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Dossier

Gender und Arbeitsmarkt

Das Themendossier "Gender und Arbeitsmarkt" bietet wissenschaftliche und politiknahe Veröffentlichungen zu den Themen Erwerbsbeteiligung von Frauen und Männern, Müttern und Vätern, Berufsrückkehrenden, Betreuung/Pflege und Arbeitsteilung in der Familie, Work-Life-Management, Determinanten der Erwerbsbeteiligung, geschlechtsspezifische Lohnunterschiede, familien- und steuerpolitische Regelungen sowie Arbeitsmarktpolitik für Frauen und Männer.
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im Aspekt "passive Arbeitsmarktpolitik"
  • Literaturhinweis

    Auf dem Weg zur Arbeitsmarktbürgerin?: neue Konzepte der Arbeitsmarktpolitik am Beispiel allein erziehender Frauen (2007)

    Kull, Silke; Riedmüller, Barbara; Münzner, Katy;

    Zitatform

    Kull, Silke & Barbara Riedmüller (2007): Auf dem Weg zur Arbeitsmarktbürgerin? Neue Konzepte der Arbeitsmarktpolitik am Beispiel allein erziehender Frauen. (Forschung aus der Hans-Böckler-Stiftung 84), Berlin: Edition Sigma, 127 S.

    Abstract

    "Der aktuellen deutschen Arbeitsmarktpolitik liegt die Idee des aktivierenden Sozialstaats zugrunde. Soziale Sicherung resultiert weniger aus dem BürgerInnenstatus an sich, sondern aus einer Erwerbsbeteiligung. Die Bevölkerung im erwerbsfähigen Alter wird damit zu 'ArbeitsmarktbürgerInnen'. Dabei geraten zunehmend allein erziehende Frauen in den Blick der aktivierenden Arbeitsmarktpolitik. Dieses Buch untersucht die Arbeitsmarktintegration allein Erziehender mithilfe repräsentativer Datensätze und entwickelt eine bisher einmalige empiriegestützte Erwerbstypologie, die verdeutlicht, welche Faktoren eine Erwerbsbeteiligung begünstigen und welche ihr entgegenstehen. Überdies analysieren die Autorinnen arbeitsmarktpolitische Modellprojekte sowie die jüngsten Reformen auf dem Arbeitsmarkt im Hinblick auf ihre Auswirkungen für Single-Mütter. Dabei wird deutlich, dass der im Begriff 'ArbeitsmarktbürgerIn' implizierte Anspruch auf eine Universalisierung der Erwerbsteilhabe sich für allein erziehende Frauen nur einlösen lässt, wenn die geschlechterpolitische Schieflage auf dem Arbeitsmarkt aufgehoben wird. Die jüngsten arbeitsmarkt-, sozial- und familienpolitischen Entwicklungen werden diesem Anspruch nur bedingt gerecht." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Frauenförderung im Wandel: Gender Mainstreaming in der österreichischen Arbeitsmarktpolitik (2007)

    Leitner, Andrea;

    Zitatform

    Leitner, Andrea (2007): Frauenförderung im Wandel. Gender Mainstreaming in der österreichischen Arbeitsmarktpolitik. (Campus. Forschung 918), Frankfurt am Main u.a.: Campus-Verl., 264 S.

    Abstract

    "Mit Gender Mainstreaming soll die Gleichstellung der Frau in Institutionen und Behörden systematisch umgesetzt werden. Andrea Leitner untersucht am Beispiel des österreichischen Arbeitsmarktservices die Chancen und Grenzen des Konzepts. Dort wurde Gender Mainstreaming zwar verankert, doch subtile Benachteiligungen - so das Ergebnis ihrer Studie - sind weiter wirksam. Überdies droht die Gefahr, dass sich das Konzept auf angeordnetes Verwaltungshandeln reduziert und der inhaltliche Anspruch verlorengeht." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Gender differences in unemployment insurance coverage: a comparative analysis (2007)

    Leschke, Janine ;

    Zitatform

    Leschke, Janine (2007): Gender differences in unemployment insurance coverage. A comparative analysis. (Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung. Discussion papers SP 1 2007-106), Berlin, 57 S.

