Regionale Arbeitsmärkte in Deutschland
Unter den einheitlichen Rahmenbedingungen der Bundesrepublik Deutschland finden sich Regionen, die von einer tiefen Arbeitsmarktkrise betroffen sind, und andere, in denen nahezu Vollbeschäftigung herrscht. Welches sind die Ursachen dieser regionalen Disparitäten? Wie werden sich der Arbeitskräftebedarf und das Erwerbspersonenpotenzial in den Regionen zukünftig entwickeln? Welche regionalen Beschäftigungsaussichten bestehen, für Jüngere und Ältere, in Wirtschaftszweigen, in Ballungsräumen und ländlichen Gebieten? Dieser IABInfoPool erschließt Informationen zum Forschungsstand.
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Literaturhinweis
Multivariate Analyse der Streuung der Langzeitarbeitslosigkeit in der Metropolregion Rhein-Neckar. Schlussbericht (2009)
Zitatform
Hagen, Tobias (2009): Multivariate Analyse der Streuung der Langzeitarbeitslosigkeit in der Metropolregion Rhein-Neckar. Schlussbericht. Mannheim, 98 S.
Abstract
Mittels ökonometrischen multivariaten Analysen wird in der Studie folgenden beiden Grundfragen nachgegangen: 1. Inwieweit lässt sich die Streuung der Langzeitarbeitslosigkeit zwischen den Kreisen (Gebietskörperschaften) der Metropolregion Rhein-Neckar auf Unterschiede in (a) den Arbeitsmarkt- und Sozialstrukturen, (b) den Wirtschaftsstrukturen und (c) dem Einsatz aktiver Arbeitsmarktpolitik (SGB II und SGB III) zurückführen. Es wird gezeigt, dass sich die Streuung zum überwiegenden Anteil aus (a) und (b) erklären lässt. 2. Was sind die kausalen Effekte der oben genannten Faktoren? Um wie viel verändert sich bspw. Langzeitarbeitslosigkeit, wenn sich Strukturmerkmale ändern. Es zeigt sich, dass es fundamentale Unterschiede zwischen ländlich und städtisch geprägten Kreisen gibt. Die Ergebnisse der multivariaten Analysen bestätigen, dass sich Strukturmerkmale identifizieren lassen, die die Varianz der Langzeitarbeitslosigkeit (bzw. der Wiederbeschäftigungschancen) erklären können und dass sich diese Strukturmerkmale deutlich zwischen den Kreisen sowie 'Stadt' und 'Land' unterscheiden. Aus den Ergebnissen werden Empfehlungen für verstärkte Anstrengungen im Bereich Bildung und Ausbildung in städtisch geprägten Kreisen und die Schaffung von Anreizen für Pendler, ihren Wohnsitz in diese Kreise zu verlegen, formuliert. (IAB)
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Literaturhinweis
Personalstruktur und -bedarf in Rheinland-Pfalz 2008: Ergebnisse aus dem IAB-Betriebspanel - Rheinland-Pfalz 2008 (2009)
Nüchter, Oliver; Schmid, Alfons;Zitatform
Nüchter, Oliver & Alfons Schmid (2009): Personalstruktur und -bedarf in Rheinland-Pfalz 2008. Ergebnisse aus dem IAB-Betriebspanel - Rheinland-Pfalz 2008. (IAB-Betriebspanel Rheinland-Pfalz 2009,01), Frankfurt, Main, 20 S.
Abstract
"Beim vorliegenden Report handelt es sich um den ersten aus der Befragungswelle 2008. Themen des Reports sind die Personalstruktur der rheinlandpfälzischen Betriebe, ihr Einstellungsverhalten sowie ihr nicht gedeckter Personalbedarf. Wir stellen im Einzelnen hierzu zunächst die Beschäftigtenstruktur der rheinlandpfälzischen Betriebe und deren Entwicklung dar. Im Anschluss wird der Bedarf an Personal aufgezeigt und ein Überblick über die Neueinstellungen im 1. Halbjahr 2008 gegeben. Für beide Bereiche werden differenzierte branchen- und betriebsgrößenspezifische Analysen vorgelegt. Zusätzliche gehen wir der Frage nach, ob bei der Einstellung Zugeständnisse seitens der Betriebe nötig waren. Zum Abschluss richtet sich der Fokus des Reports auf den ungedeckten Personalbedarf in Rheinland- Pfalz." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Beschäftigungssituation von Frauen in Rheinland-Pfalz 2008: Ergebnisse aus dem IAB-Betriebspanel - Rheinland-Pfalz 2008 (2009)
Nüchter, Oliver; Schmid, Alfons;Zitatform
Nüchter, Oliver & Alfons Schmid (2009): Beschäftigungssituation von Frauen in Rheinland-Pfalz 2008. Ergebnisse aus dem IAB-Betriebspanel - Rheinland-Pfalz 2008. (IAB-Betriebspanel Rheinland-Pfalz 2009,02), Frankfurt, Main, 22 S.
