Springe zum Inhalt

Dossier

Transformationsprozess in Ostdeutschland – Wirtschaft, Arbeitsmarkt und Gesellschaft

Seit der Wiedervereinigung ist die Angleichung der Lebensverhältnisse in Ost- und Westdeutschland Leitlinie deutscher Politik. Dennoch unterscheiden sich auch viele Jahre nach dem Fall der Mauer Wirtschaft und Arbeitsmärkte in Ost und West noch immer deutlich, mit weitreichenden Konsequenzen für den gesellschaftlichen Wandel und die Lebenslagen ostdeutscher Bürgerinnen und Bürger.
Dieses Dossier präsentiert wissenschaftliche Analysen und Positionen politischer Akteure zum Strukturwandel in den Bereichen Wirtschaft, Arbeitsmarkt, Bevölkerung, Gesellschaft und Bildung.
Mit dem Filter „Autorenschaft“ können Sie auf IAB-(Mit-)Autorenschaft eingrenzen.

Zurück zur Übersicht
Ergebnisse pro Seite: 20 | 50 | 100
im Aspekt "ABS- und BQG-Gesellschaften"
  • Literaturhinweis

    Akteursnetzwerke in der kommunalen Arbeitsmarktpolitik: Fallstudie einer ostdeutschen Beschäftigungsgesellschaft (1993)

    Peinemann, Holger;

    Zitatform

    Peinemann, Holger (1993): Akteursnetzwerke in der kommunalen Arbeitsmarktpolitik: Fallstudie einer ostdeutschen Beschäftigungsgesellschaft. (Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung. Discussion papers FS 2 93-203), Berlin, 62 S.

    Abstract

    "Die Frage nach politischen Regulierungsmöglichkeiten der Massenarbeitslosigkeit in Ostdeutschland wird auf nicht absehbare Zeit nichts von ihrer Aktualität verlieren. Beschäftigungs- und Qualifizierungsgesellschaften (BQG) spielen in diesem Kontext eine nach wie vor prominente Rolle, auch wenn ihr Gewicht innerhalb der aktiven arbeitsmarktpolitischen Ansätze und Instrumentarien durch die Veränderungen der Förderkriterien der Bundesanstalt für Arbeit etwa ab Mitte 1993 abnehmen wird. In dieser exemplarischen Fallstudie wird zum einen der Politikprozeß der Entwicklung und Arbeit einer kommunalen BQG herausgearbeitet, um zum zweiten darauf aufbauend die Kooperationsbeziehungen und -strukturen der beteiligten Akteure zu verdeutlichen. Genau wie in einer bereits veröffentlichten Fallstudie (FS II 92-203) geht der Autor dabei von der These aus, daß eine absichtsvolle - strategische - Kooperation der Akteure unter den gegebenen politisch-ökonomischen Rahmenbedingungen die Chance einer Beschäftigungsgesellschaft erhöht, nicht nur zeitlich befristet soziale Auffangstation oder Träger arbeitsmarktpolitischer Maßnahmen zu sein, sondern darüberhinaus strukturpolitische Impulse geben zu können." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Employment promotion companies in eastern Germany: emergency measures or a basis for structural reform? (1993)

    Wiedemeyer, Michael; Helmstädter, Wolfgang; Beywl, Wolfgang;

    Zitatform

    Wiedemeyer, Michael, Wolfgang Beywl & Wolfgang Helmstädter (1993): Employment promotion companies in eastern Germany. Emergency measures or a basis for structural reform? In: International Labour Review, Jg. 132, H. 5/6, S. 605-621.

    Abstract

    Vor dem Hintergrund der Anpassungskrise in Ostdeutschland stellen die Autoren das Konzept der Beschäftigungsgesellschaften vor und erörtern Vor- und Nachteile dieses arbeitsmarktpolitischen Instruments. (IAB2)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Arbeitsförderungsgesellschaften: ein Instrument der Strukturpolitik in den neuen Ländern? (1992)

    Baur, Michaela;

    Zitatform

    Baur, Michaela (1992): Arbeitsförderungsgesellschaften. Ein Instrument der Strukturpolitik in den neuen Ländern? In: Deutschland-Archiv, Jg. 25, H. 9, S. 959-966.