    Abstract

    "Da soziale Sicherungssysteme auf sogenannte Normalarbeitsverhältnisse (Vollzeit, unbefristet, abhängig) ausgerichtet sind und häufig von Bedarfsprüfungen Gebrauch machen, reproduzieren sie Geschlechterungleichheiten im Arbeitsmarkt, die auf Grund der ungleichen Verteilung von Haushalts- und Familienaufgaben zwischen Frauen und Männern zustande kommen. So sind Frauen beispielsweise weit häufiger in Teilzeit beschäftigt, sie wechseln häufiger zwischen Beschäftigung und Inaktivität und verdienen weiterhin durchschnittlich geringere Löhne als Männer. Das Papier vergleicht auf Basis der Daten des Europäischen Haushaltspanels den Deckungsgrad und die Höhe von Arbeitslosenversicherungsleistungen zwischen Frauen und Männern. Unterschiede im Zugang zu Arbeitslosenversicherungsleistungen werden unter anderem durch die folgenden Charakteristika von Arbeitslosenversicherungssystemen bestimmt: Einkommens- oder Stundenschwellenwerte, Mindestbeitragszeiten und Bedarfsprüfungen. Die Höhe der Leistungen hängt in vielen Systemen von der Höhe der vormaligen Arbeitseinkommen ab, wird aber bei Langzeitarbeitslosen häufig auch durch Bedarfsprüfungen bestimmt. Da die Arbeitslosenversicherungssysteme unterschiedlicher Länder in ihren Zielsetzungen und in ihrer Ausgestaltung variieren, werden hier vier verschiedene Systeme verglichen: das dänische, das deutsche, das spanische und das britische Arbeitslosenversicherungssystem. Es wird erwartet, dass die Unterschiede zwischen Frauen und Männern im Zugang zu Arbeitslosenversicherungsleistungen in Ländern mit einem stark individualisierten Versicherungssystem (Dänemark) kleiner sind als in Ländern, die frühzeitigen und strikten Gebrauch von Bedarfsprüfungen (Vereinigtes Königreich) machen oder die auf starker Äquivalenz zwischen Beitragszeiten und vormaligem Einkommen und Leistungsempfang (Deutschland, Spanien) beruhen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Minimum wages, the Earned Income Tax Credit, and employment: evidence from the post-welfare reform era (2007)

    Neumark, David ; Wascher, William ;

    Zitatform

    Neumark, David & William Wascher (2007): Minimum wages, the Earned Income Tax Credit, and employment. Evidence from the post-welfare reform era. (NBER working paper 12915), Cambridge, Mass., 23 S., Anhang. DOI:10.3386/w12915

    Abstract

    "We study the effects of minimum wages and the EITC in the post-welfare reform era. For the minimum wage, the evidence points to disemployment effects that are concentrated among young minority men. For young women, there is little evidence that minimum wages reduce employment, with the exception of high school dropouts. In contrast, evidence strongly suggests that the EITC boosts employment of young women (although not teenagers). We also explore how minimum wages and the EITC interact, and the evidence reveals policy effects that vary substantially across different groups. For example, higher minimum wages appear to reduce earnings of minority men, and more so when the EITC is high. In contrast, our results indicate that the EITC boosts employment and earnings for minority women, and coupling the EITC with a higher minimum wage appears to enhance this positive effect. Thus, whether or not the policy combination of a high EITC and a high minimum wage is viewed as favorable or unfavorable depends in part on whose incomes policymakers are trying to increase." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Hartz IV - Zwischenbilanz und Perspektiven (2007)

    Rudolph, Clarissa; Roth, Hugo L.; Auth, Diana ; Jäckle, Gerlind; Baethge-Kinsky, Volker; Knuth, Matthias ; Niekant, Renate; Langfeldt, Bettina ; Aust, Judtih; Lenhart, Karin; Bothfeld, Silke ; Müller-Schoell, Till; Tießler-Marenda, Elke; Reis, Claus; Ames, Anne; Wagner, Alexandra;

    Zitatform

    Rudolph, Clarissa & Renate Niekant (Hrsg.) (2007): Hartz IV - Zwischenbilanz und Perspektiven. (Arbeit - Demokratie - Geschlecht 5), Düsseldorf: Verlag Westfälisches Dampfboot, 237 S.

