Regionale Arbeitsmärkte in Deutschland
Unter den einheitlichen Rahmenbedingungen der Bundesrepublik Deutschland finden sich Regionen, die von einer tiefen Arbeitsmarktkrise betroffen sind, und andere, in denen nahezu Vollbeschäftigung herrscht. Welches sind die Ursachen dieser regionalen Disparitäten? Wie werden sich der Arbeitskräftebedarf und das Erwerbspersonenpotenzial in den Regionen zukünftig entwickeln? Welche regionalen Beschäftigungsaussichten bestehen, für Jüngere und Ältere, in Wirtschaftszweigen, in Ballungsräumen und ländlichen Gebieten? Dieser IABInfoPool erschließt Informationen zum Forschungsstand.
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Arbeitsmarktentwicklung
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IAB-Projekt
Aktualisierung VALA (Vergleichende Analyse von Länder- und lokalen Arbeitsmärkten) (31.05.2015 - 30.03.2016)
Fuchs, Stefan; Schanne, Norbert; Blien, Uwe;Projektbeschreibung
Die lokalen Beschäftigungsentwicklung (Wachstumsraten) wird mit einer erweiterten Shift-Share-Regression in eine durch die Branchenstruktur und das Branchenwachstum bedingte (und mit verschiedenen anderen Faktoren wie z.B. Qualifikation oder Betriebsgrößenstruktur korrelierte) Komponente (proportional shift) und eine davon abweichende lokale Komponente (differential shift) zerlegt.
Als Maß für die Beschäftigungsentwicklung dient die Zahl der Vollzeitäquivalente des durchschnittlichen Beschäftigungsvolumens (sozialversicherungspflichtige Beschäftigungstage/Tage im Jahr) bzw. deren Wachstumsrate im Zeitraum von 1993 bis 2008 für die deutschen Kreise/kreisfreien Städte nach Gebietsstand vom 31.12.2009 ; die Branchengliederung baut im Wesentlichen auf den Doppelbuchstaben der WZ93/WZ03 auf.
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IAB-Projekt
Beschäftigungs- und Arbeitslosigkeitsentwicklung in Hamburg (30.04.2015 - 30.10.2015)
Niebuhr, Annekatrin;Projektbeschreibung
Erwerbstätigkeit und Arbeitslosigkeit entwickeln sich derzeit nicht spiegelbildlich. Während die Beschäftigung in den vergangenen Jahren kontinuierlich zugenommen hat, stagniert die Zahl der Arbeitslosen in Hamburg insgesamt in den vergangenen zwei Jahren. Die aktuelle Entwicklung wirft eine Frage auf: Warum gelingt es trotz zunehmender Beschäftigung am Arbeitsort Hamburg in den letzten Jahren nicht mehr, den Bestand der Arbeitslosen, die in Hamburg wohnen, wie in den Jahren zuvor substanziell zu reduzieren? Warum hat sich die Entwicklung der Erwerbstätigkeit offenbar von der Entwicklung der Arbeitslosigkeit entkoppelt?
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IAB-Projekt
Stabilität von funktionalen Arbeitsmarktregionen (28.02.2015 - 28.02.2016)
Kropp, Per;Projektbeschreibung
Vor dem Hintergrund gestiegener Pendlerzahlen und Pendelentfernungen in den letzten Jahren soll mit dieser Studie untersucht werden, inwieweit diese Entwicklung die Abgrenzung von Arbeitsmarktregionen beeinflusst. Basierend auf unserer Vorgängerstudie, in der wir ein neues Verfahren zur Abgrenzung von Arbeitsmarktregionen anhand von Pendlerverflechtungen vorgestellt haben, liegt der Schwerpunkt dieser Studie auf der zeitlichen Stabilität dieses Abgrenzungsverfahrens. Mit der Graphentheorie sollen für die Jahre 1993 bis 2014 die besten Abgrenzungsergebnisse für jedes Jahr identifiziert und anschließend miteinander verglichen werden. Dafür werden die Ergebnisse in drei Kategorien eingeteilt: In der Kategorie"Kernarbeitsmarkt" sind die Gemeinden in allen Jahren der gleichen Arbeitsmarktregion zugeordnet. Die Kategorie "Teilarbeitsmarkt" enthält Gemeinden, die in einigen Jahren eine Arbeitsmarktregion bilden, in anderen Jahren zu einer anderen Arbeitsmarktregion gehören. Der Kategorie "Überlappende Arbeitsmarktregionen" sind alle Gemeinden zugeordnet, die im Laufe der Zeit unterschiedliche Arbeitsmarktregionen bilden.