    Abstract

    Der Aufsatz befaßt sich mit Ansätzen, Entwicklung und Grenzen von Arbeitsfördergesellschaften in Ostdeutschland und ihrer Strukturwirksamkeit. "Die Ansprüche an Arbeitsfördergesellschaften dürfen nicht überfrachtet werden. Weder können sie den Aufschwung in Gang setzen, noch können sie ihn tragen. Auf keinen Fall können sie durch ihre Tätigkeit die Notwendigkeit privater Investitionen schmälern. Wozu sie dennoch in der Lage sind, ist die Beförderung des Strukturwandels in der Region. Ihr Vorteil liegt speziell in der regionalen Steuerbarkeit und Abstufbarkeit. Kritikern von Arbeitsfördergesellschaften muß die These entgegengehalten werden, daß ohne sie der Fatalismus und die Enttäuschung über die ökonomischen Folgen der Einheit in den neuen Ländern ungleich größer wären. Mit Arbeitsfördergesellschaften kann die Erfahrung gemacht werden, daß Politik auch vor Ort gestaltbar ist und nicht etwa als Schicksal über die Menschen hereinbricht. Dennoch kann die Effizienz und Arbeitsfähigkeit von Arbeitsfördergesellschaften nur so hoch sein, wie es die globalen Rahmenbedingungen zulassen." (IAB2)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Beschäftigungsförderung durch Existenzgründung und Modernisierung der kommunalen Infrastruktur: Modellstudie am Beispiel von Beschäftigungsgesellschaften in der Stadt Rostock (1992)

    Behrendt, Dieter; Speiser, Hans-Peter; Bohnenkamp, Ulrike;

    Zitatform

    Behrendt, Dieter, Ulrike Bohnenkamp & Hans-Peter Speiser (1992): Beschäftigungsförderung durch Existenzgründung und Modernisierung der kommunalen Infrastruktur. Modellstudie am Beispiel von Beschäftigungsgesellschaften in der Stadt Rostock. Bremen u.a., 145 S.

    Abstract

    Die Studie geht am Beispiel der Stadt Rostock dem Beitrag von Arbeitsförderungs-, Beschäftigungs- und Strukturentwicklungsgesellschaften (ABS) zur Verbesserung der kommunalen Infrastruktur nach. "Im zweiten Kapitel wird ausführlich auf die Infrastrukturausstattung Rostocks eingegangen. Die Erhebung erfolgte so zeitnah wie möglich. Der Datensatz wurde Mitte Februar 1992 mit dem Amt für Stadtentwicklung, Statistik und Wahlen abgestimmt und im April 1992 ein letztes Mal aktualisiert. Die quantitative Erhebung umfaßt alle wesentlichen Infrastrukturfelder.
    Im dritten Kapitel werden feldübergreifende Infrastrukturaspekte behandelt. Dazu gehören der Zentralitätsgrad, die Potentiale einer multifunktionellen Nutzung sowie die Möglichkeit mobiler Angebote von Infrastruktureinrichtungen. Der Schwerpunkt dieses Kapitels liegt bei dem Problem der Privatisierung kommunaler Aufgaben. Hierfür werden Bedingungen genannt, mögliche Auswirkungen einer solchen Politik werden geklärt. Vor dem Hintergrund dieser Einschätzungen wird schließlich die Frage behandelt, inwieweit sich die ABS dazu eignen, kommunale Aufgaben zu übernehmen.
    Im Kapitel vier werden die Möglichkeiten zur Finanzierung kommunaler Infrastrukturinvestitionen vorgestellt. Sie reichen über gemeinhin bekannte Fördermittel weit hinaus. Das Kapitel schließt mit einer Analyse dieser Finanzierungsmöglichkeiten speziell im Hinblick auf die Aktivitäten der ABS.
    Das fünfte Kapitel liefert eine Bestandsaufnahme aller Rostocker ABS nach Beschäftigtenstruktur und Tätigkeitsfeldern mit einem Ausblick auf die mögliche Entwicklung der Beschäftigtenstruktur im Laufe der beiden nächsten Jahre.
    Im vorletzten Kapitel werden die Bedingungen erläutert, unter denen eine Kooperation zwischen der Kommune und den ABS im Hinblick auf struktur- und sozialpolitisch relevante Aktivitäten möglich ist. Die Untersuchung schließt dann mit einer Reihe von konkreten Projektvorschlägen." (IAB2)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Gesellschaften zur Arbeitsförderung, Beschäftigung und Strukturentwicklung: Ausgangspunkt für künftige Organisationen einer aktiven Beschäftigungspolitik in den neuen Bundesländern (1992)

    Beywl, Wolfgang; Helmstädter, Wolfgang; Wiedemeyer, Michael;

    Zitatform

    Beywl, Wolfgang, Wolfgang Helmstädter & Michael Wiedemeyer (1992): Gesellschaften zur Arbeitsförderung, Beschäftigung und Strukturentwicklung. Ausgangspunkt für künftige Organisationen einer aktiven Beschäftigungspolitik in den neuen Bundesländern. In: Arbeit. Zeitschrift für Arbeitsforschung, Arbeitsgestaltung und Arbeitspolitik, Jg. 1, H. 4, S. 387-407. DOI:10.1515/arbeit-1992-0405