Abstract
"Bei dem Report handelt es sich um den zweiten aus der Befragungswelle 2008. Themen des Reports sind die Beschäftigungssituation von Frauen in den rheinlandpfälzischen Betrieben, ihr Anteil am Führungspersonal sowie betriebliche Maßnahmen zur Verbesserung der Chancengleichheit zwischen Männern und Frauen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Quantifizierung regionaler Wachstums- und Beschäftigungseffekte der Gesundheitswirtschaft: am Beispiel ausgewählter Metropolregionen (2009)
Ranscht, Anja;Zitatform
Ranscht, Anja (2009): Quantifizierung regionaler Wachstums- und Beschäftigungseffekte der Gesundheitswirtschaft. Am Beispiel ausgewählter Metropolregionen. (HealthCapital Papers), Berlin: Medizinisch Wissenschaftliche Verlagsges., 291 S.
Abstract
"Bereits seit einigen Jahren werden der sozioökonomische und der demografische Wandel sowie der medizinisch-technische Fortschritt in Deutschland im Zusammenhang mit der langfristigen Entwicklung der Ausgaben für Gesundheit diskutiert. Vor dem Hintergrund dieser Entwicklungen werden in der deutschen Gesundheitsbranche überdurchschnittliche Wachstums- und Beschäftigungspotenziale gesehen. Unklar ist jedoch, in welchen Regionen in Deutschland Wachstum und Beschäftigung in der Gesundheitswirtschaft generiert werden. Zahlreiche Regionen versuchen sich als Gesundheitswirtschaftsregionen zu etablieren und haben Maßnahmen zur Förderung der Gesundheitswirtschaft ergriffen, um sich in dieser Zukunftsbranche im nationalen und internationalen Wettbewerb zu positionieren. Dieser regionale Wettbewerb wird sich durch die Ausschreibung des BMBF 'Gesundheitsregion der Zukunft' noch verstärken. Die Dissertation quantifiziert erstmals regionale Wachstums- und Beschäftigungseffekte für einzelne Wirtschaftszweige der Gesundheitswirtschaft auf Basis der Volkswirtschaftlichen Gesamtrechnungen. Am Beispiel der Metropolregionen Berlin-Brandenburg, Hamburg, Halle/Leipzig-Sachsendreieck und Rhein-Main wird gezeigt, dass anhand geeigneter Indikatoren ein objektiver Vergleich dieser Gesundheitsregionen möglich ist." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
IAB-Betriebspanel Rheinland-Pfalz 2008: Abschlussbericht (2009)
Wagner, Birigit; Demireva, Lora; Nüchter, Oliver; Schmid, Alfons;Zitatform
Wagner, Birigit, Lora Demireva, Oliver Nüchter & Alfons Schmid (2009): IAB-Betriebspanel Rheinland-Pfalz 2008. Abschlussbericht. (IAB-Betriebspanel Rheinland-Pfalz 2009,04), Frankfurt, M., 256 S.
Abstract
Die Auswertung des IAB-Betriebspanels für Rheinland-Pfalz basiert auf 838 nutzbaren Interviews. Diese Betriebe wurden hinsichtlich Betriebsgröße und Wirtschaftssektor gemäß der tatsächlichen Verteilung der rheinland-pfälzischen Betriebe in der dargestellten Form gewichtet und auf alle Unternehmen hochgerechnet. Ergebnisse: Die Beschäftigungsentwicklung in Rheinland-Pfalz wies zwischen 2007 und 2008 mit rund 0,3 Prozent einen geringen Anstieg auf, der sich gegenüber der Vorjahresentwicklung deutlich verringerte (3,2 Prozent) und unter dem westdeutschen Durchschnitt (2,1 Prozent) lag. Die rheinland-pfälzischen Betriebe äußerten sich hinsichtlich der Einschätzung ihrer wirtschaftlichen Situation etwas negativer als in der Befragung des Vorjahres. Zum einen verschlechterte sich die subjektive Einschätzung der Ertragslage leicht, zum anderen verringerte sich das Geschäftsvolumen. Auswirkungen der Finanz- und Wirtschaftskrise waren zum Zeitpunkt der Befragung noch nicht erkennbar. Trotz der aufkommenden Wirtschaftskrise verbesserte sich die Ausbildungssituation in Rheinland-Pfalz im Befragungszeitraum 2008 im Vergleich zum Vorjahr nochmals. Die Zahl der Auszubildenden stieg in Rheinland-Pfalz um 3,3 Prozent an. Insgesamt förderten in Rheinland-Pfalz im ersten Halbjahr 2008 etwa 47 Prozent der Betriebe Weiterbildungsmaßnahmen ihrer Beschäftigten. Seit 2000 erhöhte sich damit der Anteil der weiterbildenden Betriebe um 14 Prozentpunkte. (IAB)
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Literaturhinweis
Beschäftigungsprojektion Rheinland-Pfalz und Saarland (2008)
Zitatform
Distelkamp, Martin, Thomas Drosdowski, Oliver Ludewig & Anne Otto (2008): Beschäftigungsprojektion Rheinland-Pfalz und Saarland. (IAB regional. Berichte und Analysen. IAB Rheinland-Pfalz-Saarland 01/2008), Nürnberg, 30 S.
