Transformationsprozess in Ostdeutschland – Wirtschaft, Arbeitsmarkt und Gesellschaft
Seit der Wiedervereinigung ist die Angleichung der Lebensverhältnisse in Ost- und Westdeutschland Leitlinie deutscher Politik. Dennoch unterscheiden sich auch viele Jahre nach dem Fall der Mauer Wirtschaft und Arbeitsmärkte in Ost und West noch immer deutlich, mit weitreichenden Konsequenzen für den gesellschaftlichen Wandel und die Lebenslagen ostdeutscher Bürgerinnen und Bürger.
Dieses Dossier präsentiert wissenschaftliche Analysen und Positionen politischer Akteure zum Strukturwandel in den Bereichen Wirtschaft, Arbeitsmarkt, Bevölkerung, Gesellschaft und Bildung.
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- Forschung und Ergebnisse aus dem IAB
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- Personengruppen
- geografischer Bezug
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Literaturhinweis
Entwicklung von Betrieben und Beschäftigung in Brandenburg: Ergebnisse der zehnten Welle des Betriebspanels Brandenburg (2006)
Zitatform
(2006): Entwicklung von Betrieben und Beschäftigung in Brandenburg. Ergebnisse der zehnten Welle des Betriebspanels Brandenburg. (Brandenburg, Ministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit und Familie. Reihe Forschungsberichte 28), Potsdam, 116 S.
Abstract
"Schwerpunktthema der 2005er Welle des IAB-Betriebspanels war die betriebliche Fachkräftesituation. Hier wurde insbesondere der Frage nachgegangen, inwieweit die Betriebe in Brandenburg ihren betrieblichen Personalbedarf decken können. 2005 suchte etwa jedes vierte Brandenburger Unternehmen Personal. Nur ca. 14 Prozent dieser Unternehmen konnte die offenen Stellen bzw. einige davon nicht besetzen. Überwiegend wurden Mitarbeiter für qualifizierte Tätigkeiten gesucht und weniger für einfache Tätigkeiten. Probleme bei der Fachkräftesicherung treten nach Angaben der befragten Unternehmen derzeit nur vereinzelt auf. Die Fachkräftesituation könnte sich jedoch in den nächsten Jahren verschärfen, wenn das Arbeitskräfteangebot zurückgeht und die berufsfachliche Orientierungen und Qualifikationen des Arbeitskräfteangebots nicht mit der betrieblichen Nachfrage nach Arbeitskräften übereinstimmt. Bemerkenswert ist in diesem Zusammenhang die deutliche Zunahme der betrieblichen Weiterbildungsaktivitäten. Im Jahr 2005 haben 41 Prozent aller Betriebe Weiterbildungen durchgeführt. Allerdings waren nur 22 Prozent der Beschäftigten einbezogen Das zeigt, dass die Aufgabe der Fachkräftesicherung, die vor der Kulisse des demografischen Wandels zunehmend an Brisanz gewinnt, von den betrieblichen Personalverantwortlichen noch nicht hinreichend angenommen wurde." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Investitionen auswärtiger Unternehmen in Ostdeutschland deutlich höher als in Mittelosteuropa (2005)
Zitatform
Günther, Jutta (2005): Investitionen auswärtiger Unternehmen in Ostdeutschland deutlich höher als in Mittelosteuropa. In: Wirtschaft im Wandel, Jg. 11, H. 2, S. 44-50.
Abstract
"Wenn es darum geht, das Engagement ausländischer Unternehmen in einem Land zu beschreiben, sind ausländische Direktinvestitionen (ADI) eine vielzitierte Größe. Als Teil der Zahlungsbilanzstatistik spiegeln ADI allerdings 'nur' internationale Kapitalströme wider. Sie sagen nichts darüber aus, ob und inwiefern das Kapital im Empfängerland der Sachkapitalbildung dient. Will man den Beitrag der auswärtigen Unternehmen zur Sachkapitalbildung abbilden, ist die Betrachtung einer ganz andere Größe aufschlussreicher: die Anlageinvestitionen der Unternehmen mit ausländischer Kapitalbeteiligung. Um Ostdeutschland diesbezüglich adäquat mit den mittelosteuropäischen Ländern vergleichen zu können, müssen für die neuen Länder sowohl die ausländischen als auch die westdeutschen Investoren im Sinne auswärtiger Unternehmen Berücksichtigung finden. Die erstmals für diesen speziellen Vergleich ermittelten Daten zeigen, dass im Verarbeitenden Gewerbe Ostdeutschlands die Anlageinvestitionen auswärtiger Unternehmen deutlich über denen in Polen, Tschechien und Ungarn liegen. Dies gilt sowohl für die absoluten Werte als auch für die Anlageinvestitionen pro Kopf, welche im Jahr 2001 in Ostdeutschland 351 Euro, in Ungarn 225 Euro, in Tschechien 194 Euro und in Polen 85 Euro betrugen. Betrachtet man die Anlageinvestitionen auswärtiger Unternehmen je Beschäftigten des Verarbeitenden Gewerbes, werden die Unterschiede aufgrund der in Ostdeutschland wesentlich höheren Kapitalintensität noch deutlicher." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Wirkungsanalyse der Wirtschaftsförderung in Ostdeutschland (2005)
Ragnitz, Joachim; Lehmann, Harald;Zitatform
Ragnitz, Joachim & Harald Lehmann (2005): Wirkungsanalyse der Wirtschaftsförderung in Ostdeutschland. In: D. Engel (Hrsg.) (2005): Mittelstandsfinanzierung : Basel II und die Wirkung öffentlicher sowie privater Kapitalhilfen. (Veröffentlichungen des Round Table Mittelstand, 05), S. 221-236.