    Abstract

    "In den ostdeutschen Bundesländern sind in den zurückliegenden zwei Jahren 'Gesellschaften zur Arbeitsförderung, Beschäftigung und Strukturentwicklung' (ABS-Gesellschaften) gegründet worden. Auf dieses arbeitsmarktpolitische Instrument richten sich - besonders von Gewerkschaftsseite - große Erwartungen. Die ABS-Gesellschaften sollen einen spürbaren und strukturpolitisch konstruktiven beitrag zur Behebung der dramatischen Beschäftigungskrise in Ostdeutschland leisten. Eine Analyse von Rahmenbedingungen und Konzeptionen der ABS-Gesellschaften zeigt, daß diese in ihrer derzeitigen Form die ihnen gestellten Aufgaben nicht erfüllen können. An Stelle der ABS-Gesellschaften muß ein differenzierteres System beschäftigungspolitischer Organisationen treten." (Autorenreferat)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Beschäftigungsgesellschaften in den alten und neuen Bundesländern (1992)

    Bosch, Gerhard; Knuth, Matthias ;

    Zitatform

    Bosch, Gerhard & Matthias Knuth (1992): Beschäftigungsgesellschaften in den alten und neuen Bundesländern. In: WSI-Mitteilungen, Jg. 45, H. 7, S. 431-439.

    Abstract

    "Beschäftigungsgesellschaften - so vielfältig sie sein können - haben gewisse gemeinsame Merkmale: Die eher kollektive Herangehensweise an die Zielgruppen, die projektartige Kombination von Mitteln und Instrumenten und die 'Betriebsförmigkeit' der eigenen Organisation. Diese Ansätze enthalten Chancen für eine wirksamere Anwendung arbeitsmarktpolitischer Maßnahmen." Aufgrund der Erfahrungen mit Beschäftigungsgesellschaften werden einige Modifikationen des AFG vorgeschlagen:
    - Erleichterung innerbetrieblicher Qualifizierung bei Strukturkrisen,
    - Direkter Übergang für besonders gefährdete Beschäftigtengruppen von Kurzarbeit in ABM,
    - Öffnung von ABM-Projekten für erwerbswirtschaftliche Komponenten,
    - Förderung von Unternehmensgründungen aus Beschäftigungsprojekten,
    - Finanzierungspools und Experimentiertöpfe. (IAB2)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Zur Weiterbildungssituation in Beschäftigungs- und Qualifizierungsgesellschaften in Mecklenburg-Vorpommern (1992)

    Ernst, Helmut; Schierholz, Henning; Knuth, Matthias ; Jacobs, Eckard; Hofmann, Hans-Georg; Schröder, Jörg ; Golz, Lutz; Dietrich, Ralf;

    Zitatform

    Ernst, Helmut, Jörg Schröder, Lutz Golz, Ralf Dietrich, Matthias Knuth, Eckard Jacobs, Henning Schierholz & Hans-Georg Hofmann (1992): Zur Weiterbildungssituation in Beschäftigungs- und Qualifizierungsgesellschaften in Mecklenburg-Vorpommern. (Schriften zur beruflich-betrieblichen Weiterbildung in den neuen Ländern 07), Schwerin, 44 S.

    Abstract

    Die Dokumentation enthält die Beiträge eines Workshops zur Weiterbildung in Beschäftigungs- und Qualifizierungsgesellschaften (BQG). "Dabei geht es immer wieder um die Beantwortung der Frage, inwieweit es den BQG gelingen wird, ihre Beschäftigten entsprechend den arbeitsmarktlichen Anforderungen zu fördern und zu qualifizieren bzw. Existenzgründungen zu ermöglichen. Davon wird u.a. abhängen, ob, in welchem Umfang und in welcher Weise BQG funktionieren, sich halten bzw. ausdehnen können. Grenzen und Chancen für Weiterbildung in BQG aufzuzeigen, aber auch Erfahrungen zu vermitteln, wie es noch besser gelingen kann, Arbeit mit Weiterbilung zu verbinden und damit die Arbeitsmarktchancen der BQG-Beschäftigten erheblich zu verbessern, war ein wichtiges Ergebnis dieses Workshops." (IAB2)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Rahmenbedingungen und ausgewählte Projektbeispiele dreier Qualifizierungs- und Beschäftigungsgesellschaften: SAG in Dessau, GISE in Magdeburg, AFW in Rostock (1992)

    Fischer, Ulrike;

    Zitatform

    Fischer, Ulrike (1992): Rahmenbedingungen und ausgewählte Projektbeispiele dreier Qualifizierungs- und Beschäftigungsgesellschaften. SAG in Dessau, GISE in Magdeburg, AFW in Rostock. Düsseldorf, 27 S.

