Gender und Arbeitsmarkt
Das Themendossier "Gender und Arbeitsmarkt" bietet wissenschaftliche und politiknahe Veröffentlichungen zu den Themen Erwerbsbeteiligung von Frauen und Männern, Müttern und Vätern, Berufsrückkehrenden, Betreuung/Pflege und Arbeitsteilung in der Familie, Work-Life-Management, Determinanten der Erwerbsbeteiligung, geschlechtsspezifische Lohnunterschiede, familien- und steuerpolitische Regelungen sowie Arbeitsmarktpolitik für Frauen und Männer.
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- Erwerbsbeteiligung von Frauen
- Erwerbsbeteiligung von Männern
- Kinderbetreuung und Pflege
- Berufliche Geschlechtersegregation
- Berufsrückkehr – Wiedereinstieg in den Arbeitsmarkt
- Dual-Career-Couples
- Work-Life
- Geschlechtsspezifische Lohnunterschiede
- Familienpolitische Rahmenbedingungen
- Aktive/aktivierende Arbeitsmarktpolitik
- Arbeitslosigkeit und passive Arbeitsmarktpolitik
- geografischer Bezug
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Literaturhinweis
Selection into maternity leave length and long-run maternal health in Germany (2025)
Zitatform
Bister, Lara, Peter Eibich, Roberta Rutigliano, Mine Kühn & Karen van Hedel (2025): Selection into maternity leave length and long-run maternal health in Germany. In: Journal of Social Policy, Jg. 54, H. 2, S. 528-547. DOI:10.1017/S0047279423000429
Abstract
"Existing literature shows the importance of maternity leave as a strategy for women to balance work and family responsibilities. However, only a few studies focused on the long-run impact of maternity leave length on maternal health. Therefore, how exactly they are related remains unclear. We examine women’s selection into different lengths of maternity leave as a potential explanation for the inconclusive findings in the literature on the association between maternity leave and maternal health. This study aims to unravel the association between maternity leave length and mothers’ long-term health in Germany. Drawing on detailed data from the German Statutory Pension Fund (DRV), we estimated the association between maternity leave length and sick leave from 3 years following their child’s birth for 4,243 women living in Germany in 2015 by applying discrete-time logistic regression. Our results show a negative relationship between maternity-leave length and long-term maternal health, likely driven by negative health selection. Long maternity leaves of more than 24 months were associated with worse maternal health in the long run, while a positive association emerged for vulnerable women with pre-existing health problems." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
A new look at pay disclosure: Employee initiatives, multiple perspectives, and voids in legal rules (2025)
Zitatform
Brandl, Julia, David G. Allen, Christian Grund & Anna Sender (2025): A new look at pay disclosure: Employee initiatives, multiple perspectives, and voids in legal rules. In: German Journal of Human Resource Management, Jg. 39, H. 3, S. 179-197. DOI:10.1177/23970022251346594
Abstract
"This article introduces the special issue on Pay disclosure: Implications for Human Resource Management in the German Journal of Human Resource Management. Previous research largely assumed employer agency in designing pay disclosure practices. Recent legislation regarding pay disclosure in many countries and an increasing role of employees have to be considered, though. Differences in actors’ attitudes toward pay disclosure and voids in legal rules then lead to multiple perspectives on the nature of pay disclosure. Based on the articles in this special issue, we outline how these themes constitute a challenge for managing actors and an exciting research opportunity." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Väter, die länger in Elternzeit sind, arbeiten auch längerfristig weniger (Serie "Equal Pay Day 2025") (2025)
Zitatform
Bächmann, Ann-Christin, Andreas Filser & Corinna Frodermann (2025): Väter, die länger in Elternzeit sind, arbeiten auch längerfristig weniger (Serie "Equal Pay Day 2025"). In: IAB-Forum H. 07.04.2025. DOI:10.48720/IAB.FOO.20250407.01
Abstract
"Die Verdienste von Vätern, die nach der Geburt ihres ersten Kindes Elternzeit nehmen, steigen in den darauffolgenden Jahren im Schnitt etwas langsamer als die Verdienste von Vätern, die auf Elternzeit verzichten. Dies hängt stark damit zusammen, dass insbesondere Väter, die mehr als zwei Monate in Elternzeit gehen, danach zum Beispiel häufiger in Teilzeit arbeiten." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Wiedereinstiegsrechner: Methodenbericht (2025)
Calahorrano, Lena; Krolpfeifer, Dara; Rachidi, Tobias;Zitatform
Calahorrano, Lena & Tobias Rachidi (2025): Wiedereinstiegsrechner. Methodenbericht. 24 S.
