Transformationsprozess in Ostdeutschland – Wirtschaft, Arbeitsmarkt und Gesellschaft
Seit der Wiedervereinigung ist die Angleichung der Lebensverhältnisse in Ost- und Westdeutschland Leitlinie deutscher Politik. Dennoch unterscheiden sich auch viele Jahre nach dem Fall der Mauer Wirtschaft und Arbeitsmärkte in Ost und West noch immer deutlich, mit weitreichenden Konsequenzen für den gesellschaftlichen Wandel und die Lebenslagen ostdeutscher Bürgerinnen und Bürger.
Dieses Dossier präsentiert wissenschaftliche Analysen und Positionen politischer Akteure zum Strukturwandel in den Bereichen Wirtschaft, Arbeitsmarkt, Bevölkerung, Gesellschaft und Bildung.
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- Forschung und Ergebnisse aus dem IAB
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- Personengruppen
- geografischer Bezug
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Literaturhinweis
Bericht der Bundesregierung zur Stärkung der Wissenschafts- und Forschungslandschaft in den neuen Ländern und im geeinten Deutschland (1993)
Zitatform
(1993): Bericht der Bundesregierung zur Stärkung der Wissenschafts- und Forschungslandschaft in den neuen Ländern und im geeinten Deutschland. (Verhandlungen des Deutschen Bundestages. Drucksachen 12/4629 (24.03.1993)), 26 S.
Abstract
Der Bericht stellt den Übergangsprozeß und die Neuordnung der Hochschul- und Forschungslandschaft nach der Vereinigung Deutschlands dar. "Grundlage ist der Beschluß des Deutschen Bundestages, die Bundesregierung möge einen Bericht vorlegen, in dem die Empfehlung des Wissenschaftsrates zu Hochschulen, Wissenschaft und Forschung in den neuen Ländern zusammengefaßt, das Verfahren und die zugrundeliegenden Annahmen und Wertungen des Wissenschaftsrates und seiner Arbeitsgruppen, der bisherige Stand der Umsetzung und die damit verbundenen Entscheidungen von Bund und Ländern sowie die durch Bund und Länder geplanten weiteren Maßnahmen zur Umsetzung dieser Empfehlungen unter Einschluß des Mittel- und Zeitbedarfs dargestellt werden." Der Bericht ist in zwei Teile gegliedert. Teil A beschreibt die Neustrukturierung des Hochschulwesens und Teil B die Neustrukturierung der außeruniversitären Forschung in den neuen Ländern. (IAB2)
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Literaturhinweis
Hochschulzugang in Mecklenburg-Vorpommern (1992)
Adler, Henri; Lischka, Irene;Zitatform
Adler, Henri & Irene Lischka (1992): Hochschulzugang in Mecklenburg-Vorpommern. (Projektgruppe Hochschulforschung. Projektberichte 01/1992), Berlin, 48 S., Anhang.
Abstract
Ziel der Arbeit ist es, ausgehend von bestimmten beschriebenen Annahmen, "das Bildungspotential aus den einzelnen vier Regionen Mecklenburg-Vorpommerns zu kennzeichnen. Dabei wird das Aufkommen aus diesen Landesteilen ausgewiesen. Damit kann noch nicht die Anzahl der davon innerhalb Mecklenburg-Vorpommerns verbleibenden bzw. der aus anderen Bundesländern hinzukommenden Studienanfänger abgeschätzt werden. Für relativ zuverlässige diesbezügliche Vorausberechungen wäre das bisherige und das künftig zu erwartende Wanderungsverhalten der Studienanfänger an die Hochschulen unter Berücksichtigung deren inhaltlicher Umstrukturierung in Ansatz zu bringen. Das ist gegenwärtig noch nicht möglich.
Jüngste bildungssoziologische Untersuchungen geben allerdings Anhaltspunkte zu den Bildungs- und Wanderungsabsichten der Abiturientenjahrgänge 1992 und 1994 (vgl. Lischka: Potentielle Studienberechtigte ... ). Auf dieser Basis erfolgt im vorliegenden Material eine erste Abschätzung der Studienanfänger an den Hochschulen des Landes Mecklenburg-Vorpommern. Bisher werden in der Vorausschätzung noch keine Teilungen nach allgemeiner Hochschulreife und Fachhochschulreife vorgenommen." (IAB2) -
Literaturhinweis
Zur Hochschulerneuerung in den neuen Bundesländern: Situationsbericht (1992)
Buck-Bechler, Gertraude; Jahn, Heidrun;Zitatform
(1992): Zur Hochschulerneuerung in den neuen Bundesländern. Situationsbericht. Berlin, 66 S.