    Abstract

    "In dieser Studie werden drei Beschäftigungs- und Qualifizierungsgesellschaften vorgestellt. Es sind dies
    - Die gemeinnützige Gesellschaft für Innovation, Sanierung und Entsorgung mbh (GISE) in Magdeburg
    -Das Arbeitsförderungs- und Fortbildungswerk Schiffahrt GmbH in Rostock (AFW)
    -Die Sozial- und Arbeitsgesellschaft Dessau e.V.(SAG)
    Die Ergebnisse dieser Studie wurden in mehrtägigen Aufenthalten vor Ort recherchiert. Während dieser Aufenthalte wurden Gespräche mit den jeweiligen Geschäftsführern, mit ABM-Projektleitern und (bis auf Dessau) mit Vertretern des Arbeitsamtes bzw. mit städtischen ABM-Koordinatoren geführt. Zudem wurden einzelne ABM-Projekte besichtigt. Soweit statistische Angaben ohne großen Aufwand geliefert werden konnten, sind diese den Untersuchungsergebnissen beigefügt. Bei der GISE hat man vornehmlich auf die Sanierung von Alt-Gewerbeflächen (zunächst der SKET, aber auch als Dienstleistungsangebot der Kommune Magdeburg) konzentriert; beim AFW und deutlicher noch bei der SAG hat man die Aufgabenstellungen der ABM-Projekte deutlich weniger spezialisiert, sondern für eine ganze Reihe von unterschiedlichen Aufgaben diversifiziert. Alle drei Gesellschaften sind mit ihrem Dienstleistungsangebot auf die öffentliche Nachfrage angewiesen. Vor allem die SAG in Dessau hat aber auch Dienstleistungen für die Nachfrage von Privaten im Angebot. Bei der Projektion von Aufgaben für ABM scheint es, daß für die GISE in Magdeburg in Zusammenarbeit mit der Kommune die präzisesten Vorgaben vorhanden waren (Alt-Flächen-Sanierung), während man in Rostock beim AFW und stärker noch bei der SAG in Dessau eigenständige Zielvorgaben entwickelt hat, die dann freilich in Kooperation mit den Ämtern und Kammern und weiteren Beteiligten in eine Feinplanung umgesetzt wurden." (Autorenreferat)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Wirkungen der arbeitsmarktpolitischen Instrumente auf die wirtschaftliche Entwicklung in Ostdeutschland: Gutachten. Endbericht (1992)

    Hagen, Kornelia; Scheremet, Wolfgang; Boje, Jürgen; Meinhardt, Volker; Scherzinger, Angela;

    Zitatform

    Hagen, Kornelia, Volker Meinhardt, Wolfgang Scheremet, Angela Scherzinger & Jürgen Boje (1992): Wirkungen der arbeitsmarktpolitischen Instrumente auf die wirtschaftliche Entwicklung in Ostdeutschland. Gutachten. Endbericht. Berlin, 177 S.

    Abstract

    Das Gutachten nimmt zunächst zur gesamtwirtschaftlichen Lage und den Aussichten auf dem Arbeitsmarkt in Ostdeutschland Stellung und behandelt dann Finanzierungs- und Nutzenaspekte der Arbeitsmarktpolitik. Anschließend werden die Ergebnisse von Fallstudien zu Beschäftigungs- und Qualifizierungsgesellschaften und Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen vorgelegt, die im Frühjahr 1992 in 19 Einrichtungen verschiedener Arbeitsamtsbezirke durchgeführt wurden. Das abschließende Kapitel untersucht Interdependezen von Arbeitsmarktpolitik und Wirtschaft. Hier wird z.B. gefragt, ob durch ABM und Beschäftigungsgesellschaften zur Mittelstandsförderung beigetragen werden kann oder ob sich eine Konkurrenz zur Privatwirtschaft entwickelt. Als Fazit wird festgehalten, "daß mit dem Einsatz der arbeitsmarktpolitischen Maßnahmen ein Ansteigen der Arbeitslosenquote auf bis zu 40vH verhindert werden konnte und somit zum Erhalt des vorhandenen Humankapitals beigetragen wurde. Allein durch Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen - häufig von Arbeits- und Beschäftigungsgesellschaften getragen - ist vielen Menschen eine Alternative zur Arbeitslosigkeit gegeben worden. Abwanderungen aus Regionen mit besonders hoher Arbeitslosigkeit wurde so entgegengewirkt. Die oft geübte Kritik, der Einsatz von AB-Maßnahmen - insbesondere in Beschäftigungsgesellschaften - würde private Anbieter verdrängen, konnte nicht erhärtet werden." Für die Zukunft wird vorgeschlagen, die klassische Arbeitsmarktpolitik zugunsten unkonventioneller, stärker Arbeitsplätze schaffender Maßnahmen zu erweitern und die aktive Arbeitsmarktpolitik in großem Umfang weiterzuführen. Zur Finanzierung sind alle Gruppen der Gesellschaft heranzuziehen. (IAB2)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Beschäftigungs- und Qualifizierungsgesellschaften in den neuen Bundesländern: eine Situationsbeschreibung (1992)