Abstract
Als Auftragsstudie der Regionaldirektion Rheinland-Pfalz-Saarland der Bundesagentur für Arbeit hat die Gesellschaft für Wirtschaftliche Strukturforschung eine langfristige Beschäftigungsprojektion 2005-2025 für das Saarland und Rheinland-Pfalz durchgeführt. Zusätzlich wurde die zukünftige Beschäftigungsentwicklung für die fünf rheinland-pfälzischen Raumordnungsregionen projiziert. In dem Bericht werden das Vorgehen und die Ergebnisse der Projektion knapp geschildert. Die Projektion weist in den kommenden zwanzig Jahren für das Saarland ein moderates Beschäftigungswachstum aus. In Rheinland-Pfalz wird das Beschäftigungsniveau auf lange Sicht stabil bleiben. In beiden Bundesländern wird gegen Ende des Projektionszeitraums ein Rückgang der Beschäftigung erwartet. Dies ist unter anderem auf den demographisch bedingten Rückgang des Arbeitskräfteangebots zurückzuführen. Ein weiteres Ergebnis der Projektion ist, dass Arbeitsmarktunterschiede zwischen den rheinland-pfälzischen Regionen auch zukünftig weiter fortbestehen werden. Im Projektionszeitraum wird die Beschäftigung vor allem in der Region Trier und in Mittelrhein-Westerwald stark zunehmen, während sie in der Rheinpfalz stabil bleibt und in Rheinhessen-Nahe geringfügig und in der Westpfalz stark zurückgehen wird. Die Grundtendenzen des sektoralen Strukturwandels aus der jüngeren Vergangenheit werden sich im Saarland und in den Regionen von Rheinland-Pfalz auch in Zukunft weiter fortsetzen. Der Beschäftigungsaufbau wird maßgeblich durch den Dienstleistungssektor getragen, während im primären und sekundären Sektor weiter Arbeitsplätze abgebaut werden. Eine Ausnahme bildet die Region Westpfalz, in der die Beschäftigung nur in den unternehmensbezogenen Dienstleistungen leicht zunehmen wird, während für alle anderen Wirtschaftszweige ein Rückgang projiziert wird. (IAB2)
Weiterführende Informationen
Hier finden Sie den vollständigen Abschlussbericht des Projekts. -
Literaturhinweis
Qualifikationsstruktur der Beschäftigten und Personalfluktuation in Rheinland-Pfalz 2007: Schwerpunkt Fachkräfte: Ergebnisse aus dem IAB-Betriebspanel - Rheinland-Pfalz 2007 (2008)
Heid, Sabine; Schmid, Alfons;Zitatform
Heid, Sabine & Alfons Schmid (2008): Qualifikationsstruktur der Beschäftigten und Personalfluktuation in Rheinland-Pfalz 2007: Schwerpunkt Fachkräfte. Ergebnisse aus dem IAB-Betriebspanel - Rheinland-Pfalz 2007. (IAB-Betriebspanel Rheinland-Pfalz 2008,02), Frankfurt, Main, 20 S.
Abstract
"Ziel des IAB-Betriebspanels ist es, Informationen und Erkenntnisse über die wirtschaftliche Situation, die Entwicklung des Arbeitsmarktes sowie das betriebliche Beschäftigungsverhalten in Rheinland- Pfalz zu gewinnen. Beim vorliegenden Report handelt es sich um den zweiten aus der Befragungswelle 2007. Thema des Reports ist der Bedarf an Fachkräften auf dem Arbeitsmarkt und die Qualifikationsstruktur der Beschäftigten in den rheinlandpfälzischen Betrieben." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
IAB-Betriebspanel Rheinland-Pfalz 2007: Abschlussbericht (2008)
Zitatform
Wagner, Birgit, Lora Demireva, Sabine Heid, Claudia Knobel & Alfons Schmid (2008): IAB-Betriebspanel Rheinland-Pfalz 2007. Abschlussbericht. (IAB-Betriebspanel Rheinland-Pfalz 2008,05), Frankfurt, M., 213 S.
Abstract
Die Auswertung des IAB-Betriebspanels für Rheinland-Pfalz basiert auf 816 nutzbaren Interviews. Diese Betriebe wurden hinsichtlich Betriebsgröße und Wirtschaftssektor gemäß der tatsächlichen Verteilung der rheinland-pfälzischen Betriebe in der dargestellten Form gewichtet und auf alle Unternehmen hochgerechnet. Ergebnisse: Die Beschäftigungsentwicklung in Rheinland-Pfalz zwischen 2006 und 2007 weist mit über 3 Prozent einen deutlichen Anstieg auf, der sich gegenüber der Vorjahresentwicklung verdoppelt hat und über dem westdeutschen Durchschnitt von 2,4 Prozent liegt. Insgesamt ist in den letzten Jahren ein positiver Trend der rheinland-pfälzischen Betriebe hinsichtlich der Einschätzung ihrer wirtschaftlichen Situation festzustellen. Diese positivere Einschätzung schlägt sich auch im Investitionsverhalten der Betriebe nieder. Die rheinland-pfälzischen Betriebe sind im Vergleich zu Westdeutschland etwas weniger innovativ. Insgesamt ist die Innovationstätigkeit in Rheinland-Pfalz jedoch im Verlauf der letzten Jahre angestiegen. Der Schwerpunkt bei den Innovationen lag nach wie vor bei Maßnahmen zur Qualitätssicherung. Bei den Auszubildenden ist in Rheinland-Pfalz eine positive Entwicklung auszumachen. Einer Zunahme von 3,2 Prozentpunkten bei der Anzahl der Auszubildenden in Rheinland-Pfalz stand ein Anstieg von nur 2,6 Prozentpunkten im gesamten westdeutschen Raum gegenüber. Einen starken Anteil an dieser positiven Entwicklung hatten besonders die Kleinbetriebe. Insgesamt förderten in Rheinland-Pfalz im ersten Halbjahr 2007 etwa 43 Prozent der Betriebe Weiterbildungsmaßnahmen ihrer Beschäftigten. Seit 2001 hat sich der Anteil um 10 Prozentpunkte deutlich erhöht. (IAB)
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Literaturhinweis
IAB-Betriebspanel Rheinland-Pfalz 2006: Abschlussbericht (2007)
Beckmann, Nils; Schmid, Alfons;Zitatform
Beckmann, Nils & Alfons Schmid (2007): IAB-Betriebspanel Rheinland-Pfalz 2006. Abschlussbericht. Frankfurt, M., 187 S.
