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Dossier

Transformationsprozess in Ostdeutschland – Wirtschaft, Arbeitsmarkt und Gesellschaft

Seit der Wiedervereinigung ist die Angleichung der Lebensverhältnisse in Ost- und Westdeutschland Leitlinie deutscher Politik. Dennoch unterscheiden sich auch viele Jahre nach dem Fall der Mauer Wirtschaft und Arbeitsmärkte in Ost und West noch immer deutlich, mit weitreichenden Konsequenzen für den gesellschaftlichen Wandel und die Lebenslagen ostdeutscher Bürgerinnen und Bürger.
Dieses Dossier präsentiert wissenschaftliche Analysen und Positionen politischer Akteure zum Strukturwandel in den Bereichen Wirtschaft, Arbeitsmarkt, Bevölkerung, Gesellschaft und Bildung.
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im Aspekt "ältere Arbeitnehmer"
  • Literaturhinweis

    Zwischen Arbeitsmarktrisiko und Frührente: Die Situation älterer Arbeitnehmer und Frührentner in Ostdeutschland seit der deutschen Vereinigung (1996)

    Ernst, Jochen;

    Zitatform

    Ernst, Jochen (1996): Zwischen Arbeitsmarktrisiko und Frührente: Die Situation älterer Arbeitnehmer und Frührentner in Ostdeutschland seit der deutschen Vereinigung. In: Sozialer Fortschritt, Jg. 45, H. 10, S. 234-242.

    Abstract

    "Zunächst werden kurz die verwendeten Datenbasen skizziert. Anschließend wird die Entwicklung der Erwerbsbeteiligung älterer Arbeitnehmer in den neuen Ländern - mit Blick auf die alten Länder - dargestellt und erörtert. Hernach wird die Frage geklärt, ob sich unter der Oberfläche des allgemeinen Frühverrentungstrends die Erwerbschancen älterer Personen strukturalisieren, also ob individuelle Merkmale oder strukturelle Faktoren (z.B. Bedingungen in den einzelnen Unternehmen oder Branchen) von Bedeutung für die Beschäftigungschancen und -risiken Älterer sind. Im nächsten Abschnitt geht es um die sozialen Folgen der Frühverrentung in Ostdeutschland für die Betroffenen, wobei auf Längsschnittdaten zurückgegriffen wird. Abschließend werden die Ergebnisse zusammengefaßt und einige sozialpolitische Konsequenzen markiert." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Sozialreport 50+ 1996: Daten und Fakten zur sozialen Lage von Bürgern ab dem 50. Lebensjahr in den neuen Bundesländern (1996)

    Winkler, Gunnar; Haupt, Hanna;

    Zitatform

    Winkler, Gunnar & Hanna Haupt (1996): Sozialreport 50+ 1996. Daten und Fakten zur sozialen Lage von Bürgern ab dem 50. Lebensjahr in den neuen Bundesländern. Berlin: Verlag am Turm, 247 S.

    Abstract

    "Der Report will die Lebenslage und soziale Situation der Altersrentner und -rentnerinnen in den neuen Bundesländern darstellen und damit Aufschluß über die seit 1990 eingetretenen gravierenden Wandlungen und Differenzierungen in den Lebensverhältnissen der älteren Mitbürger geben. Dabei gehen die Autoren auch 1996 davon aus, daß die Darstellung der Lebenslagen älterer Bürger nicht auf objektive Daten des Einkommens, der Wohnungsgröße, des Besitzes an technischen Konsumgütern usw. zu begrenzen ist, sondern gleichermaßen die subjektiven Reflexionen einschließen muß, d.h. das was Bürger verschiedener Altersgruppen empfinden, welche Werte ihrem Handeln zugrunde liegen, wie zufrieden oder unzufrieden sie sind, wie sie soziale Veränderungen bewerten. Dem Sozialreport 50+ liegt eine repräsentative Untersuchung in den neuen Bundesländern zugrunde, die auf einer mündlichen Befragung (Interviews) beruht." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Chancen und Risiken im Lebenslauf: Beiträge zum gesellschaftlichen Wandel in Ostdeutschland (1995)

    Sydow, Hubert; Schlegel, Uta; Helmke, Andreas;

    Zitatform

    Sydow, Hubert, Uta Schlegel & Andreas Helmke (Hrsg.) (1995): Chancen und Risiken im Lebenslauf: Beiträge zum gesellschaftlichen Wandel in Ostdeutschland. (Transformationsprozesse), Berlin: Akademie Verlag, 282 S.

