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Dossier

Transformationsprozess in Ostdeutschland – Wirtschaft, Arbeitsmarkt und Gesellschaft

Seit der Wiedervereinigung ist die Angleichung der Lebensverhältnisse in Ost- und Westdeutschland Leitlinie deutscher Politik. Dennoch unterscheiden sich auch viele Jahre nach dem Fall der Mauer Wirtschaft und Arbeitsmärkte in Ost und West noch immer deutlich, mit weitreichenden Konsequenzen für den gesellschaftlichen Wandel und die Lebenslagen ostdeutscher Bürgerinnen und Bürger.
Dieses Dossier präsentiert wissenschaftliche Analysen und Positionen politischer Akteure zum Strukturwandel in den Bereichen Wirtschaft, Arbeitsmarkt, Bevölkerung, Gesellschaft und Bildung.
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im Aspekt "Umweltpolitik"
  • Literaturhinweis

    Entwickeln statt abwickeln: Wirtschaftspolitische und ökologische Umbau-Konzepte für die fünf neuen Länder (1992)

    Schulz, Werner; Volmer, Ludger;

    Zitatform

    Schulz, Werner & Ludger Volmer (Hrsg.) (1992): Entwickeln statt abwickeln: Wirtschaftspolitische und ökologische Umbau-Konzepte für die fünf neuen Länder. Berlin: Links, 270 S.

    Abstract

    "Die Autoren analysieren die Ursachen der wirtschaftlichen Krise in den neuen Bundesländern und kommen zu dem Schluß: Die ökonomischen und ökologischen Konsequenzen der gegenwärtigen 'Entwicklungsstrategie' sind unverantwortbar. Die versprochene schnelle Angleichung der Lebensbedingungen rückt in immer weitere Ferne. Vor diesem Hintergrund werden alternative Entwicklungskonzepte vorgestellt, die darauf abzielen, aus den soziokulturellen und ökologischen Krisenphänomenen des Westens zu lernen und bestimmte Fehler nicht zu wiederholen. Das betrifft sowohl den Umgang mit der chemischen Industrie, als auch kommunale Bodenpolitik und regionale Strukturpolitik. Die Autoren schlagen konkrete Schritte vor, die sich deutlich von den eingefahrenen Mustern abheben." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Alternativen für den ökonomischen Aufbau und Ecksteine für den ökologischen Umbau in den Neuen Bundesländern (1992)

    Stratmann-Mertens, Eckhard; Roske, Norbert;

    Zitatform

    (1992): Alternativen für den ökonomischen Aufbau und Ecksteine für den ökologischen Umbau in den Neuen Bundesländern. Bochum, 291 S., Anhang.

    Abstract

    Das Gutachten dokumentiert in acht Kapiteln folgende thematische Schwerpunkte:
    I. Das erste Kapitel setzt sich mit den ökonomischen Ausgangsbedingungen und dem Umfang des Aufholprozesses auseinander.
    II. Im zweiten Kapitel werden Wirtschaftsförderung und die Förderung von Forschung, Entwicklung und Technologietransfer einer kritischen Wertung unterzogen.
    III. Das dritte Kapitel beschreibt Situation und Konzeption einer alternativen Wirtschaftspolitik, deren Bausteine im
    IV. vierten Kapitel ausführlich dargestellt werden.
    V. Der fünfte Schwerpunkt setzt sich an Hand von Beispielen mit den Fragen der Wirtschaftspolitik auseinander.
    VI. Im sechsten Kapitel wird zur ökonomischen und sozialen Lage der Frauen Stellung genommen.
    VII. Problemfelder wie Chemie, Altlasten, Energie und Verkehrsentwicklung skizzieren im siebten Kapitel die Ecksteine für einen ökologischen Umbau.
    VIII. Im abschließenden achten Kapitel setzt sich das Gutachten mit Folgen der Finanzierung des Auf- und Umbaus auseinander. Das Gutachten wird durch Anhänge (Tabellen, Grafiken) zu den Kapiteln ergänzt.(IAB)

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  • Literaturhinweis

    Neuaufbau ohne Vorbild: Alternativen für den ökonomischen Aufbau und Ecksteine für den ökologischen Umbau in den Neuen Bundesländern (1992)

    Stratmann-Mertens, Eckhard; Roske, Norbert;

    Zitatform

    Stratmann-Mertens, Eckhard & Norbert Roske (1992): Neuaufbau ohne Vorbild: Alternativen für den ökonomischen Aufbau und Ecksteine für den ökologischen Umbau in den Neuen Bundesländern. Essen: Klartext Verlag, 284 S.