Abstract
Die Auswertung des IAB-Betriebspanels für Rheinland-Pfalz basiert auf 816 nutzbaren Interviews. Diese Betriebe wurden hinsichtlich Betriebsgröße und Wirtschaftssektor gemäß der tatsächlichen Verteilung der rheinland-pfälzischen Betriebe in der dargestellten Form gewichtet und auf alle Unternehmen hochgerechnet. Es wird deutlich, dass ein überproportionaler Anteil der rheinland-pfälzischen Betriebe des Dienstleistungssektors sowie des Baugewerbes Kleinstbetriebe sind. Gleichzeitig sind die Sektoren Öffentliche Verwaltung bzw. Organisationen ohne Erwerbszweck sowie das Verarbeitende Gewerbe überdurchschnittlich in der Gruppe der Großbetriebe mit 250 und mehr Beschäftigten vertreten. In den rund 98.300 rheinland-pfälzischen Betrieben mit mindestens einem sozialversicherungspflichtig Beschäftigten belief sich die Anzahl der Beschäftigten in Rheinland-Pfalz zum 30.06.2006 auf ca. 1.495.000. Davon waren etwa 663.000 Frauen, was einem Frauenanteil an den Gesamtbeschäftigten von etwa 44,3 Prozent entspricht. Laut IAB-Betriebspanel ist die Gesamtzahl der Beschäftigten in Rheinland-Pfalz im Vergleich zu 2005 um etwa 1,4 Prozent gestiegen. Zur wirtschaftlichen Gesamtsituation in Rheinland-Pfalz ist festzuhalten, dass Rheinland-Pfalz 2006 mit einem Plus von 3,0 Prozent den höchsten Anstieg des realen Bruttoinlandsproduktes seit dem Jahr 2000 verzeichnen konnte. Diese positivere Einschätzung schlägt sich auch im Investitionsverhalten der Betriebe nieder. Weiterhin wurde die Bedeutung und Bewertung diverser Standortfaktoren aus Sicht der Betriebe erfragt, womit diese meist zufrieden waren. (IAB)
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Literaturhinweis
Beschäftigungsprojektion Rheinland-Pfalz & Saarland bis zum Jahr 2025: Abschlussbericht (2007)
Zitatform
Distelkamp, Martin, Thomas Drosdowski & Bernd Meyer (2007): Beschäftigungsprojektion Rheinland-Pfalz & Saarland bis zum Jahr 2025. Abschlussbericht. Osnabrück, 128 S.
Abstract
"Ziel des Projektes ist eine nach Branchen differenzierte Projektion der Beschäftigung in Rheinland-Pfalz und Saarland bis zum Jahr 2025. Die Entwicklung von 26 Wirtschaftszweigen wird auf Ebene der Raumordnungsregionen sowohl durch die gesamtdeutsche Branchenentwicklung als auch durch regionale Einkommensentwicklungen, die Dynamik von regionalen Produktionsnetzwerken und Impulsen aus Nachbarregionen erklärt. Durch die Verknüpfung mit dem IAB/INFORGE-Modell, welches die wirtschaftliche Entwicklung in Deutschland in tiefer sektoraler Gliederung (59 Wirtschaftszweige) im Kontext der weltwirtschaftlichen Entwicklungen bis zum Jahr 2025 fortschreibt, wird eine Projektion auf regionaler Ebene durchgeführt. Mit Hilfe dieses Ansatzes ist es möglich die strukturellen Unterschiede aufgrund von historischen, politischen oder räumlichen Begebenheiten zu erfassen und ihre Auswirkungen auf die regionale Beschäftigung sichtbar zu machen. Dabei entsteht ein differenziertes Bild des Strukturwandels in den jeweiligen Regionen, in denen heterogene Bedingungen herrschen: kleinräumige mittelständische Strukturen sind genauso vorzufinden wie von Großbetrieben geprägte altindustrielle Monostrukturen. In allen sechs untersuchten Raumordnungsregionen wird sich der Strukturwandel laut Projektion fortsetzen. Das bedeutet anteilsmäßige Zuwächse der Dienstleistungsbereiche auf Kosten der Beschäftigungsanteile im Verarbeitenden Gewerbe. Getrieben durch diese Entwicklung wird die Region Trier 20.000 zusätzliche Arbeitnehmer aufweisen, die vornehmlich in den Bereichen Handel, Gastgewerbe und Verkehr sowie Finanzierung, Vermietung, Unternehmensdienstleister Beschäftigung finden werden. Ähnliche Veränderungen werden im größeren Saarland erwartet, resultierend in 30.000 neuen Arbeitsplätzen. Dessen industrielle Basis wird sich absolut gesehen lediglich unwesentlich verringern. Die Beschäftigung in Mittelrhein-Westerwald und in der Rheinpfalz bleibt im Projektionszeitraum weitgehend konstant. In der erstgenannten Region verlaufen die strukturellen Verschiebungen ähnlich wie in Trier, wohingegen die Rheinpfalz als einzige Raumordnungsregion Zuwächse im Bereich Öffentliche und private