    Hagen, Kornelia; Schulz, Erika;

    Zitatform

    Hagen, Kornelia & Erika Schulz (1992): Beschäftigungs- und Qualifizierungsgesellschaften in den neuen Bundesländern. Eine Situationsbeschreibung. In: DIW-Wochenbericht, Jg. 59, H. 18, S. 242-248.

    Abstract

    "Vor dem Hintergrund der massiven Beschäftigungsprobleme in Ostdeutschland erlangten Konzepte der westdeutschen Gewerkschaften über Beschäftigungs- und Qualifizierungsgesellschaften in der öffentlichen Diskussion einen zentralen Stellenwert. Diese unter ordnungspolitischen Gesichtspunkten sicherlich nicht unproblematischen Gesellschaften sollen den wirtschaftlichen Strukturwandel begleiten und neue Beschäftigungsfelder auf dem 'ersten' Arbeitsmarkt eröffnen. Ob sie diese Funktion erfüllen können und den Beschäftigten nicht nur einen Arbeitsplatz auf dem 'zweiten' Arbeitsmarkt bieten und die Stabilisierung des 'ersten' Arbeitsmarktes durch eine Verdrängung privater Unternehmen verhindern, ist derzeit noch nicht empirisch fundiert zu beurteilen. Darzustellen sind indes Aufgaben und quantitative Bedeutung von Beschäftigungs- und Qualifizierungsgesellschaften in Ostdeutschland. Außerdem wird beschrieben, welche Aufgaben von Beschäftigungs- und Qualifizierungsgesellschaften im Umweltbereich übernommen werden können." (Autorenreferat)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Zur Erträglichkeit von Ungleichheit: Beschäftigungsgesellschaften in Ostdeutschland (1992)

    Hild, Paul;

    Zitatform

    Hild, Paul (1992): Zur Erträglichkeit von Ungleichheit: Beschäftigungsgesellschaften in Ostdeutschland. In: H. Daheim, H. Heid & K. Krahn (Hrsg.) (1992): Soziale Chancen. Forschungen zum Wandel der Arbeitsgesellschaft, S. 179-202.

    Abstract

    "Mit der Einführung der Marktwirtschaft in Ostdeutschland nimmt zunächst die gesellschaftliche Ungleichheit zwangsläufig zu. Diese ungleiche Entwicklung verlangt von der Bevölkerung ein hohes Maß an ökonomischer Geduld und Zuversicht. Es wird dargestellt, inwieweit verschiedene arbeitsmarktpolitische Instrumente in der Lage sind, die ökonomische Geduld zu generieren und gleichzeitig den marktwirtschaftlichen Transformationsprozeß zu fördern. Sozial- und arbeitsmarktpolitisch sind die Beschäftigungsgesellschaften das weitestgehende Instrument. Ihre erfolgreiche Umsetzung kann nur dezentral über eine enge Kooperation und Koordination verschiedener lokaler Arbeitsmarktakteure gelingen. Aus steuerungstheoretischer Sicht wird erörtert, welche Schwierigkeiten der politisch-kulturelle Wechsel von einer ehemals zentralistischen Gesellschaftslenkung auf eine dezentrale Selbststeuerung von Akteuren bereiten könnte. Aus akteurstheoretischer Perspektive werden sowohl die allgegenwärtigen Handlungsprobleme und -grenzen divergierender autonomer Akteure zugunsten einer gemeinsam abgestimmten Vorgehensweise als auch kooperationsfördernde Handlungskontexte aufgezeigt." (Autorenreferat)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Beschäftigungs- und Qualifizierungsgesellschaften in Berlin-Brandenburg: eine Bestandsaufnahme (1992)

    Jahnke, Ulrich; Jahnke, Ursula;

    Zitatform

    Jahnke, Ulrich & Ursula Jahnke (1992): Beschäftigungs- und Qualifizierungsgesellschaften in Berlin-Brandenburg. Eine Bestandsaufnahme. (Kommission für die Erforschung des Sozialen und Politischen Wandels in den Neuen Bundesländern. Graue Reihe 210), Halle, 44 S.