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IAB-Projekt
Demographischer Wandel und regionale Arbeitsmärkte (31.12.2014 - 30.12.2017)
Bender, Stefan; Berge, Philipp; Heining, Jörg;Projektbeschreibung
In der öffentlichen Diskussion über den demographischen Wandel stehen überwiegend die Auswirkungen der demographischen Entwicklung auf die Sozialversicherungssysteme und die potenziellen Folgen eines Fachkräftemangels für die wirtschaftliche Entwicklung Deutschlands im Vor-dergrund. Die regionale Perspektive wird dabei sowohl in der öffentlichen als auch in der wissenschaftlichen Diskussion häufig vernachlässigt, obwohl der demographische Wandel eine erhebliche regionale Heterogenität aufweist. Zwar existieren verschiedenste theoretische Überlegungen zu den Effekten des demographischen Wandels auf regionale Arbeitsmärkte sowie zu den potenziellen Anpassungsreaktionen der Arbeitskräfte und der Unternehmen. Die empirische Evidenz zu den regionalen Arbeitsmarkteffekten des demographischen Wandels bzw. den Anpassungsreaktionen ist jedoch – nicht zuletzt aufgrund der mangelnden Verfügbarkeit geeigneter Daten – vergleichsweise rar und konzentriert sich überwiegend auf Fallbeispiele einzelner Regionen.
Auf Basis neu zur Verfügung stehender Datensätze, der georeferenzierten Mikrodaten FDZ sowie verschiedener georeferenzierter Datensätze (microm, Immobilienscout24) am FDZ Ruhr am RWI, die auf einer sehr kleinräumigen Ebene miteinander verbunden werden können, hat das For-schungsprojekt zum Ziel, die regionalen Arbeitsmarkteffekte des demographischen Wandels sowie die Anpassungsreaktionen der Arbeitnehmer und Unternehmen empirisch zu analysieren. Im Rahmen des Forschungsprojekts stehen neben einer umfangreichen deskriptiven Beschreibung der regionalen Heterogenität des demographischen Wandels folgende Fragen im Zentrum des In-teresses: (i) Wie beeinflusst der demographische Wandel das Verhalten von Individuen? Führt der demographische Wandel zu verstärkten Migrationsprozessen, insbesondere zu Wanderungen von Regionen, die vergleichsweise stark vom demographischen Wandel betroffen sind, hin zu vergleichsweise „jungen“ Regionen? (ii) Wie beeinflusst der demographische Wandel das Verhalten von Unternehmen? Tendieren Unternehmen dazu, Arbeitsplätze überwiegend in Regionen mit einem hohen Anteil junger Arbeitnehmer zu schaffen und verstärken somit die Folgen des demographischen Wandels? (iii) Verursacht der demographische Wandel Lohnanpassungsprozesse und eine Verschiebung der Einkommensverteilung hin zu einem Anstieg der relativen Löhne jüngerer Arbeitnehmer? Die Ergebnisse dieses Forschungsprojektes sind insbesondere für die Entwicklung adäquater Politikmaßnahmen zur Bekämpfung der Folgen des demographischen Wandels und ei-nes damit einhergehenden sinkenden und alternden Arbeitskräftepotenzials von besonderer Bedeutung.