Abstract
"Die Schrift versteht sich als Zeitdokumentation zum Stand der Hochschulerneuerung im Spätherbst 1991, dargestellt an ausgewählten Beispielen. Diese Dokumentation wurde möglich durch eine am 21. November 1991 an der Humboldt-Universität zu Berlin durchgeführte wissenschaftliche Tagung unter dem Thema Hochschulen in den neuen Bundesländern auf dem Wege zur Attraktivität." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Bildung und Beruf im Umbruch: Zur Diskussion der Übergänge in die Hochschule und Beschäftigung im geeinten Deutschland (1992)
Kaiser, Manfred; Buttgereit, Michael; Schüller, Joachim; Schomburg, Harald; Görlitz, Herbert; Schmidt, Catherina; Epskamp, Heinrich; Schindler, Götz; Gerhard, Rolf; Schaefer, Reinhard; Wingens, Matthias; Schacher, Martin; Wahse, Jürgen; Sandberger, Johann-Ulrich; Teichler, Ulrich; Rochlitz, Manfred; Kaiser, Manfred; Müller, Gisela; Gabriel, Birgit; Müller, Elke; Weymann, Ansgar; Meulemann, Heiner ; Starke, Uta; Lischka, Irene; Winkler, Helmut; Lewin, Karl; Enders, Jürgen; Kellermann, Paul; Tessaring, Manfred; Kasek, Leonhard;Zitatform
Kaiser, Manfred, Michael Buttgereit, Joachim Schüller, Harald Schomburg, Catherina Schmidt, Heinrich Epskamp, Götz Schindler, Rolf Gerhard, Reinhard Schaefer, Matthias Wingens, Martin Schacher, Jürgen Wahse, Johann-Ulrich Sandberger, Ulrich Teichler, Manfred Rochlitz, Manfred Kaiser, Gisela Müller, Birgit Gabriel, Elke Müller, Ansgar Weymann, Heiner Meulemann, Uta Starke, Irene Lischka, Helmut Winkler, Karl Lewin, Jürgen Enders, Paul Kellermann, Manfred Tessaring & Leonhard Kasek (1992): Bildung und Beruf im Umbruch: Zur Diskussion der Übergänge in die Hochschule und Beschäftigung im geeinten Deutschland. (Beiträge zur Arbeitsmarkt- und Berufsforschung 153.3), Nürnberg, 304 S.
Abstract
Der Band bildet den dritten Teil einer Ergebnisdokumentation von vier Seminaren, die vom IAB von Dezember 1990 bis Februar 1991 veranstaltet wurden. Thema der Veranstaltungen war der Zustand des Bildungswesens und des Beschäftigungssystems im Alt-Bundesgebiet und den neuen Bundesländern unmittelbar nach der staatlichen Einigung. (IAB)
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Literaturhinweis
Bildung und Beruf im Umbruch: Zur Diskussion der Übergänge in die berufliche Bildung, in Hochschule und Beschäftigung im geeinten Deutschland (1992)
Kaiser, Manfred;Zitatform
(1992): Bildung und Beruf im Umbruch: Zur Diskussion der Übergänge in die berufliche Bildung, in Hochschule und Beschäftigung im geeinten Deutschland. (Beiträge zur Arbeitsmarkt- und Berufsforschung 153.1), Nürnberg, 107 S.