    Abstract

    Die Studie ist die teilweise überarbeitete und aktualisierte Fassung eines Gutachtens, das im Auftrag des Bundesvorstandes der GRÜNEN erstellt und im März 1992 vorgelegt wurde. Dabei ist insbesondere das Kapitel III vertieft worden: "Es enthält die Grundlinien einer alternativen Wirtschaftspolitik für die Neuen Bundesländer und stellt die Positionen und Ergebnisse des Gutachtens im Zusammenhang dar; u.a. geht es der Frage nach, was sinnvollerweise unter der Herstellung einheitlicher und gleichwertiger Lebensverhältnisse in Ost und West verstanden werden kann.
    Ökonomische und ökologische Alternativen für die Neuen Bundesländer (NBL) sind rar. Meist werden nur Einzelaspekte von Fehlentwicklungen ins Auge gefaßt; dabei käme es darauf an, ein konsistentes Gesamtkonzept für die wirtschaftliche Entwicklung vorzulegen. Die Wirtschaftspolitik der Bundesregierung und der Treuhandanstalt vernachlässigt sträflich ökologische Aspekte: die Klima-Debatte wird weltgipfelmäßig inszeniert, aber nicht mit den Problemen in den NBL in Zusammenhang gebracht. Ungebrochen wird - angefangen von der Bundesregierung bis neuerdings wieder hin zur Arbeitsgruppe Alternativer Wirtschaftspolitik (Memorandum-Gruppe) - das Wachstumsmodell als Leitbild der Entwicklung in den NBL genommen. Diese Sichtweise ist nicht nur ökologisch blind, sondern auch ökonomisch illusionär. Denn ein Aufholen der neuen gegenüber den alten Bundesländern wird gar nicht möglich sein, ohne daß der Westen wirtschaftlich schrumpft mit tiefgreifenden Veränderungen der sozialen und politischen Verhältnisse." (IAB2)

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  • Literaturhinweis

    Umwelt und Regionalentwicklung in den neuen Ländern (1992)

    Wiegandt, Claus-C.;

    Zitatform

    Wiegandt, Claus-C. (1992): Umwelt und Regionalentwicklung in den neuen Ländern. In: Raumforschung und Raumordnung, Jg. 50, H. 5, S. 242-254.

    Abstract

    "Ziel dieses Beitrags ist es, die engen Verflechtungen von Umweltbedingungen und Regionalentwicklung in den neuen Ländern herauszuarbeiten. Auf der einen Seite droht die schlechte Umweltsituation zu einer Restriktion der Entwicklung in den neuen Ländern zu werden, auf der anderen Seite besteht die Gefahr, daß eine zu schnelle, rein ökonomisch ausgerichtete Regionalentwicklung soziale und ökologische Belange nicht ausreichend berücksichtigt und die Umweltbedingungen langfristig negativ beeinträchtigt. Zu einem besseren Verständnis dieser Prozesse werden deshalb im ersten Abschnitt knapp die derzeitige Umweltsituation sowie im zweiten Teil einige Aspekte zur Regionalentwicklung in den neuen Ländern skizziert. Anschließend werden im dritten Teil einige Gedanken zum Einfluß der Umweltsituation auf die mögliche Regionalentwicklung vorgestellt, um dann im vierten Teil umgekehrt die Konsequenzen der Regionalentwicklung für die Umweltsituation zu hinterfragen." (Autorenreferat)

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  • Literaturhinweis

    Umweltschutz und soziale Verantwortung: Sind Sanierungs- und Beschäftigungsgesellschaften "soziale Hängematte" oder Ausgangspunkt für Wege in die Selbständigkeit? (1992)

    Zitatform

    (1992): Umweltschutz und soziale Verantwortung: Sind Sanierungs- und Beschäftigungsgesellschaften "soziale Hängematte" oder Ausgangspunkt für Wege in die Selbständigkeit? (Bitterfelder Arbeitspapiere 03/92), Bitterfeld, 103 S.

    Abstract

    In der Broschüre werden acht Sanierungsgesellschaften, die mit einer Ausnahme in den Chemieregionen von Sachsen-Anhalt angesiedelt sind, vorgestellt. "Das Material für den ersten Teil basiert im wesentlichen auf einer Zusammenfassung von Kurzinterviews, die im Zeitraum November 1991 bis März 1992 mit den Geschäftsführern dieser Sanierungsgesellschaften durchgeführt wurden, auf Materialien, die zum Teil in den Unternehmen vorlagen und auf Ergebnissen aus Arbeitskreisen, die mit diesen Sanierungsgesellschaften zu den Themen Altlastensanierung und Existenzgründung im Beratungsbüro Bitterfeld regelmäßig stattfinden. Der zweite Teil konzentriert sich auf das Angebot von Orientierungshilfen im Existenzgründungsprozeß und will mit zwei Erfahrungsberichten Mut machen für eigene Schritte in die Selbständigkeit." (IAB2)

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  • Literaturhinweis

    Probleme von Raumordnung, Umwelt und Wirtschaftsentwicklung in den neuen Bundesländern (1991)

    Bergmann, Hellmuth; Lowinski, Heinrich; Marx, Detlef; Masuhr, Joachim;

    Zitatform

    Bergmann, Hellmuth, Heinrich Lowinski, Detlef Marx & Joachim Masuhr (1991): Probleme von Raumordnung, Umwelt und Wirtschaftsentwicklung in den neuen Bundesländern. Hannover: Verlag der ARL, 122 S.