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IAB-Projekt
Polarisierung von regionalen Arbeitsmärkten (31.12.2013 - 30.12.2020)
Dauth, Wolfgang; Blien, Uwe;Projektbeschreibung
In den meisten Industrieländern ist die Beschäftigung vor allem am ober und unteren Rand der Lohnverteilung gewachsen während Bäeschöftigung in der Mitte stagniert oder sogar zurückgegangen ist. Dieser Prozess der Polarisierung ist für eine Reihe von Ländern dokumentiert. Es exisitiert jedoch keine Maßzahl, die einen quantitiativen Vergleich zwischen verschiedenen Arbeitsmäkrten erlaubt. Wir stellen einen neuen Ansatz vor, um das tatsächliche Ausmaß der Polarisierung zu messen. Als erste Anwendung vergleichen wir die Polarisierung zwischen Deutschen Arbeitsmarktregionen. Polarisierung ist fast ausschließlich auf Großstädtische Arbeitsmärkte beschränkt, wo die Mechanismen des qualifikationsverzerrten technologischen Fortschritts am ehesten wirken sollten.
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IAB-Projekt
Regionale Mobilität in der Region Berlin-Brandenburg. Wanderungen und Pendeln seit der Jahrhundertwende (30.09.2013 - 29.06.2021)
Seibert, Holger;Projektbeschreibung
Die Region Berlin-Brandenburg war und ist durch regionale Mobilität in verschiedenste Richtungen gekennzeichnet. So wirkt die wirtschaftliche Attraktivität der Metropole anziehend auf Beschäftigte nicht nur aus dem Umland sondern aus der ganzen Republik. Zugleich finden Suburbanisierungsprozesse statt, die zu Wanderungen ins Umland führen. Seit der Jahrhundertwende war die Region zudem bis 2005 durch eine eher rezessive Entwicklung gekennzeichnet, während es gerade in den vergangenen Jahren einen deutlichen wirtschaftlichen Aufschwung zu verzeichnen gibt. Zugleich haben bereits massive demografische Veränderungen stattgefunden, indem die jüngeren Alterskohorten auf dem Arbeitsmarkt massiv geschrumpft sind. Das Projekt analysiert vor dem Hintergund dieser wirtschaftlichen und demografischen Rahmenbedingungen die Entwicklung der regionalen Mobilität von Beschäftigten (Pendeln) ergänzt um die regionale Mobilität der Bevölkerung (Wanderungen).
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IAB-Projekt
Strukturwandel und skill-relatedness in den Regionen Deutschlands (31.05.2013 - 29.06.2014)
Otto, Anne; Weyh, Antje;Projektbeschreibung
Das Projekt beinhaltet eine komparative Analyse der Kohärenz und der qualitativen Veränderung der Branchenkomposition im Zeitraum 1999 bis 2008 von drei ausgewählten ostdeutschen Regionen. Darüber hinaus wird eine Ursachenanalyse für die aufgedeckten Unterschiede und Gemeinsamkeiten im Hinblick auf qualitative Änderungen des Branchenmix und den Strukturwandel in den drei Regionen durchegführt. Grundlage ist die Verwendung eines neuen Analyseinstrumentariums, das auf dem Konzept der skill-relatedness basiert. Dies wird auf die drei ausgewählten Regionen übertragen. Dieses Instrumentarium umfasst eine übergreifende Matrix der skill-Verbundenheit aller Branchen sowie von branchenspezifischen Indikatoren zu deren Einbettungsgrad in die Wirtschaft einer Region. Im Projekt werden diese Indikatoren auf Grundlage der Beschäftigtenhistorik (BeH) des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) mit Hilfe von ökonometrischen Methoden berechnet. Für die komparative Analyse zwischen den Regionen werden deskriptive und qualitative Methoden eingesetzt.