Abstract
Der Bericht resultiert aus je zwei Forschungsseminaren zu den Themen "Entwicklungsperspektiven der beruflichen Bildung im vereinten Deutschland" und "Entwicklungsperspektiven des Hochschulwesens im vereinten Deutschland", die zwischen Dezember 1990 und Februar 1991 in Nürnberg gemeinsam vom Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung der Bundesanstalt für Arbeit, dem damaligen Zentralinstitut für Jugendforschung Leipzig, der Universität Leipzig, dem ehemaligen Zentralen Forschungsinstitut für Arbeit in Dresden und der Gesellschaft für Ausbildungsforschung und Berufsentwicklung e.V., München durchgeführt wurden. Eingeladen waren namhafte Forscher aus Ost- und Westdeutschland auf den Gebieten der empirischen Arbeitsmarkt- und Qualifikationsforschung, der Berufsbildungsforschung, der Berufsverlaufs-, Verbleibs- und Hochschulabsolventenforschung sowie der Jugendforschung. Die Seminare waren so aufgebaut, daß zu beiden Bereichen (Berufsbildung und Hochschulbildung) im jeweils ersten Seminar alles zusammengetragen wurde, was an einschlägigen oder thematisch relevanten empirischen Ergebnissen von den Teilnehmern eingebracht werden konnte. Diese Beiträge wurden gesondert veröffentlicht in BeitrAB Nr.153.2. und 153.3. Im jeweils zweiten Seminar wurde dann versucht, aus all den Daten, ergänzt durch aktuelle Befunde und Primäreindrücke, ein genaueres Bild der in den neuen Bundesländern entstandenen Probleme der Berufsausbildung bzw. des Hochschulwesens zu zeichnen und erste Lösungsperspektiven zu diskutieren. Vor allem auf die Verhandlungen dieser zweiten Seminare stützt sich die Berichterstattung in diesem Band, die also in keiner Weise beanspruchen kann, ein vollständiges Bild der Problematik zu entwickeln, sondern die lediglich in zusammengefaßter Form wiedergibt, was von den Experten, die an den Treffen teilnahmen, herausgearbeitet wurde. Den Teilnehmern wurde vor Beginn der Veranstaltungen ein Seminarexpose mit einem Katalog von Forschungsfragen, das den Rahmen der Seminardiskussionen abstecken sollte, zugeschickt. Dieses Expose wird einleitend widergegeben. (IAB2)
Inhaltsverzeichnis:
Einleitung: Vorgeschichte und Fragestellungen der Seminarfolge (9-26);
Grundlegende Entwicklungstendenzen, politisch-rechtliche Ausgangssituation
Rahmenbedingungen (27-30);
Individualisierung und Marktwirtschaft (31-32);
Die ökonomischen Rahmenbedingungen (33-34);
Entwicklungsszenarien für den zukünftigen Qualifikationsbedarf in den neuen Bundesländern (35-37);
Annahmen zum künftigen Qualifikationsbedarf in den neuen Ländern (38-45);
Probleme und Entwicklungsperspektiven der beruflichen Bildung in den neuen Bundesländern
Verluste an Ausbildungskapazitäten - Ausgangslage (46-51);
Lösungen und Lösungsperspektiven (52-57);
Zur inhaltlichen Neuorientierung der beruflichen Bildung in den neuen Bundesländern - Die Situation der Ausbildung nach der Vereinigung (58-63);
Praktische Empfehlungen und Forschungsbedarf (64-65);
Probleme der Berufswahl und der Berufsorientierung - Problemlage (65-69);
Praktische Empfehlungen und Forschungsbedarf (70-73);
Zur Entwicklung des Weiterbildungsbedarfs - Arbeitsmarkt- und Weiterbildungsprobleme in den neuen Ländern (73-77);
Vorschläge für Maßnahmen und Forschungsbedarf (77-79);
Probleme und Entwicklungsperspektiven der Hochschulbildung in den neuen Bundesländern
Zur Situation der Hochschulen und der Hochschulabsolventen in den neuen Bundesländern - Das Hochschulwesen in der ehemaligen DDR bis zur Vereinigung (80-85);
Probleme des Hochschulwesens in den neuen Bundesländern nach der Vereinigung (85-92);
Perspektiven für die Weiterentwicklung der Hochschulen und der Situation der Hochschulabsolventen in den neuen Bundesländern (93-99);
Vorschläge zur Verbesserung der Lage der Studierenden und der Absolventen (100-107). -
Literaturhinweis
Hochschulzugang im Freistaat Sachsen (1991)
Adler, Henri; Lischka, Irene;Zitatform
Adler, Henri & Irene Lischka (1991): Hochschulzugang im Freistaat Sachsen. (Projektgruppe Hochschulforschung. Projektberichte 07/1991), Berlin, 48 S., Anhang.
