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Dossier

Transformationsprozess in Ostdeutschland – Wirtschaft, Arbeitsmarkt und Gesellschaft

Seit der Wiedervereinigung ist die Angleichung der Lebensverhältnisse in Ost- und Westdeutschland Leitlinie deutscher Politik. Dennoch unterscheiden sich auch viele Jahre nach dem Fall der Mauer Wirtschaft und Arbeitsmärkte in Ost und West noch immer deutlich, mit weitreichenden Konsequenzen für den gesellschaftlichen Wandel und die Lebenslagen ostdeutscher Bürgerinnen und Bürger.
Dieses Dossier präsentiert wissenschaftliche Analysen und Positionen politischer Akteure zum Strukturwandel in den Bereichen Wirtschaft, Arbeitsmarkt, Bevölkerung, Gesellschaft und Bildung.
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im Aspekt "Zuwanderung"
  • Literaturhinweis

    Demografische Entwicklung in Ostdeutschland: Tendenzen und Implikationen (2009)

    Ragnitz, Joachim;

    Zitatform

    Ragnitz, Joachim (2009): Demografische Entwicklung in Ostdeutschland. Tendenzen und Implikationen. In: Vierteljahrshefte zur Wirtschaftsforschung, Jg. 78, H. 2, S. 110-121. DOI:10.3790/vjh.78.2.110

    Abstract

    "Seit dem Zusammenbruch der DDR hat sich die Bevölkerungszahl in den ostdeutschen Flächenländern um 2,1 Millionen Personen vermindert; dies sind 13,7 Prozent der ursprünglichen Einwohnerzahl. Ausschlaggebend dafür waren nicht nur hohe Nettoabwanderungen insbesondere bei jüngeren Geburtsjahrgängen, sondern gleichzeitig auch ein gravierendes Geburtendefizit als veränderter Wertevorstellungen und geringer Besatzziffern der geburtenaktiven Kohorten. Die Folgen des demografischen Wandels, die derzeit für Deutschland insgesamt diskutiert werden, sind somit in den neuen Ländern schon heute deutlich spürbar. Zu erwarten ist überdies, dass sich die Bevölkerungsschrumpfung und -alterung auch künftig in ähnlicher Intensität fortsetzt. Die Verringerung der Bevölkerungszahlen bei gleichzeitiger beschleunigter Alterung hat nicht nur unmittelbare Auswirkungen auf die Möglichkeiten der öffentlichen Daseinsvorsorge, sondern auch Wirkungen auf die künftigen Wachstumsperspektiven. Zum einen sinkt die Zahl der erwerbsfähigen Bevölkerung, zum anderen kann die Alterung die Produktivitätsentwicklung negativ beeinflussen. Da sich diese Prozesse kaum mehr aufhalten lassen, bedarf es sinnvoller Strategien zur Anpassung an den demografischen Wandel." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Rückwanderung nach Ostdeutschland: Erfolg bremst Heimkehrneigung (2009)

    Wiest, Delia; Schneider, Lutz ; Kubis, Alexander;

    Zitatform

    Wiest, Delia, Lutz Schneider & Alexander Kubis (2009): Rückwanderung nach Ostdeutschland: Erfolg bremst Heimkehrneigung. In: Wirtschaft im Wandel, Jg. 15, H. 9, S. 372-379.

    Abstract

    "Die Abwanderung überwiegend junger gebildeter Menschen aus Ostdeutschland wird häufig, vor allem vor dem Hintergrund der bedenklichen demographischen Entwicklung, als nachteilig für die Entwicklungsfähigkeit und den Aufholprozess der Neuen Länder betrachtet. Das Phänomen der Zuwanderung und dabei nicht zuletzt der Rückwanderung vormals Abgewanderter fand in diesem Zusammenhang bisher vergleichsweise wenig Beachtung, obwohl einiges darauf hindeutet, dass hierin das eigentliche Migrationsproblem Ostdeutschlands liegt. Die Arbeit analysiert auf Basis eines im Rahmen des DFG-Forschungsprojektes 'Brain drain aus Ostdeutschland' am Lehrstuhl für Sozialgeographie der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg erhobenen Datensatzes zu den Einstellungen und Motivlagen aus Sachsen-Anhalt abgewanderter junger Menschen, welche Faktoren die Neigung zu einer Rückkehr nach Sachsen- Anhalt erklären. Dabei wird auf zwei Aspekte besonderer Wert gelegt: erstens auf die Wirkung des Arbeitsmarkterfolges nach der Abwanderung, zweitens auf den Einfluss sozialer Bindungen in der Herkunfts- und der Zielregion auf die Rückkehrbereitschaft der abgewanderten Menschen. Im Ergebnis bestätigt die ökonometrische Analyse des Rückkehrpotenzials die aus der Theorie heraus erwarteten Wirkungsrichtungen der untersuchten Einflussgrößen. Zum einen dämpft der individuelle Arbeitsmarkterfolg in der Zielregion die Rückkehrneigung, was im Umkehrschluss eine 'Negativselektion' bzw. eine erhöhte Rückkehrbereitschaft derer bedeutet, deren Erwartungen an die Zielregion enttäuscht wurden. Zum anderen konnte die rückwanderungsfördernde Wirkung bestehender sozialer Bindungen zum Herkunftsgebiet nachgewiesen werden." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Kubis, Alexander;
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  • Literaturhinweis