    Abstract

    "In Berlin gibt es ca. 95 Beschäftigungs- und Qualifizierungsgesellschaften, in Brandenburg 97 Arbeitsförderungsgesellschaften; ihre Tätigkeitsprofile sind annähernd identisch, Beziehungen und Rechtsformen (i.d.R. GmbH bzw. e.V.) variieren, die Bedeutung kleinerer Träger für den Prozeß der Umstrukturierung wächst. Über die BQG/AFG sind in Berlin-Brandenburg - je nach Definition mit bzw. ohne Betriebsförmigkeit als Kriterium - zwischen 20.000-30.000 Personen in Arbeit, dies stellt eine erhebliche arbeitsmarktpolitische Entlastung dar, die weiterhin notwendig ist." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Entwicklung von Beschäftigungsgesellschaften: Anregungen, Modelle, Aspekte (1992)

    Jäntgen, Georg; Menninger, Oswald;

    Zitatform

    Jäntgen, Georg & Oswald Menninger (1992): Entwicklung von Beschäftigungsgesellschaften. Anregungen, Modelle, Aspekte. (PraxisTransfer 03), Berlin, 79 S.

    Abstract

    Die Broschüre behandelt Modelle und Konzeptionen von Beschäftigungsgesellschaften, um die Grundlage für eine sinnvolle Weiterentwicklung zu schaffen. Eingegangen wird auf Fragen der Gemeinnützigkeit und des Sponsoring, auf Ausgründungen und die Arbeit des Betriebsrats. Weiterhin wird ein Entwicklungskonzept vorgestellt, das unter dem Dach einer Strukturentwicklungsgesellschaft gemeinnützige Beschäftigungsgesellschaften und erwerbswirtschaftliche GmbHs zusammenführt. (IAB)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Neue Bundesländer: Gesellschaften zur Arbeitsförderung, Beschäftigung und Strukturentwicklung (ABS-Gesellschaften) als Träger arbeitsmarktpolitischer Maßnahmen: ein Zwischen- und Sachstandsbericht (1992)

    Kaiser, Manfred;

    Zitatform

    Kaiser, Manfred (1992): Neue Bundesländer: Gesellschaften zur Arbeitsförderung, Beschäftigung und Strukturentwicklung (ABS-Gesellschaften) als Träger arbeitsmarktpolitischer Maßnahmen. Ein Zwischen- und Sachstandsbericht. (IAB-Werkstattbericht 10/1992), Nürnberg, 25 S.

    Abstract

    "Insgesamt können ABS-Gesellschaften unter Beachtung wirtschaftlicher und ordnungspolitischer Prinzipien im Idealfall dazu beitragen, lokale Netzwerke aufzubauen, die Trägerschaft zu organisieren, die Maßnahmen zu bündeln (z.B. Teilzeit, ABM und FuU), die Inhalte abzustimmen und zu optimieren, die potentiellen Problemgruppen gezielt zu erreichen, die Anschlußperspektive für den Übergang in den ersten Arbeitsmarkt zu verbessern, die bisher defizitäre Kombination von Instrumenten der Arbeitsförderung nach dem AFG mit denen anderer Träger und mit der Wirtschaftsförderung zu bewerkstelligen. Zur Überprüfung kritischer Positionen mangelt es gegenwärtig teilweise an empirischer Evidenz." (Autorenreferat)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Arbeitsrechtliche Probleme der Beschäftigungsgesellschaften in den neuen Bundesländern (1992)

    Kaiser, Dagmar;

    Zitatform

    Kaiser, Dagmar (1992): Arbeitsrechtliche Probleme der Beschäftigungsgesellschaften in den neuen Bundesländern. In: Neue Zeitschrift für Arbeits- und Sozialrecht, Jg. 9, H. 5, S. 193-201.

    Abstract

    Nach der Devise "Qualifizieren statt Entlassen" werden in den neuen Bundesländern von der Arbeitslosigkeit Bedrohte in Beschäftigungsgesellschaften aufgefangen. Der Beitrag analysiert die arbeitsrechtlichen Probleme, die beim Übergang der Arbeitnehmer in die Beschäftigungsgesellschaft und im Zusammenhang mit Sozialplan und Interessenausgleich auftreten, sowie die Rechtsbeziehungen zwischen Arbeitnehmer und früherem Arbeitgeber und zwischen Arbeitnehmer und Beschäftigungsgesellschaft. (IAB)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    ABS in den neuen Bundesländern: Bestand, Maßnahmeschwerpunkte, Teilnehmer (1992)

    Kaiser, Manfred; Otto, Manfred;

    Zitatform

    Kaiser, Manfred & Manfred Otto (1992): ABS in den neuen Bundesländern. Bestand, Maßnahmeschwerpunkte, Teilnehmer. (IAB-Kurzbericht 07/1992), Nürnberg, 5 S., Tabelle.