Abstract
"Dieser Bericht fasst die vom Fraunhofer FIT verwendete Methodik zur Schätzung/Prognose von Bruttolöhnen in Abhängigkeit von Informationen zur Erwerbshistorie (Berufsabschluss, Berufserfahrung etc.) sowie zur gewünschten Arbeitsstelle (Beruf, Branche etc.) für den Wiedereinstiegsrechner zusammen. Die Datengrundlage für die Schätzungen bildet die „Stichprobe der Integrierten Arbeitsmarktbiografien Regionalfile (SIAB-R) 1975 – 2021“ des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB). Dieser Datensatz ist eine 2-%-Stichprobe aus der Grundgesamtheit der „Integrierten Erwerbsbiografien (IEB)“ des IAB, welche unter anderem Informationen zu allen Personen enthält, die zu irgendeinem Zeitpunkt - sozialversicherungspflichtig in Deutschland beschäftigt (erfasst ab 1975), - geringfügig in Deutschland beschäftigt (erfasst ab 1999) oder - bei der Bundesagentur für Arbeit bzw. den Grundsicherungstragenden als arbeitslos gemeldet (erfasst ab 1997) waren." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Unterstützung substanzieller Erwerbstätigkeit und partnerschaftlicher Aufgabenteilung durch pauschale finanzielle Anreize: Einzelfallbeispiele und Simulationsrechnungen (2025)
Calahorrano, Lena; Molitor, Pia; Rebaudo, Mara;Zitatform
Calahorrano, Lena, Pia Molitor & Mara Rebaudo (2025): Unterstützung substanzieller Erwerbstätigkeit und partnerschaftlicher Aufgabenteilung durch pauschale finanzielle Anreize. Einzelfallbeispiele und Simulationsrechnungen. 27 S.
Abstract
"Im vorliegenden Bericht wurde das Angebot individueller Pauschalen, mit der die wirtschaftliche Eigenständigkeit und gleichberechtigte Verteilung von Pflege- und Betreuungsaufgaben von Frauen und Männern unterstützt, untersucht. Diese individuellen Pauschalen kämen auch allein stehenden Personen zugute, die eine vollzeitnahe Erwerbstätigkeit mit Pflege- oder Betreuungs verantwortung vereinbaren. Konkret wird unterstellt, dass sowohl Eltern von Kindern von zwei bis zwölf Jahren als auch informell Pflegende für ein Jahr jeweils 300 Euro monatlich beziehen kön nen, wenn sowohl sie selbst als auch ihr Partner oder ihre Partnerin (falls vorhanden) im vollzeit nahen Korridor zwischen 32 und 36 Wochenstunden erwerbstätig sind. Die individuellen Pauscha len wären steuerfrei, unterlägen jedoch dem Progressionsvorbehalt bei der Einkommensteuer. Anhand von Fallbeispielen haben wir gezeigt, dass sich Alleinstehende und Paare finanziell bes serstellen würden, wenn sie sich aufgrund des neuen Angebots in Lebensphasen mit mehr Care Verantwortung für eine vollzeitnahe Erwerbstätigkeit entscheiden würden – im Vergleich zu einer Situation, in der keine oder eine Teilzeiterwerbstätigkeit geleistet wird. Die pauschale finanzielle Unterstützung in Höhe von 300 Euro monatlich je Person schafft dafür einen zusätzlichen finan ziellen Anreiz. Auf Grundlage von Daten des SOEP haben wir simuliert, welcher Anteil der potenziell Berechtigten die Arbeitszeit so anpassen würde, dass die jeweiligen Paare für die Inanspruchnahme des Ange bots berechtigt wären. Insgesamt würde sich das Arbeitsvolumen in Deutschland durch die Ein führung solcher Pauschalen erhöhen. Mittelfristig wäre eine steigende Inanspruchnahme zu er warten, wenn sich Präferenzen und Normen hin zu einer vollzeitnahen Erwerbstätigkeit von Frauen und zu einer gemeinsamen Aufteilung von Care-Arbeit ändern. Die Ausgestaltung das Angebots als individuelle Pauschale könnte dazu beitragen, besonders Menschen mit geringeren Einkommen zu erreichen. Bei gegebenen individuellen Präferenzen, Arbeitsmarktrestriktionen sowie Restriktionen aufgrund von fehlender Kinderbetreuungs- und Pflegeinfrastruktur würden etwa 2,3 Prozent der potenziell berechtigten Paare und 20 Prozent der potenziell berechtigten alleinstehenden Frauen in den voll zeitnahen Arbeitsstundenkorridor fallen, in dem sie für den Bezug einer individuellen Pauschale berechtigt wären. Dies entspricht netto rund 3.600 zusätzlichen Vollzeitäquivalenten bei Paaren und 9.100 zusätzlichen Vollzeitäquivalenten bei Alleinstehenden bzw. Alleinerziehenden. Wir schätzen die jährlichen Nettokosten, unter Berücksichtigung von Mehreinnahmen bei der Einkommensteuer und der Sozialversicherung aufgrund der durchschnittlich erhöhten Arbeitszeit, auf rund 260 Millionen Euro jährlich." (Textauszug, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
The Evolution of Hours Worked and the Gender Wage Gap: Theory and Evidence from Four Countries (2025)
Zitatform
Checchi, Daniele, Daniel Kreisman & Cecilia García-Peñalosa (2025): The Evolution of Hours Worked and the Gender Wage Gap: Theory and Evidence from Four Countries. (IZA discussion paper / Forschungsinstitut zur Zukunft der Arbeit 18265), Bonn, 36 S.