Abstract
Ziel der Arbeit ist es, ausgehend von bestimmten Annahmen, das Bildungspotential aus den einzelnen Regionen des Bundeslandes Sachsen längerfristig zu prognostizieren und nach Landesteilen auszuweisen. (IAB)
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Literaturhinweis
Hochschulzugang im Raum Berlin/Brandenburg (1991)
Adler, Henri; Lischka, Irene;Zitatform
Adler, Henri & Irene Lischka (1991): Hochschulzugang im Raum Berlin/Brandenburg. Berlin, 53 S., Anhang.
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Literaturhinweis
Personal an Hochschulen in den neuen Bundesländern: Ausgangspunkte und Perspektiven (1991)
Burkhardt, Anke; Scherer, Doris;Zitatform
Burkhardt, Anke & Doris Scherer (1991): Personal an Hochschulen in den neuen Bundesländern. Ausgangspunkte und Perspektiven. In: Beiträge zur Hochschulforschung H. 3, S. 185-225.
Abstract
"Im Mittelpunkt des Beitrages steht die leistungsbezogene Analyse des Personalbestandes an den Hochschulen der neuen Bundesländer im Kontext von bisheriger Entwicklung und Zukunftserwartung. Das besondere Augenmerk der Autorinnen gilt der Problematik des bildungsökonomischen Vergleichs BRD-DDR in methodisch-statistischer und inhaltlich-struktureller Hinsicht. Auf eine Objektivierung der hochschulpolitischen Diskussion zielend, wird das Datenmaterial durch eine Vielzahl deskriptiver Informationen ergänzt. Die die Spezifik des Hochschulwesens im Ostteil Deutschlands beleuchten." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Die Berliner Thesen zur Weiterentwicklung des Hochschulwesens im vereinigten Deutschland (1991)
Edler, Günther;Zitatform
Edler, Günther (1991): Die Berliner Thesen zur Weiterentwicklung des Hochschulwesens im vereinigten Deutschland. In: Das Hochschulwesen, Jg. 39, H. 2, S. 54-56.
Abstract
Für den Aufbau und die Weiterentwicklung von Fachhochschulen innerhalb des Bildungssystems der alten und neuen Bundesländer stellte das geschäftsführende Präsidium des Hochschullehrerbundes neun Thesen zur Diskussion, deren Wortlaut in dem Beitrag angeführt und kommentiert werden und die folgende Thematik haben: 1. Hochschulzugang, 2. Die neue Hochschule, 3. Hochschulgrade, 4. Durchlässigkeit, 5. Personalstruktur, 6. Wissenschaftlicher Nachwuchs, 7. Forschung als Dienstaufgabe, 8. Besoldung der Professoren, 9. Eingruppierung der Absolventen.
Der Autor legt seine Gedanken über den Inhalt der zu schaffenden Hochschulgesetze in den neuen Bundesländern dar. Darüber hinaus sollten die neuen Länder dafür sorgen, dass
- der Hochschulzugang ausschließlich nach Maßgabe der schulischen Leistungen nach 12 Jahren Schulunterricht möglich ist,
- die Fachhochschulen an der Ausbildung des wissenschaftlichen Nachwuchses für ihren Hochschultyp beteiligt werden,
- die Professoren an Fachhochschulen anwendungsbezogene Forschung im Rahmen ihrer dienstlichen Verpflichtung wahrnehmen, jedoch die Lehre vor der Forschung dominiert,
- die Besoldung der Professoren sowie der Absolventen im öffentlichen Dienst unabhängig von der Hochschulart grundsätzlich gleichhoch ist. (IAB) -
Literaturhinweis
Perspektiven der Hochschulentwicklung in den neuen Bundesländern (1991)
Erichsen, Hans-Uwe;Zitatform
Erichsen, Hans-Uwe (1991): Perspektiven der Hochschulentwicklung in den neuen Bundesländern. In: Das Hochschulwesen, Jg. 39, H. 2, S. 49-53.