Abstract
Die massive Wirtschaftsförderung in den neuen Bundesländern seit 1990 mit den wichtigsten Förderungsinstrumenten Investitionszuschuss und Investitionszulage (insgesamt mehr als 4,8 Milliarden Euro) wird im Hinblick auf die Effekte dargestellt und analysiert. Insgesamt wird festgestellt, dass die Förderung von Investitionen durchaus beachtliche Ergebnisse mit Blick auf die Setzung zusätzlicher Investitionsanreize erzielt hat, was angesichts der Höhe der Fördersätze von bis zu 50 Prozent allerdings auch zu erwarten war. Weniger erfolgreich war die Förderung hingegen mit Blick auf die Schaffung neuer Arbeitsplätze, vor allem auch in der längerfristigen Perspektive. (IAB)
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Literaturhinweis
Perspektiven Ostdeutschlands: 15 Jahre danach (2004)
Deutsch, Klaus Günter; Gräf, Bernhard; Rollwagen, Ingo; Schneider, Stefan; Quitzau, Jörn; Just, Tobias;Zitatform
Deutsch, Klaus Günter, Bernhard Gräf, Tobias Just, Jörn Quitzau, Ingo Rollwagen & Stefan Schneider (2004): Perspektiven Ostdeutschlands. 15 Jahre danach. (Deutsche Bank Research. Aktuelle Themen 306), Frankfurt am Main, 72 S.
Abstract
"Die Modernisierung der östlichen Bundesländer ist durch die Politik des 'Aufbau Ost' vorangekommen. Der Lebensstandard ist seit der Wende nachhaltig gestiegen, und die Infrastruktur ist verbessert worden. Hohe öffentliche Investitionen, eine massive Förderung privater Investitionen, gute institutionelle Rahmenbedingungen und fortgesetzt hohe Transferzahlungen waren entscheidend. Die Wertschöpfung exportorientierter Industriebranchen und privater Dienstleistungen hat gut zugelegt. Beeinträchtigt wurden die Wachstumschancen jedoch durch dramatisch überhöhte Arbeitskosten und ausbleibende Anpassungen in der gesamtdeutschen Sozialpolitik. Ein Viertel der Erwerbspersonen ist unterbeschäftigt.
Das langfristige Wachstumspotenzial der östlichen Bundesländer liegt aufgrund demografischer Faktoren spürbar unter demjenigen der westlichen Bundesländer. Der Lebensstandard wird zwar weiterhin zunehmen, aber der Abstand zum Westen dürfte anwachsen. Bis 2050 dürfte er sogar eher wieder auf das Niveau von Mitte der 90er Jahre (rund 60 Prozent des westdeutschen Pro-Kopf-Einkommens) zurückfallen.
Die östlichen Bundesländer können eine Lohnangleichung ohne Produktivitätskonvergenz nicht gebrauchen. Die Orientierung an Westdeutschland wird angesichts der EU-Osterweiterung immer weniger relevant für die wirkliche Wettbewerbsposition. Gezielt gefördert werden muss die schulische und fachliche Bildung, um absehbaren Engpässen entgegenzusteuern. Auch die Unternehmen können zur Stärkung der Standorte beitragen, etwa durch Stiftungslehrstühle und Ausbildungsaktivitäten.
Die Investitionstätigkeit im Bereich öffentlicher Infrastruktur muss strenger Kosten-Nutzen-Analyse unterzogen und demografische Entwicklungen berücksichtigt werden. Die Investitionsförderung sollte auf kleine und mittlere Unternehmen in der Investitionsgüterindustrie und in Vorleistungsbranchen konzentriert werden. Darüber hinaus bieten überregional bedeutsame und wissensintensive Dienstleistungen noch erhebliches Entwicklungspotenzial. Die östlichen Länder brauchen zudem mehr Gestaltungsfreiheit im Arbeits- und Wirtschaftsrecht.