Abstract
"We consider the contribution of the intensive margin of labor supply (hours worked above zero) to the gender wage gap across four economies (Germany, France, US, UK) over a long time-horizon. We first build a model in which firms offer two wage contracts – one that pays a fixed wage but allows workers to choose their preferred number of hours up to “full time”, and a second in which wages are relative to imperfectly observable productivity but hours can be limitless. The former includes part- and full-time work, while the latter represents a class of workers who often must supply very long hours but who can then earn potentially unlimited remuneration. We then apply a Oaxaca decomposition for part-, full-, and over-time workers to observe the relative contribution of sorting and remuneration across these hours “regimes” over time and across countries. Through this, we show that while female employment in over-time work increased and the gender wage decreased, this was not driven by increasing selection but rather by a decrease in the unexplained portion of the wage gap over time. We conclude by considering the contribution of unions and labor market flexibility to these cross-country differences." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Elterngeld: Mindest- und Höchstbetrag haben seit der Einführung real 27 Prozent an Wert verloren (2025)
Zitatform
Collischon, Matthias (2025): Elterngeld: Mindest- und Höchstbetrag haben seit der Einführung real 27 Prozent an Wert verloren. In: IAB-Forum – Grafik aktuell H. 20.03.2025. DOI:10.48720/IAB.FOO.GA.20250320.01
Abstract
"Die Geburtenrate in Deutschland ist niedrig, laut statistischem Bundesamt lag sie im Jahr 2023 bei 1,35 Geburten je Frau. Die Politik versucht einen Anreiz zum Kinderkriegen zu schaffen, unter anderem mit dem Elterngeld, das 2007 eingeführt wurde. Der Mindestbetrag liegt hier bei 300 Euro im Monat, der Höchstbetrag bei 1.800 Euro. Diese Beträge wurden, im Gegensatz zu anderen Sozialleistungen, seit der Einführung nicht angepasst und haben somit effektiv an Wert verloren." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Unpacking the Link between Service Sector and Female Employment: Cross-Country Evidence (2025)
Zitatform
Coskun Dalgic, Sena & Gonul Sengul (2025): Unpacking the Link between Service Sector and Female Employment: Cross-Country Evidence. (IAB-Discussion Paper 08/2025), Nürnberg, 25 S. DOI:10.48720/IAB.DP.2508
Abstract
"Der starke Anstieg der Erwerbsbeteiligung von Frauen war in den letzten Jahrzehnten ein bestimmendes Merkmal der hochentwickelten Volkswirtschaften. Dieses Papier untersucht die länderübergreifenden Unterschiede im Zusammenhang zwischen der Expansion des Dienstleistungssektors und der Beschäftigung von Frauen in Europa und den USA. Wir schätzen die Elastizität der Frauenbeschäftigung im Verhältnis zur Beschäftigung im Dienstleistungssektor und decken erhebliche Unterschiede zwischen den Ländern hinsichtlich der Stärke auf, mit der der weibliche Anteil an den Arbeitsstunden auf die Expansion des Dienstleistungssektors reagiert. Unsere Ergebnisse zeigen, dass diese Elastizität in Ländern mit einem stärkeren Strukturwandel und einer höheren weiblichen Beschäftigungsintensität im Unternehmensdienstleistungssektor höher ist. Darüber hinaus ist eine höhere weibliche Beschäftigungsintensität im Unternehmensdienstleistungssektor mit einem größeren Lebensmittel- und Beherbergungssektor verbunden. Diese Ergebnisse legen nahe, dass Länder mit einer stärkeren Umverteilung von der Industrie zum Dienstleistungssektor einen stärkeren Anstieg der weiblichen Beschäftigung erlebten, da ihr expandierender Unternehmensdienstleistungssektor zusätzliches Wachstum im Lebensmittel- und Beherbergungssektor erzeugte und Frauen dadurch stärker in die Erwerbsarbeit zog." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Rent Sharing and the Gender Bargaining Gap: Evidence from the Banking Sector (2025)
Zitatform
Coskun Dalgic, Sena, Hermann Gartner & Ahmet Ali Taşkın (2025): Rent Sharing and the Gender Bargaining Gap: Evidence from the Banking Sector. (IAB-Discussion Paper 06/2025), Nürnberg, 40 S. DOI:10.48720/IAB.DP.2506
Abstract