    Residential mobility in East and West Germany: mobility rates, mobility reasons, reurbanization (2008)

    Kemper, Franz-Josef;

    Zitatform

    Kemper, Franz-Josef (2008): Residential mobility in East and West Germany. Mobility rates, mobility reasons, reurbanization. In: Zeitschrift für Bevölkerungswissenschaft, Jg. 33, H. 3/4, S. 293-314. DOI:10.1007/s12523-009-0018-1

    Abstract

    "Die Prozesse der Wohnmobilität verliefen in Ost- und Westdeutschland vor der Vereinigung sehr verschiedenartig, und bis Mitte der 1990er Jahre waren noch erhebliche Unterschiede zwischen beiden Teilgebieten festzustellen. In der zweiten Hälfte der 90er Jahre kam es dann aufgrund einer Welle der Wohnsuburbanisierung und von hoher Neubautätigkeit sowie von Renovierungen in den neuen Ländern zu einem starken Anstieg der Mobilitätsraten. Nach 2000 scheinen beide Landesteile durch einen neuen Prozess der regionalen Umverteilung der Bevölkerung zugunsten der Kernstädte bestimmt zu sein, der als Reurbanisierung bezeichnet wird. Es könnte daher erwartet werden, dass es eine Anpassung der Mobilitätsprozesse im Osten an die entsprechenden Prozesse im Westen gegeben hat und dass ehemalige Ost-West-Unterschiede keine Bedeutung mehr haben. Diese erste allgemeine Hypothese wird untersucht anhand von Indikatoren der Mobilitätsraten, der Wanderungsgründe und der Attraktivität von städtischen Formen des Wohnens und der Quartiere. Demgegenüber bezieht sich eine zweite Hypothese auf Pfadabhängigkeiten der regionalen Mobilitätsprozesse. Auf der Basis von vergangenen und gegenwärtigen Unterschieden im Wohnungsbestand und im Wohnungsneubau können einige Differenzierungen in der Wohnmobilität durchaus noch erwartet werden. Diese Forschungsfragen werden anhand von Daten aus dem deutschen Sozio-oekonomischen Panel (SOEP) untersucht. Die Ergebnisse zeigen, dass ehemalige Differenzen in den Mobilitätsraten seit den späten 90er Jahren nicht mehr existieren und dass für die Motivstrukturen Konvergenzen festzustellen sind. Ähnliche Resultate ergeben sich für den jüngeren Trend der Reurbanisierung, denn ein Wandel zu mehr urbanen Formen des Wohnens und der Nachbarschaften ist gleichermaßen in Ost- wie in Westdeutschland zu beobachten. Aber selbst wenn die durchschnittlichen Muster der Wohnmobilität ähnlich sind, legen die Ergebnisse nahe, dass in Ostdeutschland größere regionale und sozio-ökonomische Disparitäten der Mobilität als im Westen existieren. So variieren die Mobilitätsraten nach der Siedlungsstruktur in den neuen Ländern weitaus stärker als in den alten und der Einfluss des Einkommens auf die Wohnmobilität ist deutlich höher." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Zuwanderungschancen ostdeutscher Regionen (2008)

    Kubis, Alexander; Schneider, Lutz ;

    Zitatform

    Kubis, Alexander & Lutz Schneider (2008): Zuwanderungschancen ostdeutscher Regionen. In: Stadt Leipzig (Hrsg.) (2008): Statistischer Quartalsbericht 4/2008, S. 14-17.

    Abstract

    "Die demographischen Projektionen für ostdeutsche Länder beschreiben für die kommenden Dekaden - bei aller regionalen Differenzierung - das Szenario einer erheblichen Schrumpfung und Alterung der Bevölkerung. Mit Blick auf die wirtschaftliche Entwicklung der Neuen Länder werden daraus dämpfende Einflüsse auf Produktivität und Innovationsfähigkeit sowie Engpässe bei der Fachkräfterekrutierung abgeleitet. Vor diesem Hintergrund ist die Frage nach der Attraktivität der östlichen Länder als Zuwanderungsregion von essenziellem Interesse. Dabei überdeckt die Debatte um die Wanderungsverluste Ostdeutschlands nicht selten die Tatsache, dass viele Regionen Ostdeutschlands auch erhebliche Zuzüge zu verzeichnen haben - nicht zuletzt aus Westdeutschland, auch wenn die Westzuwanderung in allen ostdeutschen Regionen - außer in Berlin - hinter der Abwanderung in die Alten Bundesländer zurückbleibt. Dennoch weisen zahlreiche ostdeutsche Regionen mittlerweile einen positiven Binnenwanderungssaldo aus, weil sie die Verluste gegenüber Westdeutschland durch Zuwanderung aus anderen ostdeutschen Regionen kompensieren können." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Kubis, Alexander;
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  • Literaturhinweis

    Im Fokus: Zuwanderungschancen ostdeutscher Regionen (2008)

    Kubis, Alexander; Schneider, Lutz ;

    Zitatform

    Kubis, Alexander & Lutz Schneider (2008): Im Fokus: Zuwanderungschancen ostdeutscher Regionen. In: Wirtschaft im Wandel, Jg. 14, H. 10, S. 377-381.