    Abstract

    Der Band bilanziert die bisherigen Ergebnisse der Hartz-Reformen. Es wird insbesondere das Spannungsfeld zwischen offiziell formulierten Erwartungen und Leitbildern und der tatsächlichen Umsetzung beleuchtet. Der erste Teil des Bandes widmet sich grundlegenden Analysen der Bedeutung von Hartz IV für den Sozialstaat und möglichen Entwicklungslinien. Der zweite Teil einhält Studien zur Umsetzung von Hartz IV aus Genderperspektiven. Schwerpunkt des dritten Teils ist die Umsetzung des SGB II im Hinblick auf die Einhaltung der Gesetzestexte. (IAB)

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  • Literaturhinweis

    Changing European gender relations: gender equality policy concerning employment and the labour market. EU research in social sciences and humanities (2007)

    Webster, Juliet;

    Zitatform

    Webster, Juliet (2007): Changing European gender relations. Gender equality policy concerning employment and the labour market. EU research in social sciences and humanities. (Policy synthesis of EU research results series 06), Brüssel, 63 S.

    Abstract

    "The review addresses the policy domain of gender and equal opportunities in relation to employment and labour market policies. The findings of six research projects fall into four clusters that mirror the concerns of policy makers: gender inequalities in labour market participation; labour market segregation and the nature of 'women's work'; flexible employment, family-friendly work and work-life balance; welfare and social exclusion; and the formulation and implementation of gender equality policies. The research reviewed highlights several gaps in our understanding of labour market dynamics as they affect gender equality and policy formulation. The need for further research has been identified on specific topics, including a systematic evaluation of flexible work forms on gender equality, developing new understandings of 'skill', and social protection and social exclusion." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Experience of work and job retention among lone parents: an evidence review (2007)

    Yeo, Alasdair;

    Zitatform

    Yeo, Alasdair (2007): Experience of work and job retention among lone parents. An evidence review. (Department for Work and Pensions. Working paper 37), London, 64 S.

    Abstract

    "This paper explores lone parents' experiences of work and job retention. Improving job retention rates is seen as an important element in meeting the Government's target of a 70 per cent employment rate for lone parents by 2010. A better understanding of the issue of job retention was developed by reviewing the content and evaluations of the New Deal for Lone Parents (NDLP), Work Focused Interviews (WFIs) and other related DWP and non-DWP reports. The factors influencing lone parents leaving work and conversely, the factors associated with lone parents staying in-work, are explored. The current policies and pilots aimed at improving job retention for lone parents in the UK are examined; international policies are also scrutinised, enabling cross-national comparisons to be drawn. This analysis informed the development of a framework to understand types of policy initiatives. This framework is then used to analyse the UK's policies and pilots with regard to job retention and to develop further proposals." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Folgen der Hartz-Reformen für die Förderung der Erwerbsintegration von Frauen und Müttern: Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten und der Fraktion Die Linke (Drucksache 16/6298) (2007)

    Zitatform

    (2007): Folgen der Hartz-Reformen für die Förderung der Erwerbsintegration von Frauen und Müttern. Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten und der Fraktion Die Linke (Drucksache 16/6298). (Verhandlungen des Deutschen Bundestages. Drucksachen 16/6523 (26.09.2007)), 12 S.

    Abstract

    Im Rahmen der Hartz-Reformen wurden Regelungen eingeführt, die für die Ermöglichung von Erwerbstätigkeit von Frauen, insbesondere Müttern, relevant sind. Die Fraktion DIE LINKE bezieht sich auf eine im Auftrag der Bundesregierung erstellte Studie zur Evalution des Umbaus der Bundesagentur für Arbeit, die zwei Konstellationen benennt, die sich nachteilig auf Frauen auswirken: 1. überproportional hohe Einstufung von Frauen und Müttern als 'Betreuungskunden' mit der Folge des unzureichenden Zugangs zu arbeitsmarktpolitischen Maßnahmen; 2. hoher Anteil von 'Nicht-Leistungsbezieherinnen', die nach Auslaufen ihres Anspruchs auf Arbeitslosengeld I infolge der Bedürftigkeitsprüfung keine Ansprüche mehr geltend machen können. Die Fragesteller stellen außerdem fest, dass nach Angaben der Bundesagentur für Arbeit in 50.000 bis 60.000 Fällen Menschen nur deshalb arbeitslos sind, weil keine Kinderbetreuungsmöglichkeiten zur Verfügung stehen, obwohl das SGB II vorsieht, dass 'erwerbsfähigen Erziehenden vorrangig ein Platz zur Tagesbetreuung des Kindes angeboten werden wird'. Die Bundsregierung betont in ihrer Antwort auf die Folgen der Hartz-Reformen für die Erwerbsintegration von Frauen und Müttern, dass ein wesentlicher Schlüssel für eine Erhöhung der Erwerbsbeteiligung von Frauen mit Kindern in der Verfügbarkeit ausreichender Kinderbetreuungsmöglichkeiten liegt. In Antworten zu 23 Detailfragen erläutert die Bundesregierung die Zuständigkeiten von Bund, Ländern, Kommunen, Arbeitsgemeinschaften und der Bundesagentur für Arbeit und verweist insbesondere auf Initiativen des Bundes wie das Kinderbetreuungsfinanzierungsgesetz und das Investitionsprogramm 'Zukunft Bildung und Betreuung'. Insgesamt kommt die Bundesregierung zu der Feststellung, dass es im Rahmen der Hartz-Reformen keine systematische Benachteiligung von Frauen und Mütter gebe. (IAB)