Dienstleister realisiert. Der Wirtschaftszweig Finanzierung, Vermietung und Unternehmensdienstleister entwickelt sich dort positiv, die Wachstumsraten bleiben jedoch unter dem Bundesdurchschnitt. Die Arbeitnehmeranzahl in Rheinhessen-Nahe wird ebenfalls weitgehend stagnieren, erst zum Ende des Untersuchungszeitraums hin wird ein Rückgang stattfinden. Unternehmensnahe Dienstleistungen werden zwar für 20.000 neue Arbeitsplätze sorgen, alle anderen Bereiche werden allerdings Beschäftigung abbauen. Die Beschäftigung im Verarbeitenden Gewerbe wird überall abnehmen, aufgrund der teilweise identifizierten regionalen Stärken - wie beispielsweise der Metallindustrie in Mittelrhein-Westerwald - fällt dieser Abbau in einigen Regionen des Untersuchungsgebietes jedoch deutlich moderater als im Bundesdurchschnitt aus. Ein Gegenbeispiel stellt die Region Westpfalz dar, für die in der Basisprojektion ein Rückgang von etwa 8.000 industriellen Arbeitsplätzen ermittelt wird. Die Krise dieser Region wird sich durch den Abbau von 20.000 Arbeitnehmern im Bereich Handel, Gastgewerbe und Verkehr vertiefen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Arbeitsmarkt Westpfalz: sektoraler Strukturwandel in den Agenturbezirken Kaiserslautern und Pirmasens (2007)
Zitatform
Ludewig, Oliver, Anne Otto & Jochen Stabler (2007): Arbeitsmarkt Westpfalz. Sektoraler Strukturwandel in den Agenturbezirken Kaiserslautern und Pirmasens. (IAB regional. Berichte und Analysen. IAB Rheinland-Pfalz-Saarland 01/2007), Nürnberg, 61 S.
Abstract
Die Studie untersucht die Bedeutung der Branchenstruktur für die wirtschaftliche Entwicklung der Westpfalz (Arbeitsagenturen Kaiserslautern und Pirmasens), die heute eine der strukturschwachen Regionen in den alten Bundesländern ist. Die wirtschaftliche Entwicklung der Westpfalz wird durch eine langfristige Strukturkrise geprägt, die sich unter anderem in dauerhaft hohen Arbeitslosenquoten, stagnierenden bzw. rückläufigen Beschäftigtenzahlen, geringem Wirtschaftswachstum sowie einer zunehmend alternden und stark schrumpfenden Bevölkerung niederschlägt. Aus theoretischer Perspektive lassen sich regional unterschiedliche Arbeitsmarktsituationen unter anderem aus dem Zusammenspiel von Produktivitätsentwicklung und Güternachfrage einzelner Branchen erklären. Positive Entwicklungen lassen sich entsprechend der Theorie in jungen Branchen wie der Datenverarbeitung erwarten und tatsächlich beobachten. Jedoch reichten diese positiven Entwicklungen nicht aus, die Verluste in den alten Branchen zu kompensieren, so dass der Branchenmix im Agenturbezirk Kaiserslautern mit ursächlich für den Beschäftigungsabbau war und auch mittelfristig eine unterdurchschnittliche Arbeitsmarktentwicklung erwarten lässt. Die Region Pirmasens gehörte zu den wichtigsten Standorten der deutschen Schuhindustrie. Da sich hier eine auf diese Branche ausgerichtete industrielle Monostruktur herausgebildet hatte, war diese Region besonders stark von der in den 1960er Jahren einsetzenden Strukturkrise dieser industriellen Leitbranche betroffen. Die Folge war eine langfristige Deindustrialisierung, die von massiven Arbeitsplatzverlusten begleitet wurde. In den heutigen Schuhfirmen sind vorwiegend Organisations-, Management-, Entwicklungs- und Distributionsaufgaben verblieben. Pirmasens hat sich von einem Produktions- zu einem Dienstleistungsstandort mit einer fragmentierten Wertschöpfungskette entwickelt, in der wichtige Zuliefer- und Produktionsfunktionen aus der Schuhbranche fehlen. Diese Jobverluste konnten nur teilweise durch Zuwächse im tertiären Sektor aufgefangen werden, vor allem in einfachen Dienstleistungsbranchen. Heute ist der Maschinenbau das wichtigste industrielle Standbein der Region Pirmasens, obwohl auch hier in den letzten Jahren ein umfassender Stellenabbau stattfand. Dieser unvorteilhafte Branchenmix des Agenturbezirks Pirmasens lässt auch mittelfristig - wie im Agenturbezirk Kaiserslautern - einen weiteren Beschäftigungsrückgang erwarten. (IAB2)
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Literaturhinweis
Der Arbeitsmarkt in der Großregion bis 2020: Perspektiven für Saarland, Lothringen, Luxemburg, Rheinland-Pfalz, die Wallonie und die Deutschsprachige Gemeinschaft Belgiens (2007)