    Abstract

    "In dem Beitrag wird gezeigt, dass die urbanen Zentren im Wettbewerb um Zuwanderung die attraktivsten Rahmenbedingungen sowohl für Ost- als auch für Westdeutsche bieten können. Daneben bestehen Zuwanderungspotenziale für Regionen mit herausgehobenen kulturellen sowie naturräumlichen Charakteristika oder aber mit überregional bedeutsamen Bildungsinstitutionen. Letztgenannte Merkmale wirken dabei vorzugsweise auf jüngere Zuwanderer, während Natur- und Kulturaspekte vornehmlich Ältere anzusprechen scheinen. Aus regionaler Sicht sprechen diese Befunde dafür, dass Zuwanderung - zumindest was die Zuzüge aus Ost- und Westdeutschland betrifft - demographisch bedingte Knappheiten am Arbeitsmarkt nur in den ostdeutschen Wirtschaftszentren dämpfen kann. Daneben bestehen für ländliche Räume und dezentral gelegene Städte Zuwanderungspotenziale, z. B. durch Senioren, wenn diese Regionen aufgrund ihrer natur- und kulturräumlichen Besonderheiten eine überdurchschnittliche Lebensqualität ermöglichen. Auf das regionale Arbeitsangebot werden diese Zuzüge indes kaum Wirkung entfalten." (Textauszug, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Kubis, Alexander;
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  • Literaturhinweis

    New spatial patterns of population development as a factor in restructuring Eastern Germany (2007)

    Herfert, Günter; Lentz, Sebastian;

    Zitatform

    Herfert, Günter & Sebastian Lentz (2007): New spatial patterns of population development as a factor in restructuring Eastern Germany. In: S. Lentz (Hrsg.) (2007): German annual of spatial research and policy : restructuring Eastern Germany, S. 91-109. DOI:10.1007/978-3-540-32088-3

    Abstract

    In Ostdeutschland findet ein sehr dynamischer demographischer Schrumpfungsprozess statt. Zugleich wird es differenzierte regionale Entwicklungspfade, ein Nebeneinander von Schrumpfung und Wachstum, von Gewinner- und Verliererregionen geben. Diese regionalen Unterschiede haben sich in den letzten Jahren verstärkt: Der Osten Deutschlands polarisiert sich zunehmend in wenige kleinräumige Wachstumsregionen einerseits und große Schrumpfungsregionen andererseits. In den 1990er Jahren waren die neuen Länder durch einen sehr dynamischen Suburbanisierungsprozess gekennzeichnet. Heute kann man von einer fast flächenhaften demographischen Schrumpfung in Ostdeutschland sprechen, wobei sich seit 2000 einzelne Wachstumsinseln herauskristallisieren. In diesen Wachstumsräumen - Berlin/Potsdam, Dresden, Leipzig, Rostock und die thüringische Städtereihe Jena-Weimar-Erfurt - hat sich ein Wandel von der Sub- zur Reurbanisierung vollzogen. Durch den Zuzug besonders jüngerer Altersgruppen wird die strukturell vorgegebene Alterung der Bevölkerung in den Kernstädten wesentlich abgedämpft. Bei Fortsetzung dieses Trends werden die Wachstumsräume sich noch stärker aus der stark alternden Schrumpfungslandschaft Ostdeutschlands hervorheben. Der Beitrag arbeitet einige räumliche Erscheinungsformen ausgewählter Komponenten der Bevölkerungsentwicklung in Ostdeutschland heraus und fragt nach den daraus resultierenden Herausforderungen für die Politik des 'Aufbaus Ost'. (IAB)

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  • Literaturhinweis

    Determinants of female migration: the case of German NUTS 3 regions (2007)

    Kubis, Alexander; Schneider, Lutz ;

    Zitatform

    Kubis, Alexander & Lutz Schneider (2007): Determinants of female migration. The case of German NUTS 3 regions. (IWH-Diskussionspapiere 2007,12), Halle, 26 S.

