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Dossier

Transformationsprozess in Ostdeutschland – Wirtschaft, Arbeitsmarkt und Gesellschaft

Seit der Wiedervereinigung ist die Angleichung der Lebensverhältnisse in Ost- und Westdeutschland Leitlinie deutscher Politik. Dennoch unterscheiden sich auch viele Jahre nach dem Fall der Mauer Wirtschaft und Arbeitsmärkte in Ost und West noch immer deutlich, mit weitreichenden Konsequenzen für den gesellschaftlichen Wandel und die Lebenslagen ostdeutscher Bürgerinnen und Bürger.
Dieses Dossier präsentiert wissenschaftliche Analysen und Positionen politischer Akteure zum Strukturwandel in den Bereichen Wirtschaft, Arbeitsmarkt, Bevölkerung, Gesellschaft und Bildung.
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im Aspekt "Fachkräfte, Ausbildungsabsolventen"
  • Literaturhinweis

    Außerbetriebliche Berufsausbildung in den neuen Bundesländern: Gute Noten trotz schwieriger Arbeitsmarktlage: erste Ergebnisse zu Ausbildungsverlauf und beruflicher Integration der Absolventen/innen (1995)

    Schober, Karen; Rauch, Angela ;

    Zitatform

    Schober, Karen & Angela Rauch (1995): Außerbetriebliche Berufsausbildung in den neuen Bundesländern: Gute Noten trotz schwieriger Arbeitsmarktlage. Erste Ergebnisse zu Ausbildungsverlauf und beruflicher Integration der Absolventen/innen. (IAB-Kurzbericht 08/1995), Nürnberg, 8 S.

    Abstract

    "Seit vier Jahren wird mit außerbetrieblicher Berufsausbildung in den neuen Ländern dem Mangel an betrieblichen Ausbildungsplätzen begegnet und so den Jugendlichen eine Ausbildungsperspektive eröffnet. Die hohe Ausbildungsleistung dokumentieren folgende Zahlen: Insgesamt haben im Laufe der vier Jahre gut 100.000 Jugendliche eine außerbetriebliche Ausbildung begonnen, 26.000 mittlerweile erfolgreich abgeschlossen." Absolventenbefragungen zeigen, daß sich der Übergang ins Erwerbsleben sowohl 1993 als auch 1994 schwierig gestaltete: Weniger als die Hälfte war im Spätsommer 1994 erwerbstätig. Deutliche Unterschiede in den Einmündungschancen junger Frauen und Männer zeigen sich insbesondere bei der Arbeitslosigkeit, die bei weiblichen Absolventen 2-3 mal so hoch ist wie bei jungen Männern. (IAB2)

    Beteiligte aus dem IAB

    Rauch, Angela ;
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  • Literaturhinweis

    Berufsausbildung: Keine Entwarnung an der zweiten Schwelle: Nichtübernahme und Arbeitslosigkeit junger Fachkräfte bereiten weiterhin Sorge (1995)

    Schober, Karen;

    Zitatform

    Schober, Karen (1995): Berufsausbildung: Keine Entwarnung an der zweiten Schwelle. Nichtübernahme und Arbeitslosigkeit junger Fachkräfte bereiten weiterhin Sorge. (IAB-Kurzbericht 05/1995), Nürnberg, 6 S.

    Abstract

    "Die Arbeitslosigkeit junger Fachkräfte ist auch 1994 im gesamten Bundesgebiet weiter angestiegen. Im Westen meldeten sich rund 80.000 oder 19 Prozent aller Absolventen nach der Lehre bei den Arbeitsämtern arbeitslos. Von betrieblicher Seite waren 13 Prozent nicht übernommen worden. In Ostdeutschland waren mit rund 30.000 sogar 30 Prozent der Absolventen arbeitslos gemeldet. Berufsanfänger/innen weisen im Durchschnitt eine etwas kürzere Arbeitslosigkeitsdauer auf als Fachkräfte aller Altersgruppen. Das gilt gleichermaßen für die Lehre und Studium. In den neuen Ländern gestaltet sich der Übergang ins Erwerbsleben vor allem für junge Fachkräfte aus außerbetrieblicher Ausbildung schwierig. Drei bis neun Monate nach der Lehre sind erst 37 Prozent erwerbstätig und 40 Prozent noch oder wieder arbeitslos. Im ersten Quartal 1995 ging die Arbeitslosigkeit junger Fachkräfte im Westen leicht zurück, liegt aber immer noch über dem Niveau von 1993. In den neuen Ländern zeichnet sich ein weiterer, wenn auch abgeschwächter Zugang in die Arbeitslosigkeit ab." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Zur Krise des Dualen Systems: Ausbildungs- und Beschäftigungssituation in zwei Thüringer Regionen (1995)

    Seifert, Matthias;

    Zitatform

    Seifert, Matthias (1995): Zur Krise des Dualen Systems: Ausbildungs- und Beschäftigungssituation in zwei Thüringer Regionen. (START-Forschungsbericht 04), Erfurt, 63 S.