    Abstract

    Der Band faßt Ergebnisse der ersten Projektförderphase der Kommission für die Erforschung des sozialen und politischen Wandels in den neuen Bundesländern e.V. (KSPW) zusammen. Die Beiträge befassen sich in drei Kapiteln u.a.:
    1. mit den Lebenslagen, Lebensentwürfen und Wertorientierungen von Jugendlichen
    2. mit den Lebenslagen von Frauen, insbesondere mit der Bewältigung von Arbeitslosigkeit und der Anpassung an veränderte soziale Strukturen
    3. mit Vermittlungen zwischen gesellschaftlichen Veränderungen und individuellen Reaktionen, z.B. bei den sogenannten "jungen Alten" und im Hinblick auf psychosoziale Gesundheitsrisiken. (IAB2)

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  • Literaturhinweis

    Gibt es Gewinner und Verlierer der Einigung unter den Älteren im Osten?: Thesen zur aktuellen sozialen Lage der Älteren in den neuen Bundesländern (1993)

    Naegele, Gerhard;

    Zitatform

    Naegele, Gerhard (1993): Gibt es Gewinner und Verlierer der Einigung unter den Älteren im Osten? Thesen zur aktuellen sozialen Lage der Älteren in den neuen Bundesländern. In: Umbruch. Beiträge zur sozialen Transformation H. 7, S. 7-14.

    Abstract

    Die soziale Lage der Älteren stellt sich sehr differenziert dar. Neben zahlreichen Verbesserungen (insbesondere der ökonomischen Lage) muß auch zur Kenntnis genommen werden, "daß durch die Übertragung altbundesdeutscher Regelungen in gewichtigen Lebenslagenbereichen auch Verschlechterungen eingetreten sind." Infolge fehlender Mitwirkungsmöglichkeiten an der gesellschaftlichen Umstrukturierung und kaum vor Wahlfreiheiten gestellt, müssen vor allem ältere Arbeitnehmer erfahren, "daß sie nicht in der Erwartung leben können, noch entscheidend an möglichen positiven Veränderungen partizipieren zu können." (IAB2)

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  • Literaturhinweis

    Ältere Menschen in den neuen Ländern und Berlin-Ost (1993)

    Schoer, Karl; Eckardt, Heide; Grünheid, Evelyn;

    Zitatform

    Schoer, Karl, Heide Eckardt & Evelyn Grünheid (1993): Ältere Menschen in den neuen Ländern und Berlin-Ost. In: Zur wirtschaftlichen und sozialen Lage in den neuen Bundesländern H. 11, S. 19-33.

    Abstract

    "Jeder fünfte Bürger in den neuen Ländern und in Berlin-Ost ist 60 Jahre und älter. Insgesamt umfaßt dieser Personenkreis mehr als 3 Mill. Menschen. Der Anteil der Älteren an der Gesamtbevölkerung wird, wie in fast allen Industriestaaten, eher zunehmen. Viele ältere Menschen in den neuen Ländern und Berlin-Ost mußten seit der Wiedervereinigung vor Erreichen der regulären Altersgrenze aus dem Erwerbsleben ausscheiden. Zumeist ist dann Vorruhestandsgeld oder später Rente, eventuell ergänzt durch Wohngeld, die einzige Einkommensquelle. Einbezogen in die Untersuchung wurden Personen ab 60 Jahre. Wegen der besonderen Bedeutung der Vorruhestands- und Altersübergangsregelungen in den neuen Ländern und Berlin-Ost wird in einzelnen Abschnitten auch die Altersgruppe der 55- 60jährigen berücksichtigt. Der erste Abschnitt der Ausarbeitung stellt einige demographische Tatbestände dar. Danach wird die Entwicklung der Erwerbsbeteiligung älterer Menschen betrachtet. Die weiteren Abschnitte beschäftigen sich ausführlich mit der Einkommenssituation der älteren Generation, wobei insbesondere die Lage der Rentnerhaushalte untersucht wird." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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