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IAB-Projekt
Analyse der Übergänge in Beschäftigung in der Arbeitsmarktregion Lübeck (30.11.2012 - 30.03.2014)
Niebuhr, Annekatrin;Projektbeschreibung
Das Arbeitsmarktgeschehen ist durch die kontinuierliche Schaffung neuer Arbeitsplätze und eine fortwährende Auflösung von Beschäftigungsverhältnissen gekennzeichnet. Die Analyse des auf dem Arbeitsmarkt ablaufenden „Matchings“ von Arbeitskräften und offenen Stellen liefert wichtige Erkenntnisse über die Arbeitsnachfrage, das Arbeitsangebot und mögliche Mismatchprobleme am Arbeitsmarkt. Eine detaillierte Untersuchung von Übergängen in Beschäftigung kann daher wertvolle Informationen für die Vermittlung von Arbeitslosen oder arbeitsuchenden Personen zur Verfügung stellen. Eine entsprechende Analyse sollte auf funktional abgegrenzte regionale Arbeitsmärkte abzielen, um regionalen Besonderheiten Rechnung zu tragen. Im Rahmen der Studie werden Übergänge aus Arbeitslosigkeit oder Arbeitssuche in eine sozialversicherungspflichtige Beschäftigung im Zeitraum 2005-2011 für die Arbeitsmarktregion Lübeck (kreisfreie Stadt Lübeck, Kreis Ostholstein) analysiert. Neben der räumlichen Mobilität im Zuge der Stellenbesetzungsprozesse betrachten wir die Beschäftigungsaufnahmen differenziert nach Merkmalen der Erwerbspersonen (Geschlecht, Alter, Qualifikation, Art des Leistungsbezugs vor Beschäftigungsaufnahme). Eine Differenzierung erfolgt auch hinsichtlich der Art des aufgenommenen Beschäftigungsverhältnisses (Wirtschaftszweig, Tätigkeit). Ein besonderer Schwerpunkt wird hierbei auf die Qualität der Beschäftigung in Bezug auf die Dauer und die Bedarfsdeckung gelegt.
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IAB-Projekt
Analyse der Übergänge in Beschäftigung in der Region Schleswig-Holstein Süd-West (30.11.2012 - 30.03.2014)
Niebuhr, Annekatrin;Projektbeschreibung
Das Arbeitsmarktgeschehen ist durch die kontinuierliche Schaffung neuer Arbeitsplätze und eine fortwährende Auflösung von Beschäftigungsverhältnissen gekennzeichnet. Die Analyse des auf dem Arbeitsmarkt ablaufenden „Matchings“ von Arbeitskräften und offenen Stellen liefert wichtige Erkenntnisse über die Arbeitsnachfrage, das Arbeitsangebot und mögliche Mismatchprobleme am Arbeitsmarkt. Eine detaillierte Untersuchung von Übergängen in Beschäftigung kann daher wertvolle Informationen für die Vermittlung von Arbeitslosen oder arbeitsuchenden Personen zur Verfügung stellen. Eine entsprechende Analyse sollte auf funktional abgegrenzte regionale Arbeitsmärkte abzielen, um regionalen Besonderheiten Rechnung zu tragen. Im Rahmen der Studie werden Übergänge aus Arbeitslosigkeit oder Arbeitssuche in eine sozialversicherungspflichtige Beschäftigung im Zeitraum 2005-2011 für die Region Schleswig-Holstein Süd-West (Kreise Dithmarschen und Steinburg) analysiert. Neben der räumlichen Mobilität im Zuge der Stellenbesetzungsprozesse betrachten wir die Beschäftigungsaufnahmen differenziert nach Merkmalen der Erwerbspersonen (Geschlecht, Alter, Qualifikation, Art des Leistungsbezugs vor Beschäftigungsaufnahme). Eine Differenzierung erfolgt auch hinsichtlich der Art des aufgenommenen Beschäftigungsverhältnisses (Wirtschaftszweig, Tätigkeit). Ein besonderer Schwerpunkt wird hierbei auf die Qualität der Beschäftigung in Bezug auf die Dauer und die Bedarfsdeckung gelegt.