Gesamtdeutsche Reformen am Arbeitsmarkt, den Sozialversicherungssystemen und im Steuersystem zahlen sich in den östlichen Bundesländern besonders aus. Die Entlastung des Faktors Arbeit von Steuern und Abgaben könnte den größten Beitrag zur Anhebung des östlichen Wachstumspotenzials leisten, zumal die Förderung des Faktors Kapital weitgehend ausgereizt ist." (Autorenreferat, IAB-Doku) -
Literaturhinweis
The economic situation and development in the German regions along the border with Poland (2004)
Heimpold, Gerhard;Zitatform
Heimpold, Gerhard (2004): The economic situation and development in the German regions along the border with Poland. In: Review of regional research, Jg. 24, H. 1, S. 51-72.
Abstract
"Der Beitrag untersucht die wirtschaftliche Lage in den deutschen Regionen entlang der Grenze zu Polen im Vorfeld der EU-Osterweiterung. Die Chancen für die Grenzregionen zur Erschließung von Märkten im Nachbarland werden durch Schwächen der meisten Sub-Regionen entlang dieser Grenze bei der Ausstattung mit Human- und Sachkapital sowie FuE-Potenzial sowie durch kleinbetriebliche Strukturen beeinträchtigt. Dabei weisen die städtischen Zentren gegenüber den anderen Teilräumen Ausstattungsvorteile auf, vor allem beim Humankapital. Die regionalpolitischen Implikationen betreffen die Verbesserung der Infrastruktur, die Unterstützung mittelständischer Unternehmen und die Beseitigung grenzspezifischer Nachteile." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Betriebspanel Berlin: Ergebnisse der achten Welle 2003 (2004)
Abstract
Das IAB-Betriebspanel Berlin gibt einen Überblick über: 1. Entwicklung und Struktur der Betriebe und Beschäftigung, 2. Personalpolitik, 3. Betriebliche Flexibilität, 4. Auszubildende,5. Weiterbildung, 6. Öffentliche Förderung sowie 8. Wirtschaftliche Lage der Betriebe. Im Mittelpunkt der achten Welle des Betriebspanels 2003 standen unter dem Stichwort 'Betriebliche Flexibilisierung' die Themenkomplexe Leiharbeit, Teilzeitbeschäftigung, befristete Arbeitsverhältnisse, geringfügige Beschäftigung, Midi-Jobs, Kurzarbeit und Überstunden. Die Anzahl der in Berlin bestehenden Betriebe ist zwischen 1999 und 2002 im Unterschied zum negativen ostdeutschen Trend relativ konstant geblieben. Demgegenüber haben sich die Beschäftigtenzahlen leicht verringert. Zwischen Mitte 2002 und Mitte 2003 war ein Beschäftigungsrückgang von zwei Prozent zu verzeichnen. Fast jedes dritte Arbeitsverhältnis zählt zu den flexiblen, nicht standardisierten Beschäftigungsverhältnissen. Die Ausbildungsquote der Berliner Betriebe liegt bei 24 Prozent. 36 Prozent aller Betrieb förderten im ersten Halbjahr 2003 Maßnahmen der betrieblichen Weiterbildung. Öffentliche Förderung erfolgte in den Bereichen Investitionen und Sachmittel und berufliche Ausbildung. Der Bruttolohndurchschnitt in Berlin lag 2003 gegenüber Westdeutschland bei 97 Prozent und gegenüber Ostdeutschland bei 124 Prozent. Die Tarifbindung ist in Berlin deutlich niedriger als in Westdeutschland. Das Produktivitätsniveau der Berliner Betriebe liegt etwa 20 Prozent unter dem westdeutschen und 30 Prozent über dem ostdeutschen Niveau. Im Vergleich zwischen Berlin und den Stadtstaaten Bremen und Hamburg ergibt sich eine vergleichsweise hohe Identität von Berlin-West mit Hamburg und Bremen, wohingegen Berlin-Ost im Bereich der ostdeutschen Werte liegt. (IAB)
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Literaturhinweis
Auswirkungen der Gemeinschaftsaufgabe zur "Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur" auf die Investitionsfähigkeit: eine einzelwirtschaftliche Wirkungsanalyse für Betriebe des Verarbeitendes Gewerbes in Ostdeutschland (2003)
Zitatform
Stierwald, Andreas & Jürgen Wiemers (2003): Auswirkungen der Gemeinschaftsaufgabe zur "Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur" auf die Investitionsfähigkeit. Eine einzelwirtschaftliche Wirkungsanalyse für Betriebe des Verarbeitendes Gewerbes in Ostdeutschland. (Institut für Wirtschaftsforschung Halle. Diskussionspapiere 185), Halle, 27 S.