    Abstract

    Der Bericht enthält erste Ergebnisse aus einer Erhebung zum Thema "Arbeitsförderungsgesellschaften als Instrument zur Bewältigung des Strukturwandels in den neuen Bundesländern einschließlich Berlin-Ost". Zwischen November 1991 und Januar 1992 ist eine Adressenrecherche über gegründete und in Gründung befindliche ABS vornehmlich bei den 38 Arbeitsämtern, deren Nebenstellen sowie deren Verwaltungsausschüssen und ergänzend bei den örtlichen Treuhand-Niederlassungen, Wirtschaftsdezernaten, Gewerkschaften, Arbeitgeberverbänden u.ä.m und ausnahmsweise auch bei den ABS selbst veranstaltet worden. Dabei wurden - unabhängig von der eigentlichen Befragung - erste Informationen über die Zahl der ABS und der Teilnehmer nach Maßnahmen gesammelt. Zum Jahreswechsel 1991/92 gab es 333 ABS-Gesellschaften mit ca. 130.000 Teilnehmern in einer sehr ungleichen Regionalverteilung. Die Teilnehmerstruktur zeigt folgendes Bild: Schwerpunkt bei ABM (40%), ein Drittel Kurzarbeiter mit Arbeitszeit Null, wenig 'reine' Bildungsmaßnahmen (20%). (IAB2)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Arbeitsmarktpolitische Potentiale und Perspektiven von Gesellschaften zur Arbeitsförderung, Beschäftigung und Strukturentwicklung (ABS) (1992)

    Knuth, Matthias ; Warich, Bert; Kühnert, Uwe; Bömer, Hermann; Schuldt, Karsten; Schütte, Gerlind;

    Zitatform

    Knuth, Matthias (1992): Arbeitsmarktpolitische Potentiale und Perspektiven von Gesellschaften zur Arbeitsförderung, Beschäftigung und Strukturentwicklung (ABS). (Bundesministerium für Arbeit und Sozialordnung. Forschungsbericht Sozialforschung 219), Bonn, 237 S.

    Abstract

    Die Expertise untersucht arbeitsmarktpolitische Effekte der Gesellschaften zur Arbeitsförderung, Beschäftigung und Strukturentwicklung (ABS). Ein besonderes Interesse gilt dabei zukunftsweisenden Strategien der ABS zur Reintegration von Maßnahmeteilnehmern in das reguläre Produktions- und Beschäftigungssystem der neuen Bundesländer. Die empirische Grundlage der Expertise bilden Fallstudien von acht ABS-Gesellschaften. Sie gründen sich auf ausführliche Leitfadeninterviews mit Vertretern des ABS-Managements, Besichtigung ausgewählter Objekte sowie die Auswertung von überlassenen Dokumenten und Statistiken. Bei der Auswertung wurden u.a. berücksichtigt: Qualifizierung der Teilnehmer, Förderung der Mobilität am Arbeitsmarkt, Überführung von ABM in reguläre Beschäftigung, Erhöhung der Standortqualität und Förderung von Neuansiedlungen. Der Bericht geht desweiteren auf die Förderpolitik der Bundesanstalt für Arbeit ein und benennt weiteren Förderungsbedarf. Im Anhang findet sich die Dokumentation eines Workshops zu ABS sowie einer weiteren außerhalb des Projekts entstandenen Fallstudie. (IAB)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Eine Brücke zu neuen Ufern? Gesellschaften zur Arbeitsförderung, Beschäftigung und Strukturentwicklung (ABS-Gesellschaften) in den neuen Bundesländern (1992)

    Knuth, Matthias ;

    Zitatform

    Knuth, Matthias (1992): Eine Brücke zu neuen Ufern? Gesellschaften zur Arbeitsförderung, Beschäftigung und Strukturentwicklung (ABS-Gesellschaften) in den neuen Bundesländern. In: Sozialer Fortschritt, Jg. 41, H. 8, S. 177-183.