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IAB-Projekt
Analyse der Übergänge in Beschäftigung in der Arbeitsmarktregion Kiel (30.11.2011 - 29.09.2013)
Niebuhr, Annekatrin;Projektbeschreibung
Das Arbeitsmarktgeschehen ist durch die kontinuierliche Schaffung neuer Arbeitsplätze und eine fortwährende Auflösung von Beschäftigungsverhältnissen gekennzeichnet. Die Analyse des auf dem Arbeitsmarkt ablaufenden „Matchings“ von Arbeitskräften und offenen Stellen liefert wichtige Erkenntnisse über die Arbeitsnachfrage, das Arbeitsangebot und mögliche Mismatchprobleme am Arbeitsmarkt. Eine detaillierte Untersuchung von Übergängen in Beschäftigung kann daher wertvolle Informationen für die Vermittlung von Arbeitslosen oder arbeitsuchenden Personen zur Verfügung stellen. Eine entsprechende Analyse sollte auf funktional abgegrenzte regionale Arbeitsmärkte abzielen, um regionalen Besonderheiten Rechnung zu tragen. Im Rahmen der Studie werden Übergänge aus Arbeitslosigkeit oder Arbeitssuche in eine sozialversicherungspflichtige Beschäftigung im Zeitraum 2005-2010 für die Arbeitsmarktregion Kiel analysiert. Neben der räumlichen Mobilität im Zuge der Stellenbesetzungsprozesse betrachten wir die Beschäftigungsaufnahmen differenziert nach Merkmalen der Erwerbspersonen (Geschlecht, Alter, Qualifikation, Art des Leistungsbezugs vor Beschäftigungsaufnahme). Eine Differenzierung erfolgt auch hinsichtlich der Art des aufgenommenen Beschäftigungsverhältnisses (Wirtschaftszweig, Tätigkeit). Ein besonderer Schwerpunkt wird hierbei auf die Qualität der Beschäftigung in Bezug auf die Dauer und die Bedarfsdeckung gelegt.
Projekt-Ende 31.05.2013 - IAB-Regional wird bis spätestens 30.09.2013 erstellt. -
IAB-Projekt
The Effects of mass job destructions and mass job creations on regional activity (31.10.2011 - 31.10.2015)
Schönberg, Uta;Projektbeschreibung
Governments are often willing to subsidize or even bail out firms on the verge of bankruptcy. The main argument behind these governmental actions is that a plant closure or a mass layoff would not only affect the employment prospects of workers in these plants, but create a domino effect on other plants in the region, multiplying job losses. In this project, we directly investigate, for the first time in the literature, these spillover effects. Using an event-study approach that compares employment trends in local labor markets where a large firm laid off a substantial share of its workforce with those in similar local labor markets where no such event took place, we find strong evidence for local spillover effects: A mass layoff that directly affects about 3% of all workers in the local labor market leads to a reduction in employment in other firms in the local labor market by about 1.5 percentage points four years after the event. These effects are persistent over time, stronger in agglomerated areas than in rural areas and are to a large extent driven by employment reductions in close industries, suggesting that agglomeration externalities are driving these effects. In future work, we are planing to investigate the "reverse experiment"--the spillovers of mass job creation.
Beteiligte aus dem IAB
Schönberg, Uta; -
IAB-Projekt
Struktur- und Verbleibsanalyse zur Leiharbeitsbranche im Saarland (05.06.2011 - 14.08.2012)
Otto, Anne; -
IAB-Projekt
Die Gesundheitswirtschaft in Rheinland-Pfalz und im Saarland (30.04.2011 - 30.03.2012)
Hell, Stefan; -
IAB-Projekt
Die Gesundheitswirtschaft in Berlin-Brandenburg - Einfluss des demografischen Wandels (30.04.2011 - 29.06.2014)
Wiethölter, Doris; -
IAB-Projekt
(Regionale) Analyse der Gesundheitswirtschaft (31.01.2011 - 12.10.2015)
Schaade, Peter;Projektbeschreibung
In dem Netzprojekt zum „Arbeitsmarkt im Gesundheitswesen“ wird eine Struktur- und Zeitreihenanalyse der Beschäftigung in der Gesundheitswirtschaft für jedes Bundesland vorgenommen. Neben einem Kernbereich werden drei Erweiterungsschichten gebildet: Handel mit medizinischen Produkten, die pharmazeutische Industrie und das Gesundheitshandwerk, sowie die Krankenversicherungen und der Verwaltungs-und Organisationbereich. Dimensionen in der Analyse sind u. a. die Berufstreue, das Arbeitseinkommen und die Betroffenheit von Arbeitslosigkeit. Die Schwerpunkte werden von den regionalen Einheiten jedoch selbst festgelegt.