"Wir nutzen den Wegfall staatlicher Bankgarantien in Deutschland als quasi-natürliches Experiment, um den Unterschied zwischen Männern und Frauen bei der Verhandlungsmacht abzuschätzen. Anhand umfassender Lohndaten von Bankangestellten, kombiniert mit Finanzinformationen auf Bankebene, stellen wir fest, dass Frauen etwa zwei Drittel der Verhandlungsmacht von Männern haben. Unsere modellbasierte Analyse legt nahe, dass diese geschlechtsspezifische Verhandlungsmacht allein 13 bis 25 Prozent der beobachteten geschlechtsspezifischen Lohnlücke in der Branche ausmacht. Die Ergebnisse zeigen eine wichtige Ursache der Lohnunterschiede zwischen Männern und Frauen: Eine Veränderung der Profitabilität von Firmen kannn die geschlechtsspezifische Lohnlücke verringern, ohne dass sich die Gleichstellung der Geschlechter strukturell verbessert. Dieser Effekt hat erhebliche Auswirkungen auf Branchen mit hohen Profiten und hoher Ungleichheit wie der Finanzbranche, in denen der Modus der Verteilung der Profite männliche Beschäftigte begünstigt." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Partnerships as signposts? The role of spatial mobility in gendered earnings benefits of graduates (2025)
Zitatform
Detemple, Jonas (2025): Partnerships as signposts? The role of spatial mobility in gendered earnings benefits of graduates. In: Advances in life course research, Jg. 63. DOI:10.1016/j.alcr.2024.100656
Abstract
"This study analyzes the gender-specific impact of spatial mobility on earnings after graduation from higher education, extending previous research on graduates’ mobility benefits, which has largely ignored gender-specific mechanisms. Based on household economic and gender role considerations, this study argues that partnerships are associated with solidifying gender differences in mobility-related earnings benefits. The study uses data from the German National Educational Panel Study (NEPS), Starting Cohort First-Year Students (SC5), and applies entropy balancing weights to account for the self-selection of mobile graduates. General linear models show a weak correlation between overal graduate mobility and higher earnings and that gender differences are rather small and depend on the type of mobility. However, looking at the role of partnerships, female graduates benefit significantly less from short-distance mobility when cohabiting with a partner than their non-cohabiting counterparts, while cohabiting male graduates benefit significantly more from long-distance mobility. The findings contribute to the literature by highlighting the crucial role of partnerships in the gendered mobility benefits of graduates." (Author's abstract, IAB-Doku, © 2025 The Author. Published by Elsevier Ltd.) ((en))
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Who can work when, and why do we have to care? Education, care demands, and the gendered division of work schedules in France and Germany (2025)
Zitatform
Deuflhard, Carolin & Jeanne Ganault (2025): Who can work when, and why do we have to care? Education, care demands, and the gendered division of work schedules in France and Germany. In: Journal of Marriage and Family, Jg. 87, H. 4, S. 1618-1638. DOI:10.1111/jomf.13085
Abstract
"Objective: This article investigates how education and the presence and age of children shape gendered work schedule arrangements among couples in France and Germany. Background: Despite the prevalence of nonstandard work schedules, schools and daycare facilities typically operate during standard work hours. Nevertheless, little is known on the gendered division of work schedules. Both France and Germany have shifted toward labor market deregulation, favoring the concentration of nonstandard schedules in lower-class jobs. However, France provides full-day public education and care. In Germany, public childcare is less comprehensive, and daycare and school hours are considerably shorter. Method: The study uses sequence and cluster analysis on time-use data (N = 11,268 days) to identify typical work schedules. Multinomial logistic regressions assess how education and the presence and age of children are associated with men's and women's types of days. Results: In both countries, less-educated men were more likely to work shifts, whereas less-educated women were more likely to not be employed. However, standard work schedules prevailed among better-educated French men and women, whereas partial workdays and non-workdays predominated among German women. Conclusion: In both labor market contexts, less-educated partnered women rather than men seem to opt out of employment due to scheduling conflicts between work and care. However, more work-facilitating family policies allow for more gender-equal schedules among better-educated men and women in France." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Kita-Versorgungsungleichheiten - eine Analyse auf Stadtteilebene (2025)
Zitatform
Diermeier, Matthias, Jan Engler, Melinda Fremerey & Leon Wansleben (2025): Kita-Versorgungsungleichheiten - eine Analyse auf Stadtteilebene. (IW-Kurzberichte / Institut der Deutschen Wirtschaft Köln 2025,41), Köln, 3 S.