    Abstract

    Der Beitrag faßt einige zentrale Ergebnisse einer vom Institut Arbeit und Technik im Auftrag des Bundesministers für Arbeit und Sozialordnung erarbeiteten Studie zusammen. Ziel dieser Untersuchung war eine erste Bestandsaufnahme und eine Analyse der arbeitsmarktpolitischen Potentiale von Gesellschaften zur Arbeitsförderung, Beschäftigung und Stukturentwicklung (ABS-Gesellschaften). Da ABS-Gesellschaften ihre Existenz in erster Linie ihrer Rolle als Maßnahmeträger aktiver Arbeitsmarktpolitik verdanken, wird die Arbeitsmarktpolitik im Strukturbruch der neuen Bundesländer zunächst kurz skizziert. Daran anschließend wird die Bequa in Neuruppin als Beispiel einer ABS-Gesellschaft beschrieben. Strukturmerkmale der ABS-Gesellschaften als ein arbeitsmarktpolitischer Maßnahmeträger neuen Typs werden im folgenden Abschnitt herausgearbeitet. Ein weiterer Punkt behandelt ABS-Gesellschaften in ihrer Funktion als Übungsfirmen und Transmissionsriemen des Arbeitsmarkts. Die abschließenden Kapitel diskutieren den Beitrag von ABS-Gesellschaften zur Regionalentwicklung und zur Schaffung von Dauerarbeitsplätzen. (IAB)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Wissenschaftliche Begleitung des arbeitsmarktpolitischen Programms der Landesregierung Sachsen-Anhalts: Doppelbericht, Stand August 1992 (1992)

    Kruppa, Adolf; Hettinger, Ulrich; Hägele, Helmut; Hertel, Günter; Hörtz, Olaf;

    Zitatform

    Kruppa, Adolf & Helmut Hägele (1992): Wissenschaftliche Begleitung des arbeitsmarktpolitischen Programms der Landesregierung Sachsen-Anhalts. Doppelbericht, Stand August 1992. (Forschungsbeiträge zum Arbeitsmarkt in Sachsen-Anhalt 01), Magdeburg, 170 S.

    Abstract

    Der Bericht bietet die Arbeitsergebnisse aus dem Projekt "Wissenschaftliche Begleitung des arbeitsmarktpolitischen Programms der Landesregierung Sachsen-Anhalt" zu Sanierungsgesellschaften. "Die Zusammenfassung enthält fünf Teile: Der erste Teil umfaßt die Ausgangslage auf dem Arbeitsmarkt in Sachsen-Anhalt und das Konzept der Sanierungsgesellschaften (SanG) im arbeitsmarktpolitischen Programm sowie die Ziele und Aufgaben der Begleitforschung. Im zweiten Teil werden die 15 untersuchten SanG mit ökologischer Ausrichtung beschrieben sowie gemeinsame Probleme und Brennpunkte der weiteren Entwicklung herausgearbeitet. Im dritten Teil wird unser Versuch einer vorläufigen Typisierung der SanG nach ausgewählten Kriterien und entsprechend den erfaßten Interessenpositionen wichtiger arbeitsmarktpolitischer Akteure vorgestellt. Der vierte Teil enthält Ansätze einer ordnungs- und strukturpolitischen Bewertung der SanG unter den Gesichtspunkten des Übergangs in die Wettbewerbswirtschaft und der regionalen Bedeutung." (IAB2)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Die Gemeinnützige Gesellschaft für Qualifizierung und Produktive Berufs- und Arbeitsförderung der Region Eisenhüttenstadt mbH (GEM) (1992)

    Kühnert, Uwe;

    Zitatform

    Kühnert, Uwe (1992): Die Gemeinnützige Gesellschaft für Qualifizierung und Produktive Berufs- und Arbeitsförderung der Region Eisenhüttenstadt mbH (GEM). (LASA-Studie 02), Kleinmachnow, 41 S., ANhang.

    Abstract

    Die Fallstudie beschreibt zunächst die wirtschaftliche Ausgangssituation in der Region Eisenhüttenstadt und stellt kurz das Sanierungskonzept der EKO-Stahl AG vor. Anschließend werden Konzeption, Tätigkeiten und Finanzierung der Beschäftigungs- und Qualifizierungsgesellschaft dargestellt. Betrachtet werden weiterhin deren Effekte am Arbeitsmarkt, die betrieblichen Arbeitsstrukturen und die Wirkungen der ABM-Projekte auf das regionale und lokale Umfeld. Abschließend werden Empfehlungen für die regionalen arbeitsmarktpolitischen Akteure gegeben. Darunter fällt u.a. die Bildung eines "Arbeitskräftepools". (IAB)

    mehr Informationen
    weniger Informationen

Aspekt auswählen:

Aspekt zurücksetzen