Abstract
"Die Investitionstätigkeit in Ostdeutschland ist durch massive staatliche Förderung gekennzeichnet. Die mit Abstand wichtigsten Instrumente, hinsichtlich des Fördervolumens sowie der Inanspruchnahme durch die Betriebe, sind die Investitionszulage und die Gemeinschaftsaufgabe zur 'Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur' (GA). In diesem Beitrag wird der Einfluss untersucht, die die Teilnahme an der Gemeinschaftsaufgabe auf die Investitionshöhe ausübt. Das dabei auftretende Problem der Selbstselektion wird mit Hilfe eines Selektionsmodells gelöst. Auf der ersten Stufe wird mit einem Probitmodell die Teilnahmewahrscheinlichkeit an der GA-Förderung geschätzt. Daran anschließend wird die Investitionshöhe der Betriebe erklärt, u.a. durch die Teilnahme bzw. Nichtteilnahme an der GA-Förderung. Dabei stellt sich heraus, dass die Fördervariable im betrachteten Zeitraum einen signifikant positiven Effekt sowohl auf die Investitionen je Beschäftigten als auch auf die Investitionen je Umsatzeinheit ausübt, die GA-Förderung also investitionssteigernd wirkte." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Steigende Investitionen in den Wachstumsbranchen des ostdeutschen Verarbeitenden Gewerbes: eine Analyse anhand des IAB-Betriebspanels (2002)
Laschke, Bärbel;Zitatform
Laschke, Bärbel (2002): Steigende Investitionen in den Wachstumsbranchen des ostdeutschen Verarbeitenden Gewerbes. Eine Analyse anhand des IAB-Betriebspanels. (Institut für Wirtschaftsforschung Halle. Diskussionspapiere 160), Halle, 29 S.
Abstract
Auf der Basis des IAB-Betriebspanels wurde untersucht, in welchen Zweigen und Branchen des Verarbeitenden Gewerbes im Jahr 2000, aber auch in den vorliegenden Jahren, Investitionssteigerungen vorherrschen. Dabei wird herausgearbeitet, wo möglicherweise Impulse auf Wachstum und Produktivität zu erwarten sind. In diesem Zusammenhang wird auch analysiert, wodurch sich Betriebe, die ihre Investitionen im Jahr 2000 steigern von denen mit rückläufigen Investitionen abheben, ob es allgemeine betriebswirtschaftliche Merkmale gibt und welche das sind. Die Ergebnisse zeigen unter anderem, dass die Investitionsneigung der ostdeutschen Industriebetriebe im Jahr 2000 deutlich niedriger als 1999 war. Eine Längsschnittbetrachtung nach fachlichen Hauptgruppen zeigt, dass die Unterschiede in den Investitionsabsichten zwischen den Hauptgruppen größer geworden sind und die Anzahl der investitionserhöhenden Betriebe deutlich abgenommen hat, insbesondere im Vorleistungsgewerbe. Eine Längsschnittbetrachtung nach Branchen weist darauf hin, dass sich die für das Jahr 2000 festgestellten Unterschiede im Investitionsverhalten bereits über mehrere Jahre herausgebildet haben. Als Wachstumsbranchen erweisen sich u.a. die Chemische Industrie, Papier- und Druckgewerbe sowie Feinmechanik und Optik. Für die Investitionsaktivität spielen Ertragslage, Umsatz- und Beschäftigungsaussichten, Betriebsgröße, das technische Niveau der Anlagen, überregionaler und Auslandsabsatz, betriebliches Management und die regionale Ansiedlung eine Rolle. Absatzförderung oder Schulungen zur Qualifizierung des Managements strahlen auf die Investitionsaktivitäten aus und tragen zu ihrer Belebung bei. (IAB)
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Literaturhinweis
Der Beitrag ausländischer Investoren zum Aufbau wettbewerbsfähiger Wirtschaftsstrukturen in den neuen Bundesländern (2000)
Belitz, Heike; Fleischer, Frank; Brenke, Karl;Zitatform
Belitz, Heike, Karl Brenke & Frank Fleischer (2000): Der Beitrag ausländischer Investoren zum Aufbau wettbewerbsfähiger Wirtschaftsstrukturen in den neuen Bundesländern. (Deutsches Institut für Wirtschaftsforschung. Sonderhefte 169), Berlin: Duncker & Humblot, 115 S. DOI:10.3790/978-3-428-50233-2
Abstract