Abstract
"Der Zugang zu frühkindlicher Bildung hängt auch in Deutschland stark von der sozio-ökonomischen Segregation der Städte ab. Innerhalb derselben Stadt gibt es in wohlsituierten Vierteln im Durchschnitt ein Drittel mehr Kitas pro Anzahl Kinder als in sozio-ökonomisch prekären Räumen. Dieser Unterschied geht darauf zurück, dass sich konfessionelle- und private-gemeinnütze Kitas deutlich häufiger in prosperierenden Quartieren ansiedeln als in sozial schwachen Stadtteilen – öffentliche Kitas können dies nicht kompensieren." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
The Economic Costs of Men's Long Work Hours for Women: Evidence on the Gender Wage Earnings Gap from Australia and Germany (2025)
Zitatform
Doan, Tinh, Liana Leach & Lyndall Strazdins (2025): The Economic Costs of Men's Long Work Hours for Women: Evidence on the Gender Wage Earnings Gap from Australia and Germany. In: Social indicators research, Jg. 179, H. 2, S. 1073-1100. DOI:10.1007/s11205-025-03647-1
Abstract
"Women’s earnings inequality persists, despite policy efforts to reduce discrimination and gender bias. Gender gaps in earnings, however, are a function of hours worked as well as wage rates, and reflect gendered short and long work hour patterns. Within households, how partners exchange time is a crucial driver of hours worked yet this is rarely incorporated into analysis of gender earning gaps. Using a two-stage instrumental variable Oaxaca- Blinder decomposition we model earnings gaps as a function of own and partner hours on and off the job. This enables us to estimate what the gender gap in hours and earnings would look like without a gendered time ‘subsidy’ or ‘borrowing’ in the home. We studied dual-earner households in two countries, Australia and Germany, finding a weekly earnings gap of AUD$536 and €400. This was accompanied by a weekly work hour gap of 12 h in Australia and 13 in Germany. When we accounted for the influence of partner’s hours (paid or unpaid), work hour gaps reduce to 5.1 h in Australian households (58% reduction), and to 6.9 h in German (47% reduction). In effect, women would work 3 to 4 h more each week, and men’s long hours would reduce, narrowing the gender earnings gaps by 43% in Australia and 25% in Germany, if time ‘subsidies’ in the home were eliminated. Our analysis reveals the economic cost to women long work hour cultures impose." (Author's abstract, IAB-Doku, © Springer-Verlag) ((en))
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Literaturhinweis
Harmonizing French and German administrative data on maternal employment: A practical guide how to create comparable data sets from DADS-EDP and SIAB (2025)
Filser, Andreas ; Amend, Inga Marie ; Wagner, Sander ; Frodermann, Corinna ; Achard, Pascal ; Gaede, Inga;Zitatform
Filser, Andreas, Pascal Achard, Inga Marie Amend, Corinna Frodermann, Inga Gaede & Sander Wagner (2025): Harmonizing French and German administrative data on maternal employment. A practical guide how to create comparable data sets from DADS-EDP and SIAB. (SocArXiv papers), 18 S. DOI:10.31219/osf.io/rcsng
Abstract
"This paper provides a guide how to harmonize large-scale administrative datasets from France (DADS-EDP) and Germany (SIAB) for comparative social science research. France and Germany. While both datasets offer rich, longitudinal information on individual employment trajectories which can be augmented with firm-level information, they differ in structure, sample coverage, and variable coding. Harmonizing these datasets unlocks new potential for comparative research, particularly in examining the labor market trajectories of mothers in both countries. This paper outlines the necessary steps to harmonize these data sources and gives an overview on the set of harmonized variables. The harmonized data is of significant value for researchers, providing a foundation for comparative studies on labor market outcomes in France and Germany, especially in the context of welfare state differences and their importance within the EU and worldwide. The code for harmonization is provided for further adaptation to specific research questions." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