Abstract
Mit dem Beitrag nimmt der Verfasser, Präsident der Hochschulrektorenkonferenz, zu grundsätzlichen Fragen der Herausbildung eines gemeinsamen deutschen Hochschulwesens Stellung. Geschildert wird die Ausgangslage der Wissenschaftslandschaft in der früheren DDR (insgesamt 54 Hochschulen mit unterschiedlicher Fächerbreite und unausgewogener regionaler Verteilung, Nichtexistenz von Fachhochschulen, erhebliche Verlagerung der Forschung in die Einrichtungen der Akademie der Wissenschaften mit insgesamt 24.000 Beschäftigten, Verschulung des Studiums, schlechter baulicher Zustand der Hochschulgebäude und Studentenwohnheime, Quote der Studierenden eines Alterslehrgangs: 13%, überdimensionierte Personalausstattung der Hochschulen, Verwerfungen der Personalstruktur, Anteil der Dauerstellungen im Mittelbau 80 %).
Soweit es um die Erneuerung der Hochschulen in Ostdeutschland geht, müsse Ausgangspunkt aller Überlegungen das Bekenntnis zur Wahrung der Hochschulautonomie sein, die jedoch nur zu rechtfertigen ist, wenn sie als Verpflichtung gegenüber der Gesellschaft empfunden wird. Der Autor geht weiter ein auf die Ziele der Hochschularbeit (internationale Konkurrenzfähigkeit von Forschung, Lehre und vermittelter Bildung) und auf Maßnahmen zur Erreichung dieser Ziele. Letztere sind vor allem die Einrichtung von Kommissionen auf Senatsebene an den Hochschulen, die Struktur- und Entwicklungskonzepte für die Hochschulen erarbeiten; Einsetzung von Berufungskommissionen auf Senatsebene, die an der personellen Erneuerung mitwirken; Schaffung von Assistentenstellen auf Zeit; befristete Gastprofessuren; Lösung der Frage der Aufnahmekapazität der Hochschulen anhand der von der Wissenschaftlichen Rektorenkonferenz 1988 und 1990 aufgestellten Curricularnormwerte; Verlagerung der Forschung von den Institutionen der Akademie der Wissenschaften in die Hochschulen; Errichtung von Fachhochschulen durch Neugründung oder Umwidmung, aber Habilitations- und Promotionsmonopol der Universitäten. (IAB) -
Literaturhinweis
Der ungeliebte Hintergrund: Reform und Integration der höheren Bildung in den neuen Bundesländern im Spannungsfeld von Bildungsökonomie und -politik (1991)
Hensel, Reinhard; Reuschel, Hans-Dieter;Zitatform
Hensel, Reinhard & Hans-Dieter Reuschel (1991): Der ungeliebte Hintergrund. Reform und Integration der höheren Bildung in den neuen Bundesländern im Spannungsfeld von Bildungsökonomie und -politik. In: Das Hochschulwesen, Jg. 39, H. 5, S. 201-207.
Abstract
Der Beitrag stellt "einige ausgewählte Probleme der Hochschulentwicklung in den neuen Bundesländern unter betont bildungsökonomisch-bildungsplanerischen Aspekten" dar. Eingegangen wird auf die regionale Struktur der akademischen Bildung, auf Hochschulzugang und akademische Bildung, auf Umfang und Struktur der akademischen Bildung, auf akademische Bildung und Qualifikationsstruktur. "Die künftige Hochschulbildung in den neuen Bundesländern wird mit dem Übergang zur sozialen Marktwirtschaft davon ausgehen, daß die bisher bestehenden direkten Verflechtungen zwischen Bildungs- und Beschäftigungspolitik sowie Bildungs- und Beschäftigungssystem zu entkoppeln sind. Unter den Bedingungen des Rechts auf freie Wahl des Berufes und eines freien Marktes für Arbeitskräfte bleibt für die Bildungspolitik trotzdem die Notwendigkeit bestehen, einen hinreichend exakten Überblick über Zustand und Entwicklungstendenzen der Qualifikation der Arbeitskraft und des entsprechenden Bedarfs zu besitzen." (IAB2)
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Literaturhinweis
Empfehlungen zur künftigen Struktur der Hochschullandschaft in den neuen Ländern und im Ostteil von Berlin. Teil 1 (1992; 1992; 1992; 1992; 1994)
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