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  • Literaturhinweis

    Gleichheit bei der Arbeit: Den Herausforderungen begegnen: Gesamtbericht im Rahmen der Folgemaßnahmen zur Erklärung der IAO über grundlegende Prinzipien und Rechte bei der Arbeit. Internationale Arbeitskonferenz, 96. Tagung 2007, Bericht I (B) (2007)

    Abstract

    "90 Prozent aller Mitgliedsstaaten der Internationalen Arbeitsorganisation (ILO) haben inzwischen die Kernarbeitsnormen gegen Diskriminierung ratifiziert und sich damit zur Verabschiedung entsprechender Gesetze verpflichtet. Doch Gesetze allein reichen nicht aus, um Diskriminierung wirksam zu bekämpfen. Der Bericht lenkt die Aufmerksamkeit von Regierungen und Sozialpartnern auch auf neue Formen der Diskriminierung, die noch zu wenig Beachtung finden - beispielsweise aufgrund von Alter, HIV/AIDS, eines ungesunden Lebensstils oder der Wahrscheinlichkeit bestimmter genetischer Krankheiten. Die meisten Fälle von Diskriminierung aber betreffen nach wie vor Frauen. Die ILO betont in ihrem Bericht daher die herausragende Bedeutung von Maßnahmen zur besseren Vereinbarkeit von Familie und Beruf. So sollten familienfreundliche Maßnahmen nicht nur Frauen, sondern auch Männern offen stehen. In einigen Ländern, wie Island und Dänemark, wurden bestimmte Maßnahmen gezielt für Männer vorgesehen, beispielsweise ein besonderer Kinderbetreuungsurlaub nur für Männer. Nur wenn deutlich gemacht werde, dass die Wahrnehmung von Familienpflichten durch Männer sozial gewollt und akzeptiert wird, könne ein notwendiger Umdenkprozess stattfinden. Auch die Sozialpartner könnten durch entsprechende Ausgestaltung von Tarifverträgen einen Beitrag leisten, etwa indem Erziehungspausen nicht zu einer niedrigeren Einstufung führen. In Deutschland werden Frauen immer noch weniger eingestellt, rücken seltener in Führungspositionen und verdienen deutlich weniger als Männer. So beträgt das Lohngefälle zwischen Frauen und Männern laut dem Gleichstellungsbericht der EU-Kommission 22 Prozent, womit Deutschland in der EU auf dem viertletzten Platz landet. Auch die EU nennt die schlechte Vereinbarkeit von Familie und Beruf als zentrales Hindernis auf dem Weg zu mehr Gleichberechtigung.
    Weitere Empfehlungen der ILO zur Bekämpfung der Diskriminierung weltweit:
    - Gesetzgebung, die nicht nur Diskriminierung verbietet, sondern aktiv Ziele zur Förderung der Gleichberechtigung setzt;
    - Unterstützung der Sozialpartner, um Gleichstellungsfragen in der Tarifpolitik zu verankern;
    - gezielte Arbeitsmarktpolitik zur Förderung und Einbindung benachteiligter Gruppen;
    - Bindung der öffentlichen Auftragsvergabe an die Einhaltung des Diskriminierungsverbots;
    - Einrichtung von Antidiskriminierungskommissionen beziehungsweise Kommissionen für Lohngleichheit;
    - Förderung der Lohngerechtigkeit auf betrieblicher Ebene durch 'Kartierung' der Lohnstruktur, um Lohndiskrepanzen sichtbar zu machen und abzubauen;
    - Einbindung von Gleichstellungsmaßnahmen in die Länderprogramme der ILO für menschenwürdige Arbeit ebenso wie in die Entwicklungszusammenarbeit, die staatliche Kreditvergabe und Investitionsförderpolitik." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Active labor market policy effects for women in Europe: a survey (2006)

