Transformationsprozess in Ostdeutschland – Wirtschaft, Arbeitsmarkt und Gesellschaft
Seit der Wiedervereinigung ist die Angleichung der Lebensverhältnisse in Ost- und Westdeutschland Leitlinie deutscher Politik. Dennoch unterscheiden sich auch viele Jahre nach dem Fall der Mauer Wirtschaft und Arbeitsmärkte in Ost und West noch immer deutlich, mit weitreichenden Konsequenzen für den gesellschaftlichen Wandel und die Lebenslagen ostdeutscher Bürgerinnen und Bürger.
Dieses Dossier präsentiert wissenschaftliche Analysen und Positionen politischer Akteure zum Strukturwandel in den Bereichen Wirtschaft, Arbeitsmarkt, Bevölkerung, Gesellschaft und Bildung.
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Literaturhinweis
Zur Brückenfunktion der Allgemeinen Maßnahmen zur Arbeitsbeschaffung (ABM) in den neuen Bundesländern (1993)
Spitznagel, Eugen;Zitatform
Spitznagel, Eugen (1993): Zur Brückenfunktion der Allgemeinen Maßnahmen zur Arbeitsbeschaffung (ABM) in den neuen Bundesländern. (IAB-Werkstattbericht 21/1993), Nürnberg, 17 S.
Abstract
"Auf der Grundlage von Ergebnissen des Arbeitsmarkt-Monitors wird der Frage nachgegangen, in welchem Umfang ABM-Beschäftigte nach der Maßnahme eine nicht-geförderte Arbeit aufgenommen haben. Dann werden das Ausmaß und die Ursachen vorzeitiger Aufgabe einer ABM-Beschäftigung dargestellt. Schließlich wird mit Hilfe eines Vergleichs soziodemographischer Merkmale von ABM-Beschäftigten und anderen abhängig Beschäftigten versucht, Produktivitätsaussagen zu machen und der Bezug zur aktuellen Diskussion über zusätzliche Sonderbedingungen (im Hinblick auf Lohn und Arbeitszeit) am zweiten Arbeitsmarkt hergestellt." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Zum Einsatz von ABM-Kräften in Projekten sozialer Arbeit im Osten Berlins: Momentaufnahme (1993)
Wagner, Stephan;Zitatform
Wagner, Stephan (1993): Zum Einsatz von ABM-Kräften in Projekten sozialer Arbeit im Osten Berlins. Momentaufnahme. Berlin, 24 S.
Abstract
Der Bericht stützt sich auf eine 1992 in Ostberlin durchgeführte Befragung von Projekten sozialer Arbeit, die im Deutschen Paritätischen Wohlfahrtsverband organisiert sind. Erhoben wurden die Größe der Organisation, der Anteil der ABM-Kräfte an der Gesamtzahl der Beschäftigten, der Anteil der Projekte mit ABM-Kräften an der Gesamtzahl der Projekte des jeweiligen Trägers, das Tätigkeitsfeld der Projekte und die Wachstumsgeschwindigkeit der Organisationen mit ABM-Kräften, sowie der Ausbildungshintergrund und die berufliche Weiterbildung von ABM-Kräften in sozialen Projekten. Im Ergebnis zeigt sich, daß 50% der Ostberliner Projekte nur mit ABM-Kräften arbeiten und die ABM zu einem großen Teil im Bereich der Regelversorgung angesiedelt sind. (IAB)
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Literaturhinweis
Vergabe-ABM in den neuen Bundesländern: ein Beitrag zur Schaffung zusätzlicher, qualifikationsgerechter Dauerarbeitsplätze? (1993)
Zitatform
(1993): Vergabe-ABM in den neuen Bundesländern. Ein Beitrag zur Schaffung zusätzlicher, qualifikationsgerechter Dauerarbeitsplätze? (BBJ-Consult. Paper 01/1993), Berlin, 25 S.
Abstract
Die Broschüre dokumentiert die Ergebnisse einer Fachtagung über Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen, die an Wirtschaftsunternehmen vergeben werden. "Ein Ziel der Veranstaltung bestand darin, "Vergabe-ABM" mit seinen Vor- und Nachteilen, Wirkungsweisen und Schwierigkeiten bei der Umsetzung an praktischen Beispielen zu erörtern und Modelle zu entwickeln, die einen breiten Einsatz des Instruments erlauben." (IAB2)
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Literaturhinweis
Möglichkeiten der Förderung im Rahmen von ABM und FuU in Verbindung mit den Mitteln aus dem Europäischen Sozialfonds (ESF) in den neuen Ländern (1992)
Büchner, Helmut; Kästner, Gunter;Zitatform
Büchner, Helmut & Gunter Kästner (1992): Möglichkeiten der Förderung im Rahmen von ABM und FuU in Verbindung mit den Mitteln aus dem Europäischen Sozialfonds (ESF) in den neuen Ländern. In: Informationen für die Beratungs- und Vermittlungsdienste der Bundesanstalt für Arbeit H. 30, S. 1819-1826.