    Abstract

    "Die Analyse untersucht die Determinanten der Binnenwanderungsströme junger Frauen in Deutschland auf NUTS-3-Ebene für das Jahr 2005. Es zeigt sich, daß die Regionen mit einem ausgesprochen negativen Wanderungssaldo junger Frauen in der ostdeutschen Fläche zu finden sind, während die Agglomerationen - auch die großen Städte in den neuen Bundesländern - von Zuzügen dieser Gruppe profitieren. Auf der Grundlage sozialwissenschaftlicher Erklärungsansätze wird der Einfluß von drei vermuteten Wanderungsmotiven untersucht: das ökonomische Motiv einer Verbesserung der Einkommens- und Erwerbsposition, das Wanderungsmotiv im Zuge der Aufnahme einer Ausbildung bzw. eines Studiums sowie das Motiv einer Wanderung aus partnerschaftlichen und familienorientierten Gründen. Die Analyse belegt die Signifikanz der arbeitsmarkt-, familien- und bildungsbezogenen Wanderungsmotive. Im allgemeinen wandern junge Frauen in Regionen mit guten Einkommens- und hochwertigen Erwerbsmöglichkeiten, wobei die Vereinbarkeit von Familie, Partnerschaft und Beruf im genuinen Interesse dieser Gruppe zu liegen scheint. Ferner zeigt sich eine ausgeprägte Anziehungskraft von Regionen mit erstrangigen Bildungsangeboten. Dabei generiert diese Bildungswanderung einen nachhaltig positiven Effekt auf die Wanderungsbilanz, weil die jungen Frauen verstärkt dorthin ziehen, wo nicht nur Studienplätze vorhanden sind, sondern auch Arbeitsfelder für hochqualifizierte Hochschulabsolventinnen. In regionalpolitischer Hinsicht zeigt die Analyse mehrere Handlungsoptionen auf, wie einer starken Abwanderungstendenz entgegengewirkt werden kann. Erstens sind Politikansätze, welche auf die Verbesserung der Qualität des regionalen Arbeitsplatzangebotes abzielen, wichtig, um erwerbsbezogene Abwanderung zu bremsen. Zweitens kann eine Erweiterung frauenspezifischer Bildungsangebote Zuwanderung stimulieren. Nicht zuletzt sollte sich die Vereinbarkeit von Familie und Beruf als Halte- bzw. Zuzugsfaktor erweisen - ein Ausbau der sozialen Infrastruktur in diesem Bereich ist damit angezeigt." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Kubis, Alexander;
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  • Literaturhinweis

    Von Polen nach Deutschland und zurück: die Arbeitsmigration und ihre Herausforderungen für Europa (2007)

    Nowicka, Magdalena ; Kayzmarkczyk, Pawel; Lewandowska, Emilia; Dietz, Barbara; Münst, Agnes Senganata; Glorius, Birgit ; Nowicka, Magdalena ; Jonczy, Romuald; Palenga-Möllenbeck, Ewa ; Kalwa, Dobrochna; Zielinksa, Maja; Elrick, Tim; Höhnekopp, Elmar; Pries, Ludger ;

    Zitatform

    Nowicka, Magdalena (Hrsg.) (2007): Von Polen nach Deutschland und zurück. Die Arbeitsmigration und ihre Herausforderungen für Europa. (Kultur und soziale Praxis), Bielefeld: Transcript, 320 S.

    Abstract

    "Das Buch behandelt die Arbeitsmigration aus Polen nach Deutschland nach der EU-Osterweiterung im Mai 2004. Einzelne Beiträge besprechen die neue rechtliche Lage und die damit verbundene Verschiebung der Wanderungsströme in Richtung der Länder, die ihre Arbeitsmärkte öffneten. Des Weiteren widmen sich die Autoren den unterschiedlichen Gruppen der Migranten und diskutieren die Struktur und die Formen der neuen Migration sowie die Rolle der Migrationsnetzwerke. Dabei liegt der Fokus auf den transnationalen Praktiken der Migranten und ihrer sozialen Positionierung. Im Anschluss werden die Folgen der Arbeitswanderung in einem offenen europäischen Raum sowie die Herausforderungen der transnationalen Migration für das Verständnis der sozialen Integration in Europa diskutiert." (Autorenreferat, IAB-Doku)
    Inhaltverzeichnis:
    Nowicka, Magdalena: Einführung - Migration als Herausforderung für Europa (7-22);
    Polnische Arbeitsmigration in Kontexten
    Dietz, Barbara: Die Integration mittel- und osteuropäischer Zuwanderer in den deutschen Arbeitsmarkt (25-45);
    Höhnekopp, Elmar: Polnische Arbeitsmigranten auf dem Arbeitsmarkt in Deutschland zwei Jahre nach der Erweiterung (47-79);
    Kaczmarczyk, Pawl: Arbeitskraftwanderung aus Polen - Die Erwartungen vor und die Realität nach der EU-Osterweiterung (81-108);
    Pries, Ludger: Migration und transnationale Inkorporation in Europa (109-132);
    Transnationale Verbindungen
    Glorius, Birgit: Transnationale soziale Räume polnischer Migranten in Leipzig (135-159);
    Münst, Agnes Senganata: Persönliche und ethnische Netzwerke im Migrationsprozess polnischer Haushaltsarbeiterinnen (161-177);
    Nowicka, Magdalena; Zielinska, Maja: Selbstständigkeit und Firmengründung - zur neuen sozialen Lage der polnischen Migranten in München (179-202);
    Transnationale Inkorporationen
    Kalwa, Dobrochna: 'So wie zuhause'. Die private Sphäre als Arbeitsplatz polnischer Migrantinnen (205-225);
    Palenga-Möllenbeck, Ewa: '...nicht Dr. Jekyll und Mr. Hyde, aber wir haben schon zwei Seiten' - Transnationale Identitäten oberschlesischer Doppelstaatler (227-246);
    Auswanderung und die Herkunftsregionen
    Lewandowska, Emilia; Elrick, Tim: Der Einfluss von Migration auf die Herkunftsgemeinden. Fallstudien polnisch-deutscher Migrationen (249-270);
    Jonczy, Romuald: Einfluss der Auslandsmigration auf die Disharmonie der wirtschaftlichen Entwicklung in der Woiwodschaft Oppeln (271-284).