    Bergemann, Annette; Berg, Gerard J. van den ;

    Zitatform

    Bergemann, Annette & Gerard J. van den Berg (2006): Active labor market policy effects for women in Europe. A survey. (IZA discussion paper 2365), Bonn, 21 S.

    Abstract

    "We survey the recent literature on the effects of active labor market policies on individual labor market outcomes like employment and income, for adult female individuals without work in European countries. We consider skill-training programs, monitoring and sanctions, job search assistance, and employment subsidies. The results are remarkably uniform across studies. We relate the results to the relevant level of female labor force participation." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    The economics of women, men, and work (2006)

    Blau, Francine D. ; Ferber, Marianne A.; Winkler, Anne E.;

    Zitatform

    Blau, Francine D., Marianne A. Ferber & Anne E. Winkler (2006): The economics of women, men, and work. Upper Saddle River u.a.: Pearson Prentice Hall, 444 S.

    Abstract

    Das Buch bietet einen umfassenden Überblick über die Stellung von Frauen und Männern auf dem Arbeitsmarkt und in der Familie. Schwerpunkte liegen auf der historischen Entwicklung und den aktuellen Trends und auf den institutionellen und politischen Rahmenbedingungen des Geschlechterverhältnisses in den USA, sowie auf Theorien zur Erklärung geschlechtsspezifischer Unterschiede. Kapitel 2 behandelt die historische Entwicklung der Geschlechterrollen, Kapitel 3 widmet sich der Familie als ökonomischer Einheit sowie der geschlechtsspezifischen Arbeitsteilung in Familien, der Verteilung von Hausarbeit zwischen den Geschlechtern und alternativen Ansätzen der Entscheidungsfindung in Familien. Kapitel 4 analysiert die Entscheidung von Individuen, wieviel Zeit für Haushalt und Erwerbsarbeit eingesetzt wird, und arbeitet die Bestimmungsfaktoren der Erwerbsbeteiligung von Männern und Frauen heraus. Kapitel 5 bietet einen Überblick über die geschlechtsspezifischen Unterschiede in Hinblick auf Beschäftigung und Löhne, in Kapitel 6 werden diese Unterschiede aus der Perspektive des Humankapitalansatzes erklärt, in Kapitel 7 dient die Diskrimierung von Frauen auf dem Arbeitsmarkt als Erklärungsansatz. In Kapitel 8 wird auf aktuelle Entwicklungen auf dem Arbeitsmarkt eingegangen, insbesondere auf die Verringerung des geschlechtsspezifischen Lohnunterschieds, die Zunahme selbstständiger und atypischer Beschäftigung sowie auf den abnehmenden Einfluss der Gewerkschaften. Im Mittelpunkt von Kapitel 9 stehen die ökonomischen Ursachen des Wandels der Familienstrukturen, zum Beispiel des Wachsen des Anteils an Doppelverdienern und Alleinerziehenden. In Kapitel 10 werden politische Maßnahmen thematisiert, die Erwerbsarbeit und Familie betreffen, insbesondere Maßnahmen zur Armutsbekämpfung sowie steuer- und familienpolitische Maßnahmen zur Vereinbarung von Beruf und Familie. Kapitel 11 vergleicht die Situation in den USA mit der in anderen Ländern, vor allem in Industrieländern. (IAB)

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  • Literaturhinweis

    Earned Income Tax Credit policies: Impact and optimality: the Adam Smith Lecture, 2005 (2006)

    Blundell, Richard ;

    Zitatform

    Blundell, Richard (2006): Earned Income Tax Credit policies: Impact and optimality. The Adam Smith Lecture, 2005. In: Labour economics, Jg. 13, H. 4, S. 423-443. DOI:10.1016/j.labeco.2006.04.001