Abstract
Die Autoren erläutern Inhalte und Voraussetzungen der arbeitsmarktpolitischen Instrumente Fortbildung, Umschulung und Einarbeitung (FuU) sowie Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen (ABM) und stellten Spezifika des Einsatzes des Europäischen Sozialfonds (ESF) in den neuen Bundesländern und im Ostteil Berlins dar. Auf daraus resultierende Konsequenzen für Arbeitgeber, Arbeitnehmer und Bildungsträger wird hingewiesen. (IAB)
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Literaturhinweis
ABM zwischen Hoffnung und Wirklichkeit - ein Meinungsbild von Betroffenen aus der Lausitz: Ergebnisse einer schriftlichen Befragung von Arbeitnehmern aus Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen (ABM) (1992)
Eisenberg, Waldemar; Welskopf, Barbara; Miethe, Horst; Weichert, Brigitte;Zitatform
Eisenberg, Waldemar, Horst Miethe, Brigitte Weichert & Barbara Welskopf (1992): ABM zwischen Hoffnung und Wirklichkeit - ein Meinungsbild von Betroffenen aus der Lausitz. Ergebnisse einer schriftlichen Befragung von Arbeitnehmern aus Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen (ABM). (IAB-Werkstattbericht 22/1992), Nürnberg, 34 S.
Abstract
Anfang 1992 wurden 257 ostdeutsche Arbeitnehmer zu ihren Einstellungen und Motivationen zur Tätigkeit in Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen, zu organisatorischen und inhaltlichen Bedingungen ihrer Beschäftigung und zu ihrer Meinung und Aktivitäten hinsichtlich künftiger Arbeitsmarktchancen befragt. Die Ergebnisse zeigen, daß die ABM vor allem als Chance begriffen werden, berufstätig zu sein. Die Mehrzahl der Befragten übt dabei z.T. grundlegend andere Tätigkeiten als früher aus. Nur ein geringer Teil (rund 8%) vertritt die Auffassung, daß ihre ABM schlecht organisiert sei. Eigene Aktivitäten für die Zeit nach ABM fallen erstaunlich gering aus. Lediglich ein Viertel der Befragten - mit deutlicher regionaler Differenzierung - rechnet mit der Möglichkeit, nach Auslaufen der ABM arbeitslos zu werden. Über die Hälfte von ihnen hofft auf eine feste Anstellung beim Maßnahmeträger bzw. in einem anderen Unternehmen. Dennoch sehen 5 Prozent der Befragten ihrer beruflichen Zukunft sehr pessimistisch und 42 Prozent mit gemischten Gefühlen entgegen. (IAB2)
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Literaturhinweis
Wirkungen der arbeitsmarktpolitischen Instrumente auf die wirtschaftliche Entwicklung in Ostdeutschland: Gutachten. Endbericht (1992)
Hagen, Kornelia; Scheremet, Wolfgang; Boje, Jürgen; Meinhardt, Volker; Scherzinger, Angela;Zitatform
Hagen, Kornelia, Volker Meinhardt, Wolfgang Scheremet, Angela Scherzinger & Jürgen Boje (1992): Wirkungen der arbeitsmarktpolitischen Instrumente auf die wirtschaftliche Entwicklung in Ostdeutschland. Gutachten. Endbericht. Berlin, 177 S.
Abstract
Das Gutachten nimmt zunächst zur gesamtwirtschaftlichen Lage und den Aussichten auf dem Arbeitsmarkt in Ostdeutschland Stellung und behandelt dann Finanzierungs- und Nutzenaspekte der Arbeitsmarktpolitik. Anschließend werden die Ergebnisse von Fallstudien zu Beschäftigungs- und Qualifizierungsgesellschaften und Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen vorgelegt, die im Frühjahr 1992 in 19 Einrichtungen verschiedener Arbeitsamtsbezirke durchgeführt wurden. Das abschließende Kapitel untersucht Interdependezen von Arbeitsmarktpolitik und Wirtschaft. Hier wird z.B. gefragt, ob durch ABM und Beschäftigungsgesellschaften zur Mittelstandsförderung beigetragen werden kann oder ob sich eine Konkurrenz zur Privatwirtschaft entwickelt. Als Fazit wird festgehalten, "daß mit dem Einsatz der arbeitsmarktpolitischen Maßnahmen ein Ansteigen der Arbeitslosenquote auf bis zu 40vH verhindert werden konnte und somit zum Erhalt des vorhandenen Humankapitals beigetragen wurde. Allein durch Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen - häufig von Arbeits- und Beschäftigungsgesellschaften getragen - ist vielen Menschen eine Alternative zur Arbeitslosigkeit gegeben worden. Abwanderungen aus Regionen mit besonders hoher Arbeitslosigkeit wurde so entgegengewirkt. Die oft geübte Kritik, der Einsatz von AB-Maßnahmen - insbesondere in Beschäftigungsgesellschaften - würde private Anbieter verdrängen, konnte nicht erhärtet werden." Für die Zukunft wird vorgeschlagen, die klassische Arbeitsmarktpolitik zugunsten unkonventioneller, stärker Arbeitsplätze schaffender Maßnahmen zu erweitern und die aktive Arbeitsmarktpolitik in großem Umfang weiterzuführen. Zur Finanzierung sind alle Gruppen der Gesellschaft heranzuziehen. (IAB2)
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Literaturhinweis
Allgemeine Maßnahmen zur Arbeitsbeschaffung (ABM) in den neuen Bundesländern (1992)
Spitznagel, Eugen;Zitatform
Spitznagel, Eugen (1992): Allgemeine Maßnahmen zur Arbeitsbeschaffung (ABM) in den neuen Bundesländern. In: Mitteilungen aus der Arbeitsmarkt- und Berufsforschung, Jg. 25, H. 3, S. 277-288.