Abstract
"Die Großregion - Saarland, Rheinland-Pfalz, Lothringen, Luxemburg, die Wallonie und die deutschsprachige Gemeinschaft Belgiens - ist einer der größten Mobilitätsräume in Europa. In einem Land wohnen und im anderen Land arbeiten: Das gehört für viele Arbeitnehmer dort zum Alltag. Im Auftrag der Präsidentschaft der Großregion hat die Interregionale Arbeitsmarktbeobachtungsstelle (IBA) die Entwicklungen dieses besonderen Arbeitsmarktes, der Wirtschaft und der Bevölkerungsstruktur kontinuierlich analysiert. Die Ergebnisse des Forschungsvorhabens stellt jetzt die zweisprachigen Studie Arbeitsmarkt in der Großregion bis 2020 vor. Auf der Grundlage der demografischen Verschiebungen in den Teilregionen zeigt die Studie die Konsequenzen und Chancen für den großregionalen Arbeitsmarkt der Zukunft. Während der zweijährigen Projektphase trug die IBA Informationen über den Arbeitsmarkt und die Wirtschaft in der Großregion zusammen und wertete sie aus. Die bisherige Bevölkerungsentwicklung in der Großregion zeigt einen klaren Trend: Während die Großregion heute noch so viele Einwohner hat wie der Großraum Paris, schrumpft die Zahl bis 2020 um die Einwohnerzahl der wallonischen Stadt Mons. Wichtiger als der Bevölkerungsrückgang ist jedoch die Verschiebung der Altersstruktur. Bis 2020 steigt die Zahl der über 60-jährigen um fast 25 %, gleichzeitig wächst die Beschäftigung um 12 %, d.h. dass immer weniger Menschen dem Arbeitsmarkt zur Verfügung stehen. Vor dem Hintergrund dieser Kennzahlen entwirft die Studie Handlungsmöglichkeiten, um die rückläufige Zahl der Erwerbspersonen zu stabilisieren bzw. zu erhöhen. Neben der besseren Integration bislang unterrepräsentierter Gruppen am Arbeitsmarkt (Frauen, ältere Arbeitnehmer, Jugendliche) sind verstärkte Bildungsanstrengungen gefragt, um die erwartete Qualifikationsnachfrage von morgen erfüllen zu können. Auf der Basis des gesammelten Materials formuliert die zweisprachige Studie die Aufgaben für eine grenzüberschreitende Wirtschafts- und Infrastrukturpolitik, die die regionalen Besonderheiten berücksichtigt." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Erwerbstätigkeit im Lebenslauf (2006)
Zitatform
Bogai, Dieter & Franziska Hirschenauer (2006): Erwerbstätigkeit im Lebenslauf. In: H. Faßmann, B. Klagge & P. Meusburger (Hrsg.) (2006): Nationalatlas Bundesrepublik Deutschland : Band 7: Arbeit und Lebensstandard, S. 30-33.
Abstract
Die Teilnahme am Erwerbsleben ist sowohl für den Einzelnen als auch für die Gesellschaft von großer Bedeutung. Empirisch erfasst wird der Umfang der gesellschaftlichen Erwerbstätigkeit mit Hilfe der Erwerbstätigenquote ergänzt durch Erwerbspersonenquote und Arbeitslosenanteil. Auf dieser Basis liefert der Beitrag Daten für eine vergleichende Bestandsaufnahme sozialversicherungspflichtiger Erwerbstätigkeit, Arbeitslosigkeit und Erwerbsbeteiligung für das Jahr 2003 in den alten und neuen Ländern der Bundesrepublik Deutschland, aufgeteilt jeweils nach Männern und Frauen. Bei der Männer- und Frauenerwerbstätigkeit wird zusätzlich nach Lebensalter differenziert. Die Höhe der Gesamterwerbstätigenquote wird weniger durch die Erwerbsbereitschaft der Erwerbsfähigen limitiert als vielmehr durch den Umfang des Arbeitsplatzangebots. Die Ergebnisse der jüngsten IAB-Projektionen lassen erwarten, dass die Erwerbstätigkeit in Deutschland bis 2010 nur sehr zögerlich ansteigen wird. Während in Westdeutschland ein geringer Zuwachs der Erwerbstätigkeit erwartet wird, wird für Ostdeutschland mit einem weiteren Rückgang gerechnet. (IAB)
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Literaturhinweis
Prognos Deutschland Report 2030: Textband und Tabellenband mit CD-ROM: Daten (2006)
Böhmer, Michael; Windhövel, Kerstin; Schlesinger, Michael; Funke, Claudia; Limbers, Jan; Gramke, Kai; Schüssler, Reinhard;Zitatform
Böhmer, Michael, Claudia Funke, Kai Gramke, Jan Limbers, Michael Schlesinger, Reinhard Schüssler & Kerstin Windhövel (2006): Prognos Deutschland Report 2030. Textband und Tabellenband mit CD-ROM: Daten. Basel u.a., 344 S.; 261 S., CD-ROM.