"Ausländische Investoren haben sich in den neuen Ländern bislang in Wirtschaftsbereichen engagiert, die für westdeutsche Unternehmen zum Teil wenig interessant waren, da diese bereits in den jeweiligen Märkten etabliert waren und über ausreichende Kapazitäten und modernes Anlagenkapital verfügten. Dabei handelt es sich überwiegend um kapitalintensive Bereiche, die zum Teil nicht zu den wachstumsdynamischen gezählt werden. In Teilbereichen führte das Engagement ausländischer Investoren auch zu Verdrängungswettbewerb. Für die Verbreitung der wirtschaftlichen Basis in den neuen Ländern ist ein weiterer Zuwachs des industriellen Engagements wünschenswert. Dazu sollte das Potential des Auslands noch stärker erschlossen werden. Die neuen Länder werden aber weitere ausländische Investoren nur anziehen können, wenn sie im Vergleich zu anderen Standorten in der EU attraktiv sind. Die aus heutiger Sicht wichtigsten Vorteile Ostdeutschlands gegenüber dem früheren Bundesgebiet sind die geringeren Lohnkosten und die umfangreiche Investitionsförderung in der gesamten Region. Diese werden aber nicht von Dauer sein und müssen durch andere Faktoren nach und nach ersetzt werden. Um vor allem Investoren mit zukunftsorientierten Produktionen und Dienstleistungen anzuziehen, sollte die Investitionsförderung im Rahmen der Gemeinschaftsaufgabe stärker auf diese Bereiche sowie auf Forschung und Entwicklung konzentriert sowie der Ausbau einer modernen Infrastruktur in den neuen Ländern mit unvermindertem Tempo fortgesetzt werden. Bei der Förderung sollte noch stärker den Investitionen Vorrang gegenüber der konsumtiven Verwendung gegeben werden. Ein Schwerpunkt sollte zunehmend auch in der Verbesserung der so genannten 'weichen' Standortfaktoren liegen, um Ostdeutschland für hoch qualifizierte Fachkräfte aus dem In- und Ausland attraktiver zu machen. Auch das Standortmarketing für Deutschland und speziell für die neuen Länder kann noch verbessert werden." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Investitionsgeschehen im ostdeutschen Verarbeitenden Gewerbe von Großbetrieben dominiert (2000)
Laschke, Bärbel;Zitatform
Laschke, Bärbel (2000): Investitionsgeschehen im ostdeutschen Verarbeitenden Gewerbe von Großbetrieben dominiert. In: Wirtschaft im Wandel, Jg. 6, H. 9, S. 259-263.
Abstract
"Die Investitionstätigkeit gilt allgemein als ein Indikator für zukünftiges Wachstum und ist somit von zentralem Interesse. Zur Erklärung der Schwankungen und Trends in der Investitionsentwicklung wird in der empirischen Forschung die Betriebsgröße als ein wichtiger Einflussfaktor diskutiert. Dabei wird auf den aus der Theorie der Unternehmung abgeleiteten positiven Zusammenhang zwischen Betriebsgröße und Investitionstätigkeit zurückgegriffen. Im vorliegenden Aufsatz wird anhand der Daten des IAB-Betriebspanels für 1997 bis 1999 gezeigt, dass es einen solchen Zusammenhang im Verarbeitenden Gewerbe der neuen Bundesländer gibt. Er kommt weniger direkt als indirekt in betriebsgrößenabhängigen Unterschieden bei qualitativen Aspekten der Investitionstätigkeit zum Ausdruck. Große Betriebe investieren je Beschäftigten annähernd doppelt so viel wie kleine Betriebe." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Determinanten der Investitionsintensität im ostdeutschen Verarbeitenden Gewerbe: eine Analyse anhand des IAB-Betriebspanels (2000)
Laschke, Bärbel;Zitatform
Laschke, Bärbel (2000): Determinanten der Investitionsintensität im ostdeutschen Verarbeitenden Gewerbe. Eine Analyse anhand des IAB-Betriebspanels. (Institut für Wirtschaftsforschung Halle. Diskussionspapiere 127), Halle, 19 S.
Abstract
"Die Entwicklung der Investitionsintensität ist das Ergebnis einer Vielzahl von Einflussfaktoren. Wie die Regressionsrechnung zeigt, spielten im Jahr 1999 hierbei vor allem betriebliche Charakteristika wie die Ertragslage, die Innovationstätigkeit und die Modernisierungs- und Rationalisierungsfähigkeit des Betriebes eine ausschlaggebende Rolle. Nicht unwesentlich ist in diesem Kontext die Herkunft des Eigentümers (ostdeutsch, westdeutsch, ausländisch), da sich hiermit größtenteils deutliche Unterschiede in der Finanzkraft verbinden, die die Basis für Investitionen bildet. Äußere Rahmenbedingungen wie die Fördermittelbereitstellung, die Branchenzugehörigkeit oder der geografische Standort hatten dagegen keinen so starken Einfluss, dass sie in das Ergebnis der Regressionsrechnung eingingen. Die herausgearbeiteten Einflussfaktoren erklären aber immerhin 31% der Investitionsintensität 1999. In den einzelnen Jahren mögen Abweichungen davon bestehen, die hier aber negiert wurden." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Wirkung der Investitionsförderung auf das Investitionsvolumen in den neuen Bundesländern (2000)
Müller, Gerald;Zitatform
Müller, Gerald (2000): Wirkung der Investitionsförderung auf das Investitionsvolumen in den neuen Bundesländern. In: Wirtschaft im Wandel, Jg. 6, H. 7, S. 200-204.