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  • Literaturhinweis

    Zuwanderung und Integration in den neuen Bundesländern: zwischen Transferexistenz und Bildungserfolg (2007)

    Weiss, Karin; Kliemann, Joachim; Kindelberger, Hala; Knösel, Peter; Diaby, Karamba; Lexow, Julian; Hamdali, Mohamed; Tränhardt, Dietrich; Kindelberger, Hala; Weiss, Karin; Berger, Almuth; Weller, Susanne; Holzmann, Irina; Glöckner, Olaf; Kindelberger, Kilian;

    Zitatform

    Weiss, Karin & Hala Kindelberger (Hrsg.) (2007): Zuwanderung und Integration in den neuen Bundesländern. Zwischen Transferexistenz und Bildungserfolg. Freiburg: Lambertus, 252 S.

    Abstract

    "Betrachtet man die zahlreichen Publikationen zu Fragen von Zuwanderung und Integration in der Bundesrepublik Deutschland, so stellt man schnell fest, dass sich die Mehrheit der Studien auf Zuwanderung und Integration in den alten Bundesländern bezieht. Der Band will das lückenhafte Bild von Zuwanderung und Integration in den neuen Bundesländern auffüllen. Er steckt den Kontext ab, in dem sich Zuwanderung hier vollzieht, stellt die verschiedenen Gruppen vor, die heute in den neuen Bundesländern leben, und befasst sich mit Prozessen, Problemen aber auch den besonderen Erfolgen von Integration in Regionen, in denen eine Auseinandersetzung mit Fremdheit und Differenz erst langsam begonnen hat." (Textauszug, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Ärztemigration von und nach Deutschland: theoretische und empirische Untersuchung unter besonderer Berücksichtigung der deutsch-polnischen Grenzregion Brandenburg (2006)

    Borchardt, Katja;

    Zitatform

    Borchardt, Katja (2006): Ärztemigration von und nach Deutschland. Theoretische und empirische Untersuchung unter besonderer Berücksichtigung der deutsch-polnischen Grenzregion Brandenburg. (Europäische Schriften zu Staat und Wirtschaft 18), Baden-Baden: Nomos Verlagsgesellschaft, 200 S.

    Abstract

    "Zur Bewältigung von drohenden oder teilweise existierenden heimischen Personalengpässen wird im Gesundheitswesen, wie auch in anderen Wirtschaftszweigen, die europaweite Wanderung von medizinischem Personal, also hochqualifizierten Arbeitskräften, diskutiert. Der größte Teil vorliegender internationaler und nationaler Untersuchungen konzentrierte sich traditionell auf den Bereich der Wanderung von pflegerischem Personal. Mittlerweile kann jedoch eine Ärztewanderung beobachtet werden, die Deutschland besonders regional zunehmend beeinflusst. Die Arbeit umfasst eine theoretische und empirische Untersuchung der Ärztewanderung von und nach Deutschland unter Berücksichtigung ausgewählter migrationstheoretischer Erkenntnisse. Beispielhaft wird die Bedeutung ausländischer Ärzte für die Krankenhausversorgung im Bundesland Brandenburg mit seiner deutsch-polnischen Grenzregion empirisch untersucht. Die Thesen geleitete Arbeit bietet u. a. sowohl die rechtlichen Rahmenbedingungen als auch eine Analyse der Arbeitsmarktdynamik für die Wanderung von Ärzten. Darüber hinaus wird im europäischen Vergleich ermittelt, inwiefern Deutschland Importeur und Exporteur von ausländischen Ärzten ist." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Internationale Wanderungen und ausländische Bevölkerung in Deutschland (2006)

    Kemper, Franz-Josef;

    Zitatform

    Kemper, Franz-Josef (2006): Internationale Wanderungen und ausländische Bevölkerung in Deutschland. In: Zeitschrift für Bevölkerungswissenschaft, Jg. 31, H. 3-4, S. 389-412.