Abstract
Ausgehend von den globalen Rahmenbedingungen, technologischen Veränderungen und politischen Weichenstellungen zeichnet der Deutschland Report 2030 ein konsistentes, aus Analysen, Prognosen, Texten und Daten bestehendes Bild der wahrscheinlichen wirtschaftlichen und demographischen Entwicklung in Deutschland bis zum Jahr 2030. Der Report beschränkt sich darauf, diejenige Entwicklung zu beschreiben, die aus heutiger Sicht wahrscheinlich ist. Neben der Prognose der Bevölkerung und wichtiger Größen der Volkswirtschaftlichen Gesamtrechnung auf der Entstehungs-, Verwendungs- und Verteilungsseite enthält der Report erstmals ausführliche Analysen zu wichtigen Entwicklungen der jüngeren Vergangenheit, die die Zukunft Deutschlands entscheidend beeinflussen werden: die Wachstumsschwäche, Reformbedarf und Reformkonzepte in der Steuer- und Sozialpolitik sowie die Globalisierung und deren Auswirkungen auf den Arbeitsmarkt. In diesem Zusammenhang wird auch die Bedeutung von Outsourcing- und Offshoringaktivitäten analysiert. Der Report berücksichtigt Neuregelungen des Koalitionsvertrages der großen Koalition, von denen zu erwarten ist, dass sie angesichts sich wandelnder Rahmenbedingungen dauerhafter Natur sind. Zum Teil schreibt der Report Entwicklungen fort, die politische Eingriffe erfordern (z.B. bei der Pflegeversicherung), zum Teil greift er auch der Politik vor, indem er Maßnahmen implementiert (im Bereich der Arbeitsmarktpolitik), die in dieser Form noch nicht politisch und gesellschaftlich konsensfähig sind. Damit wird deutlich, wo ein Handlungsbedarf besteht, um das Ziel von mehr Wachstum und Beschäftigung zu erreichen. Der Deutschland Report verzichtet auf eine Konjunkturprognose, allerdings wird auf einer CD-ROM eine Konjunkturprognose der wichtigsten Indikatoren bereitgestellt, die auf das Startjahr 2010 der Deutschland Report Prognose abgestimmt ist. Damit wird für diese Indikatoren der Zeitraum 2005-2030 abgedeckt. (IAB)
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Literaturhinweis
Rheinland-Pfalz - Neuausrichtung nach dem Militärabzug (2006)
Zitatform
Hamann, Silke & Rüdiger Wapler (2006): Rheinland-Pfalz - Neuausrichtung nach dem Militärabzug. In: Sozialer Fortschritt, Jg. 55, H. 11/12, S. 287-291.
Abstract
"In Rheinland-Pfalz ist der Strukturwandel bislang weniger gelungen und auch die Beschäftigungsentwicklung zwischen 1993 und 2001 verlief ungünstiger als in den anderen westdeutschen Flächenländern. Sowohl der unterdurchschnittliche Anteil von wachstumsstarken Branchen im Dienstleistungsbereich als auch der relativ geringe Anteil an Hochqualifizierten sind ein Grund dafür. Wichtige Faktoren, die die Strukturschwäche verstärkt haben, sind die Vergangenheit des Bundeslandes als militärisches Aufmarschgebiet in einer unsicheren Grenzregion und die besondere Rolle des Militärs nach der Gründung des Landes. Bedingt durch diese schwierigen Ausgangsbedingungen haben sich nur vereinzelte wirtschaftliche Schwerpunkte in Rheinland-Pfalz ausgebildet, der wichtigste ist die Chemische Industrie in Ludwigshafen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Personaleinstellungen und -abgänge in Rheinland-Pfalz 2005: Teil II: Geringqualifizierte: Ergebnisse aus dem IAB-Betriebspanel - Rheinland-Pfalz 2005 (2006)
Zitatform
Knobel, Claudia, Birgit Wagner & Alfons Schmid (2006): Personaleinstellungen und -abgänge in Rheinland-Pfalz 2005: Teil II: Geringqualifizierte. Ergebnisse aus dem IAB-Betriebspanel - Rheinland-Pfalz 2005. (IAB-Betriebspanel Rheinland-Pfalz 2006,04), Frankfurt, Main, 11 S.
Abstract
"Der vorliegende Report ist der vierte aus der Befragungswelle 2005 des IAB-Betriebspanels Rheinland-Pfalz und beschäftigt sich mit Personalrekrutierungsstrategien. Einen Schwerpunkt bilden die Einstellungen und der Stellenabbau bei den Geringqualifizierten." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Grundfragen der statistischen Analyse regionaler Wirtschaftskraft: dargestellt am Beispiel der Bundesländer Sachsen und Rheinland-Pfalz (2006)
Zischeck, Christian;Zitatform
Zischeck, Christian (2006): Grundfragen der statistischen Analyse regionaler Wirtschaftskraft. Dargestellt am Beispiel der Bundesländer Sachsen und Rheinland-Pfalz. (Wirtschaftspolitik in Forschung und Praxis 20), Hamburg: Kovac, 367 S.
Abstract
"Regionale Probleme sind in den letzten Jahrzehnten vermehrt in den Mittelpunkt der wirtschaftspolitischen Diskussion getreten. Dadurch ist auch die Regionalpolitik innerhalb der nationalen Gesamtpolitik für Wirtschaft und Gesellschaft mit an die vorderste Front gerückt. Die evident wachsende Diskrepanz zwischen der tatsächlichen und gesellschaftlich gewünschten räumlichen Verteilung wirtschaftlicher Aktivitäten war Anlass für die Einsicht, dass eine Wirtschaftpolitik, die ausschließlich auf die Beeinflussung gesamtstaatlicher Belange ausgerichtet ist und die eine regionale Differenzierung nicht zu berücksichtigen vermag, nur wenig effektiv ist und sein kann. Diese Arbeit soll als ein Instrument der Analyse räumlicher Ungleichgewichte dienen und versucht, die empirische Basis der Raumordnungspolitik durch eine problembezogene Informationssammlung und -aufbereitung zu verbreitern und zu festigen. Ziel der Studie und dadurch auch ihr methodischer Schwerpunkt ist letztendlich die Herausarbeitung einer Typologie der Regionen in den Bundesländern Sachsen und Rheinland-Pfalz, sie soll einen Beitrag zur praktischen Anwendung der Taxonomie und Diskrimination in der Regionalanalyse für die Zwecke der regionalen Wirtschaftspolitik leisten" (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Die Bundesländer im Standortwettbewerb 2005 (2005)
Berthold, Norbert; Fricke, Holger; Kullas, Matthias;Zitatform
Berthold, Norbert, Holger Fricke & Matthias Kullas (2005): Die Bundesländer im Standortwettbewerb 2005. Gütersloh: Verlag Bertelsmann Stiftung, 236 S., CD-ROM.