Weiterführende Informationen
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Literaturhinweis
Der neue IAB-Lohnmonitor beleuchtet die aktuelle Lohnentwicklung in Deutschland (2025)
Zitatform
Gartner, Hermann, Bajai Resch & Enzo Weber (2025): Der neue IAB-Lohnmonitor beleuchtet die aktuelle Lohnentwicklung in Deutschland. (IAB-Forschungsbericht 21/2025), Nürnberg, 22 S. DOI:10.48720/IAB.FB.2521
Abstract
"Die Lohnentwicklung ist eine zentrale Größe zur Charakterisierung der Arbeitsmarktentwicklung. Am IAB wird ein Monitor aufgebaut, mit dem die Lohnentwicklung in Deutschland beobachtet wird. Der IAB-Lohnmonitor basiert auf der IAB-Online-Personenbefragung „Arbeiten und Leben in Deutschland“ (IAB-OPAL). IAB-OPAL ist eine webbasierte Personenbefragung des IAB, die arbeitsmarktbezogene Themen abfragt. Es handelt sich um eine quartalsweise Befragung von je circa 7.500 Personen im erwerbsfähigen Alter (18–65 Jahre), in der wechselnde Fragen zu aktuellen Themen gestellt werden. Damit kann die Lohnverteilung auch nach Merkmalen wie Alter, Geschlecht, Ausbildung und Erwerbsumfang – ausgewertet werden. Auf Basis der Befragung lassen sich so zeitnahe Aussagen über die Entwicklung der Lohnungleichheit treffen. Ein Vorteil der Daten zum Beispiel gegenüber der Verdiensterhebung des Statistischen Bundesamts ist, dass bei IAB-OPAL auch der Haushaltskontext vorliegt. So können zum Beispiel Einkommen in Haushalten mit oder ohne Kinder verglichen werden. Ein Vorteil gegenüber Prozessdaten aus der Bundesagentur für Arbeit (wie dem SIAB des IAB) wiederum ist, dass auch die Löhne jenseits der Beitragsbemessungsgrenze sowie die Arbeitszeiten erfasst werden. Wir stellen in diesem Bericht die Datengrundlagen und die Aufbereitungsschritte vor und präsentieren erste Ergebnisse aus dem IAB-Lohnmonitor: So zeigt sich, dass im vierten Quartal 2023 der durchschnittliche Stundenlohn bei 23,54 Euro lag und bis zum zweiten Quartal 2025 auf 25,61 Euro stieg. Zugleich haben sich die Unterschiede zwischen niedrigeren und höheren Löhnen in diesem Zeitraum verringert. So legten die Löhne von Personen ohne Berufsabschluss zuletzt um 13 Prozent zu, die von Personen mit Hochschulabschluss hingegen nur um 5,8 Prozent. Ein Vergleich der Löhne von Männern und Frauen zeigt: Frauen haben im Schnitt der vergangenen vier Quartale 2025 im Durchschnitt um 15,3 Prozent pro Stunde weniger verdient als Männer. Der durchschnittliche Lohn von neu eingestellten Beschäftigten schwankt meist stärker als der von bereits länger Beschäftigten. Dies zeigte sich insbesondere in den ersten Quartalen 2024 und 2025: Die Löhne in länger bestehenden Beschäftigungsverhältnissen sind im ersten Quartal 2025 gegenüber dem Vorjahresquartal um 6,7 Prozent gestiegen, die in neuen Beschäftigungsverhältnissen dagegen um 21,5 Prozent. Im zweiten Quartal lag das Verhältnis nur noch bei 6,2 Prozent zu 7,5 Prozent. Der aktuelle IAB-Lohnmonitor soll in Zukunft mehrmals jährlich erscheinen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
Weiterführende Informationen
Studienbeschreibung „Arbeiten und Leben in Deutschland“ -
Literaturhinweis
Die Lohnlücke schrumpft: Ein neuer Lohnmonitor soll aktuellere Daten für Forschung und Politik liefern. Die ersten Ergebnisse sind überraschend (2025)
Zitatform
Gartner, Hermann & Enzo Weber (2025): Die Lohnlücke schrumpft. Ein neuer Lohnmonitor soll aktuellere Daten für Forschung und Politik liefern. Die ersten Ergebnisse sind überraschend. In: Wirtschaftswoche H. 42, S. 35.
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Literaturhinweis
300.000 Betreuungsplätze für unter Dreijährige fehlen: Eine Betrachtung der Entwicklung von Bestand und Bedarf an Betreuungsplätzen (2025)
Geis-Thöne, Wido;Zitatform
Geis-Thöne, Wido (2025): 300.000 Betreuungsplätze für unter Dreijährige fehlen. Eine Betrachtung der Entwicklung von Bestand und Bedarf an Betreuungsplätzen. (IW-Report / Institut der Deutschen Wirtschaft Köln 2025,63), Köln, 24 S.