    Abstract

    "Der Beitrag behandelt die regionalen Unterschiede der Außenwanderungen und der ausländischen Bevölkerung in Deutschland. Die internationalen Wanderungen waren bislang gekennzeichnet durch wellenartige Ströme von Zu- und Fortzügen, ein hohes Wanderungsvolumen und zahlreiche temporäre Migrationen. In einer Differenzierung nach Bundesländern wird ein Zusammenhang zwischen dem Anteil der temporären Migranten und der ökonomischen Prosperität nahegelegt. Seit der politischen Wende ist die Diversität der Migration deutlich angestiegen. Auf Grundlage der zuwanderungs- und aufenthaltsrechtlichen Regelungen werden sechs Wanderungsgruppen unterschieden und ihre räumlichen Verteilungen innerhalb des Bundesgebietes thematisiert. Neben Konzentrationen auf der Basis aktueller wirtschaftlicher Dynamik werden Tendenzen von gleichmäßigen Verteilungen durch staatliche Zuweisungen und persistente Folgewirkungen früherer Migrationsphasen sichtbar. Die ausländische Bevölkerung ist vor allem in Städten und Agglomerationen überrepräsentiert. Neben West-Ost Unterschieden läßt sich ein seit der Gastarbeiterperiode überkommenes Süd-Nord-Gefälle beobachten. Für ausgewählte ausländische Nationalitäten werden schließlich unter Berücksichtigung der jeweiligen Migrationsgeschichte Differenzierungen nach Siedlungsstruktur und nach Großräumen in Deutschland dargestellt." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Effekte der Außenwanderungen auf die Bevölkerungsentwicklung und Alterung in den Bundesländern (2006)

    Mai, Ralf; Scharein, Manfred;

    Zitatform

    Mai, Ralf & Manfred Scharein (2006): Effekte der Außenwanderungen auf die Bevölkerungsentwicklung und Alterung in den Bundesländern. In: Zeitschrift für Bevölkerungswissenschaft, Jg. 31, H. 3-4, S. 365-388.

    Abstract

    "Welche demographischen Konsequenzen ziehen die Wanderungsbewegungen Deutschlands mit dem Ausland seit der Wiedervereinigung nach sich? Die amtliche Statistik lässt Fragen unbeantwortet, die sich auf die demographischen Folgewirkungen der Zuwanderung im räumlichen Kontext beziehen. In diesem Artikel werden mittels ex-post-Modellrechnungen die durch Außenwanderung induzierten demographischen Effekte für die 16 deutschen Bundesländer von 1991 bis 2004 quantifiziert. Die Ergebnisse zeigen, dass sich der Außenwanderungseffekt in allen Bundesländern positiv auf den Bevölkerungsbestand und die Geburtenzahlen auswirkt sowie die Alterung abfedert. Der Altersstruktureffekt der Außenwanderung auf den Bevölkerungsbestand ist in Ostdeutschland, Niedersachsen und dem Saarland negativ, während die übrigen Länder altersstrukturell von der Außenwanderung profitiert haben." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Wanderungsmotive zugewanderter älterer Menschen: ein anderer Blick auf die Entwicklungsprobleme peripherer Räume in Brandenburg (2004)

    Born, Karl Martin; Goltz, Elke; Saupe, Gabriele;

    Zitatform

    Born, Karl Martin, Elke Goltz & Gabriele Saupe (2004): Wanderungsmotive zugewanderter älterer Menschen. Ein anderer Blick auf die Entwicklungsprobleme peripherer Räume in Brandenburg. In: Raumforschung und Raumordnung, Jg. 62, H. 2, S. 109-120.

    Abstract

    "Die ländlich peripheren Räume Ostdeutschlands gelten vielfach pauschal als schwer zu behandelnder regionaler 'Sanierungsfall', dem aber im Vergleich zu den gravierenden Problemen von Bevölkerungsrückgang und Wohnungsleerstand in den Städten weniger Aufmerksamkeit gewidmet werden kann. Fragen nach Umfang und Beweggründen für die Zuwanderung älterer Menschen in diese Räume werden in diesem Zusammenhang ebenso als marginal betrachtet. Trotz der generellen Debatte zum demographischen Wandel wird vielfach noch nicht anerkannt, dass der Ruhestand keine 'Restzeit' mehr ist, sondern ein eigener Lebensabschnitt von erheblicher Dauer für einen größer werdenden Teil der Bevölkerung, bei dem die Älteren sehr aktive Phasen durchleben. Der Beitrag stellt Ergebnisse einer Befragung von älteren Zugewanderten in den peripheren Regionen Brandenburgs vor. Auf dieser Grundlage werden Überlegungen zum 'Potenzial' dieser älteren Menschen in Bezug auf die regionale Entwicklung und zu Konsequenzen für die räumliche Planung dargestellt." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Regionalbarometer neue Länder: fünfter zusammenfassender Bericht (2004)

    Böltken, Ferdinand; Maretzke, Steffen; Eltges, Markus; Meyer, Katrin;

    Zitatform

    (2004): Regionalbarometer neue Länder. Fünfter zusammenfassender Bericht. (Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung. Berichte 20), Bonn, 110 S.