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IAB-Projekt
Analysen des aktuellen Arbeitskräftebedarfs in Deutschland (31.12.2010 - 30.12.2014)
Warning, Anja; Dietz, Martin; Kubis, Alexander; Leber, Ute;Projektbeschreibung
Aufgabe des Instituts für Arbeitsmarkt und Berufsforschung (IAB) im Rahmen des Forschungsvorhabens ist der Aufbau eines dauerhaften, regelmäßigen und differenzierten Monitorings der gesamtwirtschaftlichen Arbeitskräftenachfrage in Deutschland am aktuellen Rand. Eine Differenzierung findet nach Berufen, Qualifikationsstufen, Branchen, Unternehmensgrößen und Regionen statt. Die Analyse ist fortlaufend und wird in drei aufeinander aufbauenden Phasen ablaufen. Die Ergebnisse sind jährlich in einem schriftlichen Bericht dem BMAS vorzulegen. Grundlage der Analysen sind die IAB-Erhebung des gesamtwirtschaftlichen Stellenangebots und das IAB-Betriebspanel. Auf Basis des IAB-Betriebspanels wird – neben den kontinuierlich analysierten Indikatoren – in jedem der Berichte eine tiefergehende Analyse zu den Treibern und Hintergründen des Arbeitskräftebedarfs der Arbeitsnachfrage mit einem thematischen Schwerpunkt vorgelegt.
Beteiligte aus dem IAB
Warning, Anja; Dietz, Martin; Kubis, Alexander; Stegmaier, Jens; Müller, Anne; Kubis, Alexander; Dietz, Martin; Leber, Ute; Warning, Anja; Dummert, Sandra; -
IAB-Projekt
Determinanten Regionaler Mobilität von Auszubildenden 1999-2009 (31.10.2010 - 29.06.2012)
Seibert, Holger;Projektbeschreibung
Seit dem Jahre 2007 macht sich aber der demographische Wandel in Form des Nachwendegeburtenknicks deutlich auf dem Ausbildungsstellenmarkt bemerkbar. Mit der Wiedervereinigung hat sich das Geburtsverhalten der ostdeutschen Frauen dem der westdeutschen angenähert. Waren bis 2005 und 2006 vor allem die allgemeinbildenden Schulen in Ostdeutschland von massiv gesunkenen Schülerzahlen betroffen, hat sich das Phänomen nun auf das Ausbildungssystem verlagert. Mit rückläufigen Schülerzahlen sinkt nämlich auch die Zahl der Bewerber nach Ausbildungsplätzen. Somit sollten sich die Chancen der Jugendlichen in Ostdeutschland eine Ausbildungsstelle zu finden, deutlich erhöhen und die regionale Mobilität von Auszubildenden sollte sich damit verringern. Diese Projekt untersucht, ob diese Erwartung für die Auszubildende in der Region Berlin-Brandenburg eintrifft.
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IAB-Projekt
Vergleichende Analyse von Lokalen/Länder-Arbeitsmärkten, Aktualisierung 2010 (30.06.2010 - 30.12.2010)
Schanne, Norbert; Schanne, Norbert;Projektbeschreibung
Die lokalen Beschäftigungsentwicklung (Wachstumsraten) wird mit einer erweiterten Shift-Share-Regression in eine durch die Branchenstruktur und das Branchenwachstum bedingte (und mit verschiedenen anderen Faktoren wie z.B. Qualifikation oder Betriebsgrößenstruktur korrelierte) Komponente (proportional shift) und eine davon abweichende lokale Komponente (differential shift) zerlegt.