Abstract
"Die Investitionsförderpolitik begünstigt erwartungsgemäß die betrieblichen Investitionen in Ostdeutschland. Eine partielle Regressionsrechnung mit dem IAB-Betriebspanel zeigt, dass die Elastizität der ostdeutschen Investitionen bezüglich der Investitionsförderung bei 0,33 liegt. Dieser Zusammenhang lässt sich auch in monetären Größen darstellen: Demnach ist eine DM Fördermittel durchschnittlich mit etwa 2,46 DM Investitionen verbunden. Allerdings nimmt der Anreizeffekt der Förderung mit steigendem Fördersatz nur noch wenig zu. Hinzu kommen etwaige negative Effekte der Subventionierung, beispielsweise durch die Aufbringung der Fördermittel oder durch die Substitution von Arbeit durch Sachkapital. Berücksichtigt man dies, so müssen die derzeitigen Förderhöchstsätze in Ostdeutschland kritisch betrachtet werden." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Betriebliches Wachstum als Erfolgsindikator: eine empirische Analyse für das ostdeutsche Verarbeitende Gewerbe im Jahr 1998 (1999)
Loose, Brigitte; Laschke, Bärbel;Zitatform
Loose, Brigitte & Bärbel Laschke (1999): Betriebliches Wachstum als Erfolgsindikator. Eine empirische Analyse für das ostdeutsche Verarbeitende Gewerbe im Jahr 1998. Halle, 59 S.
Abstract
Die Studie untersucht das betriebliche Wachstum im ostdeutschen Verarbeitenden Gewerbe für das Jahr 1998. Zum einen werden verschiedene Wachstumsgruppen identifiziert, zum anderen wird die Investitionstätigkeit der Betriebe als Voraussetzung für künftiges Wachstum herausgegriffen und näher beleuchtet. Als Datengrundlage wurde die Erhebung des IAB-Betriebspanels von 1998 herangezogen, um Angaben zu den Jahren 1997 und 1998 auszuwerten. Es ergeben sich u.a. folgende Anhaltspunkte für die Darstellung der differenzierten Entwicklung im ostdeutschen Verarbeitenden Gewerbe auf Betriebsebene: Ca. 30 Prozent der betrachteten Betriebe können unter den günstigen konjunkturellen Bedingungen im Jahr 1998 als Wachstumsträger auf betrieblicher Ebene gesehen werden. Ein Teil dieser Betriebe sind junge 'high growth'-Betriebe, die aufgrund der hohen Akzeptanz ihrer Produkte und einer durch Sachkapitalförderung gestützten hohen Investitionsintensität bei niedriger Lohnbelastung eine mehr als 30-prozentige Absatzsteigerung aufweisen. Ein anderer Teil konnte vor allem aufgrund der überregionalen Ausrichtung und einer hohen Innovationsfähigkeit bei ebenfalls niedriger Lohnbelastung mit zehn Prozent expandieren. Die stärkste Gruppe im Mittelfeld bilden mit einem Anteil von ca. 33 Prozent die Verteidiger der erreichten Position, deren Vorteil auf den deutlich geringeren Wettbewerbsdruck zurückzuführen ist. Als problematisch erweist sich hier die hohe Lohnbelastung und der nur teilweise erneuerte technische Stand der Anlagen. Negativ stellen sich ca. ein Fünftel der Betriebe mit einem zweistelligen Umsatz- und Beschäftigungsrückgang dar, hervorgerufen durch die regionale Ausrichtung des Absatzes, hohe Lohnbelastung und einen niedrigen Stand der Anlagen. (IAB)
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Literaturhinweis
Determinanten des betrieblichen Wachstums im ostdeutschen Verarbeitenden Gewerbe: eine empirische Analyse (1999)
Loose, Brigitte;Zitatform
Loose, Brigitte (1999): Determinanten des betrieblichen Wachstums im ostdeutschen Verarbeitenden Gewerbe. Eine empirische Analyse. (Institut für Wirtschaftsforschung Halle. Diskussionspapiere 99), Halle, 58 S.