Abstract
"In diesem Beitrag werden Entwicklungen, Strukturen und Anlaufprobleme von Allgemeinen Maßnahmen zur Arbeitsbeschaffung (ABM) in den neuen Bundesländern aufgezeigt, ihre Entlastungswirkungen auf Beschäftigung und Arbeitslosigkeit abgeschätzt und die Maßnahmen nach ihren Einsatzfeldern analysiert. Dann werden mögliche Fehlentwicklungen durch Verdrängungseffekte und Wettbewerbsverzerrungen diskutiert und die längerfristigen Beschäftigungsperspektiven der Geförderten untersucht. Den Abschluß bildet die Analyse gesamtfiskalischer Budgetwirkungen von ABM.
Die wichtigsten Ergebnisse sind:
- In der Anlaufphase gab es vor allem bei den Trägern Probleme im Hinblick auf Motivation, Administration, Kooperation, Information und Finanzierung, die aber bald überwunden waren. - Der Arbeitsmarkt wurde schnell und in erheblicher Größenordnung entlastet - direkt wie indirekt (über zusätzliche Vorleistungs- und Verbrauchereffekte).
- Investive ABM (wirtschaftsnahe Infrastruktur, Umwelt, bauliche Instandsetzung/Planung) machen zusammen gut die Hälfte aller geförderten Maßnahmen aus.
- Es gibt keine Anhaltspunkte dafür, daß durch ABM bis jetzt in nennenswertem Umfang Beschäftigung im ersten Arbeitsmarkt verdrängt oder unterdrückt und der Wettbewerb verzerrt worden ist. Befragungen haben ergeben, daß die Betriebe in den neuen Bundesländern ABM nicht als unlautere Konkurrenz ansehen.
- Rund die Hälfte der Geförderten mündet nach der Maßnahme in den ersten Arbeitsmarkt ein. Über die Dauerhaftigkeit der Anschlußbeschäftigung und über den arbeitsplatzgenerierenden Effekt von ABM ist allerding keine Aussage möglich.
- Aus gesamtfiskalischer Perspektive finanzieren sich ABM durch vermiedene Kosten der Arbeitslosigkeit (Mindestausgaben und Mehreinnahmen) zu 60% bis 83% selbst (Haushalt der Bundesanstalt für Arbeit: 46 bis 66%)." (Autorenreferat) -
Literaturhinweis
Neue Bundesländer: Allgemeine Maßnahmen zur Arbeitsbeschaffung (ABM) sind in hohem Maße investiv (1992)
Spitznagel, Eugen;Zitatform
Spitznagel, Eugen (1992): Neue Bundesländer: Allgemeine Maßnahmen zur Arbeitsbeschaffung (ABM) sind in hohem Maße investiv. (IAB-Kurzbericht 12/1992), Nürnberg, 4 S.
Abstract
"In den neuen Bundesländern werden ABM in beachtlichem Umfang zur Verbesserung von Infrastruktur und Umwelt eingesetzt. Gut die Hälfte aller geförderten Aktivitäten sind im engeren Sinne investiv, nämlich Maßnahmen zur Verbesserung der wirtschaftlichen Infrastruktur, zur baulichen Instandsetzung/Planung und zur Umweltverbesserung. Bei den Großprojekten ('Mega-ABM') ist die investive Komponente noch erheblich stärker (gut 90%)." (Autorenreferat)
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Literaturhinweis
Allgemeine Maßnahmen zur Arbeitsbeschaffung (ABM) in den neuen Bundesländern: neue Forschungsergebnisse (1992)
Spitznagel, Eugen;Zitatform
Spitznagel, Eugen (1992): Allgemeine Maßnahmen zur Arbeitsbeschaffung (ABM) in den neuen Bundesländern. Neue Forschungsergebnisse. (IAB-Werkstattbericht 11/1992), Nürnberg, 22 S.