    Abstract

    "In this lecture the author considers the impact and optimality of Earned Income Tax Policies. The policy issue addressed is the low labour market attachment and high incidence of poverty among certain groups. These policies have taken a central position in EU labour market policy debate and he focusses on reforms over the last decade in the UK." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Did working families' tax credit work?: the impact of in-work support on labour supply in Great Britain (2006)

    Brewer, Mike ; Suarez, Maria Jose; Duncan, Alan ; Shephard, Andrew ;

    Zitatform

    Brewer, Mike, Alan Duncan, Andrew Shephard & Maria Jose Suarez (2006): Did working families' tax credit work? The impact of in-work support on labour supply in Great Britain. In: Labour economics, Jg. 13, H. 6, S. 699-720. DOI:10.1016/j.labeco.2005.11.002

    Abstract

    "In-work benefits are promoted as a way to make low-income families better off without introducing adverse work incentives. In 1999, the structure of in-work benefits in the UK changed, and their generosity almost doubled, through the introduction of Working Families' Tax Credit (WFTC). With micro-data from before and alter its introduction, a structural model of labour supply and programme participation estimates that, by 2002, WFTC had increased labour supply of lone mothers by around 5.1 percentage points, slightly reduced labour supply of mothers in couples by 0.6 percentage points, and increased the labour supply of fathers in couples by 0.8 percentage points, compared with the programme that preceded it. Other tax and benefit reforms contemporaneous with WFTC acted to reduce the labour supply of parents, though. Without any form of in-work benefit in the UK, labour force participation by lone mothers would be around 45 percent, rather than the 55 per cent we now observe. Participating in family credit, the UK's in-work programme before October 1999, conferred a utility loss as well as a utility gain from the extra income, but this utility cost of participation was lower in the final year of WFTC than under previous programmes for lone mothers, and no different for individuals in couples: this in itself induced more lone mothers to work." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    SGB II auf Ernährermodell programmiert? (2006)

    Wagner, Alexandra;

    Zitatform

    Wagner, Alexandra (2006): SGB II auf Ernährermodell programmiert? (MonApoli Monitor Arbeitsmarktpolitik), Düsseldorf u.a., 9 S.

    Abstract

    "Das SGB II birgt einerseits neue Chancen für die Gleichstellung von Frauen und Männern auf dem Arbeitsmarkt, andererseits aber auch erhebliche Risiken. Leistungsrechtliche Regelungen stärken das Ernährermodell und führen zu einer mittelbaren Diskriminierung von Frauen. In Bezug auf die 'Aktivierung' der Leistungsbeziehenden sieht das SGB II hingegen keine geschlechts(rollen)bezogenen Unterschiede vor. Personen, die aufgrund der Anrechnung von Partnereinkommen keine oder nur reduzierte Grundsicherungsleistung erhalten, empfinden dies - unabhängig von ihrer Auffassung über die Rollenteilung von Frauen und Männern - als eine Belastung. In Schweden sind vergleichbare Wirkungen kaum anzutreffen - vor allem aufgrund der längeren Bezugsmöglichkeit von individualisierten Leistungen in den vorgelagerten Sicherungssystemen. Für eine Überwindung der mittelbaren Diskriminierung beim Zugang zu Leistungen des SGB II stellt sich die Frage nach der Abschaffung der Anrechnung von Partnereinkommen und Vermögen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Labour market reform in Germany: how to improve effectiveness (2006)

    Wurzel, Eckhard;

    Zitatform

    Wurzel, Eckhard (2006): Labour market reform in Germany. How to improve effectiveness. (OECD Economics Department working papers 512), Paris, 32 S. DOI:10.1787/430053878556

    Abstract

    "High levels of unemployment and rising social charges have lead to considerable pressure on labour markets to adjust. Major steps in labour market reform have been implemented over the last three years. These need to be followed up in several respects in order to raise the economy's capacity to generate employment. The present tax and transfer system still implies significant disincentives for labour supply of older people and spouses, which should be eliminated. Unemployment related benefits and active labour market policies can be better geared toward activating the unemployed, while institutional reform of the Public Employment Service should continue. On the labour demand side, there remains scope to raise the efficiency of Germany's employment protection system. Also, provisions should be made to allow for a higher degree of wage flexibility across qualifications and regions to fight unemployment. Regulatory conditions in other parts of the economy interact in important ways with labour market performance, underlining the need for a broad based reform approach. This Working Paper relates to the 2006 OECD Economic Survey of Germany." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Mit den EU-Beschäftigungszielen zu mehr Chancengleichheit? (2005)

    Beckmann, Petra;

    Zitatform

    Beckmann, Petra (2005): Mit den EU-Beschäftigungszielen zu mehr Chancengleichheit? In: Widerspruch. Beiträge zu sozialistischer Politik, Jg. 25, H. 48, S. 39-50.