Abstract
"Eine nachhaltige Entwicklung der ostdeutschen Industrie setzt in- und outputseitiges Wachstum auf Ebene der Betriebe voraus. Auskunft über das betriebliche Wachstum geben outputseitig der Umsatz und inputseitig die Beschäftigung sowie das Anlagevermögen. Der Arbeit liegt dabei die Idee zugrunde, unter komplexer Berücksichtigung der o.g. Wachstumsmerkmale - für das Anlagevermögen mußte dabei näherungsweise auf die Investitionen zurückgegriffen werden - für den Betrachtungszeitraum 1997/1998 Wachstumstypen von Betrieben herauszukristallisieren und einen Beitrag zur Identifizierung ihrer Bestimmungsfaktoren zu leisten. Parallel dazu wurden in einem separaten Verfahren die erklärenden Indikatoren der Umsatzentwicklung bestimmt. Neben den allgemein üblichen betriebspezifischen Wachstumsdeterminanten - wie Betriebsgröße, Alter, Rechtsform, Entstehungs- und Eigentumsform sowie Branchenzugehörigkeit wurde versucht, auch den Einfluss einer Reihe 'innerer' und 'äußerer' Prädiktorvariablen zu berücksichtigen. Die 'inneren' Faktoren stellen die von den Betrieben direkt beeinflussbaren betriebswirtschaftlichen Größen dar, wie der technische Stand der Anlagen, die Innovationsfähigkeit, die Lohnbelastung und Tarifbindung, verschiedene Strategien zur Vervollkommnung der Produktions-, Arbeits-, Beschaffungs- und Absatzorganisation im Betrieb. Als 'äußere' Faktoren werden die Rahmenbedingungen für das betriebswirtschaftliche Agieren der Wirtschaftseinheiten verstanden. Dazu zählen hier die Akzeptanz und Absorption der Produkte durch den Markt, die staatlichen Fördersysteme, die regionale Lage des Betriebes und der Wettbewerbsdruck. Datengrundlage ist die 3. Welle der LAB-Arbeitgeberbefragung 'Ostdeutschland' für den Betrachtungszeitraum 1997/1998." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Investment and employment adjustment after unification: some results from a macroeconometric disequilibrium model (1999)
Zitatform
Radwoski, Daniel, Werner Smolny & Peter Winker (1999): Investment and employment adjustment after unification. Some results from a macroeconometric disequilibrium model. (ZEW discussion paper 1999-56), Mannheim, 22 S.
Abstract
"Die makroökonomischen Auswirkungen der Wiedervereinigung in Westdeutschland schlugen sich in einem exorbitanten Boom in den Jahren 1990/1991, einer tiefen Rezession in den Jahren 1992/1993 und einer darauffolgenden konjunkturellen Erholung nieder. In Ostdeutschland kam es dagegen zunächst zu einem Zusammenbruch der Produktion und einem rapiden Rückgang der Beschäftigung. Erst 1992 setzte dort der Prozess der wirtschaftlichen Erholung ein. In diesem Beitrag wird ein makroökonometrisches Modell zur Analyse dieser Entwicklung verwendet. Der Schwerpunkt liegt dabei auf den Anpassungsvorgängen bei Investitionen und Beschäftigung. Die Schätzungen basieren auf einem Ungleichgewichtsmodell, das für Westdeutschland entwickelt und nach der Wiedervereinigung auf Gesamtdeutschland ausgeweitet wurde. Als Ergebnis kann festgehalten werden, dass Investitionen und Beschäftigung für West- und Ostdeutschland auf der Grundlage des gleichen theoretischen Modells analysiert werden können. Während sich in den ersten Jahren nach der Wiedervereinigung in den Anpassungsgeschwindigkeiten der Investitionen signifikante Unterschiede zeigen, sind die Veränderungen beim Mismatch auf dem Arbeitsmarkt sowie die Anpassung der Beschäftigung weniger stark ausgeprägt." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Die französischen Investitionen in Ostdeutschland: Ergebnisse einer Firmenbefragung (1996)
Lallement, Remi;Zitatform
Lallement, Remi (1996): Die französischen Investitionen in Ostdeutschland. Ergebnisse einer Firmenbefragung. In: Forschungsreihe. Institut für Wirtschaftsforschung Halle H. 9, S. 1-132.
Abstract
"Beim Aufbau der ostdeutschen Wirtschaft spielt ausländisches Engagement eine wichtige Rolle. Die Fallstudie lenkt die Aufmerksamkeit auf die Investoren aus Frankreich. Frankreich war vor der deutschen Vereinigung nicht nur der wichtigste Handelspartner der früheren Bundesrepublik, sondern nahm auch einen der vordersten Plätze im Westhandel der ehemaligen DDR ein. Im Zuge der Privatisierung der frühren Staatsunternehmen entwickelte sich Frankreich zum Spitzenreiter unter den ausländischen Investoren in den neuen Bundesländern. Im Vordergrund der Untersuchung stehen die folgenden Fragen: Welche Bedeutung hatten die Beziehungen aus der Zeit der wirtschaftlichen und politischen Teilung Europas für das Engagement Frankreichs in Ostdeutschland nach der deutsch-deutschen Vereinigung? Welche Motive bewegten die französischen Investoren, am Aufbauprozeßt in Ostdeutschland teilzunehmen? Welche französischen Unternehmensgruppen haben sich in Ostdeutschland engagiert und worauf gründet sich ihr Engagement? Die empirischen Grundlagen wurden im Rahmen einer Umfrage bei französischen Investoren erhoben. Die Untersuchung führt unter anderem zu dem Schluß, daß jene französischen Unternehmen Ostdeutschland als ausländischen Produktionsstandort bevorzugt haben, die von Haus aus über internationale Wettbewerbsvorteile verfügen. Günstige Standortbedingungen in den neuen Bundesländern waren dabei eine notwendige, aber nicht hinreichende Voraussetzung." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Transferleistungen, Wirtschaftsstruktur und Wachstum in den neuen Bundesländern: Beiträge einer wissenschaftlichen Tagung (1996)
Zitatform
(1996): Transferleistungen, Wirtschaftsstruktur und Wachstum in den neuen Bundesländern. Beiträge einer wissenschaftlichen Tagung. (Institut für Wirtschaftsforschung Halle. Sonderheft 1997,01), Halle, 142 S.