Abstract
In dem Beitrag werden die Einsatzfelder, Strukturmerkmale, Finanzierung, Regie und Vergabe, Löhne, Qualifizierungsmaßnahmen und Anschlußperspektiven von Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen in Ostdeutschland beschrieben. Datengrundlage ist eine geschichtete Zufallsstichprobe aus den im Sept. 1991 insgesamt rund 65000 laufenden ABM, die anhand eines standardisierten Erhebungsbogens ausgewertet wurde. (IAB)
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Literaturhinweis
Kurzberichte 1991 (1992)
Zitatform
(1992): Kurzberichte 1991. (Beiträge zur Arbeitsmarkt- und Berufsforschung 42.13), Nürnberg, 247 S.
Abstract
Der Band enthält die 1991 vom IAB herausgegebenen Kurzberichte. Diese Berichte sollen zu aktuellen Fragen des Arbeitsmarktes rasch und knapp aus dem wissenschaftlichem Raum Auskünfte geben. Die Auskünfte fallen entweder als spezifische Recherche aus gegebenem Anlaß oder frühes Teilresultat aus laufenden Forschungsprojekten an. Die Kurzberichte 1991 behandeln größtenteils Entwicklungen in den neuen Bundesländern, z.B. den Beschäftigungsabbau in Problembranchen, die Entwicklung der Arbeitslosigkeit und Kurzarbeit, den Ausbildungsstellenmarkt und Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen. (IAB2)
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Literaturhinweis
Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen: Brücke zu neuen Arbeitsplätzen in Ostdeutschland?: eine Tagung der Friedrich-Ebert-Stiftung am 26. Juni 1992 in Magdeburg (1992)
Zitatform
(1992): Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen: Brücke zu neuen Arbeitsplätzen in Ostdeutschland? Eine Tagung der Friedrich-Ebert-Stiftung am 26. Juni 1992 in Magdeburg. (Wirtschaftspolitische Diskurse 29), Bonn, 32 S.
Abstract
Die Broschüre folgt dem Verlauf der Diskussion und den Problemen einer Tagung zu Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen in Ostdeutschland (1992). Zusammenfassend wird festgestellt:
"Der Versuch, mit einem einzigen Instrument sowohl die Arbeitslosen zu beschäftigen als auch den enormen Bedarf an Modernisierung der Infrastruktur in den neuen Bundesländern zu stillen, stößt an Grenzen. Zum ersten wird diese gesamtgesellschaftliche Aufgabe allein den Beitragszahlern der Bundesanstalt für Arbeit aufgebürdet. Zum zweiten erfordern die gigantischen Projekte, die im Rahmen etwa der Umweltsanierung der Erledigung harren, langjährige Planung, professionelles Management und personelle Kontinuität. Diese Anforderungen sind mit dem in erster Linie sozialen Zweck der Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen kaum mehr zu vereinbaren. Die Bundesregierung ist den Trägern von Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen nach deren Auffassung noch nicht hinreichend entgegengekommen. An den Plänen der Regierung zur Umwandlung der Finanzierung von Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen in einen Lohnzuschuß für private Unternehmen sehen sie in erster Linie einen kaschierten Abbau von Arbeitsförderung und weniger einen Umbau, mit dem die weitere Entwicklung gesteuert werden soll. Als zusätzliches Instrument wird der Lohnzuschuß zwar akzeptiert, nicht aber, wenn dafür die Zahl der Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen wie geplant um ein Viertel gesenkt wird." (IAB2) -
Literaturhinweis
Arbeitsmarktsituation und aktive Arbeitsmarktpolitik in der Region Chemnitz: Bericht (1990)
Abstract
Der Arbeitsamtsbezirk Chemnitz (Stadt Chemnitz, Kreis Chemnitz-Land, Flöha und Hainichen) - inmitten eines industriellen Ballungsgebiets der DDR gelegen - traf der 1990 beginnende Strukturwandel von Wirtschaft und Beschäftigung schneller und härter als andere Gebiete Ostdeutschlands. Das Zentrale Forschungsinstitut für Arbeit, Dresden (ZFA) analysierte deshalb die Beschäftigungssituation und die Entwicklung der Arbeitslosigkeit in dieser Region sowie die Wirksamkeit der aktiven Arbeitsmarktpolitik am Beispiel von Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen. Dabei wird nicht nur die Neuartigkeit des Forschungsgegenstandes deutlich, auch für die Arbeitsämter stellten Arbeitslosigkeit und Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen völlig neue Aufgaben dar, bei deren Lösung sie das ZFA mit dem Bericht unterstützen wollte. (IAB)
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