    Abstract

    "Ziel des von dem BBR geführten 'Regionalbarometers neue Länder' ist die kontinuierliche und verlässliche Beobachtung und Analyse der räumlichen Entwicklung und Veränderungen in den ostdeutschen Regionen und Ländern. Es geht um analytische Realistik und nüchterne Perspektiven. So stehen auch in dieser fünften Ausgabe die Bestandsaufnahme, Analyse und Bewertung zentraler Aspekte der Lebenswirklichkeit in Ostdeutschland und der Vergleich mit Westdeutschland im Mittelpunkt:
    - Binnenwanderungen im Kontext regionaler Disparitäten;
    - Regionale Lebensqualität und Wanderungsentscheidungen;
    - Regionale Strukturen der Arbeitsmarktentwicklung;
    - Regionale Einkommensunterschiede der privaten und öffentlichen Haushalte." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    EU-Osterweiterung und Zuwanderung nach Sachsen (2004)

    Hofmann, Herbert; Pohl, Carsten; Werding, Martin ;

    Zitatform

    Hofmann, Herbert, Carsten Pohl & Martin Werding (2004): EU-Osterweiterung und Zuwanderung nach Sachsen. In: Ifo Dresden berichtet, Jg. 11, H. 2, S. 16-26.

    Abstract

    "Für Sachsen wurde erstmalig explizit das Migrations- und Pendlerpotenzial aus den acht mittel- und osteuropäischen Beitrittsländern der nächsten EU-Erweiterungsrunde geschätzt. Bei sofortiger Herstellung der Arbeitnehmerfreizügigkeit ergäbe sich für den Freistaat ein Potenzial von 65.000 bis 85.000 Zuwanderern, zuzüglich etwa 30.000 Pendlern. Aufgrund des bevorstehenden Rückgangs der erwerbsfähigen Bevölkerung und dem sich abzeichnenden Mangel an qualifiziertem Nachwuchs, sollten die Grenzen für die Hochqualifizierten frühzeitig geöffnet werden." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    International migration in eastern and western Germany: convergence or divergence of spital trends after unification? (2004)

    Kemper, Franz-Josef;

    Zitatform

    Kemper, Franz-Josef (2004): International migration in eastern and western Germany. Convergence or divergence of spital trends after unification? In: Regional Studies. Journal of the Regional Studies Association, Jg. 38, H. 6, S. 659-678.

    Abstract

    "Vor der Wiedervereinigung unterschieden sich die Systeme der Binnenwanderung in Ost-und Westdeutschland von einander. Während der Osten durch Binnenwanderung charakterisiert war, hatten sich im Westen sowohl intra- als auch interegionale Dezentralisierung als wichtige Wanderungstendenz herausgestellt. Zur Zeit der Wende wurden diese Tendenzen durch vorherrschende Strömungen von Ost nach West unterbrochen. Der Aufsatz untersucht, ob die Muster räumlicher Wanderung in den neunziger Jahren in beiden Teilen Deutschland konvergente Entwicklungen aufwiesen, und ob sich in den alten Ländern frühere Muster der Dezentralisierung wieder durchsetzen.Wichtige Zusammenhänge für Binnenwanderung werden durch Entwicklungen auf örtlichen Arbeits-und Wohnungsmärkten dargestellt, die hier für das östliche und das westliche Deutschland umrissen werden. Es wird gezeigt, dass Beispiele der Konvergenz für Ost-West- und West-Ost-Wanderung und für Suburbanisierung angeführt werden können. Dem folgt eine erneute Divergenz zu Ende des Jahrzehnts. Die Stellung der ländlichen Regionen in den Wanderungsmustern ist jedoch weiterhin ganz anders. Während das räumliche Gefälle von Ungleichheiten in den neuen Ländern dem von Ballungsgebieten zu ländlichen Gebieten in Ostdeutschland einem geringem wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Status an der ländlichen Peripherie entspricht, erfreuen sich in Westdeutschland viele ländliche Gebiete einer durchaus günstigen Stellung." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Der fremde Osten: Formen der Verarbeitung von Fremdheit in der West-Ost-Migration nach 1990 am Beispiel von Verwaltungsangestellten (2003)

    Dreke, Claudia;

    Zitatform

    Dreke, Claudia (2003): Der fremde Osten: Formen der Verarbeitung von Fremdheit in der West-Ost-Migration nach 1990 am Beispiel von Verwaltungsangestellten. Berlin: Logos-Verl., 144 S.