Abstract
"Standortwettbewerb gibt es in einer globalisierten Wirtschaft nicht nur zwischen Nationen: Auch Regionen stehen international und national in einem intensiven Wettbewerb um mobile Produktionsfaktoren und die damit verbundenen Wachstums- und Beschäftigungschancen. Zum dritten Mal legt die Bertelsmann Stiftung nun mit dieser Studie einen umfassenden Standortvergleich der 16 Bundesländer vor. Kern der Analyse ist der Erfolgsindex, in dem die Entwicklung der einzelnen Bundesländer in den Zielbereichen Beschäftigung, Einkommen und Sicherheit vergleichend bewertet wird. Zusätzlich wird der Aktivitätsindex berechnet, in den diejenigen Faktoren einfließen, die maßgeblich zum Erfolg eines Bundeslandes beitragen und von ihm politisch beeinflussbar sind. Der Aktivitätsindex misst und bewertet damit die relativen Anstrengungen der einzelnen Länder, ihre Position im Erfolgsindex zu verbessern. Detaillierte Länderberichte ergänzen und vertiefen die Analyse." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Vergleichende Analyse von Länderarbeitsmärkten: Länderstudie Rheinland-Pfalz (2005)
Zitatform
Hamann, Silke, Daniel Jahn, Matthias Rau & Rüdiger Wapler (2005): Vergleichende Analyse von Länderarbeitsmärkten. Länderstudie Rheinland-Pfalz. (IAB regional. Berichte und Analysen. IAB Rheinland-Pfalz-Saarland 01/2005), Nürnberg, 95 S.
Abstract
"Die im Vergleich zu Westdeutschland unterdurchschnittliche Beschäftigungsentwicklung in Rheinland-Pfalz ist bedingt durch einen ungünstigen Branchenmix und einen vergleichsweise geringen Anteil von hoch qualifizierten Arbeitskräften. Die regionalen Schwerpunkte der Wirtschaftsstruktur, die Chemische Industrie in Ludwigshafen, der Fahrzeugbau in Kaiserslautern sowie die Schuhindustrie in und um Pirmasens sind in der Vergangenheit durch einen starken Beschäftigungsabbau gekennzeichnet, während es im Land an Wachstumsbranchen mangelt. Problematisch ist zudem in vielen Orten die durch die Auflösung von US-amerikanischen, französischen und deutschen Militärstandorten eingeleitete Beschäftigungskonversion. Positiv auf die Beschäftigungsentwicklung haben sich hingegen ein vergleichsweise niedriges Lohnniveau, eine Betriebsgrößenstruktur mit vielen Beschäftigten in Betrieben mittlerer Größe und die Attraktivität einzelner Regionen für den Tourismus ausgewirkt. Rheinland-Pfalz ist bekannt durch die größte Weinanbaufläche Deutschlands. Für die zukünftige Beschäftigungspolitik in Rheinland-Pfalz dürfte eine Strategie Erfolg versprechend sein, die neben der Stärkung des freizeitbezogenen Dienstleistungssektors auch Unternehmen aus anderen Wachstumsbranchen anzieht und darüber hinaus auf eine Verbesserung der Infrastruktur sowie auf eine Anhebung des Ausbildungsniveaus setzt." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Deutsch-belgische Grenzgänger - Praxis und Probleme: die Situation in der Euregio Maas-Rhein - ein Fallbeispiel für die Freizügigkeit und die berufliche Mobilität in der Europäischen Union (2002)
Abstract
Auf der Basis von Literaturrecherchen, der Analyse signifikanter Einzelfälle und Gesprächen mit Personen, die für die Probleme von Grenzgängern bzw. Grenzpendlern zuständig sind, wurde diese nicht repäsentative, qualitative Studie erarbeitet. Die Arbeit konzentriert sich auf das Gebiet der Euregio Maas-Rhein, wo sich in einem Korridor von 30 Kilometern beiderseits der Grenzlinie zwischen Deutschland und Belgien ein starkes Aufkommen von Grenzpendlern zeigt. Über die Hälfte der Pendler ist deutscher Staatsangehörigkeit, was darauf hindeutet, dass diese die günstigeren Wohnbedingungen in Belgien nutzen, gleichzeitig aber ihren Arbeitsplatz in Deutschland behalten. Für belgische Pendler liegt der Hauptgrund in den höheren Löhnen. Die Mobilitätshemmnisse zwischen den beiden Staaten werden zusammengestellt und Lösungswege zu deren Abbau diskutiert. (IAB)
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