    Abstract

    "Die zukünftige Entwicklung in den Kommunen und Regionen der neuen Länder erfordert vielfältige landes-, regional- und stadtplanerische Entscheidungen, um Standortvoraussetzungen zu schaffen und die sich beschleunigenden Entwicklungsprozesse mit dem Ziel einer langfristigen Verbesserung zum Wohl der jetzt Lebenden und der nach uns Kommenden zu beeinflussen." Die Autoren fassen "das aus der Erfahrung der letzten Jahrzehnte gewonnene Wissen über die Erfordernisse und zweckmäßigen Verfahrensweisen der überörtlichen Planung unter Verwertung wichtiger Anregungen von Raumplanern aus den neuen Bundesländern zusammen, um damit den Landes-, Regional- und Stadtplanern - insbesondere,aber nicht nur - in den neuen Ländern Anhaltspunkte für planerische Überlegungen und Entscheidungen zu geben". (IAB2)

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  • Literaturhinweis

    Betrieblicher Arbeits- und Umweltschutz in den neuen Bundesländern: Bericht über einen RKW-Workshop in Berlin im Januar 1991 (1991)

    Abstract

    "In Ostdeutschland darf es keinen Arbeitsschutzrabatt für gesundheitsgefährdende Arbeitsplätze geben. Die desolaten Arbeitsbedingungen werden die benötigten Produktivitätszuwächse nachhaltig behindern und können als Hemmschuh mit großen sozialen Folgekosten für die Wirtschaftsreform wirken. Sie bilden bereits jetzt ein latentes Konfliktpotential zwischen Arbeitnehmern und Unternehmern. Gefordert wird deshalb ein Hilfsprogramm der Bundesregierung zur Verbesserung der Arbeitsbedingungen in den fünf Bundesländern. Nach Berechnungen sind in den nächsten zehn Jahren ca. 30 Md. für ein Programm "Arbeit, Humanisierung und Gesundheit" notwendig, um die "katastrophalen Zustände" in der ostdeutschen Wirtschaft zu beseitigen. Die Sanierung der Wirtschaft in den fünf neuen Ländern ist nur als integrierte Humanisierung und Rationalisierung der Arbeit zu leisten." (Autorenreferat)

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  • Literaturhinweis

    Zwischen Müllfluten und Altlasten: Probleme und Perspektiven der Abfallwirtschaft in den neuen Bundesländern: eine Tagung der Friedrich-Ebert-Stiftung am 8. Mai 1991 in Potsdam (1991)

    Zitatform

    (1991): Zwischen Müllfluten und Altlasten: Probleme und Perspektiven der Abfallwirtschaft in den neuen Bundesländern. Eine Tagung der Friedrich-Ebert-Stiftung am 8. Mai 1991 in Potsdam. (Wirtschaftspolitische Diskurse 16), Bonn, 43 S.

    Abstract

    Die Broschüre enthält - thematisch geordnet - Referate und Diskussionsbeiträge einer Tagung zum Thema "Probleme und Perspektiven der Abfallwirtschaft in den neuen Bundesländern". Zunächst wird dargestellt, "welche Aufgaben die neuen Länder in der Abfallwirtschaft zu lösen haben, um das Erbe des real-sozialistischen Schlendrians und die Folgen des ersehnten Wirtschaftsaufschwungs in der Zukunft zu bewältigen. Dabei zeigt sich, daß die Abfallwirtschaft der alten Bundesländer keineswegs Vorbild sein kann (Teil 1). Danach werden Leistungsfähigkeit, Grenzen und Bedingungen traditioneller und zukunftsweisender Strategien der Abfallwirtschaft herausgearbeitet (Teil 2) und die Instrumente vorgestellt, die der Politik zur Verfügung stehen, um die Abfallvermeidung und -verwertung zu fördern (Teil 3). Nach einem Überblick über Finanzierungshilfen beim Aufbau einer modernen und leistungsfähigen Müllentsorgung in den neuen Ländern (Teil 4) behandelt die Broschüre Rahmenbedingungen für eine effiziente Abfallwirtschaft, unter Berücksichtigung von Erfahrungen aus Ländern und Gemeinden. Die Broschüre schließt mit einer Zusammenfassung, die noch einmal deutlich macht, daß - überall in der Bundesrepublik - die Entwicklung abfallvermeidender Produktlinien nötig ist, wenn die Wohlstandsgesellschaft nicht eines Tages unter der schmutzigen Last ihrer eigenen Wachstumserfolge zusammenbrechen soll." (IAB2)

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