Als Maß für die Beschäftigunsentwicklung dient die Zahl der Vollzeitäquivalente des durchschnittlichen Beschäftigungsvolumens (sozialversicherungspflichtige Beschäftigungstage/Tage im Jahr) bzw. deren Wachstumsrate im Zeitraum von 1993 bis 2008 für die deutschen Kreise/kreisfreien Städte nach Gebietsstand vom 31.12.2009 ; die Branchengliederung baut im Wesentlichen auf den Doppelbuchstaben der WZ93/WZ03 auf.
Beteiligte aus dem IAB
Hell, Stefan; -
IAB-Projekt
Jugendarbeitslosigkeit im Arbeitsagenturbezirk Siegen (06.06.2010 - 30.10.2010)
Pohl, Carsten;Projektbeschreibung
Gegenstand der vorliegenden Untersuchung ist die Entwicklung der Jugendarbeitslosigkeit im Arbeitsagenturbezirk Siegen. Um das Ausmaß und den Verlauf der Arbeitslosigkeit und der Beschäftigung der Jugendlichen einordnen zu können, werden zunächst die wichtigsten Fakten zu diesem regionalen Arbeitsmarkt dargestellt. Demnach fällt die Arbeitslosenquote der 15- bis 24-Jährigen in dieser Region im Vergleich zum nordrhein-westfälischen Durch-schnitt deutlich geringer aus. Auffällig sind allerdings die relativ starken Anstiege sowie Rückgänge im Bestand der Jugendarbeitslosigkeit in den Jahren 2007 bis 2010. Während die Beschäftigung und die Arbeitslosigkeit für die 15- bis 19-Jährigen in diesem Zeitraum nahezu konstant verliefen, kam es insbesondere bei den 20- bis 24-Jährigen zu vergleichsweise starken Schwankungen. Die zeitliche Entwicklung der Jugendarbeitslosigkeit im Ar-beitsagenturbezirk Siegen wird mit Bezug zur einschlägigen Fachliteratur anhand individueller, struktureller und konjunktureller Faktoren untersucht. Demnach besteht ein positiver Zu-sammenhang zwischen der Jugendarbeitslosigkeit und dem Eintritt stark besetzter jüngerer Alterskohorten in den regionalen Arbeitsmarkt. Mit der steigenden Zahl an Schulabsolventen erhöhte sich zunächst die Beschäftigung im Zeitraum von 2007 bis 2008, allerdings nahm in der zweiten Jahreshälfte 2008 auch die Arbeitslosigkeit unter den Jugendlichen zu. Durch die Finanz- und Wirtschaftskrise und aufgrund der relativ starken Exportabhängigkeit der Kreise Olpe und Siegen-Wittgenstein wurden ab dem 4. Quartal 2008 Arbeitsplätze insbesondere im verarbeitenden Gewerbe abgebaut. Als Ergebnis dieser Entwicklung stieg die Jugendarbeitslosigkeit an, wobei sich die Zunahme nahezu ausschließlich auf die 20- bis 24-Jährigen konzentriert. Mit Erholung der konjunkturellen Lage hat sich die Situation auf dem Arbeitsmarkt für Jugendliche wieder verbessert. In den vergangenen zwölf Monaten haben sich die Arbeitslosenquoten für Jugendliche in den Kreisen Olpe und Siegen-Wittgenstein deutlich reduziert. Im September 2010 liegt die Jugendarbeitslosenquote im Kreis Olpe bei 4,9 % bzw. im Kreis Siegen-Wittgenstein bei 5,9 % und damit um fast 3 bzw. 2 Prozentpunkte unter dem nordrhein-westfälischen Durchschnitt.
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IAB-Projekt
Analyse regionaler Disparitäten (31.05.2010 - laufend)
Blien, Uwe;Projektbeschreibung
Entlang der Hauptdimensionen regionaler Disparitäten werden Analysen für die Arbeitsmärkte der Bundesrepublik Deutschland durchgeführt. Dies ist eine Daueraufgabe der Regionalforschung des IAB
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