 S.

    Abstract

    "Some rural regions in Western Germany have experienced a very positive economic development in terms of employment and incomes in the past decade. This development, however, is in sharp contrast to the the enduring economic lag of many rural regions in Eastern Germany. This paper seeks to find out, to what extent these differences in employment development can be explained by sectoral patterns and region-specific capacities and capabilities. We employ an extended shift-share regression model that explains the employment development in German districts between 2007 and 2016. The model differentiates between Western and Eastern German regions as well as between urban and rural regions by means of spatial location effects. This specification helps us to capture both: the historically evolved differences inherent in the socialist and capitalist past of Eastern and Western Germany and the varying economic environments in urban and rural areas. The extended shift-share regression confirms that simple industry effects, i.e. linear effects of industry shares, only explain a small part of the differences in employment development between rural regions. Most deviations are instead captured in the competitive share effects (CSE) that represents how employment development in a region systematically deviates from the average development of its industries at national level. Further analyses of the CSE reveal that the manufacturing sector, despite its general loss in employment shares, is of crucial importance for rural prosperity. In this regard, the apparent disadvantage of rural districts in Germany’s East can be explained by a lack of locally specific, complementary immobile production capacities and capabilities for manufacturing. These locally specific skills develop endogenously. Urban districts in the East, in contrast, do not have to rely on endogenous factors alone but may overcome their historical disadvantage if they manage to exploit their agglomeration advantages in order to attract knowledge intensive industries and highskilled workers." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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