Abstract
Das Heft dokumentiert die Beiträge eines Workshop zur Strukturberichterstattung, der vom 13. bis 14. März 1996 im Institut für Wirtschaftsforschung Halle stattfand.
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Literaturhinweis
Eastern Germany and the conflict between wage adjustment, investment, and employment: a numerical analysis (1995)
Zitatform
Thimann, Christian & Michael H. Breitner (1995): Eastern Germany and the conflict between wage adjustment, investment, and employment. A numerical analysis. In: Weltwirtschaftliches Archiv, Jg. 131, H. 3, S. 446-469.
Abstract
"Auch vier Jahre nach der deutschen Vereinigung hat die ostdeutsche Wirtschaftsleistung bei weitem noch nicht zur westdeutschen aufholen können. Während das Lohnniveau sich bereits weit an das westdeutsche Niveau angeglichen hat, sind Produktivität und Kapitalstock von einer Angleichung noch weit entfernt, und auch die Arbeitslosigkeit ist immer noch hoch. Der Aufsatz untersucht die Dynamik des ostdeutschen Aufholwachstums, wobei es speziell um die Zusammenhänge von Lohn-, Investitions- und Beschäftigungsdynamik geht. Der Aufsatz entwickelt ein dynamisches Investitionsmodell, welches neben den üblichen Anpassungskosten für Kapital auch Anpassungskosten für die Veränderung des Investitionsvolumens umfaßt. Dieses Modell wird der ostdeutschen Wirtschaft angepaßt und mit Hilfe eines sogenannten direkten Kollokationsverfahrens numerisch gelöst. Das Ergebnis sind Abschätzung der Anpassungszeit der ostdeutschen an die westdeutsche Wirtschaftsleistung sowie quantifizierte Abschätzung der positiven Folgen einer maßvolleren Lohnpolitik für die Investitions- und Beschäftigungsdynamik." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Entwicklung der Produktivität und Investitionstätigkeit ostdeutscher Industriebetriebe: eine Fallstudienanalyse (1995)
Zitatform
Wagner, Karin, David Hitchens & Esmond Birnie (1995): Entwicklung der Produktivität und Investitionstätigkeit ostdeutscher Industriebetriebe. Eine Fallstudienanalyse. In: Zeitschrift für Betriebswirtschaft, Jg. 65, H. 4, S. 373-384.
Abstract
"In einer Fallstudie mit ostdeutschen Betrieben zeigt sich, daß der Pro-Kopf-Umsatz und die Produktivität der befragten ostdeutschen Betriebe noch immer weit unter dem westdeutschen Niveau liegen, obwohl sich im Verlauf der Zeit eine zunehmende Verbesserung abzeichnet. Dabei ist eine deutlich positivere Entwicklung bei den privatisierten Betrieben im Vergleich zu den Treuhandbetrieben feststellbar. Trotz hoher Subventionen für Neuinvestitionen reagieren die Unternehmen sehr vorsichtig und modernisieren die maschinelle Ausstattung nur schrittweise. Die Gründe hierfür liegen insbesondere in einer nur langfristig zu bewältigenden Qualifikationsanpassung der Beschäftigten, in der langwierigen Suche nach marktgerechten Produkten wie auch im Fehlen eines Mittelstandes." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Gesamtwirtschaftliche und unternehmerische Anpassungsfortschritte in Ostdeutschland: zwölfter Bericht (1995)
Zitatform
(1995): Gesamtwirtschaftliche und unternehmerische Anpassungsfortschritte in Ostdeutschland. Zwölfter Bericht. In: DIW-Wochenbericht, Jg. 62, H. 3, S. 71-98.
Abstract
Im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft werden seit Anfang 1991 die wirtschaftlichen Anpassungsprozesse in Ostdeutschland untersucht. Ziel ist es, die Informationsbasis über die ostdeutsche Wirtschaft zu verbreitern. Der zwölfte Bericht befaßt sich mit der Erneuerung und Modernisierung des Kapitalstockes. Im Mittelpunkt stehen eine Bestandsaufnahme der Entwicklung von Investitionen und Anlagevermögen sowie eine kritische Analyse der Determinanten des Potentialwachstums und der Konzepte der Investitionsförderung. (IAB2)
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