    Abstract

    "Der Beitrag ist so aufgebaut, dass die unterschiedlichen Zielvorgaben der EU für die Frauenbeschäftigung vor dem Hintergrund der geltenden beschäftigungspolitischen Leitlinien zunächst kurz dargestellt und dann hinsichtlich ihrer Kompatibilität und Chancengleichheitsorientierung hinterfragt werden. Auf der Grundlage einer Analyse der Beschäftigungsentwicklung bei Frauen und Männern in Deutschland wird dann untersucht, welche Aussagekraft die Beschäftigungsquote in der geschlechtsspezifischen Betrachtung von Beschäftigungsstand und Beschäftigungsentwicklung hat. Im Fazit wird deutlich, wo Verbesserungsbedarf in bezug auf eine geschlechtergerechte Ausgestaltung der europäischen Beschäftigungsziele besteht." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    An overview of welfare-to-work efforts (2005)

    Blank, Rebecca M.;

    Zitatform

    Blank, Rebecca M. (2005): An overview of welfare-to-work efforts. In: CESifo DICE report, Jg. 3, H. 2, S. 3-7.

    Abstract

    Hauptzielsetzung US-amerikanischer Sozialpolitik ist es, Sozialhilfeempfänger wieder in Arbeit zu bringen. Die Sammelbezeichnung 'Welfare-to-Work' beschreibt eine Vielzahl von Programmen auf bundes- und einzelstaatlicher sowie auf regionaler und kommunaler Ebene. Da Adressaten von Sozialhilfeleistungen in den USA in erster Linie ledige Mütter sind, zielen die 'Welfare-to-Work'-Programme in der Hauptsache darauf ab, vor allem gering qualifizierte allein erziehende Frauen in Arbeitsverhältnisse zu bringen. Der Übergang von der Sozialhilfe in ein Arbeitsverhältnis wird dabei nicht als ein Mittel zur Armutsbekämpfung verstanden, sondern Arbeit stellt einen Wert an sich dar. Der Beitrag gibt einen umfassenden Überblick über die verschiedenen Förderungsprogramme und Einzelmaßnahmen (von Lohnkostenzuschüssen über Kinderbetreuungskosten bis hin zu Sanktionen wie zeitlicher Begrenzung oder Kürzung der Leistungen) und untersucht, inwieweit die Programme auf andere, insbesondere europäische Staaten zu übertragen sind. Die US-Erfahrungen zeigen, dass eine verhältnismäßig hohe Zahl gering qualifizierter allein erziehender Mütter auf Dauer in Arbeitsverhältnisse vermittelt werden kann, vorausgesetzt derartige Jobs existieren und es gibt entsprechende Anreize, sie zu übernehmen. Gleichzeitig ist die Zahl derer, die Arbeit haben und dennoch in Armut leben, gewachsen. Bei der Frage nach der Übertragbarkeit von 'Welfare-to-Work'-Maßnahmen auf europäische Staaten müssen die Unterschiede der wirtschaftlichen und institutionellen Strukturen und sozialen Normen berücksichtigt werden. (IAB)

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  • Literaturhinweis

    Frauen auf dem Arbeitsmarkt: sind positive Auswirkungen durch Gender Mainstreaming erkennbar? (2005)

    Bohrke-Petrovic, Siglinde;

    Zitatform

    Bohrke-Petrovic, Siglinde (2005): Frauen auf dem Arbeitsmarkt. Sind positive Auswirkungen durch Gender Mainstreaming erkennbar? In: Zeitschrift für Frauenforschung und Geschlechterstudien, Jg. 23, H. 3, S. 89-101.