Abstract
"Hatte die Zahl der unter Dreijährigen in institutioneller Betreuung im Jahr 2023 mit 857.000 ihren Höchststand erreicht, ist sie bis zum Jahr 2025 wieder um 56.000 oder 6,5 Prozent auf nur noch 801.000 gesunken. Niedriger lag sie letztmals im Jahr 2018. Ursächlich hierfür sind vorwiegend die stark gesunkenen Kinderzahlen. Lebten Ende des Jahres 2022 noch 2,28 Millionen unter Dreijährige in Deutschland, waren es Ende des Jahres 2024 nur noch 2,12 Millionen. Gleichzeitig ist im letzten Jahr allerdings auch die Betreuungsquote leicht von 38,2 Prozent auf 37,8 Prozent gesunken (jeweils bezogen auf Kinderzahlen nach Korrektur der Bevölkerungsbestände mit dem Zensus 2022), was bisher nur einmal - im Umfeld der Corona-Pandemie im Jahr 2021 - der Fall war. Legt man die Angaben von Eltern zu den Betreuungswünschen für ihre unter Dreijährigen aus dem Vorjahr zugrunde, hätte im Jahr 2025 an sich ein Bedarf an 1,10 Millionen Betreuungsplätzen bestanden, womit sich rechnerisch eine Lücke von 300.000 Plätzen ergibt. Allerdings ist die Lage regional sehr unterschiedlich. Im Osten ist die Zahl der unter Dreijährigen zwischen dem 31. Dezember 2018 und dem 31. Dezember 2023 um 19,6 Prozent zurückgegangen und damit regelrecht eingebrochen. Damit einhergehend ist auch der rechnerische Bedarf an Betreuungsplätzen zwischen den Jahren 2019 und 2025 von 261.000 auf nur noch 213.000 gesunken. Diese negative Entwicklung dürfte sich noch weiter fortsetzen, da sich im Osten bei den Geburten bislang noch keine Trendumkehr abzeichnet. Auch ist die Betreuungsinfrastruktur mit einer Betreuungsquote von 54,9 Prozent im Jahr 2025 bereits sehr gut ausgebaut. So dürfte ein Rückbau nahezu unumgänglich sein. Allerdings betrifft dies nur die Einrichtungen und nicht das freiwerdende Personal, das eingesetzt werden sollte, um die Relationen zwischen den Betreuungskräften und Kindern zu verbessern und so die Qualität der Angebote zu stärken. In Westdeutschland lag der errechnete Bedarf an Betreuungsplätzen im Jahr 2025 mit 890.000 ähnlich hoch wie im Jahr 2019 mit 891.000. Dies erklärt sich nicht nur mit weit weniger stark rückläufigen Kinderzahlen als im Osten, sondern auch mit noch steigenden Betreuungswünschen der Eltern. Insbesondere in Baden-Württemberg und Bayern dürfte hier auch bei weitem noch nicht das Ende erreicht sein, wobei unter anderem auch die von staatlicher Seite gesteuerte Entwicklung der Elternbeiträge und weiterer Aspekte des institutionellen Rahmens einen Einfluss haben können. Derzeit fehlen in diesen beiden Ländern zusammen rechnerisch 87.000 Betreuungsplätze und in Nordrhein-Westfalen 85.000. Relativ zur Zahl der Kinder liegen die Lücken in Bremen, Rheinland-Pfalz, im Saarland und in Nordrhein-Westfalen mit Werten zwischen 18 Prozent und 19 Prozent am höchsten. Insgesamt ergibt sich für Westdeutschland eine Lücke von 15,6 Prozent. Besonders hoch ist die Betreuungsquote in Hamburg mit 49,3 Prozent, wohingegen sie beim Schlusslicht Bremen mit 31,3 Prozent um mehr als ein Drittel niedriger liegt. Dort besucht auch im Alter von drei Jahren noch mehr als ein Fünftel der Kinder keine Kita, was bei einer vergleichsweise heterogenen Bevölkerung mit Blick auf die Entwicklungs- und Teilhabechancen der Kinder sehr problematisch sein kann. Grundsätzlich sollte in den nächsten Jahren nicht nur darauf hingearbeitet werden, flächendeckend Betreuungsangebote zu machen, die die Bedarfe der Eltern möglichst vollständig decken. Wichtig ist es auch, Kinder mit besonderem Unterstützungsbedarf - insbesondere im Bereich des Erwerbs der deutschen Sprache - frühzeitig in die Kitas zu holen, auch wenn sich die Eltern an sich noch nicht unbedingt eine institutionelle Betreuung für sie wünschen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Assessing the Differential Income Effects of Maternal Employment Interruptions in Germany (2025)
Zitatform
Ghosh, Saikat & Christian Aßmann (2025): Assessing the Differential Income Effects of Maternal Employment Interruptions in Germany. (LIfBi working paper 121), Bamberg, 30 S. DOI:10.5157/LIfBi:WP121:1.0
Abstract