    Abstract

    Die Studie untersucht für zwei Thüringer Regionen (Arbeitsamtsbezirke Jena und Nordhausen) die für Jugendliche aus den Diskrepanzen zwischen Ausbildungsplatznachfrage und Ausbildungsplatzangebot resultierenden Probleme an der ersten Schwelle und die Übernahmesituation an der zweiten Schwelle. Analysiert werden die Struktur des Ausbildungsplatzangebots (Berufswünsche, schulische Qualifikationsstruktur, regionales betriebliches und außerbetriebliches Ausbildungsplatzangebot, außerbetriebliche Ausbildung u.a.), Berufseinmündung und Arbeitslosigkeit, regionale Entwicklungstrends und geschlechtsspezifische Faktoren. Abschließend werden "potentielle Handlungskorridore für die politische Gestaltung einer institutionellen Reform des dualen Systems skizziert. (IAB)

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  • Literaturhinweis

    Ein Jahr danach: Vergleich von außerbetrieblich ausgebildeten jungen Fachkräften in den neuen Ländern (1994)

    Rauch, Angela ;

    Zitatform

    Rauch, Angela (1994): Ein Jahr danach: Vergleich von außerbetrieblich ausgebildeten jungen Fachkräften in den neuen Ländern. In: Jena Überbetriebliche Ausbildungsgesellschaft (Hrsg.) (1994): Jugend und ihre Chancen in den Übergangsphasen Schule-Beruf-Arbeitsmarkt im regionalen Kontext : Ergebnisse und Beiträge der Fachtagung, November 1994, S. 1-7.

    Abstract

    Die Autorin berichtet über ein Forschungsprojekt, in dem der unmittelbare Verbleib der Teilnehmer(innen) nach einer außerbetrieblichen Ausbildungsmaßnahme und deren längerfristige berufliche Integration in den neuen Bundesländern untersucht wird. "Eine zentrale Annahme ist, dass neben der jeweiligen Arbeitsmarktlage und den individuellen und sozialen Merkmalen der Teilnehmer und Teilnehmerinnen auch Art und Inhalt der Maßnahme - wie Berufsfelder, Gestaltung, Organisationsform und Durchführungsaspekte - den Maßnahmeerfolg und den Verlauf der beruflichen Integration der Teilnehmerinnen und Teilnehmer entscheidend beeinflussen." (IAB2)

    Beteiligte aus dem IAB

    Rauch, Angela ;
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  • Literaturhinweis

    Die Ausbildung absolviert, den Umbruch auch?: zum Verbleib junger Fachkräfte aus den neuen Bundesländern (1994)

    Ulrich, Joachim Gerd; Westhoff, Gisela;

    Zitatform

    Ulrich, Joachim Gerd & Gisela Westhoff (1994): Die Ausbildung absolviert, den Umbruch auch? Zum Verbleib junger Fachkräfte aus den neuen Bundesländern. In: Berufsbildung in Wissenschaft und Praxis, Jg. 23, H. 4, S. 16-21.

    Abstract

    "Der Ausbildungsjahrgang 1989/90 mündete als letzter unter DDR-Bedingungen in die duale Berufsausbildung ein. Nur kurze Zeit später kam es zur 'Wende'. Der nachfolgende Transformationsprozeß im Wirtschafts- und Bildungssektor verlangte den Jugendlichen dieses Jahrgangs hohe Anpassungsleistungen ab. Viele waren von Betriebsstillegungen betroffen und mußten ihre Ausbildung oft in außerbetrieblichen Einrichtungen fortsetzen. In welcher Situation sie sich heute befinden, wie sie rückblickend ihre Ausbildung bewerten und wie sie ihre weitere Zukunft einschätzen, beschrieben 445 Absolventinnen und Absolventen des Ausbildungsjahrganges 1989/90 im Rahmen einer Studie des Bundesinstituts für Berufsbildung." (Autorenreferat, BIBB-Doku)

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