    Abstract

    "Der Beitrag behandelt die aktuelle Situation von Frauen und Mädchen auf dem Arbeitsmarkt sowie die sich verändernden, künftigen Möglichkeiten und Begrenzungen im Zusammenhang mit der Einführung des Sozialgesetzbuch II (SGB II). Es geht konkret um die Frage, ob Geschlechtergerechtigkeit auch auf dem Arbeitsmarkt bereits realisiert ist oder ob es sich bei den vorhandenen Gender Mainstreaming- Konzepten, die gerade in diesem Handlungsfeld viel diskutiert aber längst noch nicht umgesetzt worden sind, nur um einen Etikettenschwindel handelt." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Making work pay in Continental Europe: the example of the French tax credit (2005)

    Cazenave, Marie-Cecile;

    Zitatform

    Cazenave, Marie-Cecile (2005): Making work pay in Continental Europe. The example of the French tax credit. (TLM.NET working paper 2005-22), Amsterdam, 22 S.

    Abstract

    Im Jahre 2001 hat Frankreich ein neues System von negativer Einkommensteuer, das sog. 'Prime pour l'emploi' (PPE) eingeführt. PPE soll den Weg aus der Arbeitslosigkeit und der Inaktivität heraus in ein Arbeitsverhältnis unterstützen, indem es zur Erhöhung der Einkommen im Niedriglohnsektor beiträgt. Damit wurde erstmals in Frankreich ein Instrument, das sich an die Angebotsseite des Arbeitsmarktes und nicht an die Arbeitgeber richtet, angewendet. Die Implementierung dieses Systems ist im europäischen Kontext des von der OECD entwickelten Mottos 'Making work pay' zu sehen, das eine Strategie beschreibt, nach der es attraktiver ist zu arbeiten, als arbeitslos oder inaktiv zu sein. Derartige Strategien sind bisher in den angelsächsischen Ländern und in Europa vor allem in Großbritannien angewendet worden und der Beitrag untersucht, ob sich PPE auf dem französischen Arbeitsmarkt bewährt hat und ob die Strategie des 'Making work pay' noch ausgebaut werden sollte. Im Vergleich mit steuerlichen Maßnahmen, die charakteristisch für das angelsächsische System sind, wird gezeigt, dass PPE durchaus in den Bezugsrahmen Strategie des 'Making work pay' passt. Abschließend wird die Frage behandelt, ob angesichts der Erfahrungen, die andere kontinentale bzw. korporatistische europäische Länder mit ähnlichen politischen Instrumenten gemacht haben, die Strategie des 'Making work pay' für Frankreich das beste Instrument zur Lösung der sozialen Probleme und der Probleme auf dem Arbeitsmarkt darstellt. Insgesamt wird die arbeitsmarktpolitische Strategie für Frankreich unter anderem aufgrund der institutionellen Rahmenbedingungen als wenig erfolgreich eingeschätzt. (IAB)

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  • Literaturhinweis

    Zehn Jahre aktivierende Arbeitsmarktpolitik in Dänemark (2005)

    Dingeldey, Irene ;

    Zitatform

    Dingeldey, Irene (2005): Zehn Jahre aktivierende Arbeitsmarktpolitik in Dänemark. In: WSI-Mitteilungen, Jg. 58, H. 1, S. 18-24.

    Abstract

    "Vor dem Hintergrund einer insgesamt positiven Beschäftigungsbilanz wird die Frage gestellt, wieso die als aktivierend bezeichnete Arbeitsmarktpolitik in Dänemark mit einer hohen, aber gleichwohl sinkenden Erwerbsquote einhergeht. Die Analyse zeigt, dass in Dänemark ein Maßnahmenmix implementiert wurde. Dabei stellen das Aufrechterhalten eines hohen Niveaus sozialer Sicherung sowie die Förderung der Beschäftigungsfähigkeit von Müttern kontinuierliche Elemente dar. Die Verschärfung des Arbeitszwangs, die Ausweitung der Weiterbildungsmaßnahmen sowie der Beschäftigung im öffentlichen Sektor und - quantitativ besonders relevant - die De-Aktivierung von Arbeitskräften wurden dagegen in den drei Phasen der Arbeitsmarktpolitik seit 1993 mit unterschiedlicher Akzentsetzung eingesetzt. Als ausschlaggebend für die positive Beschäftigungsbilanz werden darüber hinaus die spezifisch dänischen Arbeitsmarktinstitutionen wie Flexicurity und Negotiated Economy als auch die Koordination von Fiskal-, Steuer-, Lohn- und Familienpolitik gesehen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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