"Employment interruption due to childbirth remains a key contributor to the persistent motherhood penalty in labour markets. While such interruptions consistently reduce earnings, their impact is not uniform and depends significantly on the nature of subsequent employment. This study offers robust empirical evidence on the nuanced effects of employment interruptions, employment types, and job changes on mothers’ annual labour income in Germany. Utilizing a dataset, which combines rich survey and administrative records, we estimate the differential effects of employment interruptions in interaction with employment type and job mobility. Our findings reveal that the income penalties associated with employment interruptions vary substantially depending on whether mothers engage in regular or non-regular work, and whether they change jobs post-childbirth. The results also document a reasonable amount of persistent latent heterogeneity. These insights have important implications for labour market policy and contribute to the limited empirical literature on post-childbirth employment trajectories." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Rentenansprüche von Frauen bleiben mit steigender Kinderzahl deutlich hinter denen von Männern zurück (2025)
Zitatform
Haan, Peter, Michaela Kreyenfeld, Sarah Schmauk & Tatjana Mika (2025): Rentenansprüche von Frauen bleiben mit steigender Kinderzahl deutlich hinter denen von Männern zurück. In: DIW-Wochenbericht, Jg. 92, H. 12, S. 183-189. DOI:10.18723/diw_wb:2025-12-1
Abstract
"Der Gender Pension Gap, der den Unterschied bei den Rentenansprüchen zwischen Männern und Frauen misst, liegt laut Daten der Deutschen Rentenversicherung im Alter von 60 Jahren bei 32 Prozent. Darüber hinaus zeigt sich auch ein deutlicher Unterschied bei den gesetzlichen Rentenansprüchen zwischen Müttern und kinderlosen Frauen (Motherhood Pension Gap). Diesem Gap wirken die im Jahr 1986 eingeführten und seither mehrfach modifizierten Kindererziehungszeiten entgegen. Die Anrechnung von Kindererziehungszeiten reduziert die Unterschiede der Rentenanwartschaften zwischen kinderlosen Frauen und Müttern zwar deutlich, allerdings nur für die Jahre nach der Geburt. Für die Geburtsjahrgänge 1952 bis 1959 liegt der Motherhood Pension Gap im Alter von 60 Jahren in Westdeutschland bei 26 Prozent: Kindererziehungszeiten können den Rentennachteil von Müttern nicht ausgleichen. Weitere sozial- und steuerpolitische Maßnahmen, die eine gleichberechtigte Aufteilung von Sorge- und Erwerbsarbeit fördern, sind notwendig. Neben dem Ausbau der Kinderbetreuung sind Reformen des Ehegattensplittings und der Minijobs sowie ein Umbau der Arbeitswelt erforderlich, der die Bedürfnisse von Sorgetragenden stärker berücksichtigt." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Die Berufsberatung im Erwerbsleben kann Frauen bei der Rückkehr in den Beruf unterstützen (2025)
Zitatform
Hartosch, Katja, Linda Heuer, Anna Heusler, Julia Lang & Angela Ulrich (2025): Die Berufsberatung im Erwerbsleben kann Frauen bei der Rückkehr in den Beruf unterstützen. In: IAB-Forum H. 07.07.2025, 2025-07-02. DOI:10.48720/IAB.FOO.20250707.01
Abstract
"Frauen unterbrechen ihre Erwerbstätigkeit häufiger als Männer. Dies führt oft zu Schwierigkeiten beim Wiedereinstieg ins Erwerbsleben. So können Qualifikationen veralten und Unsicherheiten über berufliche Möglichkeiten entstehen. Unterstützung bietet die Berufsberatung im Erwerbsleben der Bundesagentur für Arbeit. Untersuchungen des IAB geben Anhaltspunkte, inwiefern die Gruppe der Berufsrückkehrerinnen durch dieses Beratungsangebot erreicht wird." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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- Erwerbsbeteiligung von Frauen
- Erwerbsbeteiligung von Männern
- Kinderbetreuung und Pflege
- Berufliche Geschlechtersegregation
- Berufsrückkehr – Wiedereinstieg in den Arbeitsmarkt
- Dual-Career-Couples
- Work-Life
- Geschlechtsspezifische Lohnunterschiede
- Familienpolitische Rahmenbedingungen
- Aktive/aktivierende Arbeitsmarktpolitik
- Arbeitslosigkeit und passive Arbeitsmarktpolitik
- geografischer Bezug