    Abstract

    Im Zuge der deutschen Wiedervereinigung und der Übertragung westlicher Verwaltungsstrukturen auf die neuen Bundesländer wurden westdeutsche Leihbeamte und Angestellte bis 1994 zur Verwaltungshilfe eingesetzt, von denen einige bis heute dort geblieben sind. Der dadurch ausgelöste Wandel der Verwaltungskultur wird beispielhaft an der Kommunalverwaltung Frankfurt/Oder untersucht. Es wird gefragt, welche Unterscheidungen West-Ost-Migranten konstruieren, welche Vergleichshorizonte sie dabei benutzen und welche begrifflichen Muster der Selbstdarstellung und Rollenzuschreibungen dabei entstehen. So werden Formen des Erlebens herausgearbeitet, die sich auf die Erfahrungen westdeutscher Verwalter im 'fremden Osten' beziehen. Die empirische Grundlage bilden zehn Leitfadeninterviews mit westdeutschen Verwaltungsbeamten und - angestellten, die seit 1990/91 in ostdeutschen Verwaltungen arbeiten bzw. arbeiteten. Gefragt wird nach Kenntnissen von der DDR, berufliche und familiäre Situation vor der Migration, neue Freunde im Osten, Fremdheitserlebnisse u.ä. Die Fremd- und Selbstbilder der West-Ost-Migranten und die Deutungsmuster 'zwischen Bedrohung und Faszination' werden herausgearbeitet. Dabei zeigt sich, dass das Erleben von Fremdheit auch immer wieder relativiert wird und Ressentiments sich vor allem auf die Region Berlin/Brandenburg konzentrieren. (IAB)

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  • Literaturhinweis

    Abgehauen: Innerdeutsche Wanderungen in den fünfziger und neunziger Jahren und deren Motive (2003)

    Roesler, Jörg;

    Zitatform

    Roesler, Jörg (2003): Abgehauen: Innerdeutsche Wanderungen in den fünfziger und neunziger Jahren und deren Motive. In: Deutschland-Archiv, Jg. 36, H. 4, S. 562-574.

    Abstract

    Der Autor behandelt die innerdeutschen Wanderungsvorgänge - sowohl die vom Osten zum Westen als auch umgekehrt - vergleichend für die fünfziger und neunziger Jahre. Betrachtet werden Umfang und Dynamik der Wanderung und die Altersstruktur der Aus- bzw. Einreisenden. Aus der sozialen Perspektive konzentriert sich die Darstellung auf die größte Gruppe der Migranten, die Arbeiter. (IAB2)

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  • Literaturhinweis

    Dörfer in Ostdeutschland: polare Entwicklung ländlicher Räume (2000)

    Becker, Heinrich;

    Zitatform

    Becker, Heinrich (2000): Dörfer in Ostdeutschland. Polare Entwicklung ländlicher Räume. In: Land-Berichte. Halbjahresschrift für ländliche Regionen H. 5, S. 37-47.

    Abstract

    Der Autor geht der Frage nach, ob insbesondere die für die ländlichen Räume charakteristischen Siedlungseinheiten, die Dörfer, zu den Verlierern oder zu den Gewinnern des ostdeutschen Transformationsprozess gehören und welche Chancen oder Hemmnisse sich für eine künftige Entwicklung ergeben. (IAB2)

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  • Literaturhinweis

    Mobilität und Migration in Deutschland: Beiträge zur Tagung des Arbeitskreises "Bevölkerungsgeographie" des Verbandes der Geographen an Deutschen Hochschulen am 15. und 16. September 1994 in Erfurt (1995)

    Gans, Paul; Kemper, Franz-Joseph;

    Zitatform

    Gans, Paul & Franz-Joseph Kemper (Hrsg.) (1995): Mobilität und Migration in Deutschland. Beiträge zur Tagung des Arbeitskreises "Bevölkerungsgeographie" des Verbandes der Geographen an Deutschen Hochschulen am 15. und 16. September 1994 in Erfurt. (Erfurter Geographische Studien 03), Erfurt, 239 S.

    Abstract

    Der Band dokumentiert die Referate anläßlich einer Veranstaltung des Arbeitskreises Bevölkerungsgeographie im Verband der Geographen an Deutschen Hochschulen in Verbindung mit der Kommission für die Erforschung des sozialen und politischen Wandels in den neuen Bundesländern am 15. und 16.9.1994 in Erfurt zu Fragen der Migration und Mobilität in Deutschland. Der erste Teil der Beiträge beschäftigt sich mit den Wanderungen zwischen Ost- und Westdeutschland und den Unterschieden der Wohnmobilität in den neuen und alten Bundesländern. Ein weiterer Teil befaßt sich mit der Migrationssituation in den neuen Bundesländern. Probleme des Arbeitsmarktes und der Arbeitslosigkeit in den neuen Bundesländern kennzeichnen den Inhalt der folgenden Aufsätze. Der ländliche Raum in den neuen Bundesländern bildet einen weiteren Schwerpunkt. Der letzte Teil des Bandes wendet sich dann den Außenwanderungen zu. (IAB2)

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