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Dossier

Minijobs

Seit der Neuregelung der Minijobs im Jahre 2003 ist die Zahl geringfügig beschäftigter Personen kräftig gestiegen. Sie arbeiten vor allem im Dienstleistungsbereich, z.B. im Reinigungsgewerbe und in der Gastronomie. Minijobs werden im Westen Deutschlands häufiger in Anspruch genommen als im Osten und besonders stark von Frauen genutzt. Konnte durch die Ausweitung der geringfügigen Beschäftigung das Ziel erreicht werden, die Schwarzarbeit einzudämmen und den Weg in legale Beschäftigung zu ebnen? Oder sind vor allem Nebenjobs und prekäre Arbeitsverhältnisse entstanden - womöglich auf Kosten regulärer Arbeitsplätze?
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    Datenbank Atypische Beschäftigung (21.09.2009)

    Hans-Böckler-Stiftung

    Beschreibung

    Die regionale Datenbank "Atypische Beschäftigung" des WSI stellt für alle Stadt- und Landkreise in der Bundesrepublik Deutschland Daten zur atypischen Beschäftigung zur Verfügung. Sie bietet einen schnellen Überblick zur Entwicklung der Beschäftigung von 2003 bis 2011 mit Auswertungen in Tabellen und Grafiken.

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    Familienunterstützende Dienstleistungen: Jobchancen für Geringqualifizierte (26.02.2009)

    Institut der deutschen Wirtschaft Köln

    Beschreibung

    iwd Nr. 9 vom 26.02.2009: Putz- und Bügelhilfen werden fast ausschließlich schwarz beschäftigt. Bei einer Legalisierung dieser Jobs könnten mehrere Hunderttausend zusätzliche Arbeitsplätze entstehen, die in erster Linie Geringqualifizierten zugute kämen

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    Wissenschaftliche Bilanzierung zu ausgewählten Instrumenten der Hartz-Reformen (01.01.2009)

    Forschungsteam Internationaler Arbeitsmarkt
    Wagner, Alexandra

    Beschreibung

    Kontext / Problemlage: In den letzten Jahren hat sich in Deutschland ein bereits seit den 90er Jahren vollziehender Trend fortgesetzt: Immer mehr Beschäftigungsverhältnisse gehören zu den sogenannten "atypischen" Formen. In den letzten zwei Dekaden sind eine Reihe arbeitsrechtlicher Regelungen verabschiedet worden, die "atypische" Beschäftigungsverhältnisse betreffen. Im Zuge der so genannten Hartz-Reformen kam es zu einem Paket gesetzlicher Veränderungen, die - so die Intention der damals politisch Verantwortlichen - das Entstehen von Beschäftigungsverhältnissen jenseits des so genannten "Normalarbeitsverhältnisses" befördern und auf diese Weise dazu beitragen sollten, die Arbeitslosigkeit zu reduzieren. Diese Entscheidungen werden wissenschaftlich und politisch kontrovers diskutiert.>> Fragestellung: Ausgehend von den Intentionen des Gesetzgebers wird eine Bilanzierung der Entwicklung der "atypischen" Beschäftigung vorgenommen, die sich auf folgende Themen bezieht: Teilzeitbeschäftigung, Leiharbeit, geringfügige Beschäftigung (Minijobs), Beschäftigung in der Gleitzone (Midijobs), Solo-Selbständigkeit, befristete Beschäftigung, Arbeitsgelegenheiten mit Mehraufwandsentschädigung (Ein Euro Jobs oder Zusatzjobs). Dabei geht es sowohl um deren quantitative Entwicklung als auch um Erkenntnisse zur Struktur der "atypischen Beschäftigung". Methoden: Die Entwicklung der "atypischen" Beschäftigung wird auf der Grundlage veröffentlichter Daten und wissenschaftlicher Erhebungen und Studien rekonstruiert, zusammengefasst und bewertet.

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    Governance des Einkommensmix: Geringfügige Beschäftigung plus ALG II-Bezug (01.01.2009)

    Institut Arbeit und Wirtschaft an der Universität Bremen
    Dingeldey, Irene
    Quelle: Projektinformation der Hans-Böckler-Stiftung

    Beschreibung

    Das Projekt will die Governance des Einkommensmix aus Erwerbseinkommen im Rahmen geringfügiger Beschäftigung und Transfereinkommen in Form von Arbeitslosengeld II (ALG II) näher beleuchten. Dabei soll überprüft werden, inwiefern sich die Kombination von Minijob und ALG II Bezug als Risikolage für spezifische Gruppen verfestigt. >> Das Projekt wird im Herbst 2010 mit einem Workshop in Kooperation mit der Arbeitnehmerkammer Bremen und einem Projektbericht abgeschlossen. Methoden: Es werden Leitfadeninterviews mit ALG II-Beziehern, Fallmanagern der Bremer Arbeitsgemeinschaft (ARGE), Arbeitgebern/Personalverantwortlichen sowie gegebenenfalls der Interessenvertretung in entsprechenden Unternehmen geführt, um die konkrete Beschäftigungssituation der so genannten Aufstocker sowie Interessen- und Motivlage der relevanten Akteure für die Annahme, Vermittlung, respektive Vergabe von Minijobs in Verbindung mit ALG II Bezug in Bremen zu analysieren. Ferner wird anhand quantitativer Analysen des sozio-ökonomischen Panels (SOEP) sowie des Panels "Arbeitsmarkt und soziale Sicherung" (PASS) am Instituts für Arbeitsmarkt und Berufsforschung (IAB) in Längsschnittanalysen der Beschäftigungs- und Arbeitslosigkeitsverlauf sowie der Kontakt zu Argen für die Bundesrepublik insgesamt untersucht. Ermittelt werden soll dabei auch die Verfestigung der entsprechenden Risikolagen. Ziel ist es, spezifische Typen der Inanspruchnahme in spezifischen Branchen bzw. Bedarfsgemeinschaften zu identifizieren.

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    Vier Schritte zur erstmaligen Meldung eines Minijobbers. Informationen für Arbeitgeber (21.08.2008)

    Deutsche Rentenversicherung Knappschaft-Bahn-See

    Beschreibung

    Broschüre der Minijob-Zentrale (Stand Januar 2012).

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    Midi-Jobs: Kräftiger Abgabensprung (06.03.2008)

    Institut der deutschen Wirtschaft Köln

    Beschreibung

    iwd-Beitrag in Nr. 10 vom 06.03.2008: Sogenannte Midi-Jobber verdienen zwischen 400 und 800 Euro brutto monatlich und zahlen ermäßigte Sozialversicherungsbeiträge. Ursprünglich sollte auf diese Weise ein Nettolohnverlust beim Überschreiten der Minijob-Grenze von 400 Euro verhindert werden. Doch zuletzt langte der Staat wieder kräftig zu.

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    Niedriglöhne - Kurze Arbeitszeit, geringer Lohn (05.03.2008)

    Hans-Böckler-Stiftung

    Beschreibung

    Grafik in Böckler Impuls 3/2008: Minijobber stellen einen zunehmenden Teil der Niedriglöhner, die Vollzeitquote geht - wie in der Gesamtwirtschaft - zurück.

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    Der Niedriglohnsektor in Deutschland wächst nicht mehr (08.02.2008)

    Deutsches Institut für Wirtschaftsforschung

    Beschreibung

    Das DIW erläutert in einer Stellungnahme vom 08.02.2008, dass der Minijob-Boom seine Grenzen erreicht hat.

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    Post prekär: Wenn der Minijobber klingelt (03.12.2007)

    Hans-Böckler-Stiftung

    Beschreibung

    Böckler Impuls 09/2007: 2008 soll die Deutsche Post ihr Zustell-Monopol für Briefe bis 50 Gramm verlieren. Es droht ein Verdrängungswettbewerb zulasten von Löhnen und Arbeitsbedingungen.

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    Minijobs - BDA kompakt (01.10.2007)

    Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände

    Beschreibung

    Laut BDA sind Minijobs (geringfügige Beschäftigungsverhältnisse) ein unverzichtbares Flexibilisierungselement und notwendiges Ventil im überregulierten deutschen Arbeitsmarkt.

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    Atypische Beschäftigung: In der Regel schlecht für die Rente (20.09.2007)

    Hans-Böckler-Stiftung

    Beschreibung

    Böckler Impuls 19/2006: Die atypische Beschäftigung nimmt zu - als Minijobs, Teilzeit- oder befristete Arbeit. Wer atypisch arbeitet, ist nicht zwangsläufig schlecht abgesichert. Es kommt darauf an, in welcher Hinsicht die Beschäftigung von der Norm abweicht.

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    Soziale Sicherung verbessern - Verdrängung sozialversicherungspflichtiger Beschäftigung verhindern (12.07.2007)

    Die Linkspartei. PDS

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    Antrag der Fraktion DIE LINKE. auf Einstellung der Förderung geringfügiger Beschäftigung und Änderung im SGB IV.

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    Niedriglohnbeschäftigung in Deutschland und im internationalen Vergleich (01.07.2007)

    Universität Duisburg-Essen, Fachbereich Gesellschaftswissenschaften, Institut Arbeit und Qualifikation
    Bosch, Gerhard, Prof. Dr.
    Quelle: Projektinfo des IAQ

    Beschreibung

    Galt Deutschland lange Zeit als Land mit einer ausgewogenen Einkommensstruktur, haben mehrere Studien in den vergangenen Jahren gezeigt, dass Niedriglöhne an Bedeutung gewonnen haben. Die Niedriglohnbeschäftigung (mit Löhnen unterhalb von zwei Drittel des gesamtwirtschaftlichen Medians) ist seit Mitte der neunziger Jahre deutlich gewachsen. Im internationalen Vergleich weist Deutschland mittlerweile einen der höchsten Anteile schlecht bezahlter Jobs unter den kontinental-europäischen Ländern auf. Überdies ist die Ausdifferenzierung der Löhne nach unten in Deutschland besonders ausgeprägt, weil es im Unterschied zu vielen anderen Ländern keine verbindlichen Lohnuntergrenzen durch einen gesetzlichen Mindestlohn gibt. Ursachen für die Zunahme von Niedriglöhnen liegen u.a. in der Wachstumsschwäche nach der Wiedervereinigung und der hohen Arbeitslosigkeit, der sinkenden Tarifbindung, der Zunahme von besonderen Beschäftigungsformen mit eher niedriger Entlohnung (Minijobs, Zeitarbeit) und den zögerlichen bzw. teilweise auch widersprüchlichen Maßnahmen zur Modernisierung des Wohlfahrtsstaates.>> Im Mittelpunkt des Projektes stehen vertiefende quantitative und qualitative Analysen der Triebkräfte für die Zunahme gering bezahlter Arbeit und ihrer Folgen für Beschäftigte, Unternehmen und die Sozialsysteme. Besonderes Augenmerk wird dabei dem Einfluss von Institutionen und Regulierung im internationalen Vergleich gewidmet. Neben gesamtwirtschaftlichen Analysen werden auch spezifische Branchen und Beschäftigungsformen genauer untersucht. Eine zentrale Frage bezieht sich auf die Aufwärtsmobilität von Beschäftigten aus dem Niedriglohnbereich heraus in besser bezahlte Beschäftigung. Methoden: Im Rahmen des Projektes werden die bisherigen Forschungsarbeiten zu den Themen Niedrig-, Kombi- und Mindestlöhne in Deutschland und im internationalen Vergleich fortgeführt und vertieft (vgl. insbesondere MILO, NIL und RSF). In diesem Kontext werden eigene Arbeiten und kleinere einschl

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    Midijobs: Stiefkind der Politik (08.03.2007)

    Institut der deutschen Wirtschaft Köln

    Beschreibung

    Anders als die meisten Arbeitnehmer müssen Beschäftigte mit Bruttomonatseinkommen zwischen 400 und 600 Euro seit Jahresanfang 2007 höhere Sozialabgaben zahlen. Denn die Beiträge für die so genannten Midijobs werden nach einer jährlich angepassten Formel berechnet (iwd-Beitrag in Nr. 10 vom 08.03.2007).

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    Minijobs: Ausweg aus der Schwarzarbeit (07.09.2006)

    Institut der deutschen Wirtschaft Köln

    Beschreibung

    Der iwd-Beitrag in Nr. 36 vom 07.09.2006 zeigt, dass immer mehr private Haushalte Minijobber beschäftigen. In den vergangenen beiden Jahren hat sich die Zahl der geringfügig beschäftigten Putzfrauen, Kindermädchen, Gärtner & Co. mit 123.000 fast verdoppelt.

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    Die Minijob-Reform im deutschen Mittelstand: Eine empirische Analyse mit den Daten der Studie "MIND 04" (31.08.2006)

    Institut für Mittelstandsforschung Bonn

    Beschreibung

    Informationen zu einer Studie des Instituts für Mittelstandsforschung vom 31.08.2006.

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    Minijobs - Informationen für Arbeitgeber und Arbeitnehmer (04.07.2006)

    Deutsche Rentenversicherung Knappschaft-Bahn-See

    Beschreibung

    Die Broschüre informiert über die wesentlichen gesetzlichen Regelungen im Bereich der geringfügigen Beschäftigung und über den Service der Minijob-Zentrale (Stand Februar 2012).

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    Aktuelle Entwicklungen im Bereich der geringfügigen Beschäftigung (04.07.2006)

    Deutsche Rentenversicherung Knappschaft-Bahn-See

    Beschreibung

    Quartalsbericht IV 2012 der Minijob-Zentrale

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    Erwerbstätige: Zweitjobs eher selten (04.05.2006)

    Institut der deutschen Wirtschaft Köln

    Beschreibung

    iwd-Beitrag in Nr. 18 vom 04.05.2006

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    Verdrängen Mini-Jobs sozialversicherungspflichtige Beschäftigung? (24.04.2006)

    Sozialpolitik aktuell

    Beschreibung

    "Grafik aktuell" des Internetportals "Sozialpolitik Aktuell" zur Entwicklung der sozialversicherungspflichtigen und geringfügigen Beschäftigung 2000 bis 2005. Mit einem